ei er - Pape mpra orae Si y gay vn NXIERUNUNY — e Mt op ur ^ ] " s "i - .. » ER — Sa , : > = » : xong > R : . : E — PS un) DER TIER uem IHE To : Memo om asc mr eM n aon — oe “mie —— ————— «^ Moos oce ome men yc e cm t ha C ot Rn s p tro oa P Mee em 4 un — ——— ——— P" — /————————— t . " ? —————— ——— AS — " nern — — D \ D " - " P Im SES b —— — LS a I So EN DEN NR INN e » Ec. Dn Y S e MN . 88 Er T D x > Soma [^ - II zs IQ ct RZ NR — —A ^ u Tua. A01 I IN IS an v h. 4 "i ot |] | | S |. N J \\\ bomas I 1 j E WAS FH PA : Cf , 72m Br "a / ; * 7 i 7, f L.C 7 578 — I Vv (^ E - , de» d o de PA. / VA, p y eic 4j , Tu "T f AP ARE AP, 5 / = x (1 — / L Ks Ji 4 » J e " ( — Á [o ( m Z7 P. : o) (o e E RT NIC, " I" 2 AS — v / " ug 6s MEA od (" á VIVE WU upL, 5 — — A 7 P AD, 7 KL 7 d BE 7 / / S, 74 7 / a f 4 — — Joel vL t LAM V EU My (C) 777: Á BIETE » 4 A 4 ^. p. iP Ln XE + enit ^^ P d 2.20 £ f 24 eu2r 7 wi Digitized by the Internet Archive in 2010 with funding from Research Library, The Getty Research Institute http://www.archive.org/details/johmichaelisfaus00faus JOH. MICHAELINFAUSTIT: Med.Do&. Academ. Leopoldindmperialis Theophili, NDORA Explicata& Figutis Jlluftrara, "if, bie b | (der ur xc a 8 Sin Suͤldner Sean, / die welchem die alten und ue —— un ommene NMetall/durch Gewalt d euers verbeſſert / und allerhand ſchaͤdliche und cheylſame Kranckheiten innerlich ſerli 5 f h durch deren Wuͤrckt / vertrieben E 9 Me aͤuſſerlich / leſer Edition wird annoch / nebſt vielen Kupffern id uͤber goo. Phlloſophiſchen Anmerckungen / ein ei komenes Lexicon Alchymifticum Novam, tb ein í e TOU Rerum & Verborum, bepgefügef. FURBHURIH ENDO gi Dope qe P t Pepe qe qe qp FTIR EI RED * * Scan d'furt lo v eipsim / Er Be P Verlegts Johan Zieger/ 1706. e SWALD. VOGELIUS BELGA ! Portetenim utin hoc (tudio Doctrina E.x- perimentum pracedat, & aon contra, & ut Exem- ;xlum Rhafis, Avicennz & diorum Philofophorum (equamur , qui nobis fcri- pto prodiderunt, hzc ipfis ognita fuifle ante Experi- mentum, cum Cogitatio- . neSubtili, Vchementi & Longa. X z BASI- BASILIUS IN CURRU SRIUMEMALE ANTI- | Himperite noftra hu- jus Artis homo, nolı- to ita temere judicare; at- ‚que ea damnare, quz ne- que tuis animi fenfibus , nequz ftudiorum ac do- &rinz cognitione per- cepifti. Borrede/ "Byerrebe/ Joh. Michael Fauſten / D. Geneigter Leſer! "Ti e D bald gegenwärtige Pan- Ele dora,durcSebaftianum js Henric Petri An 1588, tt AY Dafelgedruckt und denen 2° Kiebhabernder Alchymi- Hifchen Kunſt iff recommendiret wor⸗ Xr/fo bald ſeynd auch alle Exemplaria chleunig aufgekaufft / und von denſelben tac) Ihrer Würde æſtimiret und wohl erwahret worden: theils weilen vor undert und mehr Jahren die Chymiſche ind Alchywiſtiſche Bücher nicht in fo iroffer enge wie heut zu Sag / und war ín unjerer Teutſchen Mutter⸗ Sprach ſeynd zu ot geweſen/ ies ' aber Borrede/ aber und zwar vornemlich / weilen ma etivas abfonderliches auß denen benge fügten Siguren/die bey andern entwede nicht in folcher Menge / ober doch nich fo deutlich und nachdenklich erfehen un wahrgenommen, Dann cg baben bí Liebhaber Davor gehalten/man fónte vii deichter durch dergleichen Abbildungen ‚ohne ferneren Umſchweiff und viel Bü cher fefen/zu otefer an fich felbft ſchwere und tieff verborgenen Kunſt gelangen. Endlichen und zum dritten’ hat au der bey Unſerem Auchore bepgcorudfta Schlüffel das Buch beliebt und rar ge macht/ als in welchem der Philofopho rum dunckele Wort / durch ihre eigene Erläuterung auf mancherley Weiſe ex- plicirt und außgelegt werden: Wie ich dann ſelbſt geſtehen muß / daß wann ich auff meinen Reyſen bey gelaͤhrten ei ten nad) dieſer Pandora gefragt / haben dieſelbe entweder nichts davon gewuſt/ maſſen Top. Michael Sauften / D. affa ich von einem vornehmen Profef- (ore Medicinz, welchem doch fonften in qualibet Facultate die Bücher fatt- am befanbt waren/ vor ısen Jahren ine folche Antwort erbalten/oder dafern (b ja das Gluͤck gehabt Linferen Au- horem in wohl beftellten Bibliotheten u (eben / ift meifien theils der Schluͤſſel der die Synonima davon abgeriffen ges weſen / und vermuthlich von den Liebha⸗ ern aparte, als ein abſonderlicher Schaß wohl verwahret und aufbehals en worden : i] | — Quid non mortalia pe&tora cogis Auri Sacra Fames ! | Und eas mag diellrfach ſeyn / warum ich erivehnte Pandora fe rat gemacher/ aß wann icb dieſelbe niche felbften in cia hier Auction Dn. Fellerr, p.m. inLeipzig / heur genug an mich erfaufft bátte/ zu erjelben ſchwerlich würde gelanger ſeyn. Nachdem nun felbe fleiflig — un Vorrede / und eor eines der herzlichften Wercklein fo jemahls in diefer Materie gefchrieber worden / ſo nüßlich als werth geachtet/ nach denen Grundſetzen der allgemeine Liebe / auch andern Liebhabern dieſer Ed len Kunſt bekandt und gemein zu machen: als bin ich endlich bey mir ſchluͤſſig wor den/ gedachte Pandoram vor die Han au aehmen / und nicht nur bem geneigte Leſer diefeg Curieufen Buchs mit dem Schluͤſſel durch öffenrlihen Oruck gan trenlich und ohne einigen Neid und Miß⸗ gunſt (als welche man in dieſer theuren GOttes⸗Gabe wie den Teuffel ſelbſt flie⸗ bei muß) vor Augen zu legen / foie dern auch demſelben Concordantian inLapide, mie mehr als achthundert Philofophifichen Kern⸗Spruͤchen / und alfo in einer Summa, die gane Alchy- miftifche Kunſt / wann anderft die in un⸗ ferer Mineralogia angeführte Raifon- nements mit diefer conferirt und gegen ; einander Joh. Michael Fauſten D. inander gebalten werden (wie wir uns 'ann inſonderheit befliſſen / daß nicht ein iniges Dictum welches in Unſerer Mi- eralogia iſt angefuͤhret worden / in ges enwaͤrtiger Pandora wiederholet wuͤr⸗ e / ja darbey die Synonima mit mehr Hs vierhundert Woͤrtern oermebret/ nd dieſelbe durch unferen Fleiß indag Alphabet gebracht haben / alſo daß dies ir Schluͤſſel vor ein volliommenes Di- Itionarium Alchemifticum, welches ‚ber ſechzehenhundert Alchemiftifcbe Börter in fid begreiffe/ villeicht des Martını Rulandi und anderer Lexica chemise an unterfhiedlichen Drehen Ibertrifft^ dem Liebhaber diefer Kunft/ Jienen und nußen mag ) auf eine abſon⸗ erliche und fehr angenehme Manier/ leich als in einem furGen Begriff vor⸗ eligzumachen. Da zugleich ber duns le Author völlig more Philofopho- lim explicirt und erfläret wird; Licet "enim Borrede/ enim fagt Albert.Magnus in ifta ma. teria videntur Philofophi ad literam fore difcordes, tamen concordandc fimul eos dicunt in Summa. Quam- visenimunum loquantur, fecundum diverfitatem rationis tamen, & fe- cundum diverfos modos, & fecun. dum cotum diverfa figna & Lapidi: Operationes, nominaverunt ipfum Lapidem diverfis nominibus, mod Mafculum, modo Foeminam, mod fimul conjuncta Rebis, & tunc unan tem modo diverfas res, fecundur hanc rationem poflunt folvi omni: argumenta & auctoritates divctf: Magiftrorum de hacMaterialoquen dum, ad unum terminum vıarun hujusLapidis, poftea dicendarum cum non fit nifi una via fcilicecMer curius, five Naturalis five Artificiali five extra&usex corporibus & maxi me perfectís,quia in iftis eft Mercut fubftant Joh. Michael Sauften’ D. abftantia ſubtiliſſima & pura, habilis — d fixionemPhilofophorum, plus- juam aliquisMercurius in toto mun- o,utin fine latiusper Autoritatesap- - arebit,& tamen ad quemlibet ter- unum viarum poftea dicendarum offunt Authoritates Philofophorum ptime exponi & idem fignificare & demmodo. Quia plures vix funt. z poffunt effe ad unum intentum. tib Senior: Operatio fecundum in- lectum literarum eft difsipatio di. iuarum.Diegiguren betreffen/fo mug - |» àtvar gefiehen/ daß wahr fene/ was Marearita Novella pag. 45. fpricht x. nt Libri hac de Scientia fcripu fub igura, quorum pars major obfcura ultum ac fententiis connexa,ut non - fi a (uis compofitoribus pofsit in- digi :. Dahin bann auch gehöree hs Egidius Cap. X;pag.28. Scientia ftra eft pars Cabalx, quz receptio | X X intcr-. —— . Borredev. interpretatur per Colloquium. Nar Philof. de ea tra&antes tantis /Enig - matibus, Tropicis, fcirpis, Gryph atq; Problemaubus involvunt, quo . xantum docet pythagoras fuo fie tio,quantum ipfi fcripturis fuis. Yu endlichen tas Libavius pag.65. Q: omnia /Enigmata excutere volu rit, artem potius perdet quam acqu rct, Impoflibile eft enim omniu. Allegorias explicare certo:cum me do huc, modo illuc refpexerint Ai thores, & per fe applicatio fitam gua. Immittelſt habe ich bey Erfläru ver Siguren/ und Sfufifegung des ga Ken Textes des ComitisBernhardı® mahnung / welche ich auch hiermit de geneigten Leſer/ nebenſt meiner Arbeit Durchlefung dieſes Compendii A - chymiftici Novi five Pandorz E licatæ & Figuris Jlluftratze, will (ficit recommendiret Haben Di M Roh. Michael Fauſten/ D. Acht genommen: Attenteconfideran- lum efbin quo coveniant maxime Autores. lbi namque later veritas, 3üz unica tantum & fimplex eft, - "iipfebfe mich fchlüßlich in eineg Jeden geneigtes und gütiges Wohlmwollen/und Iveil mit dieſer Arbeit (fo viel die mühfa: ine Praxis zulaſſen wollen/) nichts an- berg intendirt/alg der Curieufen Welt hbfonderlich denen Liebhabern dieſer Kunſt zu Dienen/fo Hoffe um fo oit mebr Ion allem Tadel ſuͤchtigen Splitterrich⸗ Jen befreyet zu ſeyn / wiewohl mir aud) ſonſt nicht unbekandt / wie ſchlechte Titul Me Alchymiſterey⸗Verſtaͤndige / ohne Pelche man doch in der Medicin ohn⸗ höglich fortfommen fan / (welches I.B.D. zu erweifen mit naͤchſtem foll argethan werden/) Deutiaeg Ta— dcs meiſtentheils zu erhalten pflegen: ſoch will ich mich nach dem Exempel an» Prer hocheſabruer om ante Í DOMINO M (2 bic Borrede/ Sob. Mich. Saufter/ D eil daran nicht febre / ſondern zu meine Soulagement mich der Worte des gd fehrten Bafilii Valentini Præfat: ab fruíz Planetarum Generationis, fvel che der berühmte Jacobus T'ollius feine Sapientix Infanienti vorangeſetzet hat bedienen / und felbige zum Beſchluß bie her zu ſetzen fein Bedencken tragen: Multi hunc Libellum dementia arguent, plurimi omnino infanizar ceflent ; Pauciffimi erunt, quibu DeusIngenium, Prudentiam, Artem que largietur adverfarios omnes hu jus ope fuperandi, Franckfurt am Mayn M DCC VI — michael Sauf Sob md ads ft EE S IE 6 IE AE EGE EAE i6 6 BASDSQSSSARSRTPRRRABST Vorrede/ Hieronymi Reufneti. Yen Ehrenveften und Hochgelehrten yeren/ MARTINO RULANDO, der Artzney octoren / Pfalsgräffifchen Medico , nnb Phyfico zu kauingen an Der Donaw / meinem infonders großs | günftigen Herrn und Förderer. EET a 5orenbefter und Hochgelehr⸗ AEN ter Herr D.Rulande, die Loͤbhli⸗ I y xe che Kunſt ber9(enep/teirb fbr p fein und artlich von vielen für- et trefflichen Leufen/Soror Sapien- tie, ein Schwefter bet Weiß⸗ it genennet. Dann gleichwie die Weiß⸗ it des Menfchen Gemütb im Zaum bált/ mit einer nicht wie ein unvernuͤnfftig wild jiet oder Sau lebe: Alfo pflegt Die Artz⸗ j des Menfchen Körper mit gebührender Jet und Remedien dahin zu halten / damit nicht kranck NP ied zu Beth iege/ und 3 endlichen Cortebe/ - | endlichen wit groſſem Schmertzen den Difyr teen Zods Apfel eher beiffen muß / danıfı er fein gefeßtes Ziel erreiche. Und weanip piece geſchiehet/ kan Eeiner dem Menſchlip ben Geſchlecht Dienftlich feyn. Dann foil fan einem wohl zu Muth ſeyn / wie fan einer ſtudieren/ wie Fan einer auff gemeih nen Nutzen / im Geiftlichen und Weltlichei Stand dencken / wann er fein qute Stun bat / ver Kranckheit halben € Ln .. Derivegen find Die vechten Dogmatich Medici , allzeit in groſſem Anſehen bey Sin fter und andern Dotentaten geweſen. Soup daß fie kondten Land une Leut weißlich ul gieten | haben fie müflen geſund fepup . Melches ihnen nicht: wiederfahren haͤhp können / ohne gelebrter Aertzte Rath um . 9Betftanp / denen GOtt folhe Gnad un TP | durch vid Muͤh unb Arbeit oc (ben. Y l Was aber jetziger Zeit für Mißbraͤuch amd Berrügeren täglichen in dieſer Kum fürfalle | ift gnugíaut am Tage Dank man findet febr viel verlauffeneLotters- Bl . ben] Kottſchierknecht und Bader) die imme zu mit ihrem verfälfcheten ſtinckende Teriacks und vermaledeyten Salben vou qi E i \ mtt Hieronymi Reufneri, tt Stadt zu der andern laufen / unb Went gemeinen Poͤfel nicht allein Beutel lino Kiften raumen / fondern auch umb Web und Leben bringen / fürnemlichen ann fie fich unterſtehen Haſenſcharten / Hruͤch Stein/ Gewachs zu fchneiden nb zu heylen. Das beiflet recht expe- Émenta per mortes agere, Es muͤſſen Ke Salben und Balfamen -probiert ‚Welche | ob ihnen fehon Indicationes cu- Mndi , quz ab unica morborum Caufa Mbntnente & pendent, & fumuntur, ans und gar unbefanbt/ Pod) den Jraucken / Pillulen / Traͤncke Latwer⸗ en / auch wol Vitrum Antimonii fimpli. ter fufum, neque veré ab impuritati- Bis feparatum , oder Turpetum minera- ub. mit geoffer Gefahr und gewaltigen Mewegungen und Perturbation , einges Abn. — Sft gar nichts in ihrem närri, Men Kopff daran gelegen / ob. fie ſchon licht bie Ingredientia Receptarum verſte⸗ An: Bie eiumabl ein foscher hübſcher | | ((4 Shift Vorrede ⸗ Meiſter in bie Apotheck kam / dnb da e batte gelefen in einem alten Buch Recip Pulver. Serpentar. fragete ] nach gepülver ten Schlangen. | Was ſage ich aber viel von dieſen Gé pfleget wohl o(ff der Hencker / Schin der oder ein altes Weib hinter dem Rachel: Ofen einen grofen DOC TOR in di Schule zu führen/und ibm aufi ſeinem Tite CT zu berauben / und zu fchande eer den Leu ten zu machen. | Hiefes Hummels ⸗Geſindlein befchrei ben febr fein die alf Rythmi , fd alfi lauten: I j Eft impoftorum Dux Doctor, fignifer | Unitor, Fumiger exczcans, fera per Cauteria rodens, E Elotor madidus , ſudans Mediaftinus, i Uftor I" Martius, immitis Sedtor, fidensg; Chi- - li, miftes, | i Sordefcens Rafor, trux Exoreifta, Mi- | h nifter l. Perfidus, infulfus Lignator, apiftus l. Apelles, AE Interpres Graecus, Lictor rudis, atg$ | recoctis | N Hieronymi Reufnert, n Pharmaca proflituens brodüs , tOts quendo Cremator . ;Bellua, vociferans emplaftraque plum- bea Stentor, - | . Ordine vicenus , Vene truncator | ABYME lie HAT Item diefe Verſen: Jactant ſe Medicos, quis vis Idiota, Sa- cerdos Judzus, Monachus, Hiftrio, Ton- ſor, Anus: Ambubaiarum collegia, Pharmaco- _ polæ, | | Raftticole, Molitor, Piftor, Aga- v' fo, Faber. , Als ſolches ber gewaltige und hoch⸗ Iberftánbíge Mann Theophraftus Paracel- "Mus gefehen |. bat er aus groſſem Eiffer, unb Lieb gegen feinen Teutſchen Veram li Magiam erfinden ? per quam aduando, . Vel uniendo virtutes natutales , mirabi- lia efficimus opera in natura, & quafi hundum niaritamus , üt Pius Mirandüs "anus fcribit: queque in rerum füperna- wuralium cognitionem nos ducit, — Der⸗ Meicben Magi (ich verfiehe aber. nicht : XX5 Teuffels⸗ li Borrede/ Zeuffelsbanner / oder andere Schwarks kuͤnſtler) find die Weiſen geweſen fo zu dem net gebohrnen Kindlein gegen Beth Ichem kommen: Item die Cabaliſten bey den Hebreein / Die Philoſophi bey den Griechen / Die Gomnofopbiften bey den Indianern. * | Damit man aber die Derfen nicht für die Sau würffe / bat der gute Theos phraſtus ein neue Magifehe Art zu ſchrei⸗ ben erfunden / welche nicht. ein jeder Lands fahrer) oder Bartfcherer / ober Apotheckers⸗ necht / fondern allein Filii Sapientie & veri Magi in ihre Köpffe bringen inögen: wie ct (ic) dann felbft in feinem Manuali de La- pide Philofophorum, &in lib, Vexationum entfchuldiget. D Das ift die Urſach / darumb er viel per allegorias, &nigmata & figuras varias abgemahles Dat. Darumb bat er auch fo gar wunderbaͤhrliche Cabaliftifche und Magifche Namen erdacht : welche vies len zanberifch ſeyn duncken / als daß er die verborgene Krafft oder Tugend der Nas ur / aus welchen alles erwwachfen | genaͤh⸗ tct nnb gemehret wird [ liaftcos nennet: Item Ares daß einem Jeden feine fondere . * Vid, Fam. Fraterni. R. C. pag.8. Natur] Hieronymi Reuíneri. Matur / Form und Geftaft zueignet / dar mit es von denen anderen Fanntlich ums Mterfcheiben fep / als an den Krautertt ſallein zu feben | da ein jedes fein before dere Wurtzel / Bluft | Stengel und Blätter Hat : Diefer macht er vier Ges ſchlecht. Der erſte oder eingeſetzte Ilia⸗ Miter ift der Zweck des Lebens / oder der Mmenfclid) lebhaffte Balſam. Der am Wber oder bereitet Iliaſter iſt das Zuge Mricht und angeftellte Ziel des Lebens /.- der Ichbendige Balfam / ben wir aus den Elementen / oder Elementifchen Din» "een haben. Der dritte (ff das End des Mebens / und der rechte Balfam | den Mgvir ex quinta rerum eſſentia fchöpffen. Der vierdte oder groſſe Iliaſter ift die ill Berzuckung des Gemuͤths / fo ber Menſch in die andere Melt gezucket wird. Alſo bringt er auch Derfür Archeum, bae iff Meine Krafft die alle Ding aus dem Liafte IN (eft autem Theophrafto Iliaftes prima rerum Momnium materia, ex Mercurio, Sale, & Sut phure, tanquam ex trib, principiis conftans, quz analyfi Spagirica deprehenduntur: ) fürbringet und ſcheidet. Alſo bat ec. in dem Microcofmo einen Balſamum, Quin- Er tam Vorrede — | tam Effentiam, Mumiam, Mannaim , Ar." canum, Elixir, Mercurium: welches ali] " les nichts anders ift] dann ein inwen⸗ diger Behalter aller Körper vor Faͤulung und Zubrechung | ein temperirt Ding 7 ein refolvierts Salt | oder ein Saltz des Saffts| Sal liquoris in homine , dag! vor Faͤulung behütet. Alſo heiffet er den Mercurium przeipitatum, Diateflälelton :| h Item die hohlen Gefchwär und Fiſteln | Dubelech: Item / ein Artzney aus weiß | fen Corallen und Agftein) Dubelcoleph z | Cte / ein Kropff] Chœras, botium. |! nb dergleichen Sachen gar viel mehr / die man nicht fo leicht faffen kan / ale wann cà GBalenifche Recept waren. Bißweilen hat er mit fonderm Fleiß (wie auch det Geber gethan ) die rb» |" nung in operando umbgefehrt: fürnem⸗ fich wann er Arcana Naturz myfteria han» | delt | unb ein Meifter- Stuck rradtiert [ / pa aufigezogen wird von den natürli⸗ . eben Dingen [ ohne Scheidung und ohne N! Elementiſche SSereitung / durch Zufaß / in welche ſolche Materien gezogen unb bate | inn behalten wird. Solches ſiehet man augenſcheinlich in Archidoxis, in Metas || morphofi, | HieronymiReufneri. morphofi, de Philofophorum tinctura, de M Vexationibns, de Preparationibus, und in andern Büchern mehr Damit aber die Magi & Filij Sapien- tie dieſer hohen Künften möchten theilhaf⸗ ig werden ] und pen Menſchen darmit dienen: haben fie nicht mit groffen Un; Moſten aui der Inſel Succotra / Aloen/ Paradißholtz / Rhabarbar / Zimmetrin⸗ Pen / Cardamoͤmlin / Halchonium / Eınas ragden / Hyacinth / und dergleichen Dia» nlterien bringen laſſen: ſondern ſeynd auff moie Berge geſtiegen/ und für lange / unge⸗ harten, ünliebliche Recept / Kraͤuter ge⸗ Mucht: für die Schreib» ‚Feder ein Koh» en⸗Zang in die Fauſt genommen / und ‚apffer gebrennet / Diff fie die rechte Mu- miam Balfamitam zu allen Kranekheiten gefunden haben. — Solches hat fie warlich viel Muh mb Arbeit gekoftet + haben nicht viel reu au(f weichen Küffen ſitzen: iſt erowegen fein Wunder / daß die Magi. mb Philefophi ihrem Vatter Paracelfo mn Schreiben nachgefolgt / nnd bie Magi- eria & Arcana Magicé & Allegerice , aif mancherley Formen den Nachkom⸗ men Vorrede/ | men fürgeleat 7 Damit nun die Sleifialh die geru mit den Kohlen und Alenbical) umbgehen / diefen Schats möchten erlanlı a | 3i ; Alſo muß man auch biefe gegen] wätfige Pandoram Francifci Epimerhel), verſtehen: fo wohl die zgnimarifche um Magifche Bildnuͤſſen und frembbe Mör fe: welche alle den Filis Sapientiz Di fand fep : fo fic) nicht laffen abſchre (fert Adarnech, Anfaha, Catrobil, Canze Zingifur, &c, | Demnach aber diefe Kunſt jetsiat Zeit beiten gehen muß / und von wegen, de8 Theophrafti ( welchen die Philofophfj, billich / Lumen Nature nennen ) in gro] fem Beracht faft bey Jedermann ift? als babe ich auff des Typographi $5egcbly ren und Rath / diefer Pandore, (o unter ihrer ſchoͤnen Geſtalt viel zu Affen macht die ibr nicht wiffen recht entgegen zu ge ben / einen andern trewen Epimerheum)); ſuchen muͤſſen/ Der mit ihr alfo zu Datos Dein würfte / damit der Jafum dag Aure um vellus befommen möchte. Unter allen aber | Achtbahe ur Hochgelehrter Herr D. Rulande, — y Hieronymi Reufneri. Meer großguͤnſtiger Herr und Förderer | Wbab ich feinem bequemeren finden koͤn— inen / als eben den Herrn: dieweil ct laud) noch etwas von dieſer Kunft halt. ann was der Herr mir ale ich vor pen Jahr zu Laningen gewefen / für Igroſſe Wolthaten erzeiget/ kan ich nicht Manuafam rühmen { viel weniger dafuͤr dancken. Darzu bat mich auch nct wenig angetrieben die groſſe Freundſchafft "Mo ich zwiſchen dem Herrn und dem achtba⸗ Iren und Hochgelebrten Herren / Nicolao | WReuínero, beyder Nechten Doctoren/ und der Schulen Rectorn / meinen hochgelieb» ten Herren Vettern gefpübrf und augen-- Mfcheinlich gemerekt. | W ^ Gelangt derhalben an den Herrn Do⸗ Uctoren mein fleiffiges und emſiges Bitten] Er wolle diefe ſchoͤne Jungfrau Pandoram Mannftiglichen und freundlichen annebmen/ Mund ihrer Epimetheus feyn : damit fie nicht in die Mörder-Gruben zu Diefer Zeit] Moa faft kein Glaub mehr / auch ben ver: ud-tauten Sreunden ift/ falle. Bitte auch ferner zum böchfien vom Herrn / Er tob de mich und meine Srudia Medica fpeiter/ wie big anhero / fordern. Ü V | ORO Hur ee ET tn EEE Dorrede/ Hieron.Reufneri. Wo diefes der Hert (foie ich dann gag fein Ziveiffel trage) tbun wird / foll Ei mich die Zeit meines Lebens ihm verpflichi finden, Mill hiermit den Heren im Gott lichen Schuß freulich entproblen haben. — | In Bafel den 1.Sept. An. M.D.Lxxxvrır: | Hieronymus Reufnerus — Leorinus D.Med. PANDORA. as Buch) genannt/ koͤſtlichſte Gabe GOttes / gemacht F durch Francilcum E- 3 IV) AR pim&theuin, (2) (a) In hoc complé:ur Pretiofum Dei loónum, quod eſt fuper ó.nne Mundi fciéa- irüm Arcanum, & incomparabilis Thefaurus héf:urórum. Quia, qui habet i(tud Dei Do um, Muüdi habet Dominium ! quoniam 1 inem Divitiarum pervenit, & Narurz vin- ilum confregit. Non tàmen ex eo quod ipet poteflatem convertendi emnıa Corpora | operfecta in puriffimutn Solem & Lunam : 4 magis ex eö, quod Hominem & quodls- t Anımal frafervas in sonfervassont Jans. 14777 Rofariam, (23) Nach ſolchem epffiigen und fleiſſigen ahforfchen aber habe fie (Die in as och⸗ PANDORA, Hocherleuchte Leute und erfahrne Philo top i unb Welt⸗weiſe Heyden) endlich diß er 4 funbiget und erlernet/ toit nemlich nichtd in diefer Welt zu finden/ das den zergäang yj. lichen $eib vom Tod erretten oder befreyen fóute ( a(8 welcher unfern erfien <e jJ! dam und Coá zur Straff auferlegt vd ve; Der fich auch von allen ihren Nach kom̃en nimmermehr ſcheiden lieſſe /) allein diß einige Ding / fo an ibm ſelbſten von Naturen zerftöhrlich und von GOtt der ul. Menſchen zu Gutem verordnet/ bafi es DU i 3 CBerberbuna hinweg nehme / alle unvoll 4 Fommene Cörper wieder heylen Eónte/ Dag h Alte reiniget/ und dag Furse Leben / an | in den alten Patriarchen erlängern tbàti " Solchen munderbahren und geheimen ^ Dingen dann fromme erfabrne Philofophi b. mit Fleiß nachgetracht / bif fie folches qe funden/und deffelben nüglichen Gebrauch 1 damit fie fich die Zeit ihres Lebens rufis] h: get/ unterhalten / erlernet und bekommen haben ; welches hohe Gcheimnuß und h Wunderding vor ihnen alle Heilige Pal, [. triarchen auch wahrhafftig gewußt und gi D | habt / und ohne Zweifel Adam dem aróftet] ^ Vatter im Anfang eon GOTT fetten wird geoffenbahret und gewieſen worder " ſeyn / welches hernach alle Alt⸗Vaͤtter vo ihm ererbt / und aus deſſelben Kraͤfften ibr Leibsgeſundheit und langes Leben / aud h groſſen Reichthum Darburch erlangt E» 9 il Oder Edelſt Gab GOttes. ommen haben. Solches Sörtliche Ding — - ala Sunberbing/ haben eorermclote Hey⸗ Ben (al8 fie dieſes auch erlangt / für eine „nderbahre abe GOttes / und für Die. als Irhoͤchſte und geheimlichite Kunft erfenz „get und gehalten/) Doch Darneben gefes Ben / daß ſolche durch GOttes Sürfehung am wenigen Theil der Menfchen geoffens ahret / und dem gröffern Theil diefer Welt "tborgen fey / und bleiben werde / darum * auch Dicfelbe jederzeit / fo viel fie gekoͤñt / groſſer Gcheim gehalten. Damit aber fiche gleichwohl nach ihrem Abgang / nicht ar wieder verlefchen unb vergeflen/ fonz ‚rn auf die Nachkommen ferners geerbt "fo erhalten würde 7 haben fie Diefelbige ren Büchern einverleibet/ und ihren ges Luen Schülern viel herzliche Inftrudtionen dio Lehren von folchen Schrifften mitges titet und hinterlaffen / aber bif alles mie verbluͤmbten Worten vermaͤntelt und Krborgen/ daß nod) wenig heutiges Tage Tren gefunden werden / die einen ſatten An welches aber ohne fonderbahres Dez ncken von ihnen nicht arfcheben / Damit E jeniae / fo dieſe Weißheit ſuchen / GOtt Er peffen Hand alles ftebet) deſto che das In anruffen/zund warn ihnen ſolches ges jenbabret/ibme die &hr allein darfur ges | "Ei; und dancken ſollen / zu Deme auch? A5 nisot die edlen Perlen dardurch / vo dıe | Wa. Saͤu | E M PANDORA, | Saͤu gefchütter und geworffen wuͤrden Dann wann ſolches der gottloſen Bel! eroͤffnet fie wegen ihres Geitzes anders) a als bif einige allein begehren unt leglich allen Fleiß und Arbeit fallen laſſen, barburd) dann ein zerruͤttetes und wuͤſtee Weſen folgen würde, | "W Waſſirſtein der Weiſen (222) Syd dieſe Wiſſenſchafft iſt eine Sat des Allerhoͤchſten und wo es nit 6t einem durch hohen Verſtand / oder eine bekennet / daß er fie von einem guten Freund empfangen hab / dann der Fan leichtlich Schreiben / bem die Natur ſelbſt dictirtt Es ift ein Sprichwört: Erfundenen Din gen ift leichtlich zuguthun: Eine jede. Kunfl und Wiffenfchafft ift dem Meifter, gut feicht / aber einem anfabenbén Schuͤhle nicht alfo/ und zu Erforſchung biefer Wiſ fenfchaffe (ange Zeit erfordert wird / 6ié Geſchirr und groſſe Unfoften, und täglicht Arbeit’ mit groffem Nachdencken / mie toobl einem Wiſſenden alles leicht tft. un) Beichluf! .— Qt Edelſt Gab 60 ttes. | Befchluß fagen tvir / daß dieſe Kunſt eine # Gab ftp allem des Allerhoͤchſten GOttes / 3 nachiwelcher Erfanntnuß man ihn bitten | E daß er qud) darzu feinen Seegen otro jeyhen wolle dann ohne örtliche Seegen ff fie gang unnuͤtzlich. | " - dd Michael Sendivogius. Welche begehren der Philoſo⸗ phiſchen Kunſt des groͤſſeren Wiſ⸗ ein wahre Erkanntnuß zu ha⸗ be (b) „(b) Erentmwegen halten wir nichte | 9) von denjenigen’ bie folche von „SOTT berrübrenoe Kunft für falſch bts ruͤchtigen / und für unredlich anzäpffen und anſtechen / von welcher die beruͤhmteſte phi- lefophi alle / faſt aller Dinge Wiſſenſchafft / wie vor Zeiten von des Polycleri Kunſtbild bie Bildſchnitzer Die Form und Das Mus fter ihrer Kunft berzanehmen pfleaten, Maſſen es bann auch eine überauß ungere reimte Sach wäre / fo man fich molte Dies fen Argwohn laffen einnehmen Db bát. ten Die hochwerthe und febr. anfehnliche alte Philofophi, bevgrab in Diefer Außuͤbung derer natürlichen Dingen? etwas falfches Der Nachwelt zum Gedaͤchtnuͤß hinterlaß fenz welche jederzeit ihre gröfte Mähe und Arbeit Darauf gewendet / darmit fie der Warheit gant Ralf nachforfcheten ; ob U 3 ie W ii idi hit PANDORA | fie fehon unfere febr beglaubte/ und die fes erhabenen göttlichen ABefens nicht er], fliegen haben. Wer worte nun (e8 wär : dann Cad) / daß er ein lofer Zoilus unii Schmaͤhewurm wäre/) biefe Kunft nich lobwuͤrdig rühmen ? Und derofelben mi fonderbarer Gewogenbeit zugerhan ſeyn Don welcher alle und jede Künfte ve Platner / Gold und Meſſingſchlager / auc der Blechſchmid / ſeynd herkommen gleich ſowoln von derſelben ſo mancher ley Farben / die fid) zur Mablerey: Kun vielfältig bequemen / ihren Urſprung ge nommen. Des Muͤntzpraͤgens zuge fchmweigen : Geſchweige auch der Medica rum dittillir - Kunſt / ba fie die Krafft uni Tugend / fo man das fünffte Weſen nen net/ heraußzuziehen pflegen. Was foll ic fagen von denjenigen merallinen Stücken aus welchen die Menfchen mit Dounert und blitzen groffen Hall und Knall zuer regen fich bemühen’ wann fie nur diefel ben wider die Seinde des Ehriftfichen Glau beng gebraucheten. So ift. über diß alleé die Wiſſenſchafft von diefem Stein fel hoch und herrlich / Daß darinnen bey nahe bie gange Natur / ja alle Ding in ber gait gen Welt / als mie in einem hellen Spie gel’ augenfcheintich gefehen werden. ^ - eMarfilins Ficinus Die Oder f£odft Gab GOttes. 4. Die folrn fleiſig diß Buch durch hauen. (c) | Mic) «s C5 feynd unzählich vic Bücher ij IE welche von diefer Sunft banolen/ Mperder aber nicht viele finden/ Darinnen euch pie Warheit fo weit offenbahret / wel⸗ ches ich barum thun wollen dieweil ich Mfelbft mit vielen geredet / welche vermeynt haben fie verftehen ver Philoſophen Bis her gaͤr wohl / aber vermercket / daß fie ifibiefelben: Schrifften viel ſubtiler gedeutet Mhabeny als es die Natur / welche ſchlecht iftverforderte. Ja es bat fie in ihrem bos when Verſtand beduncken wollen meine Re⸗ den ſeyen viel zu gering und unmuͤglich. ms ift offt mahls beſchehen / daß iib mans eben die Kunſt von Wort zu Wort vorge⸗ il fagt/ aber fie habens gar nicht faſſen koͤn⸗ Ili ie und nicht geglaubet/ / daß Waſſer in Munſerm Meer fepe s: und wolten Doch für I9 bilofopben gehalten werden. Wann ukfie dann meine Wort mündlich nicht bae üben verfichen Eönnen / fo förchte ich nicht Cwie andere Philofophen gethan haben, ) daß e8 einer fo leicht verfichen werde / es iſt reine Gab GOttes / (age id / das ift zwar Mmicht ohne/ warn zu Diefer Chymiſtiſchen RKunſt ein fubtil ſpitzfindig Gemütb erfors: [bert wurde / und es ein ſolch Ding redrey daß es oer gemeinen Leuth Augen ſehen koͤnten: daß ich Ew geſchickt genusfum ] | | 4 befuns 7 TANDOR A; befunden und erfannt babe/ dergleichen: Sachen gu ergrünben. Euch aber fage ich daß ihr ſchlecht und nichrgu febr Flug ſehet biß ihr das Geheimnuͤß erfindet/ / wann tb daifelbe babet / muß Die Weißheit noth wendig folgen’ alsdann wird es euch à viel Buͤcher zu ſchreiben / welches Den piel leichter ſeyn wird / der in dem Cen'ro il und cin Ding ſihet / als dem ber auſſen her um gehet / und nichts als das Hoͤren· Sa gen hat. Aller Ding zweyte Materi hab. ihr gang Deutlich beſchrieben aber ich gil euch Diefe Meynung / bafi wann ihr zu bI, ftm Seheimnuß Fommen wollet / ihr wiſſet bag zuforderſt GOtt zu bitten und dei, Nechſte zu lieben fepe / unde ndlich wolle ihr euch nicht ſo zu gar ſubtile Sache einbilden / von denen bie Natur nichidl weißt: fondern bleibet / bleibet/ fage icbzug' bem fchlechten Weg der Natur / dann ihr ind der Einfalt bif Ding leichter greifſen dann folches ın der Subrilisät fehen koͤnnet tb borffet in meinen Schrifften nicht allezei anden Buchftaben hangen / ſondern imf: fe erweger die Natur / und was peren möge Itcb.Gbe ihr euch aber zum Werck richterzt bedencket fleiſſig mag ibr ſuchet und wa Und Oder Edelſt Gab GOttes. » |" Lino ce oft durchleſen. (2) | —— gehoͤret Fleiß / Mühe S2 yap Arbeit darzu / uno em fleiſſiges J die dieſe Ding Durch Gleichnuß beſchrieben | j : ben/dak man ſolchem Feiß agchdicht und liadytet/ und ſolche Gleichnuͤß verſuchen ehren / bann eins auff das ander weyſt. Raimundus Lulliug a3 '*;! J dup i « V 13:613) Dann welcher die Bücher gufefen / Do nz Taul umo trág fon wird /der Fan nicht bereit man ob= und fertig feyn / Die Ding zu prepariren/ ywihen / Hoch wolund leichtfich ber Practic gewoh⸗ will man nen > Dann welches Gemuͤth nicht mill in it T den Ubungen ebunp abfdmeigen/ bcr toirp "1 16a jm Werckund Vollbringung aimmermehr map gründliche mögen. — " ram (ooo Richards Anglicus. So werden fie einen, gluͤcklichen Wunſch erlangen. Hoͤret diß ihr Soͤhn une Kinder der alten Philo⸗ ſophen / mid verlangt als mit lau⸗ iter; heller und bober &timm / aig fid) immer mag zufchreyen ; dann ich fotum den fürnebinen. Standt der Menſchlichen Dingen zu oͤffnen⸗ und Den. allez heimlichſten Schatz Ne "s aller 1e Türgern und der Natur bequemern Xeg 'PANDORA, ^7 aller Heimlichkeiten der gantzu Belt / nicht erdichtlich noch küche | lich / oder tpottlih. (e) ^... ] («) ANS dieſes Geheimniß bat der i einen eigen Schatz; Undes drey Ding hierinnen fürnehmlich zu bedeh cken / und zu betrachten: Die Bereinigung, und Standhafftigkeit des Arciflen 7 " Handarbeit / und die Srenheit der Cd nun(ft/ und diefe drey Ding bedörffk, Reichthum / Weißheit und Arbeit. | Anonym lentes Teſtamen, iuo "Dienein, Sondern au das allergewiſſe | und Menſchlichſte will ich denſelb | offenbahr machen (a) — ^ (4) N deme ich nua Dag allgemeine MI S gifterium der Welt weiſen / (welche) der höchite GOtt denen fterblichen Mel | fchen aus lauter Gnaden verlieben :) eit Artzney wieder alle Kranckheiten unl Mangel will angreiffen z mill ichs in eine leichtlich berühren / mit einer folchen Auf) richtigfeit; daß folche Gabe GOttes ve mir niemand der Nachwelt deutlicher Fun getban: Denn toas ich ohne Betrug gele net / theile ich ohne Miggunft andern mil) Dornemlich aber muft du von deinen] Verſtand gänglıch abfchaffen alle far site |. Oder f£odlft Gab G ttes. IMyeiten der Sophiften / ihre Fi&iones uno her: ationes , Sublima iones, Congelationes , Amalgamationes, Pracipitationes Mercurio- ' um, Antimoniorum , Salium, Tartarorum, ptr Kräuter und Thiere Diftillirungen und gubereitungen zc. Denen folche Sophi—⸗ ten und irrige $cute ergeben fiad: fondern Nhurch der Linien Fürgeften und ficherften Weg der Natur fortgehen. n 4 2D. Huginus A Barma, oder Dienheim, a Derbalben fo gebef euch in ein olchen Fleiß uno Ernſt zu hoͤren und ji holen / als id) euch ein Meiſter⸗ haffı ber Lehr herein bringen will: "emlid der Dingen /dieich mit mei⸗ Jaea eigenen Augen gefehen. (b ) 4b)$5( €5 vor meinen Theil (durch bie mn var Gnade GOttes gegen mich Ummucdige und undanckbare Creatur)weiß / Maß die Kunſt wahr ſey / und nicht allein Mieſes / ſondern Daß fie auch ſehr leichte ſey / and wundere mich / daß ſo viel Leute daruͤ⸗ iler fo lange vergebens fic bemuͤhet haben. Allein Das bin ich verfichert / Daß es eine Nabe (Bottes ift/ penn es Iteget nicht an Itlemanocs YOcllen ober lauffen’ fon: wern D Dctes Zrbarmen, In Anfe hung deſſen erfühne ich mich zu der Ehre qerores ubelennen / daß ich die Kunſt ir u | 11 EE! PANDORA, be/ unb habe bit Operationes unb Arbeite Der Natur in diefen fo verborgenen Giebein. nuͤſſen vor meinen Augen bey dieſem gegen]. mwärtigen Schreiben / welche ich ſtuͤndlig ſehe mit Verwunderung über oie unendl che Glori in Beſchauung einer fo groſſe Herzlichkeig in den Creaturen / welches frauet mir / den Anfchauer gleichfam en zucken wird / zu ſehen / paf ein fo verächtlich Kind / als unſer Mercurius auffwaͤchſet $T einem fo ſtarcken Helden / den die Welt nich erlangen fan, ! Ks Cyrenaus Philaletbat bb) ft derohalben nicht ein Traum mößiger Leute nod) Betrug: fonberneing, Dem wiffenden leichte Kunst, Die ungeitigenf Metalle in rechtes Gold zu verwandeln, di jenigen aber die es nicht gläuben wollen / wi ich nicht mit alten Exempeln des Gebri, Ar. noldi de Villa Nova, Rarmundi, Lullii, Ald berti, M. Rogeri Baconis und andern über], weiſen: fondern ibn mit gar neuen / jd]. auch täglıchen fpeciminibus Die Warheit ga tigetlich Darthun ; daß es mol ein unver ſchaͤmter Menfch feyn müfte / ber aus Un, verſtand oder Boßheit fo gewiſſe teltzbeq Fandte notoria Exempla laͤugnen / in 3tveifal fel ziehen oder calumniren molte. Unſer Zeit H«rmes Trismegi(tas , Keyſer Rudol- phos Il. Mochlöblichen Gedächtniß / hat piefe rechte Keyſerliche Kunſt nicht M gelie Oder Edelſt Gab GOttes. eliebet: Denn €». M. nicht öffters deren ipecimina nur geſehen / fonbern dud) enb- ch felbft eine Tinctur erlanget die man iuff die 40000, Dukaten geſchaͤtzet. Es flegten Ihr. Majeit- biefelbe bißweilen in iner Coubern breiten Blechbüchfen zu tra m mit rótbem Sammer übergogen v. ifi ber von dem Caͤmmerling Suiten / der * ieichwohl N.N. in des Rutzken Haufe efunden unb Ihr Keyſ. Maj. Matthias (8 recht maͤßigem Erben uͤberantwortet. Der dieſe Tinctur geſehen / berichtet nich? daß fie grau Aſchenfarbe / und ſehr )roer geweſen fco: von Auffrichtung mit E "ed ingreffeá voie ın ber. Kunſt rauch iit. Mathaͤus Erbinaͤus von Brandau. (bbb) Als id hun'den Grund dieſer Kunſt he / da fing ich an der beſten Tinctur eine zu rbeiten / Doch gehen ſie alle auß einer Wur⸗ el/ voit ichs jum Ende gebrácbt / fand td) nfchöne Roͤthe / hoͤher algeiti Scharlach / nd einen Schatz der mehr und mehr Fan wgmentiröt werden, Hiervon weitläuffti- ier zu ſeyn / ıftnicht oiefe8 Orths / meil die Warheit hierdurch gaugfam erwiefen. Anserus, Macrocoſm. (bbbb) Franciſ. Picusein®rafe vonMiran- dula 5 ‚ters / ein febr frommer unftraffli kaum eines Pfefferförnleing ſchwer / eine j PANDORA,; : dula als ein trefflicher hochverftändiger Pe und Philofopbus lib,s. c. 2. von Gold « fein Gewahi gefchrieben : Vor wenig o kurtzen Jahren ift. Nicolaus Mirandulan ein Prieſter Barfüfter Ordens/ hohes 2 Mann / mir febr wol befandt/ mit To abgangen / Derfelb/ wie ihrer viel beeugdg koͤnnen bat zu Bononien Silber / und Carpi feines Gold auß Kupffer gemach Bey unfern Lehzeiten ift einer geweſen / Na mens Apollinarıs, Prediger Ordens / to cher das beſte und wahres Gold gemach Zu Rom liſet man dem jenigen zur G daͤchtniß und Ehren eine Grab⸗Schriff welcher auß Bley Gold gemacht. 3 wenig Jahren iſt einer zu Venedig gew ſen / welcher auß einem geringen Ding ziemlichen groſſen Klumpen Goldes au gemeinem Queckſilber gemacht. Welche mehr Exempel begehrt / der leſe den Comi tem Mirandalanum und Robertum Vallen fem. Der Kunft Gewißheit Fan ich felbe Zeugniß geben / daß ichs zu Wien in De fterreich von einem Engelönder 7 Namen Alexander Sidonius gefebem, Was id hier zu Regenſpurg vom Johanne Baptifls Macroczphalo gefeben / ift die Kunſt mat gar gewiß gemefen / mir aber auf feiner Difeurs vorkommen / paf er folche Tin- eur yon einem andern Philofoptio w ! Und om⸗ Oder Edelſt Gab GOttes. ommen / und er die Kunſt ſelber nicht ge⸗ ipuft. Alſo geſchicht es noch jetzige Stund / aß mancher eine Prob von einem guten Freund bekomt / und ihm dadurch einen Namen machet: Aber dieſes waͤhret fo ‚ang / als das Geſchenck / mann nichts 'br Davon vorhanden verlifchet alsbaid jit Reputation , welches ich felbft bey bos en Stands Derfonen erfahren / welcher Kunft mit Merzehrung deß Puloers und Mangel der Sünftler zugleich auffgangcu. dieruͤber werden noch viel su zweiffeln an- fangen und fprechen: Manus noftrz funt jculate , credunt quod vident: Unſere Haͤnde haben Augen fie glauben nur was le greiffen. Uber das finder man gar wenig Me.e8 gefehen und gemacht. | Ä Incertus, Macrocoſm. Und mit meinen eigenen Hans te actaftef bab. (c) 289 Ch hätte bem ganken Procekin dies G c fem ractát(ein befchrieben/ diewei⸗ naber derſelbe fambtiver Muluplicanon 1 deß Lulli: und andern Philoſophiſchen Büchern begriffen / fo habe ich mich bemuͤ⸗ bet / allein von oer erften unb andern Mas Fri zu handeln 7 wie treulich von mir be- Ibeben / und glaube nicht’ daß ein lebe Jiger Menſch folches ftattlicher alg ich ges pan habe / fintemahl ichs nicht auf den ummen Büchern / fondern auff. meiner ! | Hand⸗ 35 16 ben Befchluß / beyneben immer zubede PANDORA, X Handarbeit und eigenen Erfahrung c DaB GOtt dir Ditftó Geheimnuͤß nicht oH featubren wolle Dem wolleſt nun ernjtem Gebet anliegen / und dieſes Bu zum oͤfftern durchlaͤuffen fonderlich ab (en / was der Natur muͤglich 7 und Clement Thun und Wuͤrckung / welch unter ihnen das Mornebtitfte ſeye / info berheit in Der Karefa&ion dee Waſſers od Lu ffts. Michael Sendivogis Des will ich euch etwas rechter gewiſſere / und vertrautere Kun ſchafft beweiſen: (d) By nachdeme diefe jeßt erzeh | Philofophi von diefem hohen M gifterio toarbafftig unb ohne falfch geſchr ben, aud ihren Beweiß / auf dem recht rund und DBrunnquell der 9?atur 9 fchöpffet und gelernet. haben / ſo mere hergegen/ bif dato wiederum wiel falſe Pfeudophilofophi und Betrieger gefunbet die fich folcher Kunft Wiſſenſchafft faͤlſe (id) berähmen / uud — — Oder Edelſt Gab OD ttes. ſolcher zu lehren fich unterfangen - und ber | ebgecacbten Philoſophen Schriften zum Deckel ihres Betrugs fülfchlich mißbraus qi j ben die £eutb nur damit offen / ihnen das aul auffperrenz und einen blauen SOunft mol auch Die jenigen/oie fich von ihnen aufs ſetzen faffen / folgende Warnung wohl bes ]tradten und zu &emütb führen folten. | Ihr Alch ymiſten mich verffebt; | ^jnoem Griechiſchen Alphaberh Fein Buchſtab febr/gletcb alfo | &tebt fonften auch nochanderswo / Gedencket fters an folcben fein, Betrieget nit mit falſchem € bein Durch euer Runfi fo manchen Hann Fuͤrwahr ihr werdt ſonſt ſterben dran. | [rem, Vor Boldmachern unb Alchimiſten / Die das Geld diſtillen auf Beuel und A iften / Wann man anders nicht will in | Schaden Darzu im Spore und Reuthum ba⸗ det. | Solge denen die da feynd gerecht/ Auffricht ig fromm, einfälcg und ſchlecht. icht ruhmraͤthig / und doch was können’ Mit à * —— für die Augen machen / melche dann fo. 7 1$ Mic folchen kanſt du qute Bat als dann der andern ein Centne "PANDORA, Ípinnen ! Ja / wo finder man aber dieſe? Suchs/ gleichwohl fie feind eb Und nicht m: wohl gerathen beue Auch gibt an ſolch'n eit Guintle Ichwer . . Warferitein ver Weiſen (do) Viel Saboranten aber fürn Str für Weitzen / etliche alle bende / viel q werffen hinweg / was die Philoſophi lieb haben / etliche fangen an / unb bor wieder auf / welches auß ihrer Waucke muͤthigkeit herkommt; Sie ſuchen ei ſchwere Kunſt und leichte Arbeit. De Beſte werfſen fie hinweg: Das ürgfte fdqii fie; aber toit dieſe Wiſſenſchafft rinper Bo | rco verborgen wird / alſo tbirD ud) Die INA) tert im Anfang weggemorffen, Wir fa gen aber / daß dieſe Kunfl nichts ande ftue /dann der Elementen Kräfte gfeichli vermiſcht der Wärme / Truͤckne / Käl und Seuchte: Eine natürliche Gleichhei eine Dermifibung des Manns und We bes den eben das Weib gehohren ba Das ıft eine Zufammenfügung des Seu ers/ und Wurtzel⸗Saffts der Metallen. Michael Sendivogi Dan — Over Edelſt Gab o cial 19 | Dann die betriegenden Aufzehler und Aufzieher / die nach vicem Xo fen unb groffen Arbeiten nichte ſchaffen / dann daß fie zulegt in Aro beitſeligkeit kommen / darum fo will ch Flärlich und offentlich mit euch reden / daß (8 die €rfabrnen und die Unerfahrnen mogen verfieben [auf diefer Meiſterſchafft. Es wırd mich auch niemand billíd) mögen eren oder hinterreden. (e) Og sum aber die Altın Philoſohi⸗ unb aud) die Neuen / folche Kunſt | yurch Sieichnuß und durch felgame (Ste Huren und Gemaͤhle verdunckelt und aes Nchrieben haben’ und folche niemand bes Wohlen’ dann den Kindern der Werkkeit? IR efe fürnebme Urfach fest Dant Philofo. HanılPhia bbs in Seniore, auf daß Der /. dem biefé lofophus, Weißheit und Kunſt mitgetheilt worden / Ott pem Allmaͤchtigen mehr danckbar waͤre / und ihm allein fob; Wei und Eb: zueignete. Dann er (ff ein GOtt falles Suten/ Der auch ſolche Kunſt eröff net wann er will / und ſolche hindert / mel bt te ſolche aug Geitz facken, | Daher auch Rats in dem Buch fagt/ — Rafis velches bep Den Philof sphen genennt wird / Buch/ Lu Lumen Luminun: ‚mann wir alic pitfe Ding heu Lue $5 2 wol .ninuim, Ns d PANDO R A, wolten erklaͤren und eröffnen mie fie N .* . btr Warbeit find/ fo würde die AReifl heitfein State oder Raum mehr baba alsdann fo würde Der Unweiſe mit dei Weiſen verglichen. werben. 4 Man fiefet auch am Ende des Sud welches genennt wird Turba Philofophdf rum, mo nicht, alle Nahmen Diefer Kun verdunckelt und gemehret würden, fo mal den auch die Knaben foiche Weißheit un] Statut verlachken und verfpotten / Dabit wir folche nicht hoch achten und gemem Schafft mit ihnen haben wouͤrden / Tender dieſe Börtliche Kunft fdimáben und vag fpotten’ und lagen / ſie fep eia Loͤgenwerch eine Deicheifferey und Betrug. T Rıckardas Anglicu] ægyptio (ee) Wir leſen von den Egyptern un rum Hiero- Ihren Vebren / bof fie in ibren Joeili ziyphica gen. und unmirfenilichen Büchern ihre Geheimnuͤſſen mit etlichen Figure der Thieren verborgen unb verduncke haben / alg nemlich dag Zeichen der Na ! tur/fo ich mich nicht ire; iſt Durch ein Weyhen angezeigt und bedeutet worden" der Drach/der fich in einen Circkel kroͤm met / und in feinen Schwantz beiffet/ bat bedeutet bey ihnen das umlauffend Jahr Iſt ihm nicht alfo? Etliche Menſchen fom fleiffiger Art und Natur feynd/ mit ib: ven Dingen/ Die fihreiben ihr Ding mit ei‘ nem || Ode Edelſt Gab GOttes. 2 ‚nem befonderen Zeichen auff daß nicht ein weglicher Schufter oder Bauer esaleſen fan. | Ah Rıchardas Anglicus, eee) Der allerhöchfte Schöpffer hat dem IMenfchen alle narsrliche Dinge wollen ffenbaren/ barum bat er ung vornem- „uch gemicfen/ dag auch bie himmliſche Ding natürlich gemacht find / daß auf iefen defto befiev feine unendliche und nerforfchliche Macht und Weißheit ere ant werde: Welches alles die Philofo- »hen in dem Liecht der Natur a(8 in einem Spiegel zu fehen haben: Darum haben Heviefe Wiſſenſchafft Gicht auf Begierd Silber und Goldes / ſondern der Natur Frfünbigung; ja viel mehr Des Schöpf- fer8 Macht felbften) fo bod) gehalten und |o wenig und genau/ und niemahls dann In Figuren / Ratherſchen / und Gleichnuͤſſen / ardurch die Natur ent decket wird / den Anwuͤrdigen nicht offenbahret wuͤrden: velches du ſelbſt / wo Du dich recht erken⸗ hen koͤnteſt und keinen harten Verſtand ͤtteſt / leichtlich verftchen koͤnteſt/ ver du jac der Gleichnuͤß der groſſen Welt / ja | Dem Ebenbild Gottes geſchaffen biſt. | Michael Sendsvogins. ‚ (cete). Derentwegen fo du ber Kunſt nachzufolgen gemilliget / fo folge ihr im nen Dingen / darinnen fie wurcken / laffe | 253 dich allen Betrug und. Verdunck PANDORA,' bid aud) nicht hinderen / daß unfe Schrifften bißweilen feheinen einand entgegen. zu ſeyn / bann alfo ift eg vc noͤthen auf dag man die Kunſt nidg verachte. Michael Sendivogins, Dann c8 haben die alten Phil foph: fo verdundelt und vertotr darvon geichrieben/ Daß fic ni allein nicht verſtanden werden / fo ber aud) gang und gar nichts Da zu dienen’ das auß folcher Lirfad) welche diefe koͤſtliche Kunſt wolte erfahren und erfundigen / entw ders befriegen und betrogen wur den/ oder ficb von ihrem ‚Sürne men bari verlaufen / — abfictcig und weir darvon abirreten. Yd] foil euch aber chindan gefbanl 1 | lung) eigentlich die warhaffti f Erfahrung gang und gar für di Augen fielen / mit Zujegung de Meynungen der Philoſophem dann Allerbaſt zu dem rechten Fuͤr nehmen dienet / auf daß diß Ding von dem gehandeit wird / offenbar: liche | Oder Edelſt Gab GOttes. 2 cher und klarlicher verſtanden | herde. (2) QUU TUR h | I) e Siereciten noch treue und feiffige | Naboruten und Schüler Diefer | eheimen philoſophiſchen Kunſt / bie gern Tmen richtigen und gewiften Weg ohne locitere Umſchweiff gu ſolcher reyſen umo hndwandern molten/ vieler rien gefun len werden / Ind aber durch erſt befagte Haphitifche heitlofe Buben’ Durd) ibt grofs t$ Geplerr und nichtiges Fuͤrgeben / eine heils fo percarbirt und irre gemacht were »n/ daß mancher fhier nicht weiß/ob er In fotcher biarer fib oder für ſich gehen ll'otie ; alfo habe ich von Diefer $unft/aud) Mas weniged/ jedoch gründliches und Iwarbaffiiges an Tag zu geben und zu tr^ ffren nicht unferlaffen wollen: und ob db wohl mich viel zu gering uno auch uns würdig’ von ſolchem Geheimnauͤß zu bans lem oder gu fihreiben/ billich erkenne. jedoch limtil i durch Gottes Bnade ohne Juibm zu melden’ fo weit gelangt / dahin ıhrer Imenig/ ja eie ungenlich taufend/ fo weit nicht kommen / uno auch das Pfund / wel⸗ Tb: mir als einem Unwuͤrdigen von Dem Aulmaͤchtigen Lehen Der gaddig verlie⸗ hen morben/ ben mir mit vergraben bleibt: So will ich allın dieſen Liebhabern auß P 4 treu PANDORA, lerrichtigften Weg fuͤrweiſen / uno ztigen ob vielleicht darmit durch Gottes Verlei⸗ hung etlichen bie Augen eimal eroͤffnet/ von ihrem falſchen gefaſten Wahn gemies ſen / und auß der Irre auf die rechte Bahn geholffen / und dann ferners auch Gottes Wunderwerck dardurch offenbarlicher ges macht werden moͤchte. Waſſerſtein der Weiſen. (aa) Magni Philofopbi quibus hoc ſe- cretum ac Magifterium fuit revelatum, conyu- ratı fuerunt horribili maledidione Dei, ut nulli hominum hoc opus divinum modo aliquo declararent, nc hoc fecretum ad ma- nus pravorum hominum deveniret, — Sed) ego non curo talium malediäionem: qva* rei&ud fecretum non revelo hominibus nc-] quam, fed revelo Ecclefix Dei, & perfedtis Chriftianis, & Deum timentibus, ut fuccur- rant pauperibus, & przcipué Evang:licis, | Ecc!c'is & viduas, pupillos, & orphanos vi- | ſitent in necsffitalibus & tribulationibus. | feannes de Rupeſciſſa Frater ordınum | Minorum. | Ders | Dover Edelſt Gab GOttes. — 1 i. Derbalben fo thun wir fund ham aller erften / daß affe die, fo zufferhalb der Natur wirden/ Ber | rieger find’ und in einem unziem⸗ lichen Ding bandien und arbe "ei. (b) 1b) ee nun will ein warhaffter Philo- |. V fophus ſeyn / der muß vie gange Matur recht erkennen / erkeñet er mohl nie Natur / fo iſt alles ein Ding/ eine Wurtzel ein Weſen / bem man nichts yaf zufeken/ als daß man ibm be liber» Itüffige benehme / verbleibt einmahl vor Me darbey / daß ein jegliches genus feinen igenen Saamen habe / und nicht verbeſ⸗ ert möge to*oen / als durch die übere 5, aͤſſige Beſtaͤndigkeit des Golds und Silbers. — — Incertus; Macrocoſm. | (55) Derhalben ein Erfahrner dieſer Run’ foll und muß wiſſen die Krafft Her Natur / und foll ihr gang befiändigs ich anbangen: dann mer dag nicht tbut/ «per tiro nichts fem Lebenlang in unfer [Runft und Meifterfchafft außrichten s dann alle die, die aufferbalb oer 9tatur arbeiten bit fepab Betrieger /unb Lands⸗ Heſcheiſſer / und Eönnen nimmermehr nichts außrichten: Welches aber der Natur ſey / Án. Ds habe A TEE he » verſtehen wilt / wirſtu Feine mehr auf Er nuͤß befchrieben haben/ daß man ſolchem man ihr mit groſſem Fleiß nachgehet und Operation unſerer Kunſt für ein Cie Piincipia Naturalia in unferer Kunft fco | und fleiffig nahkommen / und Feines für fo wirſtu sin gang hoher und fuͤttreffli⸗ PANDORA, habe ich dir Droben genugfam in ben Cas piteln befihrieben / adn du dannnichte Den finden werden. Derbalben gebor Fleiß / Muͤhe und Arbeit darzu / und et fleiſſigs Stadiren in ven Buͤchern Der Philsſophen tie dieſe Ding durch Gleich— Fleiß nachdichtet und trachtet / und folche Sleichann verſuchtn lehrenzdann eins auf das ander meilt/ dann Die Natur iff. an ihr ſelbſt begnuͤget unb auch in einem jeglichen Diag/ welches ber Natur bes barf zu feiner Bollfommenbeit : bant Die Jtatur warhafftig uab fleiſſig iſt / fo wo man aber folches verachtet/ und mill nad gutem Wahn arbeiten / oer. wird J9aab und Gut / und alle feine Zeit / Alterz unnuͤtzlich uao elendigfich verzehren’ und zu legt gar su Grund geben. Derhalben foll ſich Feinerin Diefe Kunſt ein, laſſen erfey Dana ein guter Phyficus, der die Ding der Natur erforfihen und era] tvegen Fünne’ was ein jegliches lemen genſchafft und 9taiur ba5/ und was Die das ander fegen odet brauchen: aladann cher Ode Edelſt Gab Otto. 7 eer Phiiolophus in unferer Kunſt ſeyn. | Derhalben / mein allerliebſter Bruder / iſt c8 genug euch / so ihr wiſſet die Natur aufs ſerhalb zu regieren undfegen / dann Die MNatur iff gnugſam inwendig in cem Coͤr⸗ I per zu arbeiten? und ihr Anfang ift eine gantz aute Ordnung / und eines richtigen Wegs / Der da möcht erdicht werden/ |! toie Da offenbar ift in Erfchaffung einer jeglichen Creatur. Derhalben die Eins btráncfung/ sublimirung und Bratung fell ſeyn die Meifterfchafft der Philofophen, bas ift/ deren die ba arbeiten. in Diefer Meiſterſchafft: dann ore Natur / die Mei⸗ ſterſchafft iſt / nicht uͤberſchreit / ſondern fie folgt allzeit der rechten natuͤrlichen Orodnung nach / es fepe dann Sach / die MNatur werd etwan Dadurch verhindert / (f Da£ ſie hren natuͤrlichen Gang nicht haben móg/ dann fie bat ihre gewiſſe und beſtim⸗ te Zeit / in welcher unfer Stein ſchwanger ſwird und geboren / und zu laboriren / dann manu bu Die Terra ſchwanger ge- macht baft 7 fo gebiere fie einen Sohn⸗ denſelbigen folt du neh ren / biß er leiden wird koͤnnen das Feur / und alsdann wir⸗ fu damit tingiren und färben koͤnnen was du tollen wirft Raimundus Lullius, Wf. (bbb) Dann ohne Nachfolaung der Matur / iſts unmöglichy paf fie der Philo- ü ſophen 38 PANDORA, | | fophen Gbeimaüffen zum vollkomme— nen Werck führen. Gleich moie Der Philos | phas von foichen fagt/ und fpricht/ Diefe ie oſne Heben zu der Praäic, wie Der Cft. zum Spitoropsie Futter / ber nicht weiß / worzu er fein Maul jur Practie darſtrecket obn alleine 7 fo fern ihn Die komnn / ge· Aufferliche Sinn ohne Berftand / durchs rm Geſicht und Geſchmack zum Butter fuͤh⸗ Futter. ven. Alfo auch dieſe Eſel ſuchen obn Die wahre Unfäng und fruchtbare Scadia und Ubung / auch ohne Erkantnuͤß Der Statue ren/ oie Werck der Natur zu oollbringenz und das aller geheimſte Secret der gantzen natürlichen Philofophie, und bag befte Rs der Werck / welches oen Menfchen mit Sitten‘ Phrlolopnie tert; mit Wolthaten reichlich begabt/ dem Armen hilfft und menfchlichen Coͤr⸗ per gefund erhält: Dann es gibt ihm Geſundheit. | Richardus Anglıens, (bbbb) Zange alsdann an und lerne erſtlich wie GOtt der Dreyeinigeim Ans fanr bie allgemeine Natur verorbnet/] mer diefelbe fey/ mas fie oermóge und koͤn⸗ ne / auch toie diefelbe in alen Dingen noch! täglich unfichtbar würde und allein in dem Willen GOttes beftehbe + und ihre Wohnung habe’ dann ohne wahre Er⸗ kaͤntnuͤß Der Natur fold Werck febr miß⸗ fid) und gefährlich dir an ufahen ſeyn wil. Der Natur Qualitäs und Eigene‘ ſchafft Oder fEodft 65b GOttes. ſchafft aber iſt daß fie einig, mahr/ ſhlecht / und in. ihrem Weſen vollfoms "men/ und auch ein verborgener Geift in ihr verborgen und verfehloffen fe. Wil⸗ "fu nun folche erkennen / fo muflu auch "Leben alfoy wie bie Natur ift 7 al& wars befftig/ fchlecht / gedultig und befländigr ſchaͤdlich ‚in Summa tín widergebohre ner und neuer Menfch fepn. Waſſerſtein der Werfen. . Weiter fo wird von einem Men ſchen nichts andere gebohren/dann dein Menich/ von einem. bier cin Thier / und jegfid) gleichs bringt ſein aleihs berfür / darum mag nicht etwas eigens an ihm hat / das mag nicht etwas frembdes nach ſei⸗ nem Gefaͤllen oder Gleichnuß ba» ben. Diß ſagen wir darum daß memand im fen Geld kommet: hres Verſtaͤnds betrogen werden/ md zu Armut fouinien/ dieſelbigen faud) nieht andere verfuͤhren / und aut Armuth und Arcbeitfeiigfeit bringen dand treiben, Ich ratbe aber /baf Ich niemandt in dieſe Kunſt einlafle | iu ja Gottesfuͤrchtig unb bem Nechiienun dann etliche die von Langſamkeit "9 30 Thorheit eingeführt bat. Ce) PANDORA; gu finden: bann fie ihrer viel zu Mirren gemacht / und in grofe () «T Ofcius ein König Albaniz ſpricht ift i.Wper Turba Philofophorum aljoi Wiſſe / von Menfchen wird nichts oe bohren als ein Menfch/ von Nogelnnichtd als Voͤgel / von Beſtien nichts als Bez fiien / und daß fid) Die Natur nicht vers wandelt / dann in ihres gleichen / und fein.ander Ding. Magifer Johannes d Mena fagt in feinem Teſtament. Ein j& ber Baum bringtfeine Frucht; Ein Birma baum Birne’ ein Nußbaum Nuͤſſe: Alſo Metall soultiplicirt Metall / und kein ander) Ding. Diſes bezeugt auch der Lenior wann er ſpricht: Der Stein der Werfen? welchen fie alle Ding genennet baben/ bat infich alles deffen er aus dem Korper auß) pem Golde/ aus den Waſſern / aug den Seiltern / aus den Seelen und aug de Tincturen bedörfftig iff. Incertus, Macrotoſm. (cc) Sciet autem fılins meus, quod ho- mo ho:ninem , equus equum , vulpcs valsd pen gignat , ex pifce fit pifcis, ita fimile ful] fimile gignit, — Rationi | omm atqae adeg, naturz repugnaret , quod ex uilis ſpecie bus peregrinis, cruore, pillis, ovis, aut cochleisy| meralum Oder Edelſt Gab GOttes. s Inetallum poffet Geri : nihil enim tale ineſt: 3uanro minus ex huj ismodi rebus medicına sonfici poteft, quz metalla imp: tfeGa redu- seret in Solem aut Lunam: profe&o rationi Jamnino repugnat, aique etiam 1mpoffibile & : ac demirar aliquem ad tales errores mi- Boervenire pofle, Si vim nature caperet, xofe&o in tales. rerrores minime inci- , regt, ltaque mi fili, fcies nofces cojus eneris resfit, aut quid ei infit, priusquam Mares, Ita non errabis, (MA AM. Joann Iſaacus Hollandus, T (ecc) Erwehie du aber folche Ding / fo Tritt der Tr atur überein kommen / nimm die ofen laffe Die Dornen liegen / wann _ Hu wilt Metall machen + fo fepe. Metall Trein Sundament ; Dann von einem Hund viro nichts anders erzielet al8 ein Juni Urn einem Merally ein Metall. Dann das wiſſe einmahl / wann du nicht ang "Den Metall feinen Wurtzel⸗Safft auff as beite ſcheideſt wirft du Nichte aude ichten : Ohne Weitzen Koͤrner / erndeft du yergebeng deinen Örund. | ( Mıchael Sendivogius, C6 bedarff tiefe Erfindung nicht Joieler Dingen / fondern nur emes Dinges. (4) RT / daß die Philoſophi von T oun einigen Ding Durch eine Gt» viel bobes unb nidriges Stande Sperfont tracoten/bcíto geheimer bleiben moͤgen / abe Das ander dient mehr zu verfuͤhren die Und Joloporum ober Tireur gefchrieben haben PANDOR-A, Sürfichtigfeit mancherfen geſchrieben habe Damit die Narren / fe nur nach Geld frage uno trachten / und untreue boffártige Mer fchen irr gemacht toriden/und alfo bie hohe QiebeimmiB der Natur ( alsdie natürlich Kraͤfften / Die richten ades auf ) darnac fie haben und Pönnen auch in feinem an bern / nbn alicin in einem eintzigen Ding C ift alles in allem ) cie Warheit fagen wuͤrdigen. Darum fag ich oir mit kurtze Worten die lautere Warhett / daß mann fif in der Concordang von ıhrem Lapide Phifl io iff in rerum natura warhafftig und geh tvif. | Beneditlus Figulus (23) Durchdie Vorarbeit wird bag ei nige Ding oder Die einige materia in fulphu| & Mercu:ium reducirf / und alfo aub denk einigen Ding given gemacht / unb pergr] ftalt ber Metallifche Saamen auß den] einigen Ding oermittelft der Vorarbeit pe sedudtionem zuwegen gebracht. | Cochem. (aaa) Es iſt nur ein einiges Ding / well! ches einige Ding alleın der bloß Mercuriuß ‚Oder Edelſt Gab Gottes. 33 Imd Natur aller Metall / undmird def halben genannt Der Stein der Weiſen / md wiewol er der einige ‚Schläfftl ber Metall iff / (o bat er doch von ibm elbftnicht macht zu färben allein / er werz be dann vorhin gefärbt oder tingierf Initder AnimaSolisvelLunz, Radix Chymis, V. (2222) Dann oer Stein iſt nur ein Ding / Hin Subftanz, und Wurtzel und eine 92a jt/ wie Hermes meldet. (Sange derohals en an im Namen GOttes / und erfenne Die W»rung von oer Wurtzei feiner Matery, weil Wr in derfelben/ und von derfelben ift/ und Wicbté gehet ein/und kommet gu dem ſelben as nicht davon ausgangen/ und herkom⸗ Nicolas Flamellus, | Es fordert aud) nicht groſſen 3) ^y amis chim vili pretio teftahtibus li: (C oisiofophi ad artis complementum. ofüt perveniri. (dicis enim Arnald, pretium farum medicinarum hujusartis non excede- r a5id: ma. B quinquaginta argenteos. Er alius: Ex_reriam vi- ‚geofz nofirz artis non excedunt pretium lem effc. jjrorum aureorum in prima fui emtione) f tamen a2 - , PLC PANDORA, Cum multis tamen cum neceffario contingat operanterr — fzpius errare (ectum enim non nifi errort perveniri, difcernitur, uc ait Baccen, in Turba, Ei Alphil, Qui non errat, non pervenit , qui non corrumpit, non emendat, & qui nor triftatur, non lztatur) pauper iterato inci pere & opus ízpe repetere. non poxeít, prout neceffe cít. j | Theobaldus de Hogbelande Dann es ift nur ein Stein’ ein Artzney / ein Geſchirr / ein Regi ment und eine Ordnung. (e) Ogs Drengehende Frag: Wie wird Ant wort: Ich ſage bir / daß er Lapi oder Stein genennt wird / daß iſt ſei Nahm / bann mir nicht zugelaſſen / wei ter von dieſem Stein zureden / noch zuer⸗ oͤffnen irgends einem Menfchen- Rıcharans Anglicus. (cc) Geber: Es iſt nur in Ding / eine Medicin, ein Stein / in deme die gan-F tze Meifterfchafft beftehet und vollbracht wird; und ſolches fürnemlich darum / dieweil es ein Subje&um & Inftramentum omnium virtutum, naturalium & transnatu- ralium,ben einigen wahren GOtt / feinem! und aller Creaturen Schöpffer / Fontem. omnis mnis virtutis ac poteftatis. Item Da pri- um Eos creatum materiale, Chaos uni- weıfale, oder allgemeine erfte Materiam Diez Uer groffen Materialifchen Welt / be$Sub- Ted allgemeinen / natuͤrlichen leiblichen Hebahrer/ und dann den Schönffer der neuen Creatur 7 den allgemeinen einigen Heiland und Mittler zwifchen GOtt und Den Menfchen / Ehriftum IJEſum das zubjectum der allein einigen allgemeinen Himmliſchen Artzney / natürlicher weife Montraferifch Damit fürgebildet und be» euget. rumentis thue ich nachfolgend dieſen we⸗ imigen Bericht. Die Philofophi fagen/ Anſer Stein fep ein eingige Materia, und fordere ein eingiges Geſchirr / und einen ingigen Dfen fo bat man zufchlieffen/ e$ Jaüffe warhafftig nicht anders fen / ich '[b(t babe vergleichen Sublimir - Calcinir- der Reverberir- Defeu / faule Heinken/ der andere vielfaltige Furnos..nicht beo hoͤrfft t8 feynd die Fünftlichen Geſchirr nbonnótben/ fonderlich bep Denen / fo pe Warheit haben / ein eingiges Gilag/ „ner Nm feas der eines Ey Radix Chymie, | (ec) Von den nothwendigen -In- aͤſerns ober thönerne Sefchirr in Geſtalt 2 S08 | (Doe Edelſt Gab Gottes. 3 36 - e8 iff zum Anfang gar genug. Pit. gis, Salis Armöniaci, &c. Die Menftrua Phi ſcher Spiritaum gebraucht haben? Ich hal PANDORA, ift$ smar/das cte jenigen / ſo Da anderer Öes ftalt dieſen Weg wanoten / ihnen ander Geſchirr unb Defen erdencken / meil ihr Vorhaben ſeltzam / muͤſſen fie auch ſeltza⸗ me inbrumenta haben; Aber zufragen fennd fie 7 mann der Spiritus Mercurii, Vi&rioli; Solis, Roris Majalis, Vini, Sulphue lofophorur geweſen / was müffen doch tool die lieben Nlteny weil der Brauch der Glaͤ⸗ fer noch nicht vorhanden gemefen/ für In- ftrumenta zu folcher Coagulation corrofivi- te wohl barfür/ daß ıhre irrdene Häfen folche fubtife Spiritus wohl ebe/ als fie ger meinet 7 würden an fid) gezogen und fchleunig coaguliret habeny aber bey diefer Ermegung mag ein jeglicher wohl abneh⸗ men/ Daß ihr Aqua Solvens ein trocknes Waſſer ober Spiritus muß gemefen ſeyn/ denn foniten wär es unmöglich gefallen/ paf die gedachte Liebe Alten aus Stange (ung der Stäffer oder feften In&rumentett) hätten die gemeldten Spiritus coag«lirett) oder erhalten Fönnen / hätten auch allef Philofophi ſehr gröblich geirret / Die jez] mals eines krockenen Menftrui gepacbt/] wann eine andere Refolution vorhandensf Und obgleich darwider auch etwas moͤch⸗ te auf bit Bahn gebracht werden/ fohalt] ich doch meinem Beduͤncken nad / ich wer⸗ | Oder Edelſt (54b Gottes. werde meiner Experientz und den gerech— Iren Schrifften ber. Weiſen weiters trauen doͤrffen / als etwa eines andern Imagination, Zu deme haben mehr erwehnte liebe alte wahre Philoſophi nicht fo viel Sum- ptus gehabt folch fchöne Fünftliche Defen Hund herrliche Laboratoria, mie man jetzt Pfleget / zubauen 7 fonbern fie haben fid lene Deffleins an einem ftillen Dit bes Müffea- und demielben abgemartet, Die Menge vielee Defen zeiget vielfältige La- bores und unterfchiedliche Sachen ans oa Ibingegen alle Schrifften einhällig con- tordiren/daß invieler Dinge Weſen unfere Kunſt nicht beftehe/ inmaffen Hermes Dare yon deutlich redet Darfffich deßwegen fein Tanfahender Schüler umb viel Oefen und BLaboratoria bekuͤmmern / ein eingige8 De felein ^ darinn er feine Gradus führen Hans ift gar genug/ das fe&c ez an einen Ort/ ba man fid) Feuersgefahr halber richt zubefchweren/ auf daß der Teuftel/ As ein gehäffiger Feind nicht einen Laͤr⸗ mem über den andern mache / demfelben üge er eine / fülle fie mit Sand ober Aſchen / und fein Glaͤßlein darein / nehme ^8 nit cbe auß / biß er ſehe Die gantze maf- am in elne ſchoͤne blutrothe Farbe bere handlet / welches ein Zeichen feiner Fende iſt. 8: Heinrich von Batsdorff. € 3 Super M PANDORA, (ccec) Super omne mirum eft, quod une igne uno vafe fit Deftiliarie, Sublimatio Mortificatio,; Calcinatio, Dealbatio, Kubi- ficatio. Fufio cum falutionibus & coagu ationibus, | Radix C hymi : (cccce) In epere nofro,inquit,Geber,nor egemus nifiuno vafe, una fornace,unaquedif | pofitiene. Quod intellige, infit, pot prz- pirationem primi lapidis, Promptum efl cuivisnoffe per hzc verba (in opere noftro) tempus vernum, & fecundam operis Cby. mici partem defignari, Ubi unicum va$ erit, unus furnus & una difpofitio. Qua hzc omnia vidimus in byeme noftra non fuiffe fimplicia & una: Imo verö fubinde, & paffim admonuimus oportere corpora id diverfis vaſis pr¶ri, folvi & coagulari. Lucas Rodargirns, (cececc) Chymia Naturg operationibus adzquata e(t ratione. organorum vel. vafo rum. Nota:una via, una res, una diípofitio; unus adus, unum vasad complementum; Magitterii. | Cato, Chemycus Tractatus. (cccecec) Damit ich endlich des ver- drießlichen Leſers halben Diefe8 gantze Werck und langwirige Arbeit an ein en Klumpen werffe / fo beſtaͤtige id aum € + Oder fEordft Gab Gottes. NUberfluß / daß es nun fey cin einiger & tein/ "Magnefia genannt / cine einige Materia wel⸗ he pit er(te Materia aller Metallen: Eine eis nige Bereitung / welche durch ein einiges Feuer gefchicht/ in einem Ofen / welcher Fnenennet wird Athanor. Was nun Die einige Przparation ift/ fo geftehe und beken⸗ Unt ichrund/daßes ift (olutio & coagulatio. Die Materia iff vor. der Fermentation wars hafftig Catholicagder allgemein; nach. ber, Fermentation aber fpecifica oder befonderft. Wegen der Materie muß der 2efer guten Fleiß brauchen/daß er niemalsintoöte und unvermögende Metall arbeiterweil darauß nichts Fan werden/fo wenig als aus einem Tabgehauenen verdorretem Baum Aepffel Tover Birn wachfen Eönnen. : ducertus; Macrocoſm. (ceccecec) Noch ftehet von bem Seuer zu handlen. Das erfte Seuer/ oder der rften Operation. ift ein Feuer eines Grads beftändig/ welches Die Materı umbgiebet: Das Ander ift ein natürlich Feuer / mel hes Die Materi digerirt/ und figirt. Sch fage dir die Warheit / daß ich das Regi⸗ ment des Feuers offenbahret habe / wann du die Natur verſteheſt. Noch ſtehet om Gefaͤß zu reden. Es muß ein Gefäß der Natur ſeyn / und ift genug an Zweyen. Des erſten Wercks Gefaͤß muß rund ges macht werden / aber in dem andern Werck | o A4 etwas 39 . SSaum begehreft / muft du deß Baume PAND OR A,m ») etwas weniger / ein Glaß wie ein bib oder Cp: oor allem aber wiſſe / daß ou Natur nur ein einig Feuer habe / was fi unterſchiedlicher Ding wuͤrcket Das nag cher die Entlegenheit ober Ungleichheit dei Dre. Deßsgleichen iff nur ein einig Gefaͤß der Natur / wir aber brauchen Kürz tze halben zwey / auch einerley Md, abe auf zweyen Subitaofen/ toilt Du num Dei Gemüth richten ein Ding zu ſchaffen / fo bedencke zuvor bie erfchaffene Ding/ Fanfl bu Dieje/jo Dir vor Augen liegenzeicht oer: fieben / viel weniger wirft du verſtehen / was wiſſen / baB pu nichts erfchaffen Eanit banit folcheg (tebet allein GOtt zu. Michael Sendivog iu⸗ (ccceccccc) Es iſt ein einiges Ding / eiag ne Kunft / eine Operation und Arbeit, Wann bu alfo teilt ein Metall machen/ must du Metall zufeken / wo Du aber einen Saamen zufegen. Es iff. mie gemeldet / eine eingige Operation , aufferbalb deren Feine ift / bie toarbafftig fepe; Derobalben irren alle Die jenige/ fo Da fürgeben / e8 ſeye neben viefem einigen Weg / und natuͤr⸗ licher Materi ein warhafftiges Particular, bana man hat feinen Zweyg / dann von dem Stammendeß Baums. Es ift ohnmuͤg⸗ lich und thoͤricht / Daß einer che will E oer f£odft Gab Gottes. ft machen / dann ein Baum: Es iſt leich⸗ erden Stein ſelbſt machen / dann vas at er fiplechrefte Particular , das nüglich und der Prob'dein natürlichen gleich fepe. Y * "Michael Sendivogius. Und wiſſe / daß es ein wahrhaffti⸗ Fe / und die warhaftigſte Kunſt if. (2) Y ew 9laa es fuͤrwahr ein groſſer Greuel IR. er, daß die Unverfländige tolle tut permeinen / die Philofophi / welche ans fürtrefflich an Ehren gemefen / haben n8 / als ihren nachfommen Luͤgenwerck nnd eitel Falſchheit gefchrieben und gelers £t: Welche / fo man ihre Böächer lieffet nd fd)autt / gan hohen Fleiß angekehrt aben / bie Warheit zuergränden und zuers Horfcheninder gangen Natur :ob fie gleich» Hohl zu unferm heilfamen Glauben und MPoheit nicht Fommen find und von Goͤtt⸗ Woher Wefenheit und Drenfaltigkeit nichts ip emuft oder'gefchrieben haben / voolt man. it deßhalben defto ärger halten / eon tot en ihrer Bücher / fo fie gefchrieben haben. Wer voolt nicht billid Diefe Göttliche Kunft och (oben und preifen? Es wird ſolches Parlich niemands nicht tbun/ dann gro» ipt tolle Eſelskoͤpff/ die Fein Judicium von en Dingen und Verſtand haben. N Richardus Anglicus. C 5 (dd) ano 4 3 42 Kuͤnſtler wahr und recht. Eine Natur iſt / PAND'/OXNA; ^91 (44) Wofern jemand an ber Gewißhei Dieter Sunft zweiffeln molte/ fo lefe er di picifältigen Der alten Philoſophen mit T ſachen und Erfahrung begründeten Bü eher / denen als Slaubwürdigen / in ih re: Runft nicht zu mistrauen ift. SOCII dann venfelben nicht glaubet / fo ift mit eig nem folchen als einem der die Principia utl Hauptgrände wiederſpricht / nicht zudifpafl tiren Dann die Tauben und Stummen koͤn nen nicht reden. Ich hab gefagt / die Kunfi fen watharfftig Denn mas folten alle ande: re Ding in der Belt für einen Boris von den Metalſen haben / woher wollen wi doch diefe allein von deß Schöpfferg allg meinem Vermehrungs ⸗Secegen / in dene wir ibaen Feinen Saamen geftändig fe wollen / unbillicher Weife außfchlieffen? Da bod) die heilige Schrift begeuget / daß ein folcher Seegen allen erfshaffenen Din gen von Anfang eingepflanger und mit getheilet worden. Haben fie aber eine Saamen mer toofte fo thöricht ſeyn / daß ev] nicht glauben Fönte/daß fie in ihrem Saa⸗ men folten vermehret werden / in ihrer) Natur ift die Ehymiftifche Kunft wahr 7 wahr ift auch die Natur / aber felten ber! f (t auch eine Kunſt / aber vielerley fünfte ét. | «Doer Edelſt Gab Gottes. | Auch fo hatten die Philoſophi Vid nie gefliffen / fo viel unb man: herley Gattungen und Ordnun⸗ Sen der Farben außzutrucken / vann fie es nit geſehen und ans Feruͤhrt oder getafter hätten / bar bun (o wiederaͤfferen wir DIE / (e) E) NU emention vero, quam par eft, ca. 'j lore fpiritualis hæc natura, malleo uaſi mortis percuffa, de a&ivo fit paffivum, die fpirituali fit corporale, nempe przcipi- fatum rubrum inutile , quia in debito fuo. lore coler fit corvinz nigredinis, qui li- jetater, at fumme optandus color eft. Ru- fpedo tamen in operis veri initio eſt confpi- ua, eaque infignis ; hzc tamen cum humo- N isdebica copia concurrit, monitratque cce- jam cum terra concubuiffe, ignemque natu- ih concepiff? , idecquetotum vitri concavum ifureo tingetur colore ; at color hicnon dura- it ; at viridem brevi gignet , tum nigrum jatra tempus exiguum expecta, & patiens fi ueris, votum videbis. — Saltem feftina lente, | fX tamen ignem fat validum continua, inter- Sue Scyllam & charybdin, ut nauclerus peri- jBus, navem taam dirige, fi INdiæ utriusque Ppes lucrari cupias. Interdum infulas quafi xiguas , fpicas ac umbellas difcoloratas mittentes in undis & ad latera. confpicies, uæ brevi diffolventur , alizque aſſurgent. 4 erra 4: » ^ fibi icat, interdum aves aut beftias reptilia PANDORA, Terra enim ge erminandi Bi aliquid fempe * te in vitro confpicere imaginabere co loresque vifu jucundos ac momenti levi Totum eit , ut ignem debitum jagiter conti nuss , omniaque hzc in colore nigerrima pulvere diícontinuo ante dies quinquagint | finientur. _ Sin minus, aut Mcrcarium tuom aut regimen , aut materi dieofiionem call pabis, ni forte vitrum moveris aut agitaveris quad opus facile protrahiet, aut ettam finali ter perdet, Wu 35 VEM Philalerha, | (er) Uber wie gemeldet man foll bai Glaß nicht eröffnen / fordern mit der bey Den Purrefation fortfahren / fo fängt Diff Gitrinbraun « Del an in ein andere Art zu gehen/ und gemwinnet oben em Haͤutlein welches alsdann zu Boden faͤllt / und bald ein anders wieder kommt / und abermahls zu Boden fällt + gleich einem gelblechten fubrilen Sand / und diß gefebicht alſon lang/biß das Del zu einem Pulver worden und in einen gelblechten Sand gangen net ba8 gelbe Pulver graulicht zu meroenz] unb je länger je mebr zu Der Schwaͤrtz fidi]. neigen/ biß [c&ítcf gar ſchwartz wird unb] fich als das Jiabenbaup: erzeigt / melde | ana kann ein gutes Zeichen ift / und zu End er warhafften Zerſtoͤrung / und ein An; dang der rechten Tinetur. Daher fpricht "ie Turba Philofophorum : Hic foluta funt ‚Jorpora per putrefa&ionem, & efficiuntur ter- Jinigra: & cum videbis materiam denigratam, I aude,quia principium eft operis, & eft nigrum libi,& caput corvi, qui sn nodis & dici clarita- I: ne alis volat.Und weiter:lſta eft Terra nigra I tenebrofa, de qua loquuntur Philofophi di- lentes : Efto ergo affidaus in operatione in I mnibus' (tatibus fuis patienter continuando eco&ionem, quousque cgrediatur Tip&u- ja fuperaquamin colore nigro, & cum vide- s nigredinem illiaque immicere, fcias to- fum corpus liquefa&um effe, & tunc opor- »rignem lenem continuare , donec conce- ferit nebulam, quam parittenebrofam, E Auswelchen Worten Far erſolget / daß bie Schwaͤttze in diefem Werck anfänglich fad der Calcination erfcheinen muß 7 wel⸗ Ie bann bernacber auch nicht bleiblich/ fone Philoſophi ertícbtet haben / Daß biefe Ecdhwaͤrtze frye.ein Raab / melcher ohne i(Ggel ſo wohl in der Nacht helle/ alain er Klarheit veß Tags fliege 7 Durch die acht und ben Tag ung zuverſtehen gebend je Veraͤnderung / welche fich in ver Echwaͤrtze zutraͤgt. So dann nun bie Schwärke auch in ein anders verwandelt erden foli / 1 nicht mit geringem Fleiß | ! | Kem in eine andere Art gehet. Daher die : a NOE aj 46 ^ burd) Diefen zquabilem calorem das xal. "SL BANN DAAD RA, | hie zu erforfchen 7 worinn doch die Ver Anderung gefchehenmuß. Darum foll hie betrachtet merden der Philoſophiſche Spruch/indem gefagt wird : Quod calor agens in humidum generat nigredinem, & agens in ficcum generat albedinem, Gt daun nun oie fd)mar&e Materia oder Ra⸗ benfopff/ oder Nigrumnigrius nigro, oder mie mana nennen wil / gewefen iſt zuvor ein Afchenfarb Terra dieſe ein gelblicht Pulver / diß Pulver ein Citrinbraun Oel / das Oel ein Waſſer / welches Waſſerdann das era ſte in Der Refolution Mercurii Solaris erſchie⸗ nen iſt und zum erſten in das Citrinbraun Oel verwandelt worden / das Citrinbraun Oel alsdann in ein gelblichts Pulver / das gelblicht Pulver in ein Aſchenfarbe Ter ram, alsdann in eine ſchwartze Terram, E fo folgt daß diefe ſchwartze Terra auch verwandelt werden muß in eine Seife Dan diemeil eine zquabilis und gleicher p Calor der Putrefa&ion dieſes Wercks ift / m welcher vom Anfang bißzum End / unb imn einem Gradu gehalten wird: Sodannnunf V in terram nigram oder caput corvi igt4 bracht worden iſt wird auch ohne Zweifel diefe Terra nigra Durd) eundem zynabilemf} Calorem in eine weiffe verändert werden: ie dann fonft auch in andern calcinatio⸗ nibus zu fehen iff / und bie Pra&ica Diefeg Wercks augenfcheinlich mitbringt, v aber Oder Edelſt Gab GOttes. Aber die Weiſe ſich vollkoͤmmlich erzeigt / Arfcheinen mancherley Farben / die ſich Spunderbarlich verändern / munderba:lich Finander folgen / gleid)fam mie Sternlein/ elche bald nergehen/ und andere an deren Statt Fomen: Daher ſpricht Hermes: Hic na- s e& Draco, domus cjus tenebrz funt, & iens colores: Multis fiquidem modis de co- Lore in colorem movebitur , donec ad fir- [famam deveniat albedinem, Aus welchem Spruch leichtlich su ſehen daß zwiſchen ber Schwärg und Weiſſe mancherlen Gate Ken fich erzeigen muͤſſen / welche einem Mauenfchwang ober mancherley Farben Sternlein / Die verlefchen und miederum oſtra mortificar (fo t den lebendigen Qum plis bricht unb ibm feine Corporaliſche feeye nerliche Bewegung ftillet/uno in eim Vre⸗ Slsirt: ) Uluminat (nemlich mo esinein Gió Finbraun Del vermandelt worden / und die uenden Metallen Darein geftoffen in gut Ieranfmutiret werden / fo erleuchtef dieſes Kalifch N7.foc8 die andere Farben der Mer Allen vertilget und ihnen ein höherg mits eilt) Mundificar : fo es Die Unſauberkeit r Metallen hinnimmt und Die Neinig> At deß © einpflanget : Vivificat (dieweil 41 Ding dardurch erweckt werden Die | jut or Jigredo fuas alas comedens & diverfosemit- — 47 48 folgetim Spruch:) Eräpparere facit co PANDORA, '- zuvor nicht erfannt gemefen/ nemlich wi lores 'nigros primo in morcihicatione corpo ris, cum in terram convertitur: & poltmall! dum apparent multi colores & varii ante ded. albattonem, q. orum omnium finis eft deal bao, Darauß dann zu verſtehen man! die vollkommene Weiffe erſch enen ſey dal pte vielfaͤltige Farben ihr End haben und! daß die Waſſe eine Hauptfarbe in diefen Werck fen. Darum fie dann weiter vor difer Weiſſe alfo. ſchreiben nachdem (i fich erzeigt: Et hic nafcitur nobis Filius, 9’ efficitur albifimus , & vocabitur nomen eju Elixir; Dealbatio enim operisinitium eft, to tius corporis fundamentum & fermentumd Was auch für Farben nach ver. Weiſſe fich erzeigen / folgt hernacher indiefen ihret Worten: Nec deinde in diverfoscolutesv riantur, przterquam in rubeum,in quo ultimu eft ais. Darum dieſe zwey Farben / die wei und die rothe / deß gantzen Wercks Cni ſind / rechte Elixiria und Tiocterz , Di weiſſe auff roti / bit rotbeauff votb. li Benedictus Figulu (eee) Die Tage der Farben wird nie mand gewiß befchreiben / beam nach den Der materia wenig / gehen fie geſchwinde oder mehr 7 fo. geben fie lanafamer | gemeiniglich aber von der erften Schwaͤn ges bißaufdie Weiſſe baftou ſechs Monat | 901 Oder Edelſt Gab Gottes, von der Weiſſe bi zu der hoͤchſten Pur⸗ dur Farbe auch fo viel. Endlich wenn „die Granaten arbe eine Weile gewaͤhret / gib das ſtaͤrckeſte des Sandes / baf die [materia fich wie auffoerfiet/ unb vor Trus Eenheit von einander fallen will / duch bae edelſte Theil fich in die Mitten zufammen Isiebet / mie ein halber Monden. Ninm Fdiefes befonders heraus / von der andern nichts nüßen materia, thue é8 in ein Cra- ‚eibel , gib gradatim /\ bif zum höchfien/fo wird fich nod) eine ſchwartze verbrandte ma. eria finden / fcheide Das rotbe gute baz [pon / denn es ijt Sulphar ©) lis mukiplica- UM Matthaͤus Erbinaͤus von d 1 Brandau. A i Daß affe die/ fo aufferhalb ber Natur wircken unb arbeiten/ ſelbſt 4 Sulpkur fas lis multipli- catum: Petrogen und aud) Betrieger jin». (2) DE habe fiber Leſer jekige «esti | Traetaͤtlein den Kındern der Kunſt J;ugefallen gifchrieben/ auf daß ^ ehe fie Jat der Hand das Werck angreiffen / fie Hie Wuͤrckung der Natur erfennen lernen / vie nemlich dieſelb in ihrer Wurckung alle Ding herfuͤr bringe, darmit fie nicht ohne Schluͤſſel zur Thuͤr eingehen / oder mit EG. 5 3 A einem 9 so einem Durchſchlag Waſſer ſchoͤpffen. Daan vergeblich arbeitet der / wer ohne Erfantnuß der Natur bie Arbeit in Dies fer heiligen und warhafften Kunft angreifftz Der ſtecket in aatsrlicher Finſternuß / Des me die Sonne nicht ſcheinet / der lieget im dicken Schatten oeme Nachts der Mond nit ſcheinet. Die Materia hat ein each Liecht / welches mir mit unferen Augen nicht feben/ ber Schatten bey ratur iſt shíern Augen ein Corpus / mann aber eis. nen das Liecht ber Natur befcheinet / des me wird alfo bald der Trebel von den Au⸗ gen hinweg genommen / unb fan ohne Derbindernuß alsdann den Puncten une ſers Magnets feben / toit. er mit beyden Centris der Strahlen/ nemlich der Sons nen und der Erden correfpondire : Deng fo weit erftrecker fich das Liecht ber 90a] tur und eröffnei®oas Sinnerliche. - T Michael Sendivogius, ' | Derhalben fo fepe euere Libung] in der Natur / und ín fleifligerf Dienftbarfeit. (b) " ) ¶ Sermit laß bir begnuͤgen / Sequere] VJ Naturam, folvando Corpus & ceoagu· lando Spiritus, &c. "v LT N : Nodus Sophicus Enodatus. (bb) Vene] (Doer Edelſt Gab GOttes / (bb) Venerabili utimini Natura, cut &liena nolite introducere, nec aquam fortem, | nec falem, nec pulverem, quia Natura non emendatur. nifi in fua Natura, & noftrum acetum acerrimum continet omnja nécef- itia in fe, air, Er. / | (bbb) Du Haft ohne Zweiffel geleſen / daß unfere Magi, Philoſophi und Reges Ifehseiben und ruſſen / der Natur nach / hiere Muß wiſſe / daß der / fo in dieſer Kunſt ct» mas will foribringen / erſtlich wohl wiſſe md verſtehe aller Metallen Urſprung⸗ Beburt / Unterſcheid / Freundſchafft und Feindſechafft / unb vernimm weiter / alle detalla wachſen auf einer Wurtzel und ihr t anfängliche Materi iff einerley / untere beiden fich aber allein in oem; daß einá „Leiner Denn Das ander/ auch mehr gekocht and digeritt i(t. ANM (0 «perta ArcawArcani eotrificiefiimi, | (bbbb) Wir haben zwar diefe Medicin Dict mit unferen Händen gemacht/ fon- Xtra von einem guren Freund fülche bes l'ommen/ aber tarbafftig / zu deren Erlan⸗ ung wir den Sucher genugfam unter» ichtet: Welchen aber unfere Schrifften Jlicht gefallen moͤgen / andere leichtere Scri- »enten leſen alles mit oer Natur Möge MUT lich» Johann de Rupeſeiſſa. 4 $3 alle WWarheit ift. einfältig. mem feeligen, erbaltlichen/ und mis | neralifchen Ding. (c) rd oe offt erwehnte hohe / edle Kunſt PANDORA, ^ lichkeit conferiren/ und nichts wieder die Tratur verfuchen / auch nicht glauben; ob. ſchon in. der Weiſen Bücher geſchrieben ſtuͤnde daß Feuer nicht brenne / denn es ift wieder Die Natur. Wann aber ges]: fehrieben ſtehet das euer habe Mache aAußzutrucknen und zu märmen / ſolches weil es natürlicher Weiſe gefchiehet / iſt - bá ^d zeit mit rechtem Verſtand über ein. / iff Auch nichts ſchweres in ber Natur / und 5. Michael Sendivogimn, | | Dann unfer Stein iſt von ei⸗ | | N 3 J haben Die Philofophi in ihrem Schriften vorund nach Der Perfe&tion], nicht hoch genug erheben/ und mit herrli⸗ ja den himmliſch⸗gebenedeyten und geſe⸗ tigten / auch den allgemeinen drteyet⸗ tige Univerfal Stein der Weiſen genensf. ner haben. Die Urſach aber/ —— fiel Oder Edelſt Gab GOttes. ſolchen eben einen Stein genenner undver- ⸗ gi en / it dieſe unter anderen fürnemlich/ Dieweil die Materia deſſelben wm Anfang / als eine Minera auß der Erden warhafftig in Stein iſt / darnach dieweil es hart und trucken iſt daß da wie ein Stein zer⸗ offen und zerrieben/fonderlich aber wann t$ in feine Drep Theil (fo die Natur jelbft Prufammen gefegt) zertheilet / er als dann Sielbit- in Diefelben wieder fammentlid) Hantz und gar/ und zu einemim euer bes kändig wohl Flüffıgen Stein Natur ges Maͤß / Fünftlich digerirt werden muß. ——, Waſſerſtein der WVeifen. & | (ec) Darum ift zu wiſſen / daß der Stein Her Philofophen in 3. Grad getheilet ift/ emlich in Den Vegetabilifchen/ Minerali- - Ehen und Animalifshen Stein. Den "NVegetabilifen haben Die Philofophi ei» entlich diefes erfte Theil genennt/ wel⸗ her dverSteinift des erftenGrads/von wel⸗ 1 hem Petrus de Villa nova, des Arnoldi WBruder ju Ende feines Rofarii alfo faget: Der Anfang unfer8 Steing iff Das Ar- "Erentum vivam, oper feine Schweflichkeit / Felche wir haben müflen auf feiner aros Mencörperlichen Sublang/ efe daß er koͤnne "fum andern Grund fihreiten. Iſt alſo Mer Anfang unſers Steing/ Daß der Mer- NE urius, fo an dem Baum maͤchſt / zufams Jaen gefe&t und fublimirt werde / durch Er⸗ leushterung , Denn er ift. der flüchtige | 33 Zweig ..858 34 Broeig / welcher fi, nicht nähren nod] hen / daß es ift ber | | zunehmen ober toacbfen fan ohne den firen aum / fo ihn erhält/ wie die Bruſt Da: i Leben bem Kinde- SDannenbero erfcheint/f, daß bieftr Stein vegerabilifch iſt / atgeftul fff Gieift/ fo auß Demi], Zweige des Weinſtocks waͤchſt / welche; im erſten Werck zugeſetzet wird m M, weißmachen ben Coͤrper / gleichwie im Tra etat / der gruͤne Baum geneñt geſaget wird/ in welchen nach dem Text der Alchymif, gar begreifflich gegeben ift Die Pra&ic Diefed], vegetabilifchen Steins / denjenigen/ weicht mit Witz Dit Warheit verſtehen koͤnnen welche auf gewiſſen vernuͤnfftigen und billichen Urſachen ich allhier nicht babe fed Aonymi Perbuns Dimiſſum Dienheim. (ccc) Wofern bu nun begehreſt zu bad ben eine gute Vermehrung in febr ftarekenf Eigenfchafftenund mineralifchen Kräften: durch bie Wuͤrckung des andern Graddf, und Vermittlung der Natur / fo nimm Did], reinen Coͤrper / und vereinige mit denſel ben den obgedachten Mercurium nach dem Gewichte / das den meiften diefer Kunfl | befandt ift. BL afnanymi berbum DinuffumA, (ccce) Da | |. Oder Edelſt GGab Ottes. 7 (ecc) Der Stein der Weiſen iff eine JSubften$ oder Weſen auf dem minerali- ſchen Sefchlechtes das Allervollfommenfte ‚ala ſeyn mag / in fid) habend eine gang Joolfommene Mermifhung der Elemen- n. i ] Dab er ein Weſen feo auß Dem mi- Vneralifchen Geſchlechte Das iff bad genus feiner Beſchreibung / alle Mineralien und Metallen findSubltargen in der vornehm⸗ ten Dronungder Natur. Daß er aber Fine fo- volfommene Subftang iſt / als es yn magı Das iftfein wahrer Unterfcheid. "Dile Metallen und Mineralien haben ihre TAnbollfommenbrit an fich/ wegen ihrer Ulnreinigfeit und unvollfommenen Kor hung / wie auch wegen Mangel der Sim gen des Goldes / welches fir/ rein und )elifommen tingiret ift unter allen Metal⸗ m. Es hat aber nur fo viel als e$ für Ich bebarff/ und nichts für die andern: Daß e8 alfo folcher Seftaft alle Vollkom⸗ Taenbeit hat/ die Dem Metallifchen Ge⸗ hlecht muͤglich iff: fintemal in demfels Ten/ tie bu inmeiner folgenden Gr Ihlung ſehen wirft / man finden Fommenheit der Gxeftaft befchaffen daß 3 ben andern die Figirung/ Tinckur ugb Veinigfeit mittbeifen fan / welches das 3old nicht zuthun vermag/ meil es " tur uab Fixitaͤt / bie wenig überftá(fig iftz an eine Subfkan oder —— Voll⸗ 35 «ó bal es / ob e$ gleich Diefelben bátte/ Dem fo viel hat / al8 e8 vor fib benoͤthiget auch. nicht bie nothwendige Coubtilbeit noch den andern fie nicht Eönte mittbei len noch in Die Coͤrper eingehen / und ſi Durchöringen. — Ofen feiner 92atur mache den Schlu on feinen Wuͤrckungen / nemlich daß ey das Vermögen habe / unb Die Kraffe DUI: unvollkommenen Metallen volfommend und bie Francken und brefthafften Leibe gefand zu machen. Dann. weil es ei Weſen ift. von dem mineralfchen Ge Schlechtes der eine gang vollfoinmene Bar mifchung der Elementen ig fid) hat fl bat er auffer Zweiffel die Tugend die Mei) fallen zur CollFommenbet. zu bringen welche andern nicht unvollkommen ſind als wegen ihrer Unreinigkeit und nicht ge nugſamen Kochung / die da herruͤhren aus einer unvolifommenen DBermifchungg ber erſten Elementarifchen Qualitaͤien gleicher Seftalt die Sefundheit Den Leben Den foieder zu geben welche nur kranch find megen der Unreeptmäfligfeit ihre Complexion, "e m Iſt demnach der Stein feiner Natulf nach eine gewaltige Medicio und Artzney beydes Den Metallen und den Lebenden, Welches dann augenfcheinlich ermeifer. feill ne Mortrefflichfeit unter denen 3Dingen/fügi auf der Erden finds dann fo die a. \ Oder Edelſt Gab GOttes. Dite End⸗ Urſache ein Zeichen der Vortreff⸗ ichkeit iſt / ſo wird der Stein / der die voll⸗ omenjie Endslifache bat unfer denen \ Behibasite ſeyn. Der Menfch iftein Für eje: Welt und ich ſetze va alle erſchaf⸗ ient Weſen bemuͤhet find ibm zu dienen / imb nach ihrer Art ſaͤmptlich bereit ibm dye End⸗Urſache. Weil dem nun alfo ift/ ips (jt das groͤſſeſte Out des Menſchen die Allerediefte End⸗Urſache der Ereaturen hier⸗ eden / nun iſt kein groͤſſer Gluͤck / deſſen Mefaͤhig iſt / manu (d ihn auſſer dem Stande der Guaden betrachte / als bie Wefunoheit und der Neichthum. Don iefenbeyden/ alsvon zweyen Brunnen iita her alle Güter / vie er. begehren mag. Der Neichthum giebt ibm Mittel Fllen feinen Wönfchen ein Genuͤgen zu Hun / mit demſelben Fan er Fauffen bobe lemter und Ehre fein Gemuͤth zu vers $nügen. Er Fanalle Ergöglichkeiten har m/ Damit bie Sinne fid) ergögen ihre fEippetit und ‘Begierde zu füllen; So Iſet ibn. die Geſundheit fehmeckfen alle Wolluͤſte / fo weit fie ſich erſtrecken Pons Men; und deßwegen hat ſchließlichen der Mtein / welcher dem Menfchen das eine end andere gibt/ bie alleredlefte End⸗Urs he / mad) feiner Vortrefflichkeit und Mollkommenheit zu rechnen. | Johann ang. ds Darum HlOB nacdiüdjen Dingen bae aller hoch⸗ Jutes zu tun; indem fie ihn betrachtenals — 57 3! J— "farum fo fey eines Willens f ſie ergeigen mir auch alles Liebes, und wadlı Zahl bu auch einer bift/ erzeiget mir/ / ohn PANDORA, den Were der Natur/ baf bi | nicht jet diß / Jet das zu verfu hen fürnehmeft, (d) Ne (4) A Lchym. Wer da? Wer rufft mici Ag atur: Du Narr / mas Fähefifi bu beur und fern mit meinem Sohn ange | — Sarum erzeigeft du ihm ſolche Schmach Weßhalben peinigeſt du ihn alſo / ber Dil bod) alles Guts su erweiſen geſinnet itio wo du es alleinig nur verſtehen wolteſt Alchym, Welcher Teuffel ſchilt mich Einen ſolchen Mann und Philefopbum lf; Natur. O bu Narr wie ein gro(fer Phi kofophifcher Dreck und Unflat biſtu toi: ein aber wigige Bank ! Sch kenne di Philofophos, und ale wahre Weiſen / did liebe ich werde auch von ihnen geliebet P I | N mir zuthun nicht möglich iſt belffen fü] mir. Aber ihr Alchymiften / auß bereap allen meinen Willen und 2Bifferyalle Wish Dermärtigfeit : deßwegen Modes 1 euch jederzeit das Widerſpiel. Iht ver. li meinet / ihr Fönnet gar mohl meine Soͤh⸗ k ne tractirens jedoch ift all euer Arbeit umallı fonft/ und wann ihr die Sach. gründlich bedencken wolt / fo führen fie euch bey] der Naſen herumby und ihr [ie — [ emahl Dover Edelſt ab COfttes, ge mahl fie euch / wenn e$ ihnen gefállet/ 1 Narren machen, und koͤnnen. Alchym, gift erlogenv ich bin auchein Philofophus, d weiß / bag ich mohlarbeiten fan. So in ich nicht nur bey einem einigen Fuͤr⸗ Ten geweſt / als ein antehnlicher gemaltie erbhiloſophus welehes auch meinem Weib ol bewuſt / item ich hab auch alle weil noch tt geſchrieben Buch in Haͤnden / fo etli⸗ Fe buabect Jahr in einer alten Mauren rborgen gefteft ift / barum will ich bey einem Eyd noch mohlden Stein gu bereie Ba tvi(jen. Uber ba ift mir eine Offenbah⸗ Ang / im Traum färfommen. O meine räume fehlen mir nicht/ gelt Weib ou. Weifts? Natur. du bift eben ein Gefell/ Wie deines gleichen alle/ Die Anfangs alles Kiffen wollen, und vermennen/ fie haben Wt Sunft gar gefreffen/ am Ende iſt e$ Y chts Alchym. Es babsis bod) andere Munſtlich / auf dir / Natur / gemacht. Na⸗ It Dag iſt wahr / aber allein die jenigen / me mich gekannt haben / deren gar Wie ont: Der mich nun Fennet/ der peinige Meine Söhn und Kinder nicht 7 er thut Mir auch Fein Ubels / fondern/ was mir ge- ig und dienftlichift/damitvermehret er We prede £ und heilet meiner Kinder toc. ps ; | ‚Michael Sindivogias. | | ‚(dd) ,Et Alphil, Qui non ertat, Den per- Cum mulcis tJ | ] ve nit; éco erroribus ad agtem perveniri, venit, & qui non corrumpit non émend PANDORA Vf &|qui non triftarır non lztatur, pauper it p ratQ incipere & opus fzpe repetere no) poteít, prout nece(le et, Sic enim Audio: lib. de perfe&o magift. Cum de hujus rt experientia nemo poffit effe fecurus, tibl fuadeo, ut adione incœpta ab ipfa non cell fes, Si prima vice non re&e fuerisoperacusll fecundo, tertio, & etiam amplius, (i opus fuel: sit, teitefa, quoufque quod appetis perfecti fime deprehendas. Neque te ab hac re lal bor manuuin, rerumve impenfa amovea quia cum inſtantia vinces, & de manuund labore mercedem, & lucrum de rerun ; fumptibus rehabebis, Et An&or viz uni] verf, oportet artificem cum multis. label rbus & erroribus ad perfectionem pervelle nire,vix enim hoc opus excellentiffimum ag, finem fine impedimento perduci, — x Theobaldus de Hoghelande, i (ddd) Jetzund bab ich gelebrt DA ein Erforfcher ber Natur / tvarbafft]. (fedt / gedultig und beftändig fep. fole / ber feine Gedancken und Ge muͤth nur auff ein Ding allen richte cc E | Michael Sendivogins Dann unfere Runft wird in viel) der Dingen nicht vollbracht (c) T (986131 (oldjem einigen Ding von dent! Fhilofophis ihr Magnefia , und Sa]! turn! rg Gab Gottes. us genannt / als in feinem eigenen Ges -fonderbahren Subjedto Univerfali t unfehlbar Mercurius & Lapis Philofo- ^ um Univerlalis, der Weiſen allgemeis einige / natörliche / höchfte Artzney. ub diefem foll und mußfie allein gefucht genommen werden / und fonften auf finem anderen : Sintemahl e$ alfo quali- t/ daß esfonften feines Sleichen in ber sen weiten groffen Welt nicht bat; und D: im diefem iſt / ift in keinem anderen / die Philofophi, 1 ái Radix M ] Und mit was weiß unb in was de permengt werden / ſo íff cé LU dE nur ein he und jerley / C£) wahre Materiam, ſo befinden wir M 9Garbeit / daß dieſelbe nur eine einige ungeachtet ſie mit viel tauſend Legion Jamen genennet wird / welche nicht al⸗ An auf bem Erdboden / ſondern auch in , "after und £ufft zufinden find / dieweil UM ficb felbit v ap re —— i| D fic) felb(t gebieret. annenberó | Lu der weiß von feiner Krafft und T ull Kalt feine Namen gevielfaltiget | N Doserascn wir nun im Grupde die J mer den. Stein nen⸗ et 62 woͤrde ein Stein fein Name fp. — T — Stam vielen Dingen gegeben / und einch Warheit recht finben / wie afes eines un men und loben gefünnet. Wiefienun d. PANDORA; |] ckung nichts / bann wer Piefefbige veil ber nennet ihn nicht. Say etliche wolf: ar fagen / er hab Peinen eigenen Namen ! intemalen ber. Alphidius alfo fpricht : Y, der Stein einem eigenen Namen hätte / Insertus, 7Maecrotofm, FE) Habe folches nur erzeblen foll and wollen / daß ein Ziebbaberbiefer Rund, fih nicht fell laffen irc machen daß € | Ding vielerley Nahmen zugeeignet weil! den / dardurch man Die rechte material defto beſſer fam erfenden/ bie ganse opel. ra:ion/ vollk oͤmmlicher verftchen und oll einig/ was Dit Philofophi für ein Sreutl hierinne gefucht / wie fie Damit geſpiele daß fie es nicht gnugfam betrachten / vüll! ben der materiz — Namen geben alſo geben fie der Veraͤnderung deß Grad halber noch mehr Namen. ® t | ducertuss Macrocofml' ( (££) Wie bod) unb febr notbmenbi]: an der Crl'antnu Der prima, alias mateti l fccundz , diefes geheimen Philofophifchell Steins / den jenigen bie folshe zu erlangt begehren / gelegen fep : Haben ermel Philoſophi diefelbs auch nieht gaugfam ei innert] | Oder Edelſt Sad Gottes. Jern / und in acht zu haben / vermahnen nnen/ welche Materia Doch nur ein eins Pes Ding ift 7 Darauf diefer Stein einig U 1 » f fon mit taufend Namen benennet7 ß zugerichtet werden, Defjen Qualität, Et und Eigenſchafft 7 fie auch wunder⸗ Erlich befchrieben und ungefaͤhrlich sc. U MWaflerftein der Weiſen. | l "fEf f) Vidi Mineralogianoftra, tnb mar ib Erfte Anmerckung über das fiebende Hpitel deß erſten Theile: ARE: ÜCEFEFE) Ego veritatem vobis dfco : quia pil aliud hujus artis operstores in errorem ruft , nifi varietas, & norninum muititu- Sed ſi quis re&é cognoverit, quod hzc iimina non funt, nifi colores in conjundione llparentes , in hojus magifterii via non devia- ‚8. Et dicit Lilium? Noftri lapidis tat fune Mina, quod res vel rerum notabilia, Et 1 (inus: Philofophi namque milibus mü- n legionum nominibus ipfum nune diaverunt, unde homines in eo'errare fece- it; & adeum pervenire non potuerunt, Ergo cum hoc in ipfius cognitione non Mufficiens , attribuerunt ei nomina aliarum Li momnium , utper tales fimilitudines , fa- ‚Bntes devenire poffint in cogoitionem ipfi- „4 Propterea ;gitur omnia ejus nomina "Moa (unt apud Philofophos, & nota folis | n ba, i Tu. allen / obn alle frembden zuſatz / ob. 65 64 . vis enirn materia exqualapis,, fit tantum ua: . &ipfe lapis tantum unus , tamen fecund 1 ; &ione apparent , & ortum ejus , & conjur f: emendirt oder verbeſſert / Dann fi (e Ere elo [t I | - er(t[id daß er eben diefelbe Materiam nef pe gebrauchet. Fürs ander / daB all ſey Dingen, die Natur eines Dings augimer h PANDORA eis: quia intelligunt quid fignificant, Quar i diverfos colorés & varietates , quz io ded T Gionem in magiſterio diverſam, nomina im ponunt adlibtum. — — d E. ! i Sean — Margarita "Preciofo : * Bar ae : E Dann die Natur wird nich) | | P 1 M 9 ihrer Natur. (2) :ur begehret nachzufolgen / esſey welcher Arthes wolle / der muß nothroendi ibm allezeit zwey Dinge für Augen fteHer me / derer die Natur zu eben demſelbenE i Thun und Were bep Anordnung porgd | nommenes Dinges entweder eben fo fel N oder doch demfelben gar gleich, Def‘ eine Natur freuet fich der andern / um i * Satur wird Dusch die andere verbe tit. ; N | i | | | EN (ee) Diener ein jegliche Befferung di! Ti d Edvardus Kell ( titt unb mebret/ fo wird in vielen Schrift ten der Philofophen bie 9tatur dur, Kunft gebeſſert / uͤber hhre Bewegung / i 1 JY | Qo Bodft Gab GOttes. e Wit in eer erfien Forma gehabt bat. Und eweil Fein Ding arbeiten kan es ftp vant urch Mittel per Natur / fintemalbte Std Dur verborgentlich / heimlich und inwen⸗ Pig in der Stuaft wircket / durch Dienſt End Huͤlff der Kunſt: Co folgt barauf/ dß die Verbeſſerung der Natur ſehe ein Augmentation und Mehrung der Krafft / Ind die Arbeit der Kunſt / ein Verbeſſerung Ns EVE oon E. Dann die Jtatur vollbringt ibréa Grad / gua die Den fie natuͤrlich vollbringen Fans und fan Kunſt die Dienfelbigen rad nit unterlaffenvesfey dafi Natur. Daß die Natur verhindert wird durch eine uͤbertrifft. Werhindernuß der Kunſt / dann wiewohl bie Kunſi die Natur nit verſteigt / nodo ein neue MNatur machen Fönte/durch ſchlechte lrbeit/ Bedoc) uͤberſteigt ſie die Natur fo ſern / daß Je dieſelbige eigentlich Fan fubril machen: | ‚Darum fagt mái / Ars imitatür naturam, Die Kunft folgt nach der Natur. Nicht aß fie cin Patur machete / ſondern vapfie | Diefelbige Natur fu&tifiert: zu dem / fuhet ipie Kunſt da / allda zu vollfuͤhren / da die Matur hat abgelaſſen / unb entdecket offene garlic) die ſubtile Natur / die im Ding Angeſchloſſen ift : Die Natur generirt wol Die Metallen / abet Tincturen Fan (ie nicht eneriren / 05 fie wol verbörgentlich voͤllige fixinetur in ihr hat. Daher fpricht eua Philoſophus / die Natur bat in ihr / das Mie bedarff / und fit wird nicht vallfübrt/ fie | | € werde | fg” merbe bann bewegt Durch Kunſt unb ope Johannis Andres in den Sue] '£buungen des Spiegels/ überdie T . Aubricavonden Salfiben 7 Wiß / bag die Kunft der Aldi men ift ein Gab des Heiligen Seid: fles / und wiß daß wir in unfernp Tagen gehabt haben een Mei fer. (b) — — | Y - (h) Allhier findet wieder nicht ſtatt Det] fpisfündige &ínmurff / da fie erbe]! fprechen: Omne bonum et communicatif! | vumíui, Def Guten foll ein jeder theilhaffalt tig werden / und wann ber Philbſophiſche Stein fo hochgeruͤhmte Tugenden härteAlt fo wäre ja febr nöthig / daß er gemeinen Nutz zum beiten gang offenbar gemacht „mürde. Aber man muß unterfcheidend) die Gaben / fo GOtt ihm allein zu fpenbidni ren vorbehalten als eim fonderbare Cr]: feuchtung deß Heil. Geiſtes und Gnaden⸗ geſchenck und andern zeitlichen / leiblichen" und vergänglichen Gaben und Tugenden / M ein Menfch dem andern fan mitthei⸗ en. MI n n " EU Incertus; Macrocoſm. (hh) Darum wer zu diefem hohen und r unauß⸗ Oder Edelſt Gab Gottes. naußſprechlichen Geheimnuͤß gelangen der kommen will / der fol wiſſen / daß che Kunft nicht in Gewalt des Mens Dites fep/ und beruhe/ und nicht Das hoͤllen oder Verlangen, fondern das Gr; Sarmen des Allmächtigen darzu belffé und Vrdere / darum du denn zuforderſt Sottegs Archtig ſeyn / bein Hertz allein zu GOtt er⸗ eben / unb mit einem techfen inbruͤnſtigen End glaubigen Gebet / ihn um ſolche Gab pua / bana fie allein von ihm gege⸗ em werden und herkommen muß. Wann Fun auff-folches GOtt ber Allinächtige der aller Herken ein Erfündigsr ift.) bey it ein rechtfehaflenes / getreues und uns etruͤgliches Gemuͤth ſiehet und findet’ daß Zu nemíich folches zu keinem andern End/ Kann allein zu feinem Lob unb Ehr / zu er⸗ iprfcben und zu erlernen begebret/fo wird er ich obn allen Zweiffel / feiner Verheiſſung Bad erboren/ und Durch feinen Heiligen Beiſt alfo führen uno (reiten / vaß bu Durch Nittel zu einem Anfang fünlich Fommen nd gelangen wirft, Darauff bu nimmer⸗ Fehr haͤtteſt gedencken doͤrffen / alfo daß du deinem Dersen fpübren und ſehen wirſt / fbit der gnädige GOtt dein Gebet erhöret/ nd zu einem gluͤcklichen Eingang bir al Bereit gletcbfam eine&roffnung gerhanzund erwiefen babe. — — ODE CUP T ip Waſſerſtein der Weifen. € i (hb) E5en/ fondern in dem gnábigen Willen 67 63 rung gethan werden. (a) PANDOR A, J (hhh) Nennen ben Lapidem auch eit Geiſt der Warheit/foder Welt verborgen] undohne Einfprechung deß Heiligen Gerd ſtes ober Unterricht deren / die ibi] kennen / nicht ergreiffen oder erlangf werden fan : Der bod) in einem jede Ding und an jeder Statt nach feine]. Macht: Um Waſſerſtein der Weiſe nl. Arnoldüm de Villa Novaindem Röl. mifchen Rathhauß / ein oberfteil: Arget und Theologum ; von well chem (d) gefchrieben bab / von de | DBehaltung oder Achthabung de Vaſtungen / ein Capitel Conialium] welcher auch ein groffer Alchimi f war / eins rütlin Golds / toelde qi. gehellet in alle oder jede Berval h AM | —— O A Roaldus Vilanovanus. Philofophi infignis & Medicus excellens, & ficu tus literarum acceffiflet humaniorum , eua! » antiquis conferendus: fuit natione Gallus;] "' teſtatur Sympliorianus Campegius, Nat" et enim in Provincia Narbonenfi, in oppid “: quodam , appellato Villa Nova, circa ann]? Chrifti 1300. eo fere tempore , quo Petr" Aponenlis, dicus Conciliator, & Kal Nin Oder Edelſt Gab Gottes. us Lullius claruerunt, —. Reliquit multa ope. iin Theologia & Philofophia, pluraautem narte Medica, In Alchimia tantus fuit Ar- fex, ut. Raimundi Lullii inea artc Magifter xftiterit , & laminas quoque fecerit aureas, on cedentes perfe&iffimo auro. — Secreta IDfius ztatem feré. nemo penetraverit. Unde E RegeSiciliz Friderico in magno habitus eft Wonore :"a quod, cum ad Rom, Pontificem nandum effet miffus, in eo tandem itinere iem obiit, & Genuz fuit fepultus. Ope- I Arnaldi Chimica, quz ad noftram ztatem 1orum; Lumen novum; Flos Florum : & sculumAlchimiz, Intertus. E Lind ich rath / daß fid) Feiner ein; Uſſe in diefe Sunft/ er fchicke fich ann / er wölle machen groflen jioften./ es ift gar ein ſchwer kuͤm⸗ erlid) Ding. (5) 2) $ Ufficienter locuples fit, nec enim ſuſſi- A Jcitingeniolum effe, do&um , indu- 'jum & opera naturz non ignorare, fi pau- prtare premente hanc fcientiam. cogetur »ftponere aliis minus nobilibus fe&andis, ut „Hopem vitam fuftentet, & de viäu & ami- Jiu fecurus fit, Unde Lullius: Hxc ars [m € 3 divitias Enim naturz adeó rimatus eft, ut altius poft. ervenere, hzc feréfunt; Rofarius Philofo- 79 | dit, imó veriffime afferendo, ars ipía & ej N "E PANDORTA, 72 divitias requirit, fapientiam & libros, ‚Ei Philofophus ; Impoflibile eft indigentem phi lofophari, | ENT E Theobaldus de Hoghelande, D | I) w (bb) Hujus enim artis inquifitio, & ve]. ritas, & experientia, aliarum rerum omnium inquifitione fortior, difficilior, & occultiord & loagioris temporise(fe videtur. Quia non folàm hzc operatio per viam natur. proce inquifitio, & regimenoperationis cum com plemento fupra naturam exiftit per modum miraculi; quoniam divinis operibus fupr: naturam exiftentibus, hujus artis Aaem, (il^ milatur omnino, ficut dixit Hermes, Undd Barleus in libro qui dicitur Turba philofa]l phorum, artis iftius difficultatem infinuans]" fic ait; Quod enim quaritis, non eft parvi! pretii heu vebis, vos qozritisthefaurum Dell maximum & remunerationem, nonne Ícitis quod pro minimo hujus mundi propofitg]l mundani fsinvicem neci dant ? Quid igit agerent pro bac excellentiffima oblationil feré impoffibili? regimen enim ejus ma jus ef, quam quód ratione percipiatur ubi infpiratione divina, | «Margarita Preciolal, (bbb) (lab it Warheit / bic Alten Beil fen haben alfo gefchrieben/ und fchreibeil ſtets noch, daffelbige. Als nemtich: Da € — | p Dder ZIEHE DAD Gottes. S gefunden wird in dem Mifthauffeny wie Morienus fagt ; und megen Der geringen Einfoften/ ſchreiben fie ale vollko mment⸗ Pi; 9Mfo^af was bie Zeit und Koften trifft Artephius und Flamellus fagen/ es / nut ein Spielder Kinder: und ein Rinder⸗Spiel. quo Denen antworteich / daß es oer Mercurius alfo iff. Jedoch trauet mir/ ob. fon die weiſen eute alfo ſchreiben / und es tvabrift / fo Buß Ded) noch etwas zu ihrer Meynung Bengefeket werden / wieder Author des ovi Luminis wol angemercfet hat; Daß emlich diefe Kunft leichte fep bem jenie ttv der ſie verſiehet / wie Artephius Flär- Sch redete Dem aber / Der Diefelbige Bit weiß / ift nichts/ das fo bart zu Iyn fcheinenfan. Der Weife/faat Sen- ivogiusfinbet eg in einem Miſthauf⸗ En / aber der YJarr Fan es aud) icht glauben / daß im Golde ift. ls. Cyrenaus Philaletha, E (bbbb) Vorwarnung an den gün- igen guchergigen Runftliebenden eſer von Achtung der Alchymi. In Sorten Babes Mlictel. | Ald Anno Mundi 3981, vag ift ungefähr, € 4 lid = 4 71 PANDORA, 2: I fi) zwantzig Jahr nach Gbiifli Geburt die herrliche Kuͤnſt des Glaß machens auf kommen / daß man mit ſchlechter Tempe 1 ratur des Sands / Grieß / Afıyen und eth licher Metalliſcher harter Saͤfft / ure 4j Krafft des Feuers / dag Glaß bat Rif gieſſeg / biegig/ gelenckicht und ziehig w ſonſt cin weich Metall zu allerhand 9tuf und Zierlichkeit koͤnnen zu bereiten: da der Roͤmiſch Keyſer Tiberius sugefahren und bat Die Officin oder Werckſtatt folche ehrlichen, zierlichen und nüglichen Kunſ verbotten und abgefchafft / ja auch / wi Iſiodorus fehreibe / den Meifter foldye J Geſchicklichkeit umbs Leben bringen! tajen] Uad daffelbig allein auf bitfer Fuͤrwen bung/ darmit nemlich nicht Durch. Stuff] kommnuß diefer Sunit/ das fchöne durch ftia belle Glaß / das bleiche Gold mil der Weil vertringe/ und in ein unwe t| oder Altinachtung bringe / unb alfo bit Durch endlich das Colb feinengBertb uiti Abſchatzung verliere ^. und alle Commen cien / Handthierung / Kauffmannshaͤnde l1 und Gewerb bernieber lege. A Welches eine foliederliche nichtswuͤrd lh ‚ge Urſach von einem fo hohen Potentatell): iſt daß man wohl fagen möcht / er ha fie nicht als ein Tibertug / fondern (mil man ihn feiner gemöhnlichen Trunckenhei "N halben zu fcheiten pflegte) als ein Bıibk)) rius / auf einem Trinckglaß a "i n | | A h N | 1 Oder Edelft Gab Gottes, ſchoͤpffet: Als ihn nemlich der Wein n Glaß dermaſſen ſchoͤn angelacht / Daß E ihın zu Lieb / und feinem Hirn zu Leyd⸗ im * ein Aberwitz getruncken gebabt. Oder weils ihm ergangen/ mite Dem / oen elchem Dad Epigramma lautet: Als Winhold ne | auf einem D af | afe E Lino darvon alſo eranchen wası Daß er des andern Tags ward J ſchwach Faßt er sum Glaß ein Zorn und prach: P ent ſpuͤr ich / es fey nidbtgar ohn P Dap erwas Giffts in Glaͤſern | wohn/ | | ZTYabm drauffdas Glaß / und i war[fe ss hauffen / Und tbátbi: fort aug Baͤchern T fauffen.:c. © Gleicher Geftalt auch er/ ber Kenfer Ti⸗ Iperius/nicbt allein den Zorn über das Glaß/ Jondern auch den Glaßmacher ergebilaffen. E Durch welche feines gegen. gedachtem Runftfer geübte Greulichkeit er recht ers Eeit(em/ daß er (inmaffen fein eigener Mrzceptor feine Natur befchrieben) kein lutum fapientiz, darvon pie Alchymiſten fuot genug zufchreiben und zufagen mife das iſt / ein fepmen mit Blut gewuͤrcket Siege geweſen. \Es Ehen | w/fondern ein Lutum fanguine maceratum? — 73 74 n Eben auf folche Weiß thun auch. bii j Natur ſo nah nach tbun; daß fit] jenigen welche auf Sorg / daß nicht et wan Durch Die Chymiſche Zubereitung den Metallen / durch Erforſchung des Benedi. í &i Lapidis Philofophorum, Durch bae Ne, bid unb allerhand Tinctyren und Secret], des Golds / das natürlic Gold mit QAM, Weil in ein Urachtung ermachfe / oot, bie Bergwerck in einen Abgang gerathen poer jederman einsmals zu Reichthum Fomme/ oder Die Medicin zu leicht und gemein werde ; entweder mit Händen, und Fuͤſſen abwehren / bap die Chimiſche Kun nirgends Platz finde / noch aufkom⸗ me: oder fid) befieiſſen/ wo fie ſchon eine], reiſſen wolte / fie aufs aͤuſſerſt zuſchaͤnden und zu vernichtigen / damit nur kein ehr⸗ lich Gemuͤth / auß Forcht der Schand ſich darauff begebe: Oder dieweil fie. zu vers drieſſig / traͤg und faul und ungenug⸗ fam ihres Alters halben darzu fepn/ ſchoͤne Wort dahin anlegen / anderen dieſe kuͤnſt⸗ liche Arbeit zuerleiden. n Sind aber diefe nicht auch rechte (e&t Tiberii / die auf eiferiger Liebe gum naa], taͤrlichen Gold und ihrer gerohnten Artz ney / barum gleich andere Sünft / die - e ber Natur nachzufpielen gedencken/ ja der | | | | T p | N felber dräber ſich verwundern mieu à geſtehen / daß fie in vielen Heilungen und Artzneyungen einen naͤhern Weg grum j I Oder Edelſt Gab Gottes. In baben/ nicht defto weniger verwerffen / End Das Lutum fapientiz mit dem Luto Femnio ſich nicht in einer Apothecker · Buͤch⸗ It vertragen moͤchte / zc. Siehe da die ſchoͤne Hochwichtige Be⸗ enden. dieſer eiffrigen Handhaber unb AcerataConſuetudine, welche meinen / es fepe rein eintziger Weg gen dfom / und es koͤn⸗ nnicht zweyerley Kuͤnſte uͤbereinerley fob - Round Materiben einander und zuſam̃en ftehen. So Dod) ben den Kunftfinnigiten doͤlckern den Egnptiern / Chalpdern, | ra . 7$ | 76 ſchreibens / dann ſie gehet uns täglich ü - Händen und vor Augen um : Aber Dig rn Arabern und Aſſyriern / ſtaͤts beyderley nemlich die natuͤrlichen Sachen hoch ge 4 acht / und auch bie Tratursgemäffe Künf nicht weniger fepn geacht geroefen. Die f Natarlichkeit bebatff zwar nicht viel b t | N T | i Naturmaͤſſigkeit die Natur eter guet N ſtrecken / die bat ihrer ichtigfeit und Ber], ſchwaͤrlichkeit halben viel Dächer gebracht il Die zum Theyl auß CBergunft oder auß f Neid hinderhalten werden. Á Dann diefe Kunftzerftörer thun eben vit] der närrifch Thrann Diocletianug: De nad) bem er langtvierige Krieg. wider die Egyptier geführt gule&t gemennt / er koͤn⸗ ne ihrer nicht ehe recht mächtig werden / u 5| fis mehr Dämmen / als wann er alle ihre) Ih Buͤcher / die von Fünftlicher SSereitung des Golds befagten lief aufffudyen / uni fie in feine Dände brádte : Dann alfo mennte er/Fönne er ihnen an Vorrath große fer Reichthum / die fie Durch ihre Kun fid) zufammeln ruͤhmten / Abftrickung] und Dindernäßehutvund. ihnen dermaſſen die Federn befchroten/ daß fie Peine Nervos, noch geldſteurliche Zufäßund Kraͤffte mehr) wieder die Mömer zu Friegen hätten. — Aber teie dem Diocletiano feine N | fchläg gefeblet / alfo fehlets nach beutig&]) Tags vielen diefer Kunft neidigen / papal wie faft fie gera oie Ld N di M n im Al hil Mi 9 ' J 1 der Edelſt Gab: Gottes, Sucher untergetrudit wuͤnſchten / ihnen h zu leyd diejelbigen A Tag zu Tag je jer und mehr and Liecht Fommen. Allein wird noch Diefer Fehler und Pangel darbey gefpüret / daß etliche diefer Beheimnäß Erfahrene / nicht minder dann ie obgedachte neidige Haͤſſer / auff eine Iyndere Weiß / auch dergleichen fürtitigt Fiberios geben, Dann in dem fie Die Fuͤr⸗ iprg tragen / es möchte dieſes Myftery zu Semein unb jederman befantlich merden? nb alfo männıglich zu überflüffiger Reiche num gedeyen / fo verführee fie ihr Fürs Sißnuch inein Vergunſt / daß fie fid) ber eiſſen / dieſe Kunſt auffs aller verborge⸗ fbit ein verdecktes Eſſen Den Leuten fürzue | ragen | und gleichfam Sphyngis "oder aͤhtersweiß aufzugsben Welchen TR dbtersfchreibern man billich dieſes Lied cciniren / porfingen unb vorgeigen folte. Entweder [chreib/ daß man verfich) Pder / des Schreibensmüfliggeb: 4 Se era daß man nichs oll wi So Pad das Papier wol unb ſchi⸗ en. Ja ſprechen fie: Man ſchreibts allein Iren Kindern der Weißheit. Das meynt $05 ja auch: Und darum/ mann du fchon , wfé verſtaͤndlichſt ER toirbd Doch niemand / ſt / unverftánolichft / undeutlichſt / und . 77 * von Goͤttlicher Mildigkeit gleich ſam darzı EM ts hierinn etliche zuſammen getruckt ori Ih ‘PANDORA CCM niemand / bana der zu Diefer Kunſt geneigt geartet / genaturt/ gefchickt/ begierig / ung geweihet iſt / erfolgen und affrquiren : A id h wird viel tráge ingenia allein ote Muͤhſam/ Feit darvon abſchroͤcken. Dann man tiefe: nirgends / daß oie fonimergeylen Haͤ sl fchrecken in India Gold folten zuſammen tragen : Sondern dieſer GleiB befindeil) fid) allein bey ben Winterfcheuen embſigen Aumeiſen. Wilt du ein Nachoͤhme und Foͤlger der Natur ſeyn und heiffen fo folge aud) im ſchreiben der Natur / utr ſchreib verſtaͤndlich Es wirds dannoch nu faͤſſen der da mag. Sonſt wo vu bit]) fremdeſten und weitgeſuchteſten Woͤrte snb Gleichnuͤſſen fuͤrgruͤbelſt und brauchſt bringſt ou bey den Guthertzigen die Na tuͤrgeſchickte Kunſt viel mehr im böfenk, Verdacht / dann in eine Großachtung: Und bey den Neidern viet mehr ju fpott/ danıllı 4u einer Verwunderung. EM C Soerbalben billich diefe Authores / de ^ r als Kichardus Anglicus Raitmundudh, Lullus / Rönig Geber auß Hifpanien iQ hochzuhalten und zu ehren find , daß fill; alle Vergunſt und obaußgefuͤhrte Tiberidhn, fche Fuͤrwitz hindan gefé&t / dieſe Geheim nuͤſſen / ſo hnen von Görtlicher Guͤte (da her alle gute Gaben entſprieſſen) offenba geweſen / deutlich / verſtaͤndlich / treulich = lh , gut J J Oder Edelſt Gab Gottes. atber&iglid) männiglichen / fo zu diefer unft &uft trägt haben zum Unterricht in schrifften mitgetheilet. Deßgleichen find sch diefe alles Dancks und Ruhms wuͤr⸗ 8/ die folche beralten hinterlaffene / und i enttotoer unachtfamen uno liederli- tn / oder neidigen und mißgoͤnſtigen Leu 1 auffgehaltene unb verftcchte Bücher jlich je mehr und mehr zufammen fuchen/ heben und endlich zu nutz aller Poſteri⸗ und Nachkommenſchafft in öffentlichen Such zukommen verfchaffen / und alſo eiu meinnußlich Werck darauß machen. Wie dann dieſer einer zu unferer Zeit dd) ver Hochgelehrt Her? Doctor Dein» | 3 A Medieus zu Nuͤrnberg⸗ U der aug feinen mit groſſer Muͤh fleſſ⸗ fi sufammen geleſenen Colſectaneis, nun - D fingulares Medicós Trz&ausgutioillig in Truck gegeben: Auch íe&mal ges waͤrtige nicht toeniger fürtrefflicbe Ges tollen : fondern Diefelbige dem mete ED gleichfalls Hochgelehrten Herrn Mi- |i Toxırz, Medico/ 2c. in Truck zu Ichicken übergeben und vertrauet. Als Mr dafjeibig von wegen feines unvorfes Fen toͤdtlichen Abſchads auf dieſer Welt⸗ Éotr etwas laͤnger bann man verhofft/ olieben: Hat mam doch jetmal / als A n mehr Musß uno weil es zu trucken be⸗ fem: Be .zeitlang ber viel herrliche / nutzliche Bmnußreiche Tractat / nicht hinderhal⸗ 78 $o am Ding erichaffen hat daß das’ [P PANDORA | Fommen/fichder Gebühr erinnert /unb d Verheiſſens hiemit exolviren wollen; be fend/ e8 werde allen wahrer Medicin un gen zu groffem dienjtlichen Gefallen gt reichen. 2€. | 2 Kiebárdi Angli | ! Es find etliche Philoſophi gi weſen / ſprechende / daß dig CIL ringe oder nachguͤltige Runf wär bor ihren Ehren / mit Urlaub / ſcw ic) euch bey dem Schöpffer Di Himmels und der Erden/ dat ihr fuchen nicht iſt eines Flein tver(bé. Cc) C) e Ahero Fonimet voci und rotbint ' = Practicke / welche fo ſchlecht ul leicht t / daß fie ein Weib neben oM Mocken oder Spinnen ungehindert verri ten Fan / oder als wann fie der Henn im Winter Ever unterleget/ fie außzubr ten / und diefelben nicht waͤſchet. Dal man waͤſchet die Eyer nicht / warn im fie zum ausbruͤten unterlegen will’ ſonden toit fie ſeyn / alfo unteríeget man fie dert nen: Und tbut nichts anders’ als daß m fie täglich ummendet und unter der Bry Dennen umbfehret / die jungen Dünidl dei Oder Edelſt Gab Gottes: efto eher ‘su haben. Hiemit ich alles gnugíam erklaͤret. "a Hzc ars eft cara, & levis & brevis & juoque rata. Non nifi vas unum , labot anus; coctio & una, , j Radix Chymia, | Darum muß vonnoͤthen ſeyn / DaB das wirckende und das Ic pue / fenen im. Mio ein hen ; dann 9 ſie in einem Seſchlecht zuſammen kommen / (o haben fie bod) unter ihnen ein uns erſcheidene Gegenſetzung / als zus ompt zmifchen ver Materi und ferm? (d) ' 4) Vue Minetalogia noftra; und war bit lh Capiti deserften Theil, ! Danndie Materi leidet die Wir⸗ pung/ die Sorm aber wircket / ihr | F ſelbſt Nicolai Elaihellus, zwoͤlffte Aumerckung über das vier⸗ L4 $2 gleichmachend / darum beaebrt n fe habent d’flereutiam diſtinctam, ut differund Coͤrper den Geiſt / daß er zu feinen] GS UPEANIDI ORAS 5503] ſelbſt die Materi vergleichende ob türlíd) die Materi der Form / w ji aud) ein Weib begehrt des Man € und das fd)nob des guten. (a) (2) e aber alle wirckende Kra pem Männlein wird zugeeignel Die Leidende aber dem Weiblein / fo mer den bemeldte Elementa wegen ihres Wi ckens und Leidens / Männliche und Weil liche genennet. "m Edoardui Kellans» j | (a3) Quantumcunque diverfificantut 3] mina cjus ,tamen femper una fola tes e(t; i deeadem re, Non enim introducituf i Naturam quod in ea non eft de fua natur; Quare oportet. effe neceffarium, ut agens &4 pa: iens fint in genere res una & eadem in fpecie autem alrera & diverfa, fecundum Mercurium diverfificatur mulier à viro, qui | licet in uno genere conveniant, tamen inte] materia & forma. | | Rofarium. Alſo efaſſet auch froͤlicher be] Vollkommenheit komme. (5) | (Doer Edelſt Gab Gottes. feib in andern Leib / Darum fo ftebet die Kunf allein auf der Seel De8 Leſbs und des Geiſtes/ verſtehe Sulphuris und Me-cu- ii, dann die Stel Sulphuris iftgin Weſen des Leibs / uro darum / welcher nicht Fan ptr weiß außzuziehen / Die Seel von dem feib oder Corpore Solis pber Lunz, und hachmals diefelbige wieder Fan geben in E der Górper 7 ber irret aller» dings. Und das gefchicht auf Diefe Weiß. | ie Seel des Cörperg Solis vel Lunæ, vnd außgezogen durch das Mittel des Beiſts Mercurii, und alfo wird der Geiſt Mercurii geftliget / und die Seel wird mit oem Geijt gleichförmig vereiniget/ twelche Einigung Der Seel und des Geiſtes nache male das Corpus, fcilicet Veneris vel Jovis, Fu ibi nimmt/ undempfähet darvon dag tbe ptr Vollkommenheit / und alsdenn v werden Corporaimperfedta, auferweckt on ihrer Unvollfommenbeit zu der Wolle Kommenheitz uno geſchicht nur mit une | um Stein. Do Radix Cie €» du nun erfenneft die natuͤrli⸗ Ser machen dein Werck: dann id) an e$ in feine ander Weiß / fo id | le nen⸗ z; en Gift. wuͤrcket nicht in einem andern Geift. / nod) Fein hen Wurtzeln wirſtu bag und bef 14 verhaſſet wird. Denn tie bie 2lufjátsigt dit bie hochtheure Medicin. Stein’ dervon Trucknem und Feuchte | | ; aufammentempernt wird / aber - "n -PANDORA . nenne unfern Stein 1 augtruda noch mit einen andern Name nennen. Aber durch die Befcheef bung feiner Wurgeln / nehme wir ihn aneinem Theil, und dal darum / daßder Stein marlíd) gl nennet wird. (c) | () (Do Erfäntnüß ber wahren "t | (ofophifchenMateria ift in der Ch mifchen Scieng nihts fruchtbarliches au geringe ne ifl/ und HEN: von sich | meit von Gefunden abgefondert were alſo ift auch unftre Materia eon Dir Med ein weit abgeſchieden. 4 Die Philoſophiſche Materia prima i ein Dopptltearn.itcr und gewaffneter Satu, nos, und ín Warheit ein doppelter Mereig rius, fo feinen eigenen E&chwefel bep. fir bat. Hiervon nun werden alle Meralf gebohren und generiret/ denn darınne fl E Johann de Monte Sryden (cc) Und alfo ift Mercurius unfi Qo Edelſt Gab GOttes. Mercurius in keinem nicht / dann er nichts augt zu dieſer Arbeit ^ dann unfer Mercu- us ift fir und ber Wilde in Kraͤhmen iſt düchtig/ / derhalben fo gehe fein muͤſſig / unb nimm allem unſern eignen Mercurium a alles Menfchliches und Geſchlachts / Ding ihren Uıfprung und Wachsthumb yerhaben/ und alle Blumen ihren Seruch nd Farben/ das ift. trucfen und feucbt/ nit Soleund Luna vermengt/ auf den 4. Elemente gleich temperirt / daß da Durch al- t welliche Ding gefpeißt werden’ und bag Ding erhebt fic) Durch einen Dunft/in den pilden und zähmen Bergen/ durch Die viro Feuchtigkeit / auß Der ScucbtigFeit vird Sulphur und Mercurius und auf oe, ten zwey wird Metailınach feiner fauters sol und Luna Schein / den nimmt dag ‚Erdreich an fid) und verbaut. Den/ al8 ber Menfch die Speiß / und das Subti⸗ 't/ von deren zweyen Scheinen / gibt die Erd denen Dingen zu efje / gleich wie ote Amme ihre. Milch den Kindern / alfo werden die Metal in der Erden’ vonZei⸗ en zu Zeiten ernehlet/ biß fie zu ihrem »oüfommenen Alter Fommen / alfo ge⸗ chicht auch in unſerer Kunſt / die wird von rucknem und feuchtem zuſammen geſetzt / md durch Wärme zuſammen verbunden/ weiche Materia yon einem Dunſt Durch die | 53 Waͤr⸗ Waͤrmung der Sonnen / auß dem Dunſt eit / und Foͤrderung der Metallen / iſt | 8; 36 nothwendiges Ding zufeiner felbf 6) ex (Lapis Philofophorum) boc PANDORA; — Waͤrme gezielet und in eine Feuchtigkei dag (jt ein Sulphur verwandelt in welche MWaffer und Seur unfer Stein gefund wird / fonft nirgends / denn die Dünf| nehmen mit fich auf die allerfubtifefte & den / daß allerſubtileſte Feuer / Das aller furi tiiſte Waſſer / und die aller ſubtileſtedufſt zu? ift alſo ben aller ſubtilſten Elementen glei temperirt/ daAdiß wird Prima Materia gd nant/alsein Anfang eines jeglichen Dingen! unb Die Materia wird abgefcheiden ale cit Erd und Waffer / und die zwey werdet durch temperirte Wärme wieder zufan] men vereiniget. A "^ € ín jedes Ding/das er von ihn ſelbſthat und in ibm ein jede Vollkommenheit. (5) in einem jeden Ding unb an jede Start mad). feiner Macht. (vide fupr pag. 5.) aber indiefem einigen allein gan! vollfommlich gefunden werde, | Waſſekerſtein der Werfen Sp iff nn zu verfichenauß " geloffenen Worten / daß unfel) Steu * Oder Edelſt Gab Gottes. ET auß den vier Elemen» 5)e3 1 gleicher meife/ haben die Philofos oh ihren Stein eben in Diefe Theile. ‚etheilet: Nemlich im einen Eörper/in ei⸗ jm Geiſt / und in eine Seele. Der Spi- tusoder Geiftzift ein geben der Seel der SeelLeben aber iff der Geiſt. Her wiederum eſe zwey find Das Leben des Coͤrpers. Der Geiſt iſt ein Knopff der Seelen und 8 Coͤrpers mit melchen fie zufammen bunden werden in dem Gorper/ unb ‚gleich ein bimmtifd)er Weg / Der Die ‚Rraffe der Serien durch ba$ gane Cor- jus außbreitet, TN E | Qu magft auch ſolches alfo_verftchen/ qnn bie Philofophifagen daß ihr Stein emacht wird / auß einem Górper/ Seele/ Briftrserftebe die Element des Coͤrpers/ ab N/ den 2ufft/ba8 A uud das Ervreich; Y odd Viſt ein Geiſt / darzu derLufft un as Feuer / auf bafi ich grob darvon rede / iſt im mittler ünb przparirer Geift bag Erd⸗ eich aber heiffen voir feinen Seift / fone sern ett Corpus, welches per andern Gite cM Mutter ift/ darein fie gepflange mo ' (bb) Dann Ariftoteles,De mocritus und Ale andere Saniore beftattige und fagen 54 weiß. Richards Aaglicus. 88 zuvor in ihr erfte Materiam, Darum y ji : cor und Sulphuris, in fich begreifft. 9 PANDORA; ^W weißlich daß man bie Form des Meta les nicht ändern Fan, man bringe fie dan vor alien eint Redu&ion in primam :matelyl riam gefchehen. Was aber beiffet in m teriam primam jt reduciren / ift c8 nich wie viel Philofophi davon urtbeilen; DIE 4 Elementa, fondern das Ding / darauß eíl Geſtalt gemachte - i([ / davon et wag mwächfet und zunimmt. Hiervon fchreibet Geber in feiner Summa/ welche fonft vor allen vor ein Sophiften gehalt ten wird/ febr deutlich und warhafftig@® in dem eralfofpricht: Ich babe nun mehr alles perferuriret/un» febr viel erſah ten/babe aber nichts in igne befleng gef ‚ben dann allein Die vifcofam humidiraremlli welche eine Wurtzel aller Metallen Was nun Die vifcofa hnmiditatis humidita ſey / darauf alle Metall generiret werden and welches ihr Saamen ift/ fo ift e$ mill nichten Der Mercurius, und Sulphur, il fie in ihrer Natur find: Sondern Dit] Erd mit Waſſer vermifcht. Hierauß wird nunoffenbahrz daß die prima materia aller] Metallen fei ber Mercurius in feinem S phure, daß ift/diefläbrige Aufdaͤmpffung / welche beyde Naturen / nemlich des Mer- alfo Der Mercurips Die Materia, Der Sulphur bie Krafft oder Tugend. Ober/. der Sul: pburift dag Obertheil unfichtbar/ namege Der ‚Oder Edelſt Gab Gottes. Der Mercurius aber ift das Untertheil/ bes ändiger/ fichtbar. Auß dieſer beyder Yufammenfügung und Wuͤrckung ento pringt der Hochgepriefene Mercurius dupli- atus Philofophorum, welcher von unzeh⸗ iden lang gefucht/und von menigen ges unden worden. ! 1 | Incertut; Macrocoſm. NE (bbb) Nach Befchreibung der 4. les nenten’fchreiten wir zu den dreyen Anfäns en aller Dingen / welche folgender Seftalt/ uf den Elementen entfpringen. Nach⸗ em die Natur von GOtt dem Allmaͤch⸗ igen Schöpffer aller Dingen das Lebens Recht ber piefer WeltMonarchy empfans yenvhat fie Angefangen die Ort und Laͤnde inem jedwedern nach feiner Dignitdt. unb Börde außzutbeilen/ und bat vor allen ingen / die 4. Elementen zu Fürften Dies tr Belt gefeger/und auf daß des Aller- Jöchften Wille vollbracht werde (nach pef? en Willen die Natur mußhandlen) Daß o9 yeorbnet/ bat oerotvegen Das (Seuer anges Jangen in Dem £ufft su wuͤrcken / unb hat ven Schtwefelherfärgebracht. Der Lufft yandelt mit bem Waſſer / und bracht das Holtz das Waſſer aber mit der Erden / und gencriyfe Den Mercurium, Da aber Die Erd nichts hattee / barein fie wöärckete/ prachte fie auch nichts berfür / ſondern S s dag i t eines in das ander unaufhoͤrlich wircke / $5. PANDORA, " bag Faͤrgebrachte bliebe in ihtrund ſeynt deßhalben mur prep Anfang erwachſen pie Erd aber tft ihre Murter uno Saͤ " amm worden, OM | Michael Sendivogim fl (bbbb) Aber bu muft zuvor die Ele mentain ihrem Miſt digeriren dann ohn Die Putrefa&ion fan der Spiritus nicht vom Corpore fepa:irt werden, / und fie allem iſts die da fubtil und flüchtig machtl wann €à aber gnugfam digeriret ift / da Mauß fepariren kan fo mag das fepariräk te Defto beſſer gereiniget we,den/ und bad] Argentum vivum mird im feiner Geſtall, mie Flar Wafler; Derhalben tbeife ven Stein in zwey abfonderliche Theil der aM Elementen / nemlich inflächtig und fill" das Flüchtige iſt Waſſer und Lufft und das Fixe Erde und Geurr/ davon nur Cel de und Waffer / aber nicht Feuer und éufft mit Augen gefehen werden. "T Michael Sendivogius. — | 1 | Li ) (bbbbb) tem ber Lapis fey einer wun⸗ ders und fonderbahren Geburt und Geſtalt habe eine unerfentfiche und unergründliel) che Natur uud Eigenſchafft / fey alſo we⸗ der heiß nod) trucken wie dag Feuer / und nicht Falt noch feuchtzwie dag Waflerz] auch weder Falt noch truckenmie das Erde! reich fondern aller Elementen eine gen | fipid | Oder Edelſt Gab Gottes. hickliche vollkommene Vergleichnuͤß / ſey einer Element nicht Fan angegriffen wer⸗ enz welcher mit allen feinen Eigenfchaffe n gleich wie der Himmel über Die vier lement und 4. Qualitäten af ein un⸗ iftörliches und quinta effentia in allem BEN leichen. b. 3 Waſſerſtein oer MWeifen. f (bbbbbb) Gleich wie die Natur in Got- ;8 Willen beſtehet / und GOtt Diefelbe ers haffen / ober einer jeden Ginbilbung eins Ibiten einen Samen gemacht / das ift / ihr Bollen in den Elementen / dieſe iſt zwar ur ein einige / und bringet bod) gang uns Erfchiedene Sachen herfür / fie wuͤrcket ser nichts / ohne ihr Sperma, was dag »erma mwill/ das märcket die Natur bann It ift gleich mie eines Werckmeiſters In⸗ rument oder Werckzeug. 3Deninaj fo das Serma eines jeowedern Dingg dem uͤnſtler beffer und nü6Gtr. als die Natur Albften. Dann aug der tatur Fanftu obs | das Sperma fo viel machen unb auß⸗ Ihten ^ als ein Soldfchmidt auf Bold Iper Silber ohne Feuer’ ober ein Bauers⸗ ann ohne Saamen. Wann man das wMiben/ e feye gleich zum Böfen oder m Guten/ fie wuͤrcket in dem Spermate, | | wie ® V j Id) eines unzerſtoͤrlichen Leibes ber von. "tleibet hat alfo bat auch die S'tatur. ir Jerwa bat/ fowird fid) bie Natur bald 9i 9 wie GOtt indes Menſchẽ freyen Willen / in das Centrum der Erden / allda es dige »PANDORA ‚ll biefedift ein groß Werck / daß die Naturde Spermati gehorfamet/ nit gezwungen / fo | dern für (id) felbften/ gleich voie auch Ge alles zugibt / mag der Menfch auch mu par nicht geswungener weiſe / ſonde auf eigenem Willen. Darum bat er de Menfchen einen freyen Willen gegeben t$ (eje zum Guten ober Böfen Co nun das SpermaeinElixic eines jedmedendf Dings / oder fein fuͤnfftes Weſen / od ſein vollkommenſte Decoction und Dig | ition, oder ein Balfam des & chmeftel@ welches eben fo viel ift als Da8 humidud radicale in metallis. Es Fónte zwar 909 Diefem Spermate piel geredet werden/ wi fehen aber nurauf Dad propofitum um Vorhaben in der Ehimifchen Kunft. Bit Elementa zeugen ein Sperma, auß dei Willen Gottes und imagination oder Einf bildung der Natur. Dann gleich wie ef nes Mannes Sperma fein Centrum hal potr feines Samens Gefäßin ven Wieren alío tverffe auch die vier Element durc ihren immerwaͤhrenden motum. «ein jede] nach feiner Qualität und Art) ein Spermf rirt/und durch den Motum außgemorffell wird: Das Centrum.der Erden aber / if ein lehrer Ort / allda nichts ruhen Fan in Dad «xcentrum (daß ich alfo. rede) ode in des Cen Bort und enffern Umlauff ergieſ | ! Oder Edelſt ab (itte. örgieffen Dit vier Elementa ihre Qualitaͤ⸗ gleich wie ein Mann ſeinen Samen die Murter eines Weibes / in melcher lh t$ vom Samen bleiber/ fondern nad). n oie Murter ihren gebührenden Thei imngenommen toufft fie das Übrige auf. leichermaſſen gehet es it Det. Centro Det Erden auch zu/ daß Die magnetifche Krafft nes Orts ein Dingan fichziehe / fo ihr | inet etwas zu gebaͤhren daß Ubrige ird außgemorffen zu femen und anderer H berflüffigkeit: Dann alle Ding haben j derfelben Quellen ihren Urfprung und i iro nichtsin dieſer Welt gezeuget / ale IB dieſer Quellen. Als zum Erempel: s fepe auf einem Tifch ein Gefehirr mit Waſſer / welches man indie Mitte des Sie hes fee und legerings herumb allerhand Ding / allerhand Farben / item Saltz zc. di Jin jedtveders befonder / mann man als» j| ann folch Waſſer in die Mitte außgeußt / fiehet man daſſelb Waſſer fich auff ale nSeiten außrheilen und melcher Theil eſſelben die rotbe Farb anrührer/ derſelb yird rotb/ welcher in das Salß rinnet/ er wird von demſelben gefatten/ und als Mort an. Dann das Waſſer aͤndert nicht jt Ort / welche e8 erreicher / fondern Die thendern Das Waſſer. Ebener maſſen uß dem Cenrro Der Fiden fommet Das perma oder Saamen / welches die vice element in dag Cenuam ergoſſen haben | M | Y | j f: i " ug N h . "n 5 24 » PANDORA, J in unterſchiedliche Orth und wird Ding nach der Natur feines Orths naturet; fommt eg an ein Ort von reine⸗ Waſſer und Erden’ fo wird das Dit auch rein. Aller Dinge ift nur einer Saamen óber Sperma und gebieret daſſe unterfehiedliche Ding: Dann alfo QW ſchicht es wann das Sperma in dag Ce trum Dringet/ ſo wird gebohren mas da auß bat geboren werden follenrabe ame es nunmehr in den Ort Fomen iſt / uñ em pfangẽ hat veraͤndet es ſeineßorm nichtmeld fo bald ein Baum alsein Metall / ſo bald ei Kraut / als ein Stein / und einer Föftlich als der anderinach dem der Drthrein 00 unrein/ Darauf gebohren werden. 2D aber die Elementa ihr Sperma gebaͤhren darvon müffen mir jegund reden/ undb fchteht daffelbe auf folgende Weiſe. Di Elementen feind Viere / zwey Schwert und zwey Leichte / zwey truckene unb $t feuchte / aber eines ſehr trucfen/ und eine ſehr feucht / ſeynd maͤnnlichs und Weib lichs Geſchlechts. Ein jedweders au dieſen iſt von ſich ſelbſten ſehr geneigt ſolche Ding / die ihme gleich ſeynd / in ſe ner Sphzra oper Kreyſe berfürbringen/ un! alfo bat eg der Allerhöchfte geordnel Diefe Bier ruhen nicht fondern treibe immer zu eines Das andere und läßt is | m | Ote Edelft Gab Gottes. dweders für (id) fein fubtiles oder Sublis ibgfeit gehen / und Fommen in dem Eins uo zufammen. Aber im Eentro ift der ‚schzus, mag ju Qeutfch der Anfaͤn⸗ Per gegeben merden / der Natur Knecht / elcher ſolche Spermata vermiſchend auß⸗ uͤfft wie aber daſſelb zugehe wird (a em Beſchluß dieſer zwoͤlff Tractaͤtlein zu ſehen ſeyn. Michael re, 1 i Buena: d | ey ſagen ſie auch / bie Reichen/ das iſt / die vollkommne Coͤrper ha⸗ Den/ das ift / bie unter oder unvollfon. it Eörper oder Metallen nicht: Es iff er Diefegebärende Natur viel vollkoͤmm⸗ Über / und im Feuer viel beftändiger im Hold und Silber / weder in den andern | Richardus Anglicus. ; o) Dahero fprechen fie auch: ba die j ^$ Die gebdbrenpe Natur des * k un ! ire Metallen habens nicht : Es iſt aber LL —MRM - 96 | (d) C Um ergo fili tibi dixerimus , quod liustantummodo materia,quod ex ipía folum-] PANDORA, . unb des Silberg viel vollfömmlicher / ti im (euer beftänpiger / weder in denen a dern Metallen. | ] Marqſilius Ficim (ccc) Undob wohl unfer Stein in alli fieben Planeten einerley ift/ wie die Phil bienet er uns Doch am beſten wenn i sg turnus mit feinem Kreife überzogen hat / al welcher den Gold⸗Geiſt in fid verfchlu gen hält / _Flärer Fönnen wir pir unfer@ Stein nicht befchreiben. — ; Michael Sendivogin unb wird allentbalben gefur den. (d) talibus materiis omnes mundi res uf am accipiant formam fubitantialem, acciden talem, & fpiritualem , propter hoc dicimus qued in omni loco noitrum lapidem rcperi es, cum deilla omnes res mundi fuerunt prof creatz , hoc cognito, vide quam materia cufl pis effe philofophus, quia ab omni re, vell aliquibus eorum tu extsahes primam materi J am, etiamde potentia in a&tum, de fa&o&] a&ualiter, ut jam tibi revslavimus, quod de il. mode | 1 Oder Edelſt Gab GOttes. !lyodo funt in veritate, magnitudine & poten- nt procreatz. | Hr | Raimundus. Lullins, | (dd) Es gebendie Philofopbi por; daß Ir Lapis allenthalben anzutreffen ſey auf "Dem Bergen und in Thalen / auch in Loͤ⸗ übern und holen Selfen des Erdreichs. Aus eſer Propofition, welche ihrer viel unrecht Mrftanden / bin ich der gänslichen S92et mg fenen alle Sy: ribumen entiprungenv MB auf un8 / als dero lieben Alten ihre Machfommen / die ıhren Stein geſucht m auch in dergleichen unnuͤtzen und uns Ichtigen Dingen mehr / fid) gank vergebs W/ arm/ müb und matt / ja gar zu tebt ges beitet: Diefe Propoßtion aber follft du fo verſtehen: Gleichwie bie himmlifche mmitihren Strahlen: Alſo iſt auch Dies "I unfere irrdiſche Sonn / das Gold / als Jntbalben im gan&m Glas, Das ift/ ia Ir fieinen Welt / mit ihren Striemen ; "Maff den Bergen / das ift/ oben an Haupt P$ Alembits / wie im Himmel aifoaud) den Hölen der Erden / das ift 7 ın deg Biafes Grund / als in dem Erdreich. N | | |». etar[iius Ficinus, 0 n aben im Blut / im Eyern/ im Menfchene Sonn / in ber groſſen Welt / ift allenthals — dd) Man finde ein But getheilt in | dreyi | i 6 Iſt 97 98. Der biemag fen auff gantzer Erdt YOor DerEan reich er die und dort $m; (e) PANDORA, Iſt doch nur eins / das glaub m rey Bin Ding das die Doc nicht bed Ihm auch darum niche faft 4 ſtellt / | Hats vor Augen / offt bey der janit] lino doch vor Blindheit fo[cbs nid Pant/ | Ja wird bey den dies nicht verfi So gering geacbt daB fie orül gehn Welches doch“ v der sea YOertb | | Ders kennt und a. das Mit Er Waſſerſtein der weifel] | Und vergleicht fid) allen Dit \ N ' 1 Oen Exempel aber aufzuführen/fgl, | teft Du erftlich Deinem Mercurium nicht mafchen/ fondern ihn nehmen/ i [ mit feinesgleichen/ welches bas Feuer if I} in die Afchen/ fo das Stroh ift/ feßen/ ein einiges Glaß / fo das teft ift ohne dere Dingen in einem tügticben Ofen / d das Hauß ifi: So wird von dannen N | T ! di oer f£odff Gab Gottes. uf gehen ein jung Huͤnlein / ſo durch fein Sut dich hetien wird 7 von aller Kranck⸗ Brit und eon feinem Fleiſch Dich zur Spei⸗ E fáttigen Bird : von feinen Federn wird qi bid) brfleioen/ und für ver Kälte bewab⸗ Nicolaus Flamellus fee) Hier ift gu mercken 7 daß mad be An anterfchiedlichen Veraͤnderungen oder WBervandiungen in Der digeftion einer eis gen Matert unterfchiedene 9?amen von An Philofophen feyn gegeben worden: ch nach unterfchiedenen Compleriönen: liche haben es genennet Ságlab/ fo da Magulirt oder Dick machet: andere / chwefel: ihrer oief 7 Atſenic; erliche ‚och, andre’ Alaun und (arbe die alle AMrper illuminirt : etliche andre haben es 8 Ey der Philoſophen gebeiffen ; denn Wt unfer Ep zuſammengeſetzt tft von drey- Sahen / nemlich eon der Schale’ aWeiſſen / uñ vom Dotterralſo tft unfer licaliſch Ey zuſammen geſetzt von écib/ Feel und Geiſt; wiewohl die Warheit zu Jen / unfer Stein alles ein Ding ift fo Eh nach Leib / und Gift? als nad) der len. — Ober nach tinterfchredenen Urs ym und Meinungen bet Dhilofophen/ Poird es bald eine / bald eine Andre Sa, s, indem er fpricht ; dab die Materi im⸗ | Qa mere in genennet, Und diefeshat Plato gemeiz 160 » Gefundheit und Reichthum diefer Welt i PANDORA, gj merfort flieſſe menn die orm ihren (ud. nicht anhält. Alfo ift zDrepfaltig£eit il. Einigkeit / unb Einigkeit in Dreyfalti keit / denn alldafeyn £eib / Seele und Seil Das ift aud) Sulphur, Mercurius und AUS fenicum , denn der von fich blafenig Schwefel / das iſt der da von fid wirfll oder ftöfft / feinen Rauch durch den Ark nic, ber rotircfet / indem er den Mercuriurd zuſammen verbindet. | NH . «Anonyma Derbum Dimiſſun Y Dienbeim, | (eee) Hiermit aber fage ich alfo am (ell. ten Endes paf Ddiefes Die -gange Kunft un das ganke Fundament aller Philofoph fchen Dede ift/ darinnen ſteckt und geſuch wird bag jenige/ fo vielbegehren/und gro fe Mühe / Fleiß und Unkoſten fid) nid) dauren laſſen / nemlid) zu bekomme Weißheit und Derftand / langes Alter AR Worten begriffen / als Exempel weiſe: o" Erſtlich fot bu wiſſen / daß ich bir po]. den Animalibus eit fold) Exempel anzeige) will / welches ſchlecht unb einfáttig für Ar gen; aber in der Wachfinnung fcharff und weitfinnig. Eine denne legtein Ep] daſſelbige Ey / wird Durch die Waͤ me in ein Form und Coagulation - oDt] Härte gebracbt/ Durch weitere Waͤrme B ; | " ( MO. fap I Ode Edelſt Gab G0 ttes. jet das €p in eine Sáu(ung/ da wird caf. elbe corrumpirt , Durch folche purrifadion Jyimmt das Ey ein neu genus an daß eia E u Leben wiederum in ihm erwecket / ind cin junges Hönlein daraus gebohren Foird / und mann das Huͤnlein vollfom- nen/ fo fchlieffen fid) die Schalen des Ey» Wauff / reiſſen und geben fich von einans er / daß dag Huͤnlein daraus Friechen Fan; ‚Wiefelbige Geburt / wann fie in ihr reiffes Iter Fommt 7 vermehrer fie fid) meiter/ md bringet aber ihr Geſchlecht zu ferner Fer Vermehrung. Alſo bilfft immer eine Natur ihres gleichen förvern/und augmen- h irt (ic) meiter / in infinitum, Alſo auch mit bem Menfchen sc. IE. Der Vegerabilifeye Sam ift. nun mehr Much greifflich und fichtbar gemacht wor⸗ Men / welcher eon jedem Gefchlechte Des IMfrauts oder Srüchte gefondert/.. und en die Erde zur Vermehrung — fort mepflanget wird / / welcher Gau Mauß/ und dann durch mitfelmäffige Fruͤchte geſpeiſet wird / bißfolcher vegeta- Alliſche Same wiederum durch bequeme Darme Lufft feine gleichmäflige Art zur Wollkommenbeit gebracht bat. Jb Bon ven Metallen und Minerafien bes Wichte ich dich alfo / etc. 65 Aſſo A — 102, Iche tft himmlifch, das Elementaliſche geiſt N PANDORA * Alſo nun fage ich dieſes sum Fuͤrbilt des erſten Samens der drey anfahende Dingen / daß per ci fte Anfang des Se J mens Metallen zu gebaͤhren / ia ber Eid t / gewuͤrcket wird/ Durd) Die imprefion uml influeng Syderifcher Eigenfchafft, die ge ) bet von bem Obern indas Untere als ill Bauch der Erden/ und wuͤrcket für un für Wärme darinnen mit 6.8 der EI menten / bann fie muͤſſen beyde zuſammen ſeyn / das Syderiſche gibt die Einbildung daß die Erde zu der Empfaͤngnuͤß gefcbic und fchmanger wird, die Elementa uch rea und fpeifen folche Srucbt/ und — fie fort durch ſtetige warme Eigenſchafft bi zu ber Vollkom̃enheit / das irrdiſche Wefer gibt dazu die Form: Alfo wird anfang lich der metailifche und mineralifche Sa men gewuͤrcket nemlich auß einer Syde riſchen Embildung / Elementariſchen Wird cung und irröifchen Form / das Spderil lich / und das Irrdiſche irrdiſch oder leiblich die drey nun machen auß ihrem Centre das erfie Weſen des Metallifchen Sa mens / welches dennoch die Bbilofophil weiter ergründet baben/ paf auf dieſem Weſen eine Form ber metallifchen Materia worden / begreifflich eon regen zuſam⸗ men geſetzt ^ als einem merallifchen! Schwefel bimmlifchy einem merallifchen Mercurio geiftlich/ und einem metallifchen] Gab | ^| Oder Edelſt Gab Gottes. li attse leiblich welches Dusch Auffchlief- ifag. ber Metallen gefunden wirds bann (di & ‚am Dutch, Mineralia serbrodjen unb auf- ſchloſſen werden / Dann Die Mineralia find een des Gebluͤts / ber Eigenfchafft/ und Natur / fo Die Metallen aud) find/ als urba fie nod) nicbt genug gegeitiget find J ii JM Metallen erfandt werden / dieweil in ih⸗ n der Geiſt eben fo mächtig metalliſch be- I den wird/ als in den vollfommenen N ittallen. : : uu Bafilsus Valentinns, IM. . ! Und iff zufammen gefent aug "b/ Seel und Geift. (t) - "v Bg femirz, Sie die Philsfophi has ben aber gefagt/ daß unfer Stein fen MB einem Coͤrper / Seel und Geift/ und Iben damit die Warheit gefaget / bann 8 unvollkommene Corpus haben fie bem tbe verglichen um des willen / daß es mach ift/ und das Waſſer haben fie eis an Geiſt genannt / und ut in Warheit Wh Oft: denn er giebt Den unvollfoms "nen Górper/ ber an fich felbft toot. ift/ s Leben; Das eg zuvor nicht — batte/ Nip bringet «8. in eine andere Goeftalt: lio Ferment haben s Die Seel genennt7 / E C. * | — | weil Metallen und Mineralia máffen wies der Coagulation, und mögen für unreifz 103 164 fur erfordert bat / und fen Same ur weil fie dem unvollfommenen Coͤrper/ u der an fiib felbften toot ift / pag eb gibt; welcheses vorhin nicht batte/ unb: feiner Natur erhebt unb verwandelt. —' : | Edoardus Kella CH) Ein Seel ein Geiſt / ein Leib (9 gehen Durch Die Copulation, in eit Mercurium, in einen Salphar, und in € Sal / dieſe drey zufammen gefest gebt ein Perfe& und vollfommene Corpus’ ſey auch vases molle/ unb wie es die 9? G Ott angeoromet ift. Bafılius Valentins (fff) Die Philofophi aber. fagen bil meilen oon ginem Ding allein : als 1 Mercurio, oder Azoth ftecket alles was d Weiſen fucben/ fie reden auch von drey als Sale, Sulphure, Mercurio, zum meii aber daßes ft Corpus, Anima & Spirit Diefer gedenckeſtu gar nicht. Ich muB b lachen 7 (jagt er) daß ou Die. Termin Philofophicos noch nicht verfteheft/ od willſt mich vielleicht verſuchen / och mi ich dich deſſen auch entheben wenn | von einem Ding reden / fo iſts Sal Meta lorum, Lapis Philoſophorum, von zweyt Dingen rede ich allhier / das iſt Corpus utt anima, Das Dritte iff copula amboru nemlich der Spiritus; den Fanftu sin fi e bh e» 2 Y BEEN C ? [Doer Edelſt Gab GOttes. V tt bod) in beyden verborgen / und hwebet aí8 dann auf dem Waſſer wie in im Moyle Genef, r.Iefen magft. La: e/fprta edrca,9der der kleine " P» Bauer, (ER) Alfo haſtu auch in diefen dreyen Infängen in jeder natürlichen Compofi- jon einen Leib / Geiſt / und Seel verbor⸗ en / welche brep fo fie gefceheiden 7 unb et / wieder vereiniget werden, muͤſſen fie ibuffer alie Zweifel in Tachfolgnng ber 'Uetur eine überauß reine Frucht bringen. Dieweil obwohl die Seel von dem alere "ibbelften Dit genommen ift/ Fan fie body 'abin fie begebret/nicbt gelargen/alsdurch ien Geiſt welchen das Hauß unb Eig er Seelen ift/ welche fo dufie an ihr ge⸗ Mauͤhrendes Orth wilt nieder bringen/fo it Monnoͤthen / gaß von aller Sänden wol fc) ewaſchen / auch der Ort wohlgereiniget/ arinnen fie Fönnen verkläret und nicht nebr gefcheiden werden. Jetzund haſtu ber dreyen Anfaͤng Urſprung / auß welchen bu in Nachfolgung der Natur der Wei⸗ En Mercuriom, und ihre erfte Materi muft nachen unb diefe Anfäng der Dingen/ Monderlich Der Metallen zu deinem Intent bringen? meil ed ohn diefe An⸗ uverbringen / weil auch die Natur felbft hne dieſe nichts macht / noch herfuͤrbringt. | 6 5 Dies 2 dug bir unmöglich ift etwas durch Kunft Ber "PANDORA, | Spei find inallen Dingen’ und of ne Diefe ifi nichts in der Welt. Wir | auch nicbt$ natürlicher Weiſe fen. | Michael ‚Serdivogk &| (fib) Wann ich dirs nenn und ſag y ÉL. Die zugehörigen eed: all drey⸗ Ey warum wiltu Dann viel klagen? Schaut / traut / die Wahrheit thu ich | agen. d Ein Graͤßlein genannt Bere i Muſtu chun baben/ ſchaut / bit Ott orum! Such eins in drey und drey in eim Kommt fern wol tauſend in geheim Leib/ Seel ue Geift folds nem n ſie/ J €alg/e dywefel uno auch Mercu ry ii Cbue aber/ trau — das Graͤßle — Trifoli genannt — allein Chu tu den wer " such Belang f$ 6o biſtu warlich ein weile Marl | Wafkrfein der Weiſen lino verfehrt fic auß einer 9104] fur in die ander Natur / bíg auff das Rest feiner Vollkom̃enheit CX (8) und | | eoe Edelſt Gab Gottes, 32: verohalben ſagt Ilermes! i Verkehre und verwandele Die Baturen/ fo wirft du finden’ mag du fu- ef. Und das iſt wahr: Denn in unfer .Runft un Geheimnuͤß machen wir erft auf un m groben Dinge ein dünnes und gar lbtiles/ das iſt von Dem Leibe machen Mir Waſſer: Und varnach vondemfeuche in a Dinge ein trocines/ nemlich von dem aſſer eine Erde und alfo verkehren Aib verwandeln tvir Die 9?aturen:: Denn "Mf Dem leiblichen machen mir eingeifllis MDing/ unb von dem geiftlichen ein Üblichee. Und dieſes «ft/ mag eben bet» fig efagtı unfer Werck iſt eine Verkeh⸗ ti Ig und Veränderung Der £eiber von eis N ein anderWeſen und von einem iuge in ein anders / von der Schwach: "lit in Dic Macht und Staͤrcke/ von der ibbbeit und Diekheit in die Weiche und Maxtbeit/ von der Leiblichkeit zur Geiſtlich⸗ t / gleicher Maſſen als wie in dem Sa- Mn des Mannes in der Mutter ver Staus ME Durch ihre natürliche CGereinigung eine befebrung und Verwandelung gefchicht "e$ Dinges in Das andere / biß ein volle mmener Menſch formiret und gebildet Kıd/ deſſen Wurtzel und Anfang er gemt» h ift/ und fid) weder von ibm veräns | t/ nod) von feiner Wurtzel eine Theis ‚Ang geſchi cht. Denn mie Ariſtoceles fagr* ‚ale le Gebübiung gefchicht von Dingen’ » m 107 103 "die Philofophi: Laſſet nichts fre ten iſt / durch Die conktipationift eben toit de nehren; Die £ufft und das Feuer thu PANDORA, | in der Natur darzu gebóren/ welches wald iſt aud) in der Gebaäͤhrung der Metall felber. Um diefer Urfachen willen fag and was nicht darzu gehöfee darzu Fome Denn ſolches wurde alles verderben unb 308 Hören. Darum fpricht der König Art paf man es mit nichts anders zuſamm fügen ſolle als mit feinem edlen Schw fel/ der feines gleichen ift/ weil derfelbe 9 ihm herkoͤmmt: Hernach machen wir Di dag’ was oben iſt / eben fo ift als das / foi unten iſt / und alfo auch im Gxgentbeit it alles verkehret ficbin eine Erde: Und um viefer Urfachen willen ſpricht Her me Bas oben iff durch Die Sublimation, iff.ebt toit das / was unten ift/ Durch bic eral ſteigung ober &rniebrigung : Und adu was oben ift Durch bie Auffteigung ob Emporhebung/ Wunderdinge auf eint Dinge zugubereiten. Das Waſſer u die Erde haben den unterm Dre inne / t Lufft und das Feuer fleigen empor: Dei Waſſer und bie Erde empfangen und & Allermaffen als Senior fagt: | Elementen inunferm Steingereiniget mer ben: Denn in demfelbigen ift Das fir Waſſer Oder Edelſt Gab Gottes. Waſſer / die £ufft/ bie flilleift ^ bie Erde ter und das Seuerumgiebt es aller. 7m Wilder Widsreinanderftreitung in demſel⸗ gen kommen fie überein/nemlich dieſe vier Maturen find in demſelben und werden — NErduna alle gebohren. Iſt demnach ofa nbahr auß den vorgemeldten Dingen’ MB unfer Stein aug Den vier Elementen ji hftehe. Die Philofophi haben aud) ges Mat; daß unfer Stein auß.den vier Eie⸗ Mientenfey/ Die beiugter maſſen ta fich bes eiffen / Leib / Seele und Geiſt. Und fie fa- lm Daf dieſe drey Dinge einertep Natur Myr unb von einer Materie und. Weſen mit "Aem Waſſer / und einer IBuriel: Davon warlich die Warheit fagen: Denn uns "Er gankes Seheimnüß und Werck wird ikunfern Waſſer gemacht / Und eon dem⸗ Milben und durch daſſelbe find alie nothwen⸗ Ege Dinge : Denn es löfer den Leib auf; "bt zwar Durch gemeine und zewöhnliche ufloͤſung / wie die unmifjenden darfür bal ! Ey baf (ie in ein Wolcken⸗Wo ffer zerflieſ⸗ An fondern durch eine wahre Philoſophi⸗ Ehe Auflöfung/ nemlich / pof fie fic in li un&uofifcb und leimichtes 1562 Waſſer "Eerfebren/ von meldem anfangs Die ger eldten Leiber herkommen und erfchaffen Merden . 4 — 14 Nicolaus Flamellus Sie haben auch geſagt / daß unfer ' NE Stein 109 110 OPANDORA;y d Stein ft aus einen Ding/ unb: wahr: Dann untere gange Meifte ſchafft geſchiehet / — 4 O3 58 das Univerfal, als ber Köchl Schatz per irrdifihen Weißheitzu aller drey anfahenden Dinge / if ein ein ges Ding / und wird ineinem einigen Sf ge zugleich funden und herauß gezogen welches alle Metallen y cinem einigen me chen fan. Und ift der wahre Spiritus Me curii und Anima Selphuris, ſamt dem geifl lichen Salge zugleich vereiniger/ befckloffe untereinem Dimmel/ und wohnhafftigi einem 2eibe/ und ift. Der Drache und Dt Adler / esift der König und der Löner & ift der Geift und Der Leichnam fo den Leich nam des Goldes färben mug zu einer Me dicia, damit er überflüffige Macht über koͤmmt / andere feine Mit⸗Geſellen zu f " ben. ! ; SS afilius Valentinu ^d — di (hh) Ferner wird geſagt / unfer Steit wird gemadt auf einem einigen Ding] (i.e. Bold) und allein mit einer Meifteril fchafft und Regierung’ dann unfer Waſſen der Philofophorum [fet auf die Corporal SolisvelLunz, dann unfer Waſſer leben dig ift (ie) Alcaheit, und batin ibm alle) Ding Nothduͤrfftigkeit. | [Doer Edelſt Gab Gottes. tl Mit Mit unſerm Waller. (5 ) ew mit ſtimmet auch ein Turba Phi- B ) ıfegung Jd tobt gemwefen find. | Andere Philofo- wi geben vor/ fie haben bie materiam lapi- ye in allen Metallen gefucht und aud) ge⸗ nden. Es werden aber keinesweges die Auer etlitten / fondern die ihnen bekann⸗ Fund mit ſolchen Namen bezeichnete mi- rm / deren erſtes Weſen ihnen noch bep? | np (ft / von ihnen verflanden / und den⸗ Md) befennen fie / das in 2Lufistebung IB. bier iff dieſes Wort / wo anders der. | min einer materia feicbter als in Der an, „on vorfommenfey. | I Eckharts entlauffener Chymicnn, (kk) Und iſt derowegen Die endfiche tpnung / bap zum allererfien der Mercu- ; ebü alie frembde Ding werde relolvi- A unb auffgeläfet in ein geiftlicheg fpiri- Mifches Waſſer / welches Dann von oet und ein feurig brennendes Waſſer / oder | c lac Virginis ,, Vebenum tingens, ros | ftis , acetuio acerrimum , und mit vielen Mein Namen genennet wird 7 mit wel⸗ J. do^ DN eu Peck foll erfanget werden ) Der materia, _ Apiofopben ote erfte materia Metallorum, - Mb ein Lune Gafft/ Aquz vitz &c. eflen- - andenwein / Ignis comburens aqua ful- -. 15 ua . Wärme wiederum in Waſſer refolvin . wieder dahin gebracht/ daß ed toerbe/tull Naturalifimum et unumquodque Eodt . modo folvi quo colligatum e&, Unde4 . moldus de Villa nova ait: corporis ſoluti ‚Natura incompleta & volatilis eft , propreil, . ut natura mutet & copvertat , tantum eo Jj | fo lebet der Leib / wann er gant verzeh PANDORA, - 5 chen Waſſer / oder materia prima, Die SY allen wiederum refolvirt , und qauffgelö werden / von ihren harten/ flarrend gefri nen Banden / in ihre erſte und gleiche tur / nae das Waſſer Mercurii ſelbſt ihren Buͤchern das Exempel vom geft nen Eyß und Wafler Durch Sleichniß ve gefchrieben / die da fagen/ das gefron Eyß / werde im Waffer durch Mitteli dieweil e8 vor feiner coagulation auch W fer ſey. Darum fagen fie / von was D gen ein Ding feinenerften Anfang habe, daſſelbe und mit demfelben wird es qui ches esim Anfang geweſen ift/Omnium enl equz folvendis natura una eft, nifi quod 1] tura corporis completa & fixa, Aqua will diget, quod eft fuz naturæ. Quod enim vit & folvitur unius funt generis & Natura] . . Nodus Sophicus Enodai (kkk) Solang der Saamen im Leib: wird / fo ftirbt Der Leib / fo werden alle Corpora , mann ſie den Saamena Oder Edelſt Gab Gottes. | l fen / geſchwaͤchet. Es bejeuger auch ui 1 e Erfahrung / daß die Leute/ welche oie ib su viel nac)bángen / blöder: wie auch Wb die Stämme / welche zu viel Frucht gen / bald unfruchtbar werden. So dennoch / tote oftmals gemeldet / ver aamen ein Unfichtbar Ding / Das Sper- 1 aber ift fichtbar/ unbift faft eine leben» je Seele und wird in feinen todten itr erftorbenen Dingen gefunden. Man h / und auch mit Bewalt. Weilen wir ler allhie allein von deſſelben Krafft hand⸗ Nſo ſage id)? daß nichts ohne Saamen hohren werde: Aus Krafft des Saa⸗ Mens kommt alles / und follen die Sti: cr bet Bunft wiſſen / daß in abgehauenen Baͤu⸗ Wn vergeblich ein Saamen geſucht wird’ Mr allein in den grünen zu finden. | E. 4 Mıchael Sendivogius. E (kkkk) Ach fofag mit dann / was iſt das ein Mercurius? Natur: Wiſſe / daß id) en einigen fag ich/ einen aug ſieben / der "Nr allererſte iſt der auch alles in allem ift/ "NitS/fag ich / iſt er Der Doch eineiniger war? jüfommen und gang. In ibm fepn vier Mlement/ und ift er felbften doch kein Mliement. Er iftein Gift / und hatdoch Wen Leib. Er ift ein Mann und vertrif id Weibes Gotatt/ oder / er ift männlicher | D. und Janget ihn auff zweherley weile ı lieb⸗ Wir einen einigen Sohn dergleichen hab / diſt doch nichts: Darnach ift fein Zahl es DE ET ————— » u - x6 ſer. 00 Waſſer verkehren : Sondern durch eit PANDORA; p unb Weiblicher Art das ift / ——— die oder Zwiſpelkind / er iſt ein Knab uf fuͤhret gleichwohl maͤnnliche Waffen / er J ein Thier / und bat bod) Fluͤgel als ein DE gel / er ift ein Gifft / und heilet doch 0 Außſatz / er tft bag Leben / unb tödet DO alles. Erift ein Königs doch befiger t anderer fein Königreich. Er fleugt fam dem Feuer hinweg. Er ift ein Waffe unb ne&et doch nicht: Gr iff ein M | und mird doch geſaͤet. Er iff ein £u unb leber Doch im Waſſer. P A Michael Sending | | Senn ber unvollkommen Ch per iit verfebrt in das erſt 29g (1) Ann unfer ganáté Secretum in Cose machet fid) mit unfert Waſſer / con deme / und Durch welches c le Dinge nothivendigfennd ; Dann eg di folviret / und entfcheidet die Leiber / nid Durch eine gemeine diffolurion, toit pie Ll toiffenben glauben/ und davor halten / D nemblich Die zergehende Wolcken fid: ches und zufammenflebendes Waſſer / be welchem fie 5m Anfang der befagten fü I Oder Edel Gab GOttes. Mor fepnd procreiret worden. Dahero fagt berates : Das Leben aller Dinge ift das Waſſer: Dann dieſes Waffer machet eis ET difloluton.be8 f'eib8 und des Geiſts / nd gibt;cinem tobren Ding bae Leben. t —— Flamellus. machet in Der Mortification erfcheinen mer ſchwartze Farben / wann fie durch die jäule in Erden —* pong et» qe e ín die Erden gefäet ej ahnen, einmahl ßeftirbet und getootet worden /viele Fruͤch⸗ )Be bringet/ nemlich viel Koͤrnlein. Soes t der nicht mordificit it^ fo bleibt eg gang MNucolans Flamelas, lit mit unferm Waſſer / (m) | zwar Die fünffte Anmerckung über Mas fünfte Capitel des erſten Theils. f^ 5 3 Rein uUnd diß Waſſer zuſammen ge⸗ VM. Mineralogia fupr. citat, und 117 ij . comple&itur, eque quz nos refplendefcil Göttliche Waffer des Sulph. & Merc. dt PON DOR; 3 Rein unb ffar. (a) | (2) H 4Ec via breviffimsa ia arte et Re &io, fi corpora clarificentur, at in aquam refplendentem redigantur , quæ li aquailla ex qua primüm originem dux quz aqua in fe fpiritum , animam; & conl facit, inquit Geber. | | | AM, foan Jſaacus Hola Alle Dingreinigende/ (b) (5e 98 alles wird vollbracht / din 9: Guͤtigkeit unfers Mercuria ſchen Waſſers denn damit wird folt das Corpus ‚dag Waſſer ift reinigend / i fammenfägend / ſolvierend / weiß / ul roth machend / Ariftoteles inquit, daß Waſſer ift Merc. und ift die gebracht Erde / in welcher Hermes heißt fähen fein Saamen / dag Sol oder Luna, als Seni fpricht-/ fie wollen herauß ziehen / € € bem Sol unb Lunz, cie baift Feur + bif und wärmend Saͤhen mit ibrem Feur / 06 ifl Merc. und daift Waſſer / Dasdann nic naß macht / welchen Merc. fie geehretz 9 líebet/ genoffen/ und gebraucht haben bi an ihr End, denn fie feine Tugend habe erkannt. | 1 Doc begreift unb hältesin ihm Me notbtvenbíaen Ding. (c) #S ift gewiß/ daßalle Dinge damit A follen serftóbret werden / woraus. ^ gangen (inb / und worin fie toiber geben Allen? nemlid) Mercurium / Sulphur Ohne die brep geheimen euer / koͤnnen fit Philofophi unb Chymici inalle Ewigkeit Bingen. Das eine Feuer hat eine Symparhiam Ditdem Metallifchen Feuer / diefeg zuͤndet "m Metallifchen Sulphur au / und vers nllifchen Leibe. | Das dritte Feuer ift ein Falt Metallifch euer / einem Mercurio faft zu vergleichen/ Tenned Durchtwandert das Metall als ein zeiſt / befördert das Symparbetifche Feus daß e Das totum durchdringen / und ie Animam an allen Enden ent;ünben Fan/ nacht das Metall poros, und fchleußt auff site und [e&te Schluͤſſel in &umma/ a8 iff Dad Fundament des gantzen Wer⸗ Bes, ift für bad Menftruum Univerfale, ja lr Die materiam primam felbft zu halten. | Johann de Moste Snyders, I Oder Edelſt Gab GOttes. int irreducirliche ſolution zu wege brine Das erſte Feuer muß das Metallin Stuß lebret Da8 Elementum ignis in dem Me⸗ und zu / iftder Anfang unb das Ende / der DA Und Up Ihe von welchem und. mit wel her ſchafft ©) ' . tium, ac garrulirate ſua plurimos feducent Wm. Absque perfedto corpore , zrenolt« das Wafler der Wolcken / ſondern tion oder Entlöfung (e) (Ogg Edom. koͤnen denn Gold und Si werden «Durch. die Solution? eficht: Pphiloſophiſch Gold und Silber find od PANDORA, dq Und diß if theuer und vol vollbracht wird unfer E — ergo turpes u- garrulitates, impudenter entier nenpe auto, nunquam ulla tinQhura habei po:elt , eſtque lapis noter ex uno later vilis, immaturus , volatilis, x altero pef Gus , pretiofus & fixus. Quz dux inc | funt corpus, aurum, & fpiritüs , nempe ar gentum | ViVüm. - eMommus —E— Dann es ſolviert das Corput mit gemeiner foloierung oder entlo fung / wie ba fürgeben die untviffen den / die dag Corpus verfebren (t mit wahrer Philofophilcher eg í ber nicht wieder lebendig gemacht geben ſelber / unb bedörffen Feines — aber Bachens / find auch umfonft zu befommens xr die fo der gemeine Mann bat/ find Beuerz tobt / und bleiben toot. Alch ymiſt: jurc) vag Mittel erlanger man daffelbe Wi lich felbit/ durch ficb felbit / ohne alle iabboe Dinge; denn die Aufflöfung des Achymiſt: Wird denn das Corpus alles WWaſſer? Geſicht: Gà wird zwar als TB folviret/ aber der Wird traͤgt auch den Kren Sohnder Saamen in feinem £eibe/ Is ift der Sıfch ohne Sraden/ der im yr.: Seind denn andere Waſſer nicht opbifcbe Waſſer ifi fein Wolcken⸗Waſ⸗ oder einesgemeinen Brunnguells/ fone Men ein Salkiges Waſſer und weiſſes ummi / ei bleibendes Waſſer / das bey nem Górper bleibt 7 wenn e8 Damit ‚einiget und feine Zeit gekocht wird / M fau es darnach nicht mehr Davon Kicheiden werden / auch ift dieſes Waſ⸗ | oie mefentliche Lebens⸗Krafft der Na⸗ «fi gesogen / und nun vom Artifters ein lauter Waſſer refolviret wird / wel⸗ r8 Fein ander Waſſer in dieſer Weltthun Wa. Alchym.: Kan diefes Wafferauchs 11 J) 5 tallis' [oer Edelſt Gab Gottes. old ? (Deficbe: Durch bie. Solution. ' Ichimyft: Wie gehet die zu? Geſicht: hoͤrvers geſchiehet in feinemeigenen Blut. ^ — ] | hitofophifchen Meer ſchwimmet. As Wicb alfo befihafen? Befiche : das Phi⸗ rt 4 toelche der Magnet des Goldes Fucht bringen? Seficht : Weil eder Mes 121 122 b Org mit pem Geruch ibm gleich nk dynfam. Alchym. toic muß man dam . . nachmalstrocken. Alchym, Bleibt es in fer und die geblátterte Erde / den Gift 5s | : aufgelófet/ und in ihr erfteg Weſen ge «0 fecretum totius artis, will ich dir im dDiefe andern Theil gröndlich befchreiben / Be . bal A re wenn er late / alle —— verfahren? Geſicht. Nicht anders de eontinuirlich kochen / erſtlich feucht un mer beyſammen? Geſicht; in der Vo arbeit muſt du Leib / Seel und Geiſt vo ped s t unb wieder sufammey fügen/ wenn aber Sonn und GNond gU ſtu nicht ſehen / bena er ſchwebet all zeit auf dem Waſſer. | Michael Sendivogi | (ee) Diefer Schtäffe ift unfer Phile fophifches Mercurial · Waſſer / Dardurch al erſtarrte / fixe und unfixe Leiber der Metal len und Mineralien radicaliter unb Phyſit bracht werden Diefed Mercurial · Waſſer welches alle Philoſophi ſehr geheim uni verſchwiegen gehalten haben. Tanquan 1] N Oder Edelſt Gab GOttes. Daß erklaͤren ale andere vor mir gethan has "ErER, m i d | Nodas Sopkicus Enodatus, | 4 Sn melher das Corpus verkeh⸗ Jet wird in das erfie Waſſer auß elchem gefchiehet und wird Die wabwajchung. (f) | 2 RR verſteheſt du Daß du ohne die M volurion nichts verrichten kanſt / deñ eil der Saturnus das Mercurialiſche Waſſer Anfangs mit feiner Kälte zuſam⸗ inen gezogen’ daß es in feinen Banden er⸗ larret/ und gefrobrenift/ fo muß es durch Maͤſſige Waͤrme in ſieh felbft putrefciren/ fino wieder in das anfaͤngliche Waſſer auff eloͤſet werden / Damit der unfichtbare uns egreiffliche tingirende Spiritus, ſo ba ift dag Fautere Feuer des Goldes / unb im allerin⸗ NRerſten des coagulirten Saltzes verſchloſ⸗ Ten und gefangenift / herauß gewendet / | generation gleichfalls fubtil gemacht/ und ‚ont ihm in eine unaufflößliche Vereini⸗ ‚gung gebracht werben möge. 4 | Michael Sendivogima, N " 2 , „der Coͤrper aufgelöfer wird durch einen schaffen Seift / mit dem er vermiſchet | | F wird nd feines Coͤrpers Grobheit Durch Die (fF Und demnach ift zu wiſſen / daß ein 123 | 124 dieſer Geiſt fublimirt ift/ heiſſt er das Wa . Rillation, 2(6ivafd)ung und Sublimation, # ‚in einem congelirten metallifchen Coͤrp . Keint Spiritus gefehen werden / fo muß da he/ und in feine Matricem im fein Sperm PANDORA, /.; wird/und bem ohneallen Zweifel er gleicht und geiftlich gemacht wird. Und man fer Das jich felbft wäfcht und reinigt wi zuvor aefagt ift/ indem e8 aufſteiget mi feinem aller fubtileften Weſen / und verläßg feine verderbende Theile. Und dieſes Au fteigen haben bie Philofophi genennet DA Anonymi Verbum Dimiſſun Dlienhbeim. Eben daſſelbe Waffer transſon miret und vergeſtaltet die Coͤrpe in ein Aeſchen. (g) aye Materia (tr meine unff Subje&am, unferGr& / Magnas fiam, welche noch ein Mercurius Vulg: 4 nennen ifi^) muß Anfangsunfers Werck wohl und aufs hoͤchſte gereiniget / alsdan aufgeſchloſſen und zerbrochen (finteme Corpus erſtlich ſolvirt unb feine Pori ge net werden / in unſerm Waſſer / Damit d digerirte Saamen / ex Centro terræ außg oder Mercurium gebracht werde / ‚und D Statut tvircfen Fönner) auch serftóbret U zu Afchen werden / denn welcher Meiſt fein Aſchen bat/ ver fan auch Fein J mad — [Doc Edelſt Gab Gottes, fi n unfer Xerck nichtleibhaftig, und fim: \ g gemacht werden. In fale enia: meralli Émentum terrz latet acignis: qug vocan - | i1 'etiam lapidea feu fixa Elementa. ‚ind ]* 0 fagt auch ver Philófophus Gratianus ; uf cinem jeglichen Ding Fan werden eine | ſchen auf verfelbigen Afchen/da mird ein j Paltz quB demſelbigen wird ein Waſſer/ fercurivs, und quf btmfelbigen Mercurio Burd) Derwandlung unferá Wercks/ Whitos Gold. Derhalben wer das Salk nd feine Solvirung Fenntzund coagoliren / nd offt dikilliven / und darnach wieder aguliren kan / davon die Salia gar fü mer: An derſelbige weiß des Tartari Philofophici Deimlichkeit. Darum ſetze den gantzen rund auf das Saltz und acht des ane Den Dings gar nichts denn allein im ' J iſt bie fuͤrnehmſte Heimlichkeit / das pie alten Meifter verborgen haben aufs 4 da fprieht Avicenna, » : Nodus Saphıcns Enodatus. li i b Dann bit Ordnung zwiſchen der | PBróffe des Feuers zeigt an das nittelmäflige Experiment oder Erfahrung. Chen‘ | 1 PA der Philofophifchen Operätion 4 aber mug DIE Natur das Feuer ere T wecken / hen zu unſerer Kunſt / denn ohne Saltz nd auß demſelbigen Waſſer wird ein \ 126 "weiß wird alle Unreinigfeit und Unflat a PANDOR, ds tvotd'e/ welhesderöchöpfter heimlichin € nes jeden Dinge Ceutto eingefchloffeng Dieſes Feuers Eeweckung gefchicht auch da durch Wollen per Natur / bißweilen dur das Wollen eines verſtaͤndigern Kunſtlert fo die Natur regiret dann narürlich@ ler Dingen durch das Feuer gereinige Ein jedes zuſammen gefegtes Ding wir) im Seuer aufgelößt: Wie das Waſſ ‚alle unvollfommene Ding bie nicht fi ſeynd / waſchet undreiniget / / alſo werde alle fire Ding durch dag Feuer gereinigt und vollfommen gemacht. Gleichwie da Waffer asaufgelößte Ding vereiniget / a fo feheidet das euer alle Zufammenf® kung/und was feiner Natur und Eigen fchaffeift / reiniger es aufbas befte umm vermehret es nicht zwar in Der Viele / fo dern in Krafft und Tugend. Diefes EU lement eürcfet rounberbarlid) und heim lich in andern Elementen/und inalle Ding d bann mie die Seel aufi dem | allerveineftel if/alfo. ift Dit vegerabilifd. aug dem Ele mentalifd)em / welches von der Natu gemeiftert wird. Diefes Element wäı dtt in das Eentralifche Mittel eines jf ben Dings/ die Natur gibt Bewegung Die Bewegung treibt den Su(ft/beréufft da 2 dag Feuer aber feheidet / reiniget ochet / färbet unb zeitiget einen jeden Se men/ und wirfit dag Zeitige auß / ei EJ I Oct Edelſt Gab GOttes. ill Saat in reine oper unreine/ vieloder wenig Maͤtter: Und nach Oelegenbeit des Orts And der Mutter werden vielerley Ding in ilit Erden barfürgebracbt / daß nemlich fo el Ort / ſo viel auch Mutter feyen. —— [1 Michael Sendsvogims, I Dann inder Solution oder Ents Jenfft / in ver Sublimation oder Erhoͤhung / ftát/ inder Joͤthung der Rothmachung / ſtarck. (1) nällıg in der Congulation temperirt / und Er der Weißmachung (tát / und in des hen Girapen unwiſſend ſeyn wirft und irs Den fo- wirft Du deine verlohrne Arbeit bee , Radix Chymia, ‚I (ii) Ex his ergo patet, quod ignis jugiter lebet effe zqualis ufque ad finem operis. Si Nuten quandoque jubeatur intenfior fieri , aut j| donem caloris fcilicet temporis, Quatito enim ires diutius in zquabili calore durat , tanto per Warme trucfne oder feuchte Dit/unb Baͤr⸗ fbfung wird das Feuer allweg Rothmachung ftarc£ / wann bu aberin fol- ' major, non eit referendum tamen ad inten- - uis actionem magis de una naturaad aliam. i] : alte⸗ 137 1$ PANDORA "4 .— 8lteratur & mutatur. Et ideo quz primo " liquida , poftmodum erit ficca, & quz pri .— fux nigra, velalba, poftmodum fuit citrim Berubea,&c M. ride Lanrentins Ventura benen (ii) In humore collocetur, & fer vore coloretur, gnis in temperie. Humore dicto nunc firmelur. — Be ad latus declinetur, firmo [uftentaculo, Sic mittatur matrix flare, gemmam dictam maturare, ín bumoris boculo. "Per bumores tunc rigatur, ne lapis noſter corrumpatur, æſtus violentia. Lentus quippe color datur, f«da [onde amputatur aqua lutalentia, } Laurentius Pentura Venetu Mann du aber in diefen unmifl fentlichen irren wirft / fo wirft d deinen ‚Kahl und den Arbeit offte mahlen bemeinen / darum ift oon nobten / daß du fleiffig und embfigd bem Wertfanhalteft/ (k) UM 021 Tem Pandulphus ; F, vidéte quod igni fit bene levisad rem dealbandam ; done es coa⸗ Doc ffodft Gab Gottes, Boagulatur. — Et in. vía univerlali dicitur: St canis cílet nimis magnus, Spiritus Humidus Isolaret; & frangeretut vas, &Spiritusfub- dis exiret, Secundo ignis lentus débet efle wontinuus, & nec ad horam ceſſare. Taurentius bhentura Venetus; Dann der Künft wird vom Ders dandt aebolffen / und dem Ders Fandt von der Kunf zu afeicher Intiß: (a) Welt zwey fürnemliche und fürtref dt Werck und Urfechen feynd/nemlich die datur und die Menſchliche Kunſt. Die latur ‚gebiert täglich etwas / unb fepert cht / die menfchliche Kunſt / mann fit fibef e Gleichnuͤſſen deren Ding / ſo von der tatur gebohren werden / fd verſuchet fie iple wunderbarliche Weg und Steg / daß "ber Natur Fußſtapfſen / und allen ih⸗ Min Wercennashfolge. Wiewohi es fid) Maaͤſt ſehen / daß die Spitzfindigkeit des Lenſchen in jeglichen natürlichen Dingen ſchts außrichten Fónte/fo fuchet man dans | ch / und bie tägliche Erfahrung gibts / daß Ne Menſchliche Kunſt bißweilen die Natur rdert und ziert / und ſolchs / fo nod) nicht atn ber Natur vollkoͤmmlich vollbracht iſt orden / die Menſeh liche Kunſt außmachet / aj Und. ey fot erſtlich wiſſen / daß in der 19 Ar and zum End führet. Welches man (aX Fan ín ben Metallifchen Eörpern. A | "B DA NAD'OR A,. derlich am allermeiften feben und ſpuͤhn Daß die menfchliche Kunft in vielen Ding, die natüsliche Ding überwindet, höher ug fuͤrtrefflicher ift. | Richardus Anglich (aa) Vide Mineralogia fupr. citat, U zwar Die oterte Anmerckung über bag vi zehende Gapitel dep erften Theile. (aaa) Die Sorcht deß HErrn ift i Weißheit Anfang / e8 beiffet/ bete; nidi befto weniger aber bete unbarbeite, 65 gibt zwar ven Derftand /bu muft ibu ai wiſſen zu gebrauchen : Dann wie e8 Geſchenck Gottes iff / guter Verſta und gute Selegenheit / alfo ift egeine Sralli ver Suͤnden gute Gelegenheit uͤberſehen Michael. Sendivogill (2222) Wir haben fchonerliche mahlı fagt / daß auß den brepen. Anfängen © Ding diefer Welt erben / und herfot men / aber etliche reinigen roir von iul Zufäsen / wann fie gereiniget/ fügen t fie sufammen / mit Zuthuung was De geböret ^ und Erfüllung was mangelt undder Natur nachfolgend kochen roll biß zu End der bócbften Bollfommenh Welches die Natur wegen zufälliger gen nicht verrichten Eönnen/ und wo fie f | au. Oder Edelſt Gab Gottes. wWffgehöret / da faͤnget jetzt die Kunſt an. Perentwegen ſo du der Kunſt nadızufols en gereilliget/ fo folgeihrin denen Dins Bicht hindern / daß unfere Schriften bif | Wilen fcheinen einander entgegen zu feyn/ Dann alfo iftes vonnoͤthen auff vaß mau ie pon nicht verachte. Y Michael Sendivogins, à iff oít einig Erfüllung acht / das —LM inder alles fahren laſſende. Dar⸗ dim fagt der Dhilofophus : Es foß m bic Sunfitvircter willen. (b) i b) Erhalben Fönteft bu langes Leben I sohlvolbringenin der Gluͤckſelig⸗ | it/ ann du Diefen unferen Stein übers ommen koͤnteſt / 105 gefchweige die grofle N berfchmenckliche Reichthum / Die bir vom Om herflieffen würden / gang vollkoͤmm⸗ (Md) und reichlich. Dann du haft an ihm Pn recht warhes Aurum potabile,und V Vi» Ee. ann du dieſes Steins ein wenig immelt und thuſt ihn in ein. Mtafvafier / ber incinen anderen guten farcfeng Dein "nb folvireft es Darin, ſo haſt Du eine Ar- EE Daß "Bm; darinnen fie wircket: Laſſe dich auch Eonderlich aber hab auch allein Richards — "t 152 mögen die Geſtalt der Metallen verändern] ober edu der Metallen nich mogen verwandelt werden: Dan: let/ ín ein ANT bann fie vorhin waren / werden fie wohl verwand let / und darum welches eines Seg bredung oder Zerſtoͤhrung ift/ bad (fi des andern Gebarung / doch ctt liches in mächtigen Dingen / etli ches in natuͤrlichen Oingen (c) © (4) Di Re bit Sucher der Kunſt der Al chymi follen wiffen / daß fie nich alleın fie werden vormahls gersandelt WA ihr erſt Weſen / welches erfte Weſen nicht anders iſt dann Mercurius. Ind wie wohl bey vielen Künitlern foldye Wie derbringung Der Metall in Mércuriund Unmögfeit geacht wird / fo gedenck doch di &»ugticfeit/ daß die Metallen in ber Erde worden ſeyn auß Mercurio und Schw t] ftl / und alldieweil Dann Mercurius ift eit Urfprung aller Metallen fo ift müglich/vall die Metallendarmit wieder werben brach. in Mercurium. . Dann von tvelchem Ding ein Ding ein Urfprung hat in das N Pder Edelſt Gab GOttes. m allermuͤglichſten wieder zu Fonts N t : A Incertus, IE (cc) Dann inbembie gb itofopbi ſahen / Maß alle vegetabilifche / und animalifche/ foie auch Die andere Dinge ein jedes vom einem Geift fich vermehre/ und feines gleis hen berfürbringe; unddaß die Impfung / Werſetzung und Sortpflangung/ in dieſer ntern QBelt Durch den Zufft gefchehe / der "nit geraumer Zeit / ein jebmeperts Ding Perweſend zu machen / augenfcheinlich bars hut; und daß die Natur mit eines ans Adern Bewegungen fich ändere: da ift uns feribnen diefe Frage entftanden: War⸗ "Ent eben die (Species) eigentliche Art indes nen Metallen ihres gleichen nicht Fönne 41 ytpffangen ? ba Doch au einem Peltzreiß⸗ 'Mitin ibrer viel zufammen wachfen/und auß Meinem Saam⸗Koͤrnlein faſt unzaͤhliche Koͤr⸗ ner ſich oermebreten ? Hierauf ift durch eis "Enen goͤttlichen Außſpruch beſchloſſen more Ben: Daß derſelbige Geiſt / von einer ets Was groͤbern Materi enthalten werde wel⸗ Eher fo er beym Geuerfüblimirt/ über fid) MM etrieben/ gefchiedens unb alfo fecernirt/ E afeixcr angefchaffenen natürlichen Stelle 'Eanterbatten wuͤrde ;fo fónte erals eine Sa⸗ renreiche Krafft / auffer allem falfchen Be⸗ Rrug / ſeines gleichen erzeugen. Hierauß haben Die Philofoabi Diefe Grbanskın ger | 3; ſchoͤpfft / 133 Metallen erfter Lirfprung wäre Der Me | liſchen Einfluffes bedienet und gebrauf der Kunſt aufgeábet und vollfommen gl macht / toad von der Natur übrig gelaſſey PANDORA, +8 ſchoͤpfft fie wolten den untern Coͤrpen des allervollfommenften Körpers Liech und Glantz beyrund einbringen indem fi pen Griff erfunden / daß der Merallifchil, G rper Unterfcheid allein bey gröfferer um geringerer Zeitigung ſtunde / und daß alle eurius getocfen/ mit welchen fie den m tallifchen Mercurium des Goldes herauf gezogen/haben fie dad Gold wiederum 19^ feiner erſten anfänglichen Natur gebracht AU piemeilen dann folche WWiederbri gung leicht / und obl müglich ift/ fll iff von Denen Philofophis dieſer Schluß gemacht worden: Daß die Verwand lung in den Merallen / lebe un muͤglich feye. Lind wann folche vbral Philoſopyhi dasGold zu feiner erſten Natug reducirt batten/fo haben fie ſich des him chet / Damit eg nicht wiederum zum Metal wuͤrde / mwelcherley e8 vorher war: Dar nach reinigten fie feine Natur / da fie dag Uniaubere von dem Meinen abfonderte Nachdem ſolches verrichtet/ haben fie da felbige Ding den wandelbahren Stei der Weiſen genennet; um deffen Zurich fung ſeynd mancherley Operationes 094 unterfchiedlichen Philofophis erfunden wor den: And würde aud) Das jenige voll worden | | Oder Edelſt Gab Gottes. Men; alldieweilen bie Natur felber jes j erzeit zu dero ſelbſteigener Vollkommen⸗ 4 tit ggg gufwillig und wohl ges Jeigti i B à | Marfilius Ficinus, Dañ die Kunſt folgt nad) der Na⸗ | rune wird in etlichen verbejjert/ "no übertrifft die Natur/ wie auch aer Natur eines Kranden geholf "en wird durch Hulff und Fleiß / \ ver Xergten. Derbalben fo braus hen die ehrwiirdigen Natur (4) Srembbe8/ will nichts haben / als oa8 ihres gleichen iſt / Läft fich durch Kunſt jii höher zwingen’ als Daf eín8 dem an Mm Die Hand bietet / und wird Durch Frunft von der Natur hervorgebracht / elches ſonſt die Patur ohne Kunſt haͤt⸗ fe rberpegergelafien. Incertus; ARTE Me ; ) ' " ! ja dunſt nichts anders / weder ein Gehuͤlf⸗ inder Natur: Wie ſolches in vielen Wercken der Kunſt mag geſehen werden / ya die Natur erftficb das Hofe berfür [9n eine Aſchen. sj 4 zum Di ]» ID srmines die Natur leidet nichts (a) Derhalbenift in unſerm Werck / die ringe, darnach macht das Feuer auß dem 135 16 wärs fo vermöchte die FJunſt keines Wegs . foloir ein Corpus / was du für eines roilf PANDORA H Zum dritgen mache die Kunſt auß def Aſchen das Glaß. Und dieſes muB magi alfo verſtehen wannin ver Aſchen / die eub ^ fie Materia das Glaß nicht verborgen Glaß barauB zumachen/ wann nicht Dit Natur barifien moda. Rich, eAnglis (ddd) Demnach fo wachfealle Dinge alf wie oben gemeldt/ nemlich auf dem Waſſe deñ auf deflelben ſuhtilſten Dämpffen enti ſtehen die fubtileften und leichteften Ding ge/aber auf defjelben Oele fchmwerere und mehr guͤltigere auß dem Saltz endlich folche Ding / melche meit Schöner fepntl dann die vorigen Dieweilen aber DIE Natur nnterweilen verhindert wird / Daf ie (o barte Ding nicht berfür bringen an / fintemalallder Dampf Feiſte und Saltz unterteeilen befudelt mordenz und ich mit Den Drteren der Erden vermi— chen/ fo hat ung die Erfahrung gelehret Das Meine vom Unreinen zufcheiden Mann du Derentiwegen begehreft / ba bie 9tatur wuͤrcklich gebeffert werde / fog und was der Natur von anderer Art gus gegangen’ dag fondere Davon ab/ — reimigi ed/ und thue rein und rein/ gefscht und! gekocht/ rohe und robe zuſammen / nad bt mGewicht der ratur un nicht der Mate⸗ ti: Dann du foft wiſſen / daß das Lens! traliſche falnitri niche mehr von der Erden Arte | HH x Oder f£odft Gab GOttes. immt/ dann fo eiel es bedarff/ fie fepe Win oder unreim, 2iber mit der Sertigkeit 3 Waflers iff es anders befchaffens Mn folche Fan man nimmermehr rein HMaben/ die Kunſt reiniget folche Durch Dops Wite Hitz / uto vereiniget fie wiederum. Be. ;< Michael Send ivogius, (dddd) Der Philoſophiſche Stein /ober Minckur / ift nichts anders Dann Gold⸗ elches auf den höchften Grad digerirf ird; dann das gemeine Gold ift wie ein aut ohne Saamen / wann es zeitig wird / bringet có feinen Saamen / alfo auch Hold’ mann eg zeitiget/ gibt ed einen Saamenober Tinetur. Es möchte jt "anb frage / warum pas Gold oder ander 5 netall Feinen Samen machen / barauff iBbt man diefe Urſach / Dieweil es nicht zei⸗ 9 totrben Fan/ wegen Deg groben Luffts / Eh an etlichen Orten / daB man pur Hold findet/ welches die tatur hat vollen⸗ Een wollen ift aber eom groben Lufft vers Andert worden. Als zum Erempel: Bir fehenzdaß die Pommerantzen Baͤu⸗ dit mar in unferen Sanden auch aufffoms End deren. Orten wo fie fonften von Na⸗ FE irmwachfen fo tragen fie Srücbte/ weil qt genugfame Waͤrme haben / aber in Dies En falten Diten gar nicht; dann wann fie E 9 QURE zei⸗ | Wi bat nicht Wärmegenug/ unb begiebet fxen/ gleichwie andere Baͤume / in Italia 7 | 1$ nige verrichtet /_ toa8 die Natur nicht g PANDORA, Ah zeitigen follen/ fo bleiben fie ſtecken tom len fie von der Kälte überfallen werden" f0/ daß man diefer Drtem der Natur nad nimmermehr Frucht von ihnen bab Ean/ ob man gleichtwohl unterweilen DI^ ratur lieblich und gefchicktich zu huͤ kommt / unb ber gefkalt bie Kunft das jl Fönnet bürte, Eben alfo gehet «8 au zuin ven Metallen das Gold Fan Fruch und Saamen geben / indemees fioe. mehret/ Durch Sefchicklichfeit eines Sunfff. reichen Meifters/ der der Natur auf un fort sube(ffen weiß. Aber wann eres um terfiehen toolte ohne bie Natur zuverrid ten/fo wÄrde er fehlen. Dann nicht alleil in diefer Kunſt fondern in andern Dinge allen Fönnen wir mweitersnichts thun / al daß wir der Natur zu huͤlff kommen / un diefes durch Fein ander Mittel bang durchs (euer oder Wärme. | Michael Sendiv ogiu Dann fie wird nicht emendirt noch acbeffert/ dann allein in ihre ratur. (a) (3) £58 Ann wann ein fremde ärgere Na tureingeführet wird / fo folgt DU Kunſt nicht für (id) ffracf8 der Natu € nad) ohne Mitiel fondern Die drgero orm Atemden Naturen vergifften biefelbige [i atur / und wird nicht von Stund an auß⸗ macht / daß man vermeynt gemacht zu nem Ding arbeitet / befleiſſt ſich das Aergere brecben/ und einzureiſſen / uno ein jeg⸗ iba beſſers in einem Ding wirckend / be⸗ "(iet ſich / das Aergſte zu vollbringen. nf wird es die Natur naͤrriſch beſſeren Jollen nad) Kunſt. "n Richardum e/dnelicus, ffeifibi apponatur, Ratim cotrumpitur,& non t €x co qued quaritur, | Roſarium, | Sn welche ihr nichts frembbeé iler einführen; und Fein Pulver — Sof erden: Dann einjeglich aͤrgers / bae ineis ! ortum ex eo. Quoniam fi aliquid extra- | | mo irgend anders Dings ; ? dann 139 | ' Bb barum muß der Sünffler der Natur Kuͤnftler B: follen der à weiches Natur er nachfolgen tvill/ — te Zn E 3 149 PANDORA, E (b Dickes befinde fid) auch an bl 'S? aamen aller Gewaͤchs welch indie Erben gefüet/ daſſelbſt er durch DA: Natur Nahrung und der Saamen waͤrn erhalten / und zu ſeiner Zeit berauf getrill ben wird / daß e$ grüne und fid) vermehn Alſo beoq f auch dieſes Philofophifd Werck Feines Dinge Dermifchung/ befoll dern aus feinen einenen Metallifchen Sal men / der Philoſophiſchen Erden’ fo dur Kunſt bereitet und hinzu gefeßet worden geiget eseinen Stein’ welcher ſich unau hörlich vermehret/ wofern er mit ſeinem enen Menftruo und gleich genaturt Seuchtigkeit ernehret / und durch der P loſophiſchen Sonnen Waͤrme auf DM Lufft in die Wirckung getrieben und erg Incertus; Macrocoſm. (bb) Der Autor des uralten Nittel Kriegs (agt + Bey dem Allmächtige GOtt und bey meiner Seelen Seelig keit / zeuge ich euch/ baf all ihr 2icbbabi dieſer Berrlichen Kunft aug getreuem (X müth und Mitleyden bed (aagen Sucheng daß unfer ganzes Werck nur auf einen Dinge entfpringt / und in ihm felbft vo! bracht wird/ und nicht mehr bebar(f/ den! der Auffiöfung und Wiederhaͤrtung / un folhes muB gefchehen ohn alle frembd Dinge Gleichwie eig Eyß / bapin el Iber f£odft Gab Görtes: Ier trocfenen über bas euer gefe&et / und Wiber Waͤrme zu Waſſer wird: Alfo auch Whit unſerm Stein/und bedarff nicht mehr tn der Hülffe durch des Kuͤnſtlers Hand? lMirbeit und des nätürlichen (Seuér8/ danıt Mon ibth felöft vermag er folchesnicht/ wenn IM gleich ewig ein Erpreich lege / barum ; "i man ibm bel(fen / aber nicht atfó / ahnen ihm wolte frembde und wieder—⸗ Maͤrtige Dinge jufe&en / ſondern alfo / wie "ing GOtt dag Korn auff dem Felde gibt/ 6 wir mäffenes mahlenund backen / da⸗ "Wit ed zu Brod werde : alfo auch hier/ WIE bat ung diefes &r& Gefchaffen daß Mir allein nehmen / Den groben Leib sers Wären / inwendig das Gute herauß Flau« een die Uberflüffigfeit hinweg tbun / und ad dem Gifft eine Artzney machen. a Michael Sendivogius. = Dann fo etwas aufferlihg ihm geſetzt wird/ fo wird er von ſtund⸗ un gerbrochen oder zerſtoͤhret / und Did aus ihm nicht das) fo aefucht wir. Daher tbu ich fund / daß (un die gleichen Ding/ (c) | gym ift bie Wohlkhat unfers E €«-3A3Bafjrá/ Daß c8 nicbt allein un⸗ JE fü Leib reducirer , Öffnet und erweichet / ( pen es coaguliret ihn Aush wieder je | q e 14i ar ein rein Werck Funden / darum thu PANDOR A, | der fermencalifchen Krafft Diefer ſaͤmtlicht influeng des Goldes / daß esmit Dem£eibel neuer ewig oereinig ter deib gufammen toir Alſo daß / ob ſchon unfer Waſſer / wen es erſt genommen wird / flüchtig iſt / fol es Doc) deſſen ungeachtet hernach den £ei zu erſt gemacht / daß er Fein Leib iſt fout pera ein Geiſt / in welcher Geiftlichma chung die Krafft oper die Tinctur vermef tet wird; nach dieſem macht der &eibburc Die Congelarion Diefen / daß er; nicht meh ein Geift ift / fondern ein Leib’ wodure bie Fixität mächtig befördert wird / aff das fie bepoe alles ‘Seuer außftehen Fönnen Denn e$ ift nicht nur eine fcheinbare fondern eine reale Vereinigung / fo real daß der Geiſt und der Leib i einander at ben / jebtoeDer des andern dimenfione Durchdringet / indem der Geift mit der Leibe / unb der Leib mit Dem Geifte eim wird/ die Sorm bie Materieinder Einig Feit verfchlinget ^ alfo daß alles eine war bafftige &inctur wird. "1 Cyrenaus Philal etha Im Anfang zu kochen find / ofr der Händen Zerreibung / biß daß fie alle Buffer werden, Du bail ich zu willen den ſtudierenden / fü fib eíl darauff begeben ( Di | ine vv ! Oder Edelſt Gab Gottes. Hoͤſtlicheſt Ergheimlichkeit / daß fie Wi nicht umfonft bemuben /) daß | I Tem nichts anders | 32H Oc Magifterium nihil aliud e& quàm 1 * ?^cequere Mercurium & Sulphur, do- fiec unum fiat Argentum vivum , quod de» Fendit fulphurà combuftione, fi fuerit vas be- Rie claufum , ita quod Mercurius non poffit vanelcere , nec fulphur poffit comburi, F Roſarium. I (a) Was nun eigentlich dieſe Materia Pep/ beftettigeid) auß fattem Grunde mit Alen beruffenen Philofophis , daß egi fep Dxr Mercurius und Sulphur. Dann alle Feuchtigkeit / melche genenner wird I. Jano auß Geiſt oder euer 7 welches ge- "aennet wird A. Diefe zwey find gegrüns "Dt auff das Vitriolifche Saltz / das ift ‚nein foiche Materiam geordnet 7 welche die Natur zur Gebehrung der Metallen aufs 4 in und noͤthigſt erfordert, Weil aber Fein einige Maeria fich felber perte- ipee. oder zum End der Generation deß (materia bringt noch vielmweniger tbr in | entro verſchloſſene Formam berauf gibt / es bey dan daß fie Durch ihr eigen agens oder |! novens bewogen / digerirc , ingerit d oder 143 : 14 daß in Der Operation Alchymiz eben oerfem . zubefihreiben; dann Fein lebendiger Menſch PANDORA, . oder conveftiit werde / mug mänfchlieffel®; Daß der 9, fo Da (ff Materia, Durch fein i gen movens fólte digeriret und informir® erden / zu dem End der Natur das Prijs cipium movens iſt H welcher Dem Sof feiner eigenen Minera beygefügt/ / macht zu digeriren / und zur Generation brqueiä zu machen, daß endlich ein Metall oder vie mehr Durch erfüllete Akteration Gold da auf werden máffe/ Daher dann zu befinden be digerivende Sulph; genónimemn merdt und even derfelbe 9 welchen ote Natur ge brauchet / und gilt nicht vieler Phantaſey die ihnen einbildet / wann ſie nur einen haben / es ſey gleich außgezogen aug wall Metall oder mineral es ſeyn maa / fo fe es ſchon zum Handel gerecht. Nein / da Mittel Def Lapidis Philoſophorum ift $$ Philofophorum, Dadurch die Tinctur ode Saurteig der Metallen gemacht wird. —. | dncértus, Macrocoſm (aaa) C8 ift unvonnoͤthen / der Wenfen Queckſilber und die Materti deß Schmefelt bat er jemab(en gefönt / ober wird es ine fünfftige Flärer und heller befchreiben/ alt fie von den alten Weiſen gefcbeben / unt. beſchrieben iſt er wolle bann ein Sluch der Kunſt ſeyn Dann fie wird fo gemein und offt genant / daß man ihrer nicht. achtet· E i u ' k ] Over Edelſt Gab Gottes: Dam Eehren fic) die Nachgruͤbler zu viel fub: Fileren Sachen’ und bleiben nicht in der Finfalt ber ratur. Gleichwohl fagen mir icht / daß Der Weiſen Mercurius etwas ger Weiſen ihren Schweffel und Merctrium I chafften: Dann ber Weiſen Mercurius wird «i Erden nicht. gefunden / fonbern wird | | Zufammenfägung des Schmefels und PMercurii Durch Kunft zu wegen gebracht. Er 'otht nicht ang Tag Licht / dann er ift nae kend / ift aber von Der Natur wunderbar Pid) eingewickelt. Schließlich fagen wir viederholende / Schweffel und Mercurius eye das Ertz unſers Queckſilbers (rob ermiſcht) welches Queckſilber Fan und ermag bie Metallen auffſchlieſſen / toͤdten / md lebendig mächen / welche Macht es | mpfangen hat von feinem eſſigten Schwef⸗ el feiner eigenen Natur. 00 D Michael Sendivogins. V ' p ' j (2223) Vid, Minerälogia fur. citat, linb Pd bie fünfte Anmerckung über dad A Sitájfit Capitel des andern Theile i (én Schmwefel/ bi daß fie werden 1 in Duedfilber / der Schwefel be: [Wbitmet es vor Verbrennung [meines fepe / und offentfid genannt wer⸗ Jt ſondern von Der Materi, darauf die Dann kochen das Quedfilbét unb 145 46 es mag auch der Schwefel nimmer) ſchlieſſen den Mundt Bes Geſchirrs in dem Geſchirr ii. Ch) So das Geſchirr wol befcbfoffer ift / alſo / daß pas Quedfilbec nich! mag vergehen noch verſchweinen mehr verbrennt noch verderbt wer den. Dann in dem Duedfilber iſ unfer aller klareſt Waſſer / und wi feben durch das Beyſpiel im gemei nen Waſſer / Daß allcé das’ fo bd mit gekocht wird, nimmermebt verbrennt wird, biß dafjelbig Ding wie doch das Feuer ſtarck ſeye / unt ſo das Waſſer verzehrt oder einge fetten iſt fo wird das ſo in dem Ge fir iſt / verbrennt und earum haben die Philoſophi geheiſſen be auff daß das erkannt geſegnet Waſ fer nicht außruͤche / ſondern beſchir mete vor der Verbrennung / Daft beobachtet werden / eben alfo mul, Dag Sigillum Hermetis (durch zuſchmel gung des Giefaffed ) wol auffgeorucft unt, feite verpitfchieret ſeyn⸗ At | chant de Monte ‚Snyder (bb) Rur * | Oder Edelſt Gab GOttes. (bb) Rurfus ne fpititus evanelcant, vafa ef- fefideliter obturanda, | US - Lullius, ; (bbb) Dahn wieein Saame / man et ndas Erdreich gefeget / und im Anfang Du viel Waſſer / Regenoder Naͤſſe bat, Feine sucht bringen Fan ( fondern tie Des Bau⸗ Wrmanns Saat ertrinden tbut ) alfo ift e$ ‚uch mit Diefem ebener mafjen befchaffen. Bann nun folches auch verrichtet / fo fi» 4 ilir und verlutir das Gap auffs fleiſſigſte "1/ damit das eingefeßte Compofitum nicht Lerraudje oder hinweg flichen tbue: (ez ees bann in deinen dargugehörigen fen’ IWib ihme eines Grads hoch / gar ein fine 28 und fletes auch lufftiges und Dämpffiz 28 Feuers deſſen Wärme gleich als wann In Haͤnne über ihren Eyern fi6t/ zu ver „chen ift. aeg 4 mi Waſſerſtein der Weiſen. uas Waſſer aber mit denen Dingen gefegt/ bat gewehret / bag das Feuer nicht verbrannte /- Is Feuers Flamm darob geligt/je „Lehr das Waſſer zu innereſt ver⸗ brgen wird / daß es von bed Feuers md find dieſe Ding worden/je mehr Aitz nicht verlegt werde. Das Waller, 147 148 aber alle Erfunpiger oder Erforf (b) [ £s ignis hutniditatis naturälis fiv , Innerliche nicht übertreffen darf. Dad PANDORA, aber nimmer die in feinen aud am und des Feuers Flamm vertreibt oder verſtoßts von ihnen. Ich heilt ſcher im Anfang machen. (4) az Mineralog. fupr, citat, und zwe .Y Die dreyzehende Anmerckung uͤbe dag vierdte Capitel des erſten Theile: Ein teídt fanfft Feuer bif eit) Friedung gefhicher zwiſchen dem Waſſer und dem Feuer/(b) 9 radicalis et confervativus, Sie wol! (tn ein ignem febrilem haben/ & caloremi lum , quo fubftrata ova fua gallina aut pullum fovet. end m ) FFValcbtus, Qi Zu unferer Arbeit wird ein zwiefa ches Feuer erfordert / ein innerliches umd Aufferliches. Diefe vergleichen ſich alf miteinander > Daß das Aeufferliche/ Dad Sinnerliche ift ein ztberifcher Safft / ode mercurialifcher Ne&ar , welcher die Mares vie in dem Gefäß lebendig macbet / erhaͤlt esnähret/ und zum Bölligen Zweck As oft -— -— I Oder Edelſt Gab Gottes. Bollfommenheit bringet. Daffelbige Wird nicht bemeget/ als eon dem Aleufs Wrlichen; welches wenn ed fauler und lange Tamerift; wird das Innerliche ruhen/ und Achts hervor Fommen ; wie zu feben in enen zur Winters⸗Zeit in der Erden lies enden Saamen/ welche darum nicht aufs nachfen Éónnen / weil deren innerliche Vaͤrme / die äufferliche Joige der Sonnen Vidt erwecket. Wenn aber dafjelbe (Seuer ar zuſtarck (epn wird; fo zerbricht entweder Das Sefäß ; ober Die Materie wird ver- Brenner. Gleichwie denen/in den Hundes agen ber Erden anvertrauten Saamen zu eſchehen pfleget ; oder den Eyern / wel⸗ X / wenn fie tnit gröfferem euer gefocht erden; wenn fie aber in kinder Hitze er Falten werden/ die Küchlein heraus Foms Ten/ dieweil Die Geſtalten der Formen Fyieauch der Gift? der im Mittelpunct T tB Eyes gar fubtil gleichfami eingewickelt ehalten wird / wenn eine recht natürliche ‚Bärm darzu kommt / fid; gleich hervor Jut: wenn aber eme äufferliche gar zu efftige Hitze argu ſchlaͤgt / geben fie leicht 14 Örunde. jr Vertritt affe bag aufferliche (euer / ald -— ee a Bell ber Sonnen in der groſſen Welt / nd verricht aufgleiche Weiß feine Wuͤr⸗ Jungen. Derohalben erwecket fiedie me | | | | 3 bot: me Bewegung Def gangen Werckes die - alıfchen Spiritus, weiche n ber Erden bere 149 150 ignem vero temperatum corpus fit fuave & borgen / und betoegt fie. Welche / ſoſ bewegt werden/ fofchlieft das Weib ihre Mann auff/ und mird von ihm mieder gu ſchwaͤngert. Deffen Anzeigen ift. dieſe finſtere Aleph, welches die Alten Dad tcd ben-Haupt genennet. Wenn hernac— Das Weib ſtaͤrcker wird / fo ſcheuet fie fic nicht / mit dem Mann zu ringen / ur felbiten bringt die Natur eine ſchneeweiſſ SR ofen herfürz welche endlich m Ringel blumen Sarb fich verändert/ zu letzt ſic in einen unfterblichen Amaranthen oer wandelt, — | ! 1 D. Huginus à Barma — Dienheim, | (bbb). Sed: cum ignis multi fint. gradus videndum nunc eft, quantus efe debet, ar magnus an debilis, — "d quod tamem re! Ípondendum eft quod primo ignis debel effe lentus. Unde Lilium inquit: Sciasquod abíque calore nihil unquam generatur, elt quod calorintenfus perire facit, & quod bal- neum fiigidum fogat compofitum. Per conveniens, Namigne levi humiditas cor-| gumpens extrabitur, — Laurentius Ventura Venetus | AES (bbbb). Unde in libro Saturni. dicitur; In hoc funt multi decepti laborantes ;: quia. : facia ‚Oder Edelſt Gab Gottes. acta diffolutione coagulant, deinde calcinant T:um fortiori ignis calore: & fic faciunt iu É»mni deco&ione, quod eftcontraGeberum, aut ponittotam artem in fo!a fublimatione: "Eher quam purifima pars dividitur, &c. quod yon fit nifi per lentum ignem, qui apud 'hilofophos dicitur calor folis, quia et fuavis Whrcalor illius, ^ Exenim calor folis non eft kiolentus,fed temperatus: calorautem ignis ſt fortior, quam calor folis, ' Propter quod lixerunt Philofophi, (uaviter coque & lento zne, Ignis enim fortis deítruit opus & dif- lucit, & unam fub&antiam generat, Et ut licit Geber: Lentus ignis humiditatis natu- 'alis.Gve radicalis eft confervativus, & fufionis P ributivus: vehementior autem humiditatis ft confumtivus. Flis ergo cognius, adhuc eſtat dabium,quantus calor folis huic operi e(t heeellarius & fufficiens: quia in lento ficut X ia forti, plures poffunt intelligi gradus. iftenim lentior lento, (icut in forti, fortior orti, Ideo difficilius inter omnia arti ne- flaria e& regimen ignis. Dicitur enim in ibro Saturni? Scias quod qui operantur in lus quam in alia re, quia nefciunt tempe- antiamignis, Mulienim fciunt rem, fed "jusregimen ignorant, Difce ergoregimen - olis: quiaibi lager perfc&io. Potes hocre- imen addifcere ex duobus, recurrendo ad pat: ignis autem lentus ad fanitatem per- ac fcientia, funt decepti in regimine ignis - pen ; I. d $4 | na. E paturam & ad fcripturam, Primo ergo m: N &erBonus,fed Sufhcit co: tinuum,& lentum ca PANDORA, j tura fit imaginatio tua, Nam facit natu fuam concodionem plane & continue pei ealorem folis in vifceribus texrz, quouſqu ex fpiritibus vaporis mineralibus generan, rur metalía ; fic tu quoque rege opus tuum & invenies perſectam fcientiam, Non. tal? men poflumus in hoc naturam quantum a . . . 2 fate e M. omnia imitari; nec oportet, ut dixit magij lorem, fecundum operationem debitam, ai noftrum opus adhibere, ficut naturaad fuum quamyis non codem gradu caloris. T Laurentius Ventura enemy (bbbbb) Item, fícias, quód una, folano facit, quod & plures operantur : pluribus au tem rebus non indiges, niíiuna fola re & illa fola res in unoquoque operum noftrorum in, aliam vertitur. naturam) Floc enim regimine Spiritus incorporatur & corpus vertitur infpiritum, — Conferva er: govas, ne compofitum fugiat, & fumigel & habebis intentum. : 3 | edrnoldus de villa Nova, Und nach dem du ficbeft aud das Aquam fixam oder gehefft Waſſer/ obit etwas Aufffteigung/ fo darffftu nit ſorgen wie bas géher fepe c8 iff Auf rogentia mit paciam / bif oct | Geiſt I Oder Edelſt Gab Gottes, "Melt und das Corpus ein Ding perden/ alfo. daß die cörperlichen gerden uncorperlid)e/ und die un: Örperliche corperlid) + Zu legt aer Mittlen / darum foift dag Waſ⸗ 'rbaé Ding / ſo da weiß machet und dth machet / das Waſſer bas va toͤ⸗ tt imb lebendig macht / iſt daz Waſ⸗ Fer ſo da verbrennt / und weiß ober bon machet / iſt das Waſſer das da Aſſolvirt / oder aufloͤßt / und cons eliert oder befaflet/ iſt das Waf Serdas da faulet / unb darnach her⸗ Sir ſproſſen macht / neue und mane Pbericy Ding. (2) | 4) or derwegen alfo / wie bit zerſtoͤr⸗ d liche Elementen in jedem Ding fal a8 amdere. übertrifft/ / dieweil alsdann Dourd, vie erfte Scheidung, die Faulung Scheidung, Des reinen pon dem unteinen/ Sand mann alsdannein neue Zuſammenſe⸗ ung erfolgt/ ſo gewinnt es durch Krafft es Feuers ein neue unb viel edlere Geſtalt Ms gu vor. Dann in feinem erſten Stand "t bie Zerſtoͤrung geweſen / auß grober Vermiſchung/ (o. ui als, durch * — C n — Pen und geſcheiden werden / wenn eines eſchicht / Durch. bie Faulung aber Die. $5 lung, n 154 SPANDORA, “ fung purgirt und verbeffert wird/ tel [ doré nicbt Fan gefchehen/ als durch geſan te Huͤlff aller 4. Elementen’ melche in ei ner jeden Compoſition ſeyn: Denn wen das Gomponirte fallen foll/ fältes Durd das Element ped Waſſers und mann [ilf alfo verroirret liegen/ (o fommet dag Feur welches wuͤrcklich in jedem iſt mit de Erden und Luffe überein/ und uͤberwinden demnach mit gemeiner Hand das Waffen, welches fie digeriren/ kochen und enblid gang einſieden / dann auff folche weiß Eomt die Natur „der tatur. zu bull. Denn wenn Das Centralifche verborgene Feuer fo im Leben gefangen mar / übertoin det / fo wuͤrcket es das welches ihm näher verwand und reiner iſt (wie es denn an ihm ſelbſt am allerreineſten ift). und reine get ſich mit ihm: alſo uͤberwind c8 feinem Gegentheil / und ſcheidet das Reine von dem Unreinen / und wird eine neue Form gebohren / wenn man ibr weiter fort hilfft / fo viel herrlicher als Die vorige aud) biß⸗ totilen durch hohen Verftand. eines ſpitz⸗ findigen Künftlerg werden die Dinge gar uniterblich gemacht/ fonderlich in der Mes’ tallifchen Monarchen | alfo. werden alle’ Ding allein durch das euer und deſſen Megierung gemacht und zu vollkomme⸗ nen Weſen gebracht wann, Du mich ver“ | Banden haft. Michael Sendivogins " Darum I Qo Edelſt Gab 66 tts. Darum Tieder Sohn (o tearne it ch dich hiebey/ daß aff dein Ach⸗ Jung (epe in oer decoction und Abs : schung des IBaflers / und Daß ich nicht. verdrieſſe / wiit da anderſt indern eitelen Dingen / dann nur Allein dig Waſſers / koche es lang: Fam mithin füllende / biß dab es Derwandelt werde / von einer Farb nein vollkommene Farb / und bur i daß du im Anfang nicht vere Diod fein grünc/ und vollhring E Xin Were nicht. ſchnell/ und fig) aß dein Thür fepe wohl und teft eſchloſſen / daß der / ſo darinn nicht möge außfliegen und fo | ort verícibet/ ſo wirſt du es fo finden zu vollender Außma⸗ ^ bung oder Außwirckung / (b). ' ies — haben viel von dem Vaporifchen F euer geſchrieben / wel⸗ | hes fie ignem fapientiz genannt/ Darneben ^ ermeldtregfey. Fein materiglifch, oder & mentariſch/ fondern ein Eſſentialiſch ^ Ber übernatürlich Feuer / welches auch ohl ein Goͤttlichs Feuer genennet wird/ das € Frucht Haben’ und forge keiner renneſt ſeine Blumen oder Bluſt / 155 71. - ces fermer nach einander ohne einige wei bie Wartung Des Feuer s) von ihmſelbſten PANDORA . das ift Aqua Mercurii, welches mit den gemeinen Feuer durch Ha und Kunfl angereiget wırd/ thue e8 Anfangs fittiglidif, mit einander digeriren und Fochens Dod gib fleiffig achtung daß bey Leib fid) nicht darpon fublimirez ober wie Die Philoſoph parobiliren/ das XVeib den Mann muy überheege/ ober der Mann oem Weib gewaltig merbe/ welches dann feinen Pro tere darzugehörige Arbeit (aufgenommen allem verrichten thut. | Waſſerſtein der Weiſen Die Natur thut ihr Wirckung nach und nach. (s) | " gast jenigen welche die Natur ers aränden tollen; müffen befchafe fen ſeyn voie die Natur felbft tft / nemlich warhafft / ſchlecht / gedultig/ beftändig ze. und welches das vornembſt iſt / Gotts⸗ fuͤrchtig und dem Naͤchſten ohnſchaͤdlich. Nachmalen ſollen fie mit Fleiſe erwegen / ob ihr Vorhaben mit der Natur zutreffe oder übereinftimme/ ob e8 möglich. ſeye / unb. außfichtbaren und fcheinlichen Exem⸗ peln lernen auf toelchen Dingen nemlich Diefe8 oder jenes werde oder berfommé/ welcher Geſtalt / auch in was für einem r^ ^ — —— ‚I Ober Edelſt Gab Gottes. MB die Natur wuͤrcke ober arbeite. Dann „Bann Duetmas fdilecbt machen milt/ mie Michael Sendivogins, B. ? | sS will aber bag bu aud) alfo hueſt/ (d) ife Drlicbender fefer GOtt wird dir Nder Natur Thür eröffnen / dadurch u fehen mögeft wie der 9tatur Weg fü blecht/. gerad / unb einfältigfeye. er here Dich’ baf die Natur gar einfältig - 9t ^ und in nichts mehr fid) erfreue als n ber Einfalt: und glaube mir / yia EN icher 157 158 | reportans. nifilaborem, ac rérüm & tempori: | von welchem Ding gebohren wer⸗ ‚licher ein Ding in der Natur iſt / je (tie "ters fehlechter / unb eimfáltiger tft es auch fiatemablalle Wahr heit einfaͤltig ift / bo. der Allmaͤchtige Schöpffer aller Dinger bat nichts ſchweres in der Natur gepflan tzet wiltdu Deromwegen ein Nachfolgerde F Natur ſeyn / fo rathe ich dir daß bu au ben einfültigen Wegen ver 92atur verbfe beſt⸗ ſo wirſt du alles gute finden. ^g eMichael Sendivogin | Fa vielmehr daß dein Einbild joy: nad) der Natur / (e) | (e) N]: ergo operändum nifi de iſta mi | teria nobili , quia res non fiunt nifi fecundum earum naturam : nullus sgitur queratä natura quod in eà non et, quoniam, | perditionem. Medicina igitur hac noftra, non.in vifceribüus terrz praeparatur, fed atte & operatione perficit: , co quod à didis la- pi idibus nihil fit utile fine pr¶tione & | regimine, A Rosarium eAbireviariii 1 Und dadannen nach der Natur) ben Die Korper ín ben Eingerveiden | dit Erden und: dig blide dir durch (Doct Edelſt Gab Gottes: je wahre Einbildung / und nicht Arch ein fantaſtiſche / und fibe auch Sgleichen auf welcher / oder mit yas Hitz ihre Deco ction oder Ab» hung geichehe/oböie fireng fene/ der fenfft und milt / unb alio res Pier bein Werck / fo wirft du finden n vollfommene fcientiam oder viſſenheit und Kunſt. (e) Ygiquis in had arte introductus ejus fciret | = naturam, prolixitatem utique coquen- | faftinerer, doncc propofitum nutu Dei cx- t aneret, * VValcbius, er Hand: Dann mit feinen guten vercken oder Wirdungen macht Soth zu dem rothen. (a) EJ) A Tque ira poteris feimper 2. vitra reti: 4 nere ad multiplicandum, unum ad al» J 3m, alterum ad rubrum, — Sed utraque ſu- y y. ^s enim ruber ignem vehementiorem habe- | n debet, quam albus. — Sed idcm opificium Jd Verum aliud difcrimen eft in aqua pa- 4 VoU MOS tadifi B Zdas weiß zudem weiſſen und das — ^r unam fornacem flare non debent, La: _ 59 160 géreinigét und abgetodet / dam PANDORA, | radiſũ educenda, Aqua paradifi ad album Luna eduGia et: ac aqua paradifi qua rub lapis perfuüditür, ex Sole educenda eft. Alic qui idem opificium eit, Sed finguli fupi fingulas fornaces (tare debent, quia non ec} dem modo àccendunwir, Ita dile&us met femper duobus vitris inultiplicare poterit a album & ad rubrum, ad finem usque vit ejus: accommoda quz inde proveniun| | conferre poterit in gloriam Dei; atque a opem pauptribus ferendam. | M. foann Iſaacus Hollandu Darum (o ift nothwendig / dal unfer Stein aufgogen erde oot der Natur zweyer Gorpern/ el daß von ihm werdeein erfüllt ode vollkommen Elefir. Dann es if nothwendig bap Elerir/ mehr ſey das Gold oder Silber / von deß wegen / daß es mehr bat zu ver) febren/ gang und gar von DEI verfleinerten. Vollkommung in Gold dir Philoſophen / oder Sil ber. Daß aber dieſelben gar nicht moͤgen / bann fo fie von ihrer Vollkommenheit einandern ge— ben / ſo werden dann ſie — om: IT AU c 9 cT oH. Oder Edelſt Gab Gottes. kommen / barum daß fie nicht mögen tingíeren ober farben/ dann eben fo viel fie fid) erftreden: dann fein Ding machet weiß, dann al lin nad) ſeiner Weiſſe / und fein Ding machet rotb/ dann allein nah feiner Rothe. Cd) J | il EUM etiam effet lapidis cotnpoſitio⸗ nem tentare , etiam fi ex auro vel ar⸗ „gento folo eundem elicere poflemus, nilieä- dem mágis depurari poffent, & fubtiliari pet ‚artem. Quamvis enim in gradu nature hac i ! metallorum perfe&io fufficiat, tamen fi eli- Uxiris fublimitatem & excellentiam refpiciá- mus, longiusaurum eliziris puritate & diges y *Éione recedere videbimus, quam imperf. cta jjmetallaab auro, Quodvel iade colligete li- | ‚cr, quia imperfe&ta metalläinuna hora vel ' fninori temporis fpatio inaurum per Elixi: I| Isis adminiftrationem tranfire poffunt, aurum | lautem non nifilongo & prolixo tempore in [elixir, Alioqui fi mundities & perfe&io il- lies fuffic.-t, caperemus id ut natura nobis dedit. Uode Arnald, in Soliloquio. Ne« ! ceſſarium eſt quod. elisır magis fit depura- ^ tum & digeftum quam aurum & argenrami, N eo quod ipfam debet convertere à perfe- | &ione diminutà corfora in aurum & ar- j gentum, quod ipfa £:cere nequeimt, eo quod | wen poffint tingere, nifi in quautum fe ex- T teils i6t 162 Gebri locus ficat,nifi fecundum fuam rubedinem. Ni explicatur DciInveftig. períe. c. 10. PANDORA tendunt: quoniam nulla res dealbat nifi fe | cundüm fuam albedinem, ncc nulla res rubi Jl obfat auctoritas Gebri alio loco dicentis Corpora perfecta non indigere præparatio ne, cum perfecta fint, fed tantum ur magi. fubtilientur, | Quia Geber refpexit prepara tionem primam, quaindigent imperfecta anl] te eorum folutionem, qua non indigent per fe&a,cum humiditatem fuperfluam nigram 87 comburentem ac terream fzculentiam im mundam & groffam exteriorem non habean ficut imperfe&a: Sed tamen poft ſolutio nem non minuseorum calces & Mercuriua d znundarideboere, quam imperfe&orum, Phi] fophi fatisattedantur, | Anonymns Und darum fo follen hierzt unfere Werck gefcheben in unſern Stem / daß fein Faͤrbung gebeifer! werde in ihm / mehr dann in feine Natur. (a) | (s ET ſcias quod quantumcunque plu. folvitur cum fua anima, - vel Spirit!" non fixo, hys er tanto magis multi: plicantur non folum in quantitate, fed etia. in virture, tin&ura, & fubtilitate, & in proje &ione, majus pondus coníequenter transfot. | mabit. | | N | Ow f£odft Gab GO ttes. Ne mireris qualiter unum infirmum me- allum, quod non habet pondus perfe&i me- tall, quomodo per medicinam reducitur ad verum poádus, cum modicum quid ibid«m ponitur de medicina, & ita modieum, ut per "TPondus illius modici non poffit fuppleri de- fe&us ponderis metalli, habito relpectu ad quantitatem medicing proje&z: & hocideo et, ut dicunt omnes philofophi, & fit per pieta em medicinz, quz ex natura ſua cum gatjtin&uram, dat pondus tin&urz five in al- ‚120, fiveinrubeo : quod non facit medicina. „ ophiltica, quie tantum dattin&uram, & non Incertus tách der Werfen Anzug/ Red’ oder Beſchreibung zufammen geſetzt auß lauteren Spetien/ ein Condi⸗ mentoder Einmachung. (b) | (b) | Ta bis re&ificandurh ei, qui vere Elixit, | aut quintam eflentiam (t facturus, in | quacunque materiä id fuerit, five in fpeciebus, M radicibus, fäcchäro, delle, & id genus Dis. — — — " "! (it Antidorum oder Wider⸗ m» da (Die M M. Joan Yaacns Hallandni, 163 m ' 164. PANDORA, | og Waſſer ift der gifftigen ^J Schlangen Tyrusgleich/ und mi ihm wird ver gewaltige Theriae bereitet,” Apotheckern aefucht worden / es mird aber von der Zeit an warn e8 jum Eli firgemacht morden / niemand dadurch vergifft werden. j | Diefes Waffer wird von ben Philoſo phis ıhr Gifft genennet/und ift in Der That, ein recht ſtarcker Gifſt / nemlid) bem Leibe des Goldes / mit welchem es vermiſchet wird. Was aber den menſchlichen Lei anlanget / habe ich niemals weder ſelben verfuchet / nod) einen andern gegeben. Hlaube auch. nichts baBes jemand von ibi T. tie getban hat. | =. Was aber die Medicin anlanget/ fc durch daffelbigeund auß Demfelbigen aec T. macht worden/ fo ift c8 gewiß / Dag es Dil], höchfte Artzney von allen in der Welt iſt Dennes ift cer wahre Daum des Ne bens/ roelcher aller Derjenigen Verlan gen ins gemein vergnuͤget / Die ihn in ſeine Art haben. Denn nebenjt feiner. heilen: den Krafft/ die es auf eine wunderbar‘ miraculöfe Art an ibm hatı fan es biß zu unfern Anfangen / darauß wir beſtehen durchdringen / welches Feine andere mine) talifche Artzney thun Fan. Ob fchon Pa racelfus,feine Reftzurantia und Kenovantiz body. | Oder Edelſt Gab GOttes. hoch ruhmet (die wir gewuſt haben / als wir feinen geheimen Alcakelt erlanget / von welchem / fo ich lebe ein beſonder Tra⸗ ctaͤtlein ſchreiben will) jedoch iſt es nicht / weder feine Harmatina, noch feine Ar / cana, noch feine Elixiria, noch feine- Efengen noch eines von feinen Se Ene welches in Warheit alle edele Artzneyen ſind / welche biß zu der Wurtzel des Lebens fo reichen koͤnnen / als dieſes bun kan und wird. Denn dieſes verrich⸗ tet alles / nur allein / daß es nicht wieder die beſtimmte Zeit von GOtt vermag, denn fonften wo diefer Schluß nicht waͤre / Fön- te es einen Menfchen wircklich uniterblich ‚machen; Denn c8 erneuert Die Fugend/ "halt das Alter zuruͤcke / und bringer Die als lerbeſte und vollfommenfie Geſundheit zu wege / und bermebret die Kräffte wunder⸗ der erneuern’ fondern es wird auch dem haarichten Haupt eine junggefchaffene Far⸗ be wieder geben/ welche Haar ın vielen "Sahren ja nimmer nicht wieder grau werden / wenn man deſſen Gebrauchvöllig weitz / und es auch aad) Gebuͤhr gebrauchet. Heierauff haben die Philoſophi in Anſe⸗ bung feiner wunderbahren Krafft / und "nachdem es zur Artzney gemacht worden / der Gleichheit nac geſchloſſen / bafi es zus vor das alligroͤſcte SER geweſen⸗ N 3 ie di Ü I ‚barlich. Ja c8 wird nicht allein bie Duas _ re bey denen/ welchen (ic aufigefallen/ wie⸗ 165 166 PANDORA, | fie haben eine Regel: Ex fummo venenel. Jumına Medicina, qu$ dem hoͤchſten Gift, wird die höchfte Artzney bereitet/ welches wie ich glaube/ nicht alle Wege den Stich haͤlt / alſo will ich hier Defhalben nicht di” ſputiren. Wer aber gedencket / daß / wei es ein ſo toͤdtlich Gifft / es bey den Apothe cera ober Materialiſten zu kauffen ſey dei irret; Denn wenn es zu erſt gekaufſ wird / bekenne ich / iſt es ein rechter Gifft aber die böfe Art / wie ich begreiffen Far] und weiß/ wird gänglich hinweg genom mens che unb bevor e8 zum Mercurio Phi lofophorum wird. J Es fep aber in ſeiner Rohigkeit toas € wolle / fo bin ich Doch gewiß daß c8 in feiner Bollfommenbeit alfo nicht if. Dei wer c8 alsdann annehmen wird/mird nicht allein feinen Schaden davon haben / fo Dem befinden’ das e8 bie höchfte Artznet ſey mwelcheinder ganken Welt nid)tibre gleichenhat. — | Denn alsdann ift es der abre The ríae/ unb (afjet in feiner Wuͤrckung Wun der ſehen intem esmianchen au dem To: bt sum £eben wieder bringst. cob zus daß du eg mit feinem Corrcfie perm ſcheſt / ſondern nimm eg rein und (cene dig lauffend / wenn Du dadurch Gewinn er“ fanaen milft. | Es ift weder des Galeni noch des Hippo: eiiis Theriac (weicher zwar / werner ra tet „Ober Edelſt Gab Gottes. ;trtitet wird / von groffer Tugend ift) mit „dm zu vergleichen: Dennerftlich toͤdtet es le Sifft aller und jeder Seuchen und Kranckheiten. Alto daß diejenigen Franck yeiten/ welche die Anfchauer derfelben bes Nuͤrtzt machen/ von dieſem Elixir mit Vera vunderung überwältiget werden. Deñ Feſetzt ein Menfch Deriegt mit Zeichen ber u ftirbet/ alfo; baB er iegt in feinen leß- ‚en Zügen lieget (und da feine Zeit nicht „yahin ift/ denn vor einen folchen if Leis „eErrettung) foihm nur ein Tropffen on diefem Elixir eingegeben wird / affo/ 4988 er es hinunter ſchlucket / ſo wird er fich „alsbald erboblen; und in kurtzer Zeit zu einer vorigen Gefunbbeit gelangen. Daß 18 aber alfofore bie Wurgel des Lebens er⸗ eiche / will ich beroetfen : Geſetzt / es fen Jiner mit einer vecbt verzehrenden Kranck⸗ icit unvergleichlich aegemattet/ und. fol- t wegen Mangel der Geiſter gleich e&t aug ver Welt fcheiden/ doch alfo Daß feine be: fimmte Zeit noch nicht vergangen / fo er ur in feinen legten Zügen fo viel Krafft „och bat/ daß er nur einen Tropffen von í d erholen und toieber lebendig tverben/ , BD wird in wenigen Tagen zweymahl aͤrcker in Vergleichunge werden/ als er 4007 geweſen. Gefekt/ einer (en gar eis er ſchwachen Conftitution, und kraͤnck⸗ „rund alle Tage übel auff / uͤberauß T $4 Krafft⸗ ieſem Elixir einnehmen kan fo wird er i 167 un 163 Krafftloß und matt/ menn er von die] en Elixir einnimmet/ wird es in Furge Zeit feine Conftitution. son rund au ndern / alſo daß er weit ſtaͤrcker als irgen ein ander Menfch ing gemein ift / fen wird. | Ein edler Philofophus (toietoob[ ic faum glaube/ daß er ein Adeptus tft). be unlängftein klein Tractätlein von Steberr Stein⸗Kranckheit und von der Peſt ge] fchrieben/ und daſelbſt fagt er im einer Diefer Tractaͤtlein DaB. Der Verluſt b Kraͤffte / welche durch Beyſchlaff und 2 perlaffen gefchicht / umwiederbringlicd ſey. Es ift wahr / und ich glaube; bap (i recht edle Artzneyen bat/ uno es ift Jan mer / daß erdiefeg GiebeimniB fein Alter 3 erhalten nicht gehabt. Dennich befenngl im ernſt / daß von allen Tractaten 7 (4 jemahls geleſen / dieſe am allermeijte Philoſophiſch find: aber bey biefer B frafftigung iſt augenfcheinlich zu fehen daßer son dieſem Geheimniß nichts 9i enn ob (don durch übermäffige Beyſchlaff / Schwindſucht / Berblutun oder Aderlaffen ober auff irgend eine and ve Weife ein Meaſch geſchwaͤchet worden mag er dach Durch dieſes Cliyir nicht allet: zu volfommener Geſundheit 7 fonderf auch zu folchen Kräften wieder gebrad f merden/alg er nimmer quoor gehabt: SH ( Oder Edelſt Gab Gottes. es kan aud) ein Manns⸗oder Weibs⸗Per⸗ Wfon/ fo mit erblicher Schwachheit behaff⸗ et iſt zu mehr als gemeiner Staͤrcke durch den Gebrauch unſerer Artzeney verwandelt Mwerden. Oder es fan auch ein Menfchr der wegen Arbeits Krankheit und hohen Dahren des Grades Thuͤre nahe kommen Wift/ wenn man ihn nur eintropffelt / Doch durch veffen Gebrauch feine Haar / feine Zaͤhne und feine Kräfte wieder befoms men a!fo daß er viel burtiger und fiärcfer Wwerden wird / als er in feiner Sfugend ge» weſen / und mag nod) viel Jahr lebens / fo fern die Zeit des Schlufke des Almäche tigen noch nicht kommen iſt. | (b. Denn bie Mineralien find unter allen Mublunarifchen feibern die allervolifommenz fen’ und der befte Theil Derfelbigen find die Metallen / welche: wenn ſie volkommen Mind / beſchuͤtzen fig fid) immerdar ſelber nor aller Furcht der Verderbung. Nun tingiret Der Geiſt der Metallen: wenn er zu ‚Heiner taufenofältigen Dollfommenheit erhoͤhet iſt pie unnollEonimenen Metallen, IMgu einer unverderblichen Reinigkeit: Aber i alábenn muß dieſer Geiſt in einem Leihe ge⸗ macht werden nach. Dem Außſpruch des Hermes: Seine Kraſſe iſt gantz / wenn fie in ^ie Erde verwandelt wird. "Es mag aber dieſe uͤber die Natur erhoͤ⸗ (btt Tinctur in ein Del oder vielmehr zu ‚einem reinen Liquor auffgeloͤſet werden⸗ 25 wel⸗ 169 170 PANDORA, welcher alsdenn nicht eigendlich zu den Me⸗ tallen dienlich fondern nur Medicinalifch ift. Denn eriftoon der Natur deg Lichter unb deßhalben vereiniget er fich gar bald mit unfer8 Lebens Formalen Principio, wie‘ eine Flamme in die andere gebet. "1 Ja und noch über diefes/ mag es auch ũber die Natur des Menſchen ja auch uͤher einen jeden betaſtlichen Coͤrper erhoͤ⸗ het werden / daß er zu einem ſehr glaͤntzenden immerwaͤhrenden Licht werde / welches ich geſehen / wiewohl nicht ſelber wircklich ge⸗ macht habe. Alles dieſes geſchicht Durch Die göttitche Krafft unſers Waſſers / welches gedachter Maſſen zubereitet werden maf / Durch Cohfbirenund diſtilliren denn unſer Waſſer iff ein lebendiges Waſſer / und‘ nicht corrofivifehz mie etliche unfere Büs cher Übeldeuten und außlegen. | Diefes num find die umftändfichen Eis! genſchafften unfers Waſſers / es ift. rein / klar / und ſehr hell, es ift lebendig / und ſehr fluͤſſſg ohne Befeuchtung ober Netzung c es iſt das einige Jtu&/bringenbe Subje&um, 3 Bas wir zu unſer Kuͤnſt erwehlen koͤnnen |] und e$ mag ſonſten was es auch ſeyn mag/ in die Hand genommen werden?‘ das ift alles betrieglich. | C jyrenams Philalecba. | y (cc) Alchym. Herr / man. faat'7 der Schwefel fip eine Arkeney : Stimm. 3a | Oder Edelſt Gab GOttes. 3a erift ſelbſt oer Art / und welche ihn | qu$ den Banden erlevigen/denen gibt cr 4 zur Danckfagung fein eigenes Blur zu eis ner Artzney. Alch. Herr / wenn einer die om. as fagt ihr mein Herr / tft ſie dann in Gt? Stimm : Haft pu nicht gehoͤ⸗ et daß eine groffe Flamm Feuer cine Fleine serzehr:t/eg fepno viel Philoſophi geweſen / Ye aug fremder Lehr die Kunſt erfahren / die xt Krafft dieſer Artzney nicht fc tieff nach» innet / ja fe fräfftiger und fubriler die Ark: aep gttoefen/ je gefunder haben fie diefelb ehalten / fodochein Sranıco. Grän der Metallen durchdringet / wie vielmehr Den Nenſchlichen Seib. Alchym: Herz/ wie p Iu man fie denn brauchen · Die Stimm: Mil haben fie gebrauchen follen / daß ſie die Natörliche Warm mir Stärkung ernebe et und nicht verzehret. Alchym: Herr / ch fan dieſe Artzney machen. Stimm: So biſt du gluͤckſeelig / wenn buts weiſt / ann ſie iſt deß Schwefels Blut / feine ins ‚eifte Krafft / und Truͤckne / fo bag Queck⸗ illber ia Gold verkehret / und auch alle Me- | aleaund menfchliche Leiber gefund machet. dl Michael Sendévogius, "m Cin yl vr — — — T PANDORA; Ein Artzney und Reinigung alle) Coͤrpern / ſo da zu reinigen unb ad) pergeitailten find / oder gehoͤren 095 wahr Lunificum ; das iſt / S5 bermachig / und Solficum; das iſt Goldmachig. (d) | (4) RI itud elixir completum convert 4—7omniaalia corpora ad fuum genus ; (4f. cum fiz di&um pulverem praparaveris, pre jice foperalia corpora, vel fuper Mercuriu ! ad oculum , & fic habebis Solem vel Lunar, quantam volucris ipfe , meliorem quam er}, usum de minerz, Rofariuns Abbreviaru | ie fáDet eu oie Tafel oc] groͤſſeren Willens. Erſtlich wird gehabt / in unferenf arünen Loͤwen / die wahre Mater und welcher Farb es ſey / (a) (2 gg Rn Loͤw wird Dd Sabje&ul fi und Die prima materia Lapidis Phile Ph _ fophici genennet/ und das darum / weilen Pr vegerabilifch ift/ und eine grüne rachfent Ir Krafft infich bat. pu Walchius || (a2) Es haben ihrer viel den in Oder Edelſt Gab Gottes. hen Steiwim Vitriol oder Kupffer-XBaf: er gefucht / aber durch ihre Hatoiffenbeit ind fiegänslich betrogen und außgelachet borden; Dann der gemeine Virriol wird onen Philofophis nur Scheldungs weiß / erunberichten grüne Löwe genannt / aber eſer unfer gráne Loͤw / hat feinen Urfprung ipn bem Metalliichen Kupfferifchen Cor- ere genommen. Ob gleich aus dem!Vitrio- Romano ein Del gegogen werden Fan/ delches am Geruch lieblicher und am Sefchmack annehmlicher als Fein Bal⸗ am ift / wann feine Tin&ur mit Sp. vini; us dem calcinirten Vitrio! gezogen wird; s tvollen aber die Philoſophi / und gebies "eben folle / toormít man Die transmutatio- 'em merallorum machen wolle; derowe⸗ ‚en fo lehren fie / daß ſolches ex corpori- mus folle gemacht werden / nicht aus den piritibus , al$ Aug Vitriol, Schweffel / Ar- A Venus Fitriolata, & (aaa) Nullum corpus immundum ( ex- epto vno ) quod vulgariter à Philofophis i|Scatur Leo viridis, quod eft mediumcon- i. PR tin&uras ‚inter folem & lunam cum erfedtione, intratmagifterium noftrum, — Georgius Ripleus. Und wird genennt adrop oder * toc oder duenech. (b) | Mos | (b) Der I "mr daß dasjenige aus Metallifcher Krafft "P 173 174 -Dieft maflam eingejtecket / vertwahret u : PANDORA, (b) ees frg gegen Auffgang bU. Sonnen liegend / daraus Diefi alter Geſell und altes Muͤtterlein geherzul” das erfterohe tubjedum , cruda, confufa ve mixta aliqua mareria, chaos , &c. welch alles in ſich haben ſoll was der Arcfex i Dereitung des groflen Steing ver urbal ten Weiſen zu fud)en begehret/ unb auf zuarbeıten vorhabens iſt. Solches fubjed &um findet man zu jederzeit in den Bergen in Thalen / und in den tieffen Stellen de Ersgruben / und allenthalben / auch we bey oen Materialiften und Apoteckern j verkauffen/ um ein gering Geld / wiltdue nicht kauffen / fo bereite es jelber / dahe Maria faget: Unum comparari , alterur inveniri in monticulis; Welches nun alle Welt vor Augen und darzu an allen Orte fihbar gefunden wird. In dieſes Berges Kluͤfften zu unter bat GOtt / mas ihme bie erſte Creatio der Welt oon dem ſpiritu vitali, von der ir ſpiration deſſelben in allerley Creature uͤberblieben allen denſelbigen Ipiritum i fo tieff verfchloflen uno den Philofoph denfelben zuerheben / außsufertigen und jj. gebrauchen / alleine binterlafjen / darum denn auch em fehmahjler und enger 2C. darzu gebet und offen ſtehet. Auff dieſe Berg hieß dich dort ſteigen Nicolaus Fi: mellus ein fehr erfabrner a un "Ju ' | ow Edelſt Gab Gottes. Kräuter «Kenner 7 fagende.: Steig auff den Berg das ou mögeft eine vegerabilifches faturnifche und Fünigliche / deßgleich en auch mineralifche Wurtzel gder Kraut ſe⸗ hen / Trifolinm aud) tool Lunaria Mondes Kraut genaavt/ocn Safft und Kern nimm Inur allein und wirff Die Huͤlſen weg. Li- jlius Der Philofophus faget: Es ſey ein Kraut "das heift Adrop oder Duncch / welches funden werde in dem Berg Balto in den „oeronenfifchen Gelbe / von melchen foiche Je rtzney wird. — Bahlius Valentinus in feinen jehenden Schlüffel / nennet den Dre des GBebirges Filictrum. | Is: Nodus Sophicus Enodatas. 4, (bb) Undoiß haben die Philofophi auch „vol von den Bauern gelernet / welche leichſam mit einftimmen/ fagenbe : Daß j jieíe metallifche Form oder mineralifche Wurgelmüffe von ihrer Unart/ die fie von jifftigen Dünften empfangen / mehlich „jelcbeiden/ unb alsdann ber weiſſe mercus ali aliſche Lilien⸗Safft daraus gebreſſet wer⸗ it en / der ift fehr gart und flüchtig / derent⸗ il otgen in feinen Oberntheil zu fuchen und Mil ame ift azoc ober gluten Aquilae. un Nodus Sopkicus Enodatus, à PT 1 D Xn "| (bbb) Wie fie nut haben der Materiz k Nzebliche Namen geben / alſo geben ſie or Veranderung deß Grads halber noch A mehr 1 n 176 mehr Namen. Cm erften Grad wird be ben fie wollen andeuten / daß er wachſt nen fices Miſt. Wanns Waſſer ift / PANDORA; Stein genennet 7 Adrop Philoſophiſc Bley / Antimonium , &c. Sim anden Grad Philoſophiſch Waſſer / Philoſoph ſcher Mercurius, &c. Im dritten Grad Sal Alkali, Armoniacum noftrum , welche auch Cinis de cinere und Sulphur de fulphu re bennent wird. Daß bie Alten geſagt der Stein fen Dreper(ep : 9t[8 auß Krau tern / Thieren und Metallen / damirh ſterbe lebe / genehret und gekochet toerbi In Summa / nad) dem Eft-à fingiren fi allerley Namen. Was fofoirt / nenne fie Sal Armonisc, Wanns gefaͤulet iſt / ne kens Arm und Reich allenthalben. Wan weiß iſt / heiſt es Arſenicum, Lac virgini und alle weiſſe Namen. Wanns roth if heiſt es blutroth / Schwefel und dergle chen Farben. Sit es ſcharff / nenn mans vitriol, Alaun’ Salpeter / xe Sj der Stein im Waffer foloirt / nenn mans ein weiß lauffend Waſſer. Wa ſubtller uab weiſſer wird / heiſſet man t gut: Wanns roth it, heiſt es Feue Dannenhero ſagt der Philofophus Minoi Hann einer gefragt wuͤrde / warum roth waͤre worden / ehe es weiſſe Farb haͤ te empfangen / fo ſolte man antwortet daß es zweymal Schwartz / und zweym Aſchenfarb verwandlet werde / auch zwe | Oder Edelſt Gab Gottes. nal rothe Farb an fich nehme / und matt V 8aber zweyhmal die rothe Sarbempfangen/ vie rotber Wein unb Menfchenblut/nems Wich mad) der Patrefa&ion ober faul werden’ .. llo haben ed bít Aire den Drachen genen. Ti jet. 84 ll à P ] » ui» T4. rg DEIN i) (bbbb) Diefes muß wegen beB begieriz en Leſers noch mehr erläutert werden / weil ey ven verſtaͤndigſten Philoſophis Die ma- iria vera: mit unterfchtedfichen tamen ge Mennet / und in Der That und arbeit eines ty alg Aqua vitz, Fons vite, Lac virginià " quila volitans, Rebis, Mercurius Philofo- norum ,' Vitriolum , - Sulphut Philofopho- qm, Menfchenforh/ Kinder Urin, Kalck/ i 5b; Seel / Geiſt / Tinctur, Medicin, IL otb/ Weiß / Grün / Hetmäphrodit, tl ( otl , : Elixit ; Avis Hertnetis j. Dvenech, nuraco, Ele&rum , Leo viridis, Kubeus und Wirglricben ungehliche Stamen mehr / welche did) alle zunennen verdrieffen-thut. d Incertus Maserocofm, an! mel recht verſtanden / aber es ſchwebt Dir nEhberme trübe Woſcken für Deinen Augen, 4 ift das feimfte Gold / aber nicht das n 41 chen Archeum ohne einige Gehuͤlffe ver J 24908. Kunfl S L| Pu dncertui? — Macrocoſm. m (bbbbh) Mereurius. Du haft gum an Schmeltz ⸗Ofen fein wird / jonvem - 8 Dit Natur felbiten durch ihren Volca⸗ ay? 17$ Kunft fugiet bat / auff ihre Weiß / 5d auß wird gezogen derfelbe Doppelte Me - €uríud/ wenn du Denfelben haft / fo difpi tire mie Deinem Abt und fprich : Aiolli - ein net Corpus. (c). - (Oo Rr imercfe fleiffig / T i Get - 88 ftecket bierinnen bie erfte Solution: u Auffloͤſung des rohen Eoͤrpers / zu mel ohne Mühe und Arbeit niemand wird weite Meer wil / der mug zuvor Durch in feinem eigenen Blute oder Spiritu, eil nen Waſſer oder fudore, qui fit de prof -PANDOR%, L3 ignis tibi fufhiciunt, Michael Sendivagim. 3m andern unb dritten / wi | gehabt / wie bie Gorper foloie: ober entloft werden in Queckſilb der Dpilofopben s das ift / ín ox Waſſer unfere Nereupts und oil Achtung auff feine Mede / dei langen Fönnen. Denn wer in dag gro ec Waſſerfluͤß hindurch Eommen / m Feine Aufflöfung anders gefchehen ſoll / d sun natura. J Nodus Sopbicus Enod. al (ec): Quando lap:s hofter ef in vele. fito , & materia fentit Solem noftrum , ‚a continenti folyitur in aquam , ita quodkf e EN / € n | I Oder Edelſt Gab Gottes. uod mareria-nottra afcendit per fumum & ſtea videntes iftam materíam defcende:e int incordibus eorum, fecunda fublimatio, "em videntes talem afcenfionem & defcen- Jonem fe convertere in.aquam , dixerunt lus, Et hzc videntes infpiffari, & ad tet- lim nigram converti, & ifta infpiffatio fta- flat in principio fuper aquam, & fic dimit- pndo paulatim inipiflando videte terram übmergi in aquam, & ftare. in fundo fub qua, quz terra erat nigra & fzculenta , x» jimarunt in cordibus eorum quod i(ta ope- Mio vocaretur putrefactio; quise quintus odus. tern adhuc pauló plusvidentts ter- nigram & fzculentam (lando fub aqua ‚ocarunt ablutionem. — Unde quidem dicit i Aorienus : ſcias quod torum mägifterium on eſt aliud quam extractio aqui à tetra, & Jj um hoc fextus modus, qui eſt coagulatio, s P Adhuc plus videntes, totum ftare fubtus a- jg uam, & crelcere, & aquam diminui pro- eadir in altum uíque ad caput vafis, & po». ea defcendit ad profundum vafis. Er fcias | lentum , & Philofophi videntes iftam mate- ‚Jam alcendere & defcendere, fecerunt con⸗ allium inter fe quomodo nominarent itas perationes , & fuit opinio eorum , illud - ilfuod afcendit nominetur prima fublimatio, 1 fundum, & vertebat fe fa aquam , xima. - 'uod ibi effet diftillatio, qu& e& tertius mo- fet longum tempus dimittere in fole aoſtro olorem nigrum & fatorem malum quem m. Mai pie 179 ^. 380 'omnes quod hac erat creatio. perfeGta, & . deficcatar, &in terram vertitur tota materio «ebat fe ad folam fubftantiam quod non flue bat; imò ftabat ftria, videntes hoc, dixe coagulate & habebitis totam operationem 8 .. majorem .deco&ionem , dealbatam perfe ^ PANDORA,. pter deco&ionem temperatam ,. dixeru fic erat principium novum, — Unde Philofo phus dixit , quod aqua cum terra ceratur & imbibitur, & per temperatam decoctionen Unde dicit Philofophus ; quod hzc eft vi cjus integra , fi verfa fuerit in terram, & hi! eít feptimus modus. Item adhuc vidente uod tota materia fiebat terra, & quod r: du runt quod hoc totum erat ; propterea quo Plato dixit? Solvite lapidem noftrum, & coa! gulate poftea, id ek, vertite in terram, 8 hoc cum magna cautela , & habes quafi to) tum magiíterium, & hice(t oQavus modu appellatus, Unde quidem dixit Plato ; Ac cipite lapidem noftrum in tabulas tenues, & ponite in vale noftro firmiter claufo, & a fate igne leni donec confringatur, Poíte| coquite ad colerem Solis donec coaguletur Etícias quod totum magiſterium nihilaliud ef quam facere folutionem perfedam,& coagu Jationem, Unde dixit Philofophus, Solvite 8 artem, Et adhuc plus videntes nofttam ma’ teríam coagulatam , & infpiffatam proptel ctè, & deficcatam , cujus albedo erat fupei omnes albedines, z(timabant materiam effe calcinatam. Et dixernnt intra fe, quomo: T | > wd ' A Eder Edelſt Gab GOttes. dam, videntes hoc totum, dixerunt quod ef. y ] . . * d p^ ^ " et perfecta calcinatio, ideo vocárunt iftum modum calcinationem, qui eft,..... modus, adjun&ione füblimati fpiritus, totiens lucra- jjum enim corpus tuum allevias , in tantum melius valebit. Et fic pofles projicere fuper gentem & centum fuper mille, & mille ſu- ver decem millia, & decem millia fuper entum mille millia,& mille millia fuper infini- a millia, Vide ergo quz diximus quoniam lid. componenduin fulphur album & rubeum ifficiat, , | "Albertus Magnus. | Sym vierdten wird gehabt die Pu- )Jfopben / die nie ift gejehen wor⸗ aunt Sulphur , der Schivefel. Im "'ünfren wird gehabt / wie ver groß ?t oder mehrer Theil biefes Waſ⸗ ‚8 worden ift ein ſchwartz Erdte Sich / und trußechtig/ von welchen «lle Philofoppireden. Sm fechften rd gehabt /wie dig ſchwartz rote — — $5. oen N: (do nominabimus. itum nobilifimum mo- - „Nam quoties fublimas aliquod corpus.cum ipere in proje&ione mille partes, In quan- pmnia funt neceffaria laude, Hoc quidem - retadtion , ober Faͤulung der Phi⸗ "ibt im Anfang ftund auff oder ob — T Rd 18r. Geſchirrs Im firbenden wird g - Oleum Philofophorum. Im achte in oer fchmerge/und fid) berecibet m unb —* Farb " einen in d | PANDORA, | prm Waffer/ und nad une na hinunter gefahren ift in Boden de babt/ wie dig Erdtrich auffentlöfti in 2Gaffer wiederuminder S arb bc Dig / und bann fo wird es genenn wird gehabt /mieder Trac wordei feinem Mercurio / und fid) felbft geti Schwertze. Im zehenden wird ge habt / wie die ſchwartzen Nebel / DU giengen. Im eilfften wird gehabt wie diefe Afchen worden ift alla weiſſeſt wie ein Marmol aligende und das T bas Elerir au beni m " e Oder Edelſt Gab Gottes. smolfften wird gehabt / wie dieſe nende röthe / wie ein Rubin / und j iſt das Elexir zu der. Rothe, das ganze Werck / fo life de pate fmpatem(a) o0 1) Ec tzdeat attificem huic libro fzpius '.. * Nftudere, & ex eo verum intelle&um lcreté gerere, perpetuzque memoriz com- oy mendare , poftea operari, | . „Non enim folum per libros ipfam conve- "nit indagare , quia qui per libros ipfam fo- lum fequitur, tardiffime eam inveniet, éo ,quod libri iftius feientiz non funt fcripti ad doctrinam ipfius , (icut libri aliarum fcientia- Ícientiz , quia fcripti funt fübocculte, & di- jverfis znigmatibus , metaphorice & figura- cognoícatur & tradatur, quod hzc fcientia ef vera & omnino certa : unde nullus Phi- 'lofophorum unquam hane fcientiam fcripfit, "Wt e(t, fed tantum alliciunt artifices ad ip- fam indagandam & inquirendam : quidam autem ipforum minus clare, quidam magis ,' 9€culte, sunquam autem magis manifefte,. dncertus, T 00804. 07 Ge f fen / und die Frucht ift Afchen. Im _ weiſſe ift verkehrt in ein durchfchei- - 1b wann du wilt wohl verfiehen Vextraherei Et extra&um in corde fuo fe- irum, fed funt tantum quantum figurz ipſus te, . Et hoc totum ne per ipfos vere fciatur, | 183 bab diefe Ding alle geleben / bi daß er mir Gnad verleibe, bi] | tone End gu ſehen. (b) gottlícbe Werck gemacht fep wor €) Asse: e died Aliffmi, & & .PANDOR A, So tvírftu fepen cousberbabrli che Ding m unferen Zagen. ; Id auf den Löwen: Ich bitte GOtt C) IN Une autem hzc verba i in tuo animi fige : fcilicet ,. quod- ea combat fiat fanguis fimul ad latera. vafis, Leo au tem viridis (emperin medio manét , quous: qne cx toto fit interfectus. Quapropter nl hil aliud tibi commendo Fili : ni(i ı aquam no flram , & zs noftrum coquere, donec pau latim comburendo interficiatur ; quousque ejus color mutetur ; & à fua nigredie p Yer, Arneldas de * Nova, Yon dem Arüoldo de Villa Nod | obn welchen (db nicht alaub/baf tig den: und wann ers nicht geſehen und getafterhätte / fo Hätte erg nich: koͤnnen fihreiben/ (iod) abmah⸗ len fo půnctlich aifi Deus per I Big bonum vel) ami^| nicum revelaverit.difhcile cognofcitur, Nam jon omnes Gebri, nonomines Lullij effe pof- jamus, 'Erlieet Lullius Vir fobtilis ingenii y lit, timen (iab Arnoldo artem rion. acce- liffet, ceite (milis fuiffet aliis qui illam cum lifficultate inquirunt, fiquidem & Arnoldus ; ? amico uM confitetur, amd nothivendige Ding gefagt in een Werft; dann es find etliche "ffe fid) nicht ziemen den Menfchen Afageu/ ‚doc habichs geichrieben nd abgcinab!et biB zum End/oder rfuͤllung/ 5 ichs N geſe⸗ en me a hancar tem per firnilitudines&allegos i. deferiberent, una riaditur paffim !Itio univerfalis , ne infipientibus, indodis, & hpiis patcfieret, & ne indigni incontemtu türz tanto theſauro patirentur, particula- ducit auctor viæ vnivetſalis: Ne cognof- e & dubitatione. homin um animi coerce- tur, multo plures fefe nexibus indiſſolubi. B Eg ren SL. , libus Oder Edelſt Gab Gottes. . Michael Mayer, ni bna hab nicht affe erſcheinende )f^QUi4 autem. moverit Tv da ut n vero invenio caulas duodecim :. primam tut & fciatur qvod hac fcientia fit vera & . (nnino certa. Er profe cto niſi ea incertitu- . 18$ 186 libus hujus artis intricarent, avari prafertii "Ut attribuerent illam Deo gloriofo, ut rey factot hoc lapide habito illicita ageret, lofophorum Deum: timentes, nontam fübli . quosDeus docuit librum velatum componer; , & fapientum tra&tatus. in eo fcribere, Sexta! * bent vellem enodare, nullus ultra prudent locus * sum inhpi piens fspienti gquarete PA NDOR A, | & atrogantes,quique dominandi .libidine & ]luant, Secundam allegat Hamuel in Senior. la:et illam cui vellet, & prohiberetà. quo ve ler, Hinc Geber, Ars noftra in potentia. d vina fervatur & cui vult elargitur, & fubtrahi Et Morienes, Scirete convenit, quod 1 gitterium nihilaliud eft. ni fecretum & a canum Dei Gloriofi. Tertia. defcribitur 28 Hermete, ne mali potentes fiant ad pecc ta perpetranda. Età Rofino, ne quis mal ad fuum effet detrimentum, Quarr; inven tur apud eundem Hermetem, ne videlic Philofophi cogerentur teddere ratioriem lorum, quz mali inique agerent hujus am fiducia. Quintam tradit Pythagoras in Tu ba. Hoc Deus à populo calavit, ne mund devaftaretur. Er Alphidius, Quidam P me & pretiofum hoc arcanum habueru imó opus fuum manifete fcribere volu runt, fed expavelcebant hocagere, eo quc mundum deleret, & plantandi, ferendi & randi opüs periret, | Petierunt ergo à Dei utexhoc mundo fe extraheret impunito reddit R.hafis, Si omnia, inquit, prout fe j | Oder Edelſt Gab GOttes. ü | pauper diviti, nec fub,circulo lunari quis» "iam mortelium in+diarum defleret angu- las, Seprimadari potett, ut .anusquifque ! ipiens cum fumma dfligentia & maximo (la- U caram habea, & abfcondat, & immörta- "As gratias agat Deo creatori, Sic enim Au- LM Diagoli naturz & fil. phil. Multum ob- \figamur Philofophis, qui hanc fcientiam tali- "Ser nobis tradiderunt, ut eam acquirende "autos atque fubüles, imó & Dco magis de- Motos redderent, Octava, quod timerent "Fnaledi&iones &anathemata veterum. Sic e- "Sim Mireris: Philofophi hoc celaverunt, "Dt nulo modo narrare ‘przfamferunt, qui "pEceptis, malediGionibus, & anathemati- "ationibusid prohibucre, hoc itaque paten- iſſima demon&ratione exponere proutcrea- "Buratitneo. Et Jo, Rupefciffa, Philofophi ibus magißerium fuit revelatum conjurati ^ unt horribili maledi&ione Dei, ne ulli homi- "ium hoc divinum opus apertis verbis decla- "Parent, ne ad manus pravorum devehiret, Mt Lullius. fflad .fecretum | nulli hominum Warnalirevelare expedit, quia mal«di&us erit et tanti fecreti manifeftationem, quia ne- 7 nin! revelare licet nifi foli Deo. Ipfe enim i^ ^ui vult, & quibus intereft revelari, illis re- C'*elabit, Nona invenitur in fine Turba. ir Jbificait, Nifi nomina multiplicarentur in t hac arte, fapientiam noftram pueri. deride- "ent, Decima traditur ibidem, SiReges llo fcientiam invenerit, magis eam diligat, | 197 188 pauperes devenire, Undecimam docet Mur » düsin eadem Turba, S1. vendirores han PANDOR A & principes eam fcirent,non permitterent. mineram agnofcerent non venderent eai tam vili pretio, Duodecima eſt invidi: Unde Rofiaüus, Dei judicium eft hoc fecre tum invenientes invidiam invenire. Idem, Ne mo inveniens hoc arcanum caret invidia, nam fa&um vellet, qued nemo alius fciret, No; quod invideant bonis & fapientibus, ver igoaris & vitiofis, ut inquic Hermes, ^ Geber, Si hanc fcientiam palliavimus no miretur do&rinz filius, non enim illi. palli vimus, fed malis & improbis ; eam tali fer mone tradidimus, quem latere infipienten neceflario accidet,& eodem ad iilius inventio pis perquifitionem prudentes allicio, Alio .quin nifi rationibus & juftis de caufis Philo fophi deterrentur, licenter & aperté opus la: pidis defcriberent, cum fapientis proprium fit docere poffe & velle, prout. ex Alphidi | fupra allegato patet &c. 4 Theobaldus de —— 7 Ich weiß daß das Werck vo Nothwendigkeit komme zu cine ſolchen Natur. (b) | (ET jam fcias, Fili, qubd —— rubeus tibiapparuerit poft nigredinem, pro- ne. hoc non utes; dummodo vas fii bene claa- | Oder Edelſt Gab Gottes. iam perveniat naturam, Hoc eft argentum Tivum occident.;le, quod pratulitfe auro, & Fit: quia efl pater mirabilium omniuw, „N | Arnoldus de Vılla Nova, I Und ich weiß daß nie gefehen ift Jporben ein fold) Werck / alfo abge: Nahlet und Befrhrieben/ unb mit Iinen Autoritäten oder uhrheblis iben Sprüchen beiwährt. (c) afe daß fic) bie Alten beflieſſen / u AD vic Bereitung des Steins zu be» Hreiben / unter De" Weiſe Der diflillation. ila Weine und feines Gieifte8/ welche in ir Arbeit einander faſt gleichförmig/dann tlich haben fie gefebrt/ aug. dem Wein machen feinen fpiritum. ohne frembde legma zu überfommen / Der dann nod) hut zu Tag bep ben gemeinen Artiſten irrechte und wahre geheime foiritus und Meift des Weines fepn und heiffen muß/ ill Doch mit der Warheit dar zuthun / uñ mit ſchwinder Proba Fan ‚bereißlich darge⸗ acht werden / daß folcher vermeinter Wein⸗ Arift nod) viel unſichtbare Waͤſſerig keit Jempfindlicher weiſe/ welche nichts ans: '$ als fein vegetabilifcher Mercurins iſt / ſich hat; dann oct feurige Geiſt des —— Weins Jaulum ; quia de-neceffitate oportet, ur ad Intit illud: & illud quod occidit vivere fa-- 189 198 Weins iſt dasrechte (euer. und Seele be Weiß / die Arbeit und Practica unter pit mifle und gar lerne von einem Mei - yidetur hac talis compofitio lapidis in $i] DORA Weins. Nun hat ein jeder ſulphur feiner anfaͤnglichen Mercurium in ſich verborgen wiewohl die vegetabilia nach ihrer bI | bit animalia quc) nach ihrer Art/ alſo auch Dit mineralia nach ihrer Eigeniſchafft. Bafilius Valentınms (c:) Sonden ed iſt mur Parabol fer Bereitung etlicher maffen begriffen un angezeigt worden; Gleichwie aber jetz vom Wein gelehret worden / alfo fan auch gleicher Geſtalt durch einen gantz kurtze Weg unfer Gold (nicht das gemeine, for bern das je&t nemlich angezeiget/) aufgeld fet/ zertrennet / geſcheiden und in feinen er ſten Anfang gebracht werden. Vid. Min ralogia fup. citat, und 4tvar Die vierdte A merdung über das Ander Capitel Def €rften Theile. RE Dann es iff gar unmöglich 4 wiſſen / es ſeye dann daß man ef - fter ders einen febre. (d). (4) Gt codem modo dicimos,inbocog 1 divino, quianec ex parte naturz tai d tüm, necartis miniftrantis, juvintis naturat L3 Oder Edelſt Gab GOttes. Wirleveret: fed potius in diviaa potentia re⸗ Wrvari videtur hoc, mediante cognitione . Buhcis: ergo quàmdifficile quam occultum, . (Bram mirabile; quàm arduum ef exittiman- um , hunc punctum artificemattingere pof- — *? Dehoc autem mirabile verbum. dixit . ocrates, fcil quod. virtus fupra virtutes; exi- lens, éft resimpoffibiles redigere ad poifibi-- Wem facilitatem pr&clare, Rectè ergo dicen: iffum, hoc opus efle divinum, & fécretum di- yia informat fupra noftrum íntelle&um, & ul-. ifa noftram cognitioriem, . quali fupra natu- m: fic in hoc opere accidere videtur, - W.apidem , noftrum & cegnofcunt, fed neſci⸗ ‚em, nihil valeret , nifi etiam fcirent opera- ionem cjus, Operatio autem non poteft «iri, nifiper maximum donum Dei , vel per 5 voluntate divina derivatur. | Acad mmn Laurentius Ventura, «ip eractátiein fo viel natürlichellifachen eina Mfübrt / daß cin begieriger und gotisfuürch⸗ i leben koͤnne / mag ich durch Goͤttlichen Iberis fieri poffe, ut. fuper. ignem perpetuo. — iBinum, & fupra.batutam: & ficut forwati- : B Margarita Preciofa, J| (dd) Et in libro Saturni : Multi habent- ot ejus virtutem, Et fi fcirent ejus virtu-- lo&tinam peritiffimi magiftti, Et totum id | (aao) Ich babe bey neben in dieſen zwoͤlff Ager Leſer deſto leichter alles das jenige ver⸗ T "r7 QU. 191 92 der Natur / dieſe Kunſt zu ish fi | OO eem RR dubito: qui Celf " "cam & humidam, ex Phi lofoph arum: tibri ca multo onere affiduoque labore diffi ulte | preciofi ifimus Mercurius. vite acquiratur| ..'Modó veró Deo favente | propius ſcopum at. tigi, de quo Kex Geber in.fua funnätelta | poris prolongatione excufamür, nam tante labore nunc. non opus eft , & his molefii: PANDOR A; Stegen mit meinen Augen gefehen / um mit meinen Händen ohne eınigen Falfı oder Berrug gemacht habe / Dann es ohr möglich ohne: Liecht und Erkantnu tiederfahre dann einem. durch. örtlich Offenbahrung / oder.eineg- getreuen Freun des — Und weiß daß 1l i der at lengſt Weg⸗ —— do veſtra duplicem viam fcilicet: fic animadvertetit, & edidicerit, cam. in via fic! folvendo & coagulando,i in prima operatione tur, Unica eit perfe&a via qua relevam ug à tantis laboribus & oneribus folurionum!& coagulationum, "In via humida à tàm mo. lettis laboribus. & in prima operatione tem; carere. poffumus. NB. fcd ne quid nimis, — | (ee) u | ©Oder Edelſt Gab Gottes. (ee) Zulegt mercke Daß oie Philoſophi ween 2Gegegebabt + Den naffen Weg / Welchen ich gebraucht habe / Darnach den Frocknen Weg: Damit muft du auch philo- lophicé handeln / daß Du Den Mercurium ‚Philofophorum wol purgiereſt / unb Mer- irium durch Mercurium macheſt / dein Sal hilofophicum und fermentum, vel Sulphur BPhilofophorum , zuſetzeſt und procedireft nit Dem / wie vorgemelot/ fo haft bu der Reifen Magnet / hoc eft Mercurium Pbi- Fofophorum: Zum dritten dad es Herme- is Oder Sulphur Philofopborum, — li. Baſilius Valentinus. Lo (eee) Diß fang ichnun von Grund meines Hertzens durch den Wald bitu urch / daß es allenthalben erfchalltes und ie Berg mir die legte Wort repetirten biß 1d) endlich eine (cbóne grüne Heyden ere then: Dahin ich mich aufi dem Wald be» jeben. Auff diefer Heyden ftunden drey obe fihöne Cedern Baͤum welche umb brer breiten toillen/ einen herzlichen und twünfchten Schatten gegeben / deſſen ich mich höchlich erfreuet : dann ob ich wol 10d) nicht weit gangen/ machte mich ood) 208 grofje Verlangen fchier muͤde / deßwe⸗ 41 Jt ic) oen. Bäumen zugeeylet / darunter - Doinju Fame / erfihe ich ein Täfelein / fo an in wenig zu ruben. Wie ich aber näher - ‚em einen Daum gehefftet auff welches’ 9t bà 193 194 "PANDORA, da ichs nachmahlen geleſen nachfolgende Wort / mit sierlichen Buchftaben gefchrie‘ ſchrieben getvefen : | t Hofpesfalve: fiquid tibi forfitan de nupti is Regis auditum, — Verba hzc perpendell Quatuor viarum optiones per nostibi fpon-] | Jus offert,per quas omnes, modó non in deviat! ; delabaris ad Regiam. ejus aulam pervenire poſſis. Prima brevis e(t, fed periculofa, & quztein varios fcopulos deducit, ex quibu vix te expedire licebit, Altera longior , quz eircumducet te, non abducet , plana ea eſt & facilis, fi te Magnetis auxilio , neque ad dextrum , neque finifirum | abduci. patieris; Tertia veré Regia eft, quz per varias Regie} no&ridelicias & ſpectecula viam tibi reddet jucundam, — Sed quod vix millefimo hade nus obtigit, Per quartamnemini hominu licebit ad Regiam pervenire , utpote, quæ coníumens, & nonnificorporibus incorru ptibilibus convenienseft, Elige nunc ex tri- bus quam velis, & in ea conftans permane, d Scito autem quamcunque ingreilus fueris , ab immutabili Fato tibi ita deftinatum , nec nifi «um maximo vitz periculo regredi fas effe, 8i Hæc funt qua te ícivife voluimus ; fedi heus cave ignores ,- quante cum periculoff te huic viz commiferis : nam te vel mi- nimi deli&i contra Regis noflrilegesno&i ob- noxium : quzfo dum adhuc licet per eandemid viam, quá acceffifti; domumte confer quàm citiſſimẽ. 4 Co] = — Oder Edelſt Gab Gottes. - Go bald id) nun dieſe Schrift gelefen/ war mir fchon alle Freud dahin / unb ber ‚ich zuvor frölich gefungen fieng nun an ins Hniglich zu weinen : bann id) fahe gleichwol halle drey Weg / vor mir/ und wuſte aud) "daß mirnach der Zeit erlaubt todre/ mir einen Weg zuermehlen. - Noch beforget t'íf)/ da ich auff den Steinigen und Fel⸗ Kfigen ABeg Fäme möchte ich jaͤmmerlich wu tobt fallen: Oder da mir der lange Weg wurde / koͤnte ich entweders durch Abweg dverirren / oder ſonſten auff der weiten ANeiß bleiben: So dorffte ich auch nieht hoffen / daß unter taufent ich eben ber ſeyn Mfoltes der ven Königlichen Weg ermehlte. ie Den vierten fabe ich ‚gleichwohl vor mir / le aber er war mit Feuer und Dampff ders unmaften umbgeben / daß ich bey weitem nicht hinzu nahen doͤrffte. Bedachte mich uafo bi und ber / ob Ich wieder umFebren/ "sper der Wege einen für mich nehmen fole a Meine Unwuͤrdigkeit bedacht ich mol/ ‚Daber mic) tröfter allegeit ber Traumy da ich auf oem Thurn eriediget worden/ und leorffte mich Doch nicht Fecklich auff einen Ádi&raum verlaffen/ deßwegen ich mich bann: al o fang bin und wieder befonnen/ bip mir ao gro(jer Mattigfeit wegen der Hun⸗ jeh er und Durft in Bauch Fommen. — Dee xdbotgen ich bald mein Brot herfuͤrgezogen / amd auffaefdnitten) melcheseine Schnee Ieiffe Taub / fo auffdem Saum gefeffen Pa deren 195 196 "PAND ORA, deren ich nicht wahr genommen / erſehen⸗ und deßwegen eilleic)t ihrer Gewohnheit nach herab gemacht / und ju mir gar heimlich fich begeben / deren ich dann mein Speiß gern mitgetheilt: Die e8 auch angenomal! men, und alfo durch ihr ſchoͤne / mich wieder ein wenig erquickt-: So bald es aber iig Reind ein ſchwartzer Rab erfehen / ift exu gleich auff bie Taub zugefchoffen / und! gleichwol meiner nicht begehrt / fonberm der Tauben das ihre nehmen wollen / Die fid) anders nicht bann mit fliehen erebreng) Fönnen. Seindt deßmegen mit einanden Mittagmwerts zu geflogen / melcheg mi bann dermaflen erzürnet und betruͤbt vafitii ich auß Unbedacht den [ofen Naben nach eylt / und alfo wieder meinen Willen / fa einer Ackerlaͤnge weit / in. der verzeichneten eg einengeloffen/ und alfo ven Raben vertrieben’ Die Tauben aber erlöft. AU fererft mercket ich was ich unbefonnen geät handelt / und daß ich allbereit auff einen Weg kommen / darvonich nicht wieder ( bep gt, fahr groſſer Straff) weichen doͤrffte. Und wiewohl ich mich noch etlicher maſſen haͤt te troͤſten koͤnnen / war mir doch das aller meiſt / daß id) mein Saͤcklein und rob bey oem Baum gelaſſen und es nimmen holen funote. ‘Dann fo bald ich mich umbfehret/ war mir ein fo groffer Wind fo ſtarck zu wieder / daß er mich leichtlich fellet / gieng ich dann zu bem Weg EC C |. Oder f£ocdl(i Gab Gottes. Mo mercket ich gan& unb gar nichts: Darauf ſich leichtlich ſchlieſſen Fönnen / e8 würde ihmir dag Leben Foften/ da ich mich folte wieder den Wind legen. Nahm deßwegen mein Creutz gedultig auff mich/ macht mich ipauff die Fuͤß / und gedachte/ weil e8 je ſeyn mufte/ mölle ich dahin arbeiten / daß ich vor Tracht Eönte dahin Fonemen, Wie Wwohl fid) nun manch fcheinlicher Abweg nherzeiget / wiſchet ich Doch allmegmit mei: mem Compafs berauf/ unb wolte von der Mittaglini um kein Schrittnicht weichen/ Awiewol per Weg manchmal fo rauch und ungebant gemefen / DaB ich nicht wenig ibob ibm gezweiftele 7 auff folchem Weg ge- dacht ich ftetigs an die Taube und Naben/ Bund Fund esdochnicht erfpeculieren: Biß alich entlich auffeinem hohen Bergemfchön MPortal vonmeitemerfehen/ dem ich dann ungeacht e8 mir weit / weit ab dem Weg var / zugeeilt / weil allbereit die Sonn ſich unter bie Berg verborgen / und ich ſonſten bey weitem noch kein bleibende Stadt er⸗ ſehen koͤnnen / und das zwar ſchreib ich al⸗ ein GOtt zu / der mich wol haͤtte koͤnnen "Ruff ſolchem Weg fort gehen laſſen / und mir die Augen verhalten moͤgen / daB id) Jolche Port hätte Eónnen Äbergaffen: Der Meylte ich nun tie gefagt 7 heftig zu / Die ipid) dann noch bep folcher Tag⸗Zeit erreis d N3 chet / M | [ I | \ 197 198 PANDORA- cet / daß ich fie dannoch nach aller 9?otf. durff befeben Fönnen. Bi €briftiani Rofencreus/ Chymifche Hochzeit. |" Derhalben fo find Gedult und! fecil nothwendig in unfer. Meiſter (rbafft / Vale falix. Biß gluͤckhaff fig. Ct) (DNJO^ accedat autem ad ipfam inda- gandam artifex groflo ingenio, & du4f. to repletus , nec avarus, nec fumptibusf parcens , vel expenfis , nec vir duplex, omnino variabilis à propofito , nec nie mis feftinus, nec infirmus, jaut jimpo-f tens. manib.ıs vel oculis, aut nimis antiquut nec ità pauper , ut habere poffit unde banc fumptuofam fcientiam indagare poffit : fed potius fit doctrine filius, vir fubtilifimo in⸗ genio decoratus , fufhcienter locuples, lar» gus, fanus, firmus in propofito , patiens & mitis, temperatus, & fufficienter (uis mem- bris & organis bene difpofitus & ordina- aus, N Incertus, (Ff). Patientia & mora funt neceflaria, ut ex prolixitate coquendi. vincat/aqua pugnam ignis levi decadione, I Benedictus. (Doer Edelſt Gab Gottes: |- €s find etliche tolle Thoren und Blinde / die da ſagen fie fonnen ma» hen] daS Aurum potabile/ Oder trinck lich Gold von oder aug dem gemeinen Gold / und glauben auch / iau heilen alle Kranckheiten. (2) | (2) AU man nun das rechte Subjetum, RE vel veras radices auri potabilis ges funden / welche auf vorgemeldtem Diſcurs ichtlich zu erkennen ſeynd / und man in⸗ gen werden foll Daß nicht zur præparation und folutioaauri potabilis Da corpus auri, continet verum illud medicinale Elementum Tgnis, omnia vincens & penetrans, darzu jenommenmerdenfoll / aufdaß bie pri» orbialifdye effentiz & virtutes folis, cum volore & odore fich in Der D peration ergei- jenund vonihme geben mögen / unb bero ifo verfichere ſeynd / mag der Artifi wol⸗ jemutb ad reliqua ſchreiten und ber Phis oſophiſchen folution, als ein qualifieirter Jo&tinz fiiius tn Gottes Nahmen treulich uſetzen / wie mit troͤſtlicher Verſicherung / itin (abor uñ expens werde ihme tauſendfalt "Demunerirt mit allem Nutzen wieder iu Daufe kommen. Avonymus. NA (a) Alſo daß esfaftgur und allerbeft ſeye / Tonbtrn dag primum Ens auri, quod & in fe 199 20€ ^ PANDORA, (a2) Alfo wirdwonden Ehnmiften / ind Wiedergebaͤhrung der Metall unrecht procedirt/jie folviren Die metallifchen Coͤr per/ es (tpe Mecurius, Gold/ Saturnus oder Luna/ und corrodiren daffelb mi agnaforten/undanderen untüchtigen Sa den; die zur Kunft nicht gebören / mile fchens nachmalen zufammen unb! fochenh mit einander/bedencken aber nicht/ / daß auß einem zerftäckten menfchlichen Leib Fei Menſch gezeuget wirds dieweil Der Geftalt pes Menſchen Berderbung und des Saa mens Zerfiöhrung vorhergangen, Kin jedwedes Ding wırd wieMann und Weib germehrer/ wie ich in dem Tractat vo weyerley Materi gemeldet habe: Die oder bringet nichts herfuͤr fondern mann fie beyde gebührlich zufammen gethe werden/ fo bringets ein neue Form ode Geftalt berfür : So müffen demnach Spermata oder Saamen/ und nicht Córpemi ein lebendigen Mann und ein lebendiged Weib / biefe thue jufammen/ daß fie unter einander felbften einSpermaeinbilden/ / daß (ie die Srucht ihrer Natur herfuͤrbringen Dann Fein fterblicher Menfch auf Erde darff ihme einbilden/ daß er die erfteund primam Materiam machen fóngen : Die erfte Materi des Menfchen ift. Erde und Tan Fein Menſch auß derfelben einen [^ | | Od« Edelſt Gab Gottes. je machen GOtt allein Fan daffelbige: N ber auf der zweyten Materi / welche allbes seit erfchaffen iſt wann diefelbe in einen ges Ih oͤrigen Orth gethan wird / kan gar leicht urch Wuͤrckung ver Natur / das jenige ge⸗ iget werden / welcher Natur ber. Saa⸗ en iſt. Der Kuͤnſtler machet hier nichts/ lein daß er wiſſe das ſubtile von dem i » igen ober groben abzufondern und in ni 1 Sefchirr zuhun / dann das ift in acht ilumebmen/ wie ein Ding angefangen wird / fo wird es auch geendet: Aus einem erden zwey / unb auf zweyen eins / und ili tmeiter. N) : ü : unt find aud) etliche Aertzte / ote die Ducaten laflen fieden in | li Baffer, fagende /daß diß das al jrbeft fepe zubeilen/ fo es doch gat 5 Widerſpiel ift 7 mit Urlaub lor ihren Ehren zufagen: Es ift m nicht Aurum porabile, noch iud bag big Wafler gut feye zu heilen bann weder das gemein i ‚Bold nod) ander Metall find gut uheilen / fondern vielmehr boB/ Remlich zu trinken. Ich fag aber ol -— (8 — iſt Aertz⸗ neyen Michael Sendivogins. 201 202 (worinn der lebende webende Geiſt / unten PANDORA,: | neyen zu Fauffen/ und den Aertzte zubezahlen. Es iff aud) wahrl! daß es gutift/ haben einen STapff oder Schuͤſſel Vol Ducaten/ und denfelben zeigen einem Krancken dann es iſt faſt nug und qut Sol zu (eben. Aber das wahre Aucun porabile, oder tríncflíd) Hold if nicht fichtbarlich / fondern frafftig glich und maͤchtiglich: Welches din aroffer Argney iſt dieda hinmed tbut und vertreibt affe Uberfluͤſſig feiten; als wohl der menſchliche Leiben und Coͤrpern als der Me tallın. (b) (b) x As Gold allein ift in Feuer / Luft af und Erden/ unverweßlich immerdar: und kan; vermöge biefer. (ei ner Unverweßlichkeit / alle des Leibes (Sau lungen verhuͤten / oie Grundfeuchtigfei der Waͤrme wohnt) erneuren / vermehren unb alſo / darinn / den Lebens⸗Balſam er- halten. | Nicht aber/ toit e$ annoch infeinen fe (ten Metallifchen Banden verftricket liege, fondern / mann ed durch Kunftz obnt Gewalt / gar fanfit udo gelinde Davon L. | | ul |o * Oder Edelſt Gab GO ttes. Höfer : das iſt: Trincklich gemacht worden⸗ Alſo / daB es denen kraͤncklichen Gliedern ipolligen Nahrungs-Safft geben’ und das Iben zugleich auch vie nöthige Lebens⸗ Waͤrm (Calidum ingenitum) unterhalten ran. Derohalben / tas fónte wohl allen Ges Dreſten / oder dem gán&lidyen 2lbgange bite Mrten) Principien / worauß der Todt ohn⸗ hlbar erfolgt / mehrers beykommen oder Ibheiffen: Als eben ber jenige Primateria- Wifcbe Unverbrennliche Rothe (auf gleiche Maͤſſig derogleichen Amgnefia Philotopho- fum drey Principiis, in ein einiges Weſen Pder Maflam, zuſammengeſetzte Erden⸗ quaſi Arida) Kloß; Wenn / ſage ich / er n ſein inneres Saltz (quafi Corpus) und Anverbrennlichen Mercurialifehen Sulphur "ber Sulphurifchen Mercurium. (als den Spi- "Wirum, worinn bit rafft der feurigen See⸗ "t obnt) auffgefchloffen / und eine fire arificirte Artzney oder Elipir/denenKunft jeleßen nach / zubereitee und gebracht "Toorden. 4 1 | Fridrich Geißler. | (bb) In Summa fo eine Kranckheit Medicin diefelbige in einem Tags fo eine Sranckheit gewährt hat ein Jahr / fo cue qf Diefe obgemeldte Mebicin fole im T^ zwoͤlff T. / |J | Wtr (vom, Hermes fdjon vorlängft alfo &a- ittodret hatein Monat lang / ſo cuviret dieſe 26 3 264 tall in das warhafftigſte Gold. PANDORA., zwoͤlff Tagen / fo es aber gar einelangı rige Kranckheit iſt / es teg für eine toa8 (f, woll / fo curirt ſolche Medicin — Dicfelbigi in einem Monat / unb iff Fein Medicin ſuchen die über dieſe mag ſeyn in der gag gen Welt: dann mer dıefe Medicin ba der bat einen unüberfomlicóen Scha dem Fein Schatz ber gan&en Welt vergl chen fan werden / oder mag. | d Raimundus Lulli 1 (3) SIe zehende Srag: Was bat dief Stan für Krafft Tugend und GE genfchaffe? Antwort : Diefer Stel Fan rein und fauber machen alle Metall fche Eörper/fo von der Natur unvollfon men verlaffen ſeyn toorben/ von allem IT rem Auffas/ auff daß ſie ewig beſtaͤnd ſey / biß zu dem letzten Gericht und Pr birung : Darzu fo heilet er bie Menfchl che Eörper von allen Kranckheiten / biß dem natuͤrlichen Tod. Richardus eAnglicm Und zugleicher Weiß / wie es rein get die befleckten Metall / von alfci Außſatz und Bloͤdigkeit: Alſo au "oer Edelſt Gab Gottes. die Menichlichen Leib / und dasift Jun gewiß / unb aller gewiſſeſt / und | nerd | daß oif ift bic Meynung illcr Philoſophen (b). ? BIST cá. feind noch wohl etliche unb 5 noch dazu von Dodorn und Hoch⸗ Itfabrten / Die da gänslich glauben’ uns Wr digerirfer rother Knecht / müffe durch as Mercurial - Waſſer auf dem gemeinen Theuren Solde gebracht werden / welchen Verthum der hocherfahrne Author deß urs [ten SRitters Kriegs vorlängft gezeiger ait dieſenWorten / Die er fub perfonalapi- isforicbt: Es find etliche fo weit mit mir Tommen/ daß fie mir meinen tingirenden eiſt haben Eönnen außziehen / unb haben en zu andern Metallen und mineralien Termifchet/ und mit vielen Arbeiten dahin "ebracbt/ Daß ich was wenigers von mei» en virtutibus und Krafft von mír gegeben/ en Metallen fo mir etwas zugethan und "erano waren. Hätten fib aber die Ruͤnſtler nach meinen eigenen QBeibe ums "Eefeben / und mich damit vereinige/ fo hät- ich tauſentmal mehr ungiren Fönnen. k | e Michael Sendivogins, a X ; ie Aberdiefelben und ihres gleihen/ le da ver(ieben von bem gemeinen I Gold / 20 Ld ? 206 ben metallifchen Saamen / melcher in eis PANDORA, Gold / die find blind / und meh bann blind, und Betrieger : Dani, fo das gemeine Gold von feine volltommne einem anderen gebe/ft bliebe es bod) darnach unvollfo men (e) hy find auch alle metalla in ihre innerften Gold/ und daffelbe Golf ift noch nicht finire, fondern ift in feine machfenden Krafft noch unverruckt / abe wegen der überfläffigen zufälligen Unrei nigfeit verhindert. — Syn diefem Pag wird erfordert die Kunft daß fie der Nat belffe mt Reinigung / Vermiſchung uni Waͤrme : Dann bieríun ift der recte mahre / wefentliche Same/ gleich wie Dat Korn in der Aeher und Stengel/ baffelt muß zuvor getroſchen / gereiniget / uni folgende in einen darzu bereiteten Acker at füet werden / wo eg anders foll Frucht bringen / und in biefem allem muß de Könftler eben fo wol der Natur folgen dg wo eranderft feine Intention will erlangen Doch muß er fleiffig Achtung geben auf nem Metall viel reicher und näher ale I dem andern / daß erihm den beften erweh fe. Wird mannun weiter fragen" / welchee dann engentlich ber Metall Samen fey/ fe muB man wiſſen / daß es das Sal ſey / alt Prima Oder Edelſt Gab Gottes. rimz materiz materia,gezugen aus dem (es 1ent Waſſer / und ing Centrum der Erven Irſchloſſen aldarecht außg ekochet / biß daß 1 ungertrennlich mif. einander vereiniget / fib zu einem bicfen / zaͤhen und fchlöpfferis m Waffer worden. Diß Waſſer nun iſt rt Samen’ Davon alie Mireralia ihren rfprung haben/ biefer ift von GOtt felbft Wr 9?atur eingepflangt / und wird von hilofophis in gemein Mercurius vivus ges | a net. Incertus; Macroco[m. Alec) Dann diefes ift wahr unb gewißr i bas Gold einmahl ins Feuer gebracht ma gefd)mol&en wird / benummt manibm ipn ſtund an feinen fpirituslifchen Sulphur (Rd der: Mercurius toirb verbrands welches De Suoler tool follen mercten. ae n j Incertus, Macrocofms IM + (cec) Es möchte auch auff dag Gold Mögen tmerden fo verficbet mans aber dMtrecbt/ dann es ſeynd noch höhere ge» Maffene Ereaturen denn das Gold/ dem nun nachzufuchen/ fo finder fid) die Barheit / was GOtt in die Natur gelegt At / daß ber Menfch nicht crtennen will, ‚am fchreibe e8 ihnen dann gar für die Mſen / ift demnach nicht zubegreiffen 7 An wegen feiner groffen Blindheit und ‚Merfantnußfeiner felbiten. J «Michael Sendivogius. A Sanct | 207 208 | Es ift aber bie Materi des Steine G) pr S ergo materia lapidis aqua grofl | das da fol und wachft in unfet ‚PANDORA | Sanct Thomas von Aquina ein grob / oder dick Waſſer / fol ckend / oder es (ft ein Hitz / obere Kaͤlte / big bekallende. (d) Lagens autem eft calor vel frigus coi gelans illam aquam & ad effentiam lapidis a&um deducens. Et credas virtuofion lapides qui procedunt ab animalibus qua alios, T à ^ Thomas de e»fauino. — Und bu (olt glauben/ daß. bis die tofilícherm Stein feyen/ die he für fommen von den Thieren/ bald die andern. Du magft aber bo fein gefchlecht Stein bereiten’ / oh das Gruͤn duͤnnech und dag dumm mineris oder Ergadern. (a) QM Agifter, Fili, fcias, quod as Phil fophorum eft aurum iplorum. Un Ariftoteles ait, inlibro fuo? — Aurum n ftrum, non aurum vulgi : quia illa viridik quz eft in eo corpore, e(t tota perfe&io ejt Quia illa viriditas, per noftrum magilteriu cito vertitur in aurum veriffimum, Et: c mu _. - MR n |. Oder Edelſt Gab GOttes. 10C experti fumus : & fi vis probare, tibi re- Apulam dabimus, Accipe ergo zs uftum bene, & perfe&e rubificatum : & imbibe ipfum Jtum öleo duencch , feptem vicibus, quan- im bibere poterit, femper affando & redu- Teendo : poflea fac ipfum defcendere : def- sendet enim aurum purum: ejus viride fiet Wuübeum : ficut crana clarum, Et fcias, uod tanta rubedo defcendit cum ipfo ,. quod Winger argentum in aliqua quentitate , verif- Wimo colore, Et totum hoc probavimus Me his, quz operantur operationes magnas, quod ef: viride de auro, & ejus ſulphure, & 10cin libre de feptuaginta invenies. Vide jüid dicat LumenLuminum, & notà : Nul- um tamen genus Lapidum poteris præpata- Me, absque duenec viridi & liqnido : quod * delicet nafcitur in mineris noſtteis. Acrnoldus de villa nova; 0 Pag. A; | 209 Pag. A. repo d A. Der Gold⸗Berg. | B. Der Silber - Derg. | | 12.3.4.5.6. Die fechs unvollEommene Metall. C. 541, das Sale / Der Mann / oer Vatter. D. Mer:urius, der Mercurius / die Stau Oder Ode Weib / die Mutter. — A x. Unfere Artzney ifi allein zufammen gefeg auß der Natur fcil, lubjecti. F.Melcber Vatter ifi ein Magd / die Mutter em pfaht nit: das iſt / der Mcrcurius oder dieMut ttt generirt hier das Saltz oder oen Vatter / ha alſo die Mutter gebohren den Vatter ohn empfahen / und der Vatter iſt worden wie ein Magd. 2 ? G.Kumm myuG:liebte daß wir einander um bd fabino uno gebährend einen Cobne dernih verglicht wirs oen Eitern. Das iſt / ourcb obs Conjunétion , Mercuri uno Salis als Elter wird gebobrenein Edler &obn/nemlicb Qa - weiſſe Elixir welches an Wuͤrdigkeit uͤbertri n feinen Vatter und (cine Mutter / das ift alum - Mercurius. E H. Ylim wabr ich kumm su oir und bin bere F zu empfaben ein jolcben Sohn deften alybe F nicht if in Der Welt. Das Elixir ifi erſtlich eü herrliche Medicin/ welche oen Menſchen gı I fund uno feölich macht auch in derfelben eı halt / hernach alle Metall in Silber und Go verwandelt / Dep wegen Ean beffer Miet vor die Xemurb auf der Welt gefunden wir} 1. Und wird geborẽ in zweyen Berge mit Bo befetit: daß iſt aug Hold und Gilber Berge‘ K.&o nm jelbig deſſen Haupt rote iſt / die Aug jl ſchwartz die Süß weiß / iſt die Meiſterſchaf Das ifl/aug dem Mercurio welcher bell u klar | auf Dem Sulpbure welcher dund gelb und ſchwartz / und auf dem Saltz welch nach Der Calcination weiß, beſtehet Die con! Meiſterſchafft / oder das weiſe und rothek L. Des Geſchirr oder Gefäß | in weichen Me curius und Sal zuſammen gufüge De . , —— (Dort Edelſt Gab GOttes. Philoſophus / Sohn beſchaue die allerhoͤchſten Gebirg / die da fino zu der rechten / und zu der lincken / und ſteig daſelbſt hinauf / da unſer tein gefunden wird / und in dem Berg der da tregt jedes uno allerley Geſchlecht und Gattung der Farben und ſpe⸗ ide / deßgleichen aud) Ertza dern. (6) (b) [ Deo dixerunt, vade bili ad monte In. & Adie, & ad fuas cavernas, & accipe «x 1: eis lapides honoratos, fcilicet corpora qua !! liquefiunt in aqua permanente ,. cum ci fue- '|rint adjuncta, Autor, Montes Indiz funt "Sol &Luna, Et hzc aqua cum egrefla fue- «| tit de illis montibus & liquefacta fzpius cum 4| fuis corporibus , altifimum opus operatur. Jubeo ergo vos capere átgentum vivum, 'LI quod e& virtutis ſœmineæ, fcilicet Lunz, Et * ipfum coquite cum corpore, fci!, Solis do- nec fiat aqua fluens, Coquite ergo mafcu- 5 lum fimul & vaporem ejus , quousque utrum 'congel:tur, Soror cftpaífiva, fcilicet Mer "curis, Frater a&:«us,. Conjungite citrinum j| 'rubei filium, fcilicez Solem cum forore fva; id et, Mercurio Lunari, qui communirer ar= tem generant, - Hojesmodi enim perfe&io wb3peris cum aqua fulphuris forore & fratre * onficitur, Ergo qui querit veram facere " din&uram , non quz:at fine Sole, & cjus | $92 pnr, -— — — — ] 1 hel Bir; " 16. 27 2n. len Ir qur ig^ | - quid dicam , quod qui £ne Sole operatur nil gi. Sol enim offa mortuorum in lepul-| ^. €hrisattenuat, & augmentat tincturam albe» .— generatum, Per hos duos montes, Sol & PANDORA, | umbra, id cft, Mercurio noftro, videlicet! lunari, Nolo tamen eaufa invidiz preterire, | dinis & Mute d Petrus de Silento, . (bb) Nondum faris ditum fuit, quomo- | | do Pater noter generetur inter mafculum & foeminam , & inter duos montes, ideo Mo- rieni Secretum tibi declarabo, qui in epilto- la ad Arronem Philofophum inquit, corpo- raà monticulis defumpta efle corpus album 4 & clarum , nulli putrefaGtioniaut commotio- ni fubié ded, , inter mafculum & fceminam ] Luna fuper verticem noſtrum exaltata intelli: 4 guntur, quz per fiam inAuentiam nobis hic | infraaurum & argentum generant, qua am- bo inMccurio noftro infunt, Per mafculum & foeminam , activum & paffivum intelli. gunt, que fünt in Mercurio Adivo & in| terra noltra paſſiva. | | uidon Magnus de Mont. Malchamech der Philoſophus Der Stein) der da in dieſem Werd nothivendig ift / der ift von einem geferleten Ding / den wirft du fin] 9 aM — icr Edelſt Gab Got tco. den allenthalben in der Ebne / Ber⸗ ‚gen und Waſſern / (ce) | eor igitur Lapidem Ph, defiderat, il- | Xe lum adipifci poteft, quia pauperi & diviti communis et & proftat, Eft autemin © hac arte fecretum in quo multi errant, unde ;dubium aliud oritur, prater illud quod Pa- trem no(trum rem effe dixi pauperi & divi- ^ti communem : Quaro igitur nunc an dif- jcrimen fic inter Patrem id eft materiam, & | Elixir completum, Refpondeo quod ita, quia Pater nofter nihil aliud et quàm Mer- curius , qui ef noftrum aurum & argentum, noftra Tin&ura, rubrum & album, quem > Mercurium quilibet potett, X Elixir autem ei diſſimile et: Nam ficuti Mercurius nofter ita | figi poffet fuper fua terra , aut fuper illa quz à monticulis defumpta, ut folus Elixir ommune effec: Sic quoque fuper terra au- (iti & argenti figipofler, quz non communia | Munt nec pauperi acquifitu facilia. bi^ Utautem. principium rei rectè intelli- t gas, fciendum ef , Lapidem noftrum rem ' communem & unicam effz, cum tamen ante ( Elixitis perfecti præparationem diverfz res, ex quibus eft przparandam, requirantur, ‚Ainc Raymundus dicit , Terram fuam pro- - priam non totaliter aut femper naturalem ef- ' fe: Quod Guido re& intelligit , dum Epi- - Icopum rem eodem redire docet, qualem- do TUN 3 ^ une a — HONOR 23 nominat , & pro more loquendi uſi- mine naturam meralli intelligit, Mercuri- PANDOR A, cunque etiam terramfumat ; hsc camen con» ditione , ut fit fixa & pura , dum ait, non | opus effe utquis fit multum follicitus de ter- r2 cujus ſabſtantiæ debeat c(fc, Cum qua | fententia Alphidius confentit , dicens ; Fe-'| ces ex quibus aquam tuam extraxifii nullius | funt valoris, ideo iliasabjicere & Mercurium | tuum cum alia terra. fubtiliori milcere po- teris, Ut autem hic Pavperi omne dubium exi⸗ mam, & ei indicem, quænam terra fit opti- ma & ipfi utíliffima, quz ipfi propior & pro- pinquior , ut Aquilam fuam elevare ejusque. alas volatui dare queat , Ariſtoteles au⸗ diendus crit, qui terram nomine propria | tato , extremum ovi eſſe dicit, quo no- um fcilicet cum fno Sulphure per Naturam, bene proportionato. Ovi verö tres funt| partes, Rubrum, Album, & Teita, de qui- 4 bus unum tantum nobis opus e(t videlicet |] Teíta , quz ef finis feu. pars. ultima ovi, 1 quam Natura perfectam fecit , que monti fimilis eft, & inter mafculum & foeminam ge- nerata? quz quando optime calcinata fuerit, | omnium albiffima, fubulifima, & in igne con(tanu/fima terra eric, & diutius in igne: durabit quàm omnes aliz terrz , Tincturam etiam fuícipiet , ut cum illa ——— aris im | metalli Naturam transmutstionem in(tituere | poflis, cui rei fidem non adhibent qui in bac | arte . Oder Edelſt Gab Gottes. Fire laborant , {ed 11 qui rem iiis experti | " & probaverunt, | Guidon Magnus de Monte, : (e) In diefer cit Ding iſt | E. ae * ondern Fleiß | E Farb ift Bnet grün rotb und un wei ! Ub wall a Welches doch nicht nent / wiege Lo lest und fdovebr. Sein Nam woltich 1000. nemen. — thun ſolches nicht ken⸗ nen. | Die weil es febeint fo gar gering And ift doch das koͤſtlichſte Ding | Der fo[cbes kan in Mitten frey ' Xuflofen / uno darnach auch Darbey — ‚Im dritten zuſchlieſſen wiederum jd Det bat das Recht Subjedum. nh Waſſerſtein oer Weiſen. lo (ccc) Anigma, | di efes Giteins Befeblecbe ift allents N’ balb | Sein Empfängnäße def bicbt in der ei Gcburtb bat er auff Erden ' Bein Leben find er e — 1 Seite 216 ‚aus Fleiſch und auf. Blut toil koͤſtlich ift er dem / der dag weiſt (od BAUNDIOR A: Sein Sterben verricht er in der Zeit Nachdem erlangt er die Seeligkeit Waſſerſtein der Werfen (ecec) Darzu fo fagen wir / bafi ihr la p's fen in allen Dingen / das ift/ in alle Metallen / welche ihrer 9tatur und iy genfchafft feind. | Reiter fagen fie unfer Stein ift in al fen Dingen, das iſt / die Natur : unb bit weil die Natur diegange Welt iſt / wie dro ben weitleufftig angezeiget. ^ Auch bat folder Stein in fid) alle Na men / derhalben wird auch dieſer eti viel Tramen haben. | Item wird gefaat/ daß er inallen Din gen fen : wiewohl er in einem Ding 0% mehrift/dannineinem andern Ding : 3D weil die Philoſophi altein oie begehren Natur iios érforoern. CUM Richardus Angles 1 Ihn * die Reichen und bi Armen / und ift auch der aller mo] feiteft und aller theuret. Er wahl] ei 7 (3) —— in occ: Et Vitel —— 4 us, fubriliffimus ; ac fragrantiffunt T füecus, & purum oleum latet , cnjus extr T. &io | Oder Edelſt Gab GOttes. &ionis modus calcinatione vel de&illatione haud quaquam venit arripiendus. | Etenim viriditate fua privari minimé debet; qua qui^ dem ftatim atque fpoliatum erit, arcano pari- ter & viribus fuis carere neceflum et. No- um, verum ctiam ipfa vcgetabilia, fimilia- U que virorem exirigfecus demonftrantia , ru- beum fanguinis infar oleum in fe continere, quod arcanum corum eft, Paracelfica Chemia, ese er (dd) Inde patet pharmacopororum deftil- àtiones irritas, atque vanas effe momenti- que nullius, quia fangvinem vegetabiliumeli- | €erenon norunt, ipfa natara fagaciffima nos «docens, vegetabilium aquas omniumin citri- num colorem vertit,& inde poftmodum in ru- bieundiſſimum inftar fangvinis, arte ſubmini- frante, Tardius id quandoque fieri, caufa | eft potiífima dettillatorum ignorantum nimia przcipitao , qua viriditas abfumitur, Na- ‚turam fuis propriis viribuscorroborare non didicerunt quibus nobilis ille viror per feipfum in ruborem debet reáificari, Exem- pk fitvinum qucd album eft prius, per feip- Áum in citrinum colorem dige&um, . cujus " botri, virens color in rubeum fub. czruleo latentem vertitur. . fucceflu temporis... De- perdita igitur vegetabilium & mineralium vi- / riditate per ignaviam artificum, eſſentia pari- | Aer & fpiritus olei baifamique arcanorum no. iu ^ —— 2: - Wt. dm cft utique hoc loco mineralia ne- 217 2$ "BANDORA;2 biliffimi perierit, De hoc fanguine philo- fophico loquitur alibi Paracelfus, ubi de ge- neratione fui pigmzi homuaculı in gigantem, | alio loco de fangvine & fpermare nutrinien- | ti corporis mifericordiz , &c. VI Paracelfica Chemia D du geſegnete Grune⸗ die du gebiereſt alle Ding: «@) 1 (2) Du geſegnete gruͤne (Dune) in allerley Sarben/ bte du gebieh⸗ reſt alle Ding / O Du verwirrete und wi fte Materia/ fein unanſehnlich und verach 1 tet Ding / o confufa materia, wie lieblich find deine Thraͤnen / und ſuͤffe deine Zaͤh⸗ ren/2c. X) Blindheit / über alle Blind⸗ heit / der bid) edles Kleinod um ein ſchnoͤdes und geringes Geld noch darzu verkaufen toolte. Sch balte/ gewiß darvor / ſprach Mercurius, daß bu dieſes biß anhero we⸗ nig wirſt wargenommen und betrachtet haben mie die Satur. bekleidet worden? von den Schöpffer aller Ding: Laß dich derhalben ihre geringe Geftalt nicht irri machen/ denn eben um des XBillen irre felben eufferliche geringe Seftalt fie gemec d niglich betreuget: Sondern verwunde T dich vielmehr mit Dem Philofopho Fich der da ſchreyet: D Natur diefeg = ges Oder Edelſt Gab Gottes. 37 wie wandelt fie dad Corpus in einen piritum O wie gar wunderliche Natur / vit kommt fie und wird allen erfcheinen "mb überwinden alle Dings zc. er Nodus Sophicns Enodatus, V (sa) O benedi&a viriditas, que cunctas "'sgeneras; neque ullæ arbores aut fruétus bparent fine viriditate, — Quare Philofophi m germini, & aquz fuz, cauffa putrefa- ionis & purificationis comparaverunt: & ritatem dixerunt: quia cum fua aqua pu- iatur: &à fuanigredine abluitur; & al- ‚lm reddi: ipfum, poftea rubeum. Ó Arnoldus de Villa Nova, O du geſegnete Statur/ unb. ges Ianet iff Deine Wirckung: dann ‚on dem unvollkommen machſtu ‚bfommens. (b) | j Syr somit: Sch erfenne und befenne Adaß ihr (Natur) eine Mutter und i&tgierevin fepb der groffen Welt / fo für an Menfchendie Fleine Welt erfchaffen N Sshrfend hoch arfe&t in das primum Yobile, auff daß ihr miteuren Händen her⸗ u) waltzet und mit pen Fuͤſſen tranfmuri- I eie &lement/ und folcbe8/ t8 gefchehe QiPitb ober Widerwärtigfeit 7 biß in das XMerfte Der Erden: Welches alles. ihr \ thut / 219 220 PANDORA, thut / auff befehlich eures Herrens: bit ihr. ohne Auffbören generiret / und fo hohl Wirckung verrichtet/ Durch eure bobt intelligentias und unzerftöcliche Subſtan⸗ gen der Himmel Sternen und Planeten Dahero jo reine Ding formiret werden daß ihr billich Durch. und Durch für ein! Mutter und Meifterin aufzurufen unt zu fieben ſeyd. Ich befenner daß nicht— lebendiges ohne Seele lebet/unb daß bat jenige/ (o da ift und eine EGeng hat von euch unb euer. Krafft/ vermöge von Gott empfangener Gewalt und Didnung ber” fommet. . Sch erfenne/ daß ihr bie gan fe Maffam regieret/ und Die Materi der ſement alle unter eurem Befelch führe dann von ihnen nehmer ihr die erfie@ME teriund auf den Himmeln bie Forman wiewohl diefe Materi anfänglich unaleic untereinander vermenget í(t/ biß daß fr I qualifieiret und von euch fpecificirt I wird, Alsdann nimmet fie fubftantiali fche und hernach aud) fichtbarliche acci: dentalifche Formaman. Ihr ſeyd fe we ſe / daß ihr alle eure Werck durch himml ſche Krafft un eure hochwirckliche Formas (^ vollkommen und in fo guter Ordnung ber. richtet / daß fie Fein Menſch toͤdten far Ich ſehe daß euch GOtt alſo begabet / da er euch alles was Menfchen beduͤrffer unter eure Hände gegeben bat/oter &ird dus hat er Durcheuch werden laſſen ur d Tr u nn »—- IJMEF - Oder Edelſt Gab Gottes, fer welchen de; Erſte nur allein das Effe und Wefen hat / als da feyn die Gefteine md Metall: Der Andere / fepn Die vege- jtabilia/ die da haben Das Weſen unb Bachfen: Der Dritte hat. die Eimpfinds ſlchkeit / als wilde Thier / Vögel undF iſche / welche alfo dreyerley Art ſeyn: Der Vier⸗ ‚te ift der edelfte und unter den andern der ‚vollfommenfte/ als es dann GOtt gefallen ‚hat: inwelchem ver Menſch ſtehet / in dem dieandren drey8radus vollzogen werden. 1: Waſſerſtein der Werfen. | (bb) Denn die Natur alle Ding erhält, , emebrt unb mebret : Derbalben bat die Natur aller Ding Namen : fie ift ein Thier ‚von Natur | ein Stein/ ein Holtz / und jale Górper fodu ſieheſt feynd von der ‚Natur Dann die Statur ift ein Band j berClement/ und ein Krafft zuſammen | sumifepen in einem jeglichen natürlichen ‚Ding biefer Welt feine Elementalifche ‚ Kraft. Dann all Ding auf den vier ; Elementen geboren find/ durch welcher Vermiſchung die tatur einem jeglichen natürlichen Ding feine Form und Geſtalt eingedruckt und eingepflangt hat auff ‚dab ein jeglichd Ding von dem andern koͤnnt erkennt werden / und ein Unter⸗ ſcheid haben. i Die Natur iff nicht einer Farb Natur / ſonder ift theilhafftig aller Farben / fie - | au N 221 ^21 Y. I f ^» PANDORA, _ auch Eein wuͤrckende Urſach / eines gleyte oder Qualität/ fondern ein fruchtbare 9:7 bärerin aller Elementen und Qual” täten. M Richardus Anglicn | Derbalbenfo nimm nicht anb felbige 9tatur/ dann die rein/ faul ber/ holdſelig / lieblich / irrdiſch ſchlecht und gerecht: So du abe anders thuſt / ſo iſt es gar nich nutz. (c) (c) DEP dem hun alfo ift/ möcht ein | fragen’ was Doch Die Natur fer fo antworte du / daß GOtt die Natur fer und die Natur GOtt. Das foltu alf. verſtehn auB Gott wird gebohren etiwag das ihm nahend iſt / iff derbalben die M tur ein unſichtbarlichs Feuer / von welcher phus Epheſinus auch zuſtimmet: Iſt ibl nicht alſo / daß der Geiſt des Herren / we ‚cher iſt ein breunend Liebe der wuͤrd g tragen über die Waſſer / welchem er ei brennende Krafft eingegoffen unb — | pflantzet hat Dann wir fehen in der E í | [I IE Dover Edelſt Bad Gottes. daß nichts nicht acbobren Fan werden ofa Matärliche His uno Wärme. —— — | ie Richardus Anglicus (ed) Auff Das ich aber wieder zu meis nen Vorhaben Fomme/ fo hab verheiffeny y ich in diefem erften Tractat was die Natur ſeye außlegen wollen / darmit nicht ten waren Wegabführe. So if demnach | ie Statur/ einig / wahr / ſchlecht / unb voll- ommen in ihrem Weſen / welche GOtt | or allerzeit erſchaffen umb in dieſelbig einen Geiſt verſchloſſen hat. Man ſolle aber wiſſen / daß der Natur Termin und u Gott ift/ wie er auch der Natur Anfang y ift fintemahl Fein Ding fíd andersmo ‚endetzals in dem / darinnen c8 anfänget. TNI? bab gefegt daß einige Natur ftpe/ ‚durch welche GOtt alles madbet/ nicht daß Sort ohne dieſelb nichts wircken Eon ‚ne (dann er bat die Natur gemacht / ift auch allmächtig) fondern alfo bat es ihm gefallen und er bat esalfo gemacht : alle , Ding fommen außderfelbigen einigen Nas tur her / und iſt nichts in der gantzen Welt auſſerhalb derſelben Natur. Dann obs gleich unterweilen Mißgeburten herfuͤr T ommen/ fo ift Dod) folches nicht Def ‚Natur ſondern entroeder De? Kuͤnſtlers / , ‚Dörr des Orts Echuldrydiefe Natut iſt im vier Deuter unterfchieden / in welchen fie \ | T alles Jen vergeblicher Wahn uns von ben ſchlech⸗ 223 224 sogleich in der Erden Feine böfe Ort ſeyn PANDOR AT Alles das jenige wuͤrcket fo mol was 9 fcben wırd als was im Dunckeln iſt / ſi temal die Dinge vielmehr im Dunckle ſind / als fie warhafftıg erfcheinen folte Sie verändert ſich in dem Mann um Weib: unb wird dem Mercurio vergl chen’ weilen ſie fich an unterfchiedliche Ort leget/ und nachdem die Ort Der & pc gut oder böB/die Dinge herfür bringe] wie (8 ung bedüncket. Aber nur vi Qualitaͤten ſeynd und dieſe ſeynd in à len Dingen’ und ſeynd nicht concord rend oder einſtimmig / ſondern eine über] trifft immer zu Die ander / die Natur aber I” nicht fichtbar/ ob fie gleich ſichtbarlich ted cket / dann fie iſt ein flucbtiger Seiftrder i den Sörpern fein Ampt verrichtet/ bat ft nen Sitz und Stelle / in dem Wille Gottes / ung ift fie diefes Orts zu nid) andersnuß/ als daB wir ihre Stelle un Dre wiſſen / welche ihr am meiften eigne unb bequenitid) ſeynd / das iſt Das to T wiſſen ei Dingmit dem andern Ding 4 vereinigen /nach der Natur / barmit nid” irgend ein Menfch mit Holtz / oder ein Rin oderander Vieh / mır einem Metall oe! einiget werde / ſonder ein jeder in feinesgle Fi eher: Arbeite und wuͤrcke / ſo wird alsdan die Natur Dad ibrige auch tbun. Michael Sendivogin | 38 Gder Edelſt Gab Gottes. Elementen Sraturen/ dieſelben von | den Buch der Erden foͤrmlich hinzu gefuͤhr f. (d) [o VE Richardus: Angliens p. 47. lub, Du bat gefragt wie viel wahre Narben feyen/ unb ich will dirs "vat gern fagen, So wiß daß drey Pech vollkommne | Farben ] bi aug welchen alle andere Far⸗ fe ift ſchwartz: bie ander ift weiß? i) im dritte rotb. Es find ticl ande- hr te Farben / aber von denfelben iſt nichts zu achfen/ noch zuforgen | dann fie offtermalen Mrebin vor N ‚dem weiſſen. (e) —8 Qs Se es nun ein ne mit pj D den vielfältigen tamen / dadurch TI ‚eine Materia wird bepcutet: Alfo verhält e8 ſich auch mit der Bereitung / da es fich auf j ergtigtesSarben bal» forbald anderft ergeiget/ | jberen fürnemóften Sarben doch nur 3. find in dieſem Werck / als ſchwartz / weiß unb — — Foth / ungeachtet ber vielfältigen darzwi⸗ kommenden En welche von kei⸗ ner — PR Wir wollen gehn fuchen ber vic — enihren Anfang nehmen: de Er⸗ 22) 1216 PANDORA, “2. ner Importanz , und Deren man nicht gro darff achten. Incertus, | eMacrocofm (ze) Und ift ju wiſſen / daß unfer Steii in feiner Kochungin alle Farben der Wel verwandelt wird / unter Denen Doch drei bic fürnehmften ſeyn auf welche man ach haben foll und nicht auff die andern/ nem lich die Schmärge / fo die erfte iſt / de Schlöfel und Anfang deß Wercks; del andern Artund Erden (ft die weiſſe / welch die andere ift ; und Die rotbe die Dritte und dannenhero mird gefagt / daß da Ding / deſſen Kopff roth / die Fuͤſſe weiß und die Augen ſchwartz ſeyn / die gau Kunſt iſt. !^ "Anonymi Verbum Dimijfum Dienheim. (cec) Noris, mi fili, unum colorem ſeſei alium mutare ; funt. multi ac varii colores] quorum ratio non cft habenda: tres vero fun colores, quifefe in opere debent oftendere |. primus niger, alter albus, poftremus ruber ac inter quemque colorem, colores varii fef. eftendunt, imo plures quam cogitari pol: fint, corum vero colorum nullam ratiouer) habe; funt fpiritus volatiles nondum fixi; at que hi funt venenofi : quamdiu varios illo colores vides, cave tibi ab eorum aere, ete nim te necaret. Duo colores illi qui pti. mo uw 2 » . i | / | ’ Oder Edelſt Gab Gottes. mi lefe oftendunt,. igni pufillo fufcitantur, und.m ignem paulatim augendo, | 4M, ]oann Iſaacus Hollandus. Daſelbſt geſchihet ein. zufam- men Fuͤgung zweyer Coͤrpern / und ft nothwendig in unſerer Meiſter⸗ Wbaft/ unb wann einer derſelben Loͤrpern allein were / in unſerem Stein / ſo gebe er nimmer etlicher veiß eine Tinctur oder Faͤrbung / "mo darum ſo iſt nothwendig die zus ammenfügung diefer zweyer / wel he zwey / fo fie sufammen gefügf „md angenommen find inder Zus ammenfuͤgung des Steins/ der iſt ingeſchwaͤngert in dem Bauch bes Winds/ und iſt das / das der Phi⸗ oſophus ſagt a) —— gg dir gänzlich in dieſem Geheim⸗ VLniß der Philoſophiſchen Conjan- tion zu helffen / (o til ich alle unſere Bean infonderheit anführen. Wir aben inſonderheit drey Conjun&tiones , p pelche demjenigen alle befandt ſeyn muͤſ⸗ „, / der. dieſes Magiiterium zu volführen il fbendet, —— "VU e) , Die erſte i(t oie grobe / Die zuvor beruͤh⸗ Q2 MM En dn i ELI ret Vn Su 229 — mennet nad) bem Vers: - ift das Gold wirckend / und der Mercurij „BANDORA, ‚us ttt babe; Es íft bit Amalgamation de Goldrs mit unferm Mercurio , welch teil die Dermifchung von zweyen Dir ‚gen gefchicht / die zweyſache Conjundic genennet wird/ und Díefe Zufammenfesun wird nun Rebis, das iſt stver Dinge g Res Rebis eft bina confe&a. ^ 9jn diefer Dermifchung find 2. Matt ren/ die eine mehr wirckend / welche ift 0% Mercurius, Die 2. mehr leidend meld Gold ift: ala mercke / daß die Wi «ung des Mercurii uͤber das Gold gA ſchicht / weil die bewegende Krafft bi Goldes verſiegelt iſt / das iſt fein Schw felligt in Gefaͤngniß verfchloffen / fe ſten / wenn bie Solution geſchehen / alsdar mehr leidend / alsdann iſt Mercurius gleic, fam der weibliche Saame / welcher tol er roher und zarter iſt / fo wird er durch Def Feuer geſchwinder in Wirckung gebrach welches das Gold / als Der männlich, Came nicht füblet/ bis er durch bug. Mercuriora durchdrungen wird / und al Dann wird es gegtoungen feinen Saamıf berfür zu geben. Denn der formale AI fang befindet fíd) meiftentbei8 in de Golde / und der materialifche fürnemlich j dem Waſſer; in dem einen / weil er DIC von Conftitution ift/ ifi der formale x | | dem Oder Edelſt Gab Gottes. erfiegelt / in dem andern ber Fleiner ift / ift Onegen Dem Leibe zu rechnen / mehr in Frey⸗ fbet/ und alfo folglich geſchwinder wir⸗ end. Diefe zwey máfjen alsdann nach Trechter Erheifchung der Natur vermifchet werden/ als anderswo weitlaͤufftig erıns nert und ausgeführet worden. Wo du darauff acht gehabt wirft. du bie. Erſtre⸗ fung und volle Breite Diefer.Conjundtion Srfennen. Dieſes iff eine Hands Arbeit / unb bie Me&te Hand» Arbeit / fo du nechſt ber. / da "o Wiege(t wird / baft/ ehe und bevor bu dem | rften Grad des Magifterii erreichet. Die andere Art wird Die Dreyfacheges ennet / welche Dreyer Dinge Zuſammen⸗ 288 Seiftes / daß fie nicht wider einander (reiten 7 welche Drenheit bu zur Einig- it bringen muft. Die nechſte Conjun&ion, fo in der Orbe tung fofgetg iſt wenn Du Pergeftalt dein Seuer verwaltet und regieret 7 Daß Deine »piritus fo auffiteigen und circuliren / biß fie (u$ Dem firen Leibe feine meiſt gefochte Frafft ober fubtile Seele außgezogen / wel⸗ he ſchweffelicht ift / ober von groffer Feu⸗ igkeit. Alsdann wird bie Seele und der eiſt auffikeigen / und fid mit dem Leibe „ereinigen / alsdann wird die Erde im Staub verwandelt werden / nado Anlei⸗ 4 | 95 tung 18 in Das Glaß gethan/ und Darinaen vers . etzung ift/ als des Leibes Der Seele / und | 219 252 - Gift eins gemacht und incorporiret mi mehr und mehr gefchickt wird das Geuer rIANDOR A, fund des edlen Sendivogii , da fie ſech worden. | Denn gleichwie bie Seele des. Geifte Band ſeyn mußr alfemuß der Leib die Set (c mit fid) verbinden / laß bir dieſe Lectio nicht aug deinem Gemuͤth Fommen, — — Alſo wird nunvermictelft der Seele De} bem Leibe. Denn teil Die Seele Durd den Git von dem Leibe ausgezogen wor den / fo verlanget fie narärlicher Weiſ mie ihm wiederum vireiniget zu werden und fo lange fie darvon iftzuftfie vom Hau ſe / und gleichfam in einer Pilgrimſchaff Der 2eib oerfanget auch natürlicher Weil! nach feiner Seele / und wil Diefelbige mii Gemalt an fich ziehen als wieder Magnet” ftein dag €pfen an (id) ziehet 5 Denn wiſ fet / daß bie Seele nicht auffiteiget / fons dern fie führet bey ihr einen fermentalifchen iu vertragen / und folgendlich zu Der Bi | (ut o eines Leibes fid) zu ziehen ; Mercke Jtefe8 ; Die dritte und auch bie fe&te Art unter Jallen weiche Die vier Elemente zufammen t&et/ bap fie bleiben heiffen etliche ble Nofophi pie vierfache/ und infonderheik "IGuido de Montaror, befjea Name weit .- Nlichften zu dieſer Zeit. "Uber doch hält piefe Conjundion nicht die Fluͤchtigkeit des zuſammen gefe&ten zus näcke / ob esfchondermaffen vereinigetift/ Haß die Theile mit einander auff und nies Hurch die Seele/ ver Geift und der Leib "yereinigetfind/ fo führe Doch der Gift zu "Ueeilen mit fich in ber Höhe ; und der "Leib przcipitiret zu Zeiten den Geiſt / weil je pie Secle feft zufammen hält / bif cab» "I idy nicbt allein diefe Theile fondern auch Jie Elementalifchen Eigenfchafften derſelbi⸗ t yet fo ſtarck vermiſchet werden / Daß das ine in wircken nicht mehr als Das andere n Wiederſtehen tbut / Durch weiche Mits ! el fieaicbt allein vereiniget werden ein an- D — ? Seuer zu bleiben. Dieſes ift die [ete und edleſte Con- N ionétion in welcher alle Geheimniſſe Diefer qu Welt ihre Vollendung haben: Dies er wird von ben Weiſen ihre vierfache ^ »otjundion geheiffen/ darinnen der Qua- h P4 drat und breit bekandt iſt und zwar am ruͤhm⸗ Doer $1 folgen / ſondern auch figiret fir in dem EU — m. mn — — — :-PANDOR-A, i drat in einem Circkel gebracht wird/ in wel cher weder Anfang noch Ende ift. Cyrenans Philaleth. (a2) Unde notandum ef diligentiffime quod iftorum duorum corporum conjundie ctt neceflaria in hac arte ad utrumque, vide licet adalbum, & ad rübeum, que fit eo. dem modo quo fupradi&um eft, Et ho propter duas rationes : quarum ifta eít un: quiz aarum cum fit nobilius inter metalla, 8 magis perfedum & fixum, & compactum; tamen diflolvatur in aquam límpidiffimamy ut et di&um, & partes ejus minutiffime fe; parcntur , erit fpiritualis & evolans ab igne tanquam Mercurius, quod eft mirum, Et ho eft ratione ſuæ bonæ alrerationis, & tuni habettin&uram fiae numero, & ifta tin&ur: vocatur, Sperma mafculinum rubeum & cali: dum ; & cum fic eft difolutum & fubtiliatum & factum fpirituale cum fpititu quinta eſſen tiz, tunc dicitur fpiritus tingens fortis, quem quzrimus, . Sivero argentumdiffolvatur in’ aquam limpidam, nihilominus remanet hxum ficut prius, nullam vel paucam habens tinctu- ram recipiendam & fixandam in tempera: mento calidi & frigidi: & vocatur Sperm: femineum, album & frigidum : & hze eft aquaalba velviridis predida: & fic conve niens eft ipforum duorum conjundio f cienda, ut didumeft. Item e(t alia ratio) quia cam aurum per fe, & argentum — int oer. Edelſt Gab GOttes. fncdifficilis fufjionís & liquefa&ionis, tamen infimul conjunguntur, facile fluunt, & liqui- funt, Hoc fciunt aurifabri facientes folidatu- sadaurum. Unde fi inlapide noftro. effet dintum akterum ipforum, nunquam aliquam ib&uram daret: &íi daret tin&uram,^ non iigeret nifi in quantum ipfa effet, eo quod n eſſet receptacolum tindurz. Et noftrum lale lecretum eit habere Medicinam, quz quat ante Mercurij vivi fugam, Ergo con- in&tio (torum duorum eft neceflaria,& ideo ajungenda funt co modo, quo fuperius eft ‚tum: Incertas. : Es hat ihn getragen der Wind à feinen Bauch / fo ift. offenbahr/ hif ber Wind ift der Lufft/undder "amt ift bas geben / und das geben j men : das iſt Del und Waſ⸗ j 3 s fo iftunfer Stein nichts ans ders dann ein Vapor un&uofus Oder ^unft/ welcher in Lufft generirt wird/ rporalifchen Waſſer geftiegen / fich in ,U tunde der fphzrz gehalten; So fteigt If wieder durch einen Thau in Das unterft/ ‚ange e8 nun auf-und abfteiget / wird ‚Bileglich wie ein Ehriftallinifch Waffer/ | | 9; dann Iſcher einzehlich in Die Höhe von bem —- ES 2334 ab / bif cé unten alles bleibt/ und das PANDORA, dann e$ fleigt in feiner fphera aufus todd Hermes fagt: Portavit jllum vent quiageneratio geniti noftri fic in Aére, Daícens in a&te fapienter nafcitor, Alibi ; Aícendit enim à terra in ccelt iterumqne defcendit in terram, conquire vim fuperiorum & inferiorum, Radix Chymias (bb) Allbier wird der begierige fefera ſehen / und von mir wollen informirt fc toad bann der hochgepriefene Mercuri Philofopherum ftp? Denfelben gebe i fürglich unb runo zur Antwort / daß nichts anders fen als ein coagulircer Lu und trucken Waffer in unſerm Meer » borgen/ toit Hermes davon jagt: Por vitillud ventus in ventre, dag ift: Wind bat ibn in feinem Bauch getrag 2730 aber dieſer Mercurius am leichte und nechften zu finden’ Davon fan man fen in ven Büchern Mons Magnefiz nennet da des Bleyes gedacht toit Hiervon haben etliche unter den Alten fi viel gehalten, / wie man biefe Verß lifets Artusefl bominis qui conflat. fex Elemer | tis: Cui P.fi jungas & in M. S. ver no[cas, Hoc efl as noslrum, Lapis eff. & Philo phorum, Di Oder Edelſt Gab Gottes. án; id Das ift: "Ein Glied an jedem Menſchen iſt / | Don ſechs Buchflaben zu der Srift: Wann darzu tbuft ein P. voran |^: Mnpieoetfit vom ind das S. bins E. an 4, An feine Stell ein M. thuſt fenen So moͤchteſt dich nicht ſeliger TIN ſchaͤtzen. | Denn dir dadurch das Erz und at Stein’ Der Weiſen wird erkläret ſeyn. In dieſem Paß find einig allePhilofo- daß ſie einhellig beſtaͤttigen Daß das leh oder Saturnus in feinem inwendi⸗ in gut Gofo ſey / und ibm anderſt nichts angelt / als daß man ihm benehme feine blägigfeit. Darum muß man ibn rei» en / und fein inwendiges herauß Fehren/ 8 iſt / man mußihnin feine rechte Roͤ / ? bringen. Denn das Gotb Läffer fid) Nteichtlich nicht arbeiten als Bley / und Fan ibm vielleichter feinen Mercu⸗ Im außsiehen. Incertus, (bbb) Nota in gratiam filierum artis: ſi ex aere reducatur in terram non perfici- Hopus Limus nofter inaere primum fux Brefis rudimentum accepit, Et ventus por- fit eum in ventre fuo. — Ventus autem ille fi Etefiarum flatus, aeris habitaculum . de- it, iride prafente fub tempus aurorz pr&- „ratur, Cato Chemicus, J | (bbbb) Ser: 235 | EEE 4 EEE TEENS I — En 20 —. c ———"— p m _ E =» 236 ftt wird. 5 Nicolaus Flamellu (bbb) Sie um dieſe Deſtillati wohl außzulegen / ſagt er / daß der Wi ihn in feinem Bauche getragen / nemli wann das Waſſer Durch Den Alembicı deſtilliret / da eg er[tficb Durch einen rauch neblichten Wind aufſteiget und. herm im Grunde des Gefäffes wieder zu 2 Ach ber erhoͤcht bin tiber alle Gi dei der IBelt/ bab. gefehen vierA geſicht babenb einen Vater / un welchen eingiftin den Bergen: d ander im Lufft: das Dritte in F fen: das vierbt in den bolen or Holinen. (c) | (c) O Um endlichen Abfcheide hierauf | rr du allerding vernehmen + Da folt aufziehen die himmlifche Waager 1 Widder Stier/ Krebs C corpion/. 1 Steinbock. Der ander Seite der Wageſ du auflegen den Zwilling/ Schuͤtz / W ſermann / Fiſch und Sungfrau : denn D ſchaffe / daß ber Goldreiche Loͤw der ur frauen in den Schoß fpringe / fo tei folch Theil der Wage überhand nehmt und dem andern Theil in der Schw uͤberlegen ſeyn laß denn die zwölff & chen des Himmels mit demfichen Geſt in einen ‚Segenfchein gerathen fo wi) nach Erfüllung aller Welt Se eno -— — Oder Edelſt Gab Gottes. dliche Conjun&ion unb Zuſammenfuͤ⸗ Hung geſchehen daß das Groͤſte zum Ge⸗ Angiten/ uno das Geringſte zum Aller⸗ Foͤſten kommen wird. Wenn da ſtuͤnd der gantzen W Natur / — Nur bloß allein in einer Figur⸗ Und koͤnnt durch Kunſt Dictas a" ders werdn i Wein Wunder findeman dann u... auf Krdn/ | lino die Natur nicht su beweifen/ '"D Dafür coc GOtt Kt hoch zu Bn n. |opreen oc oc | Baſilius Walentinus, fec) Anlangend‘ nun unfere Conjen- ion fo ift ein zweyfacher Modus zu con- Hagiren’ nemlich der eine feucht und Dec der £ructen/aucd) bat die ones. Theil ih⸗ SWaſſers / uñ ihrWeib nenne / oder auch fobl zwey gegen ſieben und gleich wie ber „Game zugleich und auf einmal in die Ma- x gelaffen/ und felbige barauff in puncto Irſchloſſen wird / biß zur Geburth Der rucht. Alſo auch mit unferm Werck / ii fegen wir zufammen zwey ZBaffer/ dem Echwefel des Goldes und feines Mereu⸗ e 1/ animam & corpus. Sonn unb Mond/ ann und Weib / zween Samen’ zwey enta viva quB dieſem wird ein lebendi⸗ ni Aophotum. Mc i dr Mercurius/ und darauf Der Lapis Phi- Nach — Q—————— Zn an Tr De m Be u Dee nn — — — —— TI Te ni I A 2 ELI M L| — — — I — nn — compoſitus, ita & lapis: & ita eſt ex homit PANDORM Nachdem die Erd iſt recht bete Ein Leib der Feine &eelebat? Drum mercke wohl bab diß t 4 Es wird Mercurius gebrach ^jn feine Mutter drauf er kom̃e Wirff ihn darein / fo baftu Srol men / | So wirdder Sam die Erb f Die Erd den Sam coagulire Michael Sendivogis .. (cec) Mercurius vocaturin initio oper aqua: deinde apparente ' nigredine, ter deinde &lublimatus, aer: deinde rubificat (debetautem aer per fe coqui donec rubea igais:deinde füblimatus cum corpore aliq: luminari, fermentum:deinde folus additus tc & compofite materiz, fpiritus, Et fict cumaqua,aere & igne, corpus eít, fermei tum, anima,ultima irrigatio, folius Merc rii Spiritus, | Exercitatio in Turba (eccc) Ut homo ex quatuor elementis € &tu esejus minera, fcilicet per operationem; & dere extrahitur, fcilicet per divifiouem i Oder Edelſt Gab Gottes. jn teinfeparabiliter maact, fcilicet per (a- W:ntiam. AUR: Rofinus, ‚Ceccee) n unferm Stein / durch mich ib lang für mir gemacht 7 find befchloß An alle Elementa / alle mineralifche und Mrtatliícbe Geſtalten / ja alle qualitates und igenfchafften ver gangen Welt / denn in Am muß gefunden werden die allergroͤſſeſte Id gemaltigfie Hitz. Denn durch fein ipffc8 innerliches Feuer wird der kalte Leib “48 Saturni erwärmet / und. durch folche „Kıtzöndung in das allerbefte Gold vers dert. Es muß in ihm auch gefunden den bie allergröffefte Kälte / dieweil ird) feinen Zufaß gemildert wird der His ‚sie rab Venus, und lebendige Mercurius eıgulirt wird/ und gleicher malfen Durch fae Erftarrung zu gutem beftändigen ld werden muß / die Urfach deſſelbigen ‚M/ daß alle ſolche Eigenfchafften unferer Sateria des groffen Steing durch Die Na— "dr eingego(fen ift. Welche Eigenfchaffe ; Durch.die gradus ignis. ausgefocht und titiget werten muͤſſen / bif fie die aller; Hhſte Bollfommenheit erlangt haben / Aches ehe nicht gefchicht / e$ habe dann Berg Aetnain Sicilien ausgebrannt/ B» gar Feine Kälte mehr auff dem gedichs ft hohen gebirge Hype:-boreum gefunden TIED 7 melchen Dre man auch Fili&um nen | ‚mag, Bafilius Falentinus, Con. .. 239 |a | 205 PANDORA,'0 ^. Das Salt; J B. De Mercurius. | à C. Dae flächtige ift fir w zum Elixir worden. — 'DDDB, Die vier Elementa E, Das exin ^ Oder Edelſt Gab GOttes. 241 Coypnjunctio. Solutio. Fixatio. | ' fie fahet an die Solution der [n | nir wird unfer Queck⸗ Über. (a) — | v»+ 24? P.A.NID’OR A, nu NASE durch Die lange deco&ion uf (táte Wärme wird es in feinem au und niederfteigen immer ein toenig Dich (NB. e$ folvirt und coagulirt ſich) dag ab nicht fo bald gefchicht / Damm es muß v. — gantze Coͤrper ſich zuvor ſatt auffloͤſen / uͤb fichin die Hoͤhe fteigen / und in feinem Ci c£el feinen Lauff vollbringen ; Derohalbt darffſt dich nicht faffe irren / fo e$ nid bald geícbidbt / dann die Natur eilet nich un» gefchicht Dod) letztlich wird, am 6rduner. Und ob es waͤre Dag noch ctt eom Mercurio überblieben /. verzehrt | ihne doch letztlich / daß er (pirituafifch) wir dann die ganke Kunft ift. ferner nichte dann daß fich der Stein folvir und co gulir , das geſchicht allein durch bie putref fa&ion , dadurch er Spiritualifch wird. | Radix Chym Unfer Steiniftein unaußtiletti Corpus; das da toͤdet und lebend! madt. (a) 1 ap Materi ik der Sigm I Stern bie tvarbafftige Medici der Weiſen / unb unfer Stein / rotbul meiffe Tinetur. Sie ift ein König f SReicbtbum und Tugend / ſie bat viel Srtu und Geinb ‚die nach ihrem Leben (tellen fiechen : Sie miro überall mit allem SU ! tod | Oder Edelſt Gab Gottes. obf behäterund bewahret / auch behalten. | Die wird mit Vegetabilibus ,. Mineralen Ind Metall verfchloffen / eerfaffet und | — J—— damit ihr ja nichts Leyds hiderfahren moͤge: Sie toͤdtet und wuͤr⸗ Her ihre eigene Kinder und Blutsfreund/ io verfchluckt unb verfchlinget fie / unb nachet fie wiederum lebendig : Sie vers obrt fid) mit ihnen in ein andere beffere 1 tatur : fie iſt ſichtbarlich und unſicht⸗ q Dann fit ift feurtd) unb Waſſerig / kald und lich / begreifflich, und unbegreifflich : '" arm /fie erhöher und niedriget:ficfomme " yn einem reinen Samen: Cie ift eine klei⸗ Ve SDtateri / waͤchſt aber und gebet auff mit dónen Farben / als wie ein andere Blum. |. Benedictus Figulns, i Sihe daß nichts wiederwartiges agange mit unſerem Stein / und jg nun in allein. (b) "ge ift marlich durch ber Philofo- phen Schrifften am Tag / daß "E |: Warheit diefes Steins befichet in tie H meinigen Dinge / und das nur ein einis 8 Ding iſt / bem man nichts fremdes qus " gen foll. — Darum fo i ift bie Tinctur Der Mhilefophen in dem Stein / gleich wie Re j Hertz im Menſchen / und ift ein Sim- n ^ oder von Corpus, pag Feinen A 1 £5 ai Man 243. 144 . mon convenit rei nifi propinquius fit ei d "foi natura. Cui fi quid apponatur extran - &us , qui in Naturz & artis cura non ex PANDORA; ' Mangel hat ober Ende / unb ift das Ges aus Generaliffimum, das (fl / ein Geſchlech aller Gefchlecht / und ein Form aller For⸗ men / dann es, iff Das erfte und das legte in den Planeten ober Metallen. Derhale ben muft du erwehlen dieſes dag Homo* eneum, und einer ftarcfen] gleicbfórmigett Bufammenfegung ift. ET Radix Chymid| (bb) Weßwegen die Weltweifen fai gen / laffet nicht darza kommen einige frembdes Ding / es fep gleich ‘Pulver Waſſer / oder mas anders’ dann wann! niges frembdes Ding barju kommet fl wird es cerrumpiret / und gank und ga. serdorben. —. Nicolaus Flamelln l (bbb) Expedit eriam ut elementa lapidi fint ejusdem generis , & non diverfi, alia. actionem & paffionem mutuam invicem no haberent. Quoniam unum non tingeret all ud, quibus afienum non introducitur , qui um inficitur opus , nec fiet ex ipfo quo -qu&ritur ab opifice, fed alius fequetur effi fiit, Quandoquidem non fit aliqua gener. tie vera, uifiex convenientibus in natura, | Avscenna _ e — Oder Edelſt Gab Gottes. Fuůg zu unferen Knecht feiner bielriechenden Schweſter / fo wer⸗ den fie zwiſchen ihnen ſelbſt ein Kunſt gebaͤhren. Ce) | OD PU: Solution iff / daß bu den | Gabricum der Beia zur Ehe gebeft/ Zumd wann er bey ihr ligt/fo ftirbt er bald / mdmwirdin ihr Natur verkehrt. Herna⸗ her wann viel Tag voruͤber ſind / fo ſteigt ?r auf die Beiam, und verwandelt ſie in fei- Pat Górper oder feíb. Und ob wohl@ab- Ericus toertber ift dann Beia, fo tvi(jcn wir doch / daß ohne fie Fein Geburt gefchicht/ darum daß fid) Feine Geburth ſchicket / als Fallinaufi Mann und Weih. Derhalben Lo thueunfern rotben Knecht zu feiner wol⸗ iechenden Schweſter / fo werden ſie unter⸗ inander Gold gebaͤhren. Dann mann das chneeweiſſe Weib dem rothen Mann ver⸗ xvyrathet iſt / fo umfahen fie einander von ertzen / und alſo umfahende / wird das Weib geſchwaͤngert unb werden Durch ch ſelbſt ſolvirt / und Durch ſich ſelbſt volls onmmen gemacht / und Die da zwey toas en / werden ein Leib. J Radix Chymia, E. | (cc) Dann Die Natur erfreuet. fichz " mann die Männlein nehmen unb bepratben Die Weiblein / und geſchicht Dardurch eia " 23 — 245 140 Geheration, jedoch ohne unbtqueme Hin: Schweſter Beia/ welche eine Tochter iff Naͤchdem aber Der Gabric bey der Beya oPANDORA, zuthung / ober Dermifchung fremboer und ungleicher Staturen. So gib nun unt vermaͤhle deinen vor allen Deinen Kinderm febr geliebten Sohne Gabric mit feinen Falter Natur / liebreich und zart, abri ift bas Maͤnnlein / und die Beya ift. bag Meiblein/ melde den befagten Sabric vers befjert/ weil er oon ihr berfommen. Und obwohl Gabrie viel bi&iger ift als Beya⸗ fo kan er Doch. obne die Beya nicht generiren. gelegen / ſtirbet eralfobald;Dan Beya fteiz get auf den Gabric / verſchlieſſet ibn in ihrer Bauch / dergeſtalt / daß man im geringſten nichts von ihme ſehen Fan. Mit einer fo groſſen und heffrigen Liebe bat fie den Ga- brie ümfangen/daß fieihn gang und gar verſchlungen / inihre Natur eerfebret/ und zertheilet hat inunterfchiedfiche Theile. — Nicolaus Flamellus, | (ccc) Dahero faget Merculinus: Die Conjun&io zeiget nur an / umb bedeuf Die] Rermifchung und Gebährung/ denn die Samen vermifchen fic) wie Milch / welches man ſehen kan mann die Vermiſchung vollkommen iſt. Zum andern iſt die Em⸗ pfaͤngnuͤß / wann die Erde in ein ſchwar⸗ fcd Pulver ſich diffolviret/ und ein mes nig von Mercurio bey ſich zubehalten anfaͤn⸗ get. Oder Edelſt Gab GC ttes. ^: gtt/ alß dann wuͤrcket das Männlein in baa Weiblein / daß iſt Azoc wircket in die Gre "De. Dahero ſagt Arisleus in lib, de Turba: Die Maͤnnlein sufammen gebábren nichts / ſo empfangen auch nicht "die Weiblein / i, qvann fie allein bleiben Dann Die Geneca- tion muß geſchehen Durch Maͤnnlein und Weiblein / nicht anders als wie in andern n gefe&ten Dingen. — in Nicolaus Flamellns; Seinem rotben Bräutigam vermaͤh⸗ let wird fo umfaben fie alsdann ‚einander, und alfo umfangen wer⸗ den fie aufammen oerfiridt/ und p burd) einander entlößt/unddurd einander; conficírt oder zufammen gemiſcht / und mie fie vorhin zwey waren / alſo werden fie mit Leib ein .(d) | — atm Wafler/ wird hj. «on den Philoſophis ptt Tochter ? Platonis genannt die da Mache unb Gier — — — An Die weiſe / reine / garte/ unbefleckte Jungfrau / Bega, ohne welche Feine Gebaͤ⸗ zung oder Vermiſchung geſchehen Fan. Darum fo haben pie Philofophi diefe jar» bia & 4 | te/ Dann ſo ein ſchoͤn weiß Weib - malt bat über alle Schaͤtze. Sie wird auch 247 qunnite PANDORA, te / rene Sungfrauden Gabrico vermaͤhlet damit fie Frucht zeugeten / uno da fie Gabri cus befchlaffen/ iſt er geſtorben / Dit Beg: bat ihm von wegen groſſer Lieb verſchluck und verzehret / wie ſolches ariſteus in (tinet Geſchicht der Turba Philofophorum : bt wuget. Und toit Bernhardus in feiner "ra&icà foricht ; Der Brunnen’ b.e.Foa- tana (ft bem König/wie eine Mutter denm fie ihn zu fid zeugt / und ertoͤdtet ihn / und bringet ihn zum Tod. Aber er ber König ſtehet wie derumb auff/ durch fie/ unb. vera einiget ſich alſo feſt daß ibn Fein Menſch permunden mag/ barum fo fagen Die Phi; lofophi ob (chon Gabricus vor Der Welt koͤſtlichet toertber/ tbturer ift dann B: ga. fo fan er doch allein feine Frucht bringe dieſe Jungfrau und gebenedeytes Waſſer haben die Philsfophi in ihren Dächern mit vielen taufend unzehlichen Namen ge⸗ Nodus Sopbicus Enodatty . (dd) Alfo iſt der Anfang diefer Kunft ein eingigeg Weſen auß zweyen Subftans tzen / einer beftandigen und unbeſtaͤndigen / da eines der Saamen / das ander die Mutter bleibet. Eines der rothe fire Knecht das ander dag weiſſe Serb. Eines der Mercurius / Das ander der Sulphur. | P | dacertus. — Oder Edelſt Gab Gottes, Hie werden ganglich folviert oder Tentlöft die Coͤrper in unfer Quede Silber / und wird. ein Waſſer das da fir oder hasft bleibt / ober heiſt / ein Augs: S bran. (e) | 9632 gleich wie inder Erſchaffung Q^ der Welt erſtlich alles Waſſer ger weſen / und der Geiſt GOttes Darüber geſchwebt / alſo iſt der Anfang dieſes iere unb feiner folution ; ber theilt fid Ihatfo auffe und abwerts / biß fo fang es fei» ihnen Górptr gant unb gar ſolvirt bate im eim Opurchfichtig Waſſer / als ein Chriſtall. sata Radix Cbymie, T. (ec) Erftlich muft du dieſelbe offtermelte Malteriam ober Primdlar , fo ott Philofo- phi qud) Das hoͤchſte Gut ber tatur gencae et / vorallen Dingen diffolviren nnd auf⸗ oͤſen. Es von feiner equcGtüt- unb terre- Ttrisäb Cdann c8 anfangs "tin. (irsdifches chweres Corpus, ein rauhes / zehes / ſchlei⸗ iges und nebelwaſſeriges Corpus anzufes Jenift ) purificiren und reinigen / auch ftir sen duncklen dickneblichten Schatten mit velchem e$ obumbirt, ihme abnehmen, ba» t hit alfo nach fofdyem Durch fernere Sublima- 1 iea, ibm fein Her und innerliche Seel / D: Qs fo in 245 | [| e PANDORA. foin ibm verbergen; und auß ibm bibibi und genommen / und in einlieblich Weſe gebracht werden. Waſſerſtein der weiſe — Nehmet doch in adt; meine Bruͤ der / was der Hortulanus ſagt / daß daſſe be Waſſer / welches wir auch ein Compof tum Nennen / zwo vornehme Theile habt ber eine Theilz fo in die Hoͤhe fteigrt wird genennet Das Unfixe; der ande Theil / fo unten bleibet / beiffet das Sig S beil/-teld)e beyde Theile fonften Erd und ren genennet werden. ee ! : evdatonius dà; Abbatia. a. Das Sal. J B. Der Mercurinss. CC, Das Bad. NT DDDD. Die vier XÉlementa, E, 3 Anders worden | Ot Edelſt Gab GOttes. 5 hi * v Solutio. p utrefa&tio, - | | *Dertvatibel / oder terfepr die Raturen der vier Elementen / und as bu ſucheſt / das finbeft / " Tas | uren a pos das Waſſer und nachfolglich f. machen wir von oder auß demtroc ſche truckene Element iff der Laton , Stie furen verkehren / ift ein Leib m dien den Geiſt / in unfer Meifte ſchafft. Zum erften machen toi voneinem groben oder dicken da ran oder bünn/ unb von den co nen Das feucht / und barnad) | machen wir aug dem Waſſer ci corpus? alfo daß die rörperliche werden uncorperííd) / und die un cörperlichen coͤrperlich / und volglic ſo machen wir das / ſo das unte iſt / nach dem ſo das Ober iſt / un alſo herwiderum / (£) ment unſers Steins / nemlich die ſchwa ke Erde dag Raben⸗Haupt / von ander per dunckele Schatten genannt / auff we che Erde / als einem Stamm alle das at bere feinen Sirund hat. Und dieſes ird ſchwartze Hefen / unfer Metall / unſer Mei curius, geheiſſen. Und alſo if bum Wegnehmung der verbrennlichen Feuch Oder Edelſt Gab Gottes. Pes Gebri Auffage bie Veraͤnderung der (Complexion, al$ Der Kalten und Feuchten/ «n die Duͤrre / Choleriſche; und der Fluͤſſi⸗ ‚en indie Dicke nach bem Artephio, ges leben. Iſt alfo der Philcfophorum Meyz jung am Tage / wenn fie fagen/ daß die Arbeit unfers Steins nichts anders (eo als Kine Veränderung ber Naturen/ und ums brung der Elementen Sieheſt bu der älben/ daB durch diefe Einverleibung das Feuchte trocken, das flüchtige fit / das Seiftliche geiblich das flüffige dicke / das Waſſer Geuer / die Lufft Erde, und alfo emißlich ihre ivabre Natur verändert/und Nicolaus Flamelluss ? (ff) Hernach machen wir’ daß das je⸗ ige was oben ift/ fen gleich dem jenigen/ as unten iſt / das it / Daß der Spiritus ftt) jemacht ein Corpus, und 006 Corpus, Spi- E wie gemeldet worden am Anfang Tinferes Wercks / welches erſcheinet / und rkennet wird / in ber Erhoͤhung ober Sub- mation ; Dann das ienige / was unten iſt / "piro gleich Deme was oben iſt und im | Wiederfpiel, alfo daß fic alles verfehret n Erden. Welcher Urfachen halber fpricht dermes: Daß mas oben ift durch Erbes N wnguno Aufffteigung / ift gfeich dem jenis yen mas unten ift/ durch die Einiedrigung | ung 25 nn. u X DoOo unb Abſteigung / und daß / mas unten/il iff durch Merhaͤrtung / als wie daß jenige ſo oben iſt durch Auffſteigung und Er bung / um zu przpariren aus einem Ding vielfältige und wunderbarliche Sachen Das Waſſer und die Erden / haben in fid ben unteren Ort / bie £ufft und dag Feue fteigen in die Höhe / das Waſſer und di Erdenempfangen uno ernehren: Die Luff und das Feuer machen die Adion umi Wirckung conjungiren / undeigenen zu Und diefe 4. treffen und kommen übereit mit unferem Stein: alfo daß Senior (a get’ daß die 4. Element purificirt fepn it unferem Stein ; Dann in pemfelbigen if; das beftändige Waſſer / oie ftille Lufſt die faft gemachte Erde und das Feur un giebet/ und umringet alles. — In einem fok chen Streitz muß man fagen/ daß in ih⸗ me ſeyn / und Durch ihn generirt worden/ diefe vier 9taturen. So ifi dann ganf gewiß unb augenfcheinlich / daß unftt fey/ welche ( wie gefagt worden) in fid) bal te Leib / Seel / und Gift: Sollen aud daß dieſe Dinge einer Natur fenn/eimer Ma- tery und tvefenbeit/ mit einem Waſſer und einer Wurtzel: So fagen fie bann gewiß⸗ lich die Weohrheit. Nicolans Flamellus, ( £ff)Rcc, Oder Edelſt Gab Gottes. (ff Kec Des Luffts zehen — Sb bendiges Gold ober lebendigen Silbers Lin Theil: Dieſes alles thue in ein Ges hire/ Fodje zu forderſt dieſen Lufft / daß 43 9boffer werde / und hernach nicht I Baffer/ wann du das nicht weiſſeſt / urd sanft den Lufft nicht kochen fo wirſt cu hne allen Zweiffel fehlen/ dann dieſes iſt ser alten Philofophorum materia/ dann ou ruft das nehmen was ifi/ und Dod) nicht eſehen wird, big es dem Künftler gefaͤl⸗ «$9. Es iſt das Waſſer unſers Thaves / Fuß deme der Philofophorum Salpeter ul zogen wird / durch welchen alle Ding achfen und gemehret werden: Seine gphatrix iſt / das Centrum/ Solis oder Lu- 2 / fo wohl ver Dimmilifchen als der Irr⸗ ſchen und darmit id) e$ deutlicher fage/ bi iftunfer Magnet dene ich hiebevor Cha- ibs genennet babe: Der £ufft gebieree n Magneten der Magnet aber gebieret der machet erfcheinen unfern $ufft: Ich ibt Dir beiliglic allie die Warheit offens „uhhrety bitte GOtt / daß er zu Deinem Dorhaben Gläckgeben wolle. Alſo wir⸗ |a allhie ein warhafftige Außlegung haben ir Wort Hermetis / da er meldet / fein ater fepe Sol, feine Mutter aber Luna, iuto bag der Wind folches in feinem Leib „tragen habe: nemlich dag Sal alkali wel⸗ te8 bie Philofophi Sal acumo niveum und ‚\gerabile genennet baben/ indem Leib der EC | Ma: 255 — — — — — — IE hen ut Rm car . 176 PANDOHRA Magnefis verborgen. “Die Operation i| alfo befchaffen / Daß du den congelirti £ufft fotoiteft; und tm demſelben oen jeher den Theil Goldes fofoireft/ dieſes Ggillir und arbeite mit unferm Feuer / bi per uff Pulver werde / wann du der Welt Sal baft/ vicl Sarben erfcheinen. M Michael Sendivogiu (ff) Den Samen der Mineralien’ ode Merall erfchaffet die Natur im innerjfer ber Erden darum gíaubet man nicht da) ein folcher Samen jemalen gemefen ode ſeye / weilen er unfictbar ift. Aber es if kein Wunder daß die Unwiſſenden zmeiff len’ da fie 00d) das jenige/ was für Auge ift/ nicht ergreiffen/ moie viel weniger dan dieſes welches unfichtbat verborgen iff Aber e$ iſt gemiß/ daß Da8/ was oben ift nichtsanders ſeye ald dag mag unten iſt und binmiederum: mas oben gebohren wird / das wird eben außder Duelle geboh sen/ toie das fo unten in dem innerfttt der Erden, o or Michael Sendivogini Lind eigentlich ſo ift das gang Werd und Regiment nichts dan ein bleibend Waſſer / das alle di Ding in ibm bat Deren wir bedorf fen. (9) | (dir | Oder Edelſt Gab GOttes. fe) D Ardanius, wiflefihr Kinder / Das * die Philoſophilofft nehmen’ das bleibende und lebendige Waſſer / fo werne Inch euch hebet nicht an in diefer Kunſt / biß n demlebendigen Waſſer mer aber. die Krafft nicht Fennet/ noch weiß feine Bes itung/ oder der Regiment/ der thu oie Dand davon üb, denn obne das bleibende Woaſſer / mag in dieſer Kunſt gar nichts jefchehen/ Denn feine Macht) und Kraft Ir ein geiftlich Bluts das bie Philofophi ‚aben genannt das lebendige Waſſer / btt ehrt daſſelb inein Corpus / und in tinet . Apiritums fo findet ibr Durch Die Gnad L9S3Dttes/ gewandelt Seift im Blut dag IE Spiritus in Corpore. V " | Gloria Mandi. | (gg) Orfolus jedoch fie fprechen vonals 4n Dingen’ oder von vielen Dingen / fo 18 Doch nicht mehr denn ein Dina? alg a8 6 Waſſer/ aqua permanens, ,' mb das ift unfer Cffig. | ee ON Gloria Mundi, (ggg) Siretus, in unfer Kunft gebet viel dings dasiftallein unſer Erd / unfer aqua, nſer terra, ſchwartz weiß, und roth / zu Jadben/ mit vielen Farben / die fich dar nen offenbabren/ alle Ding gefchehen Lar) unfer bleibend/ und lebendig Woſ⸗ T/ warum / die warhafften Philoſophiha⸗ las N ben — (ang ihr erkennet / die Macht und Krafft 27 mehr / ift allgumahl mehr nicht / denn €i ihm bat en Seel, und ein Zuffd PANDORA Gen Feinander Ding gebraucht/ dann aq vi. darinnen ſteckt Das gan& heimli Werck ineigner Natur / durch viel Bere als kochen / warm machen / diftilliren/ bri ten/ fublimirm/ truͤcknen / feuchtensfchwar weiß, undrothmachen/ bif und noch di Werck und Regiment’ zc. 4 | dre Gloria Mund Der *Dbilofopbue: Es ift cbe eins unb einerley Ding/ welches f. undein Kalch / und die vier EI ment/ tiber Die es herrſchet un] ift ihm nicht von notben/ von def anderen Elementen/ die da nit] bekommen in feiner Itatur, (h) | " (b) mit wir von unferer/ ber Phile «2 fopben/ alten/ einigen/ rechten]. anfehnlichen/ geringen Materi / unfer] Sermon anfahen/ fo bat GOtt der Al mächtig in diefelbige/ fonderliche / bob] überftüffige/ kraͤfftige unaußfprechlich verborgene/ groffe Arcana und Geheimf nöß gefáct und gepflan&et. Dann fie al] fe Ereaturen unb Naturen zwifchen Jim] mel und Erden mit ihrer eigenen Statu] uͤbertrifft in fich vermag und Fan buf. Materi. Und das ift auch der recht] | Schluͤſſe Vs | Oder Edelſt Gab Gsttes. Schluͤſſel aller Vegetabilium umb Minera- dum, wie das fie von unſern Vorfahren / ls Moriene, Ariſtotele, Raymundo Lullin, imp andern vielen geheiſſen und genennet vorden Lapis Philofophorum, oder der Weiſen Stein. — . Wo du nun bie Sinfternüf eon deinen Mugen abtbuft/ uud mich recht verftebeft/ Vo wirſt duin diefem meinem nachfolgens sen Capitel / die. warhafftige unfere Kinige Materiam / ſo tvabr als GOtt iſt / ‚and ich ſelig ſeyn will / klaͤrlich geoffen- ahret finden. Derhalben fep unverdroſ⸗ en / undlefe mit Fleiß wegen des groſſen Nitleidens / als der ichs auf Han * Ebriftlid)em Hertzen mit zu theilen nicht Anteríaffen hab mögen. Und tbue Dir hie⸗ Ib nit zu wiffen/daß unfere Materi ein einis 28 Wefen/ gleichwie alleg/ das unauß⸗ prechlich ift/ melee für der Erfehöpffung dimmels und Erden’ unfichtbarlich/ uns egreifflich in einer folchen geringen Sub» lan&/ fo gu achten nichts/ verborgen ges ’ pefenift. Alſo iff und vermag diß dieſe | infere Materiy daß denn wahr ift/ wie ‚ann. auch andere Philofophi darvon hreiben: Das Anfehen ift gering’ aber ‚ie. verborgene Satur / die alles wuͤr⸗ et / das inihr iſt / welche aufwaͤchſt / mie t m groffer Berg / und grünen auß ihr aller- tip Farben’ und Gefchlecht/ denn fie bat in "t alle Yegetabilia, xv und Meralla au D Eu mie 259 266 PAONIDIO RzÀ; 5 509 mitibrer Krafft und Eigenfchafft/ auch der &ompleyion. Gleich alsbalden dur ihre putrcfaction nimmt fie eine andere E ftalt an ſich / unddurch die Philofophift Materi wirdihre herrliche Natur erhöf unb herauß gebracht. Derwegen ift 1] freundlich gegen alle Naturen und nim fie gern an ſich vermifcht und verbind fid) mitihnen/ dann fie iſt auß derſelb allein coagu(irt/ und allein gekocht dur Diefelbige Materia/ derwegen wirds nannt ein Stein/ und Fein Stein / dieſe Da$ Lac Virginis, fie ift ber grüne Loͤw richtet ut zweyen / und in dreyen aud) d vieren: Sie ift in einer runben Kugel un} fchloffen / und mit einer Adamantiſch Mauerumgeben; Sie ift. Tieblich ber lich / ſchoͤn ihrer Kraft! Macht TI gend und Gewalt / iſt auff der gantze Welt ín allen Landen / bey allen Menfchet in Haͤuſern / auf Erden unb uriter der EI deny fie übertrifft alle Edelgeſtein e8 bul bens atich alle Geiſtliche undWeltliche / hi bes und niedriges Standes reich un] arm / jung und alt / klein und groß / ſie wit | gefunden bey Ehriften und Hehden / wird geliebet und verachtet / fie ift. übera gersefen. » Sie iſt ein Kriegemann un] Übermwinder : Sie iſt Der rechte Catuli] nus toegen ihres Zorns: Mercuriue wegen ihrer Geſchwindigkeit: Sonar, wegen ihrer Streitbarfeie:" Venus / sl / 4; oer Edelſt Gab Gottes. "Jenibrer Srölichkeit : Jupiter / wegen hrer Demäthigfeit: Luna/ tvegen ihrer JSjerecbtigfeit: Sol, wegen ihrer. Beftän- nigkeit und Schönheit. Sie iſt ein gue mer Sührer und Verfuͤhrer / ein reicher unb " milbter/ bolofeliger/ ein rechter Do&or un Artzt infeiner Natur. Sie ift zu finden / «bie man fie haben teill/ gut uud boͤß. ‚Diefes alles/ und noch viel mehr iftin ihr 'erborgen. Sie ift Der rechte auff» und ufchlieffer 7 unb ein Durchdringer aller Dinge fie iftin dreyen / und im vierten hut fie fic erfreuen und bringe Die Dre» iederum in eins / verfieheft pu Das nicbt/ macheſt bu Feines. Sie ift Diefelbige/ arvon die Philofophi fo vielund mancher y 9tamen gaben. Jf | tt Sie wird in Drepem Stücken zertheilet / nd werden wieder zu einem Stuͤck, Stein / Ding / ober Materi / und ſeynd ihr die allerhoͤchſte drey Ding / als lercurius, Sulphur, Saltz ober Terra, | Beneditins Figulus, | Hie werden gefoloieref oder ent, A die Corperin Onecfilber : das 1/ in das Waller unfers Mercu⸗ le (a) : Armit bu es aber noch beffer faſſen mögeftz fo bore / ei für ie | 3 e. 261 262% mein Mercurius löfer wener Gold nodi! Silber auff/ daß es nicht son ihnen Für ‚ber löfet Goldand Silber auff und wir | Eörper weiß / bif zu Ehriftallifcher lat Plberunterfchieden. So du es noch ni PANDORA, 4 terfcheid feye/gmifchen unferm Dueckfilbenl und bem gemeinen Mercurio. Der gi" ne gefchieden werden / aber unfer Queckſi in Ewigkeit nicht mehr von ihnen geſchi den / als wann Waſſer unter Waffergı goffen wird. Der gemeine Mercurius he einen verbremnlichen böfen Schwefel D ihn ſchwaͤrtzet: unfer Queckfilber bat ei nen unperbrennlichen böfen Schwefel DUI. ibn ſchwaͤrtzet: Unfer Queckſilber bat € i nen unverbrennlichen firen / guten/ ſchnee weiſſen / und rotben Schwefel. Der gel" meine Mercurius ift falt/ und feucht un] " fer iff warm und feucht. Der gemein]? Mercurius ſchwaͤrtzet und befudelt DI" €órptr / unfer Queckſilber machet Di | Schwefel /unfer Queckfilber wirds vermil] | teift der Wärme / in einen fehneeweiffe] und guten firen und flüffigen req] ‘ verkehrt. Der gemeine Mercurius jemeh er gefocht wird / je flüffiger er wird: unſt \ Dueckfilber jemebr e8 geFocbt wird/ jet I der es wird. Auf biefen Umftänden null ^ Fanft du leichtlich betrachten voie weit Dt] ' gemeine Mereuriusvonder Weiſen Due i | ver | | j Ih heit der gemeine Mercuriug wird przcip + eire zu einem gelben Pulver und bóftl Serfteheft / fo warte nicht / e8 wird dir e$ Bin lebendiger Menſch Flärlicher fagen/ als ir geredt haben. n. e Michael Sendivogins, ‚Und wird ein bleibend Waffer, Hie wird entloft bae Gold bet Philoſophen / daß es in fein erfte tt) wider cíngefübret wer⸗ ec UA M8 ido bilofopbifd) Gold nen⸗ $ *Ont/ ver(tebe eine folche Sach / wel⸗ Je niemanden vor Gold Fönne verfaufft ‚Serben / teil es in feiner Generation quff an& andere Maag vom Mercurio Durchs »ittert ift. "Johann Lang. if (bb) Alfo feet nun unfer Gehenniß s der Erden her; Es iſt Erde / tas wir nfangs zu unferm Grund nehmen/ auch uß unfer Waſſer zu Erde werden / und päflen beyde zufammen einen Leimen mar „sen/ den mir mit gufer Weile baden müf- In / bif alles zu einem herrlich gemachten eiſt wird / deffen Beſtaͤndigkeit die Zeit / Y fonft alles verzehret nimmer bewegen dito; fie find durch volfommene Vereini⸗ j ung dermaffen gemiß zufammen gefuͤget / JT3B iedtveder Clement bie andern brep in 1 verbirget. a. R 4 Timm J Oder Edelſt Gab Gottes. 165 264 groſſem Werth / zeige es dem Giolbfcbmib/] PANDOR Nimm Dann das OE wer | Gold zu heiffen beliebenz es ift aber nil Gold und tft doch in Warheit Giofp 7. 4 n ift Metallijch und Fommt doch von einmlli Mineral ber 2 welches die Kunft durch be i Satur Hölffe erneuert / und einem Tho ren cia heßliches Geſicht zeiget / doch einen Sohn der Kunſt loͤblich ſcheinet es ift fter weiß / und zart in feiner Jugend / unl biclen Leuten kommt e8 gering unb ſchlech für; ja die meiften Leute halten cg für ein] nichts werthes Ding. 1 Davon wird gemacht ein. Ding von] fo wird er ſchweren eg. ſey Gold / aber ft bet su / verkaufft eg nicht / to ihr weil ſeyd / e8ift ber Grund mannigfaltiger&te heimniffe / bie Weiſen halten es vor ein fürs nehmſtes Geheimniß / dergleichen iff. í Gold das au den Bergegegrabe wird / aber toit e? ju erlangen wird gar ſparſam gemel⸗ det bafi ihr verſtehen möchtet / ob. ſchon eine jedwede Zeile deutlich geſchrieben waͤ⸗ tt / fo moͤchte doch euere Arbeit, darinnen euch offt fehlen. | Cyrenem Philalerhau| (bbb Erftlich wird das irrdifche zuge⸗ füb:te Corpus. Solis Durchauß folviert, zer⸗ malmet / zerſtoͤret / und erfäulet/ auch al⸗ (er feiner habenden Kraͤfften beraubet ( ala] ba cà bann anfänglich/ eine Dunckele ud (Dort Edelſt Gab Gottes. ch gar eine ſchwartze Farb verurſachet / elches Die Philofophi Capat corvi , oder r Raben⸗Haupt genannt / und gemeinige hin 4o. Tagen geſchehen thut / alſo daß stlich in ſolchem feine anima auch außge zo⸗ in undihm benommen: und tn bie Hoͤhe Kführet / auch gan& und gar gefchieden Wirb: darvon c8 cine Zeitlang ohne alle Fafft gan& erftorben am Boden des Glas P wie ein. Afchen liegen blieben. s Waſſerſtein der Weiſen Ks | Fuͤll⸗ 265 66. - UP NDORX, Süllong der pbilofopben. — Solutio, Putrefa&io, ^, Das auffgelöfte Waſſe Prima Materia, Oder Edelſt Gab Gottes, 267 Durchſcheinende / und leuchtende Schwertze. Das Haupt des Raps ‚en / daſſelbig gleichertoeife faul u werden ıft nothwendig. Welche der welcherley Farbe nad) ber Vehwerse erfcheinen wird / ift lobe d in der Schaar der *Dbilofo: "ben. (o) Gwißlich wer dieſe Schwaͤrtze im Anfang feines Wercks nicht ſiehet / as für alle andere Farben waͤhrender "eit des Steins ibm auch erſcheinen / der itt weit ab von cem rechten Wege der Neifterfchafft / und fan fie weiter in bite m Chaos nicht volfübren, Denn mer cht Putrificiret / ber arbeitet nicht recht / - amablen ohne die Putrefadtion nichts zer⸗ oͤret noch gebohren wird / aud) verfolge sh der Stein Fein Vegetabilifch Leben zu achſen / und fich ferners zuvermehren / eme fangen Fan. Und ich fage dir nochmahls : der Warheit / wenn Du gleich ín den AE ‘arhafftigen Materien arbeiteſt / fo bu int ll 3nfang/ nach Dem bu bie zugerichtete Ma- irien (confediones) in das Philoſophi⸗ he &p gefeget / in toeniger Zeitz wenn fie ^u ferne ertodrmet und angereiget / bie 18 ſchwartze Sxaben- Haupt von der aller: hwaͤrtzeſten Schwaͤrtze nicht fehen a ' o DE 268 ſo muft bu von neuen wieder anfange maffen diefer Irrthum nicht wieder erſta tct noch verbeflert werden Fan. N | | |o os Nicolam Flamuet (ec) Die Farbe aber/fo bu eigentlich babe muft/ foil gang vollkommen ſchwartz feyn gleich mie viefe Drachen / unb folches in? in Diefer Kunft e$ wenig gu bedeuten habe] die Schwaͤrtze gu haben / geftalt nichte leichters iſt als bitfelbe zu erlangen / zu] liſchen Coͤrpern hervor fomme / die eine] lange Zeit baure/ unb fich nicht verliere als im fünfften Monat / nach welcher T alsdann bie erwünfchte Weiſe erfolget. So du Diefelbe erhaͤlteſt fo haft bu ‚viel! aber noch nicht alleg. | Nicolaus Flamellat, | T (ccc) Der | Doct Edelſt Gab Gottes. (etc) Der Hermaphröditifche Gift aber aͤhret Die animam in feinen Bauch 7 und yringt diefelbe in ben qualificirten Leib / aempeindas gereinigte Metallifche Saltz⸗ Ditftà wird nebenft feinem Schwefel auff- Peſchloſſen / unb in eiu braͤunrothes Oleum foliit; Hierauß wird per Naben: Kopff h boren / Das ift das erſte Zeichen, und Dfitgt gemeiniglich was Wunders zu er⸗ Holgen/ wann die Sonn und Mond vers Sinflere werden? denn wird ber Groß— naͤchtige gebohren / weicher das geiftliche ip. weltliche Recht in feinen Haͤnden übrtt zc, Diefes Zeichen bedeutet Die i conception und Conjundion des Aſtrali⸗ chen Samens 7 hernacher aber ergreifft as Saltz feiner Wuͤrckung dag Solvers, nd den Samen oer Sulphur an / bringt Abige in feine Natur / das tjt in einen jr zuckenen harten Leib fo hernacher Durch y ebührliche Handreichung Des Vulcani in * mt bód)meifer und endlich röthe fire Me- 1 icin fan gebracht toerben. Aida 1 fohannde Monte Suyders, Hie find gefegt die Coͤrper indie utrefaction oder ‚Faulung / unb yerden gemächt zu. einem ſchwar⸗ en Erdreich / und dann fo wirſt du hen die Materi ſchwartz yd " | ral 269 179 freu bid) bann es if ein Anfan Der Wuͤrckung. (a) @)E Stove hæc putrefa&io ejus, ac inte eaperfedam ejus nigredinem cor | fpicies, qua confpe&a, gaude: nam fube nigredine albedo latet, ac certum indiciun |] eft, materiam initio rite conjun&iam ac un) | tam fuiffe, | OC UE M, Joann Iſaacus Hollandi (2) Wiffe daß bie PutrefaGion 9 | Durchfäulung/ fo fie wohl und vollkoͤn ich gefchicht/ als nemlich 42. Tage, waͤ aber beffer ein menig länger in der Potre fici mg; jelänger/ je buffer, dann hiedure d] wird Fein Schade zugefügt 7 und De Górper loͤſet fico fein auf/ welches alle muß gefchehen mit fanffter Wärme fd gibt er fich in der Dikillation und ſcheide der Element’ und im ganzen Werck deſt f Johannes de Pad d (a2) Bedeuten berotoegen bie Farbe (o durch die Zerbeiffung und Aufloͤſun unferer vollkommenen Coͤrper entftanden bie Verfaulung und Gebährung’ welch Auflöfung von der Aufferlichen Waͤrn herruͤhret/ geholffen von der Pontifche T: Senrigkeitzund mmunderfamen fauren un p | ſcharſſe . Oder Edel Gab GOttes. charffen Tugend des Giffts unfers Mers " urii / der alles / was er findet / undihm wies erſtehet in einen reinen Staub / ober viel⸗ ‚mehr in ein unbegreiffliches Pulver brin⸗ yet undauflöfet. Wenn deromegen ‚die bvirckende Wärme über und wieder Die zaͤ⸗ yeund ölichte Metallifche Srundfeuchtig. Tit; ihre Wirckungauf gemeldte Weite xrrichtet / gebieret fiein dem Subjedo die ESchwaͤrtze / denn eben zur felben Seit Io: Fee fich bit Materia auf/ wird zerſtoͤret / vird ſchwartz und empfänget um zu ge ähren: Denn eine jegliche Zerftöhrung ^ft eine Gebährung/ foll deromegen dieſe Schwaͤrtze allezeit gewuͤnſchet und bes ' tebret werden. | Demnach ift Diefelbe das ſchwartze Se⸗ el mie welchem des Thefei Schiff ſieg⸗ Haft auß Creta wieder Fommen/ fo eine U lefach, feines Datern Todes gereefen: Isa alfo mug ber CBater fterben damit quf Wer Afchen diefes Phoenix ein anderer toit» er gebobren werde unb der Sohn ein Königfen, - | — Nicolaus Flamellus. "| (2222) Allhier mus der Leſer der Arbeit alber informirt werden / weil darinnen st le Authores febr tiederwärtig find / daß er eine außführlich befchreibet die Difpo- | Hon, welche vor der wahren Putrefs&tioa qt rgebet/ deſſen Zeichen ift uode mn Denn — — 271 272 fel / und dieſer ift in unſer Kunſt Materie hs Dennin aller Arbeit ſchwaͤrtzet der Schw als die digerirende Kraͤfft / welche nothwen pig ſchwaͤrzet. Darauß erſcheinet / da zu dieſer Putrefa&ion und wahrer Auf fchlieffung dieſes Wercks fo wohl war als trucken / fo wohl Falt als feucht erfor pert wird: Und dieſes deuten die Philofo phinicbt unbillich damit an / wann fie (el ren die widerwaͤrtigen Qualitäten der C lementen zuſammenju fügen und fprechen Der Drache ſtirbet nicht / als mit feinet Bruder und Schwelle: Soll nun bd Zeichen der Putrefa&ion erfcheinen 7 / ſo noͤthig / das man die aͤuſſerliche bewegen de Wärme habe: Dann wie die Ward in den Mineren der Erden Fochet/ vermill telft der Wärme: Alſo nimmt die Phile fophifche Materia ihre Krafft zu a'cecirtla und conferviren von dergleichen Fünf, chen Wäre / welche alles nothdürfftt alfo möge oder koͤndte verrichten. SF, che Wärme aber muß nicht gewaltſa ſeyn / fondern fanfft und gelinde) tocfdedyg fein die fubtilen Theile Fan erhitzen / eb ben uno vermifchen/ biß das. ganke ze, brachen, und in eine Schwärge verkeh/ ret werde. Dann mo nicht alle ſubtileſ " Theil werden zu der Putrefa&ion gebrachtf (o faneine8 von dem andern. nicht 9. ! ſchieden ſeyn. Dannenhero Die. wahre ; Philofophi einbellig fagen: Putrefadio e tii Oder Edelſt Gab Gottes. heſaurus rei. Und anderſtwo: Non tz- deat te putrefactionis. Denn mie die Zer⸗ brechung iſt alfo die Gebaͤhrung / und hließlich alſo die Volkommenheit. Was man nun durch Kunſt wuͤrcket / Dadurch yerbringet man nichtsanders/ ale das man das Meine eom Unreinen / den ſchwaͤrtzen⸗ vom ſchmirbigen Schwefel vom klaren weis ftn Queckſilber ſcheidet. Incertus Derhalben fo verbrenn unfer Ertz mit einem leichten ſanfften Feür wie ein Eyerbruͤterin / big aß fein Leib geordnet wird/ und ie Tinctur/ oder Faͤrbung aug Hogen werde; du ſolt aber die nicht ar eins mals außziehen / fonder iin wenig) und ein wenig/ foll her: Fuß gehen jedes Tags) bif daß sin langer Zeit erfüllt oder voll⸗ racht werde. (b) fi | 5) ' Je Fäulung des Coͤrpers ift ber | Anfang des Wercks und Dit ges "Tichts nicht auf in linpem Roſtmiſt / id * Mercurio: ! i dia ait linoer SGárme auf daß das Radix Chymie, e. (bb) Die 173 242 Goldes duppelte Zerlöfung bringt erft der gar Ungeitige wuͤrcket nach feiner Natur. a fle Hitze die innerlide XBärme oer S008]. PAND OR A, (bb) Die mare Putrefa&ion aber tvilf eine ruhige Schwärke haben und de Loͤwens verbeſſertes Weſen und Leben wieder. D Johann Zang (bbb) Manmuß aber fonderfiche Ach tung geben auff des Feuers Regierung dieſelbe muß ftetig in fuo gradu verbleiben und niemals ftille halten : Dann deficiea- te calore naturali muß der Tod folgen, unt entftehet eine ungeitige Geburth und bat / obaun de Monte Ynydersl, (bbbb) Im Anfang des Wercks fol], bag erfte Grab nicht höher ſeyn bann Di, Wärme einer figenben Joennen/ aud) mul, pu in per Mitten des Ofens ein Loch mag. chen / das du auff und geheb wieder uma], chen kanſt / daß du allein. in cem unter h -Dafen fühlen. kanſt / wie ſchwinde oot ſanffte die Waͤrme fey/ erſtlich ſo du DaF, Hafen anruͤhreſt DaB bu an der ſanffte Wärme ein Wohlgefallenan deiner Dani. fühleft und empfindeſt unb mercke mapu. ich fage/ den groffen Schaden zuverhättif,, imgansen Werck / dag ift/ bap du für all 1 len Dingen mit Geſchwindigkeit Day Seurnicht zugroß macheſt / wo bu aber papi. Feuer wirſt sugroB machen und eie auff terit Oder Edelſt Gab GO ttes. Materien mit Ungeſchwindigkeit wird ibertreffen und uͤberwinden / (o würde ber Jeichnam in fid). ziehen den Seifl/ und oer Beift wird in dem Leichnam verhalten, md durch Ctárde der Aufferften Hige Wird er fi zum Theil (ublimiren uno önderlich im Ende fo fid ber Coͤrper in Beiſt tbut verkehren‘ darum fey fleiſſig ibas (tur. zu regieren’ oder dein Werck virſt du zu nichte machen. ; uzohaun de Padua, © (bbbbb) Sod unfer Ergmit linbem lin&ut herauß gezogen wird. Sie wird "ber nicht alle auff einmal herauß gezogen / andern fie gebet alle Tag ein wenig und ber ein wenig herauß / bi e$ nach) langer Seit vollendet wird / unb was folvirt wird / Mag fteigt über fid) continué in dag tempe- Firte Balneum , bif es in ein ungreiflich® Waſſer folvirı werde/ und die gange Tin- ptur in der Farb der Schwärge berauf ge⸗ e / welches ein Zeichen der Solution iff. Dann wann die Wärme in der Seuchte Nuͤrcket / ſo gebübrt fieerftlich ein Schwaͤr⸗ Nez wann ſie aber in dem trockenen wuͤr⸗ Netz fo gebübrt fieeine Weiſſe / unb inder seiffen / ift die gelbe unb rotbe Garb vere €2 ^" Sd Feuer / bif fein Górper zerſtoͤrt und die Radix Chymie, — 275 178 PANDORA; wißlich Mods unb bín nid liegend / und wiſſen daß das Haup der Kunſt ift der Rapp / welcher i der Schwaͤrtze der Nacht und Klar heit des Tags ohne Fluͤgel fleugt Dann auf der Bitterkeit fo er ín jer ner Kaͤlen hat / oder darin íft / wird. die Ferbung genommen / von ſeinen wahren Coͤrper die Roͤthe und in): feinen Rücken wird genommen bad einiglauter offer. (o) | ()GCitote. ergo tumoris inquifitores , 8] ^ fapientiz filii, quod vultur fuper mon] tem exiltens , clamat voce magna : Ego fum] " albus nigri, & rubeus albi , & eitrinus rubei, r & certé veridicus fum, — Et fcitote, quod ca put artis e(t corvus, qui in nigredine nodis] & claritate diei volat fioe alis. Ex amaritu dine i in gutture exiftente, coloratio accipitur] . à fuo verö corpore rubor exiit , & de " r dorfo mera aqua — Bra hs (cc) Ac quamvis hic tantum unius cor-] Vi fiat mentio : tamea tres in hoc Philofo. * Oder Edelſt Gab Gottes. ?'horum monte tibi occurrent, Niger, qui aput eft attis: albus , qui medium, & rubeus, jui finem rerum omnium imponit, ^ Ultimus Enim appetitus naturz eft in rubedine no- Era... Neque mireris , quod tot colorum lifferentias five varietates in. corvis ftatua- Enus, licet non nifi nigrivulgófint noti. Fa- eor equidem, nigros elle vulgariffimos :poft Bios tamen non raró his meis oculis vidi etiam bos, in aulis principsm & Regum, ut Dref- Eizin Mifnia in Ele&orisimperialis horto , & ' libi, Tandem veró rariffimi funt rubei cor- Ti, quorum non nifi duos memini me vidiffe "a magna ifta regis nofri Chriftianifhmi ca- jea, quz extru&a habetur in liorto regie ipud pagum quendam , quem fontem bel- (m, vulgó Fonteinebleau vocant : quan- uam & hi non omninó rubei , fed variegati "abris plumis tantum erant, Teti vero ru- ei, ut dixi, rariffimé fe dant in confpe&um 'ominum, nec; ut ingenué fateat veritatem, ‚me ha&enus, nifi forte me infcio „ confpe- (Ai fuerunt unquam, — Eos tamen veriffime Fuftere, teſtimonio virorum fide digniffimo- ;jm non lolum probare poffum; fed id etiam "E &itat ipfa ratio. Hi igitur tres corvi , ut P antea przmonui , tibi premonfrabunt am voce five clamore füo, Sed voccs il- tum tàm fubtiles & delicatz funt , ut non Jinfibus externis, fed internis potius & men- libus veré percipiantar; De his lege Pfi9. "bifcriptum et: Non funt loquelz , neque S 3 fermo- 277 278 . fermones , quorum non audiantur voces. Ti auff weiß / oder roth / eermittelft peri PANDOR A4, omnem terram exivit fonus eorum, & infi nes orbis terræ verbaeorum, Primus equi dem ex amaritudine in gutture fuo exiſtente rauca & inconcinna voce fua aditum tibi pel rabit adalbum. — Hic veró fuaviori edito vo eis fono promovebit te ad fummum & ulti mum rubeum, qui angelico fuo & ſuaviſſi mo cantu , omnes canoras avicularum , luf einiarum, & cygnorum voces facile fuper ante, te amice excipiet , & harmonia dulci fima te ad laudem ac gloriam DEI canen, dum excitabit, przcangando : Mirabilis Dey us in operibus fuis: & tu reípondebis : Plerff funt cceli & terra majeftaus gloriz ejus, — poquam gratias egeris fummo , maximo, & emnipotenti DEO in pace reverteris ad tuo ac € fomnis refufcitato Dracone forte pericu lum fit in mora, já — — ee xu — — — — a Anonymas, — (cec ) Wann die unterſchiedlichen um vollkommenen Farben / die in dieſem fab] je&o ſind / herauß gezogen worden / bißd erſcheinen ſieheſt das Raben⸗Haupt / we ches das Kennzeichen ift einer vollkomme Corruption, Bann die Kunſt begehtef anzuzänden eine ware Sinctur entwede le / welche weil fie Lufft und (euer ift/ fà! bet in weiß und rotb / indem Das Xbeill Lufft und das Rothe Seuer bat. 9 I Oder Edelſt ab Gottes. $3 Weiſſe und unter per Weiſſen vie Köthe if / bann du Pant nicht zueinem eufferften ohne Mittel Belangen / noch an einen febr hohen Ort pmmen/ ehe man ju oen unterften Fommt. Betrachte berbalben / vorinnen Die Ders Werbung beftehe / vertreib die fremboen Jarben durch Die unterfchiedliche Altera- Fon und Vermifchung der Elementen laß De feibe tragen wegen ber Angeigung deß Lode8/ welcher dir cin gewiſſes Zeichen. «pn wird deß herannahenden Lebens / vers erbe kuͤhnlich Damit Du zeugeſt; Diefe lrbeit ift nicht alfo gefährlich / gib nur Idytung / daß bu bie Materie nicht alfo reng mitbeiner Lantze des Feuers treibeft/ Jer&ig oder mehr Tage werden Did) ven | | in, pe — Johann £Zang. ie. (ccce) Die Urfache, tarum ich Dir dies beydeSamen in Drachen Geftalt mah- Sn laffen ift dieſe meil ihr Geftand ſehr 208 üt/ und ihren Giffte gleicher: auch Se Außdampffungen/ fo in bem Glaſe in Sichöhe fteigen, dunckel / ſchwartz / Him⸗ elblau und gelbig ſeyn / gleich mie dieſe yde Drachen ſeyn abgemahlet / Deren Vrbe und ihrer aufgeloͤſeten Cörper- OI Macht —w- 2793 +80 Dige Dinge umbringen / und zu toͤdten ver Gefaͤſſe zerbricht / ſondern er urtheilet num Macht fogifftigift/ daß warhafftig fei groͤſſer Gifft gefunden wird jumablen c Durch feine Krafft und Seftanck alle leben, mag. Der Philofophugs aber empfinde nimmer biefen Geſtanck / wo er nicht fein Durch Das Geſicht / und aug der Verfaͤn [ung/ (feiner zufammen gefegten Dingen ber übrenben. Deränderung der Garbeng daB es alfo fen. N Nicolaus Flamellus - | Derbalben verftand es / unt nimm an oder empfahe die Gat Gortes/ unb verberge es vor al lea Unmeifen : dann von Dean Cauernen oder Hölinen der Metal len ift cà verborgen / tell Stein iff Ergäderiich und Iced em (bon glängende Farb / — ein] uͤberhoher Berg, uno cin weit breill Meer. (d) | í 0». ( 3) [Nielligite ergo & donum Dei accipite; | & ab omnibus infipientibus celate. D. | cavernis. metallorum occultus eft, qui lapis, eſt venerabilis, colore fplendidus, mens fai; blimis, & mare patens. Ecce vobis expolus Deo gratias agite, qui. hanc fcientiam ‚vos docuit: Gratos enim diligit, —- Fre⸗ der Edelſt Gab GC ttes. - Frequenter admonet author fuos. difcipu- s,ut hoc fingulare Dei donum debita. re» rentia agnofcant, & omnes fatues ac infi- entes ab eodem abigant, & excludant. Unarrat prztereä lapidis quafdam proprie- tes, eumque occultum | nominat, hoc eft, iueis cognitam: venerabilem, hoc et, in mmo precio habendum : colore. fplendi- tum, hog eft rubicundiffimum. Ef enim bedo ulimz perfe&ionis certifimum fi- Insm. Mentem fublimem, id cf, fpiritum i blimatum & exaltatum, Mare patens, id | aquam mercurialem perennem, fixam, & IN igne permanentem. Has omnes proprie- (tes in fe continet lapis, quas ante ipfius infe&ionem, nemo tam exa&é fcire potcft : id tum demum erumpunt, cum przparatus (fit : non fecusac inarbore pyro ignora- " quales protrufura fit fru&us, donec tan- em oculis tuis manifeftó videris, ipfam pro- fa.nec alterius generis frudus, Quia igitur 15 & proprietates in lapide cognovit, illas Mis difcipulis, ad quos nondum pervenit "eperientia, ut & hinc aliquid utilitatis & “olumenti percipiant. Non autem pro fleli hac inftitutione fibi, fed Dee vultglo- ^nm & laudem tribui, Deo, inquit, gra- Rs agite, qui hanc fcientiam. vos docuit, IN | e; au. i | q xiffe pyra,non poma, non pruna, non ce» iermes proprio experimento omnesiflas vi- «oque docendo, liberaliter communicat - ;' lermes. plantat: Paracelfus rigat: Deus _ ^281 155 PANDORA;". „9 antem dat benedi&ionem & | incrementum, Huic igitur foli grates immortales perlolven dz (unt pro omnibus rebus, Gratos enin diligit: Eftquegratiarum atio ad plus dan dum invitatio, | Anonymus, (dd) Thue derhalben mie ich dir fage wenn du diefen Schag bekommen toilt welchen auch die wahren Phyfici und alteı Philofophi gehabt haben. Es ift eit Schatz folcher Tugend und Hoheit / Den gleichen Fein Menfch zwiſchen Himme und Erden durch Kunft erlangen mag (3 iftein mittel Ding zwifchen dem Mer curio und Metallo/ welches ich nehme paraug& durch deine Kunft unb mein Weißheit ein folches herrliches Weſenge fertiget wird. Es iſt das feine/und erat: tabilifche Gold und Wurselhafftig! Beuchtigkeit: Es ift die bodbfte Medt cin/ wie Salomon fie befchreibet Eccleſiaſt v, 38. GOtt hat ſie beſchaffen: Don der Frden wird fie genommen, und der — totifi Mann verachtet ſie nicht. Gott bat fie gefeßt unter meine Geheimnüffen/ und gib fie den Weiſen und Derftändigen. Wie fool fie viele Oracores/ und Die fihin Theologia und Philoſophi groffe Do: &ores zu fenn achten’ gan& und gar vtri lachen. In gleichen verachten und ver fpotten Die Medici Die Alchymiam, Aber He erfennen mich (Natur) nicht/ pe | au I Oder Edelſt Gab Gottes. ch von der Kunft nıchts erfahren/ tie Bricenna und Villä Arvanus/ und viel ans Me Wurhel und edle Medicin zu erfenmen/ Helhealle Kranckheiten heilet. Gluͤckſee⸗ 3 ift ber Menſch / welchem GOtt die Zeit j ie | hm fo haben fie fid) bod) in ihren alten Hagen darmit beiuftiget. Mer folcheg eichthumy von einer Ung/ ja cinem ran kan er (tátigé reich und gefund fepn. nb fid) an GOtt und der Natur begnife "in. Es iff eine Hertzens Staͤrck⸗ und Sieht dann güldene Tinckur. Loo s Weefferffein der Weifen. Add) Ounſers Him̃el / O unſers Waſſers unſers Mereurii » O unſers Salntiers rim Meer der Welt iſt / O unfer vc vtabilt^ O unfer firen auch flüchtigen Echwefels / 0 des toden Coͤrpers ober fe- xs unferá Meers: Ein Waſſer welches ie Hände nicht netzet ohne welches Fein N , Menfch 4 hb bag Leben gibt/ zu biefem hoben We⸗ zukommen’ unangefehen, daß ev mda alt feyn. Dann Geber fagt: Wiemof _ Philoſophi / fo es gehabt alt gemefen M/ der befiget alle Gáter und arofe - Doch muß endlich Die&reatur fterben/ - 283 | l ilg , gebohren wird im Der gangen Welt. Undd rt sale. ey. "^. PANDORA, e Menfch feben fan/unb ohne welches nich fino die Zunahmen / des Voͤgeleins Jer tis / welches nimmer rubet) verachter iftum ſeiner Doch niemanden cntratben Fan: U jo. haft ein Ding melches Föftlicher ift " bie ganke Welt / geoffenbahret / oon b me td) gänklich fage daß es nichts ande feye dann vafer pactifch Waſſer / melchk in der Sonnen und Mond congelirt, UM quB der Sonnen und Mond mit unftri Chalybe grzogen wird/ durch Philoſoph ſche Kunft / auf wunderbarliche 28e] ER einen verfländigen Sohn der Sunt "Michael Sendsvogin Zwar / fo es fich er ſtlich fchiverg ober ſchwartz wird / fo (agen mir es (eoe der Schluüflel des Wercks pann es geſchihet nicht ohne ſchwer ge: dann daſelb ífi die Tinctur ode Ferbung die wir ſuchen / melde fofi in jedem Corper tingieren oder fer bei / vie zwar etwan verborgen if geweſen in ihrem Erg / zu gleicher) foci als die Seel in dem 39 i lichen Leib. d c M (e) Rum behuͤt es wol / baf es nich Im verlohren werde / und M yp ‚Oder Edelſt Gab Gottes. sehite fir Ding unfix: So heifics dann zendfich ſolvirt / unb gar fchier wuͤrcket Hitz ſchwartz / und das ift feine Sáu g / unb ift eine intoenbige Solution, Avon die Philoföphifchreiben-Und iftein Wchläffel dieſer gantzen Kunft: Es mag Mh nicht gebähren noch zerftöret werden’ | babe dann die (Sáulüng / da ift tas Fiſſe Körnlein geftsrben / und bringet Indertfältige Srucht und darvon fleigt Maus der Erden in Himmel, und von am Himmel wieder indie Erden : Und das Iblich ift / bas wird geiftlich im fublimi- Mn / und dag geiftlich wird feiblic im Ab- Agen / und hat Krafft deß öberften Ele⸗ d Natur laͤſſet Feine ftatt leer dar zwiſchen / b das ift feme Diſtillirung und Cubli "Benediflus F igulus. bin bie Schwaͤrhe / dann fie ift oie Tindur, „Dir fuchen/ mit deren wir cin jegliches ik! | dits: Ding 385 pen M pe a aec ie d der ri e ero — eg — - 286 perliche in uncörperliche / und die uncé perliche in cörperliche verkehrt werden 7 PANDORA * Ding oder Corpus tingiven ; Und bii Tinctur it in ihrem Erg verborgen gíet wie die Seele im Leib dei Menfchen. Di wegen / wannunfer Erg nicht jerftórt/ € mächlich gerrieben / eingeträneft / uno ffe fig gefocht wird / bif es von feiner grà aufgezogen’ und in cin Dünnen unbedre fichen Geiſt gefehrt wird / fo ift die 9) beit vergebens; Dann mo nicht die Ci wird das Werck nicht vollbracht. í balben fo fepe fleiffig in Der Operation, deco&tion, bif Die gange Tinctur bera auff cas Waſſer gehe / inder geftalt ein zeifehmolgenen ſchwartzen Bechs / u wenn bu ſolche Schwaͤrtze auff Dem 2c fer erfcheinen fieheft/ fo wiſſe daß alba je&t bag Corpus folviert , oder aufgelöf und fluͤſſig worden ift; und wann Das Co pus in ein fchwargen Staub folvirr, und fein Waffereingehet / und gang und gd zueinem Waſſer wird / fo roiffez baB tg Waſſer das ander Waffer auffnimmt] als fein eigene Natur. Und wann bi halben nicht ein jegliches in Waſſer ve kehrt wird / fo Fönnen fie nicht zur Vo fommenbeit fommen / und in diefer Be miſchung / Kochung und Zerreibung b gantzen Wercks bedarffit du Feines ande! Waſſers als allein des Aquz permanent defien Krafft ift ein geiſtliches Blut of. wi Oder Edelſt Gab GOttes. Alches nichts wird / und dieſer Geiſt wird Jein Corpus verwandelt / dann der Coͤr⸗ Wr incorporirt ben Geiſt / und der Seift kehrt den Coͤrper in ein Geift / wieBlur/ inu alles / mag ein Geift bat / das hat dad) Blut. Derohalben fo muß man dies be Schwärse/ Die auff ihrem Waſſer cre Jeinet / mit einem linden Seur kochen / bif fiin ihrem Waſſer unterfincket/ fo empfäht banni ein Wafler bag ander Waffer/ frieben werden | Radix Chymie. - Darum allerliebfter Sohn / fo /b indem Werck bift / ſo fibe daß b. zum erſten babeft die ſchwartze urb/dann fo wirft bu gewiß fepn/ DE du putrefaciereft und feuleſt / Ino im rechten weg fuͤrfahreſt. (f) | Je muß ich das oerfteben ? Alfo : jc MD indem erften unſers Wercks erfcheis | bit Schwärge/ welche Schwärk miro glichen bem h/ als das Bley / melches Danunflächtig und ſchwartz iſt / für ans ‚on allen Nietallen. Alſs wird auch bie Evartze Farben verglichen der Schwaͤr⸗ des Bleyes / das ift Die erfie Sarbe „md Anfang des Wercks. , / N Johannes de Padua, fit von einander nicht mehr mögenge 1 Gedult ^ » Er I 288 demate tubeo coronatus appareat. PANDOR A^ Gedult und tveil fie niotbroenbtli in unferer Meiflerfchafft/ eilen i$ auf dem Theil des Teuffels / in di fee Meiſterſchafft. ( — — — 3 ujus artis invefligatores non Ja OH: ad ilichtenn pervenire bf | E prolixo animo, & regimine continuo, qui e go libenter patientia fruitur in hanc dilpd# fitionem introeat , qui verò citius cupit pe venire, in libris noftris non infpiciat, qm niam magnam inferunt injuriam antequa, àle&oribus intelligantur femel, vcl bi vel tet, 1 Nam quilibet arbores "inferens non fpc rat fru&us hinc, nifipoft tempus, Ac fem. nafeminans non fperat metere, ni(i po meffes advenientes, qualiter igitur vultis hi bere: hoc, le&o femel libro, vc! prim tantum experto regimine? Idco vos non: deat procedere operando ad fccundam & tertiam partem regiminis, Ita quod rex Dia Guilielmus Tecenenfi | (a3) Przftatautem uttam pufillum ignén addas,ut furfum non füblimet, quamvistem pus longius fit, tua. nihil refert, certumincet toprzfer. Nam magno calore opus tuüfi perdere potes, verum igni pufillo nunqUan A Ode Edelſt Gab Gottes. € cave ne tantum ignem ei adhibeas, ut abrum colorem pro albo acquiras. ^o Me oan Iſaacus Hollandus, Mon Vobis dico quod fuRineatis patien- jt, quia. forte moratur, & feltinantia qui- Dem ex parte diaboli cft. Ergo qui patien- am non habet, ab opere manum fufpen- Fat: quia impedit eum fefinantem cre= julitas, [!*; | Rofarium Ba Haupt FS. Rappen. Putrefadio, wars worden | 1 Das aufg eloͤßte Waſſer iſt T O du 289 290 BANDORA | D da gefegnete ratur / und ge fegnet ift deine Würfung ; dann von oder aug den Unvollfommnen machſtu das Vollkommen / mit foge rer Putrefaction / Faͤulung / oder Faulmachung / welche iſt ſchwartz baͤhren und herfuͤr ſproſſen neue und mancherley Ding / mit deiner Gruͤne macheſt du vielerley Far ben erſcheinen. (b) (5) b a putre factio eft quodaminodo fe: paratio & infpiffatio rerum, & deni- gratio appellatur, qua completz res fiunt mortuz ;ficut homo infuo tumulo, quia po* ftea poít infpirationem anime, & Spiritus in eis facta m revivifcunt; & ut didum eft per! operationes predictas in lapide- philofophi-| co cGuvertüntur, quæ nifi fic putrefactæ fuiffet, id eft, mortuz, nihil valuiffent, nec fru&um aliquem attuliffent, nifi quantum ip⸗ fx (flent, Incertus, | d (bb) Chymia eft adequate Naturæ ope- rationibus. Natura, ex quo quid vult ge- uerare, vertit in limum; Philofophia adepta; putrefacit, & in limum fuam materiam vertit, | Nota:Limus eft principium corruptionis, & rüdimentum generationis. Cato Chem. | pt — Oder Edelſt Gab Gottes, Kit und vorgeben; daß alle Ding grün ſeyen; meilnman fagt/ daB alles/ was Borünet; machte und fi. zufammenfüge: Ind eben die grünende Krafft nennéten fie Edie Natur. Aber Ariftoteles ſpricht alfo: Wenn man bie natürliche Bewegung Wuͤrckung) nicht wiſſe fo Fönne man Bauch die Natur nicht wiſſe / dieweil fie fluͤch⸗ tig und unbeſtandigiſt / undin einer immer⸗ Waͤrender Bewegung „ver Gebaͤhrung / Vermehrung / und Veraͤnderung / welche dermaleinſten am letzten / und der Welr fix und ſtandhafftig ſeyn wrd. 1 a Härlılins Ficinut, U fbbbb) Hierzwiſchen aber werden im Glaß oder Faß mancherley Zeichen und V Garben/ darauf dan wol achtung zu ge "ben/unb man fich auch darnach zu richten hat / erfcheinen : wann man nun folche nach einander ſiehet / fo ift e8 eine gute An⸗ geigung/ daß cà zu einem Alücklichen Außs ‚gang formen - eroe. Erftlich erzeigen ſich Körner gleich wie Fiſch⸗ Augen banni ‚ein Circkel um die Maäteri/ fo gleichlam rothlecht / dann einmal meißlicht/ ferner wird es grün und gelb gleich einem Pfaw⸗ "Eenfdtoar&/ bernach auf das allerfchönfte Weiß / endlich aav Seer unb Blutroth | Waſſerſtein der Weiſen va. Dur 4 (bbb) Daher etliche tieffinnige.fpindte 291 292 bif ift die Saffrangelbe und truͤß⸗ Zerſtoͤhrung (c). PANDORA,T | Durchſcheinende Schwärge/ aͤchtige Erde von deren alle Phi⸗ loſophi ſagen und ftebet auf oder ob vem 29affer. Das / ſo auff der Materiift, find bundle Mebei/ und find &eift/ ober Rauch. Dieſe Erd / fo auf oder ob dem Waſſer ift, wird Herabfteigen von dem anderen Ge fbirr in Boden des Geſchirrs/ und werden geboren drey Wurm. Noch viel Philoſophi / die dafaben die Materi Dich tverben/ und in Ers den verfehrt werden / und dieſe Dickwerdung fund im Auffgang auf dem Waͤſſer. Alſo lieſſen fie es nach und nach dick werden / da ſahen fie die Erden unterfahren im Waſſer/ und ficben an dem Boden des Geſchirrs unter den Waſſer/ welche Erd Saffrangelb ſchwartz und truͤßaͤchtig war / da ſagten ſie daß diß were die vollbrachte oder vollkommene Zerbrechung oder | " (c) N Ottra ergo putrefadtio non eft fordi- A.N da, nec immunda, fed conjunctio! Aqua - Oder Edelſt Gab Gottes. Aquæ ef cum terra per minima, donec totum :orpus fiatunum, ! Es fleußt nicht am Glaß wie ander Waſſer fo man circuliretz bat faft die Na⸗ (rur eines Oels / vannes foloirt fich nicht wierein ander Corpus zu Waſſer / darum | i Jans ſchwer auffzutreiben venn dag Waſſer macht Die folution/ die Zufft Die sublimation, pa Feur Die liquefadion,und Pie. coagulation pie Erden/ alfo daß die Pier Elementa ihre Wuͤrcklichkeit allein urch mittel der Wärme sollbringen/ und in jedes sum Ende feiner generation fif let: Alfo wird der Cörperdurch fic. fel "er gebrochen/ voie bann gefagt ift. Ex olvirt fich felber/ fublimirt fich ſelber / toͤdet fid) ſelber / und macht fich felber wieder fee Mendig. Dieſe Würcfung gefchiehet ob» wre Auffhörung. Id e, in Aquanoftra fiunt Lomnes modi, ſeilicet fublimatio, dittillatio, 'ritio non fit manibus, fed fortiffima deco- Xione. Verum eíl quod dixi, Nam totum Loc magilterium ex re una & viauna conftat, |) MWelches alles tbut die Natur allein Durch Mittelihrer Waͤrm / welche bie na ürliche Element fort treibt; und ſcheidet Je in ihre Meränderung, dann fie kommen Ucht von einander / alſo daß Die Scheidung uichts anberdift/ als eine Beraͤnderung | au T t wird e8 vapor uncuofus genennt/ welcher In bie ander: Auß i Waſſer wird Lufft/ Jii ES 293 CTS PX NDOR A, auß dem ufft Feuer/ auß dem Feuer wie detum Erden. Ariſtoteſes, Cum habueris Aquam e; Aere, Acremex igne, & ignem exterra, tun habebis plenam artem,( Bernardus hoc «gu menrum tra&at per 2. librum.) Dann bie Elementa werden nicht ge ſcheiden wie bie Narren meinen/ fonden um der Veraͤnderung willen nennet mani eine Scheidung/ auch füget fie die 9tatt felber ohne Zwitracht miederum zufam: men’ daß alſo hie ta dieſem Cörper Geif unb Seel gefheiden werden in der Veraͤn derung/ und fügen fid aud) felber wie per zufammen dann die Seel rubet i Spiritu als in ihrem Stul und elit pa fie hin gehört: i Dixerunt enim Philofophi quod Lapis na fter eft ex Corpore, Anima & Spiritu, &ve rum dicunt, Die Geuchtigkeit von dem Girift itat [té Waſſer / Unicatantum Aqua per totum und die Feuchtigkeit von der Seeleniſta (t8 Oel / vapor un&uofüs eft Lapis no&erg Dann die Seele ift ein Band des Geiſtes gleich wie der Coͤrper ift ein Band der Ser fen/ folches Band iſt nichts als ein DA | der Natur | Tota Operatio noftra non eftaliud niſi à tractio Aquæ à terca, & hujus Aque ſupe Terram dimifio, donec Terra puireſeat hecenimterracum aqua putreht & e j atu! | Oder f£od(t Gab GOttes. Wicatur, quz cum mundificata fuerit, auxilio livinitatis totum magifterium dirigitur. Wiquas.. Dann gleich wie in der Erſchaf⸗ ung der Welt erftlich alles Waſſer geroes en/ und der Geift GOttes daräber ge Ahwebt / alfo ift der Anfang diefes Wercks Und feiner folution; Der theilt fich alſo auffe Und Abmwerts/ bif fo lang eg feinen Core t gank und gar folviert hat / in ein durchs chtig Waſſer / alg ein Chriſtall; | T | Radix. Ghymie, (ec) Beſih berobafben daß bu ohn tine erlaß Das vaporofifch Feuer wohl regiereft/ Mowird erftlich auff dem Waſſer ein Haͤut⸗ ein / das wird von Tag zu Tag gröffer fimo dicker / fallt als ein fubtiler gelber Fand zu grund / je mehr je beffer/ bif fo ang fich alles gefeßt: Laß ſtehen fo wird 8 tn pie Länge grauy fchtwarg und trucken das ift caput corvi ) procedir mit dem Feuer fort/ biß c8 letzlich rein / Flar unb eiß wird/ Dod) ebe oie rechte Weiffe komt / Doirft du wunderlich allerley Garben im Glaß Then inwendig von ver Materia auffahren/ eich wie kleine Sternleiny verlieren fish nd Fommen immer andere wieder. | Bi. Radix Chynaig, V. (ce)91ae$ erlicherZeitfängt das Wafer n ſich mehr einzudicken un zu coaguliren & 4 und Y Alibi; Spiritus Domini ferebatar fuper 295 | 496 | unb wird wie Das feharkefte Mech, endfi wird es ein Corpus und Erde / melche Dii Philoſophen / und mad) daß P Waſſer / barnad) regier «8 PANDORA, Mißguͤnſtigen die ftinckende Erde genenn haben / zumahl alsdann wegen der vollkon menen Säulung(melche natuͤrlich ift) i | wie alle andere Erden ſtincket / und einen G natuͤrlicher Feuchtigkeit annoch beſchwer | ten Knochen erfuͤllete Todten⸗Graͤbe Diefe Erde iff vom Hermere Die gebláttel fe Erde geheiffen / aber fein eigendlich und wahrer tame iff Laton oder Es, w ches hernach weiß gemacht werden foi Die alten weiſen Cabaliſten / haben dieſe ihren Veraͤnderungen (Metamorphofibu befchrieben unter den Sigur des Cocblangi Martis , fo Die Gefärten Ded Cadmi $t ſchlungen / welcher bicftlbe Schlange bt naf getödtet / unb mit einer Lantzen m ber einen Eichenbaum durchſtochen / D fen Eichenbaum nim wohl in acht. — | A NTtOLAR Fiamellns, p Das Feuer werde angezindt (d Ofen / nad Citt und Brauch DE gange Materi gar entlóft werdel fanfftem ‚Feuer / biß der gröfli ober pie A beiloerfebrt werde : Pa. Tagen. Allerliebſter Sonn / Jiß daß dieſe Kunſt oder Wiſſen⸗ yeit nichts iſt dann ein vollkommne hs sum e8 nicht fo ein gering B NI Ding’ wie etliche ihnen traumen Ba. m / vermeinend/ weil die Philoſophi / Bolches einem Sinperfpiel und Weiber Aro Dit verglichensfie daffelbig auch fo ſchlecht⸗ Bid) acbten / welches aber die nicht alfo emeinet / fondern bie Nach⸗Arbeit in dies Bum Werck / fo an ibm felbfi gar gering md leicht / dardurch verftanden, uno fol Bitreüroigrt / und mit Erfantnäß deſſelben Oneutet haben. |: Waſſerſtein der Werfen. A )syynfer Dueckfilber ift folder Tugend; A bafi ed an ibm felbften / obn einige Zuthuung / eines fremden SDingt8 / c8 vird auffgelöft unb zugefchloffen durch phi Oder Edelſt Gab GOttes. | oder Einblaſung GOt-⸗ he nur den jenigen die von GOtt darzu f»rgabet affo fchlecht und geringlich anges puatürfdpe Kochung. ber die Philofor — l M | | Ts 97 | i l PANDORA ybi fekenihm / wegen Abfärkung der Zeil fein wohl gefochten umo zeirigen Cd mef zu / und arbeiten alfo. Wilt du derh ben unferem Nach folgen / fo ratben toil ehe dann du dieſe Kunft angreiffeft / da du vor allen Dingen lerneft / deine Zum im Zaum halten / darnach die Natur Di Erg und Metallen erforfcheft / voie auc der Erdgemächfen / dann in jedem Din mirit ou unfern Mercurinm finden’ ung auf allen Dingen Fan der Weiſen Mera - gius gezogen werden / gleichwohl in einer Ding viel naher dann im andern. Wiß auch warhafftig / daß dieſe Wiſſenſchaf nicht Ungluͤck / oder ungefährlichen Gl findung / ſondern in vollfommener. E Fantnüg beſtehe / und ift nur oicfe einkig Materi inper gangen Welt / durch welch! unb auff twelcher der Weiſen Stein Fan gi macht werden. Gr ift zwar in allen Dingen aber in feiner Außziehung oder Extradtiic würdeeinem bas Leben zu kurtz. Doch of ne Erkantnůß der natürlichen Dingen / ſot derlich in Dem Mineraliſchen Reich wir du gleich ſeyn wie ein Blinder / der au Gewohnheit den Weg findet, Diefe ficht die Kunſt zwar ohngefärd / und obe wol bißteilen und offten durch ohngefärt bie rechte Materi unfers Queckjilbers ur ter die Hand befommt fo hört er auff/tvo (A folt anfangen’ und verleurt alfo Durch obra gefärd was er ohngefährd gefunden n a Oder Edelſt Gab Gottes. onn er weiß nit/ worauffer feine Meinung Maͤnden foll. Ja diefe Wiſſenſchafft ift ein Pabdeß Alerhoͤchſten / und wo esGott nicht nem Durch hohen Verſtand / oder einen Jeund offenbaret/ wird fie ſchwerlich er» ande dann wir ſeynd nicht alle Geber / oder Wie Lullius. \ | j 4) B aee » 1 And alfo zeigen wir dir an/ «dir die Wort der Philoſophen / nd nad? dem wir felber gefeben "ap anaerübrt oder gerafter haben/ UN ofen fief haben wir allein vif Jig Ding erfennt.. vollfommen m / zu dem: weillen und roten/ nd haben Fein ander Ding mogen Nnden.in dein die Vollkommenheit Der Volbringung ftünde/ ſo biel „ulder wahren Veraͤnderung / oder erwandlung ber Corpern oder «iplifommnen Bereitung gehört / WB ganzem zerbrochen/ und gang: h überal geſchwertzt. Derhal⸗ Mu fo eif emoͤſig in der Wirckung/ : | allen fbren Ständen / gedultig- ab vollfübrenbe Die Abkochung / MB daß herauß acbet Die Tinetur/ i^ oder || Michael Sendivogius, — Wut. grofen ‚Arbeiten / uno mie 198 (ed) e Thoren / wann fie vomWaſ SB AND iO, RAS n 9E ober Serbung auff das Waffe | ein fohivargen ‚Sarb/ und fo ou fi heit ein Schwäarge über diß Waſſe formen und zutringen / [p wiß d das ganz Corpus zerlajfen ift/un dann fo muß ein leicht fanfft Feut darüber gleichlich enthalten werdet biB es empfabet ein Nebel / deng bohren hat die Finſtere: Dann di Philoſophen Meynung und Fü nehmen iſt daß das Korpus / jetzt entloft ift ineinfhwars Du ver / infein Wafler eingange/ ur werde alles gar ein Ding. unt fo nimmet an und empfab darnach ein Waller das ander Wi fer / als fein eigene 9iatur :- ur darum / wann nicht ein jedes 0 ehrt tvirb/ und fid) verwandelt ein Waſſer / ſo wirft du in fein Weg zu der Vollkommenheit ob Vollbringung fommen. (c) hoͤren fo vermeinen fie / e8 ſey Waſſer ber Wolcken ; mann fie aber Ding einen Verftandt hätten / fo toti fie ja / daß e8 ein Aqua permanens , ENSE ovis di N | [oer Edelſt GabGottes. zu W^ ein beftändiges oder bleibendes Waſ⸗ I; welches Waſſer ohne feinen aufgelöße llt Górper/ mit dem e$ auffgeföft und ein Wing worden ift / nicht beitändig over Hibend feyn Fan: und dieſes Waſſer nene , 1 bit Philofophi ein Waſſer Des Goldes / F feurige8 Gifft / und mit vielen Na⸗ Un wird es genennet. UM EICH isa Das ftvarg und truͤßechtigErd⸗ Mich der Philojophen. (a) N. | Wb A Ltera v ero pars remanet inferius fixa: y, j | Radix Chymia, 4 ***& hzc vocatur terra nutrix, fax, gnefia, & melius aliis nominibus nomina- ‚ Dicitur etiam corpus moie ‚ in quo il eft vitz , quia ablata e(t anfma fua, Hzc liem terra non eft abjicienda : quia in fz- jus elt quod queris. — Et ex hac terra pri- uff) pars eft nutrienda ; propter quod multi Fepti funt, qui diu laborant, & nihil faci- it l1 quia extrareas terras addunt in fublima- Une, Etiliud quod fuperius afcendit , fe- Ps fublimant, ac fzces fubtus remaaentes hjiciunt , ignorantes tandem quid fir pro- mp>lapisnofter. Nos autem non volumus illod partes , quae elevantur in fublimatione, mEnaneant feparatz ab his quz inferius funt : T M volumus eas iterum in ünum conveni- &c. Quia poft primam purficaionem per folutionem completur, non iaveni- 1 aar | | plus purificatur , fubtiliatur , fortificatur ji Mr - fo inferius defcendit, & continue immor PANDORA,. f tur quicquam fuperfluum, nec diminutum ff no&rol:pide. Exhis igitur patet , quod B extractione animz à terra anima contra) crefcit in qualitate, virtute & colore, citur enim ultimo albiffima ut nix: terra vi tur in quantitaté , a6 debilitat in virtu Unde manet deformis & mortua ; nec vit ficatur nifireddatur animafua, Quod qua do fit, anima fluit in fpiritum; fuum corp & aufert omnem cjus nigredinem, ac immu didam, | Laurentius Vena Das Haupt des Rappens. Putrefa&io, $ (-— A, Das auffgelöfte IDaffi wud zu einem Leib, — Oder Edelſt Gab GOttes. d OS werden Würm under welchen Hier den andern friffet oder vers Plingt. Die zerbrechung oder Arſtoͤrung eines / iff ein Geberung Aeanberm (5) — | Meyf£ieà Fleiſch / es fen Menfchliches IModer aus Thieren / Fan Feine fernes Vermehrung unb Fortpflangung brins Y e8 gefchehe denn Anfangs Durch oie Julung / auch der Same deg Ackers / und ,IR8 fo den Vegetabliſchen untertoorffen Li Tio zugethan / Fan ju Feiner Vermehrung rden duc) Biel Thiereund Gewuͤrme in Leben erwecket / allein aus der bloffen ule ihrelebende Krafft und Wuͤrckung mieigen / welches billig in ein Wunder t39Buneber der Natur mag erfännt wers 3 Doch hatfolchesdie Natur jugelafe |/ diemeil ihr folche lebendige CGermebz ig unb Erweckung ihres Lebens am meis ven Element durch fpiritualifden imen dero Geftalt erwecket wird. ‚Diefeg mit Gyempeln qu beweiſen / weiß | Weib des Dorffmanns am beſten / denn i Feine Henne zur Haußhaltung sic» Dt / e8 gefchehe denn Durch die Faͤulung | neu Daraus das Huͤnlein gebohren Go in der Erden gefunden und durch die : 39$ . 304 dern iſt. wachſen. PANDOR A, So das Brod m Honig fommt / (if^ wachfen Ameifen Darinaew/ welches audi! ein fonderlich miracuum natutæ für an Der Bauersmann fiehet aud) / baf aug ſtinckendem Fleiſch Maden machfen / ig Menfchen / Roß / und anderer S bien Leiber / wie bann aud) in Nuͤſſen / Apfel Birn und dergleichen’ Spinnen’ Wuͤ mt/ und tvas eg mehr ift: Lind wer fc die vielerley Art und Sefihlecht eer ABM ‚mer ergeblen / fo aus der bloffen Faͤulun > Bafılins Falentim (bb) Parac, Tom. 6. derefulcit. rer. J Die Purrefadtio iſt einer ſolchen Wuͤrckum ba fie die alte Natur verzehret und tranfll nen / und alle tode Ding uͤberkommen Mi der ein neu Leben darinnen / verändert 6 Eorrofivifche Saltz » Beift / von ihr Schaͤrffe / machts milde und füffe / nmm transmerirt Die Farben / und fcheidet DA purum ab impuro, Das purum über (ilf. Dad impurum ynter fich / cin jedes untl * Virus Polaca (bbb Spril I Doct Edeiſt Gab GOttes. N (bbb) Sprachihn(den Neptunun ) derent⸗ gen mit dieſen Worten an/ Hert (dj P bie Philoſophiſche Schrifften geleſen/ Mice ſagen / daß alle Gebaͤhrung beſchehe rc Mann und Weib / und babe ich Ih bíe Frucht des Sonnen Baums dl? ji gefehen vom Saturno in unſern Mer run legen’ ich glaube Auch bir/ als Mn Herrendiefes Meers / daß bu folches Webl wiſſeſt / ich. bitter antworte mir auff Mine Grade, Er fprah : Es ift. abr. ilit Sohn / álle Gebaͤhtung befchicht (ri qnit und Weib / aber wegen Unterfcheid u den eich ift ber Natur fomwitd cin | Tufts biet auff andere Weiſe geboh⸗ «Bi als ein Wurm; dann obfchon dee dur Augen, Geſicht / Gehör) und and ubt Aufferliche Sinne habe / ſo Fommen fie wb aug Putrefaction ber/ und iftihr Ort — er Erde/ darinnnen fie faulen 7 ib£ neiblein. Alſo auch im Philoſophi⸗ Werck ift bie Mutter dieſes Dings / up Ba fo offrmahl wiederhofees Srpaffcr/ ‚Bauch auB demſelben Heböhren wird / 1 B tiro durch Putrefa&tion ie die Wuͤrm Böhten. Därutti haben ed die Philofor ein Phonix und Salamander detiene T Denn wann 68. auf Empfängnäß ‚er Gorper herkaͤme / fo märe e8 ein ce dem Tod untermworffen / diemeis u td aber nur fid) wieder lebendig ma; It/-nad) Zerftöhrung des erſten Górptre/ ap U fé |. 306 PANDORA, fofchirmert herfär ein ander unzerſtoͤrlich €órper: Sintemalen der Tod aller Dill ge nichts anders ift/al8 eine Abfonderung eines ing von dem andern / und DI" chicht e8 alfo in Diefem Phoenix, daß lf ic) mit dem Leben von dem zerftörtichi Edrper für fich felbften fcheidet. A— | «Michael Sendivogins, Itzund ift bicje Erde am Bode des Selchirrs / und wird gankl den diſſolvirt oder entbloͤßt in € Waſſer wie vorhin. Nie wird a, frast/ in wie viel 3eít der Stein @ Schwärge verkehrt werde / un! welches iſt das Zeichen der wahr" Solution desSteins? Gib ich dI. Antwort: So die Schwärge e fehienen ift im erfien mal fo iſt «in Zeichen ber Durrefaction/ od Entlöfung des Steins. Want aber die Schwarge gar. verbleic und vergebet/ das iſt eingehend ganglichen Sautung des Stein und feiner Entlöfung. jm wird gefragt / ob die ſwartz Nabel waren an dem vorgefagtl Stein ;. dur 40. E" | -o MW -— | Oder Edelſt Gab Gottes. pni atworte ih alfo? Etwan mehr Evan minder / dieſe Endernng ge⸗ I viele der 9(rgnep/ und wird i 1d) nach Fleiß gewircket/ darum de gröffer Viele /_mebr Zeits er» N fbtrt/ die kleiner giri: ‚minder j atte (e) d LT Uectiub. odo d patebi nis I AZ gredo ;& qualiter amovenda eft. ni J li, Rec, Prima die appatebit nigredo iU laperficietsritum; & quædam nebula ni⸗ 4 Gilla multum ingeniose eft amovenda i ges munda lapidea vel vittea, vafe difcooperto, fepara nigredinem qua [n id Philofophös vocatur veftis tenebrofa, bi io m cooperto vafeignis continuetur quoufe AW t iterum nigredo appareat, | .Et illa ni- i" /doiterum amóvcatur & in’ váfe vitreo - ndé fervetur cum füpradicta, & hoc fiat fequenter donec nil nigredinis appa- tin fuperficie, & lapis semaneat clatus & : indus, quoniam veré tunceft aqua mundi- lta térra fua, & tanc habentur duo ele« , — fcilicet terra & aqua. wif Quzritur, Per quod tempüs debet effe im n iredine, & quod eít fignum vere. folu- b his lapidis, Rec, Cum nigredo apparue- pes vice, fignum eft putrefadtionis & à | Ji jebet aber von ungleiche wegen uà far 307 | ! | 30 $ ſchieden / und durch bie Subiimrung "PANDORA, fslodonis lapidis, Cum autem nigredä totaliter evanuerit,et fignum roris putref &ionis lapidis & folutionis ejus, ^ Duraf autem nebulz nigtz in prædicto lapide 4 diebus, aliquando plus, vel minus, = quantitatis, medicine, & etiani ex induft id opificis. · Unde major quantitas majus ten pus requirit, etiam minus, Sapientia. aute operantis iot arem feparationis nigred | nis. Aroldusde lila Noua, lee) Wann bit Schwärkerecht ttgit | wird / fo bleibt fie nicht (anger als 40.36 Darum wann du fieheft die Natur; einem Waſſer werden/ und im Lufft (uil miren/ fo find (ie su einem Dunſt orbi Dann wann fie alle von bem Górperg Geiſt verkehrt / ihme gleich / und find be de lüfftige Seifter worden / bie da di tvarté in Lufft fteigem/uab eshat ein Dur Din andern Dunſt / wann fie beede imb Coction zufanmen gefügt ſeynd und af der Sublimation mit einander verbund! werden’ auffgenommen. | Radix Chym d * | Oder f£orlft Gab Gottes. Weißheit der Wirckung hilfft der 1 ARS Fuͤnderung ber Schwaͤr⸗ EX E B) Sarum bubid) dann nach folchem we «in allem zurichten und zu entfcheis yin wirft haben Fönnen/dann der Artiſt tbut ger zu nichts anderſt dann Daß er nur det pflantzet und begeuft. GOtt aber iſt len Der pag Gedeyen darzu giebet. D X Item es wird gefragt/ tie viel eits waren werde diefe Faͤulung amb Reinigung der Erden: Ant Morte ich viertzig Tag uno etwan yr / etwan minder / nach der 6.(e) UEM. ^ RR Ann nun alles alfo beyſammen / j | (o ſetze es in balneum zu putreſciren Tag / in welcher Zeit man dag Blaß ht bemegen ſolle / biß Diefe ermelote ug füruber fepnb / nach 40. Tagen ED bie Schtoärge erſcheinen das Raa⸗ haupt genannt darauf viel mittlere Gare auch wohl falfche/ dann zwiſchen fol- en unb der wahren Weiſe / wird qud) eine oͤthe erſcheinẽ/ letzlich abcz wirſtu Den wei⸗ ? M s fen | TES. y . T I d Waſſerſtein der Werfen, 392 fa = COUPRNDORAS SM | fen Schwefel ſehen / welcher wann bafi Beineum etwas beffers geſchuͤret / affici gen wird / tote Die Sifchaugen / und mir jich neben an deg Slafes Wänden anb à : gen: alsdann baflu cineterram. in Schweffels Natur verfehrtz und haft. ve falphur naturz, 158 D | | Samuel Nertonns,| | | 3 4 Das Hauptdes Rappen - 3 Puucfadig; . .. M ^. Das C orpusiftfolvirt un 3u einem fetten Waſſer 908]. . Oleumgiebracbtyoorocn WIR — 600) Mercurius Duplimatus | tt'annt. dae Oder Edelſt 6ab Gottes. Y Oleum Dbilofopborun: Das Pel ber *Dbilofopben. Dasgang Ichwartz Geſchirr verfebrt fich in ein denig roth. Hie iſt gebohren der wu Sohn des Schwargen / und piro werden aller weiſſeſt / und in Nam wird geheiſſen Elixir. di ſchwartze und trüßechtige Erd iſt verkehrt in das Ouecckſil⸗ er wie vor / und entloͤßt: In Farb es Oels / alsdann heißt es Del tt Dbilefopben. (a) "€ oleum à Deo pretiofum, cui in re- im natura nihil (imileinvenitur? Poffem iücis verbis diffinitionem ejus veram pro- D»Rere, & dicere ut fupra, Oleaginitatem Fine nihil aliud effe qoam humidum radica- jmetallorum, purum & incombuttibile, im ilo effenia & forma metallica potiffimum infitit: fed quoniam non defunt philofo- [iorum inhacarte excellentium definitiones \2,eas potiffimum in medium adducam,non- Wul diverfas propter. olei diffimilitudinem, hnquidem in re, fed propter corporum, € IKibus educitur varietarem, & inprimis ve- irabilis Raym,Lullii, qui oleum definit fub- 'atiam corporis peraquam depuratam, ,& [rtatam in ventreventt, Dicit fubftantiam E u 4 quia Uzautem hxc et oleaginitas aut ju quiaeft merum.argentum vivum maturunf . Corporis videlicet Solaris, Solem enim | fiy: , aurum per excellentiam quandam corpus melt: ait item Lullius, quod à corporibus perfäf N souP ANO ORA. & fufficienter à natura in mineris excoctum tallicum vocat, quia reliqua omnia meta necdum perfeGionemillam adepta. funt, a quam tamen per naturım peryenire poflun Hzc ſubſtantia przparatur & depuratur pol aquam Philofophorum, & tandem portati jn ventre venti, id e(t deftillationibns crebr| N furfum elevatur & levigatur, reduciturgug ad venti, hoe eſt, ad aeris & fpiritus naturam: Cujus interpretationis au&or eft Albertus ex& plicans illud Hermetis; Portavit eum venti inventrefuo, Argentum enim vivum, 1 &is extrahitur per diffolutionem, deftillatic nem, fublimationem & fubtiliationem,dicit oleum incombutibile, anima & aer, & fple dor corporum, quia corporibus metallic mortuis & impertc&is vitam tribuit immo talem, & eailluminat, Definitio tamen € generalis, tam corpori Solari & Luna quam calci etiam metallorum imperfec xum, quz etiam inarte corpus dicitur, 42 commodari poteft, Secundam olei defir tionem ex codem Raym. Lullio, ni fallo adfert Innominatus,dicitque Oleum nihil © liud efle, quam limofitatem omnium meti: lorum, natantem faper menftruum polt dil: lutionem ipforum, Limofitatem vocat mum five terram metallorum, non quide groff Oder Edelſt Gab Gottes. rofam & fœeulentam ſed ejus partem fübti» Biorem, quz cum gravioribus partibus mifta ut ante fuam eduGionem, eflqueinflar luti Bujusdum vel coeni, pars enim Mercurii ma- Borin ea quam terrz, utin lib, Lucis Mer; iuriorum afferit Lullius ; & idcirco extracta Bier menfiruum,qood aquam & phlegma ibi- Diem vocat, menft:st fimilitudinem quodam- odo refcrt, nifi quod aerez magis & ignez Bit naturz quocirea non mirum ett, fi aqux ußeu phlegmati innatet, cum leviora graviori- Mus naturaliter fupertent, | Unde Rhafis: | Imne oleum congregatur fupra fuam aquam. De hac olei natura acıea Arnold, de Vilfa iQva: Olei perfedifigna funt, gotta fpiffiot, Mblcolor, intenfior, & levitas aerea, itaquod iplum aquznofttz mifcueris, natabit füpe- iius, EtLullius. Si mifcueris ipfum aquz, üpernatabit, & congelabitur ad modum te- wifimz pelliculz diverforum colorum, Item oan, Rupefciffa : . Pofita calce, mediante ca- nire elevabitur quzdam pellicula in modum Snlei, Tertiam oleidefinitionem adducit Al- nafar Arabs, afferens, Oleum nihil aliud ‚fe quam aquam mutatam in aerem validaim- poreiione aliarum qualitatum, per conjun- # tionem abillis fufceptarum. Per alias qua- ie itates innuit calidum & ficeum, quz inigne (X terra latent;à quibus ſæpius elevata & de- wo conjunda aqua qualitatem calidam af- | pit & in acris naturam tranfit, fitque. calida © k humida, de olei natura, Us Ex l E 3 jamit. frigiditatemque fibi naturalem depo- Hn | 314 PANDORA, . Ex quibus definitionibus colligimus, Off leum Philofophorum nihil aliud effe. quang aquan, non quidem fonts aut pluj viz, qnx à metallorum natura aliena eft, fef Mercurialem | maxime un&uofam, crebrg deRillationibus levigatam, & ad aeris quo dammodo naturam reda&am, in qua calı@ dum radicale feu formale metallorum deli) tefcit, corum materiam mundatam exco quens in verum argentum & aurum, adju vante tamen naturam & in:ernum calorem movente & excitante, igne artificiali extring fecus adhibito. Aut, calcis metalli cujufdi que humiditatem radicalem multum gluting fam, calidam, & fubtilem, (quz verum eft au ri argentique femen) per Mercurium folu: tam & levigatam, itaut nullam amplius ug ] &uofitatem, aut aliquam. humiditatem. eva porabilem, nec phlegmaticam in fe conti" neat, quz quidem fentiri poffit, cum impof fibile fit alioqui calcem omnino à fuis viri bus, que in humido unduofo conſiſtunt Eyacuare; | E Adonymus. Es wird aber bas Gold geſol virt und entlogt/ / auff daß es wie der in fein erſte Materi eingefuͤhre + fotrbt: das iſt daß es warlich werde Schwäffel und Queckſilber bann wir mögenalsdann — "a | Oder Edelſt Gab Gottes. "Silber maden/ unb. Gold’ ſo es "Derfenrt/ ober verwandelt iff in ‚ddr Materi earum (o fofl es nun Mewaͤſchen und abgefocht werden) apaf es warlich feye Schwaͤffel und dOuecdflber : dann nad) dem MPhilo ſophen / find die die wahr und Fecht Materi aller Metallen. (b) : ous foltu wiffen / daß allerhand a, V9 Steinvon Sulphür tvárn / und von Miuͤchtigen Mercur. gegiegelt werden / auch age Sonn und Monds daß man fie aber micht qu Metallbringen kan / ift ihrer Grob⸗ „weit bulb /aud) wiſſet das alle waͤchs⸗ Ache Ding/als £aub unb Graß / von Sulph. md Merc. gezieglet werden, durch Wär meNung ver Solis und Lunz, denn Conn a amd Mond ift Mere. in der Materia / als "ait und feucht’ dann in. der Erden iſt das d Feur verborgen / und ift heiß, unb tru⸗ (ten / und tn dem Seur da toobnetbie Lufft/ í indiſt Faltzund feucbt/ / derhalben ſieht lE nan 2. Haupt⸗Theil als feucht und trus fen, dasift Erd, Wind / Waſſer / darins hen wird der Mercurius suíammen ger ne ießt/ Der trucfen und feucht iſt / der Merc. i pulphur in der Materia und alle Ding ha⸗ pepe ibr Wachsthum / von Trucknem und Be; Feuch⸗ pie Sona iſt heiß und trucken / der Mond 315 ‚316 feuchten’ und dag trucem und f r : .. (bb) Die erfte Materi der Metallen PANDORA. 1 | wird von Der Waͤrm a( der Sonn bewo gen/ daß c8 fich biftillirt / und fubliemiergg! werde’ unb alle Ding werden muß / eiuf jegliche nad) feinem Geſchlecht / und alfgl! ift Merc, &c, T TAL, Gloria Mundi E i (ít zweyerley / aber eine ohne die andere! vollendet Feine Merall. Die erfte und pornehmfte ift die feuchte / mit Wärme ber Lufft vermifchet / viefe haben oie Phi fofophen Mercurium genennet 7 welche Durch bie Strahlen der Sonnen und Monde im Philofophifchen Meer vegierel toirb. Die andere ift der Erden trucken Waͤrme 7 welche fie Schmefel genenneffl! haben / dieweilen aber alle rechten Phile fophen diefe am meiften verborgen babett wollen wir dieſelbige etroag beller erklaͤren zumahlen das Gewicht / als ohne deſſe Wiſſenſchafft alles verderbet wird. Da bero auch kommet / daß ihren viel auf ei nem Ding’ welches an ihme felbften gut eine Mißgeburt erlangen, dann etlichedad I gane Corpus für die Materi/ ober Saal men / oder Ipermate nehmen / etliche eit Y Stuͤck / und dieſe alle weichen ab von den Weg. Als zum Exempel / tann eine eines Manns Fuß und eines Weibes Hand zuſamnen nehmen und außfolcher Ver] | mifehung T m J Oder Edelſt Gab GOttes. Muiſchung einen Menfchen zu tvegen brins Ben tvolte/ fo währe e8 ein ohnmöglich Ding / dann in einen jedwedern Cörper Bit ein Gentrum/ und ein Ort / oder wie fpes Saamens oder Spermatig Puncten/ uber allezeit ben 2860. Theil machet want 8 ſchon nur ein Weißen Körnlein wäre. anb diefes Fan anders nicht fern, Dann Micht Das gantze Körnlein ober Gorous zu⸗ wmttien verwandelt wird / fondern es iff Inden Eörper nut wie eiit Nothwendiges Maͤncklein welches von feinem Coͤrper vers MWohret wird’ vor aller übermäfliger Hitze / Naͤtte ic. Haft ou Öhren und Vernunfft / us merde allbié auff / fo wirſt bu ficher nn / nicht allein von denen/ welche den dt und Stelle / t8 Sperrnatis nicht wiſ⸗ m7 unb bas gange Körnlein zum Saas en machen vollen / fondern auch eor Des (dum allen / welche mit eiteler Solvirung wit Metallen umgehen’ tmb die Metall ‚ärchauß ſolvieren wollen / darmit fie bere ur ach auf Deren Bermifchungeinen Metal na den. Bo aber dieſe / auff das / teie Natur procedirt und fortfähret Ach⸗ ‚ug geben’ fo würden fie fehen / DaB es 4T tit anders darmit zugehet. Dann Fein „n 2etall iff fo rein / Daß nicht auch feine „a teinigkeit hätte / doch eines mehr oder ‚uniger/ als das andere / aber bu freu“ ‚uhrkiger Lefer / wirft den erften Puncten 4t Natur fleiffig in acht nehmen / bo ! ! 37 318 " 2o PADZNHSOC RA;src i] oben gemeldet/fo. haft bu genug: Doch gebe ich bir dieſe Warnung daß du in den ge meinen Metallen folchen Puncten nicht fucheft in denen es nicht fe: Dann dieſt Metall / infonderheit das Gold / Des ge]. meinen Manns / feind tod, unftre abe feind lebendig / und haben einen dpiritum biefe muß man in alleweg nebmen. Dann du ſolleſt wiſſen / daß das Leben der M 4 tall / ift bae Feuer / weilen ſie noch in ib" ren Mineren und Ertzgruben ſeynd / ibi tob in gleichem auch dag Feuer nemlich pef ſchmeltzens. Aber die erfie Materi dem‘ Metall ift. eine. Feuchtigkeit mit warme Lufft vermiſchet undift ein (orm und aeg (tait / toie ein fett Waſſer / das an ein jed weder Ding / esfeye rein oder unr ein fid anhänger / doch in einem Dit haͤfftiger ale! in dem andern/ welches daher Fommeh l daß bie Erde an einem Ort mebr offen luck und porofa(oaBift mit mebreren£ufft gaͤngen ) ift / unb eine. ftärckere an ſich ziehende Krafft bat / al&an eínem andern Sie fé mmt unter. weilen für (icb felbftemm an das Liecht / mit etwas bekleidet oorr nemlich an denen Orten, da fienichts hal woran zuhafften/ wird alfo erfant/meiler alle Ding auf orepen Urfprungen und all; gemeinen Anfängen ihren Urfprung haben‘ aber inder Materi der Merall nur außer ner cinigen/ ohne; conjun&ion , dag etii, Hd qug "| 3,3 | Oder Edelſt Gab 60 ttes. Jußgenommen / oderihren Schattennems bà h den Schwefel. | | Michael Sendivogins, | (bbb) Es find abet der Dingen Anfaͤng / Unnderlich der Metallen / nach ver alten 1 ilofophen Meinung / zween: Schwefel nd Queskfilber : nach den jüngeren aber rt9/ Saltz / Schwefel / und Queckſilber: | diefe Anfäng aber entfpringen. auf den er Elementen / von deren Wurtzel wir fonderg den ‚Anfang machen muͤſſen Al⸗ [ole pie Syünger dieſer heiligen Wiſ⸗ ‚onfchafft mercken-/- daß vier. Elementen T ipt em Centro und Mittelpuncten eim ame ied in fich halte / von bem es die les " entifche ratur empfanget / und bif yin bie bier Säulen der Welt / fo in der rs Schaffung der Welt von der Goͤttlichen Seßheit auß dem vermiſchten chaos ges yeıden toorben/ welche auch dieſes Welt⸗ u / Durch. ihre wiederwärtige Wire ung 7 in Gleichheit / und ber Proportion Alten, und durch inflyeng ver Himmli⸗ 4 Kraͤfften / alle Ding unter / und ber Erden herfürbringen. "i D | "Michael Sendivogins, N iy indoor nun ái ein Weib nez ^ de und fie — man ) 4 » b: und daß ein jedes dieſer vieren im - i$ SEPANDORA, 700 die Geſtalten der Gebaͤhrung toͤdtet und lebendig machen / und. ein Liecht einführen oder eingeben f und die Angeficht reinigen von der Shmwärge und von Finſternuß der wird var groſſer Wuͤrdigken feyn. Dann uns unſeren bekroͤnten Konig / unferen tótben Sohnen im: zuſammenfuͤgenden in [eire Feuer/ noch nicht flechtenden emg. pfienge / und ein Sohn debüre zu ſammen gefuͤgt: dann feine Wol den / fo auff Ihren waren / Febreil, wieder in ihren Corper / als wie fi außgangen waren. Cc) E. (6) A Qua cum mifcetur æri ipfum inten ? us dealbat? Hzc dealbatio dicitur quibusdam impragratio , quia teria. dealbaff" tur, Dominante namque aqua terra ctel cit, & multiplicatur; & augmentatio nov" prolis inde generatur; Recipe q.od ag" fundum vafis defcendit , & ablue iftad cur igne calido , quousque auferatur ejus nigref do, & recedat ejusdem fpiffirudo , & fac a eo evolare additiones humiditatum, dont deveniat calx nimis alba, in qua tion eritm €ula, Tunc enimterra adrecipiendam a main eft habilis & parata. Jungite : um i hi Oder Edelſt Gab Gottes. ^ umido, id ed , terram nigram cum aqua fua, | 1 pue donec dealbetur, Illa albeao di- \ i Rofarium, |a Der halben (o beharr oder Boll Etre über ibn sin temperirt Bad/ iff er in Waſſer ſolviert oder ente Wipft werde / untaſtbar oder unbe ührlich / unb gang herauß gange "Mie Tinetur / oder Ferbung m. Ser Farb der Schwerge/ welchs ein E ift ber &olutíon oder En ) T Eciam quoque fignum puteo. ; aod tamen non tactu fed vifu probandum e(t, ‚Dt hoc et, ut fit totum ut oleum. nigtum, ds fanguis fubrubeus ? ita quod totum vel jajor pars materiz fit uniformiter nigra, & Pe dicit Theoph. Effodiaur ergo fepul- D. illi draconi & KEN illie mulie£ | (dd) Dann nicht allein” in Diefer Kunſt / ndern inandern Dingen allen Fönnen mir " eiters nichts thun / als daß mir der Natur | & zu nis complerz eft pulvis fine tactud Ban fir difcontinua, fed una pars ab alıa. Et Lauremius Pentura. 8 Wu 3 «4. 53 322 ſchehen fan / ſintemal in einem con PANDORA, "9 zu Huͤlff Fommen / unb Diefes durch Feit ander Mittel/ dann Durchs Feuer oden Wärme Weilen aber viefes nicht ge ' — Fee y» , gelirten metallifchen Eörper feine piri: fug gefehen werden / fo muß Dag Corpus erftlich folvirt / und feine Pori geöffnet wer⸗ den / barmít die Natur wuͤrcken koͤnne. Was aber daſſelb für eine folution fepn fole ber digeriste Samen aufgeben und in fe matricem gebracht werde : Das mwafleı aber ift unfer Waſſer / himmlifch / wel⸗ ches die Hände nicht ncGet / nicht. gemei« nes / Sondern faſt Regen⸗-Waſſer: Der Leib iſt Gold ſo den Saamen gibt. Un— ſer Luna iſt (nicht das gemeine Silber) laſſe / und daſſelb gedoppelt: Hernachet wird es von der Milch der Erden oder ih ser Fettigkeit genehret / welche in Den = 43 - r pem Piert ober bemabret ? Und affo wird gebob« en daſſelbe Kind der zweyten Geburt. Michael Sendivogius. E E. poe edieda der Philoſophen. | Coagulatio, A j. | Das Corpus ift zur Firitat y uno zur Feinigkeit gebracht m" Worden. | j "Das finfer Haug. Dann fo pf ird bct trad feine Fluͤgel Md a b 325 324 — PANDOR A, ben berauf ? bann er wird in viel weiß und viel malen bewegt werd den/ von oder auf einer Farb / in Die ander Farb / biß er zu ftäter weiſſe fommt. Ariſter ber Philo⸗ ſophus / das aller ſterckeſt Thier / ſoll nicht geſpeiſt werden / dann dieweil es Durſt und Hunger hat / und wiß daß nad) dreyen Tagen nichts bat. (c) I (0p X iftolapide exit Draco, qui comes dit caudam fuam, Ex ipfo ením nu- bes afcendunt, & defcendunt nubes ac plus vim, Dicitur enim avis volans , quia ad modur avis in altum , id eft in caelum eva lat: & tameu iterum in terram propter nu« d trimentum defcendit, Unde nutrix emni- um eftterra, | Et Hermespater ait, Maſcu lus retinet volantem , & volans eft femina quz babet alas integras, & volans vult volare cum alis; fed alia qux non habet ala retinet volantem & prohibet eam à volatu, & ipfam facit ſecum federe , & tunc colligatz re- tentz funt, & in carcerem, &c, nifi denuo perd artem folvantur, Vocatur ctiam fpiritus, pro- pterfübtilitatem fuz naturz, Afcendit enim! per medium vaporis fubtilis, quamvis poftea d frigido aére percuffus infpiffetur in aquam, | Tandem virtus aérea in ipfa manet, pene- 4 trans corpora & fubülians: Unde in Turba F legi. ii u Te í 3 bia I Oder Edelſt Gab GOttes. Hegitur. Nota quod fpiritus e aqua, quz ex- Pirahit animam à corpore , & anima illa ef Btin&ura foluta, &c. Lanrentius Ventura, I} (ee) Dicitur autem cerpus fic denigra- m effe mortuum. | Unde gallinarius dixit; f Hanc autem nigri folutionem corporis quo- que mortui folutionem vocamus , & com- Emuniter fit in quadraginta diebus: quare ne- effe eft ipfum abluere ut mundum fat, & rivificare poftea , ut vitam & virtutem recu- neret, Quiadicit Rofarıus : Converte lapi- lem de bono in melius & nonin pejus. in ‚Wonelius convertitur, quando fit. Elixir com- f»ofitum, In peius autem, quando corrum- Abitur ; quia tunc damnum eft & non lucrum, |cerrumpitur ergo lapis non ut mortuus ma- pieat fed ut ad meliorem naturam, & majorem. P irtutem per digeftionem perveniat. Et ideo gi iciturin tra&atu Miferula. In primoopere Eipparet nigredo , fed corpora ambe ablu- intur per aquam fuperius alcendentem per ablimationem, & iterum defcendentem per Seltillationem clarificantur & vivificantur, 1 olea erunt albiffima ad modum marmoris d rlucentis & falis albiffimi, Et tunc de o- d mibus corporibus facit lunam: hoc eft au- Am quando nupferit, id eft, quando in vafe 0 commixti fuerint per minima, & ia ‚Nam naturam coiverint per ignis exficcatio- [m: tunc enim generabunt &lium , qui | tam parentejam fuam pravalebit. qe e | 316 | ‚ lierum opus & ludus puerorum, fcilicet po; przparationem : quia Thelon & Azothtik Ber, LAU. NV AN SES qe Sol & Luna per fenontingunt, filius auter hic plenus eft tin&uris, Et inhoc eft comple mentum primioperis, Quod opus eít m fufficiunt: Ex his itaque apparet totus pro ceflus’ albedinis : fed tamen ut clarius ord & caufz cum eftedtibus in hac operationed ſtinctius au&ori patefiant , diffufius eft hi fcribendum, , 27 | Laurentius Ventur (eee) Duo funt elementa , lapidea , fic fcilicet, terra & ignis: & duo aquatica, fci licet aer & aqua: corpus vero calcinatu eftaqueo privatumhumore. Cum ergoar dum fitiat libenter; aqueum bibet, _ Rofarium, (eeec) Vide fupra B, Figulum, p. 1$. feqq. j | 1 | Oder Edelſt Gab Gottes. Coagulatio & Dealbatio. í -X" — en Die flüchtigen Geifter vere | nrfacben ote mancherley Far⸗ | 4 e. ben ; Hie iſt gebohren der Track / er Tod und die Finſternuſſen / und hlentz und Schein der Sonnen euhet der S rad / ber ba Köcher ‚halt / ober darauff acht bat / me: X4 ut N 1 | qw we. unſer foder Gohn wird kommen . genen oder heimlichen Ding weil und der König wird fonimeu auf dem Feur / und wird fich ber BER" mablung freuen / und die Derbo den erfcheinen/ und Die Jungfraͤn ich Milch wird weiß werden/ um unfer Sohn jetzund lebendig gr madt/ wird im ‚Feuer ein Kriege und tiber Die Tincturen und ($68 bungen fürauß gehend. Das fig. fer Hrußs Hie wird gángli g$ reiniget / das ſchwartze Gelchirk uno frheinet allenthalben voll Blumen mancherley Farben / vo ber ſchwaͤrtze und wird weiß Mi Milch, Hermes der Philofophut Nim das ſchwaͤrtzer ſchwartz: bam viel und mancherley Farben werde in ihm ericheinen / und die Jum frauen Milch wird weiß merden und unfer Sohn ifi jegumd lebendi werden im ‚Feuer ein Krieger um für die Xincturen / oder Ferbunge auffgehend. (E) (£) ET hzc prima decodio contin anda eft tamdiu, quousque Drac vivit. I. Ooer Edelſt Sab Gottes. wihcerur, & fiat lapis criftallinus, fundens, gens & congelans Mercurium , lac mutans Pæcumque metalla in veram lunam, Et ns philofophus ait ; Lapis albus dicitur irum album, & eft tanquam oieum album; WF nix, &c. Quando ergo fic eft perfcétus, eo ut fluat veluti cera absque fumo & ftri- Dre : tunc proprie lac virginis dicitur , fe- ndsm Gallin. Et in lib, Satur legitur 3 Brit ficut lac incerans, liquefcens , penetrans modum aquz fixe fuper ignis pugnam; f cadit numerus ejus fuper mille, — Dicitur flamaqua vitz, quiz illuminat omne fordi- Bim , ut apparet ibidem, Dicitur ctiam Mya perennis, ac mulis aliis nominibus ‚Berficitur in putrefa&ione in 36. diebus, fe- imdum alios in 70. fecundum alios in 89. Circa, | Laurentius Feniura, I Bittere Wolcken eigen auff/ T & wahre Zinetur oder ‚Serbung/ $ x 5 die "tib die Raͤgen auff das Erdreich: erden / iſt dag rein Waſſer / und 329 | - tilgetsdann das ift der weiß Schw | (4) P Rima eft quz furfum afcendit, & hf | PANDORA | die ba auß denen ben Schaftena fel/ver allein das Erg weiß madii mit dem Geift behalten wird / de | er nicht fleucht. (a) | eit aqua quz eft humida & limpie Et quamvis afcendat per modum vaporis, t men frigidiori aére repercuffus , iterum vel ti aqua condenfatur , & defcendit ad hum &andum terram. Et hzc etiam eft anim quz totum lapidem vivificat , & fe habet ri Ípectu olei : & à quibusdam dicitur Fum albus ; à quibusdam veroacetum acerrimum quz in colore niveo afcendit , & ett vali acuta, Et aqua hzc habet fecum animan id et tin&uram folutam , & in fpíritu depi ratam , ex corporibus exttaßtam, Laurentius. Pentur (42) Oportet autem terram prius fepeli in petia panni /Ezyptti , poftea oporter cat didari compofitum , ut fiat fulphur tingens (f permanens — Deinde rubeum fieri, &c. ll alius quidam air, ) Tum vera operis primordia nofcese (Corpore cum fufcomapnefianigra videtur, Propter quod ait Mundus : I&a duo vafi a] pienter imponite, & femper ac humilité Deum orate, ut huac noftrum lapidem: i; deat Ä " sin - opere. commixtum , tünc — ilatim extrahentes animam , ac inſpicite fi lius Gt lapis niger. — Quia fi ita ctt, opti- Wr rexiftis : fin autein , regite ipfam albo uo'e , quod cft maximum arcanum, do- fat nigredine cocpertus. Es his ergp „Ampletz patrefactionis, folutionis, com. "Mixtionis , impragnatiopis, : AMireris, ! % a) Scitote quod cum Mercurius dea lar: fit fülphur albom —— in- mbuRibile , continens in fe venenum. Jud Iplendori marmori cft fimile, quod vidi Ethelia vocant, & auripigmentum , & JM&uram : quia folum fulphur zs dealbar, » eratione fuerit dealbatum , hoc tamen J& fugitivum nifi à fulphure rubro reti- Hamuel in Turba, Ein geifticher Mann bat dieſe Bort gehabt in einem Geſicht/ 1th die Dffenbahrung unfers Errn JEſu Cbrifti/ die find von Wemanb je gebort/ noch in feinen Nuͤchern funden worden/ nemlich: |’ u felt wiſſen daß der Half des di Geſchirꝛs \ et quod nigredo eit principale fignum - a 33% —— —— Geſchirrs / iſt das Haupt oce X pen/ den du foben wirſt / und wil gebohren ein Taub / barnad) bac Ends hiemit find glückhe tig () (b) Uinquaginta diebus primis fit | put corvi, & inde in centum qu quaginta fiet columba, & 1fo. aliis fiet ı beus; lento utere igne ufque ad albe Rem, Menachns et Seturnin - ET RER | Oder Edelſt Gab GOttes. Aeſchen aller Aeſchen. Coagulation & Dealbatio. — B \ l^ j €" I F. "mo ^ a CO ! OY QU (ux NW > UU mu X9: Ot (Co CAR I (X U \ [e [LL u V DIO. VE N A IT t Ls Imbibitionesiebendig gemacht vorden 3s gebaͤhren den vwveiſſen Sohn. — ie wird begriffen die gange Meifterfchafft: nemlich das Weiß das Roth / mit diefen wenig orten. Ich / der diß Wercklein ammen geſetzt und gemacht bab 0 diefe Ding alle geiehen big bie (? ih bie GOtt daß. Run: E n geſtiegen zu ihrem Corpus/ vo 'PANDORA, 4 Gnad verleihe/ das End zu ſehen Diele ſchwartze Nebet find binag bannen fie außgangen ſind um éft eine Zuſammenfuͤgung geſcheh zwiſchen dem Erdreich und beg —35— und iſt Aeſchen worden. (d yo Die De fo durch die Su (mation auffaeftiegen ift in E Geſtalt des Schnees/ das ift, Aſch von Afchen : Dit ift von dem Erdreich au gezogen und gefublimirt/ und hoch geehl Die fecesaber/fo nach der Sublimati bleiben / die feinzu verachten und zuſch h ten. Derhalben fo wirff fie hinweg / dar (ie ſeyn ein Haͤfoder fex. Wannnun u fer Stein aufgeſtiegen iſt / in die Hohe M ptr Geſtallt eines wei ſen Schnees / folk ion mit groſſem Fleiß und Craft zufall men / auff daß er nicht verfliege Durch DIE Wind oder Rauch: dann du haſt cing groſſen Schatz befommen/ nemlich € reife gefolterte terram, die coaguli dann was zu coaguliren iſt und rein 003 Silber und den meiffen Sulphur, WR das ift das / darvon Arikoteles meldung thut / das (prit er / ift beffer dann @ Achimiſten mit ber Vernunfft begreiffe lr oder faflen mögen: dann das n pa Ode Edelſt Gab GO:tes. / Lunam. Raimmudus Li lius. N iba wahr daß die Natur fein Mt egung hat: — bann durch die p3bircdung / derhalben / jo du "pin wohl miſſeſt / fo tbut dag Jaſſer und Feur dir fein anug: Bm fie das Corpus abmwäfchen/ Mnigen/ und erwehren / oder ec fen/ und fein Zrindele / hinneh⸗ fn: danndas 29affer/ fo in dem Lh t tvobnet/erlanget das roreíd) "das Eifen ben Magnet. (d) Ann Azor, das iftbas Waffers EI) und das Feuer / das ift die Wäre Modes Feuers wafchen und reinigen La- Bim das ift Das unfauber Corpus oder reich und nehmen hinweg von ihm | Schwaͤrtz und Unſauberkeit: dann Mdereitung gefchicht: alweg mit oem Mfr. Derhalben wiedie Hellheit und Wibeit. deines Waſſers ift; alfo wird it. bie Klarheit und Hellheit deines Erd: s ſeyn wie du ſie getraͤnckt und ge⸗ Et haſt / und je mehr dein. terra abge⸗ | : en unb gereinigt wird mit dem Eſſer je AE dein terra oder Medicin E. wird Baus fie machen koͤnnen wann ſie wol⸗ 335 336 het es inunfer Meiſterſchafft auch zu bat PANDORA, af teirb. Nimm des cin Exempel / bu ſieh wann es regnet/ auff unfer Erdreich / barnad) wieder trucken toirb Durch J Wärme Der Sonnen’ fo ifl8 viel rociffll dann eg zu vor was / ehe der Regen Drau ' Eommen war. Alſo zu gleicher Weiß g | je mehr es auff dag Erdreich regnet wu wieder trucken wird / je weiſſer fie toii | Alſo ie mehr du unfirs putrcficirten. utl gereinigten Waſſers auff Dein rerram fchü teft/ je weiſſer fie wird und Eräfftiger/ Do nach die Tinctur anzunehmen. A Raimundus Lum fi Derhaiben Wiederäffere T | dieſe Ordnung daruͤber vier tué len / und zu letzt calciniers durch ſe Gewonheit / die da hefftet und Ca cinirt / dann ſo haſt nun dieſen alle foftlihften Stein mit gnugſam 2ubienung geregiert. (Ce) A (9) Ade Mineralogis fopra Citat, " | zwar die zweyte Anmerckung Ulf das Achte Capitel des Erſten Theile Calcinare oder Calcíniren 7 nichts anders dann außtroͤckn und in Aeſchen verkehren / bern Oder Edelſt Gab Gottes. m folls verbrennt werden ohne orcht / biß daß es Aefchen wer / welches fo €8 Aefchen worden /fo Haft bu es wohl vermifdt/ efelbe Aeſchen nun/ ſoltu nicht rachten / oder nichts ſchaͤtzen / fon» r gib ibren wiederum den ffi [0 (i außgeworffen ] it. Kan Erohalbeni wann wir ſehen den / A äctigen Schwefel verbrennlich sehren/ daR ein Materia liegen bleibt t ein Kalck / fo wirddie Arbeit ein Gal: ation genennet / Dadurch alle verbrennlia und IchwärkendeSchwäflichfeit wird Heſchafft: Wann aber Die Seuchtigkeit/ [de das gauge zufammen haͤlt / durchs uer wird über fid) getrieben in die Vor⸗ V nennet mans deſtilliren: Bleibt der I dahinden / calciniren. Wann ich Ardie Warheit will bekennen / und von gradibus Der Operation ſchreiben / fo bez ge ich mit allen. warhafftigen Philoſo⸗ "piá/oaf es gar gnug (ft am ſublimiren / de⸗ ff ien und calciniren. Denn mam muß Fſen / gleich tote dieſer aller gleiche und ge Würckung/ alſo ift aud) gleiche "ub einige Arc zu würden’ ungeachtet/ J 3 einges 337 - m nn —Ó—— AM — E e a € "vs " — nn m 338 | eintztliche Namen hieruͤber gegeben fe t den. N :4 fte Difeurfeg / von unfern Magnetifche | fo einen jeden unter ihnen zugeeignet wi PANDORA; ^ i Ancertug. ££) Und wir machen einen un&uofi ſchen / ſchwartzen / weiſſen und rothenKald run (citet mich Die gute Gelegenheit Dit Kalcken zu handlen: wiſſet / daß wir Dey mahl in unſerm Werck calciniren / deſſe allgemeines Principium iſt / daß unſere Ka ce nicht verbrandt ſondern anctuolſiſch Pulver werden / denn in demſelben veredel wir Die Sulphura, welche der Grund find di radicalifchen Feuchtigkeit Die Raimunde Dele und Salben neuner: alfo find dem nach unfere Kalcke einerley der Art nad und findnur an ber Farb unb maturité unterfchieden. Unſer erfter Kalk d ſchwartz / des allerſchwaͤrtzeſten und mil genennet Gaturnug/unfer ander Stalc id tvtiB/ von dem aller weiſten und tiro g d nennet Luna, unfer Dritte roth unpi rotb von bem allerrötheften und toirbg nenuet Sol, ! Oder unſer Grund wird von brep Gr den vollbracht. UD A Diefe Kalcke find die Umgänge fo viel T Ciculationen/ und haben fo viel Grad’ pen. Unſere erſte Cinculation mifchet 0 Elemente unter einander / Die andere: nci euere bie Lufft / und bie dritte dea das euer / und alsdann ift unſer Stein vous umen. Weich und gefchmeidig al Roche) ſon⸗ Wenn unſere Kalcke alfo gradairet find/ : nb fit unterfchi: den eon alim Kalıfenin er Welt / erſtlich / indem fie ohne alle it Qno Anlegung gemacht werden. Zum "bern von,ihrer äberauß groffen Subuli- 1 der Theile (denn fie find ſubtiler als ! Sonnen-Stäublein) welche mit einer Oärtsefflichen Feuchtigkeit vereiniget find/ m welcher Willen üefjett fie zu Beſtuͤr⸗ ' ung Der anfihauenden toie ein geſchmol⸗ tlm Wachs: Dererite gefchicht in: dem afe durch die Fortſetzung der Waͤrme / ndalſo auch der ander. als die noch Itb idt zu ihren Periodum der Vollkommen⸗ eit kommen ſind / und der ander und erit. "auf dem Bleche eines heiſſen Metalls / t ber quf einen gefloſſenen Metall/ over W aff Mercurio der fo warm gemacht ifi/ : 9 er ietzt davon fliehen will. Bey einem recht langen Proceff, wie bie " Yhilofophi fehreiben/ nehmen mir eim "Ns eit mögenunfere Kalcke nicht tuͤchtig ge⸗ " at werden etwas beiländig zu tinet Sen t (e&te Salcfe/ wie fie bie Suit i9 e ahrung der Natur — e Ni "Món ahr oder mehr Zeit / Denn in weniger 339 ft Feine gemeine Sache / die wir erwarten liche Tag auff ee eT | (d b 00(. PANDORA "WOW in diefem Dinge ſind / alſo find fie eine merck liche Zeit in ihrer Bereitung; Der erſte / nem lich der weiſſe in fuͤnff Monat / und ber ro. the in zehende halb Monat / und einen Mo nat wenden wir an zu Der Vorbereitun unferer Materialien und drey Monat gt ben Sermentirungen und Cémbibirungem alfo daß unfer ganges Werck fid über eit ganges jahr erftrecket. Denn warlich/ ei fondern eine euer beftändige Tinctur welche unvergänglichy und unverderblie ift/ die man in einer Purgen Zeit nicht ge waͤrtig feyn an; jedoch mag ein Fleiffige Arbeiter dieſes Wercks feine Arbeit forden ber zurücke (een einen Monat zween ode drey / nachdem er mit Zubereitung feine Materien genau umgebet/ und fein Feue regieret Defjen genaue Regierung! 0d ] Werck befordere oder hindert/ meift alle in allen. dod. » Cyrenaus Philaleth | (ff) Vid. Mineralagia fupr, Citat. un | ser bie dritte Anmerckung über da) chte Sapiteldes Crflen Theile. — ^. T Darum) das gang Waſſer aud. erfbopfft/ und in Erden verfehri]: werde in feinem Sefchirr durch D Oder Edelſt Gab Gottes. oder faul gemachet/ fo lang big ibm t die koͤſtlich weiſſe ‚Farb oben für EE but * werden alle Schmergen der Welt deinen; fo die Feuchtigkeit auge Arocknet ift/ das fo von ibm auß angen iſt / das ‚Feur wieder daruͤ⸗ | xrbif es behäfft wird und werd nicht geſuͤndert von ihm / durch Hase: das iff / Diefe | Schwärge / fogefündert. iſt von ‚em Coͤrper / werde wieder geführt ber / oder auf fein Corpus / von annen fie außgengen ift / unb | m bc ein Corpus. (g) : Dg io dem / wann mut oie groffe "3e verſchwindet oder außges | Ju WStret/verlieren (id) die vielen Farben / und het an bie Materia weiß zu werden und IB mähret fo lang / biß es auff den bes mmten natörlichen Grab kommt. Mit Wfer Arbeit muß man gar nicht tilen/ durch wiel Kuͤnſtler mit ben Hunden inde Srucht gebracht: Sondern oer T nfftigbetracbten/-je herrlicher ein Ding jtaud) Zeit in der Wachfung erfordert/ Ad was dabald wird / vergehet bald. Tas Incertus d d 233 - Koch’ j ! Mturet/ je vollfommener es ift/. je mehr 341 341 decoquere & digerere, & tamen unum hoc OPAND OR: A; y 20) X] Rocyreib/Wiveräffer/ unb. vers drieffe Dich nicht qu Wideräfferen wie wol das gange dere ferr J— langiſt: dann es geſchiehet unb ge⸗ het durch lange Kochung zu. (b) 3 h | (b); Uate fcias regimen noftrum effe : toto Opere unum liniare, hoc eft reguuea multa alia infe complectitur, q i joi fab nominum diverfitate celarut & & Pin varías operationes deferipferunt. |... REIN — * bien ob) Manndu num Dr terram D h G orpu alfo rein purgiert/ und durch Di €alcinatíon beg Feuers acfüubert hai :] und darzu im erft Element aud) gepur giert/ von aller Unreinigfeit Ae haſt durch die Diftillirungs mte. drobe bemeldt/ uto genugfam' angezeigt. iſt cd numum Daffelbig X7 und ſchuͤtt eingemi jn | Gewicht auff das weiß@roreichruft reibet wohl utter einander lindiglich / fo. fan imb fo viel Dig dag Erdreich feines We ferg in fich getruncken mird haben d funffeigften Theil bann. man muß be Erdreich zumerften ſpeiſſen und ern mit einem wenig Wafler/ und bara enger je mehr orauff gieſſen / als wie w andenjungen Kindern ſehen / fo fie gth i Oder Edelſt Gab Gottes. en werden / ſo eſſen fie und trincken nicht piel aber je groͤſſer fie werden / je mehr fie fen und trinctem. Alſo hat es in unfer Meifterfchafft im ber Eintraͤnckung des Waſſers auch ein Geſtalt. Derbalben foltu Die terram mit groffem Ernjt und Fleiß offt reiben undfie imbibiren / von jiemachen weiß Die Erden / Doch verbut aß du das Erdreich nicht imbibirft bann t mit groffen Ernſt / tuit einer langen Con: Irition nach der Traͤnckung des Erdreichs / | NOS foltu das Gewicht allweg mercken / uuffdaß du die groſſe Tinctur / oper bie uͤb⸗ ige Feuchte bas Werck in der Bereitung erderbe / uñ fo lang dudie Materi Fochft mie der Bratung / ſo viel ſoll der Feucht zu diſſol⸗ Hoa 3 4 piren 2Zzzx e cy 7 - = £^ e bad = e > . zi e a S c = = = C $ 2 e = — Gc — A 344 PANDORAaA | fuiren zugethan werden’ und mit bein im⸗ bibiren / diſſ oluir fo viel / ſo viel in der Brar A tung mangelt. Raimundus Luli A | Elixir Album. m Die vecifje Roß n ^. Die Dolltommepbei dep | pen lixirs auff alle drey Reich als Animalifchy/ Ves biuſch / Mise f | » — Drergeftaltende die unvollkommuen Ding / indas reineft/ leutereft Sil⸗ ber / ir bann das von der Cri dern i | | Ue ffba zu wiffen iſt daß das Werck der Schwärk vollendet / und daß an Fommen muß zur Arbeit ber Weiſ⸗ ung/ welches eine Roſe iff / von biefem Ihybcalifchen Rofenrauch / welcher von Dielen begehrt. / gefuchet und _ erwartet Ebirb: nichts deſto toeniger/ tote vor geſa⸗ Wtifl/ cbe Daß ote vollkommene Weiſſe jomiet / fo erfcheinen alle Farben ber «Belt im Wercke / auf welche man nicht St haben darff / fondern nur bie einige Veiſſe / die man ertoarten foll mit ber hoͤch⸗ tn Beſtaͤndigkeit. | T ednonymi Verbum. Dimifum, Dienheim, (ii) Derhalben fo folle der vierdte heil von bem liquore des meifen luminis, u dreyen Theilen liqueris fulphuris albi, us dem Mercurio vermiſchet / unb mite mnander in ein Gag gethan werden, ſowol erlutiret / halte es darnach in der Aſchen / atlinder Wärme und trockene es bif zur eſtaͤndigen Seife : Dann werden abere als mancherley Sarben erfcheinen/ und | 95 letzt⸗ NA k ' N | Oder Edelſt Gab Gottes. Ich bin das Clerir zu den weiſſen 345 346 festlich bit weiſe / vana (oit der Stein fer — tig/ nemlich das Elixir, fo da alie unvolle kommene Merallen in Luna tingiret 7 und das weife Elixir verkeh tef. | id das rotb femme au einer kehrt taufent Theil Quecfilbers inf oss BA NDIO RA, u. aljo toiro der Stein fermencirer / und ii u Samuel Norton, MERE mich weiß gemachet Bat 18 mache mich roth. Das Weiß Burselherführ. (a) SE A ſulphuriſchen unverbrandtli⸗ | chen Siren rorhen Lilien 7 Saft wirft. du im Untertheil zu fuchen nicht um terlaſſ tn ( fode ergo foveam ad genuam wie} jener Phil. ſagt) und wird genannt Laton oder Leo rubeus: Darum die weiſſ Blum] per rothen natürlicher Weiſe vorher laufft/ ^d ja bie rotbe in oer Weiſſen ber borgen ftedti d Nodus Sophicus émodatus d See Dings ein Theil / ve | das allerleuterfte klareſt Silber q | (ox H- Mineralogia fupra citata , zwar Die zweyte ——— das fee Sapitel peg erften Theile. Oder Edelſt Gab GOttes. | Radix Chymie. I | ⁊/ | ® ag geichiehet in bem weiſſen / das eſchiehet in bem rothen. (e ) Yes weiſe ift mit bem rothen zu procediven / fonften gebet fie nime | wermehr in Fein Corpus, Terra eft mater | E lementorum , de- Terra procedunt & ad efram revertuntur, ld ef Fixie in terram Spirale ji Menu | bbs Br il W itu nun deine Medicin vollend auff Froth bringen, fo bate feinem andern Weg / Sodann vag es in Der. ftäten Wärme beg ers länger werde erhalten / bif e8 fich bon der MWeiffein Citrig Farb veränvert/ a jbaun kanſt bu es nicht verderben / noch | in en / allein. habe Gedult / bi e$ brauns roth werde / wie Bocks⸗Blut / eile nicht / P warte oer. Zeit / bif e$ Preſilg roth wird⸗ | Dder toi ein fdóner Rubin / nicht zu dun⸗ ckel / ſo haſt du Die rothe Medicin. „ Als⸗ ann ſage Git deinem HErren / durch B en lieben Sohn Lob und Sand / der Dich fo reichlich begabet. Dieſe Tinctur probier auff eint ſilbern ^ léaracti/ fleuſt fie ohne Rauch unb ſchmeltzt wie ein Wache oil ft fie gerecht; wo nicbt/ muß fie länger im Feuer gehalten werden. j Darnach wann diefe Tinctur alfo rm E UE tig/ — Sen -Morigenus - ‚der Philoiophus 2 347 348 - teirff auff 1000. Theil Lunz in fug CNB, | P ANDO RA, fig/ fonim deren einen Theil / und Calcie Solis 1000. Theil / vermifchs und tbuc in allermaffen wie bu mit ber meiffen gethan haft/ fo wird auf jedem Theilder erftbereis teten Medicia 1000, theil / welches Dant. auchnoch Medicin ift undgarbrüdhig. So I nim nun von Diefer Medicin ein Theil / und Die Medicin foll in Wachs getruckt werden, fag eine halbe Stund wohl miteinander | flieſſen und. wanns alfo wohl geflofjen/ d fo greiffe mic einem Thrat hinein / verfuchs d auff oem Amboß / welcher fein rein fepe 5 | So es noch obngefchmeidig were / fo ſetze ihme noch mehr Lunam zus fo lang du fies heft Daß ſichs gefchmeiiger erzeigt ( man | ſichs laͤſt laminiren / dann Fanft du auch fehen toie viel bu auff Mercurium haben T muft.) Alsdann haft bu gut Gold / dad T. ein Grat höher iſt als natürlich Gold / nem⸗ lich as. karat. ft I \ Radix Chymis,. - Machen weiß die Latonen / unb behalten die Bücher binber fich/ daß: euere Herzen nicht zerbrochen oder zerſtoͤret werden: bann unfer Ding ift leicht / und bedarff eines leichten: gehulffen. (4) | | ; (2 Ders⸗ ——— — nn —— — ——— — Oder Edelſt Gab Gottes. (VEN Erswegen/ fo bu Die materiam rai Farin haft/ fo extrabir daraus | ba8 Saltz / und re&ificir e$ wol / und laf | [ es ſchieſſen / daß es Vitriol wird / gang ſuͤſ⸗ fe ohne corrofiv ober Schaͤrffe des Saitzes / fo haft du Vittiolum philofophorum oder | Oleum philofophorum . daraus mach fer ner ein Mercurial- Waſſer / fo haft du eine kuͤnſtliche Arbeit verrichtet : das heiſt denn | Azoth Philoſophorum, twelcher den latonem | TN aber noch nicht abluit bat: denn \ Azot 1. fophi vor zwey oder Drep tauſend Jahren IL gefagt : Denn das Philoſophiſche Gata oder Eaton muß mit feiner eigenen Feuch⸗ tigkeit / feinem eigenen Mercurial-Baffer werden gereiniget / folvirt, difilire , und I feinen Magneten an ſich sieben und bey ibme bleiben. Dasift bann Der Mercurius Phi- lofophorum ‚soDer Mercurius duplicatus, und ‚find zween Spiritus, oder Spiritus und aqua falis merallornm, Das Waſſer wird Den geheiffen Succus Lunarig , aqua fulphu- N ris, aqus permanens, aqua: beacdiQta. Die- j (Lamb Deines ferments , oder Sulphuris Solis ^in Theil unb fege ed iti das Ovum Philo- ‚ophorum wol verlutirt in den Achanor ‚in 30$ vaporifche und Doch trockene Seuer/ V'egíer es / biß die Schwärges / Weiſſe und Rbothe erfcheine / fo wirft Duden Lopiaem ‚Ser Weiſen bekommen / und diefer edlen, " theuren abluirt Latonem, wie die alten Philo- | fte Waffers nimm ddbt ober sehen Theil | 349 \ 350 zum vorhanden? erforfchen / aud) werden]! PAND ORA, — theuren und gebenedeyten Medicin und Tinctur genieſſen auch Wunder Damit wuͤrcken. X Bafilius Falentinus, d (dd) Hier haſt du alfo den kurtzen Ein⸗ halt deß Philoſophiſchen Wercks / was Dir etwa noch mangelt / wolleſt bu auf bey d alten Philoſophen Schrifften und Spra⸗ chen / die da gantz warhafftig find / und deren cin gut Theil in Turba Philoſopho⸗ dir erliche ber neuen Philofophen Sractaig: ten/ als da find : Waſſerſtein der Wey⸗ fen / Gloria Mundi , Bernhardi Trevif2ni , d Flamelli , Dion, Zachor, und Hollandi Gas chen / und andere ein ziemliches erttárems] vor aÜen aber mujt du den Grund und Würsel der Natur mit Fleiß erforſchen / ſo du auf deß Hocherleuchteten Jacob Böh. mens Philefophi Teutonici Buͤchern auff8] ' gruͤndlichſte faffen mögft / in meichen Dit] ^ gange Natur und ibrecireulation bloß und nactenp ſtehet und vondir ergriffen wer⸗ den Fans e$ fepe dann / daß dir aug fon — AA En, — Oder Edelſt Gab Gottes, hoͤchſte vermahnet / Die Perlen der Weiß⸗ Sheit und Erkantnuͤß für den Unmwärdigen u verbergen / wie dann auch ein jeder ders elben fid) um eine fonderliche Decke bemuͤ⸗ t folche Geheimnuͤſſe einzuwicklen / und geimlichzu halten: ze. B Michael Sendivogius. (ddd) Ad hanc autem noftram artem penitas affequendam labor & ftudium exigu- Pam , fumptus , & inftrnmenta pauca & exi- © zua requiruntur , poteft enim ars hzc vel Vaeris duodecim addilei, & o&idui fpatio in ꝓpus ac effectum deduci cum proprium in fe »rincipium habeat,licet in aliis artibus velfex eptemve annorum curriculum requiratut,quo t lleeffe&um confequantur, Nonnulli tamen rel triginta, vel quadraginta annorum fpatia. iHmagnis fumptibus confecerunt, finem hujus ib magifterii nunquam affequuti:A rtifices autem uibus finis cognitus & perípectus et, ab- Wicondere & tegere fumma ope hec artificium onanmntur, quod quidem mundi hujus affecle virari ſolent. Verüm hzc omniain Dei mi- ericordia pcfita funt, & ad opus hac no- (ftrum tantummodo | Azoth & ignis requiii- 4| ur, quod nihil aliud cít , quàm lavare , co- quere; folvere, putri&care & fixare: hæcque 41 omnia à paupere pariter ac egeno, & divite yPorzflari pofüint , nec etiam opus eft, ut me 4 nori confervandz caufa lireris hoc artifi- 4| rium tradatur , fed vel ipfa viva vocis tradi. i Mibi. tone 3 35% . tione cognofci poffunt, Ego verö planius. ; ‚PANDORA & dilucidius hzcce tibi declarare nequeo, ob 4. vim quorundam injuſtam, fed hoc faltem di- co & przcipio : ad hoc artificium | adhibe JJ, aquam lunarem , five aquam argenti in qua 1, radii folis conjuncti funt : Hzcquc operatia. veré mulieribus , ut veteres dicebant, cone 1 venit , licettot ac tanta voluminade eaä vá* d; riis confcripta babeantur , tantusque nume« j rus plebejorum jnxta ac magnatum magpif f, fumptibus & laboribus inve&tigent, vano. " fcilicet & fruftraneo labore, natura enim re |, pagulum intus obduxit, | "m | Aurelia. Sp bu nun lieber Sohn Philo⸗ ſophiſch wirckeſt und handelſt / und das End / oder Ziel / zu derſelben und rechter Zeit erreichſt und erlan⸗ geſt / fo wirft du felig feyn / fo du, daffelbig ſchnell oder gäblingen fr] heſt 7 ſo wird bir ein eriunbir, f rung’ Forcht und Schrecken brgege |! nen.Ce) | e (c) ——— recht geſagt werden/ | VpaB pre Tinctur per Zweck der fixas | |. tion waͤre Damit fie wegen des flete | |, Feuers / eine verbleibliche und immermäb« | | rende Cibaltung den Coͤrpern denen fíe | beyge⸗ - Oder Edelſt Gab GOttes. beygefuͤgt wird zumegen bringe. Der "modus aber zu Diefen grad Der fixacon zu⸗ "gelangen / in welchen die Vollkommen⸗ heit Des gangen Wercks beſteht / ift Fein "anderer 7 al8 daß die leichten und flüchtis gen ing / mit Verfland in dem Feuer ‚erhalten werden / damit fie folches deſto eher gemohnen/ biß fie endlich ein ſtarckes Feuer erdulten Finnen. Und dieſer Urfach wegen / commendiren bie guten Authores |gar offt ihren difeipuln bie Gedult/ von welcher fie fagen/ daß fie zum Theil von Teuffel herfomme. | | Samuel Norton, 9 (ee) Ich bab Dir lieber Bruder ein warhafftig Sinn unb Meynung eines gang warhafften Gliyir gegeben und ges ſchrieben mit einer vollfömmlichen Ned Fund Meynung / durch welches ihr zu Dies ſem hohen / tbeuren Schatz Fommen koͤnt / Hahn allen zweiffel. Derhalben fo ſteht dir etzt zumal nichts anderg zu/ dann daß bu Femfig und fleiffig feift in der Arbeit / mit zroſſem Ernſt und Sinn / und vermerch ? vol die Ordnung und die Krafft und Sus NFend der Natur / was fie aufrichten mög En unferm Werck / dann was wider die Na⸗ "Fur gearbeit ift und wird / das ift Betrieges "en und Befcheifferey / der wird nimmer uff ein grünes Zweig kommen mit feiner | ! 3 Arbeit / GOtt / wie hingegen das eilen theils vom 353 34 fchafft auch fein natärliche Ordnung / Na⸗ MS uu PANDORA;- Arbeit / dann unfer Menfterfchafft fid. nicht an ein Tag oder drey / auch nıcht im! einem Monat vollbringen laſt / fondern e8 I muß die Natur ihr Werck sueollbringen/ / fein gewiß und beftimpte Zeit haben/ Dante d indem Erdrich nicht in einem Tag ein Me⸗ tall gebohren wird / fordern fie muß viel Ssahr haben / alfo muß unfere Meifters d. tur und Eigenfchafft haben / dann wir durch unfer Kunft auffeinen Tag außriche I ten/ welches die Natur in etlichen Jahren nicht vollbringen mag / bann unfer geden⸗ cea der Arbeit nicht mit Schlaffen ges’ ſchicht fondern mit der Kunft / mit große ftm Grnft / Mäheund Arbeit wird fie voll⸗ bracht. Derhalben magft bu laboriren / auffwas für em Weg dumilt. Wann du diefem meinem treuen Math nicht folgen] toilt / fo Fan ich Dir gar feinen anderen mebr | | befchreiben nod) anzeigen magft bu dich derhalben meitersmit deinen Sophifticatio- nibus behelffen was du aber für Nutz dar⸗ von wirithaden / Darffft ou nicht mit mirl] N theilen / es gefchicht Fein Ding tm bui/] N fondern c8 muß fein Zeit und Weil baben/| I alsdann nach langer Muͤhe und Arbeit] folgt darnach groffe unzähliche Freud / und ein folche Freud und Frucht / die über alle Freud und Frucht ift. " | P "Raimundus Zullins, il - Oder Edelſt Gab Gottes. | Biffendaß der 3olis, oder Sons nenluſt oder Blum ift / der Stein ' ton dem Stein/ derhalben fo bras ‚ten ihn / durch die Tag / big daß ‚er werd mie ein ſchoͤnglaͤntzender ‚Marmol/ und wiß / daß wann dag alſo gefchiehet ? daß eg die grofte ‚ergbeimlichfeit ift: dann der Stein iſt dem vermiſcht. @) | Be erfcheinet / nennen wir Den wei⸗ fen Stein / das weiſe Gold / den vollen Mond / das calcinirte reife Silber / dag weiſe fruchtbare Erdreich / fo gereinigt/ Fund cıleinire iſt den weiſen Kalch / und Saltz der Metallen/ ein calcinirfeg corpus, auch mit vielenandern Namen tiruliren toit bolche obgemelte mweife Sarb. Uber dag eiftfieauch einelebendige Erde / ein lebens piger und tocifer Schwefel mann bie Seel vieder in ben Leib gebracht wird / und was paran hinterlich ift/ abgetban und wegge⸗ aumet ift. | 'Marflius Ficinus, T lbiffima ad modum marmoris relucentis & Lis albifimi, Er tunc de omnibus corpo- 1 busfacit Lunam & Ignotusait: Fortifica ig- 2 nem | (2) a Weiſe / fo nach der Schwaͤr⸗ aa) Et tractatus miſerula dicit: Erunt 355 356 ſeyn in den folutionibus , fublimationibus und coagulationibus oder affationibus dei⸗ PANDORA, nem in calcinatioae , quousque terra egree | diatur alba ex ignis fortitudine, Et ideo fz- | pius tere terram cum aqua fua ; & iterato | calcina quousque aquz & ignis lotione ob- | Ícuritas penitus recedat: pol purificationem 7 autem rubefcit , po(tea citrinefeit. Imo ut |] ait Galiinar, fzpius albcícit , & ſæpius citri- nefcit, ac fzpius nigreſcit. Ec fecundum ali- |] um philofophorum , fzpius rubefcit , & fz- il pius citrinefeit; ac ſæpius liquefit & fzpius coagulatur ante veram albedinem, imo om- f. nes colores mundi priusapparent : & ultimo id sequitur vera albedo, At Ignotus fubjunxit, | quz tunc veraeít, quando veluti oculi pi» | fcium in eo elacefcunt ; & tunc e(t in redi- F tudine lapis congelatus, Cum videris albe- dinem omnibus füpra eminentem ( idem. Gallin. inquit) omnes colores mundi ante f. apparentes , omnes tamen terminantur in | unum colorem , fcil. aibedinem perfeGam, | quz c£ ad fimilitudinem marmoris corufcan- | is. Hzcautem continuatur in uno vafe & | uno igae in fimo equino calido & humido, | donec folvatur fzpius, & iterum congeletur | ac :nfpiffetur in maffam clariffimam & albi | coloris , quz infrigido induratur ad modum picis, vel gummz dura, Laurentius Ventura, (aaa) Derhalben folt du nicht faul ner | Oder Edelſt Gab Gottes. ‚ner Mediein / dann mit Diefen Dingen wird dein Medicin deſto beffer digeriert / - vnb deſto beffer gefigirt / und wird nod) des ſto beffer gearbeit, Raimundus Lullius. B. | | _ (4222) In btt conco&ion umferé Saltzek wird die aͤuſſerliche Wärme der Vorarbeit genennet / Elxatio, und gefchiehet imFeuch ten; Die Wärme aber oer. Nacharbeit“ efchiehet imtrocfenen: und wird genannf eflaio , welch zweyerley Feuer von den | 5 alſo befchrieben wird: Wir muͤſſen den Stein ſieden und braten. Es muß aber mit unſerm gebenedeyten Werck nad) der Conftitution der vier Theile des Jahrs befchaffen feyn. | | e Michael Sendivogins. OC Jetzund Haft Pu du allerlieb⸗ "ter gelernet das Weiß machen / auniftzu fagen von dem Rothen: ber Doch wann du nicht von erit veiß macheit / fo mag das wahr ann feiner mag fommen von den Erſten zu. den Dritten/es gefchehe ann durch das Ander / du machſt uch nicht von den Schwartzen zu⸗ 'Lieben/ zu den Gelben / bann allcın | a A. durch) TRotbnicht geicheben oder werden: - 337. 5? . lerceineften Schwarzen ift zufams | mach totb das Weiß / fo Daft du | — hibus,illa ad genc(in Micracolmi Maris & PAN DOR A, | durch das Weiß / darum daß das | Gelb von vielem Werfen / und al! men gefegt/ derhalben jo meigge/ 0» | ber mad) weiß / das Schwarg/ und | bie Meifterfehafft. (5) (b) (omm et adzquata naturz opeta- | Neztionibus, Natura colorat per gradus |] Et inCynofbato colorando rubedo colo«| rum complementum ek: Alchemia & pet | colores diverfos dueit faum Magifteriam, d. Nota, In magno opere 4. colores principa- I fes, Niger, albus flavus, ruber. latenuos d. nales funt cauda pavonis, colla columbae. rum, anatum,& Iris, 11, Ett adaequata natu 1 ra operationibus, Natura babet. fuum ge- T nerationis tempus, Obferva genefin Mi- crocoími, Ars Chemica & fuum tempus pu- trefa&ionis, coágulationis, ablutionis, && f Nota, ZEsyptus & Perfia, vel Afia, Africa, America, Europa, Utopia Mori. 12, Adæ- qsata operationibus natorz, Natura in genefin veg-tabilis non recipit materiam af nimalispropinquam, Ars Chemicanthil pe- regrini fuo operi! admifcet, Nota Mixtio- nem fpecierum prohibet Deus in Scriptura, Omnia funtfidi invicem homogenea in artt; fpagyrica, 13. Adzquata Naturz operatio-f : Fe TP. X , Oder Edelſt Gab Gottes. Feminz copulamrequirit, Ars fpagyrica ha» ‚bet in fuo opere utriufque fexus fimula. chrum & iconem. Nota. Gabritius & Bejz, (,134- Adzquata Naturz operationibus. Na- tura non facit faltum, Ars Chemica non fa« cit faklum, ^ Nota r. Niger 2, Al. |bus, 3. Flavus. 4. Ruber, Hi colores fe invicem fubfequantür neque alter alterum ptæcedat. Czterum opustriftem habet exi- ‚tum. 15, AdzquataNaturz operationibus, = Natura babet in operibus fuis perficiendis & abfolvendis ut plurimum | determinatum itempus, quo finiuntur, Ars Chemiz & o- pus faum magnum certatempus menfura me- (titur, 16. Adzquata Naturz operationibus. t ‚Natura habet fuum fatum phyficum. — lllud videtur fitum in numero, pondere & men- ‚dura, juxta didum Salomonis, Ars Herme- tica etiam habet íuam legem Adraftzam, €ontra quam operator non peccabit, & il- “la etiam numerum pondus & menfuram re- fpici, Numerum ratione vaforum, ratione | dierum, ratione graduum, 2. Pondus, ra- (tione materie &c. Menfuram ratione Chry- fidis, Ifidis. Typhonis, Vulcani &c, plura an- t nedterem, fed preitat claudere fontem, — — [ 4 Cato Chemicus, — — Am (bb) Dahero brachte einer dieſe pro- pofition quf die Bahn: Sch bin um drey ' &ireul gangen/ und bab am Firmament - bit) Connengefében / bie hatten Dien 1 à 4 Anger | | 3j? 360 | feno von Natur die Gufferflen (Sarben/ 1 PANDORA, Angefichterinemlich: ein ſchwartzes / ein weiſſes/ und ein rothes. Sie haben ud) dieſe Schwaͤrtz aller. ſchwartzen Dinger / ihre Namen gegeben; nachdem I alle Farben fo man mit Menſchen⸗Ver⸗ ſtand begreiffen kan / zuerſcheinen pflegen / welche endlich zu einer recht weiſen Farb / gleichſam zum Mittelpunct und Haupt⸗ ſtuͤck gebracht werden. In ber Weiſſen ſeynd alle Farben und hierauß werden die andern auch gefaͤrbet. Weiß und ſchwartz und am weiteſten von einander; auf viel⸗ und mafigfaltiger Bermifchung unter eine d ander /und Eingleichung derfelben/glaus I ben wirz Daß die Mittelfarben berrähren, I So feynd etliche der Meinung/ daß mena weiß und ſchwartze vermenot werden? | fo werde einerothe Garb darauß. E | eSNarfilius Ficinut, (bbb) Nunc reftat. videre caufam. quare |]. dixi fuperius iflam operationem continere in fe quatuorannitempora, & feptem Planeta? rum impreifiones, nec non duodecim figno- rum figuras, & qualiterifta intelligi debent, | Dicit quippe author pr&fens, quod prima in- | ceprioiftius operis et hyems, quandocun* | qucincipitur, & affignat rationem compara- - tionis, Hoc autem opus, videlicet fpecierum |. contritio feu tritaratioà philofophis vocatur | Hyems, per fimilitudinem, & ficut viderue | | quod | | Oder Edelſt Gab Gottes. | quod hyemsomni ſructu & virtuté naturali agente deftituitur, ita iftud opus contritio- | numadhuc videtur effe, & eft dekiturum o* "| mui operatione agente «lixirii, quia adhuc nihil et commixiumde predidis, & ita pa- - tet, quod ia hyeme femper incipitur, & omni ! tempore eft. hyems elixirii, & poteft operari, ! Tempore hyemiscompleto & terminato in fpecicbus didis tritis, ftatim incipituropus de compofitione & admixtione dictarum fpecie- / rum per manus Artificis, & dicitur opus veris, ! quia ficut res naturales in vere infimul natu- raliter uniuntur ad fru&ificandum, ita una - !| quzque res, ex qua elixir generatur vel com- | poniturin hoc opere . unitur ad fru&ifican- |. dum vel generandum lapidem philofophi- | «um, Er fic patet quod opus veris in elıxire |. finita hyeme ftatim fücipit, & omni tempo- | t€ poteft fieri. Deinde fequitur æſtas, & e | quando aqua aſcendit ab iſtis fpeciebus,& fic- | ut fuccus arborum & planttarum afeendit in ! ipfis, & faciteasvirefcere, & ficut plantz ac X herbz producunt flores inzflate: fic etiam fflorefcit opusnoftrum, & facit flores, quos | flares defignat rubedo vel rubificatio alembi- ci in fine compofitionis aqux fepe dictæ, & | hzc aqua: compofitio vel-completio vocatur hh 2: 46 DEC Xo . Deinde ftatim folvuntür aliz fpécies,vide- licet fermentum album & rubeum,terra rubea & Mercurius, in ıpfa aqua, Et hic incipit ET —_ gi et quartumtempus auni, & vocatur autumnus, = Ld 368 362 :PANDORA,. & quando ille aquz,in quibus noftre fpeeies funtfolutz, conjonguntur, tuuc dicitur ma— trimonium velconceptus vel rerum conceptiq & vocatur hac opus’autumni, co qued ficat inautumno fru&us nature ad maturationem & perfe&ionem perveniunt : ita & hzc aqua hoc opusconceptionis & matrimoniiad per- fe&tionem dedacit,& hoc graria Dei glotio. fi & füblimis, & potentis fpiritus quinız eſ. fentiz, quz latet in hac aqua. —J | Magıfler Ortholanns, ‚Die tótbe Roſe. Elixir Rubrum. @ L ' D A, Der rothe Roͤnig / oder das rothe Elixirvol kommen | | Oder Edelſt Gab GOttes. Zu gleicherweiß als das. Jahr "IBetbeilt wird in vier Theil/ alſo iud unſer geſegnet Werck / das erſte heil / (ft der kalt und feucht Win⸗ wer/und Regenlich. Das ander/ «per Glaͤntz / warm und feucht/ und Auͤhende. Das dritt derSommer/ "hin trocken und warm Zeit und rot. Das vierot/ iE ber Herbft/ Falt und rocken / die Zeit ein zufanımlen die ung regier die tingírenben / oder färbenden Naturen / biB daß fie heitige und reiffe Frucht. bringen / aahdem Verß ober Spruch / der Winter ift babin/ ber Schlagregen ff vergangen’ und abgemichen: unferm Erdreich / zu der set des Hlängen. Aber auf der weiſſen Roſen haben wir geruhet/ bann fie bringen) ober fagen/ jegliche Coͤr⸗ per kuͤmmerlich zuverfehren ſeyn / in wahr Silber. Darum ſo du ſiheſt dieſe Weiſſe erſcheinen / in al: len fuͤrauffgehend dann bif ac wiß / bag in dieſer Weiſſe cin | | Rothe Fruͤcht. Mit dieſer folder Ord⸗ dann die Blumen ſind erſchienen in 363 364 wie Wachs / oder Quedfilber. (2) T der calcinirten Mon / nimm du geſchlage⸗ Rothe verborgen it. Alsdann fo ift nicht vonnothen/auß zu aie». ben dieſelb Weiſſe / fonder/fo lang! fochen/ big es gang und gar roti werde, Ich bin das Elixir zu bem Rothen vergeftaltende ale unvollfommene Corper/ in dag reineſt / klarſte Gold beffer dann das von derErtzader. Lilius Phi⸗ loſophus: im End wird die Dered auß geben ber Konig mit feinem) Carbundel aufferbalb außflieffend ]: Oy Elixir auf Roth wird chen ge⸗ | I macht wie das Clip. auf Mont. dann für ein jegliches Weiß und an flatt N: ne Blech von Sonn für das aqua Mercurii, d ein Waſſer / melches zuvor ge⸗ macht. if mit. Dem Feuer des Steins; bann in das roth Werck foll nichts einge⸗ hen / dann was roth iſt / als wie in den weiſſen Werck nichts feinfoll^ dann ba8 T: Weiß iſt / aber ber Weiſſen Bereitung der |. Medicin wird zugerhan ber rotbe Sub d phur der jeßt fir und calcinirt ift mit drey⸗ mal fo viel feines preparirten Ferments ⸗ mit einer groffen Suürfichtigfeit/ einer voll⸗ Fommlichen Adminiſtration / und mit eis | ner feinen Ordnung oer Solution / un | mi I Oder Edelſt Gab GOttes. mit bent vielfältigen fublimiren. Diefe Ordnung und Regiment foltu allewegen IGtbun/ fo offt/ biß das fo nod) nicht fir iſt / mitoem (Siren gefigiert werde, Das fol piren und figirenthun mir aber barum/ fo Lofft baB wir den Theil des Ferments / fo m zugefügt iff worden’ und noch nicht tur dft/ mit dem gefigirten Theil auch fie amb beftändig machen, uno thun in allen Dingen in der rothrn Medicin / tvie du Boroben.mit der weiſſen Medicin getban Daſt / bann e$ ift ein Weg zu arbeiten in em Kochen und im Weiſſen / und mir blimiren die Materia fo offt/ auff daß das ‚8 noch nicht fix ift/ nicht mehr auffttige/ Ban auch fir bleibe in ver Sublimas on / und nichts mehr auffſteige und wann Lait ibm orco Theil feines rotben Waſſers pn / fo fublimir end nach dem an: Lern mitGleig/ bip e8 mit dem andern uch bernipen bleibt und fir wird / alsdann Bachsohneinen Rauch / alfo daß e8 mit mbeftändig bleibe/ und durchdringe und uff taufenbLunz, oderauf Mercurium / der tt Salgeffig gepurgirt ift/ dann vermwans ! Mt esin gut beftändig warhafftig Gold / elches da beffer und viel höher iſt / dem di A T imt ſteiff tingiere. Diefes toirffein Theil‘ «s ) 6; 398 — befcit & rubore decorat, croceum facit &]- PANDORA, 548 natürlich Gold / welches bie Natur in Erdreich formirt uud macht / bann dag Sol oder Luna ‚fo aufi dem Elixir und puls ver gemacht wird / ift viel höher und uͤber⸗ frefflicher/ dann alles natürfid) Sonn ung Mond in aller feiner 9?atur und Eigen, fchafit/ welches die Philoſophi auch beken nen/ und fagen alfo/ daßunfer Sonn oder Silber nicht fep gemein Sonn oder Mon fondernes werdihnen Durch unfer Kunfl ein Zuſatz gethan dardurch fie befto beſtaͤn. Diger fenn mögen in X7 und mehr tingiren und außrichten koͤnnen / und ift auch su vie⸗ Ion Dingen nuß unb aut/ unb treibet aufi ale Schwachheiten des menfchlichen Gon pere. 4 Raimundus Zullas, | (a2) Album item & rubeum ex radice]: una nullo alterius generis interveniente pul- d lulat. Nam feipfum diffolvit & copulat, al« nigrum, feipfum defponfat & concipit,quo« usque operis finem acceleret, n (123) Biß nach vergangener Zeit / wann bein Werck ein groͤſſeres Feuer und letzte Hitz gehen die Seelund Geiſt / mit feinemf | am Boden liegenden Leib / wiederum voll | koͤmmlich in eine ungertrenn(id)e und und | auflögliche Einigfeit vereiniget mort | teca Oder Edelſt Gab Gottes. velche Vereinigung dann wegen groſſer maußſprechlicher Vewunderung / auch ob: WBeſtuͤrtzung / Forcht und Schrecken nicht “wohl Fan geſehen oder betrachtet werden’ Slsdannein neu auferwecktes lebendiges vols ommenes unb glorificirtes Corpus gefehen Waſſerſtein der Weiſen. Dann ſo ein Theil geworffen Tauff tauſend Theil Dueckfilbers/fo Syaben wir gefehen und empfanden/ aß es daſſelb coaguliert und bid nacht undroth. (b) - 94 Steins Augmentation oder Mul- Eplication, fo muß man wohl in acht neh⸗ faem/ daß dieſelbe auff zweyerley Weſſe oͤnne geſchehen und zugehen. Erſtlich urch die Solution und widerholte Coagu- tion ‚und dieſe Vermehrung wird geſchaͤ⸗ rt nach der Tugend in der Guͤte. Die Inder Durch Die Fermentarion , und dieſes ſchicht in der Mänge: Dochift die Vers qr nebrung Durch Die Fermentacon geſchwin⸗ | it ergueriangea. Darum / was aufgeſchloſ⸗ ſen / T \ am set nun die ficcitas, oder Truckene deß Sulphu] | PANDORA, 73 fen / nicht fo bald wuͤrcket / mo es nich durch fein Ferment beftändig gemachı 4 wird. Dann e8 gerad hiemit betcbaffer wie mit einem Sauerteig / ba ein kleine Stück den gansen Teig und alles Brod burcbfduret: Eben alfo macht es auch DOT Phitofophifche Stein / derfelber wann € gebührlicher Weiſe / mie ferners gelebt wird werden/ auff unvollkommene Metal la getvorffen / fo verwandelt er diefelb' verwunderlich in gutes Gold / und glei chet bemfelben in allem. | Begehret mal ferners unterrichtet qu werden / Der Multi plication halben / wie fie gefchehe / umi woher fie komme / fo muß man wiſſen ba! bey den Philofophis, toie auch in allen vor gen Laboribus viel widerwärtige Meinun gen ſind / welche alle zu erzehlen fo mo verdrieß · als unmüglich / unb mehrerg ver toirren/ als lebren. Wannich aber / wi bißhero inallem gefchehen / mich der gefitb ten Kürge und lauter Warheit will be] Aura das lebendige Gold ift / und nid von auffen ; fondern von feinem inne]. Sulphure genommen wird/ welche in mol-f tiplicatione , al8 ein “Dunft vom principi movente muß gefangen werden. Weil yis Mercurii, das principium coagulans iffi fo muß nochwendig darauf folgen’ va bii humiditas Mercurii , das principium refolf | vens] . I Cort Edelſt Gab GOttes. Wvens und multiplicationis, durch welches alles das Corpus mag aufgefchloffen/ und hernach mit folchem multiplicirer toerben/ Möder zur extraction deß principii moventis& ! oagulantis, DAS ift / Tiocturæ pbttanima ilfffolis, fo da ift ein Theil deß Lapidis Philo. Ffophici fommen möge Will man fer Mers begebren unferrichtet zu werden / mas die Eigenthuͤmlichkeit dieſes Steins ſey / ſo muß man wiffen/ daß er die unvollkom⸗ mene Metall zur Gleichheit deß Goldg B bringe auf 100. Theil. Ferner 100, auf1060. i durch Multiplication deß fubtilen informi- Fenden Geiſtes / in dem Die Proje&ion ges ſchicht. Fragt man / welche doch unter eberzehlten beiden Multiplicationen Die nuͤtz⸗ Achſie und beſte / fo befindet fich in der Ver⸗ munfft und Erfahrung / daß bie ín ver fermentation richtiger und gewiſſer iff. Denn wir ſpuͤhren in allen andern Din⸗ gen / daß derſelbe / was in feinem Ferment Fbeftüttiget / viel vollkommener und beſſer ffe. Wird nun dieſes wol vorgenommen und angeftellet / fo gibt es Das Werck ſel⸗ ers das in der erften Projedion , ein Theil hundert fan tingiven / in der andern faua ent und alfo fort anaufgeftiegen / flets "Terbóbet/ fo weit man mill ^ twelches frepe ich ein vnaußfprechliche Gab GOttes / velches ein Unmwiffender mit feiner blinden Vernunfft nicht leichtlich wird begreifen BIonnüe 0. p Iucertus, Macrocofms J — (bb) Zum -— o "EMO EHEN Lm 363 370 PANDORA; (bb) Zum andern/ was ben leibliche und natörlichen 91u6/ fo von folchem zu haben ferrübret/ voie nemlich Durch fei Zinetur alle unvolfommene Metalle perfe&, und zu Flarem dichten Gold im mutirt , und verändert werden Fónnen will id) hiebevor gethaner Vertroͤſtung nach / daſſelbige jetzt auch kuͤrtzlich vermeß⸗ den und anzeigen. Solcher offterwehn⸗ ter Stein oder Elixir / manner zudem ef- fc& (o weit gebracht/ und ferner zu erft ge» d meldtem Gebrauch dienen / und tingiren folle: fo muß verfelbigenoch weiter fermen- | tirt unb augmentirf werden dann er fons] fien mit feiner Tinctur wegen feiner Subs ] tiligkeit / Feine fügliche proje&ion in den andern unvollfommenen Metalien und Corporibos nicht wohl haben mag. Dt d romegen man dann erftlich einen Theil der I offtermelten Medicin nehmen foll/ zu dies I fem Theil / follen drey Theil am Gewicht | durchleutert worden’ auch hernach dinneſt fo möglich gefehlagen iſt genommenzunD | zufammen in ein Schmelgtiegel gethanz | und ing (Seuer gefegt erden / viefelben wol fchmelsen und flieffen laſſen / inmaſ⸗ fen einemjeden Artiften mie folches mohl Kenne, zuvor wohl mwißlich fein werden. | aun nun folchesgefchehen/ fomwirdales | bann Das eingeftste Cempcátum qud) zu einer - ET Edelſt Gab Gottes. Hin itr (auteren und Fräfftigen Tinctur und. Fan man hernach mit einem folchen Theil I Tincturaufffchlechteund geringe Metallen aufend € beil tiogiren und zu pur lauterm Bold machen. Merck aber fendber. die IMetallen der Materien verwand / und je J'tiner fi fie feind / je leichter es aud) folche anaimbt / und bie Multiplication deſto hös | er und erfprießlicher fid) erztigen tbut. eim alles unreineg und ungefchicftes / 1 4$ ſich allhie befindet abgefcheiden und als em Schlacken hinweg. geworffen ain. | Waſſerſtein der Meilen, Sant Thoman madté imo verkehrt e$ indas allerklareſt Gold: $ ' jlängent wie die fare Sonn’ unb win bem euer / tringende / und ber *. paltenbe. Dann die Farb der Ro: " he ird erſchaffen auf der Erfuͤl⸗ und der Abreumung : bann dag "Blut wird nicht geböhren in den Wenſchen / wann es nicht vorhin JJ — feiſſig und wol abgedeuet und fe „ Ber werde / in. der Laber : Alſo 4: Auch wir / nad) der Natur febén ein T veiſſen Harn / wiſſende / bas wir 1 J4a2s Wenig mir einer fron befrónt / fon. rd 375. wieder an dag Bett / unb (o wir” - alleindurch die Abfochung die weiß" ‚ne / oder Gruͤnigkeit hinnehme / | Roth die Rothe. Derhalben mit! trockenem Feur/und trockner Calci⸗ PANDORA wenig gefchlaffen haben / liegen tele t Harn natürlich gelb : Alſo mag fe zu der Rothe fomimen / mit Be⸗ barrung des ftaten Feuers / wird) unfer weiß Erg / fo es fleiſſig geko⸗ chet wird / gar wol und allerbeft rof | gemacht / daher bebalt diefen Verß oder Spruch / daß die. Roß nicht weiß werde/fonder mit Hecht leuchte/ / fo werde es allein warm / und als⸗ dann ruhe es inder Warme / biß daß es den lang gebe und Die gru⸗ die Weiß gebührt die Weiſſe/ die nierung werde es abkochet / biß es roth werde wie Zinober / demſelben ſolt du von dem andern gantz und gar fein Waſſer aufflegen / noch kein ander Ding / biß das roth zu erfuͤl⸗ lung / oder Vollkommenheit ge⸗ (a) Ge⸗ Oder Edelſt Gab Gottes.) | gy £fice /. du folteft nicht eher bit i Handarbeit vorgenommen haben / du bátteft bann zuvor durch embfiges Bes ten und fleiffiges Leſen einen Grund geles N mentreffen welches nur ein einiges Ding IN Aft / nemlich der Weiſen Saltz / Schwefel Wi und Queckſilber. Alchym. Wie Fan j^ ba8 Cafe / Schwefel und Queckfilberein y Ding ſeyn / cs find ja drey Dinge? Ges ul fidot : Tun fiehet man deine Thorheit und dab du noch nichts verſteheſt / die 5 haben ein einiges Ding / das bat | Corpus, Animam & Spiritum ‚dag nemen fie 1 'Gal/O rft und Queckfilber / die alle jj rep in einem fubje&o find/ und Dag Sub- " | je&um ift ibr Saltz / Alchym: Wo be- kompt man ſolches Salg? Geficbt: Sym VW finftern Serder der Metallen / damit i| | Fanft bu Wunderwercke ausrichten / und ik alle Farben der Welt ju fehen bekommen / it auch alle geringe Metallen im Giolbtingi- „ ten / wann es zuvor fir ift. Alchym: Dar d be ich Doch vorlängft folche Arbeiten mit den Metallen vorgehabt / aber deßgleichen I nicht erlangen fónnen ? Geſicht: Du N haft ed inden tobten Metallen gefucht, iE e Michael Sendsvogius, ii , Don der Dielfältigung ober Mehrung fcbweig ich / für ein beflers. 1^ 910 5 Lilius get / und begriffen / worinn fie alle zuſam⸗ 8*5 pA Werck gaͤntzlich begreifft / daru Jahren. (b) PANDORA,- Lilius der Philoſophus: Und ft» das durch längere Abfochungrofit gemacht wird / daß es die ‚Farb Ded Ned cé evigwären madyet. Gao ei Kraut / bas beift Adrop/ ode pineb/ Oder Azone/ von melden), en ſolche Artzney wird / und wirt funden in bem Berg Balto in dent Veronenſiſchen Seb : dann es. ir aller fieben Zagen Zahl / alle wird otc tiberal Gantzheit vecht mí der a d nef, Diese Ding wiederäfere offe termalen / alio offter das benfola/ durch das Spurium oder vaͤng " der ſiebnen bleibt wiederum DIET Dronung der Zagen: das iſt / der | | | € ) gp ich unter vielen nur einen und fchier Den gemeinften 9? amen / als à zo:h examinire, fo befinden wir / daß die Thılofophi fo viel Nationen derſelben / fo. mancherley Deutungen dieſes Nahmens aufgefprochen. Denn Azoth nach dee Cjubianer Meynung / ift fo eich al& Gold. Nach ber Cumaner Mipnung iſt Azorhfo $icl ato Silber. N cu — r Oder Edelſt Gab GOttes. "inb Macedonifchen ift e Enfen. Nach der "riechen ift e$ Mercurius. Tach der Hebraͤer dfied Zinn. Nach der Tartarenund Aras bern iff e8 Bley. Nach ber Lateiner/ unb fonderlich ber Roͤmer Hoganubis. In (umma / der Tbeophraftus mennet | (eie nervornemften Artzneyen cine alfo : Ders meinen etliche / und nicht unrecht / es feg | Lapis Philofophicus gemwefen. Incertus, — (bb) Darum/ wo er sufuchen / haben ! bit Philofophi gar heimlich gehalten/ daß "unter viel hundert Faum einer Dargu kom⸗ men fan. Wird aber angezeigt durcheine | verborgene Mevde, Eritlich iff das Erde reich gefchaffen ohne Thal, Berg Stein/ 1 Ertz eben unb feift geroefen / unb durch der " Sonnen Hise erfilich verwandelt worden ! in mancherley Art Farben, &r&/ Metall/ ) aud) in die Art und Wurtzel der ſieben Metallen. Erftlich ift durch die ftetíae Hi⸗ Keder Sonnen / eine ſchwellhitzige duͤnſti⸗ geWaͤrme worden/melche die gange Erden durchaus im Abgrund durchgangen mif (| fampt ben Qualitáten oder 4. Elementẽ: Und | weildie Erde bep ihr ihreangebohrne waͤſſe⸗ ; tige geuchtigkeit gehabt, bat fich der Color damit vermiſcht / und daraus ein fumus nebu- loſusworden / oder ein vapor der 4. Elemen⸗ ten in der Terra verſchloſſen. Zuletzt fo bat er ſich ſo faſt vermehret hin und wieder / nach⸗ 21d 4 pens 875 376 , unà wirdein einige Gezahl genennt und ge PANDORA bfttt ein jeder Vapor nur über ſich begehret und alfodie Erde hin und wieder geworſ fen und alfo Berge und Bühelgemachet Cyn folchen Bergen ift folche Dänftigkeit am temperirften und am beften vermiſch worden durch die Zeitzund darinn am beftet verſchloſſen: Aber in ebener Erden da haben Sich folche Dünfte nicht fo ſtarck und vit zufammen gebáufftt/ barumin ebener Er be nicht fo viel gutes Cr6e8 gefunden wird denn das Erdreich Der Berge ift ſonder lich fehleimig 7 lettigt und feift in ihre Tiefe. Derfelbige Dunſt / der mit fubtt ler/ reiner. Erden vermifchet ift / darauf wird die tatur bed Mercurii Philofopho rum, wann aber nun Ditftd Compofitun von feiner überflüffigfeit gereiniget unt gekochet wirdz fo wird daraus ein fubtil 3guea ficca fubftantia generirt, und dieſes i Mercurius Philofophorum, | | Phenix Atropisus de Morte Redux, (bbb) So mercke nun aufmeine Rede / ſo toil ic) dir eroͤffnen Die Gezahl / damit bu vom dem einigen Zahl / biß in den zehnfaltigen Zahl / und den ſiebenfaltigen in dem zwey⸗ faltigen Zahl verſtehen moͤgeſt / dann in dieſen Zahlen iſt bie ganke Kunſt und! Wiſſenſchafft verborgen. Zum erften ift die Wurtzel im Anfang des Wercks Eins / — — zehlet. Aus dieſem einem werden ipe 4o o Wi I Oder Edelſt Gab Gottes. ind gezogen vier Element / welche iff und wird genennt die vierfaltige Gezahl. Nun weiter folche getheilete Element wiederum der Erden 4ugefe&t / aus bem folget und pringt der zweyfaltige Zahl / verſtehe / wel- liber iff der Saame Des Weibes und Mans ned. Alſo haft bu jetzund den ficbenfalti- Itbuft / das macht 7. So wolft du mercken / Mo du dein Werck verbracht baft/ in dem Sieben⸗Zahl / und der Dermifchung bes der Saamen zufammen verheget feynd/ fo beginne eg durch feine Natur forthin ohn fit / fiafterumb grob/ und eine unorbentliz che Vermiſchung / aber je&unb in den fite benfaltigen Zahl ftäreft e8 ſich felber in fei» ner wuͤrckenden Natur / bif zur Bollfom- ‚menheit / und gereicht durch biefen ſieben⸗ faltigen Gezahl wunderlich ven höchften und gebenedeyten dreyfaltigen Gezahl / welcher Zahl mit ihren Ingrif erreichet ven zehenfal⸗ tigen Gezahl / aber daß du es wol und voll⸗ kommlich moͤgeſt verſtehen / toil ich dir num den dreyfaltigen Gezahl auch erklaͤren / wel⸗ cher Durch den zweyfaltigeu Zahl erreicht / und in der CDoüfommceubeit geendet wird LE sehnfaltigen Gezahl. Naun ſeynd diey (Sabrt und Staffel ba. durch das Werck auffſteigt bif zum Ende aller Wirckung / jedoch till ich Dir zuvor erklaͤren rarum der dreyfaltige Zahl im EA | Uns An. bus + | | | (gem 2abl/ dann fo bu r. 4. 2, zuſammen alle 2atbuns Dann im Anfang war es wuͤ⸗ - 877 27$ Zahl wird genannt / Der erfte Zahl iſ . Durch die Lufft daher bracht / zu Anneh⸗ P'AMWD OR AÀ, 7% Anfangdes Wercks angeben / unb feine” Zahl nicht erreichen mag / biß fo lange de® zmwenfaltige Zahl erftanden und erſchienen auch feine Wirckung vollbracht und geemy der hat/ Dann der zweyfaltige; ift diß Di Urſach / Die 3. Graden / ober Der dreyfaltig Schwartz / der ander Weiß / Der dritt Roth / der vierfaltige Zahl aber bringe und treibet fort alle Zahl, Nun iſt di Schwaͤrtz ein Anfang dieſes Wercks / unt wird fuͤrbracht durch das Element bet Waſſers / welches ſchwartz iſt von den dreyfaltigen Gezahl ein Zahl: das ander (ft die Weiſſe / ſo im mittel unſer Arbeit eimer d vollkommenen Weiſunge erſcheinet unb ge⸗ winnt ihren Fortgang / und wird Durch die Lufft daher bracht zulüchmung ihrer Weiſ⸗ ſe / welche Weiſſe iſt auch eine gezahl / bant unter der ſchwartz iſt die Weiſſe verborgen. Die dritte Zahl aͤber / welche iſt die Roͤ the / hat weiter einen Fortgang / und wird mung ihrer Weiſſe / welche Weiſſe iſt auch eine Zahl dann unter Schwaͤrtz ift bit]. Weiſſe verborgen. Die dritte Zahl aber / welche iſt die Rothe / bat weiter ein Fort⸗ gang den dreyfaltigen Zahl zuvorbringen / und muß auch mit ſolchem Grad der Roͤ⸗ theftill halten, biß fo (ange ber dreyfaltige Zayl / welchesift des Mannes und Wei⸗ bes Saamen / kommen und —— er⸗ Oder Edelſt Gab Gottes. yrfür Durch Die Verbringung der vorges agten Glement/ zwiſchen der Weiſſe und der vollfommenen Roͤthe dir fallenden Tinetoren / Das iſt / zwiſchen / Dem Mittel des Weſcks / und Ende des gebenedeyten Philoſophiſchen Steins. So aber oie Roͤthe / welche iſt das End / auch erſchei⸗ net/ fo macht fie voll den dreyfaltigen Zahl / folche Roͤthe / fo fie vollkommen iſt / oringt fie mit ſich Den zehnfaltigen wieder⸗ m in das einige Zahl / und leuchtet mie Me Sonne am Fumament des Himmels/ olde Roͤthe wird fortbracht / und ente pringt vom Feur / welches Feuer ift dag dritte Giement. Mab du ſolt auch wiffen/ ohne bie Kles nent/ als Feur / Lufft und Wafler / mag xin Werck nicht zum Ende gebracht wer⸗ en / auch fo dir Die drey Öraden nicht ers cheinen; Als nemlich die Schwartze bie *ómut im Anfangs die Weiſſe / Die dir ers cheinet im Mittel / bie oollfommene Roͤ⸗ her die da mit kraͤfftiger Wuͤrckung vers racht am Ende der verbrachten Tinctur/ virſt du nicht viel außrichten. Welche du "um alle wohl verſtehen ſolſt / daß dieſer Zahl aug einem einigen Ding entſpringt nd hervor koͤmmet / und bringt immer ci- zes bas ander fort / und Fan diefer Zahl on pem einigen entfprungen Feines ohne as anderefenn / biß berfür fómmt der fie: enfaltig Zahl / welcher aa — — HT. 379 380 JCP'ANDOR'A,»: herrlichen dreyfaltigen Zahl, mit bem zeh faltigen Zahl im bem einen, o. Huch toill ich bir den gehnfaltigen Sal erklaͤren DaB du magft verſtehen / mie: durch die Wuͤrckung des zweyfaltig— Zahls wiederum in dem einen erreic wird / der zweyfaltigen Zahl / welch feynd die zwey Saamen / wie ich Dir ba zuvor gefagt babe/ macht gank und vol brinaet den fiebenfaltigen Zahl ; merct/ daß ber fiebenfaltige Zahlift Da Hauptftück diefer (öblichen Kunft ; bang in diefer fiebenfaltigen möffen alle Zah bracht werden / alsdann bringt er DAF Weick durch Srafft feiner Natur / zue nem guten und frölichen Ende. | Sonun der sebnfaltige Zahl durch de Siebenfaltigen ift berfür Fommen / fo ſte gendie Zahlnicht höher / bann fo bu zeh | leſt / 1.2.3.4.5. 6.7.8. 9.10. Fanft Du mig der Zahl nicht weiter ſteigen dann fo DII wilt gehlen 20. 39. 100. 1000. fo mujt DI voieberanbeben andem einem/ dann man 1 pu fort zehlen toit / fo fprichft ou Eilff / alſ verftehe auch muſt bu ja wiederum al dem einen anbeben/ undfeß s, zu r. ah eilffe / wilt ou zehlen zwoͤlff / und fofor an / und wann du miederum auff ıc Fómmft/ wilt du deines willens der Zahl: höher fteigen / muft du allmege mieder at pem einen anheben / unb alſo fteiget Dil Zahl durch die Ein allwege zehnmaͤhl T V = Oder Eedelſt Gab Gottes. 38 ir. Demnach wie bod) bu immer mit der abt auffiteigeft / bleibt e3 Doc) alftoege in hifi Einen/ mit bem zehnfaltigen Gesabl 7 arum wiſſe / daß ton dem Einen fleigen alle ezahl in ben. Siebenfaltigen und bana on bein Siebenfaltigen wird vollbracht ht gehnfaltige, Gezahl / alfo ſeynd alle Ge⸗ wiederum in, den. Einen geſtiegen / | n du aber von biefem Einen Multiplici- n brine Gezahl / fo muſt du folchen ein? Itigea Gezahl Repetiren / fo fteigeft du ie Deinem einigen Gezahl / welches iſt die Albrachte Tiactor. fohoch bu wilt. Haſt bu nun mol verſtanden / mas ich Ir gefags habe / baB wann bu dein Werck ingeft / biB zu dem zweyfaltigen Zahl 7 elches Die gange Macht der Siebenfaltis !n/ welches geichicht / und bat der Urs ung von bem Einen / durch den vierfal⸗ ym vollbracht / fo baft bu wol gearbeitet. ann id) mill bir. jagen /. mann Du ven berfaltigea Sabl mit feinen Sufammehifti in und beyde Gaamen alfo vermiſcht ip vollbracht haft / foift dein Werck Erafi^ fj in Diefer Geftalt/ daß die Natur an». Ibt und für fid) fel6ff beginnet zuarbeiten/ inu toas die Natur gefordert / ift ihr 1) Nothdurfft sugefügt und proportio- vet und oereiniget worden / bann zuvor taren alle Dinge wuͤſte / aber jegund iſt era. in bem zweyfaltigen oder ſieben⸗ tigen Zahl der Natur zugefügt nad) dee |. Qi A ! A ^ |] | 392 Wollkommenheit fid) suftdrdem. U wuͤrcket bie Natur durch füch felbft bif zu Zahl in dem ficbenfattigen Zahl / bie (00) den fiebenfaltigen / mit Erreichung de PANDORA, . ti barum / gleich wie GOtt der Allmaͤcht 9t rubet / als den firbenden Tag / da all feine Schöpffung vollbracht ward, uni ein jeglich Ding nach ferner Natur wäh, ckend / unterftuab zu regieren / biß zu fel ner CBollfommenbeu ; alfo auch in def fiebenfaltigen Zahl / fo der ooffenbet / ff Bollfommenheit / barum lerne die af wohl verfiehen/ dann ote gange Geben nuͤß dieſer Kunſt ift darinnen begiiffe dann ſo deutlich id) Dir darinnen imagin ret habe / daß ich dirs nicht wohl teutſche ſagen fan. — — Ur pg Ja es ift mir deutlichen genug gefadt aber mich wundert ſehr / daß von einen liche Runft fic) herſtreckende tote kan ich denzehnfaltigen Zahl erreichen dann auf Sieben fan ich nicht Zehen machen ? DIA tvill ich dir Deutlich fagen/ damit du DIS gau&e Zahl verfteheft/ dann du haft gehd vet / wie ich dir Den fiehenfaltigen Zahl er Eläret babe Dadurch Das ganke Sole vollendet wird / und habe acht auff mein? Wort: Wanndu nun tvilft diß herrlich 4 Werck anfahen / von einem Zahl burd d Drenfaltigen ben gebnfaltigen Zahl / fo heh an und zehle von dem t. biß auff 10. alfı I.2.33. 4.5. 6.7.8.9.10. wol an: Nun hebſt d — NN Mas (Pm | |. Oder Edelſt Gab Gottes. jitaneinem / welches ift unſer Wurtzel / bie nun ein Zahl. Zum anbern/ fo baftou qyübon Dit vier Clement / daß fennd 4. 4 L. Zum dritten entfprieffen alle pie «u$ biefen vier Zahlen / fampt der Crben Sahl / Dag cine iſt des Weibes Gaamen/ ag andere des Mannes Coaamen / dann Aft bepde Samen feynd die Sortbrin: ang ber Vollkommenheit aller wunder: up Dingen biefer Kunft. run nim ielelbige Zahl sufammen / I, 4. UND 2. Die nit 7. noch fehlen bir noch bren Zahl / eis Schwartz / Weiß unb Kothy et. s ſeynd Farben des Wercks/ wiewo ſie irm Anfang ehr haben / bann die beyde Eamen / welches ift Der zwenfaltige allen „ger Außgäng / welches it die Möthe,Ean ‚Bat herfür Formen / dann durch bem bepfaltigen Zahl / welche da feine Bir Beiffe und Nöthe/dann durchihn Fómmt Ffaͤr bie Frucht ber manmit Froͤligkeit Endet zu empfahen. Wiervohl‘ unfer | Sed durch Diefe drey Sarben verftanben JUP getheilet wird in Drep Theil ^ bod) And Goͤttlicher Warheit nicht mehr/dann do Werck betreffende den zweyfaltigen c / &bl des Mannes unb Weibes Saamens Da ift das Werck ber Grauen und dee Sanne$/ wiewol des GIBeibeg Saamen Knderbarlich, durch natürliche Geheim⸗ | | | wie e E ng macht / vollbringe zwifchen der j nj von bem Manne genommen moib, - 333 334 wie ich dir nachfolgends folche Geheimnie Radix noftra. 1. Fin Einfaͤltig er bí N | ich! 4| Vir & mulier. 3. Ein Zweyfaͤltige PANDORA will offenbahren. M. Atfo haft ou num bem dreyfaltige, Gesahlı welches ift eine Staffel des A fanges / treffend ing Mittel / und reich biß ans Ende, So Du nun Diefen Dre faitigen Zahl thuft zu den Siebeufaltige fo bringt es / und machet den $ebnfaltur gen Gezahl / dann mierefe/ fo bie vollkon mene Möthe erſcheinen fo macht es gag pen dreyfaltigen Zahl. Alſo haft Du oor bracht den gebnfaltigen Zahl / und all haft vu allegabl wiederum in das Ein Wolan ich will oir das gantz Werck dur 6. 3abL/in6. — | Weiſe fagen. E i 4. Elementa, o, Ein Dierfältiger zer bricht mich / | bind mib/ | . (ior. | 4. Ein Dreyfaͤltige macht frölich midi] Finisarııs, ^ $.fÉin Zehnfälciget umfanget mich I Lapis, 6. Zin einfaͤltig un] | froͤlich binichy |] Alſo ewig bleib — | — EM ; , : Gder Edelſt Gab GOttes. Die Verß perſtehe alſo: das erſte be⸗ heut unſer Wurtzel. Das ander bedeut de vier Element / dann durch vie Element mird.die erſte Zahl des Coͤrpers zubrochen / atheilet und verändert. Das dritte bes Heut ben Mann und das Weib’ bann Die werden in einer Einigfeit zuſammen ges Bbunben/ und verſtirbt / und durchfie wird die Vollkommenheit zu Kräfftengebracht. Der vierdte bebeut Das Ende und dievolls doradyte Tin&ur, weiches iſt Die Roͤthe. Hiper. fünffte bedeut / fo bie vollendete Tin- Buren bereit ift/ foreichenalle Zahl in den he J zahl weſche bie andern alle Pamfübet. Der fechite iſt bie einfältige und undberwindfiche Tinduren/ bann fie Sserjungt und froͤlich auch ewig bleibend/ mdbeftändig/ dann solche Tin&ur ers teuer alle unbolifómmene Metallen / und ringet fie in Die Geftalt feiner Natur. —J—— Johann de Padua. L'-(bbbb) C2 ift nicht ohn/ daß faſt alle Philoſophi vom Mercurio fingen unb fa» te wiefie hierinn eimflimmen/ da fie prechen: ER in Mercurio, quod quzrune apientes: Das iſt / mas Die Weiſen fu: hen / findet man im Mercurio. Was ii hun Dig für ein Mercurius, davon märe quedé pag mau es Cabaliftifch verſtuͤnde J amb tofifte/ daß 3. eins waͤre / daß z. koͤn⸗ en 4. ſeyn / Item, paf 7. eins fen. | ! Incertus. ^ E. quus $56 (obbbb) Waũ 28g 336 ſolche erftlich &. oder 7. Tage in einer ge ſchirr oder Faß / gleich einem Phiol ode PANDORA, (bbbbb) Warn du nun alfo bey Waſſer und Gold ungleiche Theil ( nicht allein der Qualität /_ fondern au?) der Qualität nach / groſſer Ungleichhe ſeynd / bant: das erſte mann es präparirt leicht/ lind / fubtif und reich iſt das at der aber gar ſchwer / veft und hart iſt) eine ſolvir Schalen zufammen gemach und gleichfam zu einem trockenen lique oder amalgama gemachtfeynd: So la Lum linden Wärme flehen/ daß e nur laulich zu fpühren iſt / und alsdann ferner von de] zu vor gehalten 3. Theilen Waſſers wich berum ein Theil genommen folches inei tundes unverbräuchliches Gläfen SER Ey: feße ben temperirten liquorem mittel darein/ laß es abermals 6. oder 7. Tag alfo ftehen/ fowird der Corpus Solisalge mach Durch das Waſſer diflolvirt und auf gelöfet: Da alsdann die Conjundio) diefer beyden angebet/ und allda eines KT, demandernfo fieblid) und fein/ wie €p T in einem warmen Waſſer m vermifch I Welches die Philofophi auff mancherfe 1 Arth angedeutet/ und einer Geſpons un einem Bräutigam verglichen haben. Wan nun: ein folded geſchehen fo nehme ale dann das erfte auffgebaltene dritte The folgends auch. darzu / doch nicht zu einen” oder aufieinen Tag/ fondern " picbit chiedli — — wur, ſchiedlichen 7. mahlen/ dann das einge⸗ este Gorpug fonften gat zu. feucht und Wiberfd)roemibt aud) leglich gar verderbt Werden möchte. —. | 0 0. 1. Waſſerſtein der Weiſen. Die groͤſte Heimlichkeit der Kunſt / von weiß und weg zuſcherpf⸗ "has Lunariam / mic den Cheilen oet V. 'Dégetabiltim/ oder geſundbe⸗ haltlichen Dingen: "Wubbefalfenbén oder erhaltlis Shen Dingen/in gleichem Gewicht / W'fgfeit! fo diefelbig aufborct/ fo :! tard das Feur/ fo werden die Geiſt »erauß gehn, und werde das Seur „ Mo geregiert wie in. der Machung T E IQ d M | des — (oct Edelſt Gab GOttes. 337 LN unb faft zerwunden / dieſelb Ma⸗ geſagten Waſſer. Ce) PANDORA - des Aquz fortis; Darnach thu das diftillirt Waſſer dannen / und das ift ein ſehr ſtinckende Materi / terí tbu in ein circulir Geſchirr / und ſetz es gar wohl verſieglet in einBalneum Mariz, darinn laß cé bif die Irrdiſchheit am Boden fü gen/ das Waſſer aber klar und nad ſchuͤtt gar hoͤfflich und fittlid | das lauter ſchoͤn Waffer darab daß fich die Oruͤſen nicht tamil. vermiſche / unb bif Waſſer behallf, in einer wohl vermachten Gut, tern. So nimm nun in ean Na men JEſu diß allerflaret Wall ſer / und zerſtoß ein Theil ' und ben halben Theil C. und biffoL piers/ oder entloß bíe in dem vor T. il | a Ltctum opus eft in Sole purgato cum : A cendi ftro,quod RA ti, per tempus longum in quo utrumg; deco | quitur, mediante Venere, ufque dum pario. viria und fubftan:ia — qui et Lu bark: Oder Edelſt Gab 6D ttes, j| mariz fuccus. Hic abje&is fcecibus eft eapi- Wendus, et enim. nondum lapis, at fulphur i norum verum, qui demum eum Mercu- rio noftro, íangvine fuo appropriato,deco- ‚quendus eft in lapidem ignis, fumme penes l| grantem ac tingentem, n E — eduonymus Philaletha. M. | | " (cc) Andere fchreiben’ daß eine fonders Mie Seuchtigfeit Durd) — teunberticbe Handgriffinden Mineralibus gu fuchen/ fo Das Gold ohne Getvaft refofoirt/ alfo wird unterſchiedlich von diverfis Authoribus mit ‚Bielen Namen diffolvirte Waſſer genannt, 4818 aqua Mercurialis, Lunaria, Spiritus Mer- curii aqua Mineralis, Aqua Fortis, aqua Vi- ittioli, Aqua Regis, acetum Philofophorum, /Mercurius Mineralis, Sal vegetabile, Spritus v ini | Incertus, Leinwad wohl zw feg es acht Tage lang an einen feuchten Ort / gu putrikiciren/ umb über acht Tage gib ibm mieder von deiner Sungfrau Milch fo viel/ unb core , tinuire es aljo Toonacht Tagen zu acht h Tagen / big paj ee nicht mehr im fid) trino "i | à Sb 3 du — 389 522 ſtehen friſche Eyer oder Rogen / Die folt Du von cke / laß es dfe wohl verftopfft an bem Ort yn/ big daß du eing Cryſtaline Erde wirt fehen oben ſchw mmen /_ gleichwie den Fecibus hinweg hung thue egin ti Strauffens&y/ ſo obl verlutirt un pe: Eletorz in ein ziemlich Aſchen⸗Feuer / aul Daß eg fihfixire/ ſtaͤrcke das Feuers - um continue es / biß Daß es eine Eitrin. Far bt annimmt : _bernacher ſtaͤrcke Dat Feuer wieder / hiß ſie / die Erden / roth wird toit Drachen⸗Blut / alsdann tbue wiede darauff deines rothen / daß ſie gantz bei deckt werde / und coagulıre es durch Die Ciel eularion, daß es werde toit ein Del/ herna eher dürre ober druͤckne es zu Pulver / uni] wuͤrſſe ein Theil diefes Pulvers auf 4a Theil / fein geſchmoltzen Silher / mit einen Theil fein Gold / und es wird fid) alles ii fein Gold verändern. eg a Wilt Du es höher haben an der arbe" ſo hoch es immer feyn kan / fo nimm eil Theil oon deinem Elixir, fo in Dem Ey iA) thue e8 inein Urinal, thue auch von Deinen x darauff/der mit fo viel ftarcken Corrofiv d (Aquafor,) von Ditriol-Salpeter gU machet/ componirt fey/ laß das N7. in ef nem linden AN evaporiren/fo wird Die Cit | etur von Diefen beyden in Deinem Elixir ble ben / und wird egaugmentiren in Quantitat & Colore Elixiris, und mann Du ed. zul öfftermahl tbuft/ daß es werde mie cin De ET. 3x NE Ju un WOtF Edelſt Gab Gottes. Mund bu ein Silber⸗Blech oder Lawinam blaͤend darinnen ableſcheſt wird e$ inwen⸗ dig und außwendig gefärbt ſeyn / fo bu e$ tt fchmelgeft mit einem zehenden TheilGolds / ſo P wirdes Gold auf allen Proben gerecht. Phænix eAtropicus de Morie Redux, Und fiehe bag du nicht mehr M tloͤſeſt dann das Waflerergreife À ‚fen ober fajfen moge: bann ſo bie | eces oder Truͤſen am Boden blei⸗ ‚ben: das ift/ ſo du viel D. und C, 'arcin thaͤteſt / daß es in dieſem Waller nicht möcht entlößt wer⸗ iben/ fo das Ding gang zerfiort und "berbont/ welche entlöfung / (o die 1 3efbeben ift/ fo fea es gar zu diſtil⸗ "liren/ und tvann ce gänzlich alles diftitliee ift/mít fanfftem Feur / dann d folget hernach ein Waſſer zweyer iPraturen/ doch ſollen fie alle in ein @ fitr empfangen werden/ unb im Anfang werde ein fanfft Feur / und werde langſam nach und nach qme und ug und zu bt werde dag Feur des dritten Bradg zu gedienet / nemfíd) durch die Aeſchen/ p Feur aber des | | b 4. aque 391 39% RAN DORT, aquz fortis wird gaͤntzlich wieder folthen und alſo wirdes feyn. (d) Y (i)gy £.cbym. mag iſt das für eine 9r | Mi Erden? Geſicht: Jod ftunicbt vernommen / baf im Philofoph! fchen Meer eine Fleine Inſul erfchrinerg. Diefelbige Erde muftu germalmen unb veut ſchlieſſen fo wird fie im Sefängniß fid) fei ber für Durst zerbrechen und werden aff ein Dickes Waſſer mit Del eermenget/ ball ift die terra foliata Die muſtu hernach i rech tem Gewicht miffen mit bem Waſſer $08 vereinigen. Alchym. Was für ein GW wicht? Geſicht: Pondus aquz eíto pi rale, terrz vero foliatz fingularc. 2l co yr £5 HErr peine Neden find mir nach vong Anfang her buncfel. Geſicht. Ich brau ehe Feine andere Reden und Samen / ag wie fie die Philofophi erfunden / genenne und bejchrieben/ und Die Männer Dict Schaar / die du bier ſieheſt find in ihren Leben Bhilofophi / undauch tbeil bee fchende Könige / regirende Fuͤrſten ua gewaltige Kegenten gemefen/ bie ſich nich gefchämet durch eigener Hand Arbeit DR ratur zu erforfchen, und habendavon DIR Warheit gefchrieben/ deren Bücher foltug mit Fleiß (efen/uno fie nicht mehr verla ſtern / fondern ihre weiſe fehren in ach nehmen’ und Dich aller Sophiſterey undde F trieglichen Alchymiſten entfchlagen / ] : wu (€ Ser Edelſt Gab GOttes. endlich den verborgenen Natur⸗ Spi » erlangen. . ' s Michael Sendivegius, Jyegetabile oder —— falgi, i ben du weiſt / w rdalſo gemacht: Nimm Mercurium / und fublis i nier (bn mit d.undp. toic € itt unb iBeimonbeit if | dann wir ihn in a8 alerkfläreit gefund bebalteno Wer nehrend Waſſer / von dem wir ben geſagt haben / fo wird es das Befen und Naturen des Waſſers An fid) nehmen / darnach diſtillir das Waſſer darvon / und fublimier oder oͤhe ihn wieder / das bu drey oder Siermal sum minſten. Hierum beſie⸗ edas apitel von wieder Lebendig⸗ achung des Mercurii im Ende | nes Büdleins Raimundi/ :c. in 4t Dractica des Geflamenté unb ffners / derhalben die Materi/ Die js ait 9. fei n jm. iij. e. unb rft baben ein aufflofeno Waſſer. h h nd ſolcher Weiß verftebe ale Bil T xt Raimundiin diefem Theil, Ce) "eu. mein lieber Kefer 7 folche Baganten und Landberrieger iue 55 itu 393 394 | ‚gie heile alle Kranckheiten fo lang rig find/ von Melden Die Jeu verzweifflet ober verzagtfind/ nr ben wie ein Adler/ und nod) fur tzig Jahr leben und langer/ als PAN DORA, flu fernen Fennen / unb wit allem SU permeíoen/ und Dich mit ihnen nicht ei laſſen denn fiedir nur den Beutel (etg machen; Sondern ſo du wilt ein rech Filius Doctrinæ ſeyn / muftu die warbaftn unb alten Philoſophos fleiſſig und bedach ſam leſen / als da find Die Turba, Ar phius, Morienus, Hortulanus. Comes TE, vifanus, Arnoldus Villanovanus, Frater I fiiius Valentinus und dergleichen / dieſe Eel nea bir gnug feyn / Dein Ziel zu erreichu fullias aber Zivicenna und Geber find ihren Reden gar zu bund und weit uM. Törpeifend [dr einen anfabenben Soll er. ! "- d Nicolaus Flarselint Geber fagt/ bag das rothe macht den Menfchen jung fv. liche Dbilofophi gethan babe die des gebraucht Haben. breptmaltr inder Wochen / in der gröffe ein Saͤnffkoͤrnleins es ift ein Stall. das heiſt Saturnus de canalibus. (IF "Oder Edelſt Gab Gottes, ) D C fo zu gleicher weiß bat bicfe Medis Mein gleiche Krafft und Tugend über fe andere 9fr&eney/ zu curiren cm jegliche Wrandbeit und Schmachheit des Menfche hen Coͤrpere / ſie fepoon Kalte oder pon Wi) und iſt fo einer heimlichen und rout Srbarlichen Natur / Das nicht genugfam 1 incon "M iff: Sie behält die ſundheit / ſtaͤrckt die Schwachheit des ſlers / und erquickt und erfriſchet es / und Macht junggeſchaffen cà treibet auß einem Menfchlichen Coͤrper ein jegliche Kranckheit/ Hefe treibt das Gifft vom Hertzen / umb ibt das Marck den Schenckeln unb Bey⸗ nwieder / welches man ſonſt nennt humi- mm radicale, unb ſo ſich etwas geſetzt hat Ind die Lungen / Bruſt / oder in bas Hertz / (A treibt dieſe Medicin ſolchs gewaltiglich Moweg / fie erhält und. blut hefftig / unb Mbaͤlt bey der Geſundheit den gantzen enſchlichen Coͤrper / biß auf feine Zeit/_fo Y GOtt dem Allmächtigen auffate BE Ik | 4 | Raimundus Lullius, di il (ER) Et adhuc di&a medicina aliud ha- qp et poffe: nam re&ificat omne aliud ani- "al & vivificat omnes plantas in tempore N "ris per ſaum magnum & mirabilem calo- M In nam fide ipfa grani milii quantitatem waqua diffolvas, & de illa aqua ponas in i cuituftipitis unius vitis, quantum PE tefta ] r 39) $96 ^ hs ^. A ih va :PANDORA, ^8 teſta avellanæ artificialiter, nafcentur flonfli & folia, & fra&iGcabit & portabit racemis maturos in meníe Maij, Et fie deomni alli planta, quæ res quando facta ct, ad mili culam reputabitur , & contra nature curíuifll quia taleshujus rei potentiam ignorant, M. credunt, quod taliaper incantationem han, Fili hzc res non eft nificalor naturalis inf xus in fua humiditate radicali, Et ideo nj tura per luum inflin&um appctit multum effi in profundiori totius. elementatz rei, & fM. aperit & multiplica: naturalem calorem coli, poris, & in centro. ejus intravit, quia omi. corpori eft communis, & habet pofle rei candi partes omnes, quz portant virtutenäß, & illas fizandi in illis, per modum quem à, ximus in tractatu lapidatii, & facit vitruill malleabile, & plura alia mirabilia magna po detofa facit in tribus naturis, fcilicet, mim, rali, vegetabili & animali, " | | Ramundus Lulli bi [ (£££) Und nachdem von oiefer Sut, teürcflid)er Tugend unb) tul; etel unb mar cherley geſchrieben / und Durch andere "a | läufftiger an Tag gegeben worden / t [: nemlich Diefer Stein’ wann er prápatt di. und plusquam perfe& gemacht worden / hoͤchſte Medicina unter allen Arkenenen fe), mit welchemnicht allein ale Kranckheite ivit Die feyn mögen/als Podagra und Auf, fo curi;t uud geheiler werden / f. IR 07 I Oder Edelſt Gab Gottes. Mid) toann er von alten verlebten Leuten Wbraucbt / Diefelben toieber verjuͤngert / Hd zu ibrer verlohrenen Krafft und ſtaͤr⸗ W perbilfft/ auch eie halb S obten wieder Anicken und zum Leben bringen Fönne: Po tilt id) Doch ſolches an dieſem Orth in einem Tractatu / weilen ich Fein Medi⸗ E / anſtehen und erreichen laſſen / damit e$ Icht das Anſe hen haben möge) als wann # denfelben mit folchem hohen Lob/ ihrer "Ecultet, einen Eingriff zu tbun mich unter» hen wolte: Sondern wer folchen durch Miottes Gnaden hat / unb den zu gebraus Sen totiB/ und fein auch geneuft / Deme lich dag Judicium und feinen Ruhm ſel⸗ fe hiermit beimgeftelt haben. Es foli "Mer gleichwol von feinen andern Qualis ten und nusbarlichem Gebrauch /auch Iglicher und augenfcheinlicher Erfahrung (erem ich felbft Durch GottesODerleibung lnbin) ein wenig vermeldet und angezei⸗ ft werden. o e Weflerfkein der Weifen. — Mens autem Arnaldi deVilla no- Nfuit talis: Defene lapis Philofophicus fà. | juvenem, id eft; abjecto omni fcoriofo & Jputo,ipfelapis revocat in puris poten- Mm adadum, & emendat humanz com- pxionis lapfum, reducendo ipfum verfus | Teenam nature fuz, & fic feptuage- P o. fari-z » m Theil genoffen und theilhafftig tvore- 307 395. . Barius luxuriat,fibique vifum eR fe efleia (Bj PANDORA, n fputatione omnia faciendi, qua fecit dum el annorum quinquaginta, vel forfan quad ginta, Quantum vero ád ſecundam parte videlicet quod lapis Philofophicus oma) expellit zgritudinem? dico hoc effe veru ni(i forfan in chronicis hereditariis, cujui modi eftarticularis ino:bus;à paterno feri relitus, leprá, & hujusmodi paffiones, qii «onceptioüis tempore in patentum femid bus remanferunt: Namtalium infirmitatt radix difficulter aut forfan nullo modo | tirpabilis eft, | Verum inaliis morbis chro cisvel acutis, quz ex malo regimine fup venerunt, vel ex complexionis lapfuad lb nam vel ad aliam differentiam, ipfe lapis lj tione anaticitatis & puritatis fuz nihil pe mittit fcoriofitatis & immuunditiz latere zu) tà fe; quia totum ejiciat & expellat, & puris adum provocat fufpenfam, adeo qu filapis Philofophicus eflet res vegétabigb transmutaretur utique. infubflantiam hum ni corporis, & fic. homo tali cibo nutriti fieret perpetuus: ficut videmus, quod — cal pora metallica zgra & corruptibilia dep) rantur pet lapidem, & traasmutantur in y tum aurum quod eit íncorruptibile, Bii | 4M, Odomarut , Saturnus von den Kanelen Cr der Roͤhren von weichen ſolch Artzeney wird. (2) — (a) Nach | Over Ziel Gab Gottes. 399 1) re Dffenbahrung Diefer bepber 4 Irrweg will auß Chriftlicher At- T s Sur ij&ion ich fortfabren/unb ben Dritten, Da; Wesbum din viel gelegen entdecken’ alleineich tver; 7? »dardurchnicht geringeund ſchlechte deure mendiren / fondern den fürnehmften in die Mugen greiffen/ in deme fie ihnen einbil⸗ am werden/ ob wolte ich fieirre machen/ MD von ber rechten Warheit in den fin m ungeheuren Wald der Unwiſſenheit führen / dahin doch meine Intention oghe zielet / diewellen / möfern ich Diefer "Wntreu übermiefen/ und die bey dem fefteti iMöchloß ber glückfeligen Jungfrauen an⸗ übtmmeribe Diener noch mehrers / als fotu sengenugfamgefchicht / in Verführung Arhten wolte / ich den Namen eines Ders ihrer davon tragen wuͤrde / ſondern einig MD allein getrieben, / die Warheit zu bee iuge und einen jeden von feinen falfchen edancken und übelgebahnten Wegen ab⸗ endig zumachen / auff daß er übrige Anuse Verſchwendung erfparen/ binge mit fcharffen Augen / bie Roſe von Hricho erkennen / und ihres Geruchs inttilbafftig werden möge: Dom Solcher Irrweg ift der gute alte Sa⸗ rnus / welchen ich um anfehnliches Al⸗ f$/ groſſen Dignitaͤt und trefflicher nacht hätte verſchonen ſollen / allein weil ji (pla Chr nicht lieb/ hab ich ibn als " eſchoͤpff GOttes qud) herbey bre Ki | m || 4 | Er 5 2 bu MM h Mu 409. nus der Anfang oder Der Gebaͤhrer aD. |. 5B ANDORA, . 5g und wie cc inunb an fid) gebifbet praͤſe ten wollen, Mb she t 9 MG Und obwohl unzehlig viel Authores tili Philofophi ihn einen Vater aller Metal nennen/hat er fid) deffen niemals überhi ben / fondern jeglichem feine Menmun gerne vergoͤnnet und zu Danckbarkeit ver viele nicht: Kupffer oder Silber in Go cansmutiret/ ſondern ihre fehöne gelbe une braune Haar mit feinem alten grauen Kit uͤberzogen / auf. ſchwartz weiß gemacht / u¶ mit feinen Spatel in Verfertigung DIR Grabes mit hinwegnehmung Sorgen uk Bekuͤmmerniß ihnen zu guter Ruhe holffen / manchem überiebenden auch, I nen fehweren Beutel dermafen von SIM fern minuitet/ unb den Schimmel aba mwafchen / bag er ihme ferner zutragie nicht beſchwerlich am Halſe hencket. J. Wie viel coo. leben anietzo noch / die anders nicht vermeinen / ob fen der Catull j ] er Metallen: Sein Sal fey bag Penetriren feichtflüffige Wachs / dadurch die gefta denen Coͤrper wieder ju ermweichen: SC Oleum fey dag unverbrennliche Del ol) rothe Philofophifche Sulphur ? Wie y h haben fich von den frefflichen Farben d fe alten Kinderfreffers- verführen [affe à Seind nicht alle Farben im Saul judemonfriren/ fo die Philoſophi in hilf gradibus befchrieben ? In Der dan i V | & * 3E I^ / oer. f£ocfi Gab Gottes. wird, er ſchwartz als ein Nabe, deßglei⸗ Then mitälleriey ſhoͤnen Blumen als ein rh Dfauenjchwang, auB ihme ift. die aller 4 hoͤnſte Weiſſe und anmuthigſte Roͤthe ringen, allerlepfchöne Gefteine 1 SXu- Smaragd Hyacinth und Chryfos th feund aug ibm zu machen. Ein lieblicheg Sal Vi&riol, Sachafum Sa- i genennt/ wird. auß ihm gebracht/ E nach auf felbigemein hoch rothes Del filli, Iſt nicht bewuſt / daß auß dem ‚Haturno mit leichter Mühe ein natürlicher ti fercuriusCurrens ju weg zu bringen? ‘a J' t icht der SpiritusSaturni. eines Der aller» N Mien Gifſt? Sind nicht alle Bücher \ oll/.bie da bezeugen’ daß außdruͤcklichen un Gaturno die ganke Eficacia zuzueig⸗ nto ? Iſt jemals ein Peg gervefen/ Der iA, Mer edlen Jungfrauen gezeiget / ſo iſts die⸗ a und haben die gelehrteſten Poflcflores d ieſes arcani fein ander Mittel ber. War⸗ ähnlicher finden unb dag gan&e Mei- ' itr ſtuͤckabzubilden erdencken koͤnnen / ale "en Durch den Saturnum. ı Darmit aber bep ben Filis Hermetis nicht das Anſehen hab / als weren fie Lüge T unb S Sophiften / haben fie an ihre üttel angeheneft/ indemefie die öffent“ he Bermahnung gethan baB ihr Sacur- ifften ein: gemaltig Centnerſchweren * gemener / pons erh lien i⸗ e js Rationes nüher das fchöne. Hauß peo | 402 ‚Saturnidor das ware Subje&um des Un beréinfültigen/ irrenden Durch folgend, den guten alten Saturnum dergeſtalt zu derſelben gewaltig wegen Mangel bed Ph faſt verzweiffelte / fiel ich bald aufm Spiri d | ſchen Didi eingedenck; daß unfer Steir PANDORA; fche fey/ aber der Teuffel/ als ein Feind bg Warheit / bat unter diereine Milch — fem ſtinckende Seich vermifcht/in deme alle DM jenigen / fo folche in fich geſoffen dadur: fo bethöret morden/daß fie zu entgeg@l, allen Philoſophiſchen Diis, die Mineral, verfals &atuiret/ bif daher defendiret/ un ihnen nicht außreden laffen wollen. wahr esaber ift/ und daßfie ein bof lehres Stroh dreſchen das will ich um a Erempel Flärlicher demonſtriren. | Anfangs bab ich felbft der Turbz und, Ändern Philofophis Glauben geben/ und, fen Minera umfabe / und in Erlangum, [ofopbifd)en Menftrui zu ſpeculiren Demy. bet toar/ denn weil ſolches mit unzehligen Namen genennet wurde, ich aber als en] anfahender Schiiler bad. rechte zutreffarf. tum terrz, bald aufm acetum bald auftt j Mercurium, bald auf bie aq. fort, unb fant mit trauren und Schaden ineinem fo viel als in dem andern: ^ Endlichen wurde id) des Philoſophi ſich vonfich felbftSolvire. Dahero gleich⸗ ſam vor Freuden entzuckt / ſetzte i) bie | Ing | | Ode: Edel Gab Gottes. Nineram wohl verfchloffen in linde dige- tion, in Hoffnung ver alte folte von fid) Pelbſt anfahen zuſchwitzen / feine innerliche yodpberübmte Blumen herfär laffen/ und Inirals einem treuen Nachfolger der Her⸗ unetifchen Schriften Gehorſam leiften/ Jibtr es war vergebens, das Waſſer Satur- imarviel ju hart gefröhren / molte fich „on meiner Hige nicht auftetien laſſen / und hoͤnte ich weder Sieger nod) Schnee von Im bekommen / daß ich mid) entichloffes "hem Alten mit gröffeın Ernſt durch des J'uleani Beyſtand zusufprechen. See ehr ich nun zuſchuͤrte je weniger erlans "ett id)/ und fahe/ daß meine Arbeit gang ch ümfonftangerenbet tear. — ho T Obat Durch diefe Arbeit: ich simlich Webrennet und auffacbalten/ Ponte ich Doch Des altenlahmen Schleichers nicht vergef> Fnfonderlich weil Theophrafus in libro N "exationum ihn gewaltig recommandiret/ Lb auch gleich damahln eines vornehmen hiloſophi aug Niederland A. N. e&licbe "X ebrime Schriften erlangete/ durch wel- je ich in meiner Opinion confirmiref tours "tl. weiler/ als der die Tinctur warhaff— g folte gehabt haben/ mit einem Difcurs wieſe / Daß die Anima Saturni Bie ‚rechte | jur oder prima Metallorum Materia fey/ "nd. baf bie Tin&urauf den Metallen ges ^ pmmen werden müffe nad) Theophratti im m o ef — N mif Neynung / der da fagt: Auß / durch und d ; etc 2 ; . b. 49) | 404 te / der Allerhöchfte hätte mich meiner Bil nig ergluͤen meinet/ e8 würde noch f PANDORA mit ben Metallen wird unfer Stein bi reitet zc. Daß auch Die Anima Saturni. de mit fo viel Tramen genennete Mercuriv Philofophorum ſey / und bas trofet Waſſer ber Weiſen / in welchem Gold un Silber im Waſſer zerfchleichen thäten un was dergleichen fchöne -DauptiFandamengl ta mehr eingeführet wurden. - Nach deme ich aber vorher in alten Prage cefs- Büchern dergleichen Labores auch ge fundensunter andern des Bruder George auß Armenien Werck / welcher eine Po bilicät durch Hälffe gedachter Anime bei feinem freunde gefehen subaben hochbi teuerte/ war (dj noch embfiger dieſe Ami mam durch Mittel eines fondern Waſſer zu przparire/ Die Dann gar Fiebliches UR ſchmacks / weiß als der Schnee um wie Wachs / und febr penerrirend fich e wieſe / die vermifchte ich mit Dem fermengn to Solis, unb ließfie per gradus. ein hal Jahr ffeben ; barbe fabe ich daß mein Materia ſchwartz wurde / eg erfchienen iti Glaſe / unb nicht in der Materia, viel [HET ne Sarben; e8 wurde die Materia toelfom und leglich roth als eine Menninge / a ich von Hergen erfreuet/ und darfuͤr hiel | N N N tt getodbret/ und mir den Thefaurum The faurorum inmeine Hände befcheret/ eulet zur Prob / ließ auf ein Silberblech ein mil Ruf | ‚Oder Edelſt Gab Gottes. üffig ſeyn als zu vorn / und gleich tingi- " aber eben wie der Viciriol Anfangs r jebas Phlegma ihme entgangen fluͤſſig ie ein Waſſer / hernach ſo fireng al$ ein Hf wird / alfo iff mir da ebenfals be⸗⸗ NT ich in Det proje&ion mit der ollerftáre i ften Hitze fie faft nicht in Fluß bringen leichfehr feine Transmutation vorhan⸗ Ben’ ſondern es war meine Tinctur ein | 5 hlacken toorben/ und mein fermentunt eſſtens im Rauch aufgangen. mn mich. folches Betrübet/ ift leicht zu achten/ ich mufte mich aber patientiren/ Fheilich der Natur nicht gefnlget / und urch Die gerechten Schriften Der Philo⸗ » dhem/ Die mich ein beflerg lebreten/flGger Horden. Gnug were es gemefen / daß * bem alten bincfenben Orunfer mit Dies V meinem procedere vergebens tradtiret ͤtte / allein es mufte auch ein Mercurius furens mit Jodlffe des gemeinen Mercu- | i auß ihme gemacht/ unb miteden fer- dhento Solis & Lunz coaguliret feyn. Er | pu mit Boodafche Calciniret wieder re- | h acitet und abgetrieben merden/ Daf der Mmtner ein paar Marc Silber geben dite aber tie ſichs am Ende funbe/ nd was er gab / bab ich am beften.erfah- am ich meiters nicht glauben Fan , mag / daß i ihme/er werde Calcinire Ce3 und » In egnet/meine Anima Saturni war fo (t eng / Dnte/ und in Deme es geſchahe / mar. 40$ 406 P d und digeriret tote er wolle/ einige erfprießs . lie 9iu&barfeit nach De8 Bafilii Mey⸗ det / bater doch felbft nur ein Bein bafi PANDORA mung zubringen fep. Wohl fiehet man/ meil Die Practica nicht angehen will / daß Bafihus einen andern Saturnum. denn Dite) fen muß gemeine haben. In Summa Saturnus Comm, hat weder in feinem Schmaltz noch Saltz etwas / wie andere‘ mehrers bezeugen / deſſen man ſich zw ruͤhmen / ob mangleich groſſe ſilberplantzſchẽ unb ftarcfe einbringen von ihm auffchneiaf er einen Kruͤppel gleich herein kreucht / wie folte er einen andern wag er mangelt / geben und mittheilen Fönnen / eg ift eir Glaß und Oleum ein Fumus und fucus, und macht (id auff der Gapellen unficbtbar/ d unb hat Feine Gewalt / fo rotb e8 auch F immer feyn fans daß ed den Mercuriumf in groffes Neichthum ſetze fondern eg T. przcipiciret nur Den Mercurium, zeucht ibm ein frembdes (laubigeó Kleid / und F Fein metalifch Corpus an / und fäft ihn] mit einer gelbrothen langen Naſen darvon zotten. Das rechte mahre gebenebepte | Olcum Saturni iſt viel ein anders auß Det Philofophorum Saturno bereitet einer eine gehenden firen /_unverbrennlichen Eigen⸗ ſchafft dag fire Sal Solis & Lunzmuß res folvirt ſeyn ba anderg der Mercurius Dda d durch fichend gemacht werden fol. Sybr armen Alchymiſten / wo bleiben eue | Oder Edelſt Gab Gottes. t Promisfiones? Was nuͤtzen euch Die ‚perführifche Procel-Bücher ? Es tauret N ui euer/ daß ihr das Anfehen des alten | Saturni euch fo verführen laffet ; bey mir iſts Fein Wunder / Der ich Fein berühmter dochgelehrter Profeſſor dieſer Kunſt ge⸗ weſen / niemals in Dem Bedeckſaal der ! Natur Gebeimnüf/ wie ibr/ bif aufs ins Nnerſte gegucfet/ mich aud) inder Schul ber berühmten Fraternitet Rofez Crucis nicht auf den hoͤheſten Staffel geſetzt fondern ! meine Haͤnde habe ich lieber mit den Koh⸗ ser biſudeln / und der Scientz gewiß werden / als daB ic) an den Ort / da der Himmel ! auf br Erden lieget / mich begeben / der I hochgeehrten Roſen Creutzer Archiv erſtei⸗ li gen derſelben Arcana erfotſchen / unb al» es ohne Verhaͤngnuͤß GOttes gu offene " xgbren mich bemühen tollen. Kinmal ſt bad alte Sprichwort gewiß : Dem i Befehrtem ift gut prebigen; babet ihr I Dhren/-fo werdet ihr biefe meine Rede su Dersen faſſen / und Fánfftige8 von falfcher gebildeten Opinion euch außzumirren iffen. Es maggefchehen fepn/ daß tie em Philofopho das Wort Saturnus tnt» | vri fovon einem Sophiften mie eis Ne Mucke eon der Schmwalben aufgefans Nenmorden / welches ibm das Gehirn Jam rid bafer auff geratbe = — MCI - E * ohl darvon gelallet 7 und den armen enden ——— Teuffel in gn [ N ‘4 piel Pd i 407 408 € piel gebracht, daß man ihn tie da ihm milcket/ und endlich des Feuffels But der edlen Jungfrauen Geblöt gantz nah lauter Verfuͤhrung und Nichtigkeit.De PANDORA Künglein tractiret / roth und ruͤn beili |: pet gelbeund ſchwartze Stiefeln anziehet feinen alten grauen Bart bald gelb / baſ weiß machet / offt dag Lac Virginis au ter aug ibm außrähret, Aber ich boff man werde auf meiner bifbero gehabter Tra&tation wohl verftanden baben/ daß ei mit feinem. krancken Saturno außgerich fet ſey ob wohl des alten Saturni Gebluͤ verwandt’ ift das Ubrige Doch nichts a gleich wie Marsund Venus leicht zeritd tet/ und nichts gufs außrichten/ alfo Fatal auch der gemeine Saturnus fich 90r Dir gef ringfien Corruption nicht ſchuͤtzen / vie minder ein anders Corpus jut plusquamper fe&ion führen und bringen. Wie ed nq übrigen zuverſtehen daß der Satumue das erfie Metall ſey in der generation, und hernach Durch Die Länge ber Zeit / Zinn Kupffer / Silber und Gold drauß werde laf ich bie jenigen judiciren/ bie mitihrem fiharffen Geficbte in der Natur beimkif chen Werckſtadt durch das fele Geſtei ne gefehen/ und folches alles erfahren haben. Sch halte darſuͤr / wann die Prin T cipia Saturni in Det Conjundion nicht mil dem femine Lunz vel Solis zugleich verff miſcht / und in iplo pun&o yon der Matris T | «rp i . oet Edelſt Gab Gottes. ee concipiret morden/’ mag Saturnus in 5 Metall vom Archzo nimmer gebracht werden. Zu bezeugen iſt ij wei der Satumus zu Villach nicht ur ram Hark reich am Silber iſt / daß billig fragen/ wie folches zugehe meil das 4 E zu Dillach eben foalt/ alg das im Hartz / jenes zu Villach ın einer wärs nem Landſchafft als dag zu Goßlar uno Beerfel/ tea Doch bie elufffirigung Dt Ln Bei: su einem höhern Grad vers fas gen: Cs ft des Samens Schuld / und den unreinen Zufällen zugufchreiben; Häget Darmit Die Senerationem meral- lorum Durch und durch Öber einen Leiften/ Üdergeftalt/ daß moraußMars und Venus neftanden / auf demfelbe Fomme aud) 1 Das Gold / und fte) in radice eines und N gleich/ daher auch möglich , wofern dergleichen geringe Metalla purificiyet und di geriret wuͤrden daß auf ihnen ein gutes Gold werden Fönte. Allein man febleteis Ir t8 groffen Baurenſchuchs; ein Haſe iff ine Kuhe ob er gleich vier Fuͤſſe hats 8 zu Zeiten Milch giebet; die mindern de ſo viel Gewalts und Per- Egion nieht / daß aufi ihnen bit Univerfal- inaur einig gemacht werden Fönte / ob aleich der Samen in ihnen zu ſeyn (doch : " „geringer Quaneität)nicht verneinet wird. 4 es Der has 4 X in Sefode vom Silber bált/ hingegen inbere? Da miro mancher fehlieffen und 499 40 PANDOR X Der Feine Bauer ſagt gar feb: huͤbſch: Da zwar auß jeglichem Metall eine Tin&u zubringen/ vod) nur nad) jedes feine! Samens Geſchlechte / welche bernad) fi kraͤfftig daß die Tin&ur Saturni dag Cor pus Solis fónne in Saturnum (verftehe idt Den Colorem) transmutiren/ welches nich: allein zuglauben/ fondern auch gu de monſtriren iſt wie vorher im Difcurs d transmutatione Martis in Venerem, Ange deutet tvorben. P Hier muß man auff ber Philoſopho rum verborgene Reden acht haben / wat fie eigentlich aemeinet/ wenn fie gefageti Daß auf jeglichem Metallein Tinctur 3 wege zubringen fep/ nemlich eine Sinctur folches weſens nach Deme der Same bes Schaffen‘ dann was man fäet / wird man ernden/ weil aud) Theophraftus babet will’ daß man nicht sum Kupffer oder Bleybaum / fondern zum Gofbbaum und) feiner Wurtzel gehen foll/ daraußein jeder leicht das rechte Fermentum abnehmen unb zumercken hat. Es möchte einer ent⸗ gegen ſetzen die vortrefflichen Di&a des Flamelli, Sendivogii und Theophraſti, ſo allzumahl ven Saturnum vor ihren Patro-| num achten / und weder Golds ober feine Samens gebenc'en/ Daß Daher Der Sarur- | nus gewiß nicht vergebens von ihnen ges nennet worden/ wenn fie fagene Nicht | per Gemeine fen eg. Aber ich Wie Dr nie , WOtt Edelſt Bad Gottes. Antwort biß zum legten Theil / daein Mehrers Davon tractiret werden wird / mewenden / dahin ich den guͤnſtigen Les her verwiefen haben till. Einmal: ifts ewiß / daB der Philoſophiſche Schlöfe p einig und allein von des Saturni Ges ipit muß genommen werden / welches won den Philofophis das Bleybad ges wiennet toirb. In dem e8 vom Saturno, was ift; vom Hertzen des Bleyes bera ommelz und nicht vom gemeinen: Dann bie Philofophifche Anima iff eig ein andere / als etwa Bleyweiß / dr Gumma ift viel ein anders/ als das ‚acharum Saturni, ihre Butter und Del JS " ber Gur iſt gegen beme / auf gemeinem jBltp/ wie ber Tag gegen die Nacht warechnen. In Ermegung dieſer Erklaͤ⸗ ung wollen fid die anfahenden Schůuͤ⸗ Ir eor Dem gemeinen Saturno huͤten / ob gleich Der Wegweiſer ift zu der edlen youngfraufdof; ift er Doch brum nicht ‚pen bie edle Jungfrau feíbft; zu Ehren ' iuf ich dem Saturno befennen/ daß er poft. GOtt mich zur Erkaͤntnuͤß feiner Leben Bafen gefábret hat / GOtt gebe nad/ daß ein jeder mad) mir ven hnurſtracken Weg finden / unb auf Fin⸗ ernuͤß ans Liecht Eommen möge. — — Heinrich von Battsdorff. iE 1 !T n - Darum / cin jedes geichs mehren an a Aid ANDORRA,“ fein gleichesvein jede geftalt freuet fia ihrer geſtalt / ein jedes Geſchlecht freu et ſich ſeines Geſchlechts beatum fi merek / daß alle Kranckheiten fo fid ton der Scheitel des Haupts an big an die Solen der Fuͤſſen erbe ben / fo eine ifteines Monats alt oder fo lang gewähret, daß bíe f einem Zag: Hat fie aber ein Jah gewähret/ dag die in zwoͤlff Tagen bat fie lange Zeit gewähret / da fie in einem Monat geheilt und a0! und gemacht werden: dann gleic wie es heilt die befleckten Meta von aller Blodigfeit / alſo auch di Menfchlichen Korper / berbalbe fo wird unfer gefegneter Stein/bi [i ein Xpriar / alsmwol / de Menſchlichen Corpern / als aud der Metallen genennt: von melchel Hermes ein Koͤnig der Griechen umi Datter der Philoſophen / ſagt Bann du von unſer Elixir / jede Tags und fieben Tag nacheinande nimmeſt in der Gewicht dreyer Ca robiarum, fd werden dir die graue Haar auffallen am Rp IKT f£odft Gab Gottes. der en ſtatt wachſen / und alſo wirſt ipu auf einem alten ein Juͤngling at inb (tard. (b) Pom heutiges Tages aller Philoſo⸗ ji ^0 $pben Datter ber Hermes unb bet nreiche Geber / fampt dem tiefffinnigen ih * imundo Lullio wieder aufferſtehen foltens o ) reárbem fie nicht für Philofophen + fon Iber für. Schäfer von den Cbpmiften ger Nalten werden. Dann fie wurden von fo ithief Diſtillirung / Eirculierung / Calcini⸗ ; ing / und anderen ungählichen der Arti⸗ ‚ten Arbeiten nichts willen : Welche doch 1 ger Zeit Die Leut auß ihren Büchern i: nden unb erdacht haben. ; Allein eines ‚nangelt uns / daß mir toiffen folten/ was t Itgetónt unb gemacht baben / nemlich den Whllofophifchen Stein, ober natürliche incur: S ymmitteló num mir diefer nach⸗ Fachten / erfinden toir andere Cadjen/unb j häre Fein SiGunber / wann die Sortpflanz 1 mg der Menfchen nicht fo gewöhnlich aͤre / und die 9?atur darinnen ihr Recht Fhcht fo fteiff erhielter daß darinnen auch Flaͤhlet würde. | 11 | «Michael Sendivopins, enach felget der Anfang Werd 8. ‚ Damit daß ihrs deſto klarer vere m moͤget / (o wollen wir eud das wahr 43 4M A Stund, und in welchem ag ul Daß genommen tveroc/ der Philo PANDORA, "B Wahr fürnehmen zeigen? in welch in welchem Monat / ber Anfai unferer Meifterfchafft geichehen fü Und babep fagen wir / daß wit cher ihm anderft tbut/ daß derfelbf 1 gewißlich irret unb weicher abe] handelt / nachdem als wir gebiete der wird gemißlich die wahre Sut erfahren. Derbalben fo fagen will pbí(d) Stein/ mit feiner gants Subfiang/ unb taf außgeleſen we⸗ de auf demfelben Stein / die affi reineſt und ſubtileſt fubftang / ut werde getban in ein Philoſophiſ Geſchirr / und werde verfieglet def Mund des Geſchirrs nach Dot ſophiſchem Sitten / Brauch un Gewonheit / und werde geſetzt den Boden der Philoſophen zu tergang dee Sonnen / vig ab alles ſoll Indie, junc, geſchehen um. werde diß Werck angefangen / ve der mitte des Chriſtmonats / biß mitte des Jenners / unter dem ZU chen des Steinbocks / alsdann moder . Oder Edel Gab GOttes. x das Philoſophiſch Feuer anges uͤndt /und werde das Werck gere- Mert nad) Sitt und Sewohnheit der Dhilofophen / burd) dag gang Sci» ben/ und fife daß in dem gangen Feichen / die gang materi bíe ba yolatilis, Oder gefluͤck war / fip wer⸗ eo Um Beſchluß bierauff fage ich bit NA warbafftiglich / daßeine Arbeit auf Wer andern gehen muß / denn unfere Das ra muß Anfangs unfers Wercks wei ‚aD auffs höchite gereiniget/ alsdenn auf» fchlöffen und zerbrochen 7 auch jerftoret/ A zu Staub unb Afchen werden: ‘Denn das alles gefchehen 7 fo bereite dar- JW einen fliegenden Geift 7 weiß als der Schnee und noch einen fliegenden Geift/ ‚uth als ein Blut / diefelbe bepoe Seifter „drhaben den dritten in fid undift Doch , Atti einiger Gift / und find die drey j eifter / fo das Leben erhalten und ver Ihren / die füg zufammen / gib |ühem 7 mas ihnen an Speiß und Hanck von Natur vonnoͤthen / und erhals it im Ehebett der Waͤrme bif zu ber IFommenen Gieburt/ fo wirft du ſehen M» erfabren / was dir ber Schöpffer und Wi: Natur zu tviffett vergönnet / und tviffe/ md ich meinem Munde fo weit Feine Of⸗ N fenbab: 415 -416 PANDORA, . fenbahrung mehr gethan babe / und SH bat mehr Wirkung und Wunder C Satur einverleibet/ weder viel Tauſer Menfchen folches glauben Fönnen; 907 aber ift ein Siegel vorgedrucket / auff ix bet mögen / fo danatürlich vom Schoͤp fer zugelaffen/ aber uͤbernatuͤrlich von De Unmeifen gehalten werden. Denn DE natürliche hat feinen eriten Anfang vol übernatürlichen / unb ift Doch alles nich sufammen/ denn eitel natürliches zu befit den. ital «oro Bafılins Valent. (cc) Maxime cavendum, ne fpiritus , ge | corpus exficcat, à corpore exficeatur , Bi] volatilis : nam fi volaverit à corpore, cot] pus perfe&um efle non poteá : ideo etia requiritur , vas effe figillaum figillo Hey ] metis, 2 4] | Clangor, ( ccc) Alſo aud) in ber Meiſterſcha des Feuͤers muß Ordnung gehalten toit. den / auff daß der feuchte Liquor nicht F ſchnell vertrockne / aud der Weiſen Er reich nicht zu bald zerfchmelge / und au geläft werde fonft vürbeft Du aus gelu pen Sifchen indeinem Wafler Scorpig gebähren ; fordern roit Du deiner ArbiE vedgter Pfleger ſeyn / fonimm das gerttli Waſſ 4 Iz Oder Edelſt Gab Gottes. y Waſſer / barauff ber Geiſt anfangs ſchwe⸗ ! ete und beſchleuß für ihme die Thore der | SBeftumg! denn die himmlifche Städt wird | von pem an. von irrdifchen Feinden befaa mt cel unddein Himmel muß Durch Bollwerck UR auren fefte Ders abrung haben auff daß nicht mebrbena ineiniger Eingang mit guter Dormache ftellee wird / als dann wann ſolches alles ollbracht / fo zünde an das Licht der in Weißheit/und füche Damit den verlohrnen p unb laß Leuchtung geben, fo [ oonnótben / denn du folt wiſſen / daß ,Di Friegende Thiere und Gewuͤrm ihre MM in der Falten feuchien Erden ben von wegen ihrer Qualität ; Dem Menfchen aber ift feine Wohnung auf dem : Erdreich, in einer Cemperirten und vermifchs = Eigenfchafft verordnet; Die Englifchen ifter aber 7 dieweil diefelben feinen irrdi⸗ n/ fonoern Englifchen deib haben’ und ‚feinem fündlichen Fleiſch + wie der Menſch⸗ unterworffen / find in einen höhern Grad | "n enet / Daf fie Feuer und Kälte beydes Han obern und untern Region obn einig ernůß ertragen fónnen. Bafilsus Paleniinui* f cé y. Fios Lapidis nón cómbutátür, lile. fi Íperma generätivum una confümitur i aec Ípes cóncipieodi; bec gebcrandi, pec X amplius aderit ulla, nU - PH Polakinss Dd (cc Es \\ N Ni | zh — — S 1% T 17. A1 zum meiften zwey oon mórben: befigle welche mit dem Freyfe Saturni übergogel | — unb Geift nicht Geift zumachen als dat |^—PANDORA; - — (ceccc) Es iff mie oben gemeldet / mu ein Gefaͤß von Anfang biBgu End / ode chen ein beharrlich (Seuer in beyden Arbet fen/ morüber die Irrenden Den zehende und cilfften Tractar leſen mögen/ wuͤrde bu aber in der Dritten Materi arbeitet] fo ift es gefehlt. Mit verfelben gehel die jenige um/ welche aufferhalb dieſt unfers einigen Saltzes welches Mere rius iſt / in Kraͤutern / Thieren Steine’ Mineralien arbeiten aufer Sole und Lui] | Und wer zum erwuͤnſchten Ende zu gi langen begehret/ ber muß wiſſen Die Ve | mwandlung der Element/ leichtes: fchwel | 1 N wird er in feinem äufferlichen Ding arbeit das Feuer iſt Regiment / was da beſchicht /fit | ches beſchicht durchs Feur wie genugſa hebevoren / und auch jetzund an ftatt DE | Beſchluß gefagt ift. e Michael Sendivo: 2 | | . Darum fo fepe die Hit derme ſen Daß dudie Hand mogeft bo ten zwiſchen den Seiten od Wenden des Ofens/ in ſolch Waͤrme ſtunde es bi ou fibeft iE Materi ſchwartz ärger 1 at Be =: Y |. Oder Edelſt Gab Gottes. daſſelbig zu lang verziehen will fo mebre bas euer ein wenig / und dann fó du fibeff die Mater ſchwartz werden / fo freu, Did): dann es ii ein Anfang Der Ab» übeuung. Alsdann (o beſtaͤtige das Feur / biß Daß alle Farben hinuͤber gangen find’ und wann u aud) fiebeft die Materi ein we: ig weiß werden’ fo mehre ihm ibas Feur unempfindlich / big có Mfonmt zu vollkommener 29efie/ bann fo (ff (6 anug uno (ft erfüllt: "Aber das Feur werd gar lanafamte lich gemehret/ und das nad) dem y bu ſieheſt die Materi erhebt wer⸗ den zuder Weile, (d) —— Aogggtus bu nun erſtlich ſieheſt / daß Woor DerDiffolvirung und Schwärs 89 fiehet toad fublimirt. unb aufſteigt / dder aber gleichſam wie. ein rothes Del u (mwelches bann gar ein böfes Zeichen ift) ‚oben auff der Materien ſchwimmen tbut: Nemlich daß von Diefer oberzehlten Maͤn⸗ ‚gel oder Irrthum einer oder mehr fid) (NN gu trügt/ oder geſpuͤhret würde: fo Fans Mu aledann ba gange eingeſetzte Com- jj Pefitum, wiederuub auß dem Gag neh⸗ Mes. Dd a men/ = © E nicht mehr zu ſtarck gemacht werden / wan PANDORA, | men / daffeldige wiederum von neuem viren und mit vorgedachtem aqua Merc]. ii (melches diePhiöfephi aud) Lac Virg nis ober Der prima materie ihr Milch Blut und Schtoeiß/ item ben unzerſtoͤ— lichen fontem oder aquam vite, das Wo fer Ded Lebens welches Doch auch od. gröften Gift in fid) hält, genennet h ber) imbibiren/ befeuchten und kraͤfft machen als dann wiederum Fochen/ / fang big fish nichts mehr lublimirt od über fich begibt/ und die Congelarion od Fixation an dem Werck fid) vollfomlt in maffen vor biefem angedeutet toorbel umd recht ergeigen thut. u i Waſſerſtein der Weiſe (dd) Des Feuers halben muß: ich auf | deutlicher fehreiben / daß zweyerley erfo| dert mwirdials das eufferliche und inerlid unb vermag eines obn Dem andern nicht es muf pas natürlic)e dag ander anzuͤnd und würckend machen/ und muß das aui fer^ das innerliche nicht übertreffen. un wie der Bernhardus recht fagt: es mug el | gleiches digerirenbe8 ſtetes Feuer feynnid | zu maltig undhigig. Doch fan das Fe ein Pferſichblut⸗Farb erſcheinet / welch Die Philofophi verſtanden wann fie geſag Comburite zs noftrum cum igne fortifimi Was nun bas innerliche verborgene Feuf iſt davon fagt Geber alfo: Qui Sulpht | cor ums e . | Oder Edelſt Gab Gottes. pommiſcete & corporibus amicari . noverit, | am niet unum de fecretis naturz maximum, Bas von Der Zeitzu balten/ in melcher i il Meinungen als Authores : Doch ift n tft$ Die gewiſſeſte: DaB in einem 95202 at werde P rolloradt bit Patrefa&ion, im trm Die folution, calcination und Subli- ation , und ift nur ein einige Arbeit. Sm ‚ erfcheinetg wie ein Negenbogen. Im 4. ird DAB agens ein patiens, unb erſcheimet * weiſe Sarbe. Dieſe Farbe waͤhret über ‚Monat. Nach diſem kan mit dem Feu⸗ wr nicht leichtlich mehr geirret werden / doch J j man anhalten biß auff die Vollkom⸗ heit / alsdann Hint cin durchſichti⸗ Mi Naubiniſche Farbe. fi Incertus, Macrocofm : iBeber itt feiticr C umma / ant # XVL Capite / von oett natürli- aos chen Anfängen. 4 Dann es ift zu merden / daß , ahdem der Stein gereiniget und (ifommlíd) gefaubert ift/ von ab in zerbrechenden oder zerſtoͤren⸗ Sing / und barnad) fermen niert. ober geheblet ift / daß du nicht sedarf ft das Geſchirr zuandern/ ^i daflelbig zu offnen/ jondern n bag es GOtt bebrite/ daß es bs; nicht diefe gantze Arbeit wird vollbtacht / find fo 421 4*5 PANDOR A; nicht zerbrochen werde / umb voro deſſelben wegen haben die "Dbilofor ’ (ONTOn tzdeat te prolixitas repetition. i contritionis, & fublimationis, Z# chimia enim eft aGio naturalis , quz fat habet motum & tempus determinatum , à ut quzdam majori, & quedam minori tes poris fpatio terminentur. In 40, dict N completur opusad album: Et in nanagi! disbustotidemque noctibus completur o[8 | ed rubeum, quando Artifex bene labois Sie in 140. dicbus abíolvitur opus, — 4 quando tamen fixatur in majori vel mi tei* n Oder Edelſt Gab Gottes, " ore , juxta induftriam operantis & juxta ilighantitatem mineralium. Clangor Buccinæ. i ONU Hierfolte ich aud von der Zeitz fo rzu gehoͤrig mann unb wie lang zu jeg (nam A&u, „folche Perrichtung gefchehe/ mas außführlicher anmelden / welches ber allhier mit feinem Gewiſſen Termin Nicht wohl befchrieben werden fan. Dann üt gemeldte fpbilofopbi mit denfelben auch is ar ungleicher Meynung feindt. Sinte⸗ i: jahl mir auf ihren Schrifften zu ſehen im» reiner langfamer als Der ander den i ' | : cadu- 2n n Geiſt und mit der Ced / und 463 464 quam itam, qua docetor corporum nature "Wm in unionem adductio, Non (ané mei . exenplar dari potuit humanz refurre&tio - C€àgdo : oportet o:nuíno ut corpus moria: PANDORA ^ caduca nullam artem potius expetendam e lium à biaario fuo feparatio , & per tern, qam ab ito documento, Siqvidem init auctor corpora na:uralia rerum infenfatargr à fuis fpiriribus divifa, repurgataque, ruis illis in refurre&ionem, id eit, prrf Kon conjungi poffe, Veluti corpora humana m te feparantur a fuis fpiritibus animabusve poftmodum nutu folius Dei, per melio priore conjundionem refurgant in villi eternam. Haud alíter etiam dacetartihildli corruptione corporum infenfatorum ( d mors dicitur Chemi(tica) feparare fpiricufit auimas eorum, in fui ternarii ad unitatisle du&ionem , hoc eft, ad potiorem viram, non perpetuam , exccllentiorem tamen quai à natura prios habebant, Infenfıra quidem vivunt in feipfis occu to motu, « po'tquan ad unroncm pervenerunt, m: feitiffine vitam hanc per fuas operatione, aliena corpora pa efaciunt ‚ut & illa vi faciant finc fui corruptione, donec ulii corum naturz iücorrüptz terminus ad Becr. 5; | Incertus, _ (cc) Et quia notra adminiflratio potet fieri, nifi occidendo , & poltea viv & de | 3 Oder Edelſt Gab Gottes. ea vivificetur, Et fic complebitur to- - arcanum. Difcipulus. Amantifime Biepier, quis eft ille , qui fciat interficere, «eis vivificare ? Magilter. Fili, hoc to- jm per putrefa&ionem perficitur? quia cor- q ui M u Y bb; jungam Exemplum, Materia dite modo poteft deftrui, quin fub aliqua remaneatfor-- na, Unde deftruGia una lonis, immedia- &introducitur alia ad hanc operationem, vel d: liam difpofi ia, Et hoc totum per folu- | | an perficitur, Igitur oportet primóà dil- ) i Mie. fecundö putrefacere : tertió abluere, ecce totum magifterium, i| P Arnoldns de lilla Nova, "o "nb wann das alſo beſchihet / ſo jaft du dann den rechten Stein der [ Dbilofopben: dasift / Tinctur oder zb Biroicin / der ein Theil are Mes ‚ion hundert Theil Queckſilber der Kupffer verwandien mag in fein Gold oder Silber. (4) Pape biefer hoch unb nunmehro efte erwehnten Kunft / obér. tieff bee mifi Stein der Weyſen / mann ber d optatum finem gebracht/ haben die Phi⸗ „of Ophen von feinem £ob / Tugend und "otafft / auch unauffprechlichen sage B ch V amugfam ioa und herrlich artus n T rupti io unius e(t generatio alterius : & tibi - 8 pri 1 495 dieſes für die allerhöchfte und gröfte Gluͤck dieſen Stein bat / ber hat alles / und b Geſundheit und alles Gluͤck: Dief - er beet ale Kranckheit/ er gibt den (rom boͤſen aber / die ihn nicht brauchen / 8 Sftarren verborgen ift: Sin Summa di Letzte und HDöchite fo unter bem JDimmia Dann jemebr er mukipliciret wird / je mti . Angitet er ; nemlich alſo: Wann ;' 2 pL X i PANDORA; = preifen koͤnnen. Dann erftlich Haben fi ſeligkeit auff diefer Erden geachtet und g ruͤhmet / ohne welches Auch niemand in bil fer Welt zu $olifommenbeit fommen oot langen mag. Dann Morienes fagt / mi darff feines andern Huͤlff. Dann in ibi ift alle zeitliche Gluͤckſeligkeit 7 Teiblick Stein gibt dem Menfchen alle Wohlfaht men zeitliche Cbr und langes £tben 7 DUXI etoige Straffe: Und in folchemallem ſey probiert / vollkommen und uübetrieglii erfunden’ barum ihn Hermes und Arift teles den wahren ohne Lügen / den gewiſſ deß aller gewiſſeſten den geheimen al Geheimnuß eine Göttliche Krafft / die ^ gefeben toerben mag / und ein wunderba ver Defchluß / und End alles Philofopl fchen Wercks / genenner haben. A | Waſſerſtein der Weiſe - (da) Alſo dieſer Philoſophiſche Stei wann er auff feinen rechten Taig wird ge worffen / machet es alle zu folchem Ste nukiplicirr, fotingirt, er 100. Theil das andermahl 1060. Theil und fo fortan, da? "Durch er genennet wird / ein Schag dem nichts abgehet ein Stein der fich felbft ſchwaͤngert / fich felber gebiert / und wie n anim Sprichwort faget : Cornu copiz : Mit bem Silber Fan eben folche Arbeit vor⸗ ‚genommen werden/ nur Allein / Daß mamn aum Silber im Anfang daffelbe ju finire D: in Antimönium oder Cement bevarff: ‚Sondern man treibt Das Silber 1. 2. oder ij. mal aus der Cappellen / auffs höchfte/ macht es fein/ und fchlägt e8 zu einer runs Qm Platten, Es kommen die Farben auch wieder: Sonſten erfolgts in allem / mit einem wie mit Dem andern. Dieſer | ‚Multiplicationen iſt nicht eines fondern vie⸗ WMerlep / und wird angeſtellet nach Ver⸗ unfft und Erfahrung vef Kuͤnſtlers / ba er eine es zu einem rothen Pulver / der Fandes in ein hartbruͤchige Mäflam bringt / Shieran ift nichts gelegen wann das Were Tan ibm felber richtig. v A Hie hatein End ein Gedicht und Fahr Fundament / mit: furgen "orten begriffen/ ohn alle 25e ſt der Philoſophen / die genannt | | 6393: (ft 4 - | "e. —4 EIN —* a j (| | — Oder Edelſt Gab (Gottes, 167 ng8 10. Theiltingitt/ und wird einmahl duceritts oe Macro, © zriffenheitder Wenfen Meifter der i i u | 1 i f F dnibren Büchern’ als unfer Vatter ne verfündiget ibr £ob. Solches -p/A N-D-O!R/ A 2555 (ft Alchymia /. die allein heilig find Hermes / Zurba / Pythagoras’ Erimidus / Dlato / Pandophilus / $ucae/ Demetricus / Arißleus / Locuſtes / Eximemus / Socrates / Simon / Mundus / Dardanius/ Belus / Theophilus / Dantin | Galienus / Lullius / Avicenna / Bo⸗ nellus / Benitus / Moyſes / Mo rienus / Arnoldus de nova Billa,” die alle gleich ſagen in ihren 907 chern / und aff oie Kunſt bewahrt haben. Darum niemand fei zweiffel Haben foff : Dann dieſ Kunſt gerecht anihrfelberift. (e) 7 CORO nente: / Kunftliebender £6 (tr! 3803 der roeife Mann Sy rad) im 44. Gap. faget Laſſet ung [obe Dit berüomten Leute: iie haben weißlie gerathen / und ehrliche Namen unb hen liche Schriften hinter fich gelaffen: ST find cud) reich geweſt / und haben groſ Güter gehabt / undihr Lob wird nicht un) tergehen; Sie find im Frieden begraben aber ihr Name febet emiglich ; Die Leu) seben von ihrer Weißheit / unb die Ms S [0 nic | / nicht unfüglich von den wahren Philofo- phis, Chymicis geredet werden / maflen ; Diefelben ja weißlich geredet / ehrliche Nah- men und herrliche Schrifften hinter fich gelaſſen haben: Sie find auch reich ge» a und haben groffe Güter gehabt / | unb ihr Lob wird nicht untergehen. Sie ! find im Srieden begraben aber ihr Name jr lebet ewiglich. Die Leute reden von ıhrer Weißheit / und bie Gemeine eerfünbiget | ibr£ob. Incertus Kelleus, (ze) Sin maſſen du fehen Fanft in dem FRomant de Meung / welcher nicht ad- n E + und bie Sophiften reprobirt, ale y fothut auch Villanovanas, und Raymandus !Morienus Romanus, Hermes, den man eis nen Vatter nennet / und welchem Fein an- derer gleichet / Item Geber und andere / fo von dieſer Seientz geſchrieben / und daß bie Kunſt warhafftig ſey / im Werck erfunden Waſſerſtein der Weyſen. KFunſt / ift natuͤrlich Gold und dag Waſſer Mercurialis. C£) 098; DO Die geroiffeften beften Ding dieſer 469 479 faliter informata , in welchem die vier Ele zwey unfichtbarez in zweyen ſichtbaren —A⏑⏑—————— (f) Us Subje&am oder Materia ex qua | I dem äufferlichen anfehen nad) nur ein Ding/ & Gmplex: Die wird num geſagt / Daß es innerlich zweyfach ſey / ver Philofophen Rebis , oder Res bina, gezwey⸗ fe Ding und doppelter Mercurius. Item Trina, oder Triuna, der Philofophen ges drittes ex Sale, Mercurio & Sulphure, vel Corpore, Spiritu & Anjma conftans, Qua- drina, Iht Gevierdteg/ in qua Terra, Aqua, ^ér,lgnis, Quinta Efentia univer- ment / Erd, Waſſer / 2ufft und Feuer / verborgen find / mit der Natur allgemeie nem Seuersfünckiein / ober fünften 2t fen informiret und begabet/ & fic res com- pofita, j | Radix Chymie, diefer Infel) von mir und bem Saturmel- eröffnet worden / daß eg Fein —J / Ba 30. s fon: d: Ode Ebelſt Gab GOttes. dern bit lautere Warheit fepe / weiche 5 t Erfahrung / als die einige Meiſterin e ler Dinger durch Goͤttlichen Beyſtand eu Mon fan, E 1 Die sufammen- emiſchet / die ver⸗ hren aͤlle Metallen in fein gut lau⸗ IK; (t Sol, dag ewig befiendig tit / das fuchung / brannteft du es tauſent | Michael Sendivegiur. | M M ich nicht vertvanbelt in feiner Ders e jufanmmen gefegt / wann die vereie | s ge t werden / verfebren alle Dies allen in fein lauter Silber / das dig beitändig iſt und auf feiner Verſuchung flenbet :das/ das fag ir b wahr bey dem Himmelifchen Eſus Cpriftus ! und ob du mehr ; ue d u verdirbeſt / (&) Li | Ogyem aber die Philofophi von der 1 ; betrachten, was für cine Conjundion fit JH memen / denn wie folches cine Red⸗Art U die of gebrauchet wird / alfo ift fie fehr J weiffelhafft ig zuverſtehen. Die eine Con- " He Gga ches gl Jahr / daſſelbig Waſſer mit Silber cheſt / ſo iſt GOtt mein Zeuge / daß Conjun&ion reden / iſt warlich wol ion, en fie reden / ift grob / wel⸗ 471 fen. 9tunift Einträchtigkeit/ Freundſcha PANDORA ^ ches eigentlich bie Amalgamation ift^ um ift die erſte Arbeit nach der Zubereitung " Mercurii. geheimere / Darinnen der Menfch gan nichts arbeitet / fondern ftebet nurund fi het ver Wirckung der Natur zu. Und bi Arbeit gefchicht ohne einige 2inlegung Di Hände / und recht lebhafft wenn D Materien zubereitet und tächtig gemad worden. .Diefes Werck wird derowegt ein göttliches Werck genennet. Diefe Conjun&ion ift weit, innerlich al Die grobes denn dieſes i(L eine Operatic per minima, oder innerlichfte/ alfo/daßd Efleng des einen in Die Effen& des andeı eingeber/alfo,daß nur ein Weſen ober Sul Stang daraus gemacht wird. | Diefe machet ein Temperament oder f thane Vermiſchung / fo man durch Feit Kunſt zumege bringen Fan/ denn ebenw Waſſer mit Waſſer vermifchee / nicht g fchieden werden kan / alfo ift es nun a mit diefen Principiis oder Anfangen befche unb Berföhnung gemacht/ bean unti das Hitzige und Trockene/ baa Kalte ur Beuchte umfahenund nun werden Waſſ und Geyer einander vertragen Fönnen. | Cyrenans Philaletl t ^ | Oder Edel Gab GODttes. 473 Dein Gag fol vein fepn/fo ſoll Hein Wafler fieben mal klarer Wepn/ unb warn du das Waſſer bertoanoleft/ als fid) gebürt/ fo ver; reibt es alle Liberflüffigfeit/ auch Wit derjelben Erden behalten du ven fliegenden Vogel macheft du ! ichtig Die beſtaͤndig Erden. (b) Nd gleich wie Dit Separation ber Dymo ou aller. unftr Operationen itr alfo íft der Schlüffel zu derfelbigen ^ ní t wahrer Mercurius, der recht/und wie — "05$ gebübret zubereitet und proportioni- wird. Nun iſt die Proportion deines Waſſers in. Anſehung feines innerlichen ngefesten Schwefels / welcher durch den Ahilofophum hinzugefeßt mid, Welches chicht durch die aufeinander folgende ! ‚Dler / die Durch unfern Philoſophiſchen Wrlenicum gemacht werden/ derer Zahl "ben feyn foll. Indem die Sinfternäß iſchwindet und das Liecht nach vielen ‚lagregen erfcheinet/ vor der Flucht eines weden Adlers wenn unfer Waſſeral⸗ J i UN | ^ gefdydrffet wird / tvirb es Durch bie Waͤrffung gereiniget/ und alddann wird mächtig den £eib zu ſolviren / melches lit. weniger oder groffer Zahl gefchicht/ Hermit fieben oder neunen amallerbeften. Mos 695 | Site J | | | i AA Jaſtrument oder Werckzeug welch chet faulen/ bie Farben verändert und Seele / unb bít Seele iit. eer Lei PANDORA, Diefes gefchärffte Waſſer iſt aud das Gold zu faulen betoeget / meld Fein ander Agens in ber Welt thun fe denn Durch daffelbige wird der Leib ger bens fanfft und weich gemacht / deſſen p ri geöffnet / und der unfichtbare Schn fel in Freyheit geſetzet welcher den dub m letzt ſchwartz wie ein geſchmoltzen Pech. M quet ia iu — Eprenem Philaleti Tem er fpricht aud) unfer & ec bie fipert bec. &ufft zuſamme unfer Waſſer erleuchter/ bie Se madetiebenbig/ bas Del mac fiijfig/ unfer Stein it Erde / un Erd tff Feur / unfer Seur íft Ruf unfer Lufft ift 2Gaffer / unſer W fecift Geiſt unfer Seift if | nam/ unb der Leichnam iff Er in der Erde tft Feur Diezweny C ment in Waſſer / in ufft die à dern zwey Element. Ci) a () X7 Id. Mineralogia fup. Citat, , V, war bie fünffte Anmerefung t das fechite Gapitel Ded erften Theile, Alle Philo ſophen haben geſpro⸗ und was fluͤſſig ſeye / das ſey PR affer / und was tiber fid) ſtei⸗ um fene ihr Lufft und mas j ^ 1/ barbep ift zu mercken das aalis fe» ihr 2ufft / und in der: 1 Yr Coagulation ſeye der Ka \ ae iger 1 und mancherley Stabmen/ daune bt 1 rahmen des flüchtigen, alles das Mi | (t wird verftanden/ mag Die Philofos "nao ihrem Verſtand tauffen aquam Mr m ‚ aquam Mercurialem, Spiritum Mer- Aareficcum, A vem Hermetis, Spiri- p mr ‚Ineertur, 2E Th der Metallen in ihrer | " 1 Dort Edelſi Gab Got&s. n/ wasbisig lene / das fep ihr ulirt/ bae fepe ihr Erd. unb | "i edas Feur / und Aqua Mer-. lílation fepe das Waffer/und lie Sets mehr juerfäufen ^ fo muß > nan fid) nicht ärgern an den viele ), Mereurium, Fumum, Acetum acer- - inirerflem mundi, Azoth und der l J Weiß der Regierung und 475 -476 tur hat von Anfang diefes Geſetz bei CANDORaA, "3 (HER Sefer dreyfache Mercurius m A Summum univerfäle, ift bei (te Samen aller Metallen vote aud) zweyen generum, welcher fich allgem coagulirt/ und Durch bie fetige Wuͤrckt der Waͤrme / die in ben mineris perbor| fiegt/ hart wird / und [o baloen er zur $ Fommenen Keinigfeit kommet nimm eine Tinetur an fich. Er wird aber unterfchiedliche Species oder Arten o getheilet und bekomme unterfchiedf Sormen und Farben / nach dem fic AXyrt/ und Dit dabey liegende Materi bert/ indem fie in den Bauch der Ei metalla, min-ralia und lapides, und if perficie oder Släche derſelben Baum/ aller Drten Gewaͤchs herfür bringt/ m bem fie durch der Sonnen Strahlen: bendig gemacht wird/ ohne welche fit fien unfruchtbar bliebe. Dann Die tigt/baf bie Sonne bie Materiamfte erwärmen’ und erhalten folle / un die Drenfache Krafft derfelben/ nemlid animalifihe vegetab. und mineralifche aufhörlich ad effe&um, (sur Würd Feit)folle beivegt werden. Und pieft zwar die Urfach‘ marum Hermes vf ben/die Sonne wäre derfelben Date 4 Yder Edelſt Gab Gottes. | aßliche oder zerſchmeltzliche ina natuͤrlich gewirckt auf dem chwaͤfels Darum daß (8 des | jur kſilbers eigenfchafft ift/ dag es agulirt/ oder zufammen gemah⸗ » wird auf dem Dunft des 9 paͤfels. (m) | J ) DD: ergo de generatione mi- 9 neralium : dixerunt autem quidara «od natura mineralium omnium e(t argen- P ivum cum fulphure, & dixerunt quod gu ac live radix ipforum mineralium eftar- IE" vivum falphure, Pr&paremus ergo i icem, donec perveniamus ad ramos, Ka i t ilius operationis eft, quod ipforum fideráverunt naturas corporum minera- i s E o nam,in profundo fi re- | tales opiniones: dicimus igitur, quod da- "W quod argentum vivum, & fulphur finc pna naturalia. corporum mineralium ante Bigelitionem fuam, tamen poft congela- em, & argentum vivum, & fulphur, im- 1 DL bile e(t ex ipfis corporibus mineralibus M fum alteravit in fuam naturam, cujus : Sie Natur der Dingen. bat affe jn N ttfilber mit der Subſtantz ſeines ent ſecteta naturæ, nunquam incidiſſent nam congelans fuum congelandum | "impu et de compofitigne faponis, fi e- | aim / 477 m - €x planta, fcilicet ovum ipfius poftquam 1 | "nc PANDORA, © nim accipiatur aqua extra&a à cineribus oleum cum quibusdam aliis, & decoqu: deco&ione certa, generatur ex iis fapo, & acciperetur unumquodque per fe, & de queretur donec congelaretur, & poftea lal taret quis ex ipfis faponem componere 1 poffet: fulphurautem in primo erat ac natura ejus frigida, ac humida, & pofteac vería eft in aerem, cujus natura eft calid: humida: po& modum vero in ignem;cujus | tura eft ealida, & ficca: — poftmodum v cum ipfo ignetemperavit fe aqua, & compofitio mafeuli & faminz: & dici ergoquod dato quod natura, five radix neralium fit argentum vivum cum ſulph non tamen-debemus accipere ipſum, ex funt corpora mineralia, fed magis debe ipfum accipere quod eft ex ipſis corpori mineralibus, cujus exemplum eít manife in plantis? Scimus enim quod genet] plante eft ex aqua cum fubtili terreo, prediximus, & tamen fi accipere aquam & terram, nunquam generareilit) plantam, non ergo accipimus illud ex | e(t planta, fed illud ex quo animal, quod mus quod illud. ovum generatur ex fubtili cum mixtione ipfius aquz, com damus ipfum terrz, donec illud quod diminutum compleator, Et dicimus eli quod generatio metallorum in ventre ft hoc modo, cum fol agat in ifta inferre] —— De E 5 Oder Edelſt Gab Gottes. yer calidixatem fuam calefacit terrzm ,& re- mar et parsipfius calöris in interioribus ter- b cum afcenderit fol fuper terram, & in- I alorem fibí ſimilem naturaliter oportet. af- iendere una cum parte caloris novitet* gene- "ati, cum occurrerit ſibi aliqua parsaquz fol- Vitiplam, & convertit in vaporem, qui qui- lem vapor movetur alcendendo donec cur- Fatfuper iplum calor proportionabilis: cum "Tero defcenderit fol verfusoccidentem, di- | »iuitur calor proportionabilis, donec con- d" z nfetur vapor, & defcendat ditillando. i lc : M Atecxius. Dann natuͤrlich ein jedes tro⸗ Mens trinckt aug fein Feuchtes / der⸗ Salbender Dunft des Schwaͤfels Was Queckſilber eigentlih coagus | A rt auf feiner irrdifchen Subftang/ QiIbtil uno lufftig) und abgedeut weder erften Miſchung im verein» are mít Wirckung ber Hig/ die eve " "Peerbebt/ abfocbt / und verdeut/ / FB fie haben ein Schoäfeliche "raft zufammen zu wahlen und Ai Caguliren den Mercurium/ EQueckſilber in feiner erfien Wur⸗ sm if zufammen gefent auß Ma || d! % \ E! * jt, quod calor fir in terra abſconditus tr Erden’ gar viel (ubtif/ — * Schwaͤ⸗ 473 480. bíf es werde ein Subftang/ nie . auf inRauc/ fo esift unverbren: - die Wärme gefublimiert merk „PA NDO.RA..@B] Schwaͤfelich mit einem flare Waſſer ftärcklih darzu gemiſch rubenoe auf der oberen Ebne/ ift auch gleihburtig in feiner 9 fur; dann entweders bleibt es gi und gang in dem Feur gebefft 7 | ber das gang allesvon ibm fleu lid) und luͤfftig / das iſt ein Zeid der Vollkommenheit / und daru fo darnach das vorgeſagt in D. Schwaͤfelich Erdreich herab laufſ fd ſteigt das Gewaͤrmt / und d warm worden obſich: dannd ift derſelbigen Natur / daß es but aber zwar auch durch ſolche Sub mirung wird es gar zu viel germ. niget / und abkocht / und verdicket / wird in ein weiſſen oder rot Schwaͤfel nad) und nad befallZH welcher Schmefelofft un vielmal diſſolvirt und auffentloͤßt oder er auch. coagulírt durch ein art Queckſilber / und deffelbigen e Oder Edelſt Gab GOttes ung und Einwaͤchſung / und Birdung der Hitz biB daß es un in taufend Tahren nicht lange zer Wirckung der Natur nach — in ein vollkommen Me T Mon und befallet wird. (n) | | | ' | u ‚TOs dicimus quod. argentum vivam - vulgare,non poteít efle argentum vi- | " ra | m Phliofophorum, quocunque artificio | i» aretur, quía vulgare non potet inigne neti, nifi per aliud argentum vivum cor- Looreum, quod fi fitcalidum & ficcum, & ma- lj js . digeftum, Propterea dico noftrum 1305 byfi icum magis fixz effe calidiorisque natu- uev uleari, Etideo, quia argentum vivum N ii rum corporale, eft converfum in argen: [um vivum currens non tingens digitos, & nando commixtum eft vulgari junguntur & d mplexantur fe vinculo amoris, absque eo 6 uod nunquam feparentür ab in vicem, velu- WE N qua mixta cum aqua, quia ita ek nature Mi pe dtum, Argentum vero vivum noſtrum ul iteditur & commifcetur aGualitet. alteri "i lgari, deficcando fuam humiditatem phleg: Mat cam, & tollendo frigiditatem ex cerpo- Wi E 'higrans tanquam carbonem, quod po* (Los in a pulverem convertit, in E: * 'Raimandnus Lullius. m prs in fofi Weiß iit 4 432 . Ding/ die Elementen erfchaffen/ unb « COMSANDORA) 7/0 det auch eben die Natur in miner lifchen Geſchirren die Metall. C (04s n ‚jeder Sucher dieſer Kun | foll vor allen Dingen mit reiffe Bedacht der vier Elementen Erſchaffun Wuͤrckung und Kräfften mit feinem Pr cef eyaminiren : Dann fo er diefer ſprung und Natur nicht weiß / wird er Erkaͤntnuͤß der vig nicht Fommel wird auch die toabre Mater des Stel nimmer erfennen/ viel weniger wird F ein gute End erreichen / weilein jedes Cn } äber feinem Anfang auBgebet. EI wohl weiß / waser anfünget 7 der wi aud) wohl mas er enden wird. Da der Urfprung der Elementen ft ein Chat auß melchem GOtt der Schöffer al ſcheiden bat/ welches Gottes Werck fein if; Auß den Elementen aber brind bie Natur herfür die Anfang der Din unb das gehöret/ nach dem Willen GEF tes allein Der Tratur zu. Nachmalen q den Anfängen machet die Natur M ren und Ertze und alle Ding’ auf to cher auch der Künftler/ in 9tacbfolgu per Natur / viel wunderbarliches verm weil die Natur auß diefem anfang) als da ſeynd / Saltz / Schwaͤfel/ u Queckſilber / die Ertze / Metallen / und — | oe Edelſt Gab Gottes. en nicht fchlechtlich auß den Elementen hin 3) E em Dutch bie Anfäng wel⸗ Hein Mittel feynd / zwiſchen den Ele : ten und Metallen "Derhalben fo e$ t Natur nicht thut / viel weniger wird bie Kunft vermögen’ unb muß nicht [ minem Exempel / fondern in allen te die mittelere Difpo- n it por gehalten werden. i. «Michael Sendivogius, Li TT in diefen Wercken toMfolgnad der Natur / welcher du r der da willein Argney macen/ " "s " Jo(ffommunj piriLInvoilfom Ann der 'irrtnbe Leſer noch nicht " fan begreiffen, worauß die mars Am fitige. Enderung der Metallen ihren Urs ^ bungbabe/ fo mercke er nochmals; daß N | ft pnmuß der metallifche C amen wel⸗ 1 lr "Sulphur unb Mercurius s ift. Kan man ! En folchen metallifchen Samen auf der " maeranicbt baben/ fo muß man Die betbt ah eaefte Metall / Gold und Silber wies b IM ad primam materiam bringen’ tie uid t jtber Phitofophusohne weitläufftiges "i Snnt moiro wiſſen und unmäglich ei⸗ n\ieden hieruber zu inkormiren. Damit t ba £3 | he i0 Dinge herfürbringet : und mir —- 483 - metallorum materiam ein Vereinigtes 0D zehlung Die Materiamveram nicht Fenne # I ANDORRA M es an gnugfamer Erläuterung nicht ma! gele / will icb$ noch Deutlicher nennen/d« pie wahre Philofophi oder Weiſe / war fie der Metallen Samen oder prima dickes Wafler genennet/ nach der heit und truckne Sulphur oder männlich/ na) ber Salt und GeuchtMercurium oder Akt liche. HicRhodus, hicfala, Wer dieß nicht Fan begreiffen / uund auf Elärlicher G3 ber gedencke nicht anders / als der Die? ftand und Die Augen feyen ibm gehalt«, daß er bey hellem Tag im Sinftern mig. tappen. — ZBie. nun die Erkaͤntnuͤß — Materiz febr. ſchwer wegen vielfältigf ber Natur / alſo ift die Arbeit viel fehr rer in bem die Dhilofophi mancher Proceß / vielerley Art Feuer / ſeltzame E ſchirr / und langwuͤrige Zeit in Bereitug deſſelben gebrauchen. So aber bie Ark fruchtbarlich foll verfahren’ máffen YEN. der tatur folgen/ welche ftet8 auf QUIT. befferung/ e8 hindere e8 dann ver Bufid undnicht Werböferung arbeitet/ und. man debitam Materiam hat / welche feinem andern Metall vermifchet/ auch IF. in Fein Teuer Fommen / damit ihm || wachfende Krafft nicht benommenz 1 man Durch Gottes Seegen san erwuͤn ten Effeà zu hoffen. — Ed | ' Ancertus. (pp) HD Be EG, . Oder f£odft Gab Gottes. (pp) Hierzwiſchen foltu aber auchnoth« wendig darbey fleiſſig erinnert fenn / daß ipu gute Achtung gebeft auf die Werck/ wie nemlich Die Natur mit der Zeit fich inihrer Operation verhalte / daß du Dich berfelben in allen Dingen in diefem deinem Raboriren auch nachrichten thuft: Wann | du folches weift/ fo nehme als dann den Shbgemeldten präparirten Waſſer Mater rien zwey Theile/ zc. E: Waſſerſtein der Weifen. N (ppp) Es haben viel tveiffer und gelehre Der Seut vor viel hundert Sahren / ja bor ner Sündflur/ ale Hermes bezeuget/ viel Thon Zubereitung des Steing ver Weiſen Wyefehrieben, ufi ung darvon fo vielSchriffs | PEU daß, wannnicht oie Na⸗ Eur fole Sachen alle Tag wuͤrckte / mel? hewohl zu glauben ſeynd / bey nahe keiner ehr glauben wuͤrde / daß eine Natur ſey / "Pup Urſachen / daß vor alters nicht fo viel ute geweſen / welche neue Ding erfun« wen: Und zwar fo haben auch unſere Vorfahren pie lieben Alten nichts anders Etrachtet / als bie Natur und was der ratur möglich/ unb o6 fie fihon bey em Einfältigen und fchlechten Weg und Ruff Der Natur geblieben’ fo haben fie ch folche Sachen erfunden / welche wir ; | d u. er Ding habenı ſchwerlich unferem Ge⸗ Lu Db3 Mur) biger Qeit/ pie wir doch fo groffe Anzahl. 2.485. 496 nem Diefes nun befchicht barum / Die ler Dingen in der Welt / ſchlecht und e welche garnicht/ ober doch fchmerlich i trachten / worauf c$ ung auch Danach 9 michtachter/ umb allegeit ein anders f bann aller zerläßlichen oder el) $PANDORA X — mütb bátéen einbilden oder erdencken For weilen ung die Natur / und Gebährung al ächtlich ſcheinet babero wir dann auch mi un(erm Gemuͤth unb Verſtand nicht nac denen Dingen’ welche ung befannt / fot dein nad) andern und folchen Facher das Werck zurichtenfeynd/ tichten ur linget/ daß mir leichter fubtile Ding toC d che die Philoſophi felbfien. nicht gen haben / erfinnen und erdencken/ dann DEF toir zum wahren Sauffder Tratur und Der d Derftand ver Weiſen gelangen folte Go iftaud) der Menfchen Natur fo E ſchaffen / daß fie das jenige/ was fie wei chet / viel mehr aber Der Menfchen Sin deme bie Natur unterworffen. 2 Michael Seudivogi Daß das Queckſilber ift ein |: Materi aller Metallen. Dann Ariftöteles ſagt baf b] Queckſilber fepe ein Element ode Materi aller zerläßlichen Dinge) on) | KH | I DO Edelſt BAD Gottes. Ifihmelglihen Ding die ba zer | J meltzen / werden darein verkehrt: > wird auch mit ihnen vermiſcht: bann e$ ft vonihrer Cubftang. (a) | RT Ch bin nun eia gedenck / was mir in Sophiftifcher Berführer ben man für einen groffen Philoſophum hiels | tt/ einsmals fagte/ daß man für bierecbte Materi nichts anders nehmen doͤrffte als (rein Queckfilber gang rohe unb daſſelbige Don weyen wohl zuſammen gefügten würde ein herrliches und machete eines asanderin Der Zufammenfügung volls ommen / wenn ich ihme / fagt er/ alfo Maͤte / würde ichdas Elixir erlangen, zu —* Don einander ſcheiden und ein jedes fons "erbar reinigen fiedarnach wiederum zus - ammenfügen/ das groffe mit dem Eleinen inigen / und das fubtile in dag Grobe ringen alfo würde der Philoſophẽ Stein | pma, Aber ich weiß nun mehr/ Daß Lotefe Santafien Betriegerey ſeyn: daß fol- ben geuten am Merftand mangelt / und „aß fie fid) felbften und andere damit be itgen / fie ſeyen gleich Philoſophi oder Webici/fo verftehen fie hierinnen nichte. Mir ift wohl eingedenck / daß ihr gefagt Ji ! "uw Dba ſten fſleiſſig mit oem Gold vermiſchen: dann derſt aber muͤſte man Die vier Element abt / daß es ME alleine als vem Hoͤch ⸗ 497 438. vernejinen vermoͤchte. Denn er ift allein : per Crfibaffer / unb alles auten herfuͤt ſchen / mie eg. ihme gut beduͤncket. De ihn gemacht wäre. Derhalben wollen alli PAUND.OR UA ot fien suftebet 4 auß den Elementen ettvaà suerfchaffen : Dann er bat bie Natur bera für gebracht. Er weiß nach der Quantitaͤt Die Element zu vermifchen / und die Quali- tät recht zur proportioniren/ bie Element recht zufammen zupereinigen und zuvermi— ift Fein Menſch ber folches zu thun ober gi bringer/ in oer Welt ift fein Ding fo obit ruhmräthige Alchimiſtiſche Soppiften (til fchweigen/und nicht verhoffen zu fambten da fie nichtsjehen : Die Durch ihre falſch ealcinationes , fublimationes, difillatione die Spiritus im Rauch wegjagen/ und Durd o ihre fophittifche coagulationes und congela I} tiones , den gemeinen Mann bereden/ j auch bey denen / fo das Werck gemacht fuͤrgeben Daß deß Queckſilbers und Golde Element rechtſchaffen geſcheiden ſeyn Welches doch alles im Ende nichts fl Dannesift wahr paf alle Ding unterber d Himmel vor den vier Elementen gemad; od ſeyn / und rechte Quantität haben / at nach ihrer Art durch die Natur in redyte proportion vermiſchet feyn : Doch nich daß fie alleeigentlich folten vereiniget / for dernin Tugend unterfchieden feyn : Sjmfot derheit aber Def. Philoſophiſchen Steit Materia. Waſſerſtein der —9— "HT. aa) UU Oder Edelſt Gab Gottes. (a2) Und obfehon der Metallen Leib aug im Mercurio gefchaffen ift / welches von em Mercurio der Philofophorum zu verſte⸗ en / ſo ſoll man doch denen kein Gehoͤr geben / welche verneinen / Daß ber gemeine Mercurius der Saamen ber. Metall ſeye / und nehmen alſo einCorpus anſtatt des Sa⸗ c und bebencfen nicht / daß auch ber ni d) habe. Der Irrthum diefer aller tb auß folgendem Exempel erfcheinen. 2 [Spin (ic) iftes/ daß bie Menfchen in ) einen Saamen haben / in deme fie fich ermehren; Des Menfchen Corpus iftMer- jeurius , aber ber Saamen ift verborgen im re Leib / unb in Anſehung des gangen Leibes / in ſehr geringer Theil deſſelben an Ge⸗ vicht. Wann einer nun einen Menſchen I" generiren will/ fo muß nicht Mercurius, welcher ein Corpus i(t/ fondern Saamen / mn gufammen geronnener Vapor Waſſers enommen terden. l. à Michael — pie Ye S LEM j ! AberdieCörper baben cin Unter: J js tio in ihrer zufammenfegung von : ‚em Ouedfilber; ſolcher weiß/ nad) em esrein/oder unrein/ oder um | ‚auf der (ft / con bem unreinen irrdi⸗ " she ER / oder Sub wendigen Schwaͤ⸗ v UC ) ? 5b $ (b) Prin II uM pi ; WM | gemein befant Mercurius feinen Saamen 49 | 490 ſupta capitulo fecundo di&um cft ) in var warhafftig und wuͤrcklich gepflanget z u PANDORA,. . "vr (b) P Rincipia metallica tripliei ftatu diffe. - runt, aut funt remotiffima, veluti ter. rz cum aqua mixtura , vel remota prout vi. triolum, aut funt immediata, ficut argentum vivum & fulphur, Ex his duobus pofterio. ribus, fecundum puritatem amborum , ve impuritatem alterius , aut utriusque , nobil vel minus, aut prorfusignobile, natura cala ri fubterraneo, vix annorum millibus generare dicitur metallum, Eofit, ut quanto diutur niori fub obedientia cceleftium influxuum mi neralia fuerint , tanto firmiori validiorigu potentia , virtutes acquifiviffe cœleſtes effica eifimas , inter ea qua corporcas vires h bent reftaurare confervareque , non imme ritc putentur, & eo nobilius, quo metallic forma fua materia minus fuerit oppreffa, Mi tallorum forma generalis zqualis et omnibu at propter materiz variam difpofitionem ( prorumpit formas Ipecificas. d Gerardus. *Dar $3 Lh f 3 (bb) Der Saamen ber Metall ift in C— — feine Generirung ober Wachſung gehet ſo zu. Die vier Element in der erften Op ration und Wuͤrckung der Natur tbpffl durch den Archzum ber Natur ind Centrum der Erden einen Seit V por ober Dunft Waffers / welcher EN fall Saamen ift/ und wird Mercurius? | nani | J — en - — — „ge Edelſt Gab G Ottes. ant / wegen feiner Stöffigkeit / und daß ch mit einem jedrwedern Ding vercinis m / nicht wegen feines Weſens wird dem Sul lphor verglichen wegen feiner ınnerlichen Märmerund nach der Corgelirung ifts das Humidum radicale , weſcheẽs man zu teutfch ir ſolche Seuchtigfeit nennen Fönte/ fo on Anfang ver Natur eingepflanget. | 1» «Michael Sendivogius. jm d Dann fo das Queckſilber rein ift/ or yird das coagulirt und zufame nen gewahlen von der Krafft des o fen unb nicht brennenden Schwaͤfels / und das iit bae befte Ding’ das da nehmen mögen / die 49 die Alchimey wircken / daß fie Sverkehren in Silber x warn aber j er&ómif rein und "allerbeft iſt / it einer rothe ſchoͤn und in ihm iſt |; de Krafft der Feurigkeit einfach und | n Thé t Ding feyn / das da nehmen am die Alchymiften / daß fie y! Arauß Gold mahen: Dann bae i 'rfebrt ibn i in God: Wann aber | [181 ueckſilber ift einer guten fub» ang / und der Schwaͤfel nicht rein/ Fennendyo verkehrt es ibnin en oder E E dt brennend / fo wird es das al - 49. ! 492 defzcatiffimoque argento vivo, optima co . mixtione purum atque rutilum concrefc ^ PANDORA, . dA oder Ku pffer : Wann aber d Duediilber boͤß / löcherechr und ^ rein irrdiſch iſt und ber Schwäfe nicht rein / fo wird darauß Eyſen Das Zinn aber bedunckt mid) / bab gut Quedfilber : Der Schwaͤf aber boß und nicht wohl vermiſch Das Bley aber grob Queckſilber bof und ſchwer / oder gewichtig der Schwaͤfel d boͤß / und eine böfen Kuſts / und flindfenden G ſchmacks uno ſchwach barum toit er nicht tool coagulire oder beke ES ru fuiph bro , fplendi C rum ex fuiphure raoro , Iplendidt IA iribus — er Argentumtinnulum eft, dulce fonans, : fpleodidum , ex candido & prztenui , | paulum unguinofo fulphure , nec fatis cog 4 & argento vivo fubtili ac defzcato , non & ne commixtis concretum. Stannum ex te fulphure ac Subeili , & argento vivo p pingui & denfo male mixtis compaum | peritur, hoc etiam nomine ftridulum, CH argento nafcitur, mixtisque venis conf A Plumbi duo genera nigrum atque candid pretiofiffimü candidum. Nigri duplex eſtori aut enim [ua provenit vena, aut cum gen [i Over f£odft Gab GOttes. fanno nafcitur. Utrumque exunguinofo,bitu - inofoque fulphure & ejusdem qualitatis ar- toto vivo conftat. Quod judicare facile , ubi hi cand ente licio in virulentum fumum abiit, ndl- la reli&a calce, Depurgatum in aurum & gun vertere, ipfo experimento didici- ' pe - Tunditur primum emolliturque liquis Bons: in calice chytræ feuteftula , indi- B... conjicitur in ampullam vitream, ut "dis fpoliatum evadit nitidum, Datur & de- ud nde licio , ac fi quid eft impuri reliquum, ig- us exolefcit, argento cum auro refiduis.Sed hdícifcendum aliquatenus argentum. vivum (pto ratione matetiz, Huic metallorum foli in- ‚tementum concedit Galenus: Quod, ut Pli - ius auctor eft, derelictum fertiliusrevivifcit Æs | i -ferrum ejusdem pene compofitionis funt: ilii quod hoc minus habet argeati vivi,fulphu- isplus & unguinofioris atque ideo duriffimum | ixque flexibile.Hoc folum etiam difficulter li- a ! Qu Du 1 jl bens argenti vivi, Sulphur aurem ipfius à 'oxime- accedit ad maturitatem , paulum- jue abeft à debita decodione , quod ipfum im js corufcum efficit. d: oannes Chryf ppus Fanianus, u Uu (e) Veritas in arte chemica, pér manua- ; jm pra&icam & pyromantiam , feparatione atium à à fuo toto fata, quzritut , ande ſtu⸗ m „Alchemiftarum cft. | Gerardus Dorn. eg f megmati fuo infpergatur : ità fuis flrigmene. | ſcit. Æ minus eft cateris fafile,minusetiam 49 ud fen Buch Merheororum / welchen C OPUAONOD OO Ros 90 Diß find die Wort Ariſtoteli von Wort qu Wort / indem vierd natürlichen Philoſopho in allen Din gen zu glauben iſt / und nicht bet Fablen Faced, nod) aud) den Lüge nen.(d) à A (d) eve folerti indagine univerfarum re (oO Worum artificia philefophia compereri fedulitate , tum Chariffime fili, exquilition fagacia Alchemiz attis magifterium adinve nit: quod eatenus reliquarum rerum præpo let argumentis , quatenus ipfum de fesretic ribus naturz abditis reperitur, Ratio enit fufficit hujus artís operandarum rerum appa rentes & manifeflas virtutes vel naturas tac tum cognofcere, Nihil enim in arte hac pel ficeret nifi earundem interiores vel occult; naturasabsque errore quis cogaofceret, A enim hzc de Philofophia e(t occulta, & e| deilla parte Philofophiz , que Meteora nut) cupatut, Loquitur eoim ars hzcnon foluj ed de clevatione & depreffione elementorum, | etiam elementatorum, | n ediflotcles de "Perfetlo Moasgiſteri So meit von den Wercken dern fur/und gang außwendig find/ u | barum welcher in den £ugenen j^: | J os Edelſt Gab Gottes. simlichfeit der Philofophen Arbeit/ mit [ampt der Zeit. () S fen nun deine eigentliche in- ses: Deiner Mutter Der Statut I hufolgen / darbey Did) Die Ration ers ten | uno die Philofophia deine Fuͤhrerin m kan · Wenn du ibm alfo tbuft / fo jl Mich Dich vergereiffern/ daß du die Ma: mbdtonmn/ und zu rechtem Ende ge⸗ "amgentvirf. Sie geſtehet nicht viel: fies t. Nim in iM ich arbeite : mercfe 18 Aritotelesin 3. & 4, Meteorotum fagt: itbit Phyicam, und liefe das Buch de ion: & corruptione. Iem,de Cœ- & mundo , darinnen du die Materi | k Borea. Dann wo Du bits Wwicht erfenneft / wirft du gemwißlich alle f Serlieren. Beſiehe deßwegen / den rum Magnum de mineralibus, welcher Werck gemacht hat. Wann bit ín bie Augen auffgethan fepn / fo wirft “in den Mineris meine Geheimnuͤſſen fins er und fehen / daß alle Stein aug den Tom Wachfen. (o o Weflerflein der Weiſen. ME - | ! hi us r^ —J — BS or A — allen Unfoften/ Mübe . | E ir daß du meine Anfänge recht trefs 495. 496 Daß der aufwendig Schwa⸗ felift ein unvollEomine der Metalle Ihr ganse Warbheitift aug ocn QGoRY ‚ten des jeptgemelren *Dbilofopbí IE: nehmen / und zuerlernen / von bI. ein zweyfache Schwäfelheit in b Tieffe des einbefchloffenen Queck⸗ bers in den Anfang feiner Bern — eufaubeben/ift mit feinem ennt Kuͤnſten müglih : Dann die t "ber Galcinírung des Feuers at | bicroriroio Schwaͤſelheit gang ) (28i Ew ^PANDO SA; uno ein Urſach der Unvoll- - Merdendie Wort / und verzeic nen die Heimlichfeiten : Dann b ganze 29iffenbeit und Kunft un wegen daß offenbahrlich gelato oder verlaffen wird barburd) / oT C'orpern iff / die eine zwar ín d hung ftir auffgehen: bie ander ab außwendig ihrer Natur zerbruchlig oder zerſtoͤrlich: bann die wird Arbeit hingenommen / oder auff qi hebt. Die ander binzunehmen od brennliche Schwäfelheit wird vonden Corpern außgetilget: Al garnicht. (£) 1 Im L 1" | IE l (Doer Edelſt ab GOttes. (0028 tbut man anders / fo.er nur in W dieſem Werck nach Kunſt verfaͤh⸗ f oder procedirt, als daß man Dad reine vom unreinen / den unfaubern und flinckens den Schwefel von der reineften uno klaͤre⸗ Ofen fabitang deß Schwefels ſcheide. Weil un in aller Materia/ ſowol oer Kunſt als tur / ligt der kochende zertrennliche Schwefel unb derſelhe oie Vollkommen ⸗ yet verhindert/ fo haben die Alte ^ unfere WBorfahren / von einem feculo zum diti | yeteib darvon fcheiden. Deromegen ha⸗ en fie unauffhoͤrlich zu arbeiten angefan⸗ lm und befunden / bag durch Feuers Macht der lüchtige verbrennficbe Schwe⸗ wuͤrde abgefchafft/ und dahinden bliebe (Eine Materia in Kalcks geftalt/ welche Ar⸗ «tit ſie Calcination genennet Dardurch alle yMyrbrennlicbe und ſchwaͤrtzende Schweflig⸗ j itbenommen wird. Gerner/ wann Die d Mammen haltende Feuchtigkeit durchs Mans getaufft / veftilliren. Wann aber i ebinterbliebene Kalck durch ftärcker euer Entſcheydung der Unreinigkeiten und J ‚fändigen Schweffels über fid) wird ge jeben / haben fie e8 genennet fublimiven. T IN N J aj! sum UN S 3 P } xem auffe höchfte ſich bemábet/ mie fie doch möchten eine Kunft erfinden / barburcb fie Holche Hinderungen Eönten abſchaffen / und tuer über fid) getrieben tvorben / bat. "AyterauB erfcheinet/ e8 toerbe Dif Wer 1 aMichtet wie es woll / fofommt es doch 497 49$ Queckſilber baltet/ unb befcbirme : in oer Erden behalten: wann er aber! "P ANDORRA zum gleichförmigen Ende / nemlich / bal verdaͤmpffe ober verſchwinde die fluͤchtig Schweflichkeit / aber das beſtaͤndige uni irrdiſche Durch fublimiren werde geſchieden Incertus Macrocoſ. | Dann fie ift von ihrer Vollkom menheit / und das darum / daß c vor Verbrennung das / ſo ſeine Natur iſt / und das anderaber mi, derſpeut dem Feuer / außlegende / da es ihn vergifft/ barum fo iſt da freundlich ſeiner Natur verſoͤ⸗ lich. (g) 1 J Gg Ete iſt nun die Crbe mit den Hin 4 meln umgeben/ unb gegieret / um nimmt von demfelben bie Influentz u befte Subftang/ barum auch eine jei Sbpzra ihre Tugend von (id) zugebe unb biß in das Centrum zudringen begel zet/durch folche "Bewegung unb Nik werden inder Erden auffteigende Dünf Heboren/ die prime Compalfi:ionis fey Der Dunft ift kalt und feuchte, auf de F er fich wieder nieder ſchlage und mil ein Gewuͤrck gehet/ fo mag er auch wol" feucht und warn ſeyn. Was darvon us d Oder Eod ft Gab Gottes. bifd) unp in der Erven befchloffen bleiber/ Das bringe ich durch Länge der Zeit in I Schwefel, der DAB agens,und in ein ar- genium vivum; fo Dad patiens ift. Als bana Uu dieſes die andere mixtion von Der erftem Compofition. Das ganke aber iff geso- | y 1 auB oen bier Elementen / bie ichin eie at nachfam brinde/ wie ich Dir zu vorn ges agt bab. Welches ich bir barum fo offt b perbobíe / auffdaß du nicht irreft/ und Sich nicht su frühe in Die Pra&icam gebeft: Nacı der Faͤulung geichicht bie generation ' urch oit innerliche unverbrennliche Waͤr⸗ Wnt/ bie Kältedes Argenti vivi darmit ju ^ thitzen/ welches fo viel leidet, daB es. ait ftinem Sulphure eines wird / Dif alles JE in einem Geſchirr begriffen / das Feuer / ie Lufft / und das Waſſer / die ich nehme j (brem irrdifchen Gefaͤß / unb laffe fie ſeyn , einem einsigen Ofen / als dann Foche/ ſſolvire und fublimire ich fie ohne Ham⸗ 'er/Zangen oder Feilen ohne Kohlen/ jampff/ euer, oder Marien Bad, und ine der Sophiften Defen. Denn ich has | mein himmlifches Seuer/ welches erwe⸗ dut das Elimentalifche/ ‚nach bem ale die Lateri eine gebuͤhrliche Formam begehret. *fo giehe ichnun mein Argenuum vivum c $ den vier Elementen und ihrer Mater il | bitftm folge nad) zu gleich und alg | ht beydes eine waͤre / fein Sulphur; fo es mach fanfft und nach feinem Apperit Sia el⸗ "d " ^ | 499 i | foo . warm unb. das Truckene feucht un&d- — Coͤrper nicht / bod) haben fie rum ſo mögen wir fagen / daß fü PA NDORA —: | erwaͤrmet. Als dann wird bae K ſiſch I Waſſerſtein der Weiſ J Dann das wahre Silber hanı | dem Queckfilber mehr an/ und 181 freundet fib. auch eemfelben map] nad) demfelben als das Golf! barnad) dasSilber / darum BI wird berau& gelaffen oder verfaßt den/daß esmehr theilhafftig chet ſein Natur aber die ande Gleichnuß / oder Mitgeſtaltug zu oder gegen ihm: dann fie habil. íníbnen den außimwendigen / unt nenuno ſtinckenden Schwäfel, t minder reine Naturen tbeilbaftgt: mache: dann fie find zerbruͤchlic fiinefend und verbrennlich/ und DET vondeßivegen/ daß ihr Schwaͤ in was weiß und weg es präpari oder zubereitet wird / durch Kun wirckung / ſo wird er allweg verbre i und verbrennt die Schwaͤrtze für ſtehet in allem Werck / barum » » Á | Oder Edelſt Gab Gottes. AWicenna: Er gebet nichtin unfer Reiſterſchafft: dann er iſt nicht von wr Subſtantz des Queckſilbers / och von feiner Vollkommenheit / Neweiler daffelbig allweg vergifftet/ ‚hwärgt/und zeriöhrer. Darum dmwird zugelaflen/ Daß das Queck⸗ | erm, und ein Heilung der Der seennungen/ Darum daß die Coͤper | "i e / unb Natur mebr theilhafftig NL und befigen. (h) | »D: adhzrentia veró ipforum admetal- IN 4 a, judicemus etiam per fenfum : ful- ‚Naurenim facilé adhzret ferro & ari com- ‚Narendo ipfa : commifcetur autem argento meile, quod habet partes aliquas fulphuris jjj enris, id eft, non hxi lbi commistas, Je per artificium facilé feparatur. — Plum. J autem miſcetur facilè: quia multas pat« N fülphuris non fixi habet fibi: commixtas. (anno autem non ficfacilé propter multi- irtdinem argenti vivi fuperanrem quantita- jim. falphuris : & quia fuum fulphur eft oc- , hum profundum, fed auro nullo modo ad- |nveniung, fed funt natur diveríz: (ed T 3 J ( 3 argen» x "ailber (epe ein Vollkom̃ung der Coͤr⸗ under verbrennt rverben/bíe feiner - | rer, neque ingreditur ipfum: quia non - 50 502 PANDORA, argentum vivum facilime cum auro comm. cetur propter fimilitudinem in fubftanti Poft aurum autem a:gento, & poft argentu ftanno & plumbo, & hoc propter argentu vivum indigeftum ineis, Et ideotam | tó funduntur? imo quafi facilius adhz eis propter hoc. Pott ipfa autem , zs ct difficultate recipit ipfum propter nimiU fulphur ejus. Ultimà autem ferrum, in ferro non nifi per aitificium adhæreb & iteram adhzret plumbo, — magis prop indigetionem, quam propter quantita mulutudinem argenti vivi, — Habet en plumbum multum de fulphure, cut in | refolutionem per famum perpenditur. Margarita 'Prectt Darbey fo er ſcheint nun daß Aute oder mehrere viele des ut ilbere fepe eine Urfach der Vollkon menheit in den Corperen/ und ab bie mehre oder viele des Schwaͤfe feyeein Urfach der Zerbrechung | derzerfiohrung. Daruͤm fo me den etliche Coͤrper mehr/etliche ab minder verbrennet/ durch dieE langerung / oder Mehrung bi Feuers / alsdie ſo da mehr des ve brennlichen Schwaͤfels viele babel weiche aber minder / Die werde aud) minder verbrennt; bann etas Gen Ode Edelſt Gab Gottes. Schwaͤfel hat in ihm zwo Urſa⸗ der Serbrecbung oder Zer- hrung/ ein reine entzuͤndtliche 8 Jftans/ und cin irrdiſche X tue „igkeit; bann durch die erfte ſtehet d nicht/und macht nicht ftebenz Hann er verbrennt allweg und wird yebrennt/ und gibt Schwärtze in ſem jeden Werck: durch die ana aber / hat er weder Gieſſung noch T 1gang bann (oer fir/odergehefft fo wehrt er die Gieſſung / und "erfeib wird. nimmermebr. aebefft/ "t werdedann vorbin calciníertz iiber aber caícíntert wird mag ct J urch kein Kunſt gegoſſen werden: "m ann er gang uno gar in einirrdi» | be Subſtantz gebracht wird. Cı). ^ E ergo fulphur cum fit proprium coagulamenrum argenti vivi effe diver- —J & fixum, vel volatile, parum vel ; |ultum, autzquale, fed argentum vivum, | m femper fit album, & albedo fit ficut e- I 1 Ohlores: Ideo argentum. vivum recipiet à i * omnium colorum diverſitates, & ex a :omne metallum diverfo colore colora- ^ & generantur alia diverfa, ut eft Marca- 1$ Magncfia, Antimonium & Thutia. Po- um I ntumcolorum,in quo variantur omnes - 4 | ra EE 2 teft. $9z $04 COUPAWDORA5$S teft fimiliter argentum vivum fixum effe, ı volatile, & param vel multum, aut zqual Similiter ex parte ininerz poteft effe diver: tas; quia mundaaut immunda, five corrupt & caloris exafperantis, aut temperati, fecu dum magis & minus, Ex his ergo arguim unumquodque metallorum, fecundum adl; rentiam fulphuris exterioris & argenti ad i -dum facilem veldifficilem, participare paru vel multum de utriusque illorum fubltanti . fut folum uniusipforum; quia nihilaliuda. haret metallis, nifi fülphur& argentum yum, &quz funt ex ipfis, cum fint. ejufde naturz, nifi forte artificiofe valde, Di autem adharentiam quz eft per mixtione propter convenientiam in fübftantivo; qi omnis mixtio fit. ratione fimilitudinis, acquiritur in digeftione à natura, quam: prius fuerint diverfa; propterea metall cum metallo, & nitrum cum nitro, & fibi milibus mifcentur, Floc autem non cum lo, nifi fortélaboriofe, Secundum hunc ij tur modum judicandum eft in metallis ; eorum enim ad invicem mixtionem, de efie plus vel unum folum, fecundum fenfu cum illa duo fola fint principia. metallorü Sunt enim hacperfeda principia, ex quil funt hzc, ut dicit Philofophus r4, Metapk fico : Unde in quarto Metaphylicorum in ne capituli de Corporibus mineralium di fic; Etidco mifcetur argentum vivum ct - illis corporibus; quia ett de illorum fubit: | Oder Edelſt Gab GOttes. y &c. Et reticuit de fulphure; quia non (ic leur de illorum fubítantia. Dicimus ergo, od fulphur fixum tardat fofionem & Pp - ionem in metallis; & ipfam impedit, & AN —0— - jus quantitas non fuperat quantitatem ar-. genti vivi, fed quafizquatur: | ideo folum tdat fü(ionem in eo: & quia in ferro quan- s ejus multum fuperar quantitatem argen" t ‚&ipfum i inquinat & impedit fufio: m feni; : ideo ferrum non funditur, Ex- rientia autem hoc nobis gonítret : ı quia im volumus facere ſalphur fixum, oportet x illud prius calcinemus: calcinatum au- 5 nullam dat fufionem: Ergo ubicunque om )mponatur, de fe illam impedit : : ‚Salptut an tem non fixum accelerat fufiones? cujas Kagaum e&; quia Arfenicum quod eft de I »fulphuris, ferzum ignitum | fundit, uod autem Arfenicum fitde natura fulphu- d iie. dicit Geber & Alchimidz omnes, & ex- Jpetientia fimiliter hzc demonftrat; quia offoresminerarim examinantargentum, & ys ad i ignem, ut ea purificent ab immundiciis, C alcendit tunc fumus fulphureus, citrinus- Ja odorefulphuris : qui fi colligatur feorfim ; ic in vaíc fublimationis ponatur, afcendit & | ; d tet fpondilibus vafis in fubftantia Real- = — 0, ur... - - $ — d > E 9 7] — ha 55, iod fit de auripigmento, de [ua minera ex- 90, & hanc experientiam manibus pro- J | 5 priis * ubi ejus quantitas multum füperat juantitatem argenti vivi, Quia ergo in ære aris, & et omnino idem Realgar cum co, J05 | | jo6 ' prifs fecimus, & oculis noftris vidimus, Qi ; Paß allein Das Queckſilber PANDORA ^ ergo in bismineris invenitur (ic. fubtanf auripigmenti mixta, ideo judicamus ipium E- hoc, & odore, & fubitantıa foi habere nat ran lulphuris, & ex prediis judicam&. in zre effeutrumquefulphur; quia fundit | fe cum difficultate. Similiter dicimus, quil. fulphur. fixam eft. caufa duritiei metallorug ficut patet ia. zre & ferro, — Et cft eti caufa fixionis metallorum, ut patet ex ef fed fulphur non &xum eft cauía fufionis fi igaitione ; & caufa mollitiei, & caufa landi ab igne: ficut patet in Jove & Sat no. Argentum autem vivum five fixam, ve non, eltcaufa metallice fuhanis, fed: xum eſt caufa duritiei, & caufa fufionis caufa ignitionis cum liqucfa&ione, ut pal in zre, auro. & argento. Funderstur eti ferrum, ratione fui argenti vivi fixi, qui habet ;fed fulphur fixum ipfum valde fupe & imp edit, noa fixum autem eit caufa iri tiei,& volatilitatis ab igne,& fuſionis fine ig tione, ficut in Satarno & Jove, Ita ei ambo corpora femidigefta funt, & per cı gulationem modicum remota à natura arg vivi, Ex quibus patet, quod quacun corpora tarde funduntur, citö ceagulantu é conrra, Margarita Precioſa. eis DollEommung oer tTietallei DE aber begeguet in dem 3 "ul Oder Edelſt Gab Bottes. fi beri nicht: bann das wird ge beit obn Verkehrung in Erdeny "unb wird zu gleicher weiß figiert ? ber gehefft mit Verkehrung deſſel⸗ bigen in irrdiſche Natur durch Ei ang zu reiner Figierung / die da ae d Mebetburd) die Dracipitation 0: Abſtuͤrtzung wird e$ gebefft und n Erden verwandiet /durch nad» mmendeSublimiierung/ mit geaͤf⸗ "at ten Malenz es wird auch gebeft f N hermaß und wird nicht vertebrt nein Irrdiſchheit / ja es giebt viel Hl ehr ein merallifche Gieſſung / und — ^n 6 darum/ daß es ein zaͤhe / ſchlei⸗ erige und dicke Subſtantz hat / ſches Zeichen iſt/ ſein Zerreibung Einträndung / unb Verml⸗ à mit ug feines Ge⸗ lechts berbalben wird offenbar» i eco fein 3ábíafeit unb Thleimerige in ihm / vontvegen feis „re merdlihen Anhangung? Aber in Dicke wird heiter geſpuͤhrt / 18.68 viel Einaͤug /oder Eintroͤpff t / von wegen der Schwere feis unmaͤſſigen Gewichtes: dann m Gold fuͤrwigt / dieweil es in ſei⸗ jM A m ur d fi if ) 5 J 507 o8. Theil / unb laft fid nit zertheilen bann e$ entweders mit ſeiner ‚außmeicht/ oder aber mir derſelben matura argenti vivi, quod absque ipfo nul. PANDORA- ; feiner Natur iſt: es ift. aber einer gar ſtarcken Zuſammenſetzung und einer gleichförmigen Natur Dann có wird nicht geſondert wm gaͤntzlichen Gubftans vom Feut im Feur bleibt ſtehen. (a) (a) eh auto fecundum torum maxime adhzret propter maximam copiam ar. genti viviquz eftinipfo,& fui ultimam perfe | Cionem,& complementum, con:entum à na: tura: imó ipfum eft totum argentum vivun absque fulphure extrinfeco. Ex habitis erge exprefsé collige,quod argentum vivum fixum fufibile eft caufa totalis perfe&ionis, & iplum non fixum e& diminutum à perfe&ione ; Sul! phur autem five fixum,five volatile corruptio) nis eft caufa,& imperfe&ionis, dum remane, in metallo. Magarita Preciofa (aa) Propterea dixit Geber cap. di’ a 73 lum metallorum pote deaurari : | fulphu! autem in his omnibus penitus ab auro ef, diffimile, Veridice ergo pater, quanta con, formitas, quanta fimilitudo, quanta identita: fit argenti vivi adunumquodque metallorum & écontra, & fiquis neget, hic indige fenfu vifus, quemadmodum qui negat nives efle albam, Cum igitur per ingreffum | commixtionem hujus lapidis, cum meralli 4 | - Oder Edelſt Gab Gottes. — in conflatione debeant, metalla in aurum |! perfici :exprefle patet [olum argentum vivum ‚elle peifecivum hujus operis, fine alicujus ! fülpburis aut alterius rei commixtione, Pro- jptet quod dixit Geber cep. de Procreatione Lauri: Quzcunque ergo alterare volueris, (ad exemplum ipfius altera, Unde Kafis in | 706. Przceptis fcil. in lib. Utilitatis: Mercurius left radix omnis rei, & ipfe folus eft przpa- !'randus, & erit ex eo tin&ura bona, &im- preſſio vehemens, & fortitudo, Margarita "Preciofa, " "Daher wird aclaffen / daß das Queckſilber möge figirt / oder ge keit Berzehrung/ und ohn jein Ders kehrung in Erden / darum wird AUrſach ber Vollkommenheit: ban *$ allein zu Bolbringung der Fixi⸗ ‚ung anug tbut in jedem Grad / taemlid) mif ber Sluhung / und ohn ie Gluͤhung: dann cé ift offenbabr »a6 gu waͤhrt Anhangung/ uno erde feiner Miſchung / wann etti he weiß feine Theil verbiaeret ‚perdenz (o laßt es fid durch as Feuer nicht weiter zerbre— „den bocr zerftort werden / noch we ur) Eingang eines wuͤtigen oder 2 NU ; rauch⸗ | i hefft werden / ohne feine Seuchtige vc d nothhalber gemercfet in ibn bie - jo9 jio PANDORA, rauchechtigen flammens / und aiu daſſelb leidet er den Rauch nich weiter erhebt werden: dann es et leidet noch ertraͤgt nicht die Duͤnn machung fein ſelbſt / von wegen f& ner Side / und monaelbare de Berbrennung / bic ba fonft burd die Schwäfelpeit / bic cé nicht bata vollbracht wird: DIE iſt nun gnug ſamlich droben bewaähret / daß de Schwaͤfel / welcherley Geſchlecht der iſt / der Vollkommenheit Zer brechung und Zerſtoͤrung ſeye dann ſo er ſix / oder gehefft iſt fi verhinderet er die rechte Gieſſung als erſcheint an dem Eyſen: bani ſo es nicht gegoſſen wird, / ſo wird er kennt / daß es gehefften Schwefe ín ihm hat: wann er aber nicht ge hefft iſt fo fuͤrkkommt er die Gieſ fung / von dem Feuer wird er zer brochen und zerftöret und außge raucht / als ericheiner in dem Blet und in andern bloden Coͤrpern unt]. darum fo ift oer Schwäfel nicht eor Der Wahrheit unferer Kunſt nod d von ihrer Vollkommenheit: bann ety verhindert die Vollkommung ir] allen ihren Wercken (o) (501 | Oder Edelſt Gab Gottes. | iv (E Diches bejeuget aud) Geber, bu wann erfpricht : Wir babenalleg [ Ihren durch anfehnliche Urſachen / aber haben nicht Eönnen finden ein bleiben- t$ oder haltendes Ding auf dem Feuer/ un inn allein Die vilcoßfche Feuchtigkeit / wel⸗ (he ift die wahre Wursel aller Metall. denn alleandere Feuchtigkeiten verzehren ich Durch Das (Seuer / und feheider fich ein „element vom andern / ale das Waſſer urchs Feuer / pag uͤbrige verbleibt wie ein Erden im Grund deß Geſchirrs / davon chder Laͤnge der Geber redet / da cr fole “ende mit Diefen außtrucklichen Wor— m befehleuft : Diefen würdigen Stein (m machen bedarff mannichtsanderg/ denn jlein Mercurialifche fubftang / durch Kunft ol gereiniget/ penetrirend / färbend / ber Andig im Feuer. P U; (bb) ltr dieſe Wort hebt der Mercu- (usan zu lachen unb fagt zu dem Alchyr | ten / teas braebrft ou ? wag plageft bu jid) / Herz Altkumiſta? ? Alcb. Oho/ ) It bu nennefi mich jegt einen Joeran/ wann I. 5 bi den Eyſen ruͤhr / und das lebendige N effezeder ben Garaus mache. Gelt ich hak f t tin Niſt eingelegt. Warte nod ein weil / wirſt mir bald mein Liedleian ſingen und nget an ſcharff zu ihm gu recen/ als waͤ⸗ ji errori. Biſt du / fagt er / ber Phi⸗ P A Iojo- jn vi II, i Incertus „Macrosofm. EN gi bab ich in ver Warheit gefunden mas i | PANDOR A, (ofophen Mercurius : Mercutius, — D Mercurius algbeförchtet er (id) / / ſprach: Herr / id) bin Der Mercurius, Alchyn Warum haft du mir bann nicht mol! unferthänig fepn ? und bab Dich nicht Ij machen fónnen ? | Mercurius : groß mächtiger Herr / ich bitte; verzeyh es m Armen/ dann ich hab nicht gewuft DE] ihr fo ein groſſer gewaltiger Philofopk) ſeyd. Alchym. Sa haft du dag nicht a meinem Saboriren Fönnen abaebmen/ / d weil ich alfo Phiſolophiſch mit bir umgas) gen bin? Mercurius ; Es ift alfo / gro maͤchtiger Jo err/ jedoch roolt id) midi ba bergen vor oiefem meinem großmächtig Herren. Alchym. darüber ſprach Alchym. mit freudigem Herten : N geſucht / und fagt abermabl mit erſchroͤck eher Stimm zu dem Mercurio: Eya / nu tvolan/ je&o fey mir gehorfam und unti dienſtlich /-fonften wirds bir übel gebe Mercurius: gar gern/ nein Here / wann mil nur müglich ift / dann warlich ich bin fem gar ſchwach? Alchym. a8 miljtu dich nal entfchuldigen? Mercurius nein mein Di fondern ich bin gar Frafftloß und ma Alchymiſt. Was iff dir dann angeleg oder dir ſchaͤdlich ? Mercurius. Der Alch miſt ferner ůberlegen und ſchaͤdlich. Alch miſt. Was ſpotteſt du nur meiner? Me euriuse Ah lieber Herr / nein / behuͤte mil N GO m, { - E A x 2: d Oder Edelſt Gab Gottes. GoOtt / ich rede allein von Alchymiſten / ibt aber ſeyd ein Philofophus, 9llcbym. — O recht / recht geredt / ich bins aber / was hat dir der Alchym. leyds gethan ? Mercu- rius, O mein Herr / groß uͤbels hat er mir Mugefügt/ bann er bat mich armen / mit vie⸗ Men widerwaͤrtigen Sachen vermiſchet / tbeßmegen ich zu meinen Kraͤfften nicht ‚kommen Fan, und bin halb geftorben. Denn ier bat mid) biß auff den Tod gemartert, Alchym. O dir ift wohl recht gefchehen/ ibenn du bift ungehorfam. Mercurius, Kei⸗ me Philofopho bin ich jemals ungehor⸗ ſem geweſt / ſondern auß Eigenſchafft mei⸗ mer Natur verlache und. verſpotte ich Die Yunmeifen Narren, Alchym. Was bálteft duvon mir ?. Mercurius: O Herr/ ihr ſeyd iin herzlicher färtrefflicher Manny ein groß Prleuchter Philofophus , mit eurem. Anfe- uen übertrefftihr den Hermetem. Alchym. na wöhlrecht aefagt / ich bin ein gelebrter Mann aber Doch will ich mich felkernicht öhmen. Mein eigen Frau ſagt offt zu ymir/ ich fen gar ein geſchickter Philofophus, o viel hat diß Weib an mir erfehen. Mer- - (purius, Das glaub ich mohl/ denn alfo nuͤſſen die Philofopi ſeyn / daß fie vor titt» ver Weißheit und Wit zu Narren werden. | Miebyni. wolan / fofage mir/ mas foll ich ‚mir bir anfangen / wie muß ich auf bir den ! Dhilofophifchen Stein bereiten ? Mercu- AER | | ‚us, O mein Here 9) bilofopbe / tad weiß | SE ic $14 Alchym. du muft mic fagen / mie ich ‚mich mit deinen fchönen Arbeiten befcomque Mercurius : Ich Bin Mercurius , ob i ein anderer. Damit ift des Mercnrius DU, p ich nich / ihr feyd ein Philofophus, ich BI, ein Knecht der Philofophen / was fie aur mir machen wollen’ das ftebet ihnen fre ich feifte ihnen Gehorſam fo viel ich Fami bir umgehenfoll / und ob ich auf. Birjddi fphilofopbifden Stein bereiten koͤnn Mercurius : Wenn du eg mweift / fo wir bir gtratben/ toeift ou es nicht fo febleigr tir/ von mir wirß du nichts lernen’ rera bu e$ vorhin nicht Fanft / mein Herz Ph loſophe. Alchym. mie redeft du alfo mi) mirgleichfam als mit einer fchlechten Des. fon/ weiſſeſt bu nicht 7 daß ich bep grag fen Sürften und Derren gearbeitet bab/ url. bey ihnen ein mikiger Philofophus getoefill Mereurius: das glaub ich Dir wol, mem Herr / und barum fage ich noch recht beg üch finde noch von bem Unflat / damit fet baft. Alchym. So fage mir bod , bif bu der Mercurius der Philofophe aber Der. Mercurius Der p etooben fen T das muft bu toiffen. Alchym· Sag mimi ob bu ber sechte Mercurius ſeyeſt / oder ein anderer fepe ? Mercurius? Sch bin DOWN Queckſilber ober Mercurius, doch ift noch. Michael Sendivogin A^ 9: Aber das Queckſilber íft in allen inn Werden und Wirkungen ntlich gar aller vollkommeneſte nn e$ iſt oer. Verbrennung wis l"rbeitung / und der Gfeffung Vol » gung: dann fo cé gebefft wird/ MT Mh Zinetur ober Serbung der aötbe / und überflüfliger Wider ypda eines glängenden ſchei⸗ 6 / und weicht nicht ab von den miſchten / biß daß es iſt. Esift d — und den Metal⸗ —— / unb ein Mittel zus N 1 Am mmen zufügen die Tincturenoder rbungen: dann es wird durch üermeinſten oder kleinſten Ding 5 mit ihnen / und in der ffe hangt es ihnen natuͤrlich an: Dd) mit dem Sole und Luna wird eichtlicher vermifdt / von wegen , 6 ibm begegnet fein reine Natur - ilbafftig zumachen. Aber bod) es nicht untergefenekt tn. ihm / nn allein Sol. Auß welchem bu in tol magft abnehmen eine groß i: ] us E Oder Edelſt Gab Gottes. er nn céiftoon ihrer Natur: Aber ^fbrimiis / das * Mercuri⸗ ji $16 er unb leidet es nit / von wegen bd PANDORA - us an fid) nimmt / dag feiner nd turi(t/ bae [rembbaber wider ſpeu er ſich ſeiner Natur mehr freůt / dan einer außwendigen / darauß — ſcheint / Daß die Coͤrper einergr@ ſeren Vollkommenheit ſeyen / mehr des Mercurii in ihnen haltet minderen Vollkommenheit (epdd So werde nun bochgelobt / oM Werckmeiſter aller Dingen / / Ehrentreiche GH / und al höchft gefegnet Schöpfer, der ai f ben unachtbaren:geichaffen bat di foftliches / das ba mit oen mind. liſchen oder ergaderlichen das geil Zeichen hat / in der Natur/ uM ihm begegnetdie Subſtantz un tl Cubftang Eigenſchafft / bie es lein und von feinen andern Ding bat in der Natur zu befigen: da es allein das ift / das bas Feuer‘ berivindet / und von demſelben überwunden tvirb/ fondern in il befreundlich ruben/ und fid def: ben freuende: dann daſſelbig alle | Oder Edelſt Gab GOttes. mas‘ genglich in ihm des wir bedoͤrf⸗ inis unfer Meiferfchafft : Danndie indern alle / fo fie verbrennlichfind/ [ocichen fie dem Feuer / unb vere dd o indem glunfen oder Fun⸗ d N. j^ Olche Materi ziehe ic auf den Elementen / ziehe ſie mit meinen mmeln / und führe fie Durch Länge der Bit oon ber erften Materi / in Die nechfte md eigne Materi / von ber ich meine mi- y am mache: Darnach gehen herauß Sul- lar unp argentum vivum , welche fid) in netalla perfebren: nichtaber ein ſolches ar- ntum vivum und Sulphur wie du.fieheft/ . —* allhier nichts ſolle: Dann durch ) te widerwaͤrtige Qualitäten fcn fie von ver eigenen tatur ineine andere transmu⸗ | m Amo getrieben. | if gd Der Waſſerſtein der weiſen. " Jaf ^as Quedſilber m ibm j [Ate feinen fixum , oder gehefften Schwefel. 1 Es iſt nun offenbabr / daß das Weckſilber in ibm haltet feinen gue Pe von dem / oder mit Kt— dem 0 e$ ein Metall iſt / haltet es doch $17 Q)DyUbiiba tamen aliqui fapientes ; | Verbis ergo tuis videtur , quod fulphur pot . & lapidis philofophorum , qui fuper om . ergo absque commixtione fulphuris com ^» PANDORA, 5» dem c8 coagulíert und zufamm gewallet wird zu Gold oder SH ber / nach ungleicher "IBeiß und Gr flalt ber Abdeuwmung (d) © fimiliter ſophiſtæ contra di&a. fcil, | efle pars materialis auri & lapidis ph:lofoplgt rum cum argento vive , qvod negafti :- fulphur mifcetur & mutatur cum argento vo: ergo videtur magnam habere (imilitu nem & conformitatem cum eo. Si ergo Ed gentum vivum probatur effe materiam auf] conformitatem habet cum auro in mixtio Ergo fimiliter & fulphur ‚cum habeatmagn conformitatem cum argento vivoin mix ne, prz(ertim cum fulphur fit ficut propri ceagulamentum ejus, ut dicit philofoshusgg ‚Metaphyf. qui dicit : Et proprium quid argenti vivi eft, quod coaguletur ex vap fulphuris , & fortaffe hoc modo gelatuiill plumbum, &c. Siquisergo voluerit coa lare arg@fitum vivum , nt faciat. aurum Hj lapidem, oportet quod hoc faciat cum | phure, Ergo ficut mixtione fulphuris ci gulatur argentum vivum, ita ex ejus ablat ne reddetur currens, & fluxibile, ut pri gento vivo, & ejus permanentia cum cotinf e 1 Oder Edelſt Guo i Bottes. oterit generari atirum neclapis philofopho- jam. Item cum aurum omne fit citrinung lect indam magis & minus, & lapis. philofo- horum rubicundiffimus , ut fuprà diximus, * auri detur à ſulphure, ut vult j I hilofophus 4. Mereorum , & Geber & Ka- 15, & emnis Alchemifa: ergo & fulphue eceflariö erit pars materialis ejus , cum ful- jM e& , & colorat argentum vivum omni re, Argentum autem vivum femper eſt bim , nec alterius coloris unquam vifam | „Ergo eadem caufa erit pars materialis / (i E. us ut prius, fc, quod folum argentum liv um ef tota caula materialis , & to- ge ubftantia lapidis philofophorum. Sed Hi ciendum, quod argentum vivum in fua lir ja creatione habet multas partes terrex b&tantiz, fulphurez , albe , in a&u fubti- Ifimz, qux funt de ——— materiali ipſi⸗ | *— fine quibus ſubſtantia argenti vivi «on- Jure non poteft, qua ipfum naturaliter albo a Morecolorat, fed in magiíterio ipfum colo- kd alb o albificat & rubificat, ficut velumus, endo naturam ipfius. S J Gà Es ift aller und ieder Recht ſchaf⸗ “net der wahren Weißheit beflieffener/ Niahällig: gefafte Meinung und Außſpruch: "598 aile Metallen auß dem feuchten TM des Schwefels und Queckſilbers Kia erzeuget .philofopherum, Et nos refpon- - — Pretioſa. $15 520 | a in denen Erd⸗Adern ſteiff und veſt ju a lerbeſt Ding/ bae. die Alchimifte QpES in Mace quicquid quati. | erzeuget werben. Alldieweilen die — | fut oer Erden mann fie erwaͤrmet il unb ein toafferiged Weſen angetroffen/ tM etwas zufammen, geballtt/ fo woln Durch Kraft und Wuͤrckung der Natur al Beftrahlung der bimmlifchen Cörper und vielmögender Mitwuͤrckung des Su mamenta/ nach dem fie beede / bred und Dueckfilber/ rein oder unreim fich bt finden ; Solo Silber Kupffer Zinn (fen und Blehy / diefe molgeftellte Er: | Darm (dicht und jtanbbefft gf macht.) E | prn «Harflius Ficini . Dann nad) dem Philoſophen wann das Duccfilber rein iſt / wird die Krafft des Weiffen nic brennen den Schwefels Ddafjelbi coaguliren oder zuſammen foa len/ zu Silber) und das ift das ad -— durch Die Kunſtwuͤrckung daran machen ein Clírír zu dem St ber. (e) TON, A| apientes In mir Mercur iſt alle verborge d | Oder Edelſt Gab Gottes. ache die Alchymiften forgen m Ich trag ver — Waſſer und b Ib bin dn "Erd und Wind | ohn geheur. | Und bab ın —— und Wann du es abe heimlich bea Michael Sendivogins. Wann es aber der allerbeft Schwefel ift / mit einer Roͤthe bon unbfíar/ und inihmift ein Krafft einer einfachen nit brennen» nSeurigfeit/ ſo wird es das aß 1 l^ je dert Ding/ daß darauß werde Elixir zu dem Gold / und Uns | irr unb lehrt der Philofophus Hohl baríun : Zumerfien den focífe ! fen Schwäfel zudem Silber / und jm arnach den Kothen zu dem Sol ubrauden. (P) |. OL ) cimus erga, Bud ficut antea Mer- ^ curium in opere neceffarium docui , J aliaque de Mercurio protuli,qug | nulla ante ^ mefecit vetuftass ita iam Snlphur ex altera arte expeti. notifico, fine quo Mercurius " aunqua proficuam i — fupernaturali j| cons — — gu SX . euierfien/ au dem anderen PANDORA, congelationem accipiet, Sulphur hoc in - pere noftro marisvices gerit, & fine hoc quicunque artem aggreditur transmutato riam, in caflum omnia tentat, omnibus Sc phis affirmantibus, nullam fieri poffe tia- &uram fine re fuo, quod as éft aurum fiae ulla ambiguitate fic didum. — Hinc nobili Sendivogius: Sciens, inquit, & inter fterco- rilapidem noftrum cognofcit, & ignorant etiam in auro illum effenon credit; Inaur puta, quod aurum Sophorum ef, aureitati fiuctura latet, hoc cum ft corpus digekiffi inum, tamenin uno folo noftro Mercuric incrudatur, & amercurio feminis fui multi licationem recipit, nontam pondere quam virtute, Et quamvis Sophi&icum plurim Sophorum hoc negare videantur, ita-tamei eftrevera, uti dixi, — Aiunt, puta, mortuum d efle auram vulgare, fuum autem vivum efle. Auonymus Philalecha Dann nichts mag zu Hold wer den / ee fepe. bann zum erfien UT ber gemefen. Dieweil auch zwa kein Ding mag hinuͤber gehen oor dem Erſten zu dem Britten / eyc dann zuvor ín dem andern dann es iſt fein Bang von einen | Gu ſten / dann afleindurc das Mittleſ T Oder Edelſt 6ab Gottes. dann es iſt kein Gang und mag auch kein Bang geſchehen / von dem Schwartzen zu dem vollkommnen Gelben / ce ſeye dann zu dem er⸗ ſten weiß geweſen / von wegen daß ‚Das Gelb von ober. auf viel Weiſ⸗ | fem und aller reineſtem Rothen zur ſammen geſetzt iſt. Es mag auch b fein Gang geſchehen von dem Geb ben gu bem Weſſſẽ / es fepe bafi vorhin Iſchwartz geweſen: dann bae Gold mag nicht Silber werden / es fepe dann vorhin zerftort/ zerbrochen/ ‚und ſchwartz: bann das Beſſer mag nicht ärger werden / dann durch fein felbft zerbrechung, und zerſtoͤ⸗ rung / dann die Gebaͤhrung eines iſt em Zerſtohrung des anderen/ „oerhalben welcher Gold Fan vers 3 febrenín Silber, der kan aud) ver» „sebrendas Silber in &o[b: dann ihr Schwefel ift nicht brennen: aber weiß zu demSilber : aber burd) 4 Dt Schwäfelroth werden / zu dem jm olbebann die Selbungift nichts Anders dann ein vollkommene Abs ar J— deuung groͤſſere Abdeuung des Feurs mag 523 a cCOURPUWUPoOoRWASO E beuuna: esift auch die Weiſſe nit anders dann ein RAR Wt | Schwertze. (g) Ne intimede ritedicina quod né 4. * fieri non poffit antequamalba fue- rit, medicina igitur noftra eft una in eſſentia & in agendi modo fimiliter, et tamen ne- ceffarium ut illa eadem medicina fit alba an- tequam rubea fiat, quia non. potet fieri. ru bea nift primo I alba, eo quod nemo. potett tranfire de primo ad tertium, nifi per fccundum, fic non eft tranfitus de nigro ad citrinum nifi per album, quía citrinum . ex) mukaalbo & pauciffimo nigro. eít compo fitam, ideoque nifi hanc medicinam prim dealbaveris, verum rubeum facere nequibis Nan ergo differt inter fe medicina alba & rubeain effentia ulla, fed in hoc quad me dicina rubea majore indiget fubtiliatione 84 longiore digeftione ac calore inigae in fac regimine? &illud ideo quia fmis operatia nisrubei & quod completum eft in una , inci piendum eft in glia, nam tótum magifteriun id uno modo incipitur & finitur : opus ru beum indiget rubeo; ficutopus album albi: indiget fermento, | j Tar Danndie Hitz dieda würdet ft] den Feuchten / macht zum erften DIT Schmärge/in dem Trocknen ri | T Oder Edelſt Gab GOttes. | bít Gelbe / unb diß zwar mer ín der talcinierung des Bleies / das ſie zum ſchen / darnach in weiß / darnach in Weiß und der Roth Schwefel / al⸗ lein aug einer Materi ber Metallen von Silber vollkommenlich gerei⸗ Miget / doch ungleicher Weiß und WGeſtallt abgedeuwt und gekocht / derhalben ſagt Plato: Dann in ei⸗ Ee | Alb) A Ccipe igitur przdi&um Mercurium, 1: .* * quem in vitro figillato pone in fuum f le&um calidum, per menfemPhilofophicum:, donec in feipfo incipiat putrefcere & coa- 'gulari, omnisque fua humiditas in iplo | fit f')confumpta, etiam in terram nigram conver- VB. In i&afublimatione completa eft vera p Jeparatio quatuor elementorum. — Quia fri- "gidum & aqueum elementum mutatur in terram fit die. Weiſſe / und in bem Weiſſen Lerften verfebrt in ein ſchwartze Aes Iminien rotb/ alfo haben fid) der "s 526 Sulphur naturz Magneliz, ibi fa&a eft no- : augmentabis j ignem,donec per motum con- terram calidam & ficcam, qu£ Caput eft cot- vi, mater reliquorum elementorum. Sie opus noftrum uihil aliud eft quàmtransmus: tatio naturz & converfio clementorum, Spi- rituale fit corporeum, liquidum fit fpiffom, aqueum fit igneum, — Porro terra nigra cum fua aqua in lento calore. imbibatur; & exiceetur, donec fufficienter mundata fi m & adalbedinem deducta. — Quz tamen nominatur terra alba folistid D ye + va conjundio Solis & Lunz, & refufcitatig mortui corporis — Quando noftra terra fru» gifera cum fua propria aqua humedatur in fua (iti, magna aviditate ipfam bibit, donec praegnans fiat ac deinde centuplum fructum ferat. Jam ulterius procede cum terra alba, cui tinui caloris in rubedinem excellentifimam digeratur, quz dicitur corallus rubeus, Sul» phurrubeum , fanguis, aurum purpureum, crocus combuftus. Hoc ipfum ter vel quatet repete cum materia nova, & habebis lapis dem perfediffimumsrubeum, uti fanguis eff, quo tinges Mercurium & omnia imperfe&k Metalla. Oportet autem ut accipias Sulphuris pra di&i tres partes, adde auri puri unam partem d. in calcem fubtilem redadi, aqux ejus duuas partes, — Hac tria fubtiliter mifce, donec d. x ipfis fiat una res infeparabilis; Hac igi« | * - Oder Edelſt Gab Gottes. wr in fuo furno digerantur in lapidem ru- " ! : lnonymms, Dann daß et allein in dieſen Coͤr⸗ xri entſteht / und darum dieſe Gor; xr. bereiten wir ſubtil und rein. () IC Orpora fua compofitione differune ^ M2 abargento vivo, quz ab ce gene- "Laundao, ! Si argentum vivum coagulatur ex fulphuz ©: puro, in quo eft vis igneitatis fimplex erit "arüng. | Si (ulphur faerit debile, & Mercurius bo- De fubiantiz,converüt ipfuminzs, —— "i Si vero argentum vivum fuerit pondero- Im, terreum & immundum, & fulphur im- " undum & fcetidum terreum , & fixz fub. untiz fit inde ferrum, | i Sic differant corpora metallica ab argen- ! vivofecundum qvodin ipfis ine fulphur i^xtraneum vel adurcns, id Multa quantitas fulphuris et eorum | im jtfe&io, & multa quantitas Mercurii e& (Worm perfe&io, — — | i? Sulphur comburit & comburitur, & per- s IRionem in omni opere impedir, — i*- Duplex ed fulphur, vivum ícilieet & urens, zo m | Sale T Mantur: eo mudo quo ipfum fuerit purum . Vel impurum, ex fuipure mundo vel im. _ $17 $1$ PANDORA, Sulpur autem vivum fimplex caufat at rum & argentum, & nihil aliud eft quam 4 por calidus & ficcus, qui vapor calidus e & ficcus & generatur ex puriffima ficcita terreftri, inqua ficcitate predominatur ign Sulphur quando magis fimplex eft, tan magis gaudet & coheret Mercurio fimpli & mundo; " est OW Sulphur vulgi femper inficit & denigrdll corrumpit quoquo modo per artificium pli retur, quare non eft fülphur philofophorum Sulphur philofophorum eft ignis mpl vivus, alia corpora vivificans, & ea matura Nam ef fuperfluz maturitatis, & per arti cium magis depuratum, — — Bernardus S, Penotus, Daß wir den Schwefel und Da Ducckfilber von diefer Materi a der Erden haben’ von welcher DE Golb und das Silber gemadg fourbe unter der Erden : Dame diefelben leuchtenden Cörper 7 / svelchen da find / die tingierend oderfarbenden Schein und lang die fíngíren die anderen Corp mit wahrer Weiffe/ und foabtel Köthernachdem fiedan bereitet find, dann nad) unferer Meiſterſchaf Ode Edelſt Gab Gottes. fo (o bilift / das vollkommen Corpus ben: Unvollkommen / und voll bringt e8/ unb macht eé vofifonr ven/ ohne Zumiſchung eines ande⸗ m außwendigen Dinge. (k) | he zum Zweck / daß nemlich biefe drey Anfaͤng gantz und gar noth⸗ ndig ſeyen / dieweil ſie Die nechſte Ma⸗ ti ſeyn: Dann ber Metallen Materi ift ' nabe ift Schwefel und Queckfilber/ it weite feynd/ 4. Element; auß — foe. ibm Gott allem etwas erfchaffen Fan. Werlaſſe alfo die Element denn du Fanft nd vermagft auf ihnen nichts zu machenz WB diefe s. Anfang : in Anfehung / daß Ach die Natur auß ihnen nichts. anders j] wegen bringt. So du dann auß den Ele⸗ jenten nichts anders als dieſe 3. Anfaͤng VW mft bringen / worzu dient dir dann diefe à je gebene Arbeit / das zu fuchen oder zu IBachen/ tva allbereit vonder Natur ge- nt offen ift. Iſt es nicht beſſer / z. Meilen Ni | t denn vier ? benüge dich derowe⸗ a un - m Tund unter ber Erden machet/ welche fanfi finden. Auß diefer geböhrlichen m jerleyy eine nabe/ unb eine ^ weite: | daß pu Diefe Drep Anfäng babeft/ : "IB welchen bie Natur alle Ding auf Er⸗ in allen. Dingen vollfomments : Tiebuns und aufammenfegung sm | 5 $30 dem vegetabilifchen aber Baͤum / Kraͤute mehret das euer: Die weil aber meh, unterdrueket bad Feuer / und zeucht e$ aug iſt es ein Tinctur / oder Ferbung de Weiſſe tingierende oder ferbend set die Natur fo wohl Stein / als Metal: (e^ in dem Mineralifchen Neich/ W | undalles: in den Thieren auch Leib / Geiſt un&celrmelches fürnemlich dem Philofo phifchen Werck verglichen wird: Das ord puͤs ift die Erd: Der Giift das Waſſer und die Seel ift bad Feuer oder DOR. Schwefel des Golds: Die Groͤſſe Dei Nibs vermehrt der Geift die Krafit abel — iſt des Geiſtes / dem Gewicht nach / / al des Feuers / ſo wird der Geiſt erbóbet/ ung: fid: und alfo wachſet Deren jedes in Dei Krafft/die Erde aber’ ſo zwiſchen beo. iſt mächfer an Geroicht und Schwere. | Michael Sendivogiu Derhalben dag Gold / fo e föftlicher iff dann andere Metal Roͤthe / ferbende und vergeſtaltend ein jedes Corpus. Das Silbe aber it ein Tinetur oder Ferbun der Weiffe / mit vollfommne die@orper : dann mitdiefen Cord pern wird ber Mercuriug vermis (diet unb gebefft Durch) fie mit o | |, Ot Edelſt Gab 60 res. t Mem Verſtand / welches gar nicht 7 E digen wirckeren fompt. (1) . J Dey a6 nun das Gold bad beſte fepe MD unter den Mineralibus, dag ift mir. "hetouft/ Dod) bat es tveber ati der forma u I0) materia ' feine Krafft feine perfe&ion' ju. überfchreiten Dann es hat Feine fo "Jroffe Wirekung / daß t$ etos mebrerg" "M8 fid) felbften perficiren Fönne / was auch Ther Menſch für Kunſt darbey anwendet Ind wann einer ſagen mo(te / daß man es J aſte aufffchlieffen/ unb IN argentum! Wivum bringen fo tbát er toit ein Thor und "Intotifer :' Dieweil er nit mebr auf pem Pold haben fan als darinnenift/ mag will under Menfch darinnen fuchen/ ala gum nigften allein das / fo darinnen iſt / wann ug ben hartnäckigen und unverftän, t vebentliches Weſen nıchtg ocfto weniger uff daß Die Thoren ihre Fantaſey an den n 19 geben / ſo fagen fie / baf durch ihre. unſt der Leib zurück ín bie erfte Mater "Moracbt werden mäffe: aber ich weiß auß Mr Unterrichtung wol / daß die redu&ion - (E5t aefcbiebet durch Sachen / bie zu einer Cviſſen Geftaft: fpecie oder individuo ges . licht / wofern eine folche pecies nicht zur IM corrumpiret wird / und Dennoch ge⸗ " ieh: f nad ſolcher corrũption feine gere-- T ha í[ 2 ratiog pos mum Ir Darinnennicht su finden? Esiftver — 5 p gemein nicht fagen / daß ein jedes Din btt corpus , ín bít. erfte Mixtion , Die ihl BAND OR A rátion einer gleichen Geftalt / wofern die fpecies in ihr genus zuvorn micht zurück fómmt. Und füge noch mehreres / DaB defruiren der. Weg nicht (ep Gold zu mai «hen: dann wird e$ einmahlauß feiner Ges ftalt recht bracht / fo fan. es der Menſch nicht mehr. darein bringen / c8 müfte auch noch. mit fubtiler Kunft zugehen / went man eg zu. einem rechtfchaffenen Pula machen ſolte. Wer ihm aber fur ſetzen ' alfo zu diffolviren/ daß er fein compofitum son ben Elementen: gemacht 7 ſcheiden wolte / Der wirdes nimmermebr/ ev fagi auch mas er wolle, dahin bringen, Dany es leidet Dis; und Froft / und wird im Teuer jelängerje feiner zalfo perfca ifte in feiner Satur. Es iſt eine nahend Greatur der Glementen/ fo Feinen Saamer potr, Korn hat dadurch eine Redudiot nach Der Fäulung gefchehe / wieder zukom men in feine vorige: Geftalt s. Dani ſein Materiift qu. tuͤcht / es iſt tod 7 uno. t Todt iſt frin e(fe oder Weſen. Darun kan auß ihm kein ander Metall oder argen tum vivum wachſen · Darum Fan man i feines gleichen gebaͤhre. Dann ſolche auſſerhalb der: vegetabilien und empfind lichen Dingen / ſo viel es Die Mineralia he trifft ^ übel gered iſt: Dann jene empfan gen Nahrung und Leben / be 5 | | plan I P Obr f£oelft Gab Gottes. fangen fid: Diefeaber empfinden nichts / * eben fo groß i im erſten als in dem CE abr. sro Waſſerſtein der Weiſen. M (II) Sy mineralifchen Reich Fanft bu in Metal ſchaffen / und fo Du bid) def 1 n ruͤhmeſt / bift bu ein Lügner / die Nas Jur bat diefes gemacht/ und mann du fchon "bie erfte Matert vermög der 9pbilofopben/ qDütteft/ fo währedir doch unmüglich Dafe elbige Centraliſche Saltz ohne Gold zu in iltiplicirett/ ben Saamen aber der Metall innen allein die Kinder der Sunt. e Michael Sendivogins, ? o6 ein Stein Der Dbilofoe | Br iſt / auf welchem gezogen E 0 0 cvi unfer Stein. | Derhalben fo muß der Suder ieſer Kunſt / eines ſtaͤten willens n in der Wirckung / daß er nicht eines / dann ein andere fuͤrneh⸗ Neguderfüchen und unterſtande. (a) * Ili hujus indagator fcientiz oportet te 4 | & firmum effe, & nonquzrere pofthoc tlhoc : quoniam in multis rebus ars ifta jumquam perficitur. Et ideo tibi dicimus, i Di J Ir n » l| ny um 1 u N um ns Iphur, & una folamedicina ‚feilicet compo- u 213 fitio mi b uod non ef nifi unus folus lapis , fcilicet | / 533 faperflua demere terreftria & flegmatica,quc . venitur, convenit,quod pet artificium compo PANDORA; fitio fulphuris , cui nihil addere debes, ni niam ita funt & debent effe feparabilia , & feparataà noftro argento vivo, quod eft hc minibus magis commune, quàm argentur vivum commune , & eſt majoris precii, mer! ti, & fortioris unionis maturz, à quo & ful primis formis omne illud , quod non eft « fequela harmoniaca metallorum. per gradi Teparationis fcitos & cognitos opus ett ſep⸗ rare, quousque appropinquet, & fit vicinut primz rei, fcilicer fui generis propinquic ris, inquantum erit pofhbile eum concordi reali, debetincorporari cum igne & terra. E tunc repertum eft multis nobilibus virtatibt maltiplicatum, & multum ponderofum , nu lus à natura debct petere, quod non habe nec habebit unquam, Quiaomne fulphur i quantum combuftibile,noftroargento vivo e| extraneum,quia fibi ipfi incomibuftibile eft, t corruptibile,& à noftro argento vivo alienum Etideo cumtale fulphur fuper tertam noni | natur, eo quodin femetipfo fulphur vulgi € combuftibile,Ergo à contrario fenfu. Res no eit argento vivo noftro extranea, in quam pt Msgifterium habet convertí, fcilicet in aurü£ argentum, Nota quod nulla res convenit lapid nift quz e(t de materia propinqua naturz fua. quia de homine non generatur nifi unus he mo & alia animalia nifi fibi fimilia, — Et fi omnis res , qux concipit, generare di . Dder Edelſt Sao Gottes. fibi ſimile. Et idcirco nobili materia habes WFeperari, Et fcias ubi reperies. Br Raimundus Lullius, N I) Kt W (aa) gerne mich zu vorn erkennen / efe "bap ou bid) einen Meifter nenneſt. Folge Smir nach / Die ich eine Mutter-bin aller Treaturen / bie ba ſeyn / und eine Efleng haben / die ohne ben Himmel und bie Ele- Imentation nicht wachfen/noch eine empfinbe "Mice Seele erlangen mögen. Dergleichen Sachen zu erfennen lernen/ muft bu fleifs fig in der Philofophia ftudieren / machen und arbeiten : Wenn dunun Durch Übung "fo viel (erneft 7 daß du ver Himmel Sue "geb unb groffe Wirckungen erfenneft : aud) Der &lemeaten pafiones weiſt / und warum fie folche Wärckungen empfangen: "Wteeld)t8 Die Mittel der Verkehrungen fern: Hauch was deß Saamens / gebehrend/ und ernehrens Urfach ftp : und tas der Ele— t menten Efleng unb Subftang : fo mirft Du der Kunft Erfäntnißhaben. Wie wol es onſten genug ifteinen fcharfffinnigen Ders land zur_ Betrachtung meiner Werck gu "eben. Diefe Habe GOttes haben nicht alle Weyſe von ihrer Wiffenfchafft und «gena Vernunfft gehabt : fonberm Die / yutber&igen / fo mir mit OXernungt nach- ‚efoiget 1 haben fie nach langer Zeit / - Mid verordne / und nad) [ang getragener ^ Bibulterfanget, Thue Derhalben toit ich T $4.» wt a Ld "2H n6 . bir fage / wenn bu diefen Schatz bekom men wilt / welchen auch bie wahren Philol fophi und alten Philofophi gehabt haben. i waſſerſtein ber Weiſen Dann ín der viele der Dingen wird unfere Kunft nicht vollbracht dann es iſt nur ein Ding / tmo ei Stein/ unb ein Artzney / bem nicht außwendigs wird zugethan/ / noch gemindert wird / oder genom⸗ men. (bj | . Oe orae bezeuget abermals Elermesll als Vatter und Erfinder Ditfenl Stunft / tvann er foricht: Ein Stein / ein Medicin, in welchem unfer Meifterfchaffägt gan&ift. Lucas fpricht: Ihr bebürfft nicht mancherley Ding / fondern allein eines 8E Durch viefe einiges Dings willen feynd oit Menfchen verdorben. Pythagoras fagt: Es wird mit allen Namen genennet ; dag da | nur einen Namen hat. Und der Arnaldus fehreibt an den Neapolitanifchen König Alles was in dem Stein zufinden ift / folem ches tbut ibm Noth / und bebarff Feines andern / dann esiftein Stein einer einigem Natur unb ein einiges Ding. Auch das Bach Lilium : hr bedärfft nicht vieler) Dinge/ fondern nur eines einigen Dinges/ | | welches i | 4 Oder Edelſt Gab Gottes. vides in einem jeglichen Grad. unferer Bercke in eine andere Natur verwandelt (rb. Und Rofinus: Bilde bir dieſes für vif ein; daß nicht mehr bann ein einiges In fto; außmelchem alles dag gemacht T iter den Philofophis fehier für ben aller Ahmereften und dunckleſten geſchaͤtzet wirds y nicht unrecht : Die gemeine Artilten | nen es ſey der gemeine Mercurius, Sul- ir, und Salunb betriegen fich felbft. Tann diefe Kunft ft nichts anders / dann Dinge Reinigung von den darinn allenen Unreinigkeiten / welche ein Zers tung unb Zerftreuung beB. guten find/ AL b baffebe verhindern/ daß fie zu Ihrer "Er ollformmenbeit natärlich nicht mögen ges i gen. Daß id) viel mit wenigem möge yif, fo bezeuge ich mit allen ver» ifftigen Philofophis , Daß man genau j 5 ng auf die 9tatur deß Mercurii und E Bbhuris geben foll / tveil dieſe bie erſte und „wbafite Materia alles Metalis : Dann UM $wnft leydet nicht ein fremdes zuthun e Wurkel. Diefes Dres ift ote Muͤ⸗ nd groſſer often vergebens / Davon die |Fenbrenner unb Vaganten ſo viel plaue » (t wap ſchmieren weil GOtt bat alle Malla auf einer Materia gefinaffen. Und ih] Alleandere Planeten ihren Schein von I J Sornen haben. dh t £l5 (bb)Mer- was du begehreft. Geber, melcher | Incertus «Macrocofm, $37 558 " (bb) Mercarius. Wiſſe daß die Philo tige Menfehen tra gemacht tocrben / ul rum natura warhafftig und gewiß. UOPANDORA —— phi von biefem einigen Ding durch t | Sörfichtigkeit mancherley gefchrieben IM ben / damit die Jtarren/ (o mur nad) SE fragen und trachten / und untreue bof alfo bie hohen gebeimnüB der Natur (iM die natürliche ráfften dierichten alles auf darnach viel hohes und niedriges Stan Perfonen trachten/ defto geheimer büeill mögen aber fie haben und fönnen auch feinen andern / ohn allein im einem eingigir Ding(ift alles inallem) die Warheit fagi Das ander dienet mehr zu verführen Die LUAM mürdigen. Darum fag ich dir mit Fur Worten die lautere Wahrheit/ baf mal fie in btt concordanf von ihrem Stein o Tinctur geſchrieben haben / das ift in Michael Sendivegl (bbb) Mein Sohn / ich will dir nod) ME wahres Wort fagen/ nemlich » baB MF ante Werck von emer einigen gering chlechten mit ihr felbften vereinigten SMF feri/ in einem einkigen wohl verfchle nen Geſchire und einigem Dfen geme wird. Sie hat in ihr alles / was fit Vollkommenheit bedarff/ und wird DUM ein einiges Jiegiment des Feuers aufgllt beitet, Waſſerſtein oer Wey | (bbbb)Rf | Oder £delft Gab Gottes. Do fe Wir fehen wohl daß der Ealte - feuchte Mercurius fein Sulphur. jut —* begehre: Das ift ein gleichförmie jer Samen oder Sperma homogeneum, » deme ote Greatur nad) vollendeter Ar- entſtehet warn ich es alles ertoege/ befinde ich/ daß ıhr nebmet Die eigene Materiseigenes Gefäß, eigene Mineram, donen Orth / undeignes Feuer zu geben geisorm/ Seflallt und Sarbe/ das Leben gib Das Wachfen/ defien jedes Ding ers ht ift. Ihr Fennet als eine Werekmei⸗ ein’ Die Wuͤrdigkeit ber Materi / denn | n Birefende nimbt Feine Wuͤrckung an b.als allein im difponirten leidendem. und des widerwaͤrtigen Qualität angu ben / bie ihr verändert die erfte (Sorm/ Af baf die Materi eine neue Sorm ans r taf und potentia ein Subjectum, * Hc i$ oit Subſtantz flefigs in actu unb FH 2 zuͤrckung eróádlt/ fo zuvorn in po- ar Barpelen d | Waſſerſtein der Weiſen. 4 Gobb) Damach fagt ihr (Natur) 4 h daß dieſes Werck gemacht werde in inem einigen Ding/ in einen) einigen WE ‚ap, von einer Subſtantz / dann vier nur eine Eſſentz: darinnen ei⸗ ii 1 ts nes 1 qu br wiffet fubtil su vermifchen das War⸗ t unb Kalteı Das Truckene und Feuch⸗ Denn das Objedum ift nach _ „539 $40 m d PANDORA Vf nes ift/ fo in effe&u. das Werck anf f und vollendet: nichtsmangelt ihm als ne Fleine Waͤrme / fo. der Menfch admi ſtriret und Dadurch vermittelft euer Wei heit und Kunſt herfür locket was b nöthenift: So ift alles das/ fo man (f darff / in biefer Materi in genugfanik Dollfommenyeit sum Anfang / Mit | und Ende. | Wafferflein der woeife Dann daß allein die überflif gen darvon gethan werden. (c) | (Ja Feweil e aber febr ſchwer iſt/ | nm sufammen gefe&ten Di tbun/ weil e8 eine fehr aroffe Arbeit 1 fordert fo rathen wir / daß ou von Di Überflüffigen bintoeg thuft/ fo vielals vonnoͤthen iſt / oder die Natur erforde ong Wann alle Überflöffigfeiten davon feyt fo mifche/ darnach wird ote x ( ! J ! | was du gefuchee haft. Du wirft duc Fennen ob die Natur die El wohl ober übel zufammen gefekt: in Zufammenfeßung der Elementen | [ien alle Ding. —.— «Hichael Sois "Dann eier gemeinen es 1 hi ift den Duedfilber J | Oder Edelſt Gab Gottes. ) fwiderig+ dann er ift fein Zer⸗ | " bung und Serffobrung. Dar- | ge fo ift ihm der nit eufferfíc noch Ibren durch die Meifterfchafft/ als Imlich in Gold "und iin Silber: Darum fo iff einem Ding nichte Aauemers/ dann, das ihm allernáe Ef iftin der Statut, Es foirb je | bá jvon einem Menſchen nichts den Thieren nichts anders ges hren werden dann ein Thier ifr Saleichen : dann bierinn wird meinem jeden feines. gleichen ge» m tino folgt bernach. (d) Erben fo lebtet fie dieſer Schwefel weiß A ' chung. Sagt bem gemeinen Mann/ yBubt ber uno febet 7 jetzt iſt das Waſ⸗ | | geteilt und der Schwefel außgan- ver wird meiß wieder fommen’/ und en eintrocknen /verbrennet dero⸗ gen ben Schwefel / von dem unver⸗ Dnnlichen Schwefel / waſchet ihn / mas M i surius werde /. and om Mercuriug " : Schwer i | N S | | fiberig/ín welchein cebat zu vers — ders geboren / bann cin Menfch/ VAY Ann ihr dann begehret / daß bit N irn Weiber euere Philofophr ia weiß und rotb/ bif der Schwefel $AX 542 |o. fel wird unfer Mercurius "on | ebrtótrbigé Natur : dann — o PANDORA, & Schwefel, welchen, ihr — mit: 41 Goloſeel Fönnt zieren. Dann mann ll nicht fublimiere den Schwefel om. Schwefel, und Mercurium vom Mercu. s habt ihr Das Waſſer nicht gefundſJ aburd) auß Schwefel und: Mercuß das ſeuchte Weſen geſchaffen und diftil wird. Es wird nichts auffteigen alsn herunter. geftiegen.. Was in diefer Ku zu mercken iſt in Der Præparation, wird n pielem außgelaſſen / dann durch den Sch ſonſt wäre er — AE ———— ſo gebrauchen wird nicht emendirt oder verb ſert dann in ihrer Natur / dare ſollen ihr nichts frembdes hine fuͤhren noch bringen / weder Di ver / noch keinerley anders Dinge dann ungleiche unb mancher Dingen emendiren und verbef ren unfern Stein nicht. (e) GI X f Knee ergo utimini natura, q | aatura non emendatur nifi in fuam) tura, ideo non introducas alienum, nec p! veri Oder Edeiſt DAD Gottes. , M m, Rec aquam, nec aliam rem, . Con- ]ntis igitur. efto voluntatis in.opere, ne "lido hoc modo illud præſumas attentare, Yan rerum multitudine ars noftra non feitur, ER ergo lapis nefter uitis, rge- "be elitio- ejufdem, eui non addimus ^ rem NR extraneam, nec minuimus, nift I quod M. yrzparatione ejus Ínperflua removemus, y I enim ingreditar in eo quod non fit or- 4 ? ab eo, nec in ejus parte nec intoto, fi iH B extraneum ei apponitur ftatim T taque lapis nofter unus, aqua videlicet Ah inens, munda, lucida, clara, caeleftem 3 ipfam emendet, quod quaritis non fiet, Aigitur quod ifta aqua non poffit Eihen- abfque Sole, Solem fane honoramus,'co N id'aqua noftra non emendetur "absque. ji nam absque Sole & ejus umbra nul⸗ NI li tingens generatur venenum,id eſt ar⸗ um vivum pr¶tum. Qui vero fine‘ 'enenum tingens facere nititor, proce- Idpra&icam ficut & afinus ad coenam, BUE. 1J i D lud ideo quia corpus nonagit in corpus, ineoit impreffionem à forma, nec materia à |tria; nam fimile non agit in fuum fimile, ol | heutrum eorumfit dignius altero, nul- N " Ww Jiha;una, vas unum, unum regimen, & una impitur, nec fiet ex eo quod quaritur, 1s colorem; verum nifi fit in illa aqua df fpiritus in fpiritum, eo quod forma non Lx eorum agit in alterum, - qüia par tem non habet imperium; veruntamen | "d. \ N cor· a 544 emnino fpiritualis. _Aqua igitur no ' gis diruitur. aguaque viva ignea atten |^ ^éANDORA, sorpus füfcipit impteffionem à fpiritu , fi & materia à forma, eo quod apta nata f adinvicem agere & pati, Corpus itadii tingit, fpiritusvero penetrat, Ron tamen tli gitcorpus nifi ringatur, quia fpiffum tli reum noningreditur propterfuam groffiti verum tenue aereum id eíl quod ingredi & tingit, & hoc eft fulphur corporis, exili &um per fpiritum, Non ergo tingit tum nifi feipíum, donec fpiritus ejus ocd& tus exttahatur é ventore ejus , — fiat viva , ef ignis | aurum. comburi mortificans , & confringens , magis. qui ignis elementaris, & quanto magis illi n cetur & teritur per ignem lenem, tanto ı tur: cum autem fuerit trita & unum quic Ga, habet in fe omnem tunc tinctu ignem patientem. Corpore ergo fpi fic colorato, colorat, & omnem tin&uilll in fehabet & donat: ideo. qui € Sole.&. ul umbra, id eft Luna venenum tingens. co ciunt, noftrum lapidem perficiunt, verum lapis haberet, tam ex fubftantia una qi altera, non haberent. a&ionem & paffior edinvicem, & unum non tingeret alterui 0o o Rofarium, Es acbet unb fombt auch nid in ihn das nicht von ihm Sprungenift: bann fo etwas ai wendigs ibm augctban — i 1. Oder Edelſt Gab Gottes. iro er von. flundan acrftobret/ [ fi fj wird nicht das darauß fo ihr ſu⸗ en / derhalben fo iſt von noͤthen / aß man außden Dingen (o zu nCorpern bequemlid) ſind die à ront) ber Coͤrperen zufammen alt: bann dieſelb muß ihnen ín der jl jatur auftimmen und gleich fepn/ wb ihnen affermeiff in die Tieffe nanamn / unb ein jedes verklei⸗ ers oder geminderts vollkom⸗ P erfüllen. (0) in Stein/ 4 * welchem ligt die Kunſt allein / Ihn hat ſo die Natur gemacbt/ peo zur Perfection nicbt bracht/ Mi uf —— cd bi nícbe y d i - E " 2 ; waͤchſt nur in der Berge granden/ | n Darinnen u Die —3— d Yon T Mag; en Dinges nd es MP: M bos gólonen 9 Schein/ (1 Mercurium qanm put und rein, 2 Á im Lino NWETSL — : 4 4 (t ES if ein Stein imo doch Fein 54) 145 ^ PANDORA; Und drinn ms röthen Sulphu nn Der itas das "game unà d Sendivold N - DemMercurio vor feiner Fiud zugemiſchet werde / durch bie alle minſten oder kleineſten: Aber fei i - Corpus/ fo in feiner Natur bleibt cvagulirt ben Mercurium / um hangt ibm auch nicht (teiff an. € heilet oder artnet auch der Mei curius nicht für fid) felbft dieblöde oder ſchwachen Coͤrper:dañ er voir durchdie Hit des Feuers von ihne gefondert: dann die dicken Dit fügen nicht wohl zu den einfache : noch die einfachen zu den dicken / de halben foift von noͤthen / daß die Medicin / oder Artzney einer ſubt leren Subſtantz / und einer duͤnn ven Gieſſung ſeye. Dann ebe die Coͤrper ſeibſt und einer gebef tern Widerhaltung / dann da Queckſilber fent in fein ſelbſt! | h tur. () - PI (QT | dert Oder Edelſt Gab GOttes de, > ler elixir completum ad ceræ 4&7 modum citiffimam dat fuionem,ma- quam aliquod metallorum, ipfum enim neR nifi ex puriffima argenti vivi fubftan- in fixionem deduda, & ex fubtiliffima teria & mundiffima fixa, quz ab argento o fumphit originem, & ab illo eft creata: id ideo quia cum fugirivum fit argentum um defacile absque inflammatione aliqua dicina eget, quz fubito ante ejus fugam ‚in pr&fundo adhzreat, & eiper minima jungatur, illudque infpiffet fua fixione & ga in igne confervet, canvertenstotum per im beneficium in momento in Solem vel -:aam veram, fecundum illud quod elixir Bit przparatum. Si ergo facilis non eſſet fu- ais,non funderetur ante fugamMercuris | retineret ipfam, Hoc igitur fecrerum a: fiautem de fua non effet natura non Wzreret illiin profundo neque conjunge- Wit per minima, nam argentum vivum ia jon recipit nifi quod faz fuerit natutz, jue aliud eum figet, & fi mundiffimum | effet, non converteret Mercurium ne- Qiceteracorpora in aurum & argentum, 'quinihil dat quod non habet, cum non in- iatur in re quod in ca non fuerit ante. |uet igitur medicinam noftram neceflario lere effe ſubſtantiæ fubtilifimz & purifli- | adhzrentis argento vivo ex natura fua, acilimz & tenuiffimz liquefadionis, ad ‚lum aqua fix x fuperignis pugnam, quia » ma hac 547 $49 ; vel Lunarem convertet, foonlíd gefragt aug welden Din v:PANDORA (05788 hzc ipfum coagulabit & in naturam Solart n | Tofarium,. Sp wird nun nicht unbillid) d gen diefe unfere Artzney moge auf gezogen werden / denen anttoort und (agen wir alfo : Daß fie auf denen gezogen und fuͤrgebracht toit in denen jicifts (b) —— : S ? 1 7 M ] £h) T'Ouu igitur. beneficium hujus att L inSole & Luna exi(tit, fed indigi quod circa illorum folutionem labores , rt digens ea ad fuam primam materiam , prim autem materia eorum eft argentum. vivum ! quia cum kquantur, omnia convertuntur 3 ipfum: certum quippe eft omnem rem eſſe eoin quod refolvitur ‚in aquam mediantecf lore, clarum eítergo ipfam aquam prius fuif Sol eigo e(t tinctura rubedinis,que trapsfa m omne corpus. Luna vero tin&ura e(t albedinil] quoniam eft domina humiditatis : cum $0 commifcentur fpiritus, & figuntur per ipſu ingenio magno quod non pervenit ad attildl ccm dur& cervicis, fpiritus namque in nat ram fuam converſus moritur, & mortuo milis videtur, inde poftea infpiratus venl | multiplicatur, & creſcit ut res czterz. — m. * | Rofarıum Oder Edelſt Gab Gottes. Es ift aber erlichs alg wol in den zxpern / als in dem Queckſilber nad) sciatur] fo ficeiner Natur fino. unden worden / ín oen Coͤrpern her / aber nicht vollfomlicher/ und ig darum) daß das Corpus nicht irbígcr ober reiner iſt dann die Sol, er ibr Schaft / obu welche fein eckſilber gebohren wird / dag gemeinlich tingire oder Ferbe. (i) | du ) £7 X iis ergo elicias fecretum , medicí- J ‘nam noram neceffario ex dela ef - ffümendam quz argento vivo maxime ad- Brent in profando ejos , & ei per minima m nmifcentur ante illius fugam ; ; argentum ‚em vivum argento vivo magisadhzret , & jé m magis amicatur, poft illud vero aurum, poftea argentum , alia vero corpora non > ent tantam conformitatem ad ipfum; n p defua pura participant natura. | s Roſarium. | M F Becher aber obn big Duedfil ! Punterftebet zu tingieren / ober erben / der geht alſo blind au iDractict/ wie cin Ciel zum Sut in: bann das Gold gibt ein guͤldi⸗ ] 2 4! > merlicher/aber indem Queckſilber % Mp3 md - $49 529 welcher nun das Duedfiiber y » j| . Wird genannt warmer Männlicher ‚oder ja eine geringe Tinctur / und ift de | PANDORA, . ne / dag Sylber ein fülberne gati 0Nd es iſt folchs wol zu ndi | Doce ß derfelben zweyer Eörper 3) fammenfágung nótbig ſey in dieſer Kı : | jum Weiſſen und zum SXotben : Und find zwey Urfachen/ deren eine ift: & gleich das Gold iff ba& edelfte unter DE Metallen / und fefter zuſammen / vollfo men und fir: Doch mann es Diffolond wird / und in gar Fleine Stücklein geſch den / fo wird eg fpiritualifch und fluͤcht toíe der Mercurius : unb folches ttg feiner Waͤrme / und alsdann bat e8 ei Tinctur ohne Zahl / und Diefelbe Y- | men; ann aber das Gilber in tod! offer foloirt wird, bleibt es nicht de t weniger fig wie vorhin / und bat I f fertig und bereit ) eine Tinetur an fi 4 und Falten / unb wird genannt weiblich Saamen / Falt und trocken ; barum fd e fich ihre Zufammenfägung fehr mo Es iftauch eine andere Urſach / dann fe das Bold und Silber/ cin jedes unter ^ Oder Edelſt Gab Gottes. werden) flieffen fie leichtlich und zerge⸗ mferm Stein nur einesvon diefen bens waͤre [o wuͤrde die Artzney nimmer ch einig Meiſterſtuͤck leichtlich flieſſen / heine Tinctur geben. Und ſo es eine Bictur gebe / (o tingirte es nicht mehr / als nicht angenommen. Ind in folgenden Worten :. Darum ipt ich dir / daß bu nicht wirckeſt / alg Win indem Silber’ und Golde / mit Dicurio : Denn die gange Güte Diefer Bft (iebet in diefen dreyen. ! [n Edeardus Kellaus. ] P" — Ehmäfel / allerbeſt zu dem Syl⸗ Macht wird / ift cé rother Schwe⸗ Hu bem Gold / darum fo wird il | )nen íft die aller reineſt ſubſtantz Schwaͤfels. (1) (8 D: 99m 4 nemlich E —J | für fid) ſchwer ift ju. gieſſen und qu. mel&en / doch wann fie zufammen gefüs toit die Goldſchmiede wohl wiſſen die _ Gold zufammen löthen. Daher wann Leles waͤre / darum / weil es bie Sins die da genennt wird weiſſer V / tveler Schwaͤfel / fo er roth Mi diejen Coͤrpern / unfer weiſſer Brother Schwefel außzogen fo. ^ As Elipir aber der Philoſophorum / Dwird aus dreyen zufammen gefeger- ME 552 nemlich aus bem funarifiben / E oid Meynung Alberti flarer unb fubi OPÁNDORXA' und 9Xercuriatifd)en Steine. 2 fut sifchen entftehet der meiffe Schw, iffe, | Solarifchen derrothe Schwefel / undd mercurialifche Stein begreiffet beyde 9g turen Die weiffe und rofbe/ unp Dif ift DM RUHR des gangen Meifterftöcke. Edoar.dus Kel | n Sinn der Statut auf N reiniget / welches zwar nach bi fer (ft: bann in feiner Außreinigum iſt die Kunſt ſchwerer dann die 9i tut / er erfolget die aud) nicht / vol wol er viel und faft arbeitet / ſe Vatter ift Sol, fein Mutter iſt Lun dann außdiefen Coͤrperen mit f rem Schwäfelund Queckſilber b reitet wird unfere Artzney und fuͤrbracht. (m). à cos finiiin ich Fan nicht alles dencken / was für eine Materi t Serm id) anfangs nehmen muͤſſe. J bábr mich hart geſcholten / daß ich nik euerem Weg nachfolge / und wiſſet De wol 1. daß mein Derftand biergu nit iba iſt / dann ich Fan in dieſer Sut | Oder Edelſt Gab Gottes. itandergals euch zumieder handlen / wo⸗ lem ihr mir nicht Kraft euerer Wiſſen⸗ hafft Huͤlffe thut. Ihr faget zwar recht / Haß euere Giebeimnüfien und bobe Werck / fem Menschen zumiffen nicht gegeben ſeyn. Wie werdeich in folcher Laft fort Fommen: Ind mich felbft leiten Fönnen wofern ihr | A belffet. Ich ſolle / faget ihr/ euch Tachfolgen / und td begehre es zu thun : [gt mir aber / durch was für Mittelund Mücher 2 Eines fagt : tim bif und dag / Hasamdere fagt / laffe e8 : ihre Wort feyn Mnterfchiedlich verdraͤhet und in Parabo⸗ ddarauß nichtslernen Fan. Deromegen Babe ich zu euch ( 9ratur) zuflucht / und n 9 Jod frage unb bitte euch von Grund mei IMS Dergeng / mir bep eurem Gewiſſen zu Men / wie c8 müglich (enin Ber. Tieffe ber N ‚ ann ihn fchon einer hätte ob er ein Mes \ U darauf machen Fönne : Dann. ich aube nicht / daß cim Menfch fo vernünf- y guno Funftreich fep Gold zu machen: Es L "v | mm s gibt/ Met ſche Senteng gefeget. Letzlich ſihe ich / daß e euch mir su rathen und zu helffen was in diefem wichtigen Werck thun folle: Biden zu kommen / und durch fubtilen - leiß den perfecten Mercurium der Metal⸗ nz ſuchen: Wer nun dieſen oder zum enigſten nur Des Goldes Mercurium ge⸗ Minden hätte, ber möchte ihn wohl als eis En Schatz behalten: Ich zweiffle aberz "auriga euer Werck wie e8 die Erfahrung 553 554 bem Duedfilber aber allein wird e£ leichtlicher funden / dieweil es ein SB ANDORRA. gibt / und ibr folches / als ihr. von bei Menfchen Gebährung gerevet/ erwieſen. Waſſerſtein der Weiſen Aber auß ihrem Schwaͤfel allein | oder ihrem Queckſilber bereitet, mag man diejelb aug den Corperer zu gleicher Weiß außziehen : auf naher und volfommner / unti ein Wurtzel aller zerfchmelglichen. dann von ihm alle Ding werden und darum ze — ober reſol viert es alle Ding: dann je ein Na | fur liebet als ihr eigne / unb íbremg freundlicher iſt unb fid) derfelbi Oder Edelſt Gab G Ottes, ft: es ift aber jet bicfe Materides Quedivlberé nit ín feiner Natur / hod in feiner gantzen ſubſtantz / ſon⸗ | pen e ift ein Theil deffelben gewe⸗ aud) nit die jegt ift / fo unfer Iestein i£ worden einfach /ift Queck⸗ Ipibet / fondern ift ein Theil deflels | jm getoefen : dann es erleuchtetihn/ ino behaltet ihn vorVerbrennung/ Toi elches ein Urſach ift der Vollkom⸗ Dienbeit.. Derhalben welcherley ges "lebte bod) die 9Irgnep fepe / fie 1 |» in den Corperen / oder in des Meckſilbers ſubſtantz fo wird des ſtlichen Steins Artzney oder Ma⸗ rierforſchet. (n) HN N Ujuscunque igitur generis fit medi- Hug IC CAS ih eve quam in ipfius iile ge enti vivi fubftantia, lapidis pretiofi inda- (p ur materia , caufa hujus eft quia non eft up alıtus de extremo. ad m nifi per MEE odeur, A ex alecl- INNE: gompletum. media vero i(torum funt fex MET hrpora, qua: fe elongant ad malleum , quo- lm alia aliis magis funt depurata , decocta Tug lige(la, atque illa funt propinquiora ut te WE | j À goob- ariffime credimus non ignorare, Noner- 5$ | | $16 ‚go oberres, quia aulla e(t tin&ura vera nifi es Lapis ergo nofter fecundum diverfitatem: fug ‚coagulans in argentum purum, & fimajorem i obriſum. | * PUNDORAacoS zre noftro, id eft, ex lapide philofophidg Omne porro aurum eft zs, fed non omne zs cítaurum , quia de genere ad fpeciem nom eít confequentia, ficomne aurum eft lalphu | rübeum , fed non omne fulphur eft aurun quia nihil eft in auro ex corruptione falphuris, 2 operationis. habet convertere argentum vi. vum ín verifimum argentum , vel etiam in aurum puriffimum ut patebit in fequentibus, Verum cum in opere fuerit dealbatum, opera. eur operatione fulphuris albi, Mercuriur habuerit digeltionem , erit fulphur optim m rubeum , Mercurium conyertens in aurum Refarium, | E 36 rath aber daß du nimmer mehr mit wirckeſt dann mit Mer: curio tib Sole, unb mit Mercurii E und Luna: bann die gange WolthaM Die fer Sun(t / beſtehet nur in bna | allein. (o) — : | (9) Ex €nn die Tinetur de Soldes u ni C2) cilbtre bat eine gleichmaͤſſige 9i tur / nemlid) mit nen Unreiffen oder Unse ot fommenen / weil fie ihren Urrung a iu dem "rests wlan haben. J E 2| Oder Edelſt Gab GOttes. "In eadem ; Derwegen tingire mit Gold nd Silber / denn dag Gold gibt eine gäls Tener das Silber eine filberne Sarbe und Wigenfdjafft. Darum folt du das ander les verachten / in welchen nicht Eräfftig: Td unb natürlicher Weiſe die Kraffe zu Ingiren inne iff/ bann in ibuen ift. feine Wirucbt/ fondern nur BerderbungderDing nb Zähnflappern. A (00) Damit der" Runftliebende diefes Iſſer begreiffe/ will ichs erläutern mit veg Fransofen Dionyfii Zachariæ Schrifften/ Melcher in diefer Runft/ wie billich/ hoch Mimirtwird/ manner fpricht: Der Mer- Bırius mit beyden metallifchen Schwefeln jgefchränefet / wird Mercurins animatus j r ennet/ uno iff der toarbaffte Mercurius Miilofophorum nach feiner innerften Zu: immenfügung. Diefes will ich auß ‚ehriftlicher Liebe noch beffer erläutern/ das N it verftändige Kunftliebende nicht fera | | Edoardus Kellaus, 18 bep diefer nothdürfftigen und hinfäls nen Welt / Geld und Zeit verlieren / und Mer andeuten / tvieman mit folcher Ma- Ida muB umgehen und handeln / daß c8 I einer fruchtbarlichen Arbeit und erfreu- hen Ende fomme Wann man nun IM tba8 rechte Aquam vifcolam , mie es die Mahtnefte Philofophi nennen , fo muß Ins in ein Saltz corpus coaguliren / pra a " ig 57 558 PANDORA, : (tat ein feuriger Waffergeift / derfelbe hei Mercurivs, und tft nicht gemeiner Mera rus , mie Die Unckenbrenner vermeine Dann ver Philofophorum meralla fin nicht gemeine metalla, pa£ ift / gemein oft Silber / Queckſilber / Bley / zc. fonderl es wird Das corpus falis pon wegen deßi ibm wohnenden Spiritus, Mercurius genan Durch oen Adler wird Aqua Mercurial verftanden. Durch das Sal verftehen (i den Saturnum, 4 Intertus Macroce Daß es müglib iſt unfen . Stein allein auf der Materi der Metallen vollbracht | . werden. (a) ON 05 mol offtermelte Philofopk von diefer hochfürtreffiichen Kun piel und mancherlen difputirt / Diefelbe aux um angeregter Urfach willen mit vielen un terfchiedlichen Namen / Parabeln / um munperbarlichen frembden Sophiftifchet Worten angebeutet/ fo haben fie Doch al le einhelliglich mit folchen vertvechfelte! Reden / nur auff einen einigen fcopur unb einkige materiam bie zu folcher Kun gehörig tveifen und zeigen wollen / welche geheimen Materien aber viel Nachfuche diefer Kunft offtmahls gefehlet / und fic darmit verftiegen haben. Dann zu jede | Zeiten l — Oder Edelſt Gab (Gottes. $5» | eiten big anbero / nicht allein gemeine / i ndern auch viel hohe und Xeltwenfe Juth ſich gefunden die derfelben nachges Jebt / und die nicht allein mit allem Fleiß / dern auch mit groffer Mühe und Kos In gefucht / und zu erlangen begehrt has n / aber niemahls darzufommen / viet Fuiger theilhafftig werden Fönnen: Sa lir mehrertheils an folcher offtmahls noch -_ ru heßlich angeloffen/fich darneben nicht ein in unwiderbringlichen Schaden ges Hret / fondern auch Ic&lidpen mit Hohn ID Spott ablaffen und fid) derofelben vers hen möfien. 1 Waſſerſtein der Wasfen. Derhalben / fo wir aug der er. An Materi der Natur unfer Werck Jein wollen anfaben / das mare el zu lang und unmüglich / und merfuͤllbarlich und wurde auch Finn groffer / und gar nad) uns licher Koften gefordert / bargu/ d mare ood) zum letzſten gar vaſt mmerlich durch Kunſtwuͤrckung Mr Steinen gemacht / von der Materi / oder Natur der Metallen’ Moch iff das rein Philoſophiſch "Xerd angefangen/ fo iſt nothwen⸗ , dig 560 | Impreflion , auß einer liquoriſchen lufftig | Aib fulpburifd)e Seele / mit Zuthun bi . gebracht tverbe dig daß der ‚Stein der Dpilofophe hei außzogen werdenmöge außder Yu! tur zweyer Körpern. (b) Dd (b) Je Mineralia haben nun auch ihr ji Ciim Saamen von GOtt er fangen / welcher Saame nun feinen Ol ginem hat ungdengeftirnten Himmel dur pie himmlifche Influentz und, foberifalii ſubſtaotz Durch einen mereurialifchen Geil irrdifchen Salßes in ein perfect und oll kommen Corpus geſetzt und eingangen. Soll nun dieſer Geſchlechte eines zu w ter Fortpflantzung und Augmentation od Mehrung kommen / fo muͤſſen fie wiedern in ihren erſten Saamen unb primam mat riam gefe&ef werden. Als fo Du Die 9 tallen verändern’ / vermehren unb zu ti Tinctur oder Lapide Philofophico bring— wilſt / fo muſt du die metalliſche und u raliſche Form erſtlich durch die Kunftd Alchimey wiſſen zu fepariven/ foloiren tl auffzufchlieffen / nemlich / daß dag cc p durch Die folutio , coagulatio, fublimati, ealcinatio , reverberatio, und dergleich/ wiederum aus einer corporalifdjen dor In einen Mercurium ,? die muͤſſen alſo Godin N Sulphur unb bim werden ein jedi mnſonderheit. 49i Salem 3 E | | Oder Edelſt Gab Gottes. Wa. mercurialifehen Seift und bie fulpbus she Seele famt bem meiffen Oal& wies Lum durch die ſpargiriſche und Alchis ftifche Handgriffe in eine liquoriſche luͤffti⸗ "M Subftans bringen / welches nichts aus 8 denn ein philofophifch Waſſer / in Michem alle Elementa/ und zuförderft alle Namliſche / Demnach elementifche unb irre liche qualitates befchloffen'und verborgen N! Marm und frocken/ undiftfolcher Liquor nfim Die rechte prima märeria, und erfte T t Liquor, fonach philofopnifchen Brauch ity ‚feinem ferment zufammengefeßt/ und nach des Valcani Kunft zu ber Plusquam- iutledtionin einefire Medicin bracht / ber Dre Lapis Philofophorum gebohren wird; Wife aber folt du nun mercken sum Ende Moral diefer Taffel ^ daß alle Mines nen und Metallen eine einige Materien en / Daraus fie gebobren find: und toer ' Perecht Fennt unb in acht nimmt / dem. i Forung zu bringen / unb Durch bie Ele⸗ i der Wurgel zu fudyn : fondern JM. einem jeden / ſo der Weißheit an» s ] t/ und zu lieben begehret / alleine ob» un demſelben güloifchen Magneten Nu na ^ p | ua X 3 / iz ieſes gehet num anders nicht zu Dent — Men. Denn der mercurialiſche Geiſt iſt Fund feucht / ſo ifPoie fulphurifche See⸗ aame der Metallen und Mineralien / wel⸗ hid nöthig / bie Metallen (o weit in a zu juftificiren/ und ihr erfte8 We⸗ 701 562 kennets doch nicht. | PANDORA, nachzuforfchen/ daß er ihn richt ded möge/ fo wird er folches ineinem einigen: Dinge/ und in einer einigen Materia pite felbe Wurtzel finden /: Daß unter hunter taufenden ſchwerlich einer folches gläuben wird / Diemeil die rechte Wurkel unacht⸗ fam / dem Bold für fehenden Augen une kaͤntlich / und ohne. vielfältig ermiefene Probe oem Menfchen im finftern verbors gen iſt; denn Die gan&e Welt fiehets bip | Bafılıns — | (bb) Sollen demnach die Kinder diefer funt. wiſſen / daß das Sperma der Metall Fein anders fent / als das fpecma aller ande⸗ rer Dinge / nemlich ein feuchter Vapati ober. Dampff. Derentwegen fuchen die Arti⸗ ſten vergeblich Metal in ihre erfte Materi gu reduciren / welche mur ein Dunft iſt: Die Philoſophen haben Feine folche primam | materiam gemeint/ fondern.allein Die mate · riam fecundam, mie Grave Bernhard ſehr wol darvon redet / doch nicht gar lauter / Dann er redet von ben vier Elementen / aber er bat eben diefes fagen wollen + und] bat allein mit den Kindern gerebet. aber/damit ich bie Theorieam heller entdes : cke / hab maͤnniglich hiermit warnen wollen / daß ſie ſo viel ſolutiones, ſo viel circulatios | nes fo viel calcinationes unb ài man unterlaflen dann ind fucht man. ji E (Doer Edelſt ab GOttes. | ches in einem Me welches bait; va e$ dc i) allentbatben für fich felbtien lino und weich ift. Manfucht nit die erſte / fonberm Mein Die andere materiam , nemblich eime folches welche, alsbald fie gebohren ift; in Feine andere Form verwandelt werdenfan. Wann bu aber fragejt / wie Dann ein Mer ' tallin eine ſolche Materi gu reduciren fepe; fo 1 folge ich darmit Der Philofophorum Ilaren- tion unb Meynung Diefes ift vor andern beſes Orts mein Begehren / baf die Kin⸗ | derder Kunſt den Verſtand der Seribens jl ten verftehen fernen / nicht die Sylben / und wo Die Natur auffhöret/ nemlich in dem .| metallifchen vor unfern Augen vollkomme⸗ nen Gorperm / daß dafjelbiten die Kunſt | ‚anheben folle. eMischael a a i | ep: daß voníbn werde ein erfüllt | Elixir: bann ce ift vonnotben daß i pov mebr fep gereiniget und abgedeuet / dann das Gold umb ‚das Spiber/ von deßwegen daß cd li at rof alle Ding vonder gemin⸗ d fommenbeit zuverkehren in Som) " unb ín Silber: dann ſie es gaͤmtzlich 4 fit von ihrer Bollkommenheit ei un J andern geben / fo bleiben als 1a 9n a dann nderten oder verkleinerten Bol nicht moͤgen vollbringen und wann $63 564 'apetallorum tollit , & ea reducit ad fanitatem} . In lunificum vel folificum verum fecándum habet corpus, animam & fpiritum: — & fur non facimus elixir , nec lapidem; fed matr PANDORA, bann fie unvollfommen/und deßwe⸗ gcn / daß fie nicht mögen fingieren oder. ferben s Dann fo vielfie ſich ere ftrecfen, unb derhalben fo geſchih 7 die Wirkung in unferm Ctein bats um/ oder darzu/ daß ihm von bejfer rer Materi die Zinetur oder Fer bung inihmmehr/dann vorhin war infeiner Natur / geben wurde/und aud) daß das Elexir wurde nach Ans zug und Beyſpiel oder gebr de Weyſen zuſammen geſetzt / auf law teren ſchoͤnen Specien. Cc) 4 (c) /^Y Uarte vere elixir ef primum & prin cipale fundamentum , & radicale la. pidis preciofi, quod poítea per operatio nem fecundam convertitur in ipfum lapidem * preciofum, vel medicinam fummam, quz fo la de committo & infirmo, & imperfecto & perfectionem fummam, fuper qu& proje &ı faerit, & realiter convertit & transinutat eoloremipfius lapidis, ^ Philofophi aücem did. vidunt elixir, vel lapidem ; & dicunt, quod | hzc unita in ca unitione natura, cui per ard tificium miniftramus, quodfic agat, undenoif ra N 73, cui miniftramus materiam de qua agit. "Corpus vocant terram debitam lapidis, quod » dicitur fecretum lapidis, vel elixiris, quod ‚alias fermentum vel nutricem ipfius appella- ‚mus. Ex his colligitur , quod eft fubftantia ' argenti vivi & fulphuris fubtiliffima & puriffi- mia, & ex terra noftra Elixir componitur , & ! lapis confittit, ; H Incertus, ^ Ein Eondiment oder Einma- und eine Reinigung aller Eorpes ren / [o zu heilen’ zu reinigen und zu vergeftallten find. (d) * yai bag nod) mehr ift/ fo ich das WGold unter ven fieben Metallen a den Bollfommenften gemacht bab/unb bu folches mein Werck nicht verfichefls wie Darffeft du bid) dann unterftehen zu machen das fo unvollkommenes perfici- re, und in das ich Kraffr geleget has be zu tranſmutiren das gantze Weſen Der Metallen ia fan Gold / wol unge- ſchickt biſtu / wenn bu nicht erkenneſt / daß 8 hohe Guth / ſo du ſucheſt / fo viel die heimnuß ber Natur iſt / es ſeye gleich m Metallen / Steinen / Kräutern oder | inr welches er Tree Tugend , n | Oder Edelſt Gab GOttes. chung / ein Widergifft / ein Artzney Creatur anlanget / das hohe Ge⸗ bee 565 5 $68 herkoͤmmt; bann es heifet den Menfchet von allen Strancfbeiten und nebret. ibn und es machet unvollfommene Meta perkect / Durch feine groffe Krafft / Die td thme auß meinem Schaß nad) meine Weißheit gebe. a | Waſſerſtein oer Werfen (dd) Ingleichen man auch mitben im peife&:n Metallen / und mangelhafite Edelgeſteinen 7 auch rine hohe Gradirum und Tranfmutation zu wegen bringen/bene ben einem Cryſtall fo hoch tingiren fan paf er den aller edelften Gefteinen gleicl gehalten wird. Auch viel andere Din mebr/ die der goftlofen ZDelt. nicht zu er öffnen ſind Dadurch verrichtet werde koͤnnen. J Waſſerſtein der Weiſen Oder gehoͤren in ihr wahr Lum ficum: das iſt / Silbermachig und in wahr Soliicum? das ift; Goldmachige: aber die jesigeh Wircker vermeinen’ es fene bant am End des Werckes / dann fo fi het das Werd erff recht an: dank ſo ſie viel daran gewerckt haben daß ihr Werck ift. die Natur de Metallen/ fo glauben und, vermeifl ne Ode Edelſt Gab GOttes. — nen fiey fie Haben das vollkommen Flirir erfüllt: wann fie aber. Die ip rojection oder Fuͤrwerffung oder + inwerffung machen und tbun fo finden fte nicht darum fo hoͤren ifie auff zu mercken eben an bem |A»rt da fie foßen angefangen bas i (e) I (e ep: Sulphure enim Lunz id aperté N S — teftatur Raym. Lull, inquiens, Quan- lo falphur Lunz cft circulatum, debes illud Wimbibere aqua corporis folaris paulatim, & n 'oquere, donec fuum habeat pondus, Et | de calce aliorum metallorum ibidem: Fili tu Üpotes ficere elixir ex calce cujuscunque core [poris volueris, ad album vel rubeum, hoc Mmodo: Accipe didum fulphur ad album ye! rubeum & incera, vel imbibe cx olco ; ;orporis Solis & Lunz, j juxta album vel ru- 2eum quod facere vis, Sed calx Lunz per i Hi hoc ef Mercurio Lunari deco&a, & oleo ildemincerata tantum in Lunam feu Elixir ul ünare digeritur, necalbedinem poteft pra- all jergredh, nec ad citrinitatem | pertingere, 1 : quamvis poffit per naturam, hominibus M amen non eft datum tam longum" vit æ ſpa⸗ (ium ut decoctione fola argenti in aurum,five | ulphuris albi, ut loquuntur Chemißtz, in ubeum mntationem expectare poffint, Quo Lj de fi Luna is medicina in Solarem conver- f Ina ren⸗ $63 quz fit fuz naturz, quz alia non poteft eff. quam aurum, UP . Welches das erfie Werck oct pPbilotspbenfeyer und wie daffelbig gebunden / verknuͤpfft / angefchloffen und Arbeiten: unter denen doch zwey die vor⸗ dieſe Arbeiten haben eine ſolche Verwand⸗ PANDORA, renda fit,id fiet admiftione rei tingentis ea Anonymas. .| j foll verítanben werden, bas ſol⸗ — lendie Wircker der Alchimy wiſſen. Das Werck nun der Philoſo— phen / ift diſſolviren / oder aufent: loͤſen ihren Stein / in Mercw rio. (a) | | gae gantze Circkel dieſes edeln Ma- | gitterii iſt nichts anders / alg voll IL fommene Sublimation: bie bod) an ihe d E m .- — vereinigt hält viel andere abfonderliche nehmften feyn/ fo den gansen Eirckel ver⸗ Gen und dieſe ſeyn vollkommene Auf⸗ oͤſung und Coagulirung: Denn Dit Hanse Kunſt iſt nicbt$/ als recht auflöfen und wol coaguliren / Auflöfung des Coͤr⸗ pers und Goagulirung des Geiftes. Und fchafft miteinander / daß niemals der Coͤrper aufgelöfet wird / ohne daß fich der Geiſt coaguliret. Alſo auch der Geiſt scan Ä . WE | ] E Oder Edelſt Gab Gottes. | irt ſich nicht / daß ſich der Körper nicht ugleich aufloͤſe. Und dannenher / wie Lul⸗ der Kunſt nichts ſey / als Aufloͤſung und Edagulirung. Monymus Verbum Dimiſſum. bertus. Ach das ſein kurtze Wort / die ſchwerlich ſeind zu verſtehen / aber die gan⸗ E fc Kunſt ift darinnen / ich verſtehe / id) foll das Corpas ſolis folviren / und Durch Die ‚darinnen pie Tinctur verborgen ligt/ das Frauß zeug den doppelten Mercurtum. Merc. Nun ift die Des von deinem Augen qum E Theil hinweg / du haft e$ recht verftans Eben. NB, da verftehe nun/melches Gor. pus er meinet. Albertus. Wordurch muß Ach das Corpus Solis foloiren ? Mercurius. “durch fich felbft/ und mas ihm am ned» griff der marhafftigen Solution. Mers 4 bit Mittel und Die Handgriff nicht weis pe Ns f 8 lus fagt its kommen / daß Die Philoſo⸗ gefagt haben/ daB das ganke Werck " (aa) Mereutius : folve & coagula. - Als | und zeig mir an die Mittel und die Hand⸗ : Fienrins. Schals ein Geiſt kan Dir jegund. m 969 579 ſen / dennich-Feine Händ bab, Wenn ich aber ein Leib haͤtte ote du / wolte ich aud hafftigen Solution, mit allen Umſtaͤnden dreymal befchrieben/ zweymal gerecht / und einmal falſch um ber unwuͤrdigen Willen Michael Sendi vogius Daß er in fein erſte Natur oder | Materi wieder einbracht wwerde.(b) (b) aa Ann es iffnatörlich / daß ein jeg- C2yicrs Ding / deffen Wurtzel Waſ⸗ fer und Erden iſt wiederum in daſſelbe aufgelöft/ oder fofoirt werde. Alfo wird das Erdreich ein ZDa(fer/ und das Waſ⸗ fer wird ein Erd’ und alfo iff die folutio Des Córper ein Coagulation des Griſtes/ und die Goagulation des Seiftesift eine folution des Coͤrpers / dann fie haben eine Operation / dieweil Der. Córper nicht ſol⸗ virt wird / es werde dann der Geiſt coagu⸗ lirt. Darum fo hilff im Anfang des Wercks der Sonn durch den Mond’ und coagulir den Mond durch die Sonn. | Radız Chymia, 0) Daher fagt der Philofophus int pirrdten Metheororum / da er die — . Over Edelſt Gab Gottes. Sophiſten und Faͤlſcher dieſer Kunſt verſpottet / ſprechende: Es Tollen willen eie Kunſtwircker ber I Adhimy/ daß fie die Sperien oder WGeſtallten der Dingen nicht vers E wandlen mogen/ welcher zwar eins Ffaͤltig war ift bafelbft der Albertus / hernach / hinzu thut. (c) P. Ogg 3o mir num nicht die Ccieng der Natur / und haben Feine Er; Fkaͤntnuͤß Der vier Llementen Vermi⸗ Iſchungen / fo werden wir in denſelben Separation gleichfals unwiſſend feyn. Sft iBberobalben bod) von noͤthen / daß wir der b Satur nachfolgen und ung ihrer Inſtru⸗ Menten / tie fie die Element macyet ge rauchen: ohne welche Adminiftration mir Ffonften in edu&ion oder Außziehung dies Aes Steins Form unb Erfuchung hier iyu sehöriger Mittels Feine rechte Nachfol⸗ Bger feun werden: durch melche Mittel man koͤmmet zu dem Inſtrument / deſſen nich die Natur in den mineren 7 in Deme fie dem argento vivo feine Formam gies Bset/gebrauchet. Thun wir ibm nun anberft/ /p feyn wir Defru&ores und Verderber nes jenigen/fo die Natur auf das Boͤſe Jsomponirgf unb difponiret bat/ in dem mir pie 1 mo er nicht felbs die Specien mie - $72 Eleme nta verkehren follen/ zu finden/ rodt doch ein Ctement ift affer zeugiger QU pupcune componit fene fo den zum erften ein Waſſer geroefen und durch UO AUN DER:K bit Fiir! teieber euren ber Natu rabefelch / fo fchändlicher weiſe fepariren Gleichwol wir / wie Ariftoteleg faget / wir ſuchen. | ; ! Waſſerſtein der Weifen Sw ihr erſte Materi wiederum einbrasht werden’ / welche Mater jar it Qu«tfilber / fo e Dingew/alsdann ſo werden fie wol (nein andere form und Geftallt) dann fie vorhin waren) verwand let, (d) —.— 1 (gest funb unb offenbabr i | : paf V ein Werck und Eigenfchafft ift der Natur halben gleichfalls offenbahr/daß eim glei ches Ding’ Darauf es zum erften getooti den ift/ wieder in daffelbig refoleirt werde Nimm deg ein Erempel. Das Gif ifl bie Kälte qu einem harten Stein gewor⸗ den / daffelbig wird Dann wiederug Durch die Wärme in fein erfte Ma: teri reſolvirt nemlich im fein E . Ober Edelſt Gab Gottes. Dann eszuvor aud) ein Waſſer gewefen iſt / toit ung ſolchs die täglich Erfahrung: t { net. mit unfern Steinen. Ein jeglich Metall/ daß wir unfern Steinen nennen/ dag | T" 4 pr oderein Wafler. Aber bie: weiß guber. bre einen jeglichen Stein in feinen Mer- ) fein Waſſer Raimundus Lulles: ! T2 d EIE , ^ Nicht gewißlich in Specien o: Xt Geſtallten fonder. aber. in. un⸗ jerrheilbare oer Gefiallten s. dann Hiejelben unzertheilbaren find den mpfindlichen Wirckungen unier nen. felbf find verfebrlic: die Specien aber/ oder Geſtallten/ (o. ie ſind der Natur unterivorffen, |o find die andern gleichen empfin Micben Wircfungen nicht unter- | urn | worf⸗ Zu gleicher weiß iſt es auch ein Ding, wird in ſein Mereurium reſolvirt / durch uns fe Kunſt / folgt derhalben nothwendig⸗ daß fie zuvor auch ein Mereuris geweſen Peürium/ ift. ein verkehrung der Natur in: Ihrerſte Wurtzel / darauß fie jum erſten gea: bohren und gemacht ift worden / nemuch vorffen oon wegen daß fie in ide 375: $74 | worffen/ und serum fo Meet fie PAN DIOR: A, iU inibnen ſelbſt. —— gym bat auch ein jedes Cor pug feinen gantzen Samen / und daher bat Die transmatation: ihren Srund/ Auf⸗und Abfteigung der Metallen Fünte fonften nicht geſchehen / too fie nicht im dem Samen einander verwandt waͤren Denn Daß einer ſagt / Silber fep Fein Gold, das alaubet ein Dauer aucb/ denn er fies bet es aber daß Silberund Gold eine Samen haben/ der im Auffiteigen Dag, Silber su Gold madjet/ und im. Abftei« gen zu Kupffer 7 das glaubet der Bauer nicht/ denn er hat des amena. Feinen gründlichen Bericht / tie der auf einem corpore in ein anders gehen muß, fonft ift er nicht fruchtbar/er Fan auch natürlich, nicht ohn eimGörpus ſeyn / darinnen rubet er⸗ | Baflins fr Beftatigung der Kunſt Acht» my durch die Meifter/ und von er⸗ fien von unſerm Vater Hermes) der da dft gemefen ein Konig von Griechenland zu Conſtantino⸗ pe. (9 (P) damit, - Oder Edelſt Gab Gottes. KEN Amit aber gleich. wohl niemand | «Janbifer geheimen Kunſt gruͤndli⸗ cher Se fieber gottlofen Welt Gebrauch nach für * will id) aufferbalb der jenigen / fo in Heili⸗ laer Schrifft Erwehnung geſchicht / nur Hallein bie fuͤrnemſten authentifirten Phi⸗ oſophen neben andern ihrer fuccefforen die (che Kunft varbafftig gewuſt gehabt, D genofjen/alibier anzeigen und name Hafftig machen / old ba ſeynd: Hermes, iſmegiſtus, Pythagoras, Bened Jefu, Mexander Magnus, Plato, Theophraftus, (Avicenna, Galenus, Hippocrates, Lucianus, long: ! iar Kofarii Majoris, Maria Prophetiffa, Dyo- tliftus, Zacharias, Halii, Morieres, Calid, N’onftantius, Serapion, Albertus Magnus, (iftrad, Arnoldus de Villa Nova, Geber, talmundus Lullius, Rogerius Baco, Alanus, ‚omas Aquinas, Marcellus Palingenius, mb dieſe welche zu jekigen umb jungeren Jeiten gelebt / als Bernardus / Treviſanus J'omes,Frater Bafilius Valentinus, Philippus "I heophratus, und viel andere mehr / roie Hann fein Zweiffel / daß noch heutiges Mags Deren etliche, fo durch Gottes Gea ym feles tbeilbafftig/ und toierocbl in Vbeim ftill/ derſelben täglich gemieſſen / funden merden möchten. Ju Waſſerſtein der Weiſen. i N Her⸗ wißheit nicht zweiffeln koͤnte und ein Gedicht und bloſſen Wahn balten/ / anus, Rafıs, Archelaus, Rupefciffa; Au- $76 erſtlich Davon gefchrieben/ und Den lapided — das Endemachen. PANDORA, | Hermes unfer Vater / ſprich alfo: (g) een MB Cs) T. Ermes ein Vater aller Philo Apbenbat die Kunſt gehabt / un d» pizparirt qu Mercurio, Sole und Lunafch licet Philsfophorum, $a | Solche haben viel taufend Laboran ten/ wie auch ich! nachgefolget : und f@ ge dir in Warheit bap man ex duab Ípeciebus velcorporibus Den Lapidem Ph lofophorum componirt, und mit. Mercuri Philofophorum muft du den Anfang und Der iſt nun, nicht die materia prima benn Die mareria prima gehört Gott allein und ift in Vifceribus terrz coagulirt, U wird erftlich zu Queckſilber danach 28 Bley / Darnach zu Zinn uno Kupfſe folgenó8 su. Eifen und alfo fort. Alſo muß nun der Mercurius coagulati Waſſer werden: Das ift dann ein Steiff unb Dod) Fein Stein’ davon ein fluͤcht ges Feuer in Sorm eines Waſſers gemach wird / fo feinen firen CGater / und feit flöchtige Mutter erträncke und ſolvirt. Wann: der Leichnam. ‚wird ge | dloirtim Waſſer / fo heiſſet man té den Stein / oder bieibendig Waſſer / das da Mercurium foagulirt. - (5) (b) cw As Sal metallorum iff ein impet? E Ca Corpus, Dag zu Mercurius Phi- lofophorum id eft fin aqua permanens vel jenedi&a, wird / und ift der Weiſen Mas Anet/ fo feinen Philsſophiſchen Martem uiebet/ anhanget umb bey ihme bleibet. alle bat auch unfer Gold, einen Magne⸗ em welcher Magnet ift. die erfte Wur⸗ mel und Matert unjerá Steind 5 Verſte⸗ ſPeſt ou biefe meine Rede / fo bift bu reich por aller Welt. | ido; fin! | "Hafilius Valentiuni, Hver befallet zu einer ewigen wEoagulafión, oder Betallung / und woe Mercurius if die Seel, und we Geiſt / und das Gold oder Sib "het iff der Leichnam. (D. VRR Ann. toit fo fuperüirios wolten pas ſeyn / fónntem wir menig gute a ] loſophos leſen / es heiſſet Toilatur aba- is & maneat rei fubftancia. Man mu „u Kind nicht mit dem Bad aupfipütten/ 9 Do viel , T E ! xt .578 - welchein Warheit nichts anders iſt / als da PANDORA, .. viel weniger bat er diefe Hohe Stunft von Teuffel gelernet/ wie feine Widerſache fchreiben/ weil folches nicht in des Teuf fels Gewalt ſtehet. Dann mir lefen/baí ein curiofer Philofophus, welches etlich tollen 28 fe. gemefen der Thomas de A quinate, den S euffel befraget wegen Berei tung des Philofophifden Steins / hab eg. ihm geantwortet? Solve, coagula, reirerd plura dicere prohibeor : b. i. fihließ auf treib zufammen/ widerhofe es offt/ wich darff ich nit fagen. ! Insertns, j | Reihnam/ und foloiren fie / um | mit diefem Waſſer folrdu die Heil, mitimbibiren / die da gewaͤſchen unb gereiniget find/ fo traͤncken fid bic Geiſt mit ber eícbnam/uno DIN Leichnam mit den Seiften/ fo fiif ren fie fic einer frarder ewigen SM ration. (k) á ó: ; ; T ! M e b ift von nöthen / bie Yı | diefer Gírculation zu erkennen Daucius fpricht * Bereiten bí C ompofitum eintráncfen mit unfermMerd" curial-SfGaffer mach eem rechten Gewicht N welches Waſſer die Philoſophen das DI i | N Ode Edelſt (Bab Gottes. ende. zu nennen befohlen Haben. In wels Eintraͤnckung das Compofitum Die irt/ Diffofoire und coagulirt wird zu na⸗ ü licher Vollkommenheit. * C eM fionimi Verbum Dimffum,. iu Alphanus ſpricht: Du ſolt die elchnam vor reinigen und calcini⸗ en! Dann ſo ſoll man ſie zufuͤ⸗ en den gewäfchenen Geiſten / bam fum. | optat foricht : Die Metallen Ayen als ein Ding das da gefrort/ Ind alle andere Ding/ find als viel le Geiſt / und M nd. als die Mild. (m) — | iD Iximus de natura, de arte, de cor- KA pore,& de Ipermate ac femine: jam stalla commifceri debeant, & qualis corum inter fe correfpodentia : Scias ergo tnue Item .non difcrepare à viro, ex codem fe. a mn »& in ana matriceambo nafcuntur, ni- ] | dehnt przter digellionem, & ut matrix = die Geiſt das alfo gefublis. Ide lupt. Anonimi Verbum Dimif- 3 | praxin deícendamus, quomodo videlicet - 9 "e . eodem femine cum fole & «eadem matri SuPEANDIONAC nac p purior effet in fangvine & fale: fic. lona e] | ce : [ed matrix magis habuit de aqua]! quam de fangvine digeſto, fecundum tem] | pus Lunz cceleftis, ^ Ut vero ea facilius ti} | bi imaginari poflis, quomodo metall coeant, ut emittant & recipiant femen, in’ tuere coelum & planetatum ſphæras. | | Incertus, M (mm) ift aber nicht bie geringſte Arbe wie etliche der uhralten Bhilofophen HU faot/ die es eine Doppelte Alrbeit ‚genen baben/ vann alfo fagen fie: Es muß Alchimiſten gangen feyn / wenn man tvi mit der, Fünftlichen: Arbeit den, Sam hernach erfennen lernen/ was ift das, ag derft geſagt / als daß die Reſolutich zweyerley ſeye; Eine⸗ da bie erfahr Schmeltzer das corpus friabile ex Coadı natione naturali, in dudile bringet -/- 008 demfelben kommet aller Unflat hin; Da nach fo kommt der Alchimift / bringer A Corpus wieder zurück in feine cinerei calcem laticem, vitrum, colorem, fuligiieif, fubterraneas, darinnen rubet. und (ft [ dann der Same der Metallen unb oU. Ge d) fruchtbarlichen fehen und finden | Dem. Corpore, umb (id) reduciren in ein f ritualifch Waſſer oder primam mareriaff, | ruoli L _ Oder Edelſt Gab Gottes: | Pr ad) ber Art und Eigenfchafft des Mes alls / ja * gantz kuͤnſtlich in ſeine na⸗ t rliche Anfänge (beiden unb Dividiren/ nad) Brauch und Sanhalt ber Alchimi⸗ fra Sun. | j : Baß lius Valentinus i Und warn man die Metallen leiniert/ und foloiert/ und zuſam⸗ ien werden gefuͤgt mit den Geiſten / o congetirt fi ber Geiſt mit ibn/fo wird es ein finde Dermifchlung.(n) NY a fupra Alanum. pag.722, sd Und ein Medicin bee erften Theil / (ben. Theil Mercurii congeliert / a und flarefer Congela⸗ | "Ape lapidis tui perfe&i , ut di&tum AC cft , albi aut rubri, ac pro medicinz tate cape utriusvis liminaris partesqua- io r; funde in crucibulo mundo, tum im- te lapidis tui jaxta fpeciem luminaris fufi, p bis tubei , ac immilta effunde in conum, iique maffa pulverabilis, hujus cape mí&u- I). partem unam, & Mercurii bene loti par- " : ;decem; calefac Mercurium, donec ftre- viti ite incipiat , tum injice mifturam tuam , n" x ida oculi penetrabit , eum fande tum | £90 3 igne ss ln SPCOAUNOJD'ODRSA, 0 igne auo, & tota erit medicina ordinis ĩ ferioris. Hujus tum cape partem unam, f. projice fuper quodvis metallum , fufum # purgatum, quantum nempe lapis tuas vi tingere, & habebis aurum argentumve addi] purum, quod purius natura non dabit, — (1) Anonymus Philaletba, V Turba ſpricht: Wann ber Reich nam (cp purgtert/ und foloirt. (p.31 Od viis fciant attifices Alchymiz , que impoffibile eſt, ex folo corpore me cinam veram procreare fine fpiritu; :& éco trario impoffibile eft ex folo fpiritu medicinal. veram procreare fine corporibus : Ratio eff quia qualitercunque corpus pr¶tum fui tit, per fe non pote(t propria virtute fi fluxibilitatem acquirere, nec fpiritus per qualitercunque przparetur , non poteft à f natura alterari , nec perfe&Gé figi , (ine int, mediatione* corporis, & necefle eft medid, nam fore fluxibilem, viventem, tingibilei manentem ? quod nequit omnino etle , contingere fine temperantia clementorum, Ex fine dubie illa temperantia elementi zum nunquam castingere videtur abſq. conjunctione corporis & fpiritus, quonia ^ per corum conjundionem fappletur defe& elementorum , tam cx parte corporis; qualff €x patte fpiritus, & fic corpus efficitur ſpiritu le, & Spiritus) corporalis, 1 — in 7 t | - J . Oder Edelſt Gab GOttes. 58% * €» imbibiert obereíntrandtman die Geiſt bamit/ und wird ein gants Vermiſchung diedas ‚Feuer nimer- mehr von einander fcheiden mag.(q) fq) A Ccipe terram nigram tritam, & im- .. *? bileipfam cum Mercurio, & pone in kinsres calidos ad exficcandum : & hoc fac ecando,;fcilicetimbibendo, & tertio & quar- o,donecterra ipfa fit fatisalba & fixa albedine, | Azoth, id eft, aqua Mercurialis & ignis La- !onem abluunt & mundificant: id eft. terram ligram , & ejus obfcuritatem auferunt, Prz- "laratio enim terrz femper eft cum aqua, Ideo Üualis erit limpitudo terre, & hoc fiat in de- Ibatione terre, & ejus ablutione, In impofitione imbibitionis terrz nigra "im Mercurio, debet przcaveri de fra&ione ißtri , & hoc fit faper cineres calidos: tem- Misque cujuslibet imbibitionis ad exficcan- i Im, eft viginti vel triginta dies naturales, Wr Terrg exliccatz pone de Mercurio fextam Il femptimam ejas partem in vitro figillato, nd fuper lento calore in cineribus exficca & tifogela, & quater ad minus reitera, & J Jantumcunque pluries hxc terra foluta fue- X & congelata , erit penetrabilior & fubti- ir in natura fua, [ N Aqufelt fpiritus, corpus purgans, fubtili- jM & dealbans, Clangor, Galienus ſpricht: bereiten die | DA Leich⸗ 584 bann folvieren den &etapnam ual den Geiſt / unb congelieren fiebat unb werffen es auff ein zerlaſſe Corpus; das iſt / Metall / alfo roig es Gold und Sylber / viel beſſe dann von dem Erg. Cr) ER He ut medicinam tuam prejicias fi | per fermentum tuum, tum erit ill]d fragibile ur vitrum, -Projice illam frangibil tatem fupra corpora mundata, tunc habe metallum probatum omni judicio, - ; | Riplei | Avicenna ſpricht: Gafcinicrdg. die Metall mit Queckſylber / bas UM. ift die Seiff der werfen’ und (pr denba8 Mercuriug frißt und ve zehrt die zerbrochene Feuchtigkt der Metallen / unb entreichen aui anhangende Ding der Mietallen/an, Schwaiel/ und wann die GEH darauf geworffen werden / Mi reinigen fid) die Metall oued) tg Geilt/ und die Geiſt burd) DJ. Leichnam / darnad) bift bu E | Oder Edelſt Gab Gastes. deſto ſicherer / daß ſich die Materi feulen und brechen mag. (DD Ocalcinationem | metalla. imperfe&a & pars lapidis fiza & terrea mundantur & atte- lmuantur, Eadiffinitur à Gebro reiper ignem l| pulverifatio per privationem humiditatis par- dites confolidantis, Sed quid intelligis ö Phi- i lofophe per privationem humiditas ? num corpus ita omni fua humiditate privari vis, ut mon fluat , aut vitrificatoriam tandem det fa- i fionem ? Scribis enim Cap, de Calcinat, & jj Vete quidem « Omne corpus propria priva- tum humiditate nullam nifi vitrificatot iam 'dare fufionem , & tamen eodem capite etiam „„alleris corpora per reiterationem calcinatia- nis & reductionis mundari, ficut & Cap. de Idefcen, & mundat. per. pattillos idem docui- Ri. Si igitur calces denuo reduci poffunt in |corpora, quomodo humiditate private fant? Hærerem ni(i teipfum explicares , dicens: Cum corpus folidum fir, & propter folidita- ll concavitate ſubſtantiæ argenti vivi defen- datur perillud ab aduflione,, neceffe fuit con- inuitatem ejus feparare , ut ignis liberius ad quamcunque minimam ejus partem perveni- ens fu'phureitatem ex eo comburere poffit, & ‚non defendat ipfum contiauitas argenti vivi iniMo.. Itaque ad calcinationem perfectam metallorum, non requiritur, ut emni humi- dw Do dia | ( en per deítillationem humida, ita per | Item & latitationem occultz fulphureitatis in ser. $36 PANDORA, - ditate privetur corpus. calcinandum , (ed tan tum ut continuitas ejusdem dividatur, & i minimas particulas redigatur. Sicut autem di verfitas magna ef rerum calcinandarum,ita &1] caufz calcinationis variz, Calcinatur fiqui: dem terra Philofophica ut omni unctuoſita te liberetur , & ut aperta fiat & fpongiofa ull aqua melius po ingredi, & peragere opu fuum, & (icut ait Raim. Lullius, ut poffit cref. cendo dilatati, & inipía przfocari , convol vi,muadari & purificari,atque i in naturam illiu convert, Calcinantur etiam corpora metallica imperfecta: Calcinantur & perfecta. Calcinan tur item ſpiritus, & aliæ res extraneæ à natur horum, utpote, ſales, atramenta, alumina Incertus. Alphidius ſpricht: dieſe Kunſt wird in4. Wegvollbracht. Der erſte / daß man ſolvier die Metall mit den Gei⸗ ſtern. Der ander / daß man ſoll ſolvie⸗ ren die Geiſt / und die Metall ſtercken. Der dritt / daß man folviere die Me⸗ tall / und ſtercke die Geiſt. Der vierdt iſt der beſte Rath / daß man ſolviere die Metall mit oen fpiricus / oder Geifteren. (o (ul /^Y Uod diffalvit corpus, inquit, Villa, | novanus , à fpiricu et, Quod cosga- lat fpiritum, à corporeet. Hoc ipfum alibi inculcat his verbii : Spiritus diffolvit corpus | coat) DENS D NtN v) . Doer Edeiſt Gab Gottes, coagulat, Proximo capite precedenti nos iteigimus, ac velut tranfeunter diximus; quod nonnihil huc pertineat, lilic dicebamus, cor- jus quod folvitut in aqucam formam com- mutari: hic dicamus, corpus quodante fo- itionem derfius'erat,poft folutionem per fpi- itum, id et, aquam, fierirarius, Et contra: (Qui fpiritus aote corporis folationem exilis & arus etat,pof: folutionem corporis,denfor fit, & Ípiffior.Ergo per folutionem corpus craflum tarefcig, E diverfo fpiritus exilis incraffefcit. : Hoc dogma notius ut effet , non piguit Villanovanum ipfum itidem repetere , verbis Iquidem nonnihil mutatis , fed fenfu non ab- mili: cumfcribiz: Quantum corpus folvitur, antum fpiritus coaguiatur. | Quod fi corpus a0a folveretur ,: neque fpiritus infpiffaretur. dems alibi, fed paulo obfcurius: Quod à orpore ſoluto exit, humiditas eft radioía | quam ergo interpretor tin&uram facun- la. ) Quod diffolvit corpus , de fpiritu pro xpoaerc lubet) virtute multiplicandi referta, | Dum corpus & fpiritus mutuó fefe fubın- jred:unrar, tanta. eft inter utrumque necefli- ‚do, & conjunctio , ut amplius alterum fine Itero disjunginon poffit, Propterea cum "llanovanus dixiflet : Solutio corporis fi j um coagulstione fpiritus, & coagulaiio fpi- us, cum folutione corporis, fubdit: Tunc ilcetur corpus cum fpiritu, & fit unum cura 1»: nec unquam feparanur, non magis po quàm — Wit: virtus ejus e& gerininofa,id eft, (ſic enim $9 / 588 quam aqua mixta aqu, Idem fentit Clan . rítus.Ideo inter folutionem corporis & coa-) madmodum fieri videmus,cum aqua vulgaris) PANDORA - gor: Quando fperma mercurii jungitur cum terra corporis, corpus diffolvitur in aquam Ípermatis, & fit aqua una fine diviione. At enim quod dixerim in folutione corpus & fpiritum mutuó fefe fubire , nolimtamen olg hoc quenquam exi&imare conjundtionem il lam & fubingreffionem fieri aliquo temporis interftitio. Nam ex ipfo tempore quo unum fit fit & alterum. Villanovanus : Intellige au tem corporis folutionem , & fpirirus coagu= lationem , fimul , eodemque tempore fieri, lähuc ipfuss alibi nusquam ezpreffius legası quam in rofario philofophorum ; ubi ex pris mo capite Calidis fcriptum eft ita, — Soluaio' corporis & coagulatio fpiritus funt duo, fed) habent unam operationem. Quia foiritus| nan coagulatur nifi cum folutione corporis; nec gorpusfolvitur,nifi cum coagulatione ſpi⸗ gulationem non eft differentia , nec diverfumjd opusia aliquo,ita ut fiat unum finealio,.Ques d terram conatur fubtiliorem facere, & in ſu- am naturam folvere , Eodem cnim tempore; aqua denfior & fpisfior fir, terra autem fube: tilior & rarior, Lucas —J— Morienus ſpricht: ſolvieren die Geiſt und die Metall und conactíte ven ſie fo mag fib fürbaf — on . Oder Edelſt Gab Gottes. n dem anderen —— as Feuer, (u) ) p Oi philofophus ait : * Solvite cer- pora & fpiritus, & conjungite , tunc b cetero non poflunt feparari per ignem. ermes inquit :. Primum corpus folutum, & 2a perennis , Congelat Métrcurius perpetua gelatione, qiiód etiam dicunt omnes phi- eg aures ad audiendum audiat: inia metalla fufa fe habent inflär Mercurii, x ops polfent in ea fulione permanere i at ipfemer Mercurius, ln ^ | " focemes forít / dag Mercurius t if der Kraft des ‚Feuers Latoneo: as iſt / ein jeglich Metall / bae ba t ſchwartz worden / macht weiß pc das iſt / Mereurius / uno weich. es von feiner Schwaͤrtze / als de Meißer fprechen : Ihr ſollen dei machen ‚die Metallen / damit aß ihr nicht zerſtoͤren bie Lehr cue: ‚er Buͤcher / damit ihr * Kane eAnonymus. DER gi britte dBott/ tx das son pe dis iet berfómt / ift die Keinigung 1 3 Sauberung der Erde / davon Moric- nus T — — — 7$9. 590 magis fucritabluta, tanto magis alba. PANDOR A, nus fagt ; dieſe Erde mit hrein Waſſe! komt zur putrefaction und reinigẽt ſich u n miro fanber / unb wenn (ie. wohl gercinizgl get if /. fo wird das gane Geheimnuͤß Durch die Huͤfffe GOttes wohl regieret So fagt auch Hermes: Der Azoth ung das Feuer machen den Laton weiß und be nehmen ihm die Schmwärge: Und darum fagt Morienus , machet den Laton tocif lg unb zerreifien euere Bücher’ Damit euch euer Hertzen nicht zersiffen werden. Die: fes ift Die Compofition aller weyſen Phi loſophen und dag dritte XBort Des gam haft du das Waſſer und die Erde Die mit bem Waſſer weiß gemacht mordenifl. — i Nicolaus Flame 4, (xx) Idcirco fi terta non fuerit alba, tere eam eum aqua, & poftea calcina iterato quoniam Azoth & Ignis Latonem abluuntjd & obfcuritatem ab eo auferunt ; nam præpa⸗ ratiofemper fitcum aqua, Ideo qualis im) pida aqua , talislimpida tetra : & quanto Rofarium Oder Edelſt Gab Gottes. Aſtanus fpricht / in dem Buch f "urbe: der Geiſt foírb nicht au» perüget ben Metallen/ (o lang bí fie reiniget von ihrer Unſau⸗ Iberteit/ und fid) die Metall recht M Äußeren und fubtilig werden’ daß ie find als der Mercurius / und iid) zufügen dem Mercurio, Cy) Des andern Theil beg Sleins /wol⸗ | ten toir Mercurium dag (Queckſil⸗ ie xr) nennen, welcher / meiln er noch te 1 dig und unbereitek iſt gibt man vor/ foͤnne die corpota ſelber aufloͤſen / die⸗ | peiln er fich in ihnen vertiefft / hart ans ngigift. Diß ift ber Stein’ ohne wel⸗ die Natur nichts verrichtet. Dans Aero rathen uns bie Philofophi, bag nicht faboriren folle / dann ín dem pelb. unb Queckfilber/ weiln fie beyſam⸗ ‚order verbringen. Wer mag nun der je» ^ u” feyn/welcher den Mercurium 7 mit ührendem Lob genugfam zupreiffen — * waͤre? Da er einig und allein iſt it jenige welcher das Gold dünn ma⸗ Et / und mit groffer Kraft begabt ift/ WG er das Gold felbften / wiederum in Jine erſte Natur vermag zubringen: Priest weiß man fid) nicht guerine ‚en fenn/ den Stein der Xbeifen mitein- sei 59% Mercurio, Der, Mercurius máditts. al . oleum, id: ef, ungventum, quo noftri cPANDOR4A' | —* daß irgend din Ding in vom. abe I ‚Don. Diefem Mercurio feridit man aff. | Tag, die Phitofophr fuchen vag ſteckt f gefehlagene Goldhlätfein zu hichte : (öfer das Gold auf: Er macht strich] Er nimmt Die Get auf. pun Leib: ‚wahr fo wird es erzeugt - | jus arfı lius Ficin p E aqua — to fic; dick completut | perfe&é magiſterium, Et aq dicitur quando abluit, & poftea oleum qua! do tingit; & aqua dicitur fpiritus, & anin dicitut tin&ura, quie in fpiritu eft : & idi feminatur anima in terram foliatam, qua tinebit cam. Pulvis: Vas [uam — tur. en m "Dif derabile, E — * et fílius Corpus porga fubilians & dealbanus. | | 3 (angor, Gro Aquiel pürgativam. & caufa: I fieicas claritatem totius corporis & medi ng. | Duo operatur in terra, nam la cam & tingit, In quantum lavat, dici SuM in quantum tingit, aẽc. "Sn H Ludus Pperorum. Biel Oder Edelſt GabGottes. Viceberus ſpricht / in dem Buch genannt zu dem Brunnen / je mehr man die Metallen ſolvire mit ih⸗ Iren Seelen und Geiſten die ba nicht fir find/ und werden mifeins Jandern coagulirt/ fo mehret es fid) fo viel mehr / nicht allein in diefer e ^ir out Gold Silber. (z) - e. T pt. Mineralogia ſupr. Citat. . unb a zwar die achte Anmerckung über ‚mas fechite Capitel des erften Theils.de im- pibitione lapidis, jd | (zz) Vid, Mineralogia.modc Citat, und "ear die fechfte Anmerckung aͤber das rchſte Sapiteldes erſten Theils. delapidis ‚Mukiplicatione. | " (zzz) Mercurius Kapis Philofophorum uncupatur à plerisque; & quamquam reve- |a non fit, et tamen clavis metallorum uni- Ja? carens nihilominus. tingendi .propfietae *per fe, nifi ipfemet; prius tingatur cum ; nima Solis aut Lanz.Nullus igitur. Spiritus git inalium fpiritum,neque etiam ullum cor- us in aliud corpus. Ars porro hzc iri folo fpi- tus &cerporis anima conſiſtit. puta fulphuris | p d d$ 1.594 atque ea ratione Mercurii. fpiritus exaltat : & melioratur, acanima cum fpiritu confo 'tur ac revivifcunt, idque lapidis no&ri vituli PANDORA, & Mercurii: lolphuris enim anima effent quzdam corporea exiftit. Quamobrer qui extrahere non norit animam. é corpo: Solis vel Lunz, atque eandem corpori i proje&ionc reſtituere, is tota fe fciat aberra se via, Id autem hoc fit qui fequituc mode Corporis anima, Solis fcilicet vel Lune, el citur five extrabitur medio fpiritus Mercur mis counitur, quam unionem animz & fp. titus corpus fcilicet Veneris vel Jovis poi modum in fe recipit,ac vitam inde accipli perfe&ionis, atque fic. corpora impetfecta fui imperfe&ione, ad perfz&iSnem deducu ti & beneficio, , Alanus © Eimixidus PETER Ihr folk tvi (en daß auf feinerlen Dina ug fer Tinctur/oder Medicin maa toe den gemacht / nur allein auß ur ferem Erg : das ifi : auß unfi Confect/ ober almaga : dasiſt / au unferen Metallen Gold ober Si ber, und aus ihren Seelen / E aug unjern Gift: vaeift / Syd curius. (a) wi () De > Dover Edelſt Gab Gottes, — à Eu ift offenbahr der jenigen Irr⸗ AOthum / die ſich unterſtehen die Areney zu tingiren bie Metallen auf. den Thieren ober Erd-⸗Gewaͤchſen herauß zu iehen. Denn weil das Tingirende / und das fo tingiret iſt / ſollen einerley Urſprun⸗ Ines und Geſchlechtes ſeyn / unb dieſelben Metallen/ auf welche der Lapis Philofo- Ushicus geworffen wird, im aufftragen noch nvollfommen find’ fo muß auch noibs Mendig gedachtes Pulver des Steins feiner Wurtzel oder Urſprunge ein Mercus ins ſeyn. Deñ wie die Ubung im Buch der WBarheit im erſten Capitel lebret/ fo iff Uhey lapis Philoſophicus eine metalliſche it materia / welche das Weſen und die Sor jen der Unvollkommen en Metallen ver⸗ Hhret: daß aber ſolche Verwandelung icht koͤnne geſchehen / als allein durch ftiv itd. gleichen, ift ſchon vorlaͤngſt von at um Philoſophis dargethan. Damit ich ‚ner beweifes dab das Queckſilber / wel⸗ T ‚fie fonften Mercurium nennen / die Mte Materia der Metallen fep/ will ich Y licher Philoſophorum Sprüche hiebeh pen: Denn erftlich ſpricht alfo Die erſte Ir | Ming über Die Turbam im erften Eap. Sit ſrwegen auf Betrachtung aller Philo | borum ver Mersuriug ein Anfang al | i Metallen. Eben diefelbe fast auch Fur& hernach * E UE gv 395 96 And alle metallifcóe Górper find Mare dick gemachter Mercurius im Bauch i ſchiedliche Metalla geseuget/bod) ift mg Und toit bag. Fleiſch auff coagulirtem ob] gelieferten Blut gezeuget wird : alt wird auch das Gold auf coagulirte Mercurio geguget: © | Eben diefelbe am Cube des apitelet rius / fo wohl die Keinen als die Unreine denn ſie ſind auß ihm gezeuget. X" Auch der Arnoldus fehreibt alfo an d König inArragonien : Nun aber foll] wiſſen / daß die Materia aller Metall and derer Same fep ein gefodyter ui Erden/ durch die Fochende Wärme / ul nad) dem Interfcheid des Sulshuris uk feiner Vielheit werden in Der Erde unti re Materıa alle Zeit nur eine und im 2X fen einerley uno find doch nur zufaͤllich Weiſe unterfeheiden/nemlich megen eir groffen oder geringen 2lbfochung / die J Serbrennet/ oder nicht verbrennet ol wegen Vergleichung: Und in dieſ kommen alle Philoſophi überein. Und (i ber Sohn / id) will es Dir noch flárergg gen. Dennes iſt gemiß/daßlein je Ding auß⸗oder von dem feg/ barinneg. folviret wird toovon ich dir ein Exem will ſetzen: Das Eyß oder der Schnee w verkehret in Waſſer / vermittelft oer ABA me : barum iſts zuvor Waſſer geweſe eb 28 Schnee oder Eiß worden. N i foci ) : Oder Edelſt Gab GOttes, Mehr ae ng = Queckfilber „nersehret 7 Darum find fie auch zuvor "iQuedfilbtr geroefen. m | T M Edoardus Kellaus, T (22) Gomponire derhafben unfern aller- Xheimſten Stein bon diefen dreyen Stüs een’ und auf nichts Anders: Denn in an« gpern Sachen ligt das jenigenicht / fo von qpielen gefucht reirb. Dieſes Amalgama Qu er natürliche Compofition, ſo es auff bits Weißtractirt wird Fan man mit War⸗ ptit fagen/ daß ber Stein nichts ale ein ‚Dingfey. Denn dieſes gange Gompofi« im ift eine Vermiſchung / deren Preißund Werth nicht fan gefehäget werben. Das qut zu fagen/ daß deſſen Preiß fo groß ift/ aß man es nicht gedencken Fan. Denn it unfer Ertz davon in der Turba ge⸗ ngewird. Wiſſet alle miteinander/ dag Pine warhafftige Tinckur gemacht wird / 48 von unferm Ertz / das ift zufagen / von „unter Confection/ bie allein gemacht wird pn Deubrepen obergeblten Dingen: und sdenn fehltihnen Das andre Theilunferg r edlen Steins / und der Stein des an- „am Grads / Derda genennt wird Der Mi⸗ raliſche Stein. » Aonmmi Verbum Dirniffum. "* Socrates fpricht/ in dem Buch NE Pi Turboͤ⸗ | | 1 | 1 NE — -— 597 598 »PANDORA, Aurbá:. it Heinsligkeit: unfet Steing und unfer Arbett / das dj DET fcitote quod arcanum operis au | ri fit ex mafculo, & fcemina, mafcuff lum autem jam in plumbo vobis oftend foeminam veró in auripigmento vobis nun cupavi, auripigmentum igitur plömbum fcil te, hic enim mafculus recepta gaudet foemili na, eo quod maículo adjuvatur. Mafcu lusveró à. fcemina tingentem accipit fpirill tum, Ipfos igitur mixtos vitreo import vafi, & Etheliæ & aceto terite acerrimo, a. feptem coquite diebus , & cavete ne arc num fumiget, & per notes dimittite, Et ll vu:tis ipſum lutum iuduere, videntes iplun jam ficcum, aceto imbuite. Jam igiturauß sipigmenti vim vobis notificavi tol e(t fa mina quà maximam perficitur arcanum. | Tarba Philophorum. Glofarius ſpricht: Das Weil foloire den Mann / unb der Danid firiert/das Weib / bie geſchihet eig Stag: was (ff die Ding? An wort Kalis ein groffer Pbilofo phus /daß es anders nicht ſey 20m | om | h | Cet Edelſt Gab Gottes. der vier Element Zuſammenfuͤ⸗ Bed und beiffet ein Ding / wann liber Dietall Subflang / unb des unzertheilich/ baf fic) eins von bem andern nicht fcheiden mog/alfo/ daß iiis, umb Das ander fep. fir / unb nd erwiederum des legten; wann cis es fir ſey daß das ander aud) ſey Als bae Corpus. 5 Uatuor funt principalia lapidis we tp pu fcilicet, folvere , abluere; »Ibnjungere & figere. Solvere ,— e(t corpora ividere & materiam facere, Abluere cft humare, diftillare, afcendere, defcendere, jonjungere, eft imprzgnare, dealbare & ru- ficare. Figere vero, ck fermentare & de- Wonfare, Selutio convertit Lapidem in . imam fuam naturam, it.eft, fuam aquam; lutio inaérem : Conjundio in ignem: e in terram fpiritualem & tingentem. | Scala Phulofophorum. M Die lolutio iſt fuͤnfffaͤltig / nemlich yb. Haupt-Solution; bie Solution der "Krmenten; bie Philofophifche folutioa; D Solution des (Serment8 / Die Solution | Steins und Elixirs. | pa 1. Die Waſſers Subftang bereit werden ines fepe ein Geiſt: Dasifi / Vola- 599 éco » . PANDOR A; 1.Die Haupt-Solution /ift eine redu&ioi des unvollfommenen corporis in. einen li quorem oder Chaos. diu | 2. DieSolution der Elementen, ift eine Se paration oder Abſonderung von feiner Chaos durch die Deftillatıon in bte Eile ments nemlich/ in Mereurium / Sulphu und Sal’ ober in Geiſt / Seel und Leib oderin Waſſer / euer (oder Del un)Erver 3. Die Philofophifche Solution / ift ei Slufféfung des Manns und des Weibt zugleich in der Faͤulung. ^. 4. Die Solution des Ferments / ift eit redu&ion oder Widerbringung der lumi pum Schwefel / entweder in meife od rothe Oel. 5. Die letztere / ift eine Solution obi Aufloͤſung des Steins / und beederley( lixir dieſelben augmenticen in ihrer Kraf und Wuͤrckung. » Incertus, (cec) Alphidius enim ait: Cum folv mus, fine temporis intervallo calcinam fublimamus & componimus: & inter SH lutionem & Compofitionem corporis & fpi ritus, non intervenit fpatium temporis, Conceptio & defponfatio fit in putredi in fundo vafis ; Putrefa&ío fit igne lenti mo fimi calidi & humidi, & ncquaqudf ^^. ita quod nihil jafcendat. Quia fi 2 ^. fieret feparatio rerum, 1 | | Ober Edelſt Gab Gottes. fieri! non debet donec mafculus & foemiria fat pe'fe&é conjandi, & unum recipe iliud : cujusfignum eft, in füperficie per- U/fe&s folutio feu denigratio, quz eft tin&u- Ura, & ideo fervanda eít, | Roſarium. I) (ccec) Combare in aqua : lava in igne: (rotam opus ftat infolutione, cum fada eſt folutio Lapidis, tunc dicitur unum ele- (mentum, nempeaqua. Cum corpus e& im- mundum, dicitur fecundum elementum,nem - [beterra, Cum terra ef calcinata, dicitur !guis, & cum folutus ignis, dicitur aer. ) Rofarium. | («cccc) Scias pro vero, quod nunquam Philofophi intellexerunt, quod lapis nofter Mivideretur inquatuor elementa feparatim, it faciunt ftulti Alchimiſtæ. | Ludus Puerorum. (cceeccc) Won dem dritten und unreis ren Theil der erften Materi aber bat Gott hafft gemacht: underfilich das Feuer / fo n Tugend den andern vorgehetz fo er im Lit Höhe unter den Mond gefeket. Es „at Feine corruption, fondern den reinern a til von Der quinta effentia in ſich. Tach , i tefem bat erdie fubtile $ufft gemacht/und on der quinta cffentie auch darein / nicht | Pps aber m Anfang die Element mit ihrer Eigen⸗ ‚608 $602 , -abtr fo viel als in bad Feuer geſetzt / dent de iſt proprie trucken / appropriate kalt Waſſer / das Waſſer wircket in die Luff PANDOR A, Ach dieſer hat das fichtbarliche Elemen ceB Waſſers gefolget/ welches fo vielvor oem fünffren Weſen hat / als es deffen bei yarff: und uff das Waſſer endlich die Er de: folches aber alles und bie gange Ne zur / Die ich die erfte Greatur bin / bate meinem Augenblickgefchaffen. Die Erd bat er dick und finfter/ Doch fruchtbar / ge macht’ und hält fiedasmenigfte Theil vot pem fünfften Weſen in ſich. Anfänglid ſeyn auch die Cfementa nur fehlecht uni fimplicia in ihren Sphzris geftanden. Alf ift proprie die Lufft und eigentlich nu feucht ; appropriate aber hilfft ıhr Dai (euer: Das Waſſer ift proprie Faft / ap p:opriate aber feuchte / weiche Feuchtig Feit e8 son Der Lufft entnimmet: Die GI und nimmete die Kälte von Dem XGal fer : gegen. ihrer groffen Irunderhel aber naher fie zu Dein Feuer, Das Feue aber tft Das fürnehmite Element / gibt das Lebens und durch feine Waͤrme ver urfachet e8 das wachfen. Nun muß id bir auch fagen / daß kein Element ift / ft nicht in das andere wircke / al(o daß einer wirckend / das ander leidendfen : als da euer toircfet indie Lufft / die £ufft in de unb Grbe/ wenn das Geuer die Wirckum erregeb Die Erde ift ein Mutter und E nap"e. Oder Edelſt Gab GOttes nährerinaller Ding. Alles mas unter dem Himmel in die Feulung gehen mag / unb ibr die Wärme obn unterlaß in ihren Bauch gibt/ das ernähretfie nach der Ges hurth. So viel Macht bat mir GOtt hegeben/daß ich die vier Element wiederum uruͤck bringe in das fünffte Weſen / welches nan alsdann die erſte Materi nennet / fo im einem jeden Element generice vermiſchet Mtrdurch meine Kunſt reducire ich/ babero jenerationes ent(ieben / und fepn Dit fpecies der Seftalten 7 fo herwieder gebracht /gtrbrm / in der reducirten maffa begriffen. Derowegen / ba ihm einer fihon die Ms Venehmen /- und fid) eben hart peinigen Holte, die Elementa alfo zu reduciren / der Dirp fie gemißlich ohne mich in primam ma- Utram mit bringen : Denn allein in mir ift Nr transmuriren / mer anders Davon hält; rbetrieget fich. Denn du wuͤrdeſt einer ubſtantz nimmermehr ihre eigene influeng eignen / noch die Elementa proportioni- J ober in eine formam , wie es die Mate- 1 erforbert / zu geben wiſſen. t (ec cc ecc) Ich fragte noch / Herr / nen Diefe Frucht nicht auch in andern aſſern gefocht werden ? oder wird doch evas bingugeftbt: Er antwortet: Es ift tano tie Macht bie Clement und ihre geftaltem. Waſſerſtein der Weiſen tr dieſes einige Waſſer/ welches in dieſem ‚603 604 ander Waſſer Die poros Diefeg apffels durch“ Gran Bluts/ und ein jedweder Oran y N vn PANDORA; | £anb ober Jnſel nutz ſey: Es Fan aud) kein bringen/ ai Diefes / unb foit wiſſen / bo der Sonnenbaum auch auf biefem paf fer gewachfen fepe) welches auß den Citrar [cn oer Sonnen oder Mondes durch Krafft deß Magneten gezogen worden : Daul um haben fie untereinander ein groffe Gleichſtimmigkeit: aber wann etwas fremb⸗ des darzu gethan wuͤrde fo koͤnte das nicht enden / was es für fid) ſelbſtey thut / derentwegen ſoll man es fuͤr ſich | felbften laffen/ und nichts bargutbun / ale dieſen Apffel/ bann nach der Kochung il e8 cín unfterbliche Frucht welche Lebe und Blut bat/fintemal das Blut wuͤrcket daß alle unfruchtbare Bäume Fruͤchte tragen eben ſolcher tatur / wie der Apffel Ich fragte weiter / Herr wird dieſes Waſſe auch auff andere Weiſe geſchoͤpffet / oder Eat]. mans allenthalben haben? Er aber ſprach Es iſt an allen Orthen / und Fan nieman ohne daſſelb Leben / es wird auff wunder fame Weiſe geſchoͤpffet / aber bag iſt darf beſte / welches durch Krafft unſers Stahl N außgezogen wird / ben manin Dem Baud des Arietis oder widersfindet. Ich ſagte worzu iff es nutz / er antwortet 60r HR buͤhrlicher Kochung iſt es das hoͤchſte ift] aber nach bequemer Kochung iſt es Die hoͤch fie Medicin / und gibt neun und zwantz I FI Oder Edelſt Gab GOttes. Dir acht hundert vier und ſechtzig Fruͤchte yerrach aufftaufend/ uno zehen tauſend / ic. rhoͤhet werden. Michael Sendivogius. Die natuͤrlich Sol / darzu dag Mercurialiſch Waſſer die je) jv Fammengefügt / machen Dir alle Frine oder ergine Dina zu wahren / fauteren/ puren Gold’ das da ewig eſtehet / welches nicht verwandlet foit; fo es (chon tauſent mahl ae diremit wird / diß ME 4 bu pn Roinde hoc fpiritu medicus uri.cupi- ens , in primis cognolcat quibusnam inveniat morbis , & quorſum ordinatus fit turaliter in medicinis, Poftremo veroMercu- M fpiritus, cum nullam determinatam aut Am rtam formam habeat , precedentibus aliis manibus , ut cera figillo fubjicitur omni : nim fpiritum in fe quemcunque recipit , ut | quum «di 606 (quz femina hoc opere fixa manet ac incoj PANDOR A; - quum folis ipfi fpiritus imprimitur, in flet tranfıt ; fi Lunz , in lónam; fic de reliquis. naturam ejus iaduit, cujis fpiritum ample Gitur metall, Comparatur itaque juxta cof pus ad alios fpiritus di&os, non aliter quan ad virum fua femina, non corporali mixtio ne , fed quum fpiritus e?u&us fuerit ex fui metallo, acin Mercurium poft przparationer projedtus, tum demum íaam transmuratig nem exhibet. Non fecus mortua metalli fi mina tanquam incultus ager vel terta, (1 ma ceretur vel aratro philofophico vivificetu rupta ) corporali fptritu dito per ignis gra dus uniturin iftius naturam atque fabíftantiam & hic cum mortuo metalli corpore: quo quidem cum craffo Mercarii fpiritu minim fieri potet, Et fi corpus dolis Mercurius wd argentum vivum exiftat, ac fixum , nihilomi nuscommunis Mercurius non fixus adliuc neque mortificatas etam non tefirrexit, Nat tefurre&io metallorum , eit immortificabil reg*neratio , mediumque per quod ejusmoc tiadturz promoventur ad fui generationem Qua propter cum corporibus mortuis uni non potett in fixarionzm, at folum cum ex tractis fpiritibus, uti corporalibus didis; qv metaliis fabjiciunrar non alıter qaam commu nis Me:catius fpirttibus metallicis omnibut Spiritus eaim craffus Mercurii, tinéturat banc in fubftantia minime generát, non ma gis quam coacubina legitimos fcetrs, I pir Gerarans Dorreu Gat] | Ode Edelſt Gab Gottes. N cov ebers c v "tbt : s der verborgen Geiſt ift j bem Bauch feines corporis, der; felbig Gift it unfer Waffer / und unfer Atgen tum Vivum unſerF euer/ nd wird geheiſſen unfer Feuer / und der Geiftzeucht an fid) ven ver; » zorgen Geiſt / und das Del zeucht an fid) bas verborgen oleom/ alſo das Waſſer ein ſtarcker Geiſt / und auch warhafft / unb zeucht an ich den heimlichen Geiſt von dem | jorpore ‚und Diefes corporis ſolt du [ a in wenig unter die Miſchungthun / » wirdes ein Waſſer materız/ web (s Waſſer in der Kunſt vaft nuͤtz⸗ vb iit / wiewohl daß es nicht gang reject ift : bann cé kommet von einen Geld darvon es auf wird im M en’ unb (ft ſcharpff und hart, Sitterfeit ift noc nicht gewiß : aber à „de bringet ein Widermahung von | 2 Ovni Dingen’ darvon außgezogen wird / Darum Die ruteria beifiec oie Nothdurfft / und , t dico) baé Feuer jozergehet Die Ma—⸗ 2 und das zerfioret und tooct " l | qu N | d Waſſer / " T z 6: Fr | 60% Waſſer / Leichnam unb machet fi da iſt ein Stein und iftauchfeinha gemacht: bann die natur wird, , (0 b , PANDORA, | wieder lebendig / unb fuͤget fie toic der yufammen / das tbut c& nid) wann es fchlecht Waſſer ift / aud fanfi du fein ſtandhafftig Corp machen / babet dann den Geiſt / all ich andem Anfang gefihrieben / d Y — Stein / ſondern iſt außgezogen v0 den Steinen. Du muſt aber Natur aug bera. Grunde oder auf der tieffe des Leichnams außer woͤ len / denn die Natur uͤberwinden und wird eingeflantzet daß aug gleichen gleiches wird geſtaltet ul freuet / und geſellet fid zu fein Naturen / uno die Xínctur wi) anderft nicht wann von bem Dind und it ein Tinctur oder cine 2full werffung- (c) P (c) GOlus (Geber Arabs aliquo ordine atg] methode hanc artem tradidiffe videt]; fed, ut ipfe fatetur capite ultimo fuz fumt]| perfe&ionis , ubi magis aperte locutus ef magis artem fuam occaltavit : plura eti fophittica & inutilia veris & utilibus 4 uf, q Oder Edelſt Gab Gottes, Qt ex divitibus pauperes evaferínt , & ex ho- Weftis viris turpes habiti fint, Quod & iif. Gaflon Claveus, P. (ee) Rofarius , egiff ein Stein, und iſt Pin Stein / er iſt ber Stein des Adlers / auß man redet’ da Arrius pon redet / und Fein bekannter tein ín welches Bauch Fein Stein, und manner bewogen wird/ E man ihnlüffte oder auflfdfer,fp Fommt lirfár fein S'Gaffer , welches da war kogs gulirtim ibm / alfo ift Der tein ein außge- gener. Geiſt / von unferm ungerftörfichen ichnam haltende den Mercurius, Dag iſt Ai fefte €roe mit 2luffentpatt der gatur I8 ift ja Teutſch gereve. 1 Stein Clg bain feinem Hauch ift/ d fleiget mit bem Waſſer über ben Dat D Wird von einander gefcheiden / unb tch natürliche Warm wieder sufammen ‚bunden/ unb zu Hauff geſetzt und wird 0 foi , Oif / und Seichnam/ t der König Alexander beseuget. day oa i Gloria Mund;, Es iff die natur / die hat das aff 4 zumahl b T 11 | | T quam plerique ex iilius libris meiamorphos in expe&tsbant in fefe ipfis experti funt : ita Sem accidiffe video , qui aliorum fcripta nul- s tationibus fulta, fed per manus tradita, - Xperiendo miferi. à mendici confpiciuntur, Braces Pamphilos , merck wol ) denn es iſt 699 áto ^^. & fic natura facit de corpore fpiritum, & "s ja ON PANDORA,-.-7 zumahl in ihm / unb tibergebet affe Element. — Auch ift oie Natur ve d borgen indem Leihnam/und wann die Natur zu einem Corpus wird oder kommet / alfo/ daß die Natur gang leiden ift/ und feibet / und cin acbt/ und zeuhet feines gleichen au ibn/1c. C£. | : (f) N Atura in metallis creandis & formam dis habet quandam fubftantiam ve materiam , videlicet argentum vivum & full phur ; ut eft di&um: ex qua materia fact naturaliter exire in mineris illam fümofan ſubſtantiam, feu materiam fubtilem, quz pol flea artificio ipfius naturz , ut et dicum convertitur in metallum. Illa vero prim materia à qua fumofa prædicta materia ge neratur & exit, efl quoddam corpus ; & il | la fumofa ab ea generata eft quidam fpiri ; i i | facit afcendere à terra in coelum , id eft regii corporalem facitfpiritualem. Et quia poflcl, hanc materiam fpiritualem natura convertitilf. metallum , ut eft di&um , tunc facit de {pie corpus : & fic facit delcendere de ccelo in te N ram, id eft remfpiriualem facit corporalem M fuis operationibus & a&ionibus, In omnibff autem iftis operationibusvere non poſſumus n i u proptie ipfam naturam fequi fed per quant fimilitudigem ipfam fequi tensmur in - | i; j E 4 | I T'tionibus iius ſcientiæ quod magis proprie P faciendum. Incertus, — ANS } | Das Rep/oder Ding su füblimiren. e [IIS groß als ein Hafelnuß, und le ohl / unb treibe ihm mit dem wi⸗ At ſo ſtarck / fo gibt es in dem Fublimiren ein rothen Spiticus in #5 ober Glaͤßlein oder Guͤtterlin / Tfi demſelben fo nimm ben quin« Enellentiam/und behalt ben/ fo Iu ben. König darvony/ den Koͤ⸗ A zerreib alfo warsn,und leg ihn hi: der in dein Aludel / und arbeit. Meltz und reibs ab ind ſcheid darzu gehört. Jtem bag roth E Mq: auf | | Oder Ed elſt Gab Gottes. f prout expedit arti noflrz, hoc eit attentiug " | Stem nimm fein ein halb Pfund Aludel / darauff ein U En wie vor/bann nimm dieferes/ — 6n fia auf roth. Auf Roth gehoͤrt eu = PANDORA; turnus unb Mars/ auf das uU gehört SDenué. unb Jupiter / da Weiß auf Weiß. (3) — # ) (x oO nimm btrobalben bas Sulphur t 3 iisiotopborom / toelches in der Ordnung das andere Principium ift / und mit den fpirita Mercurii außgegogen wird den geuß auff den weiſſen Leib Des SOT nigs/ digerirs einen Monat in einem fined den Balnco, darnach figirá in Der Aſchen and letzlich Durch den Sand/ bif bir ein fi) braun Pulver erfcheine/ alsdann fd)mel: ét e$ miteinem guten Fluß⸗ Pulver / aug. Saturnus gemacht / fo wird es wieden ganggefehmadigrund ſchoͤn Gold / als zu Zor / an Jarb und Krafft nicht zu tadeln. Baſilius Falentinus, AM» (gg) Vid. Mineralogia fopr. Citat. unldı zwar die achte Anmerckung fiber da (efie Capitel des Andern &beiló. — qr m" Res / oder Dinge | Item das Ding empfähet DAT, Liecht das wird gctobet dreiffüh, Tag, in dem Leib des Crbreiy nimmt es das Leben / und I ich n" ! 2 | | er Tag, und dann ſo ſcheidet es a: j } ] " j N I fogehen bie Elementen voneinan- poen. | Rid SPAM | i D Ber dieſer Mereurius hat in fich alle Metallen’ er ift Mannund Weib / t'ifl cin Menftruum Hermaphroditicum, "bba$ ift/ ein ſolches Ding / ba man nicht wiſſen kan / ob e$ ein Mann ober Weib Biey/ die Ehe ober Heurath wird in dem Loͤrper und der Seelgemacht/ welche Sus Dammenfügung und Dermifchung / ich Beine Bhilofophifche folutionem und putre- Madionem nenne. Das Erdreich mird ron feinem Geift aufgelöft/ welches in fol- enden Satz ⸗Stuͤcken abzunehmen. V Der Córper foll in ber Mitte des allers ibubtile(tem £uffts/ wie auch durch feine ei⸗ Bene Wärme und Feuchte foloirt mer- Den. Alda die Seele / als mitlere Na⸗ ar in fchwarger Farb / allenthalben im angen Gap oen Vorzug bat ; _ welche Wöchmärse der Natur die alten Philoſo⸗ das Rabenhaupt / oder die ſchwartze Donne geheiſſen. Marflius Ficinus, © (bh) Drdne derohalben big Waſſer im t Gefehirv/ fo zur putrefa&ion bequem er melches du aufs befte vermachen fol- 1; wanns gefchehen / fo verfabre in Bal. IN o$u putreGcire/mit mittelmaͤſſiger Waͤr⸗ ; 2143 me i U I In ; WES l J | i Oder Edelſt Gab Gottes. 68 $i me / biß Dit Tag der Putrefsäion erfundet I PANDORA -— wirft haben welche bag caput corvi ode Rabenhaupt genennet wird / fo vermehr ein wenig Des Feuers grad, bif alle Sat hen / wie zuvor fehon gemeldet worden erfchienen feyn und die Weiſe wirſt fe ben anfangen. d sw | Samuel Norton (hhb) Vafe enim firmiter claufo,conve tir humiditas fuper corpus, & folvit ipfun in menfe philofophoram. Menfis vcro ille rum fecundum quofdam funttres dies & tre no&es, Etquidam per decem diss dicunt & aliiper 4o. dies in circa : & ali etiar quinque illis addunt. s | Laurentius Ventura Tem e foirb gebohren eit Schlang / und iſt figirenober heff ten / das das fluͤchtig iſt. ) — - Q fon ſolches mercken wir auch € C oieſen Mercurio univerfali, welcht in feiner micera ernährtsund allegeit wied erneuret wird / alſo Daß wann erauf toa Weiß e$ wolle / extrahirt wird/ er Doch fl fig8 wieder in einer folchen orm waͤch fet/ in welcher er zuvor gemwefen/ und Wi hin er auch wird geworffen werden’ roti man doch de ſſen feinen ange Date Hi | i habt Oder Edelſt Gab Gottes haben. Nicht daß ich fage/ daß ſolcher (ug der Erden / (befür komme) ge nerirt voerbe/ fondern in der Erden / durch deren alle Theil er Ereicht / und durch bie multiplication und vegetation (tetas fich ufbreitet. Welches auch die Alten durch ie Schlange haben mollen zuverffehen Heben / von welcher Moyſes fagt/ daß fie fen Staub naͤhre. Und diefes iſts mas ie Cabaliſten bewegt / daß fie ſolchen hen Fuͤrſten ber Gräber genennet / weiln Medi liegenden Coͤrper verzehrt und aufs Wri/ / wann er ſelbige indie Erden vere ehit; nicht zwar / daß bie todten corpera ‚der bie Erde feiner Nahrung ſeyn / ſon⸗ “en daß ſolche nur fein Sitz und Woh— Mähret wird. Diefer Dre iſts / da er be- egt/ verkehrt, und ohne Aufbören forta jeſſend wird Davon Medea den Jafonem Finnert/ wann fie (agt/ (in epitolis Heroi- [um Ovidii) , Schau / wie rauſcht daher der Schuppen wilde Drach / N (p ^^ wnbligetavf der Wach. Welchen Verß der Authoralfo auß⸗ | M gefpröchen: Schau wieder bart befchupt/ und ſttoltʒ und wilde Drach / i Bu 2 q 4 ‚mie IN una, D. auf der &rben Friecbe/ und fid) von de⸗ ung waͤre / woſelbſten er geſpeiſſet und ers: Zſiſht / kreichet krumgebuͤckt / n 616 Mit Augen und Gehoͤr / (fct PAND ORA, 7075) . liegetauf der Wach / Und nimmer nicht entſchlaͤfft dei weite Rachen fpeyet/ / Stets Rauch und $lammen auß / die Angel⸗Zunge draͤuet/ Die krum̃en Zähne auch / er ſchlep den Schwanz daher / Ziſcht / kriechet weitbekreiſt bald lang bald indie quer. M | l N ‘ j | | | i: Ich habe dieſe beede Betrachtungei berbey führen wollen / nicht allein da ich beweiſſe toit man ſolchem Mercurli nachforfchenfolle/ fondern auch var idi beftetiges bafi bag jenige / was ein fxibill. in fic) bált/nicbt8 anberft (ep/ als Diehl, lebmachende Elſentz / welches tvo fie aud. ebührliche Weiß figiret worden / das en in allen. Coͤrpern / in welche fie einge het / lange Zeit erbált/ indem fie mit ibo Reinigkeit / Die excrementa hinweg treibel|, unb die unvollfommenen Ding mit fell), perfe&ion vollbringet. Die andere Cnt, Urſachen / der fo wohl natürlichen alt k Funftreichen Siyatieny — ift bie Stetigke und rbaltung/ weichegefchehen / / vermi telftder Tinctur / die der Mercurius bull], — i tu diefe Siration überfommet. E | — femene u (i) Figere ober figiren iſt wann du de ) Fig figiren ift (it J Muͤchtig wiederum fir machft / auff bag ſol⸗ hes nicht mehr in der Sublimation auf⸗ Steige’ ſondern beſtaͤndig am Boden beg Sa bleiber und qud) in bem eut Ww dicit mehr hinfliege, | U Solvere ift, zertheilen / corrumpiren os Der gerbrechen das corpus Darauf sumachen ‚Forpus in ein X7. fo(pirc(t. i: T], Abluere obtr abwaſchen⸗ iſt feucht ma. hen diſtilliren und ealciniren : TQ Reducere iſt / mann du einem trucknen Waſſer und fein aufgesogene Dlement wiederum gu trincten gibit. ID itt. sufámmengefüot iſt wieder ſolvirſt MD coagulirſt mit dem erfien Werck: emlich mit dem foloiren wird die Natur | ehrt/ nemlich in Nz/ mit dem Werck unferer Kunſt wird die et außwendig / mit Dem brite Jtatur aber verkehrt, nemlich nern Stein fublimirft. Mit | schen wird Die Natur unter- fib verkehrt, daß die Materi unferg Woteiné alle bleib im Boden des Glaß/ gb nichts fluͤchtigs mehr aufjteigt/ font Fralles fix bfeiß : fo baftu bann mit Dite 3 bier fürnemften Wercken unſern fein ober Werck der Natur vollendet. [X * Rarmundus Lullus. Qq3 ‚Sot | Oder Edeiſt Gib GOttes. J| Figere oberfigien ift / daß bu bad - 6i 618 , quantum diffolutio expofeitimbibendo. — | P A N D © R A vo? vx Sol trincket Mer cur ium / ſucheſt du btt Die Hige des Holdes/ aiebeft du das⸗ fo giebet das Gold braun roth Loͤwen. i37 ( 4 (k) E Unde ergo aquam fuper terram fuam, & permifce conterendo ftatim, pau- latim imbibendo ». hebdomadatim deco- quendo, & poftesleniter calcinando, quouse que terra bibat de fra aqua quinquagefi- mam fui partem, Scias quod terram opor* tear nutriri, primo modicé aqua fua, & poli ftea majori, ficut eft videre de infantis edus catione. Idcirco multoties contere terram; & paulatim imbibe eam de oGo in oGo dies bus: decoque, & poftea mediocriter ca cina in igne. Ne tedeat te opus mutet reiterare : quia terra frudum non gen h absque frequenti irrigatione. , Unde cum aridum fit & multum fitiens, bibit füum humidum & aqueum , & trituratio non el "N bona, donec terra & aqua fiant unum & i: dem corpus. Ergo non fufpendas manum tuamätrituratione & affatione , donec tetra fit ficca & alba: quz albedo generatur ex tali frequenti & ficca trituratione & affatio- ne, Caveastamen ne imbibas terram paulatim, & cum longa contritione, poft fic d cationem terrz: tantum. decoque a odi nh d | | f ; Avicenna U (kk) Den É (Dort Edelſt ab GOttes. (kk) Denjelben Schwefel folt ou ber aer auffófen in feinem eigenen Blu⸗ e / darauß er zuvor. mit feiner Fixigkeit elbſten gemacht ift/ nach feinem Gewichte im fechiten Schläffel angezogen fo haft iu benrotben Loͤwen mit dem Blute des ruͤnen Loͤwen gefpeifet und aufgelöfet/ ‚aan dag fire Blur des rothen Zómené ft gemacht auß dem unfixen Blut des grüs End das unfire Blut macht auch flüch» g wiederum dag Fire/und das fire macht Itgegẽ hinwiederum beftändig das Fluͤch⸗ Tge/ toit c$ für feiner Auflöfung gefunden orden / laß dann zufammen in gelinder | Kon firn Schwefel mit den unfiren ges Jeiſet / wie alle Philoſophi ſagen neben mir. Bafılıns Valentinus. h Item zeuhe "auß den quintam entiam auß dem Reß / oder Ding/ Im erſten das Ding und mache Ab ift ; bann nimme diſtillierten Jig des allerbeften, und lege das Alver darein / das laß alfo lang Ley Lon Loͤwens / barum find fie einer Natur / Bärme fteben/bif ver Schwefelalle aufge fL worden / ſo haſt bu das ander Fermamt/ —- beum von Ref, von Ding. id des Weiß iſt allo. Nimme zu 28 zu Pulver / das unbegreiffent⸗ darinn = / — ‚629 thu es in ein reines Glaß / undnii | barinn liegen, big baf cs fid) T in ein rotbe Farb / dann fo — acu es gar fauberlid) und fittlid) at dann ben andern gebiftillirten. €f fig und geuß ihn auch daruͤber / un ſetz ihn auff ein ſaͤnfft Feur / bi daß fid) der Eſſig farbt/ dag alfo [ang bif daß er nit mehr far bet/ dann nimme die Eſſig bic alf gefarbet ſind / und tbu fiein ein Guy curbit / und diftillier eg per Y^ cum auf einem Defelein/ fo zum erſten der Eſſig / darnach ^ f | beit bu ein erfährelich 2Bunba daß durch den Schnabel des Alen bis wirſt dufehen faufenb Aede lein von der Benedicten oder geil ; neten Röthe/ bie ba abgebeno d , durch rotb Tropffen. (1) (I) 6 ift ein toarbafftig Ding/ de wenn eine irrdifche Materi foit In euer toerben/ fo iſts vonnoͤthen daß | ſubtilirt / ragen und einfach gemad werde. Alſo wird unfer Compo Fi dünne und fubtil gemacht auf kh. Weiſe / daß das Feuer in bemfelben f ſche / und dieſe Sublimation uno Zubent | d Wr HÀ. 3 — re — m ES = > ERI ILE => - * -— = — — ——— — = E ze — eg Ios — — — — — — — — | Oder Eod (t Gab Gottes. ing der Erden wird gemacht mit fubtie m und vortrefflich feharfien und fauern Baffern bie Feine Geſtaͤnck oder übele zumma / daß es Das Waſſer fep von un: "m ſublimirten und in Die Natur des uers gebrachten argento vivo, unfer m Namen des Weineſſigs / Saltzes / A⸗ unb vielen andern febr ſauren Saͤff⸗ und andern vergleichen Sachen / fo 3 anhero verſchwiegen und bedeckt ver⸗ Jeben. Durch welches Waſſer die Coͤr⸗ Wr fubtifirt/ und in ihre erſte / und des Iteins nächfte Materi ober des Elixirs ar Phılofophen gebracht worden. Y ednonymi Verbum Dimiſſum- al) Derowegen ſo iſt dißMercurial · Waſ⸗ nichts anders / als der Geiſt der Coͤrper / Iwandelt in die Natur des fuͤnfften been / welches die Krafft dem Stein Bit und denfelben gubernirt/ und der ein oder unfer Compofitum ift Die be⸗ tende Sutter unb der bequeme Dit Iſchen die Mutter der Erden over das fühle Der tatur; welches anfich báft die Umirende Krafft des Steins/ darein die Mörliche Wärme getban wird / welche JE Formirende Krafft ift/ fo auf dem fälle kommt / durch den Gieift des, fünf Weſens. Dannendero beiff es die rende Mutter / welche dem RAN OB € jeruch haben/ wie Geber faget/ in feiner SER U u TU Sn wu c m dla Zu u 08 2 ZU un zn = en Ua el # Le Ge — fe mehr fie fliehen/ j je mehr. werden fie ver wandelt und verändert in der Behaltum von ihrer Verderblichkeit unb Unvollk om menheit / welche es auch ſeyn möge / um - balten. fapientiz, & qui fideliter laborant in hac at "PANDO R-A, | ! die natürliche Kraft imittbeifet/ und b felbe fpeifet und naͤhtet. Dieſer nun i unfer Compofitum in Diefem natürliche! Gefaͤß in welchen die Gieifler von eine Pratur zur andern vermanoe(t - werden dieſes Gefaͤſſes und- ferner abgefonder nähern fid) mehr zu bem Ende der Neinig | fcit und Vollkommenheit /fo lange bi f die Crfüllung des fünften Weſens (i Anonymi Verbum. Di | a (I) Querikur, Qualiter ifla medicinaalb vcl rubea multiplicatur, Rec, Tibi dixi pa tec fan&e verbo, Er ideo non dicam fcripte) dixi enim tibi pater, quod nullus philofopho rum fuit aufus revelare, Ideo obfecro tua fan&itatem , & adjuro ne revelesea nifi Ali te, Per puttefa&ionem augmentatur Lap Philofophorum, & per frequentem reiten tionem, Hocfcitoamice — | «drnoldus de Villa Nova, 1 Gleich als des Menſchen Sl 1 |] dieſelben gebenedict feuchte behalten | in cm elag / wann du Das haſt id. | | (Doer Edelſt Gab GOttes. 0 bafi bu ein Ding/ daß ver Schatz der Welt ihm nicht gleicben mas. Sihe des groffen Wunders das ge Mrenbaret it dir ſolche groſſe Sup igfeit von dem Res / oder Ding/ ſe da roth iſt von Der quinta effen- ja ( m) 2S Los —— —* Dde Waſſer / ohne welches nichts emacht wird; Denn ſeine Krafft iſt ein eiſtliches Blut / das ſich mit dem Leibe "teinige£ / und ihn in einen Geift verfehs IE 4 durch die Vermiſchung / die miteins aber gefchicht / und menn fie in eina ges acht worden, vermandelnfie fid) eine in 138 andere ; Denn ver- Leib madjet ben min Leib in einen Geiſt / tiogiret und färbee tin wie Blut. Te 2s Nicolaus Flamellss, Die iſt alfo ſuͤß alg der Ho⸗ Ig / und mag ihr nicht gleichen. ch fage dir inder Siebe Gottes / des Renichen Natur magnit begreifen ze gar fofibarlien Ding quintæ I&entie Res / als zuvor gefagt ift/ 10 aub mir fuͤrwahr / Daß in der Jia» ie tur llaye Er Mercurius das ift dag bleibens heit leiblich und der Ocift verwandelt Xa 624 — funben wird/ mer zu auß/ id .fentiam Res/ alsich gefagt Bab. (n PANDORA, I5 VE tut nie heimlichers geweſen ift / ode fag allen Menfchen die da gelabe tíret und gearbeitet haben / da, bit (piritus minerales ? dag ifl / di Ergäaderlichen Seift gefublimert bc ben modten nie finden quintam e (yy ber Seift vermittelt der St le vereiniget unb verbindet fh mit bem Leibe / unb verfebret fich mit ibl in Die arbe des Ferments und wird di ihnen ein Ding. Diefes fälle Elixir / w Avicenna fagt / das fid) mit feiner eigen Tin&ur tingiret / tauchet fid) unter ung verſencket fid in feinem Del/ unb figi (id mit feinem Kalck / deffen Wafler yg befunden haben ganó / wie das Dueckfil ift unferden Mineralien: Und fein Oeln der Schwefel oder Arfenicum if, — Nicolaus Flamell Sprech ich dir zu taufent mal (n / das ift die Heimlichk aller Heimligkeit / fo möcht ih If balber nit gejagen / die Halbe Heu lichkeit / es beilet ale Wund bald, und fein Tugend (ff ungerfta] lich und darab ſich zu DUAE | | |^ Doer Edelſt Gab Gottes. und iſt ſehr nutzlich und bedarff 40. Tag zu fiehen in den Glaß zu pu» !teificieren / oder zu faulen / [o wird es Heiligkeit/ und ift ein groß Wun⸗ ‚der / das von dem Res fo groſſe js dir geoffenbahret bab. (o) : (o Sede aber ; daß dag Ferment ift |. "*'pd8 fire Waſſer + welches den Stein färber und tingiret 7 denſelben lebendig machetzumbfähet und halt: Dar⸗ um fagt Maria: Der fire tib ift von der Materie Des Sarurni welcher Da begreiffet bote Kochung oder Scheidung der Ti&urett r ver Weifen/ ohne welchen fixen Leib Diefeg «u Seheimnüß nicht zum efc& fommt /bißfo ange bie Sonne und der Mond jufams nen in einen Leib vereiniget erben. Denn Jd Kunftftück diefer Kunſt wie Euclides - Igt / lieget und beftehet gang allein in dem ‚47910 unb Mercurio: dann wenn iefelben mit einander oereiniget und zuſammen ges het werden’ fo haben fie eine unendliche Mindun _ N N | iNseolaus Flamelüsi Du felt mercken die quinra effer: 2/ ift alé ſuͤß als Honig / oder Zus le GONE MO | | i Ww VE mE | | . u ‚Süffigfeit/ daß unmtgtic feye/da® _ nd Sarben/ und volibringet bie Weibheit 615 616 ges. (p) welche von Silk herkommet 7 Deme mat re BAND OR-A, S081 der) ober eines jeglichen guten Sy () Ann wir deben / daß gemeiniglic Y I gemeine Infafiones fehr bitte ſeynd / welche wir mit Zucker oder Doni verbeffern müffen/ weilen der meifte Thei ber Aporhecker 7 anfolchen es Fleiß erman gelu laͤſt / daß fie oie natuͤrliche Süffigfei der Ding / welche von Natur darinnen iff heraus ziehen. Dann alle Bitterkeit einen bittern Geſchmack Rn fehreiber / ba Unten im Grund eine Suͤſſe 7 weiche burd fo fchlechte infufiones, nimmermehr fat extrahirt werden / ſondern nur Durch bar euer / und zwar durch nachdencklich Handgriff / toeilen fonverlich die Suͤſſe bit perfe&io bet gantzen medicin ift j die fer Urſach wegen fagt Arnoldus de Vill nova; mann du teüfteft Das Bittere (üB ji machen / wuͤrdeſt Du dag ganke magifteriun erlangen / welches auch Paracelfus mol ver fanden / wie erin dem tradtar, den er De mogorgon intitulirf / bezeuget. Daß ich auf mein Vorhaben wiede komme / (o kan ſolche verborgene Suͤſſig keit nicht offenbar werden / mo fie nich, voͤllig von den irröifchen fascibus , und quc von der flächtigen und aeriſchen Derbren nung befrenet wird. ‘Dann Die terreüreit gibt einenfrembden Giſchmack⸗ ud I], | | | | Dow Edelſt Gab Gottes: der eigenen excrementen des Saltzes / aus béren Ungieichheit nach Den Unterfeheid der Arten und Derter / in welchem fie gene- "irt werden’ die unterſchiedliche Geſchmaͤck ntftehen: Dann tin jeder, Gefchmack Jommt vom Saltz her / und jemehr Sal je) einem Ding ifts je ftärcker ift Der Ges chmacf. Hingegen macht Das acriſche und lachtige bie boͤſen und unnatürliche Ge⸗ ‚ich / welches wegen der Verbrennung ‚md Cnrjánpung 7 des ſchwirmigen und Abrennlichen Schweffels / einen ſolchen beln Geruch vou fic) gibt / den, man iti Berbrennung eines Dings serfpárt: deu Nayſemoni Glaub mir fuͤrwahr / überließ fle Bücher der Philoſophen (9) i) gun veto qui ctedünt ſirmiter, hanc © arem nobilifimam veram effe , fed lirüm vera fit experiende non attentavérünt; ic probare ſciunt. Credit quidam eorum Ixalitercunque debilis, & probabilitet veri- i confentit & adlizret ; aut multitudine di: rum ; aut magnitudine au&orurn; fed con- dus pugtiz cedit. Et autem unáres; qu& ines ad credendum facile trahit; fcilicet has indi cupiditas, & voluptatum aviditas; Sos “kenim voluptas, cupidos maxime facit; Di: ; enim Ludovicus Lezarelli philofophus Qa ‘ Hönis T 628 Quia ergo homines univerfi quzrunt delici hujus aris magifterium pollicentur, utpot fecretorum ignorantia , & ftudendi neglig Homines terrenis deliciis. dediti, ante o nia terrenas delicias optant, & ad eas com: parandas nihil operis vel laboris prætermit tupt; juxta illud Vergilii vatis eximii ; | . Quid non mortalia petlora cogis, Auri facra fames, as, & ut quantum poffunt bene beareque vi vere valeant, omnesfere hujus mundi delicia) inaxime per divitias haberi poffunt, juxta il! lud commune adagium : Pecunie obediun omnia; & philofophus in. V, Ethic, dicit] | Ad hoc nummus inventus e(t, ut fl quafi fidejuffor habendi pro eo, quodcungu) homo vcluerit, Maximz autem divitiz pe verum aurum & verum argentum, & utrum que multum fine magno labore , ex quibul nummi figurentur, per quas omnia habe tur: idcirco homines fcientes & non ſcient facile credunt, & probando affedant ac pza bando acquireretemtant, Sunt tamen pau quilaborando artis veritatem attiogunt, cuj rei ante przcipua expofita eft caula , fcili £a gentia, Et quoque hujus fpecialis ratio d*- plex : prima metaphorica locutio, Dit Avicenna : Confideravi libros affi: mantiul- artem, & inveni ces vacuos rationibus, ratiocimationibus, quz funt apud omnem 4 sem, & reperi plurimum ejus quodin eis ca*- ginctur, alienatjeni fimile, id eft metaphor. En - Oder Edelſt Gab Gottes. tu fimilitndines ; fed cum ego me reduxiad | principia naturalia , Cognovi tunc attem ve- effe. Secunda eft fallorum cum veris mmixtio : unde Arnaldus ait in fuo tefta. | mento: philofopbi duplicem modum in eo- | gum libris pofuerunt: Unum verum & alium fallum : verum autem per verba obfcura , ut i nifi à liis do&rinz poffent intelligi, neimpi- lvero fub Veris intelligentibus pofuerunt, & E. communiter íequuntur operantes in d Mercurio , Sulphure, Arfenico, & etiam in ipfis corporibus, & nihil invenerunt, Sunt q eur plutimi , quiin hac arte laborant in va- finum: quia nec proprio ingenio poflunt in- Wivenire opportuna , nec ex aliorum fenten- ittlis veram intelligere & extrahere queunt. Aut iienim peccant in debita materia , aut in incon- ienienti operatione. Quare confulendum tl talibus , utaut ab operando manus fuas fu - pendant, autlibros diligentius legant, & le- maturni dicitur : philofophi non feripferunt lit bros fuos , nifi filiiscorum , & filios corum oco, quiperfecte intelligunt dicta eorum, idt non fecundum literam, Nam operatio fe- Doandum i intentionem literz, eft diffipatio di, aitiarum , & temporis perditio, wi Lanrentius Venturk, " & ſindeſt du nimmermebr was i iſt Plumbum Philosophorum.(t) Nr CR is ſeilicet, via agendi profanadaretur; fallım Ala plenius inteliigere ftudeant , unde in libro - 619 60 PANDORA I Oei aber wolte mir das Gluͤck daB ich den Kupelciffam fo ein Stangoß geweſen / zu lefen-überfämeu Difer iff Der ander geweſen / der der Handel unverdunckelt erzählet bat 4 ber mich nicht allein z fondern alle pie ih ne lafen/ gelehrt : Dann von ibmebabeid gelernet und erforfchet » Daß ein Spani (cher Soldat / durch das plumbum Phila” fophorum, die Marchafitam plumbeam ger” ftanden hat / welche marchafıtam der Ku peíciffa Antimoniumnennefe ; und erfläre } auch des Ariltorelis Sprüche im Bud von dem Geheimnuß aller Geheimnuͤſſen pa er ſagt / daſſelbe ſeye fein Blei / ob exe wohl nicht. mit Namen das Antimoniun nennet. Welches mir trefflich wohl gefalles hat / und hab ſolches angefangen zu mal (benz folvirteesin Eifig / und deltillirets / e tourde aber nichts draus : hab alfo. ver Irrthum gar bald erfahren z Dann ich ver meinte / Der defillirte Effig wäre der Phil kofophifche Eſſig/ welches ich gubor nich" wuſte / aber darnach hab ichs erfahren dat man mit ihrem Eſſig / Die q.e. aus dem A timonio zeucht / von welchen ich in kurtzen it der Taffel oder Zweigereden will. Incertus, So finde du aud) nicht die wal re Kunſt / wie man es laboriren .. QoerfEoc(t Gab Gottes. das iſt / arbeiten ſoll obn allein, "Mercerium vivum , das mag man QuB der. miner : dag ift / Ergader/ | arbeiten und fublumieren in ein rotbe Farbe / Res ift ein Mutter aller V Syetaffen/ und iſt Plumbum Philofo- 4 pho um: das iſt / Hley der Philoſo⸗ „nben. Nun laborier und arbeit du (bt gnug und (ob GOtt (1) M E : kg 1 (gp das haben bie Philofophi auch, A viel andere grofle und verborgene Geheimnuͤß ber Sötrlichen Wundermerckz wi Quch den groffen Reichchum feiner Gori | Inr barauf erfennet zund erlernet / dardurch bann etliche -Der&m von GOtt erweckt / und angezünder / paf fie ferner zu feinem Erfantnüß deducirt und gebracht worden ſeyn / dann fie durch, dieſen Schag feinen weoſſen Reichthum / weltlichen oder zeitli- chen Wolluft und Pracht gefucbt haben, Noder Damit-zuerlangen begehrt / Sondern vielmehr ihre Luft und Sreud an dem Wun⸗ der in den Greaturen zufehenund zuerkens nen gehabt haben / welche herrliche Ges ſchoͤpff unb Werck des Almächtigen fie ‚dann viel anderft betrachtet und angefehen „ghabeny als (poer bep der jegigen Welt ger Khicht / die bann diefelbige fehier nicht ans I! btt$ / als wie Die Ruhe und Selber anzus N Q9ir4 fehauen 6 632 feines Worte ı fondern nur den Sion GQBANDONA, (0 fchauen pflegt. Auch diefe edle Kunſt um ihres Geitzes “Pracht und zeitliche Ehre und Wolläften willen fuchet und zulernen begebret 2 mit welchen Gedancken fie abet vont gefehlet. In deme GOtt folche Ga⸗ ben nicht den Gottloſen und Veraͤchtern men / fic in dieſer boͤſen Welt erbahr unt geruhlich in ſtille mit ihrem Leben hinzu bringen und zuerhalten / auch ihren duͤrffti⸗ gen nádjftea / bruͤderliche Huͤlffreichung zu erzeigen / mitgetbeilet. — — — | | — * A Yooffifteinoer Werfen. (IP) Procek deß gantzen Wercks Burg angezeigt. Die erfte oder Vorarbeit Die Materi dilolvire darauff sur Hand putrehcirt vifelb hernach auch difkillire So wird das Waſſer coagulirt Die ander oder Nacharbeit. Ferner zwey Ding conjungit. uff od Ref denigits, Auff diß fleiſſig digerie Biß es cuffs ſchoͤnſte wird. deslos Und endlich gar bod» robibcirt. Coagulirt und Kgirt, Wann diß weiter wird ferment, — Go ift das ganze Werck abfolvire, Als dann ein folches Theil ad (o rr Edelſt 65b Gottes. Daß tauſent wird mul:iplicirt. ODder alfo / welches noch Eärger. Such drey in einem Ding allein Und wiederum einsindreyen Schlenß folcbes auff und wider zu / Als dann die gantze Kunſt haſt du ‚Enigma, in welchem der Proceß auch u angedeuter wird. Dem Leib wird geben in der seit u, Der cif welcher die Seel erfrent. Wann der Geiſt dieſSeel zu ficb sevcbe Und in dem keins vom andern So bleibens beyfammen alle drey. V Bißder Leib auffgeläft wirt frey Sauleund erſtirbt / von ibm fícb ſcheid Seel und Geiſt/ jedoch nach des m Seit Kompt allesinder leuten Aig. | Wider zufammen / und lehret ſein TEN 13 hantʒ in rechter Vollkommenheit / Glerikcirt mie groſſer Freud Waſſerſtem der Wayſen. ilt Der Roßgarten. (a) MD JEferzbile defiderium impretiabile h "pretium, à cun&is Philofophis pofi ii^ im, quod non d:ponitur nec male propofi- v Im fuiffe fupponitur, ex libris antiquorum "i E —— QS hie | ' ! I 653 634 . cin&um trademus quicquid ex illorum libr ES PRN DARM ER hic in fumma una breviter adunabimus , t tibi chariffime fufficienter. pateat veritatis ar umentum, tam excellentifimz partis. phi Loki effe probauffimum. Atque hancq 1) dem fummam vocitamus Kofarium , eo quo ex philofophorum líbris tanquam rofas a fp nis evulfimustibi ipfam , in quo quidem clar fermonere&oque ordine, ac de verbo ad ve bum,cumomnibus fuis caufis fufficicntibus fui reperimus neceflarium ad operis hujus com plementum, Et quia nocet veritati quidqui contrariatur rationi , ideo fententiis verit: tis per omnia utentes nihil ponemusin co {fi perfluum , nihilque dimimutum ad rot máógiterium. Placet Domino noftro Je Ch:ifto nobis immittere fpiritum (uz intell gentiz, | | k [ Rofarium Abbreviarun Wie man nad) dem Philoſoph fen Stein foll forfchen. Es ift o fenbar / daßdie Wirkung der Art nen foll nachfolgen der Natur / da bic habe in ihr die wahre Natur d das Dinges jelbft ift / barum da pie Artzney allein ift gemacht ur zufammengefegt auf cer Natur. (I (be ; ju ieh faae Dirnum frep herau 2 daß ou Laboraut ohne d DU. | | Del |. Oder fEodft Gab Gottes, Werck nichr vollfübren kanſt / und vof ich ohne Dich meinen Diener Darinnen auch | nichts verrichtenmag : Durch mich aber p unb Dich wirftdu das Werck in fchlechter N ‚zeit. erlangen. i2 "NUT pe XOeffeftein der Meifen. QW. bb) Iſt ung Derfelben nicht müglich ; Bauch nicht nothwendig noch erlaubet / Die WVermiſchung zu zertreiben / noch Die Eie- ament zu fcheiden/telche die tatur in bem wargento vivo eufferlich und innerlich / und mleicher Geſtalt in dem perfekten corpore der Sonnen: ſo wol in gebührlicher Quan- wütät/ eomplexion und Qualität / prepor- Wdemret / zufammen gefuͤgt und geordnet a Willen wir nun nicht bie fcien& bet Natur uno haben keine Erkaͤntniß der vier Elementen Dermifchungen / fo werden vir in Derfelben feparation gleichfals uns n feyn. Iſt derhalben hoch von jptotben 2 bafi wir der Natur nachfolgen/ Y | nib ung ibrer Inſtrumenten wie fie Die Ele- N ment machet / gebrauchen : ohne welche ) | ' i !'dmini&ration toit fonften in Edu&ion ober H n ! i | Mufsiebung biefe Steins Sorm/und Er⸗ chung hierzu gehöriger Mittel /_ feme echte Nachfolger ſeyn werden: Durch , lebe Mittel man koͤmmet zu dem Inſtru⸗ ‚aents/ deffen fich die Natur in den mine- i 5, in Dem fie dem argento vivo feine for- aam gibtt/ gebrauchet. Thun wir nun J anderſt N h ^ 1A "278 6i 6,5 PANDOR A, | anderft / fofeyn wir deftru&ores und Ber verber deß jenigen fo die Natur auff ba böfe componiret und difponiret bat; i dem wir die Vermiſchung wieder euere ber Satura befehlich / fo fchändlicher XXei fe fepariren/ gleichwohl toir/ wie Ariftorele aget/ bie Elementa verkehren follen / jj inden / was wir fuchen. | Waſſerſtein der Weiſe (bbb) Alſo habt ihr Natura mich nul auffeueren Weg weißlich geleitet/darfär id euch groſſen Danck ſage. Dannich von eud fo viel erlernet Daß alles mein Werc nichts tauge. Ich erkenne daß e8 groff- SQ borbeit/ und em Ende des Merderbei und Traurigkeit (ep / fichin vielerley Ofe Queckſilber / aquis fortibus, gemeinen dif folutionibus, allen. mineralifchen Ding | Roß⸗Miſt und Kohlen- Feuer zu bemühen Denn alles miteinander nichts nuͤtzet Be ſchlieſſe veromegen / daß ich hinführo fleiſ figer auff euer Bücher achtung geben] unb euch nach allem Dermögen nachfel genwill: Dann bif ift der ficherfte Weg ben ein Menſch gehen mag : und iftgemif Daß diefe Kunft uns von euch herkoͤmmet wiewol ed um pie / diefes Saltzes Wuͤr⸗ digfeit und Wunderwercks willen langſan nit zugehet. "n Waſſerſtein der Weiſen Oder Edelſt Sab GOttes . Run if das offenbar /daß alle us find auß dem darein eg fid olviert undgibt/ wann das Eis ‚fen wie hart es iſt / gibt fid) und r oloírt fid) in Waſſer⸗/ burd) das Mittel der Warme / wann es ift aug dem Wafler fommen von et Ren. Aſſo iftauch unfer Steinder „fölviert fid) wieder zu Waſſer: das Hl 1/ in unfer Quedfilber durch un: ‚fer Kunft und Meiſterſchafft / wann es iſt Queckſilber geweſen tie man ſes zu Queckſilber machet: das iſt / » aß manbíe Natur verfebrtinibe erſte Wurtzel / darvon es fommen RUE wie man aber bieS tatur vete s fbrt/ das geherin Circkelweiß / 0» der Bewegung au/ eines nad) dem : ‚andern. Ge) 9 E quippe et omnem rem efle. de eo vel ex eo in quam telolvitur Sum gelu vertitur in áquam calore mediana s i Clarum eft ergo prius aquam fuife, , Omnia veró metällaex Mercurio funt gene - ji gata, ideoinipfum refolvuntür, Primum er- jo Regimen lapidiseft, diffolvere, ficut vit roffum i in argentum vivum, ut in ſuam pris Tur enar materidm, dos autem to ⸗ 637 638 wann unfer Werck und Wirckun PANDORA, tim fit per argentum vivum, & qüiodipial habet poffe Solem & Lunam ad fuam nati ram, & ad imareijam primam rédiger Scd quia argentum vivuin habet in fe fac lentia, & aduftionemi, & absque inflam matione & aqueitaiis fübflantiam :. Necell eft ideo iftius fuperflua demers, & abfenti ſupplere, fi 1compleram medicinam ev ill volueris facere vel ereäre; | wdlberins Magini | (cc) E&enim notandum quod mäteri prima eft duplex, quia- quedam eft propin qua, & quedam remota. Materia verà pro pinqua eft argentum vivum. Kemota vei eſt aqua, quia argenturü vivum príus fuit aq quam argentum vivum⸗ | | &Albertuá Magnu tut mag man die Elemente eins in Das ander wohl verwandt: len’ darvon ſo gebaͤhren fie unb zei brechen’ und veraͤnderen und ve fehren fid eins in dag ander / tué nun die Elementen xol verfebra 1 und fan fie verwandlen eine in da ander/ wag der ſuchet / das findet el if nicht Sanders bann Verfehrun und Verwandlung der Natur/ a’ VOder Edelſt Gab Gottes: ſo / daß man die Elementen verkehr n Hitz/ in Kaͤlte / in Feuchtigkeit / in Duͤrre / in wunderliche Vereini⸗ 3ung/ boc fuͤhrwar fo verkehrt fid) bann Dürre nicht in Feuchtigkeit / "8 fene dann vor kalt worden / nach Her Kalte verkehrt fid) nicht in Hitz / 18 fepe bann vor feucht worden’ das i.d N Am &xperimentum deftruit format ML ejus fprcificam : verum ante ele- Ihentotum divifionem non videtur ex eis Weicquam, nec tangitur nifi terra & aqua, la aer & ignis nusquam videntur, nec vir- tes eorum fciuntur, nifi in di&is prioribus Mementis, rara quippe funt omnino & fim- Jicià, quaré ab oculis videri. corporeis pe- (tus non poffunt, ideo de illo ne eures, giponium fufficit tibi reducere rem ad fim. [ ‚ex puritatis, — Elementa tamen funt qua- "Not, modi item quatuer,& humores quatuor; b |tafanguis, cholera, flegma,& melancholia, Modi funt calidum, fiigidum, humidum, & Wi cum; Elementa fout, ignis, aer, aqua € N I jr quo-um duo funt a&iva, & duo paſſi- va; duo aſcendunt, & duo defcen- id lud ideo quia contrarium remoturh 3 ua yi nis & aer funt activa, aqua & terra ‚at, unum eft intnedio , alterum ab álteró; y n : cou⸗ 639 649 riantur infimulfrigidum & ficcum ex quib . gidum & humidum, ex quibus congregat elementum aque, Sed calidum & trigidk hr geſagt habt / wie fido Das Elixir. 1 PANDORA &oritzario non coadunatnr nifi per mediuf calidum contrariatur frigido, humidum fiec quare neutrum illorum coadunatur alteri n pet medium, gitur quod non eft con rium per fe ipfum adunativum: £c calidü & ficcum per fe coadunatur, quoniam ín nul contrariantur ad invicem,& idco ex illis r [ultat elementum aeris, neque etiam conti — Re E n generatur élementumterrg , neque etiam | nón coadunantur, nifiper medium vide cet per humidum & ficcum, quoniam per: nolünt fimulftate cum unum obtundar al fum pfopter fuám conttarieratem, ideog calidàm & frigidum congrcgant & difgi gant unigenea diflolvendo & coagulandgll fedhumidum & ficcum aggregäntur & Bregántur conftringendo & humedant Simplex etiam generatio & naturalis perm tato EN elementorum operatio, nam | gnunt calidum & frigidum vincentia mai riam, cum véró vineuntut agsotia liqu Quia fecundum partem violenna, & indig Bio fit, quáre liquet res univerſas variabi per calidum & frigidum, & fimpliciter ger rári & naturalitet᷑ permutati. E Rojarınm aAbbrewiarum (44) Denn ich habe verſtanden / E |. Dott Edelſt Gab Gottes, | den Hier "Elementen 'atifange und S DF waͤrtige Ding fid vereinigen: und oq i an * Sleniene verkehren muͤſſe Wa⸗ je8 gewißlich keines Menſchen Handar⸗ Theit iſt. Dann mer mil roiffen? wie die Yirtoifche Qualität ihr Weſen nehme mit der Lufft / aud) mit oer Kälte übereinftims mnt 7 uno fid) in Seuchtigkeit/ dag iſt / in nwlderwaͤrtiges verkehre Dann bie euchtigkeit tvill von bein Falten und feuch⸗ "tt Clement nit Weichen / wiewohl fie on dem Geuer/ f alle Cormpofira verbef⸗ i'trt/ mehrer Hilfe bat. So ift auch dies 8 ein natürlich Merk 7 bag eg ſich Wwartz / weiß und rotb má t/ welche (p fichtbartiche Sarben mit brep Ele⸗ Fienten dem Seuer > ae! und Erden: le und - Die fufft weiß Diefs Fdurchfuchen. - pv HE A; Waſſerſtein der Weifen Bi: | | | 1, Dann es fan Fein Gang geſche⸗ Hi von einemEnde zudem andern/ ann durch dag Mittel > das ift/ FErbe/. Feur werde/ und bad Dar guft werde, c) e | (EHER : NET impofübilised tranf; à contra: Ario in Cohträriih, ve] ab extremo i| à Ü p. mam, ni per dilpolinonen mes - y. et da 64 . dz complexionis, $i ergo volumus eam fae & per putrcfa&tionem infpiffatur, & ejushu- . (eri Arikotelis, eAlberims Ataen dem Feur / fofi pas Waſſer J— paNOoOR— eere. tranfire ad. mediam diſpoſitivnem neceſſe eſt altera qualitas deftruatur in eo. Defruitur autem in €o — D Nam ftigidum & humidum per naturam miditas vettiturin ſiccitatis nataram ſecun. —— & fit tränfırus ad mediam ifpofitionem, que eft frigiditas & ficcitas, qua. dicitur latitud o! cilicét aque, quia ten 7 à frigido & humido frigiditatem, & à calide & ficco, fcilicet ignes ficcitátem pritis veru per.calorem inexitentem, pet frigiditatem qu& temanfit in, corpore, fit trácfrus & contraria feu extremä, deſtruendo frigidita tem, & inttoducendo. cäliditarem,quz dılpo) fiio dicitur. profundum feu occultum co£ ris, quod opiimé appátet in libre Mag . Sun oerte etfid) die Erde nid) in. Lufft / ſie fepe dann guber n kehrt in Waſſer / dud). verkehrt fic) das. Sene nit. in Waſſer Fenesdann, vor verkehrt in: Buff wann das Waſſer unb der guf find die mittlen Elementen’ X Feur und die Erde find an den den? und oer Lufftiſt naheit b k Oder Edelſt ab Gottes. Erden / unb darum fo iſt das Waſ⸗ ſer von Natur wieder das Feur/ "unb die Erd wieder den Lufft: dann Das Waſſer ift kalt und feudbt/ und das Feur hitzig und durr/ und eie Erde ift trocken und kalt / unb der ufft feucht unb warm. Num / pap bas Waſſer und ber Lufft bae xnein Gemeinſchafft mit der Feuch⸗ "gfeít. Nun das Feur und die Ede haben ein®emeinfchäfft mit er Dirrigkeit/ imddarum fo. fino dit bbrie Mittel Eines in dag ander birfebren/ vermiſchen dnb hehe en / ſich eines mit dem anderen (ii InWeſen / daß man fie nicht ge injmag gecheiden. Aber her wie⸗ rum der Lufft Und, die Erde) qué Feuer unb das Waſſer / die neh⸗ ie ſich nicht/ nod) vekehren fid) dot in einander, es fene dann daß maneas Feur verfébre in ben Lufft / nd die Erde in Waſſer / uud wann dan alfo (HM gat 10 winnet das Feur Gemeinjchafft idee Erde ander Dürtigfeit/ und ‚Feum warn die Otirrigfeit wird | 13 e $2 * 64 644 in Hitz / und die Hig in Dürre/ fo das Unreine / oon bem veínen gefdyeiben/ 9 verkehrt ín Kalte/ in Waͤrme / oder haſt du und gewinneſt die gantze Meiſterſchafft: (£) ! HER Cb ift eim Clement: febr wuͤr⸗ I in feiner Befchaffenhtity und Serrlichkeir. In diefem Element ruhen Die übrige Dre / infonberbeit aber dag euer, Sie ift das fürnemfte Element zu verbergen unb guoffenbabren/ — was ibi vertraut ift ; fie ift duͤcht / uno loͤcherecht ſchwer / wegen ihrer Kleinheit/ leicbt/ ihre Natur halben :fie iſt das Mittel der Welt und auch der anderen Elementen/ un pur ibren Mittelpuncten gebet die Ay der ganzen Welt / und beyder Poln Ster nen. Sie ift löchericht/ toie gemelde wie ein Schwamm / ſo nichts von fid felbft. berfür bringet:_ Was aber die. ám Bern drey in-fie trieffen / und werffen ba$ empfängt ſie und teas zu Behalten behaltet fiev mas aber zu offenbahren/da offenbahret fie : Nichts / bringet fie fü fich ſelbſt herfuͤr fondern ift der andern Sammelfaften darinnen alle Creature bleiben. und Durch ihre bewegen Wärme faulen’ auch. durch biefelbige / { mehret werden: mas ſchwer ift/ wird ihr verbasgen/ Das Leichte aber treibet 6 ? || Oder Edelſt Gab GOttes. 64; I Dißherauß : fie ift eines’ jeden Samens/ mao Bermifchung goutte, uno C jug, | amme/ bann fie Fan tveiter nicht thun / al ‚den Samen/ unb pie Vermiſchung vers „mehren / biß jur Zeitigungsfie ift Falg, kru⸗ en unb vom affer teimperire: ihr Auf ſerſtes fichtbare ift fit/ pag innerfte Unfichs qpart/ flüchtig. Sie ift eine Sungfrau 991 Erfchaffung der Welt / toit nach dem ‚Dflilliren per binterftellige Sobten Ko „delcher su Zeiten nach Gotteg Willen cals nit wird, nad Scheidung feiner Feuch⸗ let doß auf ihm ein neue Erpftaklinie he Erden ſpringt. Diefeg Clement ift ds getbeilet / in bag reine unb uns ‚ine bei: Da⸗ rein Theil: braucher 48 3Baffer/ allerhand Darauf. zufchaffen: 48 nreine bfeiber in feiner Kugel, nem Mittelpuncten ift dag] béllifcfe Jur / welches pag gane Welt⸗Weſen im Mm Thun erhalter, in dem e$ bag Waffer in der &ufft aufitreibet/ undiwird Dies Feuer gon der erften Bewegung » det / und von der Sternen Influen Urfachet,und angezündet. Diefem begeg- dieSofien Waͤrme / durch benfufit ges Periret / zu der ZeitigungsundAnziehung NE in ihrem Gentro empfangen. Dero⸗ sen bat bie Erd Gemeinfchafft mit Deng | welches ſein innerſtes iſt / ſie wird Mast gereiniget / a[$ durchs Feuer⸗ Valfo wird ein jegliches Glument durch IM) e $3 . fein ! | e P ANDO R Ar a fein innerſtes gereiniget. Das. innen aber/ der Erden / oder tbr Gentrí/ ift. d höchfte Reinigkeit / mit dem Feur ver fehety ba nichts ruhen fan / dann fit wie ein leerer Platz / dahin die anderen fementen ihre Wuͤrckung werfen, Und Biel eon em Element der Erden’ welch wir einen Schwamm / und der übrig Sammelfaften tituliret / qu unſerem 5 haben / genug. ss Michael Sendivog (££). ufft ift ein gantzes Element | herrlich in — / fft (eicot/umo unfichtbar innetficb fit fichtbar undfir. Sit warm und fa ‚son bem Geur temperirt / die tort ‚als Gro unb Waſſer: € ift zwar f tig! Éan aber (igit werden / und wan fix ift; fo macht er alle Corper Durch! gend. Auß. feiner allerreineften € ſantz ſeynd die teb haffte Geiſter der‘ ven geſchaffen worden: oer Mirtelmm ift in ſeine eigene Spher erhöht v9 bag übrige aber ber gröbefte bei. pem Waſſer verblieben’ und wird pem Waller circulirt/ teit DAB em der &roen/ dann fie ſeynd gute St er ifi gar herrlich. wie gemeldet’ t vechte Platz und Dre des Dingen’. c | Oder Edelſt Gab Gottes. ub Waſſer ift bag ſchwereſte element) fchmugiger Feuchte / und ift ein wuͤr⸗ d er pam in feiner Befchaffenheit/ üfferlich flüchtig’ innerlich aber fir, und bei tandig/ Falt unb feucht von und dem E Fuffe temperirt: esift der Samen bet "i |, (Semen) ein anders bie. Saat: P3 n2) ber Saat Derwahrer, und Ge» à TR die Erd/ des Samens aber / das nd behalten wird / bant es bemahret Bio jeglichen Geſchoͤpffs Samen. Doch gu wiflen/ daß ein anders ift der Gas 1 ii E" fn ) Feuer ift das allerreinefte Eles IN und norallen das LTE voll hhangenter feifter Schärpffe / fo da iin (tarde Etzung / duffertic fichtbars in- 1 rlich Ba unficbtbar/ febr fix / hitzig und wRuden/ ınd wird yon oer Erden tempe⸗ a : defen allerreinefte Goubftan& und Ten Wit villte eb pa die Waſſer der Dimmel i. It ättiget worden’ darvon im Clement " 3effer allbereit geredt.e Aus der anbea Er = Baal Subſtantz feynd bie gt n: Auß nod, unreinerer 1 E aim en (une die ar ya mels MM q^ darinnen aller Dingen Saat erhal⸗ rdjbringemb/ bigerirenb/ einer Flebriche - n ift gleich in Erfihaffung der Welt / en diti Majeftät erhie : «Michael Sendivogins. EH LA “ur 643 mels Liechter und Sternen gemacht: das weniger rein geweſen iſt ift in feine eigme leget und beſchloſſen worden / das w febren/ und verwandlen / das ſu PANDORAHm . Spher/ bie Himmel zu. befchlieffen um auffjubalten / gefeget worden: bie uareim und feifte Materi aber ift in das Suittt der Erden / bie flätige Bewegung. gu tre ben von bem hoͤchſten Werckmeiſter g das hoͤlliſche Feuer heiſſen: s. 0 0s | ' Michael Sendivogis Wie btt aber das regiren | fol und ein Element indas ander vdd 4» Sachen / bejonberlid)/ durch IM) das geſchihet. Die erfte ift Soll Yung: Die ander Wälhungs WT dritt wieder Reducirung (baó Mj Einführung) die 4. Fixirung. Solvirung ift/ bag man tag qum ſubtil unb fchlecht mache das ur ſchen daß man das Schyartz ‚chelanter und focig. Die Rei, . eirung Daß man feucht trodili. macht. Das firiren iſt daß will flüchtig? befländig und dire we het. Die ſolvirung (fl/gcrbredim und zerthalen / und die efte DR vienmaden. Die Waͤſchung „Dre Edelſt Gab GOttes. je daß man es feucht / diſtillier un 1d calcinie/ die Reducirung iſt Wi B brin: Daß cé feit D f D. d | | q Dade und tverbe fubtil, Die fi ierung ift Daß man eins mache ber folvirung und coagulier. es "(pm felbft zu einen flaren Stein. Durch dag erſte verwand⸗ ‚jet fid) die Natur inmendig: Durch E vhs außwendig: durch Das pritt tiber ſich: Durch bag vierdt M nter fich: 1 @M% vero regiminis funt quatuor principales, pata folvere, abluere il eonjungere & figere, Solvere eft corrum- pere, dividere .& in materiam ptimam re« —4 tige te. Abluere eft inhumare, deflillare, & d inare, . Conjungere ef imprignare, di) 1 bare & rubificare, Figere vero eit fer- " in ware, defponíare & incerare, Solutio nvertit lapidem in fuam primam materiam, — in aquam, ablutio in aefem, con- junctio in "dine & fixio interram, Unde 4 —E Quando habueris aquam ab t /a ie, & aerem ab;gne, & ignem à terra, 8 5 it n totum habebis magifterium, quia tune ‚ll abes quatuor elementa in parte una bene E pna. Klementozum. autem duo. fuat EAS pis I als Butter / unb flieffe als. | 659 SBANDORA nd. lapidea & duo aquatica , lapidea funtignie& terra, aquatica vero aer & aqua : aquan autem extrahes ex fubftantia humida, aere: . k . LA at jo vero & ignem ex fubltantia ficca. De terr; gutem non eures ex qua fit fubftantia, dum modofit fixa. nam terra & ignis aerem bi bunt, & deficcant, & figunt, aqua vero &a terram & ignem abluunt tingunt & pet ficiunt, Idcirco oportet. ut ſit aqua multa ẽ oleum multum , quoniam multitudo tin&ut, tanta erit, quanta multitudo olei fuerit, Igi tar paulatim folviturlapis, ut in Mercuriut convertatur, &inquatuor elementa dividatu nromnino ſaa materia prima habeatur Deinde abluitur, ut ejus immunditia zufe ratur, & redeat incolerem argenti vivi , cut à principio fuit, & falfedo fui fulphuri minuatur. | Poftea calcinatur, ut ejus. mate ría fubtilietur, & poffit converti de groffo it gracile, & de fpiffo in fübtile, tunc lavatu «nm aqua Mercurtt, ut majorem. recupere humiditatem quam perdiditin calce, Ex Hi de fablimatur ut fua materia attenuata mag depuretur, | & totum hoc attenuatum t fulphur & argentum vivum munda habean tur fuper terram, de illa materia, de qua au rum & argentum efficiebantur fubtus terram Tuncadditur (ibi fermentum de illa materie qu facere volumus, fi ad aurum , aurum fi ad argentum, argentum Deinde inceratu gt. fpirituscum, corpore incorporetur, & i go figatur ,,quouíque fiat. unum. . ec * OderEdelſt Gáb Gottes. [ fans, petietrans in profundo, tingens & per- manens, cujus una pars fecundum omnes — Philofphos convertit mille millia parrium J. eujulvis corporis in veriffimum aurum vel ar- jgentum, fecundum quod elixir fuum erit | przparatum, Sic etiam virtutem habet cf- I e omnes alias Philofophorum J| medicinas eomnem fanandi infirmitatem,quia J| figgritudo faerit unius menfis,fanar eam una J| die, f autem unius anni fuerit, fanat duode- Jj eim diebus ; qua vero fuerit antiqua à longo j| tempore contra&a fanat eam uno menít. j| Et idec hec medicina ab emnibus fuper j| mundi hujus divitias eft. oppido perquiren- | da. Hocergo magifterium nos equat re- jj gibus & mundialtioribus , quia qui babet J ipſam indeficientem habet thefaurum, . i A Rofarium eAbbreviatum,. & ^ Atem / das, legte Kapitels t fase — fürgli) die Merneues ? tung und Außlegung aller Arbeit | der gangen Kunſt / und ift das der j Sinn und Meynung aller Arbeit / daß man ncehmeden Steinder Phi⸗ i| lofopben / der wohl bekannt ift/ ben i. fell man von erften fubtilieren mit !! bem Feuer des erften Gradus / daß "er gereiniget werde von feiner Ge | hruͤchlichkeit / und Feuer mehr dar⸗ j| (ad durch alle Grãdus des Feuers daß éjà daß darvon rieche und fliche a ^ (hb) Fatuum eft fane credere. materi infitus , cujus etiam oportet ut artifex habeat. optimam rationem, Externus vero , aug PANDORA, Geſtanck und Geſchmack. Ch) QV. fupra pag. 538. Incertum, hanc fpagiricam non effc prius chemice prae parandam atque fubliiliandam, quam ad oput pagiricum aflumatur. Hoc ipfum docent quotquot funt philofophi naturales ex fpa- girica, fcilicet przparationes effe neceflarias, quas operationes vocaverunt mundificatio- nes, fubtiliaiones, folutiones , & congela- tiones, Corpus igitur in fpiritum folvi neceſſa- rium eft, & fpiritus in corpus redigi, & tamem imitari naturam debeat artifex. — T UNE | Gerardus Dorneus, — (lhihb) Spagirorum enim , ut etiam natu- 1% proprium inrumentum eft ignis, qui pe- nes iftos artifices mulrifariam conlideratur Ef is internus , aut externus, Internus cft cuilibet fubftantiz proprius , & naturaliter violentus et, aut per quatuor gradus tem+ peratus, vel naturali fimilis ac remiffiffimus, qualemfibi naturapoſcit in rerum generatio- ne. Utuntur igne violento Chemittz , vel. inter ealcinaadum ‚ ficciora fublimandum® aut metalla fua liquandum ; igne temperata er fuog gradus, inter deftillandum alcen- oti , vel defcenforié : naturali fimili, quum | putie- Oder Edelſt Gab Gottes. putrefaciunt, digerunt, congelam , aut circu* noris folvunt , atque fixant; | Gerardus Dornemt, | (hhhh) fterumque defcendit in terram, ac (diceret 2 — Po&eaquam aliquandiu fub. leſtium virtwtum internarum obedientia, pagirorum foluta fubftanria per aſcenſus ar- ‚ihicium fleterit, fuo tempore determinoto naturitatis ,. ad fuam terram redit, hoc eft, - Ir ritus jte rurfum fit corporeus , qui prius? „orpore fa&us fuit fpiritus : waigmate hoc , lim involutum eft àphilofopbis: Fac fixum , inquiunt ) volatile, & rurfus volatile xum, & , nm habebis magiſterium. Sunt nihilo- - ninus alie multe folutiones & congelationes hemicz in ifto magifterio neceffatig , qua »rzparationes potius appellanda fuat, ' d sid st Gerardus Dornens, Darnach ſolvir unb laß (bn durch In Filß lauffen / fíar lauter/ unb. cani ihn weiß / und firier ihn 4| ftanbíg in linden Feuer / bag er. jr beftändig bleibe ; dann nad fir I8 nicht fix iſt und mad ibn wi⸗ ‚de flüchtig / und folvier ibn wider „ID coagulier ihn / und fixier und iced 1n Stein fegt ihn zu feinen gleich / lier ihn wiederum und E 1 65 654 OS Anit wir nun allezeit den ebene Theil permit ihn. flüchtig / unb firier (pri gantz roagulier unb mach ibn flüchtig, und das niuft ou alfo lang tbun biß daß er flüflig werde/ als Wachs, unb daß er warlich und eigentlid beftande / und tingier weiß ode roth / als du ihn dann bereit hal unbegreiffendlih. (i) — | | Weg ber 9tàtur in acht nehmer Toann (id) Der Icarus nicht Hank erheben das ift / fubtil machen Fonte / mäftema ibme die Fluͤgel wieder erſetzen unb i friichern Wachs ankleben / das ift dur“ wiederholte diffolutiones, davon die Meiſt der Kunſt fo vielmahl ſagen / daß fie fal alle ungeſtimm zu ſeyn ſcheinen / außgenon men denjenigen / welche Die confequeof utili ben rechten Verſtand fölcher Wiederh lung verſtehen 7 welches doch gefchicht damit Die Ding: deito beffer: vereinig werden / indem fie ſolche durch bie kleineſt | frt Dahin man aber fo tt nig / Als zur Vermiſchung ber beeden gii langen Fönte / ohne diefes iind jenes RES higung ^ Döch daß man Die volarilität/ol von ſeinen irrdiſchenUnreinigkeiten befreyt Spiritus vollkommlich erhalte / und dem com. pori, welches von den inwendigen M i t E Edelſt Gab ttis, m) eint gängliche fixátion it tof Durch die diffolution qutt Lo Ding gen Himmel und durch relationes , ſteigt e8 wieder zur Er⸗ 1. Die becbeal- Ojer8 ift angedeutei worden: ii fixum folves , faciesquevolare ſolutum- | (ja [elg / M € e M mächen fliegen). | N » boe fidem fiw fo wird es dich vergnütt (té. corpus fut / * té alfo glo:- ines Seiftesgen Himmel fteigenrund — Vollkommenheit / in welcher es ffſteiget / wird es hernachmals wiedet zur "frden ſteigen Dadurch das Gute vom 58. "i äufcheiden / unb dag eine zu erhalten 'Ótiblebbofit zumachen / das andere ju toͤd⸗ und zuverzehren / das ift / in was für ii i ben: ‚dann. Die wiederholte f" lütiónes bo xar nes, haben in ibme bié Kräfften/ : BS JE er Öuichzufringen mirgetheilet/ p ider es ſonſten ‚nicht eingehen koͤnte. mI en Dtrómegen ber Syünglig Hermá- "y tc »di 0s, und feine darte Syungfrau Sal- íriacis; t voluerem ges, faciet. ee vivere tutum. . jb —* fire] fehlieffe éuff / fo voitft eis | 25 worden/ wird es auff den Fluͤ⸗ Arpora ſolches eingehen wird / wird eg ‚deren Unreinigkeiten hinwegtrei⸗ und deren fabftäng verbeffern unb ers 655 636 ber / nur ein Derß und ein Geſicht babel die Inſul Delus unbeiveglich örfcheiner uti so PANDORA, | $oscis, ift den Brunnen eingedaucht tob den / lamit eines das andere umfaffen mi g:/ und daß er aufi groffer. Liebergegen ff fagen koͤnne: Es ſoll die Zeit herbey Fonl mer /- paf dieſe Jungfrau / nimmermeh von mir foll geſchieden ſeyn / und ich aur tion ihr nicht / und daß unfer Lieb / in ur gewechſelter und ſtetiger Gluͤckſeligkeit (ey wird: dann alſo werden unſere beyde & Hernachmahlsmußer dahin trachten / ix der Apollo und Diana in derſelben fich au balten/ welche beede die Latona dafelbfte" geböhren hat. Iſt eine Fabel / tveld ung nichts anders mill zu verfiehen geber 0187 daß dieſe auffgelöfte. Materi congeli und figir werde / in welcher Sol und Lu ber Philofophen begriffen feynd: MMercurius. Item ich Mercurius ſprich / i (toc kalt und feucht im vierbft Grad / wer von mir nimmt zwe Srad der Kälte/ unb zwey Gra der Feuchtigkeit / der bat gut Lun; unb beſſer banti ander Luna, dbi nicht beſſer dann in petita linea 1 vecia exaltabor ; das ift / in eínet s à Doa fedt Gab otteà. LR nie Tuͤchlem in vecia wuͤrde ich | bob tt (9 (1) 9A En. die Phi lofophi von. ihrem RR Mercuris reden / fo verftehen fie j urchauß Den Gemeinen wicht / denn ihr ercurius ift ein Metalifcher 7 nemlich x Metallen Mereurius 7 ift heiß und een / feucht und felt / der. gemeine er ift iei in feinem gantzen Weſen / da- t faa derſelbe für Dtm Mercarium Philo- — ihe orum nicht gehalten noch genommen n nn EY. ^5 M de Mole art dici, &. Dif creavit cüm eo örmnes mi. r D & ipfàm et aereum , ignis fugitivum; a1 pom quod in igüe alíquántulum fteterit t mira opera & alta, & ipfüm foium ett m eft quod poffit operari qualia ipfum Ih ) per itur, Et ipfum eft quod inträt quoclibet tli it us, penetrat, lavat , & excellit. ipfum eft Mitmedtüm carpotibus. idibus adimiícetur, & n gt erit totum elixir adrubedineni & albe: lem; | - ‚Ipfum eft aqua perennis , aqua vi- a lec vitgiois , foris , alumen, de quo bi- "rts non matitui; Cum vivum fuerit habet d og Im opera , "cum mortuum fuerit alia; jeropera maxima. Ipfam. eft ferpens luxu: mL | € Ps rians 5fritus vivus," & in mundo non eft quale; 67 en OPANDORA;. N à $ rv E ne dm lad ^ ii riansin feipfum, feipfum imprzgnans, id di uno parturiens , fuö veneno cun& inter ciens metalla. Ab igne fugit , fapietites at tem per lua artificia fecerunt ur expectar jgnemi ,Ccibántes id cum terrá fua; dohec e pectatet ignem , & tunc facit operá & mut: tiones. Quia ficut mütatut id eft altératu fnuta i & licut tingitur ; tingit, & ficut có $ulatur,coàgulat. — Igitur inter Omnia inin| ralia argenti vivipr&ferenda eft generatio. omnibus énim mineris invénitu£ ; & cü ómnibus fymbolum liabet, Fit autetn. ( terreftri mediocri & àqueó; vel oleo vivo full tili mediocriter ; & ſpiritu mültum fubti Ex aqueo terreftri ponderofitátein. habet motum deorfam; lüciditatem ; fluiditater & colörem argentéum, — Exit enim de ieri in terram £efilit, & güttatim fe diffatidit, I iterum fecontinuathumido; Ex caliditate] fpiriti exficcato figitur, & omnibus co inifcétur ; & cui infidet firmiter adiæreb ünde mineralium & metallorum pátef A citur. A | Alberins Adagi . Batter ich bin ein Datter all Metallen’ und fo ich nun ein 99090 ter bin / und ein ſchleimig Waife und ein Schwaͤfel Erdtrih / ui darum bin ich in der Tiefe oce CAN trichs / daß ich nicht mag W^ : | . bab - Bde Edelſt Gab Gottis. d haben bin ich zuſammen gefügét “worden und darauß find nibere "gangen Alle Mitallen/ nach veni p iedeigang der Natur und des Erdtrichs o3 ich Unter tbiirb / und :tt Ain fö ich lebendig bir / wirck db etlich opération ? das ift / Wir⸗ m ing/ unb wann ich gefublinniret irde groß unb tounderliche Werd] ind Der tid) zufügt / wann ich zer⸗ N len wiirde in Waſſer mit éineiti N Bruder : bae iſt / zerlaſſen Sol / und el nit meiner Schtwefler: das ift/ zer⸗ | fen Luna / fó wird es fid) freuen N wiglich. Wann ich wurde toͤdten md lebendig machen rich felbfi 10 alle Körper der Meralen/ ít Mer Stund. Darum ein ſolches — weil ich bin Ein flie⸗ | tiber Knecht / ſchwartz im Feuer) ab id) geböhren Einen blauen 15 zohn / tin Aurutn perfetum , Di gewiß / vollkommen Gold / und "Affe bag die natürlichen Meifter/ " | " Dorgeri haben / die Wiſſenheit in JE wann ich toeiffer/ cin rother a ote übertreffen / Nicht von dent T | 2E Waſſet EN — v . 660 Waſſer des Weins oder der R ben. (1) in NL ME neral, fupr. Citat. Und mar die fiebeüg lac Virginis, und alleheimliche iſt ren / daß fie hernach nicht Durch nei Telbften mwunderbarlich und ein fà (D V Ide fupra Philaleth; p. 3. Nic, E: melli P. II4. b. Figul. P. 175. & N Anmerckung über das cilfite Capitel oi zweyten Theile, — | Aber von dem lebendigen 48d fer/ obn Burar oder Bürris / ol mir, und der da [cbr taufent Ja ber mochte mich nicht ſtraffen ul das Ende meiner Gutheit (m) 7 (m) EN Ann diefes Waffer ift das Wa | deß Lebens / und hai die Mi die Frucht dieſes Baums aljo zu verbe Kung oder Propffung / ſondern allein ihrem Geruch pie andere Bäume ibr ale machet. Neben dem fo ift. diß Way bicfer Srucht mie das Weiblein / in kein anderen Ding/ als in diefem ABaffer/f nen die Fruͤchte Diefes Baums ocfái werden: und ob gleichdie Srächte für Ding ftpnb / jedoch wann fie in bie Waſſer pusreficisen 7 fo gebehren 5 I Oder Edelſt Gab Gottes. tr Putrefadion ein Salamender im | Seuer beſtaͤndig / deſſen Blut koͤſtlicher iſt dann alle Schaͤtze unb bat die Macht / die if ft 58 Bäume die bu alibie fieheſt / frucbte jr4 umd ihre Früchte als Honig zu mae NL din. Ich aber begehrte 7 Herr toiegebet ibas iu 2 9Yib babe bir/ fprach er / aefagt/ DB Gonna Baume frücbte ftpen lebend/ (üt j/ aber an (iatt daß je&o nur einer Davon fättiget wird / wenn fi t in dieſem Waſ⸗ jr gekocht werden? fo können nachmahlen faufent Durch fie, gefättiget werden. Ich agtemeiter / Jon/toito fit Durch ſtarck Feuer gekocht / und wie lang? Gr aber / die⸗ "i t$ Waſſer bat ein innerlich Seuer / unb wann cà Huͤlff von beharlichen euer hats Jb berbrennet e8 Drey Th eil feines Leibs / mit im Leib oiefer Frucht / unb wird nichts I rig bleiben / al$ gar ein febr (eines Theilz i d j 3i a öchlter Kraft / es wird Durch gefehicklie al yn Verſtand des Meifters gekocht / at f. b fibra Monat / nachmahlen schen. IM mmittelft ober erfcheinen unterfchiedfiche —* niger oder mehr. d — 2Mücbael Sendivogins, i KE bin coagulatum fermentums sit, ein zuſammen gewallet 6e» J d/ ein Paſt / en, Moſt / in gu⸗ KU: oo n n ſchmack. a ſches man kaum einbilden kan/ doch von Dinge / und allezeit am fünfféigften Tage 661: 662 Vollkommenheit bilfft vollbringen / u in feinem Beruff ein jeder gnugfam erfa PANDORA | | (Ogeyere auch in vielen andern ul S22 jablicben Sachen muß geſchehe Daß eines dem andern feine Zeitigung un ren kan natürlich und vernünftig von qd nen zum andern marbofftig rufi 4 und urtheilen: Und dieſes Fan man thun offt man will / alsdann mird dieſer Dh ſophiſche Stein je längerse beffer. Dich wird der Unerfahrne in feinen Kopff nich Fönnen bringen/ fondern jemebrjetieffer E^ Srathum serathen weil er nicht Fan ^ ‚greiffen/ wie folchea folte zugehen 7 DE Qué roenigem Fänte viel werden / unb mi / feinen Abgang fpüren. Die Philoſon nennen daſſelbe / was ſoll bereitet nogrdag * einen Taig oder Paltım: Was bereitet al * ein Fermeat poet Saurfaig : Dann ael» tote ein Gauttaíg / mann er gleichmäßig ı einem andern Taigueremifcher wird Dui ^ pie Fünftliche bewegende Bárme 7 nik ohne die Waͤrme kein fod)ung/2Bdrcdtul oder Bewegung vollbracht wird / den gg gen Taig anſaͤuret. Incerrhy „Aber das Feuer und Gewig fto Meifter indem Werck. Co) F Ko) ^4 Iximus itaque, quod nil (it in opf® "BF noitro fecretum excepto folo N | Oder Edelſt Gab Gottes. , iurio cojus , magilterium e& , rite illum pra- arare, & cum auro jufta proportione mari- 46, igneque regere ad Mercurii exigen- i⸗ m.Quia aurum per fe non timet ignem, ergo eg imen caloris ad Mercurii tolerantiam ac- (co! mmodarc hic labor, hoc opus. b. : Anonymns Philaletba, ; " (oo) Du folt aber auch ferner teif im 4 daß die Zahl des weiſſen Lilien« MSaamens mit der rotben febr ungleich it U welches die Weiſen febr hoch verbors i" en haben, und nennt es ihr Pondus oder Jeicbt/ und ohne diefen SDuncten tool» a fich bit beyde Lilien nicht vereinigen y per minima zuſammen permifcirn, Die ralten Araber fchreiben hiervon alfo : or Bus mafculi fingulare, & fœminæ plurale. er efto, Solches erflárt der Graff / in Mer fpricht} Terrena potentia fuper fibi 1 n uh: Hit tens, & pro refiltentia dilata eft actio a- ‚ nen itis in altera materia, Verſteheſt du es? AL b antwortet t$ ift etwag Dunckel. Er * ch bekuͤmmer Did) hierum fo hefftig Ieht / bann Fomft du zu Erwachſung dieſer den Lilien / fo wirft Du bann ſelber ſehen ji 1B ibrer beyder Cigenfibaf und aturz du ibm thun folt z und brauchte meha ?) Jd jemäffige Waͤrm / fonfien miro. der |Bnamen Der weiſſen Lilien als ein Dunſt m. iin iu$ rauchen und alle deine Mühe und y M Bi umbfonft ſeyn Aerta Arca, ni Tt4 (ooo} Aber ym | ; 66; 664 | | Allent halb. p). P ANDOR A; n. Lun — iz (000) Aber weiter vom Handel / ki nimm nur das Gerichte Pondus ich ach daran fonderlich viel gelegen ift / Denn I mußgar eine gewiſſe Menfur in deiner ZH Tammenfágung dei Philoſophi hiquorifchh Weſen gejchehen 7 Die uhralten Arab) fihreiben | hiervon alfo: Pondus Mafculi ü ; guläre & fceminz piurale femper efto, DE Das Weib den Mann nicht uͤberherrſch Der Mann auch den Weihe nicht ju d tvaíti ſeh / und das Aqua refolvens nidf- zu eh. / damit ‚Der Saame oder if. Sperma Hicht ertrincte 7. Gtunitas per D litatem in Trinitate , faget Paracelfas, DE in jener Parabel, wird gar fein angeddb unter den Muͤhlraͤdern und Dero Zahl Propertio, Mercuriiad Sulphur: Unter ob: Muͤhlwaſſer aber das Menftruum verdee jr Sàrl nost | PE Nodus Soplicis Erada Seenach folget der Lapis. Sem niamt ein Stem g genat | (p) T^ q 164 attenditur di: quo. | optinio. témpore adfutiidtur e enim que: ber res ad. humaoum. venit u quan.o urſui natura & perf Giffinia elt. pis aut: mno.ter, ficut ubique reperitur, iE in omni:zmpore reperitur; led non in o inpore 1 qu: dis virtutis. el: ficus nein © " —J 1 gute Ana 00. Qoeadibet nafcenua fuum tempu | ópriam habent : quilibet fru&ius & E Il tz tunc mebores funt , cum maturi funt : hie apis nolter M-lior et ex duobus : primo ex ir oorejfcilice: quande paícitur in vere. Alia gun gummi zítivo colore mutatus & effl sit, p Noftrum enim gummi verno tempore optimü X funditur, Quiaenim fanguinis humani na- Maure maxime approximat , & generationi [ET nimalium appropinquat: fanguis antem in ven re maxime augetur, & animalia ad com- | nis tionem ingitantur, & aves ad cubandum: leo tunc lapidisnotri materia eligi debet, & al opus couveuientiffime tunc applicatur , ut io is nofter volans producanirs five plumata, uu ive deplumata. Unde dicit Raymundus de intern Ynis, Ponatur autern Lapis in vafe phyfi- / co. jn puncipio veris fole exitente i in Ariete, loc enim tempore „ut ait Raymundus Mat- «i jt llien6s, magis augmen:atur calor & humidi- tas " funiliter fanguis & cholera fimul, Et dco etiam hoc elementum lapidis magis ndat i jn vere, & hoc n.odo natura juvat m; & tempus opus, & plaptz magilteri- J Secundo ex no vitete fru&us :. recentes qum eliores ſoht antiqnatis , fi [ut maturi 3 N la éx fi g.lis rebus genitus , , afuıs radici- |" ap paulatim mitius extr ahitut , quo⸗ 159 jue total liter cornimpatur, Nofter antec tenerrimus c(t, & cto virtus ejus. ex- E ^ nifi noftro calore nutriatur, Et ideo, iniquas operi noflte non congruit , fict Mi, ee RU ee 5 TER e 666 _ IRcorrüptus, antea di&um et. Sed recens et omni) Laurentius Dental, - (pp) Quare materia toties converti f una natura in aliam debet, ad omnia facic daquz in regimine ejus funt, ad eam ad pi feGionem perducendam. Qaare Sapieng lapidi multa nomina indidere 3 poltqud. materiam lapidis refolviffent ac fpiritual effeciffent , dixere materiam effe rem vile Cumque ipfam fublimaffent, Serpentem ve. carunt ac beſtiam venenatam. Cumque e. dem calcinaffent, dixere effe fal, & hujusm& di, Et cum folviffent , vocaruntaquam, E : in omnibus locis reperiri dixere. Cumgß ad oleum, perduxiffent , materiam rem eofam dixere, ac paffim venalem. Cum ro cangelaffent terramnuncuparunt , ac eft. tam pauperes quam diviteshabere, Cumc. €i albedinem exuiffent , lac virginum , ac \, bum quid dixere. Ac cum rubedinem ejf». furfum fublimaflent,ignem dixere, ac rubr quid. Atque hoc pacto prout materia lale v. dis convería crat in peculiarem naturali, nomen illiindidere , donec ad finem. per &us effet, A AM, foann I(aacuso (ppp) So iſt nun Feine andere Matc darauf der Philofophifhe Stein WW). Mercurius Fommt / und Fan fonften na", gem — (oer Edelſt Gab GOttes ends gefunden werden / worinnen bu auch uc en möchteft/ fep gleich aucb in der gan? Ben Welt: Du fucheftz findeſt / befommeft fe überall umfonft ; Aber ihre innerliche Matur iſt dir unhekand; Auch ift Feine ans p it zu finden, die folchesaußrichtet / alg ie unferige einige Materi/ bít da von ei⸗ ale folchen hohen reinen Saamen gebobe tren 4, bie GOtt felbft vor andern hat auß⸗ ohren / und ift Doch nicht Dafür anzuſe— "pen Daß fie fo viel vermag / und mit fo bos Merinnerlicher Krafft begabet iff. * ' 0 Benedichus Fürulus, "M | Q^ fpppp) Sch hielt an / mein Herr / Fette mam ibrer viel dieſes Waſſer / hat e8 auch »Winen eigenen Namen ? Gr fehrie aber [aut mad fprach/ menge kennens / jederman ntelehets / feheng und liebeng, Es hat Nah⸗ mögen aber viel und mancherlen : Gein eis ‚uhener Name aber ifty Das Waſſer unferg neers/ Das Waſſer Des Lebens/ welches dieit Haͤnde nicht neget. Ich begehrte noch ultiten: Gebrauchen es Andere zu anderen chen? Er ſprach / e8 gebrauchtsein jeds grtbere Creatur / aber unficbtbar. a". Michael Sendivogins, "ppppp) Syd) bab allein von ber Dinge Whrzefpondeng / die fie mit einander haben? q Pad WWürgfungder Sonnen, Mondgund m! keinen / den unmifienden jum beſten c hands y XQ d.d XN Vt gm und wird Dod) nichts afant. ven Hilff von empfahet. (4) OPAWDÉORA, [ Handlen/ wollen’ bann ‚die Wiſſenden doͤrffen dieſer Unterrichtung nicht / un fubje&am ſtehet jedermanniglich eor 9! Michael Sendivopil. (pppppp) Dann die Materia A ben auch gehört z zum Theil unadotflt undgeringz und überol / der 9tottbugt? nah genug / ohne groffe Mühe zu beko men. Die Arbeit iſt deicót und geru shätig. Sn Summa die gange Kun" ben Frommen und von GOtt darzu wehlten auffs fchlechtejt/ und ein fältıgik! Den Gottlofen aber und bófen + / ſchwereſt und unmögfichft zu faffen ubt zuer forſchen ift. "eru WERNE Linb ben ber auß zmeren Sir gen wadfet / da die Fliegen IH (9) EX duobus autem compofira, ex (uel .— :E&-rmate maris & menftruo femina (dd ek, ex rubeo X albo nafcitur, etiam HER Quos montes, qui fant pater & mater, | &amen inter duos mentes , id eft fulphi argentum vivi:ro, vel folem &lunàm fe pioprieiatzu lapidis in fe ipfo conſider⸗ ws vero iut o gincm demonflraat ı, | boe Edelſt Gab GOttes. a aiculo & femina genitus cft ; & idcà Datis & femin& proprictates in fe retinet & | » níctvat | E" c | Laurentius Ventur à. NS Die Philolorhi ſagen auch / daß wiſchen zweyen Bergen generirt ſey⸗ qUaB ei auf oen Miſt geworften tmerder auch mit unfern Fuͤſſen zertictim caf er i 3* Maͤnnlein und Fraͤulein gene⸗ | teetbe/ und DAB er in mir / in Dir und itrgleidyem Dingen fto. | saber fommt e8 dann / daß bie Eins ültigeny mann fie foiches hören/ etlicht "a 4j liche Menfchew Kotbr etliche ji M etliche Menſchen Blut / etliche alte Pumpen und dergleichen Ding diſtilliren/ un n ip fegfich [o gewinnt einer als viel / als [ ander. T Aber man foil ſch deffen nicht verwun⸗ ttiv weil fie fo tbórict ſind paf fie wol⸗ Jm) und > machen auf Dingen die 4 anſemals ex fpecie: Solis vel Lunz ftint ‚en vefen: dann Feiner gibt das fo er „el Bou fobringt auch Die Neſſel Feine monk e win Wie wollen wir bahn bif Dübium foi- y n Diß folt Du für gemiß haltın? B bit SDbitefopbi / die da fageh / unfer P " Ratter fepe an allen Diten’ unb in al oit 4 Dingen / recht und tvabr fagen / un BB in pitfen/ ihren Worten Feine 9 p v " DIES 678 Fein & bier noch einiges Ding iſt / welch nicht (haden mag Nimm il Lu ÀNDO RA, "rH bikcuitát fene / fó bu t$ ttd, N türlid) betrachteft. Denn weilauf Erd eine lebende Krafft oder Vigorem ih [i]. bat/ wie auch die Mineralia, dag da Fön generirt werden/ ohne natürliche vo che JDige und óbné feine Speciem, — CH) verſtehen e8 die Philofpphi auch alfo/ : dieſe Species mit Der innerlichen natüi chen Waͤrme ſtets germinirt/ ohne welch Hitze pu qud) nicht das géring(tt hab koͤnteſt. Phanix Atropici Nimm ihn nicht dann frifch nf einem Blut / unb wann er tic. luſtiger Natur wäre / er vermiſc wann darvon das ſich gleichen / | mengen ſie fid)/ und gleichen ! zuſammen / daß ihn das S und ſchneid ihn mit einer Cd in der groͤſſe als eines Finge breit/ ‚oder eines 9idgelé br Und nimm feyn ein Pfund eh 24. fotb / und tbü es in UE Pfund alfali ware, und in 4. Vs Kinderharn / thu das alles " |. Gom Edeiſt Gab Gottes: Hlaſurten S opff mít einem langen alß / unb feubéee nut einen fenff en Feuer / biß 88 einſeudet bag du Oben zu bem Loch einpruͤffen Magſt / but dich daß bu feinen Ge M | |i 4 a ema nicht verſucheſt bann. es merderbete dich wann das alfo Waſer twerde/ ſo findeft du Kebis herwehletsußafler: (0) — X 714. Mineralegià (üpr, Citat] und I T " BV na die fuͤnffte Anmerckung über i 86 Cilffte Capite des Erſten Theile; Lt (v) Uáde in libra Sátutnt, de hujus. iá« nlidis procreätione prima & fecunda dici- qii Si mafculus cum femina conjungittte «E " ternperamentum, mediante ſpermate, ne- jte eſt ex menſtruo generationem fieri; | f quidám alius Philofophus ait ; — llla res; I qua lapis fit; vocatuf Rebis, id eft. res (| Mscompofita, vel res ex duobus compofi- As Et Vere dixit; quia fimul vel femel in nggntee terra, id e, matris Compofitüs ut pi feeretuc , & álterá vice in vafé vitrea .mponitur, ut in elixir perficiatur, , is | Laurentius Fentsird 1 Ehre das Waſſer / denn es iff N oem Volck geehret / laf es - | 67i 367 den und ſiege es durch ein dud | foann bu wilt/ gelobet fep ED ^ und purger den mit Eſſig um OPANDORA/ unb bebat die feces / und (ft. of Stein da alle Miſter darvon ſchr | ben. Et iſt ein Stein unb nicht el) fein’ du ſindeſt ihn an uflen &# pe auffoer €bne/ unb auf og Bergen/ unb in allen Waſſerc und hat ihn der Arm ſo wohl di Schwäche, unb aller dings t i theureſt / von ihm mag Herren up Könige vertreiben / du magſt ül aud) ehren und unehren / mit (iM uno fein tame aebenebepet / ihn allertbeureit von allerſchno⸗— iten Dingen hat geſchaffen. O Waffer diſtillir ſeben nalen / i was da feceg bliebén/ bie behalt inb bann fo nimm Mercurin Salz wohl ein Drittheil ei Taßzs / ſo wirdes lauter und il von allem Unflät/ dann nimm fen vergieften Hafen mit eif langen Halß / da thu ein Bf — und halb als d Oder Edelſt Gab GOttes. iore darzu / das von dem Stein i jemadt iſt und vermad) es gar Joh! mit gutem luco, bag Hitze in 9 nem kleinen Defelein gar wohl / daß | ip gie, unb zeuch das cur her auß/ Mund das Kopffiein (es darein / und toe ritopffe das Defelin gar mol/unb Mages alio über Nacht ſtehen bes grim ninim das Kopfflein bee CD D 9 | | * M ; * iu ij (eo it unmögfich. einiges Pamieular t | oper Univerfal ohne dem Spirit M I: P li Saturnalifchen doppelten Mereurii zu de à Moni Snyders NT jebrauchen i(t/ zu wege zu bringen. oder ii perfeätioniten. 4 N. f T Der Antimonium bat doch mehr Saltzweſen an ſich gezogen als der Mer⸗ urius vu Igi, darauß ihm ſolche Coagula⸗ 1) Ntion entſtanden / Dieweil Das Gals die i ite giebt in allen. Dingen weiches uM dem gemeinen Mercurio aber mangelt / lio wenig Saltz hat’ darum meilein his rSchwefel⸗Geiſt ibm einverleibet uns Brborr weiſe / er ſich ſelbſten im ir ſe / uñ Pan su Feiner Coagulation bracht :- dem tà —— D denn ein Zuſat |a $n Mundi, en welches flate Der Spiritus des Der 673 (674 ben. (o) à manifeſte, fatuosautem miferabiliter exc PANDORA E] der andern metalliſchen Geifter / weld! in der Mutter des Saturni am kraͤfftie fie und mächtigften für den andern au! gegoſſen ift; und ohne ſolchs nicht Hefe hen kan er habe denn den Stein of Weiſen ſelbſten Dadurch er feiner bep ad fahenden Dinge nach / in ein gleichmäflt ı ge Eoncordang gefe&t wird / und. ein folchen Leib uͤberk ommen / der fid) ſchm⸗ tzen / treiben/ fchlagen/ gieſſen / flieſſen un töten laͤſt / gleichſam andere Metalleil ſonſten ift der Mercurius ein lauffend Mercurius, und bleibt ein Mercurius, ſo la ge big ihm fein Lauff benommen wird. | Baſilius Valentinus N So findeft bu erlicher mag Mar Curium coaguliert (o thu Dee 250 fere darzu aber als viel als voll” unb fé& es wieder in den Ofen / / allen Dingen als ju dem erften) di fo tbu ihm zu dem dritten mal", auch fo finoeft ou den Mercuriuß) ftat und ceaguliert/ und ungeſch/ (9) Ue filij cum Geber profundifi i à . WEmediocribus loquatur, & prudentill T dat ab intentione vera hujusfcientiz, idee Over Edelſt Gab Gottes. ipfum re&e imelligis, hecfubfantia eft illa, de qua fuperius diximus, & | operati fuimus wt eit di&um, & per eandem vera funt prz- , icta, ut patet fubtiliter intuenti: quz fub- l lantia,ut ipfe dicit,elieiturex corporibus, vel iihex ipfo argento vivo, videlicet in metalli- ſcum corpus converlo per naturam: quia ,at- lgeotum vivum tenet infe naturam fulphurise Mi& ideoipfe e(t materia omnium merallo- lilfum, qua ex argento vivo & fulphure fiunt, lut eft dictum. Et fuppofito, quod exargen- llo vivo eliciatur itamateria, ipfo. in metal. Viti cum corpus non conve:fo, ficut ex argento n, 1 70 communi, ut velle videtur ipfe Geber qai dicit, & tenet, ut videtur, quod ex ipfo olo potcít fieri lapis : attamen ipfe dicit, jc od fisetur prius, ita quod gaudeat in igne jerleverans, Et tunc e(t idem, oc fi effet [| ' li Tul nw EN ,.^^ 1; . . . - p paturaliter in metalli fpeciem converfum, nec »us, Neque enimaliud ad hoc opus per- | "ciendum requiritur, quam metallum, ut in- | uit Geber. non tamen | perfe&tius ab ipfo WMMercurio fitlapis,nec ab eo plus perfe&e eli- gitur ita ſubſtantia, quam de corporibus, Ergo il iX corporibus poteft elici ifta materia ita pere "te ficut àMercutio eriam elicitur, Ideo ad ip - i| cerpora, adiftam fub(tantiam eliciendam, „ienum duximus recurrendum effe, dimif- ^3 Mercurio communi, prout eftin natura in a, propter longam & prolixam ejus prz- ! V'arationem, & fixionem, circa quam labo- MEC ^ dua | rayt- me X pm Te | ]j quU It | RL 675 676 - laborare, & nihil finaliter invenimus. Et ide] und nimmedie feces die oubebaltiN ſetz das ín ein altienben Dfen / PANDORA; - ravlmus quandoque & plures alios vidimu | de fublimatione iius Mercurii, & alter fpirituum praparatione, in hoc primo libı] nihil curavimus, quia nihil valet ad operatid® nem, vel perfe&ionem unius folius preci. lapidis, unde nihil perficit, five juvat. Incertus, Des fer ein Theil auf 6o. Mia tis Mercurii ober Veneris purge, tí/unb wird gut und weiß / des ve wandleten Martig (et ein Theil af purgierten Zovem oo. das will! befjet bann natürlich Zuna. SDBílqi aber Solem machen fo nim— purgierten Mercurii 2. Pfun baftdashalb Theil, und reibe einen halben Tag / auffeinem Stel gar wohl mit einander/ und (In. esinein &opfflein; und geuß be alsviel des Ißaflers darauf / u andern Tages ſo reibe es aber vor / undthu zu ihm die feces unda@l Waſſers ale vor / die Arbeit thu s.m deſſelben nimm ein Gewicht aut * Oder Edelſt Gab Gottes. | forgerft Silber oo. dag wird qut/ Dderſelben nim — fürbag ein Ges wicht / und (ege bae auff oo. Theil ovis purgati, Das wird fein gutSol / edel und marbafftig immermebr/ "umo ífi ein Elixir daß du verwandleſt ‚ale Gorpora/ in gut Solem und Lunam in einer Stund. (u) — N Pe Docimaftica und “Probier, Mi Kunft ift eine herrliche Wiſſen⸗ | Iaftt/ denn fie unterrichter mich daßich i den Halt in alien Ertzen haben kan / allein Mas Alterthum wuſte auß Dem Wachs⸗ ilum der mineralien und Metallen / weg imDaltes fie waren totBroegen nun auch Die et bildung in Der Chymia, Daß Die gt " Mint uno Durchs euer gegangene Mes Mlle diejenigen / welche die Philofopht X Verfténpen/ wären ihrein Propos Die Ats Shen zu verfolgen feſtgeſetzt hat / wie genau pim vichtig fie aber treffen / erfaͤhret ihr f Feutel/ in Verliehrung der Mittel/ unb | jietole Zeit wird verfpilttert 7 und zu | | bte gemacht Der von oer Erden N! Fgte: Mein Patron repet recht / dannenhero WI hmich herslich über derer Laboranten neben verwundern muß/ mann fie vorge⸗ m i fie hätten’ Pacticularia ex Venere, Mar- T und Denen andern Metallen / ba doch ib uj Mer Verſtaͤndiger zugeftehen mußr _ P u oap e 678 Wercks auch Fein Particular wird auf fert phico angefuͤlletwaren / Durchgangen f PANDORA baB er in erinangelung des Univerfalf tigen koͤnnen Dod) iſt des Ruͤhmens ſ dich) wann es aber zum eflect komme foll, fo ſiehet man wie bie Krafft def Wercks mit denen Worten verſchwin dei, Etliche bilden ihnen eine gewiſ ptis Der Philoſophorum fo fürmlich zu aj pliciren / daß man ſchweren ſolte / fie to ven veri Adepti und Der Meifterfchafft t fie Kuͤnſtler und Außarbeiter / betrüg nicht allein andere / fondern fid) zuglei felbft mit / der Anfang läft fie boffem aber Das Ende machet fie in ihrer Ho! nung zu Narren. Der Oraf Bernha— von Tervis ift im dieſem Irr⸗Garten ziet lich herum geſtrichen / und iſt fich zu v wunderw daß er im vier und fechgig Jahre erſt Denverborgenen Faden geft den / an welchen er zu der Fontina gel get ift. Triton fagte: Jedennoch i Buͤcherſchreibens Fein Ende 7 und (ey immer einer Demandern nach. - Ich ftehe gar gerne, / daß ich Diefer Sache RR nachgefucht/ aber Feinen Zweck der ein wenig vergnuͤget hätte z erhalten FIR, nen. Cunémalg /nad)bem ich beynahiiik, Diese Bücher Die oon dem Lapide Philc te und in Deren mehren. der Satur ^ TM : Dp | Oder Edelſt Gab Gottes. 679 Ielobet wurde? habe ich mich über ibn gt» wadt/ und auf alle Weiſe fein innerftes waßzichen toollen. Ich betrachtete ibn i6 einen Vater aller Metallen / ich 408 wm feinen Spiritum , rothes Del uno dal! qug/ combinirte es zufammen und ſachte eine herrliche Tinetur herauß / wie Maber fein Vermoͤgen auf andere Me; le probiren wolte / fo wieſe er mir / daß aß hme nichts / was einige Metalle zur nuerbefferung bringen möchte / Fönne ge- uacht werden. Ich wuſte nicht ob th i der Projection verfehlt hatte / denn in der Eoration zeigten fid) mir alle Die von ber T Philoſophen befchriebene Farben / ich jgimentirte Die mafla mit Golde / in Mey⸗ ing eine transmutation zu erlangen/allein/ mbar nichts mehr als eine colerirumg/ ‚min Eurgen vergteng und eine Schwärke ee Ich fief endlich auff Die qfiintra Saturni. Eckardts entlauffener Chymicus. UN i) Nachdem ich von Jugend auff su aj feabren Philoſophia groffetuft und naliebung 5 — habe / als bin ich auch war bie Sophiſten und Betrieger / mil! Cames Bernhardus, und Dionyfius „ıldaarias on fich felber zeugen) wie ihnen Mehen / gerathen um etwas von ihnen Ul TRen. Diemeilichaber durch viel de⸗ amu c -WWa fcm [un J N | Ni - 690 PANDORA, | fenund Studieren erſahe / daß e8. ein G ſchenck und Gabe Gottes iſt / und fei $pbilofopbus macht hat bey Verluſt D edlen Kleinodg feiner Seelen / wie au vielen Plichern ber Philoſophorum zu € weiſen / daſſelbige jemand zu ofſenbahre As verließ ich Die Sophiften und Proce Derkäuffer, und will auch jeden Liebb ber diefer Goͤttlichen Kunſt dafuͤr ernfil gewarnet haben / niemand Glauben zu ben? der ihm ein Proceß um Geld anbe welches ich in meiner Zeit viel erfahren | bes beromegen ich einen wohl dafür wi nen fans der fídb nur mill warnen [afi denn ihre Triegerey ifteitel Lügen. D keiner Fan ein particular machen / ohne "extra&ion Salis Ammoniacı oder Merc Philofophici auf der ToNeapboru T tifchen Waſſer / welchen Gebrauch | fphitefopbt nicht fo offenbahr entde haben: anonymus. (uam) Siegfried bath um Derzeih bap er auch feiner. Unwiſſenheit einig ungereimtesmöchte mit vorbrin er wäre begierig in Syrrtbum Die corre und Unterweiſung willig und mit D anzunehmen: Ich erinnere mich i vortrefflichen Beccheri feinerPhyficaSu! ranea geleſen zu haben/ daß einmal ei toifier Sreund von einem Italiener 4 | Oder Edelſt Cab Gottes, befantes Ertz fo ver confiften& und Anſe⸗ üben nach einem rofhgäldenen Ertz gleich ges chen / um ein Kopfiitück gekaufft batte/ uber Sreuno toirfft Die minera in den Tiegel/ fie faher bald an zu ſchmeltzen / er laufft zu dern ihm anwohnenden curieulen Beccher, dun bittet ihn bey Vermelden was paſſi⸗ —— — sd * -— 4 Wret/ ihm etwas Silber zu lehnen. Beccher. ilgitbt. ihm zehen (ST ber Freund wirfft einen Mach Dem andern in Den Tiegel / darin⸗ hinendie mineraim Fluſſe ftunde / diefelbige — Mehet das Silberalles an fich. Er per(anget qon Becehern noch mehr / Diefer in Args wohn e8 möchte der gute Schluckbruder ihm eine feinte machen/ gebet mitibm er nifiehet Die Begebenheit mit Verwunde⸗ rung an/ toirfft noch etliche Gulben ein / nlimelche Die mareria allefammt in fich vers NN ſchlinget. Beccher hieß ihn die maſſa auß⸗ giefen. Nach ber Erkaͤltung ſahen fie ‚mit erfreulicher Beſtuͤrtzung / daß bit gan⸗ une walſa in ein gediegenes Gold gegangen (par^ von welchem Beccher ein Stuͤcklein „feiner Schuld nach abgeſchlagen und zum T pa meißihum. deflen es behalten hat. den Reſt aberbat der. Sreund durch vie Surgel gejagt in Mennung es wuͤrde al⸗ le Monat ein Vagant kommen / der ihm ‚mit dergleichen minera regaliren wuͤrde. Wer willläugnem daß ehemalig ergehltes jf Bon Dem Viol der Dein Silber ven BGold⸗Purpur eingepräger/ und jener Oſt ⸗ TT | Mu; In⸗ J - 68r . Händen gefüblet hat/ eine Unwarheit fey — S9 Monf. Siegfried/ verfeßte Der von Del . fuccurrirt/ und feiner Ernde nachmals i AN DO RA: r Indiſcher Schwefel / welcher das Queck fibi durch cin gelindes Feuer in gebitge neg feines und in allen Proben beftändiges Silher cosgulirt bat/ Das Monſ. Kıafl mit eigenen Augen gefehen und feiner Erden / fein vorgebrachtes beftätiget alle; dinges meinen Vortrag / daB ohne Dei Univerfsl Werck Fein Particular Fan gegel gen werden / Prima Materia Metallorun Die dem Steine / Dem Vitrisio und Sul, phuri bepwefend geweſen / hat allein/ we gen geichehener Einlegung van der Natur Die nicht an die matrices fid) binden laͤſt ermeldete transmutation. außgerichtet Gluͤckſelig iſt der jeniges "der wann er de gleichen innen wirds. ein fo(d) Gluͤck ihn nicht entgehen laͤſſet fondern im _ Nach finnen und fernern adjumsnto der Satu viel taufenden als vormals genieffen mag Eck hardts entlauffener Chymicu (uuuu) Augmentum Solis Theophrafti Ein groſſer Schatz in geringer Zeit 2083. überfommen. Zeuch hinweg indas Se bürg / genannt Montes Cafpäi /in welckeı Gebirg die Juden / die man nennet. Di rotbea Juden / die oon bem groffen Alexand: der verfchloffen feyd : Diele Juden erneh ren (id) allein mit dem allerbeſten Gold "i Oder Edelſt Gab Gottes. "ii barum ift ihr Schweiß ſehr koͤſtlich Nim Ton dieſen Juden / ote aller eife iſteſten und ekſten / fo viel du wilt / nemlich ein hun⸗ tert oder zwey: Dann hundert Juden Weben dir vier otf) Gold auff ein malfühs "rdiefe Juden in ein warmes Yad/ wel⸗ es genannt wird das trucken Waffers “affelbige liegt außmwendig bem Gebug/ "p waͤſch diefelbigen Juden tvobl mif | Miefem Waſſer / und reib ihnen die Haut/ nabfie weiß wird. Darnach mad) ein Darm Waſſer in einem dreyedlichten 8e Wig/biBeg beginnt zu rauchen Dann. ift i as Waffer warm gnua/ bam faf. bie Wuben darein geben/ und (af dafelbft in chen ein Ave Mariafang/ darnach geuß Ma Bad⸗Waſſer mit den Juden auß / in N nandere fchlechte Hütten und. Frave We mit den Händen oder Bürften bifi fie oh weiß werden/und ber Schweiß foll eohl durch daffelbig waſſer aufgezogen. Merden / und abgewaſchen / und die Haut nch ohl duͤnn gemacht / das geſchicht in et⸗ pen Juden ein.malin etlichen zwey/ In —5 — dreymahl / mit dem Waͤſchen er warmen Waſſerbad. Und me! i^ramn daß diefe Juden alſo duͤnn und aufs (MP Rict oder außgerieben ſeynd / fo ftreich ( "i8 Badwafler ab ihnen durch ein Buͤrſt ip fette fie _ an ein Drt/ daß vie ut'i5onn überauß heiß fcheiner/biß dag Bad⸗ affer wohl von ihnen abtrucknet. Sirio ı E werden 683 634 mit Efjig und wirff über fie Pulver / da » rind’ und leite fie abermahls an JL PAN DOR A, werden Dann bie Juden Durch Die JO und Wuͤrckung der Sonnen / gantz ſehwa gleich wie di Mohren. Darnach nim dieſe Juden / und bade ſie / oder netze man Salbe pflegt zu machen für D ' Sonnen’ bif das Pulver eingctrucfa iſt / darnach toirff fie in ein Waſſer aqua Colaturz ſanguinis Nobiliſſimi Animali dann wird ihre Haut purgieret / und wi wiederum rotb mie vor / und man muf | mit Juden Sand reiben / darnach fuͤh fie wiederum ins obgemeldte Giebirg/ 1 fie vor gemwefen ftpab/ und zeichne Die IE nigen die du noch in gehabt bafi daß 1 fie nicht aber eineft nehmeftz fo das t$ durch ein Oſterlamm Sieb / fo bfei der Juden Schweiß in felbigen Sieb, d Waſſer aber fällt hinweg daflelbig 28089 fer bebaít/ und nimm den Schweiß u thue ihn in ein Goldſchmidt Siegel/ ul reducir es in ein Corpus fo wirft Du o allerbefte © haben. Nota 24. Juden ben ein Loth Schweiß: Alſo geben ic Juden 4. Loth Golds / und dag mag ineiner Wochen von 100. Juden haben Loth Gold. Go bu es aber ein gan Jahr Gotft/fo rechne und numm " | eat : | | oer Edelſt Gab Gottes. JIefbft ab / was du für einen Schag bekom⸗ | Gy ift bie allerheimlichſte Kunſt / von IW hlten Philefephis verborgen. GOtt fen Wb und Danck ber mir ſolches geoffenbah- let bat. Suirma von 100, Juden haſt du lit gang 1248. Loth ©. ie. u l^ Beatus autem & Felixquihzc intellexerit Maris occultata ab oculisinfipientum, &c. di "0s » Rofarins N ovm, ii" Thomas de Aquina. —J. f ' 3D du allerliebftee Bruder / deis nee fleiſſiger Bitt / fo bu lang ae jan haft / bíft du mich uͤberkom⸗ Wen / einer Furgen Xractat / von nſer Kunft / ein gewiſſe Regel ein C: jpur/ unb gewarlid; will id bir of⸗ ‚unbahren / unb in act. Capite niften (a) | oM h ME) "T^ Urs rogationibus affıduis , cariſſme WIE X frater, foperatus tra&atum brev: m V arte nofira, certas regulas operatienis !c* NMÄS& efficaces, & tincturas veriffimas conti: jiffntem , propono tibi prepingere in octo y ilf oitula patrium , volens te in tribus habere Mecatum : Primo quod non cures molum Ie» | de ver- \ a "s TU 1% mM wiote Wiveung / nuglie Zins dinellen ‚und toi) dich ura dreyerley 65 en , 586 tione experimentali, rota ars Alchemica ‚Alberto traditas , ante oculos babue . riorilibro vulgaribus tradito, philofop PANDORA, deverbis Philofophorum modernorum & tiquorum in hac fcientia loquentium » que am in capacitate intesle&us & in demon(t dem fibi conftituit, Philofophi veró cel volentes fcientiz veritatem , quafi omnia gurative locuti funt, Secundo noli plural; tes rerum appreciare , nec compolitiones verfarum fpscierum , nam natura nung nifi fimile producit, quamvis ex equo & no mulus generetur produ&ione imperfe ficut quidam fcientiam imitantes , ex pl bus quandam multiplicationem produci Tertio ne (is garrulus, fed pone ori tuo ftodiam , & ut filius fapientum, margat ante percos non projicies, Cum Deo pacem habendo finem ordinatum in op tuo femper in mente przhge. Credas certo. , quod fi di&as regulas mihi à non oportebit te Reges & Magn qnærere ſed Reges & Magnates omnem norem tibi impendent, | Sufpe&us eni mais in hac arte ferviens Regibus & Pral sum ipfe non folum iis fubvenire poteft ram omnibus indigentibus gradatim , c autem gratis accepit, pro precio nulli ii ternum przftare debet. Sint ergo re przfatz in corde tuo fecreto fignaculo ii birabiliter fignate & figillate , nam inf locutus fum , tibi autem & filio. fecre Oder Edelſt Gab GOttes ino-apcrüus de tua teciturnirate- confifus F ieh, 4 (a3) Sed vere vere , multi venient pfeudo- à hilofophipott me, qui feducent operantes, liorum in £- neretantummodo ducs invenio, lentiam iam eooperientes, | Prius ef lnoraus artem, & fophiftigus: fecundus vero iens & Philofophus invidus. Primus compo: Tt libros deceptorios, deceptiones fuas & fo- liticas teftihcanres,& fcribit fuper capitaip- i um zitulos Philofophorum bonorum,ut vi- "lantur habere bonam artem , & elixic per⸗ Qum. Et ut magis credantur ab homini- $, ferunt pulveres lapidum , albi , vel ru- sentes deficiunt in operationibus , dum Wipbaat fcripta, illorum, — Secundus eft to - afgis remota funt à veritate , ad: prolongan- ulm homines à via vera , quantum potett, ülfetque probare dia fua per fols rationes, I videntur ipfipientibus effe ceztiffimz: ille yid Itartem in herbis, & Plantarüm £zv&ibus, in, 43 multis vegetabilibus extraneis & :emo- wl. Vel ut videatur nobis relinquere ve- mihattern, magis philofophice loquitur, ae- yh ique funt materiz Philofcphicz , eaque Mis extrahit, velut à vegetabilibus , & ihalibus, & à multis aliis extraneis, videli- | ser eo Frallatui*D, Thoma de wAguıno 19fi, & tra&ant aurum & argentum : fed fe” ns fundamentum fuper quaiugr elemen- - 68 = 688 ‚get ab ovo, à capillis, à fanguine, à fterc eſt atramentum , fal borax , alumen, v ram materiam, & naturam mineralem,tas C PANDOR A, re, aburina, à fpermate, à bufonibus, & aliis multis , quemadmodum fcripta illor demonftrant, & declarant, Velponit un pro alio , vel fimilitudinarie , vel ad plan & ponit totam artem vel in principiis prz &is , vel in mediis mineralibus remotis, chafita, magne(ia, tutia , & alia miner mula, Et quamvis pradica juvant ad &inationem quaadoque , & ad mundificat nem , feu ad colorisaugmentationem, tan invident, qui ea ponunt pro materia Ph fophica complete, Et (icdetegunt artem etiam operiunt, & feducunt infipientes M' vilipendant attem: & quamvis accipiant per diverfas eorum operationes ſictas & poffibiles , feu ineptas, prohibent infip tem pervenire dd complementum, Eı& velli Alchemiz artem comparantes per tam ut fupra , creditis expectandum ho & transmutationem bonam, & veram «o, quod cito ab ignis combuftione def tur? & in cineres redigitur? An non dic quod fulphur & auripigmentum cito cod suotur? & ab ignis combuftione eite cc muntur ? Sed aset femper diutias mant combu&um, Perfe&uminmerallis eſt ar tum yivum fixum, utfupra, Rofarinm Oder Edelſt Gab Gottes. Bu dem erften daß dunicht viel u adeft vieleriey Worten der Philo— fopben / tie da von bier. Kunfl * febreiben oder reden. Cb) (b) ew ?lmit an vollfommener Wiffen- EL — nichts mangle / und der Le⸗ D fer durch viel und Weitleufftigkeit / ſo wol i Materiz , Geſchir / Feuer und Zeit halber mE werde irz gemacht / indem bierinnen bif "Dato alle Authores febr gefpielet / viel ges ‚dichter und vexiret : Will ich sum Beſchluß aufs Fürgefte und deutlichfte/ fo. viel dag Mecht und Kunft Verſchwiegenheit zuläfe ſet / in diefem allem meine zwar fchlechte/ tinfälfige Meynung / doch Runflıund Na⸗ urmaͤſſig entdecken nicht zweifflend / e$ Iwerden fo wol tiefflinnige / erfabrne und vahre Beſitzer diefer Kunft 7 als Anfänger md Tyrones ein Belieben tragen 7 meil es Fuß tolmeinenbem treuepfirigem Hersen/ Jib Siebe der Warheit. berübret. ER Incertus Macrocoſ. I Bann alein die funft ſtehet in „uöegreifflichfeit und in der Vers aͤndtnuß / unb in ber Anzeigung der Wuͤrckung / da bat die suntt Ihren Stul bin gefegt / und fürs pie gU Pblojapbi haben elm. 685 620 . item potiffimum tenax , ne fibi periculum. . tamen locuples, librorumque magnam co PANDORA . die Kunft überbeben und di Barheit.( — (9 A Rite prudens fit, & ingenium ha⸗ — 7^ *beat naturaliter. fubule , & profua- dum , judicioque egregio polleat, Inſupet fit doGtus,ut quod per ingenium nor adipiíci* tur, huic defedui per dó&rinam fübvesia-l tur, Quicungae eaim ad hanc fcientiaralW pervenire vult, inquit Arnaldus, & non e philofophus, fatuus eft : quia hxc fcientia® non eſt nifi de occultis Philofophorum, Sim indu&rius & laboriofus, 'conítantisque volun- tatis, In hoc enim negotio fi agendi diffi cultas & tædioſa fatigatio opificem negli gentem efficiat, ipfum expectato gaudio pri vat; fpem fuffocat ; & efhcäciam intetimit Non bt przceps in iram; fed patiens & lon d ganimis. Feftinatio enim; inquit Geber, 3) patre diabolo eft, Sit fui arbitrii. & liber nec aliis curis aut negotiis diftritus, Secret cy E 'arceflat , & aliis maleficii anfam præbeat Non fit prodigus , nec avarus , fofficiente. pil Theobaldus de Hogelan "AT am habeat, | (cc) Wie nun Cicero von einem Phil fopho erfordert / nicht daß er (oll tvolit dend ſeyn fondern Daß er muf der 3 t Oder Edelſt Gab Gottes. chen und Kunſt ein ſattes Genuͤgen thun⸗ alſo muß in dieſer hohen Spagvrifchen Kunft ver Kunftliebende nicht gaffen auff taroffe Subtitigfeie 7 Eunftbare Materiaf |Fönitliche Jnjttumienta / mancheriey Art Her Grad des Feuers / unb-auff lange Jehr. / ſondern er muß fleiſſig erwegen/ mag Der Arnoldus de Villa Nova ín einem Sendfehreiben an ben Koͤnig von Neapolis gehen laffen/ alſo (autend : D König/ ii ſollet wiffen / daB Die Weiſen in ihrem Merck viel Daterien und viele: (e Archen iu arbeiten gebrauchen / nemlich sertbeilen/ iRüfammenfágen ; / unb bieferlep Geſchir? | anb Gewicht/ welches fie gerhan zu blenz n die Unmilfende / und den Weiſen diß i * befand zu machen. Wer mehr be⸗ ‚Ein diefeg — ver kan gedachten Autho- fem nad) ber Länge leſen im Buch Flos dolorum genannt / welches er an den König dKobertum gefchrieben/ und fonft genennet Avid De Erroribus Alchymiitarum. T h Incertus Macrocoſm. T eo Syerbalben folle ein jeder Nachfor⸗ ber biefer Kunſt in feinem Sinn befchlicf- en welches er auß oiefen dreyen fuche/ nd folldemfelbigen zu Huͤlff fomimen/ daß Eſeinen Gegentheit Fönne überwinden: Jarnach gebeer zu dem Gewicht oer Nas ‚Out fein Gewicht, daß der tatur Mangel €x a guid U n ehrt ju wiſſen von der warhafften Mate- - 9: 92 tamen fibi non conveniunt apud vulgares. | PANDORA, | durch Kunft erfehet werde / unb alfo wirt] es fein Gegentheil uͤberwinden. | Michael Sendivogins Und follichs gethan den Unwuͤr | digen / unb habendas alles figura: dive: das iſt / figuͤrlich und verbor gendlich geredet. (o) Be (4) P Hilofophioccultayerunt hunc preci ji — - fum lapidem dupliciter; Primo dee 4 fub allegoria loquentes : Unde Morienus il a Caftrenli. Sunt libri de hanc fcieatia fub HI gura compofiti: quotum pars major obfcur al multum , ac fententiis connexa , ut non ni] y à [uis compofitionibus poffint intelligi : und] j ipfum multis nominibus nominaverunt, qub ^ fuum autem proprium nomen tacucruni quo apud vulgus nominatur, Quod fi alt ., quande eum nominant fuo proprio nomini — femper tamen aliquid addunt , ut fcilicer if. telligentes abftrahat , ne cognofcatur, ut d cit Lilium. Secundo varias operationes | " pondera fingunt. Unde dicitur in turba :Phl | lofophi multa ponunt quorum nihil faciunp. Faciunt autem hoc propter duas caufas, Prim ut reddant artificem in operando intelliget * . tem, & folicitum & cautum. Oportet ent N artificem qui eoram libros legit, non foluf | lite Oder Edelſt Gab Gottes. litere attendat, ſed rerum naturas confi- A \ p" Laurentius Ventara, | fen vor vieterlep Ding / nemlicy "fpecies zu fauffen / und die zu fee Ben: bannbarum/ nimm war / ein jegliches Gleichnuͤß gebirt feines leihen inder Natur / wiewol bae it / daß von einem Roß / oder von einem Eſel / bod) von einer unrech⸗ ten Naturen / alfo find aud etliche Nachfolger dieſer Kunft/ unb neh» men von Mengeriep Dingen ein Mehrung zu machen. (e) (t) ET dicendum e(t , auod lapis philofo- id ^ phorum, exnatata fuz originis e(t una fimplex res individua, Quia ficut à natura generatus eft, ita folus in hoc magifterium iatrat fine additione alicejus alterius. rei, ex- tra naturam fuz. fpecici exiftentis. Et hoc omnes philofophi affi; mant, Laurentis Ventura, p gu | m. |" (ee) Quamvis autem lapis unus fit in füb- i Rantia & natura, eft tamen ex pluribus rebus !eompofitus, ex qnibus faa perfectio canfa- | T , neg ſolum ficut multz res a'iz in extra- m, | Xr 3 nca N n «] al on» t Qu dem andern fo bitte ich zu hů⸗ $93. D LT P:AN:D:O.RAM su. neo occulto, fed & in manifefto partibus fuif di&incus; unumenim continet, feu conjun git, duo componunt medicinam: ltaque fur. uno incorpore juncta tria , utait quidar| phulofophus, Hercules in Morieno Caftren fi: Hoc mogillerium ex una propria radiq procedit quæ pollmodum in plures res ex panditur , & terum ad unum revertitur, | Lanrentus Peutura | ——À PET c X (eee) Et ifta duo funt Scl & Luna: Et Md ; rienus qui fapra: Non ftudeas hoc magifter] ; um circa quzlibetalia quzrere, & quarenc errare : quoniamad ejus cffe&dtumnon pery nies, usque dum Sol & Luna in unum co pus redigantur, Er Aliratus ait; Qui verit] tem vul: [cqui , accipiat Solis ardorem & Lj c? ſpurum. | Et Hamis in Turba $ Si faf ris fulphar. & argentum vivàm , quodiibj ficut eft 1n natura (ua, oportet te illa comm Cere, quia proportionem debitam ingeniu humanum penitas ignorat, & poltea coque | re infolidam maffam, quod nihil valet. 108. inveniemus quzdam corpora, in quibus pr dıda duo, fcilicet fulphur.& argentum viv iuntdebito modoadunata , & hoc eft feci. tum maximum, & propter hoc dicit Arnak |l itte lapis vocatur Mirius, id eft Mercuris fsiphureus, Item inlibro Saturni: Lapis dfe - fter qui eff Mercurius philofophorum, n fuvenitüt in cavernis, fed eft corpus & fpile tus, Secundo lapis continet tria, Joang. | 1 - (Poet Edelſt Gab Gottes. Teb. Tota fortitudo artis. deprehenditur ercurio, cum fuz przparationis caufis z nia in his duobus corporibus folum reperi - tur folphur fapientum , utrumque fcilicet album & rubrum , in quibus natura fagax '€ontinet femen fuum, | Et in his tantum in- funt radiitingentes cum adjutorio noftriSolis, "Lapis autem. Mercurii complectitur utrum- que. Etalibi: Qui cum trinus fi: in perfo- Dis , hajus rei verum nomen eft, Alberis vel albar zris, quod ex tribus componitur, fcilicet Aterra.aqua & igne, quemadmodum & ovum & quod rubeum,& aquam, & corticem continet, Deinde ex dictis tribus unum quidem fiz, quod et pulus, qui gallina alente exit, Similiter hoc compoſitam regimine fit & putrefa&ioae, ex qua ft aer qui cft fpiritus, &c. Item lapis ' hilolaphorum et unus in trinitate, & *rinur in unitate, quia in fe habet corpus, Y nimim & fpiritum, Corpus lat, anima vivi- at, fpiritus tingit, Laurentius Ventura, Zudem drit ten ſo bitt ich dich daß du nicht fepefl ein Schwetzer oder ‚ein Slofer/ fondern Deines Munde yet brit: bann der Weyſen Sinn iſt / Die edlen Stein oder Därlein wit werffen unter die Schwein) m i: Xra4 fitt tantum in tribus ‚ fcilicet Sole , Luna &. 69$ 696 “wahr / ijt es Sach, daß du DIE) -jeggenannte Regel und. Ordnung bic mir tvorben find von meinen felbe Regel vor Augenbaft/ [o wid €bre Ct] Pn (f) ts nun int biefer Kunſt nugbart GOttes Ehrund deß wuͤrdigen nothot drigen GOttes Rach und Strofftrohe RANDORA, | fittlih folt bu feyn mit deine Gut / und gib deinem Werck d ordentlich Ende, glaub mir füp Herren Alberto Magno / unb Dp bir nicht gebuͤhrlich / und barfd id auf nicht Konigoder arojfe Meifter Ib chen / ſondern Konig und Meile ſuchen dich und erbieten dir ab. begehrt zu arbeiten’ Der muß WW allen Dingen GOtt Den Heiligen Geift einem Sehrmeifter haben. Vors ande muß er einen guten Dorfag haben’ oi Kunſt einig und allein zugebrauchen tigen Nächften Nutz und Befoͤrderu Dittens / muß er fich folcber hoben Sal nicht übernehmen’ damit ftolgiern’ u feinen Neben Chriſten verachten. Die tens / bat und trägt bicfe Kunftauff DR Rucken die Verſchwiegenheit / mlches ib Philofophi einhällig gebieten / und im ie pem fie alfo fchreibens Sid bechwere j Oder Edelſt Gab Gottes. ^ 607 P dem ewigen GOtt alle für welche dieſe heimnuͤß kommen wird daß ihr e$ fria m offenbahret / ihr wißet Danny Daß er it Sohnder Philofophiz ftp / und tn wel⸗ em das Gemuͤth GOtt im Himmel zu iberfamen / aufs Aufferfte bie Lafter zu tben/ bem Duͤrfftigen gu helfſen / uno lle Ehriftliche Tugenden rechtfshaffen zu den. Incertus Macrocoſ. -(ff) Sch bin nicht bedacht gemefen/ DB Urfachen / in meiner Vorrede anges tat/ Diefes Bach an Tagzu geben / doch Qt mich entlich beroeget. Die Begierde teen und Philofophifchen Köpffen dar⸗ dit zu dienen / auffdaß ich Denen / welche jid kennen / eingut Gemuͤth erzeigte / (o denen / die die Kunſt koͤnnen / zuver⸗ then gebe / daß ich ihnen gleich / und ihr 3efell fepe / unb ihrer Kundſchafft begeh⸗ . Mir zroeiffelt nicht / Daß viel auffe tiger aao guthertziger Leuthe/ dieſe Ga» in GOttes heimlich gemieflen / diefe an inein Exempel nehmen / und wegen tiner- auffgeitandenen GefährlichFeiten I'B Hippocratis Stillſchweigen ihnen lafs nanbefohlen ſeyn / bann fo.offt ich hohen Sotentaten mich hab offenbahren mollen/ «8 mir jederzeit / entisedergu Schaden Der Gefahr geffanpen. Mit viefem dreibea melde id) mich bey den Kindern et | &I5 Her 698 Waſſer uno deffen Gebrauch nicht fo fand eröffnen, Michael Sendivoßh als ein Zugab «ntt zugefchoflen haben / PANDORA, | Hermetisan/ unb unferrichte die Un fenden / und lernende und weiſſen fie qii den wahren Weg. Es mwolten die Erik Diefer Kunſt wiſſen / Daß fie aimmernpt einen befjeren Weg / Deme fie nachfehn mögen / antreffen können’ als Dec ibl allhie ergeigt ift: Dann ich babe es alles of bahrlich geſagt / allein hab ich bie. E Gion unſers folis ammoniaci, oder Mei ri Philofophici , auf unſerem SDartifdiii fenbahr entdecket: und dieſelb foll all BOttoffenbahren / ber der Mienfchen Ju ken und Gemuͤth Fennet/toann bu aber. ſelben bitten wirſt / fo Faa ec Die durch ei ferteg wiederholen dieſes Buchs / den & (FEE) Damit ich aber folgends beſch ſe / fo wil sch Dir noch zur legte auch nenlich / maan bir oer. Allmächtigeiäh Einad ( in Offenbahrung Diefer Go gen und heiligen Kunſt) mitgetbeifet Jl als dann diefelbige recht gebrauchen / darzu verſchwiegen feon / auch deßt ein ſeſtes Schloß für deinen Mundl und ſchlieſſen Damit Dich etwann die praͤchtigkeit oder vielmehr Heffaͤrt— beydes bey GOtt und den Senf Gefahr und Schaden auch seitti coca J ewiges Derderben nicht biingen m Oder Edelſt Gab Gottes. pe du Dich dann wohl für zu fehen ‚wer durch * Aunft will werden Der fey RR ſchlecht / ſtill und J auch ſchweig / Wer abet das nicht werd than Her macht fich felbft sum armen Mann. Dann alle die in dieſer Kunſt ar⸗ ten / Die find verachtet / fie ar- | iten Königen ober Drelaten / de mer wohl zu Huͤlff tommen niag/ Rd Denen nicht allein / fondern ah allen Nothtuͤrfftigen bicfe unt zu geben / und um [obne/ “um GoOtt niemand follgeben/ bern um ſonſt: dann um fonft 2358 |t bi (6 geben dem gefreuen. ic |torgefproden Regel und Lehre jfen ſeyn heimlich gezeichnet in liners. (8) ff Jerzu ermahnet auch Hermes, | mo wann er fpricbt: Mein Sohn ich du fie empfangen / um ſonſt ; "Saba 699 oe Weißheit amm. Cap ſagt: Die Weiß Mahometiſten / nicht rechte warhaf PANDOR A, haben gegründet feyn foll. Uber ba8 i folcher Schäfer aller Sünden / gaftehı und muthwilligen Vorſetzlichkeiten fl fco : Dann der Solomon im Bucht Fommt nicht in ein bofbafftige Oe? ii mohnet nicht ineinem Leibe ver &ünf untermorffen. Hiervon fehreibet weitla fig Geber m Samma Perfe&ione eap. 86. ‘Thomas ad fratrem Rainaldum. A!phidiufli clave Philofe ;phorum unb andere unzehliß Schließlich muß ein ſolcher C dütu o pemütbíg feyn / daß er feinen einigen | fen Dorfag babe / fid andern barbul vorzuziehen / groffe Söüther und Sedi. tbum zubefißen / Dadurch ſtoltz / über tbig/ ungerecht und fricgerifd) mer Davon ſchreibet der Author Dei sag Naturz & Filii i hilefopbiz : Die Gto | und Ehrgeigigen find nicht allen und fl derift von GOtt / fondern aud) von Kunſt felbft und allen Gaben GOttes it worffen / uud unwuͤrdig befunden. J über werden ſich ungezweiffelt viel The gi und Philofophi erheben und ſprechen / fes alles würde ber. Erfahrung gun lauffen/ in Betrachtung eg Flar und of babr/ daß diemeiften im erſten Seculo;' auch bie getoi(feftea und beruͤhmteſten / ba find Hermes, Geber, Rhafıs, Avicet und viel Arabes, Griechen / Saracen à Oder Edelſt Gab Gottes. Faͤntnuß GOttes gehabt / und dannoch iBibren und andern Schrifften Flärfich fcheinet / daß fie Die allereifanrnefte in Mer Kunſt getoefen? und folgendserft auf pP Sareiner kommen / und von dannen Jdie Teutſchen. Wir wollen ung mit offer Weitleufftigkeit nicht plagen / fone t von demfelben ben Anfang machen’ ſen in unferm Secelo am meiften gedacht ub/ und davon dieſe Kunſt ven Stabmen omm nenlich von Thzoph. Paracci- daß eit. Chyoilt nunmehr feinen an2 1 Tamm führer v und ibi jum Spott Hgered wird / alg ein Umlauffer und Bez ger. In diefem Daß begehr ich diefer fon Patrocinium nicht auff mich zu neh. Abirem / fondern mich deß Apoſtels diuti Lehr bebelffen. Pruͤffet alles / aben 3 gut ift/ bebaltet. Eines unter allen Mdencken / fo findet fich gleichwohl auff Miges Betrachten feines Lebens⸗Lauffẽs / Jer auch viel gute Tugenden nicht allein Habt / fondern auch geübet / Daß fein fibolum geweſen: Omne donum perfe- in à DEO, unb bof er auff arme / noth- i jcbauen / da ichs vor wenig Syabren ma/ vielweniger alle feine Adiones ju ap- 7o! 7or — flrument/ das find Geſchirr / S | gen ift unfer Sunft/ der muß) PANDORA, Nachdem und ung bewieſen der Lehrer Avicenna in der &pifi die ihm gefandt iſt von dem Kon fein / diealfo lautet: Wir fud ein gewehre Subflang / und zumachen von mehr Dingen’ fog che fubftang als fir auff das Seh wird acfest / und das Feur [e it / uno ift in vermijchen fid / ul eingehende nature mit rechtem CH wicht / welche Tinctur üibeetrefil iff allen Schatz und allen A, dieſer Welt / bann unſer Ding cil machet drey / und drenztoey / 00 um folt du haben Gedult und” umfolt du Gedult Haben. Ic: alsder Meifter Geber fehreibt/ / alfo priht: Alle Eilung die fou L vom Zeuffel / barum oer nicht dig oult mag baben / der ſchlahe feíü Hände Arbeit auff / ber nad) Mi ten (ft aud notthürfftig toann di natuͤrliche Wirkung die danach ben ihr Weſchung / ihr Zeit / die auffgeligt iſt / darnach mt ; € der Edelſt Gab COttes. nutzlich / und Doch wenig als du en wirſt / dann unſer Leib und un⸗ Kunſt wird in einem Ding / in ei⸗ im Faß / und in einer Wirckung Abracht / und ift doch ein einige jatur/ feiner andern aufferlichen pot (8 notbotirfftig. i) | $6 -Ér nun auffevbalb ber Natur ar⸗ N beitet / ber betreugt fich felbft und y tre/toeil gleich feines gleichen zeuget / und ſgantze Kunftnichtin Vielheit ver Din- II mancherich Gefaͤß und ſchwerer Ars Fbeſtehet fondern nur in einem unb in Enſalt. | Incerti vC il x) Ohne die rechte Materiam und ti« $ kommen. Die Materi gtbid) bir: 1 l'ormam muft du indie Ordnung fegen/ " rede Dir allbier nicht von fübftantiali« | Dion, fondern von rechter Geſtalt jd Lu Deines Gefaͤß / unb daß du | Ofen recht macheſt. Handie otra IE rtig/ und fünredas Wer Tratursges M kaͤnſtlieh. Hilff tir / fo will ich bir 1 a: Wis du mir thuſt / ſo toitt ich thun: wie (d) andern meinen Soͤhnen ge je die ich mit Begnuͤgung beloͤh⸗ | net/ $ Stuer wirſt du nimmermehr zur 703 7Q 4 PANDORA, net / auß Urſachen daß fie ohn SQ Datter und Mutter gefolger/ und mei Sebotten gehorchet. Waſſerſtein der Weil Wann allein eines Firmame weiß ober roth / das da ift faufl und Ertzlich und in feinem and Werck gewefen iſt in welcher Ju gierung des Wercks manche: Farben nad) ber Zeit fid) efincl ven/ parum in oen aller ecften i gen muß man ‚frühe auffiebll und befeben ob unfer Raben b unb innadfommeabessoecud i. verwandlen in Gaͤle / over in vien len Farben allein zu warten J Weiſſen. Wann das geſchien fo ſollen wir warten ohn alle J rung unſers Koͤnigs Solo ber wird gekroͤnt mit ſeiner fbe Diamant: das (ft. der © und unfer Elixir / oder dag (chi fe Dulver das da ungreifik (fi. (i) "m (1) 9! non miíces fermentum cum € nen ecleratur corpus ficut dul neque qoa, fd aliud ees non petr- Aret in tinctura naturæ merallicz, nifiip* t | praparaveris, fcilicet corpus. imperfe« um, TER Gi) Si folem facere volumus, "Sole ap: o imus, & (ri Lunam , Lunam | pro fermens latur : : & fi non Pac Syn nen futi linus. À 2 i ferment, [ tum uam Mercu- us co&us ; ee yuitur autem | potatione & ati a (ic ccum . bibit humidum) cum | Mer- rus - Incipit bi fermentum jur ; projice M "fuper fer- | entum, & poft move cum baculo, ut fic il amplius appareat Mercurii, Quo fa- EL | m fi quod igniarut, (quia Mercuriusrece-. zer) fed füflicit quod fit calidus : & dum materia erit. fices, Et derum 'calé P2 »-9 X —— Si fermentum ' non ponas, non colo- imalgama. cts ; & calefae JT alefac tantum de Mercurio, ficut prius. li: fed non amplius calefzcies fermen- ürius incipit bullire, projice fup: t fers. movendo ut prius, &flatim imbibe* d e Meteurig, & Íac ut priüs, fic'quod. 79) 706 PANDORA, fit tantum de Mercurio ficut de fermente & tanc pone torum in vafe, ficut fit à prirfd cipio, ad lentum ignem, & hoc per duc dies & per alios dies ignem. augendo modii eum: Etfic fic de duobus in duobus die bus, ufque ad dies duodecim, & fic tol materia etit fermentum, Si magis vis auf gere» fae ut prius in infinitum, Dominus Fobifcum, Qo gyrum aber dem Stein ſo bic NY“ | men werden geben / davon ſagt thagoras in der Turba alſo: Sie hab, ihn mit vielen Namen genennet / von weg feiner Natur hohen Wuͤrdigkeit uno LEE! lium. Bißweilen erfcheinen in des Stein zu Tag in ber weiten Welt gefunden od nachmals erdacht werden Fünnen / ul alſo werden nach folchen vielfältigen u, terfchiedenen Farben / melche fid) in Dt Werck ereignen 7 auch feine 9tamenin m manigfaltige Weiſe verändert/ Durch DIE und unterſchiedene Philofophos . a Ode Edelſt Gab GOttes. k) Diefe Jungfrau und gebenedepe aüchern mit vielen taufend ungehlichen Namen genennet. Nennen es cinea | D mely bimmlifd) Waſſer⸗ himmliſchen er / Scheidwaſſer / aquam tegis, corrofi- [Bfbaquam. fortem, fdjarffen Eſſig Bran⸗ dewein / 2zc. Effentiam vini,einen wachs⸗ H ic p oh Safft / aee Mercu- ein grünendeg Waſſer / Leonem vi- idem, ein QDueckfilbers ein Men&ruum, P3 itbarm/. Rosſaich / Milch’ Syungfrau RATE Ba sell. Arfenic, Silber Lunam, | [a Luna &afft/ Weib/ meiblichen Cae tin Sulphurifchen Dampff / unb Kauch/ und Waſſer / ein feurigbrennene t a ein tödliches Durchöringendeg i 8; fft; einen Baſaliſchken / der alles töd- Ä 3 "r9: fen. Wurm gifftige Schlangs 1B rad ee fo feine Kinder ſet en faic Feuer ein euer des E oBmifte/- Koftmuts ſcharff Saltz / Sa- noniac, gutes gemein Saltz / ſcharffe Beiffen Laugen Viſcoſiſch De/ € ti auf —* der alles frißt und vertaͤutt In: Adler’ Geyer / Dermetifchen Vogel / de ISigilum, und Gefäß Hermetis / ein ttl 2 melt : Und calcınir Ofen / und an⸗ ah € ungehfige Namen Der S bier/ Mögel/ Mm t 4 8 nne ig ro fiealfe figuͤrlicher Ber: t iré Wafır haben pie Philofophi in ihren - Negen/ Himmels Thaus Paradieß Waſ⸗ aͤuter/ Waſſer / Safften / Milch / Bluts 707 P.ANDORAYSD Weiſe in ihren Büchern gefaget un — ——— daß ſolches Waſſer auß ſo n Dingen gemacht werde / uab all lortvrife) die e& in folden Dingen g fudbt haben, haben das begehrte vech Waſſer nicht funden, Aber diß mein al lerfiebfter Sohn wiſſe / daß es nur alleil] auß Dem Mercurio vivo gemacht werd unb fénft Feinem andern frembden Din ber Welt / und haben ihm darum DE: Philefophi fo viel Namen gegeben / darm $$9on den Unmeifen nicht erfanbt würd b Modus Me Enodan 2 | Oder Magneha Das ri unfi | argentum vivum; "vi ift. / en Kid. (1) duret eft materia hl, : | VA nens quatuor Elementa. M. "Dominus E | QU — eft tota illa mixtio de " extrahitur noftra humiditas, qua argent vivum vocatur, — "gs i "| Oder Mi der Kinder "von 1M Stábrem das wa recht bereit iſt / de da fur ift fommen von ben. ^ | Or Edelſt Gab Gottes en und in kein Werck nie iſt ge⸗ pefen/ und dasift bas ich geſchrie⸗ e tutze dutz. (m) — tvill ich euch geben einen wars hafftigen Bericht von der Urina. lie erum, und Philofophorum : Du folt diffen, daß ver Geift auß den Metallen ogen wird / Das iff der Urin Puerorum, In es iflSperma Metallorum,tifib ein Ur⸗ mung d Metallen und tviffet fuͤrwahr / * - obe Das Sperma zu ewigen Zeiten/ Dag wird Feine Tinctur/ weder weiß⸗ » duegen/. ben Sulpher unb Mercurius iB/ und das ift der Mercurius auf dem } und Luna der Da figirt allen Merc, Jiben unvollfemmenen Metallen / auch | n gemeinen Mércutium macht er beftän« y denn Der Merc. ift Sel, und Lu- Eder Same der Metallen’ und der erc. per unvollkommenen Górper; wird it Dtm Mercurio das Gold ober Silber 4. Jauff gefeßt/ und verbunben/ ít. eim fio litior/ fo baftu hohe Tinctur/ dag halt Iq boe Meet Schatz. Gloria Mundi f . * i P ur- | M 3» jud. ^ in dem grojlen Werd zu Kunftnicht gefunden mwird/ denn ob». x b rotb/ und fürtsahr außSoieund Eu-.. dem Gold Roth / auß bem Silber _ 72 A t2 un \ » PANDORA, Nennet ich terram. Hifpanicamff Hiſpaniſche Erden / oder: atrawen tum/doch meyn ich argentum vivum Bummi/dag ba etlich mehre brau chen Sophiſten. (0) ^ E otr ubralte verborgene «ober u befante/ natürliches bimmlifdbe / geben deyte / gefegnete Stein der 9Beifen. SE, wird genennt der wahre ohne Lügen / DIE, gewiffe des allergewiſſeſten / der Scheu aller Geheimmuͤß / ein Göttliche Kraff fo den Narren verborgen / das Dahl und feste fo unter dem Himmel ju erfebeug ein wunderlicher Beſchluß und endt all Philoſophen Merck. Item er wird g DER toird genennet Lapis Philofopl t n naunt ein. bequeme vollfonmene De gleschung aller &iementen ein unfterbl eorr Leiby fo von Einem Element mag al gegriffen werden Item das fünfte W fenlein zweyfacher und Doppelter lebendı 1 und lebendig machender Mercurius f 1 f nen himmliſchen Geiftin fi bat ^. eM Heilung aller Kranckın und unperkä Metallen / ein ewiges Ciecbt / die hoͤcht Medicin aller Kranceheiten / der edle nce der allerhöchfte edlefte Schag / oder Di hoͤchſte Guth ber Natur / der allgemei breyeinige Uaive-fal. Stein / von Nat «u$ dieyen zuſam̃en geſetzt umd Doch : u; IN N - i Oder Edelſt Gab Gottes. einigift: ja quB eins / zwey / drey/ vier und fünff erjeugt und gemacht wird. tem M: gneſia Catholica, Dder Sperma Mundi in Samen der gan&en Welt/ unb was tibt unfüglich in der allerhöchften unb bolfommenften Zahl taufent genannt Ind begriffen werden Fönnen. | Wie num jag ichy Diefer irrdifche Philoſophiſche | 5 einneben feiner Materia viel und nav herley Namen, ja wohl taufend hat / auch ? p wieder mwunderbarlid) genannt Hird, E Waſſerſtein der Werfen. Darum daß es nun etwas iſt / wird es geheiſſen ein multiplica- 1o, Mehrung. (o) | ( | | | "^J v 1i N cd J M Ultiplicatio alia eft virtualis , que 1. VÀ fit per alterationem diffolvendo & jit oppofitionem novz materiz. B Scotus. E E (20). Multiplicatio quantitativa nihilaliud iquam atıgmentatio ab uno pondere ad in- fitum , ita utopus nunquam incipiatur de- jo & tamenfine diminutiene virium fua- a wer Incertug, — er | |. 264 yergleichen Namen unb Tituln bey den Philofophis mehr zu finden/ welche alle _ ingelando ; alia e& quantitativa, que fir E e m Doch 7ü Om Der färben zu rechnen ober zu (dil gen gegen unfer Meifterfehafft/ un Weiß übertrefflichen erfreuen u bet nicht von dem da «8 zugen i (het iſt dann «8 Begierlihen Ug undiſt eingehen und burdbringli PANDORA,: "n Dodh fo ift cé menigtipgiteii) wiewohl bod) milden und freych Koften gibt / und wer dir gefat darinn zu arbeiten fo findet doJ darinn die Warbeit? aber c8 bi — — Y d rechtigkeit / dann / ſo es fir iſi / ſo th ein Tinctur auff Roth / ober at eines Liechtes Scheines/ und [OR freundlichenden Metallen’ und dj Mittel der Zufuͤgung der Tincturch wann cé zu ihn gemiſchet foitlll igu Grund) und natürlichen an ful zu haͤncken dieweil nun auß una xem Mercurio alleine unfer 29€ wird vollbracht / ſo iſt in noth dů re f£odft Gab Gottes. - j né irmenté roth ober weiß? ann es iti fich leichrlich vermiſchen it Solund Runa/und wird eing/ a arum bas dir zwey Corpus mehr ud Natur micibn tbeilen / earum nd fie gerechter dann andere Me⸗ allen, unb tft das die Urſach das ie Gorper Sol und Luna find cé er groſſen Gerechtigkeit und has im mebr von Mercurio bey ihnen ann ander/darum werden. fie Gc Iifcher zu ihnen zu dem NRorhen/ der zudem Weiflen/ und wann fie ji ein bem Feur fteben/ fo werden kefir/ dann ber 9 afkein ber ijt/ kr da vollbringet unſer Werck / 9 in dem finden wir alles das / à zu unſerm Werck norhdurff- I} gef: et ſollen werden / Sol und ji 1a find ihm aber nicht aufferlich/ Wann fe werden in dem Anfang/ lif à niers Wercks Dractica / ihr te Materie: das iſt in Mercu⸗ b "wann tarum fie haben von Mmeder Srauen Milch wird flief; y es daß du dieſes Ort klaͤrlich ver⸗ T [ jit darzu feine aufferlihe Ding | T leutert Bold in dem Feur/ bad le PANDORA, verſteheſt / und iſt Sach dag du die Mercutium / und nut feinen ani ven Dingen er enden wirſt arb ten / ſo wirſt du eingemunfcher Eh de erlangen. Item nimm ein warm feye/ das ift ein Ferm auff rot⸗. Loth / ſchneid bas in Fleif Stuclein mit einer Scher vau. ber tbu 14. Loth Mercurii/den bil, bißer reucht im Ziegel/ unb fi das Gold darein/ und folt eg nf einem Holglein ruͤhren/ alfo fa big fid bas Gold wohl darein fJ, vire / unb fid) vermiſche Durch eu" ander’ dann fo ſchuͤtt ben Siedd aug in ein lauter kalt Waffer, ol da fepe ein fteínin &duffel/. oUm" fonft ein verglaͤſt Geſchirr ul waͤſch das fo dick / undalfo cic" ale Schwärge und Unfauberf darvon fomime/ und die Wal lauter darvon gehen / miltu balli mercken / fo ift die Stimme dein Tauben aller erfien Urfprung e, pfangen. (p) $i E * Oder Edelſt 5b GOttes. ji Apis noter nominatur apud Fhilo- ; 4 -fophos Mercurius, qui non eit natus, Im ld putant, fed de Corpore extra@kus, — n |o Rofarıum, in) Si Proje&ioriem in Iovem vis facere —* $ ipfumin eruribulo, ac pones fuper " — vnam puræ Luna ac fimul Im m lapiter in veramLunam ıransmutabkiur, In fum aut param, prot. lapis: tnus fubtilis . Ac fi rabro tuo lapide operari vis, ip- W fuper Lunam projicies , liquefaciendo m ,aerubrum tuum lapidem. mele iique verusfict, —— Ya aacns, ‚tium / ober ſchlechten Magneſia / DD meinen Damit ihr Werck zu BD tocten ibnin cle / und [ub: " fnb, und quintam effentiang Bauzichenmit anderen lemen n | — ungdblier Marterung B peinigen / unb vermeinen in 1 'tm29erd etwas zu finben/ aber Mi n9 ein. wenig leichtes fie hier folt bu/ lieber leſer vom Ri- b i P chardo, welcher ein Corre&or. obtt D: Nichter |! uabis,ac lapidem. tuum album füperjicies,ae [ate etlid) brauchen. allein Mers Mii yringen/ waſchen ihn inEſſig / 79 UNE —— 316 meinen Mercurio disant vier Worten/ barum daß es ift ( nicht / fonder die Tugend des Feu iſt e8/ da Kunſt ſehr hilffet. Wann er ‚Dur “P AN DIOR VA, «7% Site geweſen aller thörtchten Arbeit fe: nen / baf alle Arbeit verworffen und Grund verdammt fep/ welche mit dem dncer Ins, — her. mein lieber Sohn dial mir / daß unfer gang Werck ſteht Werck der Srauen/ und ein Spk der Kinder / Parum [o i(f nid Nothſo groß unzehliche Arbeit | baben/ Damit / dieweil das ung Werk ſteht auf dem Regin 008 Feurs / und in Begreifflicht | der Bernunfft/ wann wir wird Die iſt recht wohl wircken unfe Stein mit kleiner Arbeit. () () or baf ich Natur) alles Pur 9 de von einem einigen Argents vo,und wircken dem mannlichen Sch fef made ein einiges wauͤtteruches b. EUREN CE, Si der Ofen hs ES mir der Menſch d f a y [i 4 2 j ferliche Hitze in Die matricem/ ober Mu Die Ed reinigend : etwas mri UMS (AP | l 1 E^ ur Edelft Gab Gottes. wi darbey nicht thun. Alfo ift ed n m bein Werck befchaffen bann wer rechte Materi zu erwehlen tveif/ dieſel⸗ auch in wohl verſchloſſenem Gefaͤß wol p "ünb alles in feinem Dfen u befehiefen/ der barff das Were? Qn ‚mehr verziehen. Dann Du D s möffen (8 perficiren/ (fi bem Du dag | fuer per roit ed Dit Pbilofophi erfordert. hun wiſſe für, ewiß./ DaB hieran Is lieget. Darum muftu allhier Iht gu fem is SE auff Dag er / fo man nennt epiehi ja, Au pe- Mia, und Apte efia, auch natürlich wie⸗ natuͤrlich / und natürlich Bewer" 7 und | nicht brennetz item auff warm unb iE n/feucht und Falt$euer/und mache es ! t. Ohne die rechte Materia und tiger 15 euer wirft du nim mermehr jur Sach en. Die Mater geb ich dir: Die [nam muftu in die Ordnung ſetzen / und allhier nicht von Äubkanzialifcher “aceidentalifcher Forma, onder. son fer Geſtalt ober Bröffe deines Gefahr À is f du deinen Dfen recht machefts j : blt vernuͤ ufftig unb fuͤhre das Werck emaͤß kuͤnſtlich. Hilff mir fo will ir helffen / wie duͤ mir thuft/ fo toil ich gleich wie ich anderen meinen Soͤh⸗ da than habe, die ich mit Degnögung Wt i auf Urſachen daß ſie ohne T A | N | 1 713 del Daterund Mutter gefofget/ und ul nen Geboten gehorchet. NW Waſſerſtein der Weiſg Und mit kleinen Koſten daruf daß unſer Stein / fo er wird brag in fein erſte Materi / das iſt / in erſt Waller. CO : (HU bem will ichdich auch mit AM "heit berichten daß ver Koſten foi gefährlich in allem auff das gantze Uniy fal Werck verlauffen möchte (au&Bgenol, men oer täglichen Narung und Unten tung ped Feuers) üoer drey lorem. nl geftehen thut. Dann Die Mareriv i oben auch gehört / zum Theil unacbtr" end gering’ und überall/ / der Nothdug nad) gnug/ ohne groffe Mühe zu befc@ men. Die Arbeit iſt leicht und gering CB tig. In Summa die ganke Sunft t Srommen und von Gott. darzu erwehl | aufs ſchlechteſt / unb einfaͤltigeſt; Gottloſen aber unb Boͤſen auf fcri und unmögligft sufaffen und zu erforfall Waſſerſtein der Wei ü | (/() Wänn du nun mein Cohn N Werck angreiffen wilt / fo. tt dir fogri Verlag darzu nicht von Noöthen- € dp Edelſt Gab Gottes. 9/ daß bu fieyen ledigen Gemuͤths⸗ f d an einem fichern Orth feyefl/ ba nite H d von deiner Arbeit wife. Bereite bI deine einige Materi zu einem Puls ;; im eingigen Gefäß / ſammt ihrem x A wohl beſchloſſen / unb regirefie mit (fer Hitze welche die Wirkung thun hd, Die Kälte abergiebt Putrefa&iou, Waſſerſtein oer Weyſen. der lac virginis: das iſt / Jung⸗ en Milch / Oder in cauda Dra- | nis : das ift / des ree iU 0t d 6C). „Une corpus primi operisnoftri, cum 12 cauda draconis, id eſt lacte virginis, ad- JB; mercurii novi feptem partibus fuper ma- B nem nanentem, lecundum pondus pulye- Agninas, " tif / fo ift derfelbe Stein fid) | €oagulieren / fublimieren / f ooa / veducieren / weſchen/ A coagulieren durch und die Zur ddes meſſigen Feuers gebiert fid) hl BoneinomaBopn alice han» | be b mann der eines alſo geſol⸗ 719 y 28 ven geredt baben: auffdaß ou at OPANDORÁÀA, o5 be werd. Darum mein aleriag fier Sohn erfeime toit die PhiloJ phen von ihrem Werd alle in fi, — fier fepeit von dem Mercurio purgieren und reinigen/ lcehrich dl in dem Werck ber Kinder / ol &odteren unferen Mercurium E meinen leichtiglich zubereit J "ye nimme Mercutii minerali Das ıfl/ terram Hifpanicam / un Antin/oderdas ſchwartz Crorcilll Das alles ein Ding iff / nicht | iu nidereft ‚feines Geſchlechtes ub Das eer in feinem anderen 98g]. fepe geweſen z deß nimme 25. Pfi Ddermehr/ undthu das drei truden durch ein leinen Tuch. Cg u) C Cias quod philofophi multa capital \ Ses idus ^ fublimarie x, | ſtillatione, feparatione , putr:fa&ione, Wf ceratione, calcinatione: que omnia NM. una & cadem operado in uno vafe, — MP ud . (uv) Córpora. primum fubtilianda € ger dilfolutionem qua primus eft operis. E. Oderwdein Gab Gottes. 15' Diffoluio autem hæc nihil aliud et, iam ut corpora revertantur in Mercurium t fulphur , unde of; ginem habuerunt, Re- ylvi autem in Mercurium aliud corpus non | oteft quam metallicumMetcurio & fi fulphure pr fans. 2d ! Pogeli if Pc (aux) Non egemus hifi uno vafe , und yrnace , vnaque difpofuione, quod audi in Ben primi lapidis, Nicolaus Flamellus, | mama iu es trucken durch in Haſenleder / oder ſonſt / dar⸗ Bach zu dem letzten fo tbu es aber Juden durch ein leinen Zuch/ dag 4 (rin Weſchung fürwahr / und Merck / daß etwas bleibe im leder un feiner Srobbeit / oder erlicher Wer Wuſt / fo mig daß der Mers drin / iff nicht guf zu unſerm ! Xrd/ / Mt aber’ daß nichts im $e er fius gut / dann afleine von dem ercurio / und nicht anders darzu p Uzritur , unt partes debent effe de aqua, & quor partes de amalga- fuͤget / wird unſer DIR vols | | á mate ^ ?1i 71% nenda eſt quantitas ad iguem lentum quousq vivum, in quo vafe eft ponendum? Ref, | PANDORA; mate ad hoc, urtcorpus totum convertatur. arg,vivam, Et uttotum tranfeat per coriu gi. i, e, Samifch Leder. Ref. Quod eft. cel qoentitas ibi, fcil, ad bonum arbitrium, pli: torum corpus fit converfum in argentum Wii yum, | | Quzritur , Tranfeunte corpore imper Go per corium, & converfum in argentu vafe vitreo perfc&to in modum parobfidis li debet cooperiri cum alio fimili magis ampli Ita quod pars inferioris vafis fit bene inc fum, Et vas fuperius debet habcre moi cum collum ,. & debet habere foramen. collo , & debe: claudi in lineo panuo, illo modo debet vas poni inter cineresin ful nofuo, & etiam eineres debert cooper totam ma:eriam, Et debe: ignis eſſe uni luminis , qui vocatur ighisfebrilis, debetgl Bare ad illum ignem quousque apparuerit tll, gredo lapidis, quz apparebit in fuperficie i | Arnoldns ad "Bonifacium Und barum fo fegen die Geld dung des amalganum / aree fur zu fagen / etlich verfichen Tal nicht wol den Philoſoppen / ug meynen alleine von Dem Mert rio. (y) " Oder f£odft Gab Gottes. ) ET ues awalgama i impone diligenter in beciam vitream, quz fit tantz capa- | tatis, ut ager tuus Íeminátta & Occatus ter- ai. duntaxat ejus partem impleat, duabus atibus vacuis relictis, Poílea conalude Acium tuz bociz cum lutc faptentia : tanc 1 e(t nifi unum vas, Lapis unis, co&io fola, " Oreverins, E" fen Schwefter oder Bru: 4 rd feines gleichen / etwas cks zu vollbringen/ Das danicht Eno: / ich fag eir aber ficere " bafi bu mit Mereurid/ und uit euſſerliches zufügeft : aber ſſe baB Sol. unb Luna / nicht ipfürmabr affer nechſt find / ſie thei⸗ | Fibre 9tatur mit ihm / mehr dann dere G orper/ darum daß fic wer⸗ h dracht in ihr erſte Diaterie/dar- werden ſi egeheiſſen/ hre Adi Ü umb ihr aleich von weichen 3 dung unb 3ufammenaieffuna 7 x Binis, das Qungfrauenmilc in | "m Crotrid erhöret / darum Wi der Regen abgangen / und Ins ift. Wann das alfo ae AER 7a jibebis ovum Philofophorum , quod fcilicet. - 1 ]ricrlche D Dinge findden Mercu⸗ I 8à* waſchen 753 224 . fell fepn indem Leder/ wer cé abl mehr / (6 mínber eo / ijt es ab Materie auf dem lederinein Ola ſchrieben iſt. (aa) ANDOR waſchen und trucken worden if fo tbu das Amalgama durch di Keder gehn / das da oben hart st gebunden feye/und truck das A gama gants durch / biß auff 4. Lo fotlen bleiben in dem Leder und ig 14. Qotb / das itt ein. Ding zu u ferem Werck geſchickt iſt / unb mal. Daß es weder. minder nod) me u minder fo thu darzu / und die v Loth ; die außgerrudet find / op getrungen fino / werden gehe ! lac virginis ; bir behalten. (z) GP Hilofóphi vocan folem fıatrem Md curii, & lunam ejus fororem, | , Depderabi , 2 zu der zweheffen qui dung und operation / fo tbu DM. und fürbaß in ein Ofen der obj (22) V admodum folido luto eb ut ! quo ficcato, fornaci fixatoria impdll Oder Edelſt Gab Gottes. Er ac ignem admodum tepidum adde , us lia Martio Iplendet: ac die no&eque in »c calere retine , donec materiam tuam grelcere videas inftar picis ,- etiamnum agis, Und ein Ampeln darunter an Zuͤndt / und denmach die tätige | j ju brennen/ & ag unb Nacht / IB die nimmer erlofche / unb Die lammen / ohn bello in einer ſchlech⸗ jn Ban auffgang / und doch nicht Cappel des Ofens beruͤhrte / Iib doch in allen Orten des Ofens jur, (bb) Tw: ignem tuum exiguum gradum auge; ac tam multum : ita ut paue alidior effe quàm ante percipiatur, Ac € ignem inco calore, donec vidcbis ali-, colorem, qui fübrüfe cinericius cft, quafi it cineres, - Tum i Iguemtuum etiampum glulum auge , ac non nimium, ita ut Solin dli fplendor atque ignem in eo calore re- iiio fubviridem colorem cernes, qua-. liftcolor plumz pſittaci. Tum adhuc ig- paululum auge, donec videbis coforem, _ js eft cauda pavonis , Quz centum colo- - hab di Sas ignem tium auge 0° calo- | f Naacus. " # : V. — x 716 'bedinem videris , ac lapidem album pek tritus later ioter rubrum &iufluan T "mig -auge etiamnum exiguum gradulum, | C Lapis perfectas (it, Primus color quem; «undus color, quafi effet rofa , ac paul. PAWDORAxS re, quiis efl Solin Junio nec majore, & 2| nem itlummonaugebis, dorec perfectanji Gum elfe, Tum adde i ignem, donec "id i: materiäm colorem cineritium adipifci. "Tig" ignem auge paululum , tantum gradufi unum, d-:bec cernes ente heluum, E indeacfi effet coagulum quo alutarii coria p £parant, Tumigoem tuum stiamaum ulum unuem auge;ac illud regimenignis f donec colorem ceracs peric deac fi eilet q tuunt auge etiamnum — gradu: dorec rurfus videas colorem cneriti quafi glauct cineres foren. Ac tum ig vei cineritius eft poftremus colorum ot um reliquorum fcfe oftendens, Ac pum nem tuum non amplius augebis , priusq hunc colorem cineritium ceraes ,' eric cul color iaterdum altior fiet, aut paulatim | gisque rubebit: adeo ut materia tam mi ac tam alti coloris fit evafüra , ut nun talis rabedo ullis oculis humanis con: n fuerit; Tum cum Philofophis exulta : J eſt. | | Oder f£odfi Gab Gottes. der zween betbauen die Blumen we Raben / und um der Haupt Farbe willen / als ich meyn / ſchwartz / eß gelb unb roth / ſo wird obn alle Wirckung deiner Hände des Feuers ificabar wird verholen / und das vete dien iſt / wird offenbahr. (ec) li t gy mablem Recip. Halinder Wafe bier von unferer Erden / im Deme qu. Baͤchlein und lebendig Wafler ift/ "Wann Du biß an Die Knie / eine Gruben wgaben wirſt. So nimm nun auß derfels zn Waſſer / nimm aber Flaresy bierein Aue denſelben Wurtzel Safft / und fee min Das Feuer der Putrefsdion und Gents MUrg / nicht dergeſtalt / wie Du in Der ers m Operation gethanhaft/ regiere alie8 mit. nderlicher Geſchicklichkeit / biß Karben Aicheinen wic ein Pfauen⸗Schwantz / regirs Merirende / und laß dichs nicht vers nlieffens biß die Farben auffbóren und Fein die grüne alíentbalben gefehen werde s Bauch von den andern: Wann dunun Boden braune Afchen fehenwirft/ und Maffer welches fier roth ^. fo thue das Kichirz auf / negein Feder darinnen/ be⸗ Mich ein Eifen barmit / tingiert «8, ſo du ein zubereit Waſſer haben / von Wit deſſelben ſo viel hierein / als roben Qi4 Luffts Dow i "3 INE US ne bernad). geredet werden folle / und: $5 | | ] | { | 19 -ftetb vom iSeuer qu banblen. Das ei lich Seuer/welcheg Die Materidigerirt‘ RMegiment des Feuers offenbahret bati ‚ Wann pu Die Natur verſteheſt. Grab gebende und das leicht ſchwe EANDOUORA Ml Luffts hineingegangen 7 Eoche es mit eodd gem Feuer / bi ed wieder titigut. No Feuer / oder der erſten Operation , ift (ui Feuer eines Grads beftändig / / welches Materi umgiebet: Das anderift einnatd figirt. Sch fage bir die@Barheit/daß ich cole Michael Senaivogi | Wann unſer Materie iff ſich fg berbringen / zu einem rechten E yir/ und ift ſich felbfi verfebren a einem fubitien Dulver/ warn eg i voneinem Todten Erdirich / ob von einem todten Menſchen in d nem Grabe, oder Magneſia / ug ift durſterich wann ver Geiſt ibm (ft verholen / und die Seele al viel als hinweg /-barum fo laß dt ganzen Leib (eben / big indie fed Mi unb viergig 2Bochen/ ſo wird de das Scharffe weich / und das CU fe bitter / / durch die Dertvandlur der Natur / wnbburd) die Tuget des Feuers heimlichen vollbrach Sdererfület,cd) ^ ^ (9 po Edelſt Gab GOttes. IM noftra feipfam ad perfe&um Elixir perficit , vertendo fe in'pul- bits fubriliffimum, qui dicitur terra mor- ia, vel homo mortuus in fepulchro , vel hagnchia (itiens : quod fpiritus in eo occul- i. eft in fepulchro , & anima quafi re- ef effi. ‚Permitte ergo ftare wunc à. prin - Xo, ufjue ad vigintifex feptimanas, & | * tunc factum eft gracile, leve pon- - erolum, afperum , molle & dulceamarum, ünverfione naturarum , virtute ignis occulté peo Thomas 1 | (44) Hanc autem folutionem nigri cor- ts & Mortui , folutionem nominamus, tee&ionem, aut vivificationem, feu. anima- nem corporis mortui nuncupamus, & hane ib i chariffime fili, oftendam inferius, - ^ u * Mo⸗giſter Valentinus. i NEU S i di ) brennend ift/ und von der mäflrigen n s audjenbem. In Diefer Verwandnuͤß "jl Gfáffes der Feuchtigkeit deß Geiftes/ x x eicher das vorgefagte er fe iſt y jr &lrimigkit oder fehfüfferige [m Nae d (dc da) Dannenher nehmen oder Fleiden TS mit neuer Natur / "Die da rein und B ift / entolöfer von aller beiffenden irr⸗ im lolvitur per fe folam , cum vero folvi- - lir per aquam fuam , hanc folutionem , re- jen Überflüffigfeit / die da verbrennlich | 2:9 | bereit angezundete (Seuer und einfache YOAON DO E A, Natur / und durch Anbengung oder nat n liche und fefte Dereinigung bepalten mot. und fid) erwaͤrmet / alsin feiner wurtzli ten Seuchtigfeit / bie mit ihm vermiſch uno getóbtet ift / und hernach erſtehet tobte Ding mit fröficher Sublimttion uli Sebährung / indem es fic gänglich al bebt von Der falgigen und bittern tati alödennift er mächtig fid) ſelsſt zu erhalt zu naͤhren / und zu vermehren’ alg Das di £ur/ weiche mit weniger Milch muß gend ict werden. Nn ; ednonymi Verbum. Dimiſſu ( dddd) Hiermit toill id) meinen Trac beſchlieſſen / welchen ich zu feinem ande Ende als den KRunft » Liebenden zu) fallen gefcbrieben habe. Diejenigen / w che.inden Garten Fortunz foasirea und den Infalis Fortune die glildenen 2lepffel di brechen / merden leichtlich erachten koͤnn wie weit ich auf ber Reiſe nach den gdlonpl. Vellus, dag; ift oem Buche tn der InſulC ehide in Chymia lieget / unb von Jafon D dem Kuͤnſtler zuerobern iſt Foren fen: SR mir nad) arbeiten will / der fchaue gulli was ich gefchrieben-habe / und beden genau; was meine Venus ſey Die dem SUB nige ocrmábler wird / damit Fein Zwie Dog gebohren werde. Auch lerne er guoor ZUM. nobr, Vitriol, Niuum muchen / che J | N Oper Edelſt Gab Gottes. Hohe Werck anfanget / fonft wird er gewiß p ber Praxi febica/ wie mit ſchwerer Muͤhe gefucher / ich babe zwoͤlff Stationen. ihre Bücher/ Deren mehr als 2000. Fleine und zroſſe / fo wohl gedruͤckt als gefchrieben/ ge⸗ veſen / durch geleſen / die allein von dieſer Kunſt mir zuhanden gekommen. Den vor: hebmften9lztiften habe ich nachgefraget / und bre Freundſchafft mich viel Foften laſſen / Woͤne Handgriffe und Arcana zuerkauffen Fein Gelb gefpahret / bif folangean bas ere irterte und vollbrachte Ende. 4 Mathäus Erbinäus von Brandau Boſarius. (a) ! DIN Au&or libri: qui Rofarius dicitur T &delcendi in hortum meum, ut viderem iblantas diverforum nafcentium, & inter flores zteros Rofarii mei, inveni rofam niveam, Jeualbam, itemque fanguineam,fen rubedine ; ecoratam , elegi pulcherrimam & infpexi ‚Quodpaucz & rarz , quia non germinaverant Mala punica. Dixique voce non tacita: Re- gertere, revertere, Hortulane, revertere & au- menta Rofarium meum, per totum hortum t decoretur hortus albis & rubeis rofis fplen- jf entibus, fuperfuifque abf&ra&is & rejedtis item Hortulanus rofarum plantas feparavit, B | & an / & S und Arbeit id) mit Wahrheit diefe Kunſt M hultiplica, feu de novo con&rue & planta. Hlibus & nec«ffariis diligenterintende, ipfe 731 »h . triplicando, quadruplicando , & hc vicilfi deinde ad subediuem perf:&am. . Bet gar mit Furgen und verborgl Xo men zu diefer Kunſt / genannt Al J. mía, Und merk’ wilt du mache ‚men dann God uno Mercuriun und geuß darüber Urinam Vinlem und weich den Mercurium dami | - es wol untereinanber/ biß ecran Amb reib es aber inanes M PANDOR xU & replantavit, augmentavitque duplieand li multiplicando ufque ad albedinem plenam, di — Reofarius. Mine, d iſt der Tractat unb odi Buͤchlein des Meifterg genannt | noldusvonder Neuitatt/ well man neanet den Roſarium / unb f nen Worten / wie man mag fon Gold / fo ſolt du anders nichts nel : Wilt du aber maden Syleaf foit du. nehmen allen Silber un Mercurium / und folt ibm al thun. Recipe Mercurium 2. oder pfundt / thu den in ein irden geſchir thu darzu ein wenig Saltz und rei trüb ſeye dann geuß ibnab/ u ſchuͤtt andern Harn daruͤber un . tbu Salg darzu alg zuvor » meld Oder Edelſt Gab Gottes. a ang bif der Harnabermablen trib erde dann geuß es aber ab oder ethan werde / darnach ſo lavier n mit lauterem Waſſer / darinn as Waſſer truͤb fo geuß baffeibig »/ unb allwegen wider friſch Waſ⸗ f darin Sal commune geſolviert D" über ben Mercurium gegoſ⸗ ]1/ lavier und zerreib es biß aber hs Waſſer trüb wird / das geuß lieber vom Mercurio/ꝛc. das Waͤ⸗ Ina 7 biB das Waſſer lauter Irvon thut gehen / dann ſo tru⸗ j den Mercuriun per Coruum , 4 d ohne aüen Zuſatz thu ibn Hlimieren / dann (o haſt du dein ü teurium wolbereit zu diefer nft/ lauter un? klar alsein Spies 1 und Chriſtall. — | l Ntentio quorundam i in hac arte ope- r gone a variis fecibus, alii per fe ron, ip alfo zum dritten mahl uid eal geſolviert ſeye⸗ und wann bien’ auff-und abgieſſen / treib ſo Mihne in eim ſublimatorium⸗ i rantium ef hzc, ut M rcurium diver-⸗ lpde purgent: nam per falia adiuncta fub- . tantum 253 e 734. accelzrat, ideoque conveniens eft. Quare ca : beatam quavis vice cinere ac aqua; rand e PANDOR A... tantum m vivificant, fic repetitis dine Mercurium Philofophorum fa&um autumat & errant, quia non in natura emendatur, | Anronymus Philaler (bb) Mercurius vero indiget interna ad effentiali purgatione, qua eít additio fulph ris verigradatim, juxta numerum aquilarur tum radieitus purgatur. At infuper acc dentalem pofcit mundationem, ad extern fordesa centro ejedtas abluendas, Non al folute neccffacius ek hic labor , tamen op Mercurii tui quem parafli per aquilarü num rum convenientem,& fublimaterra fale com niac Martis fcorlis , terendo fimul cum ace & modico falis ammoniaci, usque dum Me curius difpareat , exficca tum, & dcKiila ıetortam vitream igne g: dew audo, 1 que dum totus Mercurius alcenderit, Ei quatet reitera, poftea Mercurium bulliin ac ei fpiritu per horam in cucurbita aut vie lati fundi ac ſtricti colli , agitando interdi ftrenue, Decanta tum acetum, & accu! tatem elue aqua fontana , 1epeuum afful Tum exficca Mercutium & Filgorem ejus rabere. Pofles lavare urina, autaceto & ! ac fublimationiparcere, tum faltem quat defillare, poft quam ounes aquilas — bulli in aceto (illato per dimi dium diei , aj - Oder Edelſt Gab Gottes. wido interdam ftrenue & nigricans acetum Hunde , & affunde novum , tandem clue qua calida , poffisque aceti fpiritum rediftil- indo a nigccdine liberare & ejusdem virtutis bere. Hoctotum e(t ad amevendam ex- tham immunditiem , quz non 2dhzret in intro, & tamen ef in fuperficie paulo ob. matior, quam fic percipies; Mercarium inalgama cum auro purga:iffimo , fiat amal- ma in charta mundiffima, & videbis, quod fnalgama chartam nigtedine fufca inquina- 4, Huic fzcitu occurres perdeßillationem zfatam & ebullitienem ac agitationem, quæ gparatio opus valde promovet acccle- ido, TU "e Mbbb) Auffeine Zeit haben fid Alchy⸗ dien verfamlet / und aligemeinen Raͤth ‚Halten wie man den Philoſophiſchen Itin bereiten ſolle die haben unter ib; Pbeſchloſſen / es folte ein jeder dieſes ts fein gutduͤncken an den Tag geben. Jeſe Derfammlung mar befchehen unter Aem freyen Dimmel / auff einer Hey: a / unb zumai an einem heiteren Tag: "Bi baben viel deren einhelliglich zu geſtim⸗ Anonymus Philaleiba, | J ^ | tie Materi fepe / andere aber den ivefel vermeinten. Andere gleichfals nbus bargegeben. Jedoch war von 1.‘ B X k ^ 3r * 4 va pa8 Duecklilber oder Mercurius dem 735 736 fonderer Arbeit (Diewweil ein jeder begie@n hindert angeftanden und verblieben J -. PANDORA dem Mercurio ober queckfilber vornehm gehandelt / fonberlid) aus Schriften: Philoſophen / dieweil fie es für die wal Materi angebẽ / wie auch fü? die erſt Mat der Metahen: Sintemal bie Philofophi rifll fca und ſchryen: Unſer Mercurius un Queckſilber. Ja in dem ſie nun dergeſt mit einander ſtritten / und Fämpfften mit ll den Endſchluß dieſer Frag erwartete) Ml 83 immittel ein fchtweres Netter / uM Donner, Blitz und Hagel / und unerh ten Wind mit Platzregen begeben well Ungeſtimmigkeit dieſe Verſammlung iM ſtreuet / einen jeden beſonders in fremi Finder unb Provingen verfchlagen / d theilt und gang zertrennet bat / oaB al die endliche Schluß-Ned dazumahl oll Nichts deſto minter bat ein jever ibm fa Babe atit eingebildet / teas Doch Dit Difpuration und Streits Endſchluß fe möchte. Derhalben auch ein jeder IM) Werck getretten / und angefangen / $m. der eine in Diefer/ ber ander in einer an, ren Materien ven Philofophifchen St auffzufuchen / welches noch auff den DM tigen Tag unabläßlich befchieher. DAB aber einer fonderlich / fo noch eingede des gehaltenen Geſpraͤchs / daß nemlich | 3 * bem Mercurio oper Queckſilber der Sf der Weyſen zubereiten waͤre / bat bentile . Over Edelſt Gab Gottes. elbften piefe Wort gefprochen : Ob gleich bol Feine Schlußrede erfolger iſt / fo mill nichts deſto weniger im Mercurio oder Weckſilber arbeiten / ja. ich felbft will tyten Stein zubereiten. Denn er war ein tbet und murmelt / wie der Alchimiſten jemobnbeit ift. Deromegen hat er an fangen / die Bücher der Philoſophen Klefen/ und fam über das Buch Alami, at vom Mercurio oder Queekſilber ban- Mt. Alſo war Diefer Alchymiſt ein Philos ar. IN? e. y dpt. Nahm derowegen Das Dueckfilbers lit an zu arbeiten / thut es in ein Gilag im euet, Der Mercurius wie feine W'aturift / rauchet aus und Davon, Der ümfeelige Alchymiſt / ale der deß Queck⸗ Mbers Art nicht gewuſt / ſchlug fein Weib / Wdfprach: Es hätte ja ſonſt memand dar⸗ kommen koͤnnen als fie/ derhaiben fage Maß genommen / das Weib heufet und Witfibulbiget fi. Sprach Doch heimlich iv lich felbft zu dem Mann : Es wird die hen Dreck daraus werden / ber Alchys ATE nimmt wiederum andern Mercurium, ih abermahl ins Giaß / und verwah⸗ JS Qei(fig / Damit das Weib ibm ja nicht s | m v mn 1 ^s. ! N | | 1 en Endfchluß machen / und Diefen gebene⸗ Nenfchs fo viet mit fid) felbften heimlich _ iphus worden/doch ohneendliche Schlußs uhaft mir das Queckſilber auf dem u fämeund beruͤhret. Aber das Queck⸗ flog wieder zum Kammin hinaus: — E V DIT us 737 4738 | in bem bedericket fid) ber. Alchyimuft t | mit Schwefel’ aud) mit Blut / mit Da in tieffen ſchweren Gedancken. End PANDORA,; die erfte Mater: des Steins füchtig f müfte/ freuet ſich derwegen hoͤchlich vi meinend es Fönte ihm nun nimmerm fehlen’ und er hätte Die rechte Materi uM. ter Händen fängt beromegen an den MI: curium Fecklich anzugreifen / lernet feri denfelben fublimiren / auff bieferten FE: salciniren / je&t mit Salß / das andern, bald mit aquaforte / abermals mit STI. tern / Harm Effig und vergleichen. A, in diefem allen befindet er nichts zu ſein Fuͤrnehmen / darüber iftin ber Welt nich Damit erden Guten Mercurium gder Qul, filber nicht gepeiniget hätte. Da era durchaus / ja im geringften nichts gericht, ift ihm diefer Spruch eingefallen / daB im Mift gefunden werde. Hierauff hal mit allerfep Koch unb Miftden Mercure befchmeiffet / fänptlich und abfonderli Unter diefen vielfältigen Arbeiten wart hitzen nach mübe/ und ſtund bep fich felbffl, entfchlieffer darüber. In dem Schlaf E ſchien ihm ein alter Mann / gruͤſſet m und fprach : Sreund mag bet at | und befümmerft bu dich ? Er aber fpra Ich wolte gern den Philofophifchen SW, machen. Darauff der alte Mann frag, Freund / woraus tvilt bu ihn nahen? Mi eom. Aus dem Queckfilber oder Mercuil Ode Edeiſt Gab EOttes. Ser Alter Ja was füreinen Mercurio ? hy. Es ut ja nicht mehr denn einer. yer Alte, Es ift wahr 7 gleichwohl / ap. nür cin Mercurius. ift / aber berfeíbe ift sgerheifet in mancherley 7 auch ein S bei ffeiben reiner al8 der ander. Alchym. O verc / ich kan Kunſt genug ib zu reinigen pt der rechte wahre Mercurius. | Es has t die alten Weyſen und Aysifofopbi eim ders Queckſilber und Mercurium , und | Em damit ift ber alte 1 in verſchwunden. | : AM:ubael Sendiv IR £2 16 iſt nun der rechte Anfang dies pu" dans alle Metall von Hierum willmen ficfebren in 3a | Cole oder £una ein Medicin r erften gemacht werden / als von 1: 3/ undgefhicht barum / das fie erſt Weſen unb Materiam. (c) | J y * ns, fo fange ich an von den Thefe y m Mercurio ihren Urſprung has. bim: baéiff / Golb/ oder in «nam; das iſt / Sylber / ſo muß n Urfprung : das iſt / Mercu⸗ er moͤgen gebracht werden / in len / aai unfer. Magiterium be⸗ Aag-2 —— 739 ifs allerbeſt mir Efiig 7 Salpeter und Mtríof. Der Alte. glaube mir; das iſt cht pie rechte Reinigung 7 auch ift diß 749 fielen; unb fonderlich von der Materia, il ber Teig felber / al8 : der Sauerteig DR: . fe Subftang welche gefucbt wird / iſt PANDORA; derer Erforſchung faft unjeblid vict ve gebeng fich bemübet, Die Andern abe welche folche durch Göttliche Zulaſſum uͤberkommen / haben theilsaus Neid / thein aus Gorg eines zukuͤnfftigen Mß braud dieſelbige mit ſo vielen Larffen bedecket / d nen Nachkoͤmmlingen vorgeſtellt / daß ed € fo ſchwer einem ankommen ſolte / der (cgi che ohne einen Oedipo wolie erflären otl ergründen ; oder aber/ fie haben daffell ge vut. einem ſtaͤrckern als Hermetiſch Sigill jederzeit verfchloffen zu halten SO und der Philofophie ein Geluͤbd gerha Sid aber will bir zwey entdecken : das CH nevon der Qlutboritát / das Andere oi geroiffen Grund entlehriet. Welche wei bu té nicht verfichen wirſt und dir dag Sl son den Augen wegnehmen werde 7 B: wirft du (ang / ja vielleicht immerdar ih: Kinftern herumtappen. —^- Un Das Erfteift deß Hermetisin feinent (I benden Buch feiner Traetaten / von den mentis und Der Fermentation, Da er alſo ſa Die Gier oder Sauerteig kommt von nich; anders / als von feinem Teig / ja (dB rn Goldes ift bas Goid / de Sitbers Gau teig iff das Silber. ‘Das andere ift B diefem natürlichen Schluß begriffen : DM dieſer ebeneing / aus welcher fie genomm 4 ENT ss 2 Oder Edelſt Gab Gottes, — . Arnoldus hat diefes eben mur mit ans rn orten ergeblet/ im erften Buch feie '8 R ofarii, im ficbenben Capitel daer fagt: afere Artzney wird aus denen Dingen ge⸗ en in welchen eg tft. | B D, Huginus a Barma, Das iſt / in Mercurium / das jag aber anderfi nicht geſchehen / inn allein mit dem Mercurio/der $ der Soli und Zuna approbírt jb zugefuͤget wird. (d) 9 )YAm probavi aperte , & fecundum red | &am veritatem, quod defe&us inmetal- Net defe&us argenti vivi, fixi & puri, & li cquid eligitur in bacarte ad perficiendum, Icauſa illius ; & ergo in ipfo eft perfectio, Pon in.aliquo alio. Scias hoc, netrade Wivioni , ubicunque inveneris ipfum, tene qi lapide majori, cui nulla res fimilis exi- ill; nec potcít facere quod facit. Sieht cor- ium, corrigit: fi fixum , figit: fi fpiffum Mgular: fi tin&tumtingit, ipfum enimprz- ‚it cun&a corpora in puritate, Et fi pof- Enam futtincre ignis, faceret ex eo cum hure fuo coagulato elixir excellentiffi- Bim. Accipitur vivum & mortuum , ſed im eft femper eligeadum quod vivum eft, tz operariones exco fiunt, quz dividun- ‚per duo, Primakt cum adjuvamine: fc- | 914a 5 cunde ;5 gd ſo iſt ber gemein communis: ME ritum / den GSeiſt Die Solem P AND Oo R TW cunda ex fe folo, fed. natura a prodi 11 fuofulphure. — rH HA Rofarins Min i Mann nun das alfo befchiehi curius / den man nennen thut SH Lunam ſich un feines gleichen zu Ü kehren in Mercurium / een qn ' nennet Metallorum. (e). COS Bermahl bat Trismegiftus ande; mo aus pen trrdifchen Planeten ofi. eolifommenen Metallen Subitang fol auszuziehen erwiefen / fagenb : Gold t Elder ſeynd Die Wurtzeln Diefer Kun Derwegen der Sohn Hanuel gelebret/ / J Lapis Philofophorum ſey em in. Boldt Ciber coagulirtes | Waſſer. Trevila, berichtet: e8 wären zwey mercurialif, Subftangien aus einer Wurtzel her kommend. Geber bey dem 2adjal ſpricht: e8 fepein ſobſches Waſſer/ | máblct durch die Wuͤrckung feines meta fchen Schwefels. Paracellus in fein L Buch / von Verwandlung der Metall" im dreyzehen Gapitelbericot : Es waͤre J Elc&rum oder Zinnober / das iſt / eme SE TNAM Mineralien, © o" bob, *t nichts anders / als cine Dermifchung Dep/ bre) ober mehrer Mineralien ober Mer len / marum folte nun der. Sulphur Solis | It Dem Mercur;o Lunz auffphilofophifche TieiB sufammen gefeßt/ nicht ein Ele@rum, Iht ein Zinnober feyn? Und marlich / ein Iwerzeugen den andern / gleich tie Rie⸗ Ji bon Rieſen gebohren werden; und wird n Adler ein Tauben⸗Ey legen. - ne beyder Saamen/ zur Erzeugung nicht dig find ; alfo auch Diefer unſer Mann 8 Gold’ und das Weib bag Silber/ koͤn⸗ Ti obue beyder Saamen durchaus nich Ipfahen. Dannenhero / haben Die Phi- Dphi endlichen geſchloſſen daß das ‚Fittenothiwendig mü(fe oabep ſeyn /bey⸗ 7 / fo dei Manns / als deß Weibs les Int welchen vae gange Werck tiro vers Mid) fepn. Dergleichen Saamen aber allein unfer Mercurius oder Evefttum, Aiſt: Das immerwaͤhrende und ewige / in en Elementen der Welt enthaltene "aane Welt ummwandelt / deffen Na⸗ TM Uriprung/Zubereitung und Gebrauch / Eich unb Flärlich ich darthun will. Fluß dem gleichen Fluß und Zulauff der W Elementen / entweder auff den ober» | Aaa 4 ſten Oder Edelſt Gab Gottes. umb Queckfilber / ſagende: ein Ele&rum. Gleichwie aber ein Mann und ein Weib / Tdmachende und Chymiſche Saamen / Eng/ und der allerreinefte Geiſt / welcher Auch aller andern 2Infánge / jedes ſon- 745 744 empfangen / die Kunſt gruͤndlich hin ſten Rand der Erden / ober in ber Luft} felbften/ unsaber amallerflärften und au genfcheinlichften auff dem ganken cano: der Erden wird der philofophifche Merci rius hervor gebracht, Oder vielmehr aum bem Zufammenflug der Elementen beſchti ben / und: befchloffen von dem Din mel / auch von den Geſtirnen erzeugt. D fer ft der Natur erftgebohrne/ über alli aufßgebreiter z und aller ſelbſtſtaͤndige Saamen Führer / und mit feinem Umfan® aller Dinge Vereinigung / jeder Seit bo weglich / undift niemals ruhig Diefer Ge oder Mercurius / und Fan auch-Durch Fein: ander Ding eingeswungen werden / fo 00d uns befanne / als durch die Bande D Elementen ; derenthalben auch / ob if feich der Meer⸗ GOtt Neptunus / dur egen / Thau / Schnee / Reiff/ Blitze / als aͤuſſerliche Mittel / in den innern Sch deß Saturni einſencket / ( dannenherot Sophiſten die Chryſtallos Saturni nehme) teerben aber darüber betrogen ) fo wird doch niemals irgendswo rein und entble®, erfcheinen / biß deſſen Unflat / melcheer au, der Unreinigkeit der Elementifchen Mutt nimmt. -——— Bu 2 MM Ob nun gleich bie Glementa in ihre 3 Mittelnuncten fehr rein find / werden DON fole uafern Sinnen / ohne Bermittelu derer Mutter oder Schalen / nicht ori Oder Edelſt Gab GOttes. legt. Iſt derentwegen Fein Wunder / menn das Kleid ober Die Decke unſers Mer- ieri fo voll Unflats (tet / mit fo vielen Banden und Fußeyſen zufammen vers ſtrickt / daß es in folchen Zuftand nicht ans ders / als von dem einigen Philoſophiſchen Liecht Fan geſehen werden. Unpſer Mercurius iſt febr rein / ohne eini⸗ gen Flecken weiß und roth / und von Pa- tacello, wie auch Ifaaco das Paradeis⸗Waſ⸗ ftr yenannt/ nichtaber unbillich : Denn es ſeuchtet an den gantzen Nand deß Erdbo⸗ und iſt in vier groſſe Quellen weit⸗ läufftig-außgefpreitet / und erzeuget feine Kräfftenın den drenfachen Reich / (wenn du Das verfteheft/ (o verficheft du das gan Werck.) Wenn du Diefes mehrern Vers Dinges : denn Das fe&fe der S?atur uns ſerer Wiffenfchafft nach ift das erfte der Natur feiber. — — | Dieſer Philofophifche Mercurius iſt Dtruden und feucht / ift flůchtig unb fir/ in ſolcher Proportíon sufammengefe&t/ welche Palltn bie Kinder des Hermetis / eines von ‚dem andern unterfcheiden Fönnen. Die Philofophi haben deſſen irrdifche Schalen betrachtet wieffar und Durchfichtig fie ſey / md fic) vermundert / daß in einer folchen Schneeweiſe ; eine folche hohe Roͤthe vers Iborgen (iege / deßwegen haben fie ihn auch P. 310a ; ben | I 4 ftand fucheft/ fo wirft bu es finden in der ‚philofophifchen Refolution eineg jedmwedern 74$ 746. . in. fic pic algemeine Natur enthält/ urb "d M curius bált in fid) feinen Schwefel. bringet. Ex iſt deßwegen der Himmel + je - Und wenn die gröbern Elementa von ihm . anperé / als einer Zeitigung: ſondert ab/M 'PANDORA, J den Himmel genennt/ ge nur/ V/'bieteci ae gung folches an fid) ziehet / und Daffelbige | wider.lebendig macht ; fondern auch dieweil er wie der Himmels welcher gang durchſich tig/ben Geiſt / oder Schweffel oder das aller remeſte funffte Weſen in ſich haͤlt / vermittelſſ deffen alle Seftirne bewegt werden unb bell, Scheinen.- Alfo auch unfer Mercurius / unte feiner Decke verbirgt einen himmliſchen Gift / den wahren Schwefel der Natur dahero haben bie Philofophi gefagt : Unfer Uber ba8/ fo fcheinen in denfelbigen alle Geſtirn der unterm Aftronomie/ und werd! den geiftlid)/ indem er Diefelbigen von alle" irzdischen und unreinen Natur reiniget / udd in einen eigenen und reineſten Saamen wol der Geiſt der gantzen Welt / und deſſen fauͤnfftes Weſen. Denn es ift eine feurige Krafft in ihm / und ein himmlicher Urſprung abgeſondert ſeyn / ſo entdecket er ſich: ber darf alfo einer Abfonderung/ und nicht: S" ( fagt Paracelfus) und führer e8 zur Roll i Fommenbeit. | Sunmoicfe Materie tote fie ausihrem Chaos! Oder Edelſt Gab Gottes. Chaos herkommt / grasaräner Geftalt/von welcher du alle falfichte 7 alaunifche/falpes ‚rifche / vitriolirte/ und tartarifche Theile, mit öfftern Calcinirung / und Solviruns gen abfoncern muft / melche Laboresin bie» er Arbeit/ deß Mercuriierfte Sublimationes dv wirft Du etwas himmliſches haben / wel⸗ bes die allerreineft Seele in fid) hat denn it hat ihre gröbere Glementa abgeleger; neiftentheils irzdifche ; auch die unreine Schleimigfeit und Salßigfeit; denn dag Saltz ift nichts anders / als ein irrdifches Weſen / uno Unreinigkeit. E D. Huginus à Barma, (ee) Solum argentum vivum. quzrimus, N ipfo enim totum eft quod defideramus : tgofuamin fe continet tin&turam, O quam reciola creaturaeft illa, & delectabilis: De- s enim meliorem non creavit , prater ani- pam rationalem. Habet in fe corpus , ani- |am & fpiritum, Corpus ftat, anima vivifi- jit» fpiritus tingit. Iftafunt in Mercurio fo- rentis congelato. ^ Mercurius ergo lapis ölter et , nec alia res effe potet , quem "uam ficcam nominamus , eo quod vi lphurisazymi, vel rubri uniformiter ef in- piflatus , à quo cun&a corpora trahunt origi- Kem, ex ipfo enim fiunt , & in ipfum rever- inr, Verbi gratia: Sol ex Mercurio vivo E puro zenennet werden. Nenn Diefesgefchehen/ »tx aquz groffitie, vi fulphuris puri nom 747 748 fo ein Strauß Magen / ber auf der E ‚derbarlichen Gicift Des Lebens 7 einen voa? deß Alberti Magni :da8 SaturnifcheX&ch jd Dann alfo wird unter ben Phil Nard. ſoph puro fit, & iterum revertitur in argentu vivum per ingenium & fic de cun&is corpdl ribusdebet fieri, | , hs | Rofarius Minos Seu Mercurium Philsfophorum.( |. (£) 7 fer. affo zubereitete unb ger ? eat Coͤrper /wird von Paracel ben hervor Fommt/ und beffen Geiſt Di | in der Erden wachſenden Ctraufen genet, net. Diefen/ daß Du überfommen mil! geſt / fünre otn Straufen in fein vorig Chaos, darinnen er verborgen lag / und F° telchen die Element gleichfam in ein verborgenen Kercker oder Hoͤle dieſen wu harfftigen Parurgum und Protheum hein lich gehalten haben. Diefer Geiſt ift DE. Lulli feine Lunaria : ba8 Drachen Blu ſer / deß Bafilii : der Weingeiſt Arnolc aber mit feinen rearbafftigen rechten 9i men wird er genennet/ Der wahre Philof phi[ce Mercurius/ per fauerfte Eifig/ t Sjungfraue Milchr das ſcharffe Waſſe das truckene Waſſer / welches Feine Hat naß macht. | yix ivi A D. Huginus à Barm bbíé defaget: Natura natura æta⸗ ir: das iſt / ein Natur erfreuet fid) ber anderen Natur / das verſiehe man alſo / die Natur eines Manns fti tuet fic) in der Natur oder mit bee Satur der Frawen. Darum fpricht Ariftoteles der Natürlich Meifter: Resnon fiunt hifi feeundum naturas forum, uc horno de homine, Leo de Ding oder feinerle Ding wird ein ln: nach feiner Natur / als ein Dienfd) wird und fommet allein : eihen. Dann jede Natur im "fon T berbeit ((t freuen (be Natur / die dat aift ihr ſelbſt natur. Als alle Men⸗ les "IT lt (d mnm r Adams (f freuen bie Natur i CU am / darum haben fie miteinan⸗ dee Freud / unb freuen fib mitein⸗ E ji —B u EU * tone, iſt [o viel gefprochen : die Febohren von einem Menfchen/ein Al: v von einem Loͤwen / und des’ von Adam und Eva) die Na⸗ va; Dann Eva iftgefhaffen von: ander / und wird ihr Saam gemeh⸗ uno iſt gemehret das vonihnen. yben fommen if / unzahlbarlich er Menſchen. aa 749 oo | | "fft auch in diefer Kunſt daß eT den Metallen zugefuͤget dan: : | | ver PANDORA, unb Luna und alle andere Metal find gewachſen indem Erdtrich / um haben ihren Urſprung von der Sercurio. Hierum der Merc 1 rius heiffet ein Batter aller Metal len / barum daß fie von ihm en fprungen find / darum fie stoff. Freude haben / wann fie mit ibrei h Urfprung : das ift/ das Duecffilb vermifcht unb vereiniget werden] und wachſen und mehren fich/ fedi ben fid) nimmermebr von einanden berbalben oíe Meifter den Mercun um bod erheben mit foftfidben DE men/ des erften fo beiffen ſie es Virginis: bae iſt / Jungfraumilch O wie koͤſtlich iſt die Jungfra nid / darvon alle Metall ſaugq undihre Speiſſe nehmen: dann ffc darvon lebendig merden/ und iili Speiß darvon empfaben / darnaı beiffen fie den. Mercuriun aqua permanentem : das ift alg viel ge" forochen/ als das lebendig Waſſe Dann wann der Mercurius coule - Cort Edelſt Gab GOttes. s a arum fie es nennen des bleibendig vitz: dag iſt / das lebenbig Waͤſſer: dann wann der Mereuriug wird H fi zugefügt den Metallis 7 fo bringet Mercurium / ber. dann nimmer | iebt unb raft / fonbern fid) atfe« |: m (o beiffen fie den Mercurium iquam vitz, das lebendige Waffer/ ii n Rercurio geben haben von feiner * nd "ig ji "D jr dis unterwegen (aß. (g) ): Qwiſſen/ mit ſeines Lebens Feuchtig⸗ 'Feit/ von welcher er eines Theils ge⸗ N Ir ee Aquavitz, Dag Lato- m gereinigt / aber nicht Aqna vitz, dag n Weinſtock Fommt ; denn bitie ſeyn éd voneinander unterſchieden. Es t aber Aquavitz, denn es macht unſern tin lebendig / unb bringt ibn zur Auf kehung; Es heift wohl gemachtes Blut / tt gerotifteé Menſtruum, eine THIS 1 fe ik 1i | MB | | paler. | Aush: nennen fie es iquam " ſie in ihr erft Weſen: das ift in. it brivcat / und lebenbig iſt / dar⸗ ib viel mehr Namen die fie dem - FAgenſchafft wegen / daß ich von’ : bren ift / welche ift unfer bleibend Waſ⸗ 7^ I ereiniget fie fid) mit ein / und ſchei⸗ m fi nicht. mehr voneinander/ 7951 (tbe ein wunderbarlich Ding / daB b worzu ift diefes? Gr aber antwortete nf : freundlich. Mein Sohn / «c8 ift wahl andern Männer ihr gleich machet. Ariſtotelis: Sciant Artifiees Alb beB Kindes / eine Speife deß Hertzen Meerwaſſer / Gifft der eben " Soft ber Todten/ Arg. viv. der Philo⸗ pben / welches durch philofophifche Subk ur m feinem iredifchen Stanckgerh niget tlt. | : Anonymus Verbum Dimif, i (sg) Sch fragte ibn aber / Here :- Waſſer fehier auß nichts fepe/ ich fh daß die Srucht des Baums in bemfetbgr. Dusch fo liebliche Wärme vergehret werde daß es ein munderbarlich Ding ift / ale mundere nicht 7 bann es muß alfo ſey Dann diefes Waſſer ift das Waſſer @ Lebens / und bat die Macht Die Fruͤcht d fes Baums alfo zu verbeffeven / daß fie hi nach nicht Durch Derfegung oder Pro‘ fung/ fondern allein mit ihrem Geruch It Michael Sendivog Dann [0 bewehrt man Bb Spruch des natuͤrlichen Meiſte mie fpecies petmutati non poffe? d iſt fo viel geredt / willen füllen: Artiſten der Alchymie / daß " J Vet Edelſt Gab Gottes. der Metallen nicht verfehren Eo / und das iff wahr / nur ab fie werden dann verfebret in ihr den, oRateríam und Cper» iun / barton fie ihren Urſprung abe unb bekommen. (h) E /Lbertus, i inqui: , in libro fao 30, de | * Mineralibus & 9. hanc de facultate t fententiam Avicennz , quz fuit hac, nt (inquit Avicenna ) Aber Alchymiz — permutari pon pofle ; iam nvis aliquid illis fimile fieri poffit; Quod in differentia: ípecifica aliquo tollatur ín- no, non ct do poffibile; fed exfpoliatio identium non eft impoflibilis, vel faltem hinutio eorum. Non enim permutantur Kies Merillorum , nifi pilus in. primam " E tiam merallicam reducantur, & fic juva- ne artis. deducantur in (peciem metalli, IC bd volueris Atqueidem quoque fenfiffe ait, philoſophum pr&cipuum in Phyficis iathematicis Deinde Albertus ſubjun- micos peritos non aliter operari, quam & poftea. per media cönfortantia | do f fanitatem inducant, quz fanitas eft ef- l^ he. | Bob fc&us niz queltionem pert: ta&ans, primum - Eas fequuntur, - Oportet nos dicere _ os Medicos , qui per medicinas purgati- - = a materias corruptas & nocentes _ am | juvant virtutem naturalem, ut dige- O8 "71 4 deducunt virtutes elementares & ceeleftes ta , igitar per hne modum procedit, id eít,co ‚alterius fpeciem insucendo. Quare omnit PANDORA, 7 fe&us & naturz & artis : fed illius effe&tivi j & principaliter, hujus autem inſtrumentalite & organke, Sic Alchymiftz primö ben purgantes materiam arg. vivi.& fulphuris, in fitam in omnibas metallis confortant; deind materiz inhzrentes ad propertionem mixtiof nis metalli, quod intendunt inducere , tunc ipfa natura operatur & non ars, organice juvando & exfpoliando, ut diximu & Gc verum aurum & argentum educere & fi cere videntur. Quod enim virtutes elemer tares & ceeleftes faciunt in vafis naturalibu hocetiam faciunt in vafis artificialibus, fi art ficialia formentur ad modum naturalia quod facít natura calore folis & ftellarum ‚he faciet ars caloreignis: dummodo fic temp retut, ut non excedat virtutem fe. me ventem & informantem , quz elt in m rallis. » Hincenim ccelettis inet virtus, q primo commifcuiteam , & hac inclinatur: hoc vel illud, per artis juvamen. Alchy rampens unum, à fta fpecie removendo , eum juvamine eorum quz in materia für operationum Alchymicárum melior. eft il; quz procedit ex iisdem, ex quibus procei mara, (icut. expurgatione fulphuris per € co&ionem & fublimationem , & expurgati ne arg. vivi horumque bona permixtio cum materia. metalli, In his enim , & jr Oder Edeiſt Gab Gottes. vir firtwibus horum ,'" omnis fpeci- :s metal- li inducitur. Qui autem per alba albificant, K percitrina citrinant, manente fpecieprio- » His metalli in matería proculdubio decepto- - 4$ funt & verüm aurum atque arg, non faci- : üt, & hóc modo fcre omnes vcl in teto, vcl in parte procedunt. Propter quod eg^ex- jetisi feciaurum Alchymicum ( puta manen- _ E ecce prioris metalli) quod ad me dela⸗ um eft, & poftquam fex vel feptem ignes ſu- inuit, tandem amplius ignitum confumirur perditur, & quafi 1 ad fzcem revertitur, Hzc bertus, quibus Pererius addit: Ecce fupra tisverbis Albertus non folum docet, ve- ^ | aurum poffe fieri per A!chymiam , fed ^ n.quis modus ejus fic efficiendi fit pofi. lis, & quis impoffibilis , manifcüe de- b: | ^" Er c oe Heliophilnsä Poit, bh) Sana. wann das Argentum vivum | $39 julitt wird vom toeiffen Sulphur / der icht brennend (ft fd wirds Silber/ wird c aber coagulirt auß reynem Sulphur, Dars die Krafft der Feurigkeit iſt und une nd/ fo wirds Solt/ift aber ber Sul⸗ y ürbig unb fchwach / und oer Mereuris pt l 18 c —* fubftang 7 fo verkehrt er fido in vf 9* up Iſt aber das Arg?ntum vivam oͤche jn irrdiſch und unten / unb ber Li Schwefftlauc: unrein/ ftinckend’ irediſch / | fübirang / ^-^ wird Darauß fen; wel⸗ Dbb2 dé id b —B dm .,PANDORA. P ches darnach nicht gegoflen wird. Dash Sinnober aber/ läft fich anfeben / ale hab I t$ gut. Argentum vivum , aber ein boͤſen Schwefel / nicht wohl gemiſcht / und gleich als wol congeliert. Das Blei aber hat boͤß Argentum vivum, und oid / welchs ein böfen Geſchmack oder Stanck hat und] |, ſchwacher Kraft iſt. Darummirde durch bie ſiatige Hefftigkeit des Feuers corrum⸗ piert. RE. ^ Fern T Alſo haben die Metallifchen Coͤrper ute e terfcheid von argento vivo : nach dem als in ihnen iſt ein frembder Sulphur btennend / Und alſo wird betracht / was fuͤr Krafft in ihnen fen: dann wann, Biel lebendig Silbers in ihnen die Perfe— ction und Vollbringung: dann eg iſt un⸗ brächlich und. (ufftig / weil der Salphut brat und wird verbrennt / und verhindert pie Perfection gu jederzeit· VE Di fino von Wort zu Wort der Philo⸗ fophen Spruͤch unbreben über Ariftotelem im vierdten Puch Merheororum, Es iff aberzuglauben’ daß der Philoſophen Wars heit nimmer im. einer Fügen ift erfunden toorpen: ber alfo arbeitet / der folget trad) pem Wege Der Satur / auf welcher Die arbeit Fan herfür gebracht werden. Darum ſoll man den erdichteten Gabeln’ noch den erlogenen Wercken / Die vom Sect der Natur gar fremdd fein / bes | neh | glau⸗ — .. Dot Edelſt Gab Gottes. |: Lu üben: wie man fpricbt/ wer der Fügen \ glaubt / unb nicht der Philofophen Ge hehmnuͤſſen / ber verleuret die Scit ſampt (rem niin unb? darzu pie Arbeit, s — Richardus "Anglicus, t D (ftn Dercurium/ bann fo | moaen die Dietalla ihr Weſen wohl verkehren: Alſo daß bas Wefen des Silbers / Kupffers und Zinnes auch Bleyes ih wohl verfepren nag in das — des Goldes / bat» pier der natürlich Meifter Ariſto⸗ feles nicht reden ii: dann alle Die ' té if babeníbren Lirfprung von dem Mercurio / bierum iol eines in Das ander oerfebrt werden / fo muß es Di xéerfienim fein erft Weſen und Mas il triam vermandlet eroe. () —— CY Uod igitor ad diftin&ionem metal- ^ M orum attinet , cum amnia pariter ex | ul phure & hydrargyro concreverint, ut de- ^ ne rk * ls, ratum eft, & ipfo fa&o deprehsuderi- ‚ea folum quod ad hydrargyron purius mpurius , &. quo ad falphur Gxum vel nobile differre , juxta. diverfam contem- | s tionen carum perfal five tetram mexalli- T €oncurrentem cum folphare , -non quis. — improbare poſumus qui, 55 * Rhegáut 737 758 negant eff.nfifica differentia fpeciali meal — ? Sed de his poftea, , FANDD KR An. differre, fed tantum tationt accidentium di N veffariut; i in mineris fupervenientium , qud. d'verla metalla faciunt fed tamen dicis cauf N fupponamus ea differre fpeciali forma, nun i| quid una forma corrupta alteram inducere auf nequit? nempe(i fubfternatur materia foil | mam appetens", & impulfu caufz efficient naturalis , ac debitis adminiculis in adul — Perc Pb . Sicut Gela convertitur in. aquanl ergo aqua prius fair, & hoc mediail | te calore: das ifl zu Teutfch fo oído geſprochen; Zugleicher weiß als da Eyß wird von der Hig befehrt d Waſſer: dannesvor 29afferiift ai: weſen / alfo zu gleicher Weiß we der die Metall gekehrt in Qued fl ber / Mercurium: bann fie find vil: argentum vivum geweſen / und b ! geht dann alfo zu. Ck) T Ve das if anfänglich, V getedf | durch Die Kältecoaguliret/ und € worden / und fo wird c8 vermittelft i Wärme wiederum foloirt / und wird ( wieder in feine erfte Geſtalt und ef das iſt X7 verkehrt und verwandelt / | es zuvor Tgemelen Oder Edelſt Gab Gottes. - Zum andern’ das Menfchliche Sefchecht ift anfänglich von Erden und Einblafung ptg Geiſtes von GOtt eingeblafen ges x ſchaffen / das iſt vom Leichnam / Geiſt oder Seel / dann aus den zweyen ſtehet das We⸗ "ftn des Menfchen / darum vermittels des N natürlichen Todes wird der Seichnam deg jd Menfchen wiederum zur Erden oder Afchen Ie Herwandelt/ bana er von der Erden feinen | Geiſt oder Die Seel wird aud) toieberum/ || (ofer ber Menfeh durch fünpigen Leben das nicht verhindert ober abgetoenbet/) in hr ihr bren Urfprung / das ift; zu GOtt toits ih derum wandelnund einfehren thun. Weil » dann alle Metall durch Meiſterſchafft in ein ‚Argentum vivum fichtiglich verwandelt mera ii d den/ ſo iſt ein genuͤglich unb gewißlich Zei⸗ chen / daß alle Metalla argentnm vivum ge⸗ T P ps Sh — das die Abgůaſtigen / und y to E biefe Kunftfürmenden/ den Spruch 7 : Cg folen miffen die Werckmeiſter b rias bab die Orftalten ober We⸗ ſender Metallen nicht mögenvermandelt i ts "ben. Es folget aber bald hernach: Ce fen i r itt Dag fie in ibreerfte Materia gebracht ndelung der Metallen in ihre erfte Ma» ne lis en gar leicht und müglich / barum be⸗ b idi ich / die Verr andelung iſt auch T | Bbb 4 leicht wa * 19 infang bat und herfommen ift / aber ver p dun / ba8 tft mein Anfang dieſes vaden. N Nun ift bie redu&io oder Ver⸗ í 759 »fà - Sbitren / und auch Saamen/ da aug qe 60 I Braut en qui marem Solem cd), OPANDORA' -— feicht und mügfidy/ bietveil ale wachſen ren / als offenbabr ift / an Bäumen url nem Körnlein wohl hundert tqufenb nor? - ben / und auseinem Baum ungehliche 205 fle und Zweige / und andere Baͤu woachſen / das Da alles geſchichtaus Wu— ckung der Natur aug der Erden / dar ift das muͤglich / daß die Wechfelungthic lichen undertzlicher Dinge ſich mehren gen ohne Zahl. Zu. | Johannes Teut? Schefehen, Nimme deß vorgewaͤſchen bere fen unb ſublimierten Mercurii Theil / und ein Theil Solis velL nzlamina feu calcemSolis vel Lung ein Theil / impaftieres uno amalg mieres mit. einandern / die o4 Theil calcem feu lamina (2 & ) bi goa te diefe impaftur unb an DTTUN S .. ^ fent accipiendum, feminam Lina qua duo amalgamant ( liceat enim artis voi bulis uti ) cum vulgari Mercerio, & ext bus unum faciunt, illaque decoquunt , CI mice, fablimant, & ex illis tandem " ; 9 ei f Oder Edelſt 6ab Gottes. — elicianr, quam ultimo fixare conantur, Nam ja ph ilofophorum fcriptis difcedunt , qui fa- he in ur omnes uno ore, agens. junctum efTe i5 a materia? dieuntque unicam effe rem n jafunt quateor elementa bene proportio- "a, utibi fit figens & fixum, tingens &tin- "ta nl cowpofi ta, Efrergo, ut etiam fupra ilm diximus , quzdam tertia natura commu- MET & alterata ex diverfa commixtione ;,& igeftione fulphuris & argenti vivi, in qua ju vis piperstis ad generandum mixtum, | Hf ephus Quercetanus Armeniacus, Bbeil der Matert foflgefüler/ und ^ ‚andern zwey Theil lar unb uns N; ülfet follen fern / ſigilliers Her: ei ice / feg volgends diefe Violam l Jit euer Mafericm) 0) ey Gtreffenb das Gefäß, fo werden 1 198 darzu erfordert tüchtige Glaͤſer. md die Glaͤſer zu groß / fo zerfleuft vie Arc tigkeit / daß nichts Daraus Fan gebohs res Sind fiezu klein / erſtickt die b / daßeszu keiner Frucht fan fom. V wie toir folches fpübren an ben Acker⸗ hen’ mann fie an einen. unbequemen/ m pu or faͤen / daß eg nicht rechts ! Sbbs ſchaſ⸗ N L T. iro qu "di "a | J ptoportionatum à natura in mineris, cum - | lum, ‚album & rubeum, mafculus: & femina | * Sn ein Viol die auff dem dritten - à * 771 * ) ‚76 | Fan Srudyt bringt. Hat man nim die groffe Hitz zerſtoͤret / unb bie Mater, wachſen ober merden mag. — Woaͤre fig klein / fo würde der Gieiff der Maten find tobt unb liegen ftill/ Fönnen ja nit ^PANDORA, warhaffte Materiam in em rechtes Geht bracht 7 fo erfordert e8 eine natürli Waͤrme / welche alfo muß befchaffen fr daß bie Aufferliche Die innertiche YBäı nicht übertreffe. Dann wäre fie zu gr fo Eönte Fein Veränderung geſchehen / vli verbrennet / Daß nichts tuͤchtiges ball. rauchen / und wuͤrde durch feine (eut nicht wuͤrcken / dieſelbe außdoͤrren und hörten. Dann die Geiſter der Sonet wuͤrcken / wo fie nicht vom lebendigen (S febendiggemacht werden, Solches fe tvir auch an allerlen Saamen / welch die Frde geworffen werden / diefelben ben und find tobt/ mo fienicht mit Duid) der Sonnen? His zum wachfen fördertwerden. Weil nun hieran groß vielgelegen / mußder Kuͤnſtler billich mercken/ Daß er in dieſem nicht ivre/ derft er lehres Stro wuͤrde treſchen. Incertus e Macros In dag balneum Matiz , r in lag dieſe materiam. przdi&a mcufem Philofophicum . Dig tn). e a Oder Edelſt Gab GOttes. : )ew Sein Balneo Mariz, dag in Der » &J ;Jigeition am üblichften ift / labo- | fchöttenumdas Glaß Saͤge⸗Syaͤ⸗ an der Seiten aber ftebet eim groſſes nbfag oder Keffel mit einem Hänlein itin giefien fie friſch Waſſer / welches | P ni xuirlich Durch Das Haͤnlein ing Bal- me uno Voͤlle erhält / Damit aber jT an der Seite des Balnei, eine Roͤh⸗ boben am Rande an machen laffen Durch Helche pas vielleicht auffichruellende Waſſer "ludlauffet/ und dem Werck Feinen Scha- men. ihrem Werck einen befferen Vor⸗ Hi mie Afche/ oper aber mit Afche und rd zufammen gemengt / tbun / ein jeder f jeiner Arbeit gewiß ſeyn / alleines feo it Wärme fo gelinde als fie molle; aus» a a einen Brand. E prove entlauffener EEE. primo gradu ignis, bU. magft (u n" laf ; mit eingefchloffener Materi | m iret baft / oben mit einem irr⸗ yen Dedel bebebfid) darüber qe 1 — und queat e — acht uͤberlauffen möge, fo has I1 verurfachet. Andere oermeinen fie - lommen in Balnco , fü macht fie Der ma⸗ ) Das balneum darinn du das 765 m trbpffelt / -und alfo felbiges in emer — 264 fein gleiches und Geſtalt: von dem N barüber gegeben bat / her fleuft / nun PANDOR 23 bod) der Dedfel oben in ber Mi eines Fingers groß ein Loch bat damit man 25affer möge ín ? baineum ſchuͤtten / fo fid) daſſe darinn verzehrt bat. (o) —— (9) an fagt ihr‘ auch / bag b bí trc gemacht werde von et ‚einigen E in emem einigen Ge von einer Coubftang / dann pier geben | eine Effen& Darinnen eines ift / fo ine Au das Werck anfänger und vollen nichts mangelt ihm als eine Fleine Waͤr fo der Menfch adminikriref / und dadı vermittelft euer (Natur) eißheit t Kunft berfür locket / was vonnoͤthen ift. iſt alles das / ſo man bedarff / in dieſer teri in genugfamer Vollkommenheit Anfang Mittelund Ende. Gleich verh es ſich darmit / als mit einem Menſch Pferd / Korn oder Obſt. Dann Menſchlichen Saamen ift menſchliche ſtalt begriffen / als Bein Fleiſch / 3331 Haar / zc. Alſo auch in jedem eu fchen kommt der, Menſch / bie Frucht Frucht + ein Thier von Thier ; Bt Drdnungin der gangen runden Welt und von Gottes Weßheit / der tdt o Br ben will, und euch ( der Natur Gen Er T ——— a T Oder Edelſt ab Gottes. JHB/.bdB wann der Saamen ia berti Mblichen Gefaͤß verfchloffen / und folches ME imebr eröffnet wird / e Eciner menfche Men Mile mehr 7. weder kleines noch es Sutbung ober Dinmegnehmeng darf / es bedarff Feines eröifneng / bes illiefiens ober Beruͤhrens: Dann eg ift 8, fo jut perfe&ion vonnoͤthen / darin⸗ Ik Li * Glelchmaͤſſig ſprecht ihr / verhalte es mit dem Stein der Philoſophen/ daB dnicht mehr / als einer einigen zu Staub achten Materi bedoͤrffte / welche in fich uiuit und Waſſer / unb die Dige / und iB fo zu Vollendung dieſes Wercks von Den 7 auch fep e$ unnörhig es anzugreif⸗ als allein ein klein Seuer hinzuzuthun⸗ | nerficbe Wärme guertorcfen s: Gleich ‚ein Bm ee in Mei dime liegt. ertet. gebt ihr auch su debet | 6 Diefe Mater ihre Perfe@ion Id babe: Allein daß fie ihre Wirckung FE Menfehliche Kunſt und Huͤlffe niche hörgeben möge: Diefer Kunft Hulffe [the ich von Philoföphifcher fcienf unb Achtigkeit / als durch Joanogriffe bie dien qu. prepariren / das überflöfige qn zu fcheiden/ Diefe alábantt compo- ſchlechte Erde/ fo mit ihrem Waller worden ift / in das Glaß ober Gefaͤß L di geinber Wärme qu fegen. Diefes Mid) für Das gan&e arificiua ; Und et⸗ s. i was a vy Aruverfehlieffen/ unb in ven gehörigen - 76; 766 | t , ! ros WM. £a | PANDORA, | voa anders Fan der Menfch nicht bar. tbun/ er fage was er wolle. Wann— anfanget zu wircken / und daß ihr in Staub⸗Weſen gangen ſeyd / fo diflolfe ihr nach verrichter preparation, und made‘ das Trocken waͤſſerig / folcheg führer Br durch die fublimation bif in die Lufft groſſem Verſtand / und machet eno. gang alleine das / fo andere unvollke M mene ddl perficirt, |[! Waſſerſtein der wei 4 TEES: cx balneo rid is weiihe Ma | inftar capur gang ſchwartze Wr worden nad) der f(Duteefactil- Dann als der Rapp von talit ſchwartz iſt und ibme die Schule genicht entweicht / alfo mag ville Schmwärge von feinem Abwaſch nicht entweichen mehr / dann al durch Sublimierung / darum Ne Meiſter ſprechen alo : putrefal ) eftcorruptio materiz , & corruflo unius eft generatio altcrius : bat | alſo viel aefagt / Daß die Tau eines Dings oder einer HN ( Der Edeiſt Gab Gottes. Zerbrechligkeit derſelben Ma—⸗ tien | und dieſelbige Zerbrechlich. it if ein Gruͤnung und ein wach⸗ ing unb Widerbringung der Dias ri / alſo dag fiediefelbe Material ) gereult / barnad) wachſet und "net/ unb da auß einen Theil achien fool bunbert Theil / ein Bleichnuß gib ich dir : Ein Bauer "da faen (but. einen Saamen ein Acker / und faulet und bricht / er darnach feinem Saamen ehr gleich iſt barnad) fo der jo mer kommet / fo fabet derſel⸗ t Suamen an au grünen/ und yret fich wider in fein erft Weſen / as ift in ein Körnlein und wachſet er Mehrung und in allen Kräffs r |/ alfo dag ein Körnlein bringt ‚dder 4o. Kornlein/ alfo ift ihm ib bierinn in diefer Kunſt: mann | | T i lt: das iſt wann bu die Solem P die Punam/ mit dem Mercu⸗ amalgamirt haſt / unb mitein- in den Acer geſaͤet / das in i Bla vicis unb in das bal- neum 1 I —9 N dein Saamen gefüet haft und ger 765 768. PANDORA, ^: neum Mariz geſetzt barum daß fi bie Materi feule / uno fo fie nu putrefictert 7 fo geben daß d Sommer nahe / fo fabet eéan j grünen: das iſt / du folt die Mate nad) der putrefaction: ex baln« Mariz herauffer nehmen: dann bi balneum .Mariz fat alleindie-Matı das fenlt und bricht : bann ba d Jis mit feuchte / als der Win einestheils und Frühling ift: D Sommer aber bat Hig mit m macht grünen. und wachſen d Ding / Das der Winter und Fru ling: das iſt / die Hitz mit dee Fe bat gefeulet und zerbrochen pe (5) (ye. num bie Materi mit ihrer ve t ten Bde i(. Vide fapra E Tie à Darma, —— Hierum p nimme dein Sat alfo. gefeulet und zerbrochen / die (ft inftar Capnr Corvi, und ſetz mit dem Glaß in die Hitz und rofl ne: das iſt / im Sommer / all Recipe victum , mit der verfchtof in nem Materi T und fege das in fom ud N T | | Oder JEod(t Gab GOttes. t af. iblimatori m, UND ſublimieres arena aut eınerb, je nad dem es it Materi inder fublimation ( mie ufehen wirft) erleiden mag. (Qi » Cur Naturz operationibus ade- d quata ; & hoc veriffimum ; | poffet ho ds prolixo fermone probari, verum evitari Sacramentum , mapis autem raci- &i gil Hermetici: Hac folum nota, Di- En | Philofophi. Natura Natura lætatur. tura duos habet ſpiritus architctongcos, alorem & frigus. Et hi duo funt prafides \ A e, Natura fuas operationes 4, anni | tibus conformes infituít, ut funt Hyems, ‚Ass, Audumnus. — Et hz anni partcs itio opere Magno Philofophico , riyems [dc - Corvi, Ver ad colambam vel Cy- inum; z&as ad pomum citri : Autumnus ar doynosbatum. - S (5 7. Cate Chymicut, Und fublimieres affo erſtlich mit Linem feinen ‚Teuer / darin eg alfo h L COMMA fublimiere / und 15 auffiteige / dann fo hat ber ae Alles Solis animam, qup ibreim 4 | €cc Reiche : Jy fi iat diximus. Nolumus enim elfe rei - ye lag, big fid) die Materia im ercurius der geftorbenift mit der 7é9 das geht alfo zu / brich dein Glaß wider in das Glaf / figillieré Hai Og: ich dir Die Grad des Feuers e wovon unfer Feuer gemacht wird. | ‚mehr will ſublimieren laffen. Ce) f |^ PANDORA: Leichnam gezogen / und verbleibt ab | fodiefer Solis Leichnam mortificiert ] in fundo vitri ligen / als eín pulver / demſelben Leichnam muft du ben] Geiſt und Seele wider einaieflen/ | auff / Recipe das gefublünierte/], das (ff ber Heift mit (ampr der See⸗ leund den fodten Leichnam undenlı in den Gag, undreibe esalfes un dereinander / und tbu es wider ini tas Glaß / figilliers bermetíce/ und ſetz es wider ın furnum fublimario-f nis, fublimierg eodem gradu ignis, ug) prius, wenn fid) nichts mehr will auf fublimieren / fo brich es wider auff, reib was fid) gefublimiert und das eurpus mortuuminfundo vitri gendg alles wider undereinander/ tbu ed metice/ und fublimier diefe Match, riammider als vor / biß ſich nicht zehlet habe / fo will ich dir Jagen Nun in dem Erften dein Seuer ” Mi £o C (Doct Edelſt Gab Gottes. den des er(ten Grades / welches ift in der | Solution und Putrefa&ion ein sehen Tach ten / welches ein ewig Tacht genennet wird / welches gemacht wird de alumine plu- |. mofo, Das ift Feder · Weiß / welches in (eie ner tatur firund unverbrennlich ift. Yun fo du dein Feuer machen wilt/ fo nimm derfelbigen Tacht einen / hänge ibn in eis ne Ampel / melche ein Gefäß habe von drey⸗ en Fuͤſſen / daran fie bangen oder ſtehen mögen / zünde fie. an / geuß Darüber Wein⸗Oel / welches pur und rein fig fete ſolche Ampel in den PhilofophifchenDfen/ mit Ditfer Weiſe De8 erfien Grads / wit sich dir hienächhten oben gefagt babe / mit [-ber Hand zufühlen / und nach derfelbigen hen auch den andern unddritten Grad alle | tecat mit fühlen Durch zwey Löcher / fo in IOffen hinein zugreiffen darzu gemacht Kfennd/ Dann du fonft Feinander Regiment Imit dem’ Feuer halten fanft/ dann durch, folche Fuͤhlung; und fitbegu/ vana ed ift Tbonnótben uno Achtung zu haben / bag du Aim gantzen Werck das Feuer nicht zu groß Bmacheft/ und fonderlich in der Putreſaction, [bann in folcher Faͤulung hebt andie inner Bie natürliche Krafft und Wärme deg E Górpere. GSubtiligfeit zart und füßlichen Apáutrtoacben... Damit aberfolchem Górper Miner Krafft und innerliche Hige/ durch bie Boufferliche Waͤrme nicht Schaden geſchehe⸗ 7 POEM Ceca fe Waͤrme dein euer zu regieren/ deßglei⸗ l 47H PANDORA — (o fco fleiffig in ber Putrea&ioninbe War⸗ en Feuer heruͤber gezogen IRRE i a 9 nhbannes de Padua M Lind alsdann brid) das Glatß widerum auff / urb tbt wie vorge lehrt bid auffbrechen undereinan⸗ der wider impaſtieren oder vermi ſchen / wie auch ſublimieren / reit teriers und treib es ſo lang / biß ſich nichtsmehr will ſublimieren laffen/® ſonder alles in fund; fix liegen bleibt/ fo foit du wiſſen bag du Dem todter Reichnam den Geiſt mit fampt dei Seelen meifterlich swiderum bate eyngegoſſen / und folder Geſtalt de tobt Leichnam wider lebendig UN " Oder Edelſt Gab Bottes. F IN Uno mi fili, de magnis operibus , qua E Majores noftri fecere nobisfermo erit, Scies autem , mi fli » ipfos in arte labo. . raf(le variis modis , atque ita ad unum eun- .. demquefinem pervenere; verum lapis eorum | Bon zque magnam projc&ionem fecit: hie ‚altam ille longam, prout opera acuta fecere, aut ali coloris, Nonnulli diu defudarunt , * antequam lapidem produxere: alii acumine "ingenii tempus abbreviarunt, ur Jam quoti- ‚die fir, multo ſudore aclabore, Ac nottri 1 majores alii tres anmos, afüi 4: laboravere z antequam lapidem produxerunt, lllis enim tem poribus aqua fortis erat iucognita, ac non nif aceto dettillato utebantur, Nunc | €crem poferi aquas fortes adinvenere, quod opus multum abbreviavit, Ac tenebis , mi Jin, opus facile abbreviari poffe ; prima prz- paratione materia fubtilis efficiatur, ita ut i Pecies probe uniantur, ur natura fola cam Moncequere opus non habeat , atque humi- [gum cum ficco , adee fubtiliter commilcea- IA: jlpiritui itauniatar, ut inc vnum quid,Quam- jporem Mermes Philofophus nefer ait : ia j litio operum tuorsm ne fis lentus in omni- | Bus probe mundificandis, ac elarificandis, ut polteagaudeas, Geber, Dantynus & Mo- die 1u5s etiam dicun: : Aquam probe cum ter- ) aconfjunge, ac humidu® cum ficco, utpoft Mes maris nigredias [^H f$ > CS, quem inejus patrcfa&tione cenfpi - E T Ccc 3 cies ar, ut fit unum geid, ut anima corporiac _ m, id et, 2trum colo. | 77 774 Gies, quz Get 29. dierum fpacio ad. ignem puſillum, quod perfe&um Bgnum — tuas materias rite ae diligenter przpares: iis ' jotes circa amalgamationes Solis ac Lung gum fi fit: verum tudífimum e& , & mini unum certum finém pervenerunt, fed nona etiam acumine ingenii opus multum abbre XS PY. FANDORR 3 jundioniseft, Ita, mi fili, initio fedulus eíto , ut omnts | enim in igni collocatis, omni labere pe:fun &us es, ac tantumrnodo i ignem regere opu habes. Sciesitem, mi filt, me commemoratur | pofthac varia opificia, quz omnia fimul per- 3* fecta ſunt. Principio laborarunt noſtri má : quod eft opus perfe&tiffimum, quamvis lon ına ineo cura, l&as eriam amalgamatione j variis modis pofucre, & tamen omnts a zque magnam altitudines proje&ionis. A viarunt, ut poßthac i in opere do&uri fumus, : CM. foans Haaca J Und if alio. ein Medicin den. (c) OV Id, Mineralogi x" Cit.unb j T ! die zweyte Anmerckung über Di | neunte Gapitel deß zweyten Bun ad Oder f£od(i Gab GOttes. d gs ifE ein Ding in diefer YOcle/ d So al[entbalben fícb entbále jns eut; Lufft / Waſſer iſt es nicht, Doch keins von dieſem ihm gebricht Denn gleichwolkans zu Feuer werdn Zu Zuffe su Waſſer auch su Krön, base! es allerley Natur / In ibme bat gangrein und pur/ ; TXaf / trud'en an gr mannig⸗ | . Yon ihnen wirds ibr Gals denent/ 5 ihrer Erd auch aufßgesoun ^ Das hat der Narren viel betroque ‚Denn nicht von oer gemeinen *Eron/ Y Tio Saltzes muß verſtanden werdodn / X E efonbern nur vom Salgder Wele/ || &o alles Reben in fib bäleı / Kar entftebt die Artzeney/ ie dich macht stet. murem Setebrft ou "un der Weyken Stein/ » So mußdas Din Met alliſchſeyn / Die die Natur es bat gemacht/ - Und in Metalifibe Form gebracht / So unfer Stein genennet wird/ | "Darauf diß Saltz wird ertrabire. r enn du nun diefes Ding bekommn / -- E weiß und roch auch, warm und Éalt / | 3 er Weyfen Schaar di Mj Ding nur 775 175 Bring auch ans en die ted» Sec So auch ein füfles berilicbs Oel T Und wird genannt des : Doch fag ich dir in hoͤchſter Cra | Denn ou nun boft oie beyoen Din '" | PANDORA,' /5 Bereit es recht su deinem frommn / Und b auf oicfem (bis p. sis edo [1 Das Innerſte fo fü Blur | In dieſem Were das bécbfte QutcA. Denn auf den bevoen dir kan werdn Der aller bócbfteGcban auff front. Die aber dudie beyden Sachn / | Aus dieſem Erden⸗Salcz ſolt machn ibar(f ich nicht offenbarlich ſchreibn⸗ ; d t wil / es ſoll verborgen bleibn Den Schweinen ſoll re gänglic | ni Von Perlen geben ein Gericht. Es muůß nichts frembdes ſeyn dabe Gleich wie ein Eyß vons Feuers Macht Ins erſte waſſer wird gebracht. So muß auch dieſer unfer Stein. In ſich ſelbſt Waſſer worden ſeyn Ein lindes Bad ibm nur ie uͤhrt Drinn wird er in ſich ſelbſt ſolvirt Mic Aülff der Putrefadion m Denn ſcheyd das aller drauf darvon 5 Die Erde mad zum rothen del/ / Das iſt die purpurfarbe Seel. - > Be — Qorr Edelſt Gab Gottes. Fein freundlich fie zu fammenbring Und thu fie in der Weyſen Ey/ So auch gar wohl verſiegelt ſey / Und ſtell es in Alchancs bin? Nach aller Weyfen Brauch und E: eim / Regier es mit gelindem Seur/ Wie eine Haͤnne ausbrüt die Zyrı So wirddas Waſſer ficb bemübn/ Und allen Schwefel in fich ziehn / Daß auch darvonnichts mehr zuſehn Doch kan es fo nicht lang beftehn? Weil diefer trucken iſt und heiß / So unterwinder er mit Sleiß/ Sich wiederumsu thun herfuͤr / Darwider iſt der Lunaͤ⸗Zier / Und geht nun an der beyden Streit / I| Daß fie auffiteigen beyderſeit / Wndfangen an gang wunderlich 7? Auffindie Hoͤh suftbwingenficb / Der Windfie aber treibt bernicoer/ Doch fkeigen fie zur Hoͤhe wieder! | [s wenn fie dicfes longe treiben; Sie endlich unten liegen bleiben, Und ſchmeltzen nun fag Ich fürwahrı if Ins erftechaos gana und gar. Nachdem wird ſolches alles ſchwartʒ Wie am Camin ein gleiſſend Hartz / Und wird genannt das Haupt des ar ebn/ / Ein Zeichen auch der GOttes 14 Gabn. Y €cc ; Denn [— 777 CRABDORA o Mann 035 geſchehn / fo wirft du bà Dreuff Sarben feben mannigfalt/ Roth / gelb / blau / weiß / 80 anon noch / it Diefich verlichren alle bod. pi Und wirft Denn vociter feben / Ye wisd alles grüis wie Ee ant Gra Drauff blickt berfür deß "onto Schein C 2.8 mm die Waͤrme gröffer feynz 1lao laß s in derfelben ftehnn/ v 30 wirds cim alten. — gleid 19. GanzeygraufaftwieSilber weiß/ i Wegietbas Feur mit fa annein Fleiß "- wirddir indem Glaſe da E jd Santʒ Schnee weiß die fYTateria/ Und ife zum weiſſen nun bereitt / Wird aber roth auch mis der Zeig, Drun mehr das Feuer abermahl / So wird es gelblecht uͤberal/ b Undendlich gants rubinen rotb/ 4 Denn danck dem HErrn Sebaotl Du baft einen ſolchen Schauer ch d: Dem nichts auff gantzer Erde à gleicht / N Zinn / Bupffer/ fEvfen/ Cbr) X 5d lh: Und die Metallen mancberleyi.; Te Cingieret es ín [suter God, Wi ^j8 viel ein mebrers wiſſen foícz "4, p | 3558 elle — noch — | oder Edelſt Gab Gettcs. Bon gänzlich hiermit beyler ou. p danck von Herzen / GOtt dem HErrn / und, dien damit dem nácbften ern’ ‚Und brauch es wobl zn 8 DttesfÉbrn Der woll uns bald fein Reich bes E. Mee ſchern. gr [4 , ® Michael Segdiverive. it / wollen wir procedieren und irfabrengu der Vergleichung und ubereitung der Argney oder Glerít » Lebens genannt / ober. ein Ark» ne» / Etliche nennen es den Stein Nr Philoſophen / Etliche heiflen es in Elexir / etlich/ das fuͤnfft Wefen/ Indere aber Albanus / und mit viel andern ungleichen und unzahlba= jaren Namen / diefe Argney aber P genannt vaft mineraliſch oder Frgäderlih: dann eg macht einen : ten Menfchen / nad) Münlichfeit Feiblicher Rràfften / gang wider leb⸗ ls / unbbrinat ihn mieder ín cin dlchen Standt und Geſundtheit der | Boesteiim als ware er 2 : unte E dem Namen der Heiligen E untheilbarlihen Dreyfaltig⸗ 77% 7539 - Die Krandheit ner Nieren / unb pef Blaren. Sie heilt aud) das we . wind und Bauchkrinmen/ Da . SDobaaramunb Cipperlio ecc dg dia’ uno ale Schnertzen/ un Wehthum der Ölievern / Gleiche ua Nerf⸗Adern / es helet das pa tín/ und Zitteren der Gliederen / um die iſt auch die Schweinſichtigen - Wiülgfüchtigen/ Käberfüchtigen: € beilet auch mit éottlicben T-sunbetu Iprünglich wurgliche Feuchte abge) OPANDORA 7 unter den 25. Fahren. Ct belt lt den Schmergen des Steins dann flezerbricht den Stein in dei r ( N | au í it aud) wunderbarlich mit Heilun der Waſſerſucht/ welcherley odi und Ericfimigen / Gaͤlſuͤhtigen werden die gemurgeie Malagelt ober Außſatz / es machet aud). Del ) Menſchea geſund Leben in gut Bermoͤgligkeit und lange Zeit allis daß ber Menſch lebt in der Sejumd beit und Jugendt / bif daß fein. un) het. Diele Argney haben gebrauch pie Dbilofopbi/ und haben lang" guit geleber auf. Nachlaſſung de J——— Oder Edelſt 65b Gottes. erren / und weiß Daß dieſe vorge: fagte Argney nicht allein Macht hat / bit obgeſagten Ding zuthun. (a) 9r Philoſophi / fo vor dieſem und | biß dato yon Der Univeríal Medicin md materia prima geſchrieben haben, find nicht allein unter(cbieblicber widermärtiger Meynung / ſondern darbey Alfo obicur, bin ihren Reden Fein Grund zu finden: Dann bißweilen bat es das Anſehen / ob Meinten fie einen gemeinen Mercurium, vio Am gemeinen Saturaue , bißweilen abet Kheint e8/ ob toolten fie dag Nitrum oder MO die ſes over jenes Namens / da fie Doch pt ein anderes darbey verfichen. Es Üezeit methaphorice, oder doch auff eine dere verdeckte Weiſe die Sache bedeutet ib befchrieben. Ja mas mehr ift/ tra» iren mehr von der Medicinalifchen Wir⸗ *u —— und Kraͤfften / als etwan von Sachen ſelbſt / wie man die recht erken⸗ tn; oder roo man dieſelbe antreffen moͤ⸗ / unb wie man nad) Erkaͤntnuͤß der ma- fa, ohne welchenichts außzurichten / auff a8 allerförgefte und ficherfte procediren Wr davon gefchicht Meldung / materiam im celantes folum effe&um patefecerunt, Ich aber werde allbier folche flare und | fichere Arriölum allein andeuten / gebrauchen ſich 781 752 - fidere Anmeifung an die Hand g glaubet / daß fie zu der Goldmacher Kug Gleichfoͤrmigkeit /.die otr Urfprung al MT | Sefün | DA N DOR A, geben / ap. niemahls vor mir gefchehen iff: Dannif: werde bell und klar nicht oon den Kraͤffte fondern vielmehr von ber. Materia ſelbſy und wie dieſelbe ad medicinam zubringen fef mit einfältigen Worten/ und unter cine] geringen ſtylo handeln / in Betrachtung / dq des Lobs ſchier alle Philoſo phiſche Buͤch vol find und an den Virtutibus nicht / ſon dern an Der materia bißhero iſt dubiti worden. | ; Johann de Monte Snyde (aa) Ich weiß zwar gar wol / daß DRE fe Univerfal- Argney von unterfchtedlichE hochaelehrten und wackern Männern fpi; tifch Durchgegogen und ausgeflopffet nodi. den fep / doch gleichwol aber nicht baf cll: fie eine Artzney iſt fondern indem mi und Verwandelung ver Metallen gehoͤm roelches fie meinetroegen immer bin th‘ mógen: fintemahlich nicht die Metalle fondern die menfihliche Leiber zu curi! begehre. - Gold und Silber zu mad fttbet Der Natur und nicht mir / oder de denen jenigen zu / welche daſſelbe zu eri ‚gen vermeinen. Ich aber mill mich. dahin bemuͤhen / die Boer die Schnur bi ende und tiderfinnige Feuchtigkeiten ull menfchlichen Leibs zu einer natuͤrlich - Eam n ^ Oder Edelſt Gab Gottes. Befundheit iſt / zu bringen. Die nun / wel⸗ b * Diefed trifft antworten /.— tvenn fie wollen; ich toil auff der jenigen Einwuͤrffe⸗ Die die Warheit dieſer Univerfal - Arkney/ IA fern fic eine Artzney ift beſtreiten / fo viel ir muͤglich aber Doch kurtzlich (wenn jj zuvor diefe Artzney felber erde beſchrie⸗ antworten. Johann Wolffgang Dienheim. en £ tu gefegnete Arkeney / von Ott Deinem Schöpffer gegeben: O du immlifcher Magnet ber großen inibi n Liebe : O du gültige tallen wie groß i(beime Krafft / tote erforfchlich ift Deine Tugend / und tie Tüpffer ift deine Standhaffrigkeit / wol ift Ik d auff Erden / welcher bein Licht mit arheit erfennet / das alle Welt nicht in Khenimmt / Feine Armuth wirder (pübren/ in ne Kranckheit wird ihn rähren / und ti i Sebreften wird ihm Schaden bif zu je gefe&ten Zieldes Todes / unb biß zu | I ' | 9 Ts m ) T eis Koͤnige angefegt wird. I E Me —CBefilims. Valentinus, ( aasa) Da aber: unfer ‚Stein ‚alle eben heilen koͤnne / hievon feynd Philoſophen Buͤcher voh. Jedoch pi | ich folches auch auf natärlichen Urſa⸗ en⸗ y nad meinem beften —— ur trmóe ubſtantz der Jet legen Stunde / fo ihm von feinem Hin» 75 784 be / verderbte uno unheilfame Feuchtigk Vermögen zu probiren und Daraufhin ' mich befleifien. Eine jegliche Natur ift iv ber Sonnen / unb bie Sonn in der Natu— Deromegen Eönnen wir ihren Geift erfor® ſchen und erhafchen in allen Dingen/ uni: zwar fürnehmlich im Gold. Und teanill die Natur Franck und ſchwach ift/ fo curiuE, unfer Stein’ und machet gefund die Taf: tur. Cin ber Sortpflan&ung des Golde lat fid) der Himmel mächtig. bearbeitet deßgleichen auch die Sonne felbft / fo wol auch-der Jupiter. Zwar die Sonn hat un ferm Gold alle Gaben und Kräffte eingl pflantzet oon wegen ibred feurigen Schein und Wuaͤrckung. Der Jupiter aber / tot chen bít Medici einen Patron und Schulf halter des Lebens nennen / bat ihme elf vemperamest, UND Bleichförmigkeit berg menten gleichfam eingegoffen. Von di (em ift das Gold dermaflen unzerſtoͤrli gemacht + daß Fein (Seuer feiner (ubllan und Krafft / es zurerſtoͤren nichts anhebuf fan. | Marfilius ficinu (23224) Was aber in der Medicio un Univerfal für Wörckung und Verrichtung habe / das vernehme hiemit : nemlich ME difpeniret unb bequemet Die wiederſtrebe deß menschlichen Leibs / fic feyen auch end» lid) beſchaffen und fo bog, ale fie m Ü - Oorr Edelſt Gab Gottes. wollen’ und toit (ie Namen haben mögen alſo und dergeftalt / daß fie denen Arp- iepenz welche billid und gemeiniglich ges braucht werden / nicht allein Feines wegeg Micht widerftreben / fonbern venenfelben / ihre Wuͤrckung gewiß zu erlangen auch hicht wenig behätfflich feyn / es mögen Auch Dinderniffen da ſeyn / was für eme wollen’ c8 fei) denn daß fie dar 6on bem queordctlidyen Willen deß ewigen Schoͤpf⸗ fers verhindert toerben.. | (àiàà43) Der von Brandau nahm die minctut 4o. Tage nach einander ein / und wurde an Fleiſch / Haupt und Haar alſo erneuert / daß er 20. Jahr jünger. fchiene/ als er war / und würde dem Lobkowitz fo Annlich/ daß fie duch der gemeine - Mann Bor leibliche Brüder hielt; Der son Bran- du [obte GOtt vor die erzeigte Gnade deg hilofophifchen Steing/ unb achtete feiner f offart nod) Pracht / fondernreifere hin ger / mächtige Feld⸗Laͤger groffe Beläges ungen der Städte und Seftungen. Bauer teein Kloſter zum Heil: Geift genannt / darinn er wolte begraben ſeyn / begabte ar» ite Wittwen und Waͤyhſen / bal(f armen Handwercks⸗Leuten / Coutirte arme Frans dt tente um GOttes willen / ließ ihnen |n : DOdd ſon⸗ Johann Wolffgang Dienheim | md wider / wo etwas denckwuͤrdiges jufee jen/als Königliche und Fuͤrſtliche Beyia⸗ 785 736 PANDORA, . T fonderlich bie Spitale wohlbefohlen ſeyn betet Darneben und fafter fleiſſig / Damit et das Kleinod Dimmlifcher Freude erlan⸗ gen möchte. | VU 0 AO Matthäus Erbinaͤus von Brandau (aaaa aaa) Von dem Oleo Martis wird erzehlet / daß es in fluxu hepatico trefflich gut fepe uno ſtaͤrcke vie Leber gewaltig mid id) denn ſolches an einem vornehmen vom Adelin Meiſſen obiervirt / Der war ein geraume Zeit ein Ceeliacus, und funt. durch febr viel gebrauchte Mittel nicht cu) rirt werden / endlichen fam Der Auxus Heps ticus Auch darzu / ward alfo matt / daß ei nicht mehralleinauß Dem Bette auffitebet Fonte/ und wurden von unterfchiedlicheue viel fünfte an ihm probirt / es mar. abe alles vergebens / unb ob man ihm gleich Medicamenta Chymica vorſchlug / wolte el fle / Fannicht wiſſen / auB was vor eine gefaßten oder eingebildeten opinion , Dod nicht gebrauchen : als er nunendlichen jo he / daß Feine Hülffe von den gemachte Syrupen | erfolgen molte. ^. fondermj Länger je mebran Kräfftenabnahme ı ſagt ich / id) wolte noch einften etliche gelind abkergentia gebrauchen / und darauf da oleum Martis adminiftriren / wolte er. gleie mwohlnichtallerdings daran doch aber DE tr fabe/ daß das Waſſer über die Koͤrlege hen wolte Dachte er zuruͤck / und — In PLA gleich T |? oer Edeiſt Gab Gottes. leichwohl am feiner Geſundheit felber e gen. / lieB «8 derohalban aefchehen/ \ t ' ; N (be; daß mein Leben nunmehr an einens filbenen Faden baunget / und ich doch I^ " £u 7 ngen merde/ Da ich Dod) faſt vie gene: Maltnifche 9fpotecfen mit ſamt den Bü en / und muß fehen / ob ich unter ihren | obfer und’ felsam formirten Släfern ct as gutesantreffen möge/darüber lachte ich Meiner’ und gab’ ihm in einem Truͤncklein u t ein Bluth / auf den Abend gab ich | wieder fo viel in aqua plantagiais ein/in 1t/ als ic) ibn des Morgends wieder bes Mlaſſen / daß die Medicamenta Alchymica T J 1 b : 4 I MI) eher gefolget / ich molte fchon fang cue RE feyn / ich gab ihm eandem dofin aber» ABl / und. continuirte folches acht Tage, | J MUB Fein Symptoma mehr bey ihm zu ſpůh⸗ m: Ddd 2 rm/ mir hindern / mod) alfo umbs Leben. auchte barmeben dieſe Wort: Zeil ich - perlich wieder zu meiner Grfundheitges | tecker E. Men außgefreffen / fo muß td) der Alchymiz ten beichmuste Officinas aud) durchkrie⸗ rmen Bein dieſes ſchoͤnen Olei ſieben Teropffen / da ward der Wein fo fchön rotb/ Afelben Nacht Fonte er fein ruhig ſchlaf⸗ V/ und Dorffie fo offt nicht zu Stuhle ges Tüchte/ fagteer zu mir : Ach lieber Herz.Do- or! Ach mie hab ich mich fo chörlich bere⸗ im meiftentheifs Gifft feyn / nun erfah- Lich viel anders / molte GOtt: ich batte Jard gantz friſch und gefund und Durchs. 787. 718 ren deco&is und Syrupis ſo [ande aufhalten, Zeit richten: dörffte auch binfübro der an. Golde und deſſen Magneten. PANDORA, — ren / fagte auch ferner : O verzeihe es GOtt den Eſſig ſauer ftbenam ungeſchickten Me- M dicaftris , Da fie die armen Patienten mit ih⸗ sinb Pónnen fie doch nicht curiren / verfole gen darneben Die unfchuldigen und gelehr⸗ ten Artifices; / GOtt wird c8 gewiß zu ſeiner dern Medicorum Feiner mehr zu ihm kom men / er bauete fich felber ein Laböratori. um, und dele&irte fic) in der edlen Spagh sifchen Wiſſenſchafft. EN UE Nui «Agricola, Sondern dud) zu bekehren all ünvolltommene Gorper / und aud/ den Mercurium felbft / in das atleta. 4 N fvabreft Gold und Sylber / nad pon End / zu weichem fie bereitetifß, oder wird, (D) — — o Gg Uniwerfa Medicin (d allé iili | tallifche und. menfchliche Krandikl. heiten curiret / beftebet nicht allein inallt Metallen conjundim ; ſondern dud) i Johann de doti Snyde Bon bicfeni Stein aber / ob Artzney haben die Pbvloppbi n / JT ni di 1 \ d Wenyſen gar tunckel und verborgens lich geredt / ver meynende die Kunſt "unb Wiſſenheit den gemeinen und unweiſen zu verbergen. | Wir aber ‚wollen diefelbig fo flat tnb heiter 'berfür bringen und lehren / daß es aud den unverfiändigen offenbabe wird, Aber mit beiterem Augen» ‚fthein ber Lehrern und Gelehrten will ich zu Anfang fegen etliche Verß / ‚In welchen dag gang wiſſen dieſer Kunft begriffen (Wird, (c). e ou fi caufas invetigemus hujus a- "C we yerfationis, odii, calumniarum , tres )potifimum laudari poflant; Obfcuritas fcri- ptorum ,' fraudulentia ardelionum , Chimi- cos fe affırmantium , & paupertas experimen- itatorum, Verum e&t , noa nifi gryphos, enigmara & fuaves quafi fabulas legi,fi iuipa- quidam , € qua evadere femel ingreffo vix lic eat; | quo plures enimevolvas , eo abieris Incertier , & omncs tamen amice in po- loribus conveniunt, IM I# I di 1757 mS -— Sm» m Wedeliws. ratus accefferis, ut videatur hic labyrinthus - - Ote fÉbd(tGab Gottes. ^ 735 — ES y' ſmoten Der verleurt Koſten/ Zeit / und Arbeit /- 2" ien i du das En a — r arauB Tompr/Leib/und Seel / Geiſt / Farb zuprei 77, I (Nur Ergliher Mereuriug werden genommen/ Sein erft Geſtalt zu bherſchen mit Sinn betomen. | So d’finn vergleicht / des andern d natur — | joe 4 :Da8 dritt fürtrifft/ des z’vielverfehrt / LES bann gerftort ber Sinn’ verhoͤnet ift/ I6 vierdt — nee el ale (a) Je im Faat fucht bet Pbilofopben rimliteit / yn — ^ PAND. toin] 790 , Oder Edelſt Gab Gottes. gd: Pe: Prima: Materia Lapidis ; Philofophici, í tbeut / IM t4 oem zeucht man cin flüctigte ' eur / gl avon der Gitein (doft ift gemacht / | 1 Von weiß ‚und, dye —— siffein Stein ——— doch Eein Stein) In ihm wird’ die Natur allein / af darauf Ipringt je FIN 5 Er traͤnckt ſein firen ker gar / Verſchlinget ibn mit Leib und Tebn / Bitß ihm dieSeel wird wiedergebn / u b ibm fein flüchtig fYTutter gleich 15. Wordenin feinem Königreich. Er zwar such ſelbſt an Starck und m Macht | Erlangt hat — aröfferraffe. Die Sonnim Alter übertriffe/ í E. die gantʒe — hergeht. (fs nein wirbfanben/ifE nicht p" mmc nur auf e j und ads eit c 79! ! ein. jtvey und * - m « | | Yoelcbe hat bereit oer alte cd die qm San: we. aufi Soda d i OPANDORA;,: Verſtehſt dus nib) fo: sri du | c oBfeins. — Adam f^n in ein Waſſerbad - i Darinn V.nostbre gleichen —— Da er verlobr. ten! er t fe nichts / ſpucht — N Denn ein 3vor yfach Mercutius. B. Ich ſag nichts mehr esift genandt Wol dem / der FAS bat recht er Ean Suchs darin, verb. ipsi mb ned ch Hn Hus acia probar, i geh guber ra ——— unb uns dieſelben klaͤrlich und of fentlid) / und viret i werffen ( b) E Oe Alchymia " eom Theod. retica UND — Vide fü pe Dienheim. wc Darum ſo RE in ES ica - Oder Edelſt Gab GOttes. velche mehr Gottlid) iſt bann Menſchlich. (e) x Jeie Göttliche geheime Kunft Fan v s der Menfch im geringften Yurch fein eigen Fleiß / Witz und Qutbun licht zumege bringen / mie oben offteré ge⸗ dacht: Sondern wird einhellig von als | Philofophis ein abfonderliche Gabe ftesgenennet, Denn an GOttes Se⸗ en / ift alles gelegen/ wer ben nicht bat? qup Unfall pflegen, | f. sooo Ireertus eM aerocofms, Eco Deſſen fic) noch mehr zuverwun⸗ Xn indem etliche eut gefunden/ die fole Ahern. boben Kunft nicht allein nachforfchen/ Fondern auch fich Derfelben wol underfahs ben doͤrffen / und darbey (ob e$ eine Natuͤr⸗ Jiche ober recht magifche / ober aber eine Mnarürfiche und nigromantifche Kunſt / als u Wegen gebracht werde / fen) noch in wenffel ſtehen. Onein lieber Gefell / der Zeuffel / und alle Gottloſen haben ohne julafjung GOttes die macht nicht + das Fieringfte von biefer Kunft anzugreiffen/ Jillgeſchweigen / in ihren Gewalt zu brins en / unb barmit zu thun und gu » ind vas (ie wollen. Nein (age ib / fie ftebet Klin’ in GOttes banb/ unb Gewalt / Der mi bor gibt enur durch Gieifterunb verbotten Mittel 123 CUPANDORA 9 gibt unb nimmt fie wem er till. € nee mal zu folcher Kunſt / ſo von und auf Go ihren Urſprung hat feine Voluptuarii OL Weltluſtige Menfchen / vielmeniger | ! | lenputziſche Geiſter / - fonbern ein folcht Geiſt der daeinfaͤltig / ſchlecht wahr un ſtandhafft auch eines reinen Gott ſeelige Weſens / welchen Geiſt aber die itzige rud loſe Welt nicht kennt / und demnach ve ſol hem feinem Weſen und hohen Schein nuͤß ſehr wenig willen thut. Dermege ihnen dann aud) / fo fie etwas barbon be ret/ und Daffelb nicht alsbald ihres Gef ften Sinnes i(t / folches eine Thorhe heiſſen / und wegen ihrer Blindheit / ki der Zeit verborgen / und entnommen f ^H und bleiben wird. | Waſſerſtein der Wein n Rum allein ein einige Materie fordert wird, umb fein andere gam unb gar nicht. is 4 " H (M Eros. Du als ein beleſene Sophikt, und geäber Laborant foll zum voeiigftát aug deinem fDernbarbo gt n fernet haben / wie Du dich beduncken laͤſſe ou kenneſt firn doppelten Mercurii. Spiri «im gar rol / und haſt dich in primo entes. und dein azoth feier zum Narren fpeculg lirtt / fo bift ou aber noch gar weit va | | edel — = — —— qe c m - — S — ==." LII m mn — — = ie, T— z - M ee. mp -—— EF = — —— 3° A E s — M an t 5 |. Ott Edelſt Gab Gottes. rechten Centro, in dem daR Du Das Leben [^ nd umgeriörlichtt Staͤrcke / von aller na fürlichen ftárcfe / bie ſtaͤrckeſte Staͤrck in unbeftändigen und zerfiörtichen Dingen f ücheft. Darum wiſſe in ber Warheit / daß unjer incur gant roth und rein toirD/auf- , fjogrn / von dem aller vollfommenften GefcHöpff/ fo die Sonn jemahls befchies Welches einig Ding Durch Die allers eſtaͤndigſten Geiſter / Compofition der 'r unterfihiedlichen Qualicäten oder Ele; iten / und der fieben Sternen Goncors x Yang dermaffen compa& zufammen gefü- Mt unb ohne einiges Menfchen zuthun der Zuͤlff oder Kunft / in feinen Gradum ber fectionis perficict und gebracht / . wel⸗ D $ auch mit unglaublicher Chermebrung E fefbjt eigenen Saamens und Ge— d öpfie dermafien in der Schöpffung no ürlichen begabt / daB gleichwohl fein Ibbcil fo. faft sufammen verbunden / Daß "f natürlich Durch Fein Element zerſtoͤret verletzet werde ohne Hälff der Kunſt. 5o doch aufferhalb dieſes einigen Dinges inften andere alle natärliche Dinge der T P d. orruption unttrtvorffen / das fep dir auff. nahl genug zum "Bericht auf waſſer⸗ Ás die Philofophi ihre Sincturen ti baben/ NB. Wann Dudas verſte⸗ ef % ‚oder erfenneft / was in Díefem erzehlten Boten begriffen ift/ " verſteheſt bu den gan⸗ e y t bey vta Todten / und die allerheftändigfte. 495 796 3a weichen GOTT Die Augen Öffner 7 bu 1 i Ergäperlich / umb in fein an : | Ertzaͤderlich melde Materi 9 gleicher Sarbe.(e) —— — oder ordentlichen ‚Regierung. ) PANDORA, ^. sangen Handel unb Summam der $ " nit genug geſagt. | u "Michael Sendiengin " Dann unfer Waſſer iftrein/u Werck geſetzt nod) mit feinem a dern Coͤrper vermiſcht / ſondern ba Subſtantz / auf einem Waſſet um (9 v* Shpre Dienheim, pago. 4 - Und die effegt/oder endtlich Bil) 3 dung eraemen in dem vegiminigl r gs! der BoilofophifchenArbeit/(ne en ch / wenn. die Pz incipia mit dei Univerſal Menſtruo in‘ ‚forma Liquida cor t jungirst, muß des Feuers regimen molbegf achtet werden / Denn deficiente ess J Y turali ntu der Tod folgen und entſteh i eine ungcitiae Geburt / und bag gat Une tige wircket nach ſeiner Natur. lohann de Mant Soyda, ei il ul J If "Und wiß / ji ein ia MN ve Eiste) (oj , Oder Edelſt Gab Gottes: Iren Augen-underfenneng nicht, fie Abens in Händen und begreiffeng nicht fcil, lateriam fie gehen damit um/und toiffen nie 948 fie haben und was fie machen, weil ih⸗ en das Innere verborgen ift- Vid. Mi- jeralogia fuper, Citat, und zwar Die erfté ffamtrcung über das neunte Capitel des wenten Theils RER ELS LO uunemioWle uk. Dey Auch ein einig Geſchirr von Glaß fordert / welches genennet mwird/ ae Geſchirr Hermetis.(h) )A Nte omnia in operé tnagüó laborá j b^ in eo enim nulla cuta , nec defillatio; ee mundificatio, néccorpota petegtinas nec les perectiriz, néc immundz, fzces haben- E- calcinas,nihil enim opus rion feparas ementa, mtiddá quippe funt : nulla re opus abeiit: Unum eft genus, res una, vasunum, Dthák una,de unum opus ad album ac rubrum; em llam periculum in opus pote& incidere, jpus enirn magnum femetipfüm folvit,femet- fem fublimat; femetipfum fixat ; liquat & werficit,, — | eee ES S o sn Naacus. — ein einige laf erfordert tti b. A "€ l x AM Eu * Cu — ftoi Geſchirr / unb ein einigs En Se NMenſchen ⸗ Kinder ſehens fuͤr ih⸗ Erding’ und cin Seded uber das — 287 | 798 — ein Halber Himmliſcher Dion / wel | 0) ee Königliche Saal (oder bie Phios j| UPA NDORA; iu | din ‚Sefeier erfordert ein einiget Ofen / nemlich den Ofen Hermen⸗ und den Deckel des Ofens / fo tool len wir nun zum erſten beſchreiben 1 das Geſchirr oon Hlaß. Sum an T bern bas Geſchirr von Herd / welches in ihm halten ſoll bae Geſchirr von Glaß. Zum dritten / den Ofenden die vorigen alk inhalten fol. Den J halben ſo werde zum erſten das © ſchirr Hermetis von Glaf/ Yr ſoll rund feyn/ zu gleicher Weiß /ale | ches Geſchirr fol haben ein’ *od ín der Weiß / alébumefo) — du le) fell auch rein ober klar ſeyn / be à mit nichts Unreineg zu der aller ſubtileſte Metalliſchen Es ‚gebr acht werde. ohann de Monıe Soden i) Vide. Ina fi P Pag 229. E221 4 E i: | Die Befchreibung aber s @ 50 4 ſchirs Hermetis von Glas / iſt e die oder wann du foilt / fo |" magſt ou das gemelteGeſchirr tA ein went tdrtalftdbt machen in Geſtal | Oder Edelſt Gab Gottes. de 4 " es nod) anberft/ oder län, haben / fo magft bu das eſagt Geſchirr zu Gleichnuͤß it einem kleinen Halß / deſſelben b dir gefallt: bann ein jedes um T beneniff gut / der andern hab adt / bann fienugen nod) für "m nichts /-3u €rfüllung des ercks: das ift; fie machen und ngen dem Sot d td * ck aW * 4 gAbebis. vinim. LES & Mone! i A Miam magnum ut aquæ -dettillatz un" Boo capiat in (ua fphzra ad ‚ulsimum, it vit trum collum palma unius; altitudine,eflo rum bene clarum ,. fpiflum,, quo Ipiffius ,. | ielius. » dummodo diftinguere poffis in d concavo. adiones, Ne fit fpiffius in 9 quam inalio loco. Eſto materia huic tc adapta uncia femis auri cum uncia C AN . una talt eines: Eyes / deflelbigen Be⸗ eibung iſt diefe / ober wilt : B r Ampull / oder guttern maͤchen eſchreibung ift diß / — foertoeble jj bem vorgeſagten À ein Form. | irSefibirrenmelhe bu wilt fane minus, fi poſſis; fed circa illam ni furam, quam caute poſſis, compara. Ha- 799 . te nod valebit ; quia venti, qui in vafe a "bus non excedat pretium auteorum triurter ſabere. fid treiben. Go aber das Gefäß gut verhindert; fintemal wegen Enge t |^ PANDORA una Mercurii, & fitriplumMerecurii addiderii adhuc intra binas uficia$ erit totüm compo fiu; Eftque hzc proportio exquifita, Por® ro nifi vittum fit fpiffum, in igue perlevera® | einbryone noftro formantur, vas difrumpen® Ett vitrum figillatürn in fumtmiitáte; iini cum diligentia & caütela, quodnec fiffura f hedumforámeti; äliter petitet opus; Sic v) débis , quod opus iti principiis fuis material. imo in aqu& fabrica ſumtus unius libre 9% excedit coronatus. duos, ^ Inkfumenta , FAN teör, fuot non nulla, illa tamen neutiqquua, Cara, & fi meum inſtrumentum — deftil tc , tium habueris, à vitris fragilibus facile exei ! ommus Philal um» v »5uew ' E (kk). Man muß aber fleiffig in AA, nehmen / daß dag Gefäß über Gebühr nid T róffer fep; fonften würde mit fangfattitg ewegen / und mit Verluſt vieler Geiſ ber baiſamiſche Mercurius / melcher imum nei gar lieblichen Thau fich verkehren mung zur Anfeuchtung unferer Croen fich ern ben’ wuͤrde alfo unfere durftige und 309 lechzende Erde ihr Schößling nicht mol üb: i i ſolte feptt / fo würde Der Geiſter tmb t Materie Außtheilung und 9tufbreitui , IH -M 14 . Oder Edelſt Gab GOttes. Orts / entweder das Gefäß zerfpränge/ oder würde dag Wachsthum unfers mine- talifchen Gewaͤchſes verhindert / tvie ed Pfleget zu geſchehen bey ben Saamen oder Hols / welche von Steinen bedecket und verſtecket werden. D. Huginus à Barma, Fetzund wollen tor. befchreiben das Geſchirr von Herd / in welches fell geſetzt werden / darum / ſo mach tin. Geſchirr von Herd / das ein arck Feuer erzeugen moͤge / und daſ⸗ elbig ſtaͤht / mit Durchgluͤhung / als Bon Herd / damit die Schmeltztigel gemacht werden zu. gieſſen Gold Doer Silber / unb werde das gemelt Seſchirr / fo weit und grog/ daß 98 gefagt Geſchirr von Glaß mol darinnen gefiehn moͤge / alſo daß inter dem Geſchirr von Gag unb auff demſelben / und geríngo bet» ant man moge geradene Aeſchen less jen/ zweyer ‚Fingern dic zum min: en, Es fo(f aberdemfelben irrdinen Seſchirr ein Deckel gemachet werde/ er fid) alfo ſcharff darauff zuſam⸗ [^ Eee men das vorgefagt Geſchirr von Gag. foi Jl —————€— u2—M—M— 2: 02 berfügen mogeauff das Glaß bins“ ein rühren/ fo darinn (tet. El ſelben in das Geſchirrꝛ won vorge ſagtem Herd / zum minſten zweyer J Pa | E menfüge / daß kein Feuerflammen zu feinem Spältlen oder klimſen | | fof aber auch der gefagt Heckel zu oberft oben au(f ein Fleins Hands hablein haben / bag man das Gel fir: abdecken / fo eg von notben und gelegen wäre/ unb die Mater befhauen und darzu fehen koͤnne Die Belchreibung aber des Ge ſchirrs mit feinem Deckel / if die: Jetzund fo wollen wir ein irr⸗ din Geſchirr in das ander orbs Rnen / darum fo hab zum erſten 35:3] ein guten Theil Aeſchen DIE uz» molgeraden ſey und thu der finger dick / bart auff. einander). Gui((() 7^ o | ji Oggy aber nun su gebuͤhrender Waͤr⸗ 5 me bey unferm Werck sonnótben/ d haben ihrer viel mit Unterfegung einer a m N peu/ etliche aber mit Kohlen / ohne Mita Il tel/andere mit heiffen Afchen folche Wärs vi me au erwecken geſucht. Es fepno : egi I F | I Oder Edelſt Gab Gottes, wr Hölgern Kugel / welche in Geſtalt eineg Eyes ausgehölt geweſen in Dampff Def parmen Waſſers geſetzt; ihrer viel endlich ‚aben nach ihrem Verſtand und Meynung nit tigenem Schaden / viel unb andere doͤnſt und Gefahren ausgefonnen / Dies til fie den Brunnen deß Trevifani, und eſſen Art und Weiſe / der fie folgen fol: m / nicht verftanden/ und find von der parbafften Brunnquell/ wiewol febr dur⸗ iig abgewichen. | (1) Noch andere vermeinen fie haben t Hafen bey oen Dhren ermifcher/ und tftünben des Grafen von Tervis feinen etheilten/ und Philalethz feinen holen Eis enbaum gar wohl unb gemiß / warn fie nen eine von Eichen Holtze gedrechfelte Düchfe machen lieſſen / in diefelbe ein eie m oder kupffern Dreyfüßleinthaten/ bar» Wf die Phiol ( in deren der grüne £ue ngefchloffen waͤre bod) Damit die Phiol eb nicht zerftoffe/ und ber grüne Leu auffe n gen möchte / das Dreyfuͤßlein in der junbung mit einer Baumwolle oder inmand umhuͤllen) fe&ten/ unb mit wohl⸗ fuͤgten Deckel nach ver Zufchlieffung die fie Außfinnung einer der bequemſtem DA | " € teta geflion, liche gewefen / welche das Gefäß in eis E - "D. Huginus à Barma, Süchfe auff einen bieyernen Ding vem - neo einlegten/ unb diefeg fep Die accura- - 803 204 Leym auf. einem Theil Anarron) ſo bedeck dann daſſelb tuner de PANDORA TU getion, Weil wir aber mährender Keife noch manche Phantaften / da ein jeder eint fondere Dige&ion ihm außermehlt/ werben antreffen und wir Urſache ferner papot zu difcuriren haben merben/ will ich. vor jt» o fchlieffen / nicht jtoepfelnbe / Monír, bartb fammtbenen andern Herrn wer: den vor dieſesmahl mit Diefem wenigen“ vorlieb nehmen. A Eckhards entlauffener Chymi c NW Darnach fe darein bas Geſchir vonGlaß / inmeldes du vorhin fol unfer 3Baffer miteinem glafern im” buco gethan haben,in guter viele” Alſo d darinn fepen mehr (^y I dañ ríj. 15. ober jp. ober wie viel dir gefalll / bae od) aber des (5). yfagten Geſchirrs von Glag ^. oll vorhin wol beſchloſſen werden mit Luto Sapientiæ, und mach Xt | und zweyen Theilen wol acfodite Aeſchen / untereinander auff. einen” Marmol gerieben wol vermiſcht Co bu nun dag glafern Geſchirr ih das Geſchirr venherd geordnet baft h D ! i Ü Al (Doct f£od ft Gab GO ttes: olmit Aeſchen / (att auff einander getruckt / als du immer magft/ alſo / daß die Aefchen unter und auff bem I unb barum ber fepe, (m) Umolleft aud) nicht mindern Steiff anmenden/ damit dein Gefäs ges ‚Aufferlichen ABind aller Zugang verfchlofe en und gehindert werde / damit die innere lichen Seifter deß Steins / welche ſehr fubs fi fi nd / nicht einigen Ausgang finden. Und a ürben alfo pie innerlichen Geſtalten in der ‚Materie aus Mangel Def eigenen Geiſtes / alt 8 bie verftorbene Aas daliegen. Nim zum $ pmpel cin Ey / be(fen Schalen ein Loͤch⸗ tin gewonnen / welches, ob e$ gleich oon get tbübrenber Waͤrm der -Dennen/ bis jut Beit der Schlieffung erhalten wird / fo [ rb c8 bod) kein Huͤnlein berporgeben :al- 0 wenn das Glas entweder gebrochen: der einigen. Lufft zulaffen wird / Fanft du ein gutes End erlangen. — D. Huginus à Zarma. Jetzund haben wir noch vor ung wu ecyeblen / toic der Ofen Hermes 8 foll gemacht tverben/ das ſoll al⸗ um erfien fol ein unterer fen a Dam werde / auff daß dem - d gerchehen auff dieſe Weiß. Dann - Eee 3 wer⸗ $e ‚866 vem Daumen / und fürbaß "a CPANDOR a! werden / unb auff denfelben eit durchlöchert folarium, ober Blaͤch auf welchem durchgeloͤcherten Blaͤe das Feuer ſoll gemacht werden: UN fad) aber warũdas vorgeſagte Blaͤe foll geloͤchert ſeyn / iſt die / daß nemli⸗ die Aeſchen durch die geſagten Loͤch⸗ wohl durchfallen moͤge / ínbas um fer Theil / und der Lufft unde berauff eingeben moͤge unb bali Feuer widerfchlabe / und die Kö) angtinbe : die Be — — ſchreibung aber des TEM | gcfagten unberen O⸗ — | SE fens ift diefe / dar: | nad) auff dem geſag⸗ LL sen Dfen dem unberen foerbe qo macht derander Dfen/ ín ober d melden foll gemacht merden eic Dreyfuß von Herd/ oder Eyſen / tragen oder enthalten Sontelle welchem feyn fol das gläfern GT ſchirr mit der Materi/ ber geſag Dreyfuß aber fol ſolcher Hoͤhe ſeyy von dem durchloͤcherten falarıo, OdE | Blaͤch / als ein gute Spann mit il; . || LR | Oder Edelſt Gab Gottes. in bec. Dicke eines Singers / unb - bern Dfens foll reichen bif zu dem Deckel des Gefchirrs von Herd / wel⸗ ches ba rubet auff dem Dreyfuß / und das darum / daß wann du wilt beſehen die Makeri / und die Zeichen t iedann follen erfcheinen / die $02 he des gefagten Dfensdich an dem Geſicht nicht irre ober verhindere/ Die Breite des vorgefagten andern £ fens/ ſoll alfo weit und groß ſeyn / daß zwiſchen den gefagten Geſchirr vom Herd / und den Seyten oder Wenden des Ofens möge ein Fauſt / ‚oder vier zwerch Finger eingethan 7 C Athanor oder faule — in I Ichen man allezeit eine hierzu erfordes tende gleiche Wärme auffführen Fan doch fiehet einem jeden frey mie er feiner Phan- "üe gemäß / ihm einen Ofen auffbauen F Eckhards entlauffener Chymicus. (na) Diefer Athanor wird auff folche Artauffgebauet : Erftlich lege id dag Fan- me Cet 4 da- wiſſe daß die Höhe des gefagten ans — Er vornehmfte aber unter allen ifE — 807 808 damert mit Ziegeln,an aí8 zum Afchboden bent (ege icheine Stepbe berum/ unb alib. mache ich zu beyden Seiten ein Loch DI Aſche aufzunehmen / dennfahre ich and“ Derthalb © ya breit und weit ind big eck in der Mitten in die Höhe einen Zul gel hoch/und dalegeichden mittlern of? Hernach gehe ich mit.denen Neſtern auf pier Seiten auch fort; wann ich komn unb nicht Durch bie Seiten z Rofte in DE Neſter fallen / wenn dieſes gefchehen / ⸗ fahre ich in der Mitten mit dem Thur— indie Höher als hoch ich will / doch ifE gite haben’ das oberfte Mund⸗Loch abi e8 S burn wird mit einem wohlgefuͤgte Deckel geſchloſſen / etliche wollen auch (5 folchen einen Genies baben/ und fügen, à nt . Oder Edelſt Gab Gottes. ne Capelle hinein / die aus und ein Fan ge⸗ E. | EA \ feßt werden / weil aber eine folche Arbeit feinen Nutzen noch Srommen gibt / halt V ficient das gantze Werck zu Ende zu bringen. Eckhards entlauffener Chymicns. |. n — dard (ann) ER tamen & alius furnus , quem tommunem appell&mus , qui) aut lateritius, kK M aut ex luto figuli erit conflatus, aut ex la- mellis ferreis zneisque luto bene loricatis. Hunc furnum Athanor appellamus, cujus 'orma mihi magis arridens turris cum nido. € e&o turristrium circiter pedum altitu- s, lata novem digitos , feu fpithamam M ts nmunem ; poft foleam ftratumve funda- mer ale efto oftiolum pro expurgandis cine- ibus trium quatuorve digitorum undiquaque um lapide adaptato, fupra quod ftatim cra- icula ftatuatur; panlo a crate fupernefotami- a funto bina , duorum circiter digitorum, per qu calor in appofitum Athanor emitta- ur. Cæterum efto turrisexacta a rimisclau. à; ‚ fuperne vero immittendi funt carbones, jui accenfi primo , dein alii injiciantur, tum »pus pro animivoto poffis complere, Cæ- trum (i curiofus fueris , aliam atque aliam im reperire poffis, ignem debitum admi- Aiftrandi, Fiat ergo Athanorin hunc modum, itin eo po& impofitam materiam fine vitri lotione quamvis caloris gradum adhibere NH. € tt; poflis, * A | os exa&e obturetur, — Tali futno 809 h nichts Davon/ und dieſer Ofen iſt uf- $10 auch die Seyten deflelben erben PANDOR A,. 2 NS pro voto a calore febrili ad-ignem & que reverberii minoris, inque intenfiffiiB | uo gradu per fe duret per horasad minus ( cem aut duodecim. Tum patet tibi opel; janua. Verum cam lapide jam potitus es, p: fis utilius furnum portatilem confingere, q&- minori tempore acbenigniore natur pus | pis femel factus multiplicatur, Anonymas Philaleıha, (hoo) Vid. Mineralogia fupr. Citat, tl iar Die fiebende Anmerckung über dy vierte Gapitel des legten Theils. Alſo daß das Teuer nicht alle deg erdinen Geſchirrs/ barínn b volle Zune iſt / widerſchlahe / fond Geſchirrs und ſeinen Deckel. (0). (o0) Arum ift gu mercken / fo toir t yit Hau nachfolgen wollen / fo f£. ber Ofen alfo gemacht fen / wann mir € Feuer darein machen/ und fo die Gam davon aufffteiget / daß fie nirgend Feind” Außgang findet/ und bertoieber abſchlag und dannreverberire auff das Faß oder Ot ſchirr / darinnen bie Materi kraͤfftigliche | PME , Ulricus "Poy[elius, v. fff. —. Qt Edelſt Gab Gottes. ‚feinem durchlöcherten Bläch / und xn andern Dfen mit feinem Drey⸗ ſuß / auff welchen gefegt und geord- | iStateri; die Befchreibung aber des | nbern Ofens / fo gefegt ift auff den untern Ofen / twollen wir bie bergu m. TET etzen bat? net if das herdin Geſchirr mit ſeiner ordnen das ſchirꝛ mit der Materi den | vollen v4 my Jm na/ unb i I ſain beſchrei⸗ m bung alshie⸗ vor am nechſten Blat verzeichnet Webt: Nun ift jetzt uͤberig dag wir machen den Deckel des geſagten O⸗ ſens / fo werde nun der Deckel des gefagten Ofens alſo und folder weiß und Maß / mit feinem Ofen ver: macht und zufammen gefügt/ daß die Hitz und das widerſchlahend Feuer fein Ort noch Statt babe I binauß | Alſo haſt du den untern Ofen mit ep hinzu irrdin Ge⸗ f 8i; U^ PANDOÓRA, | Hinauß zu gehen / eerfetbia Decl aber des Ofens follgemacht uno ce ftaltet feyn wie ein God / aber do feinem obern Theil fepe nur ee Loch in fold)er Ruͤnde daß drey $aunnen gethan Finger dardur eingeftojfen mögen werdcn: Dati burd) dajlelbig Loch muß die HE, des ‚Feuers, und ber Rauch / un) der Flamm nad) Erforderung DE Zeit hinauf gehen/ und die Jigdn an die obern Theil und hohinen atu ziehen / und die gefagte Hitz des Feun widerſchlahe das Geſchirr von Her, darinn dann die Materi iff / bal umher und darüber. Es ſolle aud an dem geſagten Deckel 3t Handheben gemacht werden / bam. mandenfelben Deckel darbey mod, faſſen / auff-und ab heben von bero Ofen / die Materi zu beſichtigen und die Beichen bie bain bem Wert erſcheinen follen.. Die Beſchre bung aber des gefagten Dfens tmi feines Deckels iſt dieſe: J * t ** ge pv Edelſt ab Gottes. a: Fegt wollen wir etliche merdliche Ding hernach (t 2 in unferem Werck oder e WVurdung/und in einem je sen oder biftillangen / ober des gen: das ift / / Abkochungen fae : 5 iſt / das zwen Theil as ift der beſte Lotus fapientiz / unferm Werck mag gemacht en / bas ift ein Ding / uncias gas, und wohl gefocbte Aeſchen : jas tres, Die vermiſch unterein⸗ | t und reibs / unb auff einem Narmol. So duaberdamit wir⸗ i teilt / fo temperiers unb ma ⸗ T an mit gemeínem 29affer /, mit anderem duͤnnen Ding/ I nicht ſchmutzig oder fett íft/ ver⸗ E unb Befhleuß das Loch 7 ſenff⸗ tzen und melden. Merckdaß — ven Achpmiftifchen@Werd/. Eier dann daß man von ſubli⸗ | over damit umgange/ in weis. i es E laſes laͤr bleiben. AItem merck / erden iftder / nimm. Sagiminis. i; oder Anatron , oder Glaß⸗ nib ſtell es von Stund an zu einer $5 g14 . man damit madt/ íft mehr ware darum al(o genannt wird / zu bit tet Practica und Handelung. guten Ertzlichen oder Ertzaͤder am OOPANDOR'A, TR fenfften wenigen Warme daß el trocdene/ und feine Spelt ober klin fen überfomme. Item merd/da® je ſchwerer und kecker oder haͤrte die Kohlen find / je beffer fie zu und ftem Werd fino: dann das Feur — ineiner Gleichheit unb Wefen/ bat um find auchdie eichinen Fohlen un® beroglcíd)en außzuleſen zu unſere Wirkung. So wollen wir jegun ſetzen die gantze Beſchreibung DEE Ofens / und daſelbſt ordnen u beſtaͤhten das Geſchirr / und ift oidi fe Beſchreibung. Fahet an DE Practicaund Handlung’ und merde Daß der vorgefagt Ofen Hermeti — — = — — — — — — — fer unſer Wirckung / daß / was de ſelbigen in einem andern Ofen gi ſchehe / das ware ein Verlierun des Wercks. Derobalben fo wolf fen wir nunin dem Dramen des Al mächtigen GOttes hinab fleigen gm Darum [o nimm dolos quag, def, Oder Edelſt Gab GOttes. hen / und nicht des kuͤnſtlichen oder ait Kunſt gemachten / unb zu wel⸗ pen fein anderer getban ober kom⸗ aen [ep in etlichem Werd. (p) ag ‚Ann bu nun. miffen wilt / mo ich DI hierzu bie Matert nehme: So fne A dir / daß ich erftlich auffthue die hammer meiner hohen / fubtilen Geheim⸗ affen und gehe fuchen bie rechte nechſt Ma- fiam eine Mineram zu machen: Diefe nes be ich auß den Buͤchſen meiner vier Ele jmten / und ift folche ein anfänglicher namen / der eine mwefentliche formam in T bat/ componitt ín fim plicitát / prepari- 1: und wohl geordnet zum transmutiren je iere in eíng/fo ein Genus generaliffimum, trallgemein Gatbotifd) Ding fep: Als⸗ Jun gebe id) ihme durch meine Guͤtigkeit jo funft metallifde Krafft / darvon dann Me und unreine / harte und weiche Mes Tmerben. Solche Materiziehe ich aug Elementen / ziehe fie mit meinen Himm⸗ |J unb führe fie durch laͤnge ber Zeit von I er(ten Materi / in die naͤchſte unb eig: Materi / oon der ich meine mineram mas Darnach gehen heraus Sulphar und «ntum vivum, welche fich in Metalla ver: ten : nicht aber ein ſolches argentum im und Sulphur, tvit du fiheft / welches er nichts folle. ; vio dla | e YOeffeffein der YOeifen. : 2. Dfund pr $5 816 ^PANDORA, [| 2.Pfund auffé vieleft / zu demfe ben machs durchgehn Durch ein bilo Leinin Tuch / drey malen/ dernad mach es durchgehendurcd ein Haſe láser / und zu [egt wider durch ei bic Leinen Tuch / und merd bag bi; ifi feinwahre Weſchung / undfein® Hüte die wahre und gerechte BE" mwährung: bann fo in dem Daft. ‚Tall oder Lader oder efivas Gro heit oder Dieke etliher Trufamki oper Felſchung oder SSermifdyutg etwas: anderen Corpers darvc— bliebe, (o ift bann das gejagt doli quag gefälfcht / vermiſcht und ug. nüg au unferer Würckung : mat aber gar fein Verfaͤlſchung od grobeBermifchungdarinnen bleib. bann fo halt und acht vefiglich DM esgutfeye eg) B Go nun diefer Mercurius wider. . SI mit neuem Salgund Vitriol Wild mirt, und imfiecdenden Waſſer miederul reſuſcitirt, und fofd)e8 zum fiebenden m gethan wird fo mag er höher nicht p gi und renovirt werden. Und das fib u auch für eine groffe Deimlichfeit pt l In E ] TI | Ober Edelſt Gab Gottes. Ll. ‚der, Alchimey und Artzney / und dich nhecharfreniny dann aljo wird von ibi [nic genommen alle Schwaͤrtze / alle Unrei⸗ j igfeit und Sifftigfeit/ zu Damit ftim2 t aud) überein vorerwehnter Querceränus n Tetrade. Edit. Marpurg. 1606. p. 458, Tentificatus Mercurius ex l'aracelfi do&ri- tom; $; p: 298. ) fit reiteratis Mercurii lut blimationibus ex Vitriolo & Sale, àc ejus | TeriGcaionibus Si idem Mcrcutriàs no- esfublimetur, &tóties refüícitetür, tnm ad nmam puritatem e(t perdu&ns, omnemque » venenatam; quà fcatebar, depofuit, cu- is virtutes ten iminenfz func ( tóm. 6. (299. ) Necideó tantum ; quod nigris fuis »- od illa füblimatione ; fülphure & igoe na- & impr&gnetur, à quo cceleſtes & cffica- propric: admirandasque virtutes mu | Unde vere. Philofophicüs Mercu- hi & veruni Acetüm nietallicum Philofo- jörum reddatur a ac vocetur j utpote qui $6: bs Lunam in prirnàm [uam materiäm re- are , & ex corporeis Spiritualia ; ; ex mor- pus. cum eorüm radicalis liumotis; ittutum feminalium ; ignis ful lhürisque æ confervatione, reddeie | poffit; Quod P m din celarunt Philofophi; d. | Bv fádix Cbymiá: LI foi da fein ändere ano " iin (hung m p Jar ij il iginibusac ii puritatibus exuatur, at potiu$ 317 518 quod non ett fülpliur vulgi, fedeft fulphur ^'PERNDORA OO (ung von nöthen iſt / dann die od geſagt. Ne. () Noms feu Materia lapidis res vilis p. ..&. N cii, ubiquereperibilis; quia eft aq; vifcofa , cum fit argentum vivam commu ficut extrahitur déterra; | Et quia aqua ville, fa ; fcilicet argeritgm vivum geheratu£ in trinis; dixerünt aliqui , quod in locis vililis, reperiebatur i Et niulti beftiäles fion iütele gentes intentüm Philofopliorum , iplumMl; literam in ftefcöribus quzfiverunt, Hac tem nàtürà operatur àliquid; ámovendo We. licet terrefträitätem , Guam liabet; & áliglid ádpónendo, fcilicet fülphür Philof>phori vifibilé; ün&ürd fubedinis; Et ego hc nabo tibi eüm notnine fud & vittloli fci Romani; Et ifte duæ præparationes funr mul fic? Recige falis petræ & vitrtoli Rolf niana lib. duas, &tere ea$ fubriliter, 8l pm ; deficéá ad ig lentum aliquantulum; ut aqu humiditas ri. dat: deinde& lib.i; Mercurii de minera® tra&i, & non de plumbo facti, & volve fum in corio: leporis; & fparge ipfum fug" materiam przdi&am éalidam aliguantul® quia feminabitur ; & exibit , & mundifi tur tranfeundo per poros corii predict rion appareat in co. Et pone totum in gl sindel ( fea alembico ) ad fublimandüiril o cum lento igne, donec humiditás per fo amen capitis vafis recedat aliquantulum; uod cognöfces cum gladio , fi politus n $ 2 Pg Dtámien non recipíát ex fumo afeendetite hu- t = i i Mam deficcérür; & in aludello nüllum fi Wrámen; & fortifica igneni per duodecim jlóras, & in fine dà fortiorem ignem, ut ber ll "im albumficut nix eft. . In ifto autem opere illi duo: Primo enim purgafti ipfum à Tifreftteitaté & nißredine ac humiditate maxi· /M ; qu£ dndique currit; & coagulafti eum; Y! reduxifti albüni üt nix, & contribilem & Neibilem, aptum àd digeftionem in (tupbá 3: & àpiafti eum ad reducendui id aquam; jit inferius apparebit, Secundo, poftea Ifti in ipfum fulphur invifibile Plilofopho- j, quod eft tib&tutà rubedinis , & fpiti- Ue Vitrioli Romani: & et ibi miraculum ma- inum quia curi fpiritus ille invifibilis habeat uram rübedinis; tamen cöagulat Mercu- "finr in fublimatione in albedine Bivis: Ec de et quod multi niaximi philöfopkörum "ipferunt, quod lapis fit ex Mercurio & i Jlüre.; quod nón eft fulphur vàlgi ; fed ful- 2 "tone ; füblimiatione , & operatione dixit lim frumenti cadens in terra mortuum fue- , Ext Fffz tic: Ld Sder Edeiſt Gab Gottes. lorem : poftea claude foramen cum luto BER D ED ET OP ns SEL AO ab $^» Yer) uo üpientiz: fedtutius cft, ut ante mäterid pau⸗ "totus Mercürius fublimetur, & extrahe ip- Surphilofoplioüm: Et de pradiétiprépi- i fer Arnoldus de Villaneva : in Tra&a- - "[parabolico de majori edicto : Nifi gras. , $9 820 nempe lapidem magnum, quem omm ad fenfum per ingenium fic : R, acetum acetum perlinguas bis vel ter, donec fic cli -PANDOR-A); rit, ipfum folum manet : fi àutem mortüuf ' fuerit, multum fruum affert, — Intelligas pf | granum frumenti in terra mortificandunf Mercurium mortificandum in terrafalis pet & vitrioli Romani: & ibi mortificatum, & cum igne fublimatum multum fructum affe Philofophi quæſierunt Signum autem qud fpiritus vitrioli incorporetur Mercurio ef quia licet Mercurius fublimatus multas fec$ terreas dimittat in terra, tamen fi pofueris & bram unam , tantundem rchabebis ; fed hg effet impoffibile, nifi quod Mercurius albi nive fecum traxit puriffimutn fpiritum vitri? li predi&i, quod eſt invifibilefulphur, DE monftratur autem | fpiritus invifibilis vitri in eo extingue ferrum quatuor vicibus : DE! inde pone ibi Mercurium fublimatum & t. tum per unam noctem, in crafino defi rum, poft mitte inampulla vitreata ad igne ientum, & amoyecappam nigram ferrea quz elevabitür , & pott purgationem da igne & evaporá acetum , & remanebit ibi fpiritl vitrioli infundo ‚de colore floris gaudii amc niffimo fupra modum , fi experto credatt Et ita habebis ad partem Mercurium mort um effe&um, & éx illa pärte fulphur inyifib le fupradidium, Quare mihi eft monſttatu quod Mercurius per vitriolum ſublimatus «um portat fpiritum ejus , qui fulphur ten | | : i ⸗ |, et Edelſt Gab Gottes. jn n 1o fine vitriolo fublımato, non poteris ex⸗ T iere fpiritum przdi&um. - Joh. de Rupefciffa. 1 "a Er) Es iſt aber bie Schwerigkeit noch licht vorbey / wenn man einmahl erkennet B das gantze Geheimnuͤß in Mercurio be⸗ ehet; denn mag ift gemeiners unter den A| an / als ruffen / unfer Mercurius, i jf. to. und find gleichwohl in dem Werck r 9tatur fo blind al$ Maulwörffe? Die id JFJ / tveil die Natur einen minerali⸗ Safft in dem Bauche der Erden her⸗ ebracht / welcher meiſtentheils mit ii er dore sHefchreibungen ihreg WBaſſers überein Eompt / als nemlich / daß jd b ineralifch ift / (ebenbig / lauffend/ obs i Benetzung / ſchwer / und dergleichen; Bde wenn e$ bie gemeinen Alchpmiften + veimen fie eg auff ihren nichts wer⸗ 1 Mercurium , welcher in feinen inwen⸗ jig a nichte bat + das den | ie fern gleich ift. T find derer etliche ^ welche / weil fie ch $ auff die Meynung der meiffen weifen te / die von Diefer Kunft gefchrieben jat aben/ verlaffensund ben gemeinen Mercu- um dem Wort nach vermerffen / indem " in Warheit eben fo närrifch damit ume 4 p Reinigungen den Mercurium auff id aff unters e lapidis tin&ura appellatur. Nam de Mer- ehen / als andere / wenn fie Duc). ihre gr $1? - éiniren mit (Larcfen Waſſern / Durch unie > €tiret mirb/ ift bod) einmahl wie dag and gegen einander haben, — Eſſig und Saltz / oder mit ande nterſchiedliche Weife tradiven/ Durch fal ! imiren, przcipitiren , calciriren, mit DR) Hand / hiß bar gan ſchwartz wird nf] ein Ruſt oder Lampen⸗ Schwärge / burg. Difhliren von fonderlichen Facibus , um, hernach reiten mit 36r (fig / Durch ex liges Waſchen / Durch Mermandelunf 7 den Mercurium in unterſchiedlicht eft 1 ten und bernach ibn. wieder lebendig mi WW Arbeiten alle fie ihn); chen; Durch tee(d | einbilden, daß fie bad Geheimnuͤß unfeh, Mercuri geroifi a Dänden )aben/ babop alle bieft Wege im SIBarbeit nur betrieglil inb ; Und der Mercurius der alfo übel tr [ ll eben der vorige Mercurius, .. | Alſo daß an dieſen Stein = Self fie fil. gut geſtoſſen / als an irgend einem ande inge / biB fie erfennen wie unfer Merch rius von pen gemeinen / unb unfere Ber reitungen vondengemeinen Sophiſtiſch ju unterſche den / toelcbe Feine Gleichh a : | Cyrenans Philalech À Und welche ibn unterfteben m SB eídbungen / wiedieimmer toereib àu weſchen / die verlieren Zeit uni a Need 0 Be Edelſt Gab SGottes. Mirbeit/ eitel / unnuͤtz und vergeblich. 0 nun bit. gefagte. Weſchung ers (let und volbracht if. So thu Azoch in das Gefchir vom Maf / mit einem Ambuco / over p 5 lá 3 ia ^ mad) das Koch des Gefibirra init dem vorgelagten Luto Sapien- le, und ordne over fe das gleſern E Beihier in die Seutel ober Schuͤſ⸗ 1 wie ich sefagt hab / und darnach hi t Cute mit dem alefeen Geſchirr den Dfen / und merd daß wie⸗ bohl vier fürnem Farben find / ſo aM unferen Werd erfcheinen: nene a) / Sad weiß / Roth und jl Ml cO !f U fagte Saturnus o fiebe dann ad e ul d ferne. AX zwey Nueckfilber unterfchiedlicher Subftang/ D t einer Wurtzel | die Saturnus mit feinen : an gewafchen unb genennet Schwes von denSchwefeln / und vermifchte 3 Fire von dem flüchtigen. Nach der 15 Befchirzgethan/ und Damit der Schwefel Nicht entfliehe / hat er ihm einen Waͤchter ff 4 linper rachter / darnach befblieB ober Jufammenfügung bat er fie in bequemes Klett und ———— Bad gar ge⸗ ö25 1A | | $t A N D o R Ay inder Wärme € toit t8 Die Materi er is erte) getan / und, alles wohl verrich | Slíjo haben fie den Stein der Weifen gl macht/auß der rechten npe folget qui? en rechtes Werck. Der Alchymiſt wa ſehr froh nahm ven Stein mit Dem Gal) und verwunderte fid) über feme Garb/toqi che war tit verbrennet Geblütb ^ und v groffen Freuden ſprang er im alle Hoͤhg in welchem Spiung das Glaß ihm au den Händen auff die Erd gefallen / un zerbrochen / ift Saturnus verſchwunden, und der Alchymiſt auf oem Schlaf erw chet/ fande aber nichts in feinen Hand als Die Kerklin ^ fo.er auß oem Schnell" gemacht / per Stein aber ift entflogenzum With nod) / daher ex fliegend genent giro» Waſſerſtein der Weiſe Welche find in mancherley un 2€ Graben erfcheinen/ ſolche maß/ nad feinem Grab und Ota. fel ver Decoction oder Abfochung dann mif einem anderen ‚Feuer mag chen wir ein Corpus ſchwartz nif einem anderen weiß / mit einem ame deren roth / mit einem andern geu | machen wirs gaͤlb. ( t )j oder Edelſt ab Gottes. Mvon zu ſchreiben/ allein die Re⸗ rung der Hitze nimm in acht / damit du jt unb warm ju unterfcheiden weiſt. iffff bu das fo haft bu dag Werck vob Membet/ und bie Kunft sum Ende bracht / üfürber Schöpffer aller Natur hachgen bt in Ewigkeit / Amen. Bafı lius Falentinus, P Dann es find vier Grad oder "E Staffel des Feuers / welche Grab in bier oder fuͤnff obgeſchriebnen und zemelten Werfen oder Reimen bé« | E Affen und erzeblt twerden- (u) EX Sregfrieb. antwortete : Wie bey B C9 Herz Vatter befiehlt / fo gehorfame | jd billich. Nach Denen Operationibus das —* Th. 1x m ilo i : b folche güt ausgeübet werden / muß Inan der Grade des Feuers die genauefte i achricht haben / ſonſten fitbrt das Ver⸗ | pu an ber C5eite: bag Feuer recht zu teren / haben oie Defen / fo wohl ihre huͤren als Seiten Megifter/ um demfel⸗ Ä is wohl Lufft su ſchaffen / als auch die Bergröfferung. ju vermindern. oder gar Eußzulefchen. Ich will Monf. le Febure ehren / feinem’ methodo nach / die Gra- [us des Seuers inneun Claffen theilen / die ia preme ſeyn nicht nod) eine weit $ ff 5 eue Dy Gine fondere Bücher ift north bas — os $26 ein / und Fan dieſe Waͤrme nad). Meg PANDORA | öffere Yustheilung zu machen, unb eeu Ale Feuer Den Anfang maden/ bei ber gelindeiten Wärme aber endigen, Di erſte Grad ver Die und Wärme ift da SlamumemGeuer/ welches alle Sachen caf cinirt; reverberirt , und in einem Mau) und Dampff austreibet. Der ander das Kohlen- Teuer / fo zum Igae Rote un Der Cxmentation adhibirt und gebrauch T wird. Der Dritte Grad / ift bad von DE nen auffs ſtaͤrckſte alüenpen Eifen« Gxbldo deu und GoteineSoblen zubereitet wir Der vierbte Grab/ hat zum Subje&o gi file Eiſen oder Dammerfchlag in eine eiſe ne Caſpel oder Keſſel gethan / dieſes / wan es einmahl erhitzt worden / hält es fein). Wärme viel laͤnger /algdie andern. DE, Fuͤnffte iſt das DfensSeuer/ da man int ner Capelle oder Afch Sand fchüttet/ und) barínuen in einer minderen Hitze als oue rigen Die Arbeit verrichtet. Der Schi ift Die Hige der Afchenz und der erfte Graff. in der temperirten Waͤrme / diefem folg der fiebende Balneum materiz oder Mee Bad / da in einen Füpffernen Keſſel Ba fer gegoffen wird. / darein fe&et man DAN, Glaß mit einem bleyernen Ringe heſchwe ge rung des (Feuers Durch die Megifter [qud ficht / warm und fiedend / nachdem ed BU, Arbeit erfordert /. gemacht werden umo piefer Grad ift. der vornehmfle und ji ini err Edelſt Gab GOttes. Innlichftein der Chymie, Der achte Grad Ioas Rauch Bad / da man die Gefäß in sen Rauch Des Waſſers ber fib in dem Marien Bad auffhält feget / unb wegen X6 neunpten Girab$ / Fan man Sägelpär if rund um bad Gefälle fehätten. Uber iejes finder fid) auch nod) Das Lampen: jtuer/ welches nach der Entfernsumd Ans täherung ber Sampen Die ein oder mehr Dachte bat / Fan gerichtet werden. Der son der Erden wande ein / Diefe Gradus igais möäften alle durch untergelegtes euer Itgiert und mit Koften erhalten werden. |. fEdbarbs entlauffener chwicug N (ab) Dom erfien Girab des Feuers fies Jt oben die neunte Anmerckung über dag MR. Dlad. Der ander Girab / welcher ans het Das Seuer zumachen um ein Grad | i melches gefchicht alsbald / fo bie oui qyt$ du verftehen foli / DaB e8 gefchicht in Ber Zertheilung ber vollfommenen Weiſſe / "ann du Das eine Theil / welches ift. des Mannes Saamen / fo bu ohne Zuſatz mit fem ftarcten Feuer zur Roͤthe folt brine Een / mie dann hierinnen an viel Enden ge- Jeld / und halt das Feur alſo fürficbtig: u, mit fanffter linoer Waͤrme / ald wann umitder Hand, das laf obtr den uns [rften Haffen antafteft / daß du eine beque⸗ qt beilere Wärme an der Hand fuͤhleſt nd findeft. (o. QE — ommene Weiſſe erſchienen ift / wel⸗ 87 | | 8 & . poet inmendigen Theil Des Dffend / ^ PANDOR A, 9 itid. dritte Grad des Feurs fot à ab i mahls gemehret werden / atlobalp nad d letzten putreta&ion, fo Mann unb Weib Saamenzufammen vermifcht f. und wor Den’ als wann bu mit der Hand fuͤhleſt / da du gar in die Laͤnge die Hand an dem Gl Hitze nicht wohl dulden mögeft/ und fiel Doch zu / daB vu das Keur nicht zu gr macheſt / fonft mie gefagt/ ſablicrt fich und macht dag Wack zu nicht/ und me | pid auff, wann du Dein eur wohl um anfftig macheſt und regiereft / daß es innerliche Waͤrme nicht uͤbertrifft / fo bI pu gewiß uud ſicher in Deinem. Werck fai ches vollkoͤmmlich zu vollbringen Dan mercke fo die innerliche Wärme des CH pers von und durch die aͤuſſerſte Hike i Ü Feuers erwachet / fobat bie Materia. E guugin ibrer Natur vollkoͤmmlich iu oc (fen/ und die Frucht obne Zweiffel puren Krafft der 9taturen berfür zubringen / ur wann bu das Werck zuvorn zu zehnmalkı (en smod bátteft/ unb dannoch muft tlf lobannes de Pas 2 €» wollen wir nun fegen | von: Grad zu Graben jeden pon de er Oder Edelſt Gab GOttes. Vers und Reimen / in welchen MeSumma der Graben des Feuers p prgriren wird. (x) Boy folget zum fänfftent vom Feuer’ wie das beſchaffen ſeyn ſoll / damit eſes hochedle Geheimnuͤß möge auslabo- et / und herfuͤr bracht werden / welches der anfahenden Schäler/ daß ſie nicht iff eine irrige Meynung gerathen / ein ſehr chnoͤthiger Punct iff; N Denn (dift am Tage bít Autores (bt jute 9 hierinnen ift 7 trefflich verborgen ac? ten / und tnit ihren verborgenen Reden ji itle darvon abzufchrecfen vermeinet; $ lafft gelten, toas Artehmalef im Buch Barheit fagt 7 daß unfer Feuer zur hi t britung feo bae natürliche &lementarifche "uer; welches auffmundert und wirckend ji acht, Das afider in Det Materia verborge⸗ immliſch und terreftrifche Dad / ne | In Araber in feinem Traci; it, SUE tt/ wenn er fpricht: S bue unfer Gold ) Silber in unfer Geuer / fo wird ein ffnet Liquor draus: Und diemeil 2. 1— genent werden / ſoll ein jeg⸗ er wol obferviren / daB das gemeine Ta t viel qu ſchwach ift unfern Pheenicem |t serbrennen/ 109 nicht das ander Sruv/fó , n ^e u Feuers / und außlegen dieobgefags feuer/ welches die fürnehmfte gröfte Wirs $9 x —X ii der Materia verborgen / (krefflich Sb: beimt gehalten /, und mit tounderbahrif Namen geneünt ) das beſte tbáte 7 / dah die Alten gefágt : Nicht Balneum Maria Afche/ Sandy ic- ſondern Ignis Calcis v& ; fine Calor Sulphuris vel Mercürii nfi Rü&c ſeg das rechte Seuer: Und ifnich ohne / daß Diefe joco euer eines Ohne Dh treffen / fonft würde Alle Arbeit vergeben [on und das Flüchtige vom filen detrll, ein/ oder / weil utiferé Mala fehr Rüimg/ I einen Fluß gebracht werden / wie mir untl fdieblid) widerfahren. daß mein jdn Werck in Verderben gerathen / ſondern muß dag Feuer / wie Bernhardus fagt / / Hleiches digerirendes ftetes Feuer ſeyn nicht ju gewältig und biBig. - Man mid im erſten Grad mit der Solurionhicht eile put / fo dein Corpus nicht recht folvirt an Feine techte béflünbige Fixation t flüchtigen erfolgen: . 0. .. Heinrich von Batsdorff (xx) Doch muß das unnaturfichegeur DR" en Bde Edeiſt Gab Gottes. atuͤrliche vermehren / und wird mit ihm iñ nin ‚geiftifchen Weſen einerley durch pie dus digelionis,und wird fo dann vonetlis he in das natur liche Feuer das innerliche / und 908 unnat uͤrliche das euſſerliche Feur genen Eckarth fragte: Was denn das Feuer⸗ Diver die Natur waͤre⸗ Pantaleon ſagte / das pine ‚und verderbende Seuer wird z Feuer wieder die Natur genennet. och ift hoͤchſt noͤthig daß der Kuͤnſtler ne maͤſſige und continvirliche gleiche ; Bärme nach Befchäffenheit des Wercks Amterhalte / damit das Werck entweder dt berbrennet Oder erkaͤltet werde / denn titt bi ibine verderblich: Eckharts entlauffener chymicus. d: | tim merek daß die Philoſophen ? Willenheit oder Meikterfchafft hie jerborgen. haben / und fein bilo: in weiter geredt bat/ fondern alleſa ve jn uckel und vérbórgenlidi h allein Meldung gethan von d étft Hrad oder Staffel indem Iren der 4: Oder 5; Verſen begrifs n/ der od alfo zu teutſch lautet: [e * — zu. nm en mit )pbué voti. den geſagten Graden dini tciditen Seuer; So wird nun Sinn | Bi Te Ein Weg it bag man Aeſchen Ic que außgenommen oben darauf - Sfug bleib/ Dag es fid) füglich u. ebfich hinauff gebn / und dasgefa® Aug fol grad ſchlecht obſich aufi EU „ERPAN DIOR a Sinn befömmen Zu Patet Primus formetur ut fenfus cei dom]. netür, Das maa auch zu Teutfil auff vorige Meynung verftändif cher geſprochen werden / alſo 1 Des erſten Feuers Grad werde g ſtallt / Das d’finn doer ibm d hereſchafft b ha Dieſen erſten Grad des Feuen magſt du machen in zween We an das Ort ba Das Feuer ſoll anal? macht werden / in guter viele / der geſagten Aeſchen aber fol € ſod / Holin oder Gruben gemas werden: dann ſo hab ein Wag um wieg die Kohlen / und nimm derſelb unsias 12, undin die vorgeſagte ben der Aeſchen thu das Seur/ da M: et . © aß némlid) inder Mitten ein off befonmlich ergehen und die Jp febem an den "Boden Des Gejhirihi : Oder Edelſt Gab Gottes. darauf fagt jegt Abel der Philoſo⸗ : bug: Wann nicht die €ol/ oder Sonne das if / das Feuer recht Imo fchlecht mit feinem geraden dia- ‚nero ben einbefchloffenen alten oder Saamen anficht/ fo mag nicht cre a mt werden was geſchehen jol/ and dieſer erſt Grad wird genannt paé ‚Feuer der fetigen Philoſophen / ivelches allein und Fein anberéerfore pert wird in der Nutrefaction oder gn autung unferer Materi / und le daß das geſagt Feuer fo alfo acht iſt / waͤhret zwoͤlff Stund⸗ er dieſer erſte Grad des Feuers — | im *J hads geſagt. Gin Bad iſt ein ger mperiert Ding / nicht angezuͤndt it groſſer Hitz / noch auch nicht ji dat / fondern es ift in nachlaͤſſiger | (5 arme’ daher feben wir ein Men. P en durch ziemliche temperierte Baͤrme putreficieret oder gefeulet/ mb erſchwitzt werden von feinen Aberflüffigkeiten/ wann esein ent« finbte Hitz waͤre ſo ſchwitzet er | 399 nicht/ ‚Herd darinn die Mareri iſt / :d durch etfíd) Gleichnuß eines 833 334 ſind / nicht berauf gehen’ und oat. PANDORA nicht / fonderner verbrunne: man N aber das Bad falt wäre/ ſo moͤchte bann die Schleimigfeiten oder acd: be Settigfeiten fo in dem Menſche⸗ Fits uns noth wendig zu haben ei nem Grad) und cert ift ab I derfelb fem Grad: ? Zivar eben de tübrté die Aefchen oder Sapel / dd den Deckel oes Dfens / daB fie tj möcht beftehn ohn einige Letzung und dig iftder erfie Grad des Feur welchen die Philoſophi fuͤrnemli behalten haben / und allein mit ouf fem Feur / oder einem feins gleiche und mit feinem andern wird una Materi gefeult. Nach etlicber DIE lofopben in 40. Tag / das ic aba nit glaub. Nach etlichen andern so. Tagen / das (d) auch nit glau Nach andern in 7o. Zagen/ DE glaub ich auch nicht. (5) | X Ober Edelſt Gab Gottes. 835 N )p Ro ce:to canfıdas , ftudiofe tyro , til. ! ^. 1: in toro lapidisopere celatum effepre- t regimen , de quo verum elt illud Philo: aphi : Quicunque iliud fcientifice cognorit, tiheipes & magtátes terri illum honora. a nt. Et juro ubi fub bona fide, quod fi loc ſolum proponeretur palam. Rulti ipfi at» jm riderent, Eo namque cognito, totum ill aliud eft, quam opus mülie:um , ludus que ae 'orum ; hoc eit , decoqueie. ‚Ideo fum: à arte Sophi hoc fecretum occultaront , & "titer credas , nos fundamentaliter idem cffe, tamen ex quo candorem propofui in oe tractatulo, ac prömißi , aliquod faltem fa- ſendum incumbit ; ne le&orudiffhgeoiofo - Wü fpem atquelabores fallam. D. Amonymus Philaletbás I 1 Der abet/ ber es bewaͤhrt unb er⸗ ihren hat / der Dat die wahre Vutre⸗ Vittion oder Feulung erfüllt in 97: igery nod) mehr in 00. Tagen / und Neift wahr, Und mer /daß wie "lol nit eben vor Augen erfcheint in "ir gefeulten Materl die Schwär- 7 foift fein Doch nichts zu achten: Inn für gewiß nad) dem Weſen e 4 n Tr Natur iſt ein Haut auff der Ichwaͤrtze. Lind finejegt find die 1 lement zufammen gefuͤgt / vereint 989a unb 836 | Centrum / oder Mittelpunet/ imf PANDORA und mit fenfftem Seut gefocht/ tod ben fie georonet undin andere DREI ferien verwandelt und befehrr. Lin) Durch den andern Grad eer Deci) cííion oder Abfochung wird Da heimlich und verborgen offenbar) und das baoffenbar iſt das will verborgen und heimlich. Der agr der Weg zu machen ein Teuer b erften Grab int der fo hernach folge und ift beiler bann ber vorgebend ba (o werde ein irrdine Scutell obf ecdiffdgemadbt/ darin feye ee ben Centro ein 206 / fepe um de daß durch derfelben eins kaum qi Singer moge eingeftoffen werde Aber am aͤuſſern Theilfeyen die 0% fagten Löcher weiter / aljo / DM durch dieſelben die Xefchen unb RAR: len glunfen beraug fommen moglie | Oder Edelſt Gab Gottes. € Schuͤſſel nicht vaſt weit noch groß yn / dann es iſt ſein gnug / daß zu pfund Kohlen dareın gelegt ( bas iff .uncias) bannío laß dir machen / tiber diefelb geſagte feurelein Deckel / Jin deſſen oberen Theil ſeye ein groß (koch / in der Rinde eines Rinds⸗ 1u96/0ber Roſſzaugs / fo du dieſelb jeurel oder Schuffel haft / fo orone und fee fie auff ein epfenem. Drey⸗ i in Ofen / unb fobu bie gefagten Kohlen barcín gethanund angezuͤn⸗ er Deckel, der feutel oder ſchuͤſſel / i ind bab adt daß das Loch (o in eren. Theil des Deckels ſchlecht nd gerad fehe gegen dem Boden jx (6 Geſchirrs von Herd) ba ber alt Moerſchloſſen iſt unb bif iff das [Seuer deserfien Hrads/ und aud) Xt beſſer Weg derfelben/ als mans en machen mag. Derder Schreis jo | r1 Iſtes oon Stt geoͤffnet:dieſe Weiß / IX eg und Form des ‚Feuers haben a 3 gem Feuer des eriien Gorabe ein — Bi bat, fo tverbebann auffgelege xr dig Buͤchleins ift geweſen / dem I" Pbifo[opbi nit gewußt / ale it Ög 837 828 cker machen / alſo / daB es muri ‚ein Feuer eins anderen Grads /unp che einen Scutel / darınnen dr MO IEASNSDLO RA oo glaub/ und meiß / dag wann d foolteft ein ‚Fer machen auff die Weiß / (o moͤchteſt du es wohl ſte aud des dritten: Dann fo du mid ein Feuer des andern Grape me chen/fo mad ein Scuteloder Schu felin ſolcher Weite / daß darein m⸗ gen zwey Pfund Kohlen getbap werden (das iſt 24. uncias.) Es fe! en auch Die Locher dieſer jestacfagtq Scutelgrofferdann die andern DE porigen Scutel. Es ſoll aud) ix Mittel⸗Loch in bem obern Theil b Dedels zwey mal weiter und groͤſſ ſeyn dann das Mititel- Loch des DW efels in dem Feur des erfter Grade Daffelbige fepe nun in der Run und Groͤſſe eines GanßsEyes/d einer ziemlichen guten Groͤſſe Wann: du aber tilt fuͤrfahren dein Feur oec Dritten Grads / fo d. funb Kohlen ( das ift 36. uncia) mogen gelegt werden / demſelb mach aud) zu gleichermweiß " & " |» (oer Edelſt Oab GOttes. der; die auch tveiter und groffer (eye endann dietocher der andern Scus tellen. Es fol aud) das 4od ín dem oberen Theil deg Deckels völliger und weiter fepn ziven mal / bann das Loch des Deckels zu dem andes iren Srad. Doch glaub ich daß lir geben oder anzuͤnden des Feuers Hes dritten Grads nicht vonnothen och nuglich ſeye die Scutel oder Schuͤſſei zu bedecken mit einem De nel’ unb Darum wollen wir fein Nacht. haben feines Deckels. Nun iff moch ubrig zu fagen und zu lehren / Wie man das ‚Feuer des vierdten Srads machen ſolle / und zwar in Kinem ſolchen Grad iit nicht von: Wörheneins Dedelg über die Scutel: Wann das Feur der Kohlen rubet Des andern halb / unb wirbrauchen ias Feuer des Flammens So mach un das Feuer des vierdten Grads quif dieſen Weg und weiß. Nun Wab Holz von Eychen oder anderen esgleichen / und bafi fic in ber Groͤſ⸗ I arfpalten / daß du es mit einer aano MNT mogeft/ und hau !y | aM C". | | |^ l 99 4 dann 830 $4o Y» mad (oou vorbin ein Kohl⸗Feuer ge ben ein Roc in allem Centro un OPEOUBX* NODOOUR WPCUN bann diefelben abeinanbern mit ei ner Art oder Beihel / zuftuden, als fo daß die Lange derjelben ſtucke Holtzen E über Weite oder Breit | ber Scutel oder ſchuͤſſel gang / dat macht haſt in der Scutel / fo leg bat auff von den geſagten ſtucken Holtze zwey / drey oder viere / nachdem d ſiheſt und dich dunckt daß es ſich ſch cken wolle. Wir haben auch geſetz wie durch die irrdinen durchlochei Scutel oder Schüffele 4. Grab um Staffeldes Feuers mögen gemad foerben, Yun esift wahr / diewe mir eon ben 4. Graden des Feuer (o durch die irıdene Surio | re Es i aber diß ihr Z 3 , fcbreibung/ alfo/ ıc. Und merdiod die Scutel (off baben in ihrem 2507 Mittelpuncten/ gleich einem Knop an einer Kofen/ und um Do | oll Oder Edelſt Gab Gottes. Loch baé innutten im C entro ift / zu gleichertweiß acht Locher in gleicher Weite voneinander / und von dem⸗ elben mittelpunstigen Loch ſtehen⸗ dr.(z) BC | IT, welcher Zeit aber dieſe Arbeit ma Fan vollbracht werden / darvon find D viel Meynungen/ fo viel Seribentem/ luno find: fchier alle hierinn zweiffelhafftig⸗ tei fie aug Hören und £efen fchreiben/und ict aug Wiffenfchafft und Erfahrung. Damit auch hierinnen dem Lefer ein fates Benägen gefchehe / fo muß man auff den Buceefs der Arbeit fleiffig mercken. Wenn Oman das Feuer / wie gemeldt, recht regies Wet’ fo hebt bald bie Materi an zubrennen/ dumb beginnet (ich zu ſchwaͤrtzen. Nach Die jtm mann die Dürre beginnet zu würden ‚IMdie Seuchtigkeit / erbeben fid) im Olaf Werley Farben / wie ein Pfauen-Schmang/ Ind fcheinet/ als waͤre es mit einem gülder Fun Stück überzogen das iſt mas bie ?hilofophi (agen. Der Mann umfübet | | 7 as Weib / und ift fo viel geredt / als daß Der figirte Mercurius in ben lebendigen Fompt/ und beginnet ibn zu hergen- 1 i Incertus Macrocoſm. & earum fo haben wir außgelegt | yn erften Grab des Feuers / welcher E - 698 5 in 841 : 842 * als er vertragen Fan / und einen gelind >: FANDORA, Lr in diefem Vers und Keimen ve fanden und bezeichnet wird: — P Primus formetur ut fenfus ei d? o minetug L1 i0 | Deserften Feurs Grad werde g’flallt / Daß diſinn über ihm d’herzfchafft b balt.( (2) Jeſes ift Die Wahre Mennung d Hin Girabe des (Seuré des ?Lrnoli Primus formetur , ut Senfum ei doroinctug paf iff weil der Stein einem Menfch verglichen mird / und fein erfteg feucht Regiment einem Bade / fo mache ihm b erften Grad lieblich ^ gelinde als ein DE vor einem Menfchen/ welches meniger bag Tertius excedit & cum tolerantia lædit. der dritte Grab/ welcher brudeln unb aui tvallen verurfachet/ und mit ber JDige/tt che Blaſen an eines Menfchen Hand tik diet züberein Fómmt ; Denn unfer zufand, men geſetztes Werck fleiget in Diefer 25819. mein Blaſen auff/mwelche unauffhörlich al" perfallen und wieder auffiteigen. Der &or fenfus gaudet procedere quartus, i | , Oder Edelſt Dab Gortes. e vierte Wärme der Coagulation , wel⸗ ; tr die Empfindlichkeit/ das iſt / die febbaf? igkeit wegnimmt / und in Trockenheit brin⸗ t / eben wie das brennen mit dem Eyſen as Fleiſch verbrennet / und die Feuchtige tit außtrocknet. Cyrenans Philaleıha, | Durd welchen Grab des Feurs/ Ind durch fein andere unfer Matert oll vonnoͤthen wegen putreficiert/ efeult / diſſolviert / entloft/mortifi- iert/getodet und Denigriret das (ft/ a dr werden. So iſt noch uſagen durch welche weiß unſere utrefleierte und gefeulte Materi den. Derhalben fo wollen h oir jegt gebn und fürfahren zu uno nit dem andern Theil des Wercks/ iches da ift unferer Materi weiß: | ; g ovr Weißmahung. Hie giberift zumerden/ daß ein zweyfa⸗ be oder zweyerley Weißift: Dann $5cín Weiß das da wird auff. vic Weiß unb Geftallt Jovis und Sa: Furni/ und ſolche Weißmachung | Kibiroet, nach der TIER oder | jn ocalbirtz Tag ift/ weiß gemacht " $4 3 Fan 2*8 P | 844 DUUPOAUDD ORA; 3 oder Tenlung. Daher fagt Geb bcr Dhilofophus : Man fol da Jovem unb Saturnum bart mE chen undden Wartem und Denk, tem roth machen / dieſe Weißm dung aber ift nicht eine 26cigmpg cung: Dann fie (ft nicht beitandi® noch bafft oder fir. Und diele ad albarion Oder Weißmahung il vollbracht und erfüllt bey dem ‚Sei des andern Grads / inbunbert X (b) S Ecundo fume philofophorum di&a; confidera quem calorem dicant | tum, Unde Theophilusait in Turba : Opc tet autem lentoigne comburi, & humidita quadam in ovorum nutricatione. Et Mo fius ait : Et debet fic comburi & dealb tanquam ovorutn nuttice, id ct, levi dec &ione, Sicut enim vincit aqua pugna ignis prolixitate corrumpendi , continen & putrefaciendi, & infpiffandi, fcilicet calezs. Solis , hoc et levi decoGione res congelaff tur, Balneum enim , id eft , intenfus call perire facit. B Ovum coquein ardore: —— - eoque tantum [olıs more, traclat cum benevolo. Laurentius Ventun (bb) S: | Oder Edelſt Gab Gottes, i (bb) Secundus vero adufivus, acutus & imnino impertinens: quia fuperius p:ohibi - jum et, ne flamma eas contingat, eo quod 'm tertius ignis intrinfecus rebus, ut funt lea & res acutz: & fecundum hoc lapis no- er fuum infe babet i ignem, fed ef otioíus, id exteriori calore excitetur & moveatur. | Laurentius Pentura, io ; | A AN ergo Philefophicus de licinio fle debet, & effe de tribus filis, & fila noa tgroffa, !ba veſte confervatar , tribus filis ieniatur , cnm lunarı radio, Filis veflis fit quaterna, rubra lux ut in lucernis J. lucet a primordio. | eG | Laurentius Ventura, $ (bbbb) Cg muf aber mit unferm gebe wedenten Werck nach der Cop&irution der Bier Theiledes Jahrs befcbaffen feyn; als i erſte Zeit — iſt kalt und feucht / 4€ andere des Fruͤhlings warm und Fucht / bie dritte des tvarm und truckenen Sommers / unb die Vierdte deß zur ituchteinfammlung versröneten Herbſts. Die Wärme dererften Regierung foll feyn »tt einer Haͤnnen die uͤber den Eyern ſitzet A 8t Huͤner außzubräten / oder wie deß | Magens afaps nofter tenerrimusdamnaretur, Eſt au- 845 ET € d / E - Magens fo die Speife daͤuet und ben Poll CU AUNID'OR A, 3 nebret/ ober gleich der Wärme deß Miſt oder der Saamen / wenn fie im rice ift melche Wärme waͤhret biß zur Schwaͤrtz und auch biß fie in Die Weiſſe verwandt wirds mo aber dieſes Äberfchritten und DM Materi zu warm und hitzig ſeyn wuͤrde el langte man das gewwünfchte Raben⸗Hau nicht / ſondern eine ſchnelle und davon eii [rape Roͤthe ober ein. oben auff ſchwin meno rothes Dels oder auch bafi fid) DI. Materi begunte zu fublimiren ( bep welcht $Segebung man Dad Compofium wied aufnebmen / fofoirem/ mir unfern fung fer: Milch inbibiren/ und hernach die 9 tige Kochung mit befjerer Vorſichtigkein bißdergleichen Mängel nicht mehr erfche " nen, fortftellen mufte ) wenn nun Die Ze fe erſcheinet / foll das Feuer sermebret nm" den / bi zur volifommenen Außtrocknun deß Steins / welcher Caloc der Wär! der Samen verglichen wird / warn fic dul dem Stier in Die Zwillinge kommt wen nun der Stein vertrocknet iſt / wirb de Teuer abermahl (tárcfer gemacht / biB b Stein vollfommen rotb wird / welch Calor der Sonnen Wärme im £órpen oti glichen wird. NU Michael Sendivogit Das Feuer aber des ander! —— Grad E. Ces zrads wird ín diefem Verß oder keinen begriffen 5 Senfibus æqua- ;gauder nacura fecundo. Laut zu eutſch alfo: Sod ſinn vergleicht / s andern d Natur begaͤrt. Moͤch⸗ wohl verſtaͤndlicher alfo gereimet erden: | So nua die Sinn vergleicht find wol/ I Sander Seur d Narur freuen foll. 1 Diefer ander Grab aber follfurg In / Doch etwas (tarder /dann das puer des erſten Grads geweſen be: Dann es fell alſo (pn / daB Wd Anruͤhrung des Ofens / die Jande oem ‚Feuer fid) gleiche und Wondiere / und das Feuer der che Hitz erleiden möge, unb nicht Ihr / und diefer Grab des ‚Feuers Bögefchehen/mit zweyfaltigen ober Jeymahl ſo ſchwer Koblen/ als des Kien Grabé/ und eingelegt in die Koen darein die Sod/ Hole esce Kruben gemacht it: das iff / daß fn einlege a. Ib. Kohlen: das iſt 24. cias, und barnad) darumher Ae⸗ en gelegt / bod) in mitten "E | : en " m and: das iſt / daß die Hand eben - 847 $48 - líde Steinlein machen / in eft PANDORA, fen Aug bleibe. Wann du dir abE, mehr und lieber erwehleſt das ‚Seh er zu machen des erfien Grades / / der irrdinen ſcutel / jo bebaltín all Dingen’ bas íd) bid) oben gelebf babbebalten/ und warnehmen. € nun die roo. Tag geendet find / vollfireeft das ‚Feuer des ande Grads fo vorgefagt / fo fabet tf Materian wallen und flieffen/ ooff gegoflen mwerden/und wird Die o aefagt Crivallung waren so. Ta uno bann (o fabet an eic Materi und Gleichnuß bcc Joiacontben/oog : gefagten Steinlein erfcheinen / / ftárde das Feur der Koblen/ ug mach das ‚Feuer des dritten Grad! welches in dieſem Verß oder R men begriffen und bedeutet wird; Tertius excedit , cujus toleran M lzdit. A P Iſt zu Teutſch alſo: Daspritt ft trífft des zu viel verſehrt. H^ ! un Ir DIVE TUE DAAD Gottes⸗ dd verftändlicher. verteutfäht t und eimet werden. | i^ osrit ift übers ander g'ſetzt / Wo des zu viel? fchädlich verlegt. " ſollen aber alsdann die Kohlen Aff das durchlöchert (alarium oder i ach gelegt werden in mehrer vie d fie ſollen auch nicht mit Aeſchen deckt ober umgeben werden / wie. den andern vordern zweyen Gras indes Feuers geſchehen. So du Waber mehr und lieber erwehlteſt machen das Feuer des dritten rads in der geloͤcherten ſcutel oder ſchuͤſſel / ſo thu ihm in all weiß und In / wie id) oben angezeigt bab. AT: gefagt Feur aber des dritten it rads wirſt du erſtrecken zu incine⸗ ren oder beaͤſchigen / Die vorge⸗ gem Steinlein oder Syacincten / hundert Zag : dann inner j] ' pefagten Zeit ber Hunderf Tas 3 werden die Steinlin íncine t / oder einbeaͤſchiget / und gehafft J wahrer und vollkommener afftung und Fixion. So nun fe Materi inner der gefagten ^ 55^ atit 949 350 ea PANDOR A, Zeit vollig eingeäfchiget wird / fi werde fic aud) volliglich eingeaͤſch get / bann vollfireck daflelbige Teuf des dritten Grads / biß bag unfer@ wird genannt / der Geift und DE Seel / nad) der Dealbation un Weißmahung der Diateri fo. qi tertio gradu ignis vollbracht. Wolf Daß man die materiam Rubificic# welche Rubificatio materiz per quad. tum gradum ignis geſchehen und ool. bracht werden iuf / twelchen vier ten Grab des ‚Feuers mit freye ganzen Feurflammen vollzogen dardurchmateria medicine ad pe : fe&am Rubedinem gebracht unb @ fo ibt volllommne Endtſchafft gangen Preparation erreichen ttg. tem wie man aber das Feur il vierdten Grabu preparieren und 34 richten ſoll / ift zuvor in diefem Ti stat/nemlich Da de quatuor gra Ll Oder Edelſt Gab Gottes. | przparandis expliciert / ange Imen. (c) p radica vom Univerfs! oder gebe: Ideyten Tinctur Stein oer altem | Weifen / Rythmice geftellet T5: Authoris Anonymi, JS Ert. Leſer / mas ich Dich bericht! T***. Hiehafleinwarhafftigs Gedicht / Has ich Dir geichrieben bab zu gut / Bekomſt dus) ſo halts in der Yut: ID zeigs nicht jedermann herfär / Paß allein fcn befohlen dir. ‚Bann du komſt zu dem Schak und Gwin / ESo wirff all Apothecken bin/ n Fiſchen in die Waſſer ein / | Oder in Seutrog zu den Schwein. Men. aber auch gewarnt darneben / Bann du wilt qu. fuchen anheben/ | 0 geh durchauß Feinandre $5abu/ HALS wie ich bir will zeugen an. Jann eg. ift ein einiger Weg / ‚Bund ob du fehlſt ceficiben Steg⸗ fint in ein grauſam Gemoͤht ein/ ⸗ W Dir wird nicht wohl zu helffen ſeyn: um glaub keim der Dich weiſt dahin / M Ee ift vergebens, trägt Fein Gwin: Wonbern bringt Armuth / Angſt ind Muͤh / Dann es find viel falſch Buben hie/ Bt auch zum tbeif nicht all find fium Mit ibn kommſt du ins Heyderthum igt worden. Laus Deo femper, Bbba |. € 318 852 PANDORA; Es ift alles vergebens (rep / Berröglich und nur Secterey : Was nicht bic einig Straffen fucht / Hat GOtt und die Natur verflucht / Daß fie nimmer feben die Kraft, Ä Ich meyn der weifen gmein Goiegbaftlt Warhafftig folg ou meiner 2tbr/ Und dich mit nichten an pie Fehr) So zu dirfommen werdentheur/ Sag fie hinweg mit ungebeur, Dann wann fie wuͤſten mo bínauf/ Es fám dir Feiner in das Hauß. * Fleuch auch die Stigromantifd) Sott: I, Du faͤllſt fonft mit in Suͤnd und pol; Die Kunſt wahrſagens offt betreugt / Der Teuffels Beſchwerer auch viel leug Dann er der Luͤgen Vatter ſucht / Dewm's him̃liſch Heer ſamt Gott verfluch Fleuch auch falſch Theologiſch Schaarll Die unſer Seelen bringt in GfahrJ Seyn Schwartzkuͤnſtler auch folche Dil. Iſt dann dag mabre rechte Lieb Gegen dem Nechſten allegit? — |, Erfenn doch / mie e8 fehl fo weit! ME Falſch Alchymiften rauben s Glut — B Entziehen ſolches deinem Blut / Dann deine Kindleinmäflennah — 8 Entgelten diß Betrug und Sch mad. Wann du dann bift gefogenauß/. , So machft dich demnach auch hinau Und klaubſt sufammen auf bem Betrug" Durch welches Dir dag dein hinfiugl | mU Jo i - Oder Edelſt Gab Gottes. nb fagft: Jetzt thuts / und das ift wahr/ Das bringt folgendg dein Ehr und fabr yarinn lebft bann biß Du wirſt alt / Und befudelft dich gar mannigfalt. ann wahr und wahr / glaub du doch mir/ Warhafftig ich Dich nicht verführs ufferhalb der ſchoͤnen Artzney / j Da finoft nichts in ber Alchymey / Hein du treffíff bann den Weg atv | Wie id) hierinn will zeign die Bahn. er diß alles ärger. ift | I Der Trigromantifch zu ber rift /. Tenn er fucbt Schaden Seel und Leib / Wiß DaB ich gwiß nicht Schertzred treib. b bab erfahren alles das / Auff daß ich weiß / wie oder was In den zweyen Facultaͤten feb / und was der beyden Schelmerey/ holches bat Zeit und Sürmi& gmacht / Mein Ehr wird drum nicht gering geacht- ToB tviffen iff nicht unredlich/ | Aber vollbringen ift fchädlich. ann GOtt der weiß feibftalles das / ESo in der Welt geſchicht fuͤrbaß / as gegenwaͤrtig und zukuͤnfffig WBedenckt es goͤttlich und vernuͤnfftig. irum Weißheit / Tugend iſt nac) t€ Das hoͤchſt fag ich dir. ohn Spott: Her oem nachtringt 7 ihm nicht mißlingt / Dann hie und dort er Lob erringt / aher die alten Weiſen rein / Haben erfunden einen Stein / I. $55 Durch S 85 — qp m C NDA BEER NEE OVI» 78 854 Verſoͤhnten fie mit opffern flar/. Damit die ſtarcken Winds⸗Kraͤfften il | PANDORA, Durch ihr Scharfffinnigfeit fo klug / . Derinnen bat gegeben gnug. d 9[uff dieſe Weiß Haben fie zugleich — Piel Länder / Stätt und Sónigit Gifabren und aud) anders mehr — Das ihn dus. di Weißheit ull. ebr | f Darum fie zuvor lange Seit. Die Götter anrufften bereit/ Vno beteten an offenbar Mercurium mit Sonn und Mohn | Neben GOtt in Dem hoͤchſten S bro Daß ich nun fomm zum Anfang (dier Mercurium den fublimir/ 1 Auß Vitriol den Geiſt mit fübr/ Den rechten ſolt wol kennen hier:J Der ihn hefft an das Creutz mit Schm Jag ihm Vulc£num hefltig nach / In ihm vereinigt ſeyn zumal: Dann nimm ihn oon dem Creutz hernien Und gib ibm neue Erden wieder / Wie er zuvor Durchgangen iſt / j MitSaͤltz nach ibrem Gewicht vermif Det Laufferg zwey bes andern vier $9 Eins von dem Saltz bierunter rübr Dann treib ibn wieder aus demFeur Mit groffem Bemalt und ungeheu! Zu fl ebenmahl bemeiß ihm dag ı | € wird er kraͤfftig deſto baß | 2: iB und fo klar wie ein ora 1. MR - Oder Edel Gab Gottes. $$. — Seins gleichen findft nicht überall. Wenn dann der lebend gftorben iſt / Zu ſiebenmahl durchs Seur gewiß / So behalt ibn rein in einem Glaß / Bißd' wilt entlich vermehlen das Mit Sonn ober Mond ſubtiel fein Damit wird gemacht der Weiſen Stein. Merckſt du mich recht / fo haſt du ſchon Erworben dieſes Perleins Gron. Dann es muͤſt ſeyn erſt heut erneut / Wann ich dirs alls in Mund einkeut⸗ Auch wers Suͤnd und nicht Gottes Will / Blillich ſtrafft er meins Lebens⸗Ziel. Hat aber hieher dich GOtt erwehlt / Daß ihm bein Gemuͤth und Leben gfállt/ 1o wirft du mich gar wohl verſtehn / I Lakuns im Reden fürbaß gehn. Ich will dir fagen noch ein Weg / Der auch fährt zu Der weiſen Steg/ ‚Ein Luna fiy gar gerecht und toabr/ / E Wenn du mich nur verftchn toilt zwar: Wiewohl ich darinn nichts verhalt/ — Sod) möchftdumich nicht mercken bald / ‚Dann ichs nicht nach Sophifterey Werd fagen ober bringen herbey: Diß ift Der g’recht unfehlbar Weg / — Z»b pu fanft finden diefen Steg. - ‚Timm Lunam wohl reverberirt / -. Welche wiraus Saturno geführt / Darinn fie wird dermaſſn verbrennt / .. SDaf man fie damals nicht mehr Fennf. Biß daß fie wird herauß ſolvirt / | Ls | $554 Mit 86 Hab dag aut Aqua fac&itas; . Und fe& auff warme Afchen lind/ . Biß fid) die Luna gang foloirt: Mit Aquafort fie bgoffen wird. _ Darnach thuts recht fein gieffen ab, Wi . Und zeuch bas Waſſer twieder Diab: MV Zu fiebenmahl folchg reiteriv / 5 Auß daß eg alle Feces verliere — | Co haft der Lunz genommen d'Schwaͤr Verſtehſt du mich freu fid) dein Her, Si wird inniglich fo ſchueeweiß / | Darmit ecbáttft ou Lobund Spreif:- 1 Die nimm unolaminirdfo dünn’ MW Daß fit gleichfam möcht flichen hin — Thufoiches in ein gläfern Faß / Daß die Dis mög leiden dein Haͤnd Alsbald gar fanfft erwärmer feinz So mwirff die Lunam oben drein: — — In folcher Waͤrm halte obn beruͤhrt | Des Waſſers Gwicht darffſt achten nich Danns allein nur d' Lunam zerbricht Es kommt alles wiederum darvon . ui Zuviel Fan ibm nicht Schaden thon Äh Wenn Dann gfolvirt die Luna fein) . I6 Sechs Quart bie du gteorffen hinein) So ſchuͤtt darein orey Quart Mercuri — f Go brauchs erftlich voie ein Fui — | Wann dag dann ift zuammen vermiſcht / So ſchencks Mariaͤ Dad zur Friſt | Daß ſie das Aqua Sand außtreib / Allein D na und Qus bleib: * Thus m cin Faß gleich Hallauroth / — bl LT | I " I D bo ud e ['! 1 | Das auch Bezin fein Namen hot / Arabiſch fagt man Baadhac, . t Griechiſch Zung heiſſets offt Albak, Werſigillirs mit Hermes Kunſt / Und ſetz ins irrdiſch Meyen Dunſt / Mic ſtetter Hitz lind ſtets umgeben/ Diß alles merck fleiſſig unb eben / aß alfo ſtehn ein gute Seit / | Bißalles trucken am Boden leit / Ind fich verfehre in einen Stein: Jetzt iſt Die Luna fir und rein / Zu Soldfie erft grabirt muß fepn : Hann es Div bracht fonft Eleinen Gwinn / F Du mülts für Silber geben hin. 18 iſt doch um ein Furge Zeit T Daß man dir neunmaf mehr drum geit: holchs toil ich dich berichten hie/ E Dann e8 braucht auch gar wenig 9205. Bllem die Lunam Fixam hier / E Sn Aqua San&a mehr folvier / ann im Balneo Acris; Ä B &tib offt hinweg die Waſſerfluͤß / iBdaßein Liquor wird geſpuͤhrt / P Und Schneeweiß zu eim Gluten wird / jo tbug dann mehr nein folch Gfaf^ Wie ich dann zuvor angzeigt befi/ jegeuß mit eim Loth Blut foroth / Das Mars hergibt mit groffer Noth / ieihm wird auff ven. Hals gelegt / Die Welt Fein folchen Buͤrden trägt: ann cr ift wie ein lauter Feur / | bb s Doch Oder Edelſt Gab GOttes icht Doch noch gleich dem Silber fein / EM. 8 8 ‚PANDORA, Doch unverbrennlich auch nicht » Um ringes Seld wird ergefau(ft/ + Humuliras ift ec getaufft. Wann nun pif aud) ift fein vermiſcht / Die irrdiſchheit verrochen iſt / © ſigillir das Geſchire fein qu / Und ſetz gleich in die vorig Ruh /J So balds ermarmt fo wirds gang ſchwag Gar feuft unb zeh / als wers ein Hartz Laß alſo ſtehn / biß fid) verkehrt Gar in ein pure weiſſe Erd / Und darnach in ein ſchoͤn gelb und roth: Das erhebt dich aus aller North / € Iſt das beftändigft Gold in dev Bell Wird nach tt für all Schäg gez Dann Darauf wird die hoͤchſt Artzney / Sür alle Kranckheit wie die fe: Das recht Aurum potabile Findſt du allhie / dich gewiß verfeh. | a Waͤrhafft es ift der Weiſen Gold, MN Darvonman e$ denn machen folk.’ Gibſts dem Metall ing Feuers 9tof. Sotheilts fein Tugend / Krafft drinn Und führts mit famtihmberzlich auf Solchs muß das Volck erkennen frey / Daß s^ beſſer bann 8’ natuͤrlich fey- Wie mehrund offt mit Blut wird gmilll Je höher auch fein Wuͤrckung iſt Sch weiß / Dir wirds verfagen nicht) 3 Dann ich habs dich marbafft berie Allein bitt GOtt recht au leben / um -— - Oder Edelſt Gab GOttes. ^ Somirdesdir groß Wunder geben / Auch die erhalten hie und Dort / | Tach faut und Inhalt feines Worts⸗ Warum ihrn Datter bitten werd / . Sn meinem Namen hie auff Erds Das alles er euch geben wird. Derhalben fid) ein Menfch gröblich iret / Daß cr meynt/ fein Will muß gefcheben/ I Sid) tbu dir warhafftig verjähen / Daß Gottunb menfchlich Srómmfeit mag Dem Boͤſen widerftehn all Tag. — Denn mer Tugend unb Weißheit lebrt/ |. Undböß Anfechtung von fich febrt/ Sich menfchlich hält ın Ehr und Zier / I £ebttoie ein Menſch / nicht mie ein Thier / Fleiſt (id) der Warheit und Def rechten, WiderUnzucht und Schaden hut fechtẽ / Der wirdzu Ehren genommen gſchwind / Wer er Mars unb Saturni Kind: Wenn du nur durch Sorte Ginab und un Mich recht vernim̃ſt / eerftebft bie Kunſt / (5o bitt ich Did) um GOttes tvill/ B. Gen aud fein bbutfam und fein fill / And halt dich auch auff diefer Erd / * Wieich dann auch bin worden glehrt/ So mwirddir GOtt gedeyen geben/. Hie zeitlichs Gut / dort ewig Leben / Dann ich Dir warhafftig das = Dffenbahrt/ fo mir frey wiffend toad: Kein Buchflaben verhalten nicht, = 3 Maseriv Dfen und das Gewicht / |" Sampt 859 860 Sondern allein der Art nach führ/ Dieieweil id) Dich dahin betoegt / PANDORA Sampt ihrer Bereitung gezeigt att / Beſſer ich dirs nicht ſagen kan. | Verſtehſt dus nicht / ß aefált8 mir aat mol Wie es bann billich auch ſeyn foll ; So bleibt mir diß mein Perlein rein Undforg nicht/ daß dus machſt gemein Wiewol bor ntir nie Feiner mag,’ Der dir fo Flar hätt angzeigt das, Noch moͤchts bir fepn gu dunckel zwar / Es foll ſeyn nicht gang offenbar / Daß nicht ein jeder rüber fall / Gleich mie ein tauber Stier im Stall Dann ich den alten auch nachtrab/ Solchs ich von ihnen gelernet hab: Nicht daß ich dir Den Proceß ftell/ Wie man ihn laboriren foll / Daßich auch fo anzeige bit : | Nicht daß auffmich Die Suͤnd mero geltg Daß ich oir alles hätt offenbahrt / Und mich hierinn felbften gefabrt / Sd) will mich deß entfchuldige han — Ror ar bid) die Schank lq abn. ; Dann es ift viel ein ander Ding 7 — Nicht daß du meynſt esfen fo ring: — «Daéboffid) du werdeſt bleiben frumm/ Wi Iſt dein Hertz falfch fo wends GOtt And richt es nach dem Willen fev — (ou Hiemit end fic) das Schreiben mein? / Welchs ich Dir habgethan au gut/ j 3 Oder Edelſt Gab Gottes. - GOtt halts in feiner gefreuen Hut. Der Göttlichen Dreyfaltigkeit ‚Sen 2o6/ Ehr / Preißin Ewigkeit. | Amen’ Amen’ Amen. B. Anonymms. Die erſte indago oder Erfor⸗ ſchung / nemlich unſers Himmels / o oder fuͤnfften Weſens. (2) ») A Lridos , eines jeden Dings / es fe) A af Erden was t$ toolle / Tugend/ rafft / und herrliche Wuͤrckung liegt ver⸗ Iwgen / in feiner QE. dieſelbe fen gleich armer kaͤlter feuchter oder truckener Na⸗ It und Complexion, und in der Q E. eines den Dings wieder fordert / der allerfuͤr⸗ efflichfte / und aller edleſte Geruch / und römackgfo ba ift/ oder feyn mag/ oder Dacht werden Fan / dann bierum ift bie efte Vollkommenheit von Nöthen. Gloria Mundi, Das verbédt Ding zufuchen / fo fo ein geftallt bat gegen den bier talitären oder Complegen von de; ‚An unfer Leib zuſammen gefegtift/ 1 ben vier Elementen. Die Phi— Wfepbi aber haben den. Himmel nennet das fünffte Weſen / ae | gen ie der Himmel ein Geſtallt hat ge» ét das erfte Gapite[ des zweyten Theile. : haft das aller reinefte Gebluͤt an ftatt Dei eben faft / wie in vorhergehenden Capite wo PANDORA,. | gen Achtung der vier Elementen Js und nachdenfelben vieren das fünfft dannder Himmel für fid felbft und in ihm ſelbſt unzerbruͤchlich / unzer ſtoͤrlich und unverwandelbarlich iſt unb ein Ding das da feine frembog Eintruckungen anfid) nimmet / ed gefchebe dann aug Geheiß GOt tes. (b) | 1 (6) Mi Minéralogia fupr, Citat. un zwar bie fünffte Anmerckung übe Du haft zum Sirmament das fünffte ABA"! fen der vier Elementen / auch des Chao"! Gaamen in die Mutter gezogen / und iM die Haut (unter und äber) eerfaffet DE Feuers! / in welchen der Seelen Sie (af ftatt des Königs) indem Lebhafften oer». zu fenn pfleget : Du haft an ftatt der Cup den darinnen Das elementarifche Geuer fle tigstwefert / und dag Weltgebaͤuin feinen" Weſen erhaltet: J Michael Sendivoginlf‘ (bbb) Mit den vier Elementen/geheteit hi Cu 7 (Doer Edelſt Gab Gottes. on ben drey Anfängen gedacht. Da find fiche/ die Raruisen 2. etliche 3. etliche gar Elementa / unb wann es um und um ympt/ijt c$ eben wie vor / und vor wie nach / eibt Doch alles bey einer Materia, da find le Clementa in / Du magft ihrer nun fo lel nebmen / al& bu wilt uno Die Wuͤrckun⸗ hn der Natur; Glementa ober drey Prin- Pia, oder Corpus und Anima, oder fonft Ihders nennen’ Das mag Die Natur mobf den / dann fie gebraucht fich nebenft ih⸗ InGeh ülffen / ihrer werckzeuge / die find jen auß der Materia als darin fie wuͤrcket. [Bie in dem Eapitel an feinem Ort gedacht w à ferner folgend außgeführer wer⸗ n fol. Daß ich eben foll fehreiben wie Miche / welche fagen eg find zwey fichtige wilementa al8 Waſſer und Erde und zwey Michtige als Lufft und Seuer. In dem Paſſer fen bie fufft / und in der Erd Ms Feuer. So fage ich Doch in ver Parheit / daß / ob gleich vier Elementa on / fiedochin allen Dingen feyn. | In ‚um Waſſer iſt Lufft / Feuer und Erde. In Br Erde ift Lufft Feuer und Waſſer. In Bit ?uffr ift Waſſer Feuer und Erde / und Is Feuer ſelbſt muß Lufft Waſſer nd Gre haben / ſonſt moͤchte es nicht beſtehen. d dieſes verſtehet fich von ben Irrdiſchen. "Wann von Den reinen Elementen zu ſchrei⸗ as dienet zu unferm Zweck nicht / mies sl Darauf die Grifter gezeuget Daun bo | at 86; i " $é. . ohne Daß die 2eugung derfelben gefchmwir Chaos , nach dem Willen der ie " . | e ^ PANDORA 15] hat aber bod) Damit gleiche Befchaffenheit der vor fid) gehet als bey ben Irrdiſcher Das mag glauben Heintz oder Kung / Uf mir gleich viel / t8 bleibt dabey wie gefaglr und noch ferner folgen ſoll. a - . "jobann Berbard Leurſen — (bbb) Doch bleib ein jeder / fo da wil Guff feiner Meynung / wir wiſſen aber auff Dem Licht der Natur / bafi Durch biefe si Elementen / und ihrer von dem höchfte! Schöpffer verglichenen Gleichheit/dag Gp bäu diefer Welt erhalten wird / und Feind Das Andere in feiner Wuͤrckung ührtriff Die Waſſer aber werden in dem Sundagil / , | — mint ber Erden / als wie in einem Faß / voy des Luffts Bewegung / gehalten’ unſ werden bey unferem Pol ſternen zuſamm gezogen / dann es iſt nichts laͤrs in oer geli" Deßwegen iſt in der Mitte deß Erboden das hoͤlliſche Feuer der Waͤrme / aber DB?! der Natur Koch herſchet. Dann als Wil . Erfchaffung der Welt GOtt der Allmaͤch tige auß Dem verwirrten chaos fürnehmlidgitt Das fünffte Wefen der Elementen erhöht! and weit hinaus gefübret / bat er barmaqg Ni des Feuers fubrilefte Subftang zu Det un Gtul feiner Allerheitigften Majeftät erhdg In ben / und in feme Schrancken geftelt und A 4 befeftiget / da ift in dem Mittelpuneten dein ^ D Qoi Edelſt Cab GOES, undet worden/ welches nachmahlen oie harten Waſſer gediſtillwet / demnach aber t8 allerreineſte Feuer / dag Kirmament/ ad den Thron des Allerhoͤchſten bekom⸗ tn ſeynd bie Waſſer unter ihm geblieben? Ad ſeynd unter jenem Feuer zu Himmeln haͤrtet worden / und damit fie noch ſtaͤrs dr befeftiget mürben/ifi ein groberes Feur⸗ Pdas vorige / herab getropffet / ( Doch alles Arch Trieb Des Centraliſche Feurs)welches der ſpher des Feurs unter den Waſſern ge. eben und ſeynd alſo die Waſſer zwiſchen Aeyen Feuern / zu Dimmien gepreſſet / und Leſtiget worden Gleichwohl bat das aträliſche Feuer⸗ nicht gefeyret + (one m fort diſtillirt / und hat andere utireinere | ffr in Lufft sefolvirst / toeldjét unter B feurigen Spher 7 feine eigene Spher Jhat / und von dem Element ⸗Feuer / als I (tárcfeften Sunbarent/ umgeben mırd? Id wie die Wuſſer ben Himmein / Dag Bit Himmliſche Feuer mot uͤberſchreiten Fen / alſo Fan aud) das Clement⸗Feuer⸗ I Oimmeh⸗Waſſer nicht uͤberreichen Bbber Lufft über deß Feuers⸗Zirckel ſtti⸗ Waſſer aber und. Erd: Bleiben in At haben / aufgenommen das jenige, fo euer zu Lufft masber 7 zu tägiicher irckung und Unterhaltung. Des Welt⸗ igé- Dann ma laͤret Die in iw4 E be Goͤttlichen Weißheit / das Feuer an⸗ rRaͤnde/ dieweil fie feinen Platz im JU dem 32 366 - Schluß deß Allethoͤchſten Schöpffer ſchaffen / und erhalten worden / undg Weit / haben wir diriu dem Ende 7 ' "n »J.PÁNDOR A beh Lufft geweſen wäre / fo todveii di Waſſer herab aetropffet./ tino ju Luft elf bet: Weil aber pef Luffts Kugel fon di iind Außgefüllt / als welche jederzeit bull die Génttali[djé ſtaͤtige Wärme von D ab diftillirenden Waſſer gefüllt wird/ eR. daß die übrige Waſſer / wegen deß Luſg ftätiges frucken um Die Erd herum lauff und wit der Erden den Mittelgundten Bl Welt halten: Und diefe Wuͤrckung ſchicht von Tag zu Tag / unb alfo voll Auch die Welt von Tag ju Tag geítárdg und wird natärlicher Weiſe unzerfte bleiben / außgenoinmen den endilch Dann das Centraliſche Feuer wird DUE. die allgemeine Bewegung und Influg der himmliſchen en nicht nice zu brennen / und die Waffer zuerwaͤrm n erden duch bie ei ed. IE | en zu Lufft ju werden / auchwird Der&i nicht dbfteben/ das übrige Waſſer bit Erd wieder zu trucfen / und alfo itt 0M. Mittel zuerhalten / daß fie auß ihrem € tto und Puncten nicht weichen koͤnn und alſo ift diefe Welt natürlicher tütgl $on GOttes allernöchften Weißheit hi chergeftält muͤſſen nach diefem Gyemprllf fe Ding in dieſer Welt nätärlich gemal werden. Diefe Erfchäffung der gro: | Oder Edelſt Gab Gottes. itr Elementen eine natürliche Verwand⸗ Tf haben / mit ven Oberen / dieweil fie ende auf einem Chaos herfommen: wer⸗ en auch von ven Dbern/ als den koͤſtli⸗ ern regieret/ unb Daher geborfamet Die Tntere Spher fo unter dem Mono ift/ den Dbern : Wiffe aber daß diefe Ding alle In den Weifen natürlich erfunden ors |n; wie an feinem Ort fole erzehlet erben. | | d Mbbbbb) Sollen berofalben alle diefer unft Nachforſcher wiſſen daß Erd und Paſſer eine Kugel macheny undalle Ding gleich wircken / dieweil es geiftliche Ele⸗ | t ſeynd / in welchen Die andere zwey ver- tgene wircken / das Feuer erhaltet die 'D/baf fie nicht ertrincke / oder serflicle: * fufft erbaltet das Feuer / daß es nicht ers Be: Das Waſſer erhaltet die Erd / daß Bnicheverbrenne. Solches hat ung nuce Eysu fenn gevaucht/zu unferm Särhaben befchreiben / auff daß bie Saborantın den’ worauff das Fundament der Eie- Bnten beſtehe / und Tie bie Philoſophen l^ miederwärtige Wuͤrckung obferwiret wahrgenommen, indem fie das Feuer „der ‚Erden / unb den Luffe mit dem affer verbunden: Und mann fie etwas efleren wollen / haben fie das Feur in T eta Waſſer ui | Michacl Sendivopins, ^ - E rklaͤren daß duerkennen mógeft/ caf die $67 ^ —————————————————————— 965 bit höchfte Wahrheit / daß cin jedes J ^fammen gefeßt Ding in biefer Weltder 3 ſtoͤrung und Scheidung unterrorffehl - welche Scheidung in dem Animalifcr: dert Jahren eingeben / daß diefes natio - fid) ftp / welches bu von ung alfo verfiel? das Paradiß war / und ift ein folcher d " won dem Allmächtigen Schöpffer a ' Ding auf ben warhaffteneingelen Clem l ten / doch ben allerreineflen / temperirtdh "unb in höchfter Vollkommenheit verflä V ten / gefchaffen / daß alles / was in denſelben ungerftörlichen / unb in redi ^PANDORAa, qh Waſſer gefotten in Betrachtung / daß Ulo einen Bluth viel ebeler ald des anderen toit aud) die Thraͤnen viel lauterer ſeynſ «Michael Sendivog: it | | W (bb bb bb) Dasift einmahl wahr ullis ii Ji Meich der &obt genennet wird / dienfin . aber der Menfch auch auf viel Elemen emacht und erfchaffen / wie fat er ballo; Tónnen unfterblich feyn? Daß es natülk (i eher weiß Fónnen gefchehen ift. (htl 4u glauben ja gantz übernatürlid. Dh: her iſt etwas gehandelt worden, / GOtt alf y hat den frommen Philoſophen vor viel Dill Paradiß war / und quf denfelben Elem ten gefchaffen/ ungerftörlich fev : X felbften ift auch der Menſch erſchaffen l WT lr L proponuon perglichenen Clementem d N 2 1 Oder Edelſt Sab Gottes. ff feine weiß Fónte gerftöhret werden / dero⸗ egen ift er der Unfterblichkeit theilhafftig drden / indem GOtt Diefes Paradiß als n für den Menfchen ohne Zweiffel ers offen hat. Nachdem aber der Menfch | rdoie Suͤnd des Ungehorſams des aller chften Gebott übertretten/ ift er in dieſe fderbliche elementalifche Welt (p GOtt jin für Die milden Thier erſchaffen bat / denſelben verftoffen worden / melcher Wil er ohne Nahrung nicht leben Funte/ yr ibm vonnöthen / auß ben elementas E en oerberbtenGlementen feine Auffents dnt feiner Schöpffung angeftecft und iiemac) zum Derderben und Untergang Jacht worden / fo lang bif eine Eigen» Mrböferung Des. gantzen Gemaͤchts / Mwachheit / und fe&lid) die Scheidung / Pder Tod erfolgt: zc. ." I re d | Tío aud) das Dingfo wir fuchen Men Achtung der vier Elementen B'fen/ ín ihm felbft unzerbrüchlich/ I (chon gleich in Ewigkeit ſtuͤnde / MT bisía unb troden mit Feur / Wb kalt und feucht mit Wafler/ LE Ss mie tung zu fuchen/ Dadurch jene reine Ele⸗ WMift die andere übertroffen » und die. Michael Sendivogius. . $ Leibs fepe als das fünfft 869 $55 miügenlib gegen ben Widerrhei T NPANDORA, —— umb feudytimt Lufft / fo , dern es iſt das fünffte Weſen ve ji ober widerwaͤrtigen / gleich moie de i Himmel unzerbruͤchlich / melden, wann eg vonnoͤthen ift einfleuſt &i feuchten Regen / etwan ein Falter etwan ein trocknen. cc) Tq" (c) 1d. Mineralogia fupr. Citat, ud til Vau Die vierdte Anmercfung üb dag erfte Capitel des andern Theile. li qi qi jt T/ 4 (cc) Dann es ift gewiß / wann bie reine Elementen in Gleichheit ihrer Kräfft pereiniget werden / daß felbiges Ding. ul zerftörlich fep / unb alfo fol der Philoft phifche Stein ſeyn. Solcher menſchlich E:ifchaffung iff er von den alten Weyſ [ verglichen worden / Die heutige Philofgitl pbi aber / foallesnach bem Buchftaben bt ſtehen babens auff diefer Zeit verderb id Erzeigung gerichtet/ diefer UnfterblichFehk, ift Die fürnehmfte Urſach gerefen / daß J Wenyſen dieſen Stein zuſuchen / ſich bemüf haben / dann ſie wuſten / daß der Men 1 auß folchen vollfommenen Elementen’ : ſchaffen worden : Haben deromegen piel Schoͤpffung nachgedacht / und da fü eerfi ei den / daß fie — geweſen fiengen ſie Oder Edelſt Gab Gottes, erftörliche Elementen haben Eönne / over fie irgend in einem Ding Fónten vereis iget/ odereingebracht werden/ Denen bat fer allerbócbfte Schöpffer aller Dingen Ingeblafen / daß eine folche Zuſammen ſe⸗ ing der Elementen an dem Sold zu fin» Is welche auf ben gerftörlichen Elementen ien jerhalten werden: in den vegetabi- gen iſt fie auch nicht. zc. | Alſo iff auch Die Wurgel des Les tne / das fünfft Weſen / welches Det erfchaffen bat ín der Natur / aß es möge erfüllen die Nothturff⸗ n/ oder Nothmendigfeiten des eibs / auffer/ und obn denletfien ermin ober Endfchafft/ bie GOtt Merm Leben auffgefegt bat. (d) IE Erde / daß wir zwey Törper von .,* **gro(ftr Bolfommenheit/ und die it lebendigem Sylber erfüllet (epa ^ bae n / ziehe daraus dein lebendiges Silber / wirſt du hierauß die Medicin machen / die metlichen Quinta Eſſentia (welche eine uns tgängliche bleibende / und allezeit ſieg⸗ te Krafft iſt / jaein helles Licht, fo eine | iia ítg; E ES Irerforfdjen/ ob man doch dergleichen uns en / dann in pen Thieren ift es unmuͤglich / Auichael Sendivogius. 871 $74 cket / mit wahrer Guͤte erleuchtet) gencnr Wort o(fenbabre/ fo wiſſe / daß bit Qui pie Sinabe erfanget z daß er ibm in Du : gtiiBftya/ on a einen folchen Mi ( T ji "Jl 1 I j Á i M Ai M | ii ul Wi i PANDOR A; | — Seele / die es nur einmal — wird. Sie ift der Knoten unb das Bat aller Elementen / welche fie in ſich begrei fet / und der Geiſt / der alle Dinge ernebre vermittelſt welchem Die Natur im de Univerfo ihre Wuͤrckung vollbringet:& ift die Krafft ^ Anfang und Ende all Wercks. Und Damit ich Dir alleg in eine 1a eflentia, und das verborgene Ding fers Steing anders nicht ift / als unfel Viſcoſiſche / Himmliſche und herzliche S le t curd) unfere Meiſterſchafft auß fein Minera gezogen / die ihn allein seugetfl And daß ung unmöglich ftp diß Wall durch die Kunſt ju tege zubringen / den bie Natur allein gebieret folches / und dig fte Waſſer ift. der allerfchärffite Wein⸗E T fig / der das Gold zu einem reinen ES! | machet / ja fie ift Diefelbe gebenebepete tur. die alle Sachen gebieret / welche ibre idu Crfüulung ober Patrefsction allerbeft ti Ln einiger 'ft/ uno mit ihrergrüne viel Garbti bh zu erſcheintn verurſachet. | Nicolas. Flamel ; 5 (I) Wer von dem Datter beg fid te lu fern,‘ Leben Das unfchäßliche Kleinod den © ci it der Weyfen verlepbet/ ver fan nicht all eit 9 AP Oder Edelſt Gab Gottes. it —* die * Welt mit allen ihren m en nicht vergelten mag. Bum andern vertreibt er alle Kranckheiten ipic fie ſeyn mögen biß zum verordneren Biel deß Lebens / da dann der Gift deg Menſchens / gleich einem verlefchenden ſecht / ſanfft abfcheider / und hindurch in fie Hand GOttes gebet. D. Bu dritten tíngirct er alle Metallen in | jolb/ das beſſer st als es fonit bie Natur eifür zubringen vermag auch Fönnen das dir unedle Steine und fehlechte Chryſtal⸗ [n zu allerebelften Steinen warhafftig tins [i —2 Michael Sendivogius, uim ich habs gefagt / daß der | llerhoͤchſte die quintam eſſentiam ber fünfft Weſen erſchaffen hat / elches außgezogen wird aug dem haffen von GOtt) mit Menſch⸗ her Kunſt / zunennen mit dreyen nen Namen von Philoſophen m auffgelegt / und wird genennt iua ardens, dag brennend Wafler / ima Visi, die Seel des Weing/& iritus , und Geiſt / & aqua vitæ und | afi des Lebens / unb foann du a SM sg daſſelb orpus ober Leib der Natur (ers ot 3 874 PANDORA, v] baffió eecbergen wilt / (o mat d nennen quinram effentiam bgé fan jd fc Beien:; Dann es bat fein Na: tur / und diefen feinen Namen baba 5 die Dbilofopbi niemand woͤllen off nen/ fondern die Wahrheit mi : tonem begraben laffen.Co) ———- ORT verſpottet fie berroegen nur Di Unmeife + mwelcher den We⸗ rechten Medicin nie geſpuͤret hat. dan pie Spötter haben nicht hierauß gnug eit ſolche Wurtzel und edle Medicin zu erken wen / welche alle Kranckheiten bei " Gluͤckſeelig iff ber Menfch welchem Sol di die Zeit unb Dag Leben gibt / zu dieſem fail bea Weſen i Fommen/ unangefeben/08 In er möge alt feyn. Dann Geber fagt / to ' nn wol die Philofophiz fo e8 gehabt/ alt gt T weſen fenn/fo haben fie Doch in ihren alte Tagen fid) Darmit beluftiget. Wer folche ii bat/ ber befißer alle Gitter und gro b Reichthuͤme. Con einer Untz / ja tinems Eu Fan er ftetigsreich unb gefund feyn. D liy muß endlich bie Ereatur fterben / und ſ id f an GOtt und ber Natur begnuͤgen. €. ift eine Hertzensſtaͤrck / und mehr bani = a" I: : | Bu ? P T Guͤldene Tinctur Es ift Dag Elixir/ Q r Waſſer des £eben/ in welchem alle Were t | und Jing beſchloſſen. Es ift Dag "m j . Oder Evelfi®ab Gottes. gm vívum , Sulphur; und in meinem fchaß erborgene Gold / das unverbrennliche el / das weife beftändige und guͤſſige Saitz er Stein der Philoſophen / welcher in kei⸗ erley Weg / als Durch natürliche Kunſt nd menfchliche Wiſſenſchafft / fo hierin 5üiffe thut / mag gefunden werden. Ich lage dir nun frey herauß / daß du Laborant fone mich ( Natur) das Werck nicht voll⸗ Diener darinnen auch nichts verrichten a3 Werck in ſchlechter Zeit erlangen. : Waſſerſtein der YOcifers. Fucht als die Element des Waflers/ rd darbey angezeigt daß es vers Jas Element des Waſſers mibers »ártíglíd) / widerſtaͤndig / daß es rr Lufft / wird damit beftábtíaet/ aß der Lufft zerbrüchlich und ver: mderlich ift / alsdann feheinbar ift Jj ber Hebäahrung und Wachſung tt Spinnen und der ‚Fliegen : diß Aber bleibt ungerbruchlich / fo es »obl eingefchloifen und behalten ift J vor 10g : durch mich aber und dich wirft dw I Und daß es nit falt fepe / oder rennct wird / demfelbigen ift doch — (dt warm und feucht fep /. als 875 - — RD RR EAR e Tr e — &76 wird hiemit augenfcheinlich bedeu nnd die hitzigen Kranckheiten min niit angenommener Crfabrnüg am 4 SOPANDORA; : il oor Verrichung und Außfliegung ſ Daß es nicht falt und trocken (epe; JU fie die Erden wird / bieben wiri angezeigt daß c8 miechtig wircklichſ iſt und mächtig higiger und todrgui met. Daß es aber auch nicht bigig: und trocken fepe / als das Feuer; : Id AN dert und leichtert / als ic) bann ber nad) beivahrenmill. Daß es abenkil unzerbrüchlih mache / und vor Zerbruͤchligkeit behalte, das will ich tet / daß es hitzige Dinge kuͤhlet/ zeigen und bewaͤhren: Dann. weh J cheriey Voͤgel oder gemetget;s (eif did: oder Fiſch darein gelegt verbe / fo) i bleiben ſie friſch und unzerbruͤchlich y als [ang fie darinn liegen / mie pie mehr wird eg ein lebend Sieb und unferen Leib vor aller zerbruche lichkeit behalten. Diß ift bas fünf tc Weſen / ber Menfchlih Himmel welchen erfdbaffen bat der Allen bodfte/ zu Behaltung .der: vie Qualitaͤten oder Complexen b es | Menſch⸗ n 2 mu / J IN T Lo An) n - o Edelſt Gab GOttes. 1 3 enfchlichen Qeibé / wie auch den L mtr eig / und weiß auch gewißlich / ß die heutigen oder jegigen ‘Phi bfopbi und Artzet dieſe quintam cf iod) auch fein Wahrheit / nod) Tu⸗ henot: ich will dir aber mit. Huͤlff I^ »tteé hie unten offenbabren fein Meifterfchafft / und íd) bab dich iud) bißher gelehrt ein. verborgen Je eimlich Ding von dem fuͤnfften We⸗ "n: prs (f / der Menſchlich Him⸗ | 4 » Lchym: Dear? was hat er dann ih⸗ Pal gegeben für feine Erledigung? 3 m einer aufflöfee und freymachet / ſo inem Königreich herfchen ) bindet fie/ und | Lm fie dem jo ibn erlediget 7 zu Unterthas ni in die Hand / auch ihre Reich zubefißen? Ä b Das noch Bielmehr ift / fo ift ein Spie⸗ E feinem Meich 7 darinnen man die "née Welt befehen Fan 7 welcher in diefen | lege! fiehet / der Fan darinn bie drey uheilder XBeißheit ber gan&en Welt fin "ununpérlernen/ und wird fo weiß indie A erepen — werden als Ari- 1 1 Himmel zu Erhaltung des gantzen entiam gang und gar nicht wiſſen / imm: Dren Königreich dann wann herwindet er feine Huͤter ( melche jegt in &e:. "i 378 in diefen Spiegel gefehen haben / wie CE Seele fepe erfchaffen worden 7 daraus bf Influenfen in Die unterm Dinge und tul auch fie e$ gehabt haben / fo Fan er Fei genug / wann fie Fönen fprechenvalfo hat Art? OPANDORA | ftoteles und Avicenna gemefen / und vi anbere/ / welche wie auch ihr Boifahrei, ben fieerfernet / der himmlifchen Kräfte, pie Satur burd) Das Gewichg des euet alle gu wegen bringt / wie auch den Lauf), Sonn und Monds / vornemlich aber of. allgemeine Bewegung, dadurch feine Mug ter ingieref wird/ Darauf haben fie crfan pen Girap oer Wärmey Kaͤlte / Feuchte und. Truckene 7 und bie Würckung der Kräuf, und aller Dinge’ dahero fie die befte Acıı te worden feynd. Dann mwarlich fo df. Arge nicht weiß warum ein Kraut fo 00]. alſo warum / es in Diefem Grad tvarmg ^ warum trucfen/ warum e8 feucht fep/ nich * aus den Büchern Galleni, oder Avicennff fondern aus dem Licht der Natur dab" fundamentlicher Artzt ſeyn. Dieſe Ding alle haben fie fleiſſig erwogen / und ihnn Schrifften den Nachkoͤmmlingen Bintelf laſſen / daß ſie die Menſchen zu hoͤhe Sachen anreitzeten / unb lerneten DE" Schwefel erledigen / und feine Band auf! tbun : Die eut aber biefer Zeit halten ib"! se Schriften für dag cnblicbe Fundament] und fuchen nicht weiters / meynende / es fem ftotelis;alfo hat Gallenus gefehricben. Ach ! j ^im '— | (poet Edelſt Gab Gottes⸗ And was fagt ihr mein lieber Herr / kan 5üd) erkennen ? Stimm: Die alten Shilöfophi ^ haben ihre Recept aus dem iecht und Brunnen ber Natur geſchrieben. llicb yiii. Wie dag mein Herr? Stimm: Merck / daß alle Ding in der Erden auß lépen Anfängen generitt / und erzielt Dorden/ zu Zeiten auß zwehen / denen doch Po "dritte anhaͤnget / wer alſo die Drei Infäng unb ihr Gewicht verſtehet / toit jtoie Natur zuſammen feget 7 der wird Anfehroer auß der Kochung oen. Grad des Juers in felbigem Ding / ob t8 wol oder Pel / ober mittelmäßig gekochet / 0b t8 gel oder wenig verfiehen Éónnen / dann alle | 1b6cddb3 fónüen von denen / fo Die Ken Anfäng verfteben erkannt werden: Ilchym Und wie gehet bà84u? Stimm Birch das Geſicht 7 ven geſchmack / unb Jeruch / in dieſen dreyen Sinnen werden drey Anfaͤng und der Grad der Ks A Mat / der Schwefel fen eine Artzneh E Say et iftfelbft der Arkt 7 unb Wilde ibn ausden Banden erledigen des n gibt er zur Danckſagung fein eigenes Blur zu einer Argney. Alchym. Herr Ann citer die Uníverfal - Mediein bátte/ Wt lang Fönte er fid vor Dem Todt ver» ihren? Stimm: Biß zu dem Zielfeineg ſe Artz⸗ |a # , "— a nan denn ein Kraut obne das Kreuters Bung begriffen. Alchym. Herr man - Mbens/ doch muß man vorſichtiglich dies - 87» Kunſt erfahren / die der Krafft Diefer Ar; , flieffung und einzugeben den Im PANDORA. — fe Artzney nehmen dann es feyn viel mel T eut durch biefe Artzney vor ihrem Ziel ung Fommen. Alchym, mas fagt ihr mein Der iſt ſie bann ein ifft ? Stimm: Halt ol! ‚nicht gehöret/ daß eine aro(fc Slamm Fer! er eine Fleine vergehret : G6 feynd viel Phi, lofopbi geweſen / bie auß frembder échrolb, nep nicht fo tief nachgefinner 7 ja je Frál N tiger und fubtiler bie Artzney geweſen IE gefünder haben fie Diefelb gehalten ; fo God! ein Grad viel hundert Graͤn der Metalle li durchdringet / mie viel mehr den Menfchläh) i chen Leib. Alchym. Her2/ wie muß ma m fie bann brauchen? Die Stimm: Sie hg ben fie gebrauchen follen Daß fie die natürtiW che Wärme mit Staͤrckung ernehret ung! nicht verzehret. Alchym. Herz / ich Fall Diefe Argney machen. — 7 jJ AMAT | Michael Sendivogim y Die ander indago, oder Erfo ſchung nemlich der Sonnen 3o Sin fan des Lebens in uns, und si N | zieren unferen Simmel. UF, Aber gleichtoie der ober Demi nicht allein für fich einflöft bie Bas, haltung in der Weit / und Die mund verbarlichen Einflüß/ fondern purd E — — Gder f&odft Gab Gottes. jie Tugend der Sonnen und der an |n nel / baé fuͤnffte Weſen/ will ge Id yn / amb vergleihten Sonnen / oer weihe Sonnen aud dag i ge nicht wirefen möge bag Ce fie l |rerebr oder zerſtöhre 7 Und id) j dir duch i unerdichter deeds ho mit guter gewißne / daß dieſt t Teücbtéte Sonn / unb dud) [rem antz und vom Fkuer unzerbrüch⸗ it b die bà Cinifiopt bit Unzerbrüch⸗ tit und Wurtzel des, Pebéns iri id ind diftat esm uͤglich it als llib / tie auch erſchaͤffen it zu De erting unfers Hinimels/ und zu )rén die Fnfluerg und Einfliep g bé? quinte ellentiz; (3) Tenia cc lata cum terrà, | Oportet ? tonjángi füper thorümiamicitie. Sic haare per univerläm vitám fegnabit: "tà e(l corpus grave, inineraliufa rmairis) | ín fe illa occulte fervet; licei arbotes | Al a fr w Im. Ref | quA ern Siernen / alſo aud) biefer Him⸗ rt werden rait einer wunderbarli⸗ yn / ſchoͤnglaͤntzen / umzerbruch⸗ ) obéi erleutert Bab in Wife. nimalis niuis 712 Colam eftid,- 881 ' dimittit, atin principio. confaía fimul omnl Javi: Chaos etenim nofttum eft caafí min, . falisterra, coagulationis fug refpectu, & ti, "men aöt volatilis, intra quod eft ccelum ph untern bewegen , ‚serrinigen 7 ſchwaͤnge f Y £3 a en i6, $i UE Wi i Pol: Quo luminaria magna cum aris circumvollh vuntur, fuasque vires trans aera. ad inferioi ecerechäos, ^ Ecce fan&e veritatem propi lofophotuin in centro fao, quod centrum qi zevera a(trale , irradians terram ad usque fil. peificiem fuo jubare, | T & Anonymus Philalerhll (a2) Wann tvir bie Satur betrachteif,, 1o befinden wir / daß fie quB der Ewig ihren Urſprung / und GOtt ber Allerhoͤch fte dieſelbe in Das irrdiſche Geſchoͤpff ae tzet / als ein groſſer vornehmer Kuͤnſtler od Meiſter feine Geſellen in bie Werckſtan darinn zuarbeiten was er inen. befihlg Dieſelbe beſtehet nun bloß in Dem ZG: Gottes und muß wuͤrcken wozu (ie Go ordiniret / mit eben Der. Gewalt als DE. Meiſter über den Geſellen / will GOtt muß die Natur / will GOtt nicht / fo ftl get bie Natur; Ihre Giebáütffen. toomit ll, grbeitet iff das Obergeſtirne ſammt DIE. Planeten / bie haben ihre. Gieifter fo mol, als andere Geſchoͤpff wodurch fie fichb wegen / die müfjfen auff ihren Befehl auf: and abſteigen / durch ihre Afcendenten ung, Defcendenten : die oben Kräffte mit DIR . Oder Edelſt Gab GOttes. nd alfo herfür bringen auf. der untern Beltz mas der Schöpffer in der Erſchaf⸗ lung außgefprochen und befohlenhat/ und Tod) táglicb / ftünblid) augenblicklich befihs tt; Diefelben Fönnen wir mit unfern Aus Tea nicht ſehen e8 fepe Dann mie GOttes Julaffung/ welches doch febr wenig Men; [ben wiederfähret. Die Natur nun or» Tuiret jedes Gefchöpffund erhält es bare Iinen / als e8 der Schöpffer in der Gr» Ihöpflung befohlen; als Die Animalien Inimalifch/ bit Vegerabilien Vegetabilifc/ Tt Mineralien Mineralifch und fo fortan; Much folcher geftalten als es ihr vorgelegt Tirb/tbeif8 bon dem Schöpfferfelbftstheils Ich deffen Willen / von beffen vornehm⸗ "in Geſchoͤpff/ ven Menfchen / welchen Det zum HErrn als einen Vice-Roy über Pirrdiſche Welt aefebet bat / mit dieſem "WMiorbebaít / bag deß Menfchen Willen IGottes Willen gebunden und jener Win biefen nichts thun / würden / befehlen Wd vollbringen vermag. Zu dem Ende Braucht fich die Natur ibrer Handwercks à ge/ gleich toie Der Geſell inder Werck⸗ tt / welche von eben Der Materia gemacht Wibie Materia fe[bft darinn gearbeitet wer⸗ Mr foll 7 die von, etlichen tbeil8 Spiritus di, theild Spiritus Mercurii. genannt ID / fo daift einunfichtbarespoch wuͤrck⸗ l4 l j | i hes Weſen / hat feinen Siß in der Waͤr⸗ oder A fo durch die Bewegung fich ent: T FAC NER 2 zündet E. | 304. jünbét und. alfo dadurch würcket 7 bad 4 nichts vom Spiritu Mundi oder Spiritu Das ift fein Natur / ift eben fo gar Ül turi zu unterſcheiden. Gleich tie ab n ,,BANDORA; . U nige bérfür bringet was werden fol. Du, fe Bewegung verurfachet die Trarur 4 tird bon Den Alten die ratur gui j mannt. Dahero findet man bey den alte *, | curii, fondern fo (ie gefehen haben / Da ^ burd) bie Nermifchung ber Dinge eit a ] der Ding herfür kommen / haben fit gefagi J 9m nicht geredet’ ob ſie es gleich nicht fo gena betrachtet / man mages nennen mit mal, will / iſt eben eingund doch nicht eins / dan n bu fieheit wann die Materien zuſamm— Fommtn fo exreget die 92atut den Spiritulf Mercurii 90er Mund# sur $5erocgung un! bit Bewegung verurfächet die Wöärdungn tnb durch die Wuͤrckung wird daffelbe Daß werden foll. Laͤſſeſt du aber bie Materia di leine fo roüritet die Natur Doch fort ul N der Spiritus Mundi oder Mercurii [D eiget i | lichin der Materia ſtecket / und ein Stuͤck Materia mit iſt / gibt ſich in eine Faͤul t Bun dann die Natur arbeitet immerfort und ^ Spiritus Mercurii ift ein Gift Derimmerfop toill/ tnáffet es GOtt fo orbinirt / DII" es fo feyn muß ; wann nicht die Statut! einer fteten Bermegung twehre 7 fo tüIm^: das Welt:Gebäude nicht beftehen Fön" Darum ift e$ eine fubtile Philefophie, DI" Natur und den Spititum Mundi prr Mer Dj | E Oder Edelſt Gab Gottes. ing eroige Natux / alfo muß auch eine irrdi⸗ che ſeyn / welche aufi jener urſtaͤndet und ieſe Natur bat ihr Handwercks⸗Zeug / bas nit fie arbeiter. S (7. e Qebann Berhard Leurſen. en Gewalt der Dienichen : Undich Jg auch bey der Liebe GOttes ann id) folches zu heiligen Evan⸗ elifchen Männern geredt / daß ich ir dieſe quintam etlentiam mif ih⸗ tin eíanen und verftändlichen Na⸗ in offenbabren will, (b) D C Mm Philofophorum teftimonio | S tres funt Elixiris partes, fcilicet, ani- ja; corpus, & fpiritus, ‚Anima nihil aliud | quam fermentu vel forma Elixiris; Cor- i$, eft pafta feu materia , que duz partes ;dolis metallis depromendz funt: utpote 'ma ex fole & Luna: materia ex Saturno, ve, Venere & Marie, Tertia veró pars )pidis cít fpiritus: qui cum fit fedes & ve- culum animz , animam carperi infundit , hec duo extrema indiffolubili confcede- ionis vínculo componit & copulat : quo )diatore fublata, anima cum.corpore nun- Jam foedus inire poffet. — Hic fpiritus nibil | Kkk3 aliud Mag in die Hand genommen ino gefaflet werden) und GOtt der ehren bat die gefegt unb geordnet in 88g : 38 "nominibusnuncupatus. ^ . - Tanladal\ Stuffen der Erden / oder von de - Gold Hottes/ Sol, Sonn dialogd nicht einfach fonber vergleichlie— PANDORZ - aliud eft, quàm liquor ille formam & mater am Lapidis attenuans, & in fpiritualem nat ramrevocans : qui fpiritus interdum à lofophis coelum , Mercurius folutivus , mei, &ruum,azoth, quinta effentia & innumeris alif, Linddas iff das wahr Gold / vo der abren Minera / Ader ob! Fluͤſſen zuſammen geſammlet(da das Alchymiſch Gold / fo es au etzenden corroſiviſchen Dingen zu ſammen geſetzt ift / fo zerſtoͤhret ee bic 9iatur ) unb wird von dei! Dpilofophen genannt auram De 98, uo, bann es iſt ein Sohn ode Kindt der Sonnen des Sinimeler dannes wird gebohren von dem Ei fluß der Sonnen des Himmels / 193 den Geweiden des Erdtrichs und gibt ibm ihr ^3nflueng und Natur foerme/ unzerbruͤchliche Subftang® und zufammen gefegt.. Darum iſt die quinta effentia bae fünffi. Weſen von der Natur und 3Dártto. . Oder Edelfi Gab Gottes. tbi t6 Himmels / und unfer Sonn bes $ himmiel bezieret / und diefe zwey zu⸗ fanimen gethan einflieſſend in uns. Ich fagdirin der Warheit bie Ge⸗ f tatit / Stand unb Weſen des Hims ! neisder Himmlen / undder Himm⸗ : hen Sonnen: das iſt / tutiglid lin der fterblihen oder tödtlichen P Natur / zu Erhaltung des Lebens/ i, ind zu Erfegung und Widerbrins Ir iU Iber[fug und Vollkommenheit der prison Geſundheit. Ce) T ric Reich wieunfer Azothaller Metals D ien Samen ift/ vnb von der Nies Jur in gleiche Elementiſche Temperatur Dar Ib concordang ber fieben Planeten gefes Pet worden: Alſo ift auch nur allein Date m ^t Velt / die allerſtaͤrckeſte Starcke zuſuchen / nd zu finden, Denn in Der gangen Natur ER nicht mehr dennein Ding, Daraus unfes | Kunſt gehet / das ift ein Stein und Hua kein Stein’ und wird Gfeichnäß mets E genennet / erfklich weil deſſen Mi- a im Anfang aug der Erden in Warhent OH» STE 4 ein eret fit/ wie die Sonn GOttes den ungder verlohrnen/ und zuerneu⸗ ing der jugendt / und wird geben - n/ und fonft in Feinem andern Dinge der $37. qu Li f Stein ift unb tin hart tucken » à nibh miro; Zum andern weil er nal, "tm flincfender Sulphor hinweg muß) uuo — in ſeine Theile ( fo bic Nat :feiber zuſammen geſetzt) in ein Weſen gi Wachs fluͤſſigen Stein / der Natur nac lieblich digeriret werden muß, Weiſt up nun was Du ſuchſt / fo fenft bu quc) DI ‚en unfen Stein denn was du zeug totítz deſſen Saamen muft bu haben: rich" "£t aber dein Gemuͤth ganklich auff das ci umgeben iff. * ^ ma ad Yd -d x Qa" "^ N COUPANDORA,- — jum, fg wie ein Stein gerftofjen up erlörung feiner Form .( bic queor d bracht unb zu einemim euer heſtaͤndig fie metalliſche Weſen / fo bie Thatur in eif Metallifche Sorm bracht. aberuarciff url, unvollkommen gelaffenz darina wirſt unfer Saltz / Mercurium und Sulphur gai zart und sein finden / wieguch das ſaltzig de Mercurial Waller / fo mit Der Foot" Michael Sendivoginsl Die dritte indago oder Ergruͤ dung / nemlicb unferer Sternen /3 ber Zierung unfers Himmels / zu bel" Fender Infinengunfere Aimm Is uni Sonnen! zu einflieffen oen erſten . Anfang des Kebens — Ut uns. Attz begguget Salomon Eccle: Se Over feeit Gab Gottes. iam erf Capitel: Alle Ding jn l p ſchwer / und der Menſch mag e nit außlegen / noch außſpre⸗ hen mif ber Ned. Unter allen j^ Dingen die GOtt erichaffen bat is te 23 under in dieſer Welt hoͤchlich juerftaunen / und mit Wunderun uyermunderen find / daß etlich i B incoiícbe (pecies bít & tafft baberi am fich zu ziehen die UÜberfluͤſſigen Aeuctigfeiten von einem Dre dee Slieveren /-. und nicht von einem intern unb daß durch die Teram am gezogen werden die Feuch⸗ Wateiten vom Haupf / vom »alf/ Ai ‚on der Bruft/ und nicht von dem Mabel / noch anderen Geweiden [inb heilen. (a) 1o Tegäs hoceft facer. Siquidem Graci Ve- tes omnia vocarunt digi, quz fuerunt hor» 1 "nda & magna. 7r«gor amarus acer, Deinde 4 i nomen r medicamenti etiam Larinis Hie- 1 on riti, cujus variz proftant apud Aw ho- 1 s& in difpenfatoriis Formulz, Famolio» funt Hiera Picra, quz & Galeni, necnon n N # Antiochi , Hiera Logadii , Hiera Ruffi, des à Archigenis , ; T hemifonis , Antipatri , Ex Ca Bruno, SEE s und eig Indromachi, Hiera diacolo cynthidos (qug - Alc 890 4 Nm OPANDORMA.-.]I um wie aber dag aefihehe ot J zugange it (o ſchwer / aud) DW bodfta Philoſophen / als Toha nes eben Mefue / der auch ° ofa nes Damafcenus heilt / in ſeinen Dud von den einfachten £irgng en / bey bem Anfang fügt. (b) FE Melon: Mefues , damalcenus, Fil Hamach, Filii Abdela, Regis dama Clatuit A. c, 1163. vixit fub Ponuf, Adria circa MA 1158, Regiaftirpeortus, | Mereklinus, | Daß kein andere Lirfad) zu chen iſt dann daß fie es vor Himmel haben / und teíe aber / od von welchem Theil und rt og Himmels / baetonnen fie nidf cui ſcheiden / noch bezeichnen /und ift Gb, 50d dieſer Johannes Meſue fo ch, treffenlicher Mann geweſen / Dd ihn die Artzet ihren Evangeliſt, nennen und aufrüffen/ und bic J in Der Warheit verſtehen durch DUI. undegreiflich Richt Gottes die U fac ber Weltlihen Dingen / ſo CAS Artzet nicht "ur m. |, Oder Edelſt ab Gottes. i erden von ihren Nachfolgern ei | €boren / Fantaſien geach⸗ llc) Q Ed ut ad ccelum redeamus , iftud. in- y. corruptibilem mundi partem ac alte- im, fupersoremque antiqui Sapientes mun* um appellarunt , & ab inferiori totius alte- ll iJ cet, à Deo fegregatum affirmarunt, Hanc | am univerfalem effentiam quintam & na- “iralem formam aptiffime vocarunt : inferio- im veró mundum , naturz materiam etiam aiverfalem , fortnarum ejus omnium (ufce- üvam, Antequam à fuo toto ( quod Cha- Enominatur ) fejundz partes. ambz fo- ntquas diximus, confufe continebat alteram jiraque fic, ut poftea vinculum unionis pri- la, & amoris in fe retineret , ad alteram [dies connedi cupiens alterutra. Qui qui- ]tm affe&us atque defiderium , omnis gene- ionis cauſa ef ,& vere natura dicitur. Hzc fat Phyfices noſtræ principia, quz meis la- Wisprzcedentibus libellis tra&ata funt, Nunc 16, qua artificii noftri fupernaturalis prin- Hüdamentis, qui tam acriter & perperam in Im invehuntur, . Quia hoc proprie nihil Hude, quam ars ex naturalibus conftans Wincipiis , & naturam excellensartificio, ubi [tino quodam arcano, neceffarium e& * UE 95530304 : | em Ze BE * Il parte , inferiore mundo corruptibili vide- ‚Hiafınt, videamus , ne carere fuis dicant. - ‚891 392 ":adare manibus non poffumus omne , (nf "cogimur ad naturz Amilitudinem & imirat PANDORA . dem uti principiis, quibus ipfa , qnod alia ls bricare nequeamus, ' At ubifuam termi®, vit Phyficam , nas metaphyficam inchoamfi —— ea quz terminata pet fectaque turaliter nobis reliquit , & præparavit, ea ſupernaturali quodam artificio plus quii perficimus. Etquia czlum nawrz magn. fttís necorganis elementa cunda concluddi nein , ex naturalibus venari , magifte noftro feparationis , noftrum celum. ab j puris elementis noftris, ut Chaos noftrum| bricemus: à quo aobis inchoandum eft of hoc admirabile , quod naturz | magifteril excellere debeat, Jam ni fallor, intelli cur dicamus metaphyficam noftram , oj omne fuperare naturz, Nam feparatio ci li ab elements, aut prima divifio Chaos , iR" turale non foirartiicium , fed mere divimu® ln eo tamen imitari naturam vere dicimg" quod per modam corruptionis atquc geneifl rionis operemur in hac arte, & eisdem pri cipiis utamur y.quibus & ipfa, — Latius; dili mus, in quovis elementato corpore natural coslum & elementa pro patte contineri: alijff 4 generari non poflunt, Ergo dum hzc fepf ramus, formam & materiam fimiles. habe poffumus illis, de quibus ante fui divifionel Chaos extitit. Cur igitur in nos | perpera iatratadhuc Cesberus 2 acfi ferent impoffit lia,quz per hanc docenturartem, — Si cq | Ober Edelſt Gab Gottes: jm fuperius, & inferiora eleménta per natu⸗ m ‚var generant Omnia, cur ex ejusdem li partibus, & eorundem elementorum ; fotuin natura mediä , per nes una cum ip: 1 s inclufa hoftris orgänis, fopernaturali ma- lifterio primi Chaos divifioni fimili , par ur s mundus Non generabitur? fi Deus tatneh gan quam annuerit, quo fine petficitür nihil; i h re&te fit inchoatum. — Hc eft unica via; petvenire licet ad medicinam vbi: : i Maler & tnetsphyficam ; indifierenter: Ines morbos curantem ; de qua deipe- hr modertii Phy(ici; Nönne vident uni: rfalibus includi patichlarià quevis; Cum Jitur medicina alis ex incorruptibili cxlo , & ietitís incOrruptibilibus, aut ad ihcorru - Tibilitátem tedu&is fabrefa&ta (it ; & ad uni: ' Te mundinedum fiinilitudinem , fed tefur - ionis etiäm, cür hon valebit] contta cor: | xtiones omnes microcoſmi fe refekentis ad ]« dicinam hanc ? Si tefürrc&ionis myfteri- T intelligerent ifti Zoili , fortaffis non dif. Mirent à véritate metaphyſica. Verum jod corum qui refurre&ionefn ignorarunt atgakunt , fedtantur ferhnia, liujus etiam áni capaces exiltere rhinime valent, nec 66 nifünt: Quid ádnas, quanto magis ve- i cef feré conabuntur ; nudius incitare ác ingenii rüditatem , vel fug meritis Icoritatem & c&citatem detegent, | | Incerins. («)9f T 2 394 Irrthum. Diefer himmliſchen Kräfft Krafft und Tugend / in die untern Corp! ratínfüffe. Dana manna ihme einer wo te einbilden / folche infuentien geſchehg vergebfichen ober unnüglich und wuͤrdſ nur über folche Derter ausgebreitet / bate nicht wuͤrcken koͤnnen wäre es ein grob‘ Einfluß / der ift flätig und immerwaͤl rend / meilen die Bewegung/ durch welch er herabſteigt / kreißrund iſt als welch von (id) ſelbſten anfaͤngt / und in ſich ibd kehrt. Und dieſes iſt die Urſach warufft bie Ding / in welche ſolche Einfluͤſſung ik ſchicht und bie darauß kommen / einerlg Natur unb Art ſeynd / als welche unaug hoͤrlich die Krafft und Vermehrung ſolch Tugenden an ſich nehmen / welche niema abnehmen: Und weilen dieſe indueng fi nicht uͤber die Himmel erſtrecket / dafell ſten wie ich geſagt habe / nichts iſt / fo folgli nothwendig / daſſelbige in ein unters und. leiblich Ding gefchehen muͤſſe in das wuͤrcken Fönne / dann nichts leidet als Dx was ein Corpus hat : toaé ift aber für & ander natürliches Corpus inder Welt / a bie Erd ? Iſt nicht Diefeein Corpus corpi " rum, und welche allein für fich felbften bua (icben Fan / als die alle qualitates , welch ij t Oder Edelſt Gab GOttes. tinam Corpore ſeyn fellen/ befißer / bie ingt/ pie Breite / die Tiefe unddie Dicke? t8 nicht Dad Subjedtum, oder der Tas | 14 vorgeſtrecktes Ziel / in welchem fie Inmetdar totircket / Damit fie teiblich und be dig mache. Wo koͤnte fi befer ihre L iur ! s ffelbige untere Corpus, welches die himm⸗ i ye Emfluͤſſe auſſummt / deren Queen und Kr Affen jeynd/ durchdringen / er⸗ inmen/. reinigen + abfcheiden / lebendig Machen vergroͤſſern / erhalten / und wider echt bringen. Es iſt anjetzo Feines dit- airen8 vonnoͤthen ob die Geſtirn und Yimmel/ mit iffem corpore in DAS corpus | i ONERE D die Erfahrung/ Melche machet / daß man e8 aud) mit dem i ferlichen Sinnen begreiffen Fans hebt diefen Zweiffel auff. ; Nupfemen, x ^ EN fi 1. moungen ein Wahrheit auf zule⸗ nh giſt ober gebort/ fo will ih er⸗ E den die Natur ber nothwendi⸗ An Sternen/ zu der Zierung uns 5 Himmels/ daß gemehret wer⸗ foc Fluß ber jegt geiuchten quin- ellenue und ihrer Sonnen / oben erfote Bnd sslbringen / alsın dem Corpore — Wer Erden ? So iff num die Erde allein i. | Xber leitemal der falſchen Ver⸗ DE BE .sBANDORA m — Kfórfdbet/ als vielgemehret wirddR Einfluß des Himmeisundder Sof: . nen durch den Einfluß der aate. | Sternen. Cd) | E (4) LE reſtat dicere quomado plane * b faciant impreffidnes fuas ir tito Tag |] de benedicto. — Dicit autor prælentis opem tod fant quidam planet& qui groſſant & fi Pimunt, & quídam qui groſſant & exp "mufit, quidàm quifabüiliant, & imprimu -quidam vero qui & lubtiliànt & exprim quidam tigidát & girat, quidam Re Gre & gig Satutnüs e& in Ordine Primus ; & iple gre far & imprimit ; & hoc ek quàndo Ipec neceſſariæ fünt primitus tritt & àd invici mixt®; Jupiter e(t fecuridus, & ipfe Erof - & exprimit; & hoc eft quando fpecies Ad vicem ampleßuntür ; & lachıymz prime Rillant, qu£ dicuntur aqua flegrnaticá, q exit Aute fpéciettim folutionem iti cücirBili "t . Mars ett tertius; & ipfe fubtiliat & impio mit, & eft quàndo fpecies folvunut, '& ag: dettillant, Sol et quartus, & ipfe fubriliat exprimit, & lioceft quando eft áqua pré parall & quando folvuntur ifi ipfa Ipecies nofttæ ng nerales, Venus eft quinta, & ipfá rigida pitat, & hoc ef quado aqua fepáratut Mi Gledr manet cum Ipeciebus, & infpiflätin totum, Mercurius eft. lextus, & ipfe Re. & dirigit, & hoc ef quando totum de new VP pe --— — M— c ra — — NI .-——— — N» “Fr Oder Edelſt Gab Gottes. 4 folvitur & augmencatur. Luna cft ultima , à & fle&it & girar, & hoe eft quando fit pro- ' habent fuas imprefkones in hoc opere jam Magiſter Ortholanus, Und wiß daß alle Sternen des Bimmels haben ihre influeng / und Jin jeder Stern hat fein eigne Natur / and ein jedes Geſtirn bat ſein beſon⸗ ere influentz und Einflieſſung auß Is Beheiß und Drdnung GDfteg/ Tiber ein gefegt unb gewiß Ding / als Jer Stern Poli tiber den Adamant/ and uberdas Enfen/ Luna über die u Baer des Meers. (c) PE: ut ad penfum revertar, Pyıhago: ras l'etrz flores collucentes Stellarum culos vocabat, & fidera cceli flores, Et ſi- 1 it in tetra flores ftellarum colores : íta fin era in ccelo terre pratum , inquit Porta, o- 1 endunt, imó quodlibet fidus in- calo cum #0 flore in terra fympathiam babet , ftella- mque influxus veluti per pyramidem fuíci* fe dicunt, quz in colo bafim, in terra, fü T * 6 em conum habent, atque in hoc conſen⸗ cum ſideribus demotrare, Ut non fit ull in terris aui non fic ſtella in irmamen- VA "BAG je&io, & totum eft perfe&um , & fic planetz | £ tl ^00 19, 897 | 398 pote caleftiä aere médiante deotfüm ver bie Himmel über die Menſchliche iab N DO RN, tó;quz influat in eam, jubeatque eandem &refcere, & ut indicet unumquodque Aftrurm)) infuper haberc angelum prafidem in caelo; & Íemen in terrà ut cerrenum fidus; | Hinc neceffe fuit, ut aere mediänte, qui pei totum univerfum expanditur , cceleftia terre‘ Aribusjungerentur, utomnis rerum inferio rum fubftantia atque virtus, inde dimanando modo perenni difribueretür eisdem , ac ve luti ccelüm terrz maritaretur; päranymphun hàbens Mercariuin five fpiritum pizfatum aereum ; atque hoc pato ccelum änimz vi cem , aer fpiritus, terra autem corporis mu: nia fubiret, Quaproptet ftatuit Anaxago ras, aerem omnium rerum feminä in fe conti nere , quibus cum imbié, lioc et acre den fato ; demiffis cuncta progigni affeveravict Quomodo fit üt omnia vitam influentia utl gant; cuncta aütem vitàm ſortita inſtinctu vill ciffim ac defiderio quódari fuperiorüm ad ilf la ipf furfum enitantur ; utpote uüde ort Vires a(fatim inde aflument, adolefcant afin perfidantur ab eisdem, — — — ed Guilielmus AMenüeui icu Sol aber das Gold/ Luna übel: 805 Spiber und Bilder Menfchen Coͤrper / das Bild des Himmeli ſchen Widers / über Die irrdiſchen Wider. Und wie ein Wagner mit dem Nauchhobel in ber Hand die " d i I er ſolchen Einfluß der Sternen geben „bat / bag fie inn die untern Dina inflichen / als wenn er aud) will und nicht weiter, (£) ub. | | 20 N Am quamvis Spiritus Uaiverfalis , qui uic 4. Nthefaurus natura e(t, in oimnibus re- abus fublunaribus refideat , tanquami vitz, con« ilretionis & vegetationis principium, nihilo- ılhinus in quibesdam fübje&is ad ipfum reci- iendum magis difpofitis, magis abundat, Ex» implo eft aurum inter metalla , illad enim mnibus aliis metallis plus continet, quia Spi« Mtus ite univerfalis in hujus rari metalli cor« Mus, mediantibus radiis & infuentiis folari- fus e(t infertus : Sol enim ei fpiritus bunc Matticularius & «cum majori affectione quam impathiz naturalis inclinatione e:gaillud fer- Bt. Inter vegetabilia, — vitis plus de hoc Liritu Univerfali participat ; quàm alit:d ul« Em. Inter animalia veró homo plurimum B hoc Spiritu accepit, Et ficuti aurum ia Bt metalla eft cor objedtum «moris influen- Di | 2£tl 2 tiarum || |. Bode SEdelſt Gab Gottes. troͤg macht / dieſelben nicht minder. waußmachet / bana [o ers ohn den: Rauchhobel machte. Alſo regiert auch GOtt die Welt nicht minder / ſo Beteris metallis communicat, quia majori _ 355 900 & aptum. Mars qualitates fuas ferro impr FAINDUORKA, tiarum pulchercimi iftius altri; ita quoquc ho: preciofum minerale, potentifimum , adzqua tum, & conveniens e(tad cor hominis forti ficandum, & plurimos morbos illud quotidi infeftantes, per infallibilem proportionem à analogiam fugandum, : Luna eandem in argentum habet facult tem & operationem, quaillud ad cerebri hui mani infirmitates fanandum reddit idoneun, 1 J mit, ad effe&us à veſicula fellis procedente" corrigendos: Mercurius argento vivodomil natur illudque pro hepatis bono fpecificumg| reddit: Jupiter influentias fuas ftanno definaff; eique excellentem virtutem pulmonibus má xime proficuam communicat , Venus cup dominatur , illudque potentiffimum redd], ad renum fanationem, Tandem Saturni plumbo prafidet pro Splenis confervation contra morbos ipfam affligentes. Qui omnia fiunt per fympathiam feu correfponfi dentiam, quam corpora coeleftia qua fpirit Univerfalis funt in&rumenta, cum feptem mq. tallis & feptem partibus corporis humani hi bent. Henricns de Rochi Und behalt in deinem Sere das zwiſchen den Sternen und By dern des Hinimels auß einen X bed und zwiſchen den irrdifchen DU gen / uber Die fie fonderlich m 3 | dfe «X - Oder Edelſt Bab Gottes, — fen / ein folhe Verflaͤchtung unb Derfnüpffung der Liebeift/ als Ari ftoteleg fpricht/ Daß der Himmeleh zerbrech / eb ofcnatur in diefen uns dern Dingen ein Bruch des (abren bar / derbalben will ich dir offen⸗ baren Dielen Einfluß / und das Band diefer Kiebe / zmwifchen den Himmeliſchen Eorpern/ und die be⸗ Friffenen Ding ín oder auff dem Erpfrih. = Betracht und fohau wie die Schiffleut auff dem Meer lein Nadel anbefften mit bem Stein Adamant / unddamitfie Fehrenge Jaen dem Sternen Doli. Woher ibat die Nadel daß fie fich allweg kein ander Drt fehrt noch wendet ? IKommt obn Zweiffel daher / daß als wol das Eyſen alsder Ada Mant / auf geheiß und Ordnung GOttes durd; den Einfluß dieſes © eir. mb ohne Mangel gegen viefem - Sternen febrt / und fid (ont an 9er | 902 . groflus (it , nihilomiaus furfum femper tend; - dit, quafi à fubftantia corr \ PANDORA, Sternens/ darum fo fert fie ſich gegen demſelben allweg allererſt / ale gegen feiner gleichen. (g) (De illa Dez Pallas & VellaDe ignd Äuperiore & inferiore quarum fupr: fada et mentio , utraque virgo & caíta qualis etiam eít ignis, duos mundi ſenſibili, ignes nobis reprzfentant : Pallas videlicet cz leitem, fupertorem, & Vefta Elementare li inferiorem : Hic licet illo magis materialis 8 ili cut alligat. tus eit feexcricare conaretur, ut inftar animal. , la corpore incarceratzab omniimpedimeng, to liberatus ad originem fuam primam und« prodiit, redeat. Jgneus eft illis vigor & caleflis origo, Seminibus, quantum non naxıa corpora tank dant , ENTE Terrenique habstant arıns, moribundaquij membra, z Alter ignis huic oppofitus , quifubtilior mul to & eflentialior cít, verfus terram vergit, quaſi uterque fibi ia mutuum occurfum ve nite certaret ,, duarum pyramydum inftar quarum fuperior baíin iuam in Zodiaco collo: caffet, inquo Sol annuum curfum per dua: decim figna peragit: Decujus Pyramidis cuff pide acuminata, defillant in * inferiora omnia qua ibi prockcantur & vitam habent: d | | secuu⸗ E. zy . Oder Edelſt Gab Gottes, Sccundum veterum Aftrologorum ZEgyptio- rum do&rinam, quod vidclicet nihil produ atur in terra &inaqua , quod non ibi femi- natum fuerit de clo , quod agricole inftar fe habet , qui ejus culturam exercet, calorem Huontei inftnuat, & per efficaceminflucntiam, "totum ad perfedam & completam maturita- Ntra deducit, Quod Ariftoteles quoque im fuis de Ortu & interitu libris confirmat, Ignis Nuten inferior pyramidis faz bafın terra affi- tam habet & unam ex fex cubi faciebus prz Me fert , cujus formam & figuram Pythago- Itici ei attribuebant, propter ejus formam & linvariabilem ftabilitatrem, De cufpide acu- Tminata hujus ignis inferioris vapores fubtileg furfum feruntur , quifoli & czteris corpori= bus czleftibus nutrimentiloca funt, ut Phur- [nutus cum aliis fcribit, Veſtæ, ignis inex- Finguibilis tribuitur inquit , forté ideó quia jotentía ignis qui eft in mundo, inde fuum autrimentum capit , & quod per illamfol fub- Miti. Hoc ek quod Hermes in tabula fua. maragdina dicit, Quod eft inferius eft ficut mod eft fuperius & € converfo, ad perpe- randa miracula rei unius, Rabbi Jofcph Parnitoli filius , in fuis portis juſtitiæ inquit, fundamentum omnis ftru&urz inferioris upra et affixum , & ejus culmen hic infrà eft icut arbor inverfa. Home igitur arbor fpi- fflitualis ek, in deliciarum paradifo plantata, Zyui ek terra viventium , per radices fuorum =apillorum, Secundum illud quod in Can- OD la tic, 7. 905 ——— Era E CE ‚904 PANDORA;- , Bey. extat. Come capitis tui ficut purpullli Regis juncta canalibus, ruri m | Blafius Vigener Riber ober fommt bod) da Daß to oft der Dion allweg auffg bet; allwegen und ohne geprefien o Fluß des Meers anfaber auff" gen / und wann er kommt zu de Mittel des Himmels / fofabet es qi abſteigen und mann der Did kommt zu dem Deewdent / fabet Mi tpiderun an auffiieigen / bip edba der Mon fompt zu dem Winckel dir Erden / dafelbit fabet das Dies wider an abfteigen / bif der MI widerum auffgebet / und nad tf. nen puncten des Mons / fo geſch bet allweg zwey mal des Tags 0 Fluß und Widerfluß des Dieerefu und geichiehet doch DIE nicht warf der Menfch fompt zu den Punch des Himmels oben erzehlt. Gar" um aber der Sluf und Widerflig bem Mon nachfolget / und nichtdN,, Sonnen, mird damit beivahr! daß der Mon fonoertíd) einflet uͤber das Waſſer / und Darum pol hy T Oder Edelſt Gab Gottes. Sihm nad) mit einem unfichtbaren ‚Band der Liebe / foie aud) em Mann mit unfichtbarer Liebe na urlihdem Weib nachfolge / oder wachlauffs bem er hold iſt / und der ungerig ber Speiß/derdurfligden wrand.(h) 4h) gE4 quis emnium przcedentium nature . mirabilium caufam reddiderit? quis "alidarum , fontiumque no&u ferventium , Ihterdia autem gelidorum rationem affignave- it? quis zfum marinorum , fluminum tam llarie reciprocantium caufas unquam explicare Wat aifignare potuit? nifiLunz aquarum patenti . : dominatrici illas tribuere cogatur,qu& freta [itoliendo attrahendoque in altum, elevari, ac eluti ebullire faciat, eademque denuo flatis icibus remittendo relaxandoque ad littora [onfueta devolvi permittat, atque id prolo- drum fitu, poßtione , atque altitudine varia Mtiusautrardiusevenire: cæleſti enim virtute uz regularisac certa eft) id fieri neceffe eft : pn in vifceribus feu concavitatibus terreftri- Bis excitato tanto fervoreid fieri confentane- m, multo minus ZEolos ille fabulofus : E Lotlantes Fentos, tempe[latesque fonoras , B dmperio premit, ac vinclis & carcere frenat, B Verum Lunz fidus aquas fic exercet , ne iícendo feu flagnando corrumpantur, M- : £l, ftum 905 $96 -abíente ceflat effe&io , caufam ommes ( . Xeferri stum, non ad motum : verum urf PANDOR A; fum fuper terram fieri , inquit. Fgancif Voleſius, à corporibus coglefıbus notius Bi quam ur quispiam poffit addabitare : tanfllun lios caufam referri in motum Solis maxirähilg e(t & aperti(fimus Ariftotelis error, non erf minus auttárdius movetur noGu quam int, diu, fed minus illaminar, td, Quare cum eum quo præſente fit , & qii cenfeant , confat , inquit , ad lumen deb que non leviter. hallucinatur dum hic S4 lomini, ille verà motui ejusdem accepti debere referri mari zftum autumat. . Levis autem Lemnius Zirizzus ,. medicus at Philofophus egregius, diverfum à przdk fentit libro de occultis rerum miraculis , de Lunz poteflate verba faciens (ic hab Oceani quoque zftus excitare , videlicet nam, caulamque reciprocandi illi przbel non eft quod quis ambigat, Siquidem cd perfpicimus filenti atqueobfcura Luna, eac vel medio orbe diffe&ta , vel in cornua falı ta, five augefcat five minuatur, non ullos pt pemodum fieri aquarum concurfus, nech ullam altitudinem attolli oceanum , quzcuß, que £tiamlittora allait; rurſum ubi cum SE) congreditur, aut innovari incipit, autin qi bem circumdata confpicitur , maximos € citari æſtus, flu&usattolli in immenfum,g alió , quam in Lunz motum fluxum , ref aumque Oceani referat ? ut enim — Oder Edelſt Gab Gottes. (trum allicit, fic fidushoc proximum, mare & £ hit concitatque, | | Nam cum Luna oritur, Oceanus circa fig plagas devalvitur , nempe orientales, pat- ll occiduas deferit quum vero ad occafum Ifpit, inillis partibus crebefcunt flu&us, in |keró . quz ad ortum fpeGant, detumefcunt, qjue affluentius vel parcius pro incremento "eCtuque lucis, quam lunares radiis exhi- ht. Huc usque ille. It Ceffat itaque Ariftoteles , ut fertur , ob Mis atum przli&um , non intelle&um, Ihnire, qui ne minimum quidem caufz effe- ſcis (quam in nudas rerum qualitates cum- mis retulit) vereac reipla ; citra experien- lin adfequi potuerit, Sequamur itaque fa Iram literarum documenta , oracula atque fimonia Vatum „ac inprimis Moyfis atque vidis, caterorum- Prophetarum theodi- torum , qug cum veritate atque experien- Woncordant, Non fané, inquit przdiGus Minus Lemnius , quisquam ex ollis Philofo- rum, aut Khetorum, aut po@tarum fcri- |, tam uberem atque copiofam do&rinz [rem, tam falutare anima, mentisque pabu- Jeſt percepturus, quam ex uberrima at- J| inexhaufto divinitatis fonte; illorumque tulis , qui divíno afflatu faerint im- QGulieluiss eI eeuncur. E | Alf 90 4 in nt nen — — —— — — — 908 »PANDORA, dL, Alſo auff mein Sürnchmen | faa id ohne Betrug/ daß die St; nen / die ihr influeng haben UM i das Haupt / Halß unb Bruſt Menſchen / als da fino bic Stern des Widers / Stiers und Zwillirh ſonderlich einflieſſen / uͤber bie 1e ; pigram , alfo daß fie ein jondh,r Krafft und Tugend bat/ auf Heiß des erſchafſenden GOttes fich zu ziehen die Feuchtigkeiten den Haupt / von bem Halß/ ul vonder Bruſt ‚und niht oon iJ untern Hliedern / und alío fag | aud) vonden Specien oder Argı en die die Seuchtigfeiten an ih], hen von den Anyen/ Schinbei unb Fuͤſſen / daß diefelben cin auch von ben anderen gefagt : DE halben mann ou wilt mit der qu k 1a cífentia und diefer Sonnen, len deinblod Haupt / fo folt bu il. Einfluß des fünfften Weſens ub ber Sonnen mehren mit E " : /]l Doer Edelſt Gab Gottes. p / die geboren find in der ternen. Einfluß des Zeichens Wi⸗ te/ als es dann iſt in ber Lera Pi- a, und dergleichen Die au. dem aupt dienen / und aifo iff auch Indem anderen zu (agen; alsdann irft du mit unferer Sonnen und n irrdifchen Sternen thun ein zirckung GOttes / die da wunder⸗ rlich iſt in den Heilungen auf vem dtrich. (1) i A Stra in horasmutantur, nec ulli homi- ni tam funt explorata , ut eorum vis o- às pateat, Quia non poffunt impedire te ‚franges vitrum, quomodo pellent alias xas? Ef & incertus calculus ; multique. Kronomi noras in chartis olim defcriptas Wiaantur, à toto errantes ccelo, aut in eo W Libavins, (ii) Non neceflarium ef Rellarum fitum '"Mervare, nec expectare ad opus nolirum mponendum, Geberlib. 1, c.ır. Noac& WMillliceffarium obfervare ortus & curfus caleiti- dl i fignorum , aut afpe&us Planetarum, yel (ul npora anni, aut dies, vel horas : quia hu* "" lb lapidis noftri generatio cft omnino nata- UR ralis, 969 E » PANDORA ralis, ficut aliarum rerum , quas Natura pre ducis & ejusefteGus fimiliter, | j 1 L. Ventura. nen gezieret wird oap ihr wunden barliche influentz und Einflieſſun oes Lebens und der Befundbeic un, fers Leibs gemehret werde, und erſt lich vonder Meiſterſchafft der Wil ckung. Die erſt indago / oder Er⸗ for ſchung und Er⸗ | . gründung/sc. | Du foltnicht mepnen noch achten daß ich ein [ug bie fuͤrhalte barunfa daß ich bít quintam eflentiam genen nét bab/ ein brennend Waffer/uni geragt hab / baf feiner von den affe" »hilofophen und Artzten Daraus. aud, einer Bode Edelſt Gab GOttes. inennie gefehen / bann einen fiir? ano / wiewohl aug eignen Heine jfeit feiner Kunft und. Meiſter⸗ yafft / und ich beſtaͤtige fürmabr/ Iß quinta eſſentia iſt das brennend Baflct / und GOtt des Himmels jbe Weißheit in, die Hertzen ver kbangelifchen Manner / für welche Pdiß Buch machen’ daß fie nicht ßbringen / nos gemein machen 1 ehrwuͤrdig Ertzheimligteit des mmels. (a) Quà vit& etiatf aQuà ardens vocatur quia facile flammam concipit & com- liritur, nam neceffee& utid quoc os nutrit, |aGioneignis patiatur , nam qoa ratione Bis calornaturalis, qui igne debilior eft in d agete poffet ? Per experientiam fcimus Wi: nullum alimentum ex lapidibus , metallis, fiia & aliis ſubſtantiis in quas ignis bullam eractionem capere poffe. blaſius Vignerus. E Ads vit& certé magnum fultenta- 3ilim & folatium ef pro ventriculo, five ex te feu alia de caufa debili , quamvis de one & lzfione vifcerum corporis nobilio« d fit ofpe&ia, - qua licet flammam conci- : piat efflichen Theologum / dereg vero - $i 912 PANDORA; piat non idcirco tamen urit, Cui magn ejus virtutes indagare animus e(t, Raymunfl Lullii, Rupecifiz Quintas effentias & cal, Philoophorum Ul&adii & alios videre p&., terit, nos enim huic rei triviali hic non 1g. morari volumus, Quintam eflentiam a ur vocant propter conformitatem quam half, cum natura cœleſti: Cœlum autem appellauf quia quemadmodum coelum, ( quod e(t qui; fi elter a&r , (ed tamen multo fubtilior qu elementaris) fellas continet à quibus divfl.. fas imprefiones & effe&us accipit , quos Ita quoque aqua vitz qualitatibus & virtutib fpecificis fimplicium, qua inilla infunduntig facilé imprzgnatur. | fein irrdiſchen Wein / noch fein ul geſchmackten / fonder ein Golen/lie lihen/ mohlgefehmackten / fooltil chenden Wein / und den beften derjäll (b) I Nnoming fanGe Trinitatis, Accif À Vinum album vel rubeum , clarum #1, odoriferum ( ficuti in libro noftro de quii, eflentia docuimus) quod liquorem Lunaltu ; : .. appel. - Oder Edelſt Gab GOttes. "hppellamus , & nigrum nigriss nigro voca- |nus, Pone in putrefa&ione in Balneo per lies viginti, ad hoc , nt per putrefa&ionem bartes disgregentur, & melius poffint fepa- lari, Potea per defillationem Balnei extra- 1 las aquam ardentem lentiffimo igne , quam e&ificabis, quousque fit omninó fine phleg* [nate. Quod cognofeesquando comburit pe- Tiam licii propterfui ardorem, ut nulla aqua E Et multi arbitrantur , opus effe tGificatione usque ad feptimam vicem: fed ‚Jico tibi ( filento igne debito agas) quod | : vel quater fufficit, nenimia re&ificatione iquid de. quinta eflentia evaporetur, — Hzc [qua ardens poft redu&ionem fuam in q.e. jz per putrefactionem , & circulationem fit, Pcatur Argentum vivum vegerabile , vel Mercurius vegetabilis, Et cum habueris ta- fignum, dividasillam in duas partes, & unam Wirtem ferva pro creando menftruo : & cum litera parte abftrahas animam à terra, per Bodum quem tibi dicam. | Raimundus Lulliuse | Lino diftilfier denfelbigen in Ca- »nibus(inORobr in(trumenten.) (c) )X7 Af, in quibus defillatio Gt, non fint | Y plumbea. Hzc enim qualítate mali- ialiquores inficiunt, eos vomitivosreddunt, ores immutant nativos , & nonnunquam Mmm ipfa- 95 414 - fis plumbeis deftillandis quid fentiendum fill PANDORA, .. . qj ipfamét à vaporibus acribus , ex re deftillan j da exfpirantibus, corroduntur. Et fi Galle, nus, aliique Medici fapientiores , aquam quz per canales plumbeos fluit, improbanlf propter malignitatem, vifceribus internis valdlil infetam,quam inde contrahunt,de aquisin vi patet, pr&fertim, cum non raro, quando p aliquot dies ejusmodi Rillatitii liquores imme t fleterunt, in fundo cerufla ex plumbe alembico abrafa,, imprimis fi experiundi gré tia guttam unam ant alteram fpiritus. Victrioli infundas,reperiatur, Quodautem deplua beis vafis di&um, pariratione & de ftanneifl eneis, ferreisque intelligi debet: nififiat d ftillatio in vefica znea , ubi que deftillantullin, cito effluunt, | | J i | Johannes Beguinusdih vi aquam ardentem , oder b Waſſer macheſt. (d) ON vis éx hoc (Sole, Luna, Mercugioj facere Lapidem Philofophorum , fi ita: Separa fpiritus, & quam diligentius px tes: quia tam fubtilius hoc facere non pote) ris, quinin ſe tetineat aliquid fubftantia ver ti phlegmaris, — Ille fpiritus vocatur aqua Al dens, & eft ficut pix, Eu | | Garlandius. E . Oder Edelſt Gab Gottes. Als ou immer machen fanfi/unb pif iier / rep ober fieben / oder hend Waffer / zu bem die beuti» jen. Arget fommea find : bif Waſ—⸗ er iſt die Materi / von welchen die Mani eſſentia aufgezogen wird / bon deren unfer groͤſt Fuͤrnehmen lit indielem Buch/ und nachdemdu jio dein edel Waſſer haſt. (e) lo" vierdte Wort ber Weiſen iff das Waller / welches durch, bie iblimation wird auffiteigen Fönnen/ nach. em es dicke gemacht und coaguliret wor⸗ mit der Erde / und alfo haft bu bie Erz 8 ift / was Philippus in Der Turba fagt: Btadet es weiß und biftilliet es gefcmine ] ! durch das euer / biß daß von ibm her⸗ 18 gehe ein Geiſt / den ihr in. ihm finden trbet. Und alfo baftouin Den obgedach⸗ n Saͤtzen oder Vortraͤgen bie vier Ele⸗ | ite/ nehmlich das auffgeloͤſte Waſſer / ‚der auffgeloͤßten Erben / die ſubtile Lufft | bem calcinirtén euer ; Von dieſen bits Maltung der Bringen an den Alcxar= m : Wenn vu wirſt das Waſſer von gamma pet D = A mehrmalen, und diß iſt das bren⸗ I. das Wafler und bit Lufft 7 und dies eimenten fagf auch Ariftoteles in Dem . uch von der Megierung ober Ampts⸗ 9g 916 PANDORA | der Luffterhalten haben / unb die Lufft vom! euer und das Feuer von der Erden / ſo wirſt bu gantz und vollkoͤmmlich die Kunſt der Weiſen haben / unb dieſes iſt das Ende der erſten Compofitien, al Morienus ſaget INscolaus Flamellus, lr So mad) ober laf dir machen in Glaferofen ein folches ditillatoriump ober diftillier bereitſchafft / Pellican genañt / das da gantz gemacht werde von einem gantzen Stuck / mit einen einigen Loch indem Haupt / dardurch mandas Waſſer ein und außgieſſch und lug dag diß geſchirr alſo wunder barlich geformieret ſeye daß das fol durch die Krafft des ‚Feuers auf! fleigt und diftilliert inner dem Ge fchire durch bie Canones wider her um tragen werde / baf cé wider auff ſteige / unb toiberum abfteige / oit! unterlag/ ag und Nacht, bí dag brennend 3Baffer in quintam effen-) i tiam oder fuͤnfft Weſen / bae tot fuden/ durch des Herren title Himmliſch verkehrt werde. Unt íft das der DVerfiandt und Wir: dung in diefem / das beffer — Mt nena IA |4 1 Oder Edelſt Gab GOttes. nend Wafler / das gemacht mag werden / bann mit gemeiner Wir fung des gemeinen Volcks / oder gemeiner 8euten / bie da noch bat ein materialifhe Vermiſchung der vier Elementen. Und barum ift es durch Gottlióe Einblafung alfo rfunden und außtrachtet / bag die uiata eflentia, oder das fünfft We en/ fo wir ſuchen / durch genge ohnuntertäßliche Aufffteigungen ger fündert werde von der zerbruchlie chen Zerfiöhrung der vier Glemene en. Und das geſchihet alſo / daß allwegen eben daſſelbig ſo alſo ſub⸗ ímíert oder erhoͤhet wird / iff all weg mehr fubtiler und glorificierter and edler / und vonder Zerbruͤchlig⸗ tit oder Zerftörlichfeit der vier Eles menten gefündert / dann das (o num auff einmal aufffteigt / und das / ib alfo offt und bif durch Gänge Yhnunterläßliche Auffſteigung ge» ublimieret wird / zu einer folcben Hohe der edle fommet / daß es ein anzerbrühlih Sufammenfegung vird / gat nabe alsder Himmel und Ba”, 9mm 5 von 9r? 2: fieri in. vafis claufis , ac errarunt : videbanık - (££). Hac verb per deftillationem peragi PANDORxsx . # von ber Natur des Himmels. Und darum wird es quinta eſſentia gef‘ nennet / daß es alfo gegen unfermp Leib ift / als der Himmel gegen bad sangen Welt / gleich foldber weiß als die Kunft und dag Werd magi. nachfolgen der Natur. (£) A in : E uh (gere Geberait in Turba Philofophodlu rum: cum opusaut lapis aggregatus fae rit, coniinuo illı fublimationem adde : addi ignorantes non intelligebant fublimationeag pES 7 etiam cum guttz rurfum deciderent , adhugfu: aq'am permanere, tum exiftimabant deftiblliii lationem nominandam, eratque perfcda dedi ftillatio, Ideo Morienus ait in Turba; Pofl fublimationem ei deftillationem adhibe: nei: hoc quidemigaorentes intellexere, ud AG | 4M. Joann laacttio) j "n SUE ht Wn hio AQ En | Xs» - C Rut tur. Eftrautemdeflillatio partium . cujusquit rei humidiorum in halitus feu vaporesá calo: extenuatio, atque ín zthera fablimatio, qu frigidis alembici fornieibus, aut recipientis vahs lateribus occurfantes, & inibi refiden- tesfrigoredenfantur, coeuntque in guttas;a€ (i fillatitii fa&ireflaunt , &in humorem abeunt, m Defillationis ge à Geébro tradita mus, d tila poteit videri quibusdam , cum faquit de= j | — ſilla⸗ E^ «m a |-— 34 WO WP ' Zu. BB M — bp A Oder Edelſt Gab Gottes. Rillaiionem effe vaporum aqueorum in fuo tillationes vulgares reſpexit quam phyſicam. ui hzc definiuo- fufficere putabatur. Cau- a inventionis duplex defcribitur ab eodem, Jna quidem purihcatio à fzcibus : altera , nim o&endit defillata queque puriora eſſi- fci & melius à putrefadione prafervari. Maxi- ne autem indigebant philofophi aqua purif» ma & mundiflima fine terra, ut ſi quando Embibenda effet terra five medicina mundata, quam haberent qua fzcem poft illius refolu- itus mundati peflent infici & corrumpi, Sed bbjiciet quifpiam me fuperius paulo docuiffe x elementis fimplicibus nihil generari , & Biunc me requirere aquam puram fine terra, quod fieri vix poteft, terra enim alimentum quz eft, ficut aquaaeris, & aer ignis, Rey pondeo philofophos defiderare aquam pu- ‚non quidem abfque omni terra, fed que »recipi non poffit in operatione, quemad- 1odum Cap. 1. idem dixi intelligi debere de tra omni unduofitate vacua, quantum ad 'hfum , fed non in rei veritate, | E Ewaldnus Vogelins. antzen Kunft / und ift dreyerley / erftlich Jt$ corporis crudi , zumanderen ber Philos Tophifopen. Erden/und sum dritten in der $ ^ — yale clevationem. | Sed Geber non tam de- sonfervari» à putrefa&ione ; experientia lionem non dimitteret, 2 medicinz & fpi* . | (f&)) Die Solution ift ber Schlüffel dee 9 Me ! ^ PANDORA, . Multiplication. Weil aber bag jenige / ealcioniret ift / leichter folviret werden Fat ‚als ein uncalciniited / al muß nothwend die caleinaion und deftru&ion der Su phui ſchen impurität uno verbrennlichenStand des corporis porber gehen/ auch was ern von bülffliben Waffern oder menttruß . möchte gebiauchtiwerden / hernach toiendl ‚davon weichen / und gang nıchts frem Des dabey bleibeny mit durchauß hoͤchſtflei figer Verhuͤtung / daß nicht etwa durg außwendige Hitze oder andern fhädlichf" ‚Zufall deß Steing inwendigſte vis gent rativa & multiplicativa verbrennet / zerftör und verjaget werde / wie dann die, Phil fophiin Tuba höchlich Dafür warnen al part.1. pag. 429. du ſolt dich in feiner Dei nigung am meiſten hüten und fürfeben vl). ber Benehmung feiner Krafft/ daß nicht eg" wa Die virtus activa erftärcket werde / den Fein Saamen waͤchſt / ober wird vermebreti wenn feine vis generativa Dutch aͤuſſerlich Waͤrme hinweg genommen wird ; Xen) dunun das Sperma haft Fanftduhernad Die gange Arbeit Durch lindes Kochen voll bringen. Dann erfilid) Elauben toic auf"! Der Magnelia Dag Sperma zufammen/ af | geſammlete putrificirem wir / das putrcfici ntc folviren wir / das ſolvirte thetlen toir/batboy getheilte reinigen wir / das gereinigte vereint. gen wir / und alſo wird das Werck erfuͤllet Michael Sendivogims Merd - Oder Edelſt Gab GOttes. Mer / die Diftillierung geſchie⸗ bet in drey Seg cine durch den Filg/ Xr Leuterung des Waſſers. (g) : 9E Iltratio ei, qua humores aquofi per / uitorium aut chartam emporeticam, n modum infundibuli convolutam , aut ma- licam Hippocratis , laciniam, aut fimile quid- lam , relictis in filtro aut vafe partibus craf- [oribus , percolatur. ' Johann Beguinus, | 4 Aber die ander Diftillierung ger bibet durch den Alembicum / und 3 een Wegverftlih/durd tvarm [no feucht/ alfo; Setz einen Hafen Buff ein Dfen/ der ihm gefchickt und tfüigt (epe am Boden / thu Heu Barum daßer fleiff und ſtaͤht fiebe/ Imnach geuß Waſſer inden Hafen/ And fe darein die Gucurbit oder Bolben / niitber Materi die du dis lembicuns und verlutier/ oder vers Im die juncteren und fügen gar Jol / diefe Diftillierung ift gar liebe h / unb rein: dann durch diefe a 99mm; mögen die ift erfunden allein von wegen illieren wilt / und feg batauff den. ga 22 as tenulores i Vae P ANDORA, "qq mögen die irrdiſchen Theil nich] ) auffiteigen/ und verlutier aud) Dein receptaculum oder empfaher [ wol / damit nichts barourd) auf rede ch) | 1 en (b) D E&illatio per Balneum convenit rebuliii levioris compagis. Cavendum t " men in herbis maximé calidis uc in Abfinl, thio, Salvia, Roremarino & fimilibus , t ü nimis leni calore utamur , & non tam eff wi tíam , quam phlegma inutile. proliciamugll Sedin La&uca, Endivia , & (imilibus tenuichſ yis fab(tantiz , calor moderatus adhibendu Tm & f.fficit isnt ibd Balneum KR oris, quod ne 3 do que empyrcuma imprimit, neque partes ae I: Johann Beni f E qi Dieander Diflilieunggefahieh | I durch warm unb trocken / nemlic lo in gefibleter Aeſchen unb fobu t i —T ein kleberig zaͤh Ding diſtilliren / fiui; wuftdudas Feur deſto (tarder mm 1 Jr en. (i) m" am (à) [ )ERillatio per Cineres vel Aren 'u «ormpetit rebus confitentiz folidioi n ut feminibus, Lignis, Radicibus &c. x lohann Beguim - Stem / esiß ein andere Siftilla: rfunben von wegen der Außzie⸗ Ding/ welche durch ein andere Dis tillierung nicht mag bequemlicher ſehabt werden / und iſt diß der Weg peer die Weiß. Laß dir machen ein eyſern Geſchirr oder Buͤchs dar⸗ intbu cin Ding / darauß du dag Del haben wilt / und auff baffeib eſchirr fe ein runden Hals’ als ann es ein ebner Deckel des Ge jirıs wäre / unb fepe diefer Hals ar Eleindurchlöchert/ alfo daß der quor und Dünnigfeit_durd) bít chlein fallen moͤge. Darnach fer arauff einen hohen eiſern Deckel / Gleichnuß eines Emboti / und rlutier die Fügen fool mit luto ſa⸗ Mentiz , Leimder Weißheit/ dar: ach fe es nach toiberfébrter Ord⸗ ing mit Zuthuunge eines mittel⸗ án igen Feuers. (k) | pei generaliter fic di&a , qua fit defcenfione, ef duplex, * ‚ve 4 iid a, p Cui. Oder Edelſt Gab GOttes. ion durch das Abſteigen / und alſo Jung des reinen Sels von’ einem 9 a? "9 ;-.| 921 etiam deftillatio per defcenfum dicitur , & i ber allerbeften und ftärcfeften € bange/ und barauff oder Darud ei zerlaffen wilt / ſolches fepe gar ! —* "PANDORA Calida eft, qua partes fubtiles à groffisp defcenfum mediante igne, feparantur ‚un picis confe&ione adhibetur , cum ex fi tzdarum concifarum, obít.u&is undique flf || raculis, igneque intra acervum fuccenío, p defluit , ut videre eft apud Plinium lib. cap. 16. & Mathiol, qui operationem exadte defcribunt. Frigida e&, qua per defcenfum , abfgg N 3gne, partium fubtilium à craffioribus hid | paratio, - ohann B eeuind\]| / N Es ift auch ein andere Abſteigun als da ift die Gieſſung der calcinti ten Coͤrperen / und geſchiehet alf làg die machen eine cbne Tafel vt in den / zu Gleichnuͤß eines Schilts/ r m babe ein wenig erbebte Seyten/i orone in ein Gießofen / alfo daß) N T (fu das Ding oder Corpus / ſo 1 " * yj nt ln e jn den Dingen fo fid) darzu gezi vermiſchet / alé dann geſchrieb iſt in den Buͤcheren der D pben/ unb thu barauff T. ‚Oder Edelſt Gab Gottes. tiende Kohlen / und von ftunban af darzu / mit ftarcfem blaft ber lagbalaen: dann fo du langfam b ſchwachlich darzu blieſeſt / fo tbc ſie das orpus verglefen/und balb cé anfabet zergehen/ fo fieiat herab / durch die £afel niber/ die dem geordneten Geſchirr ban: Puy | zwar Die erfte Anmerckung über das yte Eapiteldeserften Theils. B ar! efte Lo x Welcher mid) zufügt meínem ruber und meiner Schmwefter. (m) AALchym. Here ift der Schwefel auch alt? Stimm: Freund wiſſe / daß Schwefel die Kraffe ift aller Dingen 5 ift der zwey gebobrnee/ bod) älter als ‚andern alle; auch (tárcferunb wuͤrdiger t ein gehorfamer Knab. Alchym. Herz : fennet manihn? Stimm: Auff mane Hep weiß / am allerbeften aber durch lebendige Vernunfft / ober vernuͤnffti⸗ Leben in den Thieren / durch die Farb in den ru. Mineralegia fupr. Citat, unb - D " 9:6 - . bieteife Männer gelebet / weiche mit f Haben. Alchym. wer marem. bann Die PANDORA. :[' in ben Metallens durch dem Geruch / ít m den begetabilitm / ohn ihm: totird'et ſein/ Mutter nichts. Alchym. Iſt er ein eig" ger Erb/ oder hat er noch Brüder ? Dir timm : Sreunb / feine Mutter hat nu"; noch einen folchen Sohn’ feine anbe^" Bruͤder ſeynd unter böfe Geſeliſchafft aeraf? then: Eine Schwefter hat er/ Die er feb" liebet und wird auch von ihr geliebetd*" dann fie ift ihm toie feine Mutter. 21(dpmp^! Herr / ifter allenthalben einerley? Stimm!" Was feine Natur belangt / ift ev eimerlegpo aber in Der Gefängnäß verändert er fight Dochift fein Hertz allwegen rein/ feine lei], der aber feb beflectet, Alchym. Herr ifti auch jemahlen ledig gemeft: Stimm: jp. freylich / fonderlich gu denen Zeiten / - n M ner Mutter groffe Sreundfchafft gebe j 3 Stimm : £bnjablbar viel / e$ mar fit Hermes / mit feiner Mutter gang tini (ti war / nach ibm viel König und Fuͤrſten nicht weniger viel andere Männer / als unſern Zeiten Ariftoteles, Avicenna , Par | ) DAI 4 ‚AR celíus &c. welche ihn erlediget habe | 0 di Dann diefe habe feine Band Fönnen auff: dec EU Tid Michael Sendivog à | | | 9— jm * dan 1. Ly >. Sulphur volatile, 1. Der Geyer: | ‚Die Sek obtr i Spiritus. 5. Der Drachen⸗ Schwantz. Der Himmel. Ihr Schweiß. ‚Acetüacerrimum. Z Sad ‚Die ſchwartzen 4 Nebel. Oder Edelſt Gab Gottes. p füdtige. 1. Das Fire. 2. Sulphur. - 3$ Das unterfte, .Die Erde c 5 DerMant | 6.Der König. ». Gabricus, 8.Der rothe Knecht 9.Der Brüder. -.. 4o, Sulphur fixum, 11. Die Kröte. 12. Das Tode. - 15, Nigrum Nigrius nigro, 14. Das warme / trockne. ‚1. Der Coͤrper. 16. Der Drach. 17. ye Erde, 18. 3e Aſche. 19.4208 Ertz oder Schweffel. 20. Der ſchwartze Rauch. 2i ihre Eorper daran fie aufgangen find. Michael Sendsvogins, mmm) Wir fagen aber / daß dieſe d n nichts anders ſeye bann ptr Ele⸗ men⸗ ‚97 I Au en Tr C a meo Ma $28 btt Turba ; Die Männer zeugen nichlin u PANDORa, | menten Kraͤfft gleichlich vermifcht / oet" Waͤrme / Trückne/ Kälte und Feuchte Eine natürliche Gleichheit: eine Verm fhung des Manns und Weibes / ben ebeil das Weih gebohren hat: Dasift eine Zup! fammenfägung des Feuers und Wurtze Saffts der Metallen. In Betrachtung! daß oer Weiſen Mercurius in ſich bat feine! (i eigenen Schweffel / gut nachdem er venil oder viel von der Natur gereiniget und geil kocht iſt / kanſt du alles aug Demfelben oem richten. Wann bu aber Fanft dem Gewich der Natur dein Gericht zu tbun/ den Merl! curium Doppelt / und den Schwefel dreplPy fach machen / wird es che zu einem gute? Endfommen / darnach zu befferem / unir zu Dem allerbeften : Wiewohl nur eiu Schwefel fichtbar ift / und ziveen Mercmliiii rii, pod) einer Wurtzel / nicht robe ^ ode zu viel gekocht / jedoch gereiniget und aufm geſchloſſen. ety —— Michael Sendivog ii id (mmmm) Deßwegen fagt Ariteusilllnh Kinder mit einander / fo empfangen Dil Weiber auch nicht alleine dann bic Ki 1 der Zeugung gefchicht durch Mann mi) Weib / eben dieſes gefchicht auch in Zu! In fammen gefekten Dingen Denn bie Natu 9l erfreuet fich/ wann die Männer Die e I ber nehmen und umfaben fo gedichte ly wann poo in nárrifrber ee einis t Iraturen mitanbern frembden und un leichen Naturen zufammen feßen tvolte. en Kindern fehr geliebten Sohn Gabri- jum (id) vereinigen und zufammen fügen ait feiner Schweſter Beya, welche eine Fals biebliche und zarte Tochter iſt. Gabi: us ift der Mann und Beya ift dag Weib / | 5 t unb verbeffert/ weil er von ihr herkom⸗ im/ und ob (don Gabricius wärmer ift $ Beya, jedoch gefchicht Feine Gebaͤhrung ne der Beya; Wenn nun Gabricius it ber Beyafich jufammen [eaet/ ift er als⸗ ib und unverzüglich tödt: Denn die Beya igt auffden Gabricium, und hält ibn feft ib verfchleuft ihn in ihren Leib, alfo daß an das geringfte nicht mehr von ihm ft. ü fan/ Durch fo groffe und hefftige Liebe | fit den gemeldten Gabricium umfane q/ daß fie ihn gang und gar empfangen d in ibre Natur verwandelt hat / und hat | ín unterfchiedliche Stücke gertheilee ID ettenuet. Nicolaus Flamelins, Bird fid freuen in Ewig⸗ cSulphur Mercurius | Arfenicus — (St | } | MArgencum vivüJ £gnta.(0) (o). ja + Naun (2) Quat- aß deromegen deinen von Dir und allen deis elches den gedachten Gabricium corrigi-. ‚PANDORA,. 64 C) | Uarto, quia quamvis philoloplu vi iU T deantur ipfum afferere. materiam la. » pidis, tamen loquuntur de ipfo fub metaphó ra: quod oftendunt alia verba eorundem jJ 5 philofophorum , quz de arfenico vulgi veri ^ | ficari non poffunt. Loquuntur enim philo jophi de aliare, quz fe haber in fua compa. ratione & proprietatibus ad modum arfenich, I: Et hoc vocatur arfenicum , quandoque ctiam | auripigmentum: Quia ficut arfenicum prim ]' e(t citrinum , poftea manifeftatur occultur ni ^ uod eft argentum vivum occultum cum fud" Mloture occulto : fic etiam illa res, de qualV lapis philofophorum fit, primain operation il dti citrinatur & nigrefcit, poftea albefcit, in quap/ albedine eft occulta rubedo: de qua te fup: liu rius clarius dictum eft, 4. ^ 7 f Laurentius Venim , — (nn) Quidam verd eorum nomina val ant, uthoc, — Et tribus terris. Quarum pr ai m et margaritarum , fecunda terra foliaru 16H tertiaterraeft terra auri, Ideo nominaverul i fiafflier Animam & fpiritum, ex hac ; pet oie lini tione egredientes Arfenicum citrinum, 1 fl arfenicum rubeum, Per rubeum volunt anti rbamtingentem, Similiter vocant hanc and ML mam tingentem fulphur rubeum, fpiritu m| ! gri arlenicum citrinum : quia fpiritus dealbatat gi Mi màs, & dominatur colore fao, Et nom DU mant animam zs, & ipfa eft fumus gr sl, & idco nominaverunt it fpiritum. | lermick , " I" d a — | l — Oder Edelſt Gab Gottes. irgentum, quia dealbat zs eorum, Et quia lominatur fpiritus colore fuo haic Animz, , dealbat eam , ficut argentum | dealbat «s | Senior. Zadith; Filius Hamwelis, 2) von der groffen. Bebeimnüß Re- is, wie Damit Die wahre Solution zu machen / unddas Univerfal — — ? zu erlangen. —.— | IB. Den blauen unb grünen Himmelfar- "n Stein / derin feiner Erden waͤchſt / dichts genannt /toelchen bie Weiſen ger m. Wann fich nun diefe Brunnquell jnet/ fo gebet fein Geiſt berfür / und feis Seel / daraus muft du nun ſolche geiſt⸗ be Alta offenbabren/ Damit diefer Stein en intwendigen Gafft ungetrungen nas rlich von fich berffir gibt / fo werdet.ihr Anen himmliſchen Balſam unb ſchoͤnen Agefaͤrbten Gang fröluch anſchauen / ſei⸗ in grünen und himmelblauen Safft nk geiftlich / rein / pur / in feinem. eige- 43 v molgezieret / von allen irrdifchen Beibus rein gefcheiden finden. Das wird \ pe in Vl. £u In dieſer Zeit wird nna feine EEE — 92^ - PANDORA, feine Klarheiterlangt: So haft du funden das Perlein / das du geſuchet unb vong GOtt erlanget / was du begehret baft ut bicfem einigen Dingallein. Du wirſt dich bod) haben zu freuen/ tvann du das Waſ fer und himmelblau gläferne Meer anſich⸗ tig wirſt / fein Seel/geib und Seift bekom⸗ meft/ der verborgen gemwefen. Den hat das himmlifche Centrum wunderbahren Krafft neu gebobren / hoch clarificirt badyi obere Firmament und das Geſtirn ift feindh, Farb und feiner Krafft/ von dem allerhoͤch (ten hat diefer fein groffe Krafft und Wuͤ digfeit enipfangen. Non folcher prepara, tion , wie feine Solution zu machen / find), bet man feinen Droceß Elar befchrieben dann diefe Aufflöfung gefchicht per feyis Durch fein ſelbſt eigene SSemegung / ohnalh ; (c Handarbeit / auch ohn alle Diſtillation ohn alle Noth / obnallen Gewalt dep tllo, ers / fo gibt Diefer Dunft Urſach / daß ſich öffnen feine Band und treibt berfür Dem), Saft folcher Tebendigen Brunnenquelli, darinnen Seel, Leib Gift verborgen fagi, das wird der Natur offenbar und vertratis et/ dannalfo erfordert folches der Göttlia), che Will allein / Daß feine Magnalia bekann werden denen / welche in GOtt ihre ſtarck Hoffnung haben / daß fie folche hohe Er! | kandnuͤß wuͤrckende Krafft erforfchen món, gen. Dann mann fein Spiritualiſch ei), verborgener Dunft auß feiner Erden reir gefchie ^ Oder Edelſt Gab GO ttes. geſchieden per fe berfür gebt/unb auffſteigt / hebt er fih gen Dimmel/ und offenbabrt ifo dadurch feinen empfangenen feurigem Bewalt. Das lebendige Waſſer fleuft 1u8 feiner Quell und Adern / dann es iff in groffer König / ber eg alfo zu folcher Wuͤrdigkeit bat gefchaffen. - Wer aber im Heiſt fo reich ift/dezden‘Balfam ſeines Inge⸗ peydsrecht erkennet / was für grofc Geheim⸗ à M. 2 di |] E uͤß ın folchen ſchoͤnen zierlichen himmlis rborgen. Die Alten babens das gefegs arattus bezeugt 7 e8 wäre nicht gut / daß e Welt woͤſte was damit außzurichtem *, Diefen Safft verbergen hoch die Alten npt der Arbeit / und bie preparation , fie ibené niemand vertraue dan allein ihren indern ift Das gegeben / mie alle Schrifle n andeuten. Welcher diefen himmlifchen nen Safft Fennet / und die himmelblaue umen weiß berfür gubríngen / der bat I: Augen Seel / $eib und Geiſt / dieim Yin dieſem Balſam wohnet / weiſt du das oͤffnen / fo haft du ein groß M:gifterium, eſe SÓrunnenquell ift lebendig / feurig/ duͤberwindet alle Ding. _ Ver Dad ver- Ébt/ ber magfrölich fprechen/ ich bab ges Pden der Weiſen Stein/ ihr wahre So⸗ ' Mion/ die fchöne gefärbte Fontinam, dag "W "Nm: — ifi 'teuno das gebenedeytegenandt. Theo- 95 94 PANDORA,. | iſt zwar ber einige Schluͤſſel aller Dinge Sob / auch Lebendigmachung / die 23e befferung und febendigmachende Krafft | und Die Überwindung aller Dingen. Di V7 verkehrt alle Ding in jeineg gleichenzun verwandelts ſchnell tn dag höchite A(run alſo boc) bat e8 GOtt gemücpiget. wird Durch fid) felbft gebobren ı dadum wird Dann fein Primum Ens geoffenbahr Durch pen Geift der in feinem V wohn ‚der Gift führer Seel und Leibin den Te unb in den Himmel / verkehrt fich felb ‚zueiner clacificirten Erden / als dann na | beſchehener ‘Butsefaction fo fteigts vone ter arb in die anderz biß in fein Dodbfl Vollkommenheit / laß in ibm felber arb a ‚ten und Eochen/ bif daß es erlangt unb D. ! .Fommif bat pie Nubin-rothe Seftalt.Di Ding bat inihmdas rofenfarbe Blut / ve ſteheſt du mich / fo bleibft du gluctbaffti Diefe Wort nimm zu bergen. Mei‘ ckeſt Du was ich dir befenne / fo wirft DE finden ben Elaren Durchfichtigen Caid | funckelſtein ; der muß fubtilirt werden alii Das aller befte. Auff bag weiß clarificir Givten gieß das rofenfarbe Blut / lat 1 ſammen verfchloffen Dominiren / auff um | abfteigen / in ibm felber arbeiten / (o la big der weiſſe Stein bat fein Dofenfar d Blut aller in fid) getruncken Darpon wald unfer Stein bod) rubificirt; gang P ; BRD: sang fluͤſſig / ſchoͤn bod) gl ii hr ( ^ T qi . Oder Edelſt Gab Gottes. lurt erfcheinen. Damit hab id) Dir die Warheit vertrauet / und haft gefundenden warhafftigen Stein / ein. volllommen Berck gemacht / bein gang Werck mol pollendet- —— qe | A uai Benedictus Figulus, Die Kunſt und Das Wiflen zu außziehen die quintam etlentiam vom - Quedfilber / und dem Roͤmi⸗ d ſchen Dieriol. _ | . Der großmächtig und oberift (tt) hats alfo geordnet / bag das für fft Weſen des »Ditríoló/ und der zuperrofe außaezogen werde / und ſichtbarlich mit dem Qucckſilber: Dann fo daſſelbig mit dene’ unb mit gemeinem Salg fublimirt und "rbebet wird / alsdann daſſelbige yarlich ihre quintam eflentiam Per“ )orgen in der weiſſe des vorgeſag⸗ en Queckſilbers / und diefe unfichte Màt quinta effentia , oder fünffte Befen.(a) Nnn 4 ()Vid | | 1l 95 1 RB j| 1 | 236 ^ | (3) V ide fopra Baf, Valentinum. E tum ejus, quià quibusdam magnis Philofo . eftincorruptibilis ferre ut cxlum, licet fit no . fiíaco feptem partes aquz vel plus: & ho . (aa) In ifo autem opere feciſti duo: Pri mo enim purgalti ipfum à terreftreitate & ni gredine ( Vide fupi; Rupeíciffam.) Secund -öpera'o hujus artis eft: Ab illo Mercurio fub. limato , qui eft albas ut rix ,- extrahe fpiri phis quinta effentia clamatur , quia fpiritus il fixus volatilis, quia fic. eft neccffe: extrahi] tur enim hzc quiota eſſentia, hoc eſt fpirí tus Mercutii ab illo fupra fublimato, fic; R libram unam falis Petre, & tantundem vitriol Komani , & extrahe aquam fortem , & ter Mercurium fupra limatum, & diffolve eundi in illa aqua .forti fuper cineres calidos inamf, phora virri claufa per duodecim horas : qu fi non diffolvatur, pone intus de fale armoff e(t maximum fecretum in arte: (N, fiin p 104: cipio fimatur fal nitrum pro fale petrz , putd -fore melius, ) Appone ergo cor tuum All) ipfum , & pott diffolutionem pone in urinalil) | & defuper alembicum , & mitte fupet ighem & deſtilla aquam fortem quamrecipe, & poll totalem deltillationem continua tgnem , & afcendet per latus urinalis fpiritus Me uri & hzc ef quinta effentiaalbior nive : in fini? fortifica ignem, & totum aíeendet ;. deind. aperi vas, & extrahe quintam effentiam , &in Oder Edelſt Gab Gottes. iesin fundo vafis fzces combuſtas & ni« 5. à [picitu. Mercurii dia i 1 : opo. de "Rope | us) Diciter ergo, qvod ficutantea Mer- )rium in opere necellarium domi &c,. ( Vi- Ile € lopra) ‚ednonymus Philaletha. (aaa). Demnach es GOtt alfo geord- Jtt/ Daß die Q, E. des Vitriols ober Kupffer⸗ Paſſers unſichtbarlicher weiß mit dem lercurio, und deſſen Q. E. mit dem Vitrio- reciproce außgezogen wird / allermaſſen Pr plzus in pupilla Alchim. fchreibt : Nihil [foteft extrahere ä Vitriolo Romano tin&u- | les fuam realem , à fuis duobus extremis, £ (unt terra& aqua, excepto folo Mereu- | 0; ; quemadmodum. nullum animal potcft | trahere mel ex floribus , exceptis folum ibus, Etpaulo pot: Hic Mercurius et Ide fortis & multo magis corrofivus , quam i aus Mereurius ; ideoque non utimur. co h orpora humana , veruntamen ad opera rorum , vel ad numifmata. conficienda , tit auram perfeGiffimum & fupremz tin- " tz, &c, Adde Jofeph. Quercetan. de gnat, rer, inter. pag. 123. So ift es an de- h / wann der Mercurius oder Queckſilber it Roͤmiſchem oder Venerifchem blauen ía tiol , (Venere Vitriolata) und gemeinem altz / fublimirt mird/ daß er von pu nemeiß auffſteiget / und das fünfft m nj Weſen E ? 32 9j rum iavifibile) deßwegen fie bann fagen if verwandele fid mit ibme in überfluͤſſigh SQUPANDORA, ofen des Kupfferwaflers mit ito me auffrübret / alfo daß in ſolchem Subl®% mat bit Q. E. Vitrioli unfichtbarer wei verborgen ub / ob wol wie gedacht DE fublimirte Mercurius in weiffer Geſtalt e fcheinet. Unddiefes auffgeitiegene unſich bare fünffte Weſen wird der Philofophe Schwefel genannt / (Sulphur Philofoph« Schwefel fep Fein gemeiner Schwefel / dan auch zu deffen &rfanenüf gar wenig Mal, fchen gekommen / vereinige fich folh@ Schwefel gern mit dem Mercurio, u ex es alldieweil fie einerley Natı OD. Dore m E Wobey su wiſſen / wann der Mercuri burdy einen / zween ober prep Adler gega gen / das ift/ wann er eins⸗zwey⸗ oder Dre mal / previa femper refufcitatione, fubl mirt worden ift / Daßer Saturnum, Jovei und Venerem meiftere; Lunam aber rad caliter auffzufchlieffen / muß er gehen vo dreyen biB Geben / und fihließlichen wa er folis Meifter ſeyn fell / fo gehören dan fieben big neun Adler ober. fublimationes® Daher fchreibet Theophra&us Paracelfus df R cfufcitatione rerum naturalium ( Oper.toriti 1. p.397. ) hievon alfo: bie refufcitation ulli re(tauration dber De3 iviercurii fublimati, Gf ſchicht in einem fiedenden Waſſer / bo daß er zuvor Flein abgerieben fepe: Dank Ode Edelſt Gab Gottes. gitum Salis und Vitrioli, daß er. ín der fub- i maton mit ihme aufffübrt/ unb ber Mer- uris laufft an Den —— des Waſſers ls pow t lebendig $ufammen N m Wird genannt Sulphur Philofo- id orum , der Schmwafelder Philo— dbphen/ welcher unſichtbar iſt / dar⸗ im jagen ſie / daß ihr Schwaͤfel nicht ſeye ein ſchwaͤfel des gemeinẽ volcks / Heli gemeiner Schwäfel. (b) Radix. Clymié bit Philofophi billig ben Schwe⸗ T iM vornen angefe&t/ als den allerkoͤſtlich⸗ 1 ten Anfang /indeflen Bereifung die gan» je Kunft (tecd'et / dann es ift dreyerley Echwefel / undsfärnehmlich zu ertocblen: d Aui mes und fárbenber Schwefel das Dueckfilber congelirt , der dritte / selcher bag Weſen geitiget. Bon welchem [ten / die weil wir aber ben einen Anfang Bereit gefpräch weiß haben auf gehen fafz r In | werden wir gezwungen / den anderen qud alfo außzufüuhren / damit wir jedem 1 edt antbun. Der Schwefel ift Deverley dann die andern 2Infáng / und 28 Quesffilber wird nicht hart guod (MA | | | | das beiffe Waſſer lolvirt von ihme ben Spiz- bp ben brepen Anfängen haben ir swar ernftlich tractirea und handlen 939 949 | als durch den Schmwefelv fo ift vie gant SN — gefe&t haben dann in meinem Kopff pfllfi als daß wir Fönnen aus den Metallen e filber in den Adern der Erden zu . alfo verbarte / nahm er iin für in ven; ^ PANDOR Ajo Operation in diefer Kunft nichts andere | nen Schroäfel sieben / damit unfer Quec un! Silber gebartet wird / welcher Schwer in unferm Werd an flatt des Manne ift/ und derentwegen höher geachtet DEN Mercurius aber an (tatt der Frauen : au Diefer zwenen Zufammenfögung und Wuͤn ckung / entſpringen die ‘Philofophifche Merl) eurif, i lt -Mir zwar bat der Mercurius nie gefal 1 len / glaubeauch nicht Daß etwas gutes ih ihm (tet / aber vom Schwefel halt ich! piel / dann wir haben auff unferem Reich ag ftattlich vonihm difpuiret/ und toengli bas Ungewitter ung nicht vertrieben hätt) duͤrfften wir ihn wohl für unfere Mate, gen nicht leichte Sache zu ſeyn / meti Hirn ift voll ſchwerer Gedancken: 3Da tl Schwefel zu laboriren. Fieng alfo an jill dißilliren / fublimiren / calciniren / ſieden und braten / das Del auf ver Glocken zu machen/ bald allein für fid) / bald mil) Chryſtallen Eyerfchalen / und verſucht in ihm viel andere Arbeiten / da er abe viel Zeit und Unfoften angewendet / uni, nichts zu feinem Kram finden Fonte) war), ber arme Sopff fehr traurig. ſchluff Sie), Bla j Naͤch 13 Ode Edelſt Gab ottes. Nächte nicht / ſpatzierte fit für Die Stadt inaug gu fpecaliren / daß er deſto beque⸗ ir in feinen Arbeiten etwas rechts er» ) men möchte iurmus begegnet / und gefprocben : gut Feund / tie fteben unfere Sachen. Alchn« nit / O Herr / ich habe viel Wunderwerck eſehen / mein Weib wird mir es kaum glau⸗ / id) bab auch oen. Schwefel funden / b bitte euch mein Herz / helfft mir den [Bein darauß machen. Saturnug /'j ja ern / mein Sreund / bereit derhalben dei⸗ {m Mercurium und Schtoefel ; unb gib 1Gllaf her: Alch. D Herr ich will nichts iit Dem Mercurio zu fchaffen haben denn | i ein Schelm / er bat meine Gefellen Mad viel andere betrogen : Saturnus. 1) L den Mercurium , in deſſen Reich der Echwefel jegt König ift/ haben die Wey⸗ en nichts außgerichtet / und ich weiß có fid) anderft nicht. Alchym. Herr faffet 8 ibn auf dem Schwefelallein machen. Jaturnus: wol / gut Freund/ es wird ser gerathen/ wie du es heiffeft. Haben halben den genommen / den ber Alchy⸗ ift gefunden / und haben gebanbelt / wie | i Alchymift gewolt / und angefangen / t p auff mancherley weiß su laborirem/ bin feígamen Defelein/ Deren der Alchy⸗ ſt viel batte/ zu tractiren. Aber nach abgang einer jeden Arbeit feind a par- n - SDiefem Alchpmiften aber ift ber Satu⸗⸗ | 941. 94: fen. Sie haben von neuem angefäh toic ibrtoi(fet. Da fagte Saturnus ich weiß daß bas ſublimiret Zu A fc an die "alte Weibe zum Feuer ur gemeiniglich verkau gen den Schwefel zu fublimiren und ciniren / toited dem Alchymiften gefallen aber mie fie e8 gemasht baben/ift es ihne allezeit am Ende wie zuvor gerathen / Da was der Alchpmift auf dieſem Schroeft fuchte / iff zu Kerglein worden Darum) fagte er su Saturno: warlich Herr / ich fü | he daß es nach meiner Phantaſie nicht i angehen / ich bitte euch. machet c8 alieit J fiehe dann zu / und lerne. Nahm all zwey Queckfilber unterfchiedlicher Subitan ; | aber einer Wurtzel / Die Saturnus mit ſe nem Harn gewaſchen / und genenn Schwefel von den Schwefeln und ven miſchte das Sir von dem flüchtigen. — N Michael Mr 1 uUnd der meinſte Theil der oue fchen find zu bem wiſſen fommer und dag ift das / foden Mercur um fchnell und von flundan befallı J in weiſſe / tiber die weiſſe des Schn es / unb dieweil er eben derfelbehi Natur íft/ ſo zeuhet er mit (oma er, fublimirf und erbobet wird / u ' qoe IE T | Oder Edelſt Gab Gottes. ber Hat.etlicheverbrennliche Theil / ind hat-ein quintam eflentiam , Die nicht mag zerbrochen / noc zer⸗ joͤrt werden mit unſerem Verſtand der durch unſeren Sinn / wir ſehen / ſo du in das etzent waſſer / ſo von Hitriol unb Salpeter gemachet iſt / ueckſilber einlegſt / daß es ſich zer⸗ It und gang in ein keck Ding ver: hrt, nimm und fbu Dueckfilber tfublímírt mit cuperrofa/oder Vi⸗ Kiol und gemeinen Salg aller weiß Alt in das ſcharff egend Waſſer / ß ſich Das Queckſilber gar alles zu Waſſer auffentloft / volgend fo Jigt aufr ein egend Waſſer / bare Ach fo folgt bernad) quinta effentia, Wer fünfft QGefen des Mercurit ſud Vitriols miteinander / alfo on ' ibt mag vergleicht werden / und ibt am Boden ein Theil des Mer⸗ ‚er nun die Auffloͤſung dieſer quin- tflentiz in dem vorgefagten aqua u eiß / ag ibm die weiſſe des Schnees rt verbrennt und ſchnoͤd / wider⸗ 't/ ober etzenden Waſſer / und Iu die vorgeſagte ſublimation bre: ber mehrmahlen / oder fo ua | BN a 943 944 ‚gang alles zu weiſſem gefublimiere PANDORA, 4 daß nad) der Sublimation fein feces ober Trufen am Boden de Geſchirrs bleiben / fonber gar werde/ fo würdet du auß Geheil GOttes Haben quintam eflentar Mereurii / und Vitriol miteinde aller vollkomneſt geſuͤndert/ welche Ä fein Meifterichafft gefaſſete/ bag wäre dag aller qroft : Dann qi bat groffe Ding, darauß ift es ur, zerbruͤchlich worden und von dep, Natur bes ungerbrüchlichen Golds 1 und unjtbrüdlider bann da Sold. So du aber die quincar effentiam oder das fünfft wefendel, Vitriols / oder der cuperrofe aufat ziehen von der quinta effentia DEU Mercurii / (o einfundier oder gie daffelbig in ein diſtillirten Eſſig ot ſonſt anderen / undlaß es refolviet und entblöft werden lang mit bet 1; jl: Queckſilber / und fo daffelbig an Dt h den aefitst / fo wirddie quinta effen? tia des Vitriols ober der cuperrt ohne Zweifel in dem Eifig bleib d daſſelbig magft du — a bewähren: : niímm ein «C li ! Ode Edelſt Bab Gottes. 18 aller roͤtheſt Ding haben / und ; M arauff geberen / zufammen / ſo ! TT iro bir Die quinta effentia in Bo» | n nn alles Gold / diefelb (ft gut die Piſchen oder freflenden preften/ vie Mödere Libel mehr. b — das foblimitet Gueck⸗ xr oder ſein quintam effentiam geſun⸗ t / in das Waſſer welches bey den Pbigfophen / Lac Virginum Oder- - | Jungfrauenmilch ge⸗ nennet vetro, | E 900 quim: das mach offt gliiend, und löfch es rabın einem Eſſig / und darnach niſch denſelben Eſſig mit dem Eſſig Darin Die quinta eſſentia deß Dis Iriols oder cuperroſe ift/ fo wirft our rdie maflenfchon/ daſſelbe diſtil⸗ durch ein Filtz / und ſetz es zu Inem gar fenfftigen Feur / uno fama ibit ſchwartzen nebel / fo fid) oben | bleiben / büpftber unb ſchoͤner Schäden zu beilen/ unb Die corro ! !j (b bít quinta effencia des Werturit Be Fiſtel unbben Krebs heilen / und je unft zu reducigen und wi⸗ | m jeder fublimierter Gift / als | " das Quedfilber 7 ober ſein pays 946 nes Ofens der Philofophen/dafelb ^PANDORN A . :: &uinca effentia, oder fublinsierfer e: fenicum / ober Schwaͤfel oder Ar moniacum/und fürnemlíd) verfich bie von dem gefablimierten Duet ST — Seel unb Gift. Das iff ‚auch Sulphur , Mercurius und Arte nicum, Denn der von fich blafende Schwe— fel / das iſt ber da von fid) wirfft odeg ſtoͤßt feinen Rauch durch den Arfenic. De wuͤrcket. "Vid, Mineralogia fupr, Citar. un zwar bie erſte Anmerckung über bag viera teGapitel des zweyten Theile. # «duonymus Verbum Dimifun Solt bu alfo reduciren / oed), wider eynführen inein 2Daffer ood in Jungfrauenmilch / nach den Ni ien der Philofophen / und ift di bie Weiß: Nimm jublimiert Dueq filber / oder fein quintam effenciaggf tbu esinein glafern Geſchirr / obg in ein vergkefts das weit und bref fepe / und orbne das zrifchen DE. Fuß eines Antbonorig ; das íft/ d Wi ín iff ein wunderbarliher Sinn Oder Edelſt Gab Gottes, ia bgedeuet werde vonjedemheil(b) leere , 3n pritna redudione, ea eft quam fo- ' ationem vocarunt , eftque fundamentum ftis, Qua de re Rafis air © Nifi corpus re- lölvas, fiuftralaboras: corpora enim ad ta« Is aquas funt reducenda, quales funt ex qui- lus. primam originem duxere , id ef, in. Ji&ioinfuam eſſentiam. d e JM. foam lſaatut. | Und geſchicht alſo. Mach die In runden Ofen mit Wänden in der Höhe eines halben Schuchs / und If bie auffgerichten Wand / da pone ein rote Eyſern lb eg es A i Band, baf ee | lebé nirgend ans Joren / an die DIM des ofer Daß dag / fb bartin getban oder ger b) | filí, quomodo intelligenda fung, | «Miis Pbilofophotum di&a? Di-. uam vulgirem, Hnc vero flutionem . ilgus non capit. E&que hzc prima ejus re · Pend eines runden Dfens / oder Ld 9 auffſteigen moͤge in dem Umkrei ſo haſt du den Ofen / das iff getvill haſt / daß dieſer Ofen gleichlich gef PÄANDIOR A, ^] fondern daß cé bloß auff den vien Armen oder Stilen auffliege/ bafi; bít Hig fo unden auffſteigt ali lein beyfeits und an den Orten ber Lammeloder Blechs und dei, f fene: dann das Thürlein da mail, bie Kohlen fol} hinein tbun/ fol zuy underſt auff dem Herd gemachei, werden / darnach auff die Waͤnd di Lammel oder das Blech / und übel, 0d) / bas befchlie mit einen hei dinen Ihürlein darein gemacht / al und ohn fehl, fo du den Verſtand heigt und gewarmet wird in a(feu Drtenund Limfreif feiner Runde baf die His vonder Lammel ping berbalten und gewahrt wird / unto Oder Edelſt Gab Gottes. " Inirgend bann durch bie offne der b Seytn unb eer Portern des Blaͤchs auffiteigt / und alſo von als fen Orten gleichlich der Mitte zuge⸗ bogen wird / darum fügen wir wiſ⸗ ^fentltd vot einemrunden Ofen: fo vir aber nun das Geſchirr roollen i pronen in den Ofen/ ín der Mitte ber Pammet machen ir. drey Zaͤn 4 bep zweyen Fingern erhebt / gleich weit von einander fleben / und fe Ipenbarauff em Schuffelein/ daß eg | in guffterbebet werde / unb immer Üder enfern Schüffel andere bre» / "aber kleinere Zahn / zugleiherweiß erhebt, unb auff ober über das Ges ! pboram / Geſchirr / oder gläfern bedecken wir mit einer anberen itze Pinen €cutel oder. Schüffel / alfo Maß die Amphora in mitte zwiſchen fiben zweyen Schuͤſſeln in mitte des uffts gelegt und geordnet erbe und dieſelh weder ber Boden 7 ; Jtt nirgend anruͤhre / und Ooo 3 dar⸗ [feirr ordnen wir ein glafern ame rug wohl verfigilliert / dieſelbe 1 qo die Derier ober Seyten an feis - DAR 956 PANDORA, Barum foirb unterſetzt daß da Haupr oder Mitte des Dfene alil iſt daß wir ihn aumftbun oder DA) decken wann mir wollen. Diß 13) der allerheimlichite /- verborgne Dien der Philoſophen / ber oa gi maant wird Anthonor / unb au beg fea Erkantnuͤß gar menig/ unb de) ming Theil ber Menſchen fomme fiio / an diefem geicbieber Die D ‚geition oder Abdeuung gleichlich vo gesem Thal, So du nun wilt de, — mirten Spiocum verkehret werde; in en Waſſer / oder Jungfrauem Milch / (t$ auff die Eyſen/ anf quel oder Blech den Zan tno bal Schuͤſſelein mit bent Ding das galı fleiſſig und wol gerieben ſeye uti beoede es nicht fondern der foarnp &ufft oder Wind ſoll bie bloffe tay teri berühren / und gib ibm eil. ‘Feuer dreyer Kohlen / banm eii fleines Feuerlein tbut dir fein gnug und ecbalt daffelb Feuer gleich / ad) Sag urb Nächt / und daſſelbſ werden Lig Spiricas in der warme Hund trocknen ftuben gecalcinirt/dars mad zeuhe es her auß / und reib es auf "das allerfleiffigeft und reineft auff eis Inen Marmolftein bag die Materi Atınbegreiflichrein werde/darnach feg das in ein gläfern diftillierSefchirr/ Das fer und ordne ín ein Keflel in Nbalneum Mariæ, und folldas Waſ⸗ fer bey zweyen ‚Fingern bod) nicht "^anrübren / fondern in £ufft auff Wh gebendt werden/ uno fepe ein Feur I uber feucht unb toarm/ wiewohl Mes das Waſſer nicht berübren ſoll / die Materi des Queckſilbers wird Min ein Waffer verkehrt: das ift/bag es calcinirtift geweſen und wol geri⸗ ben. So nun einAlembicum darauf geſetzt wird / ſo diſtilliert ſich die aller⸗ und iſt die quinta eſſentia oder das fuͤnfft Weſen / als wol des Queck⸗ ‚filbers als des Vitriols zuſammen gemiſchet / und ifidarin bie Heime Mígfeít der Heimligkeiten / und ein Maß / ein verwunderlich ‚Teuer / in der Abdauung aller flieglichen in hn. . Ooo4 un £ Oder Edelſt Gab Gottes. - unter dem balneo, und ín einem. klaͤrſt und ſchoͤnft Jungfrauenmilch / as so fbuft/ dag du fie ohn Letzung mod flieglchen Dingen in den qui habeat portap, ut fit latus illius unius pal. GLATT A N D o Re, unſerem Anthonore: bas — P Ofen / alſo / daß du burd) das apud lein/ dag da ob der &ammelen ge | madtift/ dein Hand in den Dre get halten in derjelben Luͤfft werme, wo das nicht / |o were Das Feuch zu groß / jo mindere es / und bab i €5org: in der ‚Sirierung aber atia T Ofen / fo ift vonnöthen / das Ding in der gläfern Ampbora zu verſig len/und ein ſchwach ‚Feuer zu geben: ſo verfiehen nun oie Außziehungf‘ à der quintz e(fenix in dieſem Theil dann es iſt ein Ding groͤſſer dam geglaubt mag werden. Explicit tractatus quintæ effenti Fratris Joannis de ordine minorum dictus Rupiciffa, (c) s E 1 a (9 C) tava operatio * artis contine di magifterium furni calcinadonis MUR curii Solis, A Lui & ficfi:: Recipe larurm | \ fapientiz, fcilicet. cretam , ſtercus equi; papyrum carminatum, & — in fimul, & |: fac furnum magnum vel parvum , ficut vi 1 mi | - Oder f£ocifi Gab GOttes. imi circumcirca , & fac ei auriculas feu fpira- «ula, per quz fumus exeat, & non furfum alcendat,& poftea accipe unam laminam ferre- am fortem,&adapta eam fuper caput diti furni datur totum os forni , [fed dimittatur circa ipfum aliquod fpiraculum parvum unde calor pofler exire, & fuper ipfam laminam aptabis. liquantos gotos, videlicet quantos volueris, i& omnis hiatus habeat fuum ovum phyficum, libi ponatur lapis ad digerendum , & in cir- iru laminz funt quatuor laminz adhuc , ut Beneant laminam aliquantulum à longe à late- äbus furni, & ficfacies fieriunam ellam zre- ia fiet cooperculum furni , quod poffet cle- ari,&poni fecundum quod erit nec: ffe ad vi- endummateriam , & nota quod di&a olla ujusque materi? fit , debet efle lutata intus t.extea, ad hocut meliusteneat calorem , & ji&o cooperculo facies unsm portam , per uar poffes intromittere manum ac calorem irni;ficut przdi&um eft, fed cave quod non »X(um, Item nota quod quando pofuifti ateriam intus tu debes lutare portarum [ al, irietum ] jun&uras cum luto fapientiz , & inno lini, & hoc ut calor. non refpiret , & )n alcendant fumi, Et hoc dicitur Qufa ‘ca, in qua potes ponere omnes fpiritus & jedicinas, ad operandum feu digerendum, ad xc ut in balneo poflint diffolvi in aquam. Et = s Qoos$ Älte M Fl IS, qui et rotundus, hoc modo; quod non clau- _ m vel ferream , aut de terra rotundam , & ingat vasquoniam eft valde calidum & vene- .- (95 ww “fra fcurellam unum tripodem , & ibi pone I J iJ PIAND OR ite vocatur farnus Phy(icus, quia illa laminä facit afcendere calorem diametraliter ; un liter fac, quod latus laminz non afcendat a eaput ollz, ne ignis reverberet ad vafa ei medio aérem fupra. ciathos & tripedem , (P fac quod ignis ei fitab omni parte , majc i - enim ignis alcendit per tria foramina , qua per unum , & fic poterisignes augere vel df minuere,fecundum quod tibi videbitur, ta quod fuper tripodem ubi hiatus eft in lam a, potes aptareunam fcutellam terream &it J nt ) ovum philofophicum , & fupponere aliai il -fcutellam , & ita convenit duas fcutellas levagır se vel erigere in aẽre, ut non tangatlatera fcil tcllarum, Johann de Rupefciffit: Sutvi(fen; foman firiren will oder was man wil wircken mit Seu ſo iſt nothtuͤrfftig bag man toiffet welchem Zeich en des Mons Skin ſeye / und beſonder fo fixier und wi mit Feuer in dem Wider / n oem Lu, wen / und in dem Schuͤtzen / in bethsi Stier / Steinbock / und ín der Fungt: frauen. — M n Man mag auch diſtillieren in DOT ſelbigen Zeichen. (a) iin (3) A Stronomia per fe eft ars excellens Ji | laude digna, fi verus ejus ufus obfety, vati. | N | N h 1 "] u . Oder Edelſt Gab Gottes. atur, fcd valde co rupta fut , dum Dcos ex llla cxitruere voluerunt, (Qt vy | Prater hac dicta altius & majus quiddam x Aüronomiaelicito, Nam cum conjun« fione & exaltatione quoruncam Planetarum pbfervata , genera ipforum (ui font metalla, mineralia, rlerbe , Gemma & Lapides) lub celo cum ipfis uc iuntur , tunc fella- um radii in hzc co pora intrant , qui rum — virtués adeo augent & exal t, ut prf ılla non folum in hominum porbis fpirrualiter curandis (cum per ta&tum igillarum de «olo pendentium invihibiliter norbi tolluntur ) verum etiam in Magia na- arali €$ admiranda & faGu quafiimpoffibi- effici poffint, . Ratio autem, ob quam hzc operatio in undo conjun&ionisPlanetarum & ftellarum eri debeat, hzc eít obfervatu digna: Quæ- bet materia novam formam appetit , hinc eff, uod quamprimum Planetarum fit conjun- tio, hac ceele(tis fpiritualis & materialis jateria omnem formam fübire defiderat, & b attra&ivam füam naturam feu propriéta- m ignem iftum cceleſtem, de quo nobis fet- jo et, tanquam vitam ia momento ad ſe at- |ahit, & fecum conjungit, adeó ut hoc mo. > Ípiritus & anima invicem mifceantur & uni- wur, Terra, quz refpeGu coeli patris, tan- Siam mater confideratur , fimiliter corpora lain momento aá fe trahit, adeò ut iſtæ du Jonjun&iencs in pun&o temporis fiant, unde - | emnis 91$ e$. omnia ia Negetabilia 5 Animalia & Minerali DE GENERATIONE MINE RALIUM .PANDORA, originem ducant, $i i iraque tales radii fupra aquam aut ligna cadunt , quz ipforum natu T ræ reſpondent , tunc virtutes tales ſeu corpo ii iu iar 4 A ra, fpiritualiter fe in illa inſindant, & tantarum virtutum magicarum caufa exiltunt, Si verd huius conjun&tionis , mediante Altrono gnarus ante fueris, & metalla atque vegetabi? lia, quz ftellarum illarum inflaentium: natudf?! ran & complexionem habent, contra&u tue Jui conveniente affzceris , tunc non in terram?! Íed in talia corpora (quia fimile fi fimiligaudet) ingredientur, qua occafione res tàm mirz p: al tratz füeré per hocnaturz miraculum. Qi if“ libet Philofophus | fu Chymieus hic aliut quid fabintelligere debet, Sapienti fat, ^ i ‘ [. di dh E ET PEGETABILIO M, . Cum etiam fupra didum fuerit [cminis fe radiorum de ftellis feu firmamento — bris rum in centrumterrg decidere, & parvum glotr bum tanquam cor tetrz petere , Íciendum diim ejusmodi radios, tàmprofundé de ME J multö lubtiliores & fpiritualiores effc qi à: P. 3lli , qui usque có pe:tingere non potuerunt Hi radii decidendo , per. terram (ficuti a qui | perarcnam ) porganuur , cujus pu: gauon s saiohzcet; Omnes res creatz ob ptit hominis transgreffonem Divigı mandati, hi " ledi&ioni obnoxiz fa&s (unt , unde de T * eft ut delle quoque fuà » ficut ur & e o6 M iom MI. 2 i | Oder Edelſt Gab Gottes. omines , imputitate fcateant , hinc fit, ut- jum radii ia terram mittuntur , fpiritus craſſio⸗ les de hoc fundamenti femine in terre ſuper- cie mancant, qui omnis generis herbas pros ucunt, quorum pats aliqua animalia cfficit, [t varii inde morbi pullulent : Subtilior ve- ) & purgatus fpirites terram inflar fpiritus irarum tranfeuntis , ad medinm terrz pun« lum usque tranfit, & terram confervet, & Bii viribus fuis roborat , centrum enim majus - ; melius quiddam e(t , quam circumferentia, Bi quo omnes circumferentiz virtutes funt plle&z , quz in cutcumferentia funt. diſper⸗ M* ^ Exemplotibi fithomo , in cujos medio 5 Similiterin herba latet ignis cceleftis & ! . kiplicationis numerus , reliqua pars do- | Eadem hic quoque ratio eft, Nam cor⸗ aralis aquaaut mineralis terra, interra ut ! a" llus in ovo jacet, puriffimis, & ut dixi , immis & fubtilifimis viribus terrz dotata, erta de hoc fubje&o aquam capit, ipfum (à de terra nihil , fed femet ipfüm in fétnet fo multiplicat, & pheenicis inftar juvenefcit; iultiplicationis virtus ipfi, zque atque igní ico à Deo eft conceífa, unde firmámen- n fuut & proprium motum ih femet ipfo EU XC t YR TG A inetalium autem ortum quod attinef $ "P TD Altra i | quidem circumferentia ef ex ipfo centro ; jquieícit anima, & fpiritus, virtus & mo⸗ icilium feu operculum virtutis fuz tantüm - | aendum ek, quod Gemimg , Mineralia & HT \ 358 atem de natura illius Planetæ, cum quo co »)FANDORA, Altea illorum tardiffime er-fcant , adeà uj multi in hac opinione fuerint, illa nulo nos do cteícere , ed originem fuam ex ıranlcufe fu Mereurii in venas lulphereas habere , & if venis illis io metallum ccag.lari, quod tamen falfum et, tàm quia Verbo Divino de Mala] tiplieatione repugnat , tàm quia Mercurial metallorum materia nuaquam fuit, multö mi⸗ nüs lulphut, Mercurius enim à Planeta Metal curio ortum ducit, & per le ipfum fructus) mineralis eft , & fecundum naturam cóvjong | Gionisiftius Planet2 cum alio Planctaa gendi vivum nafcitur, Nam intct czterosPlanerag|! Mercurius mobiliffimus «ft, & ſe inc juslib Planeta naturam transmutat, cam qua comel! jun&ionem inftituit, fecundum Zodiaci dos! mum,in qua dominator exiftit: M-tallaenim | nafcuntur fecundum alicujus Plan-t2 dom'na=|! tionem , & nihilomiuustamenal quam qa ie n |) | jun&io interecffit, obtinen. — AT | Johannes Grafen“ (223) Durch diefen umter(cbieolidem Lauf der Planeten entſtehen Sommer und Winter, Veränderungenin den Eles |" menten/unb auff&coen der Dingen Sebde |! rung. Ind mag nichts / es ſey empfi dlich ſichtbarlich oder Unſichtbarlich o ne mich |" ſeyn ober ſtatt haben. Alſo wirken Die]! Himmel alle Ding / fo unter dem Mond!" beſchloſſen und geben ihre lulluentz in die Kraſſt | 9 Oder f£od(t ab GOttes. trafft ver Materi: und diefe ift begierig (eic als ein Weib gegen ben. Mann die jormam zu empfangen : Allen Sternen m Himmel’ foungehlich / feynd der Mas erien in unterfchiedlicher Zahl untergeben: heils klar / eins theils dunckel / welches flc8 ja wunderbarlich Ding ift. Sie wir⸗ een alfounterfehiedliche Ding/nach beme € einen unterfehiedlichen Lauff haben / ftlich oben am Himmel’ darnach bere inten nach ihrer Tugend in den Elementen; on dañen die Speciesund individua totrben. Biffe derhalben / daß fo vielerley infuen- en nicht vergebentlich herunter Riefen im a8 Element der Erden / wiewohl fie uns ‚chtbarlich gefchehen und ehe fie herunter 1 die Erden fommen/ fo hart in fid) bez hloſſen ſeyn daß fie nacheinander mit zewalt eingehen / und biß in dag Cen- um durchdringen / in fo unterfehiedlicher Beife / als fie auch in der minera unter» hiedliche Generationes durch unterfchied: Ache impreffiones machen/ und bie unteren en oberen ohne Irrthum und abwege fot: em. Alſo ift nun die Erde mit ben Dim Selm umgeben und geziemet und nimmt Ian denfelben die influen& und befte Sub. Hang. Darum auch eine-jede Sphera ihre ugend von fid) zugeben und bıf in dag e Bewegung und Dike / werden in der rden aufffteigende Dänfte gebohren die pin mb untertoor(fen : und feind ihrer eins Nentrum zu dringen begehret. Durch fole 939 | 960 PANDOR RESTE prime compofitionis feptt. Der Dunft if Falt und feuchte / auff daß er fich wider niderfchlage 7 und wird in der Erden bes halten : Wann er aber in. ein Gewoͤlcke gehet / fo mag er 7 auch wohl feucht ung warm feyn. Was darvon irrdifch und in der Erden befchloffen bleibt / Daß bringe ich Natur ) Durch Fänge der Zeitin ein Schwefel / ber Das agens, unb in ein ar⸗ gentum vivum , ſo Dà$ patiens iff, Als bann iſt dieſes Die andere mixtion ton ber erften Compofition. Das gan&e aber] ift gegogen auß denvier Elementen bie ich in eint Mafam bringe / toit id) dir zuvorn Hefagt hab» : difputatio híc nobis offertur, quam non pra tereundam effe. cenfemus, | Picus Comes à Mirandula, mirabile ingenium & multa dos, &tina preditum in 3. lib. contra afrologiam), judiciariam cap. 25, ex ardenti hanc artem nimis impugnandi zelo inquit.: Si prom volumus, omnium ftellarum proprictatem| & virtutem: unam candemque effe , hanc re⸗ gulam prefupponere debemus : Naruram. caeli apertiàs & fuccin&ius exprimi non poffe, quam dicendo, Coelum effe unitatem omni- um corporum. Nihil enim in univerfo mun⸗ do exiftit quod non dependeat dé certo UNO, uti deíua prima fcaturigine, Hinc & ex : Bach 1 pluris. | Oder Edelſt Gab Gottes. juribus aliis fuis premiffis concludere vult; proprietatem & virtutem cujuslibet flella in- differenter confideratam, à facultate omnium compofitorum elementarium dependere; Et inter ftellas nullam aliam differentiam effe quam quod una fit alterä major ut videmus Non veró quod quis dicere poffit, unam re- bus inferioribus alterá fpecialiüs prafidere ; quia quzlibet ftella omnibus rebus prafideat, adeo ut fi omnes (telle inunum corpus con- unctæ & unitz effent , idem effet ac fi infini» x flammz & ignes convenirent ad conftitu- endum ignem unum ? qui fortior quidc. m foret fed non diveríz proprietatis & natura, & qui in fubllantiis homogeneis & homojo- meris percoacervationem non mutatur nec Mios eff: &us producit quam cum effet fepa.- atus , ficat ín aqua apparet, & in magna face eípe&u parvz candelz , quz infinitas alias Equé accendere potet atque. magna fax, quamvis hzc potentior fit ad calefaciendum sequendum & urendum , propter groffitiem aam, : | | | Blafıns Pigenernt, (2323) Hebrzi agbitrantur non effe tara xiguam herbam fuper terra, nec quicquam x tribus compofitorum geseribus, videlicet nineralibus,vegetabilibus & animalibus,quod iupra non habeat fuam correfpondentem ſtel- am, quz ipfiaffitat & àqua conlervationem wi babeat, Sed dicat quis, quomodo hoc | ^ p qua» 961 96, ‚mento cceli , videlicet Sol, Luna & Stell: ‚ad fepatationem nedtis à die, & fint pro figi planetas & alias res elementares, 3Dag. : | — D⏑ — quadrat ? Hoc enim videtur derogare, &cd textu expreffo Gen, r. pugnare, ubi exta quod tertio die terra de femet ipfa produx herbas & arbores , lemioa fua fecundum fpt cies fuas in femetipfis continentes : Cum ti n menneque Sol neque Stelle adhuc effent, fe| ' fequenti demum , quarto videlicet die fui : rint creatz , quorum cffe&us & fun&iones ill" quoque notantur, Fiant luminaria in firmz nis, temporibus, diebus & annis, Ubi ill nulla affi(tentía tribuitmr füper arbores i Blafits Fignert 5 (aa aa a) Opus hoc non caufaturä mot⸗ fuperiorum; quia omni tempore fieri potef| v Marg, nov. ^ (aaaaaa) Omni tempore incipe opul Liber trium verb, | , Contemplauo cch non eſt neceffari Libavins. Sol, Im Wider und (m Loͤwen ift es all wieder mit Gold ifl boͤß im 2Baffermann un Luna. Es iff aut mit Silber wirden/ fo d Mon iſt in oem Stier und in dem Krebs: ui iff bóg im Scorpion und Steinbod. 4 Saturnus Mit Bley iſt es aut wirden in de Wag Steinbock und Waſſerman: uno ifi DOT im Wider / Krebs u no Löwen. A „Jupiter. tiu dinn iff gut wirden wan x - Oder. f£odft Gab Gottes. "e Won ift im Krebs / Sifdb uno Schüg : und ift - boͤß in der Jungfrauen und Swilling. . Mir xs. 1. Ergift gut wirden in dem Stein- bock / Wider und Scorpion undifi bögimBrebs/ / Magund Stier. - Venus. Mit Bupffer arbeiten iff gut im Fiſch / Wag / Stier und Jungfrau: uno ifi böß im Mis Mars. Mir Eyfen ift es flüchtig. Mercurius. Mit Queckſilber iff es atit wir« don in der Jungfrauen / Swilling : uno. ift bóg tin oem Sc) bp und Sifchen, urum colum Mm pues "x 9 QU Aurum foliatum gen lamina auri Aurũ laminatũ ( Bold lamina folis Vvlaͤch urum malleatü rgentum d merum $N argenti malleatum f gehaͤ⸗ Argentum aen folium argenti =’ mert | een — lamina argenti blat Argentam | lamina Luna blade aminat) , "Margarita y. 19ina - Vni sdem, petlint Perla J Salem J ol aurum Elitropia Solfeguium ‚una argentum Petrofelinum ars ferrum Plantago major ercurius Argentum vivum Satyrion Hendkraut piter ſtannum | Barba lo'vis, enus Cuprum Verbenaabrotonum ® ainrnns Plumbum » Centum capıa Bold= b: | | (wurtz. Pppz Diefer 964 . Dein Salt peinigt mid) nackends Weib / e Dann unſeelig war mein erſter Leib, Da gwan ic) aller Kreuter Krafft / » PANDOR Aic Dieſer Spruch gehoͤrt zu | der erften Sigur. Und nod) nie Mutter war geboren/L, Biß id) zum ps mabl ward 3n aller eric ward ich fig ^ Meines Sohns nani ich eben war / Und kam mit ihm ſelb ander dar. Da id) fein ward ſchwanger / Und gebabr auff einem unfrucht Anger. Und ward in rem Weſen anglet Daß mein — mein Bari) As GOtt g Vidt bat weſentliche Die Mutter die mich hat gebert / Durch mich ward ſie gebohren auf wundren / Oder Edelſt Gab Gottes. | Das bat das Gebird meifterlich verfch! unden. kommen vier in ein/ 4n unſerm Meiſterlichen Stein. nd fieben in dreyfalt bedacht / Und in ein Weſen vollbracht. 28er das bedencken fan gar eben/ Dem ift oec Gewalt gegeben. Daß er al Krankheit tbut verfreis ben Auß Metallen und Menfchen geb ben Ohn Bor Hülff niemand das | mag gebauen / Nur der ſich Mibsfandurdifhauen. aum / Darauf rinnen zwen plaum. Der ein ftot gen Drient / nb der ander gen Occident. brennen ihr Gefider / nd fallen bloß in die Erde nider. And werdenda acfiberbinmtber gar ſchon / nd ſind ii rthaͤnig Conn und Auß meiner Art entfpringe ein Darauß Adler fliegen und vers - Dpp ; Got $6; 9,66 ‚sernahlten Bildern und Siguren / verbors nod; jung und in ihrem blüendem Alter war ſchwartzglitzenden Augen / mit reifen und rotben Wangen / mit Milchfarben runden | | PANDORA, M Gettheedifmáditigeópffer gut) | Der bate alles infeiner Huf/ : Wenn er 08 gibt füiriabr/ ’ Der. eon Meiſter Spruͤch gar | Daßer bebendt das kuͤnſtlich Leben / Ale Leib / Seel gefügt werden eben. Daß ſie —— in ihres Vatters Reich. Alſo halt ſich die $unft auff Erd» | reich.(a) Cog der alten Phi(ofophea ihre Nachkoͤmmlinge / haben dieſe Kunſt nicht allein in tieffſinnigen und nachdenck⸗ lichen XBorten ; fondernauch in vifierlidyr gen gehalten. Ich bab gefehen mit einem i überaus fchönen Faden (Pinſel) abge» [i mablet / eine nacfenbe Jungfrau / die ans P wif weifen Haaren 7 wie Helfenbein/ mit Brüftlein, als warn fi € ein SunfbDred)éz B fer. acorübet hätte: Syn Summa / oiefe J Jungfrau war an ihrem gantzen Leib fo T gar uͤberaus weiß / und fürtrefflich ſchoͤn / und mit allen Gaben der Natur dermaſ⸗ | fen begabt unb gezieret / daß i e pA | alles J ^ e osss9 — — — fe u je. ^ - »- e —N if c —— — Oder Edelſt Gab Gottes. alleweg würdig und hochwehrt geſchaͤtzet wuͤrde / mit einem Koͤnig zu Tiſch und zu Bette zugehen. Sin dieſe Jungfraue has Philoſophi alleſamt alſo und dergeſtalt ver⸗ liebet / als wann die Poeten die Frau Ve- mmus, oder Junonem, oder ſonſten irgend ein huͤbſches / holdſeeliges Maͤgdlein zu beſchreiben und abzumahlen pflegten. Es hatte aber obbemelte Nympha oder "Madama sitterende Hände / und in Denens felben zwo gang hellbrennende Fackeln; unter ihrem rechten Fuß war ein gäldene Brunnquell gerunnen 7 undin viel Nleders lein und Fluͤßlein heraus gelauffen : Unter pem (incen Fuß / tear ein Silber⸗Waſ⸗ ſer hergefloſſen. Zur rechten Hand war die Sonne ge⸗ mahlet / die allenthalben mit ihren Strah⸗ len / um bie Jungfrauen her'glänge : Auff der linefen Seiten ward gemahlet / ber Mond mit zweyen Hörnern: Dameben flatterten auch etliche Voͤgelein berum / ein Theil Aogen über fich in die Lufft / ein Theil unter fich auf den Erdboden. Hin- ter der Sjungfrauen Mücken war zu fehen/ Daß ihr angewachfen ein Fruchtbarer Baum / voller Blühe und Oepfel behaͤn⸗ get / daß man meynen möchte / es waͤre der Baum des Lebens / der da im Garten des Paradeyſes gepflantzet iſt / wann nur jemand feine gnadenreiche Krafft des Le d Ppp 4 bens ben ſich auch / beedes die alten / und neuen ver 968 PORNO ANON bens Foften uno verfuchen dörffte So wird ung auch in der Philofophifchen Tia-] ra abgeriffen und befchrieben/ Hermes. ber dritte Dber- Mann aller Philofophen, der fiset auff einer Cachedrä , und hält C über]! feinen Kopf; andere melden ) auff ſeinen Knien zwo Taffeln : Auff ver einen ftundelke beedes per Sonnen / und dann des Monds Schein in einem Umkreiß; unter ihnen waren zween Vögel / die loben mie ink ein Circkel berum/ und biffen fich / als ots ten fie einander freffen : der obere mar mit Slügeln/ der andere ohne Slügel ger mahlet. Auff ber andern Tafel waren drey Circkel von mancherley Karben entworffen; mitten in Denfelbeu mar des Monds Bild / zu melchem Famen zwo Sonnen: Die eine fiboffe von ihr einen Strahl / die andere] zween Strahle. Und flogenum des Her-| metis Stul neun Adler / diehatten in ih⸗ ren (Sü(fen gefpannte Bogen / aug welchen fie gefiederte Pfitſchepfeil auff das Erdreich! gefchoffen. E Allda iff auch sufeben ein zweyſaches $5i[b/ fo tbeif8 ein Mannes : theils eit Weibsbild ift/einem Zwydorn gleich / das fvágt einen Kenferlichen Scepter in del) Hand. Golcherlen Muſter und Gas) tung / merden in der Philofophen Birk chern hin und mwieder gefunden. - I Marfilins Ficintt, Erklaͤh⸗ -à +B. Rubrum . Album et RR ad A Opus Ww mi Qu / | NU ag" f » E 34 Pag. B. | Erklaͤhrung des erſten athoris, 3 Der Baum fompt aug den Saamen des Manns unb ber Frau⸗ (n. Soder Saanıe geftorbeniftin dem Erdtrich / (o geht er auff/ dar⸗ aug ein Baum wird / nnauffpre: chenlicher Frucht / mannigfaltiger Wuͤrckung. | | £5 Cont. E Mon. D Die Vogel find der Sonnen Saamen / und fliegen durd das Gebirg des Mons auff in die Ho- be des Himmels / und beiffen in ihre Gefieder / und fommen bloß in das Gebirg wider und Ferben darinnen eins weiſſen tods. E Die Vogel find des Mons Saamen undfliegendurch das Ges bira ihres Datters und Mutters auffindie Hoͤhe der Himmelen / und nehmen den Schein der Sonnen / unddardurch werden fie Flar / und fallen ín das Gebirg wider ab / und fierben darin eins ſchwartzen tona. 5 Dittillatorium der Sonnen. Q3 Diftillatoriam des Mons. TPppr; — Ope \ Pag. B, » Unfere Erläuterung. | Opus ad Album & Rubrum. K Die erfte Materi. B DieEalcinirung. C Die Saulung —— DD Diefliegende Seifer. E Der Mercurius. FFFF Deß Mercurii Früchten, G Gol. a H Silber. VUE ; Pag. C. % Ecklaͤhrung des erſten Auch otis, 3 Die Dogel fliegen auf Sons n uno Mon/ und fchmweben in der obe ſchon Durch des Geſchirrs kla⸗ ' und nehmen darbey wahre / der onnen und des Mones Reich/ und 'aen wider in das Erdfreich / und hmen darauf ihr natürliche peiß und bringen dem Vogel rof 4 weiß / die fterbenin ihrem Saas sone. : $5 Wer den Lomwen nimmt ſein uf/ und der ihme darnach recht ut/ und verbrennt feines Vatters ib mit ber, Glut zu Afchen mit tfoalt / und geuft darinn das ge inet 3Baffer / fotvírb darauß ein flaßer / das beílt alle Kranckheit n £after / unb wird die höchfte tzney / der Menfchen/ Thier / Voͤ⸗ / $n. Kupffer/ Stahl / Enfen ley. Subli- 'h durch ig der Sonnen und Pa. Unſere Erlaͤuterung Sublimatio. AA Das Auffſteigen. BB Das niederſteigen. C Der Mercurius. DD Der feſte Leib wird auffgelöft E Das Cale wird zu Waſſer. FS Der Saltz Leib wird flüchtig ge macht / und ſteiget ín Die use Pag. D, acludrung des efia Auh oris, * E Bilt bu die verfperrten Schloß fchlieffen auff 5o merck fleiffig gar eben auff/ And füg das Haupt zu dem Schwantz / So Anden bu die gg gang. | er Vogel i die außgezogen Sul unfers Steins. € ‚Die zween Voͤgel find als Ge dbrer/ Weibund Mann. Der Roth — hat genom⸗ nen ein weiſſe Frauen / und in ihr eyder Vermiſchung ward bie Frau chwanger / unb gebahr einen Sohn / erin allen Dingen [ein pou iberivínot, Sepas 2 / AR Pag. D Unſere Erlaͤuterung. Separatio & Conjunctio ad Elexir Rubrum, * G Das weile Elixir mit dem rothe Schweffel zuſammen g K6t machen das rot) Elixir. A. rubri. XB A: Pag. E. | Erklaͤhrung des erſten Authoris. 9(. Der Track iſt der Saamen Nanns und Weibs / der auß ihn eboren ift worden’ fo er empfind. er natürlichen Hige der Sonnen wird er um fid) preiffen und gruͤ— en / unb fein gebarer verjchlins en / barau& dann thut entſprin⸗ en / ein ſchwartzer Berg mit rotb berzwerch/ mit Blumen weiß ac orenget / mit Berg des grünen Inger / darauff gal Blumen (vare ern mit braunen Smopfflein groß nb ſchon / barauff ein guüldine ron/ mitlautem Thon! srfcheint er ale Reich durch die Meifers d Kunf auff Erdreich / genannt Ihani / wer ber iff recht Waͤſen ey / mit Hertz Sinnund Muth / d fie hebt ab der Glut / als die »hilofophi darvon (dreiben / dar» rd) manmag alle Krankheit und rmutb vertreiben/ unter Metallen ino Menichen geiben. Vis | Pag. E. Unfere Erläuterung. Yis Elixir Rubri Sive Lapidis Philo fophici Vis atque Virtus, A Der Schwaͤfel. B Der Mercurius. C Das flüchtige Salk. D Des totben Elixirs Kraft un Genzratio bium Princpiorum 1 i DDR ! | ! | | 2 eic e — t 7 poe doy m - — * — TON — ndi Pet ] VN ie x ^ " E — — x " " 5 . * “ E: Noc i x ' = - x — E 2 - — \ j . ME x \ à rs. : )- - i: ; à ) mt % » UT ] EÀ X v * * f- N PI * 2 a ^ - * v I e & : * > — ⸗ E > : “> " * - P ie. n Y — > ! ed f * x > wi -— — Ben (TB \ 5 — S : ^. E - J X | | ! » * \ * — | e - ZA — * [S x / * a ün x — —, uw - fe N i T — e 24 e : r ^ - > 2 v^ 7 E 2 NS \ 2 Pi e > " 1 t g - = x * " T - * ^ _ x = 2 3229 $ 1 s^ : ger t Xm « * £ » —* ⁊ i à H E i — = : E 4, ^ — a Uu > - x pn s & N fes ? D Psg. f. * Linfere Erläuterung: Generatio Trium Principiorum, - AAA Generatio Mercurii Sulphuris- & folis, Oder mie diedrey Principia generig(f wer⸗ en. | ST WR Hermap Aro * ditus Rebis N ‚Pag2G; ’ Ta Erklaͤhrung des erſten Authoris. Der König und die Königin ſind großmaͤchtig / ſie mögen fein Liber- laf nicht geleiden / gib ihn nach; bann fie geben vir (he Augen um Íbr Haupt/ unfers Königs Haupt Ift roͤth fein Fuͤß find weiß / feine Augen die ſind ſchwartz. Idhr folien ehren den Konig und kin Konigin: dann ihr wiſſet nicht hren Zorn / darum daß fie euch dícbt begriffen / und erzeigen auff rud ihren Zorn. . Die König unb die Koͤnigin freu⸗ n fid) und gehn in ihren Koͤnigſtul⸗ »aun fie find von einer Wurgel und yarum daB dein fremdes Ding / mter fie / oder mit ihn vernuſcht ſt fo grünen fie # Oqq 2 Kebis — FAR u . Unfere Erläuterung. . Rebis Hermaphrodit. AB Dann der Leib durch das Wa fer flüchtig und wider fi), ift gemachet toorben/ iter wuͤrdig / daß md ibm die Cron uffici E ? Pag. Ex hor 15, _ Erfläpeung des erſten A Das Schwerdt mit der brau⸗ nen Kronen ſchlahet zu todt bem Werbe Mann. ; D Der Flügel ſchwebt bey der 'eact/ mit Erleuchtung des Mons Krafft. 2? € Die zwo Kronen bedeuten - Sonn unb Mon/ in ihr gelben Far⸗ „ben klar / iſt die Kunſt verbracht gat. ^ 3 Der grün Fluͤgel iſt genannt/ daß gronnon Leben wol bekannt. |, Die Kron des flüchtigen Geiſts. lens Die fron des beſtaͤndigen 6G Der Track bedeut der zweyer Kron / die ob ihme ſchwaͤben ſchon / die ein iſt blau / die ander ſchwartz / die machen gar ein guten Artz / wann ſie vereinlich zuſammen kommen / das bringt dem Menſchen und Me⸗ tallen frommen. Qu 3 Rebis —OPag.H. 8 Aa 655 "ttc IE. " , Unfere Erläuterung. t | o1 [ed Putrefa&tio,- | E AW MM: Rebis ift wider flieht ern ogemacht worden. © BB B. Des Leibes Herrſchafftu uͤ , das. Waſſer. € 3 ben ren entfptitiat ha ono Sch —— —TUqo es D iie DET hbaff anfese o ERE ies im RR | | ge Wu | nu r$ » ' «$$ . 4 | £4 ! , . 7 * 1. pel : idep nis y 474 " * v 31 A . " ne ^ à " FLOS . e E N iu Jii A X : — e lid, NS P ig. s elabem des erſten Authoris; — A Der Flügeldes grünen Leben / tbut fich in den £ufft heben. 25 Der Fluͤgel des Mones erleucht die Nacht ſchoͤne. € Der Stern bedeut bie vollkom⸗ menheit des Steins / durch die Kron erheben. D Der Schned die Verwand⸗ Bins bedeut / durch die Verloſung | feiner Haupt. > € Der Kelch des Lebens / bat» auß die Schlangen / fterben und [eto den —— das lebendig gold. Der Baum der Sonne / bringt Freud und. Wonne. - 6 Der Baum des Mons iff der Sonnen Stammen. . HD Duurch das rot Kleid / foll bie Kunſt -foerben bereit. - (gang bereit. : eur das weiß Kleid / ift Die Kunſt Bau a Bergdarauffwächft btc Sonne P, * Berg des Mons / erleucht die acht ſchon. M Der Track verzehrt die zween Brun⸗ nen / des Monsund der Sonnen / dann es rechte ſpeiß / duech rot und weiß / wird pu sende bracht / als die Philoſophi bata gedacht. $1314 Re — —— Unſere Erlenterung, | Rebis, Putrefa@io, 1 Deß Rebis Vollkommenheit af Die Lunam oder Silber, | 'B Der Mersurtus/ oder das Flüch tige. ne > " . pe x — —— — E Y : € Das Saltz oder das Fire. D: 2at Golh, | | 5 Das Silber, Bar: | Da — * II; A "A. AVES . 2 [4 4 4 A Yi, 3 | Pip, Oa des erſten oris, E Das find die Mönel Herme- (uds, mit dem Geſchoß ihres auff | a niederfliegeng/ wird die Kunſt verbracht. "$5 Hermes ein Vatter / der Philos (opbi Kunft bin ich genannt, Manchen Pbhilofophi Sohn gar - . fvel befannt. Darum feben die Tafel recht an / 2945 darein bezeichnet Conn und | Mon Die me Law regieren die Mit Hilf - Meifters Gunfſt. Und durch Mittel ihrer Natur / Wird vollbracht Die edel Figur. Damit uf elle Krankheit ſchwa | Und ee Geld und Silber ER mad. 2^ gas Wide | wd nn nn a Maássaffis: citat, pag. 454 Eckhards Entlauffener Chy , micus ib. Eds . Pag-95t Matfilius Ficin, pag, m, 4428 * e V» Pie i Nd n s e ie i "1 " NO i "p * DO 0 - af ri. x ez 3: IB otoict die Coverper T F A, | ——— -————— —tam, "i Pag, L. Erklaͤhrung oes erſten 0» Authors, - ‚Der BrunndesMones tbut gar ohl lohnen / durch feinen eolen ^ re / madyet er die Sonne (ip, - | d Der Brunn auß der Sonne / lacht Freud und Wonne / und iff | Bad gut/ und erfrifchet mar em fein Blur, qn Auß zweyen Waflern macht ein zaſſer tver mein Vortheil verfte: t/bem fino alle Reich unterthan. D Sp die Coͤrper geſolviert find / s freuen ſich die Philoſophi Kind: 1m durch die zwey Waſſer wird macht das edel Pflaſter / das alle lanckheit (f vertreiben / ber Mer llen und Menſchen Leiben. Gene ‚Unfere Erläuterung. | Generatio Elixir Albi & Rubri, AB Auß Ouedfilber / Schwef CD und Salg/ wird ein König 59$ rotbe Elixir und Go gebohren. B.Auß Queckſilber unb Salt wird eine Königin / das w fe Elixir / und Silber berfib gebracht: BERN. EE Die Philoſophiſche Sublimf) tion, u | . Y. Mercurius duplicatus, : A — . Pag; M. | Erklaͤhrung des erſten horis; | pic (it das fr eg macht vorden) das bleibend Waſſer iſt die pue eines vn |. Sie (t flüchtig. y^ worden ge \ acht / der *Dbilofopbi Mittel iſt : oet eines ca | Dr grim — 2 bedeut ! ie Kunft ber Philofos | is ficbabén vollbracht en —— / ber fleugt bep der * ben NS. ſchilt ſolt ihr er⸗ ennen Hermes 20096 ben ich euch bin nem nen / | Der ift ber weiß Adler genannt / Miandemrpbiiofopbo wol erkannt Putte- Bag, M. uUnſere era: { Patecfodia y E ! Saltimacios yon rites A Der Mercuriug, ; . 5 Das Calf... CC Flüdtig. DD Die Wurcung auff die vollkommene Metall. .,E $46 Salgzz if zu Waſſer ub fluͤchtig gemacht worden De weile Mercurius ‚wird 1b odi Ad. SAEI Platonis Tochter rüfft unb. hreibt alſo / bewahr míd) / (0 be; pabt ich bid) / verlepbe mir mein: echt / daß ich dir helff mein Sohn / mein (tram find tieff in mir/ ‚ine iſt mie gang eigentlich / und - nein Liecht übertrifft alle Liecht / md mein Gut aller Gute iſt die wchft und edleft/ zu freuben und wohl gemebrt / ich aebahre das ditt: aber Finfternuß findin mei itr Natur / es fen bann daß mein Dietalwerdetrüden. (3) — — — j i ; EN St gebenede gte Waffer / wird & "«J oon den Philafophis die Tochter | ionis genannt die Dd Macht und Ger halt bat über alie Schäpe a Nodus Sophisus £nodatus, Alle Coͤrper bedörffen mein’ bat» daß ich fie zerlaß und zerfloͤß / b ihr Linreinigfeit vertila / und fubftang außzeubet. (0) —— Lj] Lixir autem eft quoddam compoti- — tum bahens in fe virtutem minera- Im, tubeum , autcitrinum, ex pluribus fpe« lebus limpidiffimis, & claris (& fic de fpecie * * equa i | Dover Edeiſt Gab Gottes: — 55 99% . éirca medicinam eorum intendentibus e: PANDOR A, aquæ conjun&is) fa&um compofitum , k bensinfe virtutem mineralem inclufam , . fteris condimentum , antidotumi , & medidk omnium corporum. purgandorum & traj. formandorum in Solificum & Lunificam 4 rum, Et dicitur Elixir ab Elicio , elih qua(i unum ex pluribus , in quibus eft, el; qum, & in aliis jam converfum & ligatum] | Inserinss (bb) Verbi gratia : Élixit et medick tompofita , five confeda , quz metallori infemitatés, ficut tyriaca Venenum, Kk omni: corpora venenofa fanat ; & idco ur]. tas liujus elizir eR duplex , nam & animk jucunditate ditat; & corpus à paupertatek fervituge liberat, — Naturam ergo circa 3 lem & Lunam, czterosqué planetas , atq tafe, falutea, 2 | Q3 Guilielmi Tecerers So ich unb mein cob mit einand vermiſcht und vereinigt werden / magnicht befjers/nicht hoͤhers / no des Brunnen ſeine Mutter neu | io *M ig Oder Edelſt Gab Gottes. in feinem Beth mich ſfreundlich umb⸗ n (e) Saffeln Hermetis auBgeleget / und iefe Eden mit fdónen Öleichnäffen ges l; sieret hat / ſaget unter andern auch folgen⸗ |i Idee rothen Felſens getruncken / unb bea Brunnen feiner Mutter wird gefoftet has | ben / aud) Daher gecopuliret und von mei- I In rothen Wein runden worden fein / ind in feinem Bette wird freundlich beyges de get haben und in meiner Liebe fein Sper- |ma meinen Kaͤmmerlein unten eingangen : als denn will ich empfahen und ſchwan⸗ 9 er werden / und zu meiner Zeit einen ger : baltigen Sohn gebähren / ber her herr⸗ Món unb regieren foll vor allen Fuͤrſten rd Königen der Erden/ gefrönet mit einer E denen Gron des Sieges. ^ N odus Sophicus Enodatus. Und in meinen Leib fein Saw i men cingehet in mein Zellen / ſo empfahe ich und wird Ihmwanger/ und zu meiner Zeit gebährich den allermaͤchtigſten Sohn cd) he md nit mir oermablet wird / und — welcher das Gemaͤlte der Wenn mein Sieber von den Büchlein Nr Sed 995 994 tamen non ef nifi unum verum , quod ab; PANDORA, —R quamvis plura & infinita hujusce- modi opera fingantur à Philoiophis elementorum zquali & temperata permiftio- f, ne folum conftans , firmum & fixum eft: ob fj quam caufam maximum quoque fanitatis ett | fubfidium , nec minus inopiz. Fundaturau: | tem interraauri, quz merità lſir, five Elixir, five fermentum Philofophorum appellatur, f Hoc autem fermentum duplex effe , paulòõ fipra monuimus: Solis videlicet & Lunz,| Per fermentum Solis intelligitur fperma viri z| & per fermentum Lunz fperma fceminz ; ex | illis ft primo conjunctio , poftea generatig | vera & cafta: fermentum auri, aurum eft: fi- cut fermentum panis , panis eft, — Et ficut im) operatione panis modicum fermenti levat & |. fermentat magnam copiam. paftz : ita etiam | illud modieum tetrz, quód continet iftela* |. pis; fufficit ad nutrimentum totius lapidis, | Unde Avicenna inquit? Fermentum reducit | fibi appofitum ad (ui naruram , colorem, & Japorem ad omnem modum , videlicet de potentia in atum, Nam confe&ionem de- albat , feu multiplicat , fpiritualitatem corro- borat , combuftionem annihilat , tin&uram continet , ne fugiat, corpora leviat , & fe in- vicem facit ingredi , & conjungi, quod finiseft operis,fine quo Elixir non peragitur, quemad: modum pafta fine fermento non fermentatur : quod dicitur fermentum fermenti,& coagulum €eaguli, Non enim fermentat tantum cor- : pora RÀ — — ^ Oder Edelſt Gab GOttes. pora inferiora & imperfe&a, fed ipfum quo- queaurum reddit de perfe&o corpore plus- quamperfe&um: eftque fcecundiffima mater, quz quo fzpius imprzgnatur, tantó pluries Concipit ac paret: & ininfinitum fuz fpeciei qu£ claudit &aperit ? & itetum claudit, & nemo aperit, fine qua clavicula nemo in hoc eculo poteit pervenire ad perfectionem hu- jus fcientia, Anonyması Das da herrſchet und regiert / uͤber alle Koͤnigen und Fuͤrſten der Er— den gekroͤnt mit einer guldinen Kro⸗ nen der ewigen Uberwindung. (c) (e) APER du nun alfo deine 3. mineralis D [che corpora von einander gefchie- den, und in gewiſſe Theilung gefe&et/ und Die feces , Darinnen fie verborgenlagen / ba: yon abgefondert / fofiehe zu / daß du von einem nichts verwarlofeft / durch Abgang der Derringerung des Gewichts / wel: hes dann in deinem Werck ohne Schaden md Irrthum nicht abgehen mürbe/ fon; ern bebalt ein jedes in feiner eigenen Gröfs eund Diele / fonft wird dein Werck zu einem gemöänfchten Finde Fommen. Und dieſes ift Der Zweck / darinnen ihr fo ek geirret haben / auch viet Bucher. bare v OE . von prolem propagat. Ipfa fola c& clavicula, SAN | 99$ 996 " damit folcher Coͤrper auch zu einem Geift uno in die höchfte fpiritualifche Krafft fi PANDORA, vongefchrieben und erfüllet / dann alle was aus unjerm Philofophifchen Go! heraus gehet / und (id) in drey Ding aus getheilet bat/ das muß ohne Abgang umi Merringerung in eines allein / welche ifteine neue Sorm und verbefferte ſubſtaotz wiederum eingeben / und muß nichts da von hinweg gethan merden/ alg allein Di feces terr& , Darinnen Das Saltz der Her lichkeit ſene Wohnung gehabt. Dero halben thue / wie ich dich gelehret habe und fuͤge den Geiſt zu ſeinem Coͤrper / da aufflöfe und erbebe / fo wird in ſolcher Au loͤſung der Leib zu einem Geiſt / und derGei mit feinem Leib vereiniget und verbunden i eine fubltang und Weſen / daß nach A wechBlung aller. Welt Farben ein (dne totiffer Leib / über alle Waſſer erhaben/au ihnen beyden unterfchiedlich, wird und ei geber. Diß ift nun das gröfte Gebeim niß dieſer Welt / Davon unter den Gelehrl ten und vermennten Klugen fo viel difpufl tationes yon Anfang ver Welt her gerveil ſen daß ein Ding / fo mit Händen Fai betaffet werden’ und mit Augen gefehe wieder zurück in feine erfie materiam , un aus folcher erfien materia wiederum in ei neu clarificirte8 und befferes Weſen dur Leitung der guͤtigen Natur Fan gebrad) werden. | n Un | | | | | Oder Edelſt Gab Gottes. 4. Und alfo haft bu gefdjaffen unb sur Welt gebobren die Königin der Ehren’ „und dieerft neugebobrne Tochter ber Phir ,Mefopben/ melche nach ihrer Vollkommen⸗ heit das weiſſe Elixir genennet wird / da⸗ ‚won alle Bücher voll geſchrieben. „bracht baft / fo bift du billig würdig auffges ‚mommen ju erben in die Schaar Der Phi⸗ „löfophen / und haft mehr Sunft / Weiß⸗ „beit und Wiſſenſchafft in deinen Verſtand „gebracht weder alle andere Klüglinge / die ‚Biel von Diefen verborgenen Sachen wol⸗ ‚len ſchwatzen und doch die geringfte Wiſ⸗ fenfchafft noch nie ergrändet. Derohal⸗ ben du ihnen billich vorzuziehen’ daß fie mit Schand und. Spott unten an fisen/ und in der Sinfternöß des Unverſtands blei⸗ ben / big die Erleuchtung der Natur her⸗ nach folge. wol fuͤrſtehen / fo füge oem neuen veredelten Coͤrper feine Seele, die Du ihm zuvor ent» sogen haft / nieder zu / Damit Da8 com- pofitum in feiner Krafit gang erfüller / und unüberfchmengliche perfe&ion fich am En» de ergeigen Fan/ fo wird und ift gebohren Der rotbe König aller Herrlichkeit / in einem feurigen Weſen und hoch clarificirten Lei⸗ be/ über alle Macht erhaben auff Groen/ Daraus entipringet Der güldene Brunnen’ wer Davon trincet / Der bekommet Cv | SAU 3 neue⸗ Wann du nun deine Arbeit ſo weit ge⸗ Wilſi bu nun Deiner Arbeit recht und | 997 998 €x quo verus fequitur partus, Ifta autem e he à radio folis umbram , vocatur, autem à] PANDORA; neuerung aller feiner Glieder und wird (rf ihm gleich etwecket ein gang neu Vica, darf für GOtt in Ewigkeit gelobet und gedi dancket merden foll. 3 M Baſilius Lalentinus (ee) Et tantum &, de aqua rubea, cu jus pondus übi relinquo, & funde amba aquas in cucurbitam fortem & fpiffam ; tune in continenti tota aqua crit citrina, clara & limpida, & erit vera copulatio , & veru elixir ad utrumque ibi vera erit impragnati duabus aquis fa&a una , ut didum eft, no. minatur aurum noftrum , & argentum no- ftrum, imo aqua cceleftis , & zs noftrum magnefia noftra , & fermentum lapidis utrumque, Et flatim cum has duas aquas infuderis, debesbene obitruere , donec ben permifceatur, & fiat res una videl, aqua «lara rubea, ltem continua ignem , donec aqua nigra | fuerit & ficca, — Ec tunc quz prius in primafl operatione vocabatur fpermata, vel pater aut] mater ; nunc in hacoperatione vocatur terra, f velputrix. Ideo dicit Philofophus, Extra-f Philof, terra ifta umbra folis, corpus mortu- um, corona vincens, cortices maris, magne- fia nigra , draco. quoniam comedit caudam fuam , & infinitis aliis nominibus nominatur, Aqua I Oder Edelſt Gab Gottes. Aqua autem i&ta quz ab eo exit , nominatur ıncauda draconis , quz à przdicto dracone co- neditur , ficut duorum refiduum fpermatum in prima operatione nominatorum. Etideo in itam aquam totaliter extractam debes mit- tere de corporealbo ad folvendum, ut in pri- ma operatione feciti , & fervare ad partem cum aliis Ipermatibus ad horam neceffi- AM. Valentinus, -(eee) VerumElixir elixat in hora, & cor- pora remollit, & quicquidin ipfis groflum eft i& immundum fubtiliat & purum facit, & ad Ifui naturam convertit, [ AMagifler Ortbolanus, - Unfer grüner Schilt ifl der Phi⸗ loſophi Wurtzen / vonder entfpringe der Track Hermetis, und Ariſtoteles, der da zerkeut / und verſchlindt un⸗ ſeren Koͤnig und Koͤnigin / und aus Sachen ihr beyder todt / wird ge⸗ boren die Kraͤy / die in der Schwertz der Nacht fleugt / und auß ihren Hertzen wird geboren oder gezogen ein weiſſer Adler / der wird genant Hermetis Bogel / und iftder ſcharff Eſſig der Golb verkehrt in einen ges ‚wahren Seift / und obn den Eſſig E Arr4 — mag 999 Ioee dag weder ſchwartz noch weiß odeil | (gy enn diefer Schwefel alfo fublid; der Salarmoniac , die Tochter Def. gansenli PANDORA," roth werden. (f ) | mitt ift / fo ift Feine Weiſſe in de ganzen Welt / foibu an Weiſſe uͤbertreffe denn erc itt entblöffetvonailer Verderblieh Peit / undiſt ein neue Natur / eine quinta ef. ſentia, bít da kommet aus Denallerreíneftett S beifen der vier Elementen, Es iff dei Schmefel der Naturz der nicht brennet 4 Arfenic, ein unvergleichlicher Schaß / und Sreude Der Philoſophen / ihre fo febr gef wuͤnſchte Vergnuͤgung / die weiffeund Hardt geblätterte Erde/ der Vogel Bermetis, die Tochter Hippocratis, der fublimirte Alaun Al Geheimniß / unb der mweiffe Vogel / deſſen Federn an Giang den Grpftall übertreffen! und iff weiß wie Schnee / von grolfem Schein’ und ftarcfen febr. fieblidyem Se ruch von hoͤchſter Meinigkeit ^ Subtilheit und Geſchicklichkeit. Dieſer weiffe Philodl fophifche Vogel ift von unaußfprechlichen] Kraͤfften / denn eg ift die Subftang deß als] lerreineften Schwefels Der Weit / welche ift Die einfache Seele des Steins / rein und edel abgefondert von aller cörperfichen: Dickheit / und mit groſſer Subtilheit von der! Grobheit deß Coͤpers ausgezogen. Anonymus Ferbum Dimiſſum. Oder Edelſt Gab Gottes. Ich bin gekroͤnt / mit einer Dias beni geziert ^ unb ín Königlichen Bewand gekleidet: Dann oen Forperen mad) ich groß ‚Freud eins leben. Kommt íbr Kinder der Wenfen / freuen euch / und frolo [ten / wir alle miteinander : Dann er Tod iſt verzehrt / und unferSohn berzichet unb regiert € und ift as Meer / ber Todt / und die Sins ernuͤß / und der S rac / der bie Loͤ⸗ erbeit umbgebet / fleucht ben ramm der Sonnen. Linfer tob: ter Sohn lebt nun / und fompt auß dem ‚Teuer ein Koͤnig / und freuet ch mit feinen Geſellen / und offene bart die verborgen Dingen. — Lim fer Sohn jegtneu gebobren und ere quickt / ift ein widerflreifer des Feu— ers / unb ein ubertreffender aller Zincturen / in des edlen Golds Blan / mit des Sylbers wolf ma dende Rom, (g) ENS petu o fpatiofi i temporis tas. KRrrs Con- | T 1001. 1002 : implicat; ac tandem pedibus munitus & alis PANDORA, Convenit huic operi , vires quod promit ab] t auro, ; Ac nonprineipiise primis conficit aurum, | Quid (1 nobilius quoddam , quod præſtet & Perficere attifices ? apte cui nomen Elixir Experti fecere Arabes, verique dedere Indicium ; id quoniam in melius quodcunque metallum. Ducit, & infe&um mira depurat ab arte, Sineque fpeGandus nobis locusille calorque, Quo caletinclufum femen genitale metalli, | Quique diu fertur fpecubus tellure fub alta, Aft alio prorfum ducendi tramite grefus | Naturz pariter feceffus inter & aris, -— Jp Qua fimul ad meram profpedtans utraque fi ducit. Bi Deniquenec fpeciem verti , tunc arte putaris, | Ete vel argento duci fi viderisaurum, HI Sed privum hoc privo fieri ex are atque ar*| ento NU Aurum credideris, veluti fi farris in agro Infelix lolium & fteriles nalcantur avenz. | Aut fit forte boum videas per vifcera toto. || Stridere apes utero, & ruptis effervere coſtis, Aut ut plara finu molli fimul eva puellz Rite fovent , multus tenero fub. tempere | bombyx | J Palpitat, & lecta nutritus fronde virentis De hine mori, tenuis texto fe velleris orbe F apilio | i Oder Edelſt Gab Gottes. pilio de verme pedes volitansque recedit. Duid (1 cundta etiam fint uni fubdita formz, uz fpecie vulgo perhibet differre metalla? ,quibus extiterit quodcunque impurius,atque ordibus infe&um terre(tribus; exuet omnem rce luem citius, parumque nitefcetin aurum, fitque ideo haud fcire opus e(t, quibus abdi- ^ tà terris , t quibus é caufis lunt, & quod forte metalla, [2x varie primo fuerint ditin&a füb ortu, ed quis in arcanos terrz defcendat hiatus? Quisve referre pedem poffit loca terra re- meníus, leridicove queat fari quz viderit ore? /os Mufz, quas noffe decens & dicere par eft Imnia, vos divz nulli memorata priorum. 2icite , fic vobis ipfe aurea vafa facerdos (ima feram , zternum fic aurea carmina durent, . Don einem fonígifdyen Vatter vird geboren pie Mutter Magdin/ yardurch nichts wird verlobren / und auß dreven Angefichten ein anfaͤltigs Wefen gefcbibet / von bent ch der Rapp tbut Ruͤgen / und in der unjeren Schmwärge begienet zu⸗ fügen /der einen Adlerdann gebiert/ ber eines weillen Gefiders wird/ auß Ld | joannes edurelius Augurelins, DEM 100? 1904 - alias: Scias pondus totius congelati (icut fci- fino Thorheit: (b) ki .tra&dione draconis ab eodem vafe, & deco. €ongelatum fimili conjundione,& congelatio- GR PANDORA 71 ben cin rand dann entſpringet / de fein eigen Schwang verfehlinget (tc der neuen Sternſchein /und nit beim: vier Reißlin / Dieanderen Dingen (h) (^ Um vero completa fuerit ifta deco: Gio, quz dicitur, veniendum eft ad vifti, primo per fubtilitarem & diícretionemp' tuam, Non enim poffumus omnia tibi fcri" bere, fed multa neceflaria tibi & induftrigll tuz relinquimus , ut cft di&um, Et poftea! pone quartam partem ipfius congelati fuper ipfam terram congelatam, vel ipfum congesfl' latum de aqua przdi&a vel ſpiritu non fixo; five de cauda draconis, vel fpermatealbo (qua omnia idem funt ) in eodem vafe, & fine ex- 1 que ut prius vafe obturato , ut eſt di&um, dos? nec congeletur & infpi(fetur, & fiat res dura fieut pix: poftea per fefolvatur totum hoc, 3 ipío ioluto per fe, &atim fuper cineres lento igne congeletur, ut eft di&um , & eft una l mala alterius coloris quam prima, & magis| clara aliquantalum, Et ficfimili modo , fi ( mili regimine,fimilique pondere, videlicet pars!" totius congelati quarta,de argento vivo noftros) vel aqua alba prz dicta, deſuper ponatur totum |) ne, tai per caudam Tuam. quam per fe folum | | ite e draco folvatur.& congeletur, Continenter term regatur & reiteretur hzc difpofitio de- ationis per hujus aque albz vel caudz pon- | ra: & per hoc rigationes, adaquationes, ‚ imbibitiones, infpirationes vivificationes, llutionés; congelationes , tam per aquam ger fein eodem vafe, & fine extra&tione draco- is, donec itedraco vel tota ifta maflamor- 412 , quafi homo in fuo tumulo, paulatim & gaulatim fuo fpiritu, vel vita; aut anima, qua rivata fuit, denigrando, ut eit di&um , in- | piffetur ‚ animetur , vivificetur , refufcitetur X fubtilietur magis quam prius; & fiat lapis inus cryftallinus. albus participans viriditate uadam , in igne perfeverans , fundens , flu- "ns, tingens, &Mercurium congelans, & per- edterretinens & transmutans etiam quodcun- ue corpus metallicum imperfe&um in luni. icum: & vere, fi recte feceris, pervenies ad intentum, | | Incertus, Aber diß Elixir i cine Wahr⸗ eit. (i) €) p.t autem in bac fcientia. dupliciter confideratur, Ef enim elixir ad al. bum & elixir ad rubrum, De elixiri ad al- bum prius et videndum , & primo de ejus Apecibus, ex quibuscomponitur. De fpecie- bus vero elixiris albi , Philofophi varie tra- ^. dide- oer Edelſt Gab Gottes. 100, 1006 ' Elixiris eft alba, quefitdeterraalba : & fe ^ PANDORA, a didérunt, & diverfis nominibus ipfas fpeciq.i nominaverunt, Quandoque enim pro fp; ciebus nomina colorum ipfarum fpecierurl,,, ipfas fpecies nominaverunt. Ita quod mul; tum ampliaverunt nomina iftarum fpecierur]. & intantum , quod ob earum nomina multi], plicata & di&a ab earum coloribus , vel na turis, plures & diveríz fpecies convenire vi deantur, quanquam non oporteat‘ fed fem per aliquid addeates vel. itubtrahentes , ut fa tuos deciperent inquifitores. Insertns, (ii) Notandum ef, quod prima pars cunda pars Elixiris e&t rubea , quz de terr rubeaíit, ut dicemus : Et ideo prima pars] Elixiris dicitur ad album , fecunda pars Eli xiri$ dicitur ad rubeum$ & fic videntur effe duo Elixiria inhac arte, cum ita tamen non fint, quia in rei veritate hz duz partes non faciunt nifi unum Elixir, quod e(t ad utrumque; videlicet primo ad album , & poftea idem & nonaliud in eodem vaíe dicitur ad rubeum, Incertus, | (iii) Operatio nona et , cum volucris. facere proje&ionem, fic facies, Recipe cen- tum partes Mercurii cum fale & aceto loti, & pone incrucibulo fuper ignem, Cum autem eceperit fervere, pone unam partem hujus. elixiris ; dito modo praparati , fuper centum i partes Oder f£odft Gab Gottes. lattes illius. Mercurii abluti, & fiet totüm nedicina fuper ; alium. Mercurium ablutum, Peiode prejice pattem uham illius medicinz | oagulatz faper:eentum partes Mercurii ab- lati, in cracibulo ferventis adjgaem, & ad- em unam iftius medicinz ultimo congclata , juper centum. partes iftius. Mercurii abloti, x fiet totum aurum vel argentum in omni ro m elixir sdalbum velrubeum, In, nomine, Demini nofri Jefu Chrilli , qui eft benedi- us & gloriofus in feeula feculurum , IMEM, | ar I Bei dieſen drei auff Moser folgenden Siguren erinnern wir Ins der Wort / welche Here Jocter Wedel bem Philalethze tobemus ;- qua & bic detor- juent Chimici, & abrepri faıs 'hantafmatis jh allegoriás-e fa- SE eris J Jiuc totum fier medicira. "Poftea pone par. - adicio optimum, fecundum quod fuit para: . E — de Pupeſciſſa, iat voran geſetzt: Abſit veró ut 1907 1008... cant Principia Materiæ, Sal, Sul- D Die Geburt aug diefen dreyen PANDUOR—A, 5) ctis finis faciunt , ca quo e^ Philaletha nofter) (Epimetheus nofter) abftinuit penitus, velad ipfa Divinitatis Myfteria appli- phur & Mercurium, ubi nil ma- terialelocum habet ,. vel concie p Hang rg | Pag. N. Linfere Erläuterung Compofitio Elixir, . . AB Das Salg unb der Meren rius. 1j C Der Schwefel. Principien. EE Diedrey principia. ME pe. rn Gftalf F^ ^a B * | | a — > | mr nnd" * ^ . " ⸗ (Y/ PHAT Aneip LOT1UTTL * Gera at t — E TY cma — — hb Pag. O. Etklaͤhryng des m Auth OXISs A N a EA T des Spiegels der Orey⸗ | Formia fpeculi T rinitatis, ; isses Mercurius— ‚Sol. Geiſt / ———— Waſſer der not ei. Spiritus , Sapientia ; aqua Sandi: 'tatis; Dies Meteutii ; — | Nota Ein akt ít hie ale Ding / inimer geubet er der Son nen Seift/ all auB fein Seel der Hei⸗ * aller Heiligen Oreyfautgteit runn/ Sol / Gold. Sff: (o Trium Linfere Erlaͤuterung Trium Prinsipierum Generatio, 4 AAAA Dei Philoſophiſche Adler wird durch und auß der ſchwaͤr⸗ tze gebohren und herfuͤr ge⸗ RR ]- ſampt ſeinen Quali⸗ aͤten. B Die Conjun&ion ober Verenn gung der Dreyen dini pae á c Sulphur, D Der Mereueius. E Das Saltz. (2) | Oder Edelſt Gab Gottes. gewohnet / dann wir wuſten mol/ daß es die Jungfrau waͤr / deßwegen wir uns geruͤſtet ſie zu empfahen: die kommet nun amit gewoͤhnlichen Apparat: auff. ihrem ‚hoben Seſſel daher /und wird ihr von patent vorgetragen ; ie Die nun vom P Seffel Fünftiich gefd)roungen / nimmet ‚überliefert denfelbigen von des Königs Emegen/ mit Dermeldung er wär ung ‚dem zu Ehren berum gehen laffen. Auff Pocals deckel fund die fSortuna / von Gold zierlich gegoffen. Die hatte in ber Hand cim rothes fliegendes Faͤhnlein / deßwegen ich etwas traurigerg gefruns «fen / als dem deß Gluͤcks Tuck nun mehr .gnugíam befandt worden. Es war aber ‚die Jungfrau gleich fo mob! alg wir mie ber guldin Vließ und Löwen gegieret 7 darauß ich vermercft / daß fie villeicht deß Ordens præſidentin wuͤrde ſein: Deßwe⸗ | gen wir fie gefragt / wie doch der Orden ‚genannt würde ? hat fie uns geantwor⸗ tt / cà már noch nicht Zeit folches zus eröffnen / bif die Each mit dem Gefan⸗ genen außgericht werden Deßwegen ih- e aud) bie Augen gehalten wären : Y } (a) Qo barauff fanget man an zu — 3 Drommeren , Defjen mir ſchon dem einen Anaben ein hoher gufoiner Be⸗ Icher / von andern aber ein Pergamentin ‚fie den Pocal von dem Knaben / und | von feiner 9X. gebracht / und folten wir. €f 3 und ' 1018 und was anjeko uns beſchehen 7 fep nur. ihnen sum Anftoß und Aergernuß / wiewol es noch für nichts gegen ber Cbr Deren wir gemürtig zurechnen. Hiemit empfing fie pas Patent von dem andern Knaben / m zwen Theil unterfábieben : dem erſten Hauffen wurde das Patent ungefährlich ſo ‚ viel vorgeleſen. "Va de "V Chriſtian Rofencreug: I $4 N A, * ^ —— en LAN ^ ER de Nhi bre run US m Pal APR Erklaͤhrung des b | Auth oris, Ehriftus felber fein heiliger Geiſt / jung / alt / eigen terra, Erd, | Das bezeichnet alles ein Herg if der Heil, Geiſt /barauB Wapen geht Kenfer vor / unb mem m den Weg ſchoͤn. Omnia ſunt unum eſſe, ſanctus, luna, charitas, Alle Ding ſind ein Weſen / Hallig’ ann] Rıebe. | herb Blur rear, Menſchlich íff der 9(bunt deſſen Sohn fleifhlih / &ottli. Deus, Filius , Pater, eft unum , $OE/ Cobn/ Vatter / ift ein Ding. Deflen Sohn Fleiſch Gottlich / Menſchlich / ift der Morgen rotb Blut / Sol, pietas, „Serehtigtei | Off4 limbi Jung / alt/ —* t GOtt IEſus vo OPEP. - 8 Unſere Erläuterung, . »mbibitio Corporis, | ABCD Die Dier, Clementa, — abcd Das Corpus ift fluͤchtig ae» E macht worden Durch die d Imbibitionesdeß Mercurii unb Sulphuris, j Non — — — o Mg Edllabrung des erſten Autt hori is, Non de aquavitz dixit Deus, cus us nomen fandihcetur, faciamus ex iua! Rem, | » ! * Merck von bem qDaffe des e | ens bat GOtt geſagt / welches Rahm geheiliget werde fo wollen’ * machen auß dem Waſſer ein nid. €ffs; For | ; A? v Pig. he * j ö CEST 1 » : : 1 Unſere Erläuterung, Fermentatio, A PR erfte Schwärg einder Fer | | mentation, . B Das reinefte und firefte, 1.23. 456. oit fedis Metall P C Unſer Mercurius ift ber Anfang. |o p osmmb das End aller Der tallen. | D Das folvi ít Corpus coagulit id ſelbſten. f nd HT à " a. Cucurb zta. e ander Fürhis prima die Er iar? werde danin dervolle {| HN * when Dann rn en A —À r : i 4 : re ix } EA ee en } jn * 3s ask m EM T uis : iei ad «€^ po kr ——— on rh EA! Y : TORE J re a vti iouis, Wf ipe | Pag. R.! # | Erklaͤhrung AM - Der sip it uns bedeuten die Kuno d : DbilofopBen Schar. Ind bringt uns dreyerley, ofen | zwar. B Der Track iſt bedeuten zwar / die Kunſt der Philoſophen Schar. Bann er ſich thut ſchwingen / Ind in die Hohe dringen / ^egen Sonne unb Mon/ 2 bringt er Srucht ohn abelan, BR &.. zd | une Erläuterung, Univerfum Opus, À Das Subjedum. | -B Die Philoſophiſche Tinctar. c Dir Metalliſche Tinctor. DE Auß der einigen Wurtzel wer⸗ den Roſen gebohren als da boͤchſte | -— — — — — zl qu — — — — — —— ren nn en — Hlixi e mp em "n Frres ——— An ung mene. —— Bc esten DR terfeher, — € LA de IQ PRRBPPIRE SED SR ) p "y — gm Dd * * — € —— — E. A Pig S. gshbrung des ein Authotis, . à o- 7 , Absque aqua permanente nihil idt, Aqua vitz, ctiam fuccus Napcl- it Unde in Turba, aqua cft argen- um vivum $ ab omnibus Elementis Boum, de qua omnia fiunt, Nichts magin Naturen beftebn/ gebn / - fnt das bleibend Wafler geſche⸗ Waller des Lebens / auch dag Safft Mapelli/ darum fat es in Turba/ allen Elementen abgezogen / von welchem alle Ding werden. Elixie 8 muß alles aug ſeiner Materien henichts. Es wird genennt bag. das 3Baffer iſt das Queckſilber vou Pag.S. Unſere Erläuterung — | Elixir album, . [| A Das weiſſe Elixir, — ^8 Das Saltz. C Die Erde oder Martix, - Ve EA. non: flloritur ratre eEforore 7": —J „per unum. Johrm fed mu Jolum fed ambobz fmul j : : Vracfhflerbtnitdürc eins alle fordert dent Kassa uUaufber vwefternit durch eines allein fonder sit een fungi : —— — — —— m — 9g Eh "E Ld DAL — — — UM: is L 1 Being S oes efie d x Authoris, — Vegetabilia maículus 4 Mulier |». ‚Elixad uttumque, | | Pat ter E voßer diademate coronatus, - J ; Das Weib — beuden/ L n Vatter mít einer Kron be⸗ Per Ec T. Unſere Erläuterung. | Perfe&tio Operis, a A Das fire Salg. | bb Mercurius duplicatus, 4 cce Dit flüchtigen Gxifict. ^i d $us ferri " fh worden Auff roti. - | f Auffweiß, — gg Die — aufn fee unb roth. “ Die hoͤchſte Vollkommenheit. i Wegen der Warme die Son ober Gold. k Wegender Sod der Mond oti Siber À Der Miercurius, m ‚Die ſchwartze Farb in der P tretaction, ; Da Oder Edelſt Gab Gottes. Metallen / uno der Himmel der Matter deifelbigen/ nach der Mey⸗ nung Hermetis / uno (ff. auch Das jen / in Bergen / Velderen / Ebnis al en. GJ ^. : i (2) £5. € brinaet bie allergroͤſeſte Mühe/ Werk gebet/ dab man auß bem Berge Sand und allen Unflat / der zu nichts nase ift /..auff daß man tieffer kommen mag / hieroben heiſſet man es Schutt / in Schiffen heiſt man es Ballas. Nun iſt Beine geringe Koſt / daß man ihn auffloͤ⸗ Itunb zertrenne ibn mit einem Etz-Waſſer / 308 koſtet nicht viel menn man es nut echt mit vornimmet / daB man zum ers fen das floͤſſet was am allerleichteſten ift/ dern auch feicht suhelffen/ denn man muß mn der Erden iſt am wenigſten in der Erz Saltz / Schäffte / Wachs /. mineralia , Steine / und die Erde iſt Das wenigſte / und doch das edelſte Denn Das ifi das Corpus J DAC -. 08 "Das Enpdtreich iſt ein Mutter der Erdtreich noch ſchwanger derſelbi⸗ en Waſſeren / und andern Orten die über den Menſchen im Berg⸗ Werk außfördere und außziehe. die Stein /⸗ denn nun daffelbige hin iſt / ſo iſt dem an⸗ die. Erden nicht anſehen wie das Graß / en / ſondern es find allerley darinnen / als 1023 1014 . nequit, ita quoque metallum ex terra fola a PANDORA, der Métallorum , batauf werden gemad alle metalliſche Leiber, | . Bafilius Valentin (a3) Siterra (uti. phantaftici quidam,inpr? mis veró Arifoteles arbitrantur ) metallc- rum mater effet , res planaforef : Sic eni Íemen decidens , mox ad originem fua rediret , aut Mercuriales venas attingeret in.quas femetipfum feminaret , & de nov refurgeret , verüm phantaftica hzc opinic phantafticum femper fortita e& exitum. Na ficuti herba absque terra ex folo aere crefcer argento vivo vulgari , quamvis plauftra ej plena in terram feminarentur , crefcere no poteft quod quotidiana experientia abun teftatur, | | Fieri autem folet, ut quandoque radii fte larum decidui, ( modó unius ejusdemqu nature fint) & cum metallis , lapidibus & mineralibus, qux à ſummo fuo ftatu decid runt, mixti in illa penitus ingrediantur, & | cum ipfis uniant, unde Gammahei oriuntu qui cum i(ta influentia fe infinuant, & Ggnatu rama natura affequuntur, Hinc eft; quod fupe lapidibus , lignis , metallis & Gemmis vari figure inveniuntur, quz nihili zfimantır cum tamen nulla talis fit figura , quz no fingularem habeat demonftrationem & vir tutem, quod eft notandum , Sciendum quo que ei, nullos nafci Gammaheos , nifi fub jectuu Oder Edelſt Gab Gottes. je&um ipforum fit terminatum & mortuum, hoceft, confummatum, &äflirpe fua avul- Íum, fed tamen nondum difhpatum. i | Johannes Groffens, Der Mercurius wird fundeinden Rietten und feuchten Moßgrunden/ bargu lege epfene Rohr oder Kaͤn⸗ nel und ein irrdine Kachel ober Scherben darunter / und [ea oder mad Kohlfeur barum fo gebet der Mercurius daraus. Er wird aud) oft funden in ben heimlichen Gema» (ben / oder Sprachhäufern. Syteni in dem Leimen der Sodbrunnen/ und inden Zachtrauffen. (b) — BIN rum: Steinfchlang. Mercurius. j^ ^ RWeiffee Drach / zc. Aquila auch jaturnus, \# Sub Antimonio wird allgeit Mercuriug xerſtanden / heifl Vita nova. Medicina in- cognita. Arbor vitz cogoitionis boni & ma- | Arfenicum nigræ mo:tis, Noli metange- !'€, Cerberus infernalis triceps. | “a fohann de Monde Snyders, " (bb) Der Salpeter Nitrum , Hebräifch INeterpon Natar, folvere , Hem Alumen , ift FR ſo auch ein viia Salß/ bevorab dieſer / 1025 1026 kaltes Saltz / fo Fein Feuer erleiden mag er die Hitz molerdulten/ wird er aber mi 3 BERN. DORT (oim Bieh und Schaff- Ställen gegrabe! wird. Der Harn. deß Menfchen ’ wi aud) deß Viehes / too erfich hinſetzet ode gelaffen wird / am felbigen Dre wächft z feiner Zeit ein Nitrum, Theoph, p.1.f.1073,% Der Salpeter ift nichts anders denn ei und fan/ fo esihm zugioßift. Eine gleich maͤſſige Hitz / mag der Salpeter tool ertet ben/ denn auff einem warnen Ofen, ka mehrerer Hitz übereilet 7 fo tbut er einem Stoß’ und baumet fid) auff / und jemeh er eingeſchloſſen iſt je mehr er hart ſtoͤſſe Der Salpeter iff nichts anders / den Spiritualifche Art und Excrement aller Sa gen / und Wt einer Hermaphroditifchet Art / ift nicht recht Saltz / und nicht rech Sulphur, Theoph. p.1. f. 340. linfer Galpeter iſt nicht moie der Alte Salpeter / welcher war irdtfch /- unfere aber ift (Gfftig. Plin. 1. 3r. c,ıo. Theo phraſtus fohreibet / der Salpeter fepe ei faíte$ Saltz unb mird auch deßhalbe gebraucht/ gleichwie das Schieß- Pulver zu leſchen alle Hitz in ber Bräune / in b ſchen und andern gifftigen Sibern ; D Dod) die Alten gefchrieben / ihr Salpet ftot heiß und trocken 7 im andern Grad ja was noch mehr ift / fo hält D.Senner das Nitrum heiß und trocken im E^ ra X ? tk Oder Edelſt Gab Gottes. ln Wie rtimet fich diefes zuſammen / n bitigen Kranekheiten / hitzige Artzneyen ugebrauchen/ und alfo- Feuer mit euer emehren. Von oiefcm Saltz find viel Heimlichkeis * in der Artzney begriffen / aber hier nicht noͤthig zu ſchreiben zc, Was aber in Die en gehoͤret / daſſelbig iſt nicht inder / e8 find groſſe Secreta; aber nichts da / das zur menſchlichen Giefunobeit Hehöre / allein ins Feuerwerck. Wunder⸗ b ‚barlich iftaber Die Natur / daß fie ſole vom ‚m nenjchlichen Leib / unb aud) vom Dem bitr jifen Coͤtper ; auf eigener Natur gebos d | oon ihren Excrementen / eine folche ‚S eneration, Die alfo von Lebendigen fout Li '£/ und wieder das febenfo ftreng iſt / als fein Ding fo erdacht Fan werden / als b in Menfchen fein £eben fo gar ſchnell / und ſchaͤdlichen nimmt / und für das fo gar kei⸗ | fie Stärde hilft. | I} = Anonymus. ' (bbb) Nimm on ber wahren Erden / sen Sonn / Mond und andern Sterns | — wohlgeſchwaͤngert / tbeil fie in | gcn Theil / welches barum gefchicht / das mit der Natur ihr Gewicht wiederum zu [fomme. Denn auf einem Theil wird das Philofophifch: Nitrum, quf dem andern läber das Hächtige und fire Salß gezogen / ‚von toelcher jeden inſonderheit mit weni⸗ Stt s! gen 1027 - 1928 gem geredet werden fol. (uff biefe Art mer folchen Durchfichtigfeit gelange / di - rungen fo offt / bif genugfam der Mater PANDORA, fo im Bewicht fleiffig gearbeitet mirb/ wirf bu nicht leichtlich irren / melches ander mwerts NB. mern man auf einem dere Theilen allein diefes Saltz ſaͤmptlich aie ben tooíte/ gar leicht gefcheben wArde Don dem Philofsphifchen Nitro, C$ muß folcher Durch die Kochung de Steins / Filtrivung/ Abdänpffung/ un Coagulirung auffs höchite gereinigt me ben / Damit er vermittelg der Kunft zu ei: auch eine Chryſtallen übertreffe. rig calcinirten Erden nimm vier und ei halbes Pfund / deftillire fie nach ber Kunf durch eine Retorten / in ein groffen Recipi erten / in welchen von Brunnen⸗Waſſe 2. fund gegoffen worden ; man deftillirt nach den Gradibus , biß bie Tropffen wi Süncklein ins Waſſer przcipitirt werden die Sugenfein wol anlutiret/ Damit nich außrauche. Wenn eine Deftillation vor ber / fo muß man den ‚Ofen gang f merden laffen/ ehe man die Borlag ab nimmt: und man wiederhofe die Deftill vorhanden. Diefi / . Oder Edelſt Gab GOttes. Dieſe Geiſter ſaͤmtlichen ſollen rcáifi- das iſt die 2. Pfund Waſſer / welch in Re- ripienten zu deß Geiſts Præcipitirung bins ein goſſen worden / uͤbergangen. Darnach ſo ſetze deinen Kolben in die Aſchen / und treibenad) der Kunſt alle Seifter berüber/ halte fie in einem ftarcfen Glaß. NB. Die Haft nur darmit angefüllt ^ damit es ict zerfpringe. Anonymus. "^ (bbbb) Don dem Ealpeter. tot) Elementa werden in mir aa meiften befun⸗ den’ als euer und Lufft / Waſſer und Erden am meniaften/ darum bin ich feurig/ brennend und flüchtig. Dann ein fubtie ‚ler Gift ſteckt in mir / dem Mercurio bin ich gänglich zu vergleichen / inwendig beif/ außwendig Ealt fchlipfferig und gan be- haͤnde außzutreiben meine Feinde Mein höchfter Feind ift aemeiner Schwaͤffel / und bod) mein befter Freund / dann fo ich dureh ihn gereiniget werde, unb geläutert Durch das Feuers fo ftille ich alle Hihe des Feibeg innen und auffen/ undbin dieerfte 2lr6ne ' mit wider die höchfte gifftige Kranckheit der Peſtilentz außzuziehen und zu wehren. | Meine Kühlung ift äufferfich viel £reffíia cher denn des Saturni, mein Geift aber viel | bi&iger dann einig Ding. Sch Euhle und verbrenne / wie manmich haben will / und * &tf 4 dar⸗ 1029 9% ein lauter hoͤlliſch Feuer. Danun Plat den Cerberam beztoingen Fan / daß er i ‚wird erhoben werden. meine Seele mit Klugheit von mir ausg a ich. mit der in Freundſchafft vermäbl ‘fen gehalten wird / daß mir beyde wol wird / fo wir in, "ui Teſtament ol laſſen. PANDORA, darnach ich das werde. "Bann x tallen ſollen zerbrochen werden / muß fein eit accidens, fonften Fan Fein Triump erhalten werden’ es nehme ihm aud) eini vor pie gröfte oder Fleinefte Materia. Au ferhatb meiner Serftóbrung bin ich ein Ei wenn id) aber anatomirt werde / bin fi der Inſul Thulz wiederum feine Wol nung haben muß, der fan bann Der Ven ein Stuͤck derLiebe abjagen / damit fid) M ergeben und mit der Luna in Reichthui leben kan auch der Kronedes Ehren⸗K nigs in Gorm / Geftalt und Regimen auch in Würde und Ehre gleichfoͤrmi Ban mir mein Ende beſcheret ifufo m trieben werden’ dann thu ich alleg/tvag i meinem Vermoͤgen ift / allein Fon ich i oni mit Beſtande nichts verrichte Meine Bulfchaffe aber ift ein frolich Weil werde / unb unfer Beylager in der Di ſchwitzen. So wirfft das fubtile allen Un flat von uns aus/ daß mir Kinder mi Keichthum verlaffen/ und in unfert todten Górper der befte Schaf gefunde Baplıns Valentinum. (bbbbb) | » . Oder Edelſt Gab Gottes. (bbb bb) Der Mercurius. ift feucht und warm / hiermit ſtimmet er überein mit Der | 'ufit : lino obwohl der Mercurius das aller ponderofefte A&rum ift / fo will derfelbige dannoch ber allerleichtefte ſeyn unb vem brennenden Seuer entgeben /- über fich ſtei⸗ gen / und fid) in ein ander | Elementum selolvisen / nempe in aérem , und bleibt alfo recht der £ufft verglichen / dann wie der Schwefel durchs Feuer verſtanden piro / alfe muß Durch bag Nierum die Lufft werftanden werden / und vice vera , teilen in Mercurio zwey Elementen / als Teuer und Luft am meiften und augenfcheinlich (gefunden werden /und auch beyde aufroene E inwendig aber feurig und hitzig nd. H Hierin nun iftber gantze Zweck / daß man weiß / dieſes vecbt qu. unterfcheiden/ und dDashgurirte an flatt des gefchriebenen Dinges juertoeblen. Ich habe allbier fo dentlich und gröndlich von dem Philoſo⸗ phifchen Seuer geredet / als mir immer E getvefen/ unb fagebir hiermit abere mahls / weilen der Sulphur mit Dem Feu⸗ ier? Das Feuer mit Dem Mercurio, und Der ! Mercuriusmit der ufft / diefe aber mit dem ‘Nitro überein ſtimmen / undin ihren qua- ‚htatibus Elementariis durch eine fonbtra !bare Harmonia concordiren : Alfo iff es billich daß deren Chara&eren ſich auch vers | gleichen, fonderlich weilen dieſe in der Er⸗ ib. dero A Den - ^ Yo3t 1032 tie wie ein. Chrnftallinifch Waſſer / und — "PA ND. QCR 2. den gebohren und formlich worden ; Der halben feynd Nitrum und Sulphur fingus laritec den Metallen zugetban / und ihnen in linea collaterali verwand. | Johann de «Monte Snyder r3 | (bbbbbb) Der Philofophus foll wiſſen / bafi wañ man den Stein machen will / ging! Vorbereitungen erfordert werden. De auß unferm Salg oder gemeinem Meines ral mit unferm. Stahl giehet / bie Hefen von ihm hinweg nímmet/ welche wir Die” tobte Erde nennen/ mit einem Dort / fie” ift die Außziehung unfers wahren Mercu⸗ rii in Geſtalt eines hellglängenden Waſ⸗ fers / wie ein Erpftall oder ſchoͤner Demant. Von dieſer allbier zu reden ift meine Mey⸗ nung nicht. Sie ift leicht und ohne Schwe⸗ rigfeit : Sd) ſetze vorher daß du die Mare- daß du es auß unfer wahren Minera mit, einer feurigen Lange herauß giebeft. Ich till von der andern reden / welche die in⸗ nnerliche ift ^ und der Grund der Arbeitz! Das iſt deutlicher zu ſagen / die Vorbe⸗ reitung deß Mercurii der Weiſen / welcher beſtehet in Außziehung der Elementen / Die” ba vermifchee find in dem mineraliſchen Gaamen / unb in Reinigung M a£ Oder Edelſt Gab Gottes. 38 (ie toieber unter Krafft deß Saameng ‚bracht werden nemlich unter Die mine- hfche Macht. ben coagulation taufenderley Unreinig⸗ iten in der Minera an fid) gezogen: Die⸗ muß man ihnen nothwendig benehmen. Nan muß wegnehmen Die allzu grobe ringung fónte verhindern; man muß aufi igfeit / welche ber-Tin&vr , und Hereinis jung koͤnte ſchaden. Man muß herauß ration zu wider iff / man muß außtreis tn die allzuverbrennliche Feuchtigkeit 7 pelche ben Guß oder Fluß unb die Tin- dur felber würde verderben. Weiter wann mu unfern Mercurium von Flecken und Uns tinigfeiten befreyen milt / muft bu ihn ure toiberbofete Arbeit viel (tarder und enger machen / und die mineralifche drafft vermehren » damit mann fie alle pege Meifterin iff / fie zu aller Zeit der Arbeir bie Anfänge be Wercks immer bós " Nimm nun deinen Mercurium / der »urd bie Kraft unfers Stahls zu Waſſer orden / thuihnin ein Gefaͤß / und mache XaB er fid) erbreche /verſchaffe / daß er — ſehen laſſe ein kleines Bildnuß der ottheit / begehre daß von einem drey en | | Ü en / Die Elementen haben in ihrer minerali - nb dicke terreitreität z welche die Durchs haften die allzu fubtife Lüfftigkeit / die der 1033 zufällige Dinge / bie da Dem Zweck um viel / und mehr / weder du weiſt und lieſeſt, VES MP" INE OP AUNODUORA.UM den / nachdem er in bem Gefäß eine Philofophifchen Monat blieben. Wan bu Diefe orepe haſt fo benimm ihm all fer Wercks fihädlich feyn Fönnen / mam 4 du ſie weg genommen / bekleide ſie vortheil hafftig / bedecke fie mit der Krafft / oat fie oer Strenge der Jahrs Zeit widerftchen koͤnnen / durch welche fie hindurch muͤſſen ehe fie sum Elixir werden. Ziehe die EI mente auß / bevecke fie hernach voteper : JR be da haft du die Norbereitung. Tim die, Unreinigkeiten Davon / befleide fie toit der mit Krafft / damit / wann du Diefelbe her nach wieder vereinigen ſolleſt nicht mdp chefteine Zufammenfegung nur. einer DM ge’ und dir zu ſchwach find eine fold) eollfommene und Fräfftige Wuͤrckung zu thun. Diefe Wegnehmung nun und bit fe Bekleidung ift nichts anders alg eim wiederhohlete diftillation pef Geiftes unt der Seelen. Das ift viel aefaget. id Johann Lang . (bbbbbbb) Mercurius : Außbtündig Fanft bu arbeiten’ du thuft ihm nur zu Dann die Philofophi forecben: Man foli pie Natur mif der Natur vermifchen unt aufferbalb ber Natur wollen fie nichte fremböeg haben. Aber du haft mich all bereit mit ben allerichnöpeften Dingen? | u nd wit. Koth vermifcher. Alchymiſt Ich richte nichts auffer der Natur / fondern b fähe ben Saamen in feine Erden / wie heit mich. in S otb/ und wann die Zeit der Wu. findeft nichts denn Dreck einzuſchnei⸗ enoder einzuernden. Alch. Es haben doch iim Miſt zu finden fen. Mereurius : was ie Philoſophi geichriebenv Das ift. mabr/ ber du verficheft den Buchſtaben / unb ächt den Derftand unb $Seariffober Inn⸗ alt nach. Alchym. jeßund merck ich Daß iu vielleicht Dev Mercurius biſt / aber pu pit mir nicht gehorfam ſeyn? Darüber ange er wiederum an derfelbigen zu be d woͤren / und ſprach: Ux ux Mercurius: bet der Mercurius lacht unb fagt/ duriche fe nichts aus mein lieber Suche. Alchym. yerbarlicy / unbeftändig und flüchtig. Mer- urius, Dufagft / ich. fen unbefländig/ ba8 diderlegich Dir: Ich bin beftändig einem tandhafften Kuͤnſtler und bin fy einem ren Meifter. Diber bu und deines gleichen enndwandelbar unb unbeſtoͤndig / kommet Pon einem Ding zu dem andern / von ti Bner Materiin die ander. Mischasl Senhswogins, it Philoſophi befehlen. Mercurius. Du - And berben fommen/ fleug ich davon / und an ſagt nicht vergeblich / bu. ſeyſt wun - ie Philofophi geſchrieben / daß ihr Mates . - . 1936 brennen : nimm deijelben wie vi PANDOR A, Alſo fo man ben Antimoniu bu teilt / und leg ihn auff ein ali end Kolen/ und blaß mit eine von (tunb an auf dem Feur: da fo er zulang barinn wer/ fo war er in die 9tatur des Bleyß ve kehrt. (c) () AſCh batte nicht in Willens / no Miea8 hinzu zu thun: Ab wenn ich meine eigene uͤberſtandene Muͤ bedencke / duͤnckt mich doch faſt es fi noch nicht genug. Derowegen ein weni klaͤrer zu reden: So wiſſet / daß / wer de Mercurium Philofophorum in einigem M talle ſuchet fehon verfehler habe Den der Mercurius Philof :phorum ifl ein Wa fer/ in oen. Metallen aberift Fein 2Baffer Denn der Schwefel bat folches nicht allei coaguliret /fondernauch gänglich vertrock net... Diefes ift Flac in Dem gemeine Mercurio unb Antimonio pie unter alle! Metallifchen Coͤrpern die roheiten fepn /un Dennoch ift ihr Waſſer ſchon febr vo Feuer vertrocknet/ Daß wenn wir fie fubli miren / fid) Fein feuchter eift / fonber trockne flores ſetzen. Deßwegen iu lig Over Edelſt Gab GOttes. ielche von fich einen feuchten Dampff ges J| / und fich in Geſtalt eines Waſſers ſetz⸗ ‚weil fie vom Schwefel noch nicht voͤllig yermeiftert wären. |. Es ift aber fonft fci- ^ folche zu finden als Die Materie, parau& e Natur den gemeinen Mercurium ma⸗ «t; unb biefe nennen fie aud) Mercurium, Map ein fchleimiges zaͤhes Waſſer / denn fo fichet fieauch. In diefer minera ift der lercurialifd)e Dampff noch nicht fo gar trocknet ; fondern feßet fich wie ein Baffer/ damit fie auch Die Metallen auff⸗ löfet- Denn die feuchten Dünfte diefer inerz machen bie merallifchen Duͤnſte ne⸗ n fid) zu Waſſer / und dieſes nennen fie Hercurium Philofophorum , und Mercuri- "n duplicatum, Hievon Darff ich nicht eben Ael Worte mehr machen und ift unfern Herall - Derderbern / und Antimonii- ‚Schmelßern (melche fich über dem Dampff iefer Materie groffe Seheimnöffe träumen iffen / gleich als wären fie Rauchprophe⸗ In worden/) genug gefagt : Wenn fie ibt muthwillig wollen dumm feyn. Sich jugne nicht / DaB bag Antimonium möge |! einem Mercurialifchen Waſſer gemacht erden / 0b ich gleich nicht weiß / wozu nuͤtze. Denn meder unfer Mercurius och Tin&ur darinnen fieget / fo man dem afilio Valentino glauben will. Das iff ttvif / Daß fid) die Philofophi beffen gt & raue hilofophi eine rohere mineram gefuchet/ / 1037 . 1038 | Es iſt in Wahrheit gar ein ander Ant ten / daB einer faft Darüber. verzmeiffel zu gewinnen ; Fermenticens Die Philofophi mif gemeinem Golde. Ich habe faft mel ‚gebrauchen wilt / kanſt du dieſes mew au IN E NE E. P ANIDORRA,- 1.9 brauchen; aber alseines bloffen Z Gerda ges / welcher fo. wenig Dabey bleibet vial dag gemeine Feuer. Dochiftes nicht if re Materie: noch vielweniger aber dasg meine Gold / wie etliche Ignoranten meyne moniam , barínaen unfer Schwefel um bit Materie Dergangen Kunſt lieget; Ab das ift fo ſchwer zu finden und zu przpan möchte. Doch betrachte mit Craft / td ich gefchrieben 7 und tag mir an etliche mit gutem bedacht entfallen ift / fo wirf du gemißlich / ſo toob( Die Materie ſelbſt als deren Zubereitung erlernen. ' Dam ich aber ſchlieſſe; €» merce Daß die Philo fophi zwey Mercurios ober Waſſer haben) Der erfte ift. der Geiſt unferd Antimoni und hier vernimm mich recht / der. ande iftaus Dem Mercurio und Venete per Philo fophen : und das iſt fo genug. - Aber ZW geſagt / al$ id) wohl verantworten Fön t aber meine eigene uͤberſtandene Mähe hal mich darzu gebracht. Doch fen bebutfai in deiner Einbildung / unb laß Dich bd Wort Antimonium nicht betriegea ; Denm fonft wuͤrdeſt du Zeit und Stoffen verlieh ven. Das iſt alles / was ich dir babe melden wollen; und ſtehets nun bey dir / vote Duet Dort Edelſt 6ab GOttes. nr wohl: Wo nicht / fo arbeite nicht / xr du wirft deinen Unglauben feibft 'affen. " ; Ad ; P» Eugenius Philaletba, ‚Ariftoteles von den Naturen richt / ber Glantz ober das weiß ird auß der Schwaͤrtze und faffer- eben geboren / die faffergal Farb it: [0 nun die weiſſe von der ſchwaͤr⸗ tabgefonbert/ fobleibt bas faffere alverlaffen. Item fo das faffer alvon der weiſſen ober Glantz ab⸗ kzogen wird / fo wird die Roͤthe a verlaſſen / und das ſaffergaͤl von tm Slang bínnimmeft / fo wirft udie Schwaͤrtze finden/ fo die Roͤ⸗ yt von der ſchoͤnweiſſe bíngetban/ M die Safferfarb da verlaf- «(3) Ihr ſeynd vier/ das ift Schwarg / Big; Gelb und gan& Roth / jedoch zu gen / daß die Gelb ihre Farben bald oer» andeln tbut / alfo daß fie wird braun be/ ympt auf der Weiſſe undRothe bets 883 viel ſeynd der Vollkommenen? der gelbroth mit brauem vermiſcht / und 3. derfelben nicht fo gar Yu Zeit pit Fürs E | uu 103g - ioás fehlbar die Roͤthe Darinnen verborgen, und) TM la hun ! Ma bg PANDOR A, : be/ nemlich die Gelbe erhalten kan / ale wie Dic andern drey vollfommenen Gar ben / wie ich dann etliche vorhinihre 23 ol fommenbeit erjeblet. babe. | Wie viel fennd der unvollEommener Farben? Der feynd zwo welche genannt werden mittelmäffige Farben / Die eine ifi Grau / die andre rotb/mit weiß vermengek) Diefe zwo werden auch getheilte Farben. ! | nannt. Ü 82 deyten A ? ar höre fleifftg zu / [ will ich bird ergeblen nad) ver Ordnung toie fie durchs gan&e Werck geben, unt fich vergleichenden regierenden 9Manete 1 daB einem jeden das Seine gugrcignt werde. P lohann de Padua, | (2a) Timm die Erde und calcinire fit in warmen feuchten Roß-Mift / biB fit. weiß wird und fett erfcheinet / das ift bti Schweffel der nicht brennet / unb Fan Durch mehre Digeftion rotber Schwertel toerben/ es muß aber erft weiß ſeyn / ehe ed roth wird / denn vom fehmargen ift fein " Durchgang sum rothen. Ohne durch pad Mittel nehmlich die vociffe/ und wenn dad weiffe im Gefäß vorhanden ift/ fo iff obtt man | j h Oder Edelſt Gab Gottes. jan muß es nicht außzieben / fondern nür ‚chen biß c8 gan rotb wird. eh | Michael Sendivoginss Albertus Magnus ſpricht. (b) ? £85" haben darum diefen Tradar S nicbt. befcehrieben / daß toir die ten Weyſen Straffen mwolten / fondern 3B wir vielmehr ihre Schriften beftättige atemabt Auch die Philoſophi Menfchen iD/ und nicht alles nach der Schnur nnen / auch nicht ein jeder Fan von allem *fübret / wie Dem Alberto Magno , eie "m trefflichen Mann und Sinnreichen Hchrieben daß zu feinen Zeiten gäldene örnlein zwiſchen ben Zähnen, eines tod⸗ Hachen bat Ddiefer einer mineralifchen. afft in dem Menfchen zu gefchtieben/ * Yann die mineralifde Krafftift in ihr eigen (tid) geleget/ wie wir in dem 12. T’tracräte m dieſelbige Monarchy unterſcheiden / m luu 2 und n/ und was fie außgelaſſen / erfülleten- "ugfamb. Etliche haben auch Mira el von ben Öraden wegen Der Natur abe: ailofopho toieberfabren feyn foll / welcher n Kopffs in einem Grab gefunden tors. n. Diefes Wunderwercks eigentliche. ID auff dieſe Meynung ift ibm gum. Des. eiß eingefallen / der Spruch Morienis,. ya er fügt: Unddie Materi / O König irb oon Dir genommen und außgezogen. 1041 pn PANDORA. -. und indrey Deich getheilet / dieweilen be sen jedes / ohne zuthun eines frembden/ ir fich felbft beſtehet / und fich vermehret. MR Michael Sendsvogi 2 Daß bif die beft Alchymiſch Wir. dung fepe / unter allen Alchymi fen Wirckungen / die da auf beni Dingen herfuͤr kommt / auf wel N en die Natur herfür kommt / ali der Reinigung des Schaͤfels / durch Abfochung ober Abfiedung / um Sublimierung und auß der Reini! ung des Queckſilbers / unb gute Bermifchung derfelbigen wird eii jede Geſtallt eines jeden Metal berfürgebracht und außgezogen.Le) (<) Alchemia autem fic diffnitur in libre. | qui Lilium appellatur, Alchemia el. ars adminiftrans & oftendens effentiam [epten | metallorum , continens qualiter quzcungul — formz illorum imperfe&z ad naturale com plementum deducantur. Vel aliter ic; A |! chemia eft opus celatum regirhine quod. n manifeftum luce filiorum. genitorum , & I6 qued per filiorum generationem juvenelcit; Vel aliter fic : Alchemia cft fubftantia corpo! rea ex unolcilicetargento vivo , & uno fcili e«t fulphure compofita, qua duobus ps | imi h | I ] Oder Edelſt Gab GOttes. mis & humidis five limpidis conttans e& , ilicet anima & fpirita , & in luce iliorum i&torum à fe manifettatur, & juvenefcit : & uz continens elt effentiam feptem metallo- um , ut in ea fubftantia fit fpiritus tingens ortis,quem quzrimus,quo tingamus in quoli- yet corpore,ac eorum qualibet parte, & eorum quodlibet à diminutione ad naturale comple- nentum naturaliter deducamus. Dicitur autem Alchemia abAlembico & Kymia,quz funt due ala , in quibus hzc ars in tribus generibus vel ji Minibus medicinarum ad finale deducitur complementum. Et patet , quod hoc to- um Alchemia componitur excorrupto & in- gro, Non autem eft Alchemia ante eli- xir, fed poftfemper. Lapis autem phibofo- hicus fic diffinitur: Lapis eft quzdam fortis rirtus mineralis , ex pluribus rebus in unum tonveríis per noftrum artificium alchemicum congregata ; habens in fe virtutem congelan- di Mercurium in naturam metällicam veram, & formaliter convertendi, ac omnia metalla infirma feu imperfeGa ad veram fanitatem & ;erfe&ionem reducendi , vitrumque mallea- Dile faciendi , lapidemque preciofum fingen- di, & finaliter et fumma medicina ómnium ‚corporum humanorum, & confervandi in €is humidum radicale: quia ab ilto lapide be- inedí&o defcendit aqua vitz , ut jam fuperius | tetigimus, & inferius plenius oftendemus, Incertus, —* — duu 3 (ce) Ale 104% w'ec-m C——— EN 1044 . Saamen des Metalle fep der Schwefel . fin» / halb männlich halb weiblich / begie⸗ (aa) Alle / fo von dem Saamen ber Metallen gefchrieben haben / ſeyn Darin nen einig / daß fie fagen / der männlich} und der meibliche Der Merceurius. Das will nun nach feinem Verſtand verſtander Ah / und nicht ber gemeine Sulphur und Nercurius Darbor gehalten feyn/denn eg ifi per fichtige Mercurtus metallum,ein Corpus vor fid felbft + aus denen fieben Corpori bus; fan perbalben Fein Saamenfeyn/ fü foi(t er auch kalt / unb Fan die Kälte allein auch Fein Saame nicht ſeyn: So ift bag Sulphur des Metalls Speife / mie Ean etl denn ein Saamen fen ? ja oer Saamen persehret den Sulphur,miefolte dann ein Sa⸗ me pen andern verzehren ? was molte für ein Corpus barauf werden? Darum ift edi weit gefehlet / es nach gemeinem Derftan zu verftehen / fondern der Saamen aller corporum,ift DerMercurius corporumder von Natur der alterhigigfte iſt / arum wenn der Mercuriug corporum in einem Werck iſt⸗ unb hat Speiſe gnug / ſo tzeiben allezeit ſechs Smtercurit ein Corpus herfuͤr / was es dann für eins aus den ſechſen ſey / darnach fie im Auff » ober Abſteigen ſeyn. M Dieweil dann folcher Mereurit_fieben bet e8 ſich wo der Saamen Venerisund Martis pen Vorzug haben / daß fie ein maͤn⸗ lid) Corpus Solis aufforingen / too aber bet Vds v Saa⸗ a Y um » " T 29 À Oder Edelſt Gab Gottes. Foame Saturni und Jovis Uberhand behal⸗ In; paf ſie ein weiblich Corpus zu wegen Bringen’ fo Luna genennet wird; Meicu⸗ w hilft ju beyden Seuen. Baſilius Lalentinus. | (eec) Dre Anfäng / wie gemeldet / Poynd erivachfeny welches die alten Philos Pohinicht fo genau genommen / melchedie Iwo Wörckungen ber Elementen befchrier Ben / und ob ſie es auch, wiffentlich vers hwiegen / mer toill fie Darum verdencken / | rit fieibre Schrifften nur ihren Kındern d Be ben uno s eia unb Dueckfil- Metallen / ja auch ihreg Gi ins Materi Wienennet haben. Wer derobalben eim ved)? ger Gifor(cber. Diefer heiligen. und heimlis Ehen Wiſſenſchafft fepa will / der muß Die Zufällwiffen und alle wohl erkennen’ daß Dr lerne / zu welchem End oder Element Er begehrt zu fommen/ durch mag Mittel [t babin gelangen ‚muß / teill er anders Die Nerdte Zahl erfüllen. Dann gleich mie diefe drey Anfang auf vitren gemacht ſchnd / alfo muß durch Minderung gefchehen Daß Diefe rep zwey machen ein Maͤnvlein und ; arbkein. Michael Sendivogius. (ec cc) Alchymiſt. Herr, in welchem mg ift diefer Schwefel ? C timm ; bu Muu4- - gro[» , stt dor gewiß wiſſen / daß biefer Schr efe. 1045 I046 groſſer Tugend ift; feine Erkgrub ſeyn ſage mir die Materi/ daraußihn die Vh verborgen. Stimm. Syd) babe dir gefagtgi PANDORA, | alle Dingin der Welt / dann er ift in M tallen Kräutern / Bäumen / Thieren Steinen/ Ergen. Alchym. Und melchek Te --- fan ibn unter fo vielen Dinge und Sachen herfür Flauben ? Der Ha lofopbi nebmen. Stimm.gemach an ju Freund’ nicht gar zu nabe/ jedoch daß ic bir gnug tbut/ fo wiſſe / daß der Schw fel allent halben ſey / gleichwohl bat er etf che Palleſt darinnen er pfleget den 2Gep fen Audientz zugeben aber die Weyſ beten ihn an / wenn er in feinem Medi ſchwimmet / und mit Vulcano fpielet/ toan fie die Weyſen zu ibm Fommen / da c8 um unbefand / und armfeliger Kleidung ih Alchymift. Derzich Fan ihnin jenem Ren nicht fuchen / dann diefes nähere ift. mil Daß feine Hüter ibn in die aller finfterft Kercker gevoorffen / daß du ihn nicht feheik Fanft / dann erift in einem einigen Ding und wann du ihn zu bauf nicht findeſt wirft du ihn vielweniger in den Waͤlden finden/ auff daß bu aber in oem Suchdl nicht vergmeiffelft /fo fage ich dir in hoͤch ſter Warheit/ vaßesin Gold und Silbe am aller vollfommenften fen / aber in den Duedfilber am allerleichiten. Alchymiſh Ach Joerzid) twoltegar gern der We Steinmachenfönnen: Stimm: Du ^ - ge Oder f£odft Gab Gottes. pbre(t nichts böfes 7 der Schwefel tod auch gern auffgelöft und hiermit iff Sa⸗ amusvon ihm gangen. Den máben Als ypmiften aber bat cin tieffer Schlaf uͤber⸗ len / und ift ibm ein fold) Geſicht er- hienen. Er batte in vemfelbigen Wald inen Bronnen voll Waflers gefehen / um mfeiben wanderten Salg und Schmefels tfangen zu fechten/va bat dag Saltz dem chwefel ein unheilfame Wund gehauen / IuB welcher an ſtatt des Bluts weiſſes Waſ⸗ ?r wie Milch gefloflen / darauß eim groffer Sluß worden. Demnach ift auf demſel⸗ ien Wald herfür getretten/die aller ſchoͤn⸗ le Jungfrau Diana / melche fich bat ane Jefangen in demfelbigen Gluf zu waſchen / Pelche als fie ein voräber gehender Sürft nd febr ftarcker Mann (auch gröffer dann eine Diener) etfeben / fing eranfich über bre Schönheit zu verwunderen/ und weil iit an Natur ihm gleich war / ift er in fie serlicbet worden / welches da fie c8 geſe⸗ yen/ ift fie bintotoer in Sieb gegen ibm enta Prand / derowegen fie in eine Ohnmacht Jallende gemächlich untergieng : Da der Fuoͤrſt vieles erfeben / bat erfeinen Dienern befohlen / daß fieibm zu Huͤlff kaͤmen / fie aber förchteten fich alle zu dem Fluß zu ge⸗ ben / da fagt ber (Sürft / warum belfft ihr nicht der Crungfrauen Diana. Dem ant- worteten fies Herr Diefer fluß ift zwar klein / I" | uuu s unb d) mit einander zanckende / bif fie entlid) 1044 - 1o 49 bere ponunferen Vorfahren allbie umfom fänerlc der Gefahr des ewigen Tode ertcunnen/ wir wiſſen auch / Daß noch ar men. Da. legte oer (Sürft. feinen dicker Rock ab; damit er geroapnet war / uni 89 in den Fluß / daß er. ber ſchoͤne Diand Huͤlff erzeigte, und reicher ihr di -Danb/ fie Ar zu helffen verboffenbe: bat auch oen Fürften zu ihr gezogen / un fein alfo bepbe ertruncken. &ur& bernad fein ihre Seelenauß bem Fluß berfür fo men / unb über den Fluß geflogen / fpre chende / ung ift febr wohl gefchehen/ fon ſten hätten wir von unſern Leibern nich koͤnnen erlediget werden/ welche unrein unt befleckt waren. Michnel Sendivogin (ccccc) Volutis veró & revolutis omni: bus authoribus authenticis, femper eandem cantilenam omnes canere obfervarunt fuum- que Mercurium depredicare. Proptereano lentes volentes Mercurium vulgi tandem in ſoam carnificinam deduxerunt, quod bafın & genus przberet omnibus metallis, cum auro, tanquam fimili, unicé amicaretur & eentenis aliis locis Philofophorum armati, Non ett dicendum , quid perpeflus fucrit hie bonus Mercurius, niii effet creatura fine pa- rige Vott Edelſt DAB DORFES. ;, impoffibile foiſſet ipfi, fub tot lanienis nergere : Plures enim torturassipfi applicä= ipt, quam Domitianus, Decius, Nero & jocletianus fuisMartyribus;quomodocung; ro procederent adderent aut demerent, fu- fidem tamen abnegare. noluit, quz erat t et, Sophiltis imponere. & Philofophis bedire, Erat autem intentio illorum, Mer - rium per fublimationes á corporibus falfıs urgare, cum iis refolvere, fublimare , revi- care &c. donec ficret albiffimus dulcis at- ue fic absque acrimoniä & Rrepitü Solem jlveret, . Pantal con Exgm. - Die aber / die durch weiſſe Ding peißgend ober mweißmachen/ und urch galbe gilben Ind die Gefallt er porigen Metalls bleibt in bet Materi/diefind berrieger und wahr elt und wahr Silber machen enicht. (a) 2e Philolophi nennen unfer Gals pen Ort Der Weißheit / und zwar icht unbillig / denn es iſt voller Goͤttlichen lle Sarben ver Welt gewickelt werden / es aber fuͤrnehmlich außwendig Schnee- veiß uud inwendig gang blutrotb / mit RAN aller füffeften ATOM / lebendig machen⸗ 1049 - 1050 | [orig Außfag und Kranckheit b PANDORA ' machenden Seben/ und Himmlifcher Tin Gur erfüllet? Wiewohl folches nicht alti eigendlich" bem Salg zuftehet / denn da €53l6 gibt nur die Schärffe und das’ Ban Der Coagulation, Derintoenbige Calor abt ift einlauter weſentlich Feuer unb Liecht ot) Natur / ein fchöneg durchleuchtendes Dell von folcher Suͤſſe / daß keine Zucker nodi Honig diefelb erreichen mag / fo fern e 00! den andern Eigenfchafften mag entfchiede erden. Der unfichtbare Spiritus aber DE arinnen toobnet/ iff an Penetration wi ein unauffhältlicher Durchfahrender Blit wenn nun dieſes alles in ein Feuer beftdnbij e& Weſen vereiniget unb aͤgiret worden 0 eneitehet Darauf die großmächtige Tin &ur, Die ba totecin ſtarcker Blitz ploͤtzlich Dil Coͤrper Durchgehet / unb alles mas den Kern des Lebens contraire, augenblicklid® berauf jaget / und folcher geftalt werd die Metallen in Gold verwandelt ober tim 9itt/ denn fie find zuvor Gold und auß dei x "einigen Gold Weſen entftanden / abermil € eget/herrührend aug dem Fluch und Zorn wären fie aber nicht zuvor Gold, fo koͤnt fie aud) bie Tinctur nicht zu Golde ma chen, gleich wie auch ber Menfch nicht gt Golde wird’ wenn er die Tinctur einnim 05 fie ſchon alles Boͤſes aus ihm treibet und finde fich im anaromiren ber Metalle gank eigentlich / daß fie —" e à; Go h i | | pora Gab Gottes. fas) Derhalben fehlieffen wir / daß ur eine einige Natur fepe / fo wohl in en Metallen als in andern Dingen’ aber amterfchiedlicher Wuͤrckung / und auch ne allgemeine Materi, nad) bem Spruch ermetis ( alfo wird von Diefem einigen ing’ alles was gebobren ift) jedoch ſeynd iel Kuͤnſtler / Deren jeder feinem eigenen im nachfolget/ fucben eine neue Teaturz ine neue Materi / Darum erfinden Pi aud ichts frifdot8 oder neues dann fie gehen icht nach der Natut Möglichkeit / Gaben erſtehen die Philoſophiſche Schriften ch dem Buchffaben. Diefe aber alle ynd von der allgemeinen Verſammlung nes Mercurius und Alchymiften gelshrie- en tt die ohne Schluß wieder heim iehen:: Dann fie fuchen nicht nur ohne Mittel fondernauch ohne Anfang das End/ nd baffeíbige daher / indem fie nicht auf n Sundamenten/ oder écfung der Philo- ephifdjen Bücher / fondern von hör-far yen / und ber Betrieger Recepten / vermey⸗ en Die Kunft zuerlangen (wiewohl viel erfelben Bücher von ven Mißgünfligen unteroructt/unb an vielen Orten vermehrt/ D Reichs⸗Tag / darvon in dem Gelpräch, oder geuinpat feynd ) wann es ihnen n 1051 pj PANDORA,- | nit gelinget / wenden fie fid) auff die Soph ſtereyen verurfachen wunderbare vergeber | ! Werck/mit weiß und roth machenLunamfif xam zu machen / des Goldes Seel zu extrahil" ren / welches in Der Vorred der i2. Tractaͤt [cin unmöglich zu ſeyn genugfam erwieſtn Wir laͤugnen zwar nit / ja iit ſagen/ es müf. fe. nothwendig ſeyn Daß man die Metal‘ liſche Seel außziehe / aber nicht zu einem" Sophiftifhen Werck/ fondern zu dem" Stein der Wenfen: Welche mann fit aufal | gezogen und purgieretift/ (oll man ſie ihrem Górper widergeben / daß eine rechte Auffel! eritehung bef glorihieirten Leibs geſchehen Das ift niemahlen unfer CGorbaben geret fen daß man fónne ohne XBeisen Korn eigen vermehren / Daß aber die aufígezl gezogene. Seel ein anders Merall nach Sophiftifcher Weiß tingiren koͤnne cag]! toiffe / daß es lauter Falſch fepe / und alle]! die fid) deſſen rühmen / Betrieger ſeyn. Michael Sendivogsns, q Die Hit. die da toirdt in dent! feuchten maͤcht und bringt zum er⸗ fien die Schwärge/ und in dem], ftodnen die Weiffe / unb in bem meifendie Gilbe. ¶b) M (b) en berobalben die Sachen aereis Ih 9 niget; ſo verhoffe daß Feuer und D Waſſer Freund werben / welches fie in jr i ni | Fe | | Oder Edelſt Gab Gottes. Erden / fo. mit ihnen auffgeftiegen Ehrlich chun werden / bann wirft Du c8 Arser außrichten / als die Natur / fo ou IWwohl / nach der Natur Gewicht zuſam⸗ Won gefuͤget haft: nicht wie es vor geme- qi/ fondern wie es die Natur erfordert / Id dir vonnoͤthen if. Dann die Natur Bet in allen compoſitionen mehr von dem dern zu/als vondem (euer: Das euer immer das wenigfte Stück/aber die Na- lit tbut nacb ibrembelieben con bem Auffere hen Seuer darzu / das innwendige zu erwe⸗ "/ viel oder wenig / lang oder kurtz 7 Id nachdem das Feuer überwindet / oder xtrrounben wird / nach bem werden Die : Danndem ınnerlichen Materialifchere tur iff genug daß e8 eine Nahrung Has ^4 und das Äufferliche euer ifl feine 1ben/ daß nicht gar zu groſſes äufferlis es (euer Dargu Fomme dann wann ner zuviel und über fein Vermoͤgen iffet/ erſtickt er: einegroffe Flamm friffet eia eines Feuer / daß Auflerliche u | | eon 1053 Roo MU U—————————— 1054 | totb macher den Mercurium/ E PANDORA fein vermehrend / ernehrend / nicht v zehrend / dann alfo bringet man die Di zur Vollkommenheit. Iſt alfo bie K hung in allen Dingen ihre Vollkomme heit / fo gibt die Natur Kıafft zum G wordt und machet c8 aug. | «Michael Sendrungi Ein aqua fort das da firiert u fir: Nimm Salpetre / irre Romani jedes j. W / die zerftoß uf veibs gar wohl / barnad) thu | gar miteinander in ein cucurbit w verlutiert / und thu darauff € Alembic / und verlutirs mol / einem [uto der mit Rocen-Mäl a macht (epe / und fep ee ein zu dift lieren mit Eleinem Seucr/ fo fonir fo befchlic von fund an Die Any Pte Edelſt Gab GOttes. ni lit ſampt bem Schnabel des Alem⸗ gie : Dann e8 ift ein Zeichen daß as 18 Waffer ermwallen fepe/ oder ass btten/ alébann fofompt bas aller- Verden / unb fo bald der 2ilembi» umanfahet weiß zu werden/ fo bor uff ihm ‚Feuer zugeben / unb die impul hindannen / unb beichlieg it verrieche / und von dieſem jetzt⸗ tíagten Waſſer nimm j. Untz / oder qr zu einem ſchoͤnen Waſſer diffol- iefe Diffolution mit dem wolbe⸗ hloßnen Glaß in ein warm Aſchen > Ib befalles/ lo wirſt du finden den tins * vom quet abtoeicht / 0c bíntveg gebt / und in ein Ans ang der anderen und dritten Nas Wr / ' und pi vollkommenlich ae er Areceptacul mit Wachs / daß es us, i und tbu darein Mer⸗ fitret) und fo es geſolviret iſt / ſo ſetz Xrr braucht 1056 . mögen firirt und gebefft werden a — bem Werd Natur ſo blind ale Maulwͤ -DANDORA 7 braucht werden / zu einem jet ; theil / und alfo durch denfelben We le Spiritus mit dem I PRBERABAFN Wa le) ! Os ift äber die Srütrigfeit no. nicht vorben / wenn man einma erfennet Daß das ganke Gebeimnif in Me curio beftehet ;. denn was ift gemeine unter Den Sophiften / als ruffen / uni Mercutius. t. f.t». und find gleichwohl: fe? Die Urfache ift / teil die tatur cin, mineralifchen Safft in dem Bauche d Erden berfür gebracht / welcher meifte theils mit den Philofophifchen Befchr bungen ihres Waffers überein Fompt / nemlich/ daß e Mineralifch iſt / lebendi lauffend / ohne Benetzung / ſchwer / ul dergleichen; Welches wenn es die gemein Alchymiften lefen / reimen fiees auff ibt nichts werthen Mercurium, welcher in fi nen inwendigen Eygenfihafften nichts bo das ben unfern gleich ift. ^ Es find derer etliche / welche / weil ſie auff die Meynung der meiſten weiſen Seul die von dieſer Kunſt geſchrieben habe verlaſſen und ben gemeinen Mercurium De Wort nach vermerffen/ in bem fie in 28x heiteben fe naͤrriſch damit umgehen 10 © Doer Edelſt Gab Gottee, té/ wenn fie Durch ihre naͤrriſche Neir gungen den Mercurium auff unterfchieds Her Beife tractiren/ Durch lublimiren, præ⸗ iren , caleiniren mit Der Hand / bif bof jang (har wird / toit ein Scu bder i pen» Schwärse/ durch diftiliiien von m etlichen. Fzcibus , und hernachreiben Weineſſig/ durch calciniren mit ſtar⸗ Waſſern / Dürch ungehliges waſchen / h Berwandelung den Mércutium if Be Gieftalten und hernach ihn er febendig machen; durch welche Are i alle fie ihnen einbilden / daß fie das’ nnd unfers Mercurii gewiß in Haͤn⸗ haben / da doch alle dieſe Wege 18 arbeit nur betrieglich find ; Und det Hcurius Der alfo übel tractivet wird / iff b einmahl wie das ander eben der vorige curius. Alſo daß an dieſen Stein: Ss fie fid hrgeftoffen/ alan irgend einem andern’ gerbiß ſie erkennen moie unſer Mercurius m ben gemeinen’ und unfere Bereitungen Inden gemeinen Sophiftifchen zu unters Hs den / welche Feine Gleichheit gegen ein? xr haben. ió Denn unfer Mercurius. ift unſtrin Leibe xt ntlich und radicalifd)/ und partic'piret E ‚der Natur feines innerlichen/ und bt» Degen wird gefagt / Daß es der Mercu- t1 d i * " | er. l4, 2 a » 2 tnn alle Dinge werden von pen Philofo- ir 2 phis ME us fen’ ohne welchem fein Weſen iſt; d 1058 1959" | fo contubktantial, daß er eineríen ber 2i Zeugnuͤſſen der Philofophen bcfráfftigellt - fintemabl8 feiner/ ber nur ein wahrer AR PANDORA, phisdurch Drey Principia unterfchieben (nl tool etliche Amplicia nicht drey fonoe nur eines analogice haben ) unter dene bag allerweſendlichſte Mercurius ift / DEI Die geronnene Seuchtigfeit alier Din wird ihr Mercurius genennet/ welche me alle Dingin ihnen baben/ weil alle Ding dl ren Anfang dem Waſſer zu dancken babe | Gleich wie alfo nun der ergendliche fpi cificirtt Mercurius aller Dinge ihnen fo ı fential ift 4. daß nichts ohn Demfeiben ull alfo ift auch unfer Mercurius feinem Lei— nach iff mit Dem Mercurio , bon Deme Durch Die Coagulation zuſammen geronne welches Der gemeine Mercurius nicht. ilg und deromegen wird Der éeib Durch Die Mercurium incrudiret / und gibr einen S men von fich Durch Dermifchung mit Del felbigen Durch die Mitwirefung der gebl rigen Aufferlichen Wärme ^. ..g Alle Philofophi erinnern und fagqii eben oaffelbige waar zu feyn. : 9 Diefes Fönte ich warlich mit unzehlig tift geweſen / geſchrieben der nicht eb dieſes befräfftiget hätte. Geber, Arthephe us, Haly , Ko(inus, Flamellus, Sendivog us, der Author des Rofarıi, Trevifanug 3 fampt vielen andern/ welche alle zu erze fen gank perdrießlich fallen rotiroe — - oe v. Oyenam Philaleth an oet Edelſt Gab Gottes. "ann du ein Einwerff ung ma» wilt / ſo wirff zum erſten auff 8 vollfommen Corpus auf diefe Bei: (Dig ion deſſen Beſſerung uſucheſt / ſoll geſolviret werden / und auch geſolvirt werden Die Artzney / | " dieſe geſagte Solvirung ſollen zu unen gethan und bekallet werden / Ja arnad) geworffen auff dag Cor» 1068 8/ oder auff den Mercurium/ ? viri du es vollfommenlich vol; 1 ríngen in fvabrer Bollfommung ft Solarivoder Lunarli. (d) | » CN Urch folche Multiplication Fan dies ds: «ft Kunft nicht unbillich übernae I Mid) und örtlich genennet werden / ttn der Üübervermunderlichen Wuͤr⸗ ung / toelche mit Der Projedion, wird (C Dann gleich wie ein wenig auertaig ben gan&en Taig verfäuert/ . ^ni bin fein Natur bringt: Alfo Fan unfer MT bilofophifche Stein unzehliche Theil Mes n I$ verwandeln / davon toit ein außfährs che 8 Erempel fefe beym Raymundo Lul- oam Ende feiner Experimenten / ba er d > fpricht : Nun ift übrig mein lieber bn / daß mir enden unfer8 Steing it beroenwunderfiche M ar welches aw Y ES NW FE 3 thet⸗ 1773: ^- | : A | thetliche Krafft einer ſolchen Hoheit u Unbegreifflichkeit / daß id) fehler. glaub I ‚Durch andere befriegliche | Verblendu . Denn wie man mit eınem fund Ga daß er fchier an der Kunft gegreciffelci n ‚bern in ein fchönes Pulver ebenmä \ X Dr e bu "BAND DREAM toplte/ das gantze Meer / wann eg N curiud waͤhre / koͤnte Durch Diefe perfedte dicin gefteben undin pur lauter G/olD t wandelt werten, Derohalben wannm folches ſiehet muB man ibm nicht ein! den / als gieng eg mit Zauberey zu / 0 taig hundert taufendmahl taufend Mt ‘Brod faa anfäuern : Eben fo viel rei und Frafftiger tvürcfet Diefe Medicin ini unvollfommenen Metallen. Und da it es kommen daß der Lullius felber/ er die Projection auff die Metal getba ‚lich da er gefehen / daß ver Stein me feiner unmäßlichen Tugend und Scurig nicht alsbald die Metall in Gold / turp als per Ctem felber / vere elf, Wenn man aber wiſſen wolte / t um fo ein Fleines Stuͤcklein deß Phil phifchen Steingfo unzehlige Theildeß meinen lebendigen Mercurii in warhafl Gold vertwandele 7 fo wird mans m gnugſam erweifen Fönnen : fontern tí wird mie in anderumbefanten Sacher ne Zuflucht nehmen zu den unergrün hen geheimen Eigenfchafften der = Oder Edelſt Gab Gottes. Jannenhero der Theophraftus c.8. fue jetaph. mit allen recht - oernánfftigen Phi- fophis fagt : Qi omnium rationem re- runt , hoc! ipfo rationem ipfam tol- nt atque unà fcientiam abolent atque pare Urfach zu tviffen begehren / oie be- t Dadurch Die Urſach auff/ und verrucken jtgan&e Wiſſenſchafft. Und mann wir ndiefer unfer Kunſt die Wahrheit wollen‘ MÉennen/ fo müffen mir ja geſtehen / Daß Je einige Proje&ion bie vornehmſte unb 2 pt⸗Urſach iff / daß wir müffen fagen/ diefes ganke Merck fep ein übernarürliches Wergk / weil es mit ben Sinnen nicht mag begriffen werden, Hievon koͤnten viel Eyempel angezogen werden / wo es nicht gar zu weitleufftig würde / Doch will ich ünter allen nur eines aus Dem Raymundo. Eullio anzeigen/ baeran vorgemeltem Dit veiter aljo fihreibet : Jam procedemus ad proje&ionem ; Accipe de hae pretiola me- dicina partem unam infar magnitadinis fa- bz,& projice fuper mille uncias Mercurii ,& illicó fiet medicina converfa in pulverem ru- brum, De hoc pulvere accipe unciam unam & projice fuper mille uncias Mercurii novi, & ſtatim etiam convertetur in medicinam. De hac medicina rurfum accipe unciam unam & projice fuper mille uncias novi Met- euríi, & iterum fiet medicina, -De hac po- tema medicina projice: denuo unciamjunam 8. Err4 fuper * c ibvertunt: Welche in allen. Dingen die - 1063 ein theil einer Bohnen groß / wirffs ai gantz Gold vermandelt/ welches beffer um ber tatur verborgen / ift nicht eines jede PANDORA, |l fuper decem mille uncia? novi Mercurii, hoc totem converteiur. in aurum mel quàm quod minera peperit, Hzc ille, Di ift: Nun wollen wir zur ProjeGion fchre ten : Nim von bieftr Föftlichen Medic taufend Untzen Mercurii , und alsbald mi Diefe Mediein verwandelt in ein roth Pulbder. Don diefem Pulver nimbt me ein Untz / und wirfft es auff taufend Ung neu Mercurii, und wird alsbald verwa delt in ein Medicin. Von Diefer Medic nimbt man miber ein Ung und tvir(ft auftaufend lagen neu Mercauril , und wir wider ein Medicin, Von dieſer legten M dicin. wirff wider ein Untz auff geben ta fenb Untzen neu Mercurii , und wird aífo i hoͤher als daſſelbe was auß dem Der wercffommt. Biß hieher Lullius, Wan man nun Die Rechnung hieruͤber wird rech anlegen’ fo wird man auß wenigen Unge biefer Medicin viel taufend Pfund Sol haben. Aber vaffelbe erforfchen/ mas i Sbun/ und bat folches GOtt auf uner forfchlichem Math ver unvermeidliche Mißbraͤuch halber wollen alfo gefchebet laſſen/ anberft e$ gar leicht währe zuer fahren. Dann einer der Diefen Philoſo phiſchen Stein bat/ wie Der Senior ſagt / gleish deme ber ein Feuer bat / be à 7 der Edelſt Gab Gottes. | danon mittbeilen wem er will / manner an) 17 und wieviel er will obn feinen Scha⸗ en und Abgang / und hierinnen confen- it n aile Phiiofophi. Weil nun diefeKunft die und hoͤchſte / mag fie mit Grund ber Rarheit wohl Dieandere Theologia genen⸗ dein den Zufchauenden zur höchften Ders . nbrrung bringt / ſondern bewegt auch Ben jeden halßſtarrigen / unbußfertigen denſchen zur GOttes Furcht / Reu unb kaͤntnuß ſernes Schoͤpffers. J Ancertus Mac rocoſe. (44) Jedoch muß man den Stein / u vor mit dem beften Goide fermenciren/ enn ſonſten Die geringen Metallen feine lig if 1/ auch müffen bie geringen Metallen ior purgiret werden/ too e8 Muß ſchaf⸗ E den Stein aber mit Golde zum then / oder Silber zum meiffen zu fer- ientiren Fan man folches tool mit einem uintlein Soldes ober Silbers verrichten, ind hat nicht vonnoͤthen für folches zu fors mi womit man bernad) meiter und peiter tisgiren Fan. Wenn num diefe Me- icio auch Durch Die Multiplication gehet 7 in mit dem Waſſer ihres weiſſen oder i E 1 rothen ach oer Erkaͤntnuͤß GOttes Die vortreff⸗ et werben / nemlich in dem / bot feriche _ imn er diegeringen Metallen tingiren fol - (t Subtilheit nicht ertragen koͤnnen / padern würde bey der Proje&ion Schaden . |. 1064 A d tig vermehret welches maa denn fo o. - cias de plumbo vel anne , & funde fu dicina non fuerit tantg virtutis, quod tanti | | pondus poffit convertere in medicinam , ©) - 3n medicinam, fed non ita fortem, ficut ^ quam primo feciti, Ita um accipe de iM PW PRONUM, ;. REND PANDORA, | rothen Mercurii barauf fie gemacht ift to ber diffolviret und coaguliret wird / fo wi ibre greffe Sraffr zu ingiren noch zehnfl man will / widerholen kan. Michael Sendivogi (Add) Fit autem projectio ius. medi nz fuper. corpora tali modo : Secundu enim quod fubtilier ef lapis , plus oportet corpore in projedione , & minus de me cina ponatur, quz fit ita fubtilis, quod pof cadere fuper pondera fequentia, & ipfa co vertere : ita faciendum eft, & hic mod tenendus eft in omni proje&ione tam ad ; bum, quam ad rubeum , fecundum maj & minus pondus ipfius medicinz, — Acci unam unciam de medicina, & accipe 50, uj iguem , & projice ifam unciam medici | fuper itud plumbum fufum vel ftannum , totum vonvertetur in medicinam : & fi m et didum , minus accipe de corpore , Ig plus de medicina : & fi plus potuerit cc vertere, plus accipe decorpore, Deikot to converfo accipe unciam unam , & fim modo projice fuper triginta uncias plum vel &anni fufi, adhuc totum iftud converte "Doer Edelſt Gab Gottes. ltimoconverfo unam unciam, & iterum ter- io projice fuper quinquaginta uncias etis, & lum colorem medicinz,QuiSol five Luna per ha Ic medisinam generatus, vel generata, ex- redit omnem Solem & Lunam naturalem in omnibus proprietatibus , tam medicinalibus, quam alis. Eteodem modo fit hzc proje&io lbper mercurio, Ex ito patet, quod Mercu- feipfum generans & vivificans, Fiat autem Iptoje&io in crucibulo terreo , & ante fa- gam Mercurii, Incertus, -. (44d) Wenn Biefes alles mol beobachter worden / fo verbleibet dir einig und allein ‚Die philofophifche Saar über ; ( verfiche die Proje&tiones, derer Art und Weiſe bie "Philofophi auffs allerElärfte befchrieben / "unb als fehi leicht diefelbigen mit Fleiß | übergeher) ja es Fommen die Fruͤchte von ſich felber feinem Herrn zum Gigentbum/ wenn fie ihren Derbft erreichet: Denn ob wol diefe der Krucht Samınlung / welche dem Banersmann zufället z/ der Erden Zubereitung / Dummung / Aegung und dergleichen / welche ehe man die Saas men in Acker wirfft / vonnöthen / bedarf fo wird doch folche unter bie Arbeiten nicht gerechnet; fintemal / wenn ver Saamen L ; ein⸗ n lunihcum vel folificum convertetur, fecun- _ Br. dus nofter vere e(t feipfum mortificans, | 1066 | 1067 —— ben fep / ben begreift in ſi ch der gange OJPANDORA 7M einmalindem Schos der Erden rubet 7 wird beffem Bauersmann aud) rub Wenn nun bie groffen Arbeiten voráo ſo gebrauche giäclich dieſe unſterblit und ewige Frucht der Philofophiz , wel eine Darſtellung ift ber. Goͤttlichen Wein heit / und eine Frucht deß Lebens und f diſchen Paradieſes. Und ob ſchon ei dergleichen abgebrochen wird / fo wi die andere guldene Frucht nicht mangel und wird von vergleichen der Stam immerzu grünen. Wenn du nun fold) clangtı fo glaube ficherlich 7 daß auffe halb der Anfchauungs - Wiffenfchaffe o Goͤttlichen Mefeng/ welche unferer St in jenem Leben auffbehalten wird / als elg geroiffes Siegel unferes Glaubens / nicht pem menfchlichen Derfland edlers geg Natur Majeftät, D,Huginus a Barma EPILOGUS. Cyreneus Philaletha. 9 ?fo daß ich dieſes mein Werck nich befihreibe 7. weil e8 nicht fon genui vorher befchrieben worden / denn ich ge be nur einen Wiederſchall auff die Red cll-r. Philoſophen 7 welche zum Pr | n fi cin fo klares Zeugnuͤß von der Mit a ing. der Kunft und Satur bierins P hinterloffen- haben / daß / wo Det Ferſtand dieſer Überzeugung fähig wäre/ % tbebie Kunſt nun gang gemein worden n; Und id) muß mit CBermunbrrung ie ABeißheit GOttes hierinne anbeten/ eine ſo warhafftige / ſo natuͤrliche / ſo ichte 4 fo. fehr verlangte und gefuchte init / fo felten gefunden wird, daß ms mein fo wohl gelehrte als ungelehrte Leu⸗ Darüber / als über ein Maͤhtlein lachen. ' ift derowegen gewihlich eine Gabe * tes / welcher iſt / und immerdar ſeyn Mill Der Außtheilerder ſelbigen / mach feinem Bolgefall en. | ; roitnten Philofophis febr unrecht 7 wel⸗ ern Arbeiten viel naͤrriſche Fehler bege⸗ 1d als dannd (aftern fie Die Betrieg⸗ Migiien tiber ihre ſchwere Art zu ſchrei⸗ en / und beriachten nicht DaB Die Philofe- ihnen nichts fehuldig ſind und was Ene zu unterrichtung ber Lichhaber efchrieben / nicht gefchicht auff. Schul⸗ A . nb Oder Edelſt Gab GOttes. inum ei thun die jenigen otn tob. | y toti: fie derfelbigen Schriften nit leben. koͤnnen und wegen Deo Miß⸗ trftanbeé der Muͤgligkeit Der Natur im: - 1 / und Deromegen cine lächerliche Ern⸗ tif der Aathorurn , ober Flagen zum tafeit oder auß Geitz / denn fie befiten den roͤſſeſten me der Welt 7 noch * 1068 > — — 1869. endlich quB Ehr: Geiß/ denn ihrer ti -Zulaffung / fo ihnen der Schöpffer alli c) fi A ^PANDOR A, verſchweigen ihre tamen ; ſondern qi Liebe / und Begierde ben Tachforfchen per Sunt zuhelffen. Welche Liebe mgl Scheltworten zu vergelten / ein. Zeiche groffer Undanckbarkeit ig. | n" [er weifefte GOTT feine regierende Jar hierinnen babe/ und alle Soͤhne der uat haben aleichfam gemeffenen. Befehl‘ ve ibm; Sie fehreiben und Ichren nach QUE Dinge gegeben hat, Ich mag diefes aufi Erfahrung fagen daß wenn id) felbi einen Borfag hierin gehabt / ich recht dem mit Schreiben zuvorher unüberleg ten Gedancken dermaſſen äberherfchet mol den bin daß ich darinnen die unmitte babre Hand GOttes verſpuͤhret / dur welche ich von oem Zweek / den ich mir vo geſetzet / abgeleitet worden. .» Und warlich e8 ift unfer Vorhaben gd nicht / bie Kunft allerley Leuten geme zumachen / wir fchreiben nur Denen / 0 es würdig find / und haben den Dorfat paf unfere Bücher nur Weg⸗ SBeifer fi vor bie / welche auff den Sußfteigen DIE Natur wandeln / und wir thun was wv Fönnen die Unwuͤrdigen davon außsufchli fen: Jedoch fehreiben mir fo deutlich / de ihrer fo viel / als GOtt zu dieſem Geheit nuͤß verordnet ung gewiß PN rt — Bde f£odft Gab Gottes, ſeyn / eor unfere bierinnen erwieſene Di fcd werden wir von den Söhnen fer Wiflenfchafft erhalten 7 mir mé» wollen / und deromegen find unfere, ücher eingerichtet vor bie erflen 7. und geben nicht ein Wort ver Die. fefe Über dieſes fchreiben wir unfere Bü tr nicht bie. Ungelehrten gu unterrich⸗ 1j als menn ein gemeiner Dandivereker/ n Wofferbrenner / Alchimift oder So-. me Fließ weg führenvoder alg wenn jeder eitzhalß / weicher den Gewinn vor fei: h fürnehmften Zweck hält/ bie Aepf inden Garten der Hcfoeriden alfo fort öbrechen / auch nicht Daß einer/ ob er bon gelehrt iſt wenn er nur einmal oder wen unfere Schriften obenhin und hlecht weg gelefen / tvie bie Hunde das Baffer im Nilo aufflecten / alfo fort zum hilofopho erde gemacht werden : Nein yarlich die Majeftät diefer Wiffenfchafft bietet fo groffe Sortlofigkeit / es ift eis t Gab GOttes / und nicht der Men: hen. Unfere Buͤcher find vor dieſe wel⸗ de mit Nachforſchung der ratur umb⸗ zugehen. Wir geben den Weo zu = Be x * fache haben werden gegen ung danckbar n auch von andern befommen / was ik , alsbald fondere Muͤhe das Guͤl⸗ ar gen ober noch vorhaben find Barmiz. 1679. = | wy c 1071 verſtehen G:Ott anruffen ^ und mit EM müffen dieſe Thuͤren Öffnen. Es mi Segen GHttes / Dfen/ Kohlen, SI SpA | ND OR oA ac buít im Gebrauch der Mittel verharrie beromegen ein tieffes Nachſinnen mit Del r/ und übermübeten Arbeit bey e ufifegera ſeyn / oerfelbigen mäffen fie fi ald Commentarien. über unfere Buͤch bedienen. Wie id getban habe / alfo b richte ich Dich wider / und Der Seegen Go tes wird bey allen der Tugend obligendt Sucherm auff dieſem Wege gewiß erfolgen. ^—— —— E Sé eUR p d gue — — 4% gecogono SEE : Be Bü E. H Jum Compendii, 4 Bi Hacf, p INDEX RERUM 1% & .. VERBORUM D — ibus y A. Bwaſchung der Philof. foll nicht mit Saltz / ) auch nicbt mit corroſiviſchen / und ſcharffen Waſſern die nicht oon Metallen iu gerich⸗ ‚tet ſeyn / geſchehen / 438 bluitio convertit Lapidem in Aerem, $99 , sereguid, — $99. 617.649 etum acerrimum , $98 etum acerrimum, à dedos MR, Ho drop oder Dunech , . 17$ Dam tourbe außErden/ Waſſer / Lufft unddeua, | auf Seel Gieift und Leib / endlich auf Mercurio,. "Sulphure und Sale erwecket zufammen gebauet und gebebren. _ 442 Dier der Philoſophen ſeynd fiébenz 473 Ipler wird aqua. mtercurialis genennet $58 id hoc nummus inventuseit, 'ut Gc quafi Gdejuflor "habendi pro. 1 —“ homo voluerit, 628 J * op — Adler A B RE N Index. cr Adler der Philsſophen oder füblimationes, As Hermetis oder Sulphur Philofophorum, As Philofophorum, eft ————— ÆEs Philoſ.quid, Æſtas apud Phil, quidꝰ As eſt aurum, ES ex quibus, | Aér omniumrerum femina in fe continet, quib cum imbre hoc elt aére denlato demifh s cum : progignuntur, Aér alimentum eft ignis. Es noftrum, 9. Altvätter wordurch fie ihre Leibe Sefundpei ud Pe geben auch groſſen Reichthum er(angl en Alchy:ois ift eite Gabe GOttes / — 23.4.5710. , Alchymia mird entweder von GOtt ober Dui hohen Berftandyoder Durch einen guten Sreu geoffenbahret. — zu erforſchen wird lange Zeit erforder | viel Gefhirt / groffe Unkoſten / tägliche Arbı und mit groffem Nachdencken/ D Alchymi ift ohne Goͤttl. Seegen gang umü&licfy Alchymi ju erlangen muß GOtt um Crfaatnuli gebeten feyn. 5 Alchymi ift ein Schas aller Heimlichkeiten. Alchymi erfordert 3. Ding und welche | Alchymi , tie zu derſelben auff Das leichtefte Ju gelangen fepe/ 28 Alchymi erfordert einen guten Phytinil Alchymi gibt dem Menfchen CHTUROBETE UU DM ' fo alleg gutes, | Alte MY "s Ri » ES Verborum. ten haben ſich ohne groſſe Koſten eines Oft 5 [eind/an einem firn Ortbeflieſſen und demſel⸗ | ben abgewartet / 37 Alchymi ift eine warhafftige Kunft AT. A Mehymi ifteine Gabe Des D. Oxciflcd/ : — 66.68. jJAlchymi su erlernen gebóren groffe Koften bargu/6g - Und warum Diefeg. 79. Alchymi tft leicht Dem jenigen eer fie verſtehet / 7x | Dem aber der Ditfelbe nicht weiß 7 ifi nichts — das ſo bart ju ſehn ſcheinen Fan, 71 li lichy mi warum einige Philofophianff dag aller | verdeckt Eſſen / den Leuten fuͤrgetragen / 77.78 Achywi ift leicht und auch ſchwer 80 Aliaheft Paracelfi, | wd Alpbidius Philofophus, 214 'hymi wird veracht von Den Theologis, Medicis, I Philofophis und Oratoribus, | 282 p llbedo dicitur aer, 321 Dile Philofophi welche in der turba philofophorum | 'entbaften/- werden von Sendivogio recomman- diret / LL A 350 (Alchymia pet voloras diverfos ducit fuum magi- |. ‚Rerium , 358 fAlchymia ift tinte Gabe GOttes 281. YA i | Bird probiret mit unterſchiedlichen philo- 1 Aller klaͤreſt Waſſer / 388 Alchymiaeft à&io naturalis, quz fuum habet * Bun & tempus determinatum, \ Alchymiam haben viel Koͤnige/ Fuͤrſten / Srafıny | "hohe Potentaten und N ——— Geiſtliche B 00 2 - unb | berborgenfle / unverſtaͤndlichſte und mwieein: "- fophitm Sprüchen — xc Moͤglichkeit Darauf zuerfehen/ | 42 Alchymia verrichtet drey Ding ; 4 —. Und:welche bie Alchymia probitet / bafi. realiter und wi mm (2o Mt Separation der ofer Gtementen geſchehe in der argento vivo und fole 4 Alchymia iſt eine warhafftige Scieng .— . 428 . Alchymi terminus iff nad) ott Philolophorum 8i Alchymia e donum Dei aluffimi. _ 4 .. tallicarum permutari non poflunt, 447.4 Alchymiften Buͤcher tono vol — Om i 44 Alchymia quare non fit vera ars T 4$ Js Index Rerum, M unb Weltliche getrieben / und gefchret / à au mancherley Voͤlcker als Egypter / Chaldaͤer Araber / Aſſirer / Teutſche und ſo weiter — 4 cher / ein langes Leben / Alchymi ein éiebbaber / geben herauß in offene Truck mancherley pae und Schrifften d Alten und Treuen Philoſophen / der Natu Alchymia requirit, Ingenium fubtile, naturale , ma nuum operationem &liberusmarbitrium,& hoc rdi quirit fapientiam divitias & libros, fapientiam ali fciendum facere , divitias, ad habendum poteftad tem faciendi Libros, ad intelle&um aperiendut — diverlum, qui eltin multis gentibus. 427.428 Alchymia toird nicht von allen erlangt, entwede weil es GOttes will nicht iſt oder weil fi ihr Vernunfft nicht brauchen wollen / 41 Alchymiz fpecies fecundum Ariftotelem rerum me Alchymia quare fi hir vera ars, —— 45! Alchimiſten Fönnen die Spicien oder seite DM Be, & Vetborum, | i der Dingen nicht verwandeen — Ale andere Ding ohne die Metall/ fon T Geriſt / und feynd als bie Milch / | 2 Ichemift_bringer das metallifche Corpus — 4 | | ruͤcki in ſeine cinerem, calcem, Laticem,vitrum,fuli- - ginem fubterraneas,darinnen rubet und [aft fich . dann der Saame per Metallen und das Farch - fruchtbarlich fehen und finden in bem Corpore, " und fid) reduciren in ein fpiritualifch Waſſer oder primam materiam , ja alfo Eünftlichin ſei⸗ Tome natürliche Anfänge feheiden und dividi- | P ren &c. 58r JAlbedo generatur ex frequenti & ficca trituratione & alfſatione. 618 Alte / in Glaß verſchlo ſen/ | | 837 "Alte Philolophi haben ihre Recept auß dem á Richt und Brunnen der tatur gefchrieben 879 Alle Ding werben in der Erden auß dreyen An- * füngen generirt, | 1.2879 Bichymis cit ars ex naturalibus'conftans principiis.891 Alle Ding feynd von den vier Elementen ge⸗ macht / 488 Alchywia cum folerti — univerfarum retam &c. * e& inventa 494 p non folum loquitüc de: elevatione & de- B elementorüm , fed etiam. sien 494 Alban Magnus. if einem "Schüler ber Bones | Kunſt zu tefen noͤthig / cm ohne Schwefel und Queckſiber mi | elend / f42* — Albers vcl albar zris, quod ex tribus componitur 2993 cete. Index! Rerum, VAR ſe. terra! aqua & igne, | | Alchemiſten verſammlen fich wie man den 35i j | ſophiſchen Stein bereiten folle/ [ wegen der erfien Materi 0 ibid ^ Alchemiften Gewohnheit / 777 - Alberri fententia; oportet. nos dicere Alchymico . peritos non aliter operari quam peritos Medicos. qui per medicinas purgativas purgant materiali corruptas & nocentes fanitati , & poftea per medial confortantia naturam juvant virtutem naturalceml ut digerendosfanitatem inducant , quz fanitas c(l . effectus & naturæ & artis: fed illius effe&ive 8l ) »jprincipaliter , hujus autem inftrumentaliter 8 organice, fic Alchymiftz , &c, 7 Albula, 968 Albertus magnus ein trefflicher Mann und farei chen Philofophus, 1049 Alchemiftifche Wuͤrckung welche bie beflez- 1042 Alohymiz definitiones variz, 10428 Alohemiaab Alembico & Kymia dicitur. 104: Amalgarmatio desGoldes mit unferm Mercurio, 22 Amalgama ober trockener liquor 5 Ainslesiquon der Philoſophen / 422 Amalgama oder natuͤrliche compoſition 597 Amalgama quomodo præparandum 705.7148 ; Amalgamatis quod partes effe debent. 72) Amalgama in bociam vitam imponendum , "723, 224 Amalgama von Pg follen vier in im : bfeibem / Lud & Yerborum, h na’ 'gama Mercurii cum Sole, 260 fmalgama folis in einem Glaß und in dad Balne- x "um Mariz geíe&t/fanget an guiputreficiren np I zu grönen, Ampel Der Philoſophen ſoll Wein⸗Oel eod werden / 771. I und derer Gefaͤß / ibid, |. malgamationes (olis ac Lunz funt neceffariz, 774 mor atque defiderium omnis generationis caufa Bret, & vere natura dicitur, 891 Infüng der Weyſen zu volbringen / feynd noip- fimo vor der Sunft 105 Infäng ber Weyſen 7 drey feynd in allen pu [o en/ 10 tinfang formalifcher befindet fich- a in | dem Gold/ Ingefichte bier welche einen Q Vatter haben. = inima in extractione cjus à terra plus purificatur ^ a btilíatur, forificauur, & crefcit, in qualitate, vire jptute- & colore , —— 302 inima efficitur albiſſima ut nix. — 302 Anfäng oer Metallen ſeynd zwey als Schwefel und Queckfilber/auch drey ala Saltz Schwefel und Oueckſilber/ 319 Inacfícbte vier welche einen Vatter haben. 236° Änimain extra&tione ejus a terra plus purificatur, fabriliatur, fortificatur, & crefcit in qualitate, - "virtute & colore, ultimo 302 Auima efficitur 2 > biffima ut nix. Infäng der Metallen feynd FAM ET nae ^ft vnb Queckfilber /, auch oren als Coalg/ "Ost * Queckſilber. 319 | mA... Aw Index-Rerum, * Anfäng der Metallen entfpringen quB den wg Elementen. — J ‘Anima id eft. tia&ura foluta & in Tpirita depu ex corporibus extracta, e Anni 4, tempora, feptem planetarum impreffi ori .& duodecim figaorum figure conrinentut operatione Philotóph. & qualiter hzc intell j debent. ^ 360 € Anima faturrii, ift nicht bie rechte Surfoder price . metallorum materia 403 iſt auch nicht Mercuri metallorum, 404 bat manchen — iſt nichtceruſſa oder Bleyweiß. Anfaͤnge der Dinge ſeynd Saltz / Schwe fel u Queckſulber. | Anfänge die drey / ſeynd zum Werck gar nochni | dig / Die weil fie die nechſte Materi feyn. f: Anfang die drey ſeynd in allem. Dingen ü Fommentlid) zufinden ( 59 «Anima dicitur tinctura quæ in ſpititu eſft. 5 sima ſeminatur in terram foliatam, qua rein nebit eam, 5: 4fnimam € corpore folis vel Lanz. extrahere atq eadem corpori ia proje&ione reftituere nece ' fe ef, Animaextrahitur medio fpiritus ZZercurii atque car tione mercurii fpiritus exaltatur & melioratur, $9 Antimomum (ft harter und compader ale D eJMercurius vulgi bie meilen jenes mel Saltz Weſen an fi) gezogen hat. 86: Antimonium, oder das ſchwartze Erdreich. 72 ‚Anima ex. amalgamate , per gr dg no elicienda, T | Fn Ww. - & Vetborume Bnni qnatuor partes funt in opere magno philofo- » = DN ; 7 69 nima eft fermentum vel forma elixiris, ... $88; Anima i,e.zs & eft fumus gravis, — 930 Antimonium, tad Darunter oerftanbentotrüt.r025 nrimonium deffen Waſſer von pem Feur außge⸗ trocknet, mo 1036 — ipollinaris, Alexander Sidonius, Cohann Baptiſta | Macro czphalus und andere mehr tveld)e- en ; Queckfiiber Gold gemacht. Bölpffel der Philoſophen / Fan allein in denn Philoe | |. fopbifcben after gekocht werden. 603 idpollo und Diana follen in der Inſul Delus ſich aufhalten. 6 ipes folam extrahunt mel ex floribus 930 4 qua folvens Der alten/muß ein trockenes Boiler © oder fpiritus gemefen ſeye. 36 ‚Aqua noftra mortificat, illuminat,mundificat, 'yivifi- id cat & apparere facit colores nigros &c, Die i fer Wort Außlegung. 47. ‚Aqua vitz. 5 112 Aue fülphuris, | 113 qua fixa, | | 152 Aqua | Paradi&toaged ft) — — 160 Aqua permanens, : 211.300 Aqua alba vel viridis. ia Aqua perma nens. ift ber Philof, Sig Aqua vit, Der Philofoph, dieſes haben die Philofe |^ phiallein gebraucht, darin ftecftaud) Das gan- e P4 ek 258 ER Mma corpus &fpiritus, — — oz atimonium Der Philoſophen. Fosse ROI C Qus | 4qua 1 41 4 , \ ee Bee ee rPITARTESUMEPUT te ee ee ee EA QN 3 Index Reram, . i | Aquz permantis Krafft (ft eii geiftlich Bluthe 2 258 . Aqua Mercurialis un&auofa, " Aqua lunaris five aqua argenti in qua radii foliscor jundifunt, ef neceflaria ad opus Philof, 5 Aquafortis, 398 -Aqua fort,. von vitriol und falpéter — 39 Aqua Mercurii wird qud) Lac Virginis genannt 42 Aqua vitz, Waſſer des Lebens / welches doch vet gröften Gift in fid) hält / - KE | Aqua mercurialis oder Mercurtus folis oder Mercul "5 rius pbilofophorum wird befchrieben 468 Aqua mercurialis pie daſſelhe zu der Medicin foli 2o prapáarirt werden/ | 4€ Aqua Philofopherumnon poteft enudari absque fo le,folem itaque honoramus ^^ - 54g Aquanoltra viva eft iznis aurum comburens, morti ficans, & confringens magis quam ignis elemeni taris, 54: Aquam vifcofam muß man in ein falße corpı coaguliren , in biefem liegt ein feuriger Waſſer Geiſt / Derfelbe Heift Mercurius; uno dt nicht 0t gemeine Mercurius wie Die Unckenbrenner oeil vermeinen/ 5; Aqua eft fpiritus » Corpus purgans , Wabtiline] 8 dealbans, | 583. 39 Aqua mixta agna nunquam feparari poflunt, 58 Aqua perennis, > Aqua qualis limpida, talis limpida terra , & quani | magis fuerit abluta „ tanto magis alba, " Aqua vitz Der Philoſophen / Agua Mércurii cocta dicitur oleum five — à tum. 594 BR E e ^ mot: og Verborum. , is dics quando ablut & aqua dios (pii I | 592 a eft purgativum & caufa efficiens claritatem totius corporis, & medicinz, . $92 i laduo operatur interra, namlavat eam & tingit, án quantum lavat dicituf aqua, i in quantum tingit Baer. | 592 fqua id circo opottet utfi (it mulra & oleum mul- ftum, quoniam multitudo tinctutæ tanta erit, [quanta multitudo olii fuerit, 652 jua vitz lac virginis, fons, alumen, de quo bibens non moritur 657 | : ipfum eft ferpensluxurians in fe ipfum &c. ibid. qua relolvens foll nicht zu tieff ſeyn Damit der Same oder Sperma nicht ertrinde. 664 quz quot partes effe debeat, | 2E Bquilarum numerus, , - 734 quavitz Das den Qatonem gereiniget. "751 lquafortis majoribus noltris erat incegnita, 773 " am probe cum terra conjunge, | 273. va vifcoía, | 818 qua fanititas, | .. 856. — qua vitz etiam aqua ardens evocatur 9u & qua- | 1€ ibid, magnum ſuſtentaculum & folaium ek ‚pro ventriculo , ibid. qua ardens licet flammam corripíat non idcirco | | tamcn urit, 912, ‚qua vitz quinta effentia vocatur & quare gız "ccelum appellatur & quare ibid, Aqua ardens, 913, 914 cjus quinta effentía ibid. ‚qua pura fine terra. | 919 Aqua alimentum ef aeris 9i9 un Acca e - 1 Index Rerum; UE A Aqua. tübea fit aqua limpida & verum clixir. | utrumque, E | qui ccleitis oves ? 4 - | Aqua nigra& ficca, HE. P Aqua nominatur cauda Debet iés. j 999,1 ^qua alba. | ^. 10044 Aqua permanens, | Aqua vitz etiam fuccus Napelli | ij Aqua fort, Das ba figirt und roth machet den M curium, | ua Arnoldus Villa novanus Philofophus, wer. er gel | ſen / unb wo er gebobren/ mm Araber / Egyptier⸗ Chaldäer unb Aſſyrer / ball die natuͤrliche Sachen — hoch gradi Accheus tvag.er ftp / Aıgre un theil laſſen die Ducaten in War | —— vivum, - Arron Philofophus. Ariftoteles Philofophus, . 43 Artift thut bey dem Phifofophifchen Werck nidi anders’ dann daß er nur (aet / pflantzet uno J geuft/ GOtt aber ift. allein Der das Gede darzu giebet / 3 Argentum vivum dicitur oleum incombuftibil | . anima & aér & fplendor corporum, — | Arbeiten in Dem Phitofophifchen Werck foll Bedacht gefchehen / i ats Philofoph, potet horis duodecim. addifei: odidui fpatio in opus ad cffe&um deduci, Ars philof, in Dei mifericordia pofita eft, D - ? & Verborum. | beit - -unb fleiffig ſeyn wird recommendirec en Philoſophiſchen Werl. 333354 ſpagyrica habet in fuo opere utriusque fexus Wümulachrum & Iconem. 359 [s Hermetica habet fuam legem Adra&eam | J contra quam operater non peccabit , & illa - T ttiam numerum,pondus & menfura refpi iiit 459 [^ Aineram , ratione vaforum , ratione dierum, | 1 ratione graduum, ^ ondus, ratione materiz &c. Menfuram , ratione Chryfiidis, Ifidis, Typhoris , x * Vulcani, &c. nic heiſſet Dif wellen Silber und — : Bs vivum ift Die Wurtzel in der Achen dann auß ihm / durch ihn / und in ihm ſeynd ale Metall wie die Philoſophi ſagen 44 ts illa expetenda eft, quz docet corporum na- 'turalium à bínario fuo feparationem & per ter- marium i in unionem reductionem. 464 Mificialis eorruptio corporum ——— quæ. 464 geutum vivum vulgare, non poteſt effe argemum Ü nvum Philofophorum, j 481 "g entum vivum vulgare , potcft in igne detineti, 'Bempe per argentum vivuiu Philofophorum ‚ 484 gentum vivum Philofophorum e(t magis . fixz —— naturæ. 481 gentum vivum Philofophorum ‚ingreditur & | commifcetur a&ualiter alteri vulgari, de- hiecando fuam jhumiditatem phlegmaticam & j tollendo. frigiditatem. ex corpore denigrans > tàn- y Ariftotelis 5. und 4. Buch Meteororum Item fé Argentum vivum & matetia ' auri. fecundum Argentum vivum tvirb auB ben vier Elemen . unb ihrer Materi gezogen Argenti viri multa quantitas eft. corporum met B. La Index Rerum , lanquam carbonem, quod poftea in € convertit, A Arikoteli als einem natürlichen Philofopho if allen Dingen zu glauben / 4 - Phy(ic, fein Buch degenerarione & corruptio Itém de colo & indndo ſeynd einem Schu bet Philof. Kunſt zu leſen nöthig/ E" AR» vivum ift das patiens / - Argenti vivi Kälte wird Durch bie innerliche t unverbrennliche Wärme des Schwefels erbii Argentum vivum commifcetar facillime quibusdi metallis & quare, Argentum vivum femper eft album, | Argentum vivum poteft effe fixam vel volatile, rum vcl multum, aut zquale, Argentum vivum mifcetur cum corpotibus iftis, « q | eft de illorum fubftaniia, — $ Arlenicum eft de natara fulphuris | Argentum vivum five fixum five non e(t caufa nili tallicz fuhonis;fed fixum eft caufa duritiei & ca fuGonis & caufaignitioni: cum liquefactione, 4M multos eft lapis Philofophorum. j Argentum vivum coagulatur ex vapore ſalphu Argentum vivum ex ablutione fulphuris redditur c rens & fluxibile, 9 P E fd & Verborum. Meio. „rn. - $7 i "Philofophorum ! in multis — nunquam per- citur, i ! 533 ;'eütum vivom Pliilolophorum e hominibus ma- gis cómmune quam argentuin vivum cominune.- 534 jentum vivum Philof, eft majoris preciimeritt & ortioris unionis naturz à quo, & fuis primis for- J mis omne illud, quod non elt de ſequela harmo- diaca metallorum per gradus ſeparationis fcitos & ‚cognitos opus c& feparare quo usque appropin- et & fit vicinum primz rei fcilicet fui gencris )opinquioris , in quantum erit poffbile cum concordia reali , debet à incerporari cum igne & 't ira, . $14 liréncy wird aufgegogen und fürgebracht auf des [nen/ ın denen fic ift 7. $52. zney wird auf Sol und Luna, mit ihrem chmefel unb Queckfilber bereitet / 552 zney oer Philoſophen iſt aller reineſt und ſub⸗ I-tileft Subſtantz bie da ihren Alrferung auB der. KMateridesQueckfilbers geubct/ 994 stiften fuchen vergeblich die Metall in ibit ere | fte Materi zu reduciren /. dieweilen ſolche nur ein Dunftift/ 62 : tit Der Philoſophen iſt eine doppelte Arbeit, Ip: : 589 H | ftit. € T p ja pr is M Ir 1198 anima fc. fulphuris & mercurii, ibid, fne) zu tingiren fan nicht außden Thieren oder "€ Ergewaͤchſen — gezogen werden — $59; I i | 40 4^ an MES NT! v nt » E * noltra in lolo fpiritus cR corporisanima confi. ‚Index Rerum , $e. Arnoldus Villa Novanus faat : wann bu tof " Das Bitter füg zu machen mürdeft du D ganke Magifterium erlangen’ 6 Artzney Wuͤcckung ſoll aachfolgen der Nat T Artzneh allein gemacht und zuſammen ge | aug der catut/ , j “Argentum vivum habet i in fe foeculentia am & adufti nem. ; Argentuum vivum eft frigidum & humidum, & De creavit cum eo omnes mineras , & ipfum ef aci . um, ignis fugitivum, fecundum quod in igne 3 | quantulum flererit, faciet mira optra & alta. M Argentum vivum eftaqua perennis, 6 ‚Argenti vivi inter omnia mineralia praeferenda | generatio, In omnibus enim mineris in veri & cum omnibus fymbolum habet. - argentum vivum fit ex terreftri mediocri & aq «^. vel oleo vivo fubtili mediocriter, & fpiritu mil , tumfíübtili, : eb Arbeit der Philoſophen ift leicht und gag thätig/ 65 Argentum vivum tenet in fe naturam fulphuris. 6 Ars alchemica fedem (ibi conftituit in capacitate Mi telle&us , & in demonftratione experimentali, 6 Artifex prudens fit, & | ingenium habeat natur ter fübtile, & profundum, judicioque egrel ^ polleat, infuper fir do&us, 3 | Artifex fit fai arbitrii & liber , nec aliis curis | negotiis ditriftus, Secreti item potiffimum teg ^ne fibi periculum arcefat, & aliismalcheii anffli prabeat, Xe | " p E. d & Yerborum. tr lrnoldus de Villa Nova hat viel vonder Mateti Fin bem Buch flos forum gefchrieben. 691 Aitbeiten fol man mit argento vivo — mine. tali, 71a Blirgentum vivum "iinienilé fo e8 fir ift ift es eine [ Sc auf rotb ./ 7ix ſcheidet fich nicht u Pus da es zugemifihet iff 712 und pur B^ 1 l beit der Phil, ift leicht unb gering chi. ; i$ Sentum vivum debet tranfire corium. Ph IMdtgentum vivum in quodnam vas ponendum. 722 h Bion: von der Neuftadt. 7 pen vivum fxum & purum eft lapis ma- . Jot. | | 74! 747 argentum vivum folum quzrimus, babet in fe cor- us, animam & fpiritum, corpus flat, anima vivi- ]: ficat, fpiritus tingit. Aritotelis Spruch von Verwandlung Per Gellate | D ten oder Weſen der Metallen /25⸗ tit er zu vey⸗ ſtehen / ibid rtzney der Hhiloſophen iſt mineraliſch * oder Ertzaͤderlich. tgentum vivum und ſulphur werden in Mei "s verfehret/8is werden nicht bie jenige ge |' meinet melche eins mif unfern Augen fes | ben. $15 i, Bene vivum generatur in latrinis, 818 * modo intelligendum, 3 Irt und Weiß wie man ben Phi fob Stein bereiten folle. - b pm BRAUN welcher + Bi E Arcifi- inaex Actum, n Attifex per modum corruptionis & generatio - eperatur, in hac aite & eisdem principiis uti a. quibus & ipfa natura, Argentum ad cerebri humani infiranitares, Argensum vivum vegetabile vel mercurius vegetal lis, 9 ' Arfenicum philofoph. | 929 9 Adfenicum citrinum & rubeum, 930 per rubcà animam tingentem intelligunt, : Argentum foliatum, laminatum, Argentum noltrum, Arſenic der philofoph. Arbor vitz cognitionis boni & mali, Arſenicum nigrz mortis, Afchen der Philoſophen was fie ftp. 124 ns 2 Afche weiß als Marmulftein. | Afche des phoenix quf welcher toirb ein in gebohren. | Alchen ift aufgeftiegen in Geftalt des Scans bag ift Afchen von afchen. Aſchen Feuer oder Feuer des dritten dab Afchen welche wohl gerabet iff wird uforbd | Das Glaß darein zu feren. 802 8 Diefe foll fatt auf einander act werden al Du immer mágft; Sos 87 Afrum unum quodque habet angelum prafrder in coelo: ‘89 ‚Ara in horas mutantur, nec ulli homini tan funtexplorata,ureorum visomnis pateat. gOsf e ftronomia ek asr excellens & laudc digna. — 9f4 aschaner. 345 (rà | & Verborum, Ataméntumn der Terra ech oder argentum "vivum item Gummi, um Ater colorin putrefa&tione BAhanor oder faule Heintze 867 809 wie er I - gu bauen 807 iſt fufficient Dag gang Werck zu Ende zu bringen. — 809 Athanor oder Philoſophiſcher Ofſen 94€ wie - er verfertiget (oll werden. 946 IAuthor pandorz recommenditt feine Arbeit. 189 Aurum potabile worauß t8 beftehen fol 199 202 Auri potabilis Krafft und Würdung 28083 ‚Aurum noftrum non eft aurum vulgi, 268 Auß Daͤmpffung fo m dem Blafe in die Höhe N ‚ fitiaet/ iſt dunckel / ſchwartz / himmel blau und. ri & argenti verum femen, iA 'Avis volàns, | 344 ! Autumnusäpud phil, quid | 368 | Avicenna und Plinius merffen bißweil en die a gar zu weit. | Auffer den Wercken der Natur und in bini M | gtufoell man die Heimlichkeit ber Phildfophen |- nicht fuchen. 495° Aurum totum eft argentum vivath abfque fülpbute | exttibfeco, $o8 ! Auro abíque hoc metallo nullam meiallum potett deaurari, 508 darum fophorum aureitatis tinctutam in fe con- tinet, | % s ' Aurum ex quibus, rg kan nichts / wann d nicht (uter —* unter geſtiegen. $42 2 ixi. Abram Index Rerum; / "atum non tingit nifi fe ipfum n Aufloͤſen den Górper und coaguliren den Si , die gan&e Bhilofophifche Kunſt / £68 und d fe beyde Arbeiten find veſt mit einanb vereiniget. 56 Auripigmentum quid apudPhilofephos, — 59 edurum per fenon timet ignem, ergo ignem in ope philofophico regimen caloris ad Mercurii tc lerantiam: accomedare hie labor, hoc opus. 668 Avis philofophorum five plumata five deplumata. 669 Augmentum folis Theophrafti, 687 Avicenaz Epifteljtvelche er von bem König Affen® empfangen wird allegirt. 70: efurum alchymicum, | 751 Aurum Dei Gold Gottes. 8840 Aurum pretiofum minerale potentifimum ad aqua tum & conveniens eft ad cor hominis fortifican , dum &c. got Aurum co&um ‚foliatum, laminatum, malleatum, 96% Aurum noftrum, 99 Außziehung der Elementen, 103; 4fzoth, oder gluten aquila. 174 Azoth & thelon tibi ſufficiunt. "- Azoth pliilofophorum. 3458 Azoth abluit latonem, — 3498 azoth & ignis tantummodo requiruntur in oper philofophico. 3 Azoth was e$ nach vielerley Trationen Deutun gen heiſſen. 3741 Axoth i,e. aqua Mercurialis & ignis latenem abluun & mundificant i,e, terram nigram & tjus obfcu ritatem auferunt, $83 sg | & Verborum, | dsoth femper diutius manet incomb uſtum 68$ toth follgethan werden in das Geſchirr vom Glaß. | 823 goth, aller Metallen Samen. y 887 * Aad temperirtes. 2H «Daab ift eint temperirte "bim. 834. Sad) desrothen Coteing. — : 992 zaͤchlein des votben Felſens. 443 alneum Matiæ. 388 jalneum «JM tiz tole e (oll geftaltet feyn. 763 ialneum Mariz hat allein die ratur daß fault und bricht. 768 zaneum aeris, | 857 lalneum e Matiz, 951 hahılins bat nidt den gemeinen ſaturnum gemeis net. 406 Baum der Philofophen, 968 1017 Baum der Sonne / 983 des Monde ibid, deren und Leſen foll der Handarbeit vorges 373 de Bakkus í in dem Veroneſi ſchen Feld. 374 3unfola, p Behaltend und nehrend Waſſer. | Bewegung von einem End zu dem anderen dd ſchiehet durch ihr eigen Mittel. 449 Beftändig Erde. - 473 Bernhardi doppelter Mercurius. 569 Bernhard Graff von Trevis haft erſt im dir und fechkigften Jahr feines Al⸗ ters Die wahre «Materiam erfunden. |. 678 3383 wu IndexRerum ; MP 1 — phyfica fobterranea, wird recomm, a- * der Natur gegen ihre ada — des gemeinen Mereurii mit faf fen Waͤſſern iſt nicht - bie vechte Kein:gung Det? Vhrlofophifchen «MH curii, i Beja ift bad Weiby Gobricusift der Mann, 928 Berg morauff waͤchſt der Sonnen Baum. 9% Berg des Monds. 987 Betrieger itm pbilefophifchen Werck welche 10498. Bitterkeit welche vom Saltz herkommt / hat um ten im Grunde eine Suͤſſe. 620 Bild des himmlifchen Widders iſt geſetzt iv : bie irrdiſche Widder. ——— in dem Geſchirr von mancherley $e Blur wird nicht gebobrén in dem Menfchet es Durch bie Albdeuung und Kochungin der h gebe Bley: Band ber philof. was es fepe. . Bleymird zu erſt verfehret in eine fchwarke Ach, ſchẽ / darnach in weiß / darnach in minien rotb.sz Bleibend Waſſer oder den Stein — beiffel mon wann Der Leichnam wird gefolvirt t ij Waſſer. 577 Bleibend Waſſer cosgulirt den Mercurium, 57 tan Waſſer welches die Philofophi nen 5 Hlumen der Philofophifchen Raͤben ⸗ Bleyerner Ming in das Balneum) legt, a & Verborum, S(u rothes welches Mars hergibt / 857 | au und grün Dimmelfarber Stein/ ber in Ru ner Erden waͤchſt / Nichts genannt/ - " Syeffen Gift und Seele/ Deſſen gräner und Himmelblauer Saffı ibd. DeſſenWaſſer und him̃elblau gläfern Meer / 932 Deſſen Seei / Leib und Geiſt / ibid. Deſſen Auffloͤſung geſchihet per fe. | E un — hat in ſich verſchloſſen tue un llociz vitrez quanta effe debet capacitas. ies jocix vitrez orficium lato fapientiz concludendü.725 Brunnen h.e, fontana, 248 Brunnen in weichem der Juͤngling Hermspro- | ditus und feine zarte Jungfrau Salmacis einges daucht werden, 656 Und diefer Bender Leiber follen nimmer von eins ander aefdyieben werden / * Brunnen deß Treviíani, | Drennend Waſſer wird gemeiniglich ea 08 gefunden / gw Waſſer ift die Materi von welcher‘ bie AUN effentia außgesogen wird / 915.916 tutt des Monds / 987. Der Sonnen ibid. raune Schild — — TP. runnenfeiner Mutter Koften / Die der Philoſophen feynd oft zu (efen ; (o 185.7.6.26.39 2.627. me - Sollen recht verftanden werden, Butter / Oel und Gur ber Philoſ iſt nicht 9 | meinem Dlen/ Bücher der Philof. eines fagt : nim Dif unb * | pas anders fagt/laffe c8 ibre Hei feyn unter⸗ 288 schien! Index Rerum, » ſchiedlich verdraͤhet 7 und in ipio e t pes geſetzet / 5 Bücher übtrzooo. welche von ber Bhf de Kunft gefchrieben / E Arch Alani. E | Buͤchſe son Eichen Hol gedrechfelt/ T Bücher der Philofophen werden untertruckt/ 10d Bucher der Philoſophen feynd SBegrocifer pello Dies welche auff den Fuß fleigen der Natufl Wwandlen / 1068 Bücher der Philofophen fennd vor diefe weld mit Irachforfchung der Natur umgangen’ ode vardvtsi ordiri darmit um ju geben 1070 e. ON Alor agens in humidum , generat ee ín & agens in ficcum, generatalbedinem, 48 Caput corvi erfcheinet gemeiniglich in 4o, Tagenf: 265.29) Calce Philof, pofita , mediante calore elevabitur pelli; licula quzdam i in modum olei 233 Calx alba inqua non eft macula, 320, ... Caput corvi fit $0, diebus. 33. Calciniren ift nichts anders dann au drockne | und in Aeſchen verkehren, 5 j . Calcinatio. | iz eg gefchiehet dreymahl i im Philoſophiſc Caloris naturalis.in fixi in ſua humiditate diii ! & efficacia, 394. Calcination benimmet ben G'órpern alle jeu z liche und ſchwaͤrtzende Schwefligkeit / dahere ptr - | & Verborum, bleibt eine Materia in Kalcks Seftalt, 497 x kung wel cujuscunque corporis, 567 cinatio metalla imperfecta & partem lapidis fixam (terram mundar & attenuat, $85 lginatio fccundum Gebrum cfl rei per ignem pil: terilatıo per privationem humiditatis partes con- (olidantis, . jbid. Icinatio metallorum perfeda et, non ut omni humiditate privetur cerpuscalcinandem, fed tan- tUm ut continuitas cjusdem dividatur & in mini- mas particulas dividatur & in minimas particulas fedigatur, ib, lcinatur terra Philofophica ut omni RN te liberetur, & ut apertä fiat & Ipongiofa ut aqua melius poffit ingredi & peragere opus fuum, 586 leinantur etiam fpiritus. 51.5 dbid-" | put corvi oder Raben⸗Haupt / 614, lidum & ficcum per le coadunantur, quoniam in nullo eontrariantur ad invicem, 640 idum & f.1gidum non coadunantur , nifi per me- dium videlicet humidum & ſiccum. 640 auda Draconis, | 719 ipst corvi, ! 268 uſæ averfationis odii, calumniarum ftudii Mrs miítici quznam, 289 alor lentus , d , 94.4. anon der ander / | 910 alcination muf Der Solution ERN. gehen/ | 9:0 arfunckel Stein Der Philofophen — — 934 auda Draconisa Dracone comeditur. 999.1004 — entralifches Coal Fan von dem Künftler Kira Solo nicht multipliciret werden / o 3i 5 Eentias 3 Chaos, | 968. * | m p i e Mn amu ames a Nem pa — m e m — : à t Index Rerum, A Centralifehe euer, Centrum majus & melius quiddam eft, quam cire t ferentia, 1 Cerberus infernalis triceps, ds Chimici intention wie fie beſchaffen ſeyn ſolle / | Chalybs der Bhilofophen / | 3 Chymía e& adzquatı mature — operationib 290. Chaos, der Welt * ). Showiften f Finnen Eofen in Kupfier verwa⸗ en / | Chalybs Philofophorum ift für fid felöften 1 ‚ ber Natur erfchaffen welcher auß ben St Inder Sonnen Durch wunderbarliche. Krafft Wo Tugend das jenige herauß bringen Fan wel fo viel Menfchen gefucht haben und tocldié der Anfang unfers Wereks ift/ i Chaos iff der Urfprung aller bier —— Chymia eſt ars ver, — &q uare , " Ehpmift wird nunmehr ein Umlaͤuffer und SSetlp ger geneanet / i . unb warum / ig. Chyimi naturz operationibus adequata, - » Chaos, . Chaos Philofophorum e& quafi minerals te | coagulationis fuz relpe&u , &tamen aér volaiiis ‚intra quod eft celum Philofophorum in cet fuo, quod centrum eít revera a&rale, irradffi terram ad usque fuperficiem (uo jubare, Chaos, T AR & Verborum ü len, wie vielerley / 339 ni i) unb am Sirmament drey Sonnen, / iur en Angeſi chter / was dieſes bedeu⸗ | 359 is, Gefchirrs 388 E erfordert von einem Philofopho baf er 5d anf ein fattes Gnuͤgen thue / per werden entbloͤſt in das Waſſer In ercurii. 261 ra perfe&a non indigere praparslione , cum E ie Spruch des Gebers zu verſtehen fey/ 1% 162 jnjun&io jteeper Coͤrper if nothwendig 227. E fennd zu wiſſen nothwendig / ibid. jun&ion der Serien / uno des Geiſtes mit Dem Leibe, wann fie geſchehe 229.238 junctio Die legte ift melche die vier Shania ufammen füget / Djundion die vierdfe ift Diefe welche ben Eva; tat in einen Circul bringet und alfo weder Anfang nod) End hat, (e -- bieft ifi nothwendig / on giren zweyfacher modus, der eine feucht J ander trucken / 237 Onjungiren / pit Philofophi zwey Waſſer zween Saamen / zwenargenta viva, auf dieſem wird In lebendiger Mercurius, und Darauf Der lapis "hilofophorum. 237 Bnjun&iio , folutio, fixatio, 241 njun&ion was fie anzeuge und bedeute r 246 . Orvus e caput artis, 226 | Cor- V "SET nt, fed tantum ut magis fübülientur^, - Index Rerum , Corvorum tres fant fpecies. T Corvorum voces. —— E Eörperliche werden in uncörperlicheund bie i ‚eörperliche in cörperliche gekehrt. 2. Contritio non fit manibus, fed fortiffima deco&i ne, . Cörper iſt ein Band ber Seelen’ Corpus wann e8 gang zerlaffen / t ' Congelirten metallifchen córperenz müffen fe ſpiritus gefeben werden. 3 Coagulatio, 323.3 Corpus denigratum, N . Corporis nigri folutio, qnoque corporis mot folutio vocatur. : | Corpora erunt albiífima ad modum marmoris. - lucentis & fatis albiffimi, | Corpus de omnibus corporibus facit Lunam, hoc - quando nupíerit,id , et, quando in vafe fuo cor mixti fuerint, corpora per minima, & in una natutam coiverint per ignisexficcationem: t generabunt filium , qui totam parentejam füa przvalebit. | Coíiumba fiet in, ıg@, diebus, . Corpus wird gefäubert durch bit Caleination t Feuers/ und wird gemafchen durch die Diſti rung. ». Colores omnes mundi spparent ante veram albed nem. 3 Colorum rubedo in Cyaosbato colorando compl rentum eft, 3 Corpus anima & fpiritus, oder Salkı Schmefelu Queckſilber / ift ber Weiſen ihr einiges Din 372 Co & ——— us "ls wird Durch das Waſſer diffolvitf und auffactófet / 386 injun&io Phylofophica wird einer Gefpöng und einem Bräutigam verglichen / 386 nburite £s noftrum cum igne fortiff mo, mas e$ heiſſe / s 4b ruptio unius e(t generatio alterius, M nu copiz. rei der Philofophen wie vielerley fie fen! | (04 orpora que tarde funduntur cito — &é 'contra, 906 rper ſeynd einer gröfferen Vollkommenheit ‚Die mehr Def Mercurii m ihnen halten/ sis orallus rubeus , fulpur rubeum , fanguis , aurum | purpureum, crocus combuftus , quid apud Philo- 'fophos, V Bp differunt: rarione argenti vivi & pps oru wird verglichen der Erd / ber Geiſt Dei Waſſer / bie Seel demFeuer ober — xd l ftl des Goldes. orpus Fannicht in feine erfte mixtion wider 2» bracht merden/ 532 Orpus non agit in corpus, $43 . pec fpiritus in Ípiritum. ibid, orpus fufcipit impreffionem à fpiritu. $4 4- Orpus non tingit nifi tingatur, ibid. örpus Fan nicbt fo es ın feiner Natur bleibt ven " Mercurium coaguliren noch ibme fteiff pus 4 ga iorpu£ ift nichts widrigeg ober reiner bann bie sl oder ihr Schatt/ 549 Corpus Pact wu Index Rerüm ; A Corpus folis wird von wegen des in ihm toch T | I den Spiritus, Mercurius genannd/ [| - Corpus Philofophi vocant terram debitam 1 ji quod dicitur fecretum lapidis vel elixiris, qi alias fermentum vel antrimentum ipfius appellllf -. Corpus ift bt den Philofophen nicht fein Sol fondern Das darinnen die Tinetur 3 ligt / und darauß wird gezogen der Dopplf Mercurius. | Corpus folis wird durch fich felbften und vat | am naͤchſten iſt / folvirt/ 1 Corpus per fe propria virtute fibi Ruxibiliitem. quirere non poteft, | Corpus coagulat fpiritum, 86, Corpus & fpiritus dum mutuo fcfe ſubingredi n | 3 tanta eft, interutrumgue oeceffitudo & conjuntll ' utampliusalterü finealtero disjungi non poffit, Conjun&io & fabingreffio non fit aliquo tempx interítitio, 4 , Corpora imperfe&a quomodo ad perfe&ionem | | ducantut, E Conjan&io convertit Lapidem i in ignem, E Conjungere quid, | —— & defponfatio fit in putredine in fui ur n J vaſis, Corpus cum eſt immundum dieitur fecondum, e mentum, nempe terra, e Corpus , foll eg ſtandhafftig gemacht werden muß der Geiſt babe» ſeyn / Coͤrper ſoll in der Mitte des allerſubtilſten uff toic auch Durch feine eiger® Waͤrme und gen | te ſolviret werden/ AS & & Verborum, | A - * )njungere quid, 649 tpus jteigt wider zur Ciben/ roarum dieſes ge 1 " ieh het / u 655 yrpus finon przparas non füfinebit i ignem , 705 n pora primum fubtilianda erunt. per difiolutionem qua primus eft operis gradus, 60 truptio unius eſt generatio aiprins 766 um Leporis, - $8 elum cum terra oportet conjungi fuper thorum amicitie, 881 lum eft in quo luminaria magna cum aftris cie- _ cum volvuntur , fuasque vires trans aöra ad in- feriora dimittit,at in principio confufa fimul omnia fecere Chaos, 882 , ps c(t pafla feu materia 85$ eum in corruptibilis mundi pars, 89r niverlalis effentia quinta & naturalis forma voca- . tur, ; 891 E um Philofophorum , magitterio feparationis , ab impüris elementis ut Chaos Philofophorum fa- bricetur; feparandum, 892 elettia terreftribus junguntur acre mediante 898 zlum animz vicem , acr fpiritus, terra autem pr munia fcibit, $98 E ım-pater, terra mater, 915 poralis aqua aut mineralis tetra in terra ut vitel- 15 in ovo jacet, puriffhimis & ut dixi fummis & obi mis viribus terrz dotatà, 977 flum eit unitas omnium corporum, 9609 eli Contemplatio ad opus Philofophicum non «& (neceflaria, | to : Einer Index Rerum, Coͤrper fo ſo lviret ſeyn. Conjunctio & generatio philofoph. Corpus ift flächtig worden. Commentaria über Die Philoſophiſche welche Gp ſtalliniſche Erde ſchwimmet oben/ Cuprum ad renum ſanationem. Cuper Koſe, | joue 941 5 | $ Bilbao opetis initium eft, totius Corp Fundamentum & fermentum, a Dealbatio dicitur imprzgnation, Dealbatio, Deco&io prima continuanda eſt tam diu, qui k que .draco vivificetur, & fiat, lapis Cf | &c, Detilliren mas eg feu. | Deſtilliren heiffet zufammen haftende Feuchl, keit Durchs Feuer über fich treiben. © 4b Detillationis humidz effedtus, ij 3 Denigratio eft perfe&a folutio & e(t tin&ira, Qi Deſttuitur qualitas per putrcfaétionem, 942 | mode hzc fi. — Deo cum tuo pacem habendo finém ordil, tum in operetuo femper in mente pie 4 Defeäus i in metallis eft defe&us argenti vivi, | xiet pariet quicquid eligitur in hacarte ad ß ! ciendum ef caufa illius, E Deckels Gieflalt und Sorm/ 4. Detillatio non debet fieri. per vafa plumbea. xia ferrea, ftannea, 2 & quare, & Verbotum. Éillatio quid, An , gig tandum Geber, quid | ibid. Ellata à pucrefactione melius — * 9i9 illatio per Balneum Marie J 922 :t Balaeüm Rotis, ; -ibid; cifieres vel Afetiami, ibid, enſio vel deftillatio eff ER ; 923 Mida & frigida, ; — e &aubtn/ Big alle, haben ibr Wachsthum son trösfenten | en it ein fehr ſtinckende Materi, : | alvete , Stm ;€& PIN e(t totum * T —* tiit € inen Namen bat $36 g nur ein einiges welches in. einem ao Dad unferer Wercke in eine andere Natur vers pon wird / ift zu unferer Kunſt |... f 539 Niza Schrifften werden von jd Phi- Mophis bod) æſtimiret / ví tie maxima per hüjus ärtis Mägifterium pol. ientür, ut pote vetutm aurum & verum Argeti- 1m, & utrumgue mültum fine magno labore, t quibus nummi figureütur ; ; pet quos oinnia abeántur; 628 alle ſchnd auß dem darein ſie ſich — 37 Btione warum fie wiederholet werden 6$4.— ipüle, credas, ptocerto, quod fi dictas Regulas nte oculos habucris, nori óportebit te Regas & | Aaaa Maena- — Diffolutio quid. Difillirung burd) das Abfkeigeny mic Diefe gl AM VA AAT AB en Magriates quzrere fed R eges &cMagnatese om | honorem tibi impendent. ^m Digeltion eine [ange wird in dem Werck dert / Ding der Philoſophen ift unzerbrechlich / see , gleich in Ewigkeit ſtunde / I Ding der Philofophen ift das fünffte Wefen | mügenfich gegen den Widertheill —— Differentia inter fuperiorem & inferiorem ng dum. b. Ditillirung gefchiehet in drey Weg 921. hen fol 4 Difeilliven in welchem Zeichen es gefchehen J Die bre) Mineralifche Corpora follen am Gem nicht verwahrloſet toerben/99$ -und toaruml Ding berPhilof Fan wieder in feine erſte Mareri bracht werden/ # Doctrina unius in Alchymia nunquam poteft cdi prehendi nift per doctrinam alterius. Docimaftica oder Probier: Kunfl/und deroLob Dolosquaq des guten Ertzlichen / $ Dolosquaq wann e$ verfälfiht / vermifcht 1 unnüß zu unferer Wuͤrckung ſeye / 4 Drach Philofophifcher/ 182. Dreyheit iff sur Einigkeit zu bringen/ 3 Drach ftirbt nicht / als mit feinem Bruder i Schweſter / E - Drach frift feine Flaͤggel / Draco qui comedit caudam fuam, ' v0, & Verborunt. te Zahl in dem Philofophifchen Werck / was t beveuter / | 378.384 ) Geiſter in einem Geiſt follen jufammen ges get / und im Ehebett ber Wärme big zur Doll »mmenen Geburt erhalten werden/‘ ^ 31; vfacbe Metcurius oder fummum univerfale iff pfache Mercurius bringt in dem Bauch ber Cr " berfür Metalla, Mineralia, Lapides, uno in e bL der Erden Baum und aller * tte der Philoſophen iſt die — der Saͤuberung der Erde / 589 » Füßlein von Eifen oder Kupffer — 803.857 it Baumwolle umhüllet/ ibid, y Angefichtmachen eineinfaltiges Weſen / iooz onis canda... -. | 1004,100$ ‚co moritur & vivificatur, | 1008 yerlen Roofen/ 1017. Eyänfäng feynd Aus vieren genacht 1045 nd auf Dreyen werden Zwey —* liec viride & liquidum, = | ech oder Azone, | | ^ Diefes einige Dinges m ſeynd Va Etenfehen serborben/ — $36 — Br verfehret fic) nir in Feuchtigkeit es joe ann vor kalt worden / rd die Diffolutiones ſteigt diefeg Ding gen dimmel / 655 td) die Congelationes ſteigt das Ding MEM ur Erden/ 655 tre beginne zu mürcfen in die Seuchtigkeie/ 341 Aaaqa 2 althiet er erſte Saamen aller Metallen/ 57.’ 0 / cM 9 Index Rerum Allhier erheben ſich im Glaß allerley Farber N ein Pfauen-Schtwant/und fdeinet/ata vill . e mit einem guͤldenen Stuͤck uͤberzogen / Durch das Geſicht / den Geſchmack nud Geruch diefen Dreyen Sinnen werden die 3 Anfäng der Grab ber Kochung begriffen/ | Dunft wird i in der Erden zu Schwefel/ A "" EDelgeftein match Ark feynd aus Demi: turno zu bringen/ in Eichbaum ber Phil. ift tool ín Acht zu nehmen, Eintraͤnckung toie fie beſchaffen fepn folle/ 3424 Eins / vier und zwey / wie folches fieben madje/i n wie folches auf Phil.2[rt zu verftehen fepe / J Ein jedes Gleiches nähret fein Gleiches / 4 ) Ein jede Seftalt (reuet fih ihrer Geſtal — 4. Ein jedes Geſchlecht freuet fic) feines Geſchlech Eifen wird im Waſſer zu Kupffer/ 446 (d Ein jedes Ding gebübret feines Gleichen) fani von den Vegetabilien und empfindlichen Din gefagt werden/ |, Ein Ding / ein Stein’ ein Artzney / dem nichts | | a wird zugethan / 536.58 Eines füngt das Werd an und vollendet à [ daſſelbe / Einem Ding iſt nichts bequemers / dann daß a allernäheft tft in der Natur / j y Eiß/ daß zu erſt Waſſer geweſen / an wich, durch die Waͤrme zu Waſſer / 26 Ein jedes Metall wird durch die Kunft in fein : Mercurium refolvirf / 8 Einen jeglichen Stein ober Metall in feinen M " N . & Verborum. ariom zu verfehren / ift eine Valtehrung der atur in ihre erſte Wurtzel / 173 itränckung/digerirt diffolvirt und coagulirt dns ompoficum zu natürl. Bollfommenheit/ 579 Faͤltige Seute diftilliren Harn’ Menfchen- Koth/ yher / Menſchen⸗Blut / alte Lumpen und berglete hen/ den Lap.Phil. davor zu erhalten, 669 Eung kommt vom Seuffel / 202 t$ jeden Dinges Tugend Krafft und herrliche Wuͤrckung liegt verborgen in feiner Quinta Eſ. atia , 861 | Affen Tugend unb Kräfften ſeynd durchtrin⸗ Wen/ erwärmen, reinigen/ abfcheiden/ lebend mas Ehen, vergröffern 7 erhalten und wieder zurecht ringen, 895 —_ ‚jedes Gieftirn hat feine befondere Influeng/ " nenta, tvie fie ibr Sperma generiren/ "ir muß mehr gereiniget ſeyn als pag Gold ebic Silber’ 160,161 r ir ober Quinta- -Effentia nup zwey mahl recti⸗ 16 Icitt erden‘ 3 tir das Wahrhafftige/ verwandelt den Mercu- "ium entweder in Silber ober Gold 171.172 ir, das Rothe / 183 nta, Die vier tote fie in einander verwandelt verden/ | 251.253 renta Di? 4. vollbringen ihre Wuͤrckung durch Die Wärme und zwar das Waſſer die Solution, die Lufft dieSublimation, das Feuer DicLiquefa- stion,und Die Erde Die Coagulation; 293 j enta Die vier als auf dem Waſſer wird Zufft/ auß der £ufft Seuer / auf bem Geuer wiedtrum I) Erden 224 aaa 3 Elixir 1 Index Rerum ; Elixir bas Weiſſe / 4. ‚Element ein jedeg von bin Tieren bát in f à Centro oder Mitte Puncten ein anders ment in fich oon Dem es pit Clementifchdlg tur empfanget/ / || Elemenra ſeynd pie ier. ARN. ber Welt / Elementa halten dieſes Welt. Sebau durch ihr derwaͤrtige Wuͤrckung in Gleichheit und. portion. | Elementa duo fant, lapidea, 'ficca fcil, terra & ill & duo aquatica fcil, acr & aqua, | Elixir album oder die totifie Roß / 2448 Elixir zum ÜBeiffen vergeftattct Die unvolltor | ne Ding in das beſte Silber / 345 Elixir zu dem Rothen / Element / das iſt / ohne Feuer Lufft und Waſſer / | das Philof. Werck nicht vollbracht werden ff} Element ſeynd vier, klixir wird augmentirf in quantitate & colore.g Elixir tpann eg wie ein Del iſt / und du ein Si Blech) glüend darinnen ablöfcheft/ fo wir inwendig und aufwendig gefärbt ſeyn / fqi es aber ſchmeltzeſt mit einem zehenden The SM fo wird es Gold aufallen 3wobengeridt/ J Elizir ift eine Medicin wider alle Kranckheiten / di Blizif wann es ju brauchen unb tie viel auf mabl/ 394- 3215 Elixirs- Wuͤrckung nach dem Geber / Element Verwandlung it nothwendig zu tif. Elixir weiches su Zeiten gehoffet wird Fan zu N Axden / 423 & Verborum |i wird ) von ber Patur gemacht ohne ede lung pu Elementeny airs ober pes Steins wahrer Datter iſt das bos he rotbe Golb/fo man die Sonne nennet 426 — ur & Lap. Phil, inter fe differunt. ^4 4 o J der Weltweiſen / | E 2 dr pef. mittelbahren Dinges / worauß es ii 2 titet wotden / ki à des mittelbahren Dinges if befférpuzcidear | heifer gekocht / und beffer verdaͤuet — 449 mete Vermwiſchung mit Seel Ocift und Leich⸗ ham, - Ar A MB menta der Philof. was fie fepen/ 475 ment / alle vier erópfflen ín der erften Opera „kation und Würcfung der Natur Durch den Ar- hzum der Ratur / in das Centrum der Eiden / 490 menta drey / als Feuer / Lufft und Waſſer / feynd in einem ——— Gefaͤß — und einge⸗ Iſchloſſen / 499 | alidam & ficca. sap Jementen Eſſentz und Sub&anf su wiſſen / iſt zu ber [Philo(.S'unft notbtoenbig/ $. jxir non ef nifi ex puriffima argenti vivi (abftan- tía infixionem deducta & exfubtiliffima materia & mundiffima fixa quz ab argento vivo fumpfi originem. & ab illo eft creata. da SAT Jixir per Philoſophen wird age brepen zuſammen Igefeßtinemlich aus dem Lunarifchen/Solarifchen unb Mercucialifchen G5tein/ / 552 und warum folches, Üben 5 Aasa 4 Elixir Mn Index Rerum ES. Elixir foll zufammen gefeßt werben auf lauter fehönen Specien ^ 7 o pl Elixit e& primum & principale Fundamentum "radicale Lapidis preciofi, quod poftea per # perationem ſecundam convertitur. in ipfum L "pidem preciofum , vel Medicinam fummanı que fola de committo & infirmo & imperfär , &o metallorum tollit, & ea reducit ad ſanit «tem & perfectionem fummam, fuperque ptos cta fuerit, & realiter convertit & transmutat f. Lunificum vel Solificum verum fecundum coli rem ipfiusLapidis, — - (0 $64.56 Elixit yel Lapis habet Corpus, Animum & Spit Elixir eft fabftantia argenti vivi &Sulphuris fubtilile fima & purifsima,& ex terna noftra Elixir con ponitur & Lapis confiftit, bua. Elixir iff ein Condimenr, ein Wiedergifft / ein Ar: ney / eine Neinigung aller Coͤrper — $6 d Elixir maset auch Die unpollfommene Gbelgefitill eHnect, i5? o. Elementen Gufammenfügung/ 8c Element eines voürcfet in Dag andere / 602.638 Elementen fünfftes Weſen wird bie erfte Mate 3111 114 e NN j |. fef Clement muß man berfebren eines in bag ander 638. ^ wie folches zugehe/ 644 Elementorum ante divifionem non videtur ex ei quicquam, nec tangitur nifi terra & aqua 69 & quare ibid. | d Elementa funt quatuor, modi item quatuor & h pores quatuor, | e Elemen &V erborim. ementornm duo funt activa & duo paffva, due alcendunt , & duo defcendunt, unum cft i in mer medio, alterum ab altero. 639 smentorum Operatio eft fimplex: Generatio & maturalis Permntatio, - 640 ixir fat feinen Anfang von den 4. Slementen/649 n nent verkehren iſt Feine Menſchen Hand⸗ Arbeit. 641 ement eines in das andere zu verkehren ift no⸗ thig erſtlich der Solyirung / zum 2. die Waͤſchung / im; Die Reducirumg/jum 4.Die Fixirung/ 648 ementorüi duo funt,Lapidea & duoAquatica.649 Lapidea funt ignis & terra, ibid. Aquatica yero aer & aqua, jbid, rum ift eine Vermiſchung zwey drey ober mehrer Mineralien. ober Metalleny 743 menta werden toegen ihrer Keinigkeit/ unferen Sinnen ohne Bermittelung derer Mutier oder Schalen nicht vorgelegt! / 744 ementen-Theilung / geſchiehet Durch eine -— lation auf Der Aſchen / ltmenten werden nicht bon bem Philof. Serben aber gezogen / ixir wird auch genannt Arkneny item ba kürfie Weſen / auch Stein der Philof. 779 (935. 'ement fepnb in Der Putrefation zuſam̃en gefugt/ 'ementen fepno zwoy / ſeynd drey / ſeynd fünff/ 863 ementa alle ſenyd in einer einigen Materi. 836. emenra alle ſeynd tn allen Dingen / guch ein jedes Element / hat bie drey uͤbrige in unb bey ſich / 863 lementen wie fie in einander würden! 867 ixiris tres partes, 885 Aaaa f - Elemen« EG ——— — — — — c MA f ^ MNT .— Kleméntato corpore naturali quovis celum à & E. ‚ Elixir ad álbam & ad rubrum, 1005. ‚1006, 1e ! Elixir compofitio. —4 | End gehet über feinen Anfang, auß / Erde die da ſtincket / ‚Index. Rerum " menta pro parte continentur, Elixir rubeum. 908, pag. D. | ejus vis atque virtus. pag. £F. Elixir eft quoddam compofitum. ^ ejus de finitio ibid, & 992. Elixir dicitur ab Zlicio. 0 Elementorum equalis & temperata permiffio, ss T Elixir verun elixat in hora & corpora emollit. 9 Elixir quomodo ab Arabibus vocetur. 1006 P Elementen der Philof, feynd mit Uni vermengt / wie dieſelbe zu reinigen / 1033. E Englifehen Geiſter Wohnung / End der Alchymiftif. Kunſt wird nicht von alk de erlanget ober erreichet, 43 | Endten Brühe wann fie aefotten unb auf bie ei | ben unter den frepen Himmel gefchittet roit toerben Krotten Daraus / u Erdreich Das ſchwartze oder trüßige/ 181.269. jor Erde wann fie fich in eia ſchwartzes Pulver verát dert/ was fie bernad) würcke/ | 24 Ertz ber Philof. fell man brennen / 2; mit lindem Feuer / Ertz der Philoſ. muß in einen duͤnnen wie i chen Gift gefehret werden / Erde geblätterte Hermetis was fie ſeye / 2968 5 : er wird entlößt in Waſſer / A » r nid [f m.‘ & Verborum. | dreich iſt durch die imbibitiones lebendig gemacht worden zu gebaͤhrenden weiſſen Sohn 333 dreich wann e$ auf daſſelbe regnet und darnach wieder trocken wird / durch Pie Wärme ber Sons nen/fo iſt es viel weiſſer als es zuvor war / ehe der Regen darauf kommen war / 336 rde Der Philoſ. mas fie weiß macht / y 4 343 i Erde mird Axirt/hernad) in Citrin⸗Farbe / und dann in rothe Gro wie Drachen⸗Bluth gebracht / 390 Ide zerbricht oor Durſt / und wird als ein Dickes Waſſer mit Del vermifcht/ 392 Birfte Werck der Philof. welchees esfeyes $68 Erdreich wird ein Waſſer / und. das Waſſer wird Eurer / ‚570 ade mit dem Waſſer kom̃t jur Purrefadion, "596 | i b ber Phil, ift ihr Confect oDerAmalgama 594.597 Erde hält das wenigfte Theil oon bem fünfften We⸗ Birde ifi proprie frucfen/6o2. (fen imfich/6o2 Erd i(t ein Mutter ufi Ernährerin aller Dingen/soa Erdreich wird von feinem Geiſt aufgelößtY / 613 Börde iſt des Mercurii nicht ſeine Nahrung / fondern J folche ift nur fein Sig und Wohnung / woſelb⸗ E fitm ec geſpeiſet uno ernaͤhret wird / 61$ Ere ift ein Element ſehr wuͤrdig im feiner Beſchaf⸗ © fenheit und Herrlichkeit/ — 644... Erbe ift ein Schwamm / und der übrigen Goammele Raſten tituliret / vn KUN 7^ Erd⸗Saltz ber Philofophttt/ 276 8 batin fíd) eine Süffe/ein füffes bert eet 276 Bree foll qum rotben Del gemacht werden / 776. . Erſchaffung ber gcoffen Welt und ber 4.Efementen Erde ift ein Corpus Corporum. 894. (86& BErbt ift allein Daffelbige Corpus welches bít him —- life Einflirfe aufnimimt/ $9; Erde Index Rerum, Erde oder Matrix, | Erde von Sonn oder Mond und anderen St | nen Strahlen wohl geſchwaͤngert / 2 Eſſig defullirte ít nicht pet Philof. Eſſig / Eſſig ber Philofophen/ SER febr nothwendig / p. — Mthelia quid, Br) | Euſſerſtem / zu dieſem kan man nicht gelangen! oft. | ne Mittel / 278. Eva unfer aller Mutter ift eben tie Adam aus GI | den Waffer/ Lufft uno euer und auf Seh | Geiſt und£eib und enblid) aus Mercurio, Suf | phure und Sale erwecket zufammen gebaut und gebohren toorben/ 44 Eveftrum oder Philof, Mercurius mag eg ſeye / 74 Experimentum deftruit formam fpecificam. 1 '. Exequo & aſino mulus generatur. 680. ei gefroren ein Exempel baroon * vorg bracht/ 114.14 (Cif dte Schnee toirb verkehrt in Waffer ceri il telft der Warme / Darum iſts zuvor "o 31 ervefen/ I Eiß wird von der Hik verkehrt i in Waffer/dannı "t por Waſſer ift gemefen/ 7i AS nrbe ſeynd manchet ey und erfeheinen m be | Philofophif. Werck / und mie Diefelbe auf citi auper folgen/ 43.47.117.291.295.324.34 5.3 Mh Farben zwey / Die Weiſſe und die Rothe / ſeynd Dell gantzen Bere End / rechte Elixiria und Tin&uß r:e;bit weiſſe auf weiß / die rothe auf roth /48.30 arb / Schwartz Weiß und Roih / und Die brief, wie ie heiſſen / 226. 360. Farb * | Vetborum. ig 03 Baulung und Reinigung der Erden waͤhret * niglich 40. Tag / 309;325 Warben mancherley Fommen her eon den flüchtis gen Beiftern/ 327 Fäufung bringt mancherley Thier hervor / 446 Warb Schwartz / Weiß und Roth / diefe drey Far⸗ ben/baben mit den drey Elementen / Feuer / Waſ⸗ E fer und Erden eine Gemeinſchafft / 641 Bic fixim volatile; & rutſus volatile fixum, & —* | ; tum habebis Magifterium, arben mancherley offenbahren fich in dem pit E fophifchen Werck / 7% arben mancherlen/ men / und welche unvollkommen / 1040. (38 tuer nur eines wird zu unſerem Werck gebraucht / euer zweyerley das innerliche und das aͤuſſerliche Feuer / 40.149.420 ‚euer wie folcheg zu regieren ftot/44.127.242.379 jener Dre Geheime / und welche fie kane 119 euers⸗Wuͤrckung / 126 euer gelindes wird erforbett/ 151,279.288 euer Durch deffelben Regierung werden alle Ding iu vollkommenem Weſen gebracht / 194 ». Fecces arben I id ſeynd S Schwarh / Weiß, Kai | 823 a welche im Philoſophiſchen Werck ol t "ERA ili Index Rerum. Feces Philofophorum, n Seuer wann es zu groß ift in dem Philofepki bel: Werck / was bor Schäden Darauf entfichet/27 D ‚Seuer Vaporofifch foll wol regiert werden/ — 29 Feuer wie es indem Ofen zu regieren ſey / / Fecibus in eſt quod quæris. E Feces feynb zu veracoten unb zu febelten; 33 ore send A RE oder feßet auch, surudh, das Philofophifdye Werck / 345 Feuer wird wieder auf Das Corpus gegoffen! / Feuchtigkeit eme abfonderliche ift durch wunder liche Handgriff t in den Mineralibus zu ſuchen wird genannt / Aqua Mercurialis, Aqua Minera lis, Lunaria, Spiritus Mercurii, Aqua Fortis, Aqu Vierioli, Aqua Regis, acetum Philofophorumfi Mercurius Mineralis , Sal vegetabile, Spiriru Vint, | | b ; Feces oder Drüfen/ 4, Fermentum foll von bet Wurtzel des uitium — genommen werden / ch Geuer muß in Obacht genommen werden/ — 4m 1, SeuchteLiquor muß nicht zu ſchneil vertrodenen n [ auch ber meiffen Erdreich mit su bald 4 ſchmeltzen und aufgelößt werden / Feuer beharrliches in der erſten und zweyten Arb aber nicht in der Dritten / al Feuer ift Das Regiment! / Feuer foll langfam gemebret werden / 19 Feuer natürliches muß Das andere — ee das aufferliche foll Das innerliche nicht übt treffen / Feuers Eigenſchafft iſt von einander feparitfl "B oder ſcheiden / 444 Ferrüm UE id uo | XXX ! ı J—— & Verborum, rum ex quibus. | | $25 'mentum erit ut vitrum frangibile ; à $84. uer erftes Element: hat 6:Dtt in Die Hoͤhe uns fer Den Mond gefetst/ 6or utr bat feine Corruption, fondern ben reineren Theil von der Quinta- £ffentia in ſich / 601 utr ift das fürncbmfte Element/gibet bas Leben) Buc feine wärme verurſachets das wachſen / 602 ner foll bey perm Caput Corvi oder Puttefaction ein wenig vermehret werden / biß du die Weiffe - wirft fehen anfangen’ 614 T farbet und tingiret/denfelbigen lebendig machet / = umfähet und haͤlt / 625 uchtigfeit hat von bem Seuer groff eHuͤlff 64x * (ft bas allerremefte Element und vor allen - Das Köftlichfte/ $8. 647. mentum oder Sauer⸗Teig / 662 Euer und Gewicht feynd Meifter im Werck/ 662 iftefte unb die allerdickſte Juden pero hundert fi ober zwey follen in ein tvarmes Bad gefuͤhret iR erben | 683 | ftinatio à à patte diabolo cft, 690 "rments weiß oder roth / daß ba iſt lauter und ertz⸗ © lich und in feinen andern Werck geweſen / 704 'Tmentum miſces cum Elixir. 794. rmentum neceffirium.. 705.712 | ‚Tmentum Solem eolorat, | 705 mentum parum fi appofueris parum tindura: ' | habebis, | 70$. Jl rmentum aliud e quam Mercurius co&um 705 | í menti quatuor partes & una pars Mercurii loti.- [t DES Fermata- euer das natuͤrliche kalte / innerliche Feuer 83 | rua dag natuͤrliche / - Feimentum Solis eft Sperma viri, | Index Rerumi . Fermentum quomodo preparanduni; Beuer wird mancherley genennet / Seuer von geben Tachten / welches / 7" wird gemacht de Alumine plumofo; 2 Feuer wie zu regieren big ang En —.. 5$ Feuers Regierung muß wol beobachtet toti ei J nam deficiente calote; tup ors OU ioo 78 , Feuer foll teverberiren / ! | Feuer ein anders wird erfordert — "n did chen/ ein anders weiß/ ein anders rotb/ citat ders gelb 4 ri [ Feuers vier Grad oder Staffel! / T Seuer dad rechte haben bie Alten genannt / fiie calcis vivz five calorem Sulphuris vel Merctii noſtri und nit Balneum Matiæ. Aſche / Sand / 9 fi | Z n yl Geuer fol nit zu gewaltig noch hitzig Itya/s 3048 rs Feuer wider die Natur welches / al, l euer beg erften Grade muß 12-Uncen Kohlen bi Des nd Grads muß 24. Uncen Kohlen [1 E itte Grads muß 36. Uncen — ) r Des ER, Grads ift nennen Seen ; | Fehlet —— Werck / wie zu belift j- ibi Zeuers fubtilefte Subltang/ bat G$Ott zum ed 4 ſeiner allerheiligſten Majeſtaͤt erhoben / 86 h | 59 Fermen D. 2 NWebemm, . .. nentum Lunz eft fperma feminz 994 nentum auri, aurum eft, ibid, nentum panis, panis et, ibid. xentum fibi reducit appofitum ad fui naturam, s | | ibid, (M ejusvirtutes, ibid, mentum fermenti & coagulum coaguli, ib. Baentum eft fecundiffima mater, quz quo fzpius Ementum eft clavicula que claudit & aperit. ibid. itr und Waſſer werden Freund / 1052 "icr das Äufferliche ertvecfet das innerliche / 1053 E Unterfcheid zwifchen beyden / ibid, &um der Dit’ 239 chaugen der Philoſophen / 310.356 Mter Hauß 7 323.328 Bus totam parentejam fiam prævalet. 325 Bus c(t complementum primi operis, 316 Bation tie Diefelbe zu erlangen / 353 ch⸗Eyer ober Rogen / 350 Bus Artisopus habet Magna ſcientia, ſcilicet re- yelatione , vel ofenfibili doctrina, ut poſſit noſtri | agifterii pra&icam intrare, & indiger f.rti ac Iz, & (i esnegligensperlegere & perlcrutari con- cam ficuf ignorans. 417 | chtigkeit loͤſet das Gold ohne Gewalt auff und dieſe iſt / auß welcher das Gold von Na⸗ tur gebohren wird / 439 | Bbbb Fixro nprzgnatur tanto pluriescancipit ac parit, 995 Ementum Lapidis. 998 - nagua theorica, quz vires revelet per velle natü- rentum in noltris libris , cocus ibis ad praäi- | j 1 en SEES AA Jodex" Rerum, . — 07$ j io dssrend Lapidem in. terram fpiritualer tingentem, c ‚Figere quid, «9 39. 616.617.648, Fixe Bluth deß Rothen Loͤwens iſt gemacht dem unfixen Bluth deß grünen koͤwens i um fennd fie einer Natur / | Fixe Bluth macht beftändig bag Aöchtigen das unfire Bluth macht flüchtig das fixe⸗ Fixe Leib iſt von der Materi deß Saturni⸗ Fixe Leib iſt ſehr nothwendig zum Philoſo ſchen Werck / - Filii Philofophorum funt qui perfe&e intelligun &a eorum & non fecundum literam, 66 Gigiren in welchem Zeichen des — gef ben folle/ Fix iſt fluͤchtig worden / Fixe Saltz / 1 Sliegender Geiſt als der S FD Fliegender Geiſt rorh al8 ein Blut / Flos lapidis non comburatur, Fliegender Vogel / Fluͤchtig nennen Die Philofophi aquam (icd Mercurium, farnum ,acetum acerrimum , aq Mercurialem, fpiritum Mercurii, märe ficc Avem Hermetis, fpiritum univerfilem mu Azorh,und dergleichen mehr/ Flügel des grünen écoen/ Fuͤchtig iſt ſix worden / Me Slüchtige Geiſter / | Ic X Slug im Philoſophiſchen Werck welcher ſehr gefaͤhrlich / Forma una deſtructa immediate introducitur ii haac operationem vel ad aliam difpofita, & Verborum. A ra non recipit impreffionem à à forma, _ $4i eemins ín äuripiginento, . 598 or n welche die? hilofophi verftanden, 701. 'ontíaa ſchoͤn gefärbet / E 4 oma ſpeculi Trinitatis. 09 or tuna hat in der Hand ein fliegendes Gibuttiw n IO1It ic lernit4t Roſeæ Crücis wird geruͤhmet / i " uen-Milch/ fen (ebiget Gemuͤth / und bof du an einem fides "ren Dreh fepeft da niemand non brine? Zirbeit wiſſe / wird von einem Philofopho bey Antrets tung EL ss wer Bas 9 Zeugs albos Philofophorum. Aunfites Weſen (ft in einem jeden Eile ementgene- price vermiſchet / 603 Vünfit Weſen wie eg duB Dem Res oder TN u ziehen / 6:9 Sünfites Weſen rot als Menſchen Blut’ 622 623 Sünfiies Weſen ſuüß als Honig over Zucker/ 623 325 Fuͤnfften Weſen oder Res / Krafft / Zugend und Wuͤrckung / 624 tnus fublimatorius; | 796 'hrnus portauilis, 8:0 Sünfftes Weſen oder quiota eſſentia oder dag vers . borgene Ding unfers Steing ift nichts anders / als unfere viſcoſiſche / Himmliſche und herzliche Seele durch unfere Meiſterſchafft auf feiner "Minera gezogen / Die ibn alleın zeuget / 872.986 infftes Weſen bat. GOtt erſchaͤffen — 875.876 ag Wırd genennet aqua ardens, anima vini fpiritus Hs & aqua viiz, _ 873.917 . ‚Phil,haben ſeinen Namen niemand vollen öffnet, E. 974, $bbba 3 ünfb. Iodex Rerum $. Sunffte8 Weſen iſt * kalt oder mul n warm und feucht foll wohl eingefchloffen und behalten | ben vor Verriechungund Außfliegung/ ift Y» falt und trocken / nicht hitzigi trocken / Sünfftes Weſen oder der ride Pi Sünftes Weſen / Krafft und ärkund, ul Sünfftes Weſen vom Queckfilber und dem Si Vitriol mie außzuziehen / — 93943. d Sünfftes Weſen Vitriols oder Kupffer⸗ fer mie e$ mit Dem Mercurio unflchrbaili Weiß aufgejogen wird. Günffteà XBefen des Mercurii wie es mit bem Ee triolo unfichtbarlicher Weiß außgesogen " | Furnus quomodo conficiendus, Furnus Phy(icus, gurft rider vor die Jungfrau Diana verd itr ehe ih ibr helfſen / ertrinckt aber auch in »m ben Fluß / G. erden und Beja, 5.246.2 Gantzheit wird mit der fi ebener San * ret. Garten Fortunæ. Gabricus mit feiner in Beja. Sefäß foll man nicht öffnen. wuͤrcket "dr in einem andern Geift/ y - & Verborum. n itt Leib nicht ineinen anderen Leib /⸗ 83 p wird por titi Sophilt gehalten _ 88 fieneratio muß gefchehen durch Maͤnnlein Weib! blein — » "Itt wird in ein Corpus verwandelt / dann dee‘ WW. Cörper i incorporirt Den Geift/ und ber Geiſt verkehrt den Coͤrper in ein Geiſt wie $Blut/ dann alles toas ein Geiſt hat / das bat auch Blut / 287 Kunfts 288. 3 Belber Sand ist su Grund / Bebährung geſchiehet durch Mann und wu Bemicht ift zu der Philofophifchen Kunft wi l , totmbig/ | , Sarbenr IBeicot ift bey der Eintraͤnckung wohl in ad u I nehmen / Gewicht der liquorum , bey Ginfe&ung deß Glafe ſes in bie Aſche mie groß es ſeyn folle/ ober wie B po von einem jeden foll. genommen piper E Did Waſſer ni Beift ſchwebet auff bem Waſſer / . nung ín ber Faiten feuchten Erden ⸗/417 prs aur einegoder zum ee ER 48 96555 Grat. " ' ‚9 * Gewuͤrm und kriechende Thier haben ihre hot» o tide Rerum, , | Geſtalt eines Metalls wie fie mag in die éd ‚eines pen Metalls nerfehrt werden | Geiſt toͤdt den Leichnam und jeucbt ihm auf 12 Seel / und wird der Geift wieder lebendig @ macht / das gefchichet Dann durch Sublit rung xc. E Sch it €ou vielem weiſſen und allerreineffl totfen zuſammen gefeßt/ Gebaͤhrung eines / iſt ein Zaſtoͤhrung des ande | 1E Selb im Gold ift nichts anders dann eine 9 fommene Abdeuung des Schwefelsr- | Geiſtes ift mehr dem Gewicht nachvals des Feue Deromegen wird der Geiſt erhöhetz und terdruckt Das Feuer und zeucht ed an ſich 1 alſo wachſet Deren iedes / in ber Krafft / bic € de aber / ſo zwiſchen beyden iſt / waͤchſet Gewicht und Schweere / Geber wird unter den Philofophis fuͤr ben à ſchwereſten und dunckelſten geſchaͤtzet / Geiſt congelirt ſich mit den Metallen/ Geiſt reinigen ſich Durch die Leichnam / | Geiſt und Metall congelirt/ Fan Fein Feuer mi ſcheiden / | Geift veinigee die Unſauberkeit der Metalle Geift ber. verborgen ift in dem Bauch (cit .. «orpotis , ift unfer Waſſer / nr Argen vivum, unfer Feuer / | Geiſt zweyerley / & Verborum, - iſt ein Stein und auch Fein Stein fonberü i außgegogen von dem Cotein/ 608 E Arabs folus aliquo ordine atque methodo v bar artem tradidi(fe videtue , fedut ipfe fatetur, Mi ji magis aperte locutus e ibi magis artem fuam Loc tavit, - 608 Hi hirr ſoll auffs befte-vermacht ſeyn / 613.614 li tfeguete Roͤthe gebet durch ben. Schnabel des v Membicks mit taufend Aederlein und rotben Pi M / ropffen / 620 iif tiff vertvandelt ben Leib in einen Geiſt / tingirt | u nd färbet ibn toic Blut / | 623 » ift Seel unb Leib / verbinden fich mit einon⸗ Wbtr/ und verkehren fic). in die Farbe beg Fer- Hg lents , ^ 624. efchmäck entftehen auff der Saltzen Ungleich⸗ j^ it/ nach dem Unterſcheid der Arten und Ot ‚ter / ' 627 jud) die böfen unb unnatuͤrliche entſtehen on. dem s&ifden und flüchtigen, und von Vers brennung und Entzuͤndung deß fchmierigen und verbrennlichen Schwefels b un 627 ber profundifime mediocribusloguitur. 675 jenoicht des Kunftlers wird dem Gewicht ber Natur zugefegt/ 69r jebuít und Initrument feynd vonnoͤthen in Du % Philoſophiſchen Kunſt / ſchirr wenig ſeynd zu dem Sichem | Werck vonnoͤthen / E BIST 4 Sie N N » | | Index Rerum, | th und ber Offen follen recht gemacht f Geſchirr fot geöffnet werden / wann bu Baden braune Afchen fehen wirſt / | unb das Waſſer fchier roth / il Es a auch ein abfonderliched Waſſer tl. gegoflen werden’ | Gefäß bet Dhrlofophenfollnicht su groß und ni ‚zu Flein fepn/ | Gefäß foll aud) nicht zu eng ſeyn / undwarum. J a Din Glaß / aber nur ein einiges | "m Geſchirr Hermetis. ib von Glaß / deſſen Beſchreibung / Gefaͤß foll wohl —5 — ſeyn / inb] d 8 Gefäufte materi ift nicht allegeit ſchwartz / Gebaͤu der Welt wird erhalten von der Elem ten Gewohnheit / 8 Zeſtirn und Himmel ob ſie mit ihrem corpore das Corpus der Erden einflieſſen / 8 Zewicht der Natur und der Sbbbfopbav Beiſt mohnet in feinem Waſſer / und diefer fü : ER und Leib inden Tod und in den 5i ^ utet Queckſilber / Deſchirr wie es foll in den Offen geſetzt werde | 94 .. Generatio mineralium & vegetabilium, 95 | Gen & Verborum, T eratiotfium principiorum, — - 978 ratio elixir albi & rubri, 958 het feinem Eörper gefuͤget werden damit efer Ipiritualifch und auch ein Geiſt — 99 be Farb im Philofophifchen Werck / 1040 reine Reinigung / deß Mercurii vivi iff. um lonft / 1053 2 * unb warum! 1059 ult im Gebrauch ber Mittel 7 iff in ven i Bhilofopbifdoen We —— 1071 tin dem Glaß bringet den Kuͤnſtler nicht um Tau lub warum diefes / 280 lj oder Sauer » Teig kompt von nichts anz elber 740 Ki fung der calcinit£en Górper/ 924 ib foll nicht eher herauß genommen. merden/ 3 mang fichet Daß bie gange Mala in cine höre blat rothe Farb verwandelt worden ftot / je foll. nicht innerhalb hundert und fünffsig Tag beweget werden, 309 a6 foll vein ſeyn / 07 35473 (iy ocbübret feines gleichen, $41 iches Ding / darauß e$ zum erſten geworden t vir wider in das felbig refolvirt / $72 —8 gebuͤhret ſeines gleichen in der — Qbb5; . Gab Bitter Erde / 1000 ers / als von feinem Taig / ja es iſt der Teig il ed am Menſchen von ſechs Buätaben, * Index Rerum, : Glaß fol mit Loto fapientiz, sh L totroci. Ln Gluten weiß clarificirt, — * RN Gold faa nicht mittheilen ben andern Met eine Solche Vollkommenheit wie ver Philofoph, teil c8 nur fo viel hat / als es ſich benoͤthiget / Gold ſo bald daſſelbe in das Feuer gebr wird / fo bald wird auch fein fpiritualifcher phur UND ae MWercurius verlohren. | Goto und Silber Berg. zn Gold Der philofophen. | Gold Der — iſt kein Gold / aber * Wahrheit Gold / e$ ift Metallifeh und Fo bod) von einem mineral her/ Goldes Phil, doppelte Zerlöfung/ibringt be des Loͤwens — 5 Weſen. Gold wird entloͤſt im feine erſte Materi / pai Schwefel und Queckilber. | Gold des gemeinen Manns ifttod. gie ee philofoph.häft in der Prob / 25 oh hit phif. ift beffer als das von den En dern 364 365 und warum Gold der philoph.. ift ju vielen Dingen - unb gut. rl wie es foll zur fermentation prapariret Sol: der philofophen ober dag hohe vothe Gol man die Sonne nennet iſt des Steins Elixirs wahrer Vatter / deſſen Gobnermár inferirt/Agirt/digerirt und tingirt Durch Ki ohne diminution und einige cofrmption. | i & Yoiborie Jj I obne. Gewalt aufgelöfet werden. 439 ds bánget Feine Unreinigkeit Qn. 439 j fperm, ift Mercurius, . BER: n D und Silber (oll man ad primam materianı, Be und Mezcurium bringen. - 48 os allein zu auf den Elementen (iz 19 ju erfchaffen. | i bat die tatur berfür gebracht, 488 te nach der Quantität und Qualität Die Mement recht zuſammen zu bercinigen uno Adermifchen. 48 it bcr eid oͤpffer und Werekmeifter aller Din jt wird gelobet und gepriefen, teilen er auf i elio geſchaffen hat cia Föhli- 516 Ka zu erſt Silber geweſen. 522 bib mag nicht Silber werden / es feye Dann jj in aerftährer/gerbrochenvund frere. 523 Ip als das Föftlichfteunter ven Merallen fárz f ein jedes Corpus in Die Köthe 530 531 b. foli man nicht auffſchlieſſen damit. $à ſſeibe in B argenuum vivum gebracht werde. 1 531 532 13 j Fan nicht mehr geben als in ibme ift. sot Boo en ift nicht der rechte Weg Gold -— = 2 Jr — = ii Igumachen. 572 [Id zu einem rechtfchaffenen Pulver iubringen | rae $unft. old wann c8 einmahl redit quf feiner Giefatt gebracht worden / fo kan es der Menſch nicht Giott 3 : i | [mir parem bringen, — uias | Index Rerum, | ot hat alle Metalla au einer Materia 9 Ä fen. 1 Sold gibt eine güloene/ das Silber eine fi Farb Gold ifi Dag edelſte unter den Me «tollen. Gold wann es diffolvirt/ wird es fpiritual flüchtig wie der AZercarius, Goto &inctur wird genannt warmer món Saamen. Gold kan kein Menſch wachen / aber die Nat Gold gibt eine guͤldene Farb und G ſchafft. Gol⸗ der Philoſophen hat einen magneten w Magnet iſt die erſte Wurtzel und Mater ſers Steins. Gold der Philophen wird gemacht von Knaben und von einer Frauen. GOtt hat ver Natur fo viel Macht geg daß fie Die vier Element miederum | j bringet in das fünffte Weſen. Gold wer will machen/ der fol nehmen und Mercurium. | p Silber find bie Wurtzeln der pi unt. Gold warum eg in dem Feuer ungerftörlich. Gott hatauß dem verwirrten Chaos für lich das fünffte * der Elementen erh und weit hinauß gefuͤhret. GOtt hat den Menſchen zum Herrn und Roy über die irrdifche Welt geſetzet. Gold vonder wahren minera, Gold der philofopher, 5 4 & Verborum, IE muß beym phil.Werck angeruffenfeyn.tozi iarum a&io, ad plus dandum eftinvitatio, 282 nfeyndalle Ding. 291 n oder Grauͤnigkeit / 371 Affe des Leibe vermebretben Geiſt / bie Krafft tr mebret Das Feuer. | $30 lin du gefegnete/ Die du gebühreft alle Ding 5 218 219 290 Bernhard was er purd) die Elementen vers P Tıisquod quisin noftra. arte accipit pro precio Iſer Verlag ift zu dem Werck nicht sonnó | v : 718 übe folftu graben bif an die Knie. 727 füne Farb foll allein und alenthalben gefehen gerden. 717 Jab ber Philoſophen. 728 Une Farb wie aub unb Giraf. 778 affenvon Tervis getheilter Eichbaun. 803 nt Loͤw. 805 tum frumenti. 820 d Des Feuers werden erzehlt 826 231 832 842 eynd wohl in acht zu nehmen /und warum / 828 829 trfttr Grad wirdin der putrefa&ion er⸗ Jütbtrt/833 wird verglichen einem Bad 834 842 ıd des Feuers erfter iſt der mann ein Hand inrübrte Die Eſchen oder Capell, oder den Des del des Ofens / daß fie ba möcht beftehen oba nige $c6ung/8;4 842 ander Grad Der deco- Sion, 835 742 847/ Drifter Grad welcher 848 ie er gu regíren/249 vierter Grad wie zu pr=- pariren. $39 850 | 15777 anden. j62 alin eternum praftare debet. 686 _ Index Rerum, Sröne Slägel, 3j 2 bdo Gruͤner Schild. 98 Ganiini Philofoph. iff nicht facha rum faturai, 3 Philofoohorum, Giüfpene Brunn der Philofoph. 997 deſſen che Kräften ibid, Guldene Körnlein zwiſchen den Zaͤhnen Du 1041 woher dieſes gefcheh N) $9. > And Arbeit die letzte welche geſchiehe das Werck in das Slaß geiban wird. Haͤutlein auf dem Waſſer ſchwimmet. Halß des Geſchirrs iſt das Haupt des pens, Kin welcher weiß iſt / zeigt an / daß wir geſchlaffen haben / Dane Sarben ſeynd / ſchwartz / weiß / gelb er Sarben dreh und welche, Haupt Sarben vier und weiche | Haupt des Raaben. Harn des Menfchen/ Heinrici Wolffen und Michaelig Toy im beſten gedacht. Hermetis Spruch : der. Vatter iſt fol, die ter Luna, wird erklaͤret / | | Hẽrmaphtoditiſcher Geiſt führet Die Anima feinem Bauch / und bringt Diefelbe i quali&cirten Leıb/ nempe in vas ga Pu Saltz, M DR.” Verborum, spl aptár, l'araceMus rigat. TQUE Hr ONSE S P es wird gelobet. 43 prd mes bat gelebt vor der Sändfurh, mes ein Erfinder und Vatter der hist Bien $unft. $36 $76 s cin Vatter der Philofophen, ift gemefen in Rönig von Griechen Sand zu Conkantino- e 374 576 lern he foll man im Laborireg nachfolgen / welcher Eisen preparift auß Mercurio, fole und D, yu nm til, ip I| una Ícil; philephorum; lon e AR | mophroditas ber Juͤngling. 655 | utige Philofophi verſtehen alles nad) dem 1 j — 879 mes in Tabula fmaragdina: quod e(t inferius het ficut quod cft fuperius, & © converfo ad " petranda miracula rei unius 903 nes Der Dritte Dbermann 7 - aller Philofo- hen, 608 deffen Taffıl/ Abbildung und Gt» * 998 pag. B. Erläuterung pag. B. &c. mes ein Vatter Der philofophen 985 IE deſſen Taffelg Erklaͤrung / ibid. n imel8 zwoͤlff Zeichen. 2316 Heft wohl qu meſſen. MATT. Jii&e rote fi biß sur Schwärge fepn foll. 418 künmels ? Influentz in die Erde ⸗/ 498 iimíifagas (euer erwecket das Elementaliiche nam „begebret. j murder in Dem Sruchten Schwartz. —9— ewuͤrcket in dem Trockenen Weiſſe. 525 o wuͤrcket in oem Weiſſen die Gelbe, _ 525 ak: TUM J m x ios ) 4 ne Nd AS aM. E als die Materieine gebührliche N gr "Index Rerdins E Ay Liechter und Sternen worauß fie macht Hitz / Sommer / Winter / Fraͤhling / troi Feuchte / wird mit oem Philoſophiſchen verglichen. | Himmelder Philofophen wird genanntihrfi tes Weſen / g6t wie folches zu M | Hierz Picrz Wuͤrckung. 889 Himmels Einfluß in die untere Corpora, — diefer Einfluß ift ſtaͤtig. | Himmel feynd gefegt über die Menſchlichen ( per. 9 Hicra Picra ift gut oor ein bloͤd Haupt. 908 Himmliſcher grüner Safft / wer diefen Pen und die Himmelhlaue Blum weiß berfürgul gen der bat für Augen Seel Leib und G Himmel wuͤrcken alle Ding fo unter dem N befchlofien / se bringt Die Schtwärge, / die Weiſſe Die Hoffnung Beftändige/wird zum Doiofonbi | Werck erfordert / Homo appellatur minera, Holtz wird im Waſſer zu Stein Homines univerſi j quitrunt delicias, | Höllifche Feuer worauß c8 erfihaffen wore Homo mortuus in ſepulchro. Hortulanus augmentat R Kofarium, Hölgeren Kugel in Geſtalt eines Eyes / Hoͤlliſche Feuer iſt in der Mitte des Erdbod | Ho / L & Verborum. Bomo — de fpiritu univerfali accepit, $99 [ow mo arbor fpiritualis e(t in deliciarum paradifo | I ntata,qui cft terra viventium per radicesfuorum xillorum , , 903 M iditas vifcofa , ifi bit Wurhel aller Metallen⸗ M die ſe iff Feuer beftändig / 88 imiditas Mercurii eft principium refolvens & mul- plicaionis, AM . 368 imidum radicale folis & Lunz, 452. niditas radiofa e(t tin&ura foecunda, 587 F J. XAcob Boͤhmens Philofophi Teutonici Bücher S toerben recommendiret / | 350 on i.e, der Stünftler / hc 830 3 effecit, — 9 | is comburens, N GE, 113 2 ev was es ſeye / 153 mis calidus, : 320 inis duplex Internus & externus » Internus quid, 7 652 | ixternus quid, | 652 axternus triplex, ibid, m Ibibitio Corporis. 1014 übitio foll fieben mahl gefchehen / 387 | mbibirio Ízpius & quomodo inftituenda, 618 Fit n Philofopbifen Werck Fan auf. menig Gtte -- 9m 2 lümiditas vifcofa humiditatis , mag fie ſeye ibid, s pe quid. 360 "quod nos nutrit, ut fuba&ione i ignis patiatur nen. -— \ Index Rerum, | viel werden und wird en Fein Abgang tet / / wie folches zugehe, Innerlich ober verborgenes Feuer iſt Sulphur, 4: Interficere & poftea vivificare per putrcfüdtione perficitur. In fublimatione Philofophica fict vera feparatio qi tuor Elementorum, | 4 In Impofitione imbibitionis terre nigra cum Merc rio debet przcaveri de fra&ione vitri, & hoc | fuper cineres calidos, Infufiones der Apotecker feynd meiftentheif iti | und warum / bi Inful Delus foll unbeweglich erſcheinen / eu 'In opere neflro nil ef ſecretum, excepto folo Me curie cujus magilterium eft, rite illum pra'pararge & cumauro jufta proportione maritare , ign que regere ad Mercurii exigentiam, 6 In Ermanglung des univerfals Fan Fein paria verfertiget werden/ / Indianiſcher Schwefel / bat das Querkfilb | Durch ein gel ——— gediegenes feines u in alien Proben beſtaͤndiges Silber M - Amb toit folches $ugangen/ Inſulæ fortunæ, "In&rumenta neutiquam cara, . Indago die andere / Indago die dritte’ — ^ $i In medio hominis requiele anima * fpiinus, vi tus & motus, | /'^ v & Verborum, D: ir herba latet iguis cœleſtis & multiplicationis nu- " meras, yes 00 957 BSinfluen& der C ternen. | 959 d er ftellas nulla eft differentia, 961 lohannes Mefue, ‚Johannes Damafcenus, $90 © Irrweg vom Saturno. 397 Sirrtbum bey Dem Werck wie zu corrigiren. 419 ir J rrbing Geſchirr mit einem Deckel wird erfor I - bert. 797. 1 en Sefreisung 8oı 802 Sır i e ungfräulich Milch. 328 389 945 946° Muden follen mit pem Bbilofophifchen Wa der "gemafchen teerben/ und die Haut gerieben , biß ſie weiß wird. 683 | Juden werden ſchwartz wie die Mohren. 684 —— Juden Haut wird wieder roth. 684 Fuden 24. geben ein Loth Schweiß. 684. suben hundert geben in einer Wochen 24. Loth 1. Bold. 684 Sjungfrau der phil. wie ein güfbener Becher und ein pergamentin patent vorgetragen. ICII B Jungfrau Diana waſchet us im (Slug. — 1047 BE» Aesyfer Rudolphus. 11. dieſe Kunſt geliebet / EN auch eine Tinctur erlanget/ die man auff h viertig taufend Ducaten geſchaͤtzt haty dieſe * Tinctur iff Dem Känfer Matthias uͤberant⸗ wortet morben/ und ift grau Afchen Farb gt weſen. 333 áo Tiberius hat die officin des Glaßma⸗ chens verbotfen und abgefchafft/ ja bm — — 9nufter felbfien ums Leben bringen laffen. p | B. und narum. eee a | $i» | Le. Index Rum 2.0, Kaͤhſer Tiberius tar ein Lutum fanguine mac ratum, - 1 Kaick der philoſophen. Kalck welcher un&uofifch / ſchwartz / weiß / u roth iſt. Kalcke magnetiſche 3 Kalck melcher ſchwartz wird Saturnus gan Kalck welcher weiß wird Zuna genannt. Kalck welcher roth iſt wird genannt Kalcke weich und geſchmeidig als Wachs Kalcken der philoſophen Unterſcheid von ande n Kalcken. 3' J apt der philofophen too fie verferfiget 1 Sal muͤſſen ein Jahres Zeit / biß ſie cid gemacht werden/ etwag beftändig " ting ren / auf Das wenigſte haben. 9 34 Kälte verkehret fid) nicht in Hitz / es (tik vai bor feucht toorbetv 639 das iſt Lufft / ibid. ‚Kälte gibt putrefaction, toit ſolches zu verſtehen. ibid. Kein Ding mag hinüber gehen von dem € fien zu dem oritten/ e8 fepe Dana zu Mi N in oem anoern — — j | , Kein Gang ift von einem eufferfien go bem à | dern eufferiten / dann allein Durch De Mittelſt. ES Kein Gang Fan gefchehen von einem 6 De zu dem andern dann Durch das Mittel. 64 Keiner gibt Das / fo er: nicht bat 66 | 8 T E UE «& Vorliofirin; wb auch die Neſel —* keine Roſen / 669 n natuͤrlich Ding fan generirt werden / ohne Bri: Hitze und ohne feinefpecien, 670 ia des Lebens / 985 ponigin und Tochter des Philoſophen totldit/ 297 line der Weißheit welches fie ſeynd / ib finder Der zweyten Gieburtb/ 323 Kinder der Kunſt follen ven Verſtand ber Scriben - ten verftehen lernen und nicht die Sylben / js ji leine Bauer wird angezogen / heine Waͤrme mirb erfordertz welche der tenía rp Jeadminitiriren fol $40 Kleiner Koften wird erfordert 7 / 718 Po mit bem Wuͤrtzel Safft Ki m 727 j tnechte der philof, wohlriechende Schweſter.245 Bnet Der rothe und feine wohlriechende "| Erde | ^ 245 FRörner wie Sifch Augen, MINE König gefrönter. | 320 König Fommt auß dem Feuer. = $ tochen der philofophen. mochten, difolviren und füblimiren/ gefchieher. p dem philoſophiſchen Werck / ohne Hammer / Zan⸗ 1. gen oder Feylen / ohne Kohlen / Dampff / Feuer & He Marien Baadrund ohne der Aber efen. "= Diamant, | quie auf Das gantze univerfal Werck tut a d nicht ber prep florin befauffen. 718 Seitz Koh⸗ — ( | König Salomon wird gefrönet mit feiner side | ‚Index Rerum, : Kohlen folle hart und ſchwer ſeyn. 82 eichene Kohlen ſind auß zu leſen. 8i König und Königin deſſen Haupt ift rotb / fet ne Fuß feynd weiß 7 feine Augen feomi ſchwartz /o79 fie ſeynd zornig / 979 foll nicbti frembdes mit ihnen vermifcht werden. , 97 Königs der philofoph, Hoheit veflen groffe Krafl | -unb Wuͤrckung. P |- Kraut welches briffet Adrop, 4 Kraut ob e$ ohne Kräuter Buch zu fen N fen. n. Sion des pflüchtigen Geiſtes / | 4 Kron des beiländigen Geiſtes. 98 Konigin und Tochter Der philofoph. weiche 99; Kraͤh die in der Schwaͤrtze Der Nacht fleugt. | 59: Kunft bat nur eig Gefehirr/ ein Dffen zc. vong nótben/unb wie ſolches zu verſtehen. 35.58. 3% Kunſt ift einerfen aber Die Kuͤnſtler ſeynd iva fchiedlich und mancherley/ | | py fommt der Natur zu Huͤlff. und. tvie (ol 65.135 Kunft des Glaßmachens zu welcher Zeit fie il i fommen/ Kunſt beftebet allein auß ber Seel deß Leibs / unt deß Seifts/ verftehe fulphuris und Mercurii, 8; Kunſt ber Menfchen überwindet bißmweilen — tuͤrliche Ding/ Kuͤnſtler muß deß Dinges Natur —— "i ches Natur er nachfolgen toill^ —— — j Sunft der Philofophen une nichts fiemóbed i | nf 3% | & Verborum, 4M infer muß fleiſſig Achtung geben auf den Mer B faliffenGaamen. — ih unft Subje&um, ne iapünfiler woher er weiß / daß bít iufammengefente E Ding das euferfte Gifft fepen/ unit merfie gebabt/ - nit Kan auff einen Tag moe toad bicis | tur inetlichen Jahren nicht vollbri ingen mag / 354 * Geſchirr/ 189 funft der Alchymi Eigenfchafft / ift theilg oft bahr / theilg verblämter Weiſe zu reden/ 430 &unft der Alchysmi wird nicht von allen erlanget/ iff doch barum gerechtund wahrhaffti 4337. | 1 hi m mehr alg nur ein blofie — 4] afft/ ARönftier begehren ihr Gold und Silber auß Mit - Mercürio und Sulphure Philofophorum zu ma^ Bde .. bid. Sunt follder Natur. nachfolgen / gute cs I: nft begreifft nur in fich was ihr nahe und a ihrer tatur ift / Kuͤnſtler follen in Der Philoſophiſchen or vorſichtig / vernänfftig beftändig/ in der Hoff⸗ nung und in ber Außwartung ſeyn // 461 $ Kine follen die Dialecticam toiffen und pon um H ünftle foll der vier Elementen &itigaflung/ - Würckung und Kraͤfften / wohl examinirenz482 — | 4$ unft was fie verrichtet beym Philoſophiſchen Werck | 24494597 5 — kan nur etwas machen ouf den dreyen | Anfaͤngen / nichts aber auß den Elementen ſon⸗ 4 * dern allein Gott 29 y L Ecce4 Könfter Index Rerum, | m Sure fönnen fein Metall fchaffen. .— Kunft der philofophen wird nicht in Diele | . Dingen vollbracht- sch Kunft leidet nicht ein frembdes Thun in ll Wurgel. A Kunſt befiebet nur in fola Luna und Meijf- rio, Kunſi der philoſophen wird durch der viel 8 | fer ertotefen. | Künftier fan die Elemente in primam materi. nicht bringen. 5 Kunf-Städ diefer Kunſt beſtehet gang ae | indem Golpe und Mercurio. & Kunſt der philofopheo ift ven Grommen | von Gott bargu ermehlten auf fchlechteft u einfaltigfts den Gottlofen aber und $58 auf ſchwereſt / und unmöglichft / zu faffın, T ju erforfchen. | Kunft ſtehet in Begreifflichkeit / in der quii | nuͤß in ber Anzeigung der Wirckung. € Fünfter 1 foll mit feinen Gedancken wd al 0d) geben. | Kunſt leider nicht vielerley Ding. Stünfiler foll nicht feyn ein Schwäker. Kunft der philofophen welcher zu offenbabrené SV unft der philofophen wer fie von Gott ti ON a pfangen. ‚| mie fie zu gebrauchen fene. 6 Kunſt der philofophen folf wieder um fonft 9s — ben werden’ und warum. | Kunft und unfer Leib wird in einem Din einemFaß / und in pe Round ve rM * | a. ^ . & Verborum. | ht erforbert milden unb freyen S often. 712. 751 ft bufit der Natur 716. unb tvorburdy/ fi gibt bas Feuer / wie eg Die philofophi et» E unb bieran [ieget alled, — — 712 ' ir iſtler muß die formam in Ordnung ſetzen. 77 - toic ſolches zu verſt eben. gu | mí der philofophen wird in etficben Verſen be griffen. — 798, 791 "hn p phil. ifl ein geheime und göttliche LA 793. af Be phil. ift eine Gabe Gottes. 793 mr init der philofophen ift Feine. nigromancifche p "m od) Teufels Kuͤnſt. 793 y L. 6orant kan ohne die Natur das Werd nicht vollführen/ 635 875 und warum. 635 Tec virginis auf Dem Saturno, - 408 p : virginis 719 723 quid, — | EB vision. 6 mpen Seuer/ Kohlen Seuer/ auch Wärme i t | n eiffer Aſchen. 202 Eniena & fortuna e Mercurii communis, ee yu jidis philofopbici Nahmen, ipis philofophicus wird in Dre) Grad getheilet [estis in den vegetabiliſchen / mine raliſchen und animalifchen Stein. ri “ ' M s vegetabilis mag er fepe. Bipis philofophorum iſt ein mineralifih sen und warum : — kc por Unterfcheid zwiſchen * n M a BS ' , Bw: | xapisphilolof. ift feiner ratur nach eine gewal Index Rerum; B fen unb ben Metallen, und den minek epe. | Läpis philof, ift ein Weſen von dem nici Geſchl lecht. "AE Aedicin und Artzney beydes den Metallen | ben febenden- $6 149 Lápis philof. ift die vollkommenſte End Urſach ter denen bloß natuͤrlichen Dingen. zapis philofoph.har mancherley Namen bef men megen mancherley (Sarben. | Lapis philof. wie er verfertiget wird. 0 Lapis philofoph,beftebet auß den 4. Elemen und warum dieſes. . Lapi: philof, iff weder heiß noch trocken / te kalt noch feucht / weder Falt noch trucfenv f dern aller Elementen eine gefchiekliche vol mene Bergleichnüß. | zapishat einen ungerftörlichen Leib und, 5 von Feinen G(ement angegriffen merben. tapis philofoph. wird allentbalben sum | toit Diefeszu verfteben. : Lapis philofoph. wird gefucht im AY] | im Menfchen Harn und ber‘ i oleicht ſich allen Dingen und wohn » : Lapidis generatio foirb verglichen einer AM ne/ welche ein Ey legt / unb mas mit iM En vorgehet/ biB es zu einem Jut wird, s Lapidis generatio wird rien dem . abili doen Samen. E. , E 4 & Verborum. ' it d ehilofophorum eft res communis, 21 se T vapor undtuofus. aire rr pex quatuor par A uin et | compofitus. + TR 1% ultas in fe continet proprietates, quas an- , p p confíectionem nemo tam exacte ' poteft, 281 | sphiofoph, ift ein Schaf folcher Tugend 282 Ind Hoheit: | Is dt ein "itte Ding zwifchen dem .24e- is ift das feine/ und vegerabilifche Gold And murseíbafftige Feuchtigkeit 282 ic dis herrlicher Nutzen. ' datis i$ philofoph. ef ex anima, «x fpiritu .& "ex [o pore. 294. lis e(t clarus» & minidor 1 quando aqua eít n gindificara à terra fua & tuno habentur duo lementa lapidis, fcil, terra & aqua, 307 dba converti | N. 325 Ns corrumpitur non ut mortuus maneat, fed | . ‚ad meliorem naturam & majorem virtutem et digefionem perveniat. 325 Is albus dicitur aurum album & eft tanquam E 5leum album ut nix. 219 pis quando fluit: veluti ebra abfque fumo & Is erit ficut lac. incerans, liquelcens. pene- ans ad modum aque fixe fuper ignis pu- gnam, 329 Lapis 2 5 1 — — — EIER dh. gc TE ; urio unb Metallo, 3282 B ie bono in melius & non in pejus de- lridore, tunc proprie lac virginis dicitur, 329 Index Rerum, | Lapis vocatur aqua vitz, quia illumibat omne Wf ' dum, j wi Lapis vocatur aqua perennis, Lapis fi et. niger, optime eum rexiftis, Lapis debet regi albo liquore , quod. eft waxi arcanum, ‚ Lapidis multiplicatio oder Augmentatio, dieſe gefcbiebet auffzweyerley weyſe / Lapis Phil, menn er auff. unvollfommene 9) geworfen wird fo vermandelter oicfefbe ir tc8 Gold verwunderlich / und iſt mit Demf gerad beſchaffen mie mit einem Gauertaig em Eleines Stück den gangen Taig unb | Prod durchfäuert/ : Lapis Philof, bringt die Unvollkommene su Gleichheit des Goldes / | Lapis Phil. bringet Durch Multiplication des ſ Aen in ſormirenden Geiſtes in ber Proje&ionfl (ic auff bunbert/ und hundert aufftaufend Lapis Phil. mann er foll tingiren muß zu erſt mentirf und augmencirt werden / 1 ' Lapis Philofophorum eine herrlicheMedicin, 3 unb warum / jl Lapis Philof, corpora metallica zgra & corru lia depurat, & transmutat in verum aurum eit incorruptibile, Lapis Philof. folviret fich felber/ Lapis Phil. heilet alle Kranckheiten vom D big auff die Fußſohlen / 4 Lapis Philof, wird mit recht ein Spriar gen | Lapis Phülof, wer ihn bat/toorgu er follangem totrben / | He: Verborum, | s sPhilofophorum non omnibus fed pauciffimis rima de operationibus eit elixir , & dicitur pri- um opus. fecunda pats eft de operatione Lapidis afe fit , 434 is Phil. if ein gefroren Waſſer / das (fJ tin froren Mercurius, eit &old und Silber/ und E. dit r liberftebet dem Feuer / wann er trucken iſt / 440 s Philofophorum iſt eine metalliſche Materi / ubi aiseicoe das Weſen und Subſtantz der M pei m verfehret / Jidis Philof, herrliches Lob und Tugend/ is | B Philofophici multiplicatio, 1 mders Dann allein eine mercurialifche Gub m lang/ durch Sunft wohl gereíniget/ penetri- Bend, färbendy beftändig im Seuer /- su iis ; Philofophorum magnam habet conformita- Wem cum auro in mixtione, | $18 is rn: in uno folo fophorum mer. rio incrudatur , & à Mercurio feminisfui multi. licatior.em recipit, non tam pondere quam vir- ite, $22 s is Philofophicus rubeus , perfediffimus uti fan- is quo tingere potes mercurium eft omnia im- andus fit, $16 Lis i, e, Sulphur. | is |Philof tie er fell verfertiget werden / 424 7 dtum datur. 428. 433. & quare, ibid. idis magifterium habet duas partes operationis, | Bt dicitar fecandum.opus quod aliter &in alio. idem Philofopb. zu machen bebarff man dd | rf Ga metalla quomodo & ex quibus clabo - 3 sidi nulla res convenit , nifi quz. eft de materis AN j propin. — — AX CI NL CL —Ó ow cu m Index Rerum, propinqua naturz fuz , quia de hominé no 'neratur nii unus homo, & alis animalia. ni fimilia, 11 Lap!sunus, medicinauna »vas unum, unum regii & una difpof uo, m. Lapisunusi,e. aqua permanens , munda, - clara , caleiteım habens colorem, | Lapis Philofophorum wird componirt ex d Ípecicbus vel cot poribus, 1 «| Lapis Philofophicas ift eine mefallifche Mat roelche das Weſen und oie Formen der ut Fommenen Metallen verfebiet / Lapis Phil.fophorum nsn dividitur in quatuor menta fcparatim, — Lapis Philofophorum augmentatur per putrefa nem & per frequentem reiterationem , Lapis nofter e(t frigidz & humidz cowplexionisilf Lapidis Elementa lapidea funt duo, Lapidis Elementa Aquatica fant duo, Lapis igicur paulatim folvitur, ut ia mercurium vertatur & in quatuor elementa dividatur,ut om - fua materia prima habeatur , deinde abluicu: Poßea calcinatur &c. Tunc lavatur, &c. End fublimatur, &c. Tune additur (ibi fermentum deinde inceratur &c, 5 n Lapidis ufus & virtutes , 2) Lapis no(ter ubique reperitur & in omni tem reperitur, Lapis nofter non in omni tempore zoll eft, ficut nec in omniloco,, ET Lapis nofter melior ett, ex duobus, il Lapidis Philofophorum materia eligi debet tempore. | | 0 o-——n Lot A » B. ox Verborum, | bis n. ofter tenerrimus eft, & cito virtüs ejus exha- i I 3 nifi noftro calore nutriatur, 66 s,Der da auf zweyen Bergen wachſet / ba bte liegen ihre Hilff von empfahen / 668 * ex duobus i.e, ex ſpermate maris & menſtrus eminz, ibid. is is nafcitur ı etiam inter duos montes, qui funt pa- er & mater , alii inter duos montes i,e, fulphur 1j argentum vivum, . -» 668 Wbidis materia non plus petfe&e ab ipfo mercu- ) quam corporibus elicitur, 675 i P'iof ex naturafuz originis eft una fimplex res s individua, 693 s folus in hoc magiflerium i intrat (ine additione Micojus alterius rei, extra naturam fuz fpecieicxi- E- |^. 693 po" unus fit in ſubſtantia & natura, & ta- n expluribus rebus compofitus ex quibus fua = caufatur, 693 i vocatur Mirius i, e. mercurius fulphureus, Sol X Luna Sulphur & argentum vivum, 694. is qui eft Mercutius Filo Q PREDA non inve- niturin cavernis, ; 694 dei iseft corpus & fpiritus, ibid. — eſt unus in trinitate& trinus in anitate, 69$ | b: Philofophorum mancherley Namen / 710 sPhilofophorum wird auch magnefia Catholi- ca Bore Sperma mundi genennet / 711 E Philofophorum e(t mercurius de corpore ex- 12 Gus Bi | 715 1 ee Lapidis va Indi Retüm dus. |" | Lapidis Philofophici Satben wie fie auff cin T | folgen / 2g Lapis Philofoph orum ift einin Gold und Cu | coagulirfes Waſſer _ "n ‚ Lapis Philof. feynd $ met mercurialifdjen S bit gen/ auf einer AB ur&el hervor kommen Mk Lapis Phil, ift ein Vifcoßfches affer / vert | "db. de Wuͤrckung feines metalliſchen 50 ii hilf ift ein Elcdihugi; Lapis veterum non zque magnam. projedi | fecit, & quare, Lapis Philof. quomodo faciendus, 2 Lapis Chry&allinus albus participans viriditate —. dam, in igne perfeverans, &c. | transmutat quodcunque metallicum corpus; Lapidis Philof. definitio, 1 Lacon was es fene / 252 Zaton wird gemafchen von Waſſer und A | 3358 Laion iſt das unfaubete Corpus oder Erdreich Laton das iftein jeglich Metall / | raton machet weiß und zerreiffet euere Buck damit eure Herken nicht zerriffen mwerden/ B Ser * den Appollinem und Dianam g is tiefe Gabef ben Philoſophen bedeute / ll Leidend und wirckend / zwiſchen dieſen bei wird der Unterſcheid angezeigt / Leib verbindet die Seele mit ſich / Leimen der Philof.gibt einen herrlichen Geiſt/ éibift Soldy fo den Saamen gibt/ J Arch L IB | L E: | M Mborahl.. (i "v fares Feuer erbulben Fönnen/ / t muß ſchwer / und Gxiff nicht Geiſt 12 4:8 1 5 (of zurdick und in feine erfte Materi gi sie M berben. - u 31 buam (oll ſolbirt werden / unb mit vitm s | jen unb geríniget werden/ bif. bie Geiſter fine OMIM ewigen Fixation rd toerben/ QW Ve 8 7 3. $82. $85 [n hnam foll man rei inigen und calóuinü. ^ $29 i » ren Der — ſollen in acht Qr oin L^ erden. — I" To | tuf geböhrliche weiß fisive worden’ Das Les ben in allen Górpern/ in welche fie cingebet/ ange Zeit erhaͤlt / 614. uab marum. &:5 her oed Mermaphroditin und Salmancıs haben ' 1 in Geſicht. 1 B T p 728 biß ſechs und zwanzig pen | bitter’ 728.000 modurdh diefeg. 728 729 730 Beste ver Natur unſer Wiffenfchafft nad /iſt hie erſte der Natur ſelber / ^t ei idliche Fundament. 378 he and ahige Ding: muͤſſen mit Vers, tand in Dem euer erhalten; merpem/pamu fie — olea defto eher gewohnen /bih fir endlich 2 x Maffer follen die Geiffer mit imbibitt; gene — nam das ſeynd Metall un © $84 machende effent Der philofoph en 7 ne fi | dach genauer Vereinigung nar ein Hertz und. der ganefofl eben biß in Die fe und vier - | tol ſchwet / das Scharffe weich/ daß Sie ithe diefer Zeichalten ihre Söriffen für —* | S DDD. — 7 embed — J Todes Rérutii E. m Seel und Geiſt / das iſt / falphut, Merá und Aríenicum, Leib wird zu einem Geift/ und der oui Ximni five terra merallorum, ^ 3 | E Limofitas. — "a Lilien Safft der Rothe / ftti fülghocffit iti brandtliche / wird auch Saton oder Leo tub genannt .3& siet per Weißheit / » Liecht und Gang foll den unterſten dine] — ben vollkomlich den emagefübret toerben.4 411 Lilien der Philoſophen follen alle beebe mit Wi ander vereiniget unb per minima zuſamt t" permiſcirt werden. ‘6 Löw grüner; wird Das fabje&um und Die ri 2 | «Moateria Cap, Phil, B wid und | i umb. TM der Gold tit ——— o $óto erzeuget den andern, Lömen Blut / 998, pag. C, Loͤw Philofophifdjer. Luna Safft / zunaria trifolium Lufft ift das Leben. Lufft * zuforderſt gekocht und zu si Pee. en t ift das Waſſer unfers Thaues. m tmuf zu Pulver tero. — — dM rusa ber Philof. iſt nicht gemtined Silber. * Lunaria mit den gefund behaltenden Me haltlichen Bingen E: / o = ZN 7-4 (M NC m. E & Verborum, lide fulcos eft nondum lapis at fulphat PAR" | 5 orum verum, 388 llus, Avicenna und Geber feynd in ihren: See en für einen anfahenden Schuͤler weit ———— 413 n de mehr Waſſer ald die Sonny —* Sonn fab jer mehr des digerirten Bluts. 454. qreitnura albedinis, act B Wuaris medicina in folarem quomode tonverten- Te 567 la |à Hader in quonam difcrepet, 580 J hat auch etwas von der quinta eſſentia. | 602. It ift proprie tur feucht 0080642 ift ein ganzes Element / dar herrlich in ier Eigenſchafft / äufferlich leicht /und une pie y innerlich - ae / fidtbar und t 2 646 i" fi facere volumus, lunam pro fermento ap- Donimtis; 208 [: iff ber Samen bet Metallen. 70s u fapientiz $04. 819. 823 wie er zu machen. 815 n fic $55 —* 2s fchnet weiß zu machen. 856 T» Aft geft&t über die Waſſer des Meeis/ über [d Silber und Bilder ver Menfchen- 857 898 ad cerebri humani infirmirate, - 960 Marie liquor, - 912 ^ : fápientiz, : 923 um fapicatiz quomodo patandunt, 95» — B «D bbDa | . Mar E VRR | AMalchamech Philofophus. . N ündexRértum, ^ ^ 41 M. NEE am Mein der Welt—⸗ Meifen wird auffr | tig und deutlich Eund getban/ — du Magnet der Weiſen / ift Mercurius Philofoj opi rum. i^ Magnet ber Philof/ oder ‚Chalybs - r Uc Magncfis. í | i ! Magnefia nigra, | i; m Magifterium uno modo incipitur & finitur, o | rubeum indiget rubeo , ficut — album. indi albo fetmento, ... di Mäflige Wörme foll man brauchen / fol h wird der weiſen Lilien Coaamen alé ein Du | herauß-rauchen/ : Magifterium ex una propria radice procedit, € E | | (poft modum in plurcs res expanditur , & item ad unum revertitur, SE: Magnch a bag ift unfer. Argentüm vivum , bai I Ertzlich / | Magnefi ja e(t matería generalis. continens quat elementa, Magnef ia iff Harn ber Kinder‘ voti öl Cjaf tt | | 0H ; Magnelia fitiens, 1 Magnalia. Dei werden denen pei welcht GBOtt ihre ſtarcke "Daiinungibaen: vs Magncfia noftra, 4 | u Mannes Coaamen und Weibes Saamen⸗ 1 Bun unb Weib vereinigen ich / 3 Mann fixirt das Abeibre E : "108 G. - 99a E C& Verborum, iu fot dem Weib nicht zu gewaltig feyn.664 ala Punica, - 73 ores noftri alii tres. anaos,alii quatuor labora- Wivere, antequam lapidem produxerunt, 77 Bann umfábtt das Weib / und ift fo vielgeredt/ als Daß ber figirte mercurius in Den [ebenbigen 1 : ptunb beginnt ibn zu herken. 841, €patens quid. : 28t irmor relucens & fal albiffimum., VM age i ps Besoin bell glán&eaper, 355 ats und Venus Fönnen leicht zerſtoͤret wer ü 4 498 I is nigredo. 3 | ars five ferrum ad effedtus à veficula fs (lis pro- | /cédentes corrigendos,indoneuu & apium. 900 alculus quid apud philofophos,& quid per foro- fftem, quid per fratrem a&ivum ilti intelligant ho: n 2IE Bafculus retinet volantem & volans e& fami- jo | | 324 Malculus i in Bimbo. $99 * à foemina i.e, auri Pigmento tingen- em accipit fpiritum. - 598 Bs & fcemina debent efle perfecte conjun&i [& unum dcbet. recipere aliud, 608 , laículus cum fcemina conjungitür per temperamen- 4 „tum, mediante fpermate, 671 teria philafoph, ift Bor Der fermentation. mars. lbafftig Catholica oder allgemein nach der "fermentation aber - fpecifica oder gue ders E wegẽ / muß ber un — randi |» E b a MENS er niemals in fobe und unvermoͤgende : fall arbeite weil darauß nichte Fan mer Materi einer[ep/ aber auß gweyerfen Gubfianll wird gebraucht su unferm Werd, — Materia Die wahre wird mit 6iel taufenb £egi Namen genennet / 6v, und warum. ON . Materia prima ift. von Dtr materia fecanda una (dieben. — | | E Materi De lapidis iff nur ein eingiges Ding. Materia prima p hilofoph. ift ein doppelt armigg und geivaffneter saturnus ober doppelter mia Eutius welcher feinen . eigenen Coterfel dU ſich hat. | | p. Lu * "28 v Au 4 a eu > D Materiam primam gu reduciren tag eg briffe J Materia prima aller Metallen foag fie. ftp. B Materi in dem Glaß /wird mit einem Jungen Ach, ‚fein verglichen /_melcheg durch fein NIS bid) von aller Kragckheit heilen wird um Wit feinem Fleiſch dich zur Sprife füttigeh von feinen Federn tvirb t8 dich bekleid 2 für ber Kaͤlt bemafyen, — y * e A "attt Der Weiſen ihre. erfte woher fie ea fpringe, ia " Materia prima metallorum, wie fie auf manch⸗ [en df bon ben Philofophis genenmi, wird. | Materiam primam Fan Fein Menſch mach Materi des Steins was fie fer, Materialiſcher Anfang / hefindet fij meif . teile indem Waſſer. ? os I | & Verborum, ' j D philofbphen ift die warhafftige medi- na ber Weiſen. ie tia prima wird an alien Orten und £onben - yfunben. 260 | E prima bat alle fieben Planeten a des fes hat von den Philoſophis mancher Ri abmen. eria prima wird ín Dreyen Stücen — tt/ und witd wieder zu einem Stuͤck / Stein/ Ding oder Materi und ſeynd in ihr Die allers RAchſte drey Ding’ als mercurius, sfulphur, R Salky oder terra, 261 üteri der. Philofop. in ihre erfíe bat Gott un- i tußforechlich verborgene groffe Arcana und ‚Seheimnöß gefäet und gepflantzet. 258 a terider Philefoph. übertrifft alle Greaturem Fund Naturen zwiſchen Himmel und Erden / 268 tti Der Philofoph. iſt der rechte Schluͤſſel al fer vegetabilien/ und mincralien wird auch lap. il.genennet, 259 k ütert der phil, ift von Anſehen gering. — 259 Hia prima iftein Stein / und auch Fein Stein/ li lac vitginis, der grüne koͤw / ſie richtet tn zwey⸗ Ben’ und im orepen/ auch in vieren / fte ift in einer tunden Kugel umfchloffens und miteiner ada- | mantifchen Mauerumgeben: 260 - E toirb in Erde verkehret 29% uteri muß ing Balaeum zu putreseiren id erden 150. Tag ateri aller Metallen ift Schwefel und Qu eU. i . -Qbbb 4 : gas 4 | T x Nerums,^ ©... 0 Noten erfte » s Sota zweyerley / ein feucht mit Waͤrme der sufft. pese e, genenner ‚Mercurius, Die andere ift der 6 * Waͤrme / welche Schweſel ge wir u” Materi zum, Poifofophifchen Wercke it. das gange Corpué noch ein Stuͤck bab » — — de in uno E & in. ui » igne, in fimo equino calido & humido, . don materia folvatur, iterum congeletur ac. infpifi tur in maflam clariífimam & albi coloris, QI in frigido induratur ad modum picis, vel gui mi duri, - Matrimonium & conceptio apud phil, quid, Materi die da volatilis, foll firwerden. -. 4 Materia Bhilof muß Anfangs unſers Tot c wohl und auff dag hoͤchſte gereiniget / . dann aufgefchloffen und —— ſtoͤret und zu Staub. und Aſchen 1 m dun. Materia prima metallorum eſt vapor humidus Wl à &aofus, utriufque naturam, fcil, folphuris © argenti vivi in fe continens Materia der philofophen (t nur eine cing à Materia Philofophorum fecundum ‚ Bachon 3 Anglum quid? T Materia. nulla modo pote& deftrui, quin fub | B qua remaneat forma, Matería ex qua oder — iſt innerlich zw ati fn. ^ ; ENS iR M & Verborum. ^. | ate nio Cilinmug ift ſchwer wegen quet i Eee S'tatut/ 454 tria debita foll mit Feinem anderen Metall vere nifchet/auch nie in Seuerfommenftgn/ / 484 ateri die erfte wird aufi den Elementen gezo⸗ Bus dann on erften in Die ned fte unb eigene Ó Materi/ von Der/ wird die Minera Philoloph, iuf welcher herauß gehen Sulphur und a argentum . üynm , nicht aber ſolche welche man (ibct/ und arum/ * gi ueri muß einerley TT quf welcher Schwe⸗ Mel uno Queckſilber unter der Erden von Der | » tatur gezogen werden / alfo auch. Ober der Erden werden Durch die Kunft auß eben der gleichen Materi Schweffel und Queckſilber be ervor gebracht / 523 b lateri der Philofophen hat in ihr alles mas fie ] 1 | — E J— AS I" T zur Vollkommenheit bedarf / und wird durch BR ein einiges Regiment des Feuers augen · Be fe ria non recipit i cd ionem à materia, \. - |: J 343 | | cria füfcipit impreffionem à forma , eo pe | ' lo 'apta nata funt ad invicem agere & pati, 5 | n eri bec Philoſophen iſt ein Theil des Au Blilbers gerwefen/ Rateri bec Philoſophen ift von vielen Alain, | m bon wenigen gefunden worden / .— 558 i eria prima gehört GOtt allein unb ifi in ilceribus terrz coagulirt / und wird erfilicb zu E Quickſilber / hernach zu Dd und zu. Zi un’ | | à4ndex Kerum, | iu Kupffer / folgende su Eyſen und J Materia ſubtilis fcu (ubflantia fumofa generat 'ü . exit ex corpore quede. qued eft prima ma : metalloram , Maxcria prima et duplex. — & rem ; — eſt argentum vivum, remota ea Materia fpagyriea ehemice prius ef prepara atque fubtilianda. quam sd opus — fumatur , Materia lapidis eft res viis , ef. ferpens & bef venenata , orf ei fal, E Ü | elt aqua in omnibus locis reperibilis, - s eft ges vifcofa ac paffimeenalis, ‚et terra, camtam pauperes quam divites pef . dentes. N cit. lac virginum ac album quid, eft ipnisac rubrum quid, Materi des Philoſophiſchen Steins iſt bera Materider Philsfophen ift von einem hohen nen Saamen gebohren 7 ibie undiftdochnicht bafürangufeben / ib ji Materia der Philoſophen ift zum Theil unad fam und gering’ und überall / der 2totbous (fi nach gnug / ohne groffe Mühe zu bekomm ven Matería lapidis elicitur , ex argento vivo in Meta m cum corpas non converfo, Materiam vermeinen fen viel fi — 4 5 | 3; ^ & Vetborum, yt gank wohl / aber fie werden betrogen unb I" Biondi andere / 678 ia lapidis non ex vegetabilibus & anímalibus aut. liis extraneis videlicet ab ovo, à capillis, à fangui- be à Rercare, ab urina, àfpermate &c. exuahi- . - | da | ateri und Gorm werden angestíget / : | 3 des Phlloſophiſchen Steins gibt. die —* E: ift zum theil unachtfam und gering und btrall/ der Nothdurfft nach genug / ift ohne En Mühe zu befommen / 718 i tí foll zu emem Pulver acbracht werden / verfchloffen in einem einkigen Gefäß fampt brem Wafler wohl verwahret werden 719 Bateri foll mit ſcharffer Dig regiret werden / dc teria pigreícere incipit inftar picis , eri verkehrt fich ſelbſt au einem fita gf Due, tno warum / 79 eis prima iſt Der Mercurius, oder endi T | "Ms B cernens den Schwefel / p n andere etwas anders/ eri die Erſte des Philoſophiſchen Stine | a" ug flüchtig ſeyn / 738 eriam Philof. nim dieſelbe wie fie auß ibi Chaos herkommt / graBgrüner Geſtalt / von wel» p alie falßigte / alaunifche / fafpetri- i: / vikrichlite unb Tartarifche Theil mif EM Calcinirung und folrirungen abfondern ^ hr ds I: ii 746 N Beaphiolophics fol per menfem Philofopb. un alneo Mariz digeriren. | | 762 Index Remi; c M | Materi foll fid in bem Glaß mit einander renund auffſteigen / | he ^ Matetiz rite ac diligenter preparandz funt, E » Materia prima an Diefer ift. bißhero dubit ig ota / ro Matan fehen die Menfchen Kinder und a nens nicht 7 ſie haben Diefeibe in "incen t ti begreiffeng nicht / 7 ‚Miteria vitro adaptata efto uncia femis auri, cu 4 cia una mercurii , & (i triplum mercurü addid : tis, ad intrabinas uncias erit totum —— J Maten der Philoſophen wird auß den Elm it ‚ten gezogen / E Materia lapidis res vilis precii, ubique reperibili,8 : pide beg Queckſilbers wird in ein waſſer t [| kehret / sa Matería morauß bie Natur den gemeinen me te | - v riam machet/nehmen fie auch Bere | fchleimiges zehes Waſſer / 1 . Materider Philoſophen wird von dir o Sónig 9% nommen’ : Medicin , fo durch dag Bhilofophifche af auf demfelben gemacht wird / ift die hoͤch Argenen in der Welt / | 16 4-16 0a Meer der Philofophen / 3 Mediein wiefie auffroth zu bringen " $4] Medicin / wie mit Derfelben bep der multipli tion zu verfahren / 3 Mediein wird durch bit folutiones, (blica n coagulationes, ünpaffationes, Dtflo befier i an rut/ gehgire und —— idi 41 3 ONERE 7 ohnehin; Ibicia zum weiſen / wird zu gethan ber rothe ulphursder jetzt fir und calcinirt iſt mit dreymal ffo viel feines przpariren ferments , tnit einer groffen Sörfichtigfeit / einer vollkoͤmmlichen T adminiüration , unb mit einer feinen Ordnung ‚Solution; und mit dem sielfältigen fublimi- i 26 jicina poteft ivl: imperfiáo & argentum " yum ad perfe&orum naturam trànsformare, 451 ‚Miedicina fupra argentum vivum projecta, producit | * metallicum — PR omi natu- ER jf Pali. 1 , 452 le icina eltalba antequam rübez "n 34 Bii 'dicina noftra é& ena i in eflentia & in.sgendi mo⸗ a do fimiliter $24. J j » » | N jw Iba, 4. Beh €» N nt $24. I" |giore digeltione ac calore ia igne in fuo regimis m s quare, did NEN; inam dec dieina i, c, compofitio ide. i — edicin Der Philoſophen muß eraer ſubtilen C Cub. ; pftangunb einer dünneren Sieffung ſeyn . 546 , edicinam elicias ex iisdem rebus quz argento vivo ;B laxime adherentin prefando ejus. 54 " | ei per minima kanıghifarutan ante illius fugam, ibid, Ae edicina ei de natura. mercurii, | "$43 A edicina noftra. eſt fub&antiz fabtiliffiina & pu- friffime , adhzrentis argento vivo ex natura fua saei & al liquefa&ionis , ad g^ dicina non potef fieri. rübea ; nifi primo - fuerit. b idicina rubea majore indiget ——— & * nc. E ln quo MEDIEN AMI C zT. | modum. IndexRerum ; bu modum aquæ fixz fuper i ignis p'gnam. qui⸗ al i ipfum congclabit & in natüram folarem ve narem convertet, - "= se Medicin deffen ein Theil schen Theil cé sche | mercurii ewiger congelation e M. ^ Medicina. inferioris ordinis" quomodo pro da fuper quodvis metallum. ca Medicina vera ex folo corpore fine fpirita pto cse nod poteft, er M:dicina vera ex folo. fpiritu; fine corporibus pr creari ion poteft, medicina debet effe flaxilis, po tingibiüis, m nens, Medicinam tuam projice fupér fermentum tui Medea erinnert den Jalonem , E . Medicina alba vel rubea. quomodo maléplica à philofophis non revelatur. Medicina mineralia ut attamentum, fal, Bora, men, margafita magne(ia, tutia, &c, Medicin muß vom erſten von fol und luna g macht werden. | : unb warum OON Medicamena alchymica werden recommendirt.78 | »edicin wie fie Fönne im tingiren bermehret ot ben. 109 speifterfchafft der philofophen iff Dit eit traͤnckung fublimiruag und Bratung, — 2 Meifterfchafft gantze /beftebet und wird tolli ch nur in einem Ding / in einer niedicin , 1 P einem Stein. — der phil. iſt nichts anders als Ba = E " E ni & Verborum: | ürium unb Sulphur zu kochen / 42 terfchafft muß einer den anderen lehren 192 eferichafft toill Gedult und Weil haben / 198 Meifierfchafft beſtehet nur auf einem Ding / 297 1 pon wann fie foil angefangen n ft der Philoſophiſchen Kunſt ſeynd gene / Flermes und viel andere / avi fan Feines gröfferen Gluͤcks fähig o dan ev auffer demStande oer Gnaden betrach? ttt wird, al8 Die Geſundheit und ber Reich⸗ hum / undwarum —— $7 ruum etiam aqua itern phlegma vocátur& vet | i J hfchen möffen wider jur Erdẽ tuer den / weil e. (le materi und Sperm ift bie Erde/ 442 inl was er wird ſaͤen dafelbe wird er * ge / was fie weiß / nicht achtet / und alle tit ein anders ſuchet vielmehr aber der Men⸗ then Sinn peine die Natur unterworfſen / 486 | enfchen fein Corpus wird Dem Mercurio pete lichen / wann nun einer einen Menfchen gene- Ziten will / fo muß nicht mercnrins welcher eins c .orpus iſt / ſondern Saamen tin zu fanmen jeronnener Vapor Waſſers genommen "T xn 4 ho Sio | T "m bat (cine Wohnung auff dem enug | — —— —— TEN mx. CNRC — — — — RM EA A Tu gilt dnam Menſchen / ein Lite amen u — latur if fo befchaffen daß fie bas jt. Menſch gebühret nichts anders dann einen Te s Rerum, fchen ein Thier nichts anders dann ei Men6 $ Philofophorum | fecundum quosdam fi n [ . dies & tres no&es, quidam decem dies, 2 lii. d'esin circa, alii quinque illis addunt. Menſchlich Geſchlecht ift von GOtt geſche à oom Leichnam /&eift oder Seelen ^ 8 Menſch hat zum Firmament das feuchte "i der ier Elementen/ auch das Chaos Goat Manfch hat bit Bier Elementen in * is fid ich, » Menſch ift erſchaffen auß unzerförlichen 7, in rechtes proportion verglichenen Clement r * 0 . nm! db derowegen unſterblich / Menſch warum nunmehro evi or iis an Willen ift an GC Attes Willen g — Fan nicht zu Gold werden! unb mod Mercurius der Philofoph, if rin i berácbtfia N " 7 T i * S 4 "T | || Mercurias wird genannt der Stein der s 1 ' und Der einige 2ercurius wie er von | Wuſt zu reinigen’ / | os €xttáfel aller Metall > Y | Metcütins Dt Philoſophen und ber gemeine " voneinander unferfchieben / WE Mercurii Phüof. ſchoͤne Befchreibung. — 2 | Mercurius duplicatus PAABIop hair wer er feld A | LU hM c n ie & Verborum; . Bitbuicu und mit feines @leichenweldhes das Feuer / in die? Aſchen / ſo das Stroh iſt / ſeßen in cin eini⸗ T Gliaß / ſo bas Neſt (tiene andere Ding / in eim hatichen Offen / der das Hauß iſt / 98 "Micurio und Azoth ſtecket allce/ 104. j ca urius iff ein Hermaphrodit oder Zwifpelkind/ N | 116 Lr muial- Waſſer reiniget alle Ding / 18.122.123 "A enrius iff Die Marexia und der Couipbur/ Des incipium movens 144. 1 |rcuríus Philof. fan auf alle Dingen gezogen Iperben/ gleichwohl in einem Ding näher dann im E | 258 curius dealoatus , Suiphar album Phi lofapbó- um incombuftibile, contínens in fe venenum 331 I tcurial-Q8affer/ - irt LETS an 1 curiusPhilofophorum oder Metcurius duplica- jatus. 249. (375 tcurius -hi'of. wie er in der Erde penerirt werde/ rcuríus mi if C. balijtindy v: landen werden. 385 (eoe Mat- cu ürium fol man nit mafdin / fendern ihn rcurio ineft , quod quærunt fapientes, - 355. | curius Philof. welcher der nicht fege/ ^ 144 4 eurius-Philof. wird auff Erden nidyt gefunden | Maj. Iicuciali(dyer weiſſer Lilien⸗Safft / 875 Bicurius der doppelte, TR IEHB Wicu ius Philofophorum 223. keurius vocatut aqua, terra, ser, ignis , fermen- m, Spiritus, 238 [ teurij Unterſcheid zwiſchen dem Gemeinen und nſerm / 262 * IIIVICX IXCIUIL, o0 Maii Philofophorum fanguis appropria DU M Mercurius, welcherroth. . Mercurius vulgi, tie er ju machen: Mercurius currens, quf Dem Saturno. 401; oi Mercurius, mit Salß/2llaun un AAN fabli . T | Wit e zuverfichen. Mercurius ift dag rein Waffer. | 5 Mercurius oder Dà$ Queckſilber hat die Natun Gold und Silber in Pulver pudo — verkehren. LT Mercurius ift der Urfprung/ AZateri; oder (per ' fer Metallen. — —— 438. 441,48 Mercurius ift die erfte Matert des Philoſophiſ Wercks. E! Mercuríus fat das Gold geztuget und machet lebendig. 4 Mercurium wer den wird ſetzen zu feinem Srl oder Schweſter / ber wird leben unb fid) f N Mercurius haͤlt in (ib die Werck der Planeten u macht Die grobe Ding gleich mm mache bic Coͤrper fubtifund nad t Mercuriushält in fich tva$ die Weiſſen fuchen zerftöret bas geblätterte Gold gantz cr foh er weichet / und nimmt bie Seel vom Coͤ Mercuriussichet das Metalliſche Gold auf t Dadurch wird bag Gold gu feiner. erften $ Na wieder gerad t. ET m & Verborum, | rcurius btt rohe/ diffelvirt die Coͤrper und brin⸗ et fi ie wieder in ihre Materi oder Natur. 441 B urius der robetvirb auf larem Waſſer von A Infang gemacht. 441 'rcurius perrobe zerreift Sold und Silber / nem⸗ ich 1và feiner Jraturammechiten if. 441 #rcoriusphilofophorum quid. 456 Wercurium mit dem Leichnam foll man tóbfen und Biiever lebendig machen. 439 rcurius wann erdem Gold oder Silber "tu ger fügt wird fo ftirbt. er. 459 W'rcurius der gemeine tft nicht Z4ercurius d fophorum. Mercurius philofophorum ift beftdnbiger unb I Ekiger 9tatur. Bercurius ber gemeine Fan durch einen andern i poralifchen welcher hitzig / trucken und beſſer ge⸗ kocht iſt im Feuer erhalten werden. 462 ercurius Philofoph, iff ein Schluflel aller Ope- rationen / 473 ercurius iſt in ſeiner erſten Wurtzel — E: nen geſetzt auf weiſſer Erden / ſubtilem 479 krcurius wird durch Coublimirung sun set. ke tcurii Zeichen Der Bonkormmehhei | 480 ercurius wird Durch Die Wärme fublimis ret. 480. ercurius wann er iſt abgekı cht und eue Index Rerum, " (DN ‚verdickt / f wird er in cinen weiſſen oder sche Schwefel nad) und nach) befallen, 4 Mercurius íff eine Materi aller Metallen / und warumb / ib Mercurius communis fat in fid) einen San welcher Saamen der Merallen Saamen (ft IM ——— nach dem er rein oder unrein (t ac bind werden bic feiner reinen ah i j hafftig finb/ Sol Mercurius nachdem er ín groffer oder geringe Duanritär bey den Górpern iſt nachdem ift aud) eine Urfac der Bolfommenheit in ben] ben/ oder aber eine Urſach der Zerbrechung t Serftöhrung/ 4 Mercurius & Sulphur funt Sola principia meta rum, Mercurius wird gehefft dureh die Pracipitation oill Abſtuͤrzung und tn Erden vereanbelt/burd) na | kommende Sublimirung acáfferten mahlen/ / Mercutius hat eine zaͤhe / ſchleimigte und diekeS ftang/ E Mereurius ift dick und ſchwer / Meréurius ift (dytoerer al das Gold / Mercutius láffct fid) nicht — wie (id verſtehen / | | Mercurius elt radix omnisrei, & ipfe folus eft. pr parandus, & erit ex eo tinura bona, & impt fio vehemens & fortitudo, J Mercurii fixatio, To 86 Merbomil,n, " ercacii Gefpräch mít cínem Alchymiften ..jr2 ercurius wird von einigen Alchymiften gemars tert / $13 ercurius iſt ein emitte zuſammen zu fügen die Tincturen ober Färbungen/ $15 ALeccurius ift yon den Metallen ihrer Natur / aber iPod) mit Sol und Luna wird «8 leichter ¶ſchet / f! WB ercurius wider ſpeyet und (cider das Frembde nicht / 516 lercurius hält ín ihm feinen fixen oder gehefften ‚Blercurius mit feinem und von wegen feines aute Schwefels wird coagulitf zu Gold oder Silber/ | nad ungleicher Weiß und Geſtalt der Abdaͤuung / Uns TS 4 ercurio ineft quicquid quzrunt Sapientes. $26 lercurius eft in operePhilofophico neceffarius,$ 21 Mercurius in vitro figgillaio pofitus,in terram ni- " gram convertitur. ' 223 Ee vitro inclufus i intra menfem — | | tandem nigram convertitur. $25 Mercurius wird durch Gold und Silber geheffter mir rechtem Berftand/. $30 Mercurius communis, fulphur & fal, dfefe werden Hn Bon den Philofophis nicht acmeínet/ 537 Mercurius und Sulphur feynd die erfte und wahr, IK haffte Materia aller Merall/ 537 V ercurius weil er falt unb fsucht bedarff den Sul. | “ phur. 539 Mercurius s fof Schwefel werden / $41 i: hece 3 Mer- ‚Schwefel ar — er Mer ortus welcher zu Schwefel terden f olt. — Index Rerum , A der Gold⸗Seul gezieret voerben/ $2 T wird durch den Schwefelg geſch M ef 4 AMercurius Wird von den blöden ober PEN h chen Coͤrpern durch die Nik des Stu abgefondert. $$. Mercurius der Philofophen tingirf und. fii ! und nichts anders. 5 Alercutius debet per medicinam ante ejus 4 gam infpifliri & figi, ut convertatur in lem vel lunam, fccundum illud | quod BE fuerit preparatuun | MEE Tani Stein begreifft die tvciffe u | rotbe Natur. Su Mercurius ift ein ater uno ein St uc&Laller g | fchmelßtichen. 5‘ Mercurius zerſchmeltzet und. refolviyef ici Mercurius mit beyden wetalliſchen Schweſt | geſchrencket / wird. Zercurius animatus f nennet. | $$ unb ift der wahrhaffte Mercurius philo | | phorum nach feiner innerfienZufammenfögun i ii 4ercusiali [bey Pos bte falphurifche Seele i das weiſſe Salg müflen wiederum durchd fpagiviftbe Handgriff ın eine liquorifche luͤffti⸗ Subffans gebracht werden. $6 Mercurialifcher Gift ift Falt und feucht. se Mercurius uno fulphur tt bit techte prima: — ri ag a & Verborum. Wa unb erſte Sameder Metallen und minera- tm; welcher liquor, fo nad) philofophifchen Brauch mit ſeinem fermene zufammen gefert/ End des Vulcani Sunft zu der plusquam per- R-Gionin einefiye medicin hracht ber wahre Wipis philofophorum gebohren wird. 561 Bircurius Philofophorum macht den Anfang und E95 End im püilofophifcben Werck. $76 curius. philofophorum ift nicht Die materia "ornma. — $76 'teurius coagulatus ein mineral muß Durch die Kunſt zum Waſſer in feine p*mam. materiam hoc eft mercurial⸗Waſſer werden. 676 ?rcurius philofophorum id eft aqua permanens Bivel benedicta. — : $77 rcarius iſt die Seel unb der Seift, 577 Bercurius mit der Krafft deg Feuers Latonem das ift ein jeglich Metall/ das da iſt ſchwartz Wworden / machet weiß, | $92 Vercurius fan nicht gnug gepriefen werden. $91 lercurius vermag allein Das Gold dünne ma chen / und in feine erfte Natur zubringen. 591 lercucius nimmt die Seel auB Dem Seb. 592 lercutins lapis philofsphorum ^ nuncupatur. lp | $93 fercurius tingendi proprietate caret. $93 Mercurius ift vit erfte Materia ber Metal len / Rh $9$ |o piro erwiefen. ibid, : Geee4 | Meis llercurius eft clavis metallorum unica. $93. Ta ^e pa | — Reum,s | ; 4 — Mercuriilift Waſſer mit Luna verwandelt die in wahre Lunam, H Mercurius Philofophorum fat in ſich alle Metal i | € er ift Mann nno Qbeib/ er if Menftuum E He | . maphroditicum, Op Mercurius wird von den Cabaliſten ein Süm t Gräber senenner/ und tvarimb/ B Mercurius vermittelſt der Tinetur überfommt cl xition, ' 6 | . Mercurial-WBaffer ift ber Geiſt ber Coͤrper / verto delt ín bie Natur des feuchten Wefens / teddi hie: Kraft dem Stein gieber und denfeiben g ernitet/ Mercurius dag bleibende Waſſer / deſſe n Krafft it aciftticbes Blut / Mercurius verkehret den Leib in cinen Geiſt / 6 Mercurium vivum fell man auf der Minera, d ift Ertz Ader arbeiten und fublimiren in: in che Sarbe/ Me:curio neceffe cft (upeıflua demere & zb fapplere, íi compleiam medicinam ex illo voli ris facere vel creare. — Mercurías iſt kalt unb feucht im vierten Grad / Mercurius wie er zu zerlaſſen daß Daraus gut L " werde/ T Mercurius Philofapljonim ift der Metallen Mere o-rius, 6 j Mercurius ich bin cin Batter aller Derallen und. ſchleimig Waſſer und ein Schwefel, Erdreich/6g . Mercurij Bruder das (ft zerfallen Sol, 659.723, 72% Mercurij Schweſter dag fft serfoffen Luna, 6p ie Meu) 6 Verborum. ;curius ein nfi egender Knecht / ſchwar im Sun Hu T $9 lucum prp m, A 9 tad: die Seuche vires Baums zu verbeſſe⸗ n/ 660 reurius iſt ein Coagulatum Fermentum, ein zus ammen gewallet Hebel / 661 zcurius hat ben ſich einen hizigen Schwefel ⸗Geiſt / deßwegen kan er zu feiner Coagulation gebracht Merden/ 673 ereurius fan coagulirt werden durch Zufas an⸗ deren Metalliſchen Geifter/ welche in der Mutter ef Sarurni am Eräfftioften gefunden werden/auch durch den Stein der Weifen ſelbſten / 674. ercurius wie er zu coaguliren/ 674. ercurius deber figi, : A or &rcurius purgatus fofe et Martem, Venerem vel Jovem in Sifber unb Gold verwandle / 676 ercurius anf Sol und Luna gezogen figirf allen Mercurium in den unvollkom̃enen Metallen / 709 auch bet gemeinen Mercurium 709 ercurius iſt Sol, 709 jereurius Philofophorum vollbringet allein das ‚Philofophifche Were 712.713 à Eece 5 Mercu- ein hat asbohren einen blauen Schn / ein | Index Rerum; ——— b Mercurius oder ſchlechte magnefi a ift nicht e der die Philofophi fuchen. no Mercurius der gemeine wird verworffen. b Mercurius foll mit Urina vinliunb Salß gera ſchen werden. w Mereurius foll mit offer und Salt gewa d werden. 7 Mercurius folf per corium. getruckt und ſublin werden. | Mercurius philefophorum i in natura deber. em| dari. L Mercurius indiget terra atque effentiali purk tione, qua cft additia falphuris veri gra tim. Aercurii accidentalis mundatio non abfolute 1 ceflaria. / Mercutius cum fole & — fcoriis martis purge CMS. Mercurius purgandusper acetum, 7| Mercurii vera purgatio. 934. 7 — wie ſeine Natur iſt / rauchet auß und | M uda ober Queckſilbers mancherley Pereitt 7) Mercurius ober Queekſilher iff nicht bey Philo pben Mercurius. 7 Mercurius metallorum, — — ' * Mercurius philof. fam nur von dem a lofopbifd)en Licht gefehen werden. | ift febr rein ohne einige Flecken weiß, » yotb/ ib. wird Paradeig Waſſer genannt. 7. und varum. ü | d | & Vetbordi. | utii erſte fablimationes welche genannt wer⸗ 747 leuius aqua ficca nominatur & quare. . 747 puri philofophorum mancherley Namens 8 Lunaria/ Drachen⸗Blut / Grurnifche Waſ⸗ ein Gift ſauerſte Eſſig / Jungfrau: Rilch / ſcharffe Waſſt By Waſſer / wel x$ Fein Hand naß macht. 748 zeuriusheift. ein Bateraller Metallen. 759 |. un? warum, ibid, Auris philofophorum (oír genennet/ aqua yrmanens , aqua vitz. Z$t und warum Diefig ibid. i urius Philof. wird genennet wohl geniadhz es Blut ober geweiſtes Menftruum, eine Nah⸗ g des Kindes’ eine Speiſe des Ertzes / Meer Waſſer / Gifft der lebendigen / Koſt der | oden / acgentum vivum Der Philofophen. 251 rcurius debet per medicinam ante ejus fugam dfpiffari & Fgi ur convertatur in folem vel. unam fccundum iilud quod Elixir fuerit pra - pa ratum, $47 'Tcurius ziehet ipfam folis animam auß ihrem Bonam auf. 769 rcurius wanner mit dem Leichnam in Den Phil oſophiſchen Werck figirt iſt. 772 ercariustoann er am hoͤchſten purgirt und re— novirt ſeye. 316. 819 Srcurius eſſentificatus quomodo faeiendus ſecun- dum Paracelfum. 817 etcuriusphilofophicus five verum acetum me. ‚allicum philofophorum, 817, ejus vires, — 8: ? [« Merca 6 1 le ifi i Index Rerum, n Mercurius de Minera. ' A Mercurius per vitrioium fublimatus fecum | tat Spiritum ejus , qui Sulphur inyifibile la tinctura appellatur, W Mercurius fine vitriolo fublimatus non Ds N trahere Spititum vitrioli, — | , Mercurius (oll fieben mahl auf dem Feuer gett | | fecroen/[o wird er weiß und klar wie ein Chryn Mercurius pro hepatis bono pecificum, BR Mercurius fublimati fpiritus à quipdsgamm Quinta-Effentia appellatur. — quomodo extrahendus. | Mercurius folus exrrahere poteft à vitriolo Rq na tincturam. u Mercurius mit Vitriol fublimitet/fübtet das fei er des Kupffer⸗Waſſers mir fido in die] Matcudg foll gehen durch einen / zween oder | | Adler / das íft/ wann er eíng/ zwey oder dreyn pr&via femper refufcitatione , fublimirt wo iſt / Mercurij ſublimati Reſuſcitation und Reftaura | geſchiehet in einem firdenden Waſſer / | nnb warum _ Mercurius íft ein Schelm und hat viel Tm . Mercurius weiß als der Schnee/ (2 Mercurius tie er foll in ein Waller oder Zunafi Milch verkehret werden / 1 Mercurius metallorum materia nunquéni fait) | to minus fulphur. 21 & quam ab caufam. - \ : BH &Veiborüüi. di : | cui ius à Planeta Aetcurio oftum ducit, 3$ | pa inus jnter ceeteros Planetas Wobitif uus eft, T 958 a iius ift qut su wuͤrcken in der A, ni Zwilling / 963 cürius iſt der Anfang und das End alla Metal, ; 4 Uc : 1616 T ius duplicatus. 1022.1037 eurius wird finden in Rieten / feuchten M oß⸗ jtünden/heimlichen Gemachen ober Sprachhaͤu⸗ wen / in den Sod⸗Brunnen / Tach Trauffen/ 1025, 103$ s ; Butius ift fencht und warm), 1031 (S curius ponderofifte Aftrum. _ 1031 icurius Phil iſt wie ein bell, glänzendes Waler/ n. 1032.1036 ffcurius is der Pbilof, wird auß ihrem Saͤlt oder K einen Mineral mit ihrem Gora, aufgesogen/ 103 2 * curius if unbeftändia/aber auch beſtaͤndig/ 035 h Icurius Philof. was e8 feye/ / 1037 [ gt nicht in dem Antimonio verborgen/ 1937 : curius communis fan fein Saame ſeyn / und R rum/ —J 1044 curius roth and fip / 1056 fercurius Philof. íft nicht der. Gemeine / 1057 Der Unterſcheid wird angezeigt / 1059 p wird bekraͤfftiget mit Gebet. —J ibid Jetall koͤnnen qug feinem andern Ding als nur à AupMe gemacht werden/ 31 pu aBurie Safft ift ſehr kid ibd m. r5 ; MAC. Index Rerum, > Metallen Urfprung / Geburt/ Unterſcheid /Fi [| ſchafft und Feindſchafft muß der jenige A wiſſen unb eerftebeu wer in dieſer Kunft ei will fort bringen. E Metal ale wachſen auf einer Wurtzel / und . nfangtide Materi ift einerley ^" Metall wie Diefelse auf Mercurio ynd fulphur@® nerirt werden. ig Metall die reiche ſeynd die vollkommene Comp als Gotb und Silber, die Arme feynd bit J vollkommene Metallz als die fünf übe . 939 . Sfittalfa wie fie in der Erden generirt werden Metallen materia, beſtehet von Dreyen zuſam geeetzt/ als einem metallifchen CxbroefcUbi liſche einem metalifchen Aercurio, geift und einem metallifchen Salg , leiblich. d Ug werden durch die mineralia quf. gef e Metalla und mineralia haben einerfey | fpe metallicum, Metallen Geftalt nie fie vertwandelt toerben PI nen. Metall erfies Weſen ift Mercurius. n pap Verwandlung ift leicht unb mi Metallen und Ertz Natur if vor allen Dingen ll erforſchen. Metall ſollen nicht ſolvirt werden / damit tan d» DAR Vermiſchung ein Metall hernach mach wolle. | . 3 Metall teines iſt ſo rein dag nicht aud) feine Un reinigkeit hätte, | 1° & Verborum. ( tal der philofophen feynd lebendig und haben Minen Spiritum, . 318 stallen eben ift Das Feuer / wañ fienoch in brem Metallen tod / ift bas euer des Schmeltzens : 18 etallen erfte Materi ift. eine Beuchtigfeit mit Emarmer Lufft vermifcht/ undein Form / unb Seftalt/ wie ein fett Waſſer. 318 Ertallen erſte Materi Fommt unterwerfen fr" P 3% # ktal welchetod: — tal entfpringen nicht auß einer Muri. I feren oder geringeren Abkochung unter ſich utt ‚terfchieden: 441 Metal muͤſſen in der Alchymi wieder ju Mercu- m gemacht werden / bag. (ft zu einem aid ſilber. etalliſcher Same Fannicht wircken/ nod fich vermehren / es fepe dann folcher merallifche ‚Same zu vor inund Durch fich felbften allein ohn einigen Zufaß und Vermiſchung zu der vollkommenen Säulegebracht worden. 442 Netall haben ihren Urfprung aug. Schwefel und Queckſilber. 444 T—— qne nineren unb Ersgruben fen. — 318 .— iL fio felbften an das Licht, und etwas et | 1 odi Ietallifbe Coͤrper fepnb allein 'nach einer gröfe , p" ſeynd nichts anders als Mercurius, 448 Seat Vermehrung ift feídyt/aber fiidj bie X Merall haben eine immerwährende Zunepmung Metalla dıffrun: per majorem vel minorem Metallorum prima Materia cft argentum vivu Metall wie fie gebohren werden in ihren Min Metalliſcher Saame iſt Sulphur und AZercurius . ias perrumpit formas. fpecificas, x s Index Rerüfi | derung / Metall wachſen auß der Erden / Vermehrung / Aetalla omnia communicant in unà materia. e(t argentum vivum cum fuo fulphuie, geftionem, — 451. Meralla quomodo transmutari poffint. Metalla an transmutari poflint, fulphur, Merall weldye zuſammen gehören’ und welcher tur mit ber andern Natur oe wohl zu mercken / 3 Metallen Anfang ift ein vitrioliſch falshafftta fer / welches vom Sulphure jegliches Befchke geſchwaͤngert / und folgends in ein Metall / den der Sulphur iſt / verwandelt wird / Metall wie ſie generirt werden unter der Erden 456. Metall koͤnnen wieder zu Queckſilber gebracht den / 458. Metallorum generatio in ventre terra. Metallen deib ift auf dem 24ercutioPhilofo pho geſchaffen / Aetallorum forma generalis æqualis eſt omni at propter Materiæ variam diſpoſitionem it ' 4 Weborod: ü did gepflantzet / E "à E A daß er fid) mit einem jedwedern Ding s iniget/mercurius genannt/ egen feiner innerlichen Wärme / 491 allen Saamen ift nad) der congelirung das lumidum radicale, oder folche Feuchtigkeit / fo re )- Smefel nach eines jeden condition generire erden / (i allorum quoad colores diverfitas unde , so 3 M tall werden auf dem feuchten Dunft * Echwefels und Dueckfilbers erzeuget / fo N n Italien Materi ift zweyerley / eine nabe er E tt weite / n d NT Avivum, & exalio elixir completum, ‚dietallorum media funt lex corpora quz fé elongant talla ber Philofophen ſeynd nicht gemeine 24e- "i Qi ſeckſilber / Ir Sal gebracht werden / $60 tal m eine —— zu en und ihr eté E d Sfff fies | allen: Saamen ift. in ihnen warhafftig nd | lien Saamen wird wegen ſeiner Stüffgfeitr- fallen Saamen wird dem fulphur Bergliten op Anfang der Natur eingepflantzet — aot tall alie ſieben / wie fie aug Queckfilber unb. 492 (fall wie fie in Det Erden generire werden/ 498° ie nahe iff. Schweffel unb. Queckſi (oefibie a weite ſeynd vier Element / 29. isllorum extremum.ex uno latere eft argentum —- a id malleum, ibid. . tlla das ift/ gemein Golb/ Silber / po : talliſche und mineralifche (Sorm / muß 6 Die Kunſt fepariret und im mercurium, falphur Index Rerum, i fs jM der Wurtzel zu ſuchen / if nicht | thig / 1 Metallen Wurtzel iſt in einem einigen Ding/ | in einer einigen materia zu finden/ ME Metallen Wurtzel ift unachtfam / unkaͤntlich nj dem Menfchen verborgen / | Metallen Wurtzel ſiehet die gange Welt undi t] nets doch nicht / L Metall wie folcheg in materiam (ccundam ju re eiten ſeye / ; E [oiu vof mercure geweſen / wird e eotr ein Waſſer / ic: ‚Metall feynd als Ding die gefroren / Actallorum qualis inter fe fir correſpondentia, Metall muß zuvor durch die Hand des Schn tzers / — durch Die Hand des Alchymil gehen wann man toill mit der Fänitlichen 2 beit ben Saamen hernacher Fennen lernen / * ie Schwaͤrtze darinnen ift ihr Zerbrechli eit/ j - Metallreinigen fich durch bie Geiftz eMeraila fula te habent inftar mercurii , & fi frig poflent in ea fulione permanere. eilent ipfe j x mercurius. Metall wann fie mitihren Seelen und Geiſten | virt werden / fo mehren fiefich nicht allein in Groͤſſe fondem auch in der Kraff/ 3 Metall „erden in — verkehret / da ratio, & Verbort m, I t all werden auß dem argento vivo und (ulphuré wmoebohren/ — Sie. nt all welche Durchs Feuer geaangen ſeynd nicht n tt Philofophen ihre Metall / 677 N I| | 1 all haben ihren Lifprung von dem Mercurio. I^ P 739 I" tfall werden verkehrt in ihre efte Weſen / ma- eriam oder (permam. 753 | I tta al wie fie quB Dem argento vivo generi wer⸗ d N ER jt tal "ingen i in einander verwandelt und vers ehret werden / 757. und warum. ibid. —4 eralla ratione accidentium diveríorum in mineris_ üpervenientium tantummodo differunt, — 758 4 ttall werden gekehrt in Duedfilber/ 758 ; \ u warum / | ; |n tienem; m. 4 Netallifche Sinctur / IR heit in fich / 10$0 Eietallfennd zuvor Gold gewefen / 1050 Jh ttallen Seel muß außgezogen werden , 1052 Moll yurgiret und ihrem Coͤrpern wider geben doi roin 3 - jbid. R ttall die gering müffen vor der proje&ion stt | jor purgiret tottoen / 1064 der Erden ober ihre Fettigkeit $2 ! | 1:5fet in Den $5rá(len der Erden, i13 AMineralia ſeynd eben Des Schläts/der Eigenfehafft Bund der Natur fo bit Metallen auch (ind / 103 fineralien in Diefen ift Der Geiſt eben fo mächtig etalliſch/ alsi in ben vollkomenen Metallen/ 105 SIE «Mine- Tn | N | 759 . WMetslla nafcuntur fecundum alicujus planet donui- JN ttall habenfiebenfaltigen Außſatz md — | ladex dnd 5 Mineralia find unter allen fablunarifchen H Pbermbiealkroollfommen(te. — E! «Mineralien und der Metallen Saamen wert ſelten erſchaffet / | 2 Mindere Metall haben auch den Saamen i Univerſal⸗Werck wie die anberm/ Aixtio fan nicht geſchehen ohne Die 9Infát 1 ber Natur. A Mittels oder mittelbahren Dinges extrema fi Schmeffel und mercurius, 44. «Mineralium prinicipia funt argentum vivum &ÍE phur, — A M ineralia ab influxu cœleſti virtutes tim b AMiverz haben in (id) die Geheimnoͤſſe J Philoſophiſchen Kunſt Ainera poteft effe munda aut immunde, five cori pta & caloris exafperantis temperati , fecunduli . magis & minus, 'Mixtioomnis fit ratione fimilitudinis, que acqui tur in digefione à natura, quamvis prius fue diverfa, propterea metallum cum metallo , &1 trum cum nitro & fibi fimilibusmifcentur. 5 Mineralia empfinden nichts / und feynd eben W groß imerften als in dem letzten Jahrh / Mineralia haben ihren erſten Saamen von GE empfangen’ welcher Saamen feinen origim bat auß dem geftirnten Himmel durch I bimmfifeóe Influentz und Iyderifche impreffi auß einer liquorifchen luͤfftigen Subſtantz / du einen mercðrialiſchen Geiſt / und Selphurift Seele / an des irrdiſchen Salges | perf D^. - & Verborum, 1. jet unb vollkommen Corpus gefegt unb ein E jegangen / s60 it ^ Cineralia mann fie follen augmentiren / fo mif * f en fie wiederum in ihren erſten Saamen umb rimam materiam gefeßet toerben/ 560 incra eines Italiaͤners tie ein rotb gulden e 680 * hat in Gegenwart D. Brohers Siber in ioi t ansmutiret, \ Äineralium ortus. prone Krafft ift in ihr eigen Reich sh 104E. m nbrafifcher Safft welcher in dem Bauch der Erden wird herfuͤr gebracht / vergleichet ſich meiftentheils mit oem Waffer der Philofopho- p zum, 1057 und auff was vor weiſe. ibid. denos COollfommenbeit oder Dronuag ber 2 ji: Metallen/ / 449 " js Drs Chymiftica quid. 5 464. odi regiminis funt quatuor principales,putafolve- —. bi Te, abluere, conjungere & figere, 649 ^ | " ons le Febure , 8:5 werden bie Gradus des Feuers in un Claffen E | | $9 ontes Indie. 1? Mond verurfachet den Fluß und mie ber gůß 9 des Meere $/ 904.905.905 | ju und fan nicht von einem unter irrdiſchen Feuer geſchehen. — ——— m inu nicht von ber Sonne. — — 906 odicum terre, ſuſſicit ad nutrimentum totius Lapi- Ya dis, "5 994. L3 Sfff 5 Multi- l| ^ - | Sy Aendes ob nir vorgeftellt/ 964. ) . Multiplicaiio per fermentationem ift gefchtoit Mundus parvuscur non generabitur , Mutter Magdin. ui 4UBUEA INVILL, d M Multiplicatio. zu bem weiſen und zu dem tor wie fie gefchehen ſolle. D Mulierfepeliatur cum Dracone, |^ * Multiplicatio lapidisin qualitate & quantitate , zu erlangen Muktiplicatio Lapidis wie fie geſchehe / und old | komme / | Holtiplication in det fermentation if ridge | getoiffer / E Mulu funt vocati, pauci veto ele&i, Maher in quonam diícrepet à viro; Mutter der Erden ober Gefäß ber Natur. ' | Multiplicatio älia eft virtualis,alia cft quantitativ, | quantitatiya quid, E virtualis quid, | Muliz operationes ex stgento vivo fiumt , quz v dividuntur per duo, prima fit cum adjuvamine fe folo,fed natura przcedit cur fuo "e J Mundus antiquorum ſapientum, N. Nadel der Schiffleut kehret ſich gegen bi Pol⸗Stern / und warum / t 914ffe tvann fie anfängt fid) qu verlieren / fo fi i die Materi an weiß zu werden. 3 Natur mug man recht erkennen / auch m Kun D & Verborum, An IN yan in berfelben arbeiten/ 50. fl. 52.26, x. 27. - 28. 49. 156. 158, 7 folgt dliet der rechten Natuͤrlichen ni 1 nu! l i 5 ur iteinig/ wahr / ſchlecht⸗ und in ihrem Ber 4 fe vollkommen / Natur verwandelt fic nicht anders / ale í in ihrea eichen / | 30.554 E: ud tura non emendatur nift in fua natura, 51.64 | ds tur in derfelben ift nichts ſchweres und alle, Wahrheit iff einfaͤltig / 52.137 atur. Sefpräch mit bem fo genannten Alchj us fen’ $9 fur wo dieſe auffhoͤrt / da fängt diekunf an/ég - atur Fan feine &inctur. machen/ ’ ibid. latur Mäffigkeit / die Natur weiter zu erſtre⸗ ixfen/ die bat ihrer Bichtigfeit unb Beſchwer⸗ hkeit halben viel Bücher gebracht 7 Die gum heil auf Dergunft odesauß Neyd hinterbalz I werden / 26 latur wie fie bie vier Elemente. zu erſt gine i Nt bab / | $9 cur bac Sotterfchaffen / 96 fatur würdet nichts ohne ihr fperma, ' 91. eturen toic fie in einander verkehret — 4 | di ?! M "i li "1 » | id ratur fommen mir gu Huͤlff durch dag hun 136 i n latur obugefegnete/ — alg.290 Matur groffe Wurckung / | l4 atut bat aller Dingen Nahmen / 221 Matur (t theilhafftig aller Sarben. - 221 Natur mag fie ſeye ⸗ 222.223 d | Sfff4 . Natur * $e p v index Kerum,; Natur bic cine leidend / die andere wuͤrckend ^ Natur wird zu Waſſer / und dieſes an ii limirt fid) in der Lufft wird alfo daſſelbe einem Dunft/ bernad) verbindet fic) ein Duff mit Dem anderen Dun óWHe Statur muß man zu Hälfte Fommen ^ 322. Satur m feine Bewegung / dann burd) J Hise Wuͤrckung / jy Had t Grumd hb Wurhel iſt mit fleiß zu tu pn ym/ | Natur fol man nachfolgen / und was tiber Satur gearbeitet wird / iſt iren 1 4.552.553, Natura habet in operibus (uis perfici & abi | . vendis ut plurimum determinatum — da finiuntur, . E - Natura babet fagm fatum phy (icum, - E Natur Spiegelwie er zuerlangen/ — Natörliches bat feinen erfien Anfang vom üt natürlichen und ift Doch alles nichts zuſa ., mtm den eitel natürliches zu befinden. — 4 - Natur gebieret und bringet herfür / "eine ín Alchymiam gehörige Materi. — | Natur binterläfts unb Die Kunft nimbts D |. AB d , Satur arbeitet allegeit zum Vollkommenen 4 Natur was ji Hindernöß halber /_ unvollfem aj en muß / das Fandurch die Sunft und l abläffigen Fleiß zurecht gebracht werden’ Natur ſtaͤrcket und erhöhet/und macht aud) 59 - Satur bat auf zweyen Wachtlen zwo Krott gemacht. — P Na | A Be. & Verborum. ; fur machet Durch ihre Kochung und Laͤute⸗ JE EN du J ing auf pem Schwefel und Queckſilber / Gold ih Br ID Silber / 447 "atur dererminirge materia, if ſchlecht und ein⸗ fifi; — 447 atur "Arenaurt P i ide Mer itur feyert nicht ein Augenblick / 457 E" an faum in taufend Sahren ein Se N fall hervor aa. M f i bringe allein herfuͤt die Anfaͤng bringe à m b Bx Lo ) T. 482 Jj " E. vermag mehr als die Kunſt / 483 Mätur foll man nachfolgen/ — — 483.484. 485 * tur arbeitet ſtets auff Verbeſſerung / und nit auf Perböferung / 484 atur foil man ———— die Ration und WT Philofophis ſeyn fol, _ 49$ D: tur machet alle Ding auff Erden und unter Der hs Erden auß Den dreyen Anfängen’ 529 up Ta fur geböhret auß natürlicher Scheidung und Zuſammenſetzung fo mohl Stein afa icis if fen in dem mineralifchen Keich/ ala Metah ſchaffen / der Sünftfer de tur foi man fernen erfeanen und ibr sif ym / 536, iur ihre Werck follen mit ſcharfff huge | Merftand betrachtet werden’ l I atur pef Mercurii Sulpharis ift wohl zu siad» 4 tm p latur toirb nicht emendirt oder verbeſſert / baam in ihrer Natur / X42... Natur leidet aidé frembbet ^ Nibid, - | E S(ffr.- - 9r Natur ifti. der Aufreinigung Elarer und (obl Run, materiam fpiriruslem € convertitin metallı LEI A PXUSTLIIA!, Dann die Kunſt. Natur too Diefe aufhsret/nemlichen m den J talliſchen vor unſeren Augen vollkomenen QI pern / daſelbſten foll die Kunſt anheben. J Satur ſollen wir nachfolgen / inſonderheit wi bie Elementen madjeC;71. und warum iM Natur was fie vermifher das follen toit n fepari:en | ratur, bie erfte Greatur bat Gott in en Augenblick erſchaffen. Natur hat allein die Macht die Element unb. Geſtalt zu tranfmuriren/ / \ Nathiuch fol, und mercarialiſch Waſſer ma . diralle erßine Ding zu purem Gold. « Satur muftu au& Dem Grunde oder auf , Tieffe der Leichnams außermählen. ; Natur wird erfreust und geſellet ſich m fci Naturen, N ratur ift verborgen in dem geichnam unb f "tin Corpus: .— Natura facit de corporé fpiritum, & fic faeit afc dere,aterra in br. E rem aaa | ^ fpiritoalem. j atque fic ficit de fpiritu corpus & fic facit & fcendere de ccelo interramid eft rem fpiritual * corporalem in fuis oper, non Pol gnacrlich Gefäß mas dadurch verſtanden wer und tote bie Geiſter von einer Datur zur an ren in bemfelben verwandelt werden, hi ML n OK verocerum. ni at muß man verfehrenin ihre efte Worhel darvon ſie kommen iſt. ART h itur wird verkehrt Circul weiß / oder die Be⸗ J wegung gefchiehet eines nad) Dem andern. 637 Mcentia fuum ipe Ye proprium habent. 665 4 tura nunquam, nit fimile producir, 686 at r bedarff indem Philo ſophiſchen Werck kei⸗ i der anderer auff erlichen Dingen. 703 ^ fondern nur in einem Ding und in Der A 4 €infatt beſtehet ſe. 7 datur foll man nachfolgen. Matur fpricht su oem Kanftler teanble vernänft Miguno führe das Werck latur. gemäß J ͤnſtlich / hilff mir fo toil ich Dir helffen / wie du mir thuſt / fo toil] ich Dir thun. 717 " atura natura íztatur, 749.269 i unb toit ſolches zuverſtehen / 749 atura quod facit calore folis & fellarum, hocfa. eit ats calore ignis,' 754 ıra duos habet fpiritus archite&onicos, calo- D: — 769 Ha ra fuas operationes quatücr Anni partibus con- | formes infitui, — ^ 769 latur ift in der Sonnen / uno die Sonn in. der J 49 atur. ‚784. " Natur wann fic Franc inb ſchwach ift/ fo curnt unſer Stein / und machet geſund die 9tatur 784 datur welche mit. ihrer Gräne viel Farben qu er: ſcheinen verurſachet. 37 Atur fon ohne ben Laboranren als ihrenDitzer + I im Philoſophiſchen Werck nicht överrichten. 875 ütur bringt Durch, Das. Gericht des Feuers ‚als zu wegen. 873 Natur Index Rerum, Natur Urſprung Natur worinn ſie beſtehe. Natur Gehuͤlffen ift dag rg - Statur 2Bürdung. "U 9 ratur Handwercks Zeuge fennd PER: i 3j fpiritus mercurii, fo da ift ein unfichtbarest wuͤrckliches Weſen. "n Natur Handwercksgezeug / fi nd eben von materia gemacht als Die Materia ſelbſt Dan gearbeitet werden ſoll. m Natur wie das Wortdie Alte verſtanden habe ! ratur iftin fitter Bewegung und warum. 7 Natur und den fpiritum mundi oder « Hercuri unterſcheiden ift eine fubtile Philoſophi. Natur zweyerley / eine ewige und eine irrdifche. B Natura ubi fuam terminavit Phyficam, nos int phyficam inchoamus. | RUE methaphyfi ica noftra dicitur, Naturam imitari, h ratur erfreuet fid) wann die Männer die 2 3 ‚ber nehmen und umfahen. M Naturen follen mit anderen frembden Natu nicht vermiſcht werden / Bi Snatür ſoll mit der Natur oermifht werden, X - SRütur befördert das Werck. T Nebelder Schwaͤrtze. Nebel / Geiſt oder auch feynd uͤber der m Nebel währen 4o. Tag. 3 Nebula eft movenda paul mund beiten vel | trea, SruePhilfopt und bero exgiifitavals W f E x Wachottian., lti itinbe: Weyſen / gloria Mundi, Bernhardus Trés. | * PFlamellus, Dion, Zacharias und Hollan- B! dus! werden von Sendivogio recommandiret. 350 "t lo poteft tranfi rede primo ad tertium nifi per fe- i a ndum, ficnonefttranfitus de nigro ad citrinum : ili per album, quia citrinum ex multo albo & auciffimo nigro eft compofitum,. - $24. fis garrulus, fed poneorituo cuftodiam, & ut fi- Tii us fapientum, » margaritas ante: Doreos non pro- ces, 0.686 Wicolaus 27i Rudpléues bat zu Bononien Silber/ und zu Carpi feines Gold auß Kupffer ges h igredo apud philofophos vocatur- INN Ma : ur, t E * eft principale fignum complete putrefa- T 6 tionis ‚folutionis, commixtionis, impragnationis, | ay [ SEMEN Kunſt / 8j2 853 ihil producitur interra & in aqua, quod non ibi 1 li^ eminatum fuit de colo, 993 | Vi rum nigtius nigto. 913 i mno in naiverfo mundo exi(lit quod non depen- i | LA | 960 Mitrum Stein Schlang / ior5 1026. 1027;1029 1030 IR [itrum und fulphur feynd den Metallen fingulari - ter berroanb/ 1032 Nocet veritati quicquid contraríatur rationi, 634 Voli metangere, i; | 1025 | Nubes ac pluviz, | | EL 329 339 od ‚Ob. | B. - m deat de certo uno, uti defua prima — — Index Retum, | (x Bic&umi(t nach ber Krafft und potentia, fubje&um, welches die Suͤbſtantz ſtetigs acta und in der Wurckung erhall / ſo zu vorn potentia geweſen / BR Deere uno untere Elementenn Obergeſtirn ſammt ben Planeten bie haben i Geiler fo wohl als andere Geſchoͤpff / Ofen fol. man recht machen, | 1 fen Hermetis . 798 | wie er auf zu bauen / 1 Oſens Befchreibung welcher auf geſetzet werden / y^: Ofen der Philoſophen wie er foil verfertigetim den / N: J Oel citrin braun / gewinnet oben ein Haͤutle welches aber wieder zu Boden faͤlt / gleich nem gelblichten ſubtilen Sand/ Oel eit in braun / wird zueinemgelben Sandy nach graulich / und dann je länger je mi ſchwartz / | 44. 4 Oel liebliches / ale Fein Balfam Fan teyn) Fan a dem VitrioleRomano herauß gezogen werden / ‚Del zweyerley/ - 6t Del wieder Schwefel ober Arlenicum. 6 Oleum philofophorum, | 182 ir 3i Oleum philofophorum nihil aliud eft quam hun dum radicale merallorum, purum & incombußik le, in quoeffentia & forma metallica potiſſim conpfiftit, | j E Oleum philofophorum fecundum Raimundum | lium cft fubRantia corporis per àquam depur tám deportata in Ventre venti, à | 3 € | 3 0 | ben unteren | (& Verborum. d du 1 quare füb82ntia 3 £c IS 312 MM; * "i B rebus furfum elevatur & levigatur, reduci- | " hirque ad venti hoc et, ad aeris & ſpiritus naturam { } J 312 : philof. et limofitas ow nium ——— gans ſaper menſtruum poft diſſolutionem ipfo: 22 Im omne congregatür * aquam ſuam, 313 perfecti ſigna, 313 Wii na |: ji s al : alida impreff one aliarum qualitatum per conjun- s ionem 25 iliis fufceptarum;, | 313 J qi id per aUasqualitates, ' | jbid, ‚ #inatura e(t calida & bumida, 6 ui tiPhilofophorum definitio, 214.349 "lee 3 Saturni der Philoſ. welches / und deifen f [a Bärckung/ | 406 N "lom dicitur quande tingit , | $92, Ae his Ics qua pom generare poteft fi bi fimile, 535 neaurum eft 25, ed non omne zseft aurum, 556 inc aurum eft fulphur rubeum, fed nonomte ful - hur c(t autum, quia nibil etinauro ex corruptio: ne E 556 i bi a * alla ; qua procedit ex isdem, ex quibus procedit atura, i pn 754 usprimum eft opus mulierum & Ludus puerorum f cil, po& przparationem, _ 326 perationes operisPhil, à paupere pariter ac egeno & lvite preßari potontneis ctiam epus eft,ut memo- a | | riz. "g de " 1% ‘ [^ Tr 7 u mauare Corpus, (5. EY E aH PEE m portatur in Ventre venti id.eft, deftillationte - fum nihil aliud eft quam aqua mutata in acrem ,- iium operationum Alchymicarum melior eít rm) Index Rerum , ids riz confervandz caufa literis hoc artificium & 51 tut, fed vel ipfa viva vocis iraditione openl@. hes aognoſci poflunt, ^ - OM Operatio Phil, fere mulieribus ut veteres dicd | convenit, " Opus nofrum uhi aliud eft quam transmilli . paturz & converfio elementorum, E Operatio fecundam intentionem liter et diffigll divitiarum & temporis perditio, | Opus Philofophorum facile abbreviari poteft. J | & quomodo, - il Opus Philofophicum alii acumine ingenii mul abbreviarunt ; Opus magnum femet ipfum folvit , femet ipfun xat ,liquat & perficit, Opus in principiis fuis materialibus non exe pretium aureorum trium, | Operatio quare in pun&o ConjundionisPlane 7 & ftellarumfieii debear, 3 Opud Philefophorum t non caolatur à à motu füpe ram , | Opus Philofophorum omni tempore incipe, - Opus ad Album & Rubrum, 968. pag « Ovitres fant partes, mE | one Podlefophorum i / ,349« P. SY odefopbifebe Meerift Waſſe⸗ Philoſophiſchem Werck iſt der Natur lichkeit wohl zu beobachten / Philoſophiſche Kunſt / iſt nichts anders als Rraͤffte der Elementen gleiche Vermiſchun odex eine natürliche M aes | eine E Eco dua Verborum. fd hung des Manns und ZBeib3 / eine Zufams ii gung des Feuers und Wurtzel Saffts n lofophi _ haben diefe. irfenfchafft siot L] Tauß Begierd Silber und Seldez/ ſondern der Natur Erfündigung hatben/ja vielmehr des j Tester: ſelbſten / (o hoch Rear 21 Ji | 1 ilofophifche Schriften feheinen bißweilen eins nder entgegen zu feyn/und warum. 22. Weleget uno toarum/ 24 — ) 4 lofophus foll ein wider gebohrner und Menſch ſeyn/ | m ilofophifcbem Stein fommet nichts / was nice T arvon aufigangen und herkommen iſt / 33 ? lofophi: ch Werck erfordert nicht groffi en Koſten / : To och mit Unterſcheid / 33 m) Door Stein / warum er Stein — ird / x| Ion verftehen Durch die Nacht in San Weraͤnderung welche ſich in der Schwärge zu traͤgt / 45 BU Magnefia und in bem philofópho - Mr um Saturno ligt der Mercurius und Lapis phi- ha olophorum Univerfalisverborgen. Moe i ilofopbifbe Kunft warum einige Diefelbe verbie⸗ Ften und verkieinern/ / 74:75 1 filofophi mwannfie von einem Dina rebem/ ture | l oldes zu verfieben/ 104. i" lofophi wann fie von zweyen Dingen reden Bi | R i verſtehen / 04 | —* lot an es foit nichts fremdes darzuk feme 108 Gggg Jlilotophorum Fluch / melden fie aufdie Alchymi — index Rerum, Philofophifd) Werck wird ein Kinderrpiek t | Weiber Arbeit genennet unb warum dieſes | Philofophen Que Biber und ihr wohl gekod Schwefel / i 5 Pallas & vefta, 4 | Pandora was Dadurch Yerftanden wad⸗/ und fid weit ſie ſich erſtrecke / J Particular Feines / Fan nebé dieſem einigen Weg natürlicher AZateri zu megen gebracht tert ) und warum’ t Partes que elevantur in fublimatione, non deb - feparatz manereab his qua inferius funt, ° Par in parem non habet imperium, ParticularoderUlniverfal fan ohne den Spirit mundi oder an deffenftaft / Den farurnalifgf doppelten ZZercurium nicht su wegen gebra werden / | Particular fati nicht gemacht werdẽ / ohne bie e : &ion falis ammoníaci oder Mercurii philofopk auf oer philofopliorum pontifcben Waſſer € Particular fan ohnedem Univerfal-Q8ercf nicht: macht werden / 2 Paranymphus Mercurius, five fpiritus aereus, 8 Pafta oper Teig / € Paftafine fermento non fermentatur 9 Pater genetatur inter maícalum &foeminam, : Pater philofophorum eft Mercurius, 2 Pater & Elixirdiffetunt. — N Pauci laborando artis veritatem SE AE 628. quare, ibid. 6 - Pellicaa ein deftillit Gefaͤß / 2 Per pr;vationem humiditaus qM philofophi int) disant, $ 8 j / Jj p^ i20. DM Rerüiii, * | Biete Wiſſenſchafft kommt nidi N) Pi tape Sunt ift eine Gabe des sand | ſten / 23 Phenix und falamander, Philoſophiſch wircken was es fey/ - Philofophi müffen ihren Stein beſſer fi eoi: . braten wie ſolches zu verfichen/ ) Philofophi treffen alle zuſammen in dem einige —— ver weiſſen Goals Schreefelun Queckſilber/ 37 Philofophen Wurkel/ 38 Philofophifdj tvaffer und Philo ſophiſch Gold miſchen ſich in ————— ſo lieblich um fein wie Eyß in warmen Waſſer / 38 Philofophifcy Meer in welchem eine Eleine Inſu - Philofophi ſeynd auch zum Theilherrfchende Kon ger regirende Sürften und gewaltige geweſen / pPhuolophi ſeynd fleiſſig und bedachtſam zuleſen 39 Philoſophiſcher Saturnus ift nicht der gemeine/40 Philofophi wann fie fagen daß außjeglichem Mi fall eine Tinctur zu wegen zu bringen ſeye ſolches zu verſtehen / 4 Philofophifcher Schluͤſſel muß einig undallein 00 des Saturni Geblüt genommen werden’ 41 Philofophi haben von fo vielen Arbeiten foie = | zu tag nichts gewuſt / n Philofophifcher Stein foll gant und deffen funi Subſtantz genommen werden / 41 | — ya ſoll der Mund bre E . & Verborum. 4 gptrbén/4t4. . follgefet werden ín ben Boden | k der Philofopben u Untergang der Sonnen. 414. niffiailofophi fc Wer foll angefangen werden von Der Mitte des Chriſtmonats bif in Mittedeg d Xenners unter pem Zeichen desSteinbocks/ T 4 Noſophiſch sum c 418 | à bilofoyl hi wann fie nurson einem Geſchirr gere⸗ det / mie fie es verſtanden / 422 hilofo phiſch Werck wird auf bas laͤngſte in. 4o. Tagenuñ Naͤchte erfuller gu. bem ABeiffen/ 422. zudem Rothen aberim 9. Tagen und Naͤchten | aufdas längfie/ 224 i fic in 140.diebusabfolvatur opus, J — Werck ann es mit Gottes — * ii Ende gehracht foll man Gott davor Danck ſa⸗ 1 ! I gen / 424 p ilofophorum enler Phoenix, | 424. Bhhilc(ophi baben gefekt die Kunſt mit verbot genen. 1 '$orfen/429. und warum ibid. 1 Philofophi baben niemahls Phıgen gefchrieben! 429 | p llofophorum Schrifften ſeynd nicht nach dem 1 Buchſtaben / fonvern nach per Wixckung ber d Natur zu verſtehen / 429 olophiſche Arbeit ſoll nicht eher angehoben wer⸗ - ben man habe dann zu vor begriffen Der Philof, ^. einiges Ding’ welches ft ihr Sally Some | and Suedfilber 429 3 hilofophihahen bit Ding nicht genennet welche - fit gemeinet / ſondern nur Geheimnuß weiß ſolche su verſtehen gegeben / 430 E — libris ſuis aliquando primo tradide- 14 runt fecun iun opus, feilicet operationem lapidis, poft: a primum To quod eft de Elixir. 434 |i 6999 3. Philos ar TD nn 00 1 Philofophi quandoque vocaverunt in libris fuis e xirl;pidem & lapidem elixir. AA 4: Philofophi wann fie fagen nimm Schwefel Arfen ‚ cum und Queckfilber per gefublimiret iſt i Saltz / Alaun und Bitriol und deßgleichen / m brenn und ſolvirt und coagulir in mancheif Weg / ſoll nur Oleid)nág weiß verſtanden tot DW S | 435-436.43 Philoſophi warum fie zu weilen obfeur oder dunck gefchrieben,/ | RR 43 hilofophi warum ſie das Queckſilber genenn haben Saltz / Vitriol und Alauny — 43) Thilofophifcd Waſſer (E der wahre Samen alli Metallen⸗ AM Philofophifcher Spruch : qui mecum oritur mei cum moritur toit fofcheg zu verftehen/ 46 Philofophica adminiftratio non fit nifi occidendo 8f . ^ pollea vivificando, . . | . 464 Philofophen Lob/ 46: Philofophorum resquadrina ift geyiertes /in qu terra, aqua, aer,ignis, 474 |. Philofophorum quinta effentia, in Welchen bie vie | Element €rb/ Waſſer; Lufft/ und Seuer zwey un ichtbare in zweyen fichtbaren verborgen find mild | ber Natur allgemeinem Geuer GSüncfefein obti fünften Weſen informirtt und begabet & fic re: compofita, A Philofophifch waſſer / | 478 . Philotophinetmen ber. Metalln Samen Oder pri- mam materiam metallorum ein vereinigtes oder . "Dicto waffer/ 484 ; (ſes 4.84) Philofophifche Arbeitift fehr ſchwer und warum Die Philofophifches Subjedum iſt Das jenige allein dat u uS . . & Verborum, bas Feuer uͤberwindet / und eor bem felben nie (albe rwunden wird / ſondern in ihn befreundlich i ruhet / und fich deſſelben freuet/ 516 dm ulofophiftbes Subje&um of [chen es ein Metall mullfL/battet es doch gängtich in ihm des mir bedürfe wf ten zu unferer Meifterfchafft/ $17 „„Mulofophifcyes Studium fernet erfennen ber Him⸗ name Tugend und groffe Wirckungen / $35 falofophi, aber nicht alle!haben bieft Gabe Got⸗ M Ete von ihrer Wiffenfchafft und eigenen Ver⸗ E Runfit gebabt/ fenbern die guthergigen / fo der ; i 9tatur mit Bernunfft nachgefolget/ haben ſich ad langer Zeitz Die ich verordene und nad lang getragener Geduft erlanget/ 13 i hilofophifcbe Kunft iſt nichts anders bann derer JU Dinge Reinigung von der darinn gefallenen FH InreintgFeit/ welche eine Serftóbrung undZer AE freung des guten find/ und Daflelbe verhinderny A ba fie gu ihrer Vollkommenheit nanırlich nicht E mögen gelangen/ 537 Thilofophi haben von ihrem einigen Ding durch à | eine Sürficbtigteit mancherley gefchrieben unb raum 00 $28 nu ilofophi wann fie in der &oneorban& von ihrem I Stein oder tinetur gefehrieben haben’ das iſt in B. rerum natura tvarbafftíg und getvtg/ $38 BPhilofophifdbeg toercf wird von einer einsigen ges F ringen/ fehlechten / mit ihr felbften vereinigten, Bo Materi gemacht / 438 Philoſophiſches Werck wird in einem einigen, wohl verfihloffenen Geſchirr und einigen Ofen | ganadt/ $38 E 9989 4 Phil EC IndexRerum, _ [^ Philofophifches Werck foll nicht angehoben tul den auß der erſten Materi oer Natur — Sb . un warum) EL Philofophifehes Waſſer hätt in fich alle Elemen himmliſche und irrdiſche qualitates. 58 Philofophinon faciunt Elixir neclapidem fed nam. ra,cui miniftrant 'materiam de qua agit, $9 Philofophi follen die Elementen verfihren ſo wi ven fie finden mas fie fuchen/ 9 Philoſophiſche circulation iſt nichts anders als DAR Eompofitum einträncfen mit unferem Merc rial-Waffer nad) demrechten Gewicht SA Philofophi babenpurd) Die materiam primam | fi . cundam verflanden/ - T je | Philofophiratben man folle arbeiten in oem. Cog . uno Queckſilber — ^ (58 Philofophi was fie ſuchen ftecftím Mercurio 5 Philofophifchen Waſſers Multiplication. 6a PhilofophifchjeSolution und putrefaction was fi ſeye / 61 hiloſophi duplicem modum in eorum libris pofui runt, Unoum verum, & alium falfum: veruf autem per verba obfcura ut. nifi à filiis doctrin poflent intelligi, ne impiis fcil. vía agendi profa naretur ; falfumverofub verbis intelligenti bus pofuerunt, & hunc communiter fequuntu operantesin Mercurio, fulphure, Arfenico, & etiam in ipfis corporibus;& nihil invenerunt, 62« Philofophi marum fiediefe eoe Kunſt erfernet / um wie fie Diefelbebetrachtet baben/ — Philofophifches Waſſer hat ein. innerlich euet und wannes Hulff von beharrlichen Gcuer ha ^ a | & Verborum. E fo verbrerinet es drey theil ſeines Leibs / mit dem eib dieſer Frucht / 661 ‚ Wlofophifches Waſſer wird mit Verſtand des ng Meiſters gekocht 661. erfilich fieben Monat / laomablen zehn / 661 er | Biochotuin pondus oder Gewicht/ 663 ; lloiophifagtn Daß der Lapis philofophorum E wiſchen zweyen Bergen generirt ſeye / daß er auf den Mit geworfſen werde / aud mit unſerẽ Fuͤſ⸗ ^n gertteten/ daß er zwifchen Männlein unb Sräulein generi. werde / und daß er in mir / in dir " und dergleichen Dinge feye/ | 669 u ilofophifches XS affer ſoll man ehren 671 lofophus bat nicht macht bey verluſt Des edlen Kleinods ſeiner Serlen bie Aareriam jemand uoffenbahren — — N30 d lotophi omnia figurstive locurifunt 636 Tilofophi haben inihrer Kunft mancherley Wort " gebraucbt/viel gedichtet und vexirt | — 689 ]ilofophi baben in ihrem werck viet Materien und vielerley Arthen zu arbeiten gebraudiet/ 69r . Ji Bor baben alles figurative un yerborgendfich ee / 692 J i Doni haben ben Stein it vielen Nahmen J genennet / 692 in eon haben entweder den Stein mit feinem Samen. nicht genennet/ ober aber wann fie ihn Mgenennet haben/ etwas darzu 9eft&t / wipes | "iba verdunckelt/ p multa ponunt, eb suh nihil P a -&quare,' ibid. Wi ilo lofophi ſeynd verachtet/ 699 E 9889 UE Phi "mE Index Rerum, | F Philofophi fuchen ein fire Subftang in bem $i | Philofophorum Ding/eines machet drey / unb i zwey / 1 Philoſophiſche Kunſt bat auch ihrezeitweichendg in obacht zunehmen, d Philofophifch werck ſtehet in vier worten 4 Philofophifch Werck iſt ein Werck per ra | und ein Spielder Kinder / 1 Philoſophiſch Werck beſtehet auß bem Regin rg und in BegreifflichFeit der QW unfft. Dicen haben von ibrem Werck ín Figure 11 redet / 1 Philofophifdie Mercurius wie er leichtlich zu zug reiten ſeye / | ; Philofophi egent uno vafe, una fornace,unaque pofitione poft przparationem primi lapidis, "M Philofophifcher Regen / 1 Philoſophiſches? amd foll nicht ehender angefll gen werden / man babe bann. zuvor lernen iii chen Zinnober / Vitriol / und Nitrum. 1 B—————— unſer Mercurius, unſer Qu | ſilber / Philoſophi warum fie fo verdeckt von der Matg Lapidis geſchrieben / Philofophorum Artzney wird auß denen Dingen zogen / in welchen es iſt / Philoſophiſches Werck erfordert annoch zu MM und Weib oder Gold und Silber den lebg machenden und Chymifchen Samen/ | Philo ſophiſcher Mereurius ae auf dem ES | — & Verborum, “ I anb der Erden hervor gebracht / 744. item B dem zuſammen Fluß der Eiementen/ 744 yer ift Der Natur erſt gebohrner/ 744 Morbi AMercutiusoder Diefer Geiſt wird ein Durch die Bande per Elementen gezwun⸗ 1 744. Dieiem ſencket ein in. den inner Pos des Saturni Den Meer Gott Nine à .. Gul Kr 9 5 Cophifche Adercurius tft trucken und, PR fluͤchtig und ſix / 745 dlophifcher AZecc. verbirgt unter feiner De feinen himmliſchen Gift; den wahren Schwe⸗ " der 9tatut/ 246 s - halt in fich feinen Schwefel ibid. „gofophifcher Aercuriusift der Himmel / ja wohl "a Geiftdergansen Welt/ und deſſen fünfitee " fen/746. uno warum otefes/ ibid. Ap beoodfrnicors anders / als einerdeitigung/740 boſophiſche Wahrheit ſeynd Feine Luͤgen / 756 tel 2.theil leer und ein theil angefuͤlet ſeyn⸗ "n 761 M U 1o Hermetice figilirt fenn/ 76i » ‚mit eingeſchloſſener Materi foll eingeleit erden / 76x € ophifbe Materi wie bamit st.procediren/z65. ofophi. tva8 fie bey dem philofophifchen werck athun haben/ 765 Y Tc ophifderOfen soll zwey Loͤcher haben dadurch, 18 euer mogeregirt werden. 971 i 5 haben vonder Univerfal Mediein und | In: teria prima obícur gefehrieben/ — 7: l ofophi materiam celantes folum cffeium pate- " I: erunt Be EZ « Paick 3. ’ Philofophifch«s Werck / wie es erfüller wird / E | rallifchen Schwefel/und unfers Queckſilbers j Index Rerum, | Phiol oder der Königliche Saal | E Philofophifdjcr | Mercurius iſt ein anderer m" meine’ 821, Philoſophiſchen Feuers Wuͤrckung / 1 Philefophi haben von den Graden 685 Feuers ? | ckel geredet! / Philofophifchen Wercks andere Theil) pag iſt | x | figung oder Weißmachung / 4 Philoſophiſch Werck muß nach der confit | der vier Theile des Jahrs befchaffen ſeyn / Philofophifdyn Steins bebe Krafft und d f 2 A 4 | mancherien Dahmen/ . u Philofophifd) Werck wird durch die Natur "m " Labaranten in fdyfecbter Zeit erfanaet/ 4 | Philofophi haben ihre Schrifften den SET | 1 hinterlaſſen / daß fie bie Drenfchen zu höheren d chen anreiseren/ i J Ph.lofophifdje Kunſt was fie eigentlich ſeye / Philofophorum wahre Solution. Philoſophiſcher Mercurius entfprínget auf bem. 1 fammenfügung und QBürfung ^ ^ 9 Philoſophiſche Tinctur / . Adi. Philoſophtſches Nitrum, 1027. 1028. ofen SE fingi a Phlioophiſches Seien i i Philoſophi haben eine Mineram zeſucht / welch * ficheinen feuchten Dampffgebe/ — RB nalen Haben zwey Mercurios steal Philofophifche Materi iſt nicbt gemein Bold / i Fhofpphi ſeynd Menſchen gere unb fam, ! ! ii | 4 2 s cé&Verborum — ; | Blichr alles nach der Schnurmachen koͤñen 104r lofophifche Schriften ſeynd niche nad) dent Wuchſtaben zuverſtehen / 165 1. warıım dieſes / 1051 loſophiſcher Stein „fan unsehlich viel Metalle erwandeln/ 1060, » dieſes wird probirt mit Erempeln/ 1061 dofophifches Wert iſt ein übernarürliches | | SUAM was die projection betrifft. la : 1062, 1063. (1063 ſoſorhiſcher Stein wird einem Feuer verglichen. loſophiſche Kunſt wird die andere Theologia ges Mennet / 1064. und warum / 1064 N 4 IN 15 en / und warum / 1266 p loſophiſche Saar’ 1066 Bhilofophifcher Gebrauch nuͤtzlicher Gebrauch 1067 | i j loſophiſche Kunſt wird ſelten gefunben/ nnb tva. J E Ittít/ 1068 bitofophifche Kunſt ifteine Gabe Gottes/ 1068. T 1070, dieſer iftder Außtheiler derfelben/ — ibid, | 4 iloſophi haben nicht auß Schuldigkeit oder Geitz j oniefer Kunft gefchrieben/ 1068. und warum / 1068. 1069 | bohiſche Kunſt foll nicht allen Leuten gemein Eemacht werden. 1069 + loſophi fchreiben deutlich / 1009 iloſophi / vor welche ſie ihre Buͤcher ſchreiben / 1009 cus Comesa Mirandula laudatur, 960 Iemæi& homunculi Paracelfi, - _ 218 ito vermahnet / daß man in allen Dingen / ſo wohl Binden geringften/als groffen und vornehmſten Sot um ſeinen milbveichen Seegen / Huͤlff ; E ootanb ences (od 3 431 Pla- flofophi haben die projectionam flarften befchries | - (e; Plumbum depurgatum in — 3 | Index Rerum, — 5 Plabetatüm generatio -docetur, 479. (ned Planeten haben all ihren Scyein von der Planétz quoinodo faciant imprefliones (uas in’ Lapide benedicto, $936; (Luna | Saturnus Jupiter, Mars,Sol, Venus, Mercu T Planeten $auff und Wuͤrckung / Platonis Tochter/ titur, -Plumbum Philofophorum, iſt Matchafita plu Plumbum pro fplenis conferyatione, Ü Pontifchr Keurigfeit: 4 Pondus aqua efto plurale; terra vero foliatz J gulare; T Pondus mafculi fingülare & famine plica (d efto, 6635.88 ondusift wohl (t acht zu nehmen/ 64 St Stern iſt geſetzt fiber ben BiU Soo über! | Eifen. 87 Pondustotius congelati, 10] Principium movens & coagulans, _ | Procesf Bruders Beorgen aug Armenien Primz materiz Mildy Blut und Schweiß) Truckne Sulphur oder mánnlídy/ nad) der Ke und Feuchte Mercurius oder weiblich genenier/4 d Principia metall ica triplici ftatu differunt. auc fü remotiffima, velutiterrecumaqua mixtura, \ remota, prout vitriolum, aut funt hes cutargentum vivum & falphur, : Pradicam ſol man nicht allzu frühe anheben’ r Pra E: t & Verborumi. ‚Mina materia foll nicht in einem hartes Ding de nacht werden. | $63 na materiaift ein Stein und 09d) fein Stein, avonein flüchtiges Seuer in Sorm eines Waſ⸗ as gemacht wird/fo feinen firen Vatter / tmo feis Wie flüchtige Mutter ertraͤnckt und ſolvirt / $76 Ieesſdes gantzen Werecks kurtz angezeigt / 632 lum Regimen lapidis eft diflolvere, 637 B:parationes ad opus philofophicum ſunt neceſſa- Hi quas operationes vocaverunt philofophi mun- lificationes, fubtiliationes, folutiones & conge- ationes; ADM 652 iportio Mercutii ad Sulphur wird in jener Pas Abel gar fein angedeutet unter den Muͤhl⸗Raͤ⸗ ern / und dero Zahl unter dem Muͤhl⸗Waſſer / aber Eyas Menſtruum verdeckt. 664 Bces( welche vor Geld feil gebotten werden / ſeynd Betriegereyen / 685 pjedio injovem ac lunám quomodo infituen- da, \ 715 jje&tio in folem quomodo inftituend. 715 jma matería lapidisphil, 791. (851 i&ica oder Handlung der phil. Kunſt / 792. 814. incipiorum mancherlen Namen. 927 ectio quomodoinftituenda; 1006 ,dioje&tion wie diefe auf Silber und Gold aefchehen Aſolle - 1060. 1062 llojedtio auf ben Mercutium, 1066. (688 ii :udophilofophi quigam, 687. illorum doá&tina. in lvisfine tactu, _ 321 lllvis niger fuatn ingreditur aquam, $92 d trefactio in diefer if equalis calor vom Anfang biß zum End / 46. Putte⸗ VE: 2220. THERME Rerum, Ri 1 Putrefadio, Solutio, . | E Putrefadio fibt nothwendig / — 2 d Putrefactio fol währen 42. Tag / doch e 4 beſſer / weilen der Coͤrper fid) in derfelben au rem aufloͤſt — - Purrefatio ift dag ſchwartze Segel / mit wechen TheſeiSchiff ſieghafft auß Creta Mh fo cine Urſach feines Vatters Tod geweſen 2 Putrefactio in diefer muß warm und tcucen Fall feucht ſeyn / a *Purefadio & thefaurus rei, 2 | Putcefacio fol geſchehen in inte tomus Xl miſt ideft. Adercurio, 2 Putrcfa&tio non eft fordida nec Anand - Parrefaction Wuͤrckung / Putrefactio perficitur in 36. icbus; (cedunt ! in 70. fecundumalios in 8o. incirca; — - 3l Putrefactio fit igne lentiflimo fimi calidi & humifj. & nequaquam alio, ita quod nihil aſcendat uare hoc, ‘ Putrefa&io foll geſchehen i im Balneo mir mitteln | ger Waͤrme. ^ Putrefactio fol 40. Tag währen, 6 .Putrefactioeft corruptio materi@, = 766 S Putrefa&io macht den Samen gruͤnen / 71 Putrefaction ſoll das Feuer nicht zu groß haben / zu unb warum / Putrefa&ion wird erfuͤllet in 97. gioo dagen 8 | Putrefadtio,Sublimatio,coagulatio, ) —— iſt das End der warhafften Qe rung und ein Vio der rechten Tinctur/— 9 Ei [ SR ] | D P. |... & Verborum. EM bentopff ober nigram nigrius nigro, 46 ibenhaupts in dem philofophi[d)er Werck ——— 267 * DD 7, 1 uh "Mipy fleugt beh Tag und Nacht ohne flügel7 276 4 ; pp Bitterkeit in feiner Kaͤhle / 276 benhaupt iſt ein Kennzeichen einer vollkommenen (i tl Corruption, 278. 310 imundiLullii, Rupefciffe quintz effzntiz, & cœ- lam philofophorum Ulftadii, 912 iii Stellarum purgantur, — | 956 —- — 5 app fleugt in der Schwaͤrtze / 1003 bis eſt res bina confecta, UN E $ men operis eftunum Regimen, inyidi tamen . N Tuo reminun) diverfirate hoc ccelarunt, 342 Ss per purrefaltionem, & per debitam decodio- : em ac longam d:geftionem, aliam & nobiliorem formam acquirunt, uv" Es und Circulatio der Natur quid; ^ 457 lefurre&tionis Exemplum; E 464 H furrectio id eft perfectio, "M 464 Mebis ein ander Matert / 469 r bis oder Res bina item doppelter Mercurius, 4 ealgar de Arfenico & auripigmento, —' 50 Kaudion durch welche Sachen fie gefchehen i tolle unb fönne. 33. 5a | r tsnon eft argento vivonoſtro extranea, in quam r Magifterium habet converti, fcil. in aurum " '& argentum, $34. ses oder Ding gt ſublimiren / ———— es oder Ding wird gerddrer und PU gemacht / educere quid, | 617 te Suͤſſigteit / | M ABER I $89 4 da i13 t Reben der phil. ob fie bluͤhen / 3 7o | index Kern, Res ift éin Sutter aller Metallen und ift plumbH | philofophorum, : / 63 Reduciren was es ſeye / Rebis wie zu præpariren / | E Rebis i.e, res biscompofita, A51 (pofitz, 68 Regulæ à Thoma de Aquin & Alberto Magno pre Reglen welche nothwendig bep der Kunſt maa A . ebadyt genommen werden/ $t Refolvi in —— aliud ‚Corpus non oum | ftans, na Regiment des Feuers nachdem Sendivogio, 7 Res nonfiunt nifi fecundum naturaseorum, urhe mo de homineleo deleone, ( 7A wie folcheszu verſtehen / 748 Regirung der Hiseift wohl inadit zu nehmen / 82] Regimen quicu: que illud fcientifice cognorit,prit - cipes & magnates terræ illum honorabant, 83 Deine Elementen darauß werden gebohren die Ge ſter / Reſurrectionis Myſterium, 88 Receptaculum fell wohl verlutiret werden / 92 Resilla de qua Lap. phil. fit, vocatur Arfenicum. 93 Rebis. 93 Redudio prima eft folutio, Rebis Hermaphrodit, Rebis putrefactio, 982, Richardus Anglicus, Raimundus Lullius, són Geber werden recommenditet und warum / 7 Ringelblumen Farb unb endlich in Amaranten Fat verwandelt. 15 Richa en... - E 3 "ba s Metboruii. irdus Angl.cus ein Corredor oder Richter als m thoͤrichten Arbetter. | 716 gationes ‚adzquitiones, imbibitiones, infpiratio- Hlies,vivificationes, folutiones,cóngelationes. 100$ Bos caieftis, 113 1 ofe Schnee⸗weiß / 150345 he Mann und fein (donee weiſſes Weib / 245 lett fire Knecht und das weiffe Weib/ oder Mer- 'curius und Sulphur. * in she geher der Weiſſe vor/ örhe foll feyn braun roth wie Bocks Flur) N AM ilg roth oder wie ein fdóner SXubín/ — 347 tore Roſe / | 362 Mother K König oder dagrorhe Elixir. 362 Borh Elixir in dieſes foll nichts eingehen/dann was | | rotf) iſt / | 364. | totbe Medicin wie fie Lunam oder Mercurium in get tranſmutire. 365 (deuung / 371 d törhe wird er ſchaffen auf der Erfuͤllung der Abs T lot gebührer die Roͤthe / 372 lot wie Zinnober. ı 372 Kó jb bebeut die vollbrachte — 385 Di I: her Mercurius wird zu der rothen Erden gethan / und wird durch die Circulation erſtlich zu einem ODel/ hernach zu einem truckenem pulver gebracht / 1 A de Roſe von Sericho/ ZR toches Del wann es aufber Mareri ſchoimme f A ee cín böfes Zeichen / 4'9 m tber Schwefel/ weiſſer Schwefel/ | $etf- Rother Loͤw tiit dem Blut deg grünen Löwen ge ch i eiſet und Me " | — Index Rerum, " Roß⸗Garten / —— Warum dieles Buch alfo genennet wird 6 Rothe Juden welche waren in dem Gebirs/ N Mor P Cafpii genannt, d URofurius ^ d - . Roíaniveafeualba, d 4. X Rofa fanguinea feurubedine decorata, " Rothes £cl ift die purpur Sarbe Seel 7 Rothes Del welches oben auf bcr Mareri [mil met / Sofenfarbes Blut der philofophen, Rothe Knecht / 968. D. Rothe Kleid / 9 Rother Wein der philofophen, 9d Rothe König der philofophen welcher/ 9l Q Go EX ofen werden gebohren/ Rother Schwaͤfel welcher / Rubeus color fiet 150. diebus, a . Rupefciffa verſtehet durch plumbum philolopi | rum Ántimonium, 643 Rubificatio Materiz aurae perquartum graduß ignis, | $4 Rupeciffa, | «9 (e. 4 (eis ber philof. oder Laton, | San&us Thomas tín wahrhafftiger phil," Saltz / Schwefel uno Queckſilber / vie alle drey feni in einem ſubjecto.und das Subjectum ift philofophen Saltz / 3 ‚Satz ber philofophen wird gefunden in pest A ſtern Kercker der Merallen/ | u Fan? der En PEN eade werden / | a ius rH San E. o ..% Verborum. iti x Irnas de canalibus, . 394.398 18 rnus wird ein Vater affer Metall genennet / 400 n urnus fatínfid) alle Farben fo die philofophi in J AK diein ihm die Materiam philof, ſuchen/ 400 Paturnus wird in der calcination ſchwartz als ein [ing Raab/ 401 llaturnus der affe Kinder freſſer / | 400 | al vitrioli unb Saccharum Saturni . auf dem Satur- - 110, 401 iatarnus fat viel gelehrte ——— des Sub- id jecti philoſoph orum hetrogen/ 401 arucni, minera iſt nicht bas rechte Subjedum phil. Iq . pf 403 Ic ; nod) Saltz erwas/ 406 4 aturnus fat nur ein Bein / 406 (406 ib [Saturni Kraͤfften über den Mercurium communem, Sal folis & Lunz fixum, muß refolvirt feyn / daanı den fol — - i Saturni Gebluͤth ift deredfen Jungfrauen — gantz nahe verwandt/ ^ o o 408 Saturnus fan fein ander Corpus gut plusquamper- \ fe&tion bringen/ "408 ! | Saturnus zu Tu bátt fein Silbery - 499 [5 jituraus ü der Wegweiſer zu der edlen Jungfrau⸗ Hhhh E. p. n Ir auff Seuer von Jnfaug/ ME e 391 | t T ni Lobfpruch/ 399. m gradibus befchrigben/ und betreugt Dod) al⸗ i turnusein after, Cammerſchleicher 403. uürnus ein alter. hinefender Gruntze ^ 49$. j jatur nus communis bat weder ín iem Schmaltz ders bet Mercurius dadurch ſtehend gemacht wer · | an saturnus iſt das erſte Metal inder generation, 408 3 Schoß . Salmerallorum ift ein imperfe&t Corpus, dag gu ger teta A-MwAMRE 29 " Schoß / aber doch nicht die edle Sftngfrü e fibt 1 ^ Gb oa philof. wird Mercurius genannt/ a T Saturnus der Kreyſe / ATE. Saltz ift an feinerinneren darb Blutrochinach feine Zubereitung aber/ weiß’ hell und Elar und durch ſcheinend / toiro von ben philofophis fal fa piential genannt / 46€ Saponis generatio, | 478 Samen dir merall iit din evitar vapor oden Dunſt Waſſers / 490 Samen der Metall wie er in der Erden gener wird / und wiefein Wachſung su gehet/ 459 Samen der —* kennen allein die Kinder — bo rft 33] Succer diefer Sunftmufi eines ſteten Willens f (o. tnber Wirckung / 533. (num, $58 Saltz dardurch verftchen die philefophi den Sarur- ( Samen ber Merallen ift einander verwandt / pabeto | hardie T'ranfmutauon ihren Grund / 574 Mercurius philofophorum, id eſt ein in — manens vel benedicta wird/ $72 Sal metsllorum ift der Weifen Magnet / welcher ſei⸗ nen philofophifchen Martem liebet / anhanget / mnd bey ihme bleibet / $77 "amens Berwährer und @efäf ift das Wafler’647 |Imaeis def Hermaphrod: cen zarte CYungfrau/ 656. Imander (im Feuer beſtaͤndig deſſen Blut koͤſtliche ſt / dann alle Schäße/ 661 M giebt die Härte allen Dingen / 673 imus fat níd)tín fid was einige Metall zur Xen ‚llerungbringen koͤnne / — Sauer⸗ & Verborum , 3 Auerteig des Geldes iſt Das Gold / dee utes Sauerteig iff bag Silber, | llalift nichts anders als ein irrdiſches Bein Und LUnreinigkeit/ 747. ^4 (fz64 . same cinc8 jeglichen Dinges mag er in fic A Pus ‚Walt der philofophenmelches/ Aurnus bat mit feinem - Harn zwey Aucekfiiberr 5 Junterſchiedlicher Subftang aber einer Wurtzel ge Wwaſchen / unb genenner Schwefel von bert Schwefel / "823 Maltz / Mereuriusund Selphor wo gantz zart und rein zu finden / nnn 2 Aaltzigte Mercurial- Waſſer⸗ ſo mitd der Fontin um: | ‚geben 17 > erae (cripturz encomium, EM | Pefft der Zhilot.haben verboraendie. Alten fürrimt ! A "der Arbeitund Dieprzparation, |... 5 943 Balf der⸗Herrlichkeit bat feine 28 obnung gehabt Jj E den facibus tertz, 996 Jalarmoniae Dé philotz- c7 "" 1000 y limi Farb kommt auf be : Weifte und Roͤ— Mamen der Metallen Der Maͤnnliche und Weib⸗ „(Damen Veneris und AZaruıs bringen cin Ep ſolis hervor. 044 Launæ hervor / i1 1044 (Schwefel der phil. if afteuthalben/ 1048. ſchwimt | - inftinem Meer/ 1046. iſt ein Silber Gold unb Queeckſilber. ibid. | als uno. Schwefel haben fio mit einandır ge. |. gandt. ! RT. 7T. NUN r 5654 (SM f k' tbe herfür/ 1039 (iche 1044 Samen Saturni und Jovisc bingem ein:Corpus Index ikerum , v Saltz fat dem Schwefel ine unheilſam qp Uf gehauen) auff welcher an (fart des Bluts veil Waſſer wie die Milch gefloſſen / o als er philof. iſt voller goͤttlichen Kräften tle Wunder / 1049. es iſt außwendig Schnee weiß J wendig Bao DA OR dem aller ſuͤſſeſten ſchmack / 1049.10 Saltz iftdas Band der coagulation, 1050. | dieſem ift ein Spiritus, ein: unaufhaltlicher vl durchfahrender Blitz 1050. Muß fir werden / J Sanerteig ein wenig verſauret den gantzen Teig / 10 Samen undſperma ſeynd nuterſchieden / Sal eft primæ materiæ materia, Sanguis philofophicus Paracelfi, Salpeter ber philofophen/ Sal alkali. der Philofophen, Salz und Schwefel der philof, werden 4 ſchloſſen / und i in ein braun rothes oleum refolvi 2 Car bringet den Sulphur in feine Natur / das m einen truckenen harten’ $eíb/ Saluno Sulphur werden durch gebührliche fu reichung des Vulcani in eine hochweiſe nno d | lich roche fire Aedicin gebracht / | Sauere und wunderfame ſcharſe Tugend bis Si | unſers Mercucii, 2702 tnb wöher/ibid. (rim 27] Same wird verglichen dem Duis 279.1nb w Saffran gelbe und trußaͤchtige Erde. 29 iier oder. Spermatis. Punct oder Ceptru (n einem jeden orem ift allezeit der 28 Theile» ; 54 naturæ. — | 32 l2 wm u M NE 1 HEAT — & Verborum. dhwaͤrtzer ſchwartz/ 328 Mhwarse Nebel ſeynd hinab Militari su ihrem Torpus / 334 tt I eel welcher flüchtig i — ds Y wärse ift ein Anfang der Abdenuna/ 419 ſa hwefel heiſt bißweilen Gold / 436. und warum | i 5 436 Sd descfcte Dunft coagulirt das Queckſilher sv ſammen / 477.479 \ (4 80 4l Atvefel wird coagulirt durch ein ander Dueekfüber yulibrocfef welcher außwendig/ ift eine Urſach der Unvollfommenheit ber Merallen. 1.496 Aib (ft zweyerley in den Metallen / der eine ift innerlich oder die würnfih Schwefelheit / bie fe fan auf den Coͤrpern gang und gan: nicht "Moeber durch Sunft und Verſtand / noch durch des Feuers Gewalt außgetilget werden /- und i Ifcac verbotgen in ber Tieffe des Queckſilbers / 496 Ja hwefel welcher euͤſſerlich⸗ iſt ſeiner Natur nach il — oder zerſtoͤr ich bann der wird mit cal inirung des Feuers aud) von den Cörpern außge⸗ filget/ 496. 500 chwe fel / der kochende uñ zertrennliche ligt nicht nur jin allen Materien/fondern verhindert auch diefelbe T ander Bollfommenheit/ | 497. 502 hwefel der flüchtige/ vetbrenntídye wird durch | is Feuers Machr abgeſchafft / Ichwefelheit die —— beſchrieben vor Bar ^ brennung und warum ss 0o 4 p Jebroef: (t btt agens/ t hwefel fat. in ihm zwo Urfachen: der — ioc Zerſtͤhrung wie eine entzuͤndliche Subltang — j" | LIE XM BE Index Rerum, une eine irrdiſche Trufigfeir/ Schwefel ift der Voltommenheit Zerbrechung u Zerfiöhrung/sıo _ ($ Crede ie der —— unſerer E d B wird ein bari zum nU ? Schwefel weicher weiß diener zum eub (1 Schwefel welcher rot dienet zum Gold/ sa Schwartz fan nidyt vollkommen gelb terben/ es | dann zuvor weiß geweſen. 51 Schwefel der weile und der rorhe werden aufi | ner Mareri der Merallen/ vom Silber vo fommlich gereiniger/ 54 Schwefel nicht ein jeder iſt weiß oder roth.54 Schwefel der gemeine iſt dem Queckſilber em - lid) und widerig/ 54 Schwefel der innerliche kan verfehren durch, i | Meifterfchafft in Gold una Silber / 4i Schwefel foll weiß gemacht werden/ | 54 Schwefel foll. Mercurius werden/ 4 Schmeltzer bringet das Corpus friabile ex coadı | tione naturali in dudtile,von demjelben — 4 (er Unflat ber/ Schwarzen Erden Trockenheit/ wird mir ber Sie uͤc tigkeit ihres eigenen Waſſers gekochet / bigpapt ſchwartze Erde weiß gemacht worden / alsdann h fin das Waſſer und die Erde / die mit dem Ball | weiß gemacht worden ift/ $$ Schwaͤrtze ber Natur in dem Glaß / haben die alt philofophi bít ſchwarze Sonne Be Mor ditat 3 " & Verborum, à j ang wird dein Mercurio verglichen 614, 615. i it dii ſoltu auflöfen mir ſeinem eigenen >Hlutı -619. (phorum, 690 » tia oos non eft nifi de occultis philofo.- à iler der philofophifd)cn Sat wie et ud n h 41 affen ſeyn / | 699. " iniourf wird. erlaͤutert/ | non ! net weiſſe häffi in fich eine. hohe 9X cher. 743 at ar ifices Alchymia (peeies peemutari non pof- yii wie foicheg zu verſtchen 752 hivärse hat oben eine Haut / k 835 T oper irrdene edi derer Form unb Oo 31836 i hi » iff cine Arteeneh / a rif fiif ber Artzt/ 87:3, V bufen Blut ——— Jota ob er alt / 492 $ Wefel iff die Kraft aler SERVER wie er alle kennen’ : 92j i edite Sitter Bruder) unb Pepe! ga [ ift einerleh ibid. fein Ders ijt fret, ibid | feine Wlerderjennh fbr. beſſeckh “/ ibid; | jexfolé Band haben einige philofophi fönuen h p ,926 : n der philefephen, welcher⸗ 938 feq. PWefel Pet philofophen von ibren. dreyen anfänı h iſt oer efi 939.4 à S RAM Wh yt tif broperfen/ uno. welche/939. áft zweyerle y⸗ n befel bat den Alchymilin betrogen / 2945, wp nd von den Oben) 4,7 942 M 954. Rellarura radii in. ‚gorpara fubluna« li So hub: és IN il JoeiT if Bar agenssund Haan dft cas -. P $60. ts Sehwerdi Fx P Schwärse welch: durchſcheinend und leuch Index Rerum x Schwerdt mit der braunen Stone Schneck was fie bebeute/ Schwanger werden bey den philofophen Schwefel der fublimitt ift/ ifte gang weih / deſſen Hoheit und Krafft / Schwaͤrtze in der fermentation, Schwartze Farb in der purrefadtion, Schwefel der nicht brennet/welcher — 9 wird Ns einem ! Oiaaben; f Flieger! - Bi A Schüler wie fie sefchaffen b may wann ji Alchymi erlernen wollen. B Schwärze auf dieſe muß nothwendig das t folgenr.188. (t) Schwartze Farb ift leiche zu haben tmo fan fi auf allen Dingen der Welt fo mic Sedi | vermiſcht feni eurd) das Feuer zu wegen bracht werden/ / Schwärge der Phil. muß auf ben volifómm metalliſchen Górpern hervor kommen / und | Monat lang dauren. 1 Schwaͤrtze ift. ein Anfang der Wirckung 170 Schwaͤrtze wie fie in der Purrefr&ion eda Schwefel ber ſchwaͤrtzet Die Materi / Schaͤrtzeſte Schwaͤrtze / Schwaͤrtze die auf dem Qa fce erſcheinet muß — gekocht werden / biß ſie in il Waſſer unterfinder 287° — ( Shwaͤrtze wird verglich der Schwaͤrtze des Bl Schaduns bey den Philoph iſt sing "inte L3 4 & Verborum. | EIC andere/ nicht aber daß die Elementen von nander geſchieden waͤren / 293. 294 Yang Martis, welche die sefangene be Cadmi erfchlungen/ 296 wartzes Pulver der Philof. . 300 Botvárge wann fie gar verbleidiet und vergehet - as ift ein Zeichen der gaͤntzlichen Faͤulung des | teins | 306°; "Mibrárse dauret länger oder minder/ entweder — had Vielheit der 2Zateri, 307. oder auch nach Pleiß des Meifters/ - — 308. 209 yreefel der weiſe / 310 hwaͤrtze iſt ein Zeichen der Solution, Eu hwefel der Philofophen / 323 xU Geiſt / und Leib / werden in eine unauff^ — oͤßliche Einigkeit Vereinigkeit / —6 / und Geiſt muſtu mit ſeinem eigenen Salı wiederum dikilliren/_ auch congeliren/ me T abermahl ein einiges Ding werde : IM d | - 459 Maration íft ein Schluͤſſel aller unſer operationen / N} 473 unis matetia alsbald fie gebohren fan in feine andere Gorm verwandelt werden / $63 E der Werfen, - | $84. itus diffolvit Corpus, 775$86; 487 | lutio- Corporis fecundum Villa Novanum,s$7 le(e als mittlere Natur ir Ichwarser Zarby do: allenchalben im ganscn disi bert Vorzug / 613, j ndivogias - geconimcadirg dns Finfchweigen CN IL Index Rerum, 3 in der p hilofophi'cben Kunſt / unb auch D | gen die groſſe Gefábrlicbteit/ OU . Sendivogius zeiget den beften Weg / M ' Sendivogius batdieexrradion unſers falis am niaci oder Mercurii philofophici quf unfe pontifchen Waſſer / und deſſen Gebr nicht fo offenbahr entbecfet/ J Gott aber kan ſolches aber allein offenbal | wen er toill/ | | Sententia Avicennz, ſpecies metallotum perm | ri non poffe, : É quomodo intelligenda, ia Seelefoll dem Coͤrper wieder zugefüget toc Seele — bts Górptr Solis oder der Ld wie fie auß zu ziehen fepe/ | Seele iſt des Geiſtes Bande / Seele ruhet in Spiritu als in ihrem Stuhl Stelle / da fie hin gehoͤrt / Seel ift. ein Band des Beifies/ — Sepulchrum Draconis, Siccitas ſulphutis Mercurii, (ft das: — coagulans, Siebenfaltige Zahl vollbringet den herrlic dreyfaltigen Zahl / 1379. 381, Sieben mahl das iſi unterfchiedlichen fie mahlen / foll bag Waſſer auf ba$ Cor Solis gegoffen werden / und AL | 386. 5 Sit j , & Verborur. | berg Sperm iſt Queckſilber / 7 458 ber zu finiren bedarff- man fein Re iper Cement. Biber das wahre banget dem Queekſilber 9— En als das Gold / en ber zu erſt hernach Giolb/ [ber und Gold muͤſſen eben auß aan Jel und Queckfilber über ver Erden gemacht Poerden/ tie auch unter Der Erden deßglei⸗ chen gefchiehet/ $28 fiber tingiret Die Corper mit vollkommner Weiſſe / $50 falle non agit in fuum. fimile, cum neutzum wfeorum fit dignius altero, nullum ergo eo- jum agit in alterum, TE M Willber warın es fofoitet in warm Wafler / hat lentweder Feine oder gar eine ‚geringe ar jctur. | Faft unb trocken, | ibid. ilber und Gold muͤſſen PE zu unſe⸗ sem Stein / unferer Arkeney/ unferer bue o ‚genommen moerben/ silber gibt eine filberne Sarb und Eigenfeaft $17 Silber wird im Aufffteigen zu Bo. Re im 4 Abſteigen zu Kupffer / 574 ſxum ſolves, faciesque volare ſolutum, Et - ' volucrum figes faciet te vivere tutum, - 655 N i unitas per qualitatem in Trinitate, ^. 664 Sie⸗ | Index Rerum, |. - «T Sieben TheilMercurii zu einem Theil Pulver J Srilber wer will machen / der foil nehmen E | . ^. Aanb Mercurium, E. Silentium in Chymia, i Sidasin celo cum íuoflore in terra fympat habes ^. " utnon fitres ullain terris cui non fit tell | firmamento, o4 Sigilla de collo pendentia invifib ilie morbos iind. ; E Simplicia nicht alle haben die rep Princi | Sigillum Hermetis, was esfene/ Signat- -Stemm/ Sal & Lumaper fe non tingunt, | 3f Solis oper Sonnen⸗Luſt / oder Sorten Stun | Solviren und figiren varum fie offt geſchehen unferm Werck / 3 Solutio wann fie rechtſchaffen iſt / wie ſie beſch | fen ſeyn foll/ 7 . Sonn bringt der vegetabilien/animalien und | neralien Krafft ad effetum oder Wincklicht Xt Sonne iſt der Mineralien Barker) | Sophiſt ſagte daß Die rechte Materi nichts ant ſeye / als gant rob / doch rein Queckſilber 1g ee foll man fleiſſig mit Queckſilber vet chen —— - Sophiften ihre falfche calcinationes, fablimat il | 'nes diftillationes Die Die JT im Rauch j jagen/ ⸗ Sol & ejusumbra i,e. Luna venenum tingens Vs SIR PIAGEN noftıum, 544 ) &Verborum. ) s& Lung prima. materia eft argentum vivütn, s J- eſttinctata rubedinis, - Mes we & coacula wie fole? guberfteben/ 569 Sution Handgriff ſeynd im Bernhardo begriffen / H 79 iion ded Coͤrpers iſt eine coagulation des Geis ſles / und die coagularion be Geſſtes ift ein. i35 dilution des Coͤrpers / | onne wird geholffen durch den Mond/ e and Mond wird coagulirt durch Die Some 370 lari o corporis & coagulatio fpiritus funt duo, fed babent unam operationem, 88. 600 ILlatioconvertit lapidem in primam ſuam natu- ram i,e. aquam, $99 Bilvere: 399.602. 617 " Fr: dft fünffevicp/ apo 90 - Daupt-Solarion quid, 600 » ilatio ber Elementen quid, 600 Philoſophiſche ſolution quid, 600 Solutio des Fermemsiquid. 600 Solutio des Steins und Elixirsguid, 600 jlc io Lapidis dicitur "unum elementum mempe /aqua, |» «60i ljolutus ignis dicirur zer, 601 Sonnen Baum. auf dem Philofophifchen gd fer gewachſen / welches auß den Strahlen der S Aa oder Monde Durd Krafft des Magne⸗ TB, | ten gezogen worden! 604 Sonn und Mond müffenin einen Leib vereiniget werden / | | 624 — olviren mas un 6 643. 649 - etii so Sebnt Sl ‚N T Index Rerum, | Solvir,coagulir,figir, mach flüchtig und ba t rire / bif daß e fluͤſſig werde⸗ als a Some Baums Fruͤchte/ Solund Luna muß auß denen — werden / auß welchen Sol und Luna 1 fprungen/ | | Sophiſten foll man meyden / | -Sol und Luna feynd einer groffen Sa und haben mehr oon Mercurio Dann anb 9 1 | 1 7734 ‚Sol und Luna feynd dem Azercurio äufferl Bi 1 und toarum/ibid. } (ri 7 -&ol und Luna werden bracht in ihre eiie s «Solutio per.fe quid, j Jolutio per aquam, refurre&io aut —— animatio corporis mortui nuncupatur, Sol ex Mercurio vivo puro fit, & iterum reve ‚tur inargentum vivum per ingenium, & fic' cunctis corpor ibus debet ficti, Solis£eichnam ‚bleibt -morti&cirf in dido : liegen’ Solis Leichnam als ein Pulver / muß der Sl und Seel wieder eingegoffen werdeny / 7E utto wie folches zugehe/ i Sol in Zodiaco annuum . curfum per - duodecim | - gna peragit, | Solutio cerporis ift btt GS ftergantm sur Ü ..919. ift dreyerley / il | Solutio eft Fandamentum artis, | E Solvirte opa — ſich ſelbſten/ XQ - s | 4 | & Verborum. opbiften ibre fixationes, füblimationes, congela- i liones ‚amalgamationes,&c. muß man metben xi Ee brauchen ber Philofophen Schriſſten jum Deckel ihres Betruge 7 — 7- Tis y Mhiften foll man: ing gemein meyden / 17 " en was fie fepe/. x16. 12T. lutio Phil. foll anders nicht geſchehen als in feinem eigenen Blut oder Spiritu, eigenen MWaſſer oder fudore, qui fit de própria na- tue, — 178 ; lis umbra quid, y sehe ME fif iLoffa mortuorum in (epiilchiis: attenuat, 212 lidaturx ad aurum autifabrorum, 233 rtiod der Philofophen, N RBS TS. y 9 lutio, putrefactio. 266 lutum indem Glaß ift fo gifftig/ oap e " to Fiebendige umbringen Fan/ Futio wann dieſe gefchicht/ fo gebet bad m v rum (in Dem Olaf) um / als ein fidend Waſ⸗ fi fer, fo ift der Leib fo wohl oben / als un⸗ Kten/ dann die Natur laͤſſet keine Statt leer darzwiſchen / und das iſt feine Diftilli- img und Sublimirung/ 288 dtutionis perfe&a fignum, . 286 ponen Baum / J 305 Il five aurum per excellentiam. votru⸗ metallicum li d vocacur, BLZ onn und Mond ift Mereurius in der Materia, Mals bit Sonn iſt heiß und trucken / der E kalt unb feucht 2c. 134 utiö zweyerley Feine wahre und ^ natürlich die ander aber geteattfam/ 12/5 5924 i ; | iiia C Solutio Sperma der "Metall "und aller anderer 4i i " Spiritus. Mercurii üfusquo ad Medicinam, boss Du MM E EROR: D Solutio welche natürlich was ſie ſeyh — 3 Spiritus eſt aqua, quæ aqua extrahit animam ©) pore, & anima illaefttincturafoluta, —— % Spiritus Saturui ein ſtarckes Gifft / E Spiritus terre, 1 . Spiritusà corpore non debet avolare, Be Sperma lapidis generativum, ; m. Spirituale in fublimatione philofophica Fir-casj reum, liquidum fit fpiffum, -aqueum fit jgneg < E" d Spiritusin naturam folis converfus moritut-&cm | tuo fimilis videtur ., inde: poftea 'infpiráty venit multiplicatus, & crefcit ut res cate M y einfeuchter vapor ober Dampff/ j Spiritusper fe.perfe&e non potéftfhigi, | Sperma Mercuríi - quando jungitur : cum tetra el poris, Corpus diffolviruriinaquam-fperm i 3 fitaqua una fine-divifione, 3 » E ER. | Spiritus AMercurii ut cera ſi gillo ſubjicitur om BB Spiritus Mercurii‘non.aliter quamad virum fua minacomparatut, 100. 8 Spiricus ex fuo"metallo edu&us ^ac:in Mercurif poft przparationem :projedus , tum Sf mum . fuam tranſmutationem exhibet, 606. pll batut., nam Spiritus Mercurii, cum corporibus: mortuis; uU | non potéft.in : fixationem;at-íelum cum exi eis pintibus, — / eti 4 D. & Verborum. | p minime generat, non magis quang cubina legitimos foetus, a 606 bie Erde / ermametallorum ift der Urin puerorum, —*— EL is pitgel/ darinnen man Die ganfe Melt sen tan; 877 Würitus dxdidi fpiritus Mercurii, bat feinen Sig Ain der Wärme ober Seuersfo durch bie Ber f wegung fid) entzündet, und alfo dadurch tolit cket / das jenige- herfuͤr bringet / was werden ſoll / 888. 884 tus puriſſimus vicrioli eft inviſibile s | . corpori infundit, $85 eftliquor formam & materiam Lapidis atte- nuans & in fpiritualem naturam revocans,886 E. folutivus, menftruum , Azoth , quinta effentis | nuncupatur , — $86 lbiritus univerfalis eft "T hefauntis. naturz, $99 zefider in omnibus rebus fublunaribus, kan 3 899 i rum omnibus metallis plus continet, & quare, "eu $99 . 920 liit 3 Spiritus rituscraffas Mercutii, tincturam philofophicam | P minerales geben niche Die quintam gsx : ! e er Sat maf iſt febr nothwendig zu der Kunſt / 209 jirítus e(tfedes & vehiculum Ania AP animaın L inteidum à philofophis coelum, Mercurius | J | | Index Rerum, Spiritus werden in ber toarmen und fro Stuben) getafcinirt/ S» erma der Philofophen, Sperma aliaspatet vel mater, nunc terra vel ^ | ' trix vocatur, Spirititus toit fie Finnen figiétonibni) ” 25r erm uen Elixir eined jedweden Dinge) t »r fein volffommenfte deco&ion uud digefti - Ober. ein Ballam des Schwefels / sel eben fo viel ift als das humidum : rdic ap in metallis, . Sperma mafculindm), rubeum & calidum, Sperma foemineum, album & frigidum, Spiritus domini ferebatur fuper aquas, ‚Stein Der Philofophen ftetgetin pit boprin in 5l ſtalt eineg weiſſen Schnees ^ 33 35 L |! | * * p * N) per | 4 tein von dem Stein / j| Steins Derfertigung, muß al der conftitutidj ber vier Qr des Fahre HAUEN fei 33] Strauſſen Ey / 798 Steing Reinigung / —4 — | Stein der Philofophen wird 9 eine TU ctur / eine Medicin, einElixit, 42 Stein der Philof.hat nichts frembog/ "45 Stein wachfen auf den Elementen n 42 Stein der Philofophen bedarftalles was er fit hat / J Stein der Philofophen wird nicht emendi um verbeffert Durch ungleiche und ada ley Dingen Stein leider nichts fremdes, | T : etti & Verborum , gi btrPhilofophen wird gefunden in der Ber⸗ eGruͤnden — | id ein tnb Dod) Fein Stein, € ines Dunſt / deſſelben rothen Loͤwen ahipte Echein / item Mercurius umb oer rothe — P piefe Stüd ſeynd des philofophifchen Wercks lo ‚Metallen vollbracht werden, una ps tein — in feinem ‘Bauch einen Stein! 609 kein: hat in feinem Hauch ein Stein Saltz / Ä ‚welches mit dem Waſſer über ben Helm M ficigt/ und wird von einander geſchieden / und durch natürliche Wärme toieder zufammen Jverbunden und zu hauff geek) und wird als | fo warhafftig. Geift und Leichnam’ 609 Ptein ber Phiofophen folvirf ſich wieder im ER 99affer).bas ift/ im Queekſilber / dann er ift Queckſilber geweſen/ | 637 Etein genannt allenthalby — | 664. Stein undnicht ein Stein wird gefunden an "allen Orten auf ben. Bergen/ in den Waſ⸗ fern auf ber Ebene / 8 bat ihn der Arm wie D Reich / Poen per theurſt / 672 Stein oder Elixir oder dag ſchlechte Pulver qe : due surge (t 704 Jiii 4 Stein — — . 720. im einem eintzigen Faß ohne alter: Jd ^ IndexRerum, —— P Stein der philofophenben fel mate von erft fu lizen mit bem Geuer des erften gradus,bif daß ch gereiniget torbem tem feiner Gebrüchlichkeh darnach Durch alle Gradus Des Feuers / Daß boli t rite oder fliche aller Geſtanck und“ [ e t/ ‘ Stein ober Perlein folle wicht geworffen p; . ben unter Die Cocbtoeim/ Stein bat fo viel famem / al& Ding; in b Weltſeynd / 706. und warum biefes/; d Steinwirdin feine erfte Materi gebracht das in fein erſt Waffer- ale Steinder Phil-coagulirt fid» felbften, Gablia n diftillirt/ reducir / unb. waͤſcht fidy felbfke t durch die Qugend des. mäÄffigen Feuers /7 beg Bed Straufen Magen: Patacel(i, 748. foit tt e jb fommen/ Stein der Philoſophen welcher 77$ — E Stein der Philofophen muß zu Q'Baffer toerbe Steins Phi. Krafftund Wlrkung778779- 7 732.783.78$. 788. Br Stein warum er fliegend genennet mil) 32 Steinlein: erſcheinen im. Glaß wie — dieſe Steinlein werden innerhalb er ti Tag incinerigt und gebat mit wahrer un vollkommener Hafftung und fixion, Stein der Weiſen iſt in dieſem Leben das afa liche Kieinody Stan euch "n. & Verborum. lien der Weiſen tingirt alle Metallem in Gold/ b i mé beſſer iſt al& es fonft bie Satur berfür gue ringen bermag/ 873; Mein der Weifen: tingirt unedle Steine und ch E ns Cryſtallen zu aller edelften ri | war afftig / t X kein Stein wie ſolches zu 24 hen) 887 fernen des Himmels haben ihre Influentz 897 - Jlarum influxus veluti per Pyramidem. fufeipe-- tedicun, quz in calo bafin, in terra autem. conum. habent, 22 892- h ſtannum ex: ellentem; virtutem pulmonibus. iaximeproßeuam habet, un 90 ll: rum ſitum obíervare nom neceflarium eft, Inec expedare ad opus Bofirum comparendum, 1 909. & quare, 909 i li ili N inte Philofophen toit er zu verferfigen/ 33 M nud 1 aficca, ; 0:353 | Tm qualibet omnibus. AR prefidet, 96: probaturconuarium, || | — 962 ellz omnes ín unum corpus conjunctz & unitz, ‚barumque virtus, — Vo 5 AMETE item mas er bedeufe/ | 983 | po ber Phil 1032,1032 Stein der Weiſen bált í in fid» alle Singe / 30 9 bteins Bereitung befiehetin folatione & coagula- | tione, 3% stein fan feinen eigenen Namen haben/ 62. | m um E. Bui Stein - J B1 5 Ei Index Rerum, Stein ber Philoſophen tft ber vp curius und nicht der gemeine — Stein ber Phil. muß mit Gold fermentiret f den / 1064. tnit Silber jum. weiſſen / 1 ‚Stein ber Philofophen wird getheilet in ei u Seift/in einen Lorper und in eine Seele lá warum dieſes / inira Stein der Eni dpAen drin einem jeden Ding an jeder Statt nad feinerMacht/ aber md: fem — allein gantz vol koͤmmlich ^ J Stein de: Phil. wird getheilet in Dae fluͤchti und fire / oder in das Waſſer und fuf und tm die Erde und Geuer/ von dieſen pf Elementen werden nür zwey als Waffer u Erde / aber nicht Seer und Lufft mit | gen gefehem — 'g Stein dir Philofophen , hat unterfijiebt : Nahmen/ und warum ^ ; "^ 99.176,17 Stein der Philofophen ift zufammen gefek auß Leib/ Seel und Gift unb toit-- fold) zu verſtehen | "mo 50847104; TE San der Phil. beſtehet auß den iei ' Stein der Philofophen ift teuer und ToObIR i| Steins groffer Nutzen wer ibn befikt/ , d Stein der Phil. wird verbeſſert durch dns ‚fol viren und coagulirn/ . 6l fein wird genennet Adrop, Pop | Bley/ Antimonium. | | Stein ?hilofophifcher wird genehnt Philofophif : Waſſer / item Philefophifd)er Z4ercuiius, 7’ eta & Verborum. UM. wird genennet fal alcali, a armoniacum no- | rum, cinis de cinere, fulphur de fulphure, 176 ug tns Bereitung wird befchrieben/ unter A. * "lation des Weins / | 4 (iH wird gefunden auf ben allerhoͤchſten r^ Murgen — 211 ^ sj Philef. wird "gefunden allenthalben / e "eim Phil ift ín allen Dingen) wie foldyes ‚gm verfiehen/ | oie ii in ber Phil.fat alle Namen, kein der Phil. fat die aller gröffefte Sand die aller groͤſſeſte Kaͤlte/ E tin der Philofophen ín der Putrefadion 3 Mirt und coagulirt fid) felber/ 24% . kin ber Philof. fommt nichts‘ —— 243 T mU a le: ſchwartze Hefen / 252 " ernlein erfeheinen in dem ia 3 fiphar folum zs dealbat, blimitens / difillireng und cilciniseti wi 1 «fung ift einerlen. ilphura feynd der Grund der radice [: — 2 338 Bilphura werden Del. und Salben genennet / 338 Jiecus Lunaríz wird aud) aqua fulphuris, aqua Wi permanens und aqua benedicta- genenner/ 349 Ä üblimatio Philof warum fie fo efft sefehicher ' : 3 67 m hur eft lornia imerallorürà prafiedtis auri, " I Wulphur merallerum non ei fulphur vulgi. fed: [ aueraum, | 45% mu^ T (00 Subje- | | ladexKerim,- —— ^. Ab je um iſt hleichen Farb / fat: ein metalliſcht ſtalt / klar und: fluͤſſig⸗ iſt in: feiner R ai warm. und: feucht waffericht unb: doch. bu nend/ifkein: lebendiges: Del] unb: PA M ctur / ein: mineraliſcher Stein / und: ein.“ des. Lebens wunderbahrer Tugend/ EC — iſt im Grund der Natur des — welcher. weiß machet Sas Silber / Sulphur mann er roth machet das Gold / 4 | Sublimiten heiſt bey den Philofophéh ,. want hinterbliebene Kalch Durch: ftárcfer cuts " Entſcheidung der Unreinigkeiten. und: befhi digen Schwefels über (icy wird: getrieben: 4) Sulphur facileadhzrer metallis. ſed non. omnii jor. | & quae, ib Sulphur eftcoagulamentum argenti vivi Sulphur eft diverfi coloris. 5 Sulphur fixum tardat fufionem,, 5o$.. probi t i Sulphur.n non fixum: accelerat fufiones;. fog. Sulphur non fixum ek caufa. duritiei metalloru $ Sulphur fixum eft cauía fixionis metalloru Sulphur fixum five volatile corruptionis caufa & perfectionis, dum. remanet in metal d Sulphur am fit pars materialis auri & Lapi 2 " Philofophosum, cum ABER, vivo, Sulpt & Verborum, | phur éit proprium :coagulementum 'argenü vivi, 2 | 518 Miphur necéffario:eft pats «materialis Lapid's Phi- i lofophici, probatur iper-varia:azgumenta, $39.- NR refpondetaur., bid. Iphu rad coagulatianem Mercuriiin copere fuper d "n: urali-eft necéffarium, va Iphur in:opere Philofophico, rmarís vices getit, ilphuris multa : quanititas efl «corporum :metalli- B'corum imperfectio, 437 llphur: eit vel «extraneum vel adurens, l ap li "in omni opere impedit, | 327 “Zulphur duplex vivum feilicer'& :urens, o P d tulphur vivum'fimplex-eft:vapor:caliduss& ificcus, "quigeneratur ex puriffima | 'ficcitate iterreitri, ff inqua ficcitate ;predominaturignis, ^- 528 "alphur 'fmmplex :gaudet :& :cóhzrer "Mercurio "fimplici & mundo, ^ S o RE fulphur vulgi femper "inficit & :denigrat, cor- f rumpit quoquomodo :per:artificium paretur, T : : e $28 | Sulphur “Philofophorum :non eſt Yulphur "vulgi. E : SEES; $38 R ulphur-Philofophorum'elt ignisfimplex vivus, alia ^ corpora "vivificans -& ‘ea maturans, nam eſt B uper ! | ip depüraum, 7 RER E "Sulphuri -Philofophico :nihil-addere :debes niſi »fuperflua «demere terreftria & — ;phlegmatica * ülphur comburit:£zcomburitur /& perfectionem .. ſuperfluæ maturitatis °& :per "artificium mags 4 uc _ 4Daex Acrum, quoniam ila funt. & debent effe (eni "arabi | & feparata à noftro argento vivo, | "Sohn combuftibile noftro argento vin extraneum, b Sablimir den Schwefel vom Schwefel und H curium vom Mercurio, fo fjabt ihr das Wall . gefunden, dadurch auß Schwefel und un " rio das feuchte Weſen gefchaffen und. firet wird / Sulphur corporis extratum per iiim corpus, t Sulphur album coagulat AMercurium in argeni purum, Sulphur album per majorem dige fondi fulphur optimum rubeum Mercurium toj vertens in aurum obrizum, .— Ni. Sulphuriſche Seele — iff warm unb. ode) Sulphur Lunz, five fulphur album, quon moc in fulphur folis vel rubeum fit tranfmut all dum, so Sulphur album five argentum in fulphur t | beum. fine auri decodtione fola mutari | poteft, quia hominibus tam longam * fpatium datum non el, 6 Sulphur Philofophorum welches in der 4 Or nung dag andere principium íft/ wird mi " |. Spiritu Mercurii außgezogen / Sulphur Philofophorum wird auf bet. weil: Lib des An gegoſſen / N t E 7 | I iu dd Süblims 7 M : .&x VecrbDUruimm. 5 »limation und Zubereitung der Erden wird gemacht mir fubsilen und vortrefflich ſcharf⸗ fen und, fauren Waſſern / die feine Geſtanck der übele Geruch habın/ 621 nie Elixir / tingire fid) mie feiner eigenen Tinerur /staucher fid) unter. und. verſenckt fid) Fin feinem Oel / und figire fid) mit feinem Raf, — 1 RES ait eR fije fat nur durch das Seuer extrahiref. were den/ und zwar durch nachdenckliche Hand⸗ griff / * 626 le iſt die Perfection der ganzen Medicin, f 626 Mmmam Philofophiz vocitamus Rofarium, eo qued ex Philefophorum libris tanquam rofas à fpinis evulíimus tibi ipfum ‚ in quo qudem claro fermone re&oque ordine ac ‚de, verbo ad verbum , «um omnibus fuis caufis fufficientibus fuccindum trademus, |quicquid ex illorum libris reperimus — necef- Marium. ad operis hujus complementum, 634. Ibjedum der Philofophen, . ficfet jebermánnís alid) ver Augen / und wird bod) nicht er kandt - | 668 Abftantia Lapidis elicienda eft ex corporibus s& non ex Mercurio ^ communi, & quare, : 675. alphur Solis mít dem Meicurio Lunz auf Fhi- Jofophifche weiß zuſammen acfent/ift sin Ele&rum — argentum vivum expurgatum & horum bona permixtione cum materia metallifit metal- dum, 754 (o Sulphar- Index Rerum, |. Salphuris Dielheit iſt Urſach einer Vergifftigu m undverhindertdie mperfedion ^^ —— 9 SulphurPhilofophoram,non eft fülphur va! iif n TR un poaturvioids MN — m ; Sulphur Philofaghorüm vitriolum Romanum al ipellatur, . «Sublimatio & :diftillatio, Mi Sulphur Philofophoram warum er alſo e m wird / n sSublimatio, 968. P328. Sublimirter Alaunun N Subjectum artis, a dd kan kein Same ſeyn 7 Summaröe‘ Begriff umd Saint di 4 gantzen Kunſt / — — Alckymi wird ein einiges Ding nnt / Sulphur folis mulciplicardm, was er fepe) / 4 Sulphur bindet den Mercurium zuſammen ICH -ulphurift felbften ein Artzt / 17 ‚Sublimarioprima, Hecanda -diftillatio, infpiffaci putrefactio, ablutio,coagulatio,oreatio,deco@til, alcinatio, quid fint, UM | -Sablimation DerPhilofoph, Sulphur: nature, NES s T | T. | TAube wird gebohren / 3: Terra wann fie ſchwanger ift gemacht wodi ſo getage der Farben ſeynd nicht gewiß zu! NUN UR warum / bia l ^ & Verborum. Meet fic einen Sohn / denſelben fofttr nehmen bif ex Was euer leiden wird koñen und alsdann wirſtu da, uit tingiren und färben koͤnnen / was du wöllen wirft, Werra nigra was fie feye/46.321. (27 WetraPhilofophozum. 213.214 erta cum aqua puttefit & aqua mundificatur.294. Ih erta nutrix vocatur, foex, magnefia. 301 erra inanet deformis & mortua , nec vivificatuc wl. hi(i reddatur anima fua. 302 erra quando eft habilis & patata ad recipiendam qf animam. — WEGE 820 - bier das allerſtaͤrckeſte fol nit gefpeifet werden’ 324 erra omnium nutrix, — | . 324 Fetrtam oportet prius fepiliri in petia panni Ægy- " : ptij, KU uS Ey. 330 fferra gefolirte und weiſſe (ff zu coaguliren 334 erra berPhilofophen je mehr diefelbe mir unſerem M. putreficitten und gereíntgten Waſſer beſchuͤttet "I. toítb/fe weiſſer und kraͤfftiger wird ſie / 336.356 errta eft mater Elementorum, 347 Merra foliata quid. ; 392 Ii. L — oer eet : f ? Terra calida & ficca capüt eft Cotvi, tnater teli- ' quorum elermientorum. $26 Terra nigra in fublimatione Philoforhica cum fua Jaqua in lentocalore imbibirur & exhiccatur, donec I fufficientet mundata eft & ád albediné deducta.$26 Terra alba foliata eft Sulphur nstutz Magnefiz, & | ibifa&aeít nova conjun&io Solis & Lutiz,& re- |, fufeitatiomortui corporis. : $26 Terrta no&ra frügifera quando cum fua propría aqua | humectatur in füa Ati, magnaäviditate ipfam bibit, | donec pregrians fiat ac deinde centuplum fructum P ferat, $26, Kkkk Terta J b PR Index Retum Tetra alba pet — — de tum continui caloris in rubedi.em excellen fimam digeritur, que dicitur cerallus A becas. í Teuffel kan keinen die Philofophifche $unft rem. Teuffel fat dem Thorriz de Aquinate aeantwon Soive;cöagula, reitera, plura dicere pro | beor. " Temperantia Elementorum nunquam continf abíque conjunctione corporis & Spiritus. 4$] Terra nigra imbiberido cur Mercutio fitalba. 54 Tempus imbibitionis ad exírccandum, ett vigit veltriginta dies naturales, Y Teırz exficcara pone de Mercurio (extam vel. fe a lento joo in cineribus ve & congela,. quater ad minus reitera , &quantumcungf p'uries bec terra foluta fu:rit & congelatı, ei penetzabilior & fi ubtiliorin natura fua, $1 Teira calcinata — ét | Terra deba bibere de fua aqua quinquageſi imá ! Íui partem. 5| Tertafrudtum non gerit abfque frequenti irrigll done. | 'T .rrena potentia fuper fibi refiltens, & pro re ftentia dilata efta&io agentis ín altera materia 6i Terra Hilpi inica oder atramentum, Oder arpel tum vivum, Gummi. ^ oder Mercurius min;ralis. Terra mo:tua. Terva eft corps J—— matrix , qc in lc ılla occul etervet, | Y & Yerborum. | Baalimentum aque. — ———— 919 rriplexx. 9250 a auri zfic five Elixir five fermentum philo- phorum appellatur. 994. f iaiftaumbra folis, corpus mortuum corona ncens, cortices maris, magnelia nigra, draco tc. nominatur, — 998 tiac, der gemeine ift von groſſe Tugend, — 166 r das allerftärckfte fol nicht gefpeißt tocrben. 324 Ikheit / und ein End des Verderbens /und traurig | M res fib in vieterten Defen / Queckſilbet / aquis den Dingen Roßmiſt und Kohlen euer zu bes Muͤhen. | 63 mas de Aquin tractat. 684 Jophraſti Paracelfi tvírb in dieſem Seculo am eiſten gedacht / 7o1. wirdrecommendiret. ibid. honum perfe&um à Deo. »oi i&aren der Philof. gehen al ati einer Wurtzel. 13 fictur wann diefelbe in cin Del ober zu einem rei: [ien liquori gebrachte worden, iſt diefeibe mehr fnedicinalifdy alszu den Merallen bíenfich. 169 actur ift sin fimplex corpus, und har keinen Mangel / iſt dag genusgeneraliffimum,&c. 244 Ictur iſt entweder auf weiß oder auf roth / vermiiz Belt der Seele / welche weil fie Gener und Lufft iſt / faͤrbet in Koch unb Weiß / in dem das RotheFeuer hat / das Weiſſe Lufft. 278 nctur gehet auf das Waſſer herauß in der Geſſalt eines zerſ chmoltzenen ſchwartzen Bechs. 286 haͤnglich / unverderdlich. 340 $ ftra Tinétur brtibus, gemeinen d.ffolutionibus, allen minerar ⸗ RBl'ophra&. Paraccifi Symbolum íft gewefen Omne herr der Philofophen ift Feuer beffändig / unver: - ! Index Kerüni , E LTinctur Philof. wie fie zu probteren’ / E Tinctur fft der Zweck ber Fixation und téarttit/ 3 Tinctur iſt das lebendige Gold / und nicht von au fundern von feinem innern Sulphure genon ur welche in multiplicatione,als eíngDunft vomp J cipio movente muß gefangen werden / 3 Tin&ura oder Anima Solis. 3) Tinetur Hoheit und groffer Nutzen / Tinceur muß auß den Metallengenomen werden 14 Tin&ura univerfalis fan nicht aus den mind Metallen verfertíaet werden/ Tinctur oder Medicin verwandelt einTheil Queckſ i oder Kupffer in hundert Theil fein Gold oderSil Tin&ura nulla poteft fieri fine aere.g22. d Tingens venenumi.e.argentü vivum praeparat, $ Tin&ura nulla eft vera nifi ex ere noftro ex Lapil . Philofophico. Tinctur des Holdes und Silbers haben ihren M fprung auf dem Mercurio, í Tingirend und das fo tingirt (oll werden foll [ey Urfprung und Sefchlechres ſeyn / Tinctur Krafft und Wuͤrckung / Tieffes Nachfinnen mir dem Seegen Gottes / O Kohlen / Glaͤſer und unermuͤdeter Fleiß / iſt zu d Philoſophiſchen Werck nothwendig / 10 Todter Sohn / 3: Tollatur abufus, & máneat rei fubftantia. b Tochter Hippocratis. Transmutatio Metallorum foll auß metalliſ. sm gehen/ und nicht aus den Spiritibus. Trockenes Fener oder trockene Calcination, A Trockenes Waffer der Weiſſen / 1 \ 1 i ; D & V erborum. na oder Teiuna der Philofophen gedrittes/ exSale, Mercurio, &Sulphure, vel corpore, fpiritu & inima conftans. 470 infitus de extremo ad extremum non fit nifi per nedium. 555.641 ituratio & affatio continuanda & reiteranda 618 9$4. mg.E. Bedeut der zweyen Kron / 281 ad versefrt die zween Brunnen / 983 Aach verſchlingt unſeren König und Königin/ 999 jium Principiorum Generatio, 1010 ach thut ſich ſchwingen gegen en und Mond/ ıcı7 4 V | Aganten und Landbetrieger fell man menden/393 Vas debet eſſe figillatum figillo Hermetis. 416 por un&aotus wird zu einer Magnefia. 457 verfliliges ſoll darvon gethan werden / $40 Marier iff Sol, die Mutter iff Luna, 552 atter oer Philofophen ift an allen Orten und in ale Bici Dingen, 669 as vitreum & ejus firudtura. | 722 as vitreum debet poni inter cineres in furno fuo, 722,724. as unum, Lapis unus, co&io fola, 723 Bas folido luto obtura. 723.724 ; jas Aludil. 818 Benenum tingens, 113 Je getabilia & Mineralia, rubeum ſanguinis inſtar oleum in ſe continent. 217 B colorem vertit. 217 E Kkkk 3 Vegas 1poS, $ Bac ift der Saamen Mannes und Weibes/ 968 l'egetabilium natura fagaciffima aquas in Citrinum Index ROG, ^ i Vegetabilium & mineralium | viriditate dii per E per ignaviumArttificum, effentia paritcr & Spit a N j J . olei — ique atcanorum t nobiliffimi perit lu Venenum,in Mercurio fplendori marmorielt für TE ^ n lj Venenum in Mercurio invidi Ethelia vocant d ripigmentum &rindturam, _ | 3 ‚Verapud Philof. quid. J Bereinigung pes Leibs mit dem Geiſt und ber Ol wann folds: geſchehen / wird alsdann geſehen groſſer Verwunderung ein neu auf erwecktes ⸗ bendiges / volllommenes und gloriticirtes Corp Diefes Coͤrpers groffer Nutzen. Ri | Vernunfft und Berftand foll man. brauchen bey) | fung der Philoſophiſchen Bücher. Berirehrung der vegetabilien und Animalien iſt le li [ | aber nicht die Veränderung. Verkehrung oder Verwandlung der Metallen f nicht geſchehen dann durch) feines aleichen. 4 Veritas in arte chemica per manualem practica cal & pyromantiam, feparatione partium à fuotg facta, quzritur, quod ftudium Alchym. eft. 48 j| Vegerabilia und empfindliche Dinge — ^ vilan: 'en ich. 3i Venerabili ut;mini natura, quia natura non emet datur nifi in fua natura, idco. non introducasali num, nec pulverem,nec aquam,nec aliam reme: Verum tempus pro lapide couvenientifimum, 4. & quare ibid. | (Kbon 3d Venus die dem Koͤnig vermähler wird / iſt mach suft Venus vitriolata. 937, (ducant, 91 Vegetabilia Animalia & Mineratia unde erigine | | | & Verborum. | ion nicht ber rechte grüine Loͤw. 173 rioli nobihffimus, fubriliffimus ac fragrantif- imus fuccus latet in occulto, 216 rioli fuccus viriditate fua ion non debet,217 eus color in vino. 217 ‘or vegetabilium per fe iplum in ruborem deber sedtificari. | 217 tiolum Philofophorum. 149 'riol caleinirrer foll. gleich wie eine Aſchen calci: nirt und puivisimpalpabiis jpg, _ 389 trum mallzabiıle. 395 ta Cnemiftia, c 64. Ita corpo: um infenfatorun:, 404 ſcoſiſche Feuchetgkeit if die wahre Wurtzel clie Merallen. Sur ſcoſiſche Seuchigfeit it ein bleibendes oder halten⸗ des Din auf dem Feuer. 511 Witrum figi latum eft Mercurii lectus calidus. $25 lier geben nur cine Cif: ng. $39 neraSeg mit welchẽ pif: Kunſt vollbrachtwird. 586 | grosgerni: oai e, virrute muluplic.referta, LE hierio! Der bem Silber den Hold Purpur vingıpräs | aet hat / Silber in Gold verwandt. 681 irtutes elemen ares & cœleſtes quod. faciunt in ! vifisnituralibus, hocetiav faciunt in vafis artis |! ficialibus,fiartici lia formentur ad modum natu- ^ raliu m, 7 j4. "it: um ficípiffum & quare, vitrum fit figillarum in - | fummitate & quare. | $05 it. ioli Spiritus uviſibilis ad fenfu. & per inges - nium, » rei Geiſt weicher den Mercurium sn das C Creun h.fitet, & 4 * Kttt4 Via . Mec B. 4 Index Rerum, Via qua pervenire licet ad Medicinam univerl &Metaphyficam,indifferentesemnes morbos rantem,de qua defperant Phyfici modes no N flratur.893. Wl | oni Vitis plus de fpiritu univerfali participat quam al | 1 Vinum album vel rubeum clarum & odoriferum 9j A Vierte QBort der Weiſen / | i ah Vier Elemente, ] Vis generativa & multiplicativa ſoll nicht verbr tiet / zerſtoͤhret noch veriager werden / 4 .. Univerfal tft ein einigeg Ding’ Univerfal iff der Drach und der Adler / efti und ber Loͤw / der Geiſt und der Leichnam TI Univerfal-Medicin Krafft und Wuͤrckung / Unſer Stein wird gezogen ans dem Stein ber Phil.g Unckenbreñer und Vaganten werden heſcholen Uno in corpote ſunt juncta tria. 68 | : Unica eft res in qua funt quatuor Elementa ben proportionata. Univerfal was es in der Medicin fürWürefna un um Berrichrung habe. 784.78°.786 Unfterbtichete ift die fuͤrnehmſte Urſach geweſen / d die Weiſen dieſen Stein zu ſuchen ſich 64 i ben/870. — mb warım/ 871 Unserfiöhrliche Elementen können in bae Pol cn gebracht werden/ A Univerfal-Medicin Kraffe und Wuͤrckung / FR i deren Gebrauch / 380 Univerlalibus includuntur particularia quavis. 89! Univerfum Opus. 107 Voͤgelin Hermetis Zunamen/ 28! Volans etiam vocatur fpiritus propter ſubtilitaten fuz naturæ. 324 Bor 1. N rb di | & Verborum. Arbeit was fie feye/ 460 Altommen Corpus hilfft dem Unsollerienen/s3o Miuntas conflans in Opete, ies IMiuptas Sola cupidos facit, ael oder gemetzget Flaſch / oder andSifhmenn ; C das fuͤnffte Wefen der Philof. geleger werden / fo Bleiben fie frifch und unzerbruͤchlich / $76 ael ber Philofophen/ | 968.pag.B. gel Hermetis, 985.1000 Miberettung des Phil.Steins ift zweyerley eine äufe Wetlíd) die andere innerlich / 1032 nie aͤuſſerliche was ſie thue / ibid. die innerliche welche / 1032 ina puerorum und Philofophorum fft der Geiſt / Mwelcher aus den Metallen gezogen wird/ — 709 Afprung aller Geſundheit ift die über die Schnur Hauende und widerſinnige Feuchtigteiten des Minenfehiichen Leibes zu einer natürlichen Gleich foͤrmigkeit zu bringen/ 783 T X die Himmliſche / 236 Eyern fine / 47148. — | Mrme die aͤuſſerliche iſt nothwendig zu der Putre rme aͤuſſerliche muß ſanfft und gelind ſeyn 272. Ind warum diſe zu derPutrefaction nothwendig⸗ 272 Paͤrme tvann fie wuͤrcket in die Feuchte / ſo gebuͤhret T fic endlich eine Schwaͤrtze / wann fie aber wuͤrcket in das Trockene fo gebuͤhret fie eine Weiffe/undinder - E MWeiffe iſt die gelbe und rothe Sarb verborgen 27« Wärme ín der Vor⸗Arbeit gefchicher im SR 9 und wird genennet rg (s Wire Waͤrme in der Nacharbeit geſchiehet im gred t und wird genannt/ Aflatio, 3 Warhaffte Philoſophi welche / a Warmnes Bao wird das trucken Waſſer aenaiitz Waͤrme wie ſie ſoll beſchaffen ſeyn. 762.5 iftoaran viel gelegen.ibid. 845,846 (gen. Wärme des Balnei Marie wird anderen vorg Wann die reinen Elementen ín Öleichheir dd Krafften vereiniger werden / ſo iſt daſſelbige unzerſtoͤrlich. Was einan der in demUrſprung gleich / kan und auch eines ín Das andere verwandelt werden. « Was in hoͤhern und gröiferen müglich/ das fan! mehr imb cher gefchehän in wenigern und na Verwandten. 4 Mag oben ift/ift eben wie bag unten. 108.253,4 ER, affer uno die Erde feynd unten die Lufft uno — ſeynd oben. 1084 Maler ber Philo ſophẽ toas es fepe 111. 116. 174 deſſen unterſchtedliche Namen. 1 Waſſer welches rein und klar iſt. Waſteweide⸗ ſich ſelbſt waͤſchet und reiniget. Waſſer der Phil. reducirt und coagulirt. Waſſer der Phil. iſt der gifftigen Schlang Tig gleich / und mit ihm wird Der gewaltige Theria reitet. 164 (genenner/ 1 Waſſer der Phil. wird der wahre Baum des Schr Waſſer der Phil.ift ein Iebendiges waſſer unb " corrofivifd). 998 ſſer der Phil. Eigenfchafften werden ER ı Waſſer Milchfarb. 182 (ihren Urfprung haben. 2 Waller toad bas eor eines feye/davon alle minera Waſſer gebenedeytes wird die Tochter Platonis ^ nannt: 247: Wa Index Rerum, | | -—- d. Lenennet. "248 zaſſer wird wie ein Augentran ober. «in durchſich⸗ tig a affer als ein Cryſtall. 249 Paſſer das fire. 249 aſſers Reinigung. | 249 Paſſer das bleibende, 246. 263 zaſſer das bleibende unb lebendigen Waſſers S raffe Hund Mache muf men wohl wilten. 257 sajfer bleibendes opne daffelbe mag in diefer Kunſt gar nichts acfd)cben. 2/7 Baflersbleibendes Kraffe und Mache iff ein geiſt⸗ ídy Blur. 2:7 Safkrs der Phil.herrfiche Namen. 283 Safer muß wieder in Waſſer gekehret werden / das E wt/ es muͤſſen alle beyde Coͤrper wieder zu Waſſer werden. 286 WBaſſer das aufgeloͤßt ift ſchwartz worden. 289 | Ballerals ein Cryſtall. 295 (295 Baffer coagulirt fic und wird zu ſchwartzem Pech, Vaſſer der Phil.ift nicht ein Waſſer der Wolckẽ. 300 Bafferoer Phil.if ein Waſſer des Goldes / item ein Jfeuriges Gifft. | 301 Waſſer der Phil.wird zu einem Leib. 302 ajfer der E hil. ift unfer Waſſer / himmliſch Waſ⸗ ſer / Waſſer welches die Haͤnde nicht netzet / nicht ac, ] meines Waſſer / ſondern faſt Regen Waſſer. 322 | affer der Phil.wird durch das ohn ablällig Feuer I fitben Monat lang / auch untermweilen schen Monat I lang regirt. 322 ais (Sur feynd dir genug in der Dirk Y erſcha fs , xd .F PRINT Index Rerum, 7; . Waſſer fo in der Lufft wohnen / E Í Waſſer vertehrt fich in Erden / 3 Waſſers wie viel Theil / und des Fetments oder phuris Solis wie viel Theil bey Einſetzung / ſo genommen werden / —4 Waſſer zweyer Naturen / Waſſer mit Silber zuſammen — 9 | Metall ín fcn lauter Silber / 4 einander gefchieden werden, Waſſer fol klar ſeyn / Waſſers Proportion, 4 Waſſer der Philof. wird durch die ft [er geſch f und durch die Schärffung gereintger) 4 Waſſer der Philof. welches geſchaͤrffet iſt / Krafft mi ——* / 4 Waller dus Dritte Element hat fo viel vont Quinta-Effentia a[8 eg bedarff / Waſſer (ff proprie faft/ T Waſſer der Philof. ift an allen Orten / unb kan n mand ohne daſſelbe leben / es wird auf vounberfat Weiſe geſchoͤpffet / aber das iſt das beſte / weich duch Krafft unſers Stahls außgezogen wird, 6 Waſſer der Philof.fft bag hoͤchſte Gifft / aber andi | höchfte Medicin / Waſſer Mareriz iſt in der Kunſt faſt nuͤtzlich c Waſſer iſt ein außgezogener Geiſt und war zuvor dem Bauch des Steins coagulirt / Waſſer welches die Coͤrper ſubtilirt / und in chi fie und in des Steins naͤchſte Adareri ober b Elixits der Philoſophen bringet / 6 Waſſer wie das Queckſilber unter den Miner. lien / 924. all & Verborum, — afer ift dag ſchwereſte Clement vol ſchmuriger geuchte/c. TOSS 64.5 Aſchen was eg bep benPhilof.fep/ 648 alfer ber Philof. wenige fennen es / jedermann fie iet es / ſehens aud) Und liebens / 667 Es hat Namen mancherley / fein eigener Namen iber iſt das Waſſer unſers Meers / das Waſſer 88 Lebens / welches Die Hände nicht netzet / 667 8 gebrauchts ein jedwedere Creatur / aber unſicht⸗ yar/ ibid. aſſer foll gereiniget/ tnb mir gereintarem AZerca- eurio ver mifcher werden’ 672, Paſſer der Philof. ihre Jungfrau und gebenedeytes Waſſer / haben fie in ihren Büchern mit viel tau⸗ Aſend unzehlichen Namen genennet / nennens einen WMimmel / Himmliſch Waſſer 16. 207 J' nb warumb/ — INFOR Woicfee Waſſer wird nur allein aus bent Mercurio ‚vivo gemacht/ | 708 zaſſer von unſerer Erden / 727 Safer der Philoſ. iſt das Waſſer des Lebens / 752 daſſer der Philoſ. iſt rein und Ertz aͤderlich / 796 Zaſſer werden in dem Fundament der Erden / als wie in einem Faß / gehalten/ $64. Waſſer feynd zwiſchen zweyen Seren du Himmlen gepreßt umb befeſtiget worden, 865 Vaſſer und Erd bleiben in einer Runde 865 B uno tearumb/ ^. ibid. fer der Philof iff unmöglich durch die Sunft zus wege zu bringen/ 872. und warum / iſt der allem, ſchaͤrſſeſte Wein, Effigrder das Gold zu einem rep E nen Gift machet / 872 | Waſſer | Index Rerum, 7" Maler der Pbilofophen/933. deſſen primum 4 | Waſfſer des Lebens. 1015 (den. 108] Waſſer der Philofophen fol ín. drey gebracht & Weißhett hilfft der Kunfl. B Weiſſo Sarb/ vor diefer erfcheinen Sarben / well wie Steinlein auffeben. 47 [c Weiſſe Satb it eine haupt farbe in unferem 8B ul Weg zween ber Philofophen der najfe und trockt MU 192. — afes Weib wird mir eínem —— iga vermaͤhlet. Weißeit hilfft der Wuͤrckung. Weiſſer Schwefel / 310. 34 Welb nehmen / ſie ſchwanger machen/ die Geſtalt toͤdten unb lebendig machen / cin Licht einfuͤhre das Angeſicht vonder Schwärge reinigen / tod es heiſſe / 34 cpi: une rot) kommen auf einer Wurtzel hervo 346.347.364.36 Weiſſer Stein’ weiß Gold / voller Mond / ealciní weiß Silber / das weiſſe fruchtbare Erdreich fo € gereiniger und caleinirt tft/ weiller Kalch Sa der Merallen/ caleinirted Corpus &c. wird d weiſſe Sarb aenennet. 3 Weiſſe Zarb wird auch eine lebendige Erde / ein bendiger und weiſſer Schwefel genennet. 35] Weiſſes Elixir, in dieſes ſoll nichts eingehen / (vas weiß iſt / 4 Weiſſe kan allein iu Roͤche durch die Abtochn kommen. 3 Weiß Erztz. 3% 2c f gebaͤhrt die weiſſe. & Verborum: es Samenund Mann Cami, ^ ^ 183 Me Sarb warn fie anfängt zu erſcheinen / ſoll das uer gemehrer werden unempfindiich. 41% [alic Ding fich vermehren’ und gr nehmen, irch ihre Geſtalt / ſo fan fich ebenfalls das Mer gu vermehren und zu nehmen und zwar ohne nterfcheid/ 448 ib im Philoſophiſchen Werck fol vem Dann Vicht zu wider feyn/ 454 Ib und Mann im Philoſophiſchen Werck werden iß einerley Samen und in einer Mutter geboh⸗ 1.44. Queckſilber und machts su Silber, j20 ‚Miller nicht brennender Schwefel coagulirt das Pr Gold kan verkehren in Suber / der fan auch Ferkehren das Silber in Gold. $23 iſſe im Silber ift nichts anders dann eine Ab Paͤſchung der Schwaͤrtze / 524 "Tref der Philofoph.iftein Werck der Natur. 572 "Iib folvirt den Mann. $98 Miſſer Leib des Königs wird in einem linden Pal. 1e0 ein Monat lang digerirt/&arnadoín oer Aſchen agirt/ und letzlich in dem Sand zu einem fiy brau⸗ nen Pulver gebracht. 612 ein Eſſig / Saltz / Alaun und andere der gleichen 'Ffaure Säffteund Sachen toas dardurch verſtan⸗ den werde. 621 Toile Lilien Saamen. 663 Peib fell den Mann nicht uͤberherrſchen. 664 Ber das Philoſophiſch werck anfangen darff. 717 Perck der Fhilofophen wird allein mit dem ar frio vollbracht. Peiſſer Sulphur der nit brennend iſt welcher * Pergentum vivum coagulirt/macht daſſelbe zu Sit, ber. 755. rg Index Rerum; Weg der Natur iſt Warheit / Weiſſen Ey / * QD Farb wird bem Mond ſchein/ — à í Dann verglichen / Pi: Weiſſe iſt zweyerley / a f ift beſtaͤndlghafft ober fix / die andere nídyt ei Materi wird genannt das bleibend Wa item der Gift und die Seel / $ Weg ein anderer den Lap.Phil. zu machen, Welt wird von Tag su Tag geſtaͤrcket / Wein der Philof. teeldyer/ Weiſſen Azercurius, Weiß Kleid/ Weiſſe Adler / Welcher würdig ſeye in die Schar der Philoſ.a genommen zu werden/ ) Weiſſer Adler ober Hermetis Vogel — 999.10 4 " ſcharffe Eſſig der Gold verkehrt in in quan Vogel deſſen Federn an Glantz den Srofl übertroffen / 1900,10 Weiſſer Drach/ Weiſſe haͤlt in fid) die Roͤthe verbargen/ 14 Wind fat ihn getragen in ſinem Sandy233.23 Wind ift der Lufft / 3 Wideraͤffen alle Ordnungen viermahl / 33634 Wiederholte Solutiones was fic verrichten | Woran Gott die Element erfcbaffen/ | Wuͤrckende / Agens wird den Männlein oder das l dende oder Patiens bam Weiblein sugsuiane] í 3 $ 5 9 9 — e "co — ICON ALCHENMIE, DH, «MICHEAELIS FeAUSTIL. «Ned, Doktorss & Phyficı, Fran- | cofurt, Ordınars, A, Abam ) ) Capricornus, (afıza- e^dbartamen( tus,chibor, Puoplum, Aaragat Draicıam, elerator, : Accib. ) Plumbum , Bley/ y Araxat, abufa Rub, Alech, Ahonoc,alabrs, | alokor,amiec, amie, amioch amitich, ara- | xat, Acoro, Balamba, Gartifhlium Koal, ME molybaos, moſquet dei, molıbra, mofider, IB rafas, rafafa, rolos,roc vocis, Me[amum, i.e. lutum rote, Mad: Leym. beffiidem quod. Rebts nempe ultima ciborum | materia Die let. übrige Materi von | der Dergehrung und verdorten Speiß. Ibefins \ calx non extincla, vel calx viva, Ibefam SF ungelöfchter ober lebendiger Kalch / albeſten abeſten, acmorago, aſbeſtus. \brcum 1,2, coopertorium ein Deckel. MM. Abm N LEAIUVUN Abnelectem i, e. alumen , af, — M Aboit vel. abiti, e, ceruſſa, Bleyweiß / al N rad almachabat, alfıden, j Acacia ferrea 1- e, cochlear ferreum, Dag) ein eifener £offel. di Accatum i, e, anrıchaleum. Moͤſch/ | accatlı Acahı, i, e, aqua aluminis, fefeol, A Acaid i, e. acetofum, 008 iE Eſſechtig / 1| faur/ stem acetum C fig. 4 etalac i.e, Sal, Saltz. 4 Acalai 1, e, Sal, Sally Acet idem. e^fcali i.e, apua aluminis fefeol, N Acalmia vel acabema i, e. fuperfluitas ara "1, Uberfluͤſſigkeit des Silbers. Acameh, Acemech, 1, e, Stannum, item alc] Aomba, item faperfluias argenti, Aarnech acernech i.e. eg 4 azarnech. Acartum i, e, minium, Mingen ure | nien/ azemafor, Acato, araxos, 1, e. ex og e^" dcaz dir, i. e, Slannum, 008 iſt 3i nn/alke alomba, Acetabalus, efd menſura quanam tefla | capit, iſt ein Meß fo viel in cine en (daten. gebet. ediceum, 1. e, bai, Acetum amineum ı. 6. album, Acetum philofophor nm 1,6 lac virginis ſi five ai Mercurialis, qua metalla felventur b faphorum. Aelam plulofophorum, quod fit de recenti ALCHEMIıI& 3 ſtudinibus marinis per [ablimationemo & sflillatienem, Eſſig der Philoſophen / der a wird von friſchen Meerſchnecken / uch Erhöhung und Diſtillirung / vers ertiget. | | uum radicale, dicitur etiam. aqua folvens, es, Stahl. ordina, i.e, tuthia jnda, Indiſche tutzia / alcordine, rtinus, 3, e, lupinus, Seigbonn. fuo $, e, Gorallum rubeum, votb Coral ien. | ureb i, e, vitrum, Glaß. -uffe, acuflo, 1,e. nitrum Saipeter. amatut,s. e. : Helmeſſe. larnceb 1. e. auripigmentum. lanis efl flos aquæ maris. ein Blum beg Meer Waſſers. ec i.e lac acetoſum, ſauer Milch. Meberocfl, ajsherec, alhekonec s. e. lamina, Plech. | ; leps ve. liguor gui. difhillatur ultımo, Die I Dünnigfeit bie suteGt Diflilfiret wird. Her 1. e. lac recens fine butyro. friſche Milch M ohne Butter, | che, adhede, i. e, las acero/um, fauere PMilch. Aho, vel adoc, 1, e. lac, Milch. lıbat,i.e, Mercurius! Adachos, adıdealarcos, adidalarchos, i. e. cal- cecumenon, iliis vel adebext i. e, teſtudo, ein Schneck. IE (QU 2 Adin- N 4 - LEXICON! Adinge, Le. armoniacum, C. Adm: furab, i6, Erde. x Adorat, i-e, pondas quatuor librarum, Gericht von vier «Dfunbemn. — Ados i. e. aqua ubi ferrum ee AX tu i fer darinn &ifen gelöfcht wird, Adram, ie, Sal gemma. Adrariges, iſt grün Atrament. lj Adraragt, i,e. crocus bortulanus, Garf Safſran / alfar, afur, alfan,afan, — T Adrop, ift azar, lapis spfe, az.are. Nd ^ e4djamar,i,e, lotum vel lotium, lotio, gew ſchen oder Bruntz. > «der, 1.0. Ventus, vel fpiritus , aura, bali Wind oder Gift; Wetter. Aeris,z. e, arugo, Aeris,fcobs lımata, Kupffer feilich- ass, ie. as uflum gebrannt Ertʒ. adfragar, ie, viride eris —— 4 Afrob, ef plumbum nofirum, corpus im dnm. pu Affarx, Affrax, ve, ART ROTER | amat aff aris, idem, Affemicum, i.e, anima, bie Dell. L Affzos, i.e. puma, Schaum, affros, A ffiara, i.e. ceruſa, Bleyweiß / almat ide Affrengs, $e, minium, 4 Affrodinayi.e, veuut, Affronitrum eft [puma nitri, ber Schaum. des Salniters / quad Arabice dicitur Be rach, heilt in Arabiſch Baurach/ vel ij fronurum, [puma nitri 454 eft ſalſa, der ! al ALCHEMIE s len Schaum des Salniters 7.e, Glaß Balz ar quidam dieune, als etliche fae "den. Afınitrum, i.e. [al Cappadocium, Salt auf À appadocia. L nitri, i.e. [puma vitri Schaum des Lilaſes. DEN Moetoni. e. [pumens, ſchaͤumig. ba, iſt praͤparirt Saltz. ar, id efl, Calx, Kalch / algit, algerit,idem M sal iſt arſenicum ſulphuris, Auch ver2ldfer. Arazath, albenot, ift Bley. bot i.e. falphur, Schwoäfelvalchibit,alchi- Tat. à iori, Aloanacb, ift Bley. Ächafchec 1. e. tribulus, B freg eff ſpeciesceruſſæ iſt in Gattung Bley⸗ och, alrachas, alaſtrob, alomba, alooc, i.e, umbum, Blehy / allabor, alcamor, alconot, "dem, Bıkarib, eft lapis rubens, ein rother Stein / Llaharib idem. Brhic, etliche ſagen es fepe ein Ofen der Alchymiſten / etliche ſagen es fepe obf. rior. i. e. 45 uſtum, gebrannt Ertz. Wafalet, ze. armoniacum. lA", t. €, lythargyrium plambi Bleyglett / Hafnerglett. aurat, 1 e, fal nitrum, jantina, is e lapis falis lacti, albani. idem. (A) 5 Ala Kor, i.e, fal alcait, alafort idem (weiß. Mibab ar , alabari, alehonor allarinoch, alhoho — a U V ULEO DE QUNM | Albanum, i. e. [al urine, Harn Saltz. H Albaras, i. e. arfenicum, Alberzch. 1, e, album arıs, weiß Ertz. Albeflon, lebendiger Kalch. | Albetad, 3. e. [albanum. | Albi, i.e. fablimati, des fublimirten, albir, 1. e. prx de corticibus taxı, Bahr ben Mieden/ credo qued fit. [ubflansia qua fit incauſtum, id) glaub paf eg fep C^ubftan& oder ꝓag damit man Din macht. | | albor, 1, e.urina, Harn, | Albor, i, e. crucibulum aurifabri , ein Sol fchmide Siegel. | Albotat, alfıdas, 5, e. ceruſſa, Bleyweiß / fideque, | : Albatim vel albotas d. e,terebinthura,terpen albuhen, altilibat, albotra, bora, deburu helcabatan, helkabeni, helcalibat,helcalıd Kytram. | Albuhar, Bleyweiß. Albuta i.e, Pärlein. Album i. e, weiß Kupffer. Alcabris, alcebris vivum, i,e.[ulphur, alner anerit, antric. Alcadp.i.e. atramentum album, Alcalt, principium chymicorum fymbolicum, exomnium rerum cineribus fine caltei corporum extractum. idque omnibus vet inefl proprium, [ive liquida [mt five cali Alcaol i. e, lac acetofum, fauer Milch / o Mercnrinsy Alch Ichutrams vel alchieram i, e, oleum jumpe- ırıpix liquida, arfenicum praparatum, ad B abinendum. Ichitran, i.e. fex deflillationis, Drüfen der Diſtillierung / dieser etiam oleum jumpe- inum, Wackholder Del. - \luımad, i. e. antimottium, alcofel, alfacıo, BSpie (af. | —* «bo lac aceto/am, fauer Milch. Akohol, efl pulvis [sbtilffymus. Miobol eft ſtybium five antimonium. Mtobol vini (five vini exficcati epitbeton) ef W^ quando ommıs (uperfleitas: a vino ita fepara- lur, ut accen[um ardeat, | donec totum con- (3 l li il ! i,e.acetum Eſſig. Alcone. i. e, aurichalcum Möfch. Alcor.s.e. &t uſtum quafi grana, gebrannt Cr als Körner. | Alcore, quidam lapis, babens folia argento fimi- lia, ein Stein der ‘Blätter bat/ dem - Silber aleid)/ Spat / altores idem. | lcubd.s,e. butyrum crudum, raue Butter / alumbair. Alcubrid vel alcur aut aluzar, efh idem (. qnod fulphur, Schwefel, lex 1. e, vitriolum. Alechariti, e, Mercurius, IAlechil 5. e. tripes, cin Dreyfuß. Alrfantes, ie. flos falis, Galgblum oder Bluſt. (QD 4 | Ala ^ S0 cu LEXIGO- Na. Als 1.6, Sal compofitum, rie gefe | Saltz. Alembacı i,e. gebrannt Bley. Alembic, 1e. «Mercurius. 1 Alembicum, 1.0. das Geſchirr/ darinn 3 ſenwaſſer gemacht wird, Alembscus fen capstellum , ein Helm/ guod v | inferioribus ad vapores reuipsendos impon aur ,alembicus aliusvoflratus ef alius coec, roftratus eft, qui humores reſolutos per can ( lem att vuflrum ad vas rwipiens dimit alius coecus boc eft, fine rofro.[ublimanonibi inferviens. Hic in [ublispationibus nonnum quam in vertice perforatus. alignantuiumh eft, humores alcendentes emittens. Alembrotb, efl fal Mercuris vel fal phiefi borum & clavis artis, bilo! ophife Saltz ober Weißheit Saltz der S ot fel zu der Sunft. | Alembroth deſiccatum, quidam appellant (al tar tari magiflerium magıflrorum, QertroQ neter Weinſtein Nd Saltz alle Meiſter Meiſterſtů ck. Alexantht, altingat i.e, flos aris, Blum ode Bluſt des Ertzes. Alexır i. e. medicina alchymice praparata, € ne Artzney Alchymiſch bereit, Alezaram,1.e, lotura pl umlbı, Bleyw aſchem Alfacta. t.e, 4eſtillatio, Diftillirung. 2 ed If adtdam i,e, [coriaauri Ott Solo. y Alfamadı, i,e. cinericus. n Alfafit, se, alvalır, 1, e, tefla, tine Scale obt dut. A AUCHEMIE % Mifarida. i.e.ceuprum flum, vel laminatura "vereriss, Kupffer Blech. | Mifai de d.e. fol armoniacus, falmsax, alacap VW alozap, alfol, aliſteles aleob, azonec, anoxa- | dic, anacob, andex, aquila, Butrum, alızo- les. : altfufa, i.e. lucia, Ya Schilff. “lgali, 1. e. Nærum falaiter, Memet, i.e. carbones, K ohlen. "Mlgnrice, z.e. calx, Kalck. Mulus, i.e. confectio, cin Confect ober Zu Jſammenmachung. | "Modiima, iſt etwas fonders foin den Gold I Metallen gefunden wird’ darauß das T $5tep wird. an zadis, ift Faft und trocken zerra, heiffet IM 2trabifch Zorreza, tinerkar, Arles nennt -eg /almiac. | I bocob iſt [alarmontacum. MUT aes e. (ubrilis pelvis alchochos, ein ſubtil MPulver. fial, t.e, antimonium, Blaklıa, i.e, vas cin Geſchirr. Mkale, i. e. ovum galline, ein Hüner Ey. Mikalir, i.e. vitriolum f2ffile vel fufile, | Be alkes, i.e. as uſtum. gebrannt rg. | E. ift ein S1am eineg Philsfophen. Mkant ef Mercurins oder ein Coattung | attrament, Alkanıum, i, c, 4s uflum, wel [pecus 3) 5 aro" 9 10 LEXICON aromatica vel fecundum | alios arfe cum. X Alkara, alcarana, 1. e, cucurbita, ed haranum i. e. duenec viride, Aikaa, 1.6. albot,alkaxoal. edikıbric, albibert, algibic, alkıbie i. e. fi prar vivum, \ebendiger Schwefel / alck ric. | Alkı, alkti eſt materia. dulcis ex plumbo, Alkımia, ift Srölichkeit/ oder froͤlich muthig machen. | Alkın, s, e cinis ecavellatus, Weid⸗Aeſch alkal. Alkır, ef fumus, Rauch / alis carbones 9 Kohlen. Alkitram i. e. pix liquida, dünn Bech. Ai boel, d, e. plumbum. exquiſitum de mine Bleyauß dem Gr& erfudyt/ etliche gen es fen Zapıs laralı,lafar- Steine che aber es fen antimonium. Alkole[fh tartarus, Theophra[lus fic ait: Al efl purior. ſubſtantia rei fegregata ab impu tate ſua. fic Alkol vini efl aqua ardens re& ficata c mundiffima, bag reineite und fies dag fubtilefte und edelfte. Alkofor, i, e, (ampbora. A lkymia, ift ein Pulver Fünftlich genac auß dem Bafılifeo/pulvis de 'Bafili[co, Allabrot, eff. quoddam genus [alis confelln eine Gattung gemacht Gal. Alma, i, e, aqua Waſſer. | dim | ALCHEMLZE, I Pairia, iſt ein Steinderambregleich. | Imagra i. e. bolum, cuprum, laton, Yoth | Erdreich⸗ ef vel lapis ıpfe vel terra rubea, damit die Wagner ihre Öhrt netzen oder feuchtigen/vel tdem ef almagra, quod ! gel lotium,.v. losiogeroäfche oderwaſchung. | Umak:f, almakanda Le, Iythargirum. P 5e cinericius Aeſchin oder aͤſchin Far * almarchiat al merchalz, almarchax ar r.c. Iythargt: IR Glette. Mmarcat, ijc. ſcoria anri, Goldſchlacken c calhmia aurt. Pmarcaxida, i. e. hihargirium argenti, argy- nitis, EM 4 id dumarkafida, almatkafita, 3. e. e Mercurius, - (ft eta, mineralifcher Stein. Um Argen, almatryon, armagal, armalgen, 1. €. orallen/ item almarago, | Mwartack, almarchat, almareıh, Aeſchen oder Silberglett. lmartak, i. e. lytharginus cinis, Almatalica, i. e. Metallum cupri, roth Kupf⸗ - fer Metall’ das in Der. sizera ober Ertz Fafunden wirds wie das Eifen Metall oder Almechafi de €, cuprum. Imene,s.e.fal lucidum, Flat lichtig Saltz oder . Salgemma. Almetat i.e, [coria auri, Sindel ober e chla⸗ cken des Goldes. Almiſadir, aſanon, meradum almiſadu amitA- .. lir fal armoniacus praparatus falmiax stem viride aris, Alnæ - Alfecb, e. alumen jamtt. Alimar, aycaphet, i. e.as uſtum. n1 LEXICON edinec, allenec, alkalop, ie, ſtannum, ale almıa, a[erebran, a[cbam, | Aloe, feynd breperfep Gattung : aber i Diefer Kunft wird Epolicum verftand das iſt alae epolicum, aleratio. Alofel, i.e. pannus quo vas operitur € Sud) damit man ein Geſchirr bebe ober vermacht, Alohoc, alofohoc, alofot, alohar, i.e, Merch rius, Queckſilber. Alos,alo, alıx, almole, alec, se. [al Sal alcalat, alcalac, ! Aleſanthi, i, e, flos falis, Saltz Bluſt / ba die Barber brauchen. Alrambus, ie laps rubeus, ein roth Stein / ſcilicet fangvis venarum hominu di Blur von den Adern der Me chen. | Althanacha ıe, auripigmentum, alernet ,'alb mec, alemet, Altımio, 1,0; fex plumbi, Bley Truſen. Altingact, ie, flos aris, Erb Bluſt / Spa grün. Altinaraum, 1.0. vitriolum. Aludel efl vitrum ſublimatorium, ein In firument ober Geſchirr zu fublimire oder alutel. Audir & aludit, autaric, axomſes azon t.e Mircurius. Aucch, eſt jovis corpus purum alnach idem. LE Au I ALCHEMIZ AH ımdlufır, eff rubedo, Roͤthe. |Uumbori, i-e, plumbum uſtum, gebrannt ed Bley. - nMdlwenbur ift Luna, alumen alap ı.e. alumen elaciſſe, lumen de alep, vel Jal gracus, vel de macedo- - ma, Griechiſch oder Macedoniſch Cal. Mumen lamenum i.e. feiffam gefpaltener - Alaun. |Mamen, lofe ie, alumen plumoſum, Feder weiß. : | MAamen alkori i.e. nitrum alumenalkals idem. Alumen [carolum i.e. ſciſſum. Alumen fcarsole ie, gipfum Jamenicum, Jan- meniſcher Gips. | lumen de pluma i,e, Jameni vel alumen fca- " r:ola, Alumen [ciffem, unfer Frauen Gi. alumen de pluma i.e. jament, Alumen ſciſſum i.e. amales, Alumen albedane $,e. alumen Jacharınum. Alumen de crılallo, i,e, alumen voce Alaun. lumencalcilien, efl aunb arabice, Aumen alafuri, vel alafor, i. e, (al alkali, ala — adem, Alumende "Babylonia, $e, zucharınum ro- ! tunduns idem, lumen liquidum i,e, amomum, vel limpart, Al umen. fafcioli ie, alkali de cabia idem. HAlumen crepum ie. tartarum vin boni, Weinſtein von gutem Bein. » MAlumen alexandrınam i.e, mitram ſalſum. Alu- 14 LEXICON | fuflumbrannter.— Alumen albumi.e.cearto )Cotium kochter. Alumen vo[a i.e alumen )Combaflum verbra | ter Alaun oder Al: alumen rotundum,quod ſcinditur, runder (aun der zerfpalten wird mit dem fi die Weiber färben und mahlen / «4 eiiam zuccharinum vogatar, welcher au zuccharinam heißt. Alumen alafran, i.e,altimum der leht alat. p Alumen [yrach, [yfarach, alkokar, alfurint, niofumi,e,combuftum, 1, e. verbrennt. Alumen lonid,i. e. limpart. | Alumen bulganum, i.e.glaffa, ut dicitur v garüer, wird gemeinlich aenennt Au ftetm/ein Gattung oder Geſchlecht/ vei ifii, Verniß / iff roth / und durchſicht vote Maſtix / ood) roth. | Aluminum quatuor [unt genera, viererl Geſchlecht ſeynd Alauns / Amplex albut weiſſer zigrum, ſchwartzer perſcriptum - boc, darvon iſt geſchrieben im fuͤnffte Buch Alberti von ben mizeralibus, v ben Singen (o auß ben Ertzen kommen. Alumen ı,e Antimonium. alumen philofophorum, Eyerſchalen Kal amofa, anicora. | Alunfelyi.e.[Hlla ein Tropff/item alunſul, Alufen i.e. ſulphurata, geſchwebelt / alufinen vel adnuſen, fecundum quo[dam, nad) etl Vider Meynung tf es cin Ding. Al vit, alafor, $, e. rabs. ; Alufar efl manna, A ALUNME MIZ, 1$ Meegi, i. e. attramentum, attrament, : li mafor, £e, (ynobium 3iüober. ? Plat, i. e. pondus trium granorum, DAR Ote wicht dreyrt Gerſten Körner eem alzılar, Hirmar, iji vas Graͤne. oſar, i. e. as uſtam, gebrannt Ertz. Mwalgama, eft auri vel argenti cum argento vi. IU vo zmpofßario, des Goſdes und Silberg Verleibung mit dem Quecfiiber. Mlimandınus lapis efl,gemma coloris varit: ex- M, inguis omnia venena, & reprimit, quare | nor efl cemmasontemnenda de qua ceonínle Klbersum, rmimojfa i, e, confice binc amoſſare. jma/]are, i. e. conficere, ein Pulver zu einem Iw Zeig machen ilumbra efl Sperma cets, ift ein Sperm oder ‚Sam des Walfiſch / das iſts nit: aber - obn Zweiffel ift e8 en Gummi von ci $ uem Daum der im Meer wacht. mene i.e. Sal commune, gemein Saltz / vel | Apoffolus, iumentum fe. alumen [fefam, gefpaltener j Alaun. mon Gabriel i.e, Zynobrium, Zinober. (pater: ſulphur. \naton ı,e, amatron ie, [al mitrz, atris uel antaris efl Mercnrins. Anatroni,e,fex vitri, Glaß Gall [Urairon i e baurac haurac. fa» eim Anatronsise Jagimen vitri, Ding. Boo Gifaggallen/ "e vitri, Saltz ber Natur. wd ncinar vel arecinar, — Anoc A LEXICON - Ancorai.e. calx, Kalch. Ancoſa s.e, lacka. | Andarac ı.e, auripıgmentum rubeum. ther auripigment. ; Andena efl chalybs ex regionibus orientalu addutia, | Anfaka i.e. coagulum, Anfalcaidem, "fir, filius Mercurius, Anſirarto, [piritus fal, 4 e nontagins, lapis eff philofopbicus, donum fulphar fixum à natura, Philoſophi GBottes Gab + Stein / natuͤrlich Schwefel. Anora 1, e. calx de teſtis ovorum, Gi ſchalen Kalch / vel calc viva oder feb piger Svald)/ aora, Anvtafier, altocab, alem zadat i.e, [al art BIACHHA, Antal lotto pura; reine Waͤſchung. Anterıt $,0, Mercurius. Anıhonor, atbonor, 1e, furnus, ein Ofen ‚ anthous proprıe Rojmarınus efl, [ed ad talla tran(latus quintam. e[Jentiam five & xir apri hansficat, interdam mediıname trallam notat, ! | Anthrax i.e. carbo Sob. Anthiſides, ift der Kaich des Metalle, — Antimomum i.e. alko for. Antimonium ef? lapis de venaplumbi vel à marchabta, fatarnı, uten Stein von Bley⸗Ader / Spießglaß. -* T | ALCHEMIAZE, 17 Inn ini, flylium, Spießglaß. ar wingar, altingar antscar, ie, bor ax Borraſt, | ancticar, Incar idea. Ens e En. er penfalus, ift ein Geſchirr darein Del goi than wird) hat. einen engen Mund. Iphebriok i.e. Julphur Schrortels ohrodifia, i,e atas venerea, DAS Veneriſch „Alter ober Wolluſt. 4244 i.e. liquor, eine Duͤnnigkeit. qua alma, ift ein Waller das vonWein T gemacht wird Durch rblimanon — Igua alregi i, e, aqua calcıs, find hikige Waſſer. ER ; Ina cerebri 1, €, agua tartarı, Weinſtein⸗ uaelſabon i, e. aqua [alis communis, Iqua fætida, i.e, aqua Mercurii- der Strauſſen Magen: _ | " Iqua bolfobon, i.e. aqua [alis panis idem, aee , 8 mein Saltzwaſſer. —— I c i 6, auripigments, Auripigment⸗ Walſſer. MD JR na marina, i. Saltzwaſſe. qua mercari, ift. Det lapis zerlaffeh/mit (eto ] nem eignen Waſſer / das indem Stem fir ift/ und laufft weiß ie Waſſer. qua nitri, i.t [al alkali vel aguafort. uA palaflına ie flos arss vel. viride. &nii, "Cyangrün. — | ea qua permanens, eft ea, qua ex duobus perfe- | (85) amr \ 4$ BERICON ctiſſimis corporibus metallicis fit per phil fophicam [olutionem. Ef Sol, & luna ]M, Inta in. aqua, fimulque juncta, dicti etiam aqua caleflina & Mercurius ph —.— lofophorum, h Aquapluvialis i.e, aqua dulcis, ? Aqua rubicunda, aqua megi, aqua [egi i,e, aq vitrioli, T Aqua [almatina i.e. de falefatia, Waffl von Salg gemacht. | Afquarius ie. ferrum, Eifen. Aquila ie. aqua fortis. aquafort, (8 toi auch genennt Salmiax / ſal avmoniacus d Aqnıla $e, aurum, gnuttendo, fidelo, edel feda Aquila i.e. arfenicum, vel ſulphur. Aracon, ift Der Lato. | Arcanum res efl feerera, incorporabilis, arg immortalis, qua ab bomine cognoſti nonp teft nifi per experientiam, Eſt emm virti enjusque rei, qua mallefies plus operata quam ves ipſa. | Arcanam materiale, eſt extrallum [pecifici enaterie corporis vicinum, (um autem m teria corporum mixtorum fit ex duplici. eli mento, humido ſcilicet & ficco, (aer. eui] & ignis formalia potius [unt, & effcienteil babentrationem) staque & hoc arcam amulans ipforum conditio eff. duplex : A qua [hillatitia & coagulum [pectficum. — At « cams [pecifici deferiptarem vide Rulan Lexic, à /1rcos i.e, as uſtum, aglophes, ezaphora, — | Arema - T | AL CHEM I ££. 19 remaros ift Zinnober. Arena, Sandy ift der reine Eörper des ] Steine. | vena metallıca goldbergica, in qua ramenta - & glebuli aurirepertuntur Darinnen man - Gold fehen und Körner findet. pena metallica, ex qna. lavatur aurum in Albi, Goldſchlich. enamen 2.e, bolus Armenus. lirenar mei } Trfar i.e, arſenicum arſag. Mirgentum vivum chymiſtæ Mercu- rium.vocant, Eflque nihil aliud, quam aqua viſcoſa, in vifceribus terre, ſubti- lis ſubſtantiæ, alba terra, calorem tempe- ratiſſimum unita totals unione perque. mi: nima, quouſque ficcandum fuerit, tempe- raum A fieo, cr [ficum ab humido equaliter, — Eflque argenstum vivum Altera pari — lapides. phslofophorum ; e& principium — Alterum, matergus omnium | enctallorurm, & [ecundum quod | coit cum , patre, & maſculo [no [ulphure, cau[at | perfetlionem, & imperfellionem in me- B tails, & metalla. quoque. (ut. - fats) JM ples a matre, fic. loquendo, quam patre babent : Hinc — plurimum | trabunt | originem, in hoc plurimum rejolven- tar. 65) à dene 20 LEXICON "Argentum vivum i. e. [piritusvel Mercuri qui [ervusfugitivus, derfluͤchtig Knech aföc, ydrogıros, [arlatum, anzaryg, zayla azöhac, Kyreetros. fumus albus, alfohoc [aii äzor, azec,alozet.azoAr, aurarid, dracos i | 06. — $6; fpiritus. Moor Argentum populi 1.0, (al amarum bitte: Sal Argilla, laͤtt / zaͤherHaffnerleim over Erd Argiſtata 16, incerata, (in Gewaͤchß. Arg yroi. 1, e, argentum, Silber / daher hei litbariyrós, — lapis. argenteis, filberm C ten : dann Zyehös betBt Stein, erg yrui, ides 7x b Armoniat [al.i.e, Bella Stern genzır idein] Arohor ift Queckfilber. | Aroph ift Mandragors, pn | Arfenicumi.e, nitrum gratum y efl fulgur m iallorum, efl eliam [al ipforum, & (aturm guod alias arta vocant meh, reperitur ne] «ulli; in loci Griechiſch nitet. Ar[enicum rubeum, i.e, auripigmentum evà ceum, Säfferfarb; | ‚Arfenii, i. cauripig lacten. ro Artaveck, artanech, 1.6, arfenicum, eujus ive funt. [pecies, album, flavum, feu luteum, d cierinum, der Arſenick Rauſchgeel— Goldgelb / operment, Jyáttenvaud) item rubrum ſandaracia Græcorum Feu Schwefet / roth — operment, rothé Schwefel / Rauſchgelb / Roſtgelb. Afabon s, e, [apo, | : Ape. || ALCHEMIZ n Mfafotida, ein Gummi; Teuffels Dreck. Jagen, afegen, i.e, fangvis draconis, agi joe, vitriolum, vel atramentum rubeum, 4 rotbatrament/ azeps idem. f famar,i,e. flosarıs, — Mem. 1.e, viride eris. / * aſep, i.e. alumen. Alaun. \feb, febel, alpar, alumaic, arabice, feipterea, 1 grece alumen, Alaun / calidum & ficcum 4., I gradu, avıcen, calid. c£ ficcum 3. gradu, W aativumin fodinis ex aqua limoque falfaga terre, eft aut candidum aut mgrum. in cy- pro, quo purgatur aurum, Candidum eft dE fpufum vel concretum & liquidum quod vocant alumen de rocha velrocca, vel cipari- num, ſciſſum eſt triplex, globoſum, rotun- dum, ſciſſile vid, ruland lexicon, fed arabice leo latine, Loͤw germanicè. "Wedenigi :.6.amaatites, " W fenec i.e. fol. Mephb, afeb, i.e, alumen ſciſſum, | t(Faltos vel alphaltos grace, latine afpaltum, Mingar, vel afugar, afnuar, afıgı, £6. viride - eris, Örünfpan. | | Wifmaga afmaga, i.e. permixtio, vel commix- | tio quorundam metallorum. adinvicem, Afoper i.e, fulıgo, ek ug. W/paltum, afphaltum i.e. flos arıs, . vel bitumen rubeum,roth Bach / vel bitu- ven lIudaicum, Judiſch Bach. | Afanegt,ajlanıngi, aj aragi, das Pulver fo 0d | fàlt eoa ben Wenden des Saltzes. (35. Afer, Ex 3^^ XEEXLDCOXN Aſſor, iſt Alaun / ſagt Morienes, ift di gemachter Alaun/ von der Materi D Stems / nemlich weiß, N Alub dye. galaxia, Enderung der Stern. Aufbedegi, eſt lapis ſtindens alios. lapides, ei Stein Der andere Stein zerfpaltet. — Aſul, aſulci i.e, lapislazuli, lafurd : arabi idem Yofurftcin. A fuoli i.e. atramentum dicttur etiam fuligo, e beift auch Ruſt. Atac, s.e, talch vel nitrum. ET Atbapor, qui & philofophicus, & arcanus dil ^ enter, efl furnus compo[itus.arcano phslofe | phorum lapidielaborando calorem, ubi igm | .. adwvas mon pertingit, convenientem tribuen Atanor, i.e. olla perforata, ein Hafen bel s Boden und an der Seiten Loͤche at. Atebrari.e, utucus aquinus five vas [ublimalı ctorium, Atınkar.atincar i.e, borax de petra, Borat von Felſen/ item Baurach, Boras. Atragar i.e, lapis ein Stein. Arramentum i.e, duenec, malagiſſaca, fva. /— de Kreide. Atramentum album ie, calcadis, Aıramentum citrinum i.e, colcotar, atramentum, — Hi[panicum, credo. effe vitrio- ium. Arramentam rubeum dicitur. a[aric, n vel afagr, b e — | 4 ALCHEMIZ, 2 ramenium «iride i. e. calcantum,vitriolum - Romanum, Jitramentum i. e. malagiffaca, ſchwartze Kreide/ iden, / tramentum, Griechiſch Bäch. ftramentorum eft. akata, alınd Alſtein / aliua kalkadıs, aliud, calcanınm, atramentum ef s et. ‚Yptiacum. 2 Iramentum [eriptorium librarium, fchreib Dinten. Es fuligineum , *5udjbrude Iramenum ſutorium, Schuſter Schwaͤrtz. plura vide apud Rulandum, l.c, ditagar, i. c. lapis, stem atragir ein Stein. ttingar attingat, ie. flosarıs, _ Attingir,id eff capfula terrea, tin irrdin Troͤglein. ureb ı.e. vitrum, Glaß / AZUZEZE, AZAZEZE, ivec, allenec, alkalap i. e. flannum, Zinn / aletb, azeth, alimba,allener, aferebran aſe- bum. 4dvis Hermetis,ift dag rothe Bley / mitten in dem Ey / das nuͤn uͤber ſich will und ſoll ec. Es iff auch die Eſch in der a- erice, heiſt aud) anſer und, as Hermetis, avis volans, quia in altum evolat | (b tamen iterum in terram propter nu- trimenta deſcendit. Vnde nutrix omnium ef terra. C5)4 Aura“ / F Aura ebrızum,ise, limatura aurt, Solpfeile 24 Lu LE o4 BR U WANN, = ABT ABC i.e,mercurins, axoch, 42.00, axet, D fech, befec, tdem, due Ri eAsrıchaleum.|o viel gefprochen / als 7«d: - Cry dann «ram heißt Gold/ um chalchos Griechiſch / das iſt / Ertz. J Auripigmentum fugativum, fluchtig / Daß p das Feuer fleucht. | | Auripigmentum cemprias, aqua lili. Aurıpıgmentumrubenm (Healgar famuscafe, 3 IHüttenraudk Aurumvivamifi firirtar- Rußgaͤl gentum vivum. N Aurum latss, i.e. Gold in weicher Tinckur, oder Faͤrbung / die da Die Gorper tingirti durch das ſo ihr zu gemiſcht wird. Aurum coctum i. geſchlagen Sold. | Ayrum experirı argento vivo, anquicfen. 4 oder pur Gold. 1 Anrum philofophorum i. v. plumbum, der Philoſoohen Solo ift Bley. | aurum potabile eff liquor [ine corrofivoy quod, pauciſſimi norunt, eorum etiam qui. par an quotidie in hominum per nitiem potius, quam — ** | P Anner i.e, aqua pura, vel lenis, rein oder mil À Wafler. : Ataaıye. magra, terra rubea, vot) Er dreich⸗ Azagor, i.e. viride æris, azragar. EN Azamar ie. vermilio, azymar idem, vel mea num. Azamo, te, color indus. | Az N: — uei j 4, " atramentum 3s anec, i. €. armontacus, eg, d.e, vitriolum, azezi,azegi, Regi, arec, i, e, aqua atramenti, ei, 1.6. atramentum. em, ie, butyrum collum, gefottene But⸗ ter. If $e. alumen ſciſſum. mator i.e, minium, vel cynabrium, ulerfali, i.e. ein ſchwartzer Stein der um Hold funden tviro / es it aud) Moß 0 auf den Felſen wachſt. Zernea, 5,6, alfarida, imar, i ie fet arit vel es uſtum. das, ift. ein Stein darauff Saltz wacht agen, afegen, i.e. fanguis draconis —— 1h efl argentum. vivum, ex quovis corpo- *e metallıco trallum: & proprie. Mercu- ns corporens, Mercurius corporis me- allici, Paracelſo vrafertim eft. aniverfa- 45 CT indifferen medicına, rerum [peciem munem exuta & intenfiffimam tmantavım, ique centralem quandam virtutem genera - limam, veliquas omnes medicinas in fe Wroncludit, non aliter , quam. prima veliquas "unes fabflantias, exclufis — accidentibus. quc in. enfis pomo conclufam, quocunque acorum serit, gefaaffe ſe cum perbibetur, arabice, laline alumen. azol, Wubo ie, tit vas (hyraicum, bedigar bedogar idem, amen i.e; point Gewicht / baccat, $9.5) Azur LEAXILILON ehm vide Turbam fel. 30. eAhric ie, Vitriolum rubeum, AXymar ie, vermilio,az amar idem vel minit B. je das Gewicht. — . | Bagedia eff lıbra 12. unciarum, 008 A l ney fund hält 12. Unk- Bajac, 1,6, ceruſſa Bleyweiß. | Baktam 1.0. faba eine Bow/ — | Balınötera i.e, terra vsbea, rothe Erde. Balitiſtera idem. Waſſer. Balrach panis, i.e, nitrum (alis. "Earcata 1.6, meatus ignis, Bardadiai,e libra, - : P Barnabus, barnaas, i,e, ſalpetræ wrinarimi urına (alis petrae, acetum acerrimu Salpeter / darauß der wird obj ſcharffer Eſſig. D Barnrac, ift. Glaß. Bafed, befed, 56, carallus Belefis. Bafura, 1,0. (emen, Batunra, Battitura aris, i.e, [guama metà lorum, der Metallen Schäppen / teil Griechiſch genennt/ Zepzdor,Arabifch a bel, vel tubel, velfuligo,teutfch Jam ( ſchlag / item cubeletus. 4 Battitura rami i. e, ſquama veneris, Kupfft ſchlag / oder Kupffer Aeſch. Baul i,e, urina, Harn. N^ E Baurac i,e, attinckar. u Banrac, burac, banrachi.e, omne. genns A ‚ ALUME M IlezZ 237 fein jedes Gefchlecht ober Gattung Sal- Aes aig etliche fagenvetlicheaber unters | ſchedens/ als Baurac, denequat, borago, Jor AX uritar, angar, wrac, s.e, bores, srac ie. fal gem. furac, i.e. faphırium litbargyrum. albifica- tr», weiß gemachte Glett. j wrac efl genus falis algedi & diabedfir, d.e, Juefüedo argenti vivi, cin Schnecken eg MQueckſilhers. Merac s.e, fal vitri, fex vitri, ſpuma vis, [Gag Saltz / Glaßtruͤſen Glaßſchaum / fel vitri: Glaßgall. arac. i.e. quodlibet genus [alfupinis, ein je⸗ [bee Geſchlecht Saltzes / oder Geſaltzen⸗ Mheit / und mag von jedem Saltz verſtan⸗ "hen werden. | sırac, baurach, acutum i,e, [al cotlum, wrac, banrack, ijt Pflaſter damit bícfüs gen. umftridyin toerben/ als des Golds mit Eyerklar und Med. | Marac, iſt auch gefalgen Merum, arme- Weifd) und Schwefelich. Miurac wird vom Schaum des Glaſes IB DET niters. el ıfıs i.e. katanos, lefon t.e, Bal(amus, cos, $.e, rotundum rund. Irnai.e, vas vitreatum, eit vergleßt Ges. ſchirr / Birmina. ix, vernix, elafa, Bummi junipers iden⸗ a8 "LEX Ic Q N idem & bernix, ein Ding Das uf oͤhl undelafa gemacht wird/ da man bie Sarben glänget und fterd Berrtonss d.e. colophonta i.e. gummi jump & bernix, "Bezar vel bejlar je lapis viridis, ein gii A . Siem. Bıar cheturfim, Pythium cerufjaBtepweißif Biladenı.e, calıps velcalybs, Stahtl. j; Bıjematum, eft omnium levilimum, p«lidi ; mum cr vilfimum plumbum, Birumen, Bergwachs. Bnamen a gracis aſphalton diciur — lace afphaltite en fudaa,gwinunc vod tar mare mortuum ubi (cilicet olim. Soda c? Gomorra fuere, nam exidllo lacu len b ' alle afphalton eruitur in ufum. mortali cum cotera [it omnino ſterilis. Prater h bitumen ın ajlyria & chaldaa copiofe. amy pa[cuur ut pro namento ft in muris condelli dis, Eflque duplex piſſa phaltum — [cili natiralequod crefcit, & factitium, p : ex pice c bitumıne arte,plura lege fub le Blatlara i 1.0, cerulla, Bleyweiß / vel blanti: I Blicare 1.6, prafil praparatum, ein bereite) i) Preſilg. E. Blincta, Ihe Erde. Bodagi 1.8, alınd vas. ein ander Grim, 3 Bodid, i. e, ovum, ein Ey. | Bof, i.e. calx viva, Kalch í ungeldſch CORBIS ii T b 11 ji T " ALCHEMIZ/, 29 . l eis, Corallen. | Mus armenns, terra Garpemariorum, Roͤ⸗ h telftein. ! * dicitiur lutum, quod minerale nullum in je babet, — des it die Drüfen vonder Schwaͤttze. quus eff coagulum [pecificum, quod eff. eſſen- sale, cbymıcum At fit eſſentia quædam libe- Pata ab imparis& alsenitälsbis per toa- Wulationes, quam netefJario antecedit ſolatio modus fegregaia. conſtitutaque ánomodo E buo Lol: elutt in j ecte feri, ut fot. &us con- Biltent:a, c forma, bomogenea, gualıs eff bo- laris, novumque etiam tabulis id quad ad Mentiam parum inter; jh ees jndiacus à &€. 4l, . "d tah 1.6. vitreati, QC gleßte. dl raco vocatur etiam capiſtrum ABS " rádes i.e. limatura feyleten / item Borates il AX, — auri, heißt Arabiſch Tın- E A M L I | Ji BRUN Rafa FAN MS | E ons i.e. fcri — 4 jas ifteinOummi/Datüit bag Gold unb — " | ilber conſolidirt wird có" vocatur at Hinckar naturale, natuͤrlich / etlicherley über iſt avzificiale, das Fünftlich gema— het wird / das iſt beſſer zu derſelben unſt dann das Natürlich, ze bora- num 1,2, plumbum uſtum, brannt Dley. Wiybolia, botus barbatus if oet Cacurbithe | | Bolus d. | fi 30 | LEXICON 7 — olus barbatus i.e. vas fuper vai,tinGie dw ob dem anderen 7 ein Sefchire (ll das ander geflür&t/ im odo funditur atri barein man Gold geußt. E. Bolus barbátus, ein Geſchirr auf das antp geſetzt / vel vasfuforiem gieß Geſchirr/ vas defcenforium, abſteig Geſchirr / eraſibulum, tiegel / vel juncofactum ad fal dendum. b. "Bracium i e. cuprum. Braricia, bracia,i.e. vitram, Glaß. Brafe $.e. carbones, Kohlen, Brumati terreum, vas vitreatum, din terbl vergleßt Geſchirr wie ein Buͤchs. Buccatum i.e. Vitreatum. 1 Bucellare es fruſtitare, gu ſtaͤcklen / biß t | oder mümpfflen/brechen, — Baccellare, i.e, cibare fpeıfen/vel bucorlar£]? Bulbus bulbi, i. capa "marina, & bulb idem, credo quod fi fr [grilla, Meer Zib 1 Burac ie. omne genus falis, ali vero. di 7 guunt, nt. bauras, denequat, borago, Uu 4 uritar, angar,, Burina ie. pix Baͤch. Baßa, ie, cola cum veneno, kocht Gifſt. Bustyrum faturni, althei plumbi,i.e, dulc die Suͤſſe des Bleves. Kos C" je. aurum, Bold, 2225 IR ALCHE M I £I, 3 bala , cabalia, Ars cabalıflica, ef ientia vetu[liffima, gua divinitus una um!leoe Mofi tradita fuiffe fertur , que vobis Dei doctrinam, de Meſſia patefecit. kum ancelis amicitiam cultoribus [uis con- ahit. rerumgue naturalium omnium cog- uitionem tradit, ac divino lumine mentem pulfis tenebris illuſtrat. Pox eſt Hebraa, latine dicitur receptio quod. una cum lege, quam poflea[criptampopnlo tradidit. [ecre- trorenm quoque & veram legis enarratio- nem Mofes in Monte divinitus. acceperit, gnam [cribere nefas erat. Sed ordina- ris revelationum | facceffronibus alter ab altero, q. hereditario — mre veciperet, ne- gue prophana multitudine divina myfte- via cognita vilefcerent aut violarentur, EPerfa fuerunt diligentiſſimi bujus cultores : wt patet ex appellatione [uorum fiprenm, Magos vocant (uos facerdotes & arcano. um peritiffimos viros, quales. fuerunt. illi tres, qui Berklehemum ex ortente Chri- flum adoratum | venere, c non — reges, wt flultum vulgus: haltenus exiflimavit. De bac muita Renolınus — nofter & "Picus halus Mirandula Dominus, d Petrus Galatinus copioſiſſime feripferunt, Quin idem Galatınus aſſerit, — veteres ‚Rabinos per haneCabale ſtientiam trinitatem Chris "e pouus [eientia certa & cœleſtis. per qm degeneraffe , ut in dotlrina dei, ita etia dn bac fcientia, quare in veram — pofi Cabala, ift einheimliche Kunſt dem Mi Cabalatar cabalatus 1,0, fal nitrum. J Cabeli i.e, ſquama ferri, Eiſen Schuppen (abek, idem cum cabebi. LEXICO'N . Ghriflum Dei Filium agnoviffe. A igitur ſtulta eſt multorum opinione ars, Theophraftus , at de fe ipfe fcril Dei beneficio dodrinam [nam | tu fecutus efl, neane a (iritibus malis gm quam habuit : quarefalfo hac calumn ab invidit gravatur, Hoc tamen. conc etiam banc [cientiam apud mulıos in ab, fum deveniſſe, velnti alias quoque aft Scribit enim Theophraftus, Hebraos [emp feientiam, fal[amque artem diviſa caba fait. Acceſſit ctiam literalis, quà meri inter artes incertas numeratur, praferti| fi ex Hebrao fonıe non procedat, Da enim cabala in $, literis [unm babet funds mentum, Ralandas in Lexic, Alchym fe von GOtt verlieben bie er nachmal ohne Schriften 7 auf feine Nachkon mene von Mund zu Mund laſſen kon men/ welche durch Erkantnuͤß des gi lichen Weſens / aller Gefchöpffe rd ten’ wunderlicher Weiß Pan wiſſen und ihm und anderen zu heyl gebrau| chen. vid. Raul. Lex, SE cL Eifen Fletſchen. 4 ar, _ ALCHEMI 7E 33 bel, i.e, ſtercus. — | „Brcabus i.e. vas continens chores tresein Ge⸗ ‚Efchire das drey ebore: hältı fonft heiftes 5 ein Pfann. | M acbimien, ſeynd wie Schaum vom Fleiſch E ringer Krafft / Feind und Nauber der ES Metallen magnichts darauß gemacht B merden/ als Marcaſie, rot) Sonn und weiß Monas Kiß roth und weiß Kobold, Tutia oger iſt der Wuſt vom vereris Spießglaß/ perfe und imperfect. arſeni- E calsfcher Schwefel im Leib des Mercus BE vii/ zalck, roth weiß und gelb/ im Leib E des Saltzes. Theophraflus de minerali- bus ſchreibet alfo : Wißmath / conterfir und Marcafıh ſeynd Spiritus, vermiſcht quB Vezere und Mercurio, Wißmath JA bat ein irrdifchen Schroefel des Martig Natur / Marcaften werden in allen Ger - 5 fchlechten gefunden’ und find als ein A Uberfluß der Metall : Der Materi Jl ift zu viel Fan nicht zu Metall werden/ WE twann der Archeus fcheiden foll / alfo M feyad auch die Cachimieny unvollkom⸗ JE mene Metall / errores monflra in Mar - IR cafıten, it nig Venus und RER iti 1 pen (acbimih/ ift mehr Saltz uno ift fie B reruno beitändiger als Der Martaſith. Acia ferrea 5,6, cochlear ferreum ‚ein gieß Löffel. , c: — lacinpericon, calidus equi. fumus, warmer Roßmiſt. à Nh T p.- (€) Cad- /44 LEXICON jg Cadmiaeſt duplex, foil. Nativa & fatlifl, Cadmia nativa sierum efl dnplex, ſcil. anl, ue reperitur in montibus & rivnle, X n nonnungnam törrentibus, altera, cadmil,,, Hativareperstar in fodinis metallorum, folhlis & lapsdofa, & cernere licet sn va je. ad fodinam, cui nomen efl. Venore; Eſſ, que ille lapis quem Germanı vocant oe St], à bald/ nomine daemonis, qui ades inbabitd,, aliquando, ut in. Saxontá, vidimus, Pll,, nius lapidem arofum vocat, & ille lapit, [el,. illa Cadmia nativa, foffilis, der Kobalt " non multum differt à. pyrite fem. marchafıtı " von bem tig. ober Kupfferfteinveßgee ill. ferme fimilis, pluralege in Kul, Lex ‚Alaı y Cadunia cadania, £e, tutta, Je Cal ie, acetum. | du Calamina ie, lapis. caluminaris Galmeh. Calcadinum ie, atramentum rubeum iie, jh triolum, ; | m ' Calcadıs ie, vitriolum album, wid auch fal alkali genennt. - D WM " Calcacos grace, latine ai, teutſch Cr& J. Calcanthos vel etiam. éalcantbum . i.c, fla), arii, : d N Calcantum ie vitriolum iride, grün), €nitriof, | | om ' Calcantutm c — ealeitit, Griechiſch ift el), Gattung Bitrioli . EI Calcanıhum i;e, es uſtum, vel petrinum. Calcantbum 4.6, vitriolum. | | Calcanihum ie, eris fiis, 4 Gal ; ALCHEMIeıSL, 3$ canthum viride Ye, vitriulum. antbum et vitriolum wel atramenium Bat in dlexandro, | Hoanchum calcadis, ſeynd Geſchlechter Ider atramenten. Ica d.t. atramentum citrinum, gelb atra» Iment. catar vel c MAcatar, atramentum rubeum "pel vitriolum. | Weston ce, trochifeide Arſenico. Äslcecamenen, calcucementum, caſticum Ve, Wes ufum, valoatum, voflicinm, calcute, Icædebaſtum, Kupfferſchlag. inae corporum, iſt eine Verbrennung Ider coͤrperen mit ſtarckem Feuer und Saltz/ daß ihr Schwaͤfllichkeit außge⸗ Itilget werde. — elemeri we, fal alkali caload fdewmm als Litheos caleitbos $e. ærugo aris, Roſt des Erbes oder feine Reinigung. srem | arkalıta, | Adcitheos, vasitebfa dj. cithargyrium. Walcitis, calticis, calcota, ie, atramentum vite J| | beam, rn " Wudar i.e. ſtannam, Zinn. li je, alamen jameni, " hls efl étiam. cinis. claoellatus, Wehd⸗Ae⸗ ſchen. dlidwum talsidıcum it, medicamtn de ar- \fenicö, ein Artzney von arſenico, Aslena, [pecie ſalis Petra, Cal: 36 LEXICO M : Mi Galmet, cofmec ise, Antımoninm, afe di met, p T Calufax , efl oleum Indi. Mo Calufa, cyptas, eryflatlus, fpedres idem, —. i (alx. peregrinorum auß Mufchlen s gil m beinen. item Tartarus. 4 Ami Camer oder cames 46. argentum vivum. Cancer celeffis, At ((ancinperican i.e, calidus cani fimns. qu Canfora ift Summi eines Baumd. — du (antacon, i.e, erocus, bortulanus, Giatte]o Saffran. Calx gramme, calx meri. 6) tartarum, — du Calx folis, Gold Kalch⸗ aurum 54 f Galx luna, efl argentum, calx | argenti, Wy. Adurinus flos ejus, SiberKald. Ih — €alx Mercurii, efl «Mercurins pracipitatu, , Calx wenerii, ef viride arıs, Spangtundi I -Calx martis, i.e. crocus chalybis vel ferr die Roͤthe vom Eifen. í Calx | jovis, efl fpiritus | jovis, ‚Zinn Kale darinnen des Zinns Geiſt ſteckt. 4 (alx, faturni, minium , QUU Bley geel. | Calx major von Eyeren. d Calx aflata, alumen ex pomis, Ó ii (anutum i. e,.calamus vel canna, caunttum f 4 Canze, carmit, canna, cu[anum, mancherl [m Gattung Sefchirren. Capillus i.e lapis Rebis, d | Captflrum Auri i.e, Berax, GapitelInm, $.e, aqua [aponis, Seiffen a I, fu fet/ ixivium, Laugen. ) 7 u "I Y "ALCHEMIA, 37 gdoven; art ‚Safftan oder fein. Saamen. Üerena eff vicefima quarta pars gutte, wniti Le. obulas eim Joeller. ría ie. aqua falis, Saltzwaſſer. yr Jil Bott £e comiandrum, caffit Bott. arhimia , t ein Ader der Erden / darauf Gold / ober Silber wird genommen/ nach Sagung etlicher Meifter 2: Ca- zhinsia waͤchſt in den Gold und Silber m Sefen/ 3. Aurum, 4. Argenti [puma 5. der Rauch fo fib von der Ders brennung Des e wh, an bit oben waͤnde anhaͤngt. MWarhimia ofiasm i.e. cathimia, des Silbers nach der Warb beg — ubargyrii, id ef | plumbi uſti, verbrannt Bleyes. jathimia catbmia , Gled / Gold oder Kupf⸗ fer Schaum / item Silberfehaum/ oder Truͤſen athimia ferri, Sindelſtein. atinus arenarius, vulgo Sand capre, ef vasterreum, in modum pilei rotundi cum | margine trium vel quatuor digitorum, ex | terra tenaci factam. Atma, i.e. limatura auri Soldfeileten. "atrobi i.e, terra, "auda vulpis rubicundi, efi minium ex plum- bo. | dria se. Gummi cedr:, | : G )5 Cedue — 38 LEXICON /; Ceaase ?ufft. jr d Ceneſicatum, camficatum,caleinatum, n a8 ei ein? iſt. | E * Ms Centrum ovi i.e. vitelum ovi, Eyerdott Cepa parci. i,e, quilla, Meer⸗Ziebel. Cepini, Eſſig. Cerdac:,e, Mercurius, Ly Cerarei,e corporare vel miſcere einleiber/t Cerario, ift eine Subtilirung/ oder Suly, tılmachung der Theilen auf daß il Tugend und Krafft außgegoffen ur zerfpreitet werd in Die Cörperzund Seuchtigfeit/ die nothwendig ifts in Di Kunſt des Complements oder Eırfü dann allein mit Zertheilung und Sprig, tzung / daß es werde wie ein Wachs/daf, da anfaher fchmelge oder lind werden al, temperister Waͤrme / uñ mercke daß folchh, seratson oder Wachſung gänslich vol, den je&ige Meiftern erfunde iff. morden Cerebrum arietisAft Waſſer von Eyer F(ai Cerebram bovis, 1,6, tartarum combuſtu gebrannter Weinftein, j Cerober,o.e.agua Waſſer. I Ceruſæ eft plembs arugo, Bleyweiß / Grat Cbalcos, Schwefel Waſſer / item er. | Chelidonia, Kraut der Schwalmen / ode ein Ader der Erden/ stem Gold. | Chalcitis lapis efl,unde as cogmitur, nam be vocabulo generali, multæ intelliguntur @ farsficantur (pecies & res: Er una eff la M ALCHEMI!IA, 359 pi chalcitis je, lapis ararıns 1,0, Marcha- i fıra,. fen spfapyrites, unde as coquitur quem | €8 plumbumyex obmiob , «Magnefia, Mor - d oreecb, es album, Wibambor, Gifft i(t die Srüchte ober 444- WE gnefia, Tarba fol, 66. fagt:t8 feye der "E tei(je Stein/ und fr. 92. nenneté auri- © promentum, 'ambelecb iſt Elixir, Whbanchedeefl, Stahl. Wibazef. tefta fieuli, Hafner Scherb. hezi, "Paracelficum abfolute poſitum ſi de mine W^ ralibus fermo ft argentum vivum denotat, | fi vero de wegerabilibus floves — vegetaliles eum per adjectionem reperuur ut flos ches - yi, ex argento fignicat album | Elixir, vel | ejus quintam. eſſentiam, ut flos anthos auri rubeum Elixir, Alii aurum | potabile e[fe "T voluni,alii Antimonium, Themia. Etliche derSprach kuͤndig fagen/ chemia (et umb heiſſe ein ſchmeltz und gieſ⸗ fe Kunſt / ein Scheid Kunſt / u. das afe ein pareicula emphaticac completsva gleich wie dz wort Manach heiſſet zehlẽ / ſo ſpricht man Almanach,darnnen bag gantze Jahr / E unb alle Tag gezehlet / und piel. anders (€) 4 mehr 4e LEXICON LE mehr gerechnet wird. Etliche wollen: von bem Sriechifchen herfuͤhren bali - foll beiffen Archimia vel Archodımia falyW phia & fapientia principalis voie e8 auc) Din y bodie und wunderlichſte Gebeimndfhii: in fich bat/unp oen Preiß vor allen ai? bern Kaͤnſten leichtlich wird bebaltetpir Theophraftus in lib, natura fagtı man bat T . t8 vor zeiten genannt C/opos und fein paica, it ein fchmelß und gieß Kunfkkk deren die Welt gar nicht entbebren Faupi als daher alle Gürter und Reichthum komt / Artzney Kunſt / Handwerck umi Handthierung/ wird aud) fpagyrica gell nannt / eim fcheid Kunſt / da mat [ertet erfennen aller mineren Art uni. Eigenſchafften / principia, cauffas, effectut: tie fie wachſen / gereiniget/ gebeffertähi veraͤndert / verderbet / vermifchet / bereit niget / auch gemehret / und geminderklh werden: Die gemeine Defizizie lautet alfo : Chemia eft ars feparandı, ex quoli-hy bet mixto effentias, cancinnandıque magisch, 20 fleria artificum, Docet id auferre, quodi - gradum diminuit ‚ detinet d impedit, Da«|i, cet falfum à legitimo feparare & ad peres fectionem res adducere. — Theophraflus bt ^3. parar, fagt: Der dritte Grund Det Artzney / iſt Die Alchemia / pie Natur | gibt nichts an Tag / das auf ſein Statt vollendt fey: fondern der Menſch muß vollenden vie Vollendung heiſt A/cherh, nis mid, 1 ^ E d | t | - |ALCHEMIAZ. .4 Moa. Denn cin Alchemiſt / ift ein Beck / noun er Brodt backet Der Nebmann "En dem foer Wein kaͤltert: der Weber / in dem fo cr Tuch machet. Alſo ma auß ter Natur wachfer dem Menfchen au Muß) verfelbig der e8 dahin bringet Dabin es verordnet wirds von der 91a Ftur / der ift ein Alchemift ^ tie grob -— np ungefchickt. were der / Derein une bereite Schaffhaut anhaͤncket für ein Beltz / alfo ift auch ein Ars ohne die Alchmi, Quidam derivant a xéaj : Car vero, quia omnia corpora quat, ut conflat ex diclis, Quidam dicunt mutatum eſſe ex Archımia vel Archoda- Mensa, cum fr: ars principaliſſima. Ruland,Le- — x:c. Alchym, rion vel Chryfos i.e. aurum Gold. | rıfocalchos 1.0, aurichalcum, Möfch/ MGuldin Ertz: Chryfocalcos, roma i.c, color, * mus, i,e. maſſa. Wryfocolla, terra viridis Gracis & latinis. eft ÜChryfacolla, quafi. gluten auri, a Germanis dicitur Steingruͤn / Schiffergruͤn / Berge gruͤn / eſtque duplex, nativa & factitia. js deſcriptionem leg. Rul. Lexic. pag. 146. fea. | Matıo 1.6, corporatio, ift als viel/ als cera- Fo in cörpere Vermiſchung auf ftin mr velchybur, eft Sulphur, m es Eimen- 4t LEXICON > (rmentare ice, in coments weiß eonponig oder zufamen machen. | | Cinefaltio efl qua finntcineres, B Cinis, der unreine Górper/ wann ber Aal! gs carıns Die Luminaria todet / fo bleibet Wi ne koͤſtliche Aſehen und heiffet clem] n? sro, cribratio, Die Afchen iſt ein weiſſſe⸗ Pulver. Lintruium, eft eimentum auri vel. argeni a nonnullis regale vocatur , ab. alits iſt e| Goldsſchmidts Scherb / darinn bi" Gio opt Silber außgebrenmk wird, JT Cinis clavellatus i,e, Alkali, fü Cinis ex cinere, it Saltz / agnaextratia, T Afchen ift fix / darinnen ciis. cineris po toirD genennet congelatum coagulans DE no t8 coagulirt Das Waſſer zur Erden, G12 - beiffet auch fermentum. fermenti, das Vj es fermentirt das Gold als Rofpınas (ag Senior fol. 40. Die gereinigte Aſchen mt Dröfen: Dann mir dörffen ihr nid mehr/ und heiſſet Kalch / Glaß / Sil sel glett/rein Waſſer / Aeſchen / dieweil von den finſtern gefäubert iſt / dann DJ unaitige Irrdiſchheit wird weg gerhatln und das ſeynd ihre Blätter ung Blumen / nemlich der Geiſt un | Seel, 21 Cinis beder à, i e cinisclavellatus, Weydaſch Eırcumlatum majus aquavita, Branden wein. ALCHEM I. 43 Wimisereps ie, cathımia auripigmenti, eg bat auch ein glängende Farb / oder az aras, ‚und ifigleich Der Carkimıa des Silberg: oder Cabimia, Einfach allein für fid il felbft genommen beveut cretam. argen- "ul 75 das were Silber Kreide. bazulum i.e, Mercurius. obafoli $.e. cinis Aeſchen. sMgulatio per comprebenfionem efl cum | 10- Wl. zum fimulcomprehenfum, vemiflamque ad- | wmifionem fubflantiam coagulat, locilso i.e. pondus undecim unciarum ‚tin Ote wicht von eilff Lingen. enum i.e, fimus, Mift. lobob, ift Staub Sand. (natürliche. olcator colcadis, Hattung des Vitriols / der plcocul, d. e. minium montanum Berge Minien. | Nes plofonia, $.e. pix græca, Griechiſch Baͤch / B Gummi pi vel reſina. Lomi[^i, 2,e. Gummi Arabicum. cha ie. eine Slaßfchale- dar, (onder, i,e. thus, olibanum, Wey⸗ m raud. — | allus, belifis, baffad, befed. lor, ignis vel maximus ardor, calor, faft | groffe Dies inter metallaCor dicitur. aua | rum. er faffla, iſtdie Unreinigkeit der Eörper. orium. i.e. Saw. —— Morium Terra, Erde. Vrru cervi, ef in Chymicis alembiei vo» F from, ott Schnabelam, Alembic, Coro- 44 LÉXTCONM % Corocrum, i.e, fermentum, Hebel / Saurteill Corrus, clang,buce, Der Eörper ift ein ml! tallifch Weſen / darinnendie Svafft D] mineralifchen Seiftes rubet und fig die Spiritus. Darum alleg/ was fir ilf wird Corpss genennet: Es beift auf Subftang und Aeſchen / dieweils fiy iffl und hat ein firen Schmwefel/ heift auf Erd / Ertz Bley / magnefia, Kalck/ 90m ter / Schlüffel 7 heilige Jungftau / dy RKoͤnigs Kron / Talck / Balck / amer Glaß / Goldholtz / Spies des gan&t]! Meer / Saltz / Urin / Alaun / Samma ſcot Schwefel / Waſſer / [putum,Gumma alb dann ed ſeyn viel Coͤrper. 2- Eörper find nicht von Natur dundel finfterund ſchwartz mann fie lebeup werden / fennd fie weiß / heil und Liechſ «Der perfect. Coͤrper iſt ferment und 72 ktur, das weißift imperfect, ba8 votb. il! perfect. 3. (orpus ift die Erd / bie aij $3open bleibet/al8 geftorben/ dann D Krafft fteigt auff mit Dem Geift. Die Seelift die Krafft des Leibes / d mit dem Geift fublimirtift des Górper ol, der Oleift ift agua Mercuris, der DI - Seel außzeuchtund fublimirt. 1 Cortex aris, efl bracitura, flos aris. Cortex maris,efd acetum Philoſophicum. Creta nigra i,e, ſulphur nigrum, ſchwart Schmöfel. | * Cruor [alis efl fal egeflum five ſcparatum X pr "^ / ALCHEMI.M vc4$9 rimo ſale vitio fecunda digeflionis, 6a8 ge⸗ i fconittene Saltz von dem erften Salß an vem Dauung. Wubi cerra rubra, roth Erdreich, kcurbita coeca, (ft ein Geſchirr oder Ha⸗ fen / darinn Die Difolationen ober Ent- Jloͤſungen der Saltzen ober anderer Dingen mit dem Dunſt colire oder Möurchgefiegen wird. Aal ji ie, Erdaͤpffel. uculatuma majus aquæ vite. Branden⸗ ng rocin. | Mælaium i.e, calcinatum, calcinirt. 1 uperoſa, i, e. as uſtum, item K upffer⸗Rauch. aperoſum, iſt ein Ader der Erden’ ein JErtz⸗Ader. | | uprum i,e. 45, Venus,cancer, : Mrcuma, ift cine gelbe oder Die da genannt wird / fradonia, das bie Färber auch brauchen⸗ a Surtuma, curluma , chelidonia minor, üycima 1.0. litbargyrum, Silberglett. Eydos i.e. Jupiter. — Pmolea vel chymalea, Schilfft. Pymolia, iſt etwan ein Subſtantz weiſſer JErden / unb heiſt wergre weiß Silber⸗ glett / weiſſe Waͤſch⸗/ Erde. Dnnabor, Zingifur, i.e. cynobrium. zynnia,cymia, carora, i.e.vas ſimile urinali Bein Geſchirr einem Harn Glaß gleich. Droenia, crocomma, ie. fex olei & de croco, Mierinum i. e. pallidum, bleichgaͤl / ſchwefel⸗ Egal: * 7 Dabat 46 LEXICO» « | D. 1 Abat, i.e. vifcus T t ^ Daib, deheb, deb, hebe,deab i.e, aurun Gold. | 7 Danic ie, pondus [ex granorum bordel, t Gewicht von 6. Gerſten Körner. Danıti idem, "Danfir, denfir, €. e. arena, Sand, — Daram, daran, i, e, cemma, ue Daran, damatan, eff gama, d Daura,elleboras, Chriſtwurtz/ alii. anra l foliaram — intelligunt, gefchlagen Soll, Blätter. t | Debeſſis, ie. tefludo, eine Schneck. Decimar, ift Bley in der Natur Simnfi] Deben. Arabice, ift ein jederley oder allerlen Oels / aufgenommen. Baumoͤl / daſſelt heiſt zaie oder Zaͤick. - Dehene se, Jangms Blut. Dehenes ie, atramentum, duenet. Dehenet, duenec, dubenec, i.e "vitriolusa Kö manum. | Dem, dehin, i.e, Janghis homini, Menſchet Bl Denequat, denegnar, £e, barax, — | Denodatio, EntEnÄpffungss.c. Difolntio, Auf entlöfung/ Dergnet, i.6. vernix. ; 4 Peſtillatio efl proletlatio, qua eſſentia extr bitur forma liquoris. & coagulata defertail per ſtallicidium tranſlata a vaſe materis ifi) excipnlum deorſum locatum, — Quis E LEAICUN 47 taque defillandum efl, vefalubile in conſi- noretfjo. [ive is connatns tive foris adjectas. Sunt antem folia maxime vapóroja, & quæ piritàs oleofos babent, "Onde fi. deflillan- Ma per naturam nón font zalia, per orbem »o [art deänienda, Et efl inventa defhlla- tio, effentia extrabenda gratiá principaliter, quamquam & famuletur abſtrattionibu- deporatioimbus & fimilibns, Billario per afcenfam, ef, cam antequam Heſtullet extrattum, [nblimaturfpecie aerea. EDebergae ta effe continaa, ab initio. ad fi- wem cum opere iutérrüpto vi aſcendat id, quod veliquam eſt illatio per deſcenſum eft, cum abſque ele- vatióne prolectatus humor deorſum defhillat, ſtellatio per inchnarionens efl, qua fü vaſe continente materiam in latus inclinato, vo- ro deorſum vergente. Illad vai, cumque lerumque (u verorta, atiam deſtullatio per retortam opas nominatur, nonnunquam deſtillatio per defcensum dicitur quod parvafiat elevatio, indegue maxime deor- Nam reflexio, vel aued fpiritus maxime deorfuns revöcentar, & fine alembico in curvatara coagulantes deſcendant. wart, ‚Ralandi Lexíc, wAlcbim, | , peus delton, £e, Mersarins pracipita: ES. 1 ylpetir beift cine Enderung u.ptrtoan etu». g T | eines entiam humidam ejle neceſſe ſtaut, tum hu- \gegi,5,e. gallına, eine Henne oder Hun. ^ 45 LEXICON eines Dings in ein anders /- durch € toallung unb Kochung der Natur. Dicalegi, i.e ſtannum Zinn / ditalem, dics e dicalegi, | : Difeus folis. i.e. argentum vivum eX aura, | : Doal i.e, fol vel elemptis. 1 Dolet i.e, vitriolum rubeum vel atrame ium rubeum. Dunequet, Borax. | unb E | Gold t Silber. ^: Duo fratres, bit zween Brüder find ‚En und Michatis Dracatiumi.e. Saturnus, Y ‚Draco it Mercurius, auch der fedwarg) Raab / ober bie Schwärk am Boden) friffet den Schwan trinc'et den Merca rium, beiffet Salg und Sae phar dratt nicum, ift ein Erd/von der Sonnen Coͤn per wird getoͤdtet / wann fie bie Seel vd líeret und auf erwecket / wann fie wiede Fomt. Er frißt denMercurium, als di unb toiro lebendig/ und fo legt er ab all Unreinigfeit / bann er wird tet] und lebt. Dieſer wird auch das2b N ALUMEMI 2. 4) V genenuct; die ihren Dann toͤdet Darum | fie widerum geröder wird. ragantum ut en Gummi/ etlich wollen es ſeye Vitriolum ragantam, vitriolum, vulgo Legi. Wagantum, dragantium 1,e. — —— fpa nicam, Spaniſch Vitriol. ragantum, Des find viererley Gattung/ Cjapifdj, Arabifih pag pa gelb ift! capre- num! das da grünift/dag vierdt iſt zerra Franciſca: das iſt / ſchwartz atrament. )uamis iſt ein Geſchlecht Schlangen / damit man pen Teriae macht. Duenecb, azot, Der Stein / gruͤn dann er beginnet zu wachfen. wenech 1.8. Antımonium. MPoenege iftein grün Vitriol. Iuenes i. t. atrameutum. qpuenez., daeneck, aveneck ie, limatura ferri, Erſen feyleten / oder feyel. i uberes duenec, dehener, 1,c. vitriolum Roma- num. nlcedo [aturni, eff altei vel ceruffa, Bley weiß. | — i, e. flos æris, deliatiteos, E. Bel, ie. ſalviæ vel femen juniperi. , *— Eclipfs, ift oer RaabenKopff. Idesi.e. aurum. elempıus. | dızi.e. aurum Gold / eleirum idem, dic, edich,ebdame | s. e, Mars, P» Edir so LEXICGCOwW.: édir e, ferrum hue. chalybs, Eiſen E Stahl. ) xffides i. e. citis gium], Bleyaͤſch / vel cert f^ oder Blehweiß. | Egilops, ee. avena. Haber. Ejieb $, e. aurum. Gold/ effebeb. filon, Elanula ift hart alumen, tote Eifen. N Elaquir, à.e, vitriolum viride, grüner Ci ttiol. £lectrum eſt fuccinum,gummi arboris. Electrum ift auch Gold / darinn der fünf Theil Silber. ; | Elemptis, &.e, fol, ez eph, Elepodatum i. e, limatum, gefeilet. Eler[ua, die Handlung des Gilberd/ sbü ein Silber: Ader/ oder Bley⸗Ader / €W Silbergang/ und heift molibidana. Elefmatıs ft gebranndt Bley. Elidrion, ift Mercurtug gleich Dem Aha. Elidrium ' i.e. Gummi / maſtix, Elidrium ifi ein Confert Golds und Ei bers das wird auß zweyen Theilen Silbers / unb einem Theil Goldes / und einem Theil Kupffers gemacht. Elixir, ifl das ferment. Urheb/ denffendy Sauerteig / iſt das fo auf Waſſer wird. Dann elixir iſt Waſſer / es iſt ein hefaͤrbet Waſſe r gemenget mit den Ci peren / ift auch der weiſſe Coteín/o^ und Pulver/ dann das ift alles ein Ding) heift auch oer. Schatz / heift auch primalı materia, " imperfect elixir, wanns perfeäh und > x — — — — nn ED Le — —— ALCHEMIA mg W unb bereit ift/ fo ift es frehlich ein dag. Lacmiusforicht : éüxir wird gemacht auß dreyen / fole, lana und Mercurio. Es ſoll aber mittelmaͤſſig ſeyn / zwiſchen | bart und weich / weicher und ſubtiler als Mercurius, ſonſt das Gold / ſo darauß gemacht / iſt ungeſchmeidig. Auß dem Elixirwird Acoth, und ift dag erſte Theil des Wercks. Alſo iſt das erxir B zweyerleyr weiß und roth / wanns roth Fiſt / ſetzet man das Ferment zu / uno wird multiplicixet. Lex. Ral. Uxir vel eles 1e, medicina, Artzneyh. Hixir vel xir, iſt ein durchdringend und vergeſtaltende Artzney un wird gemacht von Den wegerabilibesi.e.vonDden vier Jpi- riibus oder Geiſten / mit Zufuͤgung und — Zuthuung eines corporis. welches Corps ' iſtein Ferment einer Artzney. eme t.e, auripigmentum. Mopitinum, dragantum, vırrielum: | T marit, i,e. plumbum ufum, gebranné Bley. —* 2,6, ſcoria argenti, Silber Schlacken. BZ, £e, flos aris. Wizimar, 5e. flos aris. Miema ie. ſanguis Blut; Man Phatitesi, eclapis [angnizens, Slutſtein wird WE gefunden, va man den Schwefel auß⸗ ER in at, . nmbala, iſt ein Geſchirt gleich einem Rohr 69) 2 ou nady , / ; ! $8 LEXICON . M nad eines Philofophen Sag / ift all viel alsein cana ein Rohr / vel fta ein Pfeil. ; 7 | Bun? áe. vas titl —— Enur, efi occultus vapor aqua ex. quo lapidi 4 | generantur, ei oerborgener Dampff de Waffers/ darauß Steinwerden. — — Epar i.e. aer, Lufft / vel ether, der Himmel oder oberiſt Element. | Epatum, i.e, aloe epaticum« Epo/i lingai.e, [guama ferri, Eiſenſchup : Efebon, i,e,fal commune, gemein alg. Erhees, ift Rheiniſch Golb/ Föftlich Gold aurum Rhenanum pretioſum. up Exaltatio ef. terminus [pagyricusdenetans feb limationem, Efl eperatio , qua res affectio nibus mutata, ad altiorem ſubſtantiæ & h virtutis dignitatem perducitur , vel efl ſub tiliatio, ves fenfim diſſolvendo, in. purioren C majorem virtutis [ua gradum tran[pa| nens, & fit circnlatione aut ablutione ve fermentatsone Serm, Erhöhung oder Du befierung. Ezepb, ef fol vel aurum, Gold: Ezezich, efl. fal, in / - Aba, tertia pars pear grammes, e Dritter Theil einegSerzpels oder auch Al nes Quintleine. T Faba agreflus se, lupinus, geigben. | Facit |^ JABCHEMI^ , 53 acinuta, i Ertz. vi Jalcanos, alio nomine eft. ar[enicum, vulgari» "rer auripigmentum, das mit einem andern Namen drfenicum heißt / und vom gemei⸗ ven Volck auripigmentum. Wosfzsr, fafdir, cafdir, t. e, Jupiter. Fazlex te. chalybs Stahl. Breccs, Toden Kopfl- Pecescandid& se.rubee & crocea funt. aque, f find rotbe oder fafferfarbe Waſſer. fría ef fex win vel aceta Truſen des Weins oder Eſſigs far ! vdum, i.e, erocus, Saffran, Felilech, faucts i.e, ferrum, falex, Eyſen. Fel vitri, efl [puma vitri, Glaßgall. ' Fel draconis, argentum vivum ex anno, — Wrzla, ift Schwefelwaſſer / 274. fulphurea B welfulphucrata. D BR Femina t.e. felphur! Schwefel. ÜFermentatio eh fermenti cum re fermentanda E. inearporatio, dicitur autem fermentum à fi- E mili [icut enim parem fermenti, pafla mul - U tam farinam, in fuam naturam, © paftam B convertere potefl: ita & fermentum chymi- cum. fermentandum ‚cui adjuntium eft. fibs affimnlat, | Quale itaque fermentum, tale erfermtntatum, Intelligunt antem Philofo- phiper fermentum verum corpus & veram materiam, qua proprio [uo Mercurio con- untla, illam in [uam naturam cenvertits Minde etiam lapidem ipfum volunteſſe fer- Aentum corporis ims (um enim ica | N 2 adco - 54 LIRKALCON S. adeo ſubtilis fit, (ut philofophi | afferunt) ut [uper corpus imperfectum projetlum, in; modum olei. ſupernatet, neque cum illo per. miſceatur, opus d Corpore aliquo, Prim piat, atque sn aliacorpora REN IN am, quam primum corpus illud lapide infe Lamps | e fermentatum eff, flatım intındluram ab t | Rul.Lex. | Fermentum album, i ie, argentum, ilber/felst; da, ' Ferrugo. — feri, cacaferri, Sindelſtei t. Ferrum Indicum, Indiſch Gif ift, das ale | lerhaͤrteſt Eiſen welches etwan für à» Sta⸗ hel geſetzt wird. —4 Fea Zei, due. flannum metallum, X | Metall, * uur2 te, fal vitri, Glaß Saltz / aff Sal. Fida sv, aurum, Argentum, Gold und Ei ber, d Fidda, fidhe $e, Luna, — Fıder, fidex, fidez i.e. ceruſa Bleyweiß. Fido, t. €. argentum. vivum, nonnunquam eur n, \ | Eihes enis: Diei, t.e. ovum. ein En’ ein | Sohn des Tags / item Lapis philofiphis cus. | Eilins venerisi,e, aurichalcum, Moͤſch obw Meſſing. | Filletin i.e. Lamina ferri,Eifenbläch. | Fileriren, durch ein wuͤllen Tuch ober 5i reinigen. Flo A u u 213 A iv 3$ 4L, 55 lum «Arfenicale, arfenicum ſublimatum, di“ citur quoque lapis philofophorum, Tum ex alumine plumofo. Jungfrau⸗Faden. mus equinus, Pferd⸗Miſt / iſt eine feuch⸗ te Wärme. | | ola, ein Glaß miteinem fangen Halß, Wrrex, i. e, ole um fX. karfır 1.6, color rubens, rothe Farb. irmamentum i,e.-Lazurınum, gout, ſarum ie, confeöhe fabis armoniacı, — Cim JA Gonftct Sotmiayes. Vix: oder fixario, oder Stetmachung. iere, figiren befländig machen. Fyada, i.e, Mercurins, fumus albus, las eft bolus per [ublumattonemm extratius, ita- « que etiam ex centro & £mis partibus. ele- — vandusefl & producendus,ut in [ummntate forma ficca. coagulet, fos ſpirituoſa res B /ubRantia ef, turbuh vero magis terrea, ^ emnisflos per fe volatslis eff & ſpirituoſus ^ quanquam ingenio magıflralipoffufigi,c ad — naturam turbirh aliquando adduci, Flos eris Kupfferfchlag ober Copangrün/ ^ viride aris. los eris iſt das ceagulum ober der Mann fo überdas Weib wuͤrcket / iſt der Geiſt des Mannes / ber das Werck vollens | btt. IFlosbfum ift Das Gyfract. Flos cheiri i.e. Aurı effentia. Flos falus, Saltz Blum oder Bluſt Grie chiſch laſanthos. S y cv 6. TERICONT og Floxi.e, flamma, Flamm. B Fœnix vel Phenıx, (lius: unius Diei, BDhtlofophiiche Cte. Folia datura quaft ı folia aurea, L. Folia Blätter ift dag rein abgefonderte ! mann fie fagen/ vertite aurumin folia og] dfi/ felvitt zu Waſſer daß die Coeelilv möge rein Außgezogen werden / Di tingit. " Ei» £y: fonus vel vox, ein Gethoͤn od Be und Stimm. 4 Fornax prıma vitgariarum e etiam ea in in qud exco quuntur vena, Schmelg Dfen. | Fornax, ta qua plumbum ab ER — ^il Treibherd. | Fornax. ıngua argentum, ei plumbum ab are fecernuntur, Seiger⸗Ofen. Foruax in qua ferrum ex coquit, Kenne i Heerd. | Fornax in qua panes areitorref acl; — Gerherde. Fornax inqua calefunt panes ere, waͤrm Oefen. E Fornax quæ faraminibus vento — Wind Oefen. P Fornax furno ſimilis, Schweiß‘ Oefen. Faligo, Ruſt. Famus caſæ vel caſſe, Huͤtten⸗Rauch. Fumnui citrinus, iſt gelber Schwefel. ALCHEMIZM, 57 mus rubems ift roth aurspigment, wird auch Gold genennet. amus vırojus, vel virus, Schmaren ares caudis heiſſen rothe Waſſer. yans panis, hitziger Ofen. Wernus ſabuli, hitziger Sand. arogi «e, gallus, ein Jan. j yj " Gh NAlaielac Milch! quia liquor EM - dulcis & tennis eff. ung. salaxia, Sternen Ferbung — ober ei jafar, 1.6, comus. jatrinumi.r, cinis clavellatus, Weydaͤſchen. jaz.a fumi. 1.6, Huͤtten⸗Rauch. Miebulum ı1.e.reparandıum, coagulare idem. jecharfer, difdahai.e. rana Froſch. ver[a, t.e ceruſa. Bleyweiß. Tefor i,e, galbanım, i Le, terra, Erd, i. das pit Mahler brauchenvift dag das W fid) inden Glaß⸗Oefen / Kaminen/ oder "in den Glaßhuͤtten / mie ein Glunſen anhaͤnget. Tıbar .ı.e. medicina metallica, —* e, caſeus Kaͤß. Sich, gephn 1.e. gıpfam, Gips. aulla ‚grillas, efl Fitriolum frajpante vefolutum Bomaquam. dn er e, armeni(d Erdreich / vel Spans l alch. m» gib, i. e. calx viva (ebendiger Koh... girgies, albi lapides fluminıs, weiß bad Kiß⸗ | 1 sim. (D) $ Gir« 48. LEXIC'O 4 Girmer i.e. tartarum, Weinſtein. Y —9 G:fifm, 1, Gummi. | di Getenon, i, 0e lutum commnne, gemeiner fcit n" Glacıes duras.e, cryfallus, U " v Glaſſa, efl genus verasciu. tto ckener Verniß e 4 Glfomargo 1.0, creta candida ein ſchoͤn »et ſe Kreſde / und ift ein Kreiden der Sieh Kehren / mit einer fetten Erden 0t ' miſcht. ! Glow i6, votundum, YUND, | 4 Gisten ve. fel auri, Ochſengall. T Glaten iftrba8 zuſammen haͤlt / Leim Blut Gnomi te. fiygmai, eubirali vix altitidim Bergmaͤnnlein. Goberas — Meſpila jn vis Pulver / ober Puloerechtig Agabor Gofel, ne. animal cornitum, EN gehört, 17 & bier. E Granum viride eft frußus arboris terebinthn j| die Frucht lr Kirchbäumen. T Granum nil eſt femen Indici, Damit tat die Tücher färbt. i Grafa i.e, attinckar velborax, 3 N Gravus,marmor, porpkyrites,marmor porphyrel! jT tıcus.rubens ad modum purpura, cujus u "d eft in [pantaneis verum | folutionibzs, votl| Mamelitein/ Porphirſtein. J | Guaril ie, ſtellio ein Mol. J Guma i.e. Mercurius, argentum 4 "i Ducckfilber i» Turba foi. iff auflge), [oft Gold / auplex Mercurius, Gol ^" ALCHEM LA. $90 mA, gumi eff oli [ulphzr und coagulum , e$ ftillet die Milch / und wird non ihr (ol; Moirtiift auch Serment. ma paradıfı iſt aurıpigment, Dpperment. Hmm: alımar i.e. gummi amygdali, Man⸗ Wpelbaum/ Gummi. WMummi arboris nucum ie. Tremule arboris, ummi cedri Y Cearia vel cedrina latine, von Erden Lkrdria l grace ‚kyarıia umm: cedri cKirran sontes der ae e .| xeroin ſetzt Avicenna, H, Adıd i,e, ferrum, Gifem. | A Hages ne, lapis, Ur Wal d.e. acerum Eſſig / etlich nennens Hol, lal dicitur fal, Saltz. 'alimar i.e, cuprum Kupffer. alinırum, Salniter / eff (al. nitrum. Jara æ. juniperus, Näckholder. dd i.e, fructus jumpers, Käckholdere er, Blafaicum 1.e. [al armoniacum, Salmiag- Bleniricus rubeus,efl vurıolum ad vubedinem calcinatum, rother Heintz / das ift/ rotb N ealeimirter Fitriol, eff colcothar vitrioli lel ; je, mel, * | lelle i,e, vicus, Mleinefed i.e. Gorallus. lelunhai eff annulus Salomonis ig obi negro- ımantie, Hef- 60 LEXICONx | Hefmic, quarta. parslibra ein Miertheil nes Pfunde. r Hidus i.e. flos aris, P Hıfmat 1,0, [puma argenti, Silberſchau del Hıfpanıcum viride; ve. viride ari. Kod gruͤn / H fpalenfi Mie a 4 Holfebon, helfabon, befebon, hefelon ie. fh commune praeparatum, bereit gei ie Caf. | Horizon, Mercurius auri, das Queckſi auß dem Gold. Hunc, hucci, hucco, d.e, Iupiter, | flan an Zinn. x Hyaritbte.luna, Silber. i Hyacinthina Antimonü gemma, efl. vitra Antimonii, Rolfinci Chymia, ‚ Hydor, ana Waſſer. Hydrargirus eff argentum viuum fen Curins vi vus. 3 Hyems dicitur tempus anni frigidum.quod L terdum (iccum effe folet, der Winter. Bm I, Alfa ia 5e. PAPA Trinitatis, Dreofaltigfe, ] Stömtein. j Mam i.e. pulmentum, ein Muß. - Idroagira ie, aqua alkali, - j Idraogiros. ie. unter ein Miſtgoͤllen / od Miſt ſetzen und thun. M -Mfider ise.cerufa vel ciuis plembi SB (eyroti | . éber Bleyaͤſch. p Ignis algir i.e, ignis fortiffumus, aller ftärc ‚Fell Feuer. gn ALCHEMI+ ca us elementaris i. e. Sulphur, fed non vulgi, Schwaͤfel / aber nicht des gemeinen Qnoldts. | rlapientum de, famus eguinus calidus, warme Roßmiſt. ! Wis clare ardens 1,0, Sulphur. iex tinctus, i. e. Sulphur, extintlum, ge⸗ foͤſchter Kalch. ms, it nach etlicher Meynung das Dil fo auf der Diftillation ſchwimmet. liafler 1n genere dicitur occultanatura virtus, W ex qna res omnes babent. incrementum, a- [| duntur, maltiplicantur & vegetant :. De qd quo legeſt 15. de. Meteorici generat Porac, dt ——— Krafft oder Tugend der Natur / auß welcher alles erwaͤchſt / genehrt und gemehrt wird. rero iliaſter eliaſter, iliadum eſt prima verum omnium Exe es fale, [ulphure conflans hoos, ; gs ie. terendo inſpiſſare, iſt mitreißen dick machen smbebıren, eintrincken. i pcuba, 2, e, fpronfa folis, indicis color, weyten blau Farb. Indicum [al i i.e. fal gemina, Indiſch Saltz. Ip marmore vel in marmario terere, quf et [ pem Marmel ober in einem eme fel reiben. fos 1, e. venenum Gift. lota ‚jora i.e. viride rama, l'pacedes. 1.e. barba hircina Bocks Bart, umnılum, jumuiz em 1.6. fermentuns, Hebel Sauerteig/ Treiſam. Inpi- (à "DRXrPUON.A lupiter ie, ſtannam. Zinn. | Iuſſa i.e, lapis ipfas — \ K, n P, " Ham Zeffvelxachf i.e, teſta figuli, Ü Hafner Scherb: b Kal ve,[al de torrente. Kald i.e, acetum, * Kalzz,e,. cinis clavellatus, alkali DIUI äfchen/ ober Die Aeſch die da heift 4! £alliy Kali arabıceufnen, Khafıs aber forscht oq kalı fent alumen affur. 4 kal ift ein gefal&en Rraut ober gewaͤcht welches Aeſchen / fo man eg verbrennt] fichzu fammen knollet an cin ma ‚Dill, felb wird in unfer ſprach oda genenntl auf welcher man das Glaß machetl, aber das Salk fo in der Kochung del Glaßmachens berauf fleußt / das d fel. alkalı, | Kalnos i.e, fumus; ! Kamar vel camar i, e.arge. gin: K amar, kamıor 1.6, fermentum, Kanfor i. e, flannum, Kaprili ie. Sulphur, | Karabe i.e, gumma [icut fafferara,ift Agſten | Kiafam 1,e. ferrum , Eiſen. p Katamia heiftim Griechiſchen admia in ge meinem Sateınaber calamına, vel Lapis ca laminar i -Galmy, ift aber tin Wurtzi Tutia ja viel mehr nach der Wahrheit ift Die Zetia ſelbſt rau⸗ bann eg iff De & till ALCHEMI:, 63 tein damit das Eitz zu Möfch geferbt and tingirt wird / in welcher Wuͤrckung das fo fid) zuden oberen Wänden des of en? anbengt/ ifl die wahre Taria vie man nennt pompholyx. 9 1e. lac acetofum, (aute. Milch / kabio. yfir i. e. [puma maris, Meerſchaum, pro: ‚Horse pumex ‚eigentlich beift es Bimbſt. Mrdır, kafdır, kacır , kafliceros, d.e. ſtannum. bric ift des Mercurii und aller fluͤſſigen Dinge Battery und die erſte Marert darauß eHercurius wird / WILD auch Wer Lapss felbft genennt. - Wer ith 1.6. [ulpbnr, Mma, komartos ie. calx viva, lebendiger 7 Sac. | omis, i.e, cinis, "et ehul, Turba fel. 21, ift der Stein’ darauß das "Bley gemacht wird/ p/ambum phalo- fophorum. | Weria vel kymia i.e.majja, Daher heift Diez elbe Kunſt/ Achimia, Alchymia, eAlkymia, ybrig ‚kebrick, d.e. arfenicus, menna i.e. e" dmpulla: | ymia, iſt das ober Geſchirr oder cucurbit, dardurch die Diſtillirung geſchiehet. mit elevatum, cinabrium album ſublima- tum. ymolea ift der nium, der fid) unter dem Schleiffrad ober Schleiffitein daran man die Waffen fcbleifft oder poliert verſammlet und heißt auch go ola. Kyas es . DEXICON!Z | Kynnum 'kymınnm i i. e. coadunatio, eine zu : m i men Vernuͤgung kumen. I) Kymus i.e, maj]a. d Hram ie, nix, Schnee. 4 Kyva t.e. PER E r * E. I [5 papaveris i.e, opium. — Lac virginis, iſt aqua Mercurialis. D al | Drachen Schwang/ waͤſchet und coa] t gelnt ohn allerhand Werck / iſt Mercu TE riuy phiofophorum fuccus lanarıa et fola a auß Satholifcher Erd unb Waſſer. Lacerta rubra, colcotar, iſt roth Vitriol gleich wie die grüne Eidex heiſſet Ungal riſch Vitriol. Lacune i, e, terra. fſigillata. Lama: ie. Summi FR, Lamare, Lamne, lampe ift (C Schwefel. lamina t.e, auripigmentum (otl operment - Lannai,e, aurtpigmentum. Lans i.e, argentum mortuum, tob Silber, Lanx i.e. amyg dala Amara, bitter Mandel item Golf: ELEM 1 Laos ie, flannum. i Lapis in Chymiaomnis ves fixa, qua non eve: porat, ! Lapis calaminaris i.e. Tutia, fe Wah perra ar "agnum. B Lapis calcis te. feoria &ris, vel balitura 4n " Supffer &rüfen ober Kupffe ıfchlag. Lapides calcis ferrum, "ud Lapis ya Pr Salmiax. | pA — ! " | ! V J M Lu -——— Eco. tend | | 1 l en | La- A " ALCHEMIA & is aurem, votatur ipfa urina, wird von ‚den Philoſophen genennet der Harn / die es lateiniſch entdeckt baben/e8 fage aber ein Author/ daß Lapis aureus Fey Haar / oder daher vag Dlurh ber Thies ren ift. | ! „apis famofas, vel lapis preciofus fen Die | felbea Haare capilli, oder lapis preciofus i oder famofnus, eft fal de Urina, Saltz vom Harn. — — pis animalis, ein ſeeliger Stein / lang uis baumanus Menſchen Blut / ovum cin Ey. apis philoſophicus i.e. Elixir. x3 Lapis major it. Dit Geiſter außgezogen auß - pen Górpern. JA Woepis major, find nach etlicher 9» eonung - bit ca/cizitten und gereinigten Korper. sapis major, ift gufammen gefeßt auß otet W^ Elementen’ unb miro genennt £u - unins d:ei, wer Sohn. des Tage. ‚MLapıs judaseus, Harnflein/ vellapis azapis. Lapıs philofovhorum, find bie Saat Des Menfchen: Lapis phulofophieus, G (igit. Lapis qui extrahitur ab bomine, ott Stein - fo vom Menfchen aufgegogen wird / ift das Blut des Menfchen. Lapis occultus, lapis beneditlas, 1.6; óvum. Lapi: luna, afrifelsnum, & [pecularis idem, ‚apıs animal s,e, curenta quæa ſcutum portat - in dorfo,eine Schildkrot. Laois vini 1,6. tartar um, Lapis bamatiris , Plutſtein / a(fo genannt / € 66 LEXICO N ‚darum daß fein Leib. Blut Farb ift/ oder daß erfür Blutfluß dient. — Lapisrebis i.c. teſtudo. MI wapis rebis, ift das Maar von ben Choleris fchen oder anguiniſchen Menfchen. Lapısnon lapis i.e. Elixir : dann Cligirbei(t ein grofjer Schatz. Lapis non lapis, wird von etlichen genennt Mercurins : Lapis heißt er / das iſt / Stein nach feiner Krafft / mon lapis nicht Stein nach fenem Weſen. Avscerna aber und Rodar fagen/ daß lapis non lapis (coe) Elixir / und heift Zapss Stein’ daß er zengert Oder gefärbt wird / zonlapis nicht]. Stein’ barum daß er gegoffen wird. Lapis philofophicns eff. virtus intenfifima, & velut in Centrum arte Coarélata, qua ex- sen[a tincturam exbibet, ab/que numera, vel eff medicina. illa univer[alis, per quam veteres & metallá tran[fortmarunt, & mor * bosomnes ſanaverunt, Iſt ein Stein bet | Weiſen / darmit fie Die zmperfelta metal -. la verbefiert / auch alle Kranckheiten vertrieben haben. | Lapislazuli, Laſurſtein / ift zweyerley / der ein ſo hart daß er dem Eiſen nicht weicht / himmelblauer Farb / der iſt loͤb⸗ lich / der ander ift muͤrb / huͤbſcher Farb DIE terra azarına. N Laton i. e. Aurıchalcum, 3 Lebeten, Geiß Troͤgle. | | Lechezech oper Mois, ifl. reine Gold G8. —oLom* , | ALCHEMIE © WLewpria iff. ein Erdreich darinn Gold waͤchſt / ober es ifl Gold Trüfen. Wiemprias calciss.e« batitura eris, Kupflers - ſchlag. mprias, lempriai,e, auripigmentum. emprias haben etliche außgelegt es fepe auripigmentum, iſt aber falſch dann e$ ift. terra fillara, das da rother Farb ift- entiſcus arbor. ise, Efchenbaum: eo Viridis i.e. Vitriclum, "E eo i.e dirum. W.eo citrinus foliatns, 146, auripigmentum. eo viridis i(t Hermes Ertz“ Glaß und — f Clitriol/ und das Blut vom Schwer fel/ Ber ev(le Mercurins auri, Durch, dent lunariſchen Górpet verändert. Sftem . ba8 grüne Waſſer / welches den leben» digen Kalck auftófet/ die grüne ift. das Vollkommen andem Stein/und Fan leicht zu Gold werden. Alle. wachſen⸗ "W8 be Ding find gruͤn / alfo auch unfer "E lapi, daher wird er. genennt Germen, ein Gewaͤchs / der /apis Fan nicht bereis tet werden/ oba gruͤnen / flüflig Dae- UM. nech, vor der Weiſſe ift. er grün. Wes viridi, ift nach ericher Meynung 4=- WM rum. WLep: ferrei, eff [quamtmaferris Eiſenſchup uno heift auch Zepizos. s Lepoi calcis i.e, pulvis áris, Lepfta 102. arfenicum. Leza eff calor rabens. £a (&) 2 Lenca- : : epo, 7 Vi Leucafıa, leucalia 1,6, calx viva, ^ X i j j Leux, üt. amygdala, Libda ie. ſilirum, QUE E Lignum érucis, i.e. Eichen Miftel. 3 Liam eſt eMercurıns und feine — flores, pellucarnitehili in untiara philofopborum, iſt quimta e[fentia falphuris, farejerr ter fulphur. fixum. | Limpidum i.e, purum vel purgatum, iſt rein oder gereinigt / lauter. Liquor aquilegius 1.e, vinum, * Liquor berbarum fit ex kerbis cum p^ fabflan . dia contuſis, & janstro contl» (ii, in bal- neo maris aliquot. diebus coctis, —* colato per pannum calore cinerum mellis ſpiſſuudi nem acquirit. Liquor Mercarü eft balfamus verum ommiun, .. fn quoconfi flit. vis fanationis, Talıs Mer carius valde potens. ejl,ın terentab ın & : Noſtoch, ift ber Balfam in allen Din |! gen/darinm alle Heilung fitbet/ und iſt dieſer Mercarins gewaltig in den zere- |! nıabın und Nofloch, s Liguor Jalıs efl Balfamus Natura, quo /uſten | tatur corpus, ne putre [cat iſt Der batuͤrli⸗ | die Balſam / der ven Leib behält. — - Liquor & multarum rerum oleum efl cum ade jectione ejas ves, cujus eff. | ar Liquor terebintbina efl equs ANY Liter i.e lapts calamınarıs,vel lapis aurichalet, Lirbargyrium vel almarach, iſt eines jeden Metalls l L Lihar- | AUCHEMI.. ép Lithargyrum vel litbargyrus, ef [puma anre Bon Silberglett. - Lirhargyrum, bey Stein darinn Gold B wait. de lai lithargyram | (neutro vel. potius IE. Lybargyrus faminino genere) five [puma argenn, Argyritis, Silberglett. 2. 2uod fit quando: argentum à plumbo Jeparatur 3. emixtura plumbi & auri, 4. € mixtu- raplumbi & argentis,e mixtura auri & argenti, 6, Ortum ex plumbo & ave, 7 Re» crementuta hitbargyri — Topffer⸗ ſchlacken. IE Litbargyras, qui mineras quaritat invenit, |^ der Gre findet, Lithargyrium Paracelfi, eft (puma Mercurii, alias Argenti vel Los an yw Argentum repurgantis, | TLorus i.e. mercurius, "Letici '1.e. Orina, ! 3 Lotium i.e. Urina Simi Kinderharn. 4 TLuban, luben, 1,0, thus, ex meynet ven ven | hbano, Luna ie, argentum E Lana. beiffet bißweilen monech ‚Bit 4. Wochen. | Pita compadla eft argentum Gil. vel aurum - album, (ix Silber oder weiß Gold. Latum Armenicum i.e, bolas. Latum Magifterii $t der Meiſterſchafft 2. 5e.von Kreiden und Eyerklar gemacht. Lutum armenum, i,e, bolus armenus, Mes (©); Lu- "o LEXICON ^ Lutum. magra,3.c.Mötelftein. É potum figilatum ie. terra [igvlata, Im yuan. flelle ift Gips. f tt Ms VÀ Achal ie, fixum, hafft / flet. l d «Madic $e, lac poft butyrum, Butter⸗ Mich. — . ) P Magia, Perfica vox efl latiuc fapient iq: E. fque d«plex ; Naturalis & licita, materque ve | ra miedicına, & efl occulta nature [apien- pa in centrum uſque latens & abdita, cum qua [i humanam rationem conferas nihil pra: ter meram ſtaltitiam in hac reperies, — Pere donum dei efl , qua nobis rerum. faperae- pguralium cognitionem exhibet, non demonum. sn[pirarione , qui nibil perfeltum babent, eque docent, Alıa vera eff illicita, ſu per[Etiofa cfr à tota Ecclefía Chrifliana pra- bibita, quam | Necromantiam appellant, | exfecrabilis & nullibi tolleranda. — Ande | occultata fapientia, Lex Raul, Aagiſter i.e. fal. conficiens, Wircker. Magıflerium eft [pecies Chymica ex tgta citra extratlionem, impuritatıbus duntaxat ex- ternis ablatis elaborata, exaltataque, ſervan- pur staque bic omnes concretionis naturalis € bomogenespartet, Sed ita exaltantur. st dignitatem effentiarum prope attingant. Magiſterium aliud eſt qualitatis, aliud ſub- antıE, \ : Mag'efia, ift ein Stein in der Srafft des Marcapıa, oder eg ift ein Steindem ha- matitg ^M © ALCHEMI«e An . sas gleich. Atem magneka i.e fomi- na Weib / magnefia Wißmat ober Taubs ro | ipsc etiam ef} argentum PIOS "mix- tum © fühle metallum valde, ut cera ligua- bile, miræ albedinis, quod dicitur — lia philofo phorum. | Magnefia 1,0. tefludo vel Jelphur, AMagrai.e. terra vubea, votl) Erdreich. Magra i.e. car niolus vel carneolus. Malanther i.e. opium. AMaleck ie. fal, &al& Arabicum eſt, Malthedorum, maltheorum, i.« ſal gemma. Manbruck i, e, argentum, AManbeb,i.e, fcoria, Sindeiltein. . Manna, manna, iſt das/ womit bie Geſchirr verglaͤßt werden. "P Marcafi tta plumbea i.e. Antimonium, qm 141.0. Trufen des Ertzes / wie chimsa Truͤſen des Golds / und Antimonium Truͤſen des Bleys ift. Marcaſua alba heiſt Silber Kiß / oder Wyßmat. Marchaſita i.e. caleitheos, esMarcellus, i.e, malleus magni, ein groſſer Hammer. Marched, marchech, s.e: lithargyrium. Mar i.e, ferrum. Martach, vel marthat eff ljthargyrium, Gif: berglett. - Maruck, i.e, oleum metall, idem, — fæmininam (emen männlich .(&)4 und I — a und weiblich Samen/die mittel Sub⸗ ſtantz / Mercuru unb Sz/pharis, Dann per] e MHercuriusppird oermanblet in Schwe⸗ ftU es ift ein Geifk /per beyderley Na⸗ tur hat und wird genennet Mercurium und qu eim Pfund wird Faum ein Loth gezogen / man nennetsauch Cr Pfem nig Bley/albor aris, Turb.fol.16 mcfyet das Weib magnefa, dag Weiſſe den Mara das Roth⸗ Sulphur. Wann bie ADI wieder sufammen fin fo beißt e8 im⸗ mer magzeha, bif. zum Ende per $05] hung: ift bag Micrel itvifcben. fire f ‚und unfiren, a— S. E. HM afeulus 56, argentum vivum, ^o M afalıs, me[el mallerium, mater i.e. ,"Mer- | CHF 10$, ater metallorum i.e, argentum, viuum, N Ateria prima, & hujus vocabula, die Phi⸗ Iofophi haben fid) über diefe Creatur Gottes / die (ie primam materim neas | nen über ihre Krafft und Gebeimubf fi der maffen verwundert, daß fie ihr vict und ſchier aferfep Namen geben baben/ beni ſie nicht gewuſt / wie fie e$ gnug lohen ſollen. Habens erſtlich genennet Morocoſmum, ein kleine Melt / darinn Himmel /Erden / Beuer/ Waſſer und al⸗ le Element ſind / die Geburt⸗ Klanctheit/ | Tod utib flerben/ die Greatur/ auch vie | Aufer ſtehung und andeis mehr / Lul. Lax. Mathedoram i,e, (al gemma, i * Mediwss |]. Medium . cali, Mittel — Mit⸗ tag / ift Luna und weiſfe magnelia, Aefel i.e. flannum Zinn’ mofel, EMiehelum , ift das Glaß mit einem "em Jai IE/ Phil, aM cla, it bles Aelanter, 1,6. opium. elcethon i. e. mulctra, WMMelecb, ie, Sal. N Melibocum, melibaumy 1,0, cuprum, MMellipodium , mellıfodium, i.e. plumbum uſtum gebrannt Bley, ! Melaß i.e, Mercurius, albach, mejlalis, IMenfric, ie mafßıxz, Menſis phitoſophorum, ein Monat der Phi⸗ "| lofopben/ ift 40. Tag Menji philefophicus ef} d digeffionis, [Menfruum, i darauß alle Metall ihren J Urſprung haben, Mercurius | ie, argenium vivum, item lulphur. ie (ft in allen Ehimiftifchen Buͤ⸗ chern vorn und hinden / er hat alles ge⸗ than / macht jederman viel zufchaffen/ |. greift manchem tiefin Saͤckel und in |. ?a$ Gehirn. So ift nun) Mercurat ein zaͤh ſchleimicht Waſſer / Flebt Doch | nict/oann es ift trockner Natur / feucht / warm / es ift Waſſer mit Erden gang veſt unjzertrennlich vermenget / alſo daß fie entweder bey einander verblei⸗ ben / oder mit einander verſchwinden. Be; X: (&) 3 Mir. 74 ji LEXICON 1 Merdafengi,i.e.de aduflo plumbo pulvis, li “Pulver von gebranntem Bley. Mere, ;.e. fulphur. AC M Mergen, baffec, 3.6. Corallus, — 55 Me/ora, 1.e. Tatia Alexandrina, ^ Mefel, mofel, i,e. ſtannum. e Meſt. ie. lac acetofam, mifal , mafal. Metallum, vena, Ertz. Metallum., e. conflarum argentum, zuſa 1 men geblafen Silber. | Metallum currens ,ejd mercurius vivus. - Metast,e. pondus Gewicht mecal, mekal, Micha i,e, venus. 7 Michack, michach i,e. venus cuprum. ! Microcofmns efl parvus gi medius mundusi ter firmamentalem & elementalem fitusn | turaliter, quia de utroque participat, Ulı bomo ; quiaquidquidin illis vea p allu continetur. inbomine 9ariter hab hi ſpiritualiter & potentia, Quo. fit,ue una | iſtius & eademque. de sllis fiers poteft. : debet anatomiaphilofophica, vera non mi ınacadaveris ſed vivayeffentialis pariter efata, Lex. Raul, Á ifres i,e, alpaltum, M ar iid terre, ein Ader der Erd ein Erg-Ader/ irem Eyfen. Mineralia, Die Ort Der Mineren. Minium, ift eine gemeine rothe Farb / gebrannt Bed — Minium, mercurius [aturni præcipitatus, crocus, Minii. b Mj vun. ALCHEMIEA. Fay ifadiv,mix adir, i.e. fal armoniacum, if[adan i,e, argentum "vum, ıferafi 1.e. gipſi. ffuraexare & argento agualis, Kobalt. loliboto, calchum, as plumbi. folipdides i.e. lapis plumbi. vel plumbeus. loipdina i.e, Goldhaat / Silberhaart zi eber B Iron: Plinius (agt/e8 f£. die gemein Ader oder Gang des Bleyes oder Sil⸗ berg, Mos i,e, myera, iulcedar, mulesvdat, mulcodar i.e. and, Auria, Ö Saltz Waſſer / menfiruum fetus, 4444 fertis. ufadi | | 42, adir Sal aArmoniacum, uladır ; dxandram" yß, gelb Arament. N, N Abaſaphar, i.e flatus miner& $, 6 auri- chalcum, Moͤſch / war baſaphar. N afaa, hnopra i.e. petroleum vel aſpaltum. apta ı.e. Gumma. Napta alba, 1.e. petroleum album, Stempber. - Mar, pir, ignis Feur. ardinum oleum, ein Del alſo genannt . IN ataron, i.e, strum vel natron. ecrocomica, funt prodigio[a præſagia, ves futu- fáenjuspiam pranuntia, pev (igna ex were i" 26- ER OT CUDUN interram decidentia, ut cruces olim » Ä vibus Maximiliani: primi, dn Nigella, ie. Naten. B Mgrom antia olim ars erat naturalium. ve 4| y in terraab[conditarum, ur minerarum (hy; anetallorum, — Poflea diaboli inflinilu ^ R malorum bominum nequitiain NN ab arsqne diabolica faita ef, | T. Nutron ie, fex vitri, Gag « Truͤſen. Mitrumi. e. "iter, . Nutrami,e,fal albus, eim weiß Saltz fm ) Baurac, MN 4 , " í 1 ^3 y Nitram Jv Rabo Taick, Nitram ift ein Sefchlecht Saltzes / uch es Borax, und etlicherley Geſchlecht am seni, etliches ſchwartz / etliche rot fica faphirinum, Nitrum di lapis falus, eingefalgener Steit i.e. Sulphur album... | Nitrum nlexandrınum 1.6. cinis ———— — 6e, Zinear, AN rum, Baurach. AN itriales quicquid ealcinat & adurit ut ja ! phur, [alpetre, was brenmct und calcini t als Schwefel und Sapeter / dam man die Perlein und Edelgeſtein um "Sorallen calcinitt zu einem Salpeter. Noas Arabifch/ Kalcos Griechifch/ «s- att tet niſch / Ertz teutſch. S MNoas i.e, vel cuprum. Noac idem. A DR nocafır i.e, crıbram, vel vas -€— Mu 1 | tum ein Sieb ober durchlöchert Geſchirr/ mit dem man unter blast. char , nuchar, Venus, as, Ertz nuchorznochat, chat. pera, is. coopertorium vafis deflillatoris, ein 'B Deckel über ein diftilliv Geſchirt. l'ora 1.e, calx Kalch. ara i.e nitrum, ein Gattung Saltzes. ora-eft quodlibet fal, eim jedes al Wofizsdach i.e, artum, | Miuba i.c, cuprum. Wubar & nubar t.e. venus, as, nuag idem. po s APR || fadi, ££, wolle adas ‚nefmdar, i.e fal armaz Ben Salmiax. J O, ? Belchera, i.e. cucurbita, obelkara item, Obrizum aurum, ie, purum aurum, 4 Harold, - Irizum aurum purum, vel in colorem [pa- diceum arte calcínatum vel pulveri[atum. Decidens i,e, acetum, Deeidens flella 1.e. fal armoniacum Pcecidens, Niedergang / Mercurius, Saturnus, Wurtze, Winter / Hermaphbrodu. Kaas benkopff / aqua viſcoſa, aqua viva. cob i.e, [al armoniacum,welocep,obac, ocab. Dchra attica, Doktergelb. | Dchra Bleygelb. Dera, gelb Erdreich / des Die Mahler brau⸗ chen / uno heiſt ⸗ger. | Ok m 7 . LEXICON ® . Oleum beneditlum. macht man mit Ziegle ir Oleum frumenti, Dinkel RörnernDel mach man in zween Weg / nemlich mit ei ei), gluͤenden Blaͤch / und durch abfteigen. be Diftillirung. 8 Oleum ſulphuris, ſind fublimirte obererbódi te Trebel von dem bereiten Schwefel. Oleum wird auch genennt dag erfie Wall fer, das da diſtillirt von /argwine: Dagifl: OSfut/ve/ lapilis,sdervon Haaren. Oleum und Aqua, diftilliren fic) mit einatti Der: aber das Del ſchwimmet empor! stem olenm i.e. ignis Dag wird außgezoge von einer trockenen Subſtantz: abel das Waffer von einer feuchten Cub ftan&/ und alsdann fo wird das / ſo am Boden des Geſchirrs bleibt / heiſt erra reine Erd. i Oly ift die Seuchtigkeit/ ber Schleim det Metallen / flieffet 05 dem Menffruuml wann fie folvirer find, Onix ie unguts. Operculum ein Treibhut. NA Opilare i.e. operire, bedecken oder verſtopffen Ops metallum 1.6, argentum vivum. J Optos i.e. aſſatus, gibraten. T Orale i.e. das, Geſchirt. Orıens d.e, urina. Qriens, der Auffgang/ roth ol, der Natterl roth Vitriol / Reben. Der Manny fel urimæ. Sonn / guͤldener Schwefel / der Wid⸗ der / Somer Krebs / Weinſtein / Eſchen / Ertz / Wein / Eiſen / els. Ori T ALCHEMI.E. 79 iza. i.e, rifum, Reyß. izeumi,e.aurum Gold. | zeum foliatum ‚aurum in tenuiffimas bra- eas malleo cuum, gefchlagen Gold. zum pracipitatum efà aurum in crocum ſuum redactum adminiculo croci Mercurii, nesi.e, Gallina, ein Dun. Mrobos.e. vitrum metallicum. ogamo 1,6. aurum. ator , ofaror, i.e. opinm, han, Bogelt Mercurium philofophorum. vnm i.e, lapis beneditlus. umphilofopkicum fen Hermetis efl, auod ovıforme philofophicis operationibus sufer- vit. 051,6, acetum, oleumpalafınum, — xy, Grineſiſch / heift acutam, ſcharff zemani,e. album, weiß von Eyern. 04.0 arfenicum. ke: P. y net ex pyrite uel. cadmia conflat; Stein. Pater ante filiune,der Datter bor dem | obw üe. inrerfethio patris, dag iſt Um⸗ | bringung des Battersis.e.faryrıon. ter tse, felphar, rdagra s,e Tartarus. atras ie, fquamma, Metallſchüp / lepida dem, | A legernns vel peregrinus $e, Mercurius, egerams, ift Kalch oou den aller weiſſeſten Ohren der Meerfiſchen. lacide, i.e, mel coctum, gekocht Honig / peludse. Penes Polos £e, argilla, lati, terra vimida, friſch | Erd. Piſare, i.e. colare, durchfeihen/durch ein ud ^ . Poronac, ie, Gummi / ein Gummi alfo ge⸗ Porfireticum, ift ein Deriner oder stuff: tfi $0 LEXICON | Penetratio ie, ſubmerſo, Durchdringu Yi das ift/ Unterfindung. b Pe: lucuſte, locuſte. vwelpes brufße, i.e. alum 24me ni. Petrafangninaria, i.e, hematites, Phalene i.e. ferrum. Eifen. phalee, Phibitise, rapax raͤubiſch. Phraſium viride, praſium i,e.flos aris. oder ſonſt. Piſtare i.e,contundere, ſtoſſen. P illum, piflellum 2e, ein Stoͤſel (^ Mörfel Kolb. ‚Pix liqmda, terbinthina, glorian, Pixarii,e, pieem, Plumbum alkati iſt Hermaphrodit, Potius. ein brenn Faß. Porpholix C fpodues, & tutia unum d idenl nannt. Porfiligon, i.e. batitura ferri, Hammerſchlag von Eiſen. Moͤrſel / ober Reib⸗Eiſen. Praſa ift grüne Kreyden. Praſium praſinum viride, ie. flos eris; Pres nord prés enackis, ceruſſa, Bley⸗ wei Principia Chymica, Der &lchymiflen anfaͤngli⸗ ehe Ding find drey. 1. Saltz / ꝛ. Schwe⸗ ALCHEMI x, 8: fel/ 3. Mercurius: das ift/ Leib/ Seel 4 und Seift/ darauß werden alle Ding / die find und Fan, man zeigen in allen — Dingev/ und in Diefe werden aud) alle Ding reflveret:e Saltz giebet Deftäns f bigftit/bie Farb / die Staͤrck / die Haͤr⸗ - te/0d8 man ein Ding fehen und greife fen Fan font koͤnte es nicht gegriffen werden. | Schwefel gibt die Waͤrme/ Liecht und Srafftı dem Leib und | Ges a bdwaud den Ouf und Tinctur. Mer- qp curis macht es luck / fubtil und giefig/ gibt das Gewicht / und Geſchmeidigkeit / daß ſichs gußdehnen / haͤmmern und Jeſchmieden laͤſt / gibt auch die heimliche I Wirkung und Tugend. Pfamos, Sriechifch/ ze. arena. Sand 1Pfmichum, Bleyweiß. IPfinens, pfinckis. i. e. ceruſſa. Eſiubos, Grichiſch⸗.e. Frigus Kalte. IPyoma: homunciones vel ſubterranei fpiritus, |» «uos & faculas & ſcintillas vocant. Nor | matos eſſe perhibent, neque. babere paren- res, fed non aliser ex corruptione terræ quam ex eghinofimo prtrefatio (carabas generariz |. Erd ober Bergmännlein. — |Pyrites lithos Grace, marckaſita, Md Ww Dani, plumbum. : à Q Quars ie, petra fellis, — | " Quebricum fur Kebrst, etliche fagen es fep | | NUS ($) ; eda — 32 LEXICON Arfenicum, und gehöret zufchreiben mil einem X. aber Stephanus ſagt / e8 (eyt Sulphur. | | 4 Onebrit, quibritb, quehiit/i.e. Sulphur, Quianos 1.e. vena terra, ein Ader der Erd den/und wird genent cæperoſum. D Quinta e[fentia efl naturayvires, virtus, color, vita, [piritus, ipſa medicina, e proprietas rerum à corpore fuo per artem extralta,alus , formam [pecificam,qua fi a [pecie removea- tur, ad [uum genus accedit, altiusque progree ditur, donec in centro quiefcat. É R, Kar Rohel, robiec.i.e, fanguis draconis; Drachen Blut. Rabira,radıra. i,e. flannum, Zinn. | Racki vel racho i,e. Mercurius, Racri i. e. [al armoniacus, Raan, vel ranat. Radix, heißt Rettig. | | Rabix,ié, vus, te. lapis, Stein/ raebidem. | Si ein Stein darauß »zifer gemacht wird. Ramad, romae, cinis, Eſchen. | Ramigi, i.c. colofonia vel ramigiri, rotigenig. Rhaponticum &. ver Coͤrper in Waſſer und ſchwartz verwandelt. 1 Rafaheti, rufatagi, ruſangi i.e, af uflum, gto brannt Erg/ Kofange,gebrannt Erg. | Rafar, raflıs, 1.6. ſtannum, Zi nn. Raflol. i,e. as,;rafoes idem. Roflal, 1,e fal, Saltz. = Au — — > = m ms c: ko Cu ap —— "uA «^ nn. em uL. > — ELCHEMIE' 4 ni ie. auripiomentum rubeum, Ruß⸗ - gd. UPS IE Rebis üelap rebus, nemlich capis Die Haar. ^ | Recha i.e. mármor, Marmel. Redux eff pulvis, quo calcinatametalla & mi- A meralza liguanur, iterum in metallicum re= gulum redeuntia. _ imi: Rel rebus, i.e. acetojusm, faure Milch. | Refina terra, porabilis, ef? ſulphur ſublimatum B i5 liguorem,Bal[amum vel oleum redatium, Schmefelin einen Safft ober Dil ge: bracht: Rillus Inftrumentum chymicuns in guod. me- talla liguefalla funduntur, in formas ob- longas, ein Inguß Rizar, Grichiſch/ 3.8 U limatara, feyleten Doer feul. rion. Robes i,e. acetum, rofcad dem, Ql8 etliche wollen / ſonſt robes, Saturnus. oni.e, libra, rotula idem, o[a i,e. Tartarum. » \ Rorumha, rötumba, ein Geſchirr gleich einer cucurbit. OR Gode S ARub eff. juccas infpiffaras, Safft der biß auff ‚na bie Dicke abFocht- wird. j Rubedo de nigro, i.e, de Talco nigro, bit außge⸗ zogene Roͤthe aufi dem ſchwartzen Talck abigo, Roſt / heiffet im anderen Werck Hırado, eine füffe Gall. und wird auf Gold gemacht. Bl 1 CNN Rubrum agrum, falfam, cupram Tinctum S2 Gold $4 LEXICON p. Soldfarb Kupffer von Achomifien gemadt. . N: SR vel fallend i.e. fapo, vel lixivinn unde [apo fieri folet, Seiff oder die e Damit man Die Seiffen macht. s: Sadır i,e. coria, Sinvdelftein- Sactim ijt. Vitriol. 2p Safatum ef? fpecies falis, iſt ein Gattung a Saltzes. Sagani funt ſpiritus n Eliiooiorun, edi V ber vier Elementen. Sarımen vitri d.e. [al virt, Glaß⸗Saltz. Salamandri, ſaldini, howines vel p^ ignei, Seuerleut ober Geifter. Sal ue, Aas Grace i Salk in teutſch DAE Aunt Sal alabrot i,e, nitrum atrum, ſchwartz Nitere wird auß drener Kräuter Safft gemacbt/|* und wird» genennt der Meiſter aller Dingen diß Wunder wircket es / daß|“ es verwandelt ven Mercurium in wahrt Lunam oder ſolem. Es wird aud) gt M nennt /alboroch, | n albus i,e. borax. [ Sal alkali ie, fal vitri, Glaß⸗Gaktz un mwird gemacht auß der Afchen, (i Jtez [al amaritudinis, Truͤſen Der Bil] | terkeit beiffet auch oleum philofophor um, $i und Sale oer Weißheit / machet bali Die Piritus wohl eingehen / und pie Fre | per durchdringen. ‚Sal ALCHEMILZP. Isal allecapb i.e. fal armoniacus. Al Isalalumınofum 1.0. ex alumine plemofo tra- 1 um, Sal auß Federweiß. Sal amaram, bitter Saltz / Acali & nitri, Tal anathron vel anatbron efl ſal & uſnea - lapidea Tractum, Glaß⸗Gall vel fal nitri. 1Sal armoniacns i.e, (al ſaparic ius vel defoſſum } vel fal de eArabia, btt aufgelöfte Stein. JiSal. atrum i.e, fal tbaber. | Wal coſtus 1.6, [al communis præparatus, gemeint 1. Salk das bereit if. ! Sal colsorharınum vel colcothacium, DAB Saltz auB Chitriol. Jal congelatum nafcitur in shermis, fontibus & d aquis medicatis, dag in. Bruñen wachſt / I als in Wildbaͤdern. Sal eriflallinum, quod. ex Vrina bominis de- coquitur, dag augMenfchen Harn wirds — beiffet Cryſtallen Saltz. N Sal enixum ie, refclutum. das ſich ſolvirt $ bat. | | Sal entali, if vom Saltz / wie ein fir als T pte. , Il Sal ex barbarum falfarum eimeve fatius i.e ; fal alkali, : Sal factuium efl idquod coquitur vel fit arte, idque efl dnplex, 1, Marmus 2. quod ex- coquitur arte, ex muria nativa fontium fi- d ^ euticoguitur , Halls in Saxonia. Sal gemma i.e. (al agon. stem adrom, ſendar. J| Sa! gemma ie. [al Cappadocıns, Salk aus Cappadocien. x7 (sa - Sal | | € eo CRAICO NS Sal gemma, fabachi, fal metallinas, [al Uns garıcam, fal lucidum, Flar Saͤltz / idem. Sal Gracum i.e, alumen de alap vel de lacaph, Sal Indicum a loco dısitur, Saltz auß India unb das iſt roth. MER Sal Indiens 1,e. Mercurius, der gefolbitt und y coagslsyt pP, j 1j SalMarınus ie, (ul. gemma, [al Metallinum |, idem, KEN: ". | | | | | | Sal Mercurii ie, fpiritus vini, qui inebriat, | der Geiſt Des Weins Der truncten machte Sal Metallinumi,e, fal gemma. OU Sal Metallorum i.e, lapısphilofophorum, E 34 napte, ein Salg/ miro außgszogen vom "P'etroleo, J Sal Nitri ex. terra decoquitur, in qua Urina diuttffime conjetla efl, nt in caulisovium flabulis equorum, boum, das man auf der Erden kocht / und auß Harn der Mens ſchen und Vieh, gemacht, ober ift (al alcalı, Sal nominis ie, [al gemma, Ó Sal panis i.e. [al commune non praparatum, gemein Salk das nicht bereit ift. h Sal Petra ef quad in teſtudinihus cellarum na "a Jeitar in conos oblongos ex. calce refoluta vel. ex [pura (alis UND wann er praparstt iſt / heiſt er als dann /alNuri, — m 54 plumofum, iftoer Schatten vom.Her- ! Sal pratlicum fit ex Mixtura [alis petracum fale armoniaco , partibus /— aequalibus, - | um ALCHEMI#& - in olla ſigulina non vitreata, floincella vi- naria fu[pen[a, refolutione penetrat fal ex- irenfecus adbarens olla, qued [ingulis decem el duodecim diebus abradendum- e[Hin[lar pruinæ. j du) refolutum extermum efl, quando quis. quod I comedit.[aleffe arbitratur, l4) rubeum India à. Nüurumvubeum, votber 3 Suter. Walſa i.e. argilla, Laͤtt. Sal ſapientum, Salz oet Weyſen / ze.fal Amoniacus, ſal penſum, Salmiax. Bal ſeiſſum. [al entalı, alumen ſciſſum, unſer Wal fedo murorum 16, falpetra. Mauren Salk. Mal tartari i. e. tartarum album calcinatum. Sal tripolinus, ſal ſyrus, ſal thabor, ſal metalli- |^ num,S«l grandino[um idem. "Sal vitri i.e. [agmen vir, Glaß⸗Gall. Sal de Ungartai«t. [al nitrum. d Sal unum exc tribus primis, quod corporaverum "M conjungit, das Saltz eines auß Drepen —— erften/ das allen Dingen ein Leib gibt/ |J unb zufammen hefitet. W Sat ufnale y* fal panis, Brod⸗Saltz. Sal Mafe S | ! Salebrot Y fal acutum, ſcharff Saltz. 4 Sa | Saltabari i. [al alcinbrot, Philoſophiſch Sal tabarz.et.e[l omnium tartarum albiffmum. - C) 4 Sale- Salefur i, e, crocus bortulanus, Garten Gaf - Tan. AR : Samech. i.e, ſal tartari, veltartarus ipfe, reme- IN dium omnium vulnerum , Weinſtein. ^i Samen i,e. hordeum, Serften. uM Sanc, fol atium idem, Ec 7 Sandaracha vel [andaraca 1,e, auvipigmentumsy nach Gag der Grichens ober Hätten Rauch / ober Ruſtgelb / quatuor hu- jas ſunt ſpecies. N pole uil nativa, Rauchgelb oder Ruſt⸗ | | — Vitruvii, vel ſandix Gracorumg Mennige —— ba Imperfecte cotía, bleich Mennige, : Nativa cum auripigmento mixta, Roſtgelb . mit Opermene vermifcht. . — Sandarach, [andaraca Arabice i.e. Gummi) vemisis, item) fandarica, trockener. De 4 r nißden fie nennen Den versicem. 3 Sandaros,fandarasa. deferiptionem v. Rul. Lex. Sanderich, Manns Speichel/ weiß Ertz⸗ etbelia alba, magnet otv Eifen zeucht/ if): das Ding/ das wir fuchen/ Raußgeel Bergroth / Nienning / ſpiritus Der roth macht / es iſt auch eme weiſſe andaracha Sandixi,e. olus agreſte, ein Wild Köhl: Fraut von den Sriechen genennt / stem serrarsbea roth Erdreich / Paulus Phile- — fophicus, item auripigmentum rubeum vftum, ‚gebrannt aurspigment, €8 ift ei⸗ ne alte Außlegung, | iALCHEM!2A $e . iy po fapientia, ej ell fal | commune praeparatum . in aquam, gemein Sala iu Waſſer be⸗ ‚reitet. jarajlı 1,0. Gipfa, Barca,vel fayr(a. farra i.e, NS Cofta;- arnicum, fechten, [acen i.e, draconis, Wsarfar ie, ferrum, Eifen. Saturnus, ie, plumbum Bley. Pbeſten ie. ealx viva ungelöfchter Kalk. ceb i. e. alumen, [el idem, ap 2,6, sanabis, d femen ejes, Hanff ober fein Caamen. | Sciden Bleyweiß. B Scofes i.e. cinis clavellatus, stem alhali. Scobes i.e, ſcoria cujusſcunque metalli, Unſau⸗ berkeit eines jeden Metalls oder Sin⸗ delſteins. | | * fılla ie. C:teréfeber, SON EET WE Seoraxi i. e. Gumma «licale. Scoria Schlackẽ / daß jeder erflenGempoßr; ion, 7 zu des Mercurii Subflant nicht gehör e£. IE Scorith, £e, Sulphur. : W Scerrius conftriius. i,e. ferrum praperatum, > bereitet Eyſen. | s Seule, Bley. I] Scuma i.e. fquama, WE Scmta tobefr, 1.. teſtudo. ij Sebheißt auch auum Gold / item belft auch — Alumen, Hl Seb immutati coloris i.e, ſcabioſus. N Secur i.e, Gold. T E Sed affss, e, concha marina, Meerſchnecken. : qum i 6, jan iod | | " ( "f. is ISed- 2 90 LEXICON Seahe i.e, cymobrium, Zinnober. Scdina, ſeden, t.e. fanguis draconis, Sedma ı,e. hamatites, [cedune idem, | ı Segax, tse. fanguis draconts, Drachen Bl | | Segub, feruech, ı,e, vitrtolum, ſagith. | Sel, 1,e, (ambucus Holdern. T. Selatus fair, false, folar 1,6, argentum vivu 1 Selfas 1,0, fiac Harn. 1 Semafor, i.e, lucidum carici i,e. femar, idem| Semen Peneris 1.0./quama | aris, Sendonegum, ſendanegi, æ. hamathites, Blut ftein, Septentro,i.c, aqua fortis, Septimen, i.e. [erapınum, Serapinus i Le Gummi Àrabicum Serex Le cacaceto[um, ! Sericiacum, (dr Zerri[ch, bad (ft^ arſeni- €um. Serrcon,. te, minsum, Minien. Seritis ve! fidentis, das Saut deflen Ca DrachenBlut genennf wird. Serpens, Schlang/ lpiritus ceflitatis , Geiſt per Reinigkeit ze. Mercarıns, Seruns fugisivns, der fluͤchtige Rache, ze. e Mercurins, Hermes nennt ihn einen fluͤcht gen Onech t / von wegen ſeiner fluͤch⸗ tigen Feuchtigkeit. Sibar 1,e, argentum, vivum, Queckſilber. Scdiai.e. lima ei Seitan. Sifantis i,e,terra argentina ſimphus. Silbet⸗ " Erd. C Sigiants florax liquida, vel fiera, Sicil AL CHEMI-«Z o gillum Hermens iſt/ wann man bag Mund Koch des Slafes fleuſt durch das Soblfeuer/ und ſtoͤßt eszufammeny und vermacht alfo Das Oriaum vurs, lipit ift Kupffer. lo eft terza, liqua &c. Lqua, pondus quatuor granorum, ſiliqua iſt Gewicht vier Gerſten Korn, rem fimali- indınes dicuntur. figura coleffes, qua rebus | allımilantsr nos concernentibus, — immitinm 1.6. cerufla, "ts 2.e. gilla, " inopijis i.e, bolus armenus, Det Nötelftein, inopida 2,6, Roͤtelſtein. mopis.1, e,minıum ‚a ſynope urbe. ra Operment, 9 ricon, de plumbo i, e, Cinis plumbi, Bley⸗ aͤſch ober gebrannt Ertz. ib vingt, ie.calx, Kalch. trt [andacıtas idem. I, i.e, aurum, (oniv.1dem iſt auch. ein Tag / vel ſol in homine eſt inviſibilis sonis influens ‚| A fole cœleſti. ſoueng nativum ignem in homi- | 9€. later i..e, argentum vivum, Vlolelafar , 1.6, alkali, blſequium. i.e. ſulphur, blutum gelöſt/ 1.0. liquefactum, zerlaffen, ulereres.. Schwefter und Bruͤder Sonn ^| unb Mon. | elutio eff. prior Cbymica | pars pratlice, qua | verum coagulasarum compages ſolvitur & actenuatur. SR Spagina MM ^ | Spara, vis minerals ex ılech prima ſubſtanti i Specilicum formale eflquod fpeciem per forma Speculusa Indicum i.e, Limatura ferri &yle | 92 LEAILUVUN Spagina fve ars fpagirica efl, qua parum : ımpuro fegregare docet, ut rejectis fecil virtus remanens operetur, oie Kunft Diftillireng und Scheidengz Die Gut vom Boten fcheidet. Spagıras ditur quicunque novit. difcern , verum à falfo, a bono fegueflrare malm ! impurum a puro [eparare & abjicere bind rium ſervata unitate, s.e, mineralibus majoribus, les proprietates ſaltem refert. Licet itaqu les tamen excellunt, & ılle potiffimum elabi rando rejfpiciuntur, & efl tintlura ez- oleum. | Spenslar, etliche [egeng. auB es fepe-Laps : Lane Der Da effrofleinum heißt / etlichl i andere ſagen cà fege Talk, etliche nennelj t$ Gips. Speculum album i,e.arfenicum deſcenſum, QD geftiegener Arfenicum, | Speculum ciutriuum ie, arfenicum citrinum gelber Arfenic, felleten. | Sperina aqua fortis, ie. fœculentiae jus, das UN! ten im aqwefort, — , Spharafalis Luna fagtsenior ft bie gemeil Materi / zween Samen’. darauß De Stein gemacht wird / Dem. Zheophraſ it der Himmel die quinta efentia, — Spi| -— / ALCH.E:MIE. 197° itus ef. aqua folvens E ve fimplici, & acri produlla cum ignei balitus natura, Writus fotens, ofr ſtinckende Geiſt / £s. felphur. _ | diio :. e, arngo aris, Erkroft/ ios dem. MAdium 1.6. cinis antri, Goldaͤſchẽ / Goldſtein. Modinsift ein Gattung Tætiæ ſuccudus idem. aſus i,e. Mercurius, [ane idem. | dence, ift Afıhen mit Waſſer ange taucht/ bie man ia pen Dfen ſtreuet / 0 j man Gold und Silber feit. Mama i.e, cinis Aſchen. puma argenti, Glette. | oapnur2A Maris/ tec rſchaum⸗ Je, balcyonium, das find fuͤnfferley Geſchlecht oder Gattungen. buma nitri, Hiterſchaum/ Griechiſch afro⸗ nitram, Arabiſch Baurach. Puta i.e. ſulphur. utum de campis i.e. galaxia, Sternen nigung. buatam boletorzm, zuſammen geſetzt außdem Schwefel und Magrefar heiſt auch au- rum ſpiſſum Schwefel — wann f tdim Aercurio verwandelt iſt. quama ferri, batitura ferri, fuligo ferri, Ham⸗ merſchlag oder feylen. quilla fixane, cepa marınd, Meer Zwibeln Mgaillinum, acıza ie, fmus egquinus Roß- miſt. Meac vel ſtaoci. e. coagalatio vel congelatio, iu: 4 ſammenwallung oder zuſammen Be— kallung. sctabei 94. L'EXT CON ' stackti Grece i.e, cinis, Efehen [podos ide) stem ſputum. d COME. Stannum Zinn £ e. afebum, Der reine Co pi | wird auch Sand genannt. | Stannum dives, treib / Werckbley. Stannum mediocre, Reich / ein Streich. Stannum pauper. friſch ein Streich. starmar ef} mater metallorum, eſt fumus occu tus, unde metállagenerantur. ein verborge⸗ tier Rauch / darauß die Metallen roachfenf! Stella occidens, s.e. der Untergang | teri fal armon iacus, Salmiar. Srella terra i.e, tat, | Sıellio aduſtus, Cinobrium, pulverifrtkt 8i UN ‚ nober oder calemirter. Zinnober. | giercorum ezeff, lithargyrium. stibami,e. antimonium, [ulphur nigrum. Stulbus 1.e, antimonium, : Supte viéljHpterai.e. alamen ſciſſum, geſpalte⸗ ner Alaun. PS Cr ] | Stomamato i.e [guama eris, Erkfchüp. Sıraram (uper ſtratum. notum cbymicis, WANN manein Lege um bit ander lege, — — deridor, Guͤnſterung Ruͤſtung. Stupio i,e. flannum, caldida idem, ZN) cal‘ dica, ' \ Sublimare, ſublimiren heift nicht allemahl hoch über fich fleigen/ fondern koͤſtlich gut/unherrlich werdẽ / doch iſt wahr / daß per Dampff uͤber ſich gehet. wel [ublimi-) ven heiſt ein Ding beſſer und herrlicher machen / als wenn auß LanaGold wird⸗ ALCHEMILZ, 9) darum heift dag nichterhöher/das oben Tín der. Höhe iſt / ſondern das verbefier it: Es iſt aber dag Dberft wie Das Unterft/ Amann fie cing find- — Pveſperus, argeſtes, Weſt⸗Suͤden. Sccus albus i.e. Argentum vivum. | Eder, Schweiß / ift aqua permanems. ‚Upkur vivam, lebendiger Schwefel / ie. Amon carelatum nicht geroͤrlet. $ phur, chibur velalbufao. Aabice dicitur [pari lapidis philofophorum, apud Chymifkos, principium & pater metallorum, calidum Gfiecum quarto gradum. Efgne nibil „halınd, quam pinguedo terra.per temperatam decoctionem inſpiſſata, quouſque indur ata fu- T erit, co ſicca facla: Et fi ‚achte confiderás, Vulphur generatur ex puriſſima ficcitate terra velterrefri,in quà modis omnibus pradomi- J metr. ignis, eftque quali vapor calidas ci fic - Tens,caufa c pater. Metallorum, vel brevi- alubflantiam fulphuris immutata, aquoſis, Ju terreflribs, & igneis tranfeuntibus. Rul. Juno ift zweyerley ein euſſerlicher / oat» durch der innerlicheim Mercurio geboh⸗ ich / unnuͤtz wird weggethan / wie das Menſtrualiſche Waſſer von dem Kind. "^| SDer innerlich iſt die Krafft / Die ben Got per macht und zubereitet / und Fan nicht cöon- Ver ſac: ſulphur efl terra calore excocta, & in — ILex, vel fulpburift ver Sam die Steins / Iren wird / der ift irrdifeh und. oerbream — "davon -gefcheiden toerben/ denn es iſt x — Tain iſt geſchrieben für bolo arme no 95 .-LEXICON- Sulphur rubeum (e, avfentcss, CSymar ie. viride homanum, vel | MM 7i | Tl dba y — ift odium congenit um ohngeboren / in ber Wo j und Subflang/ und ift anfaͤnglich wei wird roth durch Die Hitz als Die Spe fea im Magen durch bie. Lebers fo ift De Schwefel Meifter morben/ und p ift C ma rei, Dit Seel / unb fft das Fermen ám biefem Stein / der Manns Kong und Bräutgam wird genennt vof) Ar ſenic, gebrennt Efchen/ unfer. p Philoſophiſch Bold Bley Soldbtu ein trucken ſteinern Waſſer / Seuer/Ert ‚ein rotbet Stein coagulum Mercurii, un Tindur, Rul.Le». | £g — Sumbi, i. acetoſus, ſaur / crocus Caffia Supernas Nord Oſt. Superficies, s.e, albu m ovorum, Eyerklar. Superna- medicina cum purum ‚ab — f. - virins a ſubſtantia [uperatur. : Serie & afurie atramentum rubeum, rot atrament. Sydia i.e, Luna. | Spangrün, T. Tabergeta ie, albificans, weiß mache x raica velitica &e. bonum Qut. Talise. lutum ‚pavorum vel alkali. Tal i.e. nitrum dulce, ſuſſer Niter eft [pei PPS ein Geſchlecht des eh E a u ——— — — — — , E 185- T4. a ; - ix C» Pa —— a, u " - IL - Od. : ^ - —— E A" 9 e LL AH he ud ur 6 i tur n Lab —— A7 — — — — — — zd — 4 A — BE TB 4 ] — ç epa SR un R. : TZ = Ze Pre 1 i go »eo NC —* p QE —— — e be. cias * ET EN "e m M : — ic, € . t v des * h vis : DD 9. ^ » ^ ^ v N bw | N Sure } " SOS ON e NÉ S RI u s 3-3 > CNN Wl SS S > E x Ni I : "t ES — — EAM N I Te N’ i —— rs SNCÉ x N Q s e . A , . . D ES E E x IR x NO TR 33» deara a Dd Say I NEN.) 5 x x SN MO E " ^w b. 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